Blog-Archive

E

Nach Plutarch das zweite delphische Rätsel, worüber er eine eigene Schrift verfasste (Moralia). Nach ihm war der Buchstabe E, der im Tempel von Delphi hing, sehenswert wie eine Weihegabe, der man eine besondere Kraft zusprach. Immer wieder nach der Bedeutung … Weiterlesen

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Ea/Enki

Akkad./sumer., ein Wassergott, Herr der Weisheit, Schirmherr der Magie, der Künste und Handwerke sowie Schöpfer des Menschen. Er gehörte zu den Himmels- und Elementargöttern. Seine Verehrung sollte die Fruchtbarkeit der Felder und nie versiegendes Wasser bewirken. Im babylonischen Pantheon ist … Weiterlesen

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Eacus (Eaecus)

Althispanischer Wassergott, der besonders im kastilischen Raum verehrt wurde. Nach römischer Interpretation wurde E. mit > Jupiter gleichgesetzt, in dem er schließlich aufging. In der römischen Namensform sind sechzehn Inschriften bekannt. Lit.: Jordan, Michael: Encyclopedia of Gods. Kyle Cathie Limited, … Weiterlesen

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Earu-Gefilde

„Binsengefilde“, bezeichnet das idealisierte Jenseitsland der ägyptischen Bauern, wurde aber auch in die königlichen Totentexte des Alten Reiches übernommen. Als lichtes Totenreich am östlichen Himmel gerät es in den himmlisch-solaren Vorstellungskreis von Heliopolis. So müssen sich der Sonnengott und der … Weiterlesen

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Eate

Auch Egata genannt, baskischer Gott des Feuers und des Sturms. Seine Stimme erschallt, wenn ein verheerender Brand oder ein Hagelunwetter bevorsteht. Lit.: Lurker, Manfred: Lexikon der Götter und Dämonen. 2., erw. Aufl. Stuttgart: Kröner, 1989.  

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EAV

Elektroakupunkturdiagnose nach Dr. Voll; 1958 entwickelte der Arzt Dr. Reinhold Voll (1909-1969) gemeinsam mit dem Ingenieur Fritz Werner, ein Gerät, das durch Messungen an den Akupunkturpunkten nach der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) elektrische Hautwiderstandswerte anzeigt. Dabei handelt es sich in … Weiterlesen

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Ebbe und Flut

Auch Gezeiten oder Tiden (niederdt. Tiden, „Zeiten“) genannt, sind periodische Wasserbewegungen des Ozeans und eine Folge der Gezeitenkräfte von Mond und Sonne, wobei der Einfluss des Mondes stärker ist. Zudem bewirkt die Erdrotation, dass diese Gezeiten an einem festen Ort … Weiterlesen

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Eben Shetiyyah

Der Felsen, auf dem nach Juden und Muslimen die Welt gegründet wurde. Er ist in der Qubbat al-Sakhrah zu besichtigen, dem Felsendom (ungenau als Omar Moschee bezeichnet) in Jerusalem. Aus dem Staub des Felsens auf dem Berg Moriah wurde Adam … Weiterlesen

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Ebendorfer, Thomas

Genannt Thomas von Haselbach (* 10.08.1388, Haselbach/Oberöstereich; † 12.01.1464 Wien), war Theologe, Universitätsprofessor und Geschichtsschreiber. Nach ihm wurde 1873 die Ebendorferstraße in Wien Innere Stadt und in Perchtoldsdorf benannt. E. war mehrere Jahre Vertreter der Universität Wien auf dem Basler … Weiterlesen

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Ebene

Bezeichnung für die verschiedenen Seinsbereiche in mystischen, esoterischen und okkulten Kosmologien, aus denen die Welt zusammengesetzt sei. Man unterscheidet häufig die spirituelle, die ätherische, die mentale, die astrale, die feinstoffliche und die geistige Ebene. Die körperliche Ebene wird auch Erdebene … Weiterlesen

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Eber

Ahd. ëpar, ist dem lat. aper verwandt und bezeichnet im Besonderen das männliche Tier des Wildscheins, ab dem dritten Jahr auch Keiler genannt. Bei einigen Arten sowie in stilisierten Darstellungen unterscheidet sich der E. von der Sau äußerlich durch die … Weiterlesen

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Eber-Avatar

> Varaha.

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Eberesche

Sorbus aucuparia, Vogelbeerbaum, aus der Familie der Rosengewächse, auch Bergesche, Quicke usw. genannt. Die E. findet sich in Wäldern, Gärten und Anlagen und hat unpaarig gefiederte Blätter und weiße Doldentrauben als Blüten. Als Naturarznei wird die E. als Tinktur gegen … Weiterlesen

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Eberlein, Gerald L.

Prof. Dr. (*05.05.1930 Berlin; † 12.08.2010 Pöcking/D), Studium der Philosophie, Psychologie und Soziologie an den Universitäten Freiburg, München und an der Sorbonne in Paris; 1962 Promotion in Wissenschaftstheorie und Soziologie an der Technischen Hochschule Stuttgart; 1970/71 Habilitation an der Freien … Weiterlesen

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Eberraute

(Artemisia abrotanum), eine Pflanzenart der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Sie wird als Heil- und Gewürzpflanze verwendet, erreicht eine Größe von 50 bis 70 cm und wurde schon früh besonders in Klostergärten gepflegt. So sagte der Abt Walahfrid Strabo von der … Weiterlesen

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Ebertin, Baldur R.

Dr. phil. (* 21.07.1933 Erfurt; † 06.07.2020), Sohn v. Reinhold E., Klinischer Psychologe, Astrologe, Heilpraktiker, Reinkarnationstherapeut (Rebirthing); Studium in Freiburg/Br. und München, 1957 Dipl.-Psych., 1960 Dr. phil. (Dissert. „Gehirn und Seele“); 1966 Zulassung als Heilpraktiker, 1979 Praxis für Psychotherapie, Homöopathie … Weiterlesen

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Ebertin, Reinhold

(* 16.02.1901 Görlitz; † 14.03.1988 Hirschlanden,/D), Astrologe, Kosmobiologe und Esoteriker. Als Sohn der bekannten Vorkriegsastrologin Elsbeth Ebertin gründete E. nach kurzer Tätigkeit als Lehrer 1928 in Erfurt einen Verlag und gab die Fachzeitschrift Neue Sternblätter heraus, die im „Dritten Reich“ … Weiterlesen

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Eberwurz

(Carlina acaulis), volkstümlich auch Silberdistel, Wetterdistel, Kalinwurzel, Karlskraut, Mariendistel, Rosswurz usw. Nach dem deutschen Arzt und Apotheker Tabernaemontanus (16. Jh.) suchten die > Eber diese Pflanze zur Nahrung auf, wenn sie durch > Bilsenkraut gelähmt waren, und gewannen so ihre … Weiterlesen

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Ebisu

Schutzgott der Seeleute, Fischer und Handelsleute in Japan. Er gehört zur Gruppe der sieben Glücksgötter, die ein japanischer Mönch im 17. Jh. zusammenstellte. Sie sollten als Vorbilder dienen und die Tugenden eines idealen Mannes widerspiegeln. Als Sohn des Götterpaares > … Weiterlesen

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Ebla

E. war eine antike Stadt im Norden Syriens, etwa 55 km südwestlich von Aleppo. Sie hatte ihre Blütezeit gegen Ende des 3. Jahrtausends v. Chr. und zwischen 1800 und 1650 v. Chr. mit dem Status eines Stadtstaates. Der Name Ebla bedeutet … Weiterlesen

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Eblis

Oder Iblis, der Satan des Islam. E. stamme von Dschann, dem Vater der Dämonen ab, habe den Namen Azazil getragen und Macht über Tier- und Geisterreich gehabt. In der siebten Sure, in welcher der Teufel den Namen Iblis trägt, heißt … Weiterlesen

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Ebner, Christine

(* 26.03.1277 Nürnberg; † 27.12.1356 Engelthal/D), deutsche Dominikanerin und Mystikerin. E. entstammte der Nürnberger Patrizierfamilie der Ebner (der späteren Freiherren Ebner von Eschenbach). Sie trat 1289 mit 12 Jahren in das Dominikanerkloster Engelthal bei Nürnberg ein und strebte von Anfang … Weiterlesen

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Ebner, Margarete

(* um 1291 Donauwörth; † 20.06.1351), selig: Kultbestätigung am 24. Feb. 1979; Fest: 20. Juni, Nonne und Mystikerin. E., Spross der Adelsfamilie Ebner, wurde um 1291 vermutlich als Tochter Heinrich Ebners des Jüngeren im bayrisch-schwäbischen Donauwörth geboren. Mit 15 Jahren trat … Weiterlesen

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Ebon, Martin

Journalist, Schriftsteller und Paranormologe, wurde am 27. Mai 1917 als Sohn von Julius Ebon und Martha Ludwig in Hamburg geboren. Nach Erlangung des M.A. an der dortigen Universität übersiedelte er 1938 in die USA. Während des Zweiten Weltkriegs war E. … Weiterlesen

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Ecclesia Gnostica Apostolica

Lat., Gnostisch-Apostolische Kirche, eine französische gnostische Religionsgemeinschaft, die mit dem Orden der Martinisten in Verbindung steht. Ihr Hauptziel ist die Überführung von einer primitiven religiösen Gemeinschaft zur Humanität durch die Errichtung einer Religion, die mit der universalen Tradition aller zivilisierten … Weiterlesen

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Echenit

Griech. echinos, Igel, wissenschaftliche Bezeichnung für Seeigel. Der E. gehört zur Klasse der Stachelhäuter, die sich als wirbellose Tiere in allen Meeren finden und die Erde seit rund 480 Millionen Jahren bevölkern. Wegen seiner knopfartigen Gestalt wird er auch Igelstein, … Weiterlesen

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Echidna

Griech., Viper, Otter, Natter; dämonisches Ungeheuer (> Hades) der griechischen Mythologie, ein Mischwesen aus halb Frau und halb Schlange, das aus einer Höhle heraus den Vorbeigehenden auflauert. E. ist die Tochter der > Gaia und des > Tartaros (bzw. von … Weiterlesen

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Echnaton

Name, den sich > Amenophys IV., König von Ägypten (ca 1350-1334) zugelegt hatte. Lit.: Amenophys IV., in: Andreas Resch: Lexikon der Paranormologie Bd. 1. Innsbruck: Resch, 2007, S. 251.

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Echo

Lat., Widerhall, Gerüchte; griechische Bergnymphe (> Oreaden) aus Boötien und Personifikation des Widerhalls in felsiger Landschaft. E. vermag nicht zu sprechen und, wenn jemand spricht, nicht zu schweigen. Als E. sich in > Narkissos verliebte und dieser nicht darauf reagierte, … Weiterlesen

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Echternacher Springprozession

Religiöse Prozession, die jedes Jahr am Dienstag nach Pfingsten in Echternach in Luxemburg stattfindet. Die Teilnehmer „springen“ zu Polkamelodien in Reihen durch die Straßen der Stadt bis zum Grab des hl. Willibrord (658-739) in der Echternacher Basilika. Die Veranstaltung wurde … Weiterlesen

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Eck(e)hart, Meister

Ca. 1260-1328, christlicher Mystiker, Prediger und Philosoph. Er trat dem Dominikanerorden (OP) in Erfurt bei, wo er 1296 Prior wurde; 1302 wurde er Magister (= Meister) in Paris und lehrte dort an der Sorbonne. Nach mehrjähriger Tätigkeit als Provinzial der … Weiterlesen

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Eckankar

(Vereinigung mit Gott). Eine okkulte weltweite neureligiöse Bewegung, deren Ursprünge u.a. in der Sant-Mat-Bewegung liegen. E. selbst versteht sich als Urreligion, die auf den Prinzipien von > Karma und > Reinkarnation beruht und das Wissen sowie die Erfahrung aller großen … Weiterlesen

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Eckart, der treue

Erschien zuerst 1453 in einer der längsten erzählenden Minnereden des Mittelalters, der „Mörin“, des Hermann von Sachsenheim vor dem Venusberg. Dort trifft ihn der Dichter und wird von ihm als Fürsprecher im Prozess vor Frau Venus und König Tannhäuser gerichtlich … Weiterlesen

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Eckartshausen, Karl von

(1752-1803) studierte Philosophie und bayerisches Zivilrecht. 1776 wurde er geadelt und zum Hofrat ernannt, 1777 Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften, 1780 Buchzensurrat und 1784 Geheimer Archivar in München. E. veröffentlichte zunächst juristische und aufklärerische Werke. 1791 tauchte sein Name … Weiterlesen

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Ecke

1. Als äußerste Grenze des Ackers oder Hauses gilt die E. nach dem Volksglauben als Schlupfwinkel für > Dämonen und somit als ein für > Zauber geeigneter Ort. So stellt angeblich eine > Hexe, um ihre Zauberkünste ausführen zu können, … Weiterlesen

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Eckerken

Eckerle, Eckermännlein, Eckele, Egglegeist, ist ein > Kobold, einmal Quälgeist dann wieder nützlicher Geist. So füttert E. als hilfreicher Hausgeist die Pferde, wirft nachts Garben zum Dreschen auf die Tenne und hält die Dienstboten zum Arbeiten an. Als Quälgeist verlangt … Weiterlesen

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Eckhäuser

Auch Eckfelder, Begriff aus der > Astrologie, mit dem das I., IV., VII., und X. Haus (Feld) im > Horoskop bezeichnet werden. Den vier Eckhäusern entsprechen die vier Kardinalzeichen des Tierkreises: Widder, Krebs, Waage und Steinbock. Lit.: Lexikon der Astrologie: … Weiterlesen

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Ecklund, Anna

Eigentlich Emma Schmidt (geb. 1882 in der Schweiz, aufgewachsen in Marathon/Wisconsin, USA; gest. 1941), zeigte ab 1896 Besessenheitssymptome, wie gesteigerten Hass gegen religiöse Gegenstände und Widerwillen, eine Kirche zu betreten. Für ihr Verhalten wurde ihre Tante verantwortlich gemacht, die den Speisen … Weiterlesen

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Eco, Umberto

* 5.01.1932 Alessandria, Piemont; † 19.02.2016 Mailand, italienischer Schriftsteller, Kolumnist, Philosoph, Medienwissenschaftler und wohl der bekannteste zeitgenössische Semiotiker. In seinen Romanen Der Name der Rose und Das Foucaultsche Pendel bediente er sich der klassischen Themen der > Esoterik wie > … Weiterlesen

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Edda

Name zweier verschiedener, in altisländischer Sprache verfasster literarischer Werke. Die ältere E. oder Lieder-Edda in Versform enthält 30 Lieder aus dem 9.-11. Jh., welche Themen der nordischen Mythologie behandeln. Der wichtigste Textzeuge ist vermutlich der um 1270 niedergeschriebene Codex Regius. … Weiterlesen

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Eddington, Sir Arthur Stanley

* 28.12.1882 Kendal/GB; † 22.11.1944 Cambridge, englischer Astronom und Physiker. Ihm gelang als Erstem die Modellierung des inneren Aufbaus von Sternen. Schwerpunkte seiner Forschungen waren die Dynamik der Sternbewegungen, die Anwendungen der Relativitätstheorie in der Astronomie und die Philosophie der … Weiterlesen

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Edelsteine

Durch Seltenheit, Farbe, Glanz und Härte (daher polier- und schleifbar) ausgezeichnete Minerale. Sie dienen seit jeher als Schmucksteine mit vielfältiger Bedeutung. Schon in der babylonischen Mythologie spielten sie als Konzentrat kosmischer Kräfte eine große Rolle, besonders wenn sie als > … Weiterlesen

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Edison, Thomas Alva

(1847-1931), amerikanischer Ingenieur und Industriepionier, bekannt durch eine Reihe epochemachender Erfindungen (Phonograph, Kohlenfadenlampe, Kinetographen u.a.). Ab 1878 war E. Mitglied der > Theosophischen Gesellschaft. Viele seiner Erfindungen fußen auf Intuitionen in Zusammenhang mit seiner Kenntnis von der Ausstrahlung des Menschen, … Weiterlesen

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Edmonds, John Worth

(1799-1874), ehemaliger Senatspräsident am Obersten Gerichtshof in New York, medial begabter spiritistischer Publizist; seine Tochter Laura verfügte ebenfalls über mediale Fähigkeiten (> Xenoglossie). E. wurde beruflich sozusagen ein Opfer seiner paranormologischen Überzeugung, denn seine politischen Gegner beschuldigten ihn, dass seine … Weiterlesen

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Edmund von Ostanglien

Auch: Eadmund, Ædmund oder Eadmundus; * um 841; † 20.11.869; war von 855 bis zu seinem Tod König des angelsächsischen Königreichs East Anglia; wird als Märtyrer und Heiliger verehrt. E. bestieg am 25. Dezember 855 im Alter von 14 Jahren … Weiterlesen

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Edson Cavalcante de Queiroz, Dr.

*23.08.1950, Recife/Brasilien; † 05.10.1991 ebd., lebte und wirkte in Recife an der Ostspitze Brasiliens (Staat Pernambuco). Sein Vater war Architekt, die ganze Familie bekannte sich seit jeher zur christlich-spiritistischen Lehre nach Allan > Kardec. Seine Medialität machte sich schon in … Weiterlesen

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Edwards, Harry

*29.05.1893 London; † 08.12.1976, engl. Geistheiler, der  in Massenveranstaltungen wie Einzelbehandlungen die Heilmethode des > Handauflegens praktizierte. Seine Heilkraft entdeckte er angeblich während seines Aufenthalts als Offizier in Persien während des Ersten Weltkriegs, schrieb diese aber nicht sich selbst zu, sondern … Weiterlesen

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EEG

Abk. für Elektroenzephalogramm, graphische Aufzeichnung (Hirnstrombild, entdeckt von Hans Berger, 1873-1941) der bei Nerventätigkeit im Gehirn entstehenden schwachen elektrischen Aktionsströme, die durch auf die Kopfoberfläche aufgesetzte Elektroden abgeleitet und von einem Elektroenzephalographen (Oszillograph, Mehrkanalschreiber) registriert werden. Nach ihrer Frequenz werden … Weiterlesen

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Efeu

Hedera helix, immergrüne rankende Pflanze und ambivalentes Symbol sowohl der Treue, Unsterblichkeit, Ewigkeit, aber auch Undankbarkeit. Die unverändert grüne Farbe und der rankende Charakter der Pflanze machten ihn zu einem Symbol der Freundschaft und Treue. So wurde bereits im antiken … Weiterlesen

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Effluviographie

Lat. effluvium: Ausfluss, Ausdünstung; gr. graphein: schreiben), Methode des photochemischen Nachweises einer menschlichen, auch pflanzlichen und tierischen Ausstrahlung. > Emanation, > Aura, > Kilnerschirm, > Kirlianeffekt, > Elektronographie. Lit.: Dumitrescu, Ioan Florin: Elektronographie. Verlag f. Medizin Dr. Ewald Fischer, 1983; … Weiterlesen

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Eger, Johannes CSsR

* 07.06.1913; † 24.03.1998, deutscher Redemptorist (1935), Priester (1940), wirkte pastoral als Exorzist, Bruder von P. Dr. Josef Eger CSsR († 1995). Die Zschr. Timor Domini vom 12. Juni 1998 brachte einen diesbezüglichen Nachruf, wiedergegeben in: Lit.: Amorth, Gabriele: Neue Berichte eines … Weiterlesen

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Egeria

1. Römische Quellnymphe sowie Orakel- und Geburtsgöttin. Sie soll die Geliebte des sagenumwobenen zweiten Königs von Rom, Numa Pompilius, gewesen sein und ihm bei den nächtlichen Zusammenkünften den Willen der Götter kundgetan haben. Später hieß es, der König habe den … Weiterlesen

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Egidi, Francesco

(1880-1969), Prof. der Philologie an der Univ. Rom; von 1954-1959 Präsident der Società Italiana di Metapsichica (dann Società Italiana di Parapsicologia). E. ist Autor der bedeutenden Untersuchung Pittura e Disegni metapsichici (1954) sowie zahlreicher Artikel u.a. in der Zeitschrift Luce … Weiterlesen

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Eglinton, William /„Willie“

*10.07.1858 London; † 10.03.1933, englischer Sensitiver. E. trat ab dem 17. Lebensjahr als umstrittenes professionelles, vielgereistes Medium auf. Bei > Séancen demonstrierte er eine direkte Tafelschrift als „Geisterbotschaft“, wurde jedoch auch mehr als einmal bei betrügerischen Manifestationen ertappt. Er soll > … Weiterlesen

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Egregoren

(Gedankengebilde), unkörperliche Wesen, die von Gedanken erzeugt werden – im Gegensatz zu den Wesen, die als von Gott geschaffen verstanden werden. Diese Wesen existieren nach Ansicht von Spiritisten, Theosophen, Anthroposophen und ganz allgemein der Magie als „Astralkörper“ und „Mentalkörper“ um … Weiterlesen

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Egres

(Äkräs), Vegetations- und Fruchtbarkeitsgott der finnischen Mythologie, der besonders in Karelien (Nordwestrussland) verehrt wurde und als Beschützer und Spender der Rüben galt. Die Doppelfrucht der Rübe war sein Symbol und wurde „heiliger Äkräs“ genannt. Lit: Honko, L.: Äkräs (Finnische Mythologie, … Weiterlesen

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Egungun

Yorùbá-Sprache: egungún. Der E. bezeichnet im Ahnenkult der Yoruba ein > Medium, das als Maskentänzer in einem Bestattungsritual bzw. bei Ritualen an Gräbern und Schreinen auftritt, wobei es von einem > Ahnen besessen sein soll, der so auf die hinterbliebenen … Weiterlesen

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Ehe-Orakel

Voraussagen über Partnerwahl und Verlauf der Ehe sind, der Vielschichtigkeit der Ehe entsprechend, Legion. So glauben „Wissende“, schon am Kind die künftigen Eheaussichten zu erkennen. Wer einen vierblättrigen Klee findet, heiratet angeblich im selben Jahr. Auch bestimmte Heilige und ihre … Weiterlesen

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Ehecatl

(„Wind“), indianischer Windgott. In der Mythologie der Azteken und anderer präkolumbianischer Kulturen Mesoamerikas gilt E. als eine spezielle Manifestation des Schöpfergottes Quetzalcoatl, der Leben in das Unbelebte bläst. Er wurde mancherorts auch als Gott der Gelehrsamkeit bezeichnet. E. war der … Weiterlesen

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Eherne Schlange

Ein von Moses (Num 21,8f; Joh 3,14) verfertigtes Schlangenbild aus Erz an einer Fahnenstange, das vom Biss giftiger Schlangen heilen sollte. Die Schlange und ihr Bild galten im Alten Orient als heilkräftiges Symbol der Lebens- und Heilgötter. Da die Kupferschlange … Weiterlesen

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Ehrenpreis

Veronica officinalis, auch Bachbunge, Frauenlist, Gewitterblume, Grundheil, Heil aller Schäden, Köhlerkraut oder Wundkraut; nach molekularbiologischen Untersuchungen zur Familie der Wegerichgewächse gehörend, wenngleich in älterer Literatur noch unter den Braunwurzgewächsen (Scrophulariaceae) bzw. Rachenblütlern geführt. E. wirkt blutreinigend, abführend, schweißtreibend, entschleimend und … Weiterlesen

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Ehrenwald, Jan, Dr.

