Blog-Archive

A

Der Buchstabe A ist in fast allen Alphabeten der erste Buchstabe, im Hebräischen aliph, im Griechischen alpha. Als erster Buchstabe lässt sich A vielleicht bis zur hieratischen Schrift der Ägypter, sicher jedoch bis zum Phönizischen zurückverfolgen. Die älteste Form erinnert an einen … Weiterlesen

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A und O

(Abk. für griech. > Alpha und Omega). Der erste und letzte Buchstabe im griechischen Alphabet müsste also deutsch mit A und Z wiedergegeben werden. Die Ausdrucksweise hat sich jedoch durch die Formulierungen der Bibel als Redewendung in der Bedeutung des … Weiterlesen

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A. A.

auch A.·. A .·., lat. Abk. von Astrum Argenteum (auch bekannt unter dem Namen Argenteum Astrum bzw. Argentinum Astrum, engl. S.·. S.·. = Silver Star). Von Aleister > Crowley (1875 – 1947) im Jahr 1900 in Mexiko gegründeter magischer Orden, den er als eine Fortsetzung der > Goldenen Dämmerung (G. D.) … Weiterlesen

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A. E.

Künstlername des irischen Schriftstellers, Malers und Mystikers George W. > Russell (1867-1935).

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A. F. A. M.

Alte Freie und Angenommene Maurer. Diese Bezeichnung wurde für die herkömmliche > Freimaurerei aus dem Englischen übernommen (Ancient Free Accepted Masons). In Deutschland war die Bezeichnung gleichbedeutend mit „humanitärer“ FM im Gegensatz zur „christlichen“ FM und dem „Le Droit Humain“, … Weiterlesen

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A. F. L.

Allgemeine Freimaurer-Liga > Freimaurer-Liga, Allgemeine.

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A. L.

A. L. (lat., anno lucis, im Jahre des Lichts), freimaurerische Zeitrechung, die mit dem angenommenen Tag der Schöpfung der Welt (4000 v. Chr.) beginnt. 2006 wäre demnach also „6006 A. L.“ Derartige Jahresangaben finden sich häufig in der Literatur und auf … Weiterlesen

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A. M. I.

(Franz. Association Maçonnique Internationale), Internationale maurerische Vereinigung. Es handelt sich dabei um die Vereinigung von symbolischen Großlogen, in der das internationale Büro für freimaurerische Beziehungen, die Weltgeschäftsstelle, aufging. Auf dem Konvent vom 19. bis 23. Oktober 1921 in Genf, dem … Weiterlesen

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A. M. O.

Pseudonym für Adolf Martin Oppel (1840-1923), myst.-theosophischer Schriftsteller, der in seinen Werken, die er selbst verlegte, an Emanuel > Swedenborg und > Bô Yin Râ anknüpfte. W.: Zu „Flita“. Lorch-Württemb.: Renatusverl., 1910; Okkultismus und Mystik. Leipzig: Theos. Verlagsh., 1910; Der … Weiterlesen

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A. R. E.

> Association for Research and Enlightenment.

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A.B.A.W.

Abk. f. „Allmächtiger Baumeister aller Welten“; auch G.B.a.W., „Großer Baumeister aller Welten“ (oder: der Welt) (engl. G.A.O.T.U., Great (auch Grand) Architect of the Universe; franz. G.A.D.U., Grand Architecte de l’universe; lat. U.T.O.S.A., Universi terrarum orbis summus architectus), in der Freimaurerei … Weiterlesen

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A.M.E.

> Müller-Edler, Alfred.

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AAB

Abk. für Alice Ann > Bailey.

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Aachen

Kreisfreie Stadt in Deutschland, laut Geschichtsschreibung zwischen 89 und 120 als römisches Militärbad gegründet und nach dem keltischen Quellgott > Grannus „Aquae Granni“ benannt. Lange Zeit verfallen, wurde der Ort 765 vom Frankenkönig Pippin dem Kurzen als Bad wiederentdeckt. Diese … Weiterlesen

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Aah

Einer der Namen des altägyptischen Mondgottes > Thot. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon des esoterischen Wissens. München: Knauer, 1988.

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Aal

Gemeingermanische Bezeichnung (ahd. / mhd. al ) der aalartigen Fische, deren im Blut vorkommendes Gift (Ichthyotoxin) beim Kochen und Räuchern zerstört wird. Im natürlichen Zustand sei das Blut des Aals vor allem dem Auge schädlich. Der Aal bzw. Teile von ihm finden nicht selten … Weiterlesen

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Aalener Schule

Aalener Schule > Kosmobiologie.

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Aalraupe

(Aal-)Quappe, Quakaal, Rutte, Drüsche, Trische, Rufurken, Rufolk (lat. lota vulgaris), helfe gegen Gelbsucht und bei Schwergeburt. Bei entzündeten Augen sei insbesondere das Aalquappenfett aus der Leber der Aalraupe heilsam. Lit.: Most, Georg F.: Encyklopädie der Volksmedizin. Graz: ADEVA, Nachdr. (1843) … Weiterlesen

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Aanru

Den Verstorbenen zugewiesenes Gefilde, wo die > Manen, die vergötterten Schatten der Toten, als Ernte dessen, was sie durch ihre Handlungen im Leben gesät haben, das sieben Ellen hohe Korn einsammeln, welches in einem in sieben und in vierzehn Teilen … Weiterlesen

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Aanrufeld

Ein Gebiet in > Amenti, dem Reich, wo das Korn wächst, von dem die Toten leben oder das sie tötet (Blavatsky 1, 157). Lit.: Blavatsky, Helena P.: Die Geimlehre. Bd. 1. Den Haag: J. J. Couvreur, o. J.

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AAORRAC

Lat. Abk. von Antiquus Arcanus Ordo Rosae Rubeae Aureae Crucis (Ehrwürdiger Geheimer Orden der Rubinroten Rose des Goldenen Kreuzes). Seine Lehre fußt auf den vier esoterischen Säulen: Astrologie, Alchimie, Mystik und Magie. Der Orden wurde im letzten Quartal 1952 von … Weiterlesen

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Aaron

A. (Etymologie ungewiss) ist der um drei Jahre ältere (Ex. 7, 7) Bruder des Moses und der Mirjam und stammte über Amran und Quehat von Levi ab (Ex. 6, 16 –20). Er hatte vier Söhne (Ex. 6, 23) und unterstützte Moses als dessen … Weiterlesen

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Aaron HaLevy

(Ca. 1234 –1300). A. H., spanischer Kabbalist, ist Autor des bekannten Werkes Sefer hachinuch („Buch der Erziehung“).

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Aaronitischer Segen

In Num 6, 22-23 wird Moses von Gott aufgefordert, Aaron und seinen Söhnen (Priester) die Segnung der Israeliten in folgender Form anzuordnen: „Der Herr segne dich und behüte dich. Der Herr lasse sein Angesicht über dich leuchten und sei dir … Weiterlesen

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Aaronschurz

Aaronschurz der Jahwebrüder. General Erich Ludendorff (1865 – 1937) vertrat in seinem Kampf gegen Freimaurer, Jesuiten und Juden die Ansicht, das Geheimnis der > Freimaurerei sei überall der Jude. Zur Fundierung dieser These entwickelte er die Theorie vom „künstlichen Juden“, zu dem … Weiterlesen

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Aaronstab

Die Bezeichnung „Aaronstab“ (engl. Aaron’s rod) geht auf jene biblischen Berichte zurück, in denen Moses im Auftrag Gottes bei der Forderung des ägyptischen Pharao, zur Beglaubigung ein Wunder zu wirken, Aaron die Weisung erteilte: „Nimm deinen Stab, und wirf ihn … Weiterlesen

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Aas

A. (engl. carrion), der tote Körper eines Tieres, das ohne Blutverlust oder Schlachtung umkam. Es ist unrein und macht unrein (Lev 11, 24 – 40). Es soll vom Menschen nicht gegessen werden. Lit.: Bächtold-Stäubli, Hanns (Hg): Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens. Bd. 1. … Weiterlesen

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AASE

(Abk.) > Allgemeine Außersinnliche Erfahrung, > AASW, > ASE, > PE.

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AASR

Abk. für > Alter und Angenommener Schottischer Ritus.

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AASW

AASW > Allgemeine Außersinnliche Wahrnehmung (engl. GESP = general extra sensory perception; fr. perception extrasensorielle générale; it. percezione extrasensoriale generale).

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AASW-Test

Nach J. B. > Rhine eine Technik, die das Auftreten außersinnlicher Wahrnehmung testet, wobei > Telepathie, > Hellsehen oder beides beteiligt sein kann. Lit.: Rhine, J. B.: Die Reichweite des menschlichen Geistes. Stuttgart: Deutsche Verlagsanstalt, 1950; Wolman, Benjamin B. (Ed.): Handbook … Weiterlesen

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Aatxe

Der A. (bask. „Jungstier“), ein baskischer Geist in Stiergestalt, der in stürmischen Nächten seine Höhle verlässt und zuweilen Menschengestalt annimmt. In Synonymen wird die rote Farbe (gorri) hervorgehoben, wie bei der Bezeichnung Aatxe-gorri („roter Jungstier“). Unter dem Namen Etsai („Teufel“) … Weiterlesen

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Ab

Semitischer magischer Monat. Überquert man am 20. dieses Monats einen Fluss, so verursacht dies Krankheit. Isst jemand am 30. des Ab Schweinefleisch, so wird er mit Geschwüren behaftet. Lit.: Shepard, Leslie (Hg.): Encyclopedia of Occultism & Parapsychology. 1. Bd. Detroit, … Weiterlesen

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Aba

Zauberwort in der Formel: + Aba Aluy + Abafroy + Agera + Procha usw., um im Spiel zu gewinnen. Lit.: Thiers, J. B.: Traité de Superstition qui regardent les sacrements. Bd. 1. Paris 1697, S. 356.

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Abaasy

Unheilvolle Wesen. Nach den sibirischen Jakuten sind die A. übernatürliche Wesen, die in den niederen Welten leben und vom bösen Geist Ulu Toyo ‘N regiert werden. Sie bringen Schaden. Der Sohn des höchsten A. hat Zähne aus Eisen und nur … Weiterlesen

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Abaddon

Nach der Offenbarung des Johannes der König der Schaden bringenden Heuschrecken, der Engel des Abgrunds. Abaddon (hebr.) und Apollyon (griech.) haben beide die Bedeutung von „Verderben“. „Sie“, die Heuschrecken, „haben als König über sich den Engel des Abgrunds; er heißt … Weiterlesen

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Abadiah

A. steht mit 72 anderen Namen im > Tetragrammaton. Lit.: Horst, G.C.: Zauber-Bibliothek III. Nachdr. d. sechsbänd. Ausg. Mainz, 1821-1826, m. e. zusätzl. Registerband. Freiburg i. Br.: Aurum Verlag, 1979.

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Abadie

A., Jeannette d’ > Jeannette d’Abadie.

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Abadir

A. (phön.), Bezeichnung kegelförmiger Steine, welche als älteste Symbole der Gottheiten genannt werden. > Baetylien. Lit.: Vollmer, Walter: Wörterbuch der Mythologie aller Völker. Neu bearb. von W. Binder. Holzminden: Reprint-Verl. Leipzig, 1979.

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Abaissement du niveau mental

Herabsetzung des Bewusstseinsniveaus.

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Abakus

Ursprünglich waren unter A. die über das Kapitell einer Säule gelegte Deckplatte sowie ein Rechenbrett zu verstehen. Bei den Tempelrittern wurde als A. der vom Großmeister getragene Stab bezeichnet, dessen Kopf ein Ordenskreuz mit der Inschrift „In hoc signo vinces“ … Weiterlesen

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Aban

A. (pers.), Genius des Wassers. Lit.: Vollmer, W.: Wörterbuch der Mythologie aller Völker. Neu bearb. von W. Binder. Holzminden: Reprint-Verl. Leipzig, 1994.

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Abano, Petrus

A. (ca. 1250-1316), war einer der bedeutendsten Wissenschaftler zur Zeit Dantes. Er übersetzte ins Lateinische, kommentierte einige Werke von Aristoteles und lehrte auch in Paris. Zudem übersetzte er das astrologische Corpus von > Abraham ben Meir ibn Ezra (1090-1164) und … Weiterlesen

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Abarbanel

A., Rabbi Don Yitzchak, geb. 1437 in Lissabon, Portugal, gest. 1508 in Padua, Italien, war Philosoph und Bibelkommentator. Aufgrund seiner besonderen Fähigkeiten ernannte ihn König Alphons V. von Portugal zum Schatzkanzler. Wegen des Verdachts der Komplizenschaft bei einem Aufstand gegen … Weiterlesen

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Abarimon (griech.)

Großes Tal im Gebirge Imaus, wo Menschen mit rückwärts gekehrten Fußsohlen wohnen sollen, die besonders schnell laufen und mit den Tieren des Waldes umherstreifen. Man glaubte, dass sie nur unter diesem Himmelsstrich atmen könnten, weshalb man sie immer dort beließ. … Weiterlesen

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Abaris – Resch

Der antiken Sage zufolge ein skythischer Apollo-Priester. Er rühmte sich eines goldenen Pfeils, den ihm Apollo geschenkt haben soll und auf dem er durch die Luft reisen konnte. Zudem war er ein Seher der Zukunft und konnte Seuchen bannen. Von … Weiterlesen

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Abaskanton

Ein > Amulett, das die Griechen gegen Zauber und Verhexung trugen. Lit.: Vollmer, W.: Wörterbuch der Mythologie aller Völker. Neu bearb. von W. Binder. Holzminden: Reprint-Verl. Leipzig, 1979.

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Abathur

Mythische Gestalt der Mandäer, die beim Endgericht die Taten der Seele wägt. Der Name wird aus dem Persischen abgeleitet und als „der mit der Waage“ gedeutet. Lit.: Rudolph, Kurt: Theogonie, Kosmogonie und Anthropogonie in den mandäischen Schriften. Göttingen: Vandenhoeck & … Weiterlesen

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Abaton

A. > Adyton.

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Abayakoon, Cyrus D.F.

Astrologe aus Ceylon (geb. 1912), Experte der traditionellen > Palmblattorakel Indiens; wurde besonders durch Vorhersagen der Rückkehr an die Macht von Haile Selassie und Charles de Gaulle bekannt. Zudem soll er die Ermordung von Mahatma Gandhi, Benito Mussolini und John … Weiterlesen

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Abba

A. (aram.), die vertrauliche Form, in der man den Familienvater anredete, entspricht der Bezeichnung „Papa“. Nur Familienangehörige durften den Vater so ansprechen. Als Anrede Gottes kommt die Bezeichung erst im NT vor, wo Christus sie gerne verwendet: „Er sprach: Abba, … Weiterlesen

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Abbacken

1. Abbacken des Brotes, bis sich die Rinde von der Krume, dem inneren, weichen Teil des Brotes abhebt. 2. Uralte volksmedizinische Heilweise, bei der vornehmlich skrofulöse, tuberkulöse Kinder und Rheumatiker in den Ofen gelegt wurden. Die lebensgefährliche Heilmethode wurde allerdings … Weiterlesen

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Abbé

A. (fr.; von aram. abba), Abt, Kleriker, der kraft des Konkordates Leos X. mit Franz I. von Frankreich (25.07.1516) vom König eine Abtei als Kommende erhielt (abbé commendataire). Die Bezeichnung wurde dann im 18. Jh. in Belgien und Frankreich auf … Weiterlesen

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Abbé de Villars

A. d. V. (1635-1673) wuchs in der Nähe von Toulouse auf und ging 1667 nach Paris, um die geistliche Laufbahn einzuschlagen. Durch die Veröffentlichung seiner kritischen Schriften, insbesondere des bekannten Rosenkreuzerromans Le Comte de Gabalis (Der Graf von Gabalis), wurde … Weiterlesen

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Abbeißen

Im Gegensatz zu abschneiden und abreißen; kommt in verschiedenen Bedeutungen vor: die Fingernägel der Kleinkinder sind zum ersten Mal (oder im ersten Lebensjahr) von der Mutter abzubeißen, weil sie sonst stehlen lernen (Birlinger, 392) oder weil dem Kind sonst das … Weiterlesen

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Abbeten

A. einer Krankheit, von der man überzeugt ist, dass sie durch Verwünschung, Fluch, Hexerei oder von Geistern hervorgerufen wurde, durch Gebete und Zaubersprüche. Der Ausdruck deckt sich weitgehend mit der Bezeichung „verbeten“ und ist weit verbreitet (Hovorka, 403, 724, 500). … Weiterlesen

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Abbild

Zunächst im 14. Jh. in der Fügung „Abbild nehmen“, nach der mhd. Bedeutung von bilde nehmen, „sich ein Bild nehmen“; im pilosophischen Sprachgebrauch seit dem 18. Jh. als konkrete oder gedankliche Entsprechung eines Urbildes verwendet. So fasst die erkenntnistheoretische Lehre … Weiterlesen

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Abbildungsfurcht

Die Angst, sich abbilden oder fotografieren zu lassen, weil das Bild in fremde Hände geraten könnte und man sich so der Gewalt des fremden Besitzers ausliefere. Diese Angst spiegelt sich im Ausdruck wider: „Das Bild raubt die Seele“. In der … Weiterlesen

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Abbinden

In der Chirurgie zur Bezeichnung eines künstlichen Drosselns der Blutzufuhr zur Peripherie durch starkes Abschnüren verwendet, hat es im Volksbrauch die verschiedensten Bedeutungen: Abbinden von Warzen mit einem Faden oder einem Rosshaar zur Entfernung derselben (Hovorka / Kronfeld 2, 829); Abbinden von … Weiterlesen

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Abboth

Zauberwort. Auf einem Lederfleck steht es in folgender Form: Abboth dabat, „von Gott gegeben“. Lit.: Seyfarth, Carly: Aberglaube und Zauberei. Leipzig, 1913, S. 157.

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Abbott, David P(helps)

A. (1863-1934) befasste sich als Amateur-Magier in kritischer Haltung mit spiritistischen Medien und veröffentlichte folgende Bücher: Behind the Scenes with the Mediums (1907); The History of a Strange Case (1907); Spirit Portrait Mystery … Its Final Solution (1913). Lit.: Hansen, … Weiterlesen

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Abbreviaturen

Von alters her dienten A. (lat., Abkürzungen) auf Steinen, Münzen, Siegeln, in Handschriften, aber auch in frühen Drucken hauptsächlich der Ersparnis von Zeit, Raum und Material, nicht selten aber auch der Geheimhaltung und magischen Ausdrucksform. Die Kenntnis von Abbreviaturen ermöglicht … Weiterlesen

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ABC

Bezeichung des Alphabets und der kurzen, umfassenden und praktischen Darlegung einer Lehre oder eines Fachgebietes, wie etwa ABC der Anthroposophie, Okkultes ABC, Hermetisches ABC. Das Alphabet enthält die Zeichen für alles, was in Wort und Schrift mitgeteilt werden kann. So … Weiterlesen

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Abd

A. (arab., Knecht, Sklave) dient bei den Arabern wie in der semitischen Sprache überhaupt und später bei allen Völkern, die den Islam angenommen haben, zur Bildung von Eigennamen, z.B. Abd-Allah oder Abdullah = Knecht Gottes.

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Abd al-Karim al-Gili

A. (1365-1428), muslimischer Mystiker, Anhänger des Systems des > Ibn al-Arabi, schrieb die Sufi-Abhandlung al-Insan al-Kamil („Der vollkommene Mann“), worin er kosmische und ontologische Probleme behandelt: Das Sein ist ein Einziges und das Wesen Gottes ist unerkennbar. Reines Sein als … Weiterlesen

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Abd-Al-Qadir-Djilani

A. († 1172), auch Pir Dastagir genannt, ist der berühmte Gründer des Derwischordens der Quadiriyah. Sein Grab befindet sich in Bagdad. Quadiriyah ist der in Asien verbreitetste sunnitische Orden. Lit.: Hughes, Thomas Patrick: Lexikon des Islam. Wiesbaden: Fourier, 1995.

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Abd-ru-shin (Pseud.)

> Bernhardt, Oskar Ernst, Gründer der > Gralsbewegung.

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Abdal

A. (arab., „Stellvertreter“), numerische Gruppe von 70 „Sufi-Heiligen“, deren Anzahl bis zum Ende der Welt immer gleich bleibt, bis sie dann abnimmt und die Welt untergeht. Die Hauptgestalt, die nur Gott bekannt ist, der Qutb, oder die Achse, der Welt, … Weiterlesen

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Abdalan-i Rum

A. (Rum Abdallari), „die Verrückten Ostroms“; Derwische, die in Tierfelle gehüllt, ansonsten völlig nackt, in frühosmanischer Zeit barfuß durch Anatolien zogen. Sie rasierten ihren Kopf, waren am Oberkörper tätowiert und trugen einen silbernen Ring im Ohr. Zu ihrer Ausrüstung gehörten … Weiterlesen

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Abdallah ibn Sina

> Avicenna.

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Abdankung

Abschluss der Teufels- oder Geisterbeschwörung, im Zuge dessen der > Teufel bzw. die > Geister verabschiedet, d. h. „abgedankt“ werden. Dieses Abdanken geschieht oft durch > Rückwärtslesen der Beschwörungsformel (Baumgartner, 75). Nicht selten bedarf es dazu jedoch besonderer Abdankungsformeln (Kiesewetter, 408). … Weiterlesen

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Abdecker

Die A. gehörten wie die Bader, Gassenfeger, Gerber, Scharfrichter und andere mehr zu den „unehrlichen Berufen“, einer Besonderheit der mittelalterlichen Ständegesellschaft. Dieser Status der „Unehrlichkeit“ bestimmte weitgehend das Leben, doch gab es selbst bei den Abdeckern, entgegen vielfacher Annahme, keine … Weiterlesen

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Abdelazys

Arabischer Astrologe des 10. Jhs. in Europa, bekannt unter dem lateinischen Namen > Alchabitius. Seine Abhandlung über Astrologie wurde so gepriesen, dass sie in das Lateinische übertragen und 1473 veröffentlicht wurde. Es folgten weitere Ausgaben, vor allem in Venedig und … Weiterlesen

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Abdias

> Obadja.

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Abdiel

A. (hebr., Diener Gottes), Engelsname der jüdischen Kabbalisten, in John Miltons Das verlorene Paradies als einer der > Seraphim dargestellt.

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Abdiroth

Von > Paracelsus verwendete Bezeichnung des Gefühls, das man beim Anzug eines Gewitters hat. Lit.: Werner, H.: Lexikon der Esoterik. Wiesbaden: Fournier, 1991, S. 8.

