Eutonie

(Gr. eu, „gut“, „wohl“; tonos, „Spannung“ – daher „normale / gute / ausgewogene / harmonische Spannung“, „Wohlbefinden“), ein von Gerda Alexander (1908-1994) geprägter Begriff für eine Methode, die das Bewusstsein für den eigenen Körper steigern soll und breite medizinisch-psychologische Zustimmung findet. Das Kernstück der Methode ist der sog. Tonus, d.h. die Grundspannung der weichen Gewebe. Die E.-Arbeit ist darauf fokussiert, Tonusveränderungen bewusst wahrzunehmen und zu lenken. > Alexander-Technik.

Lit.: Alexander, Gerda: Eutonie – Ein Weg der körperlichen Selbsterfahrung. Herausgegeben und ergänzt von Karin Schaefer. Bern: Huber, 2011.
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