(*13.03.1900 Pressburg; † 15.06.1988 Somers, New York), tschechischer Psychiater und Psychoanalytiker, der in New York lebte. E. arbeitete über den Zusammenhang von ASW, Telepathie und Psychoanalyse. Sein Interesse an der Parapsychologie begann zur Zeit seines neuropsychiatrischen Studiums an der Wiener Universitätsklinik … Weiterlesen

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Ei

Spielt als Keimzelle des Lebens in der Vorstellung der Weltschöpfung und des Weltbeginns eine besondere Rolle. Nach einem alten Naturmythos entstand der erste Gott aus einem Ei, das im Sumpfdickicht lag. > Ägyptische Totenbuchtexte (Kap. 56/9) nennen dieses verborgene Ei … Weiterlesen

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Eibe

Taxus baccata, aus der Familie der Eibengewächse, immergrüner harzloser Nadelbaum. Bis auf den bei Reife durch Karotinoide rot gefärbten Samenmantel, den Arillus, der becherartig den Samen umgibt, und den Eiben-Pollen, sind alle Pflanzenteile der Europäischen Eibe äußerst giftig. Sie kann … Weiterlesen

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Eiche

Quercus, gehört zur Familie der Buchengewächse (Fagaceae), auch Deutsche Eiche genannt. Sie hat eine raumgreifende Krone, eine rissige Rinde und findet Verwendung für Erd-,Wasser und Hochbauten. Ihre Heilwirkung wird als wundheilend, gewebefestigend, blutstillend, entzündungshemmend, verdauungsregulierend, beruhigend und entgiftend bezeichnet. Menschen, … Weiterlesen

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Eichelhäher

(Garrulus glandarius), Singvogel aus der Familie der Rabenvögel (Corvidae), der über Europa, Teile Nordafrikas und des Nahen Ostens sowie in einem breiten Gürtel durch Asien und dort südwärts bis nach Indochina verbreitet ist. Mit seinen 32 bis 35 cm Körperlänge gehört … Weiterlesen

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Eichhörnchen

(Sciurus) oder Eichkätzchen bezeichnen eine Gattung der Baumhörnchen (Sciurini) innerhalb der Familie der Hörnchen (Sciuridae). Ihr besonderes Merkmal ist der hochgestellte buschige Schwanz. Sie sind Waldbewohner und ernähren sich primär von Samen und Früchten. Von den 29 Arten sind die … Weiterlesen

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Eichstätt, Hexe von

1637 fand in Eichstätt ein Hexenprozess gegen eine deutsche Bauersfrau statt. Der Prozess verlief wie viele andere Verfahren auch. Allerdings sind darüber mehr Einzelheiten bekannt, da der Gerichtsbericht des Amtsschreibers erhalten geblieben ist. Der namentlich nicht bekannten Angeklagten, einer vierzigjährigen … Weiterlesen

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Eid

Rituelle Anrufung einer höheren Macht zur Erhärtung einer Aussage oder eines Versprechens, was bereits in Ägypten in den Königsschriften (Breasted, Anc. Rec.II.§ 121, 422, 451, 570), in Gerichtsverfahren (Spiegelberg) sowie im Leben (Erman) vermerkt wird. Das Wesen des E. besteht … Weiterlesen

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Eidechsen

(Lacertidae) sind eine Reptilienfamilie innerhalb der Schuppenkriechtiere (Squamata). Ihre Vertreter kommen in Europa, Afrika und Asien sowie auf vorgelagerten Inseln vor. Sie bevorzugen sonnenwarme Lebensräume und ernähren sich in der Regel von kleinen Wirbellosen, gelegentlich auch von Samen und Früchten. … Weiterlesen

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Eidetik

Gr. eidos = Bild, Aussehen. 1. philosophisch: Lehre vom ,Eidos‘, dem Wesen oder der Grundgestalt (bei Platon das Urbild, die Idee; bei Aristoteles die Wesensform der Dinge; bei E. Husserl (1859-1938) die Wesensschau im Gegensatz zum Faktum, der Tatsache); s. … Weiterlesen

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Eidolon

Plur. eidola (gr., Abbild, Spiegelbild), bei Homer ein Traumbild, Trugbild, das in der Unterwelt fortbestehende Schattenbild eines Toten, dessen Seele, die für kurze Zeit wieder mit Bewusstsein erfüllt werden kann. Diese Vorstellung wirkte mit einer weittragenden Abstraktion auf die antike … Weiterlesen

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Eierorakel

Auch Ovomantie, Oomantie, Ooskopie, ist eine Form der Wahrsagung, bei der durch das mit einem Ei durchgeführte > Orakel verstorbene Ahnen, Geister oder Götter, die nach dem jeweiligen Volksglauben auf die diesseitige Welt einwirken können, über künftige Ereignisse oder über … Weiterlesen

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Eierschalen

E. (lat. Putamen ovi) wird im Volksglauben als Gefäß der Ur-Frucht selbst gewaltige Zauberkraft zugeschrieben. Daraus entspringen zwei konträre Vorstellungen: So würden sich der E. vor allem die > Hexen zu allerlei Zauber, besonders > Schadenzauber bedienen, ebenso die ihnen … Weiterlesen

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Eileithyia

Griech; lat. Ilithyia, griechische Geburtsgöttin und Beschützerin der Hebammen. Sie ist die griechische Entsprechung der ägyptischen > Nekhebet, der Schutzpatronin der Gebärenden, die mit dem Kopf eines Adlers dargestellt wird, und entspricht außerdem der römischen > Lucina. E. galt als … Weiterlesen

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Eilert, Wessel Dietrich

(1764-1833), westfälischer > Seher, genannt „Jasper“, lebte als Bauer und Schäfer in Huckarde bei Dortmund. Ihm werden zwei Fassungen von Voraussagungen zugeschrieben, die in ihrer Echtheit fragwürdig sind, denn aus der bisherigen Geschichte haben sich konkrete Angaben nicht bewahrheitet. Lit.: Loerzer, … Weiterlesen

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Einäugigkeit

Auch Monophthalmie, Zyklopie, einseitige Anophthalmie, besagt im engeren Sinn das angeborene oder erworbene Fehlen des Augapfels auf einer Seite, im Weiteren auch das Fehlen des Sehvermögens auf einem Auge. Neben den Graien (griech: γραῖαι, Greisinnen), den drei (oder nach anderen … Weiterlesen

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Einbalsamierung

Eine vom Menschen künstlich durch besondere Verfahren herbeigeführte Leichenkonservierung, die im Unterschied zur Mumifizierung nur bedingt auf Langfristigkeit angelegt ist. Die Herkunft des Begriffs scheint der Praxis zu entstammen, den Körper verstorbener Menschen oder Tiere mit Gemischen aus Harzen und … Weiterlesen

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Eingebrannte Hände

Ein Phänomen, von dem in der Paranormologie des Öfteren die Rede ist. Nach den Aussagen des Theologen Georg Siegmund werden in der einschlägigen Literatur etwa 100 Objekte mit Brandspuren aufgrund einer vermeintlichen Einwirkung von Verstorbenen angeführt. Allerdings sind die meisten … Weiterlesen

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Eingebung

Das scheinbar unvermittelte Auftauchen von Gedanken, Gefühlsinhalten usw., das vor allem Gewissheit, Sicherheit, Lösung, Klärung und Tatbereitschaft mit sich bringt und die empfangende Person entspannt, aktiviert und beflügelt. E. ist immer etwas Unerwartetes und Geschenktes. In der Mystik spricht man … Weiterlesen

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Eingeweide

E. (lat. viscera) bezeichnen im weitesten Sinn die Gesamtheit der im Köper gelegenen Organe. Paranormologisch gesehen sind E. Träger der Seelen- und Lebenskraft. In Mantik und Zauber macht sich der Mensch der in den Organen schlummernden Kräfte zunutze. E.teile werden … Weiterlesen

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Eingeweideschau

Lat. haruspicium, extispicium, Vorhersage aus den Eingeweiden. Es war Aufgabe antiker Priester, Magier oder Seher, aus den Eingeweiden und dabei zumeist im Zuge einer Leberschau (Hepatoskopie) von Opfertieren Vorhersagen zu machen. Die Leber galt als Sitz der Seele und Zentrum … Weiterlesen

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Eingeweihter

Eine Person, die das Ritual der Initiation für die Aufnahme in eine erlesene Gruppe bestanden hat. Im Okkultismus gilt der Eingeweihte als Mensch mit besonderen paranormalen Fähigkeiten.  Lit.: Drury, Nevill: Lexikon esoterischen Wissens. München: Droemer Knaur, 1988; Uxkull, Woldemar von: Eine … Weiterlesen

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Eingießung

E. (lat. infusio) der Gnade Gottes als gratia gratis data, als freie Gabe, die Gott nach der Fassungskraft und Offenheit des Menschen ausgießt. Allerdings kann sich der Mensch die göttliche Gnade nicht verdienen, da sie Gott aus freier Güte und … Weiterlesen

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Einheitserfahrung

Die E. kommt in drei Grundformen zum Tragen: in der Einheit mit sich selbst, in der Einheit mit einer geliebten Person und in der Einheit mit Gott. Die Erfahrung der Einheit mit sich selbst ist die Grundform der persönlichen Identifikation … Weiterlesen

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Einherier

Altnord. Einherjar, „die allein Kämpfenden“, germanische Helden, die im ruhmvollen Zweikampf auf der Walstatt gefallen sind und von den Walküren vom Schlachtfeld zu Odin nach Walhall gebracht werden. In diesem Kriegerparadies verbringen sie ihre Tage mit Kampfübungen unter Anleitung Odins, … Weiterlesen

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Einhorn

Lat. unicornis, Fabeltier in der Gestalt eines Pferdes mit einem waagrecht vorstehenden Horn auf der Stirn. Die ambivalente Symbolik reicht vom Inbegriff der Wildheit über ein Symbol Mariens bis zum Apothekerzeichen. Den Ausgangspunkt dieses Fabeltiers bildet die um 400 v. … Weiterlesen

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Einkreisung

In der rituellen Magie das dreimalige Herumgehen um einen Menschen oder einen Gegenstand. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon esoterischen Wissens. München: Droemer Knaur, 1988.

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Einmauerung

Bezeichnet das dauerhafte Einschließen von lebenden Menschen oder Tieren in ein Bauwerk. Es ist dies ein Spezialfall des Lebendig-begraben-Werdens. Berichte dieser Strafform bzw. Schutzmaßnahmen stammen bereits aus dem Altertum. Im Mittelalter und vereinzelt bis in die Neuzeit wurden bei der … Weiterlesen

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Eins

Symbol des Göttlichen, das alles Seiende aus dem Nichts darstellt. E. gilt daher oft als mit Kreis und Kugel um einen einzigen Mittelpunkt verwandtes Symbol der ungeteilten Einheit vor aller Entstehung der Einzelheiten und der Individualisierung. So wird auch die … Weiterlesen

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Einsamkeit

Bezeichnet das Empfinden, von Welt, Mensch und Gott verlassen zu sein. In der Mystik wird in ihr die Originalität und Unmittelbarkeit eines jeden Ich erfahren, das sich in und vor sich, in und vor Gott als unverwechselbare Welt erlebt. So … Weiterlesen

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Einsiedler

Griech. Anachoret; lat. Eremit, der Zurückgezogene. E. sind Menschen, die ihre sozialen Beziehungen durch ein Leben in Einsamkeit abgebrochen haben, um in einer kontemplativen Form das personale Selbst nach dem Ebenbild Gottes zu gestalten. Die ersten führenden Gestalten eines solchen … Weiterlesen

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Einstein-Podolsky-Rosen-Paradoxon

Auch EPR-Paradoxon oder EPR-Effekt, benannt nach Albert Einstein, Boris Podolsky und Nathan Rosen, die dieses Phänomen im Rahmen eines Gedankenexperiments vorstellten. Die vereinfachte Version des Experiments geht von der Annahme zweier Elektronen aus, die in entgegengesetzter Richtung kreisen, sodass ihr … Weiterlesen

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Einstein, Albert (1879-1955)

Physiker, Mathematiker und Philosoph, dessen Werk das Denken des 20. Jhs. (Relativitätstheorie) und darüber hinaus entscheidend mitbestimmt hat. Der Parapsychologie stand E. aufgeschlossen gegenüber, wie sein Vorwort zu Upton Sinclairs Werk Radar der Psyche zeigt: „Die Ergebnisse der in diesem … Weiterlesen

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Einweihung

Lat. Initiation, die rituelle, feierliche Aufnahme in eine Gesellschaft (z.B. Mysterienbund, FM) oder auch die rituelle Segnung eines Gegenstandes oder Raumes im kirchlichen Bereich (Kirchweihe, Lebensweihe). Im Altertum betrafen die E. im Mittelpunkt der Mysterien der Geheimkulte stehende Zeremonien zur … Weiterlesen

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Einwohnung

Lat. inhabitatio, hebr. schechina; nach dem AT und NT die Einwohnung Gottes im Menschen. In Israel wird E. (Ex 25,8; 29,45) als Inbegriff der Gegenwart Gottes bei seinem Volk verstanden. Im NT ist davon vornehmlich in den Briefen des Apostel … Weiterlesen

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Einzauberung

Bezeichnet die Form der Ausfüllung des inneren Sinnes eines Menschen durch einen Dämon in einer Art und Weise, „dass er nicht spürt, wenn in ihn […] hineingeschnitten wird“. Die dann von den verhexten Personen bei ihrer Heilung ausgespienen Gegenstände wurden … Weiterlesen

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Eirene

Griech.; lat/dt.: Irene, griechische Göttin der sittlichen Ordnung, eine der drei Horen, später Friedensgöttin. E. ist die Tochter des Zeus und der Themis, der Gerichtsgöttin, sowie Schwester der Eunomia und der Dike. In Athen erhielt E. einen offiziellen Kult seit … Weiterlesen

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Eis

Ein Aggregatzustand des Wassers, Symbol der leblosen Erstarrung, gleichzeitig auch der Konservierung des Lebens und dessen Ursprung. So kennt der nördliche Mythos von der Entstehung der Welt eine aus schmelzendem E. hervorgegangene Urkuh, die ein männliches Wesen aus dem Eis … Weiterlesen

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Eisai, Myōan

(1141-1215), Zen-Meister der Ōryō-Linie des Rinzai-Zen. E. war ein Priester von hohem Rang, der in Kyoto auf dem Hieizan, der bedeutendsten Lehrstätte des Buddhismus im Mittelalter, die buddhistischen Lehren erfolgreich studiert hatte. Er unternahm zwei Reisen (1168 und 1187) nach … Weiterlesen

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Eisen

Lat. ferrum, Schwermetall mit angeblich magischen Eigenschaften. Das Metall kommt im Gemenge der Erdkruste vor und wird durch Erzschmelze als Werkstoff gewonnen – ein Verfahren, das die Hethiter um 1200 v. Chr. in Ostanatolien entwickelten und damit die kulturgeschichtliche Epoche … Weiterlesen

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Eisenbud, Jule

Dr. (*20.11.1908 New York; † 11.03.1999 Denver, Colorado/USA), promovierte an der Columbia-Universität zum Doktor der Medizin und widmete sich sodann in Theorie und Praxis der Psychiatrie und Psychoanalyse. Ab 1950 hatte E. seine Praxis in Denver, Colorado, wo er als „Assistenz-Professor“ … Weiterlesen

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Eisenhut

> Aconitum, > Aconitum ferox, > Aconitum napellus.

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Eisenkraut

Bot.: Verbena officinalis, u.a. auch Taubenkraut, Katzenblutkraut, Sagenkraut oder Wunschkraut bzw. Eisenhart genannt, ist eine Pflanzenart, die zur Gattung der Verbenen gehört. Im Gegensatz zum Eisenhut gilt E. als traditionelle Heilpflanze und steht in besonderer Beziehung zum Planeten Venus. In … Weiterlesen

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Eiseskälte

Die Kälte, wo das Wasser zu Eis wird. Eisige Kälte soll auch von Geistern verbreitet werden. Gemeint ist dabei nicht nur die hautnahe Berührung mit ihnen, sondern auch das allgemeine Empfinden, das ihre Anwesenheit hervorruft. Eine ähnliche Kälte verbreitet sich … Weiterlesen

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Eisheilige

Tagesheilige der sogenannten Eismännertage, 11-13. Mai. Es sind dies: 11. Mai: Mamertus (Bischof um 475); 12. Mai: Pankratius (Märtyrer 304); 13. Mai: Servatius (Bischof um 384) sowie bisweilen 14. Mai: Bonifatius von Tarsus (Märtyrer um 307), gefolgt (15. Mai) von … Weiterlesen

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Eisvogel

Alcedo atthis, einzige in Mitteleuropa vorkommende Art aus der Familie der Eisvögel (Alcedinidae). Er ist in weiten Teilen Europas, Asiens sowie im westlichen Nordafrika beheimatet und lebt an Gewässern mit Kleinfischbestand und Sitzwarten. Paranormologisch galt der E. schon in frühen … Weiterlesen

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Ek Chuah

(Wörtl. „Schwarzer Kriegsherr“), auch Ek Chuaj, in der Mythologie der Maya Gott der reisenden Kaufleute und Schutzgott der Kakaopflanzen, der in den Maya-Codices mehrfach abgebildet ist. Als Kriegsgott wurde ihm auch der Titel Schwarzer Kapitän bzw. Schwarzer Skorpion verliehen. In … Weiterlesen

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Ekādaśi

Elfter Tag nach einem Voll- oder Neumond, an dem Hindus fasten und meditieren, vor allem durch das Singen des Namens Gottes. Lit.: Bowker, John [Hrsg.]: Das Oxford-Lexikon der Weltreligionen. Darmstadt: Wiss. Buchges., 1999.

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Ekagrata

Sanskr., „Einspitzigkeit“, im hinduistischen und buddhistischen Yoga die Sammlung des Geistes (Chitta) auf einen Punkt; damit ist in der Meditation die Konzentration auf einen einzigen Gedanken oder ein einziges Vorstellungsbild gemeint. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon esoterischen Wissens. München: Droemer Knaur, 1988.

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Ekayāna

Auch Buddhayāna (sanskr., „das Eine Fahrzeug“), das Buddha-Fahrzeug, die eine Lehre, die der Weg zur höchsten Erleuchtung und Erlangung der Buddhaschaft ist. E. beinhaltet zwei Aspekte: das Bodhisattva oder Buddha-Fahrzeug im Gegensatz zum Shrāvaka- oder Pratyekabuddha-Fahrzeug. Alle drei zusammen werden … Weiterlesen

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Ekeltraining

Trinken von Urin oder Essen von Kot u.Ä. zur Umkonditionierung des Menschen, wie sie angeblich in neosatanistischen Sekten, z.B. der Thelema Society, praktiziert wird. Durch ein solches Training sollen natürliche Hemmschwellen, bisherige Moralvorstellungen und Lebensgewohnheiten beseitigt und Distanz zum eigenen … Weiterlesen

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Ekhi

Bask., Sonne, Eguzki (bask., Sonnenlicht), baskische Sonnengöttin und Personifikation der Sonne, die als Tochter der Mutter Erde (Lur) gilt. Wenn sie bei Sonnenuntergang hinter dem Erdhorizont verschwindet, kehrt sie in den Schoß der Erde zurück. E. ist die Schwester der … Weiterlesen

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Eklektisch

Griech. eklego, auswählen, herausgreifen; bezeichnet in der Philosophie die Verfahrensweise, aus unterschiedlichen philosophischen Systemen einzelne Elemente und Themen herauszunehmen und zu einem „neuen“ System zusammenzufügen. Auch in der bildenden Kunst und in der Literatur spricht man von E. In der … Weiterlesen

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Eklipse

Lat. eclipsis, Ausbleiben, Finsternis; Verfinsterung eines Himmelskörpers durch das Bedecken eines anderen, wie Sonnen- und Mondfinsternis. Die E. ist zu unterschieden von einem Durchgang, dem Transit. Die Ähnlichkeit des Begriffes E. mit Ekliptik besteht darin, dass E.n nur stattfinden können, … Weiterlesen

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Ekoddiṣṭa

Nachvedische Bestattungsriten im Hinduismus, die nach der Feuerbestattung des Körpers durchgeführt werden, damit sich die verstorbene Person mit den Ahnen (pitaras) vereint. Während sich der Verstorbene nach vedischer Anschauung sofort mit den Ahnen vereint, besteht hier der Glaube, dass sich … Weiterlesen

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Ekpyrosis

Dt. Ausbrennen, bezeichnet in der Philosophie einen Weltenbrand im Gegensatz zum Wasseruntergang, dem Kataklysmos, dem ein Neubeginn, die Palingenesis, folgen kann. Nach Heraklit und der Stoa ist die E. der periodisch auftretende Weltbrand, durch den alles wieder in das Urelement, … Weiterlesen

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Eksomatose

(Griech. ek , außerhalb; soma, Körper), die Fähigkeit, sich auf eigenen Wunsch vom Körper zu lösen, vollbewusst in psychonoetischen Dimensionen zu leben und dann in den Körper zurückzukehren. Damit verbunden ist auch die Erinnerung an alles, was man im Zustand … Weiterlesen

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Ekstase

(Griech., Außersichsein), bezeichnet eine innere Erfahrung mit folgenden Merkmalen: a) Verlust des räumlichen Bezugs zur Realität, verbunden mit der Unfähigkeit, auf die Umwelt zu reagieren; b) Verlust der Körperempfindung, selbst bei Berührung mit Feuer und scharfen Gegenständen. c) Das innere … Weiterlesen

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Ekstatik

Gesamtheit der ekstatischen Zustände und Erscheinungen. > Ekstase.