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Abdrücke

A. (engl. plastics, spirit markings), Abbildungen von Extremitäten auf verschiedenen Gegenständen bei angeblichen Erscheinungen von Geistwesen, meist in Form von Phantombildungen im Rahmen spiritistischer und experimenteller Sitzungen zum Beweis der Echtheit der Erscheinung durch die hinterlassene sichtbare Spur. Neben Ton … Weiterlesen

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Abduktion

Unter A. (engl. abduction) versteht man in der UFO-Literatur Entführungen von Menschen, die sich irgendwo im Freien, auf einer Landstraße oder zu Hause im Schlafzimmer ereignen, woraufhin laut Aussage der „Opfer“ eine medizinische Untersuchung durch fremde Wesen an Bord eines … Weiterlesen

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Abduktionsberichte

A. (engl. abduction reports) sind Erzählungen über Entführungen durch > Extraterrestrische. Diese Berichte beinhalten zumeist Erinnerungen, die durch zahlreiche Faktoren beeinflusst sein können, wozu auch pathologische Persönlichkeitsstrukturen zu zählen sind. Daher dürfen solche Berichte, selbst wenn sie zuverlässig und stichhaltig … Weiterlesen

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Abdul Alhazard

> Necronomicon.

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Abduzierter

A. (engl. abductee), ein angeblich von > Extraterrestrischen bzw. UFO-Insassen an Bord eines UFOs Entführter. Lit.: Alien Discussions: von Außerirdischen entführt. Hg. von Andrea Pritchard u.a. Frankfurt a.M.: Zweitausendeins, 1996.

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Abe Mango

Nach der südamerikanischen Mythologie eine sehr hilfreiche Göttin des Kochens, der Töpferei, des Bauens und Webens. Sie ist die Tochter von > Page Abe, des Schöpfergottes der Tukano-Indianer am Amazonas. Nachdem ihr Vater die Menschen geschaffen hatte, stieg sie persönlich … Weiterlesen

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Abecedarium

Auch abc(e)darium (-durium, -turium), abgetorium (-itorium, -atorium). Eine im christlichen Altertum und Mittelalter beliebte Form der Aneinanderreihung von Anfangsbuchstaben einer Zeile oder von Versen nach dem Alphabet. Bei der Kirchweihe dient A. zur Bezeichnung des griechischen und lateinischen Alphabets, das … Weiterlesen

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Abellin, Mirjam von

> Mirjam v. Abellin.

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Abellio

Gottheit der Gallier, die in einigen Altarinschriften erwähnt wird, welche bei Cominges in Südfrankreich gefunden wurden. A. wird bald mit Mars, bald mit dem Apollo der Römer verglichen, zumal bei den Kretern Abelios die Sonne hieß. Lit.: Vollmer, Wilhelm: Wörterbuch … Weiterlesen

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Abels-Orden

A. oder „Orden der wahren Aufrichtigkeit und Redlichkeit“ (Biedenfeld, 181-182). Diese Geheimgesellschaft wurde 1745 in Greifswald/D gegründet. Ihre Mitglieder nannten sich Abeliten oder Abels-Nachfolger und suchten gemäß ihrem Wahlspruch „Aufrichtigkeit, Freundschaft und Hoffnung“ christlich-moralisch-philanthropisch zu leben. Der Orden bestand aus … Weiterlesen

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Aben-Ragel

> Albohazen Haly.

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Abend

Der A. ist eine besondere Tageszeit im menschlichen Leben. Die Unsicherheit der anbrechenden Nacht führt zu Vorsorge, Riten und Opferhandlungen, um die Gefahren der Nacht zu bannen, gehört diese doch den Geistern. Jede Berührung mit bösen Geistern und jeglicher Kontakt … Weiterlesen

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Abendglocke

> Abendläuten.

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Abendläuten

Von den sieben Glockenzeichen der sieben Gebetszeiten (horae canonicae) kamen für den Abend das Vesperläuten und das Completläuten in Betracht. Das im 11. Jh. auftauchende Ave Maria führte dann vom 13 Jh. an zum Angelusläuten am Morgen (zuerst 1317 / 1318 in … Weiterlesen

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Abendmahl

Das A., auch „Herrenmahl“ genannt, wird im frühen Christentum als Fortführung der Tischgemeinschaft Jesu mit seinen Jüngern (Brotbrechen), als Erinnerung an das letzte gemeinsame Mahl (das letzte Abendmahl) und als Auftrag zu Seinem Gedächtnis gefeiert (Lk 22, 17 – 21). Das Abendmahl … Weiterlesen

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Abendmahlsprobe

Bei der A. wird dem als Verbrecher Verdächtigten zur Klärung der Wahrheit die heilige Hostie gereicht. Kann er sie ohne schädliche Wirkung genießen, ist er unschuldig; stirbt er, ist er schuldig und zugleich bestraft (Glitsch, 24). In dieser Abendmahlsprobe finden … Weiterlesen

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Abendpunkt

Der. A., auch Westpunkt genannt, ist der Untergangspunkt der Sonne zur Zeit der Tagundnachtgleichen. Lit.: Lexikon der Astrologie. München: Goldmann, 1981.

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Abendstern

Der A. gilt bei den meisten Völkern als Zeichen für den Anbruch der Nacht und der Ruhezeit, als Zeitpunkt der Vermählung und der Liebeszusammenkunft. Liebende, die getrennt sind, senden sich über ihn Grüße. So wurde der Abendstern schon sehr früh … Weiterlesen

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Abendweite

Die A. ist das Bogenstück auf dem Horizontkreis zwischen > Abendpunkt und Untergangspunkt eines Gestirns. Lit.: Lexikon der Astrologie. München: Goldmann, 1981.

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Aberacula

Flügelförmig geschriebenes Zauberwort gegen Fieber, eine Nebenform von > Abracadabra. Lit.: Bächtold-Stäubli, Hanns (Hg.): Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens. Bd. 1. Berlin: W. de Gruyter, 1987, S. 63; Drury, Nevill: Lexikon esoterischen Wissens. München: Droemersche Verlagsanst. Th. Knaur Nachf., 1988.

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Aberdeen-Hexen

Eine Gruppe von Hexen, die 1596/97 während eines Prozesses in Nordost-Schottland hingerichtet wurden. 1596 wurde Aberdeen vom Hexenwahn erfasst. In einer Flut gegenseitiger Anschuldigungen wurden Behauptungen über allerlei Arten magischer Übeltaten vorgebracht. So hätten zahlreiche Angeklagte Magie angewandt, um durch … Weiterlesen

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Aberfan

Dorf in Wales, wo 1966 bei einem Haldenrutsch 144 Menschen, darunter 128 Kinder, den Tod fanden. Der englische Psychologe J.C. Barker suchte daraufhin über einen Aufruf in der Presse nach Personen, die > Ahnungen oder > Wahrträume im Hinblick auf … Weiterlesen

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Aberglaube

Seit dem 13./14. Jh. verwendete Bezeichnung von irrigem Glauben, vor allem im religiösen Kontext, an besondere Kräfte, deren Realität weder empirisch noch theologisch begründbar ist. Begriffsgeschichtlich umfasst das Wort „Aberglaube“ den griechischen Begriff von deisidaimonia (übertriebene Götterfurcht) und die antiken … Weiterlesen

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Aberkios-Inschrift

Grabinschrift in 22 metrischen Zeilen eines gewissen Aberkios, die 1882/83 von W.M. Ramsay durch zwei Inschriftenfunde beim heutigen Koz-Hissar (Türkei) bestätigt wurde. Die Inschrift ist auf 200 zu datieren und steht als Grabgedicht am Anfang der christlichen Dichtung. In dem … Weiterlesen

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Abfuhr

Sigmund Freud bezeichnete als A. die Abgabe von Erregungsquantitäten, um Stauungen zu vermeiden. Eine nicht adäquate Abfuhr kann zu psychischen Störungen und – sofern sie nur motorisch erfolgt – zu hysterischen Anfällen führen. Solche Entladungen werden auch mit persongebundenen Spukerscheinungen … Weiterlesen

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Abgad

Muslimische Methode des Rechnens nach dem Zahlenwert der Buchstaben: alif = 1, ba’ = 2, usw. Die Zahlen werden durch Buchstaben ersetzt, oder die Buchstaben sind zu Quadraten angeordnet, um Prophezeiungen und geheime Bedeutungen zu erlangen, ähnlich der jüdischen > … Weiterlesen

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Abgar V. Ukama

A. (Reg. 4 v. Chr.-7 n. Chr. sowie 13-50 n. Chr.), König von Edessa (Osrhoene). Der an ihn gerichtete Brief Jesu, der > Abgarbrief, erstmals erwähnt bei Eusebius (260-339) in seiner Geschichte der Kirche (h. e. I, 13; II, 1, … Weiterlesen

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Abgarbrief

Der A. fußt auf der Abgar-Legende, die von einem Briefwechsel König > Abgars V. Ukama (4 v. Chr.-7 n. Chr. und 13-50 n. Chr. ) mit Jesus und der Gründung der Kirche von Edessa spricht. Die älteste Erwähnung dieses Briefes, … Weiterlesen

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Abgeschiedenheit

A. bezeichnet in der > Mystik den Zustand der Loslösung von der raum-zeitlichen Wahrnehmung zum völligen inneren Einswerden mit Gott. Dieses Einswerden kann durch A. allerdings nur vorbereitet, nicht aber bewirkt werden. Dazu bedarf es der Gnade Gottes. So kann … Weiterlesen

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Abgeschirmte Tippzuordnung

(engl. screened touch matching test, STM-Test), ein von G. > Pratt, G.B. > Gardner, G. > Murphy und J.B. > Rhine entwickelter und angewandter ASW-Kartentest, bei dem die Versuchsperson auf eine von fünf Schlüsselkarten zeigt, um damit anzugeben, welche Karte … Weiterlesen

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Abgezogenes Denken

Ein von Emanuel > Swedenborg (1688-1772) verwendeter Ausdruck zur Bezeichnung eines Zustandes bewusst herbeigeführter Geistesabwesenheit, bei dem das Empfindungsvermögen mehr oder weniger ausgeschaltet ist. Lit.: Hamlin, John: Die Grundlehren der christlichen Theosophie. Leipzig: F. B. Baumann, o. J.

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Abgötterei

A. bezeichnet bereits im AT das Abrücken vom echten Glauben an den einen wahren Gott durch Hinwendung zu einem gegenständlichen Gottesbild (Ri 8, 27) oder einem Lokalgott (Ri 8, 33), was zum Verlust des Schutzes durch den einen Gott führt. … Weiterlesen

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Abgotts-Schlange

Riesenschlange, die bei einigen Völkern als göttlich verehrt wird. Die ältesten Nachrichten darüber verdanken wir den Portugiesen. Lit.: Vollmer, Walter: Wörterbuch der Mythologie aller Völker. Neu bearb. von W. Binder. Holzminden: Reprint-Verl. Leipzig, 1979.

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Abgrund

A. (lat. abyssus), bezeichnet in der christlichen Mystik den unergründlichen Innenraum der Gottheit. So ist bei > Hadewijch das Bild des A. die Veranschaulichung des Einheitsmoments im Leben der Gottheit (I. Vision, 175). Dabei ist nach Meister > Eckhart Gott … Weiterlesen

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Abhasa Vada

A. (sanskr.). Der sterbliche Mensch (> Jiva) ist als Erscheinung > Brahmans nur eine Denkprojektion des inneren Organs (Denk- und Empfindungsvermögen) des Menschen (> Antahkarana). Lit.: Fischer, Ingrid (Hg.): Lexikon der östlichen Weisheitslehren. Bern; München: Scherz, 1986.

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Abhasa-Chaitanya

A. (sanskr. abhasa: Schein, Reflexion; chaitanya: Bewusstsein), das absolute Bewusstsein, das sich im Denken des Menschen reflektiert. Diese Reflexion wird vom sterblichen, auf sein Ich bezogenen Menschen > Jiva für den einzigen Bewusstseinszustand gehalten, wodurch die Entdeckung des absoluten Bewusstseins, … Weiterlesen

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Abhay Charan De

> Hare Krishna.

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Abhidharma

A. (sanskr., Pali: abhidhamma), „besondere Lehre“. Der A. ist das früheste Kompendium der buddhistischen Philosophie und Psychologie und gilt als die dogmatische Grundlage von > Hinayana und > Mahayana. Er entstand zwischen dem 3. und 4. Jh. n. Chr. und … Weiterlesen

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Abhidharma-Pitaka

A. (sanskr.; Pali: abhidhamma-pitaka), wörtl.: „Korb der besonderen Lehre“. Dieser „Korb“ ist der dritte und jüngste Teil der buddhistischen Textsammlung. Er besteht aus sieben Büchern, die sich mit der buddhistischen Scholastik befassen. Ihr Wert für den älteren Buddhismus und die … Weiterlesen

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Abhidharmakosha

A. (sanskr., „Schatzkammer des Abhidharma“). Der A. ist das wichtigste Kompendium der > Sarvastivada-Lehre. Er wurde im 5. Jh. n. Chr. von > Vasubandhu in Kaschmir verfasst und besteht aus einer Sammlung von 600 Versen (Abhidharmakosha-Karika) mit Prosakommentar (Abhidharmakosha-Bhashya); er … Weiterlesen

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Abhijña

A. (sanskr.; Pali: abhinna), die sechs höheren Kräfte, die ein > Buddha, > Bodhisattva oder > Arahat besitzt. Die ersten fünf sind weltlich und werden durch vier Versenkungsstufen (> Dhyana) hervorgerufen. Es sind dies: 1. Magische Kräfte, 2. „Himmlisches Gehör“ … Weiterlesen

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Abhirati

A. (sanskr., „Reich der Freude“) bezeichnet das im Osten des Universums gelegene „Paradies“ des Buddha > Akshobhya, wobei „Paradies“ im Buddhismus nicht als Lokalität, sondern als Bewusstseinszustand aufgefasst wird und die den Buddhas zugeordneten Himmelsrichtungen symbolische und ikonographische Bedeutung haben. … Weiterlesen

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Abhisheka

A. (sanskr., „Salbung“, „Weihe“), der für den > Vajrayana zentrale Vorgang der Initiation, bei welcher der Schüler vom Meister (> Guru) zur Ausübung spezieller Meditationsübungen ermächtigt wird. Im Tibetischen Buddhismus spricht man von Kraftübertragung. Für das höchste Yoga-Tantra (> Tantra) … Weiterlesen

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Abhiyoga

Gattungsname der dienstbaren Götter im > Jainismus. Sie helfen den obersten Göttern, den > Indra, Regen und Finsternis zu erzeugen; ebenso sind sie bei der Weihe eines > Tirthamkara beteiligt. Lit.: Lurker, Manfred: Lexikon der Götter und Dämonen. Stuttgart: Kröner, … Weiterlesen

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Abia

Zauberwort in Formeln wie „abia, obia, sabia“ oder „abia, dabia, fabia“ u. Ä., das zum sicheren Schuss auf den Flintenlauf oder auf einen Stock geschrieben wird, um jemanden aus der Ferne zu prügeln. Lit.: Dieterich, Albrecht: Kleine Schriften. Leipzig: Teubner, … Weiterlesen

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Abida

Gottheit der Kalmücken, die Ähnlichkeit mit dem > Shiva der Inder hat. A. herrscht über die Seelen der Verstorbenen. Die Guten lässt er in das Paradies, die Schlechten schickt er auf die Erde zurück in andere Geschöpfe. A. wohnt im … Weiterlesen

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Abiegnus Mons

> Monte Abiegno.

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Abigor

(auch Abigar, Eligos oder Eligor), gilt als der Kriegsdämon schlechthin, erscheint als Soldat auf einem geflügelten Untier, das einem Pferd ähnelt, mit Lanze, Zepter und Fähnchen oder auch mit einer > Schlange. Als Höllenherzog herrscht er über 60 Legionen. Lit.: … Weiterlesen

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Abimi

Bezeichnung für Seele, Geist und Leib eines jeden Dinges bei > Paracelsus.

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Abiogenesis

(griech.), Entstehung aus dem Unbelebten, Urzeugung.

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Abjad

(arab.), die Wissenschaft von der Zuordnung der arabischen Buchstaben zu Zahlen, > Gematrie. Lit.: Crowley, Aleister: 777 [Siebenhundertsiebenundsiebzig] und andere kabbalistische Schriften: Inklusive Gematria [u.] Sepher sephiroth. Clenze: Bohmeier, 31985.

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Abklatschung

Kurze, kräftige Schläge auf Rücken, Lenden und Extremitäten mit einem nassen, zu einem Streifen zusammengelegten Handtuch. Die Schläge werden in schnell kreisender Bewegung mit dem Handtuch und in dosierter Form ausgeführt, wobei die Körperoberfläche tangential getroffen wird. Die Anwendung soll … Weiterlesen

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Abkömmlinge des Unbewussten

Von Sigmund Freud verwendete Bezeichnung für verdrängte Inhalte des Unbewussten, die sich über das Vorbewusste bis in das Bewusstsein vordrängen können. „Das Ubw wird an der Grenze des Vbw durch die Zensur zurückgewiesen. Abkömmlinge desselben können diese Zensur umgehen, sich … Weiterlesen

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Abkürzungen

> Abbreviaturen.

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Ablass

Der A. (lat. indulgentia) ist nach katholischer Lehre der „Erlass einer zeitlichen Strafe vor Gott für Sünden, die hinsichtlich der Schuld schon getilgt sind. Ihn erlangt der Christgläubige, der recht bereitet ist, unter genau bestimmten Bedingungen durch die Hilfe der … Weiterlesen

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Ablösung

Nach der Sankhya- (Samkhya-) Philosophie erfolgt Erlösung in der völligen Ablösung des Selbst bzw. des Geistes (sanskr. purusha) von allem, was der Materie entstammt, einschließlich Verstand, bewusstem Ich und dem, was man Seele in Abhebung zu Geistseele nennt. Unter diesem … Weiterlesen

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Abmelden

> Anmelden > Künden.

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Abnoba

Die keltische Göttin des Schwarzwaldes gilt als Beschützerin der Quellen und des Wildes. Als Herrin großer Waldgebiete wurde sie von den Römern der > Diana gleichgesetzt. In Badenweiler war sie Schutzgöttin der Heilquellen. Lit.: Heinz, W.: Der Altar der Diana … Weiterlesen

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Abnormal

Bezeichnet das Abweichen von der idealen oder der statischen Norm, vom allgemeinen kulturellen Verhalten oder von allgemeinen Verhaltensmustern, ohne schon pathologisch, also > anormal zu sein. Lit.: London, Perry; Rosenhan, David (Hg): Foundations of Abnormal Psychology. New York u.a.: Holt, … Weiterlesen

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Abnormalität

A. bezeichnet im Unterschied zu Abnormität das Abweichen von der idealen oder der statischen Norm, vom allgemeinen kulturellen Verhalten oder von allgemeinen Verhaltensmustern, ohne schon pathologische Züge, also > Abnormitäten aufzuweisen. Lit.: London, Perry; Rosenhan, David (Hg): Foundations of Abnormal … Weiterlesen

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Abnormität

Allgemeine Bezeichnung für „Abweichung von der Norm“. Die Abweichung kann dabei über oder unter der Norm liegen. So sagt C. G. Jung: „Geistige Abnormität kann auch eine dem Durchschnittsverstand unfassbare Gesundheit oder überlegene Geisteskraft sein“ (Jung, 132). Andererseits kann Abnormität aber … Weiterlesen

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Aboda Zarah

> Mischna-Traktat über den Götzendienst.

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Abonmelchem, Abonnilchkar

Bezeichnung eines Dinges durch > Paracelsus, das von zwei ungleichen Sachen hervorgebracht wird, z.B. ein Kind oder der > Stein der Weisen aus Merkur und Sulphur.

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Abora

Von den Kanariern auf der Insel Palma als höchstes Wesen verehrt, thront als Gott im Himmel und setzt die Sterne in Bewegung. Lit.: Lurker, Manfred: Lexikon der Götter und Dämonen. Stuttgart: Kröner, 21989.

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Aborigines

Als A. (lat. ab origine) werden die Ureinwohner eines Landes vor dessen Besiedlung durch Ausländer bezeichnet, bes. in Australien. Nach archäologischen Befunden kamen die dortigen Ureinwohner wahrscheinlich vor mindestens 50.000 Jahren aus dem südostasiatischen Raum nach Australien. Zum Zeitpunkt der … Weiterlesen

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Abort

Die früher und auch heute noch vielerorts außerhalb des Hauses, also wirklich abseitig gelegene, Toilette war stets von allerlei Unheimlichkeiten umgeben, insbesondere dort, wo die Örtlichkeiten von mehreren Personen benutzt werden konnten. Das Unheimliche dieses wüsten Ortes, den man bei … Weiterlesen

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Abou Rayhan

> Al-Biruni.

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Abrac

Okkulter Begriff in der Bedeutung des persischen > Abraxas, der den Namen einer Gottheit bezeichnet, welche das Jahr symbolisiert. Der Zahlenwert des Wortes ist 365. Das Wort wurde auch von der > Freimaurerei aufgegriffen, insofern es in einem Freimaurer-Manuskript (Leland … Weiterlesen

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Abracadabra

Berühmtes symbolisches Zauberwort aus der Spätantike. Die eigentliche Herkunft ist umstritten. Die einen führen es auf > Abraxas oder > Abrasax (> Abraxasgemmen) zurück (Seligmann, 300), eine Zauberform, die in der gnostischen Sekte des > Basilides (um 150 n. Chr.) … Weiterlesen

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Abraham

(hebr., zunächst Gen 11,26-17,5 Abram = der Vater ist erhaben, dann ab Gen 17,5 Abraham, der Vater der Völker). Der erste der drei Erzväter (Patriarchen) und Stammvater Israels wird religionsgeschichtlich auch als Aufdecker profaner, ja geheimer Wissenschaft dargestellt. Im Jubiläenbuch … Weiterlesen

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Abraham a Sancta Clara

Johann Ulrich Megerle, geb. 1644 in Kreenheinstetten in Baden, trat 1662 in Mariabrunn bei Wien in den Orden der Unbeschuhten Augustiner ein, wo er den Namen Abraham a Sancta Clara erhielt. Nach der Priesterweihe 1668 wurde er vor allem als … Weiterlesen

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Abraham ben Meir ibn Ezra

Geb. 1090 in Tudela/Spanien, gest. 1164 in Narbonne / Frankreich, Exeget und Philosoph, Grammatiker, Dichter, Astronom und Astrologe. Den Hauptkomplex seiner vielschichtigen und umfangreichen literarischen Werke bilden die Bibelkommentare. An zweiter Stelle stehen die Schriften zur Astrologie und Astronomie sowie zur Mathematik. … Weiterlesen

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Abraham der Jude

Der berühmte Alchemist > Nicolaus Flamell (1330-1417/18), der in Paris als Schreiber lebte, nennt in seinem Buch Chymische Werke Abraham den Juden als Verfasser der mit Eisengriffel bemalten und beschriebenen Rinden-Blätter: „Abraham der Jude / ein Priester und Levit /Astrologe und Philosophus“ (Flamell, … Weiterlesen

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Abraham Eleazar

> Abraham der Jude.