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Ektenische Kraft

(Griech. ekteneia, Anstrengung, Eifer, Inbrunst), Energie, die von einem Medium ausgeht und nach dessen Willen in Abweichung von den Naturgesetzen auf einen Gegenstand einwirken kann. Die Existenz einer solchen Kraft wurde zuerst von dem Grafen Agenor de Gasparin in den … Weiterlesen

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Ektoplasma

(Griech. ektós, außen, außerhalb; plásma, das Gebildete, Geformte), in der Biologie die äußere Protoplasmaschicht des Zellkörpers. Der Begriff wurde von Charles Richet (1850-1935) in die Fachsprache eingeführt und ist praktisch ein Synonym für den von Schrenk-Notzing (1862-1929) geprägten Ausdruck Teleplasma. … Weiterlesen

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Ektoplasma-Schirm

Hypothese zur Erklärung bestimmter außergewöhnlicher Erscheinungen wie Feuerunempfindlichkeit, Unverwundbarkeit, Unempfindlichkeit gegen Säure usw. Man vermutet, dass die Person, die diese Leistungen erbringt, z.B. ein Schamane, Derwisch, Yogi oder Heiliger, einen stabilen E.-Sch. zwischen sich und dem normalerweise verletzenden Objekt (glühende … Weiterlesen

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Ektoplasmie

(Griech. ektòs; plasma: Aggregatzustand), nach Ch. Richet und anderen Bezeichnung für die Materialisation lebender Formen und Gestalten; im deutschen Sprachgebrauch nach Schrenck-Notzing meist Teleplastik oder Ektoplastik genannt. Dazu werden nebulöse Erscheinungen, die Bildung von Gesichtern, Gliedmaßen und die Materialisation ganzer … Weiterlesen

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Ektropie

Griech., Ablenkung, vom Weg abweichen), latente Energie, die noch umgesetzt werden kann im Gegensatz zur Entropie (gebundene Energie). Den Begriff führte Ernst Schertel im Zusammenhang mit einer energetischen Theorie der Magie in die wissenschaftliche Diskussion ein. Lit.: Schertel, Ernst: Magie. … Weiterlesen

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El

(Starker, Mächtiger, Erster, Oberhaupt), eine der ältesten semitischen Bezeichnungen für Gott, der durch die Vielheit der Götter (Elim) verehrt wird. E. kann aber auch Eigenname eines bestimmten Gottes sein. Zum ersten Mal tauchte die Bezeichnung E. um 1400 v. Chr. … Weiterlesen

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Elagabal

(Griech. Heliogabalos oder Elaiagabolos), Lokalgott der syrischen Stadt Emesa (heute Homs), der in einem vom Himmel gefallenen schwarzen Steinkegel verehrt wurde. Das Theonym wird von Ela-Gabal (Berg-Gott) abgeleitet und wurde in hellenistischer Zeit auch mit dem Sonnengott Helios in Verbindung … Weiterlesen

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Elaiomantie

(Griech. elaion, Öl), Ölwahrsagung. Je nach Verwendung des Öls lassen sich verschiedene Formen unterscheiden: a) Man gießt Öl auf eine glänzende Fläche, um die Spiegelung zu erhöhen. Der Befragende fixiert den Blick darauf und glaubt schließlich, auf der reflektierenden Fläche … Weiterlesen

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Elamische Religion

Die Elamer waren vor 700 v. Chr. die Bewohner der Südhälfte des Irans vor den Persern. Ihrem Pantheon mit 37 Gottheiten begegnet man erstmals in Susa im 23. Jh. v.Chr. An der Spitze stand die „Große Göttermutter“ Pinenkir. Im 2. … Weiterlesen

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Elato

> Baton.

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Elben

Elfen. Nach den alten Germanen sind die „Alben“ eine Gattung mythologischer Wesen, wie auch Riesen, Wanen, Asen, u.a. Snorri Sturluson spricht in seiner Edda von Lichtalben, die schöner als die Sonne sind, von Dunkelalben dämonischer Art, und von Schwarzalben, die … Weiterlesen

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Elberfelder Pferde

Pferde die angeblich rechnen konnten. Das erste Pferd, von dem man weiß, dass es zum Verstehen von Zahlen trainiert wurde, war der „Kluge Hans“ im Besitz des betagten Lehrers von Elberfeld, Wilhelm von Osten (1838-1909). Dieser lehrte das Tier 1890, … Weiterlesen

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Eldorado

Span. El Dorado, „der Goldene“. Zunächst wurde der Name auf einen Mann, dann auf eine Stadt und schließlich auf ein ganzes Land bezogen. Ursprünglich war es aber nicht das sagenhafte Goldland in Kolumbien oder Venezuela, das im 16. und 17. … Weiterlesen

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Electrum magicum

Electrum oder Weißgold ist der klassische Name für eine schwefelgelbe bis weiße Legierung von Gold und Silber. Diese findet sich in der römischen und spätrömischen Eisenzeit, später bis in die Wikingerzeit an filigranverzierten Anhängern, Haarnadeln u. dgl. Im 16. Jh. … Weiterlesen

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Elefant

Größtes gegenwärtig lebendes Landsäugetier aus der Ordnung der Rüsseltiere. Neben dem Rüssel sind vor allem bei erwachsenen Tieren die beiden Stoßzähne des Oberkiefers und der horizontale Zahnwechsel besondere Merkmale. Je nach Art kann ein E. zwischen 2 und 6,6 Tonnen … Weiterlesen

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Elektra

Bezeichnet in der griechischen Mythologie: 1) Flussgöttin, die zu den Okeanines gehört. Sie ist die Tochter des Titanenpaares Okeanós und Tethis, Gattin des Thaumas und von ihm Mutter der Iris und der Harpyien. 2) Heroin, Tochter des Agamemnon, König von … Weiterlesen

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Elektrische Menschen

Personen, die kurzfristig oder für längere Zeit, meist nach einem konkreten Ereignis (Gewitter, außerkörperliche Erfahrung) elektrische Phänomene, z.B. leuchtende Entladungen, zeigen, häufig gefolgt von Erschöpfungszuständen. Einen besonderen Fall stellt jener 1837 geborene Junge dar, bei dessen Geburt der Arzt einen … Weiterlesen

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Elektroakupunktur

Behandlung der Akupunkturpunkte mittels unter Strom gesetzten Nadeln ohne Einstich. Der Begriff E. geht auf den französischen Arzt Roger de la Fuye (1890-1961) zurück, der ein erstes Elektroakupunkturgerät entwickelte. Größere Verbreitung fand die E. in den 1930er Jahren durch die … Weiterlesen

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Elektrodermale Aktivität

Es ist bekannt, dass die Haut eine starke elektrische Aktivität aufweist, die in ihren Änderungen der Potentiale, des Widerstandes oder der Leitfähigkeit gemessen werden kann. Diese Aktivität hängt mit dem Feuchtigkeitszustand der Haut zusammen und ist daher in der Praxis … Weiterlesen

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Elektroenzephalografie

(EEG, von altgriech. enképhalos, dt. Gehirn, gráphein, dt. schreiben), graphische Aufzeichnung (Hirnstrombild, entdeckt von Hans Berger (1873-1941)) der bei Nerventätigkeit im Gehirn entstehenden schwachen elektrischen Aktionsströme, die durch auf die Kopfoberfläche aufgesetzte Elektroden abgeleitet und von einem Elektroenzephalographen (Oszillograph‚ Mehrkanalschreiber) … Weiterlesen

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Elektronographie

Methode der biologischen Abtastung mit Hilfe des Phänomens der Elektro-Lumineszenz. Diese Methode ermöglicht es, Bilder funktionaler Eigenschaften lebender Organismen zu erstellen, die sich von Bildern mittels herkömmlicher Verfahren unterscheiden. Die elektronographischen Bilder werden durch die plötzliche Änderung eines elektromagnetischen Feldes … Weiterlesen

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Elemental(e)

(Nach lat. elementum, Element, Grundstoff, Urstoff), ein als Naturkraft verstandener Geist niederer Ebene, der nach der Esoterik einem der vier alten Elemente zugeordnet ist: Salamander (Feuer), Sylphen (Luft), Undinen (Wasser), Gnomen (Erde). Nach magischer Vorstellung und Überlieferung können E. von … Weiterlesen

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Elementargedanke

Nach dem deutschen Völkerkundler Adolf Bastian (1826-1905) eine Grundvorstellung religiöser, sozialer, ästhetischer und rechtlicher Art, die sich entsprechend der übereinstimmenden psychischen Veranlagung des Menschen immer wieder als anthropologische Konstante ausformt. Der Zoologe und Geograph Friedrich Ratzel (1844-1904) spricht in diesem … Weiterlesen

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Elementargeister

Oder Elementale (elementarius, urwüchsig, naturbedingt) stehen für die überlieferte Vorstellung, dass die einzelnen Elemente des Kosmos und des Menschen von verschiedenen Formen des Geistes, Teilen der nicht materiellen Seite der Welt, getragen werden. Im 5. Jh. teilte Proclus die Geister … Weiterlesen

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Elementarwesen

Auch Elementargeister, Naturgeister (engl. elementary beings), die unmittelbar in der Natur lebendig gestaltend wirkenden Werkmeister. Sie sind nach der Anthroposophie dienende Glieder der höheren geistigen Hierarchien, nach der Theosophie körperlose Seelen von gottlosen, verdorbenen Menschen. Vom Astralleib eines guten Menschen … Weiterlesen

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Elemente

Grundbausteine der Welt – Feuer, Wasser, Erde und Luft; In der aristotelischen Philosophie die vier Urqualitäten (griech. stoicheia) bzw. die aus ihnen abgeleiteten Körper (sómata). Hinzu kommt noch als 5. Element (daher Quintessenz – von lat. quinta essentia = fünfte … Weiterlesen

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Eleusinische Mysterien

Mysterien von Eleusis. In der mykenischen Stadt Eleusis bei Athen wurden im September zu Ehren der Göttinnen Demeter und ihrer Tochter Persephone in einer mehrtägigen Feier die Eleusischen oder Eleusinischen Mysterien, die Eleusinien, durchgeführt. Den Teilnehmern wurde dabei das Mysterium … Weiterlesen

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Eleusis

Mysterien-Heiligtum etwa 30 km nordwestlich von Athen, das 396 vom Westgotenkönig Alarich zerstört wurde. In dem Heiligtum fanden Initiations- und Weiheriten statt, die sich um die Gottheiten Demeter und Kore (Persephone) drehten. Durch die Vereinigung von E. mit Athen wurde … Weiterlesen

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Elevation

(Von lat. elevare, erheben, erhöhen), paranormologisch das Erheben des Körpers in Form einer Autolevitation. Davon ist vor allem in der Mystik und im Leben der Heiligen die Rede. Die E. erfolgt meistens in einem ekstatischen Zustand und in Momenten des … Weiterlesen

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Elf

Im Christentum die Zahl der Jünger, die Christus treu geblieben sind; sie wird daher mit spiritueller Kraft, Idealismus und Tugendhaftigkeit in Verbindung gebracht. In der Zahlenmystik steht die erste Zahl nach der Zehn für Offenbarungen und visionäre Einsichten. Sie gilt … Weiterlesen

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Elfen

> Elben.

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Elfenbein

Substanz der Stoßzähne von Elefanten und Mammut. Im weiteren Sinn wird unter E. auch das Zahnbein der Stoß- und Schneidezähne von Flusspferden, Narwalen und Walrossen verstanden. Das deutsche Wort E. (ahd. helfantbein, mhd. helfenbein) besagt Elefantenknochen und geht auf altgriech. … Weiterlesen

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Elfenbeintor

Nach der griechischen Mythologie jenes Tor, durch das Hypnos, der Gott des Schlafes, aus seiner Höhle irreführende, trügerische Träume zu den Menschen schickte. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon esoterischen Wissens. München: Droemer Knaur, 1988; Egan, Doris/Morgental, Michael: Das Elfenbeintor. München: Heyne, 1994.

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Elfenkönigin

Im 16. und 17. Jh. wurde die E. in einer Reihe von Hexengeständnissen als mysteriöses Wesen genannt, das manchmal mit dem Teufel den Hexensabbat anführte. Sie forderte dabei von den Mitgliedern der Hexenzirkel die gleiche Ehrerbietung wie der Teufel selbst. … Weiterlesen

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Elfenschuss

In ländlichen Gemeinden wurde die plötzliche und unerklärliche Verschlechterung des Gesundheitszustandes eines Menschen oder Tieres früher häufig auf den üblen Einfluss von Hexen oder Feen zurückgeführt. Das Opfer galt als „von den Elfen angeschossen“. Der Überlieferung zufolge schossen böswillige Wesen … Weiterlesen

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Elia, Fra’

(* 20.02.1962 Apulien/Italien), Gründer der Kongregation von den Aposteln Gottes, stigmatisierter Mystiker mit dem Charisma der Krankenheilung, der Bilokation und der Kardiognosie. Sohn von Anna Argentieri und Carmelo Elia. Eigenen Angaben zufolge hatte er schon als Kind Erscheinungen von seinem … Weiterlesen

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Eliade, Mircea

(* 13.03.1907 Bukarest; † 22.04.1986 Chicago), Religionswissenschaftler, Religionsphänomenologe. Studium in Bukarest, Studien und Lehrtätigkeit in Kalkutta (1928-31), 1940 Kulturattaché an der rumänischen Botschaft in Paris; lebte und lehrte ab 1945 in Paris, 1958 Prof. für Religionswissenschaft in Chicago. Autor zahlreicher Werke … Weiterlesen

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Elias

Elija, Prophet in der Bedeutung von „JHWH ist mein Gott“. E. ist eine Latinisierung von altgriech. ‛Elias und hebräisch Elijáhu. E. stellt einen der größten Propheten im Judentum dar, da er gemäß der jüdischen Tradition die Ankunft des Messias ankündigen … Weiterlesen

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Elias Artista

In der Alchemie nach Paracelsus häufig verwendete Bezeichnung, die sich auf den Propheten Elias bezieht. Dieser Wundertäter des AT fuhr nämlich auf feurigem Wagen in den Himmel. Seine Wiederkunft erwarteten die Juden in der Zeit nach dem Exil als Vorläufer … Weiterlesen

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Eligius von Noyon

Kurz Eligius oder Eulogius (franz. St. Éloi oder St. Loy; * um 589 Chaptelat bei Limoges; † 01.12.659 (660?) Noyon), war Bischof von Noyon; später wurde E. vom Volk als heilig verehrt. Der Hauptteil seiner Reliquien ruht in der Kathedrale … Weiterlesen

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Eligor

> Abigor.

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Elija

(Hebr. Elijjahu, „Jahwe ist (Gott) El“; griech. Elias; arab. Ilyās), jüdischer Prophet und Wundertäter aus Tisbi (ca. 871-851). Bei einem Gottesurteil über die Priester des syro-phönikischen Ba’al-Karmelos ließ er auf dem Berg Karmel Feuer von Himmel fallen. E. bewirkte, dass … Weiterlesen

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Elisabeth von Reute

> Achler, Elisabeth.

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Elisabeth von Schönau, OSB

(* 1129 Bingen; † 18.06.1164 Kloster Schönau, Hessen/D, heilig 1584, Fest: 18. Juni). Von Jugend auf kränklich, hatte E. seit 1152 die Gabe der Visionen, die sie in drei Büchern niederschrieb, wobei ihr Bruder, Abt Ekbert v. Schönau, die Endredaktion vornahm. … Weiterlesen

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Elisabeth von Thüringen

(* 1207 Pressburg oder auf Burg Rákóczi in Sárospatak/Ungarn; † 17.11.1231 Marburg an der Lahn), auch Elisabeth von Ungarn genannt, ungar. Szent Erszébet, heilig 1235, Fest. 17. November). Als Tochter von König Andreas II. von Ungarn und Gertrud von Andechs-Meran … Weiterlesen

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Elischa

(Hebr., „Gott hilft“; griech. Elisaios, dt. Elisa), wurde in der 2. Hälfte des 9. Jh. v. Chr. durch den Propheten Elias vom Bauernstand zum Propheten berufen (1 Kg 19,19-21). Als geistiger Führer seiner Zeit setzte er den religiösen und politischen … Weiterlesen

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Elixier

Auch Elixir (arab. al-aichsir, Stein der Weisen; griech. xerion, Heilmittel), Sammelbezeichnung für Essenzen, flüssige Arzneien, Emulsionen, Wunder- und Zaubergetränke. In der Alchemie bezeichnet das Große E. eine geistige Substanz, die alle Stoffe durchdringt und sie in Gold verwandeln kann. Aus … Weiterlesen

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Eljon

Auch Elioun, Eliun (’alaj: „hinaufsteigen, hoch sein“; griech. Hypsistos, der Höchste), syro-phönikischer Himmelsgott, der zur ersten Göttergeneration gehört und als Gemahl der Beruth sowie Vater des Epigeus gilt. Im AT werden der Name des E. (Ps 9,3; Jes 14,24) und … Weiterlesen

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Elkesaïten

Oder Elchasaiten auch Elcha-sai, Elchai, aramäischsprachige christliche Täufergemeinde, die um 100 im Ostjordanland entstand, sich in Syrien ausbreitete und deren Ursprünge vermutlich auf die charismatische Prophetengestalt von Elchasei zurückgehen. Mit jüdischen Bräuchen wie Beschneidung, Sabbat und Ritualgeboten verband dieser „Taufen“ … Weiterlesen

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Ellel

Auch Ellilusch, hethitischer Himmelsgott, der in den hethitischen Staatsverträgen als Schwurgott angerufen, von den Babyloniern als Enlil übernommen und größtenteils dem hurritischen Göttervater Kumarbi gleichgesetzt wurde. Lit.: Lurker, Manfred: Lexikon der Götter und Dämonen. Stuttgart: Kröner, 1989; Bellinger, Gerhard J.: Knaurs Lexikon … Weiterlesen

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Elliotson, John

(* 29.10.1791 Southwark, London; † 29.07.1868 ebd.), Arzt, Präsident der Königlichen Medizinischen und Chirurgischen Ges. von London, Phrenologe und erster Vertreter der Lehre des animalischen Magnetismus in England. Als Professor am University College Hospital gestattete er 1837 dem Baron du Potet, … Weiterlesen

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Ellison, Arthur

(* 1920; † 06.09.2000), engl. Ingenieur, Parapsychologe; von 1958 bis 1972 Gastprofessor am Queen Mary College, ab 1972 Leiter des Department of Electrical and Electronical Engineering an der City University in London, Präs. der SPR von 1976-79 und 1981-1983. In seinem … Weiterlesen

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Elmo, St.

Der übliche Name für St. Pedro González, OP (ca. 1190-14.04.1246), kastilianischer Dominikaner und erfolgreicher Prediger. 1254 wurde er von Papst Innozenz IV. seliggesprochen, führte aber, obwohl nie heiliggesprochen, im Volksmund den Titel Heiliger. 1741 wurde sein Kult von Papst Benedikt … Weiterlesen

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Elmsfeuer

Auch Sankt-Elms-Feuer, Eliasfeuer, Fermis Feuer; seltene, durch elektrische Ladungen hervorgerufene Lichterscheinung. Das E. ist nach dem hl. Bischof Erasmus von Antiochia (ca. 240-303, italienisch Elmo) benannt, den Seeleute früherer Zeiten anriefen, wenn sie durch einen Sturm in Not gerieten. In … Weiterlesen

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Elohim

(Pl., „die Gewaltigen“, Sg. El; hebr., „Führer, Gebieter“), jüdischer Gattungsname des Universalgottes, später Eigenname des Gottes der Patriarchen Abraham, Isak und Jakob, denen er sich in verschiedener Form offenbarte, so auch im Traum. El bzw. E. bedient sich dabei oft … Weiterlesen

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Elongation

Lat., Verlängerung, Ausdehnung; engl. elongation, it. elongazione; in der Astrologie bezeichnet E. den Winkelabstand (Unterschied in ekliptikaler Länge) zwischen Planet und Sonne (bzw. Mond und Planet). Im Spiritismus ist E. die Fähigkeit des Mediums, den Körper sichtbar zu verlängern und … Weiterlesen

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Else

Ilse und Elsa. 1. Name als Kurzform von Elisabeth, der in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts im deutschen Sprachraum sprunghaft an Beliebtheit zugenommen und sich inzwischen wieder abgeschwächt hat. 2. Name verschiedener weiblicher Naturdämonen: a) Die rauhe E.: ein … Weiterlesen

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Elster

Pica pica, Vogelart aus der Familie der Rabenvögel, die weite Teile Europas, Asiens und das nördliche Nordafrika besiedelt. Aufgrund ihres charakteristischen schwarz-weißen Gefieders mit langem Schnabel und auffallend langen Schwanzfedern ist sie leicht erkennbar. Während die E. in der griechischen … Weiterlesen

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Elymas

> Barjesus.

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Elysion

Lat. Elysium, Gefilde der Seligen. Nach der griechischen Mythologie „jene Insel der Seligen“ im äußersten Westen des Erdkreises, die – am Rande des Okeanos, dem Vater aller Flüsse, gelegen – von der Lethe, dem Fluss des Vergessens, umflossen wird. Dorthin … Weiterlesen

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Ema

Japan., dt. Pferdebild; kleine, einseitig bemalte Holztäfelchen mit vorgedruckten Bildern, die bei fast jedem Shintō-Schrein oder buddhistischen Tempel gekauft werden können, um Bitten an die Gottheiten zu übermitteln. Dabei wird die leere Seite mit persönlichen Wünschen beschrieben und an einer … Weiterlesen

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Emanation

Lat., Ausfluss, Ausströmen, „Hervorgehen“ von etwas aus seinem Ursprung, der es aus sich selbst hervorbringt. Davon ist vor allem in Philosophie, Theologie und Physik die Rede. In der Physik versteht man unter E. die Freisetzung von Material in nicht fester … Weiterlesen

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Emanationsphänomene

Unter E. werden all jene Erscheiungsformen zusammengefasst, die sich einem energetischen Ausdruck physischer Gegenstände zuschreiben lassen, wie Aura, Effluviographie, Emanation, Fluid, Geisterfotografie, Leuchtphänomene, Od, Pyramidenenergie usw. Lit.: Resch, Andreas: Paranormologie. Die Welt des Außergewöhnlichen, in: Paranormologie und Religion (Imago Mundi; … Weiterlesen

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Embla

(Altnord.), erste Frau in der nordischen Mythologie. Drei Götter, darunter der oberste Gott Odin, schufen aus dem Holz zweier am Meeresstrand vorgefundener Baumstämme Askr und E. und betrauten sie mit den verschiedenen Funktionen psychischen und physischen Lebens. Während Askr, „Esche“, … Weiterlesen

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Emblem

Eingelegte Arbeit, Sinnbild, Symbol, Kennzeichen, Abzeichen; im Altertum eine Metallverzierung, die in oder auf Metallgefäße gelötet wurde; im modernen Sprachgebrauch meistens die zusammengesetzten symbolischen Darstellungen, die als Siegel oder Abzeichen verschiedener Organisationen gelten. Das E. erhielt seine Bedeutung als Sinnbild … Weiterlesen

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Émission pesante

Hierbei handelt es sich um den zu allen Zeiten und in allen Zonen behaupteten „bösen Blick“, den Jesus als ,,Schalksauge“ (Mt 6,22-23), der Italiener unserer Zeit als ,,malocchio oder ,,jettatura“ bezeichnet, seinen Eigner als ,,jettatore“. Charles Lafontaine (1803-1882), einer der … Weiterlesen

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Emma

Dienstmädchen von Dr. Joseph Haddock, bekanntes Medium des Animalischen Magnetismus vor dem Aufkommen des Spiritismus in England. Haddock berichtet, dass, als sich Emma einmal in einem mesmerischen Zustand befand, eine Katze auf ihren Schoß sprang. Als E. dann die Katze … Weiterlesen

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Emma-O

(Sanskr. Yamaraja, Yama), König der Hölle, Herrscher der Unterwelt. Im japanischen Buddhismus, wohl aus dem Vedismus übernommen, ist E. der Richter über die Toten und gleichzeitig Herr der Hölle, auch Herr der hungrigen Geister. Als Symbol für sein Amt trägt … Weiterlesen

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Emmerick (Emmerich), Anna Katharina

(* 08.09.1774 Flamschen bei Coesfeld; † 09.02.1824 Dülmen/Westfalen), selig (03.10.2004), Tochter eines Kleinbauern, Visionärin, stigmatisierte Passionsmystikerin mit Ekstasen. Als fünftes von acht Geschwistern war E. schon von Kindheit an anders als die übrigen Kinder. Sie sah ihren Schutzengel, hatte außergewöhnliche Erfahrungen … Weiterlesen

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Emotion

(Lat. emovere, herausbewegen, erschüttern), Gemütsbewegung im Sinne eines Affekts. Allerdings ist E. weniger intensiv als Affekt, aber intensiver als Stimmung und wird bewusst erlebt. E. ist ein gesteigertes, ganzheitliches Erleben der eigenen Stimmung, ausgelöst durch eine Begebenheit, eine Begegnung oder … Weiterlesen

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Emoto, Masaru

(* 22.07.1943 Yokohama, Japan; † 17.10.2014), Paranormologe und Alternativmediziner. E. war Präsident der 1986 in Tokio von ihm gegründeten International Hado Membership (IHM), des Office Masaru Emoto, LLC, und des Emoto Peace Project Foundation sowie Vorsitzender des IHM General Research … Weiterlesen

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Empathie

Einfühlungsvermögen; Fähigkeit, sich in die Situation und Gefühle eines anderen Partners, Mensch oder Tier, bis zur Grenze der Selbständigkeit einzufühlen. E. ist Grundvoraussetzung für das gelebte Verständnis des Anderen. Dieses Verständnis ist für Eltern und Geschwister Grundlage gegenseitigen Verständnisses und … Weiterlesen

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Empedokles

(494-434 v. Chr.), griechischer Naturphilosoph aus Akragas (Agrigent). Von ihm sind zwei Schriften erhalten: „Über die Natur“ (Peri physeos) und „Lehre von der Reinigung“ (Katharmoi). E. sieht das Werden und Vergehen in der Natur als Entmischung der Elemente Erde, Feuer, … Weiterlesen

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Empfängnishoroskop

Konzeptionshoroskop. In der Astrologie wurde zum Teil die Frage heftig diskutiert, ob für die Erstellung eines Horoskops der Empfängnis- oder der Geburtsmoment ausschlaggebend sei. Da der genaue Zeitpunkt der Empfängnis biologisch nicht zu ermitteln ist, versucht man den genauen Zeitpunkt … Weiterlesen

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Empfängnislunar

Monatshoroskop mit den Schicksalsprognosen für die an jedem Tag des synodischen Monats (Mond-Monat) gezeugten Knaben und Mädchen. Ähnlich sind Lunare (Mondkalender), die sich nicht auf den Empfängnistermin, sondern auf den Geburtstermin beziehen. Als mittlere synodische Periode wird in der Astronomie … Weiterlesen

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Empfindung

Eine nicht weiter auflösbare psychische Erlebnisform, die durch äußere, auf die Sinnesorgane wirkende Reize erzeugt wird und in ihrer Intensität von der Reizstärke bzw. in ihrer Qualität von der Art des Sinnesorgans abhängt. Die einzelnen Formen der Empfindung lassen sich … Weiterlesen

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Empfindungsphase

> Psychometrie, Psychoskopie.

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Empirismus

Erkenntnistheoretische Lehre, die den Ursprung aller Erkenntnis in Beobachtungen bzw. Sinneswahrnehmungen sieht. Beobachtung und Experiment gelten als die einzigen wissenschaftlichen Methoden. Hauptvertreter des E. waren Francis Bacon (1561-1626), John Locke (1632-1704) und John Stuart Mill (1806-1873). Der strenge E. ist … Weiterlesen

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Empusen

(Eindringlinge; Sing. Empusa), in der griechischen Mythologie weibliche Dämonen, die bald als Einzelwesen in der Gesellschaft von Hekate, bald als Hekate selbst oder deren Tochter auftraten. Man begegnet E. etwa am Eingang der Unterwelt, wie in einem Stück des Aristophanes … Weiterlesen

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En

Sumerischer Titel für „Herr“ bzw. „Gott“ sowie Wortbestandteil in Götternamen, wie Enki und Enlil oder in Königsnamen, wie z.B. Enmerkar – im Gegensatz zum weiblichen Nin. Nach der Trennung sakraler und profaner Ämter wurde E. der Titel des Oberpriesters. E. … Weiterlesen

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En Soph

Auch Ein Sof, Eyn Sof, En Soph oder Ain Soph (hebr., das Unbegrenzte), in der Kabbala Bezeichnung des Absoluten, das Uridee, Urkraft und Urwille sein kann. E. ist das Höchste, das sich denken lässt und daher mit Gott identisch. Da … Weiterlesen

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Enbilulu

1. sumerischer Gott der Bewässerung und des Ackerbaus. 2. In babylonischer Zeit galt E. als Sohn des Ea und wurde schließlich zu einem der fünfzig Namen des babylonischen Marduk. Lit: Bellinger, Gerhard J.: Knaurs Lexikon der Mythologie. München: Droemersche Verlagsanst. Th. … Weiterlesen

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Encausse, Gérard A.-Vincent

> Papus.

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Enchiridion Leonis Papae

Titel eines mittelalterlichen Zauberbuches, das 1523 in Rom unter dem vollen Titel Enchiridion Leonis Papae serenissimo imperatori Carlo Magno in munus partiosum datum nuperrime mendis omnibus purgatum erschien und Papst Leo III. zugeschrieben wird. In der Einleitung steht die Behauptung, … Weiterlesen

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Encounter

Engl., Begegnung; Gruppentherapie, die Will Schutz und Carl Rogers in den 1960er Jahren auf der Grundlage der Forschungen von Laing, Maslow, Perls und Reich entwickelten. Ausgangspunkt ist das 1947 in den USA entstandene Sensitivity Training. Bei diesen Übungen geht es … Weiterlesen

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Endokannibalismus

Der Brauch, die verstorbenen Verwandten, nahen Freunde und Stammesgenossen zu verzehren, um die Toten weiterhin zu erhalten. Dies im Gegensatz zum Exokannibalismus, dem Essen von (besiegten) Feinden oder Verstoßenen des eigenen Stammes. > Kannibalismus. Lit.: Goetz, Hermann: Geschichte Indiens. Stuttgart: Kohlhammer, … Weiterlesen

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Endopsychisch

Innerseelisch, im Zentrum der Persönlichkeit stehend, als belebende Erfahrung oder als beengende Psychose. In der Parapsychologie gilt ein Phänomen als e., das ohne fremde Einflüsse (von Lebenden oder Toten) zustande gekommen ist. Vgl. > exopsychisch. Lit.: Bonin, Werner: Lexikon der Parapsychologie … Weiterlesen

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Endor, Hexe von

Im Alten Testament findet sich in 1 Samuel 28,7ff der Bericht von der Hexe von Endor, die auf Befragung dem von den Philistern bedrängten König Saul ein Unglück prophezeite. Saul befragte zunächst Gott, der ihm aber nicht antwortete. „ 28,7 Daher … Weiterlesen

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Endorphine

Endogene Morphine; körpereigene Hormone, die bei Bedarf ausgeschüttet werden und für ein Hochgefühl sorgen. E. werden im Gehirn u.a. in der Hypophyse und im Hypothalamus produziert. Sie bildet der menschliche Körper, wenn er in eine Belastungssituation gerät. E. beruhigen, befreien … Weiterlesen

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Endovelicus

Portug. Endouellicus, Endovélico; span. Endovéllico; bekanntester vorrömischer keltischer und lusitanischer (heute portugiesischer) Gott der Eisenzeit. Er war ursprünglich ein chthonischer Gott für Gesundheit, Prophetie und Erde, verbunden mit Vegetation und Fortleben. Als E. später von den Römern übernommen wurde, verbanden … Weiterlesen

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Endres, Franz Carl

(* 17.12.1878 München; † 10.03.1954 Basel), lehrte zunächst als Prof. für Geschichte in München und im heutigen Istanbul, arbeitete später als Journalist und esoterischer Schriftsteller in Deutschland und der Schweiz; ab 1920 Freimaurer, er gehörte dem AASR an und besaß den … Weiterlesen

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Endzeit

Bezeichnung für das zyklisch oder linear verstandene Ende der Zeit, dem Ende eines Brahmajahres vergleichbar, mit dem das Letzte Gericht, auch das Jüngste Gericht genannt, verbunden ist (Dan 12,4; Mt 25,31-46; Judas 18; Offb 1,3 und 22,10). E. steht auch … Weiterlesen

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Energie

Griech. en, „innen“, und ergon, „Wirken“; fundamentale physikalische Größe, die in Physik, Technik, Chemie, Biologie und Wirtschaft eine zentrale Rolle spielt und sich in verschiedenen Formen äußern kann, wie potentielle Energie, kinetische Energie, chemische Energie, elektrische Energie oder thermische Energie. … Weiterlesen

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Energieerhaltungssatz

Ausdruck der Erfahrungstatsache, dass die Energie eine Erhaltungsgröße ist, die sich in einem abgeschlossenen System mit der Zeit nicht ändert. Energie kann zwischen verschiedenen Energieformen umgewandelt werden, beispielsweise von Bewegungsenergie in Wärmeenergie. In diesem Zusammenhang sind parapsychische Phänomene wie Telepathie, … Weiterlesen

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Energiekörper

Strahlendes, physikalisch nicht messbares Energiefeld, das über die Oberfläche des Körpers hinauswirkt und oft auch Aura genannt wird, die für sensitive Menschen („synästhetische“ oder „sichtige“) als Farbspektrum, welches den Körper wolken- oder lichtkranzartig umgibt, wahrnehmbar sein soll. Dieser E. sei … Weiterlesen

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Energumenen

Lat. energumeni; frühchristliche Bezeichung von Kranken, in denen sich nach damaliger Anschauung eine dämonische Kraft wirksam zeigte. Auf eine solche Einwirkung wurden, neben der eigentlichen Besessenheit, verschiedene Krankheiten (Wahnsinn, Epilepsie usw.) zurückgeführt. Die große Zahl der E. führte zur Entstehung … Weiterlesen

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Enfield, Spuk von

Der Poltergeist von Enfield, einem Stadtteil nördlich von London, von August 1977 bis September 1978, gehört neben dem Spuk von Rosenheim (Deutschland) zu den am besten dokumentierten außergewöhnlichen Spukfällen, die eine Familie durchlebte. Bei der Familie handelte es sich um … Weiterlesen

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Engel

Griech. ángelos, „Bote“, „Abgesandter“; lat. angelus; hebr. akhim. Ganz allgemein ist der E. ein außerirdisches, menschen- oder tierähnliches „numinoses“ Geistwesen“, das, körperlos, von außergewöhnlicher, aber begrenzter Willenskraft und Emotionalität ist und die Fähigkeit besitzt, aus seiner Verborgenheit in den raum-zeitlichen … Weiterlesen

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Engel des Todes

Ein Bote Gottes, der Menschen den Tod bringt, Verstorbene ins Jenseits begleitet oder dort empfängt und eventuell richtet. In der christlichen Tradition gelten Engel ganz allgemein als Begleiter ins Jenseits. Im Lukasevangelium erzählt Jesus, wie Engel Lazarus nach seinem Tod … Weiterlesen

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Engel, Leopold

Pseud. Theophrastus (* 19.04.1858 St. Petersburg; † 08.11.1931 Berlin), Schauspieler und Schriftsteller, Autor des 11. Buches von Das Große Evangelium Johannis von Jakob Lorber; Gründer des (neuen) Illuminatenordens in Berlin 1896 (Dresden 1897), 1899 mit dem Orden O.T.O. (Carl A.Th. Reuss) … Weiterlesen

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Engelbrecht, Hans

Auch Johannes genannt (* 08./11.04.1599 Braunschweig; † 20.02.1642 ebd.),  Tuchmachergeselle, Mystiker und Prediger. Als Sohn des Schneiders Jürgen Engelbrecht, der in Braunschweig das Bürgerrecht erlangte, wuchs Hans ohne besondere Schulbildung auf, begann eine Tuchmacherlehre und suchte in tiefem Trübsinn Trost … Weiterlesen

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Engelgesang

Der griechische Philosoph Pythagoras (* um 570 v. Chr. auf Samos; † nach 510 v. Chr. in Metapont in der Basilicata) war der Ansicht, dass die Planeten durch ihre Bewegung eine Art Musik erzeugen würden. Durch die verschiedenen Abstände der … Weiterlesen

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Engelhierarchie

Auch himmlische Hierarchie. Wie bei den Dämonen (Dämonologie) gibt es auch bei den Engeln eine Ordnung (9 Chöre), die in der Bibel E. genannt wird. Sie fasst die Seraphim und Cherubim (AT) und die Geistwesen (NT) unter der Bezeichnung von … Weiterlesen

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Engelsturz

Auch Höllensturz genannt, zentrales Motiv hauptsächlich der christlichen Eschatologie sowie der Ikonografie der christlichen Kunst. Im AT, NT, in den Apokryphen und im Koran wird die Vorstellung eines abtrünnigen Engels verbreitet. Der Engel wird zur Strafe für seine Auflehnung gegen … Weiterlesen

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Engelwerk

Werk der Heiligen Engel oder Opus Sanctorum Angelorum ist eine 1949 von Gabriele Bitterlich gegründete geistliche Bewegung, die 2008 von Papst Benedikt XVI. für die römisch-katholische Kirche anerkannt wurde. Nach eigenen Angaben will das E. sich u.a. „für eine Förderung … Weiterlesen

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Engelwurz

Angelica archangelica, auch Heiliggeistwurz, Erzengelwurz, Brustwurz oder Waldengelwurz genannt; eine der ältesten Symbolpflanzen innerhalb des Christentums. Die E. gehört zur Familie der Doldenblütler (Apiaceae) und blüht von Juni bis September grünlich-weiß oder grünlich-gelb. Aufgrund ihres stark aromatischen Geruchs gilt sie … Weiterlesen

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England

Das angelsächsische Magie-System war deutschen Ursprungs. Die Betreiber von Magie wurden wicca (Frauen wicce) genannt. Wiglaer, eine Kombination von wig, Idol oder Tempel, und laer, lernen, war der Hexenmeister, wicca und wicce galten als Zauberer. Ihre Tätigkeit wurde vom Gesetz … Weiterlesen

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Englische Mystik

Nationalsprachige Tradition der christlichen Mystik in England. Ihre Blütezeit erstreckte sich auf die mystische Bewegung im ausgehenden MA (um 1330 bis um 1430). Zu den bedeutendsten Vertretern dieser Periode gehören der Liebesmystiker Richard Rolle, der Mystagoge Walter Hilton, die Visionärin … Weiterlesen

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Engo

(1063-1135), japanische Namensform des chinesischen Zen-Meisters Yuanwu. Besonders berühmt sind sein Kommentar und seine Einleitung zum Werk von Setcho, das aus einer Sammlung von 100 Geschichten früherer Zen-Meister und einem eigenen Kommentar besteht. Das Material sammelten seine Schüler und veröffentlichten … Weiterlesen

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Engramm

(Griech. en, in; gramma, Buchstabe, Geschriebenes). 1. Hirnphysiologisch: Hypothetisch angenommene Veränderung des Nervengewebes als Folge länger dauernder oder wiederholter Reizung. Nach dem Psychologen Hubert Rohracher müssten stattdessen spezifische Erregungskonstellationen angenommen werden, die dem bewussten Erleben zugrunde liegen. 2. Paranormologisch: Die … Weiterlesen

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Enki

Sumer., „Herr der Erde“ oder „Herr des Unten“; in sumerischer Zeit Beherrscher des unter der Erde gedachten Süßwasserozeans und der Fruchtbarkeit spendenden Quellen. Dargestellt wird er auf dem Thron in seinem von Wasser umfluteten Tempel oder mit den Flüssen Euphrat … Weiterlesen

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Enkidu

Sumer.-akkad., Naturmensch; in der sumerischen Dichtung ist E. das Gegenteil von Gilgamesch. Zur Hälfte wild, hat er mehr vom Tier als vom Menschen. Er lebt in Höhlen unter wilden Tieren. Die Zivilisation kennt er nicht. Ausgestattet mit mächtiger Kraft, zerstört … Weiterlesen

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Enkimdu

Sumerischer Gott der Bewässerung und des Ackerbaus. Sein Gegner ist der Hirtengott Dumuzi, mit dem er in einem mythischen Streitgespräch um die Göttin Inanna wirbt, die sich schließlich für Dumuzi als ihren Gemahl entscheidet. Lit.: Lurker, Manfred: Lexikon der Götter und … Weiterlesen

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Enlil

Sumerisch, „Herr des Windes“; akkad. auch Ellil; Gott der Naturgewalten und des Sturms, Beherrscher des Luftraumes, der die Trennung zwischen Himmel und Erde bewirkt hat. E. ist der Sohn des Himmelsgottes An und Gemahl der Göttin Ninlil sowie Vater der … Weiterlesen

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Enneade

(Griech. ennea, neun), in Numerologie und Mythologie die Neunzahl. Im alten Ägypten waren die Götter zyklisch zu Neunheiten zusammengefasst, wie am Beispiel der neun Schöpfergottheiten der heliopolitanischen Kosmogenie mit Atum an der Spitze zu sehen ist. Atum ist der Lichtgott, … Weiterlesen

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Enneagramm

Das E. (von altgriech. ennea, „neun“, und gramma, „das Geschriebene“), bezeichnet ein neunspitziges Symbol, das als grafisches Strukturmodell neun als grundsätzlich angenommene Qualitäten unterscheiden, ordnen und miteinander in Beziehung setzen soll. Die Figur setzt sich aus einem Kreis, einem gleichseitigen … Weiterlesen

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Ennemoser, Joseph

(* 15.11.1787 Bergweiler Schönau/Passeier, Südtirol; † 19.09.1854 Egern am Tegernsee), Arzt; Studium der Medizin in Innsbruck, Salzburg, Erlangen, Berlin, dort 1816 Promotion; diente 1809 als Schreiber unter Andreas Hofer; 1817 Privatdozent in Bonn, 1820 dort ao. und 1828 o. Prof., 1837 … Weiterlesen

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Enniscorthy

Stadt im Südosten der Republik Irland, wo sich 1910 ein Spuk ereignete, der von W.F. Barrett untersucht wurde. Das Spukgeschehen stand in Zusammenhang mit einem 18-jährigen Jungen. In dessen Wohnung hörte man Geräusche, vor allem in Form von Hämmern. Bettlaken … Weiterlesen

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Enomiya-Lassalle, P. Hugo Makibi

Der bekannte Jesuit und Zen-Meister Hugo Lassalle wurde am 11. Nov. 1898 im westfälischen Externbrock geboren, trat nach dem 1. Weltkrieg, wo er verwundet wurde, in die niederländische Provinz des Jesuitenordens ein und absolvierte sein Theologie- und Philosophiestudium in Holland … Weiterlesen

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Enoptromantie

> Katoptromantie.