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Abraham Julita

Zauberworte, zusammengesetzt aus den Namen Abraham und Julita, deren es mehrere Heilige gibt. Sie sind nach dem Schwindeschema geschrieben und werden gegen Fieber eingesetzt (Hovorka, 1, 144; 2, 239). Lit.: Hovorka, O. v.; Kronfeld, A.: Vergleichende Volksmedizin. 2 Bde. Stuttgart, … Weiterlesen

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Abraham v. Franckenberg

A. (1593-1652) war Schüler von Jakob > Böhme. Seine religiösen Erlebnisse gab er in zahlreichen Schriften wieder, so z.B. in dem Buch Raphael oder Artztengel (1676), in dem die Entstehung der Krankheiten und ihre Behandlung durch Kuren und „chymische“ Arzneimittel … Weiterlesen

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Abraham von Mainz

> Abraham der Jude.

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Abraham von Worms

> Abraham der Jude.

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Abraham-Apokalypse

> Apokalypse Abrahams.

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Abraham-Testament

Das Testamentum Abrahae ist ein zweifach griech., ferner slaw., rumänisch, koptisch, arabisch und äthiopisch überliefertes Werk des ägyptischen Judentums, das wahrscheinlich Anfang des 2. Jhs. entstanden ist. Die Legende berichtet über Abrahams Tod. Nachdem dem Engel Michael die Abberufung Abrahams … Weiterlesen

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Abrahams Schoß

(hebr. be-heiko shel Avraham), eine Bezeichnung des Wohnortes der gerechten Seelen. Er erscheint in der aggadischen Literatur, im > Midrash und im > Talmud. > Jesus verwendet den Begriff im Gleichnis vom reichen Mann und Lazarus. Als der arme Lazarus … Weiterlesen

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Abramelin, Ritual des

Ein Zauberbuch aus dem 18. Jh. mit dem Titel: „Die egyptischen großen Offenbarungen, in sich begreifend die aufgefundenen Geheimnißbücher Mosis; oder des Juden Abraham von Worms Buch der wahren Praktik in der uralten göttlichen Magie und in erstaunlichen Dingen, wie … Weiterlesen

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Abrams, Albert (1863–1924)

A. (1863-1924), geb. in San Francisco/USA, promovierte in Heidelberg in Medizin und wirkte nach seiner Rückkehr in die USA als Prof. für Pathologie am Cooper Medical College in San Francisco. 1920 schuf er mit der Erfindung des Bio-Dynamometers mit „Dynamischer-Einheit“ … Weiterlesen

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Abrams, Stephen Irwin

Psychologe, geb. am 15. Juli 1938 in Chicago, Illinois, USA. 1959 B.A. an der Universität von Chicago, 1957-60 Präsident der Parapsychologischen Gesellschaft der Universität Chicago. Seit 1961 Direktor des parapsychologischen Laboratoriums der Oxford Universität und von 1960-63 Präsident der Oxford … Weiterlesen

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Abrasax

> Abraxas.

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Abraxas

Gottesname, der sich in den hellenistischen > Zauberpapyri und auf zahlreichen Amulettsteinen des Altertums und Mittelalters findet. Die häufigere Form ist jedoch > Abrasax, der Jahresgott. Der Name besteht aus 7 Buchstaben (vgl. 7 Tage der Woche) und hat – … Weiterlesen

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Abraxasgemmen

Amulettsteine des Altertums und Mittelalters, die insbesondere der Geisteswelt der gnostischen Sekte des > Basilides (um 130 n. Chr.) entstammen. Sie verkörpern den Synkretismus der Spätantike, wobei jüdische, persische und gnostische Elemente zu einer Einheit werden. So tragen die > … Weiterlesen

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Abreagieren

Psychoanalytische Bezeichnung der Normalisierung eines zur Symptomerhaltung aufgestauten und eingeklemmten Affekts. Dieser komme dadurch zustande, dass die Auseinandersetzung mit dem aufgestauten Affekt ausbleibt und die Erinnerung mitsamt ihrem Affekt verdrängt wird, was eben zur Symptombildung führt. Wird nun die Erinnerung … Weiterlesen

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Abred

Der innerste von drei konzentrischen Kreisen, die in der Kosmologie der Kelten die Gesamtheit des Seins darstellen A. versinnbildlicht den Kampf und die Evolution gegen > Cythrawl, die Macht des Bösen. Jedes Wesen hat in seiner Lebensentwicklung drei Phasen zu … Weiterlesen

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Abreisen

A. ist ein häufiges Traumsymbol (Freud, 154f.). Meistens tröstet der Traum etwa mit den Worten: ,Sei ruhig, du wirst nicht sterben (abreisen).‘ Zuweilen bleibt der Trost aus und die Angst kann sich bis in das Erwachen fortpflanzen. Das Abreisen kann … Weiterlesen

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Abrenuntiatio (lat.)

Absage. Abrenuntiatio diavoli: Absage an den Teufel; abrenuntiatio parvulorum per ora gestantium: Absage der Kleinkinder durch den Mund der Paten. Diese Absage an den Teufel und seine Werke in der Taufliturgie (außer der nestorianischen) hat die Bedeutung von > Abschwörung. … Weiterlesen

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Abribalzache

Paracelsicher Ausdruck für Maß, Gewicht und Zahl. Lit.: Werner, Helmut: Lexikon der Esoterik. Wiesbaden: Fourier, 1991.

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Abricus

Iberische Gottheit.

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Abrogation

Fachausdruck im Kirchenrecht zur Aufhebung eines Gesetzes; im Islam zur Deutung einiger Stellen des Korans oder der prophetischen Überlieferung (Hadith). Damit ist die Annahme gemeint, dass Texte bzw. Vorschriften des Korans bzw. des Hadith verändert, aufgehoben oder sogar gestrichen werden … Weiterlesen

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Abrufreize

Abruf von Gedächtnisinhalten durch Reizung – suggestiv oder durch Versetzen der Person in eine dem ursprünglichen Erlebnis entsprechende Situation. Solche Abrufreize tragen nach E. Tulving am besten dazu bei, dass das ursprüngliche Ereignis, d.h. die ursprüngliche Erfahrung oder der Kontext, … Weiterlesen

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Abruzanum

Nach der persischen Mythologie eine Pflanze, die von einem Liebesgeist bewohnt ist. Die Perser wandten sie daher bei ihren Liebes- und Zaubertränken an. Lit.: Vollmer, Wilhelm: Wörterbuch der Mythologie. Erftstadt: area verlag gmbh, 2004. Diese modernisierte Ausgabe lehnt sich eng … Weiterlesen

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Absam

Wallfahrtsort in Tirol/Österreich. In schwerer Kriegszeit, am 17. Januar 1797, saß die 18-jährige Bauerntochter Rosina Buecher in ihrem Haus in Absam beim Nähen dem Fenster gegenüber. Zwischen 15 und 16 Uhr wurde an der Scheibe des inneren Fensters (nach außen … Weiterlesen

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Abschied

Das mit einer gewissen Zeremonie verbundene Auseinandergehen dient auch zur Bezeichnung des > Sterbens und des > Todes, des Abschieds ohne Wiederkehr. So kennt die Umgangssprache den Ausdruck: „Er hat sich für immer von uns verabschiedet.“ Dieser endgültige Abschied kann … Weiterlesen

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Abschirmgeräte

Die Erkenntnis, dass > Reizzonen pathogen wirken können, führte zur Anwendung von Schutzmaßnahmen durch die verschiedensten Arten von Entstörungsgeräten, angefangen von Störfeldmodulatoren in Form eines Interferenzsenders zur Sanierung von geopathischen Störfeldern bis hin zu Kupferringen, Drahtgeflechten, Flaschen oder ganz einfach … Weiterlesen

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Abschirmung

A. bezeichnet ganz allgemein eine Anordnung von Materie zur Verringerung störender Strahlung in die Umgebung, wie u.a. bei der atomaren, elektrischen, magnetischen und thermischen Abschirmung, wobei die biologische Abschirmung einen besonderen Stellenwert einnimmt.

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Abschirmung, biologische

Auch biologischer Schild; besteht in der Reduzierung ionisierender Strahlung auf biologisch zulässige Werte.

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Abschirmung, geistige

Diese Form der Abschirmung besteht in der bewussten Hinwendung zum persönlichen Innenraum durch geistige Inhalte, die den Bezug zum Außenraum teilweise oder völlig aufheben. Lit.: Resch, Andreas: Veränderte Bewusstseinszustände: Träume, Trance, Ekstase (Imago Mundi; 12). Innsbruck: Resch, 1990.

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Abschirmung, magische

In der praktischen Magie dient z.B. der > magische Kreis zur Abschirmung, d.h. zum Schutz des Magiers. > Talismane, > Zaubersprüche und magische Rituale sollen die persönliche Sicherheit verstärken und als Abschirmung vor negativen Einflüssen dienen.

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Abschirmung, psychologische

Die individuelle psychische Ausgeglichenheit erfordert zuweilen nicht nur eine persönliche Informations- und Wahrnehmungsselektion, sondern häufig auch eine Verringerung der Gefühlsstimulation, Vermeidung von Körperkontakt bis hin zur Einschränkung persönlicher Begegnungen im Allgemeinen wie im Besonderen, was volkstümlich als „Abschirmung“ bezeichnet wird. … Weiterlesen

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Abschirmung, radiästhetische

Die in der > Radiästhesie betonte Feststellung, dass Reizzonenkreuzungen pathogen wirken können, führte zu einer Vielzahl von Schutzmaßnahmen, die volkstümlich meist als „Entstörung“ oder „Abschirmung“ bezeichnet werden. Die zur Sanierung dieser so genannten geopathogenen Störfelder verwendeten Gegenstände und Geräte reichen … Weiterlesen

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Abschneiden

(Ahd.: abschniden), durch Schnitte abtrennen, stutzen; ist besonders bei Haaren und Nägeln mit Vorstellungen der Beeinträchtigung der Lebenskraft verbunden. So verlor Simson nach Abschneiden seiner Locken alle Kraft: „Delila ließ Simson auf ihren Knien einschlafen, [rief einen Mann] und schnitt … Weiterlesen

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Abschnitt

(Engl. set). Unterteilung der Protokollseite bei quantitativ-qualitativen Psi-Tests, die als Treffereinheit für eine aufeinanderfolgende Gruppe von ASW-Einzelversuchen gilt, gewöhnlich bei gleichem Zielmaterial. Lit.: Rhine, J.B.: Parapsychologie: Grenzwissenschaft der Psyche. Bern: Francke Verlag, 1962.

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Abschreiben

A. hat als Besitznahme eines Textes einen positiven Sicherheitseffekt. So verlieren Zauberformeln durch das Abschreiben an Kraft in fremder Hand. Dies ist auch der Grund, warum man handschriftliche Sammlungen sorgfältig hütet. Was nämlich allgemein zugänglich ist, hat keine magische Kraft. … Weiterlesen

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Abschwächungseffekt

(Engl. attenuation effect). Abnahme von Zahl und Stärke wiederkehrender paranormaler Erscheinungsformen durch Vergrößerung der Distanz zur Fokus-Person bzw. durch Informationserhellung der Betroffenen. > Wiederkehrende spontane Psychokinese (WSPK). Lit.: Hans, Bender: Der Rosenheimer Spuk. Ein Fall spontaner Psychokinese. Zeitschrift für Parapsychologie … Weiterlesen

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Abschwörung

Sich durch Schwur von jemandem/etwas lossagen, seltener auch mit Akkusativ: seinen Glauben, seinen Irrtum abschwören. So enthalten die Texte der > Teufelspakte seit alters her neben der positiven auch die negative Abschwörung (Entsagung). Seit dem 2. Jh. gehört die Abschwörung … Weiterlesen

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Absence

(Fr., Absenz, Abwesenheit). Kurze Vigilanzabsenkung bis Vigilanzausfall aufgrund intensiver Konzentration auf persönliche Gedanken- oder Emotionsgehalte mit festem Blick und nachfolgender klarer Erinnerung. Von diesen Vigilanzeinschränkungen sind die Absencen mit kurzem Bewusstseinsverlust von 15-30 Sekunden, die so genannten > Petit mal-Anfälle … Weiterlesen

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Absinkungseffekt

(Engl. decline effect) oder chronologische Abnahme (engl. chronological decline). Allmähliche Abnahme der Trefferleistungen in einem parapsychologischen Experiment innerhalb einer Versuchssitzung bei wiederholten Einzelversuchen oder in der paranormalen Leistungsfähigkeit einer Testperson über einen bestimmten Zeitraum. Der A. kann sich auch auf … Weiterlesen

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Absinth

(Artemisia absinthium L.), Wermut, der Göttin > Artemis geweihte Heilpflanze mit vielen volkstümlichen Namen wie Grüne Fee, Bitterer Beifuß, Eberreis, Heilbitter, Magenkraut, Schweizertee, Wurmkraut, Absinth-alsen (niederl.), Ambrosia (altgriech.), Assenzio vero (it.), Gengibre verde (span., „Grüner Ingwer“), Hierba santa (span., „Heiliges … Weiterlesen

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Absinthium

Eine magische Pflanze, die noch nicht eindeutig identifiziert werden konnte. Manches spricht dafür, dass es sich um > Wermut (artemisia absinthium) handelt. Aus der Antike ist eine Reihe solcher magischer Pflanzen bekannt. Bei den Ägyptern war es eine heilige Pflanze, … Weiterlesen

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Absolut

Das Absolute (lat. absolutus von absolvere, lösen). Losgelöst von allem, absolut unabhängig, der Gegensatz ist relativ (in Verbindung gesetzt); so spricht man von absoluten und relativen Zahlen. Philosophisch bezeichnet „absolut“ das, was in sich ist, das absolute Ding. Losgelöst von … Weiterlesen

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Absolution

(Lat. absolvere, lösen). Bezeichnet kirchenrechtlich die Lossprechung von Sünden im Bußsakrament. Als Absolution und Absolutionen werden auch kurze Segenssprüche und Entlassungsformeln am Ende eines Ritus oder Textes in der Bedeutung von Entlassung und Abschluss, wie etwa das „Ite, missa est“, … Weiterlesen

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Absorbierende Mystik

Mystische Erlebnisform, bei welcher der Mystiker vom Gegenstand seiner mystischen Betrachtung so absorbiert wird, dass Betrachtungsgegenstand und Selbst eine Einheit bilden. > Einheitserlebnis, > unio mystica. Lit.: Ariel, David S.: Die Mystik des Judentums: eine Einführung. München: Diederichs, 1993.

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Absorption

(Lat. absorbere, verschlingen; engl. absorption). In-sich-Aufnehmen: physiologisch z.B. von Licht an Oberflächen oft durch Rezeptoren der Netzhaut, von Schall durch elastisch weiche Oberflächen; psychologisch von Informationen und Empfindungen. Bei der psychischen Absorption erfolgt ein völliges Aufsaugen des Angebotenen in Form … Weiterlesen

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Absteigende Häuser

> Häuser.

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Absteigender Knoten

Schnittpunkt der Planetenbahn mit der Ekliptik in Richtung Nordsüd.

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Absteigung, schiefe

Auch Deszension (lat. descensio). Vom Himmelsäquator ausgehend gemessener Bogen zwischen dem Frühlingspunkt und dem Punkt, der mit dem betreffenden Stern untergeht.

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Abstieg

(Lat. descensus). Bezeichnung des Wechsels von einer höheren zu einer tieferen Ebene. Im AT ist die Rede vom Abstieg der Seele in das Grab (Ijob 33,28) und vom Abstieg des mesopotamischen Fruchtbarkeitsgottes Tammus zur Unterwelt in der Zeit der Sommerdürre … Weiterlesen

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Abstimmtechnik

Von Reinhard Schneider in die > Rädiästhesie eingeführte Messtechnik, die von Substanzen emittierten Wellenlängen, welche von J. Wüst und J. Wimmer aufgezeigt wurden, durch Veränderung der Grifflänge der > Wünschelrute zu ermitteln. Lit.: Wüst, Josef: Über physikalische Nachweismethoden der sog. … Weiterlesen

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Abstrakt

(Lat. abstractus, von: abstraere, abziehen). Abstrakt ist jeder Bestandteil einer Vorstellung oder eines Begriffes ohne konkrete Merkmale. Abstrakte Begriffe haben nur mehr Verhältnisse, völlig Unanschauliches, Nicht-Sinnliches zum Inhalt (z. B. das Sein). Lit.: Mittelstraß, Jürgen (Hg.): Enzyklopädie Philosophie und Wissenschaftstheorie. Bd. 1. … Weiterlesen

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Abstraktion

(Lat. abstractio). Gedankliches Verfahren zur Erlangung abstrakter Begriffe, die von konkreten Merkmalen absehen und nur mehr das Wesentliche, eine spezifische Eigenschaft an einem einzelnen Gegenstand (isolierende Abstraktion) oder das Gemeinsame einer Menge von Gegenständen festhalten, um zu Allgemein- und Gattungsbegriffen … Weiterlesen

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Abstraktionsfähigkeit

Individuelle Disposition, das allgemeine Merkmal eines Sachverhalts unter Ausschaltung der konkreten Merkmale zu erfassen. Lit.: Rüfner, Vinzenz: Psychologie: Grundlagen und Hauptgebiete. Paderborn: Schöningh, 1969.

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Abstreifen

A. gehört neben lecken, spucken, saugen, blasen, hauchen, streichen, wälzen zu den Urhaltungen von Tier und Mensch. Wie sich Tiere instinkthaft an Bäumen, Mauern, Felsen scheuern, um lästige Parasiten und Juckreiz zu beseitigen, so versuchen auch Menschen sich durch Reiben … Weiterlesen

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Absurd

(Lat. absurdus, missklingend), hat die geläufige Bedeutung von widersinnig, unlogisch, das diskursive Denken übersteigend. So besagt „eine Behauptung ad absurdum führen“ die Aufdeckung ihrer Widersinnigkeit durch konsequente Durchführung des in den Prämissen angelegten Gedankens. In paranormologischer Sicht kann eine widersinnige … Weiterlesen

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Abtei Thelema

Die Bezeichnung „Abtei Thelema“ findet sich erstmals in dem von François Rabelais (1494-1553) verfassten Roman Gargantua et Pantagruel, der von 1532 an in 5 Bänden erschien. Im ersten Buch schildert Rabelais, wie Gargantua die Abtei Thelema bauen lässt, in der … Weiterlesen

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Abtei von Borley

(Borley Rectory), englisches Spukhaus, das zwischen 1929 und 1939 von Harry > Price (1881 – 1948) unter Beobachtung zahlreicher Forscher untersucht wurde. 1937 mietete Price das Haus sogar für ein Jahr. 1939 brannte die Abtei ab. Price veröffentlichte darüber zwei Bücher und … Weiterlesen

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Abteilung für Parapsychologie

Division of Parapsychology, University of Virginia. 1968 wurde an der Universität von Virginia ein Forschungsprogramm zum Studium der verschiedenen Aspekte der > Parapsychologie errichtet. Die Forschung erfolgt am Institut für Psychiatrie, University of Virginia Medical Center, Charlottesville, Va. 22901. Die … Weiterlesen

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Abteilung für Psychologie und Parapsychologie

1967 wurde an der Andhra Universität in Indien eine Abteilung für Psychologie und Parapsychologie gegründet, an der Studenten den Dr. phil. auch in Parapsychologie erwerben können. Der erste Leiter war K. Ramakrishna Rao. Adresse: Andhra University, Visakhapatnam 530 003, A.P., Indien.

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Abtun

A. wird die Beseitigung des von einer Hexe verursachten Übels durch diese selbst genannt. Lit.: Walz, Rainer: Hexenglaube und magische Kommunikation im Dorf der Frühen Neuzeit. Die Verfolgungen in der Grafschaft Lippe. Paderborn: Schöningh, 1993.

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Abu

Sumerischer Vegetationsgott. Er soll aus dem Scheitel von > Enki, dem „Herrn der Erde“, geboren worden sein – Sinnbild für das Hervorsprießen der Pflanzen aus der Erde. Lit.: Lurker, Manfred: Lexikon der Götter und Dämonen. Stuttgart: Kröner, 21989.

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Abu Gosch

Dämon des Blutes, des Krieges und des Mordes. Er gehört zur sechsten Legion der Mächte des Himmels. Den Besessenen fügt er Schnitte und Verwundungen zu, weshalb sein Name bei Besessenheitsfällen immer wieder genannt wird. Lit.: Delacour, Jean-Baptist: Apage Satana! Das … Weiterlesen

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Abu Yazid al-Bestami

A. (801?-874), bekannter islamischer Mystiker und Gründer der ekstatischen Schule des > Sufismus. Er wurde in Bestam im Nordosten des Iran geboren, daher auch sein Name. A. spricht, wohl unter dem Einfluss von > Vedanta, vom vollständigen Aufgehen und Einswerden … Weiterlesen

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Abu-El-Hasan Ash-Shadhili

A. (1196-1252), großer sufischer Meister und Gründer des Ordens der Shadhiliten. Lit.: Werner, Helmut: Lexikon der Esoterik. Wiesbaden: Fourier, 1991.

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Abudatsuma

(Jap. für sanskr.: abhuta-dharma). Ein paranormales Ereignis, ein von einer Gottheit im Hinduismus oder von einem > Buddha im > Buddhismus vollbrachtes Wunder. Lit.: Bowker, John (Hg.): Das Oxford-Lexikon der Weltreligionen. Darmstadt: Wissenschaftl. Buchges., 1999.

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Abulafia, Abraham ben Samuel

A. (1240-1291), kabbalistischer Mystiker aus Saragossa, der sich als Messias ausgab. Er wollte sich Papst Nikolaus III. stellen, der jedoch 1280 völlig unerwartet starb. Nach mehrmonatiger Gefangenschaft wurde A. freigelassen und reiste anschließend mit einer Schar von Anhängern nach Sizilien. … Weiterlesen

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Abulafia, Todros

A. (2. H. des 13. Jhs.) war Schatzmeister von König Sanchos II. von Kastilien und schuf in Anlehnung an Platons Ideenlehre die Lehre von den 10 Kelippoth (wörtl. „Schalen, Rinden, Hülsen“), die als materielle Formen den 10 > Sephiroth entsprechen. … Weiterlesen

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Abulie

(Griech. bule, Wille), Willenlosigkeit, Unfähigkeit, Entschlüsse zu fassen; kann bei organischen Hirnstörungen, Depression, Demenz, Stupor, aber auch bei > Mediumistischen Psychosen auftreten. Lit.: Bender, Hans (Hg.): Parapsychologie: Entwicklung, Ergebnisse, Probleme. Darmstadt: Wiss. Buchges., 51976.