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Ens

Lat., seiend, das Seiende; in der mittelalterlichen Scholastik der Begriff mit dem größtmöglichen Umfang, da er alles, was ist, umfasst. Grundsätzliche Unterscheidungen werden zwischen Seiendem als Ursache seiner selbst (E. a se) und als Ursache von anderen (E. ab. alio) … Weiterlesen

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Ensalmadores

(Span., Besprecher) bildeten im 15. Jh. in Spanien zusammen mit den Saludadores (Heilern) einen organisierten Verband. Sie übten ihre Kunst teils ambluant, teils niedergelassen aus und versetzten sich für ihre Arbeit häufig in einen Weinrausch. Besonders erfolgreich sollen sie bei … Weiterlesen

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Enselmini, Helena

(* 1207 (?) Arcella/Padua; † 04.11.1231 ebd.), Klarissin und Mystikerin, Seligsprechung 1695. Über Kindheit und Jugend der Helena Enselmini weiß man praktisch nur, dass sie um 1207 als Tochter der verarmten Adelsfamilie der früheren de’Ruffi geboren wurde. Mit 13 Jahren … Weiterlesen

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Ensō

Auch Ichi-Ensō (jap. wörtl.: Kreisform), Kreis als Symbol des Absoluten, der wahren Wirklichkeit, der Erleuchtung. Der mit einem einzigen Pinselstrich geformte Kreis ist ein beliebtes Thema in der Zen-Malerei. An der Ausführung eines solchen Kreises soll man den Bewusstseinszustand des … Weiterlesen

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Ensor, James

(* 13.04.1860 Ostende, Belgien; † 19.11.1949 ebd.), anglo-flämischer Maler und Grafiker, der neben Gemälden auch eine Vielzahl von Radierungen und Kaltnadelarbeiten schuf und als „Maler der Masken“ in die Geschichte einging. E. ist Hauptvertreter einer symbolistischen, auf das Übernatürliche, Dämonische, … Weiterlesen

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Enstase

(Griech. en-stasis, in etwas stehen), die Erfahrungen oder die Abschaffung von Erfahrungen, die als Folge von Meditations- und anderen Techniken entstehen, welche den Praktizierenden der Welt und sogar dem Bewusstsein des Selbst entrücken. Das Wort wurde im Gegensatz zu „Ekstase“ … Weiterlesen

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Ente

Die Familie der Entenvögel (Anatidae) ist die artenreichste aus der Ordnung der Gänsevögel (Anseriformes). Sie umfasst 47 Gattungen und etwa 150 Arten, fünf davon wurden domestiziert, darunter um 1500 v. Chr. in Ägypten die E. Diese zeigt im Altertum, etwa … Weiterlesen

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Entelechie

(Griech. entelécheia,Vollendung in sich habend), bei Aristoteles (384/83-322) die Wirklichkeit im Unterschied zur Möglichkeit. Im engeren Sinn für die Form, die zur Verwirklichung im Stoff drängt. So ist die Seele die E. des Leibes. Die Scholastik führte dies in der … Weiterlesen

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Entenfuß

Von Hexen wurde vielfach angenommen, sie hätten einen tierischen Körperteil – z.B. einen Gänse- oder Entenfuß. Nach dem Prinzip, Gleiches mit Gleichem zu bekämpfen, hielt man es daher für einen sicheren Schutz für ein Haus, einen Drudenfuß über die Eingangstür … Weiterlesen

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Entfernungssehen

Tiefensehen, die Fähigkeit zur Wahrnehmung der Entfernungen von Gegenständen im Gesichtsfeld. Es wird u.a. bedingt durch die verschiedene Stellung der beiden Augäpfel: die Konvergenz der Sehachsen und die Querdisparation der Netzthautbilder (primäre Tiefenkriterien). Hinzu treten perspektivische Verkürzungen der Gegenstandsbilder, Schattenbildungen, … Weiterlesen

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Entfesselung

Klassisches Programm der Zauberkünstler und Trickexperten, das auch in vielen Mythen eine Rolle spielt. Unter den neuzeitlichen E.-Künstlern wurde vor allem Harry Houdini (1874-1926) berühmt, der sich u.a. in 90 Sekunden aus sechs Paar Handschellen unter Wasser befreite. Überboten wurde … Weiterlesen

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Enthusiasmus

E. (griech. enthousiasmós, Platon, Tim. 71e; Aristoteles, Polit. 8,5) bezeichnet eine im veränderten Bewusstseinszustand erlebte Erfahrung der göttlichen Erfüllung, im negativen Sinn der Besessenheit von Dämonen. E. ist ein Fachausdruck der antiken Dionysos-Religion und findet sich in Mantik und Mystik. … Weiterlesen

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Entität

(Lat. ens, seiend), Grundbegriff der Ontologie. Als E. bezeichnet man ein einzelnes, individuell seiendes, unteilbares Etwas und zugleich sein Wesen; im Spiritismus und Okkultismus jedwede spirituelle Individualität, die sich durch ein Medium, bei Besessenheit, bei direkter Stimme, bei Materialisationsphänomenen und … Weiterlesen

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Entmythologisierung

Bezeichnung für das wissenschaftliche Bemühen, überlieferte Anschauungen von ihren angeblich mythischen Motiven zu lösen, um so zu ihrem historischen Gehalt und Hintergrund vorzudringen. Der Begriff wurde 1941 von dem evangelischen Theologen Rudolf Bultmann (1884-1976) geprägt, um das mythologische Weltbild und … Weiterlesen

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Entpersonalisierung

Auch Entpersönlichung, Depersonalisation, das Gefühl der Fremdheit des eigenen „Ichs“ infolge einer Abspaltung des Ichbewusstseins vom Erleben. Verschiedene psychische Prozesse wie Wahrnehmung, Körperempfinden, Fühlen und Denken werden vielfach nicht als dem Ich zugehörig empfunden. Lit.: Lexikon der Psychologie. A bis … Weiterlesen

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Entrückung

> Ekstase.

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Entspannung

Psychophysischer Zustand mit geringer Aktivität, meist als Reaktion einer vorausgegangenen Anspannung von Körper und Geist, die sich unter Ruhebedingungen oder durch Entspannungstechniken löst und zu einer ganzheitlich-harmonischen Lebenshaltung führt. Dazu dienen Übungen aus dem Bereich der Autosuggestion, des Autogenen Trainings, … Weiterlesen

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Entsprechung

Akausale, alogische Beziehungsstiftung zwischen zwei Geschehensabläufen oder Zuständen nach Art einer Analogie. Eine solche Auffassung liegt dem magischen und mantischen Weltverständnis zugrunde, vor allem auch der Astrologie. Die Tatsache des nichtkausalen Zusammenhangs wird von C.G. Jung durch den Begriff der … Weiterlesen

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Entsprechungen, magische

Magisches Vergleichssystem für Götter und Göttinnen verschiedener Pantheons hinsichtlich ihrer symbolischen Rollen und Eigenschaften. 1909 veröffentlichte Samuel MacGregor Mathers eine Entsprechungsliste, die von Aleister Crowley unter dem Titel 777 ergänzt wurde (auch in The Qabalah of Aleister Crowley von 1973 … Weiterlesen

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Entsprechungsmagie

Von dem Anthropologen James Frazer (1854-1941) geprägter Begriff bezüglich seiner magischen Philosophie und Folklore, die er in seinem Werk Der goldene Zweig (1928) beschreibt. Darin vertritt er die Ansicht, dass die bei magischen Ritualen häufig vertretene Auffassung, Gleiches wirke auf … Weiterlesen

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Entwicklungszahl

Auch Vornamenszahl. Sie wird aus dem offiziellen Vor- oder Rufnamen errechnet und soll Auskunft über die kreative Grundrichtung eines Menschen geben. Lit.: Anderson, Mary: Einführung in die Numerologie: die geheime Kraft der Zahlen. Basel: Sphinx, 1988; Javane, Faith/Bunker, Dusty: Zahlenmystik. Das … Weiterlesen

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Enuma Anu Enlil (EAE)

Eine nach den Anfangsworten benannte Omina (Omen)-Sammlung aus dem 2. Jahrtausend v. Chr., die an die 7.000 babylonische Omina–Texte enthielt. Die Keilschrifttafeln liegen in 70 Serienzuordnungstexten vor. Enuma Anu Enlil bedeutet: Als [die Götter] Anu und Enlil. Die größte Anzahl … Weiterlesen

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Enuma Elisch

Nach den Anfangsworten der 1. Zeile („Als droben“) benanntes babylonisches Weltschöpfungsepos aus sieben Tafeln, dessen Entstehungszeit umstritten ist. Es wird aber weithin vermutet, dass es im 1. Jt. v. Chr. entstand, nach dem Altorientalisten und Archäologen Wilfred G. Lambert sogar … Weiterlesen

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Envoûtement

Schadenzauber unter Verwendung einer das Zielobjekt bzw. die Zielperson repräsentierenden Puppe. > Analogie, > Defixion. Lit.: Bonin, Werner: Lexikon der Parapsychologie und ihrer Grenzgebiete. Bern/München: Scherz, 1988.

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Enzian

(Gentiana), Pflanzengattung der Familie der Enziangewächse (Gentianaceae). Sie kommt nahezu weltweit vor und umfasst 300 bis 400 Arten, die vorwiegend in den Gebirgen der gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel, aber auch in den Anden gedeihen. Die „Wurzelstöcke“ einiger Enzian-Arten werden seit … Weiterlesen

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Eos

In der griechischen Mythologie die „Göttin der Morgenröte“ (entspricht der römischen Aurora), nach der auch das rot-grünliche Polarlicht benannt wird. E. ist die Tochter des Titanenpaares Hyperion und Theía. Ihre Geschwister sind der Sonnengott Helios und die Mondgöttin Selene. Als … Weiterlesen

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Eoton

(Angelsächs., „Riese“), besondere Gruppe von Riesen in der angelsächsischen Mythologie, entspricht dem altnordischen jötunn. Auch Grendel, eine monströse Gestalt der frühen angelsächsischen Heldenepik, wird in der Beowulfsage E. genannt. Lit.: Philippson, Ernst Alfred: Germanisches Heidentum bei den Angelsachsen. New York, … Weiterlesen

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Epaphos

In der griechischen Mythologie der Sohn der kuhgestaltigen Io und des in Stiergestalt auftretenden Zeus. Nach späterer griechischer Überlieferung wurde E. als Stammvater der Ägypter angesehen. Lit.: Schultz, August: Epaphos 1), in: Wilhelm Heinrich Roscher (Hrsg.): Ausführliches Lexikon der griechischen … Weiterlesen

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Ephemeriden

(Griech. ephēmeros, „für einen Tag“, aus griech. epi, auf, für, und heméra, Tag), Tabellen, die den Stand der Planeten, der Sonne und des Mondes für jeden Tag (entsprechend ihrem Stand um 12 Uhr mittags) angeben. Der Name besagt, dass solche … Weiterlesen

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Ephesische Buchstaben

Oder Ephesische Worte, unverständliche Zauberworte, die im Altertum auf dem Bild der Artemis von Ephesus gestanden haben sollen (Ephesia grammata). Auf Tontafeln eingeritzt, haben die E. B. den Charakter eines Amuletts. Die Worte „ASKI KATASKI Lix tetrax Damnameneus AisIon“, die … Weiterlesen

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Ephod

Ein jüdisches heiliges Gewand, das Teil des Ornats des Hohepriesters war. Es wurde über der blauen Robe unter der heiligen Brustplatte und den Urim und Thummim getragen. Die detaillierte Ausführung des E. wird in Ex 28,6-14 beschrieben. Weissagungen waren nach … Weiterlesen

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Ephräm der Syrer

(Ca. 306-09.06.373), Sohn einer christlichen Familie in Nisibis (heute Nusaybin). Durch seine Begabung weckte er die Aufmerksamkeit des Bischofs Jakob, der ihn zum Diakon weihte und zur Auslegung der Hl. Schrift an die neugegründete Schule in Nisibis berief. Als Nisibis … Weiterlesen

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Epigenetische Theorie

E. (griech. génesis, Erzeugung, Ursprung) besagt, dass nach den Vorstellungen der Ideoplastie das Organische (und im weiteren Sinn) die Materie als solche eine Schöpfung des Geistes darstellen. Nach der Biologie ist die E. jenes Fachgebiet, das sich mit der Frage … Weiterlesen

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Epigonen

In der griechischen Mythologie die siegreichen Nachkommen der Sieben gegen Theben. Zehn Jahre nach dem unglücklichen Zug ihrer Väter gegen Theben und deren Tod erneuerten die E. den Krieg und eroberten unter Anführung des Ádrastos die Stadt Theben. Dieser Krieg ist unter … Weiterlesen

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Epiklese

Griech. epiklesis, Anrufung oder Herabrufung und ist eine fundamentale Kategorie des Gebets, ist doch die Anrufung Gottes Gemeingut der Religionen. Götter besitzen neben ihrem Namen weitere spezifische Bezeichnungen, mit denen sie im Kult angesprochen werden. Eine E. kann einen Ortsnamen, … Weiterlesen

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Epilepsie

Griech. epílēpsis, Angriff, Überfall; lat. epilepsia, auch morbus sacer, heilige Krankheit, St. Valentinskrankheit genannt; Oberbegriff für Elementaranfall und Anfallsleiden verschiedener Ursachen, wie hirnorganische Krankheiten, Stoffwechselstörungen, familiäre Belastungen usw. Hirnphysiologisch gesehen ist ein epileptischer Anfall eine Folge plötzlich auftretender (paroxysmaler) synchroner … Weiterlesen

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Epimenides

Lebte im 5., 6. oder 7. Jh. v. Chr. in Knossós auf Kreta und in Athen. Er war Philosoph und der berühmteste Seher und Reinigungspriester („Katharte“) seiner Zeit sowie ein Zeitgenosse der Sieben Weisen, zu denen er gerechnet wird. Auch … Weiterlesen

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Epiphanie

Griech. epipháneia, Erscheinung, Aufscheinen, bezeichnet das plötzliche Erscheinen eines übernatürlichen Wesens oder auch das Wirken von Gottheiten, die zeitlich vorübergehend sind. Erfahren wird dies in Visionen, Auditionen und anderen veränderten Bewusstseinszuständen Auch das bloße Bewusstsein der Nähe eines Heiligen kann … Weiterlesen

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Epiphänomen

(Griech. epi, auf; phainómenon, Erscheinung), Begleiterscheinung bzw. Auswirkung eines Phänomens, das zwar kausal verursacht wurde, selber aber keine kausale Wirkung hat. Dabei lassen sich eine schwache und eine starke Deutung unterscheiden. In der schwachen Deutung werden alle Zustände eines Systems … Weiterlesen

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Epiphänomenalismus

Betrachtung der Gedanken als Produkte von körperlichen Vorgängen, wobei weder die Gedanken auf den Körper zurückwirken noch zwischen den Gedanken selbst ursächliche Zusammenhänge bestehen. Die Bereiche Geist und Körper erlauben nämlich keine Reduktion des einen auf den anderen. E. nimmt … Weiterlesen

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Epona

(Kelt.: epo, Pferd; ona, Suffix der Zugehörigkeit, große Stute), Pferdegöttin und Schutzgöttin der Reiter, die im alten Gallien verehrt wurde. Sie wird meist auf einem Pferd im Damensitz reitend, zwischen mehreren Pferden stehend oder auf einem Pferd liegend dargestellt. Plastiken … Weiterlesen

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Epopteia

(Griech., Aufsicht), dritter und höchster Weihegrad bei den Eleusischen Mysterien. Die zu diesem Weihegrad zugelassen wurden, erhielten den Namen Epopten, d.h. Eingeweihte, im weiteren Sinn Geheimniskundige, Seher. Die übrigen Teilnehmer wurden Mysten genannt. Christoph Wieland verwendete die Bezeichnung E. in … Weiterlesen

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Eppinger, Elisabeth

(* 09.09.1814 Niederbronn/Elsass; † 31.07.1867 ebd.), Gründerin der Schwestern vom Göttlichen Erlöser; selig (9. September 2018 Straßburg), Fest: 31. Juli. Als erstes von elf Kindern war E. schon in jungen Jahren kränklich und konnte sich deshalb ihren Herzenswunsch, in ein … Weiterlesen

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Epworth-Poltergeist

Klassischer Poltergeist-Fall, der sich von Dezember 1716 bis Januar 1717 in Epworth, England, ereignete. Zwei Monate hindurch wurden Samuel Wesley, seine Frau Emily und die sieben Töchter an verschiedenen Stellen des Hauses von unheimlichen und unerklärlichen Störungen wie Klopflaute, Schritte, … Weiterlesen

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Equinox, The

Andere Schreibweise für Äquinoktium, das offizielle Organ der esoterischen Geheimgesellschaft A.·. A .·. (Atlantic Adepts) mit dem Untertitel „The Review of Scientific Illuminism“, das von Aleister Crowley von März 1909 bis September 1936 herausgegeben wurde. Es enthielt Beiträge Crowleys und seiner Anhänger … Weiterlesen

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Equisetum

Auch Schachtelhalm, einzige rezente Gattung in der Klasse der Equisetopsida innerhalb der Farne; im Volksmund „Katzenschwanz“ genannt. Der Name Schachtelhalm rührt daher, dass man die Sprossachse aus der von den Blättern gebildeten Scheide herausziehen und wieder zurückstecken kann. Rhizome (bewurzelte … Weiterlesen

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Er

Unter dieser Bezeichnung beschließt Platon seinen Dialog Politeia mit dem Bericht über einen ehrenhaften Mann, „von Er, dem Sohne des Armenios, eines Pamphyliers von Geburt. Dieser war einst in einer Kriegsschlacht gefallen, und als nach zehn Tagen die Leichname bereits … Weiterlesen

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Erasmus

Auch Elmo bzw. Ermo (* um 240 Antiochia; † 303 Formia, Italien), Bischof und Märtyrer, wird als Heiliger verehrt, Fest: 2. Juni. E. war angeblich Bischof von Antiochia (heute Antakya), das er während der Christenverfolgung unter Diokletian verlassen musste. Der … Weiterlesen

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Erblichkeit paranormaler Begabung

Die statistische Auswertung von Stammbäumen, die der englische Naturforscher Francis Galton (1822-1911) in den Jahren nach 1869 durchgeführt hat, erhärtet die Wahrscheinlichkeit, dass hohe Begabung in großem Ausmaß erblich bedingt ist. Bezüglich einer eventuellen Vererbung sogenannter paranormaler Fähigkeiten liegen noch … Weiterlesen

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Erbse

Pisum sativum, auch Gartenerbse oder Speiseerbse genannt; Pflanzenart aus der Gattung Erbsen (Pisum) innerhalb der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae, Leguminosae). Aus Kleinasien stammend, gilt die E. seit Jahrtausenden als wichtige Nutzpflanze. Sie enthält viel Protein und wird zum Teil als … Weiterlesen

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Erbsilber

Ererbtes Silber, das für ein unfehlbares Mittel gehalten wurde, um unheimliche Wesen, vor allem in Tiere verwandelte Hexen, unschädlich zu machen. Dabei konnte es sich um Knöpfe, Messer, Schmuck, Geschirr oder sonstige silberne Gegenstände handeln – wichtig war nur, man … Weiterlesen

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Erda

Vermutlich ahdt. für „Erde“. E. erscheint auch als Ertha, Utha, Herth bzw. Edda. Dem Mythos nach haust sie im tiefsten Erdinneren und ist damit auch eine Göttin der Unterwelt. Es heißt, ihre Welt liege gleich neben den Wurzeln des germanischen … Weiterlesen

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Erdbebenfühligkeit

(Engl. earthquakes, sensitivity to), Fähigkeit, seismische Wellen nicht nur zu spüren, sondern auch bestimmen zu können, aus welcher Richtung sie kommen. Sandy Awerkamp aus Südkalifornien ist eine dieser „Erdbebenwellen-Fühligen“. Ihre Treffsicherheit ist geradezu unheimlich. So verspürte Sandy immer wieder Bewegungen … Weiterlesen

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Erdbeeren

Fragaria, Gattung der Unterfamilie der Rosoideae innerhalb der Familie der Rosengewächse (Rosaceae). Zur Gattung Fragaria gehören ungefähr zwanzig Arten. E. spielten schon in der Steinzeit eine Rolle in der menschlichen Ernährung. Im Mittelalter wurden Wald-Erdbeeren (Fragaria vesca) auch flächig angebaut … Weiterlesen

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Erde

Fünftgrößter und der Sonne drittnächster Planet des Sonnensystems, Ursprungsort und Heimat aller bekannten Lebewesen, Durchmesser: 12.742 Kilometer, Alter: ca. 4,6 Milliarden Jahre. Die E. gilt vor allem als Element des Beständigen, Dauerhaften und Verlässlichen, als die Heimaterde, der sichere Grund … Weiterlesen

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Erdebene

Der physische Bereich der Alltagsrealität im Unterschied zur Astralebene, dem Äther, der Dimension der Geister und der höheren Welten. In der Kabbala nennt sich diese Seinsebene Malkuth, das Königreich. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon esoterischen Wissens. München: Droemer Knaur, 1988; Maier, Johann: Die … Weiterlesen

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Erdgebundenheit

Im Spiritismus die Vorstellung von der Verbundenheit der Seelen Verstorbener mit der Erdgegend, in der sie gelebt haben. Sie bleiben in der Nähe dieser Gegend, können als Gespenst wahrgenommen werden und werden häufig des Spuks beschuldigt. Die Verbundenheit der Verstorbenen … Weiterlesen

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Erdgeister

Geistige Wesenheiten, welche die Erde bewohnen. Dazu gehören die Gnomen als liebenswerte Wesen, die mit den Menschen in derselben Wohnung leben und die Menschen begleiten, die Wurzelwichte oder Wurzelgnome, die Dämmerelben, Bergmännchen, Trolle und Irrwische, aber auch die Elfen, insbesondere … Weiterlesen

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Erdgott

Allgegenwärtiger Lokalgott, der den Menschen eines Dorfes am nächsten stand, weshalb er sich dort häufig auf dem privaten Hausaltar wiederfand. Er war weder besonders mächtig noch Furcht einflößend, galt jedoch als universeller Geist. Daher beteten die Menschen zu ihm aus … Weiterlesen

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Erdhacken

Heilige Handlung der Feldbestellung in Ägypten in Form der Auflockerung des Bodens mit Hacke und Pflug – eine Handlung, die schon auf einem Denkmal der Vorzeit Ägyptens dargestellt ist. Beim Fest des Totengottes Sokaris, der in gewisser Weise mit Osiris … Weiterlesen

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Erdmutter

Terra mater, Gaia. Bereits in indo- bzw. vorindogermanischer Zeit gibt es Spuren der Erdverehrung. Die Erde galt als Spenderin aller Fruchtbarkeit und allen Wachstums sowie als Verleiherin magischer Kräfte. Erdkult, Vegetationskult und Frühlingsfeier verschmolzen zu einer kultischen Einheit, die unter … Weiterlesen

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Erdrauch

Fumaria officinalis, namengebende Pflanzengattung der Unterfamilie der Erdrauchgewächse (Fumarioideae) aus der Familie der Mohngewächse (Papaveraceae). Andere Bezeichnungen sind: Grindkraut, Krätzekraut, Taubenkopf, Brautkraut usw. Der E. blüht von Mai bis Oktober und weist vier dunkelrosa zweilippige Kornblätter mit purpurroten oder nahezu … Weiterlesen

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Erdstrahlen

(Engl. earth rays), durch Pendel und Wünschelrute angeblich nachweisbare Strahlungen – besonders in sog. geopathischen Reizzonen –‚ die Wachstum und Gedeihen der Lebewesen beeinflussen sollen. Bisher konnten nur die Reaktionen mit Pendel und Wünschelrute bei bestimmten Aufgabestellungen (Suche nach Wasserquellen, … Weiterlesen

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Erebos

(Griech.: erebos, lat.: erebus), Dunkel der Erdentiefe und Personifikation der unterweltlichen Finsternis. E. wird bisweilen synonym für Hades gebraucht. Nach Hesiods Theogonie und später nach Gaius Iulius Hyginus entstand E. als einer der ersten Götter aus dem Cháos. Seine Geschwister … Weiterlesen

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Erechtheus

Mythischer Urkönig von Athen, angeblich Erbauer des (nach der Zerstörung durch die Perser neu erstellten) Erechtheion auf der Akropolis, eines Athene-Tempels. Lit.: Hunger, Herbert: Lexikon der griechischen und römischen Mythologie. Um d. Bildt. gekürzte Ausg. nach d. 6. erw. u. … Weiterlesen

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Eremit

(Griech. eremitēs, Wüstenbewohner, von érēmos, „unbewohnt, Wüste“; dt. auch „Einsiedler“), ein Mensch, der abgeschieden von den Menschen lebt. Im Tarot ist der E. die 9. Karte der großen Arkana mit dem Bild eines Greises, der in der erhobenen Rechten eine … Weiterlesen

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Eres

(Hebr., Erdboden, Erde), nach jüdischer Vorstellung die Erdplattform als runde Scheibe (Erdkreis), bestehend aus rotem Ackerboden, aus dem das Leben kommt, und grauweißem Kalkboden der Wüstengegenden. E. wird umspült vom salzigem Meer, das mit dem Süßwasser unter der Erde, aus … Weiterlesen

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Ereschkigal

(Sumer. und akkad., Herrin der großen Erde (Unterwelt), Unterweltgöttin. Sie ist die Schwester und unterirdische Gegenspielerin der in himmlischer Höhe wohnenden Ischtar und Gemahlin des als negativ gesehenen Sonnengottes Nergal. Die Unterwelt, das „Land ohne Wiederkehr“, hatte E. zu Urbeginn … Weiterlesen

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Erfahrung

(Mhd. ervarunge, Wahrnehmung, Kenntnis, Durchwanderung, Erforschung; dazugehörige Verben: mhd. ervarn; ahd. irfaran = (ursprüngl.) reisen, durchfahren; (später) erforschen, kennenlernen). E. gehört zu den „unaufgeklärtesten Begriffen“ der heutigen Sprache und soll daher in der näheren Deutung unter philosophisch, psychologisch, parapsychologisch, paranormologisch … Weiterlesen

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Erfahrung, mystische

Vollzieht sich in einem Einheitserlebnis mit Gott bei völliger Ausschaltung der Sinneswahrnehmung und des reflexiven Denkens. Diese Erfahrung kann ohne Wort und Bild vor sich gehen, aber auch von Visionen und Erscheinungen begleitet sein, die nur der Mystiker sieht und … Weiterlesen

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Erfahrung, paranormale

Dieser Begriff umfasst die Erlebnisse im Gesamtbereich des Außergewöhnlichen, angefangen von Aberglaube, Esoterik, Okkultismus, Parapsychologie, Spiritismus, Wunderheilungen bis Zufall. Hinzu kommen noch die Einzelerfahrungen im Bereich der Paraphysik, Parabiologie, Parapsychologie und Parapneumatologie. Da bei diesen Erfahrungen in jedem Einzelfall die … Weiterlesen

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Erfahrung, religiöse

Erlebter Bezug zum Göttlichen. Die E. kann auf der Ebene des Fühlens, der Reflexion und Meditation sowie des mystischen Einheitserlebens mit Gott erfolgen. Wo immer es zu einer E. kommt, ist der Seelengrund des Einzelnen angesprochen, zumal jede E. die … Weiterlesen

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Erfahrungen, außerkörperliche

(Engl. out-of-body-experiences), Erlebnisse, bei denen die betreffenden Personen den Eindruck haben, sich außerhalb des eigenen Körpers zu befinden und sich von außen zu beobachten. Solche Erlebnisse ereignen sich häufig in Ausnahmesituationen (Unfälle, Operationen), im Traum, aber auch unter scheinbar normalen … Weiterlesen

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Erfahrungsheilkunde

Medizinische Methoden, von denen man aus Erfahrung weiß, dass sie wirken, die aber nicht oder noch nicht naturwissenschaftlich bewiesen sind. Da sich die Schulmedizin als naturwissenschaftliche Medizin versteht, ist der Begriff Erfahrungsheilkunde eine andere Bezeichnung für Alternativmedizin und Komplementärmedizin, welche … Weiterlesen

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Erfüllungszwang

(Engl. self-fulfilling prophecy), durch Prophezeiungen, Wahrsagen u.Ä. induzierte psychische Reaktion oder Gegebenheit, wodurch bewusst oder unbewusst das Vorausgesagte eintrifft. Das eingetretene Ereignis ist also nicht unbedingt als eine Verifikation einer angeblichen Präkognition zu werten, sondern wird vom erlebenden Subjekt selbst … Weiterlesen

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Erge

In der Mythologie der Basken ein Geist, der den Menschen des Lebens beraubt. Lit.: Lurker, Manfred: Lexikon der Götter und Dämonen. Stuttgart: Kröner, 1989.

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Erhard, Johann Benjamin

(1766-1827), deutscher politischer Philosoph und Arzt, Schüler von I. Kant, für den der Teufel das Symbol des absoluten Egoismus war. In seiner Apologie des Teufels (1795) versuchte E. die Kant’sche Definition des Teufels in eine praktische Morallehre umzusetzen, die kurz … Weiterlesen

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Erhöhte Bewusstseinszustände

Sie umfassen die Weitung des inneren Bewusstseins bis zum mystischen Einheitserlebnis in den folgenden Formen: – Psychostase ist der Zustand völliger psychischer Ruhe in Gestimmtheit des ozeanischen Gefühls, der sich auf somatischer Ebene wie ein Scheintod zeigen kann. – Pneumostase ist der Zustand jener … Weiterlesen

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Erichthónios

(Griech. chthon, Erde; lat. Erichthonius), König von Athen und Kulturheros, Erfinder des Ackerbaus und des Viergespanns. Als sein Vater Hephaistos einmal der jungfräulichen und sich zur Wehr setzenden Athene nachstellte, floss sein Same auf die Erde (Gaia), woraus E. hervorging. … Weiterlesen

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Erickson, Milton H.

(1901-1980), Professor für Psychiatrie an der Wayne State University in Detroit, Michigan, und Gründer der American Society of Clinical Hypnosis, hat im Verlauf seiner fünfzigjährigen Praxis, in der er etwa 30.000 Probanden hypnotisierte, durch seine 150 Artikel einen bedeutenden Beitrag … Weiterlesen

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Erinnerung

(Mhd. Innern, Erinnern), dafür sorgen, dass jemand etwas inne wird, insbesondere das ins Bewusstseinrufen früherer Erlebnisse. Die ersten E. stammen selten aus dem 1., sondern für gewöhnlich aus dem 2., 3. oder 4. Lebensjahr. Zudem unterscheidet man verschiedene Formen der … Weiterlesen

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Erinnerungen, pränatale

Unbewusste Verhaltens- und Empfindungsformen, die aus der fötalen Zeit stammen. Das Wissen um das vorgeburtliche Seelenleben, die Kenntnis der pränatalen Prägungs- und Verprägungsmöglichkeiten für das gesamte nachgeburtliche Dasein stellen existentielle Forderungen an die Mitmenschen und bürden Eltern, Ärzten, Psychologen, Theologen … Weiterlesen

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Erinnyen

(Griech. Erinyes, die Grollenden; lat. furiae, Furien, Rasende). 1) Göttinnen der Strafe, 2) Gruppe von Rachegöttinnen in der Unterwelt (Hades) und Schutzgöttinnen sittlicher Ordnung, die erbarmungslos gegen Frevler des heiligen Rechts vorgehen. Mörder und Blutschänder schlagen sie mit Wahnsinn. Die … Weiterlesen

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Éris

(Griech., Streit, Hader), Göttin und Personifikation des Kampfes und der Zwietracht, die sowohl Feindschaft weckt als auch zum Wettkampf unter den Menschen anspornt. E. ist Schwester von Kér, Thánatos, Hýpnos, Mómos und Némesis sowie Tochter der Nyx, einer der fünf … Weiterlesen

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Eriu

Göttin der Iren, Personifikation von Irland (Eire) und Name der Insel. E. ist Tochter von Delbaeth und Gemahlin von MacGréin. Sie wurde jedoch vom König der Fomore (Dämonen der Unterwelt) überwältigt. Ihr gemeinsamer Sohn war Bress, dann König der Iren. … Weiterlesen

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Erkennen der Hexen

Die im Mittelalter geschürte Angst vor Hexen führte dazu, dass man versuchte, verschiedene Merkmale ausfindig zu machen, um Hexen zu erkennen. Dabei kamen u.a. vor allem folgende Kriterien zum Tragen: – Rote Triefaugen und zusammengewachsene Augenbrauen. – Hexen könnten einen … Weiterlesen

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Erkenntnis

(Mhd. erkanntnisse = Erkennung, Einsicht; ahd. Verbum irchenan = inne werden, geistig erfassen, sich erinnern). Ausdruck für die verschiedenen Weisen der Erfahrung, des Wissens und Denkens, in denen sich die Identifikation eines Dinges oder Sachverhalts in seiner allgemeinen Bedeutsamkeit ereignet. … Weiterlesen

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Erle

(Alnus), Pflanzengattung in der Familie der Birkengewächse (Betulaceae). Von den über 40 Arten sind drei in Mitteleuropa heimisch: Grün-, Grau- und Schwarzerle. Der Schwarzerle (Alnus glutinosa) haftet seit Urzeiten ein unheimlicher Ruf an. So bringe sie, nach antikem Glauben, Unglück, … Weiterlesen

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Erlebnis

Ursprünglicher Bewusstseinsvorgang, in dem ein Ding oder Zustand der Innen- oder Außenwelt von einem Subjekt in einer ihm entsprechenden Bedeutsamkeit erfahren wird. Ein E. ist wie die Erkenntnis eine spezielle Weise der Erfahrung. In Qualität und Wirkung handelt es sich … Weiterlesen

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Erleuchtung

(Althd. arliuhtan, „erleuchten“; mhd. erliuhtunge, „Aufleuchten“, „Erleuchtung“; lat. illuminatio), auch Illumination, bezeichnet die spirituelle Erfahrung, welche spontan auftaucht und eine Einsicht vermittelt, die den normalen Denkprozess der persönlichen Wirklichkeitsbetrachtung übersteigt. Im allgemeinen Sprachgebrauch ist dabei von plötzlicher Erkenntnis oder Eingebung … Weiterlesen

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Erlik

Bei den südsibirischen Altaien der Gott des Todes und somit der Widersacher des höchsten Gottes Ülgen. E. erregte Ülgens unversöhnlichen Zorn, indem er den ersten Menschen zur Sünde verführte. Sein Himmel wurde zertrümmert und er selbst in die Unterwelt verstoßen, … Weiterlesen

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Erlkönig

Bekannt durch die 1782 von Johann W. v. Goethe verfasste Ballade „Erlkönig“, die zu seinen bekanntesten Werken gehört und unter anderem von Franz Schubert und Carl Loewe vertont wurde. Der Name geht vermutlich auf ein Missverständnis Johann Gottfried Herders zurück, … Weiterlesen

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Erlösung

Zentralbegriff der Religionen, der ihr jeweiliges letztgültiges Ziel bezeichnet – den einzelnen Menschen, die Menschheit und die Welt von allem Negativen zu befreien. Dies geschieht z.B. im Hinduismus und Buddhismus durch Formen der Selbsterlösung, im Judentum und Islam durch Gott. … Weiterlesen

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Ermächtigte Bruderschaft der alten Riten (EBDAR)

Internationale Bruderschaft der alten Riten, die nach den Lehren des unter dem Pseudonym Bô Yin Râ schreibenden deutschen Schriftstellers Joseph Anton Schneiderfranken (1876-1943) nach dem Ersten Weltkrieg gegründet wurde. Sie bemüht sich in geistig-menschlicher Gemeinsamkeit, die eigene und gemeinsame seelische … Weiterlesen

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Ermacora, Giovanni Battista

(1869-1898), italienischer Physiker, der in der Elektrizitätsforschung bereits als Nachfolger von Faraday und Maxwell im Gespräch war, sich dann aber der Paranormologie zuwandte. Cesare Lombrosos Versuche mit Eusapia Palladino hatten ihn von der Existenz des Paranormalen überzeugt, sodass er in … Weiterlesen

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Ernetti, Pellegrino Alfredo Maria OSB

(1925-1994), italienischer Wissenschaftler, Exorzist, Musikologe und angeblicher Erfinder der geheimnisvollen Zeitmaschine „Chronovisor“. E. lebte im Konvent auf der Insel San Giorgio Maggiore in Venedig. Seine Entdeckung erlangte durch die französische Publikation von P. François Brune, Le nouveau mystère du Vatican, … Weiterlesen

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Ernte

Vielseitiger Begriff zur Bezeichnung irdischer und religiöser Inhalte. So bezeichnet E. einerseits das Einbringen landwirtschaftlicher Früchte, die für das tägliche Leben notwendig sind: „Solange die Erde besteht, sollen nicht aufhören Aussaat und Ernte, Kälte und Hitze, Sommer und Winter, Tag … Weiterlesen

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Eros

(Griech., „Liebe, Lust“), in der griechischen Mythologie der Gott der begehrlichen Liebe, dem in der römischen Mythologie Amor entspricht, welcher als Personifikation erotischer Begierde auch Cupido („Begierde“, „Leidenschaft“) genannt wird. Im Kult spielte E. kaum eine Rolle, ist aber seit … Weiterlesen

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Eroten

(Lat. erotes), knabenhafte Liebesgötter der späteren Antike, auch Amoretten genannt, die in Renaissance, Barock und Rokoko als Genien oder Putten fortleben. Als kleine Eros-Figuren verrichten sie nach mythischer Vorstellung Alltagsarbeiten, jagen, reiten, veranstalten Wagenrennen und vollführen Streiche. Als Symbol für … Weiterlesen

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Erotomanie

Liebeswahn, die wahnhaft ausgeprägte, unwiderstehliche Liebe zu einer meist unerreichbaren Person. Diese Manie wird nach dem französischen Gefängnispsychiater, Ethnologen und Fotografen Gaëtan Gatian de Clérambault (1872-1934) auch als De-Clérambault-Syndrom bezeichnet. Der Erotomane ist fest davon überzeugt, dass seine geliebte Person … Weiterlesen

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Erra

(Akkad.), babylonischer Kriegs- und Pest-Gott. Von seinen treuen Dienern, den stets kampfbereiten Unterweltgöttern Sebittu, die Bewegung, Kampf und Gemetzel sehen wollen, wird er zum Handeln angestachelt. So bringt er die Pest und anderes Unglück über die Menschen. Sein Herold und … Weiterlesen

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Errores Gazariorum

(Lat., Die Irrtümer der Gazarrii/Ketzer), Name einer Abhandlung, die um 1435 aus der Hand eines anonymen Verfassers entstand und in der erstmals der voll ausgebildete Hexenbegriff mit allen klassischen Hexendelikten beschrieben wird. Die Erkenntnisse und Verfahrensgrundsätze der in Savoyen gegen … Weiterlesen

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Errores Haereticorum Waldensium

(Die Irrtümer der abtrünnigen Waldenser). In dieser gegen Ende des 14. Jh. im Zusammenhang mit der Inquisition des Petrus Zwicker († 1403) erschienenen Abhandlung wird neben den Irrtümern der Waldenser noch eine weitere „Sekte“ mit folgenden Merkmalen beschrieben: Verehrung des … Weiterlesen

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Ersatzgaben

Eine im Opferkult sehr häufige Erscheinung, vor allem dort, wo es sich unter der Herrschaft milderer Sitten um die Ablösung einstiger Menschenopfer durch Tieropfer handelte (vgl. Gen 22; Iphigenie). Ferner gestattet der magische Zusammenhang von Teil und Ganzem, anstelle des … Weiterlesen

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Ersatzkopf

Auf dem Friedhof von Gizeh fanden sich in den Sargkammern von Gräbern der 4. Dynastie mehrfach lebensgroße Bildnisköpfe des Toten. Ein Zweck der ungewöhnlich lebensnahen Bildnisse war, die Erhaltung des Kopfes sicherzustellen, weshalb sie als E. bezeichnet wurden. Diese Aufgabe … Weiterlesen

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Erscheinungen

Spontane Visionen von Gestalten verschiedenster Art und Intensität. Die wahrgenommenen Gestalten reichen von lebendigen, bekannten und unbekannten Personen bis hin zu Visionen positiver und negativer Wesenheiten aus Tierwelt, Natur und Mythologie. Dabei ist zu unterscheiden zwischen inneren und äußeren Visionen. … Weiterlesen

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Erscheinungen Verstorbener

Von E. V. ist seit Menschengedenken die Rede. Die ersten systematischen Untersuchungen erfolgten jedoch erst durch die Gründung der britischen Society for Psychical Research am 20. Februar 1882. Dann geschah lange Zeit nichts, bis in den 1970er Jahren in den … Weiterlesen

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Erschöpfung des Mediums

Wird häufig nach einer paranormalen Leistung registriert. Medien sind nach einer intensiven Sitzung oft völlig erschöpft und nicht selten wie paralysiert, sodass sie aus dem Kabinett getragen werden müssen. Merkmale: Beschleunigter Puls, starrer Blick, herabhängende Wangen und Mundwinkel, spitze Nase, … Weiterlesen

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Erster Merseburger Zauberspruch

Als Merseburger Zaubersprüche werden zwei althochdeutsche Sprüche aus heidnisch-germanischer Zeit zur Befreiung Gefangener und gegen Fußverrenkung bezeichnet, die nach dem Ort ihrer Auffindung in der Bibliothek des Domkapitels zu Merseburg benannt sind. Sie finden sich in einem Sakramentar des 9. Jahrhunderts, … Weiterlesen

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Erstlingsopfer

Vornehmlich bei Altvölkern verbreitete Primitialopfer. Von erbeuteten Tieren oder gesammelten Pflanzen wird vor dem Verspeisen ein kleiner Teil für das höchste Wesen reserviert. Dabei wird Gott gedankt und gleichzeitig um Erfolg bei künftiger Jagd oder der Suche nach Pflanzen gebetet. … Weiterlesen

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Erwartende Beobachtung

Bei wiederholten Spontanfällen (z.B. Spuk) angewandte Forschungsmethode, ohne dass dabei in den Geschehensablauf eingegriffen wird. Bei einem paranormologischen Experiment werden im Gegensatz dazu die Versuchsbedingungen vorgezeichnet. Lit.: Driesch, Hans: Parapsychologie: die Wissenschaft von den „okkulten“ Erscheinungen. Zürich: Rascher, 1952.

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Erwartungshalluzination

Halluzinatorische Sinnestäuschung, die infolge einer bestimmten inneren (bei Vorliegen eines sog. „affektiven Feldes“, etwa bei persongebundenem Spuk) oder äußeren (objektives Feld, z.B. Spukhaus) Erwartungssituation im Hinblick auf ein Ereignis auftritt. Vgl. Halluzination, Erwartungssituation. Lit.: Mattiesen, Emil: Das persönliche Überleben des … Weiterlesen

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Erwartungssituation, paranormale

Psychische Verfassung oder äußere Gegebenheit (Burg, Schloss als Spukhaus u.Ä.), die das Eintreten einer Erwartungshalluzination suggestiv begünstigt bzw. echte Paraphänomene induzieren kann (mantische Erwartungssituation bei mantischen Praktiken, z.B. Kristallsehen u.Ä.). Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Abensberg: Kral, 1972.