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Abundantia

Die römische Göttin A. ist die Personifikation des Überflusses (abundantia). Sie lebte in der Domina Abundia, der Dame Habonde des französischen Volksglaubens weiter, die des Nachts angeblich würzige Wiesen durchstreift und Ställe und Häuser besucht, um den Menschen Wohlstand zu … Weiterlesen

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Abusir, Kernbohrungen

Die Kernbohrungen in den Steinbrocken des Totentempels der Sahure-Pyramide in Abusir (Ägypten), deren Alter sich auf 4.300 Jahre beläuft, sind bis heute Gegenstand der Diskussion. Handelt es sich bei den Bohrlöchern tatsächlich, wie von Fachleuten versichert, um Riegellöcher für die … Weiterlesen

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Abwärts, aufwärts

Bei verschiedenen Zauber- und Heilhandlungen ist es von Bedeutung, ob sie ab- oder aufwärts erfolgen. Wasser, das für Zauber- oder Heilzwecke verwendet wird, soll stillschweigend stromabwärts vor Sonnenaufgang geschöpft werden. Ähnliches gilt für die Zubereitung der Heilpflanzen. So sagt > … Weiterlesen

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Abwärtsverursachung

Kausaler Einfluss von nächsthöheren Ganzheiten auf darunterliegende. Nach ganzheitlichem Denken ist ein System oder eine Ganzheit entgegen dem > Reduktionismus nicht vollständig auf seine materiellen Teile reduzierbar. In einer höheren Schicht existieren Eigenschaften, die in der nächstniederen auch nicht ansatzweise … Weiterlesen

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Abwaschung

Reinigungszeremonie, die bereits in den Mysterien der Antike üblich war und in den religiösen Riten die verschiedensten Formen aufweist. Sie findet sich auch in esoterischen Praktiken, in Ritualen von Geheimgesellschaften und in einzelnen Hochgradriten der Freimaurerei. So ist die aus … Weiterlesen

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Abwehr

Sträuben des Ichs gegen unerwünschte oder unerträgliche Vorstellungen und Gefühle (Freud 1, 423-459). Der Begriff wurde in dieser Bedeutung 1894 von S. Freud (1, 61) in die Psychoanalyse eingeführt, nach 1896 durch „Verdrängung“ ersetzt und 1926 zur allgemeinen Bezeichnung für … Weiterlesen

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Abwehrmechanismen

(Engl. defense mechanisms). Unbewusste Techniken des Ichs zur Verteidigung gegen Triebansprüche des Es und die daraus entstehenden Konflikte. Anna Freud unterscheidet dabei folgende Mechanismen: Apathie oder Resignation, Fixierung, Flucht, Identifikation, Intellektualisierung, Introjektion, Isolierung, Konversion, Negation, Phantasie(n) / Realitätsverleugnung, Projektion, Rationalisierung, Reaktionsbildung, Regression, … Weiterlesen

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Abwehrzauber

Magische Maßnahmen zum Fernhalten oder Unwirksammachen von schädigendem Zauber. Dabei können folgende Hauptgattungen von Abwehrhandlungen unterschieden werden: 1) gegen menschliche Bosheit, 2) gegen Hexen und Hexer, 3) gegen Tote, 4) gegen Dämonen, 5) gegen böse Kräfte. Als Abwehrmittel dient alles, … Weiterlesen

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Abweichung

(Engl. deviation, fr. ecart, it. scarto), die Höhe, in der eine beobachtete Trefferzahl oder eine Durchschnittstrefferzahl bei ASW-Tests von der mittleren Zufallserwartung oder dem zufälligen Durchschnitt abweicht. Eine Abweichung vom Mittelwert kann für eine Serie von Versuchsreihen oder für eine … Weiterlesen

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Abwesenheitstelepathie

Bezeichnet den telepathischen Kontakt mit einer Person, die nicht (im selben Raum) anwesend ist. Von A. ist vornehmlich in spiritistischen Sitzungen die Rede, wenn das Medium den Anwesenden völlig Unbekanntes über abwesende Personen mitteilt oder mitzuteilen hat. Während bei Aussagen … Weiterlesen

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Abydos

Hauptort des > Osiriskultes.

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Abyss

(Lat. abyssus), bodenloser Abgrund; bezeichnet in Magie und Kabbala den Abgrund oder die Kluft zwischen dem An-sich-Seienden (dem Geist) und dem Phänomenalen (der Erscheinungswelt). In der Kabbala ist Abyss der Abgrund zwischen den drei > Sefirot des Göttlichen: > Kether … Weiterlesen

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ABZ

> Außergewöhnliche Bewusstseinszustände.

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Abzapfen

Wissens- und Erlebniserwerb durch paranormalen Kontakt mit anwesenden oder abwesenden Personen. Dabei kann sich die betroffene anwesende Person empfindungsmäßig des Abzapfens bewusst werden. Meist handelt es sich hier um reine Mutmaßungen, die jedoch zu Abneigungen führen können. Das Abzapfen abwesender … Weiterlesen

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Abzu

> Apsu.

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AC

1. Gebräuchliche Abkürzung für > Aszendent. 2. Engl. für anomalous cognition > Anomale Erkenntnis.

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Acaça

> Akasha.

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Acacia

> Akazie.

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Academia de Estudo Psichicos „Cesar Lombroso“

Die Akademie für Psychische Forschung „Cesar Lombroso“ wurde 1919 von José de Freitas Tinoco in São Paulo, Brasilien, gegründet; Tinoco wurde zum ersten Ehrenpräsidenten ernannt. Den Vorsitz übernahm Dr. Carlos Pereira de Castro. Die erste Arbeit betraf die Untersuchung des … Weiterlesen

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Academia masonica

Von Dr. Paul Hänsel ins Leben gerufener Verein zur wissenschaftlichen Erforschung der > Freimaurerei. Zur Mitarbeit kann jeder einer regulären, symbolischen Freimaurerloge angehörende Bruder herangezogen werden. Die Mitarbeiter teilen sich in zwei Kreise: Im inneren Kreis können nur Personen sein, … Weiterlesen

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Acala

(„Der Unerschütterliche“). Gottheit des indischen Buddhismus. Als „Schützer der Lehre“ steht sein Bild, dreiäugig, zähnefletschend und mit sechs Armen, vor den Tempeln, um Feinde abzuwehren. Als Waffen trägt er Schwert, Donnerkeil, Beil und Schlinge. Lit.: Lexikon der Religionen. Hg. v. … Weiterlesen

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Acarie, Barbe

B.A., geb. Avrillot (1566-1618), heiratete 1582 Pierre Acarie und machte ihre Pariser Wohnung („Hotel Acarie“) zu einer Begegnungsstätte führender spiritueller Persönlichkeiten (unter ihnen auch Franz von Sales). Nachdem sie 1601 die Werke der > Theresia von Avila kennengelernt hatte, bemühte … Weiterlesen

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Acatius

(Acacius, Achatius, Agatius). Der heilige A., Hauptmann aus Kappadokien bzw. Anführer der 10.000 Märtyrer vom Berge Ararat, zählt zu den 14 Nothelfern. Seine Reliquien sind in einem amtlichen Verzeichnis von Engelsberg (Schweiz) aus dem 12 Jh. aufgeführt mit Hinweis auf … Weiterlesen

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Acca Larentia

(Auch Larentia), altrömische Mutter- und Schutzgöttin. Acca stellt ein Lallwort für Mutter dar und Larentia steht in Verbindung mit der sabinischen Gottheit > Larunda. Hingegen ist die Verbindung mit > Laren und > Larven unsicher. Die zugrundeliegende Mythologie beruht auf … Weiterlesen

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Accademia dei Segreti

Akademie der Geheimnisse. In dieser Akademie versammelte der Naturphilosoph Giambattista > della Porta (1535-1615) in Neapel einen Kreis von Gelehrten um sich, um die Ansichten seiner Magia naturalis (1558) bekannt zu machen und den Geheimnissen der Natur nachzuspüren. Lit.: Della … Weiterlesen

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Accepted

(Acceptance, Acception). Aus dem Rechnungsbuch der „Worshipful Company of Masons of the City of London“, das im Jahre 1619 angelegt wurde, geht hervor, dass in der Company neben den Freemen und Liverymen noch eine Kategorie von Mitgliedern bestand, die der … Weiterlesen

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Accolade

(Auch Akkolade), lat. ad collum. In den ritterlichen Bräuchen Ritterschlag auf die Schulter, verbunden mit Umarmung und Kuss.

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Ach

Plur. Achu, ägyptisches Wort für „Licht“, das im weiteren Sinne den „verklärten Verstorbenen“ im Gegensatz zu den Lebenden und Verdammten bezeichnet. Während der > ba und der > ka unterschiedliche Aspekte des erlösten Toten beinhalten, bezeichnet „ach“ die Kombination der … Weiterlesen

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Achad, Frater

> Jones, Charles Stansfeld.

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Achaius

Legendärer schottischer König, dem nach der Ordenslegende des > Andreasordens in einer blutigen Schlacht ein weißes Balkenkreuz erschien, das in seiner besonderen Form noch heute als > Andreaskreuz bekannt ist. Der Apostel Andreas ist Schutzpatron von Schottland. Der Orden selbst … Weiterlesen

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Achamoth

Hebr. Wort für Weisheit nach Spr 9,1. In der > Gnosis ist A. die untere Weisheit. Sie ist außerhalb des Lichts und des Pleroma. Ihre Befreiung erfolgt durch den obersten Christus. Diese geschieht aber noch nicht durch die Erkenntnis (Gnosis), … Weiterlesen

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Acharya

(Sanskr., Lehrer, Meister), im Hinduismus Bezeichnung für den spirituellen Meister, der die philosophischen Systeme beherrscht und die in ihnen enthaltenen Wahrheiten verwirklicht. Zahlreiche große Heilige erhielten diese Bezeichnung als Namensergänzung, so z.B. Shankaracharya für Shankara. Lit.: Fischer, Ingrid (Hg.): Lexikon … Weiterlesen

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Achat

Unter A. (engl. agate) wird eine ganze Edelsteinfamilie zusammengefasst: roter A. oder Karneol, Obsidian, Laubachat oder Moosachat, Chalcedon; weißer A. oder Anacthit, Hirschhornstein, Stephanstein und Adlerstein. Der älteste Achat stammt aus Ägypten. Die Chinesen kennen ihn unter dem Namen Manao. … Weiterlesen

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Acheiropoeta

> Acheropita.

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Achelóos

Griechischer Flussgott, namensgleich mit dem Fluss, der in das Jonische Meer mündet; Sohn des > Okeanos und der > Tethys. Im Mythos rang A. zunächst in Gestalt einer Schlange, dann in der eines Stieres mit Herkules um den Besitz der … Weiterlesen

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Acheron

Der Sohn von Sonne und der Erde versah die > Titanen, welche gegen den > Olymp kämpften, mit Wasser, und wurde daher in einen Fluss, dessen Wasser schlammig war, verwandelt und in die Unterwelt verwiesen. Nach anderen Autoren war A. … Weiterlesen

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Acheropita

(Griech., „nicht von Menschenhand gemacht“; engl. acheropite). Von einem solchen Acheropita-Bild wird zum ersten Mal 574 berichtet. In diesem Jahr wurden nach dem Bericht des Historikers Georgios Kedremos die Acheropita aus Kamulia in Kappadokien und Stücke des wahren Kreuzes aus … Weiterlesen

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Acheropsita

> Acheropita.

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Achillea

Pflanzengattung, zu der die in der Volksheilkunde beliebte Schafgarbe (Achillea millefolium L.) gehört, eine in Europa häufig vorkommende Wiesen- und Wegesrand-Pflanze aus der Familie der Korbblütler mit matt-weißlichen Blüten und vollem, würzigem Duft. Die zahlreichen alten Namen der Schafgarbe, wie … Weiterlesen

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Achillea millefolium

> Achillea.

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Achilleus (lat. Achilles)

1. Held der Griechen. A., einer der Helden des trojanischen Krieges, ist der Sohn der Seegöttin > Thetis und des Peleus, eines Sterblichen. Als kleines Kind tauchte ihn die Mutter in den Fluss > Styx, damit er unsterblich werde, vergaß … Weiterlesen

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Achipanganya

Schöpfergott der Mwera am Ilulu (Afrika); er wird auch Mkubwa oder Mkulungwa, „der Große“ genannt. Nur die Ältesten durften ihm opfern, und wenn kein männlicher Ältester anwesend war, dann vollzog das Opfer eine alte Frau. Geopfert wurden meist Mehl oder … Weiterlesen

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Achipanganya

Schöpfergott der Mwera am Ilulu (Afrika); er wird auch Mkubwa oder Mkulungwa, „der Große“ genannt. Nur die Ältesten durften ihm opfern, und wenn kein männlicher Ältester anwesend war, dann vollzog das Opfer eine alte Frau. Geopfert wurden meist Mehl oder … Weiterlesen

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Achler, Elisabeth

Auch „Elisabeth Bona von Reute“ (1386-1420) oder die „gute Beth“ genannt, wurde am 25.11.1386 in Reute, Oberschwaben, Deutschland, geboren und trat mit 14 Jahren in den Dritten Orden der Franziskaner ein. In der 1403 gegründeten Terziarierinnen-Klause von Reute war sie … Weiterlesen

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Achmet

Auch Ahmad ibn Sirin, arabischer Seher und Autor des bekannten Traumbuches > Oneirokritikon (um 820), das indisches, persisches und arabisches Wissen vereint, aber nur mehr in griechischer und lateinischer Fassung überliefert ist, die 1603 in Paris erschien. Ähnlich bekannt sind … Weiterlesen

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Achom

Gotthafte Wesen bei den Ägyptern. Der verklärte König wird als der Stärkste von ihnen verehrt. A. wird als überragende Kraft verstanden, die, gleich einem Raubvogel, rasch zugreift. Daher wird das Wort A. mit dem Bild eines Falken geschrieben. Im Neuen … Weiterlesen

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Achsel

Die A. stellt bei aufrecht stehenden Menschen den höchsten Teil der oberen Gliedmaßen dar und hat von jeher eine besondere magische Bedeutung. Das Heben der rechten Achsel oder der Blick darüber auf jemanden bekundet Überlegenheit und das Spucken über die … Weiterlesen

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Achsendurchstrahlung (oder Achsigkeit)

Durchstrahlung materieller Gegenstände durch polariserte Odstrahlen (8. Großkraft der Natur). Die Gegenstände werden nach L. Straniaks Verständnis der > Radiästhesie aus sechs Richtungen des Raumes von S / N / O / W / Höhe und Tiefe durchstrahlt. Dabei unterscheidet er Gegenstände, die nur ein, zwei, drei, vier, … Weiterlesen

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Acht

Aufgrund der eigentümlichen arithmetischen und geometrischen Verhältnisse gelangte die Zahl 8 zu besonderem Ansehen. Nach der biblischen Erzählung der Sintflut blieben 8 Menschen übrig: Vater, Mutter, drei Söhne und drei Schwiegertöchter (Gen 8, 16). Am 8. Tag hat die Beschneidung … Weiterlesen

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Acht Befreiungen

(Sanskr. Ashta-Vimoksha), acht Stufen der meditativen Sammlung zur Befreiung jeder Anhänglichkeit an das Körperliche und Unkörperliche: 1. Erkennen von Formen im Inneren und Äußeren; 2. Erkennen von Formen im Äußeren; 3. Wahrnehmen des Schönen; 4. Erlangen des Gebietes der Unendlichkeit … Weiterlesen

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Acht Kostbarkeiten

(Sanskr. Ashtamangala), acht Symbole der Verehrung des Weltenherrschers und im übertragenen Sinne des > Buddha, die in chinesischen Klöstern vielfach vor den Standbildern des Buddha auf Lotosständern aufgestellt sind. Es sind dies: Fahne (Siegeszeichen der Religion), Fische (Zeichen des indischen … Weiterlesen

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Acht Lehren

(Lehrweisen) und fünf Zeitabschnitte. Klassifizierung der Lehren des > Buddha vom Standpunkt der > Tendai-Sekte durch deren chinesischen Gründer, Chisha Daishi. Die Lehren werden in vier Doktrinen sowie zusätzlich in vier Auslegungsmethoden eingeteilt und stellen fünf Stufen der Belehrung von … Weiterlesen

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Acht Überwindungen

(Sanskr. Abhibhavayatana), acht Meditationsübungen zur Überwindung der Sinnensphäre durch Beherrschung der Wahrnehmung verschiedener Objekte: Diese Übungen finden sich bereits im frühen > Buddhismus. Es sind: 1. Wahrnehmung von Formen des eigenen Körpers und begrenzter Formen der Außenwelt. 2. Wahrnehmen von … Weiterlesen

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Acht Unsterbliche

Die chinesische traditionelle Symbolik kennt 8 Unsterbliche, die auf Inseln der Seligen wohnen sollen: Chang-kuo-lao, eine ehemalige Fledermaus, die sich in einen Menschen verwandelte. Er trägt ein hohles Bambusrohr, oft auch eine Phönixfeder und den Pfirsich des langen Lebens. Chung-li-chüan, … Weiterlesen

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Acht Verneinungen

> Nagarjuna.

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Achtblättriger Yoga

Nach > Patañjali, der mit seiner „Yoga-Sutra“ (um 150 n. Chr.) den wichtigsten Beitrag zur Systematisierung der bis dahin entstandenen vielfältigen Yogaformen leistete, ist > Yoga „jener innere Zustand, in dem die seelisch-geistigen Vorgänge zur Ruhe kommen“ (Yogas citta vritti … Weiterlesen

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Achte Sphäre

(Oder „Planet des Todes“), verschwommener esoterischer Begriff der geheimen Mysterienschulen zur Bezeichnung der tiefsten geistig-psychischen Entartung, in der eine Wiederbelebung durch den Strahl der spirituellen Monade nicht mehr möglich ist. Die 8. Sphäre ist der Hort der „verlorenen Seelen“, die … Weiterlesen

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Achtert-Zutz-AASW-Experimente

1967/68 wurden am „Institut für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie“ in Freiburg, Deutschland, mit den Studenten Lutz Achtert und Sabine Zutz am > Psi-Recorder 70 ASW-Experimente durchgeführt, die meist hochsignifikant waren und einer Antizufallswahrscheinlichkeit von 1 : 1 000 000 000 entsprachen. Die telepathischen Leistungen … Weiterlesen

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Achtfacher Pfad

(Sanskr. Ashtangika-Marga), achtgliederiger Pfad zur Befreiung vom Leiden: 1. vollkommene Erkenntnis; 2. vollkommener Entschluss; 3. vollkommene Rede; 4. vollkommenes Handeln; 5. vollkommener Lebenserwerb; 6. vollkommene Anstrengung; 7. vollkommene Achtsamkeit; 8. vollkommene Sammlung. Lit.: Frauwallner, Erich: Die Philosophie des Buddhismus. Berlin: … Weiterlesen

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Achtheit

Die A. ist ein symbolisch-kosmologischer Begriff aus den Priesterschulen der altägyptischen Stadt Chemenu (heute arab.: Eschmunên), hellenistisch > Hermopolis, Stadt der Acht. In der Kosmogonie von Hermopolis wurde die Qualitätslosigkeit der Urmaterie durch Aufspaltung in ihre Elemente aktiv gemacht, wobei … Weiterlesen

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Achtkreuz

Kreuz mit acht Ecken und vier Malkreuzen. Das Kreuz ist in einem Zug zu schreiben. Form und Richtung der Linien sollen eine schwarzmagische Benutzung völlig ausschließen. Lit.: Glahn, A. Frank: Radio des Geistes: Magie der Symbole: der spirituelle Pendel. 3. … Weiterlesen

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Achtort

Achteck, das in der Bakunst der Gotik als Proportionssystem zur Grundrissbildung von Türmen und Pfeilern verwendet wurde. In seiner symbolischen Aussage steht der A. (Ort = Ecke) für Universalität und Vollkommenheit. Lit.: Becker, Udo: Lexikon der Symbole. Freiburg: Herder, 1998.

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Achtsamkeit

(Sanskr. smriti, Pali: sati). A. ist die 7. Stufe des > Achtfachen Pfades, auf der bei voller Klarheit des Bewusstseins alle Tätigkeiten, auch die im Alltag automatisch ablaufenden Funktionen wie Atmen, Gehen usw., zu beobachten sind, um so zur Wissensklarheit … Weiterlesen

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Achtsamkeitsmeditation

Die A. dient nach buddhistischer Lehre der Gewinnung von Einsicht in die Erfahrungen des Lebens und die Natur innerer und äußerer Gegebenheiten sowie zur Wahrnehmung der Beziehung der beiden. Um dies zu erreichen, nimmt man eine entspannte Körperhaltung ein und … Weiterlesen

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Achtundzwanzig

Vollkommene Zahl und Mondzahl – vollkommene Zahl, weil sie sich in ihre Divisoren 1 + 2 + 4 + 7 + 14 aufteilen lässt; Mondzahl, weil in ihr die vier Phasen des > Mondes vollkommen sind, nachdem er 28 Sterngruppen … Weiterlesen

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Achtzehn

Astrale Zykluszahl. Die A. taucht in der präkolumbianischen Zeitrechnung auf. Eine astrale Zykluszahl ist sie, weil sich Sonnen- und Mondfinsternis nach 18 Jahren in gleicher Reihenfolge wiederholen. In der mittelalterlichen christlichen Exegese wird A. mit 10 + 8 als Erfüllung … Weiterlesen

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Achuma

(Trichocerus pachanoi BRITTON et ROSE), in Südamerika beheimateter hoher Stangenkaktus mit halluzinativer Wirkung. A. ist der in Bolivien volkstümliche indianische Name für den Kaktus, der in den nördlichen Anden „Huachuma“ und in Ecuador „Aguacolla“ und „Gigantón“ heißt, und der im … Weiterlesen

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Acidum nitri (lat.)

Salpetersäure, spielt durch die Eigenschaft, > Silber, nicht aber > Gold zu lösen, in der > Alchemie eine Rolle. In der Schrift De Inventione veritatis des Geber-Corpus wird berichtet, dass man durch Auflösung von Ammoniumchlorid in Salpetersäure ein noch stärker … Weiterlesen

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Acidum primigenium (lat.)

Ursäure, von Johann Joachim > Becher aus der Mischung einer „elementaren Erde“ mit Wasser versuchte Bildung einer Ursäure zur Verwirklichung der Idee eines einheitlichen Sauerstoffes (auch > Acidum universale genannt). Lit.: Becher, Johann Joachim: Physica subterranea. Frankfurt, 1669.

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Acidum universale (lat.)

Universalsäure. Saure Pflanzensäfte, die bis in die Neuzeit als eine Art Essig betrachtet wurden, führten dazu, dass sich in der > Alchemie die Konzeption einer Universalsäure (acidum universale) bilden konnte, die alle Säuren als Variante einer einzigen Ursäure betrachtete. Dieser … Weiterlesen

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Acker

Der A. gehört zum Vorstellungskomplex der Fruchtbarkeit und der Erhaltung des Lebens. Der gepflügte Acker ist Symbol des weiblichen Schoßes. So findet bei verschiedenen Völkern die Hochzeit auf einem A. statt. Nach Homer soll sich die Erdmutter > Demeter mit … Weiterlesen

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Ackerbau

Der A. ist eine der ältesten Wirtschaftsformen und umrankt von einer Fülle von Vorstellungen. Die Abhängigkeit von Naturgewalten führte zu einem breitgefächerten Geisterglauben. Die guten Vegetationsgeister entwickelten sich zu Ackerbaugottheiten, wie der Himmelsgott > Djanus und die Mutter Erde, > … Weiterlesen

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Ackergauchheil

Der A. (lat. anagallis arvensis), ist eine überall häufig vorkommende Heilpflanze, deren zinnoberrote, selten auch blaue kleine Blüten sich nur bei Sonnenschein öffnen und bei bewölktem Himmel sowie bei bevorstehendem Regen schließen, weshalb sie auch Schönwetterblümchen genannt wird. Die Pflanze … Weiterlesen

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Ackermennig

A. (agrimonia eupatoria L.), auch Odermennig, Otterminze oder König aller Kräuter genannt, ist ein an Wiesen-, Wald- und Wegesrändern wachsendes, hellgelb blühendes Heilkraut aus der Familie der Rosengewächse. Es enthält Gerb- und Bitterstoffe und wird in der Volksheilkunde bei Erkältungen, … Weiterlesen

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Ackerminze

A. (mentha arvensis L.), schon von > Hildegard von Bingen in dem Abschnitt De Minori Myntza beschriebene heilkräftige Pflanze, die bei Augenschmerzen, „ubi audswer est“, in Form eines Umschlags Hilfe bieten kann. Ebenso kann sie bei Magenerkältung und Verdauungsbeschwerden dem … Weiterlesen

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Ackerschachtelhalm

A. (lat. equisetum arvense), auf Äckern und am Wegesrand häufig anzutreffende blütenlose Heilpflanze mit tiefgehenden, fest verankerten Wurzelstöcken, deren Giftigkeit in der Literatur sowie in der Volksmeinung umstritten ist. Der Pferdeschwanz, engl. horsetail, wächst bevorzugt auf Wiesen sowie am Feld-, … Weiterlesen

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Ackerwinde

A. (convolvulus arvensis L.). Pflanze, die nach neueren Forschungen Tropanalkaloide, u.a. Tropin, Tropinon, Cuskohygrin und Hygrin, und außerdem Mutterkornalkaloide enthält. Tropanalkaloide, auch Tropane oder Tropeine genannt, chemisch gesehen Ester des Tropanals, sind psychoaktive Stoffe, die vor allem in > Nachtschattengewächsen … Weiterlesen

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Acllas

„Auserwählte Frauen“ des Inkaherrschers > Inti, die man auch als „Sonnenjungfrauen“ bezeichnete. Mit acht Jahren kamen sie in spezielle Klöster der Inkahauptstadt Cuzco, die Acllahuasi genannt wurden. Dort wurden sie von den Mama Cunas erzogen, um das heilige Feuer von … Weiterlesen

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Aconitum (lat.)

Akonit, eine Gruppe weltweit verbreiteter, hochgiftiger Pflanzen aus der Familie der Hahnenfußgewächse. Das wohl zu den spektakulärsten Zauber- und Heilpflanzen zählende A. wurde schon in der Antike von einigen Autoren mit dem griechischen Namen Akoniton angeführt, und man brachte diese … Weiterlesen

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Aconitum ferox (lat.)

 A. f. > Blauer Eisenhut. Bereits im alten Indien wurde die Wurzel dieser Aconitum-Art als Pfeilgift verwendet. In der tibetischen Medizin werden aufgrund ihrer pharmakologischen Eigenschaften mehrere Arten unterschieden. A. ist eine typische Himalayapflanze und kann bis zu einem Meter … Weiterlesen

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Aconitum napellus (lat.)

A. n. > Echter Sturmhut, bzw. Eisenhut, eine blau blühende und hochgiftige Pflanze, die in den Alpen und Mittelgebirgen wild wächst und in Europa unter Naturschutz steht. Medizinisch wird Eisenhuttinktur heute als schmerzlinderndes Mittel bei Gicht, Ischias und Neuralgien sowie … Weiterlesen

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Acontius, Jakob

A. (Acontio, Aconcio, Contio, Concio) Jacob, italienischer protestantischer Humanist, Jurist und Theologe (*  vor 1515 in Ossana (Val di Sole) oder Trient, †  um 1566/67), dessen Buch De stratagematibus Satanae libri octo (Basel 1565, Neuaufl. Florenz 1946) über die Kriegslisten des Teufels … Weiterlesen

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Acoran

Höchstes Wesen bei den Einwohnern der Kanarischen Inseln (Gran Canaria). Auf schwer zugänglichen Bergen wurden ihm Tempel errichtet, und in weißes Leder gekleidete Mädchen brachten ihm Milchopfer dar. Auf der Insel Teneriffa hatte er den Namen Achaman. Lit.: Barker-Webb, Philip; … Weiterlesen

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Acta Latomorum

Acta Latomorum oder Chronologie de l’histoire de la Franche-Maçonnerie français et ètrangere ist der Titel des zweibändigen Werkes von Claude Antoine Thory über die Geschichte der Freimaurerei bis zum Jahre 1814, das trotz einiger Unrichtigkeiten von bleibendem Wert ist. Thory … Weiterlesen

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Acta Sanctorum (lat.)

Heiligenakten. Eine Dokumentation von Akten der Heiligen der katholischen Kirche in der Reihenfolge des liturgischen Kalenders, erstellt nach literarischen Quellen (Vitae, Passiones, Miracula, Translationes, Gloria posthuma, Inschriften, usw.) sowie nach Berichten in historischen Quellen (Martyrologien, Kalendarien, liturgische Bücher). Die Mitarbeiter … Weiterlesen

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Acting out

> Agieren.

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Actio in distans (lat.)

Fernwirkung. Begriff zur Bezeichnung von Wechselwirkungen ohne vermittelndes Medium. Wichtigstes Beispiel ist die Gravitationstheorie von I. Newton. Historisch wurden Fernwirkungstheorien schon früh als unbefriedigend empfunden und durch Wirbeltheorien, Äthertheorien, und Feldtheorien ersetzt. In der Paranormologie spricht man von > Telekinese … Weiterlesen

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Actus purus (lat.)

Reine Wirklichkeit. Aristoteles (Met. XI 7) führte zur Beschreibung einer Bewegung bzw. Veränderung das Begriffspaar Akt / Potenz (energeia/dynamis) ein. Jede Veränderung lässt sich als Überführung von der Möglichkeit (Potenz) in die Wirklichkeit (Akt) beschreiben. Jede Wirklichkeit, die Möglichkeiten des Andersseins besitzt, … Weiterlesen

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Acutomantie

A. (engl. acuto-manzia), Wahrsagen mit Hilfe von Reißnägeln. Dazu bedarf es 10 gerader und drei verbogener Reißnägel. Sie werden in den geschlossenen Händen geschüttelt und auf eine mit Puder bestreute Oberfläche geworfen. Aus den entstandenen Formationen wird dann die Zukunft … Weiterlesen

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Adad

In Syrien Hadad. Babylonischer Sturm-, Wetter- und Regengott, der als „Herr des Überflusses“ Fruchtbarkeit bringt. Hält er aber den Regen zurück, treten Dürre und Hungersnot auf. A. galt als Sohn des Himmelsgottes > An. Sein Symboltier war der Stier und … Weiterlesen

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Adalbert

Slaw. Voitech, hl., Bischof, geb. 956, stammte aus dem Geschlecht der Slavnikiden, wurde 983 zweiter Bischof von Prag und legte wegen erheblicher Spannungen zwischen Slavnikiden und Premysliden das Bischofsamt in die Hände Johannes XV. 989 trat er in das römische … Weiterlesen

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Adam

Der biblische Urvater (Gen 1,26-29; 2,7-3, 24) wird in der Sage als Zwitter oder zweigeschlechtiges Urwesen (Helm, 330), als aus vier Elementen gebildet oder aus sieben bzw. acht Teilen geschaffen gedacht (Golter, 517). Diese Vorstellungen haben ihre Wurzeln im Orient. Nach … Weiterlesen

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Adam Kadmon

A. K. (hebr. Urmensch) ist in der ältesten jüdischen Mystik die Bezeichnung der Gottheit, in der späteren > Kabbala die erste Emanation Gottes, der himmlisch astrale Urmensch, die erste Kronkretisierung des > En-Soph, der erste Adam, der Mensch im Menschen, … Weiterlesen

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Adam kasia

A. k. („der verborgene Adam“), auch Adam Qadmaia, „der erste Adam“, genannt. Gottähnliche Gestalt, die Mikro- und Makrokosmos in sich verbindet. A. k. gilt als Seele des leiblichen Adam und zugleich als Seele jedes Menschen. Er ist Erlöser und wird … Weiterlesen

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Adam und Eva

Das Stammelternpaar im biblischen Schöpfungsbericht (Gen 1,27) ist zum Symbol des Urpaares geworden. Dieser Vorstellung gehen Urzeitsagen von verschiedenen Versuchen, den Göttern genehme Wesen zu schaffen, voraus. Die Erschaffung aus Erde und Lehm erinnert an den altägyptischen Mythos, demzufolge der … Weiterlesen

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Adam, Buch der Buße

Auf das Interesse v. Christen und Juden am ersten Menschen geht eine Reihe von Schriften zurück, die man zusammenfassend als apokryphe Adambücher bezeichnet. In zwei griechischen Handschriften und in der armenischen und slawischen Übersetzung der Vita Adae et Evae (das … Weiterlesen

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Adam, Isobel

I. A. > Pittenweem, Hexen von.

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Adam(m)as

Parentale Gottheit bei den Naasenern, einer gnostischen Richtung in Phrygien, die als Elternpaar der Äonen „Vater und Mutter“ in sich vereint. Lit.: Lurker, Manfred: Lexikon der Götter und Dämonen. Stuttgart: Kröner, 21989.

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Adamantius

Jüdischer Arzt, der zur Zeit Kaiser Konstantins (306-337) in Konstantinopel zum christlichen Glauben übertrat und dem Kaiser das zweibändige Werk über Physiognomie, oder Die Kunst der Beurteilung der Menschen nach deren Aussehen widmete. Das Werk ist voller phantastischer Vorstellungen und … Weiterlesen

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Adamapokalypse

Eine im > Nag Hammadi (N.H. V, 64,1-85, 32) enthaltene gnostische Schrift, die als apokryphe Adamapokalypse bezeichnet wird und am Ende des 1. bzw. zu Beginn 2. Jhs. entstanden ist. In ihr erzählt Adam von der Herrlichkeit, die er und Eva … Weiterlesen

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Adamenko, Viktor G.

Russischer Biophysiker, der sich zunächst mit > Akupunktur und > Kirlianfotografie befasste. Dabei entwickelte er zur Auffindung der Akupunkturstellen das Tobiskop. Auf dem Gebiet der > Parapsychologie befasste sich Adamenko vor allem mit dem Phänomen der > Psychokinese. Er hielt … Weiterlesen

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Adamiten

Epiphanios (Haer. 32 bzw. 52), Augustinus (Haer. 52) und Johannes von Damaskus (De haer. 52) erwähnen die Adamiten (Adamianer), die nackt zu ihren Kulten zusammenkamen. Die Anhänger dieser Sekte waren der Meinung, dass ihre Kirche ein Paradies sei und sie daher … Weiterlesen

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Adamitische Zustände

Psychische Erlebnisse, die sich auf die „paradiesischen Zustände“ beziehen, deren es sehr viele gibt, die jedoch nicht verraten werden können. Der gewöhnliche adamitische Zustand ist das Gefühl der Nacktheit. Lit.: Karl Weinfurter: Mystische Fibel. Sersheim/Wttbg.: Osiris Verlag, 1954.

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Adams, Evangeline Smith

A., E. S. (ca. 1870-1932), geb. in Jersey City, New Jersey, als Tochter von George und Harriette E. (Smith) Adams; Ausbildung in Andover, Massachusetts, und Chicago, Illinois; frühzeitige Verbindung mit Dr. J. Herbert Smith, damals Professor für Medizin an der … Weiterlesen

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Adamsbaum

Ein baumartiges Wolkengebilde, das als Wetterbaum gedeutet wird. Blüht er nach Mittag, bleibt das Wetter schön, blüht er nach Mitternacht, so kommt Regen. Die Deutungen sind allerdings nach Gegenden verschieden. So sagt man an anderen Orten: Der Adamsbaum blüht, es … Weiterlesen

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Adamski, George

A., G. (1891-1965). Der gebürtige Pole, der als Würstchenhändler am Mount Palomar (USA) arbeitete, erklärte, dass ihn die Bewohner der Venus besucht hätten. Sein Bericht fand zunächst keinen Verleger. Als dann das Gerücht kursierte, A. sei am 20. November 1952 … Weiterlesen

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Adamson, Henry

Er schrieb 1638 in einem in Edinburgh erschienenen Gedicht mit dem Titel The Muses Threnodie: “… For we be Brethren of the Rosie Cross, We have the Mason’s Word and second sight … ”. Deutsch: „ … Wir sind die … Weiterlesen

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Adapa

A. > Abgal.

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Adaptationssyndrom

Ferdinand Hoff und später ergänzend der ungarische Physiologe Hans Selye fassen mit dem 1936 beschriebenen „Adaptationssyndrom“ den Komplex von Anpassungsreaktionen des Organismus zusammen, die nun unter der Bezeichnung „allgemeines Adaptationssyndrom“ (AAS) in drei Phasen aufgegliedert werden: 1) Initialschock mit verringerter … Weiterlesen

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Adare, Lord

A., L. Windham Th.W. (1841-1926). A. kam 1867 mit D.D. > Home in Verbindung, woraus eine ungetrübte Freundschaft entstand. 1869 gab er auf Wunsch seines Vaters, des Earl of Dunraven, privat unter dem Titel Experiences in Spiritualism with D.D. Home … Weiterlesen

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Addanc

(Auch adanc, addane, afanc, avanc, abhac, abac), nach der walisischen Mythologie ein > Seeungeheuer, das auch im keltischen und britischen Brauchtum vorkommt. Die genaue Beschreibung variiert; zuweilen wird es als einem Krokodil, einem Bieber oder Zwerg ähnlich beschrieben, manchmal auch … Weiterlesen

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Addey, John

A., J. (1920-1982), Theosoph und Astrologe. Geb. am 15.6.1920 in Barnsley, Yorkshire, England, studierte er am Saint John’s College in Cambridge, begann sich für Astrologie zu interessieren und trat nach dem Zweiten Weltkrieg der astrologischen Loge der Theosophischen Gesellschaft bei. … Weiterlesen

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Addigitation

(Lat., „Fingerbewegung“), von Aubin Gauthier, dem Sekretär auf Lebenszeit der „Société du Magnétisme“ in Paris, eingeführter Begriff zur Bezeichnung einer Magnetisierungsmethode durch Fingerbewegung im Nabel zur Heilung von der Roten Ruhr. Gauthier wurde dabei von dem italienischen Botaniker Prospero Alpino … Weiterlesen

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Additor

Modifizierte Form des > Oui-ja-Board. Das Brett ist wie üblich mit einem Alphabet versehen. Auf dem Brett befindet sich jedoch zusätzlich ein kleiner, runder, kästchenartiger Aufsatz mit einem Zeiger, der durch Berührung mit den Fingern eines oder mehrerer Teilnehmer über … Weiterlesen

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Adebar

A, > Storch.

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Adelgunde

A. (um 624/639-684/712), hl. (Fest: 30. Jan.), 1. Äbtissin von Maubeuge an der Sambre, Nordfrankr., wo sie in der Adelgundkirche begraben ist. Ihre älteste Biografie (Ende 8./1. Hälfte 9. Jh.) überliefert zahlreiche Visionen und paranormale Ereignisse. Weitere Nachrichten über Wunder … Weiterlesen

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Adelheid Langmann

A.L. (ca. 1312-1375), Witwe, Dominikanerin, Mystikerin. Aus ratsfähigem Nürnberger Geschlecht wurde A. mit 13 Jahren verheiratet und war 14-jährig bereits Witwe. Eine Wiederverheiratung lehnte sie ab und trat mit etwa 15 Jahren in das Dominikanerinnenkloster Engeltal ein, wo sie ein … Weiterlesen

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Adelheid von Adelhausen

Die Chronik des ehemaligen Dominikanerinnenklosters Adelhausen in Freiburg, verfasst von der Priorin Anna v. Munzingen (um 1318), berichtet von einer > Levitation der Schwester Adelheid, die wissen wollte, was die Jünger bei der Herabkunft des Hl. Geistes beim Pfingstfest empfanden: … Weiterlesen

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Adelheid von Schaarbeek

A. v. S. (1215-1250), heilig (Fest: 11. Juni). A. (Aleydis, Alice, Alix) wurde mit 7 Jahren den Zisterzienserinnen von La Cambre bei Brüssel anvertraut. Mit 22 Jahren wurde sie vom Aussatz befallen und lebte, von heftigen Schmerzen geplagt, bis zu … Weiterlesen

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Adelheid von Vilich

A. v. W. († um 1015), heilig (Fest: 5. Febr.). A. war 1. Äbtissin des Kanonissenstiftes Vilich bei Bonn. Auf Drängen des Kaisers wurde sie auch Äbtissin von St. Maria im Kapitol zu Köln. Sie wurde in Vilich beigesetzt; Reliquien … Weiterlesen

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Adelung, Johann Christoph

A., J,C. (1732-1806). Deutscher Philologe und Herausgeber einer bekannten Quellensammlung des älteren Okkultismus: Geschichte der menschlichen Narrheit, oder Lebensbeschreibungen berühmter Schwarzkünstler, Goldmacher, Teufelsbanner, Zeichen- und Liniendeuter, Schwärmer, Wahrsager, und anderer philosophischer Unholden. Die Darlegung der einzelnen Themen erfolgt in einer … Weiterlesen

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ADEPT

Abk. für engl. Advanced Decimal Extrasensory Perception Trainer > Fortgeschrittener dezimaler ASW-Trainer.

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Adept

Begriff aus der Alchemie des späten Mittelalters (lat. adeptus), der zu dem lat. Verb adispiscor, „erreichen, erlangen, erhalten, einholen, erringen“ gehört. Der A. ist demnach „einer, der etwas erreicht hat“. Er nimmt die höchste Stellung unter den Alchemisten ein, denn … Weiterlesen

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Adepten-Hierarchie

Viele magische und okkulte Gemeinschaften kennen eine Hierarchie der Mitglieder wie auch der spirituellen Meister. So sind in der > Theosophie mit „Eingeweihten“ meist körperlose Lamas oder tibetische Priester gemeint, die in esoterischen Lehren bewandert sind. Okkultisten der westlichen Magie, … Weiterlesen

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Adeptschaft

A. > Adepten-Hierarchie.

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Ader

Die A. hat als Lebensfluss von jeher eine ominöse Bedeutung. So soll ein neugeborenes Kind mit einer streifenartigen A. auf der Stirn oder über der Nase angeblich nicht lange leben. In Süddeutschland werden diese Adern „Totenbäumchen“ genannt. Zu stark wie … Weiterlesen

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Ader, goldene

Die besondere Lebensbedeutung der Ader kommt insbesondere in der Bezeichnung der Mastdarmvene als „goldene Ader“ zum Ausdruck. Das spontane Bluten der Hämorrhoiden galt als goldwertig, weil es das ärztliche Honorar für den Gewohnheitsaderlass ersparte. Die Bezeichnung „goldene Ader“ dürfte jedoch … Weiterlesen

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Aderlass

A. (Phlebotomie), Punktion oder chirurgische Eröffnung (Venae sectio) einer peripheren subkutanen Vene, in Dringlichkeitsfällen einer Arterie, zur therapeutischen Blutentnahme (ca. 500 – 800 ml) zwecks Kreislaufentlastung bei Linksherzinsuffizenz (Lungenstauung), akutem Hirnödem, malignem Hochdruck, Eklampsie, Polyzythämie. Diese moderne medizinische Beschreibung war in ihrer ursprünglichen … Weiterlesen

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Aderlassmännchen

Lassmännlein, in früheren Jahrhunderten häufige Darstellung eines Menschen mit Angabe der Aderlass-Stellen in Form von Strichen, meist aber durch Zuordnung der zwölf > Tierkreiszeichen zu bestimmten Organen. Mit dieser Zuordnung sollte nach der astrologischen Lehre der > Entsprechungen der > … Weiterlesen

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Aderlasszettel

Die A., kurz Lasszettel genannt, die als Kalender und Einblattdrucke, oft in plumper und drastischer Form und Ausführung zu Tausenden verbreitet wurden, enthielten das wesentliche astronomische Gedankengut in Bezug auf Gesundheit und Krankheit, insbesondere auch zur zeitgerechten Durchführung des Aderlasses. … Weiterlesen

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Adhab-Algal

Das islamische Fegefeuer, wo die Toten von den schwarzen Engeln mit den blauen Augen, > Munkar (der Unbekannte) und > Nakir (der Verleugnete), auf ihren Glauben an den Propheten und seine Religion geprüft werden. Lit.: Shepard, Leslie (Hg.): Encyclopedia of … Weiterlesen

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Adhara

A. (sanskr., „Gefäß“). A. ist das, worin sich Bewusstsein manifestiert, das physisch-psychische Instrument des Körpers und Denkens, das sich aus fünf Hüllen (> Kosha) zusammensetzt, die das absolute Bewusstsein (> Atman) im Menschen umgeben. Lit.: Fischer, Ingrid (Hg.): Lexikon der … Weiterlesen

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Adharma

A. (sanskr.) bezeichnet im Gegensatz zu > Dharma das Fehlen von Rechtschaffenheit und Tugend, einen Zustand, der durch Nicht-Erkenntnis entsteht. In ihm herrschen Trägheit (Tamas) und Gier (Rajas). Lit.: Fischer, Ingrid (Hg.): Lexikon der östlichen Weisheitslehren. Bern; München: Scherz, 1986.

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Adhuc stat!