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Erwartungssuggestion

Nach Emil Mattiesen eine vom Perzipienten selbsttätig bewirkte, dem Gewohnten entsprechende „Abrundung“ oder Ergänzung eines halluzinatorischen Erlebnisses. Diese kann ihrerseits wieder eine Erwartungshalluzination auslösen oder bewirken, ohne dass dem Erleben objektiv ein paranormales Faktum zugrunde liegt. Lit.: Mattiesen, Emil: Das … Weiterlesen

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Erweckung

Teresa von Ávila (1515-1582) verwendet in ihrer Mystik das Wort „erwecken“ zur Beschreibung der Erfahrung eines plötzlichen Anrufes Gottes. Im frühen Pietismus bediente man sich hingegen der biblischen Begriffe „Wiedergeburt“ und „Umkehr“, was später mit „Erweckung“ zum gebräuchlichen Ausdruck für … Weiterlesen

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Erweiterung des Ichs um das Du

Häufige Definition der Telepathie. Es geht dabei um ein Einheitserlebnis, das man als Duung des Ichs bezeichnet bezeichnen kann, die sich in einer Gefühlseinheit kundtut, bei der Du und Ich sich aufheben, meist nur für Augenblicke. Dies hat besonders im … Weiterlesen

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Erysichthon

(Griech., die Erde spaltend; lat. Erysicthon), Gestalt der griechischen Mythologie; griechischer Prinz aus Thrakien, Sohn des Königs Triopas oder des Myrmidon und König von Thessalien. Aus Frevel drang er in den heiligen Hain der Demeter ein und fällte dort, obwohl … Weiterlesen

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Erzengel

Griech. archángeloi, jene Engel, die innerhalb der Engelschar eine führende Stellung einnehmen. Pseudo-Dionysius Areopagita zufolge bilden sie den achten der Neun Engelchöre. Während die gewöhnlichen Engel für die Einzelmenschen verantwortlich sind, haben die Erzengel weitreichende göttliche Beschlüsse zu überbringen, welche … Weiterlesen

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Es

1. („Himmel“), Esdrum, sibirischer Himmelsgott, Hochgott der Keten/Jenissejer und Ordner der Welt. Am längsten Tag des Jahres nähern sich Erde und Sterne seiner Wohnung, und E. gibt ihnen Glückwünsche mit auf die Reise, manchmal auch Befehle. E. wird auch als … Weiterlesen

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Esalen-Institut

Von Michael Murphy und Richard Price 1962 gegründete Bildungsstätte bei Big Sur in Kalifornien, dessen Name von den früher dort ansässigen Esselen-Indianern herrührt. Ihr Ziel ist es, mit Hilfe führender Philosophen, Psychologen und Religionswissenschaftler neue Erkenntnisse zu erschließen, die das … Weiterlesen

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Esalen-Massage

Sanfte Köpertherapie, die am Esalen-Institut entwickelt wurde und die wichtigsten modernen Therapien enthält: Alexandertechnik, Feldenkrais, Polarity, Reiki, Rolfing und Shiatsu. Diese werden nach dem gegebenen Zustand des Patienten angewendet. Dabei muss der Übergang zu den einzelnen Techniken kontinuierlich erfolgen. Lit.: … Weiterlesen

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Esbat

(Franz. sebattre, sich amüsieren), Name für die Zusammenkünfte lokaler Hexenvereinigungen (Coven) in Vollmondnächten. Da das Mondjahr zuweilen 13 Monate hat, gibt es 13 E.s im Jahr. Traditionsgemäß dauert ein E. von Mitternacht bis zum ersten Hahnenschrei. Im Wiccakult wird der … Weiterlesen

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Eschatologie

(Griech. eschaton, das Letzte; logos, Wissenschaft), die Lehre von den letzten Dingen, d.h. vom Endgeschick sowohl des Einzelnen nach dem Tode als auch der Welt und der Menschheit. In der christlichen Theologie ist die E. seit dem 17. Jh. Ziel … Weiterlesen

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Esche

Fraxinus excelsior L., aus der Familie der Ölbaumgewächse (Oleaceae), blüht von April bis Mai und hat als christliches Attribut: Maria als Herrin inneren und äußeren Wachsens. In der Symbolik hat die E. die Bedeutung von Zeugung, Geburt und mütterlichem Schutz … Weiterlesen

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Eschenbach, Wolfram von

(1170-1217), Autor des Parzival. In ihm verbindet sich die Sage vom hl. Gral, der bei E. der Inbegriff allen menschlichen Glücks ist, mit einem keltischen Märchen vom glücklichen, schönen und guten Dümmling, der schließlich das Glück gewinnt, und mit den … Weiterlesen

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Eschenmayer, Adolph (Adam) Karl August von

(* 04.07.1768 Neuenbürg/Württ.; † 17.11.1852 Kirchheim/Teck), Arzt, kath. Naturphilosoph, Okkultist, 1783 Immatrikulation an der Univ. Tübingen zum Zwecke des Philosophiestudiums. E. sollte jedoch auf Betreiben seiner Verwandten nach dem Tod seines Vaters, des Oberamtspflegers Jakob Heinrich E., Kaufmann werden. Doch galt … Weiterlesen

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Eschmun

Phönikischer und karthagischer Heilgott. E. war der Stadtgott von Sidon, wurde aber auch auf Zypern, Sardinien und in Nordafrika (Karthago) verehrt. Er galt als schöner Jüngling und wurde als solcher mit Melqart, dem Hauptgott der phönikischen Stadt Tyros, in Verbindung … Weiterlesen

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Escobar, Marina von

(1554-1633), spanische Mystikerin. Ihr Vater Iago de Escobar war Professor für Zivil- und Kirchenrecht, ihre Mutter Margareta Montana war die Tochter des Leibarztes von Karl V. In ihren frühen Jahren widmete sich E. vor allem der persönlichen Bildung und wandte … Weiterlesen

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Esdaile, James

(* 06.02.1808 Montrose, England; † 10.01.1859 Sydenham), schottischer Arzt, 1831-35 als Arzt im Dienst der East India Company tätig, 1839-46 Direktor des Hooghly Hospital bei Kalkutta. Beeinflusst durch die Schriften des britischen Arztes John Elliotson, experimentierte E. mit Patienten unter Anwendung der … Weiterlesen

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Esel

Weltweit verbreitetes Hausstier, dessen Stammform der Afrikanische Esel (lat. Equus asinus) ist. Der E. gehört zur Familie der Pferde (Equidae) und ist von einer weiteren wilden Pferdeart, dem Asiatischen Esel oder Halbesel, zu unterscheiden. Als bewährtes Lasttier ist er von … Weiterlesen

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Eshu

Auch Eleggua, Elegba, Eshú, Echu, Exú; Trickster, Wohltäter und böser Geist, der als göttlicher Bote bei den Yoruba in Westafrika und in den davon abgeleiteten afroamerikanischen Religionen auftritt. Der E. ist ein Geist, der sich auf Märkten, an Kreuzungen und … Weiterlesen

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Eskimo

Sammelbezeichnung für die indigenen Völker, deren Siedlungsgebiet sich von Nordostsibirien über die Beringstraße und die arktischen Regionen Alaskas und Kanadas bis nach Grönland erstreckt. Die beiden Hauptgruppen sind die Inuit (Nord-Kanada und Grönland) und die Yupik (russische Tschuktschen-Halbinsel und Alaska). … Weiterlesen

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Esotera

Monatszeitschrift für Esoterik aus dem Freiburger Hermann Bauer Verlag, die von 1970 bis 2001 mit dem Untertitel „Die Wunderwelt an den Grenzen unseres Wissens“ erschien. Vorläufer im gleichen Verlag war „Der Spiegel“, der sein Erscheinen während des Zweiten Weltkrieges einstellen … Weiterlesen

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Esoterik

E. (griech. esoterikos, nach innen, zum inneren Kreis gehörig) nannte man im antiken Griechenland die Mysterienkulte und das Spekulative, das jenen verborgen blieb, die kein Interesse daran hatten, sich vom exoterischen (griech. exoterikos, nach außen, für die Öffentlichkeit) allgemeinen Interesse und … Weiterlesen

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Esoterische Astrologie

Zweig der Astrologie, der sich der „magischen“ Operation bedient, um den günstigsten Zeitpunkt zu bestimmen. Er steht daher im Gegensatz zur prognostischen (oder praktischen) Astrologie. Für die e. A. spielt sich alles Bedeutsame in der Innenwelt ab. Sie vertritt das … Weiterlesen

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ESP

Extra-sensory perception, dt.: außersinnliche Wahrnehmung, ein von J.B. Rhine (1895-1980) in die parapsychologische Forschung eingeführter Begriff; s. ASW, ASE, PE, Psi.

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ESP-Projektion

Von Hornell Hart (1888-1970) eingeführter Begriff zur Bezeichnung der Trennung des Bewusstseinszentrums vom physischen Körper, das sich nach Rückkehr in denselben an Plätze, Ereignisse oder Menschen während der außerkörperlichen Erfahrung erinnert. Lit.: Berger, Arthur S.: The Encyclopedia of Parapsychology and Psychical … Weiterlesen

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Espagnet, Jean d’

> D’Espagnet, Jean.

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Espe

(Populus tremula L.), Pflanzenart aus der Gattung der Pappeln (Populus). Dazu gehören im weiteren Sinn neben der Europäischen Zitterpapel die Grobzähnige Zitterpappel (Populus grandidentata) und die Amerikanische Zitterpappel (Populus tremuloides). Die E. blüht von März bis April, ist von schlanker … Weiterlesen

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Espérance, Elizabeth d’

> D’Espérance, Elizabeth.

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Essener

(Syr., „die Reinen“), jüdische Sekte, die um 150 v. Chr. entstand und um 70 n. Ch. unterging. Nach Josephus Flavius (Bell II 8, 4) sind die E. neben Pharisäern und Sadduzäern die dritte Philosophenschule der Juden, eine der religiösen Gruppen … Weiterlesen

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Essentia

(Lat., Essenz). Die Essenz ist im Gegensatz zu „Gift“ das in den Dingen wirkende konstruktive Prinzip, häufig auch als virtus, Tugend und Kraft bezeichnet. > Quinta essentia. Lit.: Jacobi, Jolande: Paracelsus: Arzt und Gottsucher an der Zeitenwende. Olten/Freiburg i.Br.: Walter, … Weiterlesen

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Essentialisten

Kabbalisten, für welche die Sefirot Gottes Essenz sind. Lit.: Ariel, David S.: Die Mystik des Judentums. München: Diederichs, 1993.

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Essenzen

(Lat., Wesen), wässrig-alkoholische Lösungen aus Pflanzen, welche die wesentlichen Wirkstoffe der Pflanzen enthalten. Daneben gibt es noch die aromatischen E., bestehend aus einem einzelnen ätherischen Öl oder einem Gemisch von ätherischen Ölen, wobei die Duftstoffe als Wesentliches, als „Geist“ der … Weiterlesen

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Esszettel

Kleine Zettel, mit Sinnsprüchen, Heiligennamen, Gebeten oder Bibelversen versehen, die abgekürzt oder zu Sigillen abgewandelt waren. In protestantischen Regionen Deutschlands wie Württemberg, Ostfriesland, Oldenburg oder Hamburg ließ man den Patienten seine Krankheit symbolisch „aufessen“, indem man seinen Namen, sein Geburtsdatum … Weiterlesen

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Estabrooks, George Hoben

(1865-1980), kanadisch-stämmiger Psychologe, der 1926 bei der Durchführung von Experimenten zur Telepathie unter der Leitung von William McDougall an der Harvard Universität die Erkenntnis gewann, dass bei solchen Experimenten zum einen unter Ausschluss sensorischer Hinweise größere Erfolge erzielt wurden, zum … Weiterlesen

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Estebany, Oskar

Bedeutender Heiler des 20. Jahrhunderts. E. war ungarischer Offizier und wanderte beim Ungarischen Volksaufstand 1956 nach Kanada aus. Als er 1970 in seinem 70. Lebensjahr mit Bernard Grad (*1920), Prof. für Gerontologie und anerkannter Krebsforscher, Kontakt aufnahm, um auf seine … Weiterlesen

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Estella Livermore

Ehefrau des amerikanischen Bankiers Charles F. Livermore, berühmtes Medium des 20. Jh. Sie starb 1860 in jugendlichem Alter und wurde von dem Medium Kate Fox befragt. Dabei materialisierte sich E. fünf Jahre hindurch, von 1861 bis 1866, in 388 Sitzungen … Weiterlesen

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Ester

(Hebr., „Stern“; griech.: Esther), jüdische Königin und gottesfürchtige Heroin. Nach ihr ist das Buch Esther der Bibel benannt. Sie ist Tochter des Abihail und Gattin des Perserkönigs Xerxes I. (485-460 v. Chr.). Gemeinsam mit ihrem Pflegevater Mordechai verhindert sie den … Weiterlesen

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Esus

(Auch Hesus, Aesus), keltischer Gott des Handels und der Wege, manchmal auch als Kriegsgott gesehen, der von den Galliern verehrt wurde. Er trug eine riesige Axt mit sich und wurde von drei Kranichen und einem Stier begleitet. In den Augen … Weiterlesen

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Etana

(Auch Entena, sumerisch), der zwölfte nachsintflutliche König, der als erster irdischer König nach der großen Flut die erste Dynastie von Kish begründete und den Beinamen „der Hirte, der zum Himmel aufstieg“ erhielt. Das fragmentarisch erhaltene Schriftmaterial erlaubt die Datierung der … Weiterlesen

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Etat vibratoire

(Frz., vibrierender Zustand), von Hyppolyte Baraduc d. J. (1850-1909) behaupteter Zustand, der durch Erlebnisse ausgelöst oder durch den Experimentator provoziert werden könne: „Es ist ein Wirbel von kosmischen Kräften in uns, von links nach rechts gehend, analog der Bewegung der … Weiterlesen

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Etemmu

Im Akkadischen Hauptbegriff für Geist. Nach dem Glauben der Babylonier irrten die nicht bestatteten Toten als Geister umher und konnten als böse Dämonen den Menschen Schaden zufügen. Lit.: Dictionary of Deities and Demons in the Bible (DDD). Leiden: Brill, 1999.

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Etrusker

(Lat. Etrusci, Tusci, „Tusker“; gr. „Tyrsener“, „Tyrrhener“), veraltet auch Etrurier, antikes Volk in Etrurien, das im nördlichen Mittelitalien im Raum der heutigen Regionen Toskana, Umbrien und Latium lebte und laut Dionysios von Halikarnassos sich selbst Rasenna nannte. Herodot zufolge war … Weiterlesen

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Etruskische Religion

Gekennzeichnet durch das Interesse an Tod und Jenseits. Die Etrusker bewohnten in der Antike das Gebiet der heutigen Toskana und Kampaniens sowie Teile der Poebene. Ihre kulturelle Blütezeit lag im 7.-4. Jh. v. Chr. Ihre Herkunft ist noch ungeklärt. Die … Weiterlesen

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Etsai

Baskischer Hausgeist, der angeblich nachts in Tiergestalt als Stier, Pferd, Schwein oder Ziege aus seiner unterirdischen Höhle hervorkommt. Er ist ein Meister der Künste und Wissenschaften und Lehrer des Atar(r)abi, Sohn der Mari, der Göttin der Basken. Gemeinsam mit seinem … Weiterlesen

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Etteilla

> Alliette, Jean François.

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Eufrasia

> Augentrost.

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Eugenik

(Von gr. eũ, gut, und génos, Geschlecht), auch Eugenetik, Erbgesundheitslehre, von dem englischen Naturforscher Francis Galton (1822-1911) begründetes Fach der Erbhygiene. Galton gelangte bei seinen Stammbaumforschungen zu der Überzeugung, dass außergewöhnliche Begabung in hohem Maße erbbedingt sei. Er prägte daher … Weiterlesen

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Euhemerismus

Auffassung, dass die Vorstellung von Göttern in Menschengestalt auf die Verehrung der Ahnen wirklicher Menschen zurückgehe, dass also die Götter ursprünglich Menschen waren. Diese Ansicht hat der griechische Philosoph Euhemeros von Messene in Sizilien (ca. 340-260 v. Chr.) in seiner … Weiterlesen

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Eulen

E. (Strigiformes), Ordnung von Vögeln, zu der ca. 200 Arten gezählt werden. Vertreter der Gruppe sind, außer in der Antarktis, auf allen Kontinenten anzutreffen. Die meisten Arten sind nachtaktiv und haben zahlreiche Anpassungen an ihre nächtliche Aktivität entwickelt. Innerhalb der … Weiterlesen

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Eumeniden

> Erynnien.

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Euphemismus

(Latinisierte Form von griech. euphēmía, „Worte von guter Vorbedeutung“), Ausdruck, der eine Person, eine Personengruppe, einen Gegenstand oder einen Sachverhalt beschönigend, mildernd oder in verschleiernder Absicht benennt. Dem E. liegt die magische „Macht“ des Wortes zugrunde, die sich automatisch „gut“ … Weiterlesen

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Euphorie

(Gr. eu, wohl, phora, Zustand, Befinden, lat. euphoria), bezeichnet das Wohlbefinden in Form eines gesteigerten Lebensgefühls, das bis zur überschwänglichen Gemütsverfassung reichen kann. E. geht meist einher mit allgemeiner Hochstimmung (auch Hochgefühl genannt), gesteigerter Lebensfreude, sorgloser Zuversicht und Optimismus. Sie … Weiterlesen

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Eurhythmie

Auch Eurythmie (gr. eu, wohl, rithmos, Rhythmus), besagt in den schönen Künsten Harmonie, Ordnung und elegante Proportioniertheit. E. im heutigen Verständnis, als Bezeichnung für einen bestimmten Ausdruckstanz, geht auf die Rhythmische Gymnastik des Schweizer Komponisten und Musikpädagogen Émile Jaques-Dalcroze (1865-1950), … Weiterlesen

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Europa

Innerhalb des Griechischen konnte der Name als Kompositum aus eurýs, weit, breit, und óps, Sicht, Gesicht, aufgefasst werden, woraus sich die Bedeutungen „die mit der weiten Sicht“ oder „die Breitgesichtige“ ergäbe. Es ist jedoch unsicher, ob hinter E. eine vorgeschichtliche … Weiterlesen

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Euros/Eurus

Griechischer Windgott, der aus dem Südosten kommt und Regen und Sturm bringt. Er trägt den Beinamen Argestes, „der Aufhellende“. E. ist Sohn des Astraios, Gott der Abenddämmerung, und der Eos, Göttin der Morgenröte, sowie Bruder von Boréas, Nótos und Zéphiros. … Weiterlesen

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Eurybía

In der griechischen Mythologie die Tochter der Erdgöttin Gaia und des Meeresgottes Pontos, Gemahlin des Titanen Krios und Mutter des Sterngottes Astreios, des Perses und Pallas. Ihr Name bedeutet „die weithin Gewaltige“. Lit.: Hesiod: Theogony. Cambridge, Massachusetts: Harvard University Press; … Weiterlesen

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Eurydike

(Gr., „die weithin Richtende“; lat. Eurydice), thrakische Baumnymphe (Dryade) und Gattin des Sängers Orpheus. Kurz nach der Hochzeit tritt E. auf der Flucht vor dem zudringlichen Schäfer Aristaios auf eine Schlange und stirbt an ihrem Biss. Als Verstorbene kommt sie … Weiterlesen

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Eurynome

(Gr./lat., „weites Wandern“), griechische Meeresnymphe (Okeanines) und Flussgöttin, Tochter des Titanen-Paares Okeanos und Thetys. Durch Zeus wird sie Mutter der Chariten/Grazien Aglaia, Euphrosyne und Thalia. Zusammen mit Thetis versteckt E. neun Jahre den von Hera aus dem Olymp geworfenen Hephaistos … Weiterlesen

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Eustathius von Antiochien

(† vor 338), heilig (Fest 16. Juli), anfangs Bischof von Beröa (Syrien), später Patriarch von Antiochien (323-324). Auf dem Konzil von Nicäa (325) kämpfte er gegen Arius und polemisierte gegen Eusebius von Cäsarea. Als die Arianer die Gunst Konstantins wiedererlangten, … Weiterlesen

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Eutérpe

Auch Eutelpe („die Freudenspendende“, „die Ergötzende“), eine der neun Musen der griechischen Mythologie, die vom Dichter Hesiod überliefert wurden. Sie sind die Schutzgöttinnen der Künste, wobei jede der Musen einem Gebiet zugewiesen ist und ein Attribut aufweist, das sie beschreibt. … Weiterlesen

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Eutonie

(Gr. eu, „gut“, „wohl“; tonos, „Spannung“ – daher „normale / gute / ausgewogene / harmonische Spannung“, „Wohlbefinden“), ein von Gerda Alexander (1908-1994) geprägter Begriff für eine Methode, die das Bewusstsein für den eigenen Körper steigern soll und breite medizinisch-psychologische Zustimmung … Weiterlesen

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Eva

In der biblischen Schöpfungsgeschichte die erste Frau, entstanden aus der Rippe des aus Erde geformten, in Schlaf versunkenen Adam. Der hebräische Name Evas, Hawwah, bedeutet „Mutter alles Lebendigen“. Lit: Schüngel-Straumann, Helen: Die Frau am Anfang. Eva und die Folgen, Freiburg … Weiterlesen

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Eva C.

> C., Eva.

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Evagrius Ponticus

(* 345 Ebora/Proviz Pontus, Kleinasien; † 01.01.399), Sohn eines Regionalbischofs, nach seinen Studien scheint er Mönch in der Stiftung von Basilius dem Großen geworden zu sein. Nach dessen Tod (379) zog E. nach Konstantinopel, wo ihn Gregor von Nazianz zum … Weiterlesen

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Evan

Göttliche Wesen und Personifikationen (meist weiblichen Geschlechts) der persönlichen Unsterblichkeit. Die E. gehören zu den Lasen (niedere etruskische Gottheiten) und werden häufig mit Flügeln dargestellt. Lit.: Bellinger, Gerhard J.: Knaurs Lexikon der Mythologie. München: Droemersche Verlagsanst. Th. Knaur Nachf. GmbH & … Weiterlesen

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Evaneszenz

E. (lat. evanescere, verschwinden, sich verflüchtigen) beschreibt das Phänomen, dass prä- und retrokognitive Aussagen mit zunehmendem zeitlichen Abstand vom Ereignis an Bestimmtheit und Schärfe verlieren. Der Grund liegt darin, dass der Kommunikationsfaktor sich nicht in der Zeit zu bewegen vermag. … Weiterlesen

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Evangelistensymbole

Vier geflügelte Wesen – Mensch, Stier, Löwe und Adler – symbolisieren die vier kanonischen Evangelisten. In der Kunst erscheinen sie als Attribute und in anthropomorpher Gestalt als Sinnbilder der Evangelisten. Basierend auf den Visionen bei Ez 1,1-28 hatte erstmals Irenäus … Weiterlesen

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Evans-Pritchard, Edward E.