Noch steht sie! – die gebrochene Säule, nämlich der > Templerorden, der trotz seiner Zerstörung durch Philipp IV. (den Schönen, 1285-1314) von Frankreich weiter bestehe. Symbol in der strikten Observanz und in schottischen Hochgraden. Es findet sich wiederholt auch auf … Weiterlesen

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Adhyatma-Yoga

(Sanskr., von adhyatma: „der höchste Atman“, „das höchste Selbst“). Yogaübung, die durch Selbsterkenntnis und Selbstverwirklichung die Identifizierung mit Körper und Denken überwindet, um zur Feststellung zu gelangen, dass der Mensch als > Atman absolutes Bewusstsein und somit mit > Brahman … Weiterlesen

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Adhyatmika

A. (sanskr.), der spirituelle Weg zum inneren Erleben des Selbst auf der Reise vom Sterblichen zum Unsterblichen.

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Adi

A. (sanskr., „der Erste“, „das Erste“), gleichbedeutend mit der göttlichen Ebene, der Ebene des Logos, wie auch der ersten kosmisch-ätherischen Ebene. Diese erste Ebene ist bei Max > Heindel die Welt Gottes, die aus sieben Regionen besteht, und bei Alice … Weiterlesen

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Adi-Granth

A-G. (sanskr. adi, „ur“, grantha, „Buch“), Bezeichnung für das Heilige Buch der Sikhs. Es wurde 1604 von Guru Arjan begonnen und von Guru Govind Singh (1666-1708), dem Gründer einer Sikh-Bruderschaft, in der jeder Sikh bei der Aufnahme als zweiten Namen … Weiterlesen

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Adibuddha

A. (sanskr., „Urbuddha“). Die Schulen des > Buddhismus kennen eine Vielzahl von > Buddhas und > Bodhisattvas, die in späterer Zeit in eine Art Beziehungssystem gestellt wurden. Nach dieser Vorstellung gibt es seit Uranfang einen Buddha, der ewig und durch … Weiterlesen

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Aditi

A. (sanskr.), Unendlichkeit, grenzenloses Bewusstsein, in femininer Form Mutter der Sonnengötter, der göttlichen Weltordnung, der > Adityas. Eine spätere Überlieferung erblickt in ihr eine Personifizierung der Erde; ihr Schoß gilt als Nabel der Welt. Als Göttin soll sie die ihr … Weiterlesen

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Adityas

Sonnengötter, Söhne der > Aditi, des unendlichen Bewusstseins, meist sieben oder auch acht Götter umfassend. An ihrer Spitze steht > Varuna, oft in Verbindung mit > Mitra und > Aryaman. Wie von Aditi erhoffen sich die Menschen auch von den … Weiterlesen

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Adiutor

A. bzw. Adjuteur, 12. Jh., hl. (Fest: 20. April). Ayoutre de Vernon, normannischer Ritter und Teilnehmer am 1. Kreuzzug, wurde auf wunderbare Weise aus sarazenischer Gefangenschaft befreit und anschließend Mönch in der Abtei Tiron. Er starb 1131 als Eremit im … Weiterlesen

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Adler

A. (12. Jh., adelare, zus.ges. aus „Adel“ und „Aar“). Unter allen Vögeln, im Märchen wie in der religiösen Symbolik, ist der Adler der König. Er soll das einzige Tier sein, das direkt in die Sonne blicken kann (Dante, Par. I,48). … Weiterlesen

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Adler, Alfred

Geb. am 07.02. 1870 in Rudolfsheim bei Wien, litt A. als Kind an Rachitis und einem wiederkehrenden Stimmritzenkrampf – eine Erfahrung, die wohl auch für seine spätere Konzeption der „Organminderwertigkeit“ von Bedeutung war. Er studierte Medizin, promovierte 1895 in Wien und … Weiterlesen

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Adlerstein

Auch Aetit (griech.), Klapperstein, Lapis Aquilae, Aquilaeus, Erodalis oder Endryos genannt – ein seit Plinius bekannter und noch von Jean Paul erwähnter > Talisman. Es handelt sich dabei um die Achat-Varietät Wasserachat oder Moqui-Marbels (Limonitkugeln), meist in Form eines ovalen … Weiterlesen

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Adni

A. (hebr.) ist die unpunktierte (ohne kurze Vokale vorgenommene) Schreibweise von > Adonai.

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Adonai

A.  (hebr., „Herr“) ist nicht ein eigentlicher Gottesname, sondern ein Epitheton (Ex 23,17), eine Gottesanrede, die dann in der nachexilischen Zeit absolut gebraucht wird und den Namen Jahwe (JHWH > Tetragrammaton) zunehmend abgelöst hat, da man ihn nicht mehr auszusprechen … Weiterlesen

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Adoniastai

Religiöse Gemeinschaft zur Verehrung des > Adonis.

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Adonis

A. (semit. adon, „Herr“), ursprünglich phönizisch-syrischer Gott, in der griechischen Mythologie als schöner junger Mann gerühmt, um dessen Herkunft viele Sagen kreisen. So wird er etwa als Sohn von > Phoinix und Alphesiboia bezeichnet, auch als Sohn aus dem Vater-Tochter-Verhältnis … Weiterlesen

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Adonisgärtchen

Kleine Getreide-, Gemüse- und Blumenkulturen, die meist von den Frauen eines Hauses in Töpfen, Krügen und Körben gezogen und stets nur zu bestimmten Festen, so zum Adonisfest, angelegt wurden. Generell sind die A. vermutlich mit einem agrar- bzw. analogiemagischen Ritus … Weiterlesen

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Adoniskult

Feier von Tod und Aufleben des > Adonis, die seit dem 2. Jh. v. Chr. in Byblos am besten bezeugt ist. > Adonisgärtchen. Lit.: Nötscher, Friedrich: Altorientalischer und alttestamentlicher Auferstehungsglauben. Darmstadt: Wiss. Buchges., 1970, S. 85-95; Detienne, Marcel: Die Adonis-Gärten. … Weiterlesen

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Adonisröschen

A. (lat. adonis vernalis), aus dem Blut des sterbenden > Adonis von > Aphrodite erzeugte Blume. Das Röschen gehörte in der Antike in die Reihe der heiligen Pflanzen. Später wurde es als „Teufelsauge“ oder „Teufelsblume“ der dunklen, dämonischen Seite zugeordnet. … Weiterlesen

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Adoptierte

Zahlreiche Berichte über das außergewöhnliche Zusammentreffen und -finden von Adoptivkindern mit ihren leiblichen Eltern wirft die Frage nach einer außersinnlichen Verbindung, einer göttlichen Führung oder einer genetischen, noch völlig unbekannten Programmierung auf. Ein solches Zusammentreffen ist umso häufiger als ein … Weiterlesen

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Adoption

 Annahme an Kindes statt. Der meistverbreitete Brauch in diesem Zusammenhang ist die Nachahmung der leiblichen Geburt. Als > Hera auf Wunsch des > Zeus den > Herakles adoptieren sollte, legte sie sich auf ihr Ehelager, nahm ihn an ihren Körper … Weiterlesen

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Adoptionslogen

> Adoptionsmaurerei.

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Adoptionsmaurerei

Maçonnerie d’adoption. Zur Vermeidung von Kritik an dem ausschließlichen Männerbund der > Freimaurer wurden sogenannte Adoptionslogen gestiftet, in denen zunächst Männer und Frauen gemeinsam arbeiteten. Diese Logen nannten sich entweder fälschlich direkt Freimaurerlogen und hatten ein eigenes, in gewisser Hinsicht … Weiterlesen

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Adorni, Anna Maria

(1805-1893), verw. Botti, Gründerin der Dienerinnen der Immaculata und des Instituts vom Guten Hirten von Parma. A. lebte in ständiger Einheit mit Gott, die von > Luminositätsphänomenen begleitet war. Lit.: Cioni, Raffaello: Anna Maria Adorni: Fondatrice delle Ancelle dell’Immacolata e … Weiterlesen

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Adrammelech

Nach dem flämischen Arzt Johannes > Weyer (1515-1588) ist A. Regent der Höllenregionen, Gewandmeister des Dämonenkönigs und Präsident des hohen Rates der Teufel. Die Bewohner von Sefarwajim, einer assyrischen Stadt, „verbrannten ihre Kinder zur Ehre Adrammelechs und Anammelechs, der Götter … Weiterlesen

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Adrásteia

(Griech., „die Unentfliehbare“), troisch-phrygische Berggottheit, die ab ca. 400 v. Chr. in Griechenland als Hüterin der Gerechtigkeit und Rächerin allen Unrechtes mit > Némesis verbunden wurde. Einer mythischen Überlieferung zufolge war sie die Amme und Hüterin des kleinen > Zeus, … Weiterlesen

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Adrastos

(Griech., „dem man nicht entrinnen kann“), König von Argos, Sohn des Talaos und der Lysimache, Bruder der Eriphyle. Um den Polyneikes, der aus Theben fliehen hatte müssen, und den Tydeus, der aus Kalydon vertrieben worden war, wieder in ihre Heimat … Weiterlesen

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Adrienne von Speyr

> Speyr, Adrienne v.

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Adspiration

(Lat. > Anhauchen). Von alters her wird die Heilwirkung des warmen Lebenshauches eines gesunden Menschen besonders geschätzt. So berichtet das 2. Buch der Könige (um 850 v. Chr.) des Alten Testaments von folgender Heilung eines toten Kindes durch den Propheten … Weiterlesen

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Adularisieren

Der Name leitet sich von Adular („Mondstein“) ab. Durch Lichtstreuung und Interferenz an den Schnittstrukturen des Minerals entsteht ein wogender, flächenhaft bläulicher Lichtschimmer, der beim Bewegen des Steines über die Oberfläche gleitet und mit dem Licht des Mondes verglichen wird. … Weiterlesen

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Advaita

A. (sanskr., „Nicht-Zweiheit“), Lehre des brahmanischen Monismus, der zwischen dem 6. und 8. Jh. v. Chr. entstand und zur Lehre vieler indischer Systeme wurde. Zentralbegriff ist die absolute Identität der menschlichen Seele mit dem > brahman, der nicht persönlich, sondern … Weiterlesen

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Advaita-Vedanta

A.-V. (sanskr.), eines der drei Denksysteme des > Vedanta, dessen wichtigster Vertreter der > Shankara ist. Nach der Lehre des Advaita-Vedanta, sind die gesamte Erscheinungswelt, Seele und Gott identisch. Die Wirklichkeit besteht aus Bewusstsein (> Chit) und der Mensch nimmt … Weiterlesen

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Advent

A. (lat. adventus, Ankunft), seit dem Hellenismus und besonders in der Spätantike und im Mittelalter Bezeichnung des Rituals der „Ankunft“ eines Herrschers. Seit der Mitte des 5. Jhs. finden sich die ersten Spuren von A. als Vorbereitungszeit auf Weihnachten. Diese … Weiterlesen

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Advocatus Dei

 A. D. (lat., „Anwalt Gottes“), nicht-amtliche Bezeichnung des Vertreters des Antragstellers bei > Kanonisationsverfahren.

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Advocatus Diaboli

A. D. (lat., „Anwalt des Teufels“), scherzhafte Bezeichnung des Generalglaubensanwalts bei > Kanonisationsverfahren. Lit.: Veraja, Fabijan: Heiligsprechung. Innsbruck: Resch, 1998.

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Advokat

Der A. (lat., „der Gerufene“) wird in der Volksmeinung als geldgierig und rechtsverdreherisch bezeichnet, daher sei für ihn im Himmel kein Platz, in der Hölle aber deren viele. Diese Anschauung ist ein so fester Volksbestand, dass er sich in magischen … Weiterlesen

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Adyar

A. (sanskr., „das Weggenommene“), Vorort der Stadt Madras (Indien) und seit 1882 Hauptsitz der Theosophischen Gesellschaft „Adyar-TG“, des anglo-indischen Zweiges der von H.P. > Blavatsky u.a. 1875 in den USA begründeten „Theosophical Society“. Dort befinden sich heute auch ein Forschungszentrum, … Weiterlesen

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Adyton

A. (griech., „unzugänglich“), das Unbetretbare oder das Allerheiligste, lat. Sacrarium, Sanctum Sanctorum, hebr. Kadosch-Kadoschim, das für alle oder einzelne Menschen bzw. Menschengruppen überhaupt oder zu gewissen Zeiten unzugänglich ist. Das Verbot bringt die Heiligkeit des Ortes, die durch menschliche Unreinheit … Weiterlesen

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AE

> Außergewöhnliche Erfahrung.

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Aegidius

Abt, heilig (Fest: 1. September), angeblich in Athen geboren, lebte als Einsiedler in einer Einöde bei Arles, gründete um 680 vor der Rhonemündung ein Kloster, dem er als Abt vorstand und das später nach ihm Saint-Gilles benannt wurde. Er starb … Weiterlesen

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Aegidius v. Laurenzana

A. (1443-1518), selig (Fest: 10. Januar), lebte zuerst als Einsiedler und Landarbeiter, wurde dann Laienbruder der Franziskaner. Neben seiner strengen Lebensführung und Naturverbundenheit werden ihm Ekstasen, Prophetie und Wunder zugeschrieben. Lit.: Da Vincenza, A.M.: Vita e miracoli del Beato Egidio. … Weiterlesen

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Aegidius von Assisi

A. (1190-1262), selig (Fest: 23. April), schloss sich 1209 dem heiligen Franziskus an, unternahm weite Missionsreisen und zog sich dann in die Einsamkeit zurück. In den letzten Lebensjahren hatte er viele Visionen, deren Inhalt er aber niemandem erzählte; er ließ … Weiterlesen

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Aegidius von Viterbo

(Familienname: Antonini; 1469-1532). Förderte als Ordensgeneral der Augustiner-Eremiten (1506-1518) Studien und Disziplin, wurde 1517 Kardinal, 1523 Patriarch von Konstantinopel und Bischof von Viterbo. A. war ein Universalmensch. Bereits als Student editierte er philosophische Schriften. Er verfasste einen Kommentar zum Sentenzenwerk … Weiterlesen

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Aegir

Der milde Gott des Meeres, Sohn des Urstoffs, Bruder der Luft und des Feuers, Gatte der > Ran. Bei einem Gelage für die Götter ließ er leuchtendes Gold in seine Halle tragen, so dass diese wie durch ein Feuer erhellt … Weiterlesen

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Aeiei

Zauberwort gegen Krämpfe bei Pferden in der Formel: + AEIEI + ANA +AZAL + MALTE. Lit.: Grohmann, Joseph Virgil: Aberglauben und Gebräuche aus Böhmen und Mähren. Vaduz: Wohlwend, 1995.

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Aemilia Bicchieri

A. B. (1238-1314), selig (Fest: 3. Mai), Dominikanerin und Mystikerin mit besonderen paranormalen Gaben (Schmerzen der Dornenkrone und paranormale Manifestationen). Lit.: ActaSS maii 7, 557; Mersemann, G. G.: Archivum Fratrum Praedicatorum 24 (1954), S. 199-239 (Lit.).

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Aeneas

Griechischer Held im Kampf um Troja, Sohn des Königs Anchises und der Göttin > Aphrodite. Die Sage von seiner Flucht aus dem zerstörten Troja, der Rettung des durch Blitzschlag gelähmten Vaters und der Götterbilder aus der Heimat, die er auf … Weiterlesen

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Aenigma

A. (griech.), > Rätsel, > Rätselwort, in Rätseln reden; Begriff aus der Mythenerklärung und der Orakelsprache. In diesem Zusammenhang taucht A. auch in der Philosophie auf. So heißt es bei Platon (Tim. 72 b2), dass die Seher in Rätselworten reden, … Weiterlesen

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Aequitas

Göttin der ausgleichenden Gerechtigkeit und Billigkeit, erscheint schon auf Münzen und Gemmen der römischen Republik. In der Kaiserzeit häufen sich seit ca. der Mitte des 1. Jhs. n. Chr. die Darstellungen der Göttin, meist als ernste Jungfrau, gestaltet nach dem … Weiterlesen

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Aer

> Luft.

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Aeradi

> Luftgeister, > Aeromantie.

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Aerial Phenomena Research Organisation (APRO)

Die Organisation wurde im Januar 1952 zur Untersuchung und Erforschung unbekannter Flugobjekte (unidentified flying objects, > UFOs) ins Leben gerufen, um eine wissenschaftlich akzeptable Lösung des Phänomens zu finden. Die APRO war in über 50 Ländern vertreten und bediente sich … Weiterlesen

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Aerolith

> Meteorstein, in dem man die phrygische Göttermutter > Kybele anwesend glaubte. 204 v. Chr. wurde er aus Pessinus in Galatien nach Rom überführt, um Rom vom „hannibalischen Geschwür“ zu befreien. Lit.: Bachofen, Johann J.; Kippenberg, Hans G. (Hg.): Mutterrecht … Weiterlesen

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Aeromantie

A. (griech. aer, Luft; mantike, Wahrsagung; engl. aeromancy), > Wahrsagung durch Deutung von Luftformationen, Wolkenbildern, Blitz und Donner, Meteoren, Kometen, Sternschnuppen, seltener von Rauchformen (eines Feuers oder einer Räucherkerze). Götter der Aeromantie: > Adad, der babylonische Gott des Donners und … Weiterlesen

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Aesch Mezareph

A. M. (hebr., „reinigendes Feuer“). Titel einer kabbalistisch-alchemistischen Schrift, die wahrscheinlich im 16. Jh. in Italien entstanden ist. Christian > Knorr von Rosenroth (1636-1689) berichtet auf dem Titelblatt des ersten Buches seiner Kabbala denudata (1677), dass der Band u.a. ein … Weiterlesen

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Aeshma Daeva

Ein > Daeva, der Dämon der Gier und des Zorns, der Wut und der Rache, personifiziert die Gewalt und hat eine Vorliebe für Konflikte und Krieg. Gemeinsam mit > Asto Vidatu jagt er die Seelen bei ihrer Auffahrt zum Himmel. … Weiterlesen

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Aeternitas

Bei den Römern Personifikation der Ewigkeit, des Reiches wie auch der vergöttlichten Herrscher. Als Symbole der Anfang- und Endlosigkeit dienen der sich durch Selbstverbrennung erneuernde > Phönix und der > Uroboros, die sich in den Schwanz beißende Schlange. Auch die … Weiterlesen

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Äetes

König von Kolchis und Sohn des Sonnenkönigs > Helios. Er wurde zum Wächter des > Goldenen Vlieses. Seine Tochter > Medea verliebte sich in den Helden > Jason, mit dem sie floh und das Vlies raubte. Lit.: Greene, Liz: Schicksal … Weiterlesen

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Aetherius Society

Okkulte Gesellschaft, die 1956 von dem englischen Geistheiler Dr. George > King (1919-1997) ins Leben gerufen wurde. Am 8. Mai 1954 vernahm King angeblich eine Stimme, die sagte: „Bereite dich vor. Du wirst die Stimme des Interplanetarier-Parlaments sein.“ Unter dieser … Weiterlesen

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Aethyr

Eine „jenseitige“ oder höhere Dimension („Oberreich“, astrale Ebene), die in visionärer oder schamanischer Form bereist werden kann. Diese Vorstellung geht auf den englischen Philosophen, Mathematiker und Astrologen, den Universalgelehrten Dr. John > Dee (1527-1608), zurück, der 1581 mit spiritistischen Experimenten … Weiterlesen

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Aetit

> Adlerstein.

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Aevum

> Äon.

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Affe

A. (griech. pithekos, lat. simia), Symboltier, das wegen seiner Beweglichkeit und Intelligenz, aber auch seiner Hinterlist, Geilheit sowie seines Nachahmungstriebes und Geizes wegen seit alters her mit besonderen Bedeutungen verbunden wird. In der Frühzeit gab es sogar einen Paviangott, der … Weiterlesen

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Affekt

Lat. affectus. Gefühl, Stimmung, Emotion. Der Begriff ist sehr vielschichtig und daher nur ganz allgemein zu definieren, da allein schon mehrere „Primäreffekte“ wie Freude, Verzweiflung, Wut, Furcht, Ekel, Überraschung, Interesse unterschieden werden. Ferner sind auch noch Scham, Schuld, Verachtung zu … Weiterlesen

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Affektives Feld

> Affektivität.

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Affektivität

Gefühlsansprechbarkeit. Die paranormale Kommunikation wird durch positive Affektivität in einem affektiven Feld gefördert. Versuchspersonen, die gefühlsmäßig ansprechbar sind, erreichen bessere Resultate als gefühlsmäßig unansprechbare Personen. Dabei spielen Einheitsgefühl und Einheitserlebnis eine besondere Rolle bis hin zum psychotherapeutischen Erfolg. Bei diesen … Weiterlesen

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Affektprojektion

Besetzung von Lebewesen, Gegenständen und Vorgängen mit emotionalen Anmutungen, wodurch diese so erlebt werden, als ob sie die Träger der empfundenen affektiven Äußerungen wären. A. kann zu animistischen und magischen Vorstellungen, wie > Geisterbeschwörungen, > Besessenheitserlebnissen, zu Tabubildungen, Angstsyndromen und … Weiterlesen

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Affiliation

In der > Freimaurerei Annahme, Übernahme oder Einverbrüderung eines Mitgliedes aus einer Loge in eine andere, wobei die Mitgliedschaft in der Mutterloge entweder aufgegeben werden muss oder unter besonderen Bedingungen beibehalten werden kann. Im kirchlichen Hochschulrecht ist A. die Anbindung … Weiterlesen

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Affinität

A. (lat. affinitas, Verwandtschaft). In der Erkenntnistheorie I. Kants der „objektive Grund aller Assoziation der Erscheinungen“ (KrV A 122). Kant unterscheidet eine transzendentale Affinität, die Verknüpfung aller Erscheinungen nach notwendigen Gesetzen, von einer empirischen A., die deren Folge ist (KrV A 113f.). In … Weiterlesen

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Affirmation

A.(lat. affirmatio), Bejahung, bei Aussagen gleichbedeutend mit Behauptung. A. geht als Sammelbegriff für alle Suggestionsmethoden auf Emile > Coué (1857-1926) zurück und wird besonders von den Psychotechniken verwendet, die durch Förderung des positiven Denkens, wie z.B. durch häufige Wiederholung des … Weiterlesen

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Affodil(l)

A. (lat. asphodelus ssp.), ein Liliengewächs, das aus dem Mittelmeergebiet stammt und in mehreren Arten verbreitet ist. Nach der griechischen Mythologie wuchs die Pflanze nicht nur in der Oberwelt, sondern auch in den Auen des Hades, auf der Asphodeloswiese, dem … Weiterlesen

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Afi

Regen- und Gewittergott der Abchasen, die im westlichen Kaukasus leben. Die Frauen nennen ihn „der in der Höhe“, weil sie den Namen nicht aussprechen dürfen. Lit.: Lurker, Manfred: Lexikon der Götter und Dämonen. Stuttgart: Kröner, 21989.

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AFMK

Abk. für „Außergewöhnliche Funktionen des menschlichen Körpers“. Bezeichnung für paranormale Fähigkeiten unter chinesischen Wissenschaftlern. Lit.: Koestler, Arthur: Die Armut der Psychologie. Bern: Scherz, 1980.

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Afra

A. († 304), heilig (Fest: 7. August). Der Name besagt „die Afrikanerin“. Historisch gesichert ist die Enthauptung einer Afra in Augsburg unter Diokletian um 304. Sie soll der Legende nach eine Tochter des Königs von Zypern gewesen sein. Afras Mutter Hilaria … Weiterlesen

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Afrika

„Africa“ bezeichnete zur Römerzeit das Land um Karthago. Hier wohnten die Afri. Der Name wurde schließlich auf den gesamten Kontinent übertragen, dessen rund 30 Mio. km2 ein Fünftel der Landfläche der Erde bilden. Vorgeschichtliche Funde lassen vermuten, dass in Afrika … Weiterlesen

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Afrit

Auch Ifrit oder Dschinn (arab.), ist der Geist eines Menschen, der ermordet wurde und zurückkehrt, um sich am Mörder zu rächen. Nach alter Überlieferung erscheint der A. immer an der Stelle, wo das Blut der getöteten Person auf den Boden … Weiterlesen

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Afro-brasilianische Kulte

Religiöse afrikanische Traditionen in verschiedenen Ländern, vor allem Brasilien, die stark mit Elementen des Volkskatholizismus der Kolonialzeit vermischt sind. Den geschichtlichen Ausgang bildeten die Bruderschaften der Katholischen Kirche der Kolonialzeit, die es den Negersklaven gestatteten, ihre Kulte zu praktizieren und … Weiterlesen

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Aftermystik

Vortäuschung mystischer Erlebnisse oder Nachahmung mystischer Verhaltensformen in Ermangelung echter mystischer Erfahrung.

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Agada

A. oder Haggada (hebr., Gesprochenes, Aussage, Vortrag). Bezeichnung für einen Teil des Talmud, der die Texte zur Erbauung, Unterhaltung, Geschichte, Sage und Ethik enthält. Die A. ist jedoch inhaltlich vom religionsgesetzlichen > Talmud, der Halacha, nicht immer klar geschieden. Sonderbarerweise … Weiterlesen

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Agama

A. (sanskr., Quelle der Lehre), Bezeichnung für Sammlungen von Schriften des Sanskrit-Kanons (> Sutra), wobei vier Agamas unterschieden werden: 1. Dirghagama (Lange Sammlung, bestehend aus 30 Sutras); 2. Madhyamagama (Mittlere Sammlung, die sich mit metaphysischen Problemen beschäftigt); 3. Samyuktagama (Mischsammlung, über … Weiterlesen

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Agamedes

> Trophonios.

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Agamemnon

A. (griech., Mythos), König von Agros oder Mykene, Sohn des Atreus aus dem Geschlecht der Tantaliden, auf dem ein Fluch lag. Er war einer der griechischen Helden im Trojanischen Krieg. In der Odyssee erhält er als Anführer der Achaier gegen … Weiterlesen

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Agami-Karma

Das A. (sanskr., „zukünftiges“ > Karma) entsteht durch gegenwärtige Handlungen und Wünsche und wirkt sich nach dem Gesetz der Kausalität in der Zukunft aus. Es ist deshalb von besonderer Bedeutung, weil man durch die jetzigen Taten und Wünsche die eigene … Weiterlesen

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Agape

A. (griech., Liebe) ist der durch die LXX (Septuaginta) und das hellenistische Judentum vorbereitete neutestamentliche Begriff für die Liebe. Seit dem 2. Jh. bezeichnet er im Unterschied zum eucharistischen Mahl ein liturgisch geprägtes, mit der Eucharistie verbundenes oder zeitlich von … Weiterlesen

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Agar, Margaret

> Somerset, Hexen von.

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Agares

Nach Johannes > Weyer ist A. der Großfürst der östlichen Gefilde der Unterwelt. Dargestellt ist er als wohlwollender Gebieter, der auf einem Krokodil sitzt und einen Falken auf seiner Hand trägt. Das Heer, das er in der Schlacht beschützt, ist … Weiterlesen

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Agartha (Agarthi)

A. (assyro-chaldäisch, Erde) bezeichnet in asiatischen Mythen und Berichten, insbesondere in tibetischen Sagen, ein „unterirdisches Königreich“, das alle Bezirke des Seelischen vom Menschen an bis zu Gott in sich enthält. Es ist der Ort der Gerechten, wo der „König der … Weiterlesen

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Agassiz, Alexander

Der bekannte Zoologe A. (1835-1910) hatte bei seiner Arbeit über die fossilen Fische Schwierigkeiten bei der Bestimmung eines Fisches aufgrund der schwachen Abdrücke in Schieferplatten, so dass er es schließlich aufgab und nicht mehr daran dachte. Dann erwachte er drei … Weiterlesen

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Agastya (Agasti)

Vedischer Weiser, der aus dem Samen von > Mitra und > Varuna entstanden sein soll. Er gilt als der legendäre Wegbereiter der arischen Besetzung der indischen Halbinsel. Nach dem > Ramayana war > Rama, als er ins Exil ging, sein … Weiterlesen

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Agat

> Achat.

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Agatha

Die hl. A. († 251?, Fest: 5. Februar) erlitt in Catania (Sizilien), wahrscheinlich unter Decius (249-251), den Märtyrertod. Das genaue Todesjahr ist nicht bekannt. Als sie ihrem Glauben trotz Folterungen treu blieb, wurden ihr die Brüste abgeschnitten, worauf ihr in der … Weiterlesen

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Agathenzettel

> Agatha.

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Agathion

Ein Geist, der angeblich nur zur Mittagszeit erscheint. Er nimmt dabei die Gestalt eines Menschen oder eines Tieres an oder verbirgt sich in einem Talisman, einer Flasche oder einem magischen Ring. Lit.: Shepard, Leslie (Hg.): Encyclopedia of Occultism & Parapsychology. … Weiterlesen

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Agathodaimon

A. (griech., „guter Geist“): Bei den alten Griechen findet sich der Glaube an einen „guten Geist“, der bildhaft als Schlange und zuweilen als Jüngling mit einem Füllhorn, einer Schale oder einer Kornähre unsichtbar den Menschen umschwebt und seinem Hause Segen … Weiterlesen

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Agathon

A. (griech., „das Gute“), bezeichnet allgemein das, was keinen Mangel aufweist, wonach alles strebt, weil es Erfüllung bringt. Für > Platon ist das A. der Urquell des Seins. In der > Theosophie ist A. die Weltseele, die > Anima mundi. … Weiterlesen

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Agave

(Agavaceae, Agavengewächse). Zu den agaveähnlichen Gewächsen gehört besonders auch die > Aloe, von der in der Bibel die Rede ist (Ps 45,9, Joh 19,39) und die erstmals vor 3.500 Jahren in Hieroglyphenschriften erwähnt wurde. Diesen zufolge benutzten bereits die Königinnen … Weiterlesen

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Agdistis

Hermaphroditisches Ungeheuer. Nach der phrygischen Mythologie entstand dieses Ungeheuer, als Samen des Gottvaters > Zeus auf den Berg Ida tropfte, wo die Göttermutter > Kybele schlief. Um A. zu bändigen, gossen die Götter Wein in das Badewasser, denn betrunken schlief … Weiterlesen

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AGE

> Außergewöhnliche Erfahrung.

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Agena

Beta Centauri, 23° 06’; heller Fixstern im südlichen Sternbild Centaurus, der im Sternzeichen > Skorpion gelegen ist. Lit.: Lexikon der Astrologie. München: Goldmann, 1981.

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Agens

Von lat. agere, tun, ontologischer Begriff für das Wirkende, Tätige als Prinzip. Der Terminus entstammt inhaltlich der aristotelischen Ursachenlehre und wird in Fachbereichen vornehmlich zur Bezeichnung einer nicht klar definierten Verursachung verwendet, und zwar auch in der Bedeutung von „das … Weiterlesen

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Agent

Von lat. agere, tun; engl./fr. agent; ital. agente. Im ASW-Test diejenige Person, welche die Informationen betrachtet, die das Zielbild darstellt und die diese Informationen einem Perzipienten „sendet“ oder „übermittelt“. Beim Telepathie-Test und in Fällen spontaner ASW bezeichnet A. die Person, … Weiterlesen

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Aggregatzustand

Von lat. aggregare, zusammenfügen, anschließen. Erscheinungsform der Materie, die nach der klassischen Einteilung als fest, flüssig oder gasförmig, nach der molekularkinetischen als kristallin, amorph oder gasförmig bezeichnet wird. Annie > Besant unterscheidet beim Menschen sieben A.: die drei erwähnten beim … Weiterlesen

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Aggregierungs-Hypothese

Durch Aggregation von psychologischen Variablen auf der einen Seite und physikalischen Variablen auf der anderen Seite lässt sich die Korrelation zwischen den beiden Gruppen erhöhen (H1). Eine solche Verstärkung der Korrelation lässt sich nicht nachweisen (H0). Mit dieser Hypothese wird … Weiterlesen

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Aggression

A. (lat. aggredior, angreifen). Verhaltensweisen, die in der Absicht ausgeführt werden, direkt oder indirekt Schaden zuzufügen. Dieses Verhalten wird in der Psychologie kontrovers behandelt, wobei das Gespräch von einem Aggressionstrieb bis zur Reaktion auf negative Reize reicht. In der Parapsychologie … Weiterlesen

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Aghorî

Eine Klasse shivaistischer Asketen, auch Aghorapanthî genannt, sind die Nachfolger des Ordens der Kapalika oder „Schädelträger“. Der Name A. wurde mit „nicht schreckend“ (a-ghora) übersetzt. Ausgangspunkt ihrer Lehre ist der bei den Asketen der indischen Ureinwohner weitverbreitete Symbolismus des „Friedhofs“ … Weiterlesen

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Agiel

In der Kabbala und Magie die Intelligenz des Saturn. Lit.: Miers, Horst E.: Lexikon des Geheimwissens. Freiburg: Bauer, 1970.

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Agieren

A. (lat. agere; engl. acting out). Veräußerlichung eines inneren Geschehens in Gestik und Handlung, oft noch bevor es gedanklich erfasst und verbalisiert werden kann. So bildet A. das motorische Bindeglied zwischen „Innen“ und „Außen“, zwischen Affekt und Ausdrucksverhalten, im > … Weiterlesen

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Ägis

Kragenförmiger Halsschmuck, dem die Bedeutung eines Schutzsymbols zukommt. Im Ägyptischen Totenbuch gibt es einen Spruch für den „Halskragen von Gold, der am Tage der Beerdigung an den Hals des Verklärten gelegt wird“. Diese Halskragen tragen häufig eine Falken- oder Uräus-Ornamentierung. … Weiterlesen

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Agla

A. (hebr.), ein Wort, das aus den Anfangsbuchstaben des hebräischen Satzes Athah Gibor Leolam, Adonai (Gott, du bis mächtig und ewig) gebildet wird. Der Satz ist liturgischen Ursprungs und stammt aus dem jüdischen Gebet „Schemoneh esreh“ nach der babylonischen Rezension … Weiterlesen

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Aglaia

> Chariten.

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Aglaophotis

A. (griech., „die herrlich Leuchtende“), eine Zauberpflanze, die nach > Plinius (23-79 n. Chr.) unter Berufung auf das verloren gegangene Buch Cheirokmeta, einer vielbändigen Enzyklopädie über Alchimie, ihren Namen von > Demokrit aufgrund der Bewunderung ihrer besonderen Farbe erhalten habe und … Weiterlesen

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Aglauros

Tochter des Kekrops, König von Athen. Ihr war gemeinsam mit ihrer Schwester Herse jener Korb anvertraut, in dem > Athena > Erichthoniós verborgen hatte, der aus > Hephaistos’ Begierde nach der Göttin hervorgegangen und von der Erde empfangen worden war. … Weiterlesen

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Aglibol

Mondgott von Palmyra (Altsyrien) mit einer Mondsichel über der Stirn, später auf den Schultern; wurde auch in Griechenland und Rom verehrt. Lit.: Eissfeldt, Otto: Tempel und Kulte syrischer Städte in hellenistisch-römischer Zeit. Leipzig: Hinrichs, 1941, S. 83f.

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Agnes

Römische Märtyrerin, heilig (Fest: 21. Januar). Ihr Gedächtnistag ist in der Depositio Martyrum von 354 erwähnt. Fraglich ist, ob sie ein Opfer der Verfolgung unter Decius (249-251), Valerian (253-260) oder Diokletian (284-305) war. Sie soll im 13. Lebensjahr für den … Weiterlesen

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Agnes Blannbekin

Alles, was wir über A. († 1315) wissen, geht auf die einzig vorhandene Quelle zurück, nämlich die von ihrem Beichtvater verfasste „Vita et Revelationes“, wonach A. laut einer Notiz am Ende des Textes die Tochter eines Bauern war. Als Heimat ist … Weiterlesen

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Agnes von Bayern

Tochter Kaiser Ludwigs IV., wurde 1345 geboren und kam schon 1349, im Alter von vier Jahren, zusammen mit neun Gespielinnen zur Erziehung und als Weihegabe in das Klarissenkloster am Anger in München, wo sie sich zu Hause fühlte. Als man … Weiterlesen

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Agnes von Jesus

Geb. um 1570/80, gest. 18.06.1620, Karmelitin und Mystikerin in Saragossa. Sie hatte die Gabe der Kardiognosie, „schmeckte“ wie > Theresia v. Avila das Blut Christi beim Kommunionempfang (am Sonntag in der Osteroktav) und spürte die Schmerzen der Dornenkrone am Freitag. … Weiterlesen

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Agnes von Montepulciano

(1268-1317), heilig (Fest: 20. April). Geboren in Gracciano Vecchio bei Montepulciano (Toscana) als Tochter der reichen Familie Segni, trat sie gegen den Willen der Eltern mit 9 Jahren in das Dominikanerinnenkloster „del Sacco“ ein. Mit 15 Jahren wurde A. mit … Weiterlesen

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Agnes von Orlamünde

Angeblich geb. Herzogin von Meran und Gattin Ottos II. von Orlamünde, der im Jahre 1284 (nach anderen Quellen 1280, 1298, 1340) starb und Agnes mit zwei Kindern zurückließ. Sie verliebte sich in der Folge in Albrecht den Schönen, Markgraf von … Weiterlesen

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Agni

A. (sanskr., Feuer; lat. ignis), der Gott des Feuers im Hinduismus, der besonders in der vedischen Periode von großer Bedeutung war. Im > Veda repräsentiert A. die Sakralität des Feuers schlechthin. A. wurde als Sohn des Dyaus (Rigveda I, 26,10) … Weiterlesen

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Agni-Vaishvanara

A. (sanskr.), das göttliche, universale Bewusstsein, in dem alle Götter, Welten und Menschen enthalten sind. Lit.: Fischer, Ingrid (Hg.): Lexikon der östlichen Weisheitslehren. Bern; München: Scherz, 1986.

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Agni-Yatavedas

A. (sanskr.), das Feuer der Bewusstseinskräfte, das als „Kenner aller Geburten“ bezeichnet wird. A. ist das absolute Bewusstsein, das als geistiges Feuer den Intellekt beflügelt und ihn befähigt, das Kommen und Gehen in der > Maya zu beobachten. Lit.: Fischer, … Weiterlesen

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Agnichayana

(Sanskr., „Feuer[altar]-Schichtung“), altindisches Ritual der Schichtung eines Feueraltars in Vogelform mit 10.800 Backsteinen. Lit.: Staal, F.: Agni, the Vedic Ritual of the Fire Altar/in collaboration with C.V. Somayajipad and M. Itti Ravi Nambudiri; photographs by Adelaide de Menil. Delhi: Motilal … Weiterlesen

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Agnihotra

Das A. (sanskr., „Trankopfer für das Feuer“) findet als tägliches Hinduritual zur Morgen- und Abenddämmerung statt und besteht in einer Milchgabe an > Agni, den Gott des Feuers, in den Hausherdfeuern und den Opferfeuern. In Wirklichkeit soll das Ritual der … Weiterlesen

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Agnis

> Agni.

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Agnishwattas

(Sanskr. agni, Feuer; shwatta, gekostet, angenehm, sanft gemacht), wörtlich: einer, der durch das Feuer erfreut oder sanft gemacht wurde. Die A., auch Kumaras oder Manasaputras, sind drei Erscheinungsformen derselben Wesen. Die > Kumaras stellen die Form ursprünglicher, spiritueller, von den … Weiterlesen

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Agnosie

Unwissenheit. Bei Sokrates bezeichnet A. (griech. hagnôsia) den Ausgangspunkt der Forschung (Plat. Ap.21 B), während bei den Neuplatonikern A. das Endergebnis ihrer theoretischen Philosophie darstellt. In Psychologie und Medizin versteht man unter A. eine Störung des Erkennens trotz intakter Wahrnehmung, … Weiterlesen

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Agnostiker

Vertreter der Lehre des > Agnostizismus in der persönlichen Lebensüberzeugung, dass keine Kenntnis Gottes möglich und Existenz oder Nichtexistenz Gottes nicht nachweisbar sei. Es gilt nur das empirisch Kontrollier- und rational Deutbare, weshalb Begriffe wie Seele, Geist, Himmel, Hölle und … Weiterlesen

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Agnostizismus

Lehre von der Nichterkennbarkeit. Das Wort A. wurde 1869 von Thomas Henry Huxley geprägt und bezeichnet im Gegensatz zur > Gnosis (Wissen) das Nichtwissen (a-gnostisch) hinsichtlich Existenz und Wesen Gottes aufgrund der Annahme, dass die menschliche Erkenntnis die Grenzen möglicher … Weiterlesen

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Agnostos Theos

(Griech., „unbekannter Gott“). Nach der Apostelgeschichte entdeckte Paulus beim Rundgang durch die Heiligtümer von Athen einen Altar mit der Inschrift: EINEM UNBEKANNTEN GOTT (Apg 17,23), den er in seiner Rede auf dem Areopag als Gott, der die Welt und alles … Weiterlesen

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Agnoszieren

Als richtig anerkennen; Feststellung der Identität eines Toten. Im > Spiritismus Feststellung der Identität einer > Kontrolle mit einem Verstorbenen. Lit.: Bonin, Werner F.: Lexikon der Parapsychologie und ihrer Grenzgebiete. Bern; München: Scherz, 1976.

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Agnus Dei

A. D. (lat., Lamm Gottes), eine von Johannes dem Täufer (Joh. 1,20,36) verwendete Bezeichnung für Christus, die einmalig und in ihrer Herkunft noch nicht völlig geklärt ist. Die Bezeichnung wurde in der Liturgie schon früh verwendet und von Papst Sergius I. … Weiterlesen

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Agobard

A. (779-840), Erzbischof von Lyon, kämpfte gegen Aberglauben und Gottesurteile. Da er sich in seinen Schriften häufig auf die Vernunft beruft, sah man in ihm im 19. Jh. einen Vertreter des religiösen Rationalismus und sogar einen Vorläufer der Reformatoren des … Weiterlesen

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Ägomantie

(griech. aix, aigòs: Ziege; aram. aic). > Weissagung durch > Ziegen. Der Name ist vermutlich eine Neubildung aus dem 16. Jh. (Bulengerus, 215) zur Bezeichnung einer von Tertullian (Apologet. 23) und Clemens von Alexandria (Protr. 2,11,6) erwähnten Form der Weissagung durch … Weiterlesen

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AGP

Arbeitsgemeinschaft für Parapsychologie an der Wiener Katholischen Akademie (1958-1985). Am 10.11.1958 wurde seitens des Präsidenten der Wiener Katholischen Akademie (WKA), Abt Dr. Hermann Peichl, eine Einladung zur Gründung einer Arbeitsgemeinschaft ausgesandt, die das Studium der paranormalen Phänomene, ihre Interpretation und … Weiterlesen

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Agpaoa, Antonio C.

Philippinischer Heiler, genannt „Tony“ (1939-1982), , der mit bloßer Hand, ohne Narkose und Sterilisation die sog. > Psychische Chirurgie praktizierte, bei der rote Flüssigkeiten und Objekte zum Vorschein kamen, die er als echtes Blut, Körper- oder andere Substanzen bezeichnete, was … Weiterlesen

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Agrarische Riten

Seit der neolithischen Revolution des Umstiegs zur Ackerbaukultur werden vor allem Aussaat und Ernte von zahlreichen Riten begleitet, um Wachstum und Schutz der Ernte zu gewährleisten. Erd-, Himmels- und Wettergottheiten, mitunter auch > Ahnen, die für das Wachstum und den … Weiterlesen

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Agrarreligion

Die A., auch Agrarkult oder Agrarmagie genannt, umfasst Glaubensvorstellungen und Kulte, die von der Landwirtschaft her geprägt und mit allerlei magischen Anschauungen und Praktiken verbunden sind. Diese fußen auf der Vorstellung, dass die Natur in all ihren Erscheinungsformen beseelt und … Weiterlesen

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Agravitation

Die Schwerelosigkeit, auch Antigravitation (engl. antigravity) oder Antischwerkraft, eine viel diskutierte Frage der Physik, wird zuweilen zur Erklärung der > Levitation herangezogen, da man in ihr die Auswirkung von Anti-Gravitationskräften vermutet, ähnlich wie in der Medizin, wo man von Erythrozythenantigenen … Weiterlesen

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Agreda

> Maria von Jesus Agreda.

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Agrelli, Fortuna

F. A. litt 13 Monate lang unter starken Schmerzen und wurde schließlich von den Ärzten aufgegeben. Daraufhin begannen das Mädchen und ihre Verwandten am 16. Februar 1884 eine Rosenkranznovene. Am 3. März 1884 erschien der unheilbar kranken Fortuna die Rosenkranzkönigin … Weiterlesen

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Agricola, Franciscus

Geb. zwischen 1545 und 1550 in Lohn bei Aldenhoven, studierte in Köln und Löwen, wurde in Lüttich zum Priester geweiht und 1569 Pfarrer in Rödingen bei Jülich, ab 1599 zugleich Landdechant des Dekanats Süsteren, sodann Pfarrer in Sittard bei Maastricht, … Weiterlesen

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Agricola, Georgius

Eigentlich Georg Bauer (Pawer), geb. 24.03.1494 in Glaucha, gest. 21.11.1555 in Chemnitz, studierte alte Sprachen, später Medizin und Naturwissenschaften in Leipzig, Bologna, Padua und Venedig. 1527 Stadtarzt und -Apotheker in St. Joachimsthal (heute Jáchymov, Tschech. Rep.). Ab 1533 war er … Weiterlesen

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Agrippa von Nettesheim

Heinrich Cornelius, *14.09.1486 in Köln, † 18.02.1535 in Grenoble; deutscher Gelehrter, Arzt, Jurist, Kulturhistoriker, Theologe, Astrologe und Philosoph. A. schloss sein Studium an der Kölner Artistenfakultät (1499-1502) zunächst mit dem Magister artium ab und soll nach eigenen Angaben auch den Doktortitel … Weiterlesen

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Agtstein

A. (lat. succinum album und succinum citricum), auch „orientalischer Agtstein, Ambra grisea, succinum orientale“ genannt, ist heute keine gebräuchliche Bezeichnung mehr, sondern deckt sich mit dem > Bernstein. Der A. wurde für den Samen des Wals oder das Exkrement eines … Weiterlesen

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Agullona, Margareta

Geb. 1536 in Xativa, Spanien, gest. am 09.12.1600 in Valencia. Seit 1556 Mitglied des Dritten Ordens des hl. Franziskus, hatte sie im Zusammenhang mit ihrer Buß- und Passionsbetrachtung ekstatische Erfahrungen, die von Erzbischof Juan de Ribera geprüft wurden, der ihren … Weiterlesen

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Agyo

A. (jap., „gewährte Worte“), Unterweisung eines Zen-Meister für einen Schüler. Ebenso werden die Aufzeichnungen der Ausführungen eines Zen-Meisters zu einem bestimmten Text oder einem > Koan A. genannt. Lit.: Fischer, Ingrid (Hg.): Lexikon der östlichen Weisheitslehren. Bern; München: Scherz, 1986.