(* 21.09.1902 Crowborough, East Sussex; † 11.09.1973 Oxford, Oxfordshire), britischer Ethnologe und Afrikanist, Sozialanthropologe. Sohn eines anglikanischen Pfarrers, studierte von 1921 bis 1924 moderne Geschichte an der Universität Oxford und erlangte dann aufgrund der Ergebnisse seiner ersten dreimonatigen Feldforschung bei … Weiterlesen

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Evans-Wentz, Walter Yeeling

(* 02.02.1878 Trenton, New Jersey; † 17.07.1965 Kalifornien), Tibetologe, Anthropologe, Yoga-Schriftsteller. E.-W. studierte an der Stanford-Universität und unternahm ausgedehnte Reisen nach Mexiko, Irland, England und Asien. Er interessierte sich zunächst vor allem für keltische Volkssagen und konstatierte einen psychischen Zusammenhang der … Weiterlesen

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Evans, Christopher Riche

(* 29.05.1931 Aberdyfi, Wales; † 10.10.1979), britischer Psychologe, Anthropologe, Informatiker, Sachbuchautor und Herausgeber von Science-Fiction. E. studierte am University College London und an der University of Reading, wo er 1963 in Psychologie promovierte. Anschließend arbeitete er am National Physical Laboratory … Weiterlesen

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Evans, Walter H.

(1817-1889), amerikanischer Swedenborg-Anhänger, auf den sich die sog. Neugeist-Bewegung beruft. W.: Twelve Lectures on the Harmonial Philosophy of Andrew Jackson Davis. Manchester: Spiritualists‘ National Union, [1925].

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Evans, Warren Felt

(* 23.12.1817 Rockingham/Vermont, USA; † 04.09.1889 Salisbury/Mass. USA), methodistischer Pfarrer, schloss sich jedoch unter dem Einfluss der Schriften E. Swedenborgs der „Church of Jerusalem“ an; Begründer der Neugeistlehre. Von dem Geistheiler Phineas P. Quimby, der ihn geheilt hatte, übernahm er … Weiterlesen

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Evergeten, Evergetä

(A. d. Griech.), „die Schön-, Gut- und Wohlhandelnden“. Diesen Namen erhielt ein kleines Volk, Agriaspä genannt, in den südlichsten Teilen der persischen Provinz Drangiana, weil sie durch die Gabe von Lebensmitteln einst den Perserkönig Cyrus den Älteren mit seiner Armee … Weiterlesen

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Everitt, Mrs. Thomas

(1825-1915), britisches Privatmedium mit einer großen Bandbreite paranormaler Phänomene (direkte Stimme, direkte Schrift: 100 bis 150 Wörter in der Sekunde, handgeschriebene Botschaften auf kleinen Zetteln, paranormale Bewegungen, Raps usw.). So behauptete z.B. eine direkte Stimme in einer Séance vom 16. … Weiterlesen

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Evestrum

(Plural evestra), nach Paracelsus ein finsterer, in der ewigen Natur geschaffener Geist, jedoch verschieden vom Astralgeist. Entgegen dem Gottesbild oder der göttlichen Idee im Menschen ist E. der Krankheitsgeist. E. nimmt die von Gott abgewendete Begierde und Imagination in sich … Weiterlesen

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Evidenz

Einsicht in einen Sachverhalt, der von sich aus einleuchtet und sich uns entweder unmittelbar, schlagartig, intuitiv und als gewiss in seiner Gegebenheit zeigt, in seiner Wesenheit erschaut oder vernommen wird. Da diese Gewissheit aber rein subjektiv ist, darf sich Erkennen … Weiterlesen

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Evokation

(Lat. evocatio, Herausrufung). Ursprünglich war bei den Römern die evocatio sacrorum als Herausführung der Schutzgötter einer belagerten Stadt üblich, damit die Einwohner nicht auf übernatürliche Hilfe zählen konnten. Der Magier versucht mittels E. eine geistige oder göttliche Wesenheit im Rahmen … Weiterlesen

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Evola, Baron Giulio

Cesare Andrea Evola (* 19.05.1898 Rom; † 11.06.1974 ebd.), Kulturphilosoph und esoterischer Schriftsteller mit antisemitischer Einstellung, Mitbegründer des italienischen Dadaismus und Philosoph eines magischen Idealismus, Kulturpessimist und Gegner der Moderne. Als Traditionalist betrachtete E. alle kulturellen Entwicklungen nach der Antike als … Weiterlesen

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Evolo, Natuzza Fortunata

(* 23.08.1924 Paravati bei Mileto in Kalabrien; † 01.11.2009 ebd.; Natuzza ist die Koseform für ihren Vornamen Fortunata), stigmatisierte Mystikerin, sprach mit den Verstorbenen und den Heiligen, soll auch die Gabe der Krankheitsdiagnose und der Lokalisierung von vermissten Gegenständen besessen haben. … Weiterlesen

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Evolution

(Lat., Entwicklung), im weiteren Sinn Umwandlung, Höherentfaltung, im engeren Sinn Entwicklung der Organismen (biologisch-organismische E.) und Entwicklung des Kosmos (kosmische E.). Zudem ist die Rede von der E. spezifischer molekularer Strukturen (Chemo-E.), auch die Entwicklung psychischer und geistiger Strukturen wird … Weiterlesen

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Evozierte Potentiale

Elektrische Spannungen, die aus Sinnesreizen im Gehirn entstehen und an der Kopfoberfläche gemessen werden können. Lit.: Bick, Claus H.: Erfolgreich durch Hypnose. München: Langen Müller, 1997; Lexikon der Psychologie in fünf Bänden. Erster Band A bis E. Heidelberg: Spektrum Akadem. Verlag, … Weiterlesen

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Ewers, Hanns Heinz

(Gebürtig Hans Heinrich Ewers; * 03.11.1871 Düsseldorf, † 12.06.1943 Berlin), Schriftsteller, Filmemacher, Globetrotter und Kabarettist. In seinen Werken zu Phantastik, Erotik, Kunst und Esoterik behandelte er auch okkulte Themen. W.: Das Grauen. Seltsame Geschichten. Erzählungen. München/Leipzig: G. Müller, 1907; Die … Weiterlesen

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Ewich, Johann

(Auch: Euwyck, Ewych, van Ewick und von Ewich, latinisiert: Ewichius bzw. Äonius; * 1525 Hoerstgen; † 07.02.1588 Bremen), studierte Medizin in Venedig und Padua, arbeitete als Arzt in Duisburg, war ab 1562 Stadtphysicus in Bremen und wirkte dort während der … Weiterlesen

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Ewig

Im Sinne von „unvergänglich“, „immerwährend“. Mystiker und Okkultisten sprechen gelegentlich von ewiger Wahrheit, ewiger Freude oder ewiger Glückseligkeit. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon esoterischen Wissens. München: Droemer Knaur, 1988.

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Ewiger Jude

Gestalt aus christlichen Volkssagen, die im 13. Jh. entstand. Sie erzählten ursprünglich von einem Menschen unbekannter Herkunft, der Jesus Christus auf dessen Weg zur Kreuzigung verspottete und dafür von diesem dazu verflucht worden sei, bis zum Jüngsten Gericht auf Erden … Weiterlesen

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Ewiges Leben

Beinhaltet zum einen die Unsterblichkeit der Seele des Menschen als geistige Personträgerin, zum andern die Glückseligkeit durch die Aufnahme in die Liebesgemeinschaft des Dreifaltigen Gottes durch Taufe und Gnade. Im Gegensatz dazu steht die materialistische Deutung, für die der Tod … Weiterlesen

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Ewiges Licht

In vielen Religionen, insbesondere im Christentum, in Indien und im Orient bekannt, symbolisiert das ewige Leben und die Unsterblichkeit der Seele des Verstorbenen. Dieses Licht wird auch mit dem Auferstehungslicht aus der „Kirche zum Heiligen Grab“ in Verbindung gebracht. Das … Weiterlesen

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Ewigkeit

(Hebr. olam, griech. aion, lat. aeternitas), kann in einem dreifachen Sinn verstanden werden: (1) als unendliche Zeitdauer, nämlich die Frage nach der E. der Welt mit folgenden Alternativen: a) Der Kosmos hat keinen Anfang und kein Ende in der Zeit. … Weiterlesen

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Exaltatio

(Lat., Erhebung), Bezeichnung einer alchemistischen Tätigkeit, bei der ein Stoff bzw. ein Präparat in einen reineren Zustand überführt oder veredelt wird. Lit.: Werner, Helmut: Lexikon der Esoterik. Wiesbaden: Fourier, 1991.

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Excalibur

Auch Caliburn, das magische Schwert König Arthurs. Der mythische Zauberer Merlin hatte das Schwert Caliburn durch einen Amboss getrieben. Arthur, dem Sohn König Pendragons, gelang es, dieses dort wieder herauszuziehen, was ihn zum rechtmäßigen Thronfolger machte. Als Arthur das Schwert … Weiterlesen

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Excessus mentis

(Lat., Heraustreten des Geistes). Ein solcher E. erfolgt nach Paulus als Ausstieg von der Sinneswahrnehmung in enger Verbindung mit Gott: „Wenn wir nämlich von Sinnen waren, so geschah es für Gott“ (2 Kor 5,13). In der Mystik ist in diesem … Weiterlesen

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Executive ESP

(Engl., Angewandte ASW), bezeichnet die Anwendung von ASW im täglichen, vor allem aber im beruflichen Leben, z.B. mittels Hellsehen und Präkognition als unternehmerische Entscheidungshilfe. Lit.: Bonin, Werner: Lexikon der Parapsychologie und ihrer Grenzgebiete. Bern/München: Scherz, 1988; Ostrander, Sheila: Vorauswissen mit PSI: … Weiterlesen

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Exekration

(Lat. execrare, einen heiligen Eid zurücknehmen), in der zeremoniellen Magie jene Operation, welche die Konsekration rückgängig macht und einen Gegenstand auf seine ursprüngliche Bestimmung zurückführt. Lit.: Miers, Horst E.: Lexikon des Geheimwissens. München : Goldmann, 1976.

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Exeter, Hexen von

1682 wurden in Exeter, England, Susanna Edwards, Temperance Lloyd und Mary Trembles als Hexen vor Gericht gestellt. Es war dies einer der letzten großen Hexenprozesse in England. Angeblich gehörten die drei Frauen in der Stadt Bideford in Devonshire einem Hexenzirkel … Weiterlesen

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Exkremente

(Lat. excrementum, Ausscheidung), allgemeine Bezeichnung für Produkte der Exkretion aus dem Harntrakt (Urin) und der Defäkation aus dem Magen-Darm-Trakt (Kot). In der Natur düngen E. den Boden. Vogelkot von fischfressenden Vögeln wird als Guano abgebaut und als phosphatreicher „Naturdünger“ eingesetzt. … Weiterlesen

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Exkurrierendes Hellsehen

Auch Reisendes oder Wanderndes Hellsehen bzw. sachverwandt mit Astralreise; bezeichnet außerdem bestimmte Formen der Bilokation u.a.m. Viele dem e. H. zugerechnete Phänomene zählt die Parapsychologie zur Telepathie. Dieser vieldeutige Begriff ist kein Fachausdruck der Parapsychologie, wohl aber der Paranormologie. Lit.: … Weiterlesen

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Exkursion

(Lat. excursio, Heraustreten; frz. excursion), Verlagern des Bewusstseins nach außen. Dies kann in verschiedenen Formen geschehen: als Astralpojektion, Astralwandern, Außerkörperliche Erfahrung, Bilokationserleben, Doppelgänger, Exteriorisation des Empfindungsvermögens, Levitationserfahrung usw. Lit.: Resch, Andreas: Phänomene der Paranormologie (R; 11). Innsbruck: Resch, 2018.

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Exobiologie

(Gr. exo‚ außerhalb), interdisziplinäre Naturwissenschaft, welche die Möglichkeit der Entstehung und Existenz von außerirdischem Leben erforscht und sich allgemein mit der Frage von Leben im All beschäftigt. Schon in der Mythologie sowie bei antiken und mittelalterlichen Philosophen wird die Ansicht … Weiterlesen

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Exopsychisch

Außerpsychisch, in der Psychologie zur Kennzeichnung nicht näher definierbarer Eigenschaften der Persönlichkeit. In der Parapsychologie zur Kennzeichnung psychischer Fremdinhalte (nach der animistischen Hypothese von Lebenden, nach der spiritistischen Hypothese von Verstorbenen), die nicht assimiliert werden. In der Pneumatologie zur Bezeichnung … Weiterlesen

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Exopsychologie

Zweig der Prä-Astronautik, der sich mit der Frage befasst, ob aufgrund der Beschreibung der Götter in den alten Mythologien Rückschlüsse auf die Charaktereigenschaften außerirdischer Wesen möglich sind. In den Mythologien werden die Götter einerseits als sehr menschliche Wesen dargestellt, was … Weiterlesen

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Exorzismus

(Latinisiert aus griech. exorkismós, „das Hinausbeschwören“), Bezeichnung für die religiöse Praxis, Dämonen bzw. Teufel, die in Menschen, Tieren, an Orten oder in Dingen vermutet werden, „auszutreiben“. Auch Befreiungsdienst, Teufels- oder Dämonenaustreibung gehören seit der Antike zu den üblichen Abwehrhandlungen, deren … Weiterlesen

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Exorzismus, Tibetischer

Methode der tibetischen Dämonologie, um böse Geister zu vertreiben, die sich des Menschen bemächtigen. Als Schutz vor solchen Angriffen dienen Mantras und Amulette. Haben sich die Dämonen bereits in den Körper eingenistet, so können sie durch folgende Methoden beseitigt werden: … Weiterlesen

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Exorzist

Jene Person, die den Exorzismus durchführt, mit dem unerwünschten Geist oder Dämon in eine direkte Kommunikation tritt und versucht, durch dessen Beseitigung mittels Gebet eine Befreiung oder Reintegration des „Besessenen“ herbeizuführen, in besonderen Fällen durch den Exorzismus (latinisiert, aus griech. … Weiterlesen

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Exoterik

(Von griech. exoterikós, nach außen gerichtet, öffentlich), bezeichnet die nach außen gewandten oder von außen zugänglichen Aspekte einer Philosophie oder Religion, im Gegensatz zu Esoterik, die sich nur mit Inhalten für Eingeweihte befasst. Nacht Pythagoras ist ein Exoteriker ein Uneingeweihter, … Weiterlesen

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Expansion

(Lat. expansio, Ausdehnung), Ausdehnung des Bewusstseins. Alles worüber sich E. erstreckt, wird vom Bewusstsein erfasst und kann in diesem gleichzeitig erlebt und aufgenommen werden. E. ist in tausend Formen des Bewusstseins möglich, angefangen von der einfachen Wahrnehmung bis hin zum … Weiterlesen

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Expansionserlebnis

Erfahrung der Ausweitung des Ich in der Meditation, in der mystischen Erfahrung und in der persönlichen Versenkung in den Bewusstseinsgrund. Lit.: Resch, Andreas: Religiöse Erfahrungen und Wunder (Reihe R; 13). Innsbruck: Resch, 2018.

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Expérience libératrice

(Fr., befreiende Erfahrung), eine Erfahrung in der Liebe, Kunst oder Religiosität, die, dem mystischen Erleben gleich, das psychische Erleben transzendiert. Sie ist, wie die mystische Erfahrung, vom Paranormalen zu unterscheiden, wenngleich Paranormales sie begleiten kann. Inhaltlich existieren nämlich das Paranormale … Weiterlesen

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Experiment

(Von lat. experimentum, Versuch, Erfahrung, Probe; das Verbum experiri, versuchen, erproben, steht im Bedeutungszusammenhang mit lat. periculum, Gefahr). In der Parapsychologie wurden seit dem Beginn wissenschaftlicher Forschungsarbeit neben dem Studium der Spontanphänomene Experimente angestellt (anfänglich meist in spiritistischer Einkleidung mittels … Weiterlesen

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Experimentelle Neurose

Von I.P. Pawlow eingeführte Bezeichnung für die Auslösung pathologischer Erscheinungen durch Anwendung bedingter Reflexe. Die gleichzeitige Anwendung bedingter Reize mit entgegengesetzter Bedeutung oder die Überforderung des Zentralnervensystems durch bedingtreflektorische Experimente führte bei seinen Versuchshunden zu schweren Verhaltensstörungen (Erregungszustände, Depressionen u.a.). … Weiterlesen

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Experimentum crucis

(Lat., Kreuzversuch), ein von Francis Bacon geprägter Begriff zur Kennzeichnung eines Experiments, dessen Scheitern die dem Experiment zugrunde liegende Theorie falsifiziert. In der heutigen Wissenschaftstheorie wird das E.c. in seiner fundamentalen Bedeutung für wissenschaftlichen Fortschritt angezweifelt, da jedes Experiment nur … Weiterlesen

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Expertensysteme

Zur Künstlichen Intelligenz gehörende Computersysteme, die Fähigkeiten von Experten simulieren, d.h. nachahmen sollen. Dazu gehört: – Ein Problem verstehen und lösen – Die Lösung erklären – Wissen erwerben und strukturieren – Seine Kompetenz einschätzen – Randgebiete überblicken Lit.: Resch, Andreas: … Weiterlesen

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Exteriorisation

(Lat. exterior, außen, nach außen), Hinausversetzung des Wahrnehmungs- und Empfindungsvermögens aus dem menschlichen Organismus (vgl. die Werke des französischen Parapsychologen Albert de Rochas d‚Aiglun, 1837-1914, Ausscheidung des Empfindungsvermögens und Ausscheidung des Bewegungsvermögens). Dabei soll es zur Ausscheidung ektoplasmatischer Gebilde bzw. … Weiterlesen

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Exteriorisationsphänomene

Zusammenfassender Ausdruck für all jene paranormalen Erscheinungen, die sich in einer Exteriorisation manifestieren; vgl. Kryptographie, Materialisation, Phantom, Spuk, Raps, Xenoglossie usw.

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Externalisation

Innere seelische Vorgänge in der Außenwelt sichtbar in Erscheinung treten lassen. E. soll bei spiritistischen Séancen auftreten, wenn sich Bilder der Astralebene im Ektoplasma manifestieren. C.G. Jung sprach von nach außen verlegter psychischer Energie als Ursache psychokinetischer Manifestationen. Lit.: Drury, … Weiterlesen

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Externalität

Übergroße Empfänglichkeit gegenüber Außenreizen. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon esoterischen Wissens. München: Droemer Knaur, 1988.

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Externsteine

Bizarre Sandsteinformation im Teutoburger Wald, die unter Natur- und Kulturdenkmalschutz steht. Die E. liegen im Gebiet der Stadt Horn-Bad Meinberg im Kreis Lippe in Nordrhein-Westfalen. Auf diesen Felsen verehrten die Sachsen ein Götterbild, das Karl d. Gr. zerstören und an … Weiterlesen

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Extispicium

> Eingeweideschau.

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Extra

Bezeichnung einer auf ungewöhnlichem Weg entstandenen fotografischen Aufnahme – etwa von vergangenen Ereignissen oder verstorbenen Personen –, die namentlich in Gegenwart eines als Katalysator wirkenden Mediums zustande kommt, aber auch spontan (als sog. ‚Geisterfoto‘) auf Film erscheint; vgl. Conceptographie. Lit.: … Weiterlesen

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Extraretinales Sehen

(Lat. retina, Netzhaut; extra, außerhalb), von der Netzhaut unabhängiges Sehen. > Dermooptisches Sehen (Hautsehen, Dermooptik). Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Abensberg: Kral, 1972.

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Extrasenory perception (ESP)

> Außersinnliche Wahrnehmung.

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Extraversionsmystik

Die Person erlebt, wie ihr ganzes Wesen eine Reise in den Himmel macht. Lit.: Ariel, David S.: Die Mystik des Judentums. München: Diederichs, 1993.

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Exu, Eshu, Esu

1) Orakelgott und Trickstergestalt bei den Yoruba in Nigeria und den davon abgeleiteten afroamerikanischen Religionen. E. verkörpert das Dynamisch-Unberechenbare, hat 200 Namen und vereinigt Gegensätze in sich. Als böser Eshu steht er im Gegensatz zu den gütigen Orisha. Ähnlich ist … Weiterlesen

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Eyeless sight

(Engl., augenloses Sehen), paranormale Fähigkeit, ohne Benützung des Auges zu sehen. Nach den Mesmeristen ist dies eine Begleiterscheinung der tiefen hypnotischen Trance. Synonyme: Biointroskopie, Dermo-optical perception (Hautoptische Wahrnehmung), extraretinal sight, paraoptic sight, skinvision (Hautsehen), Lesen mit den Fingerspitzen. Über E.s. … Weiterlesen

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Eymard, Peter Julian

(* 04/05.02.1811 La Mure d’Isère, Frankreich; † 01.08.1868 ebd.), heilig (09.12.1962, Fest: 2. August). E. spürte bereits von Jugend an eine außergewöhnliche Andacht zum eucharistischen Christus. Den Tag seiner Priesterweihe (1834) verbrachte er in ekstatischer Kontemplation der Liebe Christi im … Weiterlesen

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Eymericus, Nicolaus, OP

(* Um 1320; † 1399), span. Dominikaner 1334, seit 1357 Generalinquisitor von Aragonien, ab 1366 Großinquisitor von Spanien; ging besonders rigoros gegen die Waldenser und die Anhänger von Raimundus Lullus vor. E. verfocht die Ansicht, dass Zauberer als Ketzer zu betrachten … Weiterlesen

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Eysenck, Hans Jürgen

(* 04.03.1916 Berlin; † 04.09.1997 London), seine Hauptinteressen galten der Persönlichkeitsforschung und der Verhaltenstherapie. 1934 wanderte E. aus dem nationalsozialistischen Deutschland nach Frankreich aus, studierte dort französische und englische Literatur, Geschichte und Psychologie und promovierte nach der Übersiedlung nach England 1940 … Weiterlesen

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Ezechiel

Auch Hesekiel, einer der großen Schriftpropheten und der ihm zugeschriebene Text bzw. das gleichnamige Buch des Alten Testaments. Es entstand im 6. Jh. v. Chr. im babylonischen Exil und schildert Visionen und Symbolhandlungen des Propheten. E. gehörte zur ersten Gruppe … Weiterlesen

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Ezquerra, Pablo

(* 23.01.1626 Saragossa, Spanien; † 05.03.1696), Karmelit, Theologe, Philosoph und Autor mystischer Werke. Am 8. September 1644 trat E. in seiner Heimatstadt in den Karmeliterorden ein und legte dort am 10. September 1645 die Profess ab. Nach dem Studium der … Weiterlesen

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