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Ägypten

Als Inbegriff der wohl ältesten Hochkultur der Menschheit ist Ägypten auch Symbol für alles Uralt-Geheimnisvolle. Die Einordnung dieser magischen Begebenheiten kann jedoch nur anhand eines kurzen Zeitrasters erfolgen. Die wissenschaftliche Erschließung der Geschichte Ägyptens hat eigentlich erst die Entzifferung der … Weiterlesen

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Ägypterevangelium

Unter diesem Titel sind zwei Schriften bekannt, die jedoch keinerlei Gemeinsamkeiten aufweisen. Die eine, aus der ersten Hälfte des 2. Jhs., war in gnostisch-christlichen Kreisen Ägyptens besonders beliebt. Origenes (Hom. in Lucam I), Hippolyt (Refut. 5, 7, 9) und Epiphanius (Panar. 62, 2, 4f.) … Weiterlesen

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Ägyptisch-Chaldäische Kulturepoche

> Nachatlantisches Zeitalter.

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Ägyptische Freimaurerei

Von dem am 8. Juni 1743 zu Palermo geborenen Giuseppe Balsamo unter dem Namen Graf Alessandro > Cagliostro gegründeter magischer Ritus. Cagliostro, erfolgreicher Hochstapler und Schwindler des 18. Jhs., der auf Kosten seiner Zeitgenossen lebte, erfand die Pseudo-Freimaurerei zu eigennützigen … Weiterlesen

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Ägyptische Geheimnisse

Ein Zauberbuch mit dem Titel: Albertus Magnus: bewährte und approbirte sympathetische und natürliche egyptische Geheimnisse für Menschen und Vieh. Für Städter und Landleute. Das Alter ist nicht genau bekannt. Es ist in einer alten Ausgabe, Brabant 1816 u. ö., und dann … Weiterlesen

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Ägyptische Lebenslehren

Altägyptische Weisheitsliteratur, die sich während der gesamten Pharaonenzeit nach einer literarischen Rahmenfiktion von einem Vater an den Sohn (= Schüler) richtete. Ihr Inhalt ist die Verwirklichung der > Ma’at, der Wahrheit, Gerechtigkeit, Weltordnung und Weisheit, im Leben des Einzelnen. Die … Weiterlesen

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Ägyptische Mysterien

Als ä. M. bezeichnete man Feste, die einerseits öffentliche Veranstaltungen beinhalteten, bei denen man die Taten der Götter nachspielte, insbesondere aber > Rituale, die im geheimen Teil der Tempel stattfanden. Diese Feste waren im Allgemeinen den Leiden des > Osiris, … Weiterlesen

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Ägyptische Plagen

Nach Ex 7,1-11,10 sandte Gott dem Pharao folgende 10 Heimsuchungen, damit er die Israeliten freilasse: blutrotes Nilwasser, Frösche, Stechmücken, Ungeziefer, Viehseuche, Geschwüre, Hagel, Heuschrecken, Finsternis, Tod der Erstgeborenen. Diese Plagen werden auch im Koran genannt (Sure 8 und 17).

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Ägyptische Reihe

Das Ägyptische System gehört zur den geozentrischen Systemen. Es ordnet die Planeten in einer von der > Chaldäischen Reihe abweichenden Form, nämlich Mond, Sonne, Merkur, Venus, Mars, Jupiter und Saturn. Sein Einfluss war jedoch gering. Lit.: Lexikon der Astrologie. München: … Weiterlesen

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Ägyptische Tage

Die Ä. T. (lat. dies aegyptiaci) entstanden in Rom, und zwar nicht vor der Kaiserzeit, weil sie die von Augustus eingesetzten dies senatus legitimi voraussetzten, die sich nach den Kalenden und Iden richteten und deshalb auch auf die erste Monatshälfte … Weiterlesen

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Ägyptisches Bilsenkraut

Das Ä.B. (Hyoscyamus muticus L.) ist eine Pflanze aus der Familie der > Nachtschattengewächse (Solanaceae), die Wüstengebiete bevorzugt und in Ägypten bis hin zum Sudan sowie in Syrien, Afghanistan, Pakistan und Nordindien anzutreffen ist. Mit ihrem alten ägyptischen Namen sakran … Weiterlesen

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Ägyptisches Henkelkreuz

> Ankh-Kreuz.

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Ägyptisches Kuhbuch

Bild-Text-Komposition über den Mythos von der Vernichtung des Menschengeschlechts, die in den königlichen Grabanlagen Ägyptens seit > Tutanchamun, dem ersten Pharao nach > Echnaton, vorliegt. Im ersten Teil berichtet der Mythos von der Rebellion der Menschen gegen den alt gewordenen … Weiterlesen

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Ägyptisches Totenbuch

1842 veröffentlichte C.R. Lepsius in deutscher Sprache eine aus verschiedenen Zeiten stammende Textsammlung, der er den noch heute gültigen Namen „Ägyptisches Totenbuch“ gab. François > Champollion nannte diese Sammlung „Begräbnisritual“. Die von den Ägyptern verwendete Bezeichnung „Sprüche vom Herausgehen am … Weiterlesen

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Agyrten

Orientalische Bettelpriester im antiken Griechenland, wandernde Zauberer, Wahrsager, Heiler und Beschwörer. Am bekanntesten waren die Metragyrten, die im Dienste der „Großen Mutter“ (Demeter, Kybele) standen. Lit.: Bonin, Werner F: Lexikon der Parapsychologie und ihrer Grenzgebiete. Bern; München: Scherz, 1976.

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Ah Bolom Tzacab

Gott des Ackerbaues bei den Maya, der wegen seiner Darstellung mit einem Blatt in der Nase „Gott mit der Blattnase“ genannt wurde. Die Archäologen nannten ihn früher Gott K. Er galt auch als Herrscher über Regen und Donner sowie als … Weiterlesen

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Ah uoh puc

Dämon der Zerstörung bei den Maya, der als „Herr der sechs Höllen“, Uac mitun ahau, als Skelett dargestellt wurde. Seine Attribute waren der Hund und der Moan-Vogel, ein mythischer Wolkendämon. Lit.: Schellhas, Paul: Die Göttergestalten der Mayahandschriften. Berlin: Asher, 1904; … Weiterlesen

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Ah-Puch

Einer der Namen, die von den Maya in Yucatán dem Herrscher der Unterwelt gegeben wurden. Welcher der Namen als der echte aufzufassen ist, bleibt offen. Aus diesem Grunde wird der Unterweltsherrscher von den Forschern nach der von Paul Schellhas erstellten … Weiterlesen

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Ahad

Islamischer Name > Allahs als der Eine und Einzige.

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Ahadiyah

A. (arab., „die Einheit“) bedeutet in der Mystik der > Sufis die vollkommene Versenkung des Geistes als höchster erfahrbarer Bewusstseinszustand in der Meditation, in dem sich die volle Einheit einstellt, die sich jeder unterscheidenden Erkenntnis entzieht und daher dem Menschen … Weiterlesen

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Ahalya

In der hinduistischen Mythologie die erste Frau die von > Brahman erschaffen wurde. Sie war eine der Krittika-Schwestern, das indische Äquivalent zu den > Pleiaden, und Gemahlin des Weisen Gautama, der ebenfalls eine Schöpfung Brahmans war. Ihre Schönheit beindruckte > … Weiterlesen

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Aham Brahman Asmi

(Hind., „Ich bin Brahman“), eines der > Mahavakyas, der großen Lehrsätze der Veden. Die mantrischen Formeln lauten: Aham Brahma, Aham Brahm (oder Brahma) asmi. (A-ham-brah-ma-as-mi) in der Bedeutung: Ich bin Brahma (oder Brahman), als Ausdruck der absoluten Identität des Selbst … Weiterlesen

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Ahamkara

A. (sanskr., „Ich-Macher“), das Ichbewusstsein, entsteht, wenn sich die Seele (> Atman) mit dem feinstofflichen Körper oder dem > Ätherleib verbindet, und gehört neben Verstand (> manah) und Intelligenz (> buddhi) zu den drei feinstofflichen Elementen, die das dreifache innere … Weiterlesen

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Ahasver

Zu rastlosem Wandern Verurteilter. Der Name Ahasver(osch) für den Perserkönig Xerxes (486-465 v. Chr.) stand bei den Juden vom Buch Ester her in übelstem Andenken. Nach rabbinischer Auslegung ist A. ein Mann des Unheils. Der Ausdruck, dessen Etymologie unsicher ist, … Weiterlesen

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Ahat (Aqhat)

Nach der phönizischen Mythologie Sohn des lokalen Herrschers Daniel, der erst auf die Fürsprache des Regen- und Fruchtbarkeitsgottes > Baal vom obersten Gott > El einen Sohn erhielt. Als A. erwachsen war, bekam er vom göttlichen Handwerker > Kotar einen … Weiterlesen

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Ahathoor Temple

Bezeichnung eines inneren Zirkels des > Golden Dawn-Ordens, den Samuel L. MacGregor > Mathers 1894 nach seiner Übersiedlung nach Paris gründete. Von 1894-1896 bestand diese Gruppe nur aus 11 Personen, zu denen auch Aleister > Crowley und der französische Okkultist … Weiterlesen

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Ahhazu

A. („Fänger“, „Greifer“) gilt als altsemitischer Dämon und Verursacher von Leberleiden. Zu den ältesten Versuchen der Klärung von Ursachen und Symptomatik der Krankheiten gehört nämlich das medizinische Konzept der > Dämonologie. Dieses Modell wurde nicht nur von den Mesopotamiern entwickelt … Weiterlesen

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Ahija

A. (hebr., Jahwe = Bruder) ist der Name verschiedener atl. Personen. Am bekanntesten ist der Prophet Ahija aus Schilo. Er sagte unter Salomo die Teilung des Reiches voraus: Ahija fasste „den neuen Mantel, den er anhatte, zerriss ihn in zwölf … Weiterlesen

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Ahiman Rezon

A. R., or a Help to a Brother showing the Excellency of Secrecy and the first cause or motive of the Institution of Masonry; the Principles of the Craft; and the Benefits arising from a strict Observance thereof etc. etc. … Weiterlesen

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Ahimsa

(Sanskr., „Nicht-Töten“, „Nicht-Schädigen“). Das Zeitwort hims ist die Wunschform von han (töten, schädigen). Mit dem Substantiv A-himsa ist das Aufheben des Töten- und Schädigen-Wollens gemeint. Ab der Zeit der > Upanishaden werden Nicht-Töten und Nicht-Schädigen zu einer konstanten Forderung indischer … Weiterlesen

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Ahl-i-haqq

(Arab., „Besitzer der Wahrheit“), eine Geheimreligion, deren Anhänger vor allem im westlichen Iran, in Luristan, Kurdistan und Azerbaidjan sowie im Transkaukasusgebiet leben. Sie sind nicht streng organisiert und es fehlt ihnen die kanonische Einheit, weshalb man sie auch als „Föderation … Weiterlesen

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Ahlkirsche

> Traubenkirsche.

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Ahmad ibn al-’Arif

Sufi des 12. Jhs. und Verfasser des Buches Mahasin al-Madjalis über die Faszination der mystischen Erfahrung. Lit.: Ibn al-’Arif, Ahmad ibn Muhammad: Mahasin al-majalis: The Attractions of Mystical Sessions. [Amersham]: Avebury, 1980.

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Ahmad ibn Sirin

> Achmet.

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Ahmadiy(y)a

Islamische Bewegung, die vor allem im indischen Pundjab aus den Lehren des Hazrat Mirza > Ghulam Ahmad (1839-1908) hervorging, der seit 1880 zahlreiche Veröffentlichungen, vorwiegend mystischen Inhalts, herausgab. Am 04.03.1889 erklärte er, eine Offenbarung von Gott erhalten zu haben, die … Weiterlesen

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Ahndung

> Ahnung.

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Ahnen

Vorfahren, jene Personen, von denen ein Mensch abstammt und mit denen er nach Auffassung vieler Kulturen über deren Tod hinaus in Verbindung steht. A. sind entweder verstorbene, machtvolle Verwandte, die im > Ahnenkult verehrt werden, oder sie repräsentieren schon zu … Weiterlesen

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Ahnen-Erfahrung

Erlebnis der Anwesenheit von > Ahnen oder der Kommunikation mit ihnen. In der > Transpersonalen Psychologie spricht man von induzierten transpersonalen Erlebnissen, die mit einem intensiven Gefühl der > Regression in eine vergangene Zeit verbunden sind. Dabei ist der gemeinsame … Weiterlesen

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Ahnenerbe

> Artamanen > Atland.

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Ahnenfigur

Gezeichnete, gemalte oder geformte Darstellung eines > Ahnen, eines Vorfahren. Eine A. kann als Schutzmittel dienen, um Rat gefragt und entsprechend kultisch verehrt werden. Manchmal werden außer solchen Figürchen auch Knochen, Schädel oder Haarbüschel eines Ahnen an einem besonderen Ort … Weiterlesen

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Ahnengeister

Geister der Vorfahren bzw. > Ahnen, auch eine Art von > Doppelgängern der von den Ahnen stammenden Elemente im Menschen, die der anderen Welt angehören und über das Leben und Schicksal der in dieser Welt lebenden Menschen wachen. Diese Vorstellung … Weiterlesen

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Ahnenglaube

Glaube an die über den körperlichen Tod hinausgehende Verbundenheit der Lebenden mit den verstorbenen Vorfahren. Trauer, Mitleid, Furcht und Verehrung sind die Bindeglieder, die den Lebenden mit seinen > Ahnen verbinden. Götterkult und A. können ineinander übergehen. A. und > … Weiterlesen

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Ahnenkult

> Ahnenverehrung.

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Ahnenpfahl

> Totempfahl.

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Ahnenverehrung

Die A. (engl. ancestor worship), die Verehrung der Vorfahren, basiert auf dem > Ahnenglauben, der von der Einflussnahme der Ahnen auf die Lebenden ausgeht. Sie gestaltet sich von Kultur zu Kultur unterschiedlich, schließt in der Regel jedoch Gebete, inständiges Bitten … Weiterlesen

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Ahnfrau

> Weiße Frau.

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Ähnlichkeit

Übereinstimmung in mehreren wesentlichen Merkmalen, ohne einander gleich zu sein. Ähnlichkeit ist daher ein relativer Begriff, dessen Unschärfe empirisch nicht zu beheben ist, weil die Beurteilung der Ähnlichkeit die subjektive Komponente nicht völlig ausschließen kann. Der Gedanke der Ä. ist … Weiterlesen

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Ähnlichkeitserleben

Elementares Beziehungserlebnis, durch das gegenwärtige Sinneseindrücke, Wahrgenommenes, Gestalten und komplexe Vorstellungen mit erinnerten, auch gleichzeitig erlebten anderen, in Verbindung gesetzt werden. Das Ä. wird teilweise als eine Gedächtnisleistung urtümlich-ganzheitlicher Art aufgefasst und ist auch bei Tieren, z.B. als Wiedererkennen, feststellbar. … Weiterlesen

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Ähnlichkeitsgesetz

> Ähnlichkeit.

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Ähnlichkeitsprinzip

Auch Ähnlichkeitsregel oder Ähnlichkeitsgesetz genannt. Gilt als die therapeutische Grundregel der > Homöopathie, die besagt, dass Krankheitszustände durch Mittel beseitigt werden, die im gesunden Zustand ähnliche Krankheitserscheinungen hervorrufen. Diese Aussage fußt auf dem therapeutischen Leitsatz des > Paracelsus: „Similia similibus … Weiterlesen

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Ahnung

(Älter: Ahndung, auch > Vorahnung oder > Prämonition (Bossard), engl. premonition, presentiment). Inneres, vages Vorauswissen eines Zukünftigen oder gleichzeitig an einem entfernten Ort Stattfindenden, das „von selbst und ohne nachweisbaren Anlass auftritt“ (Lehmann, 566), nicht auf übliche Weise erkannt werden … Weiterlesen

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Ahorn

Die Bezeichnung A. (lat. acer) ist ein Gattungsname für über 150 Baumarten, die sich durch eine bunt geflammte Färbung ihres Holzes auszeichnen. Der A. hatte seine Urheimat im antiken Griechenland. In Mitteleuropa sind heute vor allem drei Arten des saftreichen … Weiterlesen

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Ähre

Getreideähre, uraltes Symbol, das bereits in den ältesten Hochkulturen für Fruchtbarkeit, Leben, Tod und Wiedergeburt stand. In Ägypten war das aufwachsende Korn Sinnbild des vom Tode auferstandenen > Osiris. Ä. oder Ährenbüschel sind Attribut der altmesopotamischen Getreidegöttin > Aschnan, der … Weiterlesen

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Ährenkleid Mariae

Darstellung Marias in einem mit > Ähren besetzten Kleid oder im Weizenfeld stehend, wie sie im Mittelalter und in der Renaissance oft auch auf Andachts- und Wallfahrtsbildern zu sehen ist. Diese Bilder sind seit dem 14. Jh. in deutschen Frauenklöstern … Weiterlesen

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Ährenschnitt

> Bilwis.

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Ahriman

Mittel- und neupersische Form für avestisch angra mainyu, „arger Geist“, zu altpers. a(h)rika, „feindselig“, „feind“. Name des Prinzips des Bösen, das in der dualistischen Religion des Zoroaster (> Zarathustra) dem Gott > Ahura Mazda, dem Prinzip des Guten, das die … Weiterlesen

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Ahti

Finnischer Wassergeist, ursprünglich in der Bedeutung einer Gottheit, die von den Fischern um einen guten Fang angerufen wurde. Lit.: Lurker, Manfred: Lexikon der Götter und Dämonen. Stuttgart: Kröner, 21989.

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Ahu

Bezeichung der mörtellos zusammengefügten Steinplattformen auf der Osterinsel Rapa Nui in Polynesien. Es sind dies enorme rampenförmige Steinaufschichtungen entlang der Küste, mit meterhohen Stützmauern zur See. Im Inselinnern stehen nur wenige Ahu. Archäologen unterscheiden fünf Typen von Ahu: Plattform-Ahu, Image- … Weiterlesen

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Ahuna vairya

Die heiligste Gebetsformel des > Avesta als Bekenntnis zu > Zarathustra, dem von > Ahura Mazda zum „Hirten“ und Bereiter eines künftigen Reiches eingesetzten Herrn: „Der Wille des Herrn ist das Gesetz der Gerechtigkeit; der Lohn des Himmels für die … Weiterlesen

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Ahura Mazda

Avest., „Herr der Weisheit“; altpers. Auramazda, mittelpers. O(h)rmazd. Hochgott, Schöpfer und Erhalter der Welt nach der Lehre des Propheten und Religionsstifters > Zarathustra. Die meisten Gelehrten vertreten hierbei die Ansicht, dass Zarathustra die Lehre in Bezug auf eine existierende Gottheit … Weiterlesen

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Ahurani

A. („die zu Ahura Gehörende“), altiranische Wassergöttin, von der man sich Wachstum, Erleuchtung und Nachkommenschaft erflehte und die kultisch verehrt wurde. Lit.: Lurker, Manfred: Lexikon der Götter und Dämonen. Stuttgart: Kröner, 21989.

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Ai Apaec

Oder Aia Paec, („derjenige, der macht“, auch „Kopfabschneider“ oder „Faltengesicht“), nach der südamerikanischen Mythologie eine schreckliche Gottheit der Moche, die vom 1.-7. Jh. in Peru lebten. Sie hatten wie ihre Nachfolger, die Chimú, ihr Zentrum in der Gegend der modernen … Weiterlesen

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Ai Tojon

Bei den Yakuten (in Sibirien) der Schöpfergott des Lichts, der als riesiger doppelköpfiger Adler auf der Spitze des Weltenbaumes sitzt. Im Niedersteigen zu den Schamanen bringt er diesen auch das Licht der Erkenntnis. Lit.: Lurker, Manfred: Lexikon der Götter und … Weiterlesen

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Aiaerhydor

Paracelsische Bezeichnung der drei Elemente: Erde, Luft, Wasser. Lit.: Paracelsus. Sämtliche Werke nach der 10-bändigen Gesamtausgabe (1589-1591). Zum ersten Mal in neuzeitliches Deutsch übersetzt von Bernhard Aschner. 3 Bde. Jena: Fischer, 1926-1932.

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Aiakós

Sohn des > Zeus und der Aigina, Vater des Peleus, des Telamon und des Phokos. A. galt als sehr fromm und gerecht, und so wurde er nach seinem Tod zum Richter in der Unterwelt, wo außer ihm noch > Minos … Weiterlesen

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Aides

Genauer Haides, gebräuchlicher Hades, auch Aidoneus, griech. Name des Unterweltgottes, der in der römischen Mythologie > Pluto entspricht. Das Wort A. bedeutet „unsichtbar“ und „vernichtend“. A. ist der Sohn von > Chronos (Kronos), der personifizierten Zeit, und der Rhea sowie … Weiterlesen

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Aidoneus

> Aides.

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Aidôs (griech.)

Die im Menschen wirkende Kraft der Scham, des Ehrgefühls und der Achtung – eine Qualität, die auch personifiziert vorgestellt wurde. Der Göttin A. wurde ein Tempel auf der Akropolis errichtet. Sie war die Hüterin der Nacht und galt auch als … Weiterlesen

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Aigis

Auch Ägis (griech.), Name des von Hephaistos geschnitzten Eichenholz-Schildes des > Zeus. Auch > Athena und > Apollo sind gelegentlich mit der A. bewaffnet. Die Götter-Schutzwaffe A. lebt heute noch in der Redewendung „unter jemandes Ägide stehen“ weiter. Lit.: Stowasser, … Weiterlesen

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Aikido

A. (jap. ai, Harmonie; ki, Lebensenergie; do, Weg), „Weg zur Harmonie mit der Lebensenergie“. Name einer ursprünglich geheimen japanischen Kampfsportart, die auf der > Zen-Tradition beruht. A. wurde bereits im 17. Jh. von einem gewissen Morihei Eshiba verwendet und um … Weiterlesen

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Ailanthus altissima

Götterbaum (Ailanthus altissima (P. Miller) Swingle, syn. auch Ailanthus glandulosa Desfontaines und Ailanthus peregrina (Buc‘hoz) F.A. Barkley). Die Heimat des heute auch in Europa und Nordamerika wachsenden Baumes ist China. Er enthält den Hauptwirkstoff Quassiin = Ailanthin. Es ist möglich, … Weiterlesen

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Ailuromantie

A. (griech. ailuros, Katze, mantike, Wahrsagung), > Wahrsagen durch Katzen. Die > Katze hat sich bis heute den Nimbus des Undurchschaubaren und der Schläue bewahrt. In > Ägypten wurde sie sogar als heilig verehrt. Es ist daher nicht verwunderlich, dass … Weiterlesen

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Ailurophobie

A. (griech. ailuros, Katze, phobos, Furcht, Schrecken). Hartnäckige, irrationale Furcht, die einen zwanghaften Wunsch nach Vermeidung einer Begegnung und insbesondere eines Kontaktes mit Katzen auslöst. Die Katzenphobie kann dabei eine Reihe von individuellen Eigenarten aufweisen. Sie kann sich auf Katzen … Weiterlesen <