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Blog-Archiv
O
Dem Namen nach unbekannte Göttin der Maya; sie wird als Greisin mit Augenfältchen und einem Webstuhl oder auch einem umgestülpten Wassergefäß dargestellt. Eine Schlange auf ihrem Haupt könnte auf einen dunklen, unheilvollen Aspekt hinweisen. Manche Forscher sehen in ihr das … Weiterlesen
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O., Spuk von
Im Haus des Ehepaares Christaller in dem Ort O. in Schwaben ereignete sich in den Jahren 1894-1900 ein Spuk, der die Frau des betroffenen protestantischen Pfarrers, die Autorin Helene Christaller, zur gleichnamigen Novelle anregte. Es ging das Gerücht um, dass … Weiterlesen
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O.T.O.
Steht für Ordo Templi Orientis, Orden der Orientalischen Templer oder Orden des Tempels des Ostens, das ist: der Orden des Ortes, an dem die Sonne aufgeht und das Licht der Welt erscheint. Der O.T.O wurde um 1896 von Karl Kellner … Weiterlesen
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O’Donnell, Elliott
(* 07.02.1872 Bristol; † 08.05.1965), brit. Autor von zahlreichen Spuk- u. Geisterbüchern; entstammte einer alten irischen Familie, von der er behauptete, dass sie von ihrer eigenen Banshee (Todesfee) heimgesucht wurde. Sammler von „Geisterfotografien“, besuchte viele Spukorte. Nach seiner Ausreise in die … Weiterlesen
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O’Key, Jane / Elizabeth
Epileptische Schwestern, die in der Medizin in den 1830er Jahren für einiges Aufsehen sorgten. Ihr Arzt, Dr. John Elliotson, machte mehrere Exprimente mit den beiden, die ihn zur Überzeugung brachten, dass sie im Trancezustand Fähigkeiten zeigten, die sie sonst nicht … Weiterlesen
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Oannes
(Chaldäische Mythologie), ein halbgöttliches Wesen, das die Baylonier angebetet haben sollen. Obwohl ein Ungeheuer mit mächtigem Fischleib, einem Menschenkopf mit Menschenstimme unter dem Fischkopf und Menschenfüßen am Fischschweif, war O. doch gut und weise. Sein Wohnsitz war angeblich das Rote … Weiterlesen
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Oase Siwa
Ägypt. Sekhetam, „Palmland“, liegt als westlichste Oasengruppe Ägyptens in der Libyschen Wüste und erstreckt sich zwischen der Qattara-Senke im Norden und dem Ägyptischen Sandmeer im Süden. Die Geschichte der Oase lässt sich bis in die 18. Dynastie (1500 v. Chr.) zurückverfolgen. … Weiterlesen
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Obadja
Das kürzeste prophetische Buch des AT (21 Verse) über das Gericht und das zukünftige Heil; voraugesetzt die Katastrophe von 597-587 v. Chr. (Untergang Jerusalems); der Verfasser ist unbekannt. Ein Teil des Buches findet sich bei Jeremias (49,7-22) mit zweifacher Bedeutung: … Weiterlesen
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Obeah
Auf Jamaica ein Wesen, das sich heimlich in alle Betätigungen des menschlichen Lebens einschaltet. So werden Opfer- und Versöhnungsriten vom „Obeah Man“ durchgeführt, der zugleich Priester, Magier und Medizinmann ist. In der reichen folkloristischen Welt Jamaicas ist das Wort O. … Weiterlesen
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Obelisk
(Plural: Obelisken; griech. obelískos, lat. obeliscus, Diminutiv obelós, dt. Spitzsäule, [Brat]spieß), frei stehender, hoher, nach oben hin verjüngter, in ursprünglicher Herstellungsart monolithischer Steinpfeiler (Stele), der eine pyramidenförmige Spitze hat, das Pyramidion, ägypt. techen. Im Alten Ägypten stellten Obelisken ähnlich der … Weiterlesen
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Oben ‒ Unten
Gehört zu den elementarsten menschlichen Erfahrungen, in denen die Polarität des Seins zum Ausdruck kommt. Oben ist das Reich der Götter, unten hausen die Dämonen und gottfeindlichen Mächte. Von oben kommt der befruchtende Regen, das männliche, zeugende Prinzip; unten ist … Weiterlesen
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Oberbewusstsein
Syn. Tagesbewusstsein, Wachbewusstsein; durch Wachheit und psychische Helligkeit ausgezeichnete Teilschicht des menschlichen Bewusstseins, Gegenbegriff zu Unterbewusstsein. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon zur Paranormologie. Abensberg: Kral, 1972.
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Obercit, Jacques Hermann
(* 02.12.1725 Arbon/Schweiz; † 02.02.1798 Weimar), Mystiker und Alchemist; Sohn eines Wissenschaftlers, der sich für hermetische Philosophie interessierte. Schon in seiner Jugend machte sich O. auf die Suche nach dem Stein der Weisen, um seine Familie zu unterstützen. Dabei hoffte … Weiterlesen
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Oberlin, Johann Friedrich
(* 31.08.1740 Straßburg/F; † 01.06.1826 Waldersbach/Vogesen), Visionär, Jenseitsforscher, engagierter evangelischer Pastor, Erfinder des Kindergartens. O. wurde als fünftes von zehn Kindern geboren, der Vater war Prof. am Gymnasium in Straßburg. Vom Vater seiner Mutter Maria Magdalena wurde berichtet, dass er … Weiterlesen
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Oberth, Hermann Julius
Prof. Dr. phil. h.c.‚ Dr.-Ing. e.h. (* 25.06.1894 Hermannstadt, Königreich Ungarn, Österreich-Ungarn; † 28.12.1989 Feucht, Nürnberger Land), österreich-ungarisch-deutscher Physiker und Raketenpionier, Vater der Weltraumforschung, Schriftsteller. O. arbeitete am Institut für Verbrennungskraftmaschinen der TH Wien, am Institut für Kraftfahrwesen in Dresden, … Weiterlesen
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Obertöne
In einem erklingenden Einzelton mitschwingende höhere Töne, deren Schwingungszahlen ganze Vielfache der Schwingungszahl des Grundtones sind. In der menschlichen Stimme schwingt, ebenso wie in den meisten klangerzeugenden physikalischen Systemen, ein komplexes Obertonspektrum mit. In der besonderen Gesangstechnik des Obertongesangs können … Weiterlesen
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Objektiver Sachenraum
Ausdruck für die Anpassung der Bewegung eines auftretenden Phantoms an die gegebenen räumlichen Verhältnisse. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon zur Paranormologie. Abensberg: Kral, 1972.
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Objektivität paranormaler Phänomene
Diese ist dann gegeben, wenn die Erscheinungen objektiv dokumentierbar sind, d.h. eine raumzeitliche Wirklichkeit aufweisen (z.B. Fotografien von Phantomen, Tonbandaufnahmen von Stimmen unbekannten Ursprungs usw.). Demgegenüber besitzen innerpsychische Phänomene wie Halluzinationen, Visionen und dergleichen bloß subjektiven Wirklichkeitscharakter. Lit.: Zahlner, Ferdinand: … Weiterlesen
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Objektmagie
Beruht auf der Annahme, dass der Teil dem Ganzen dient und dass dieser Teil (Menschenknochen, Haare, Fingernägel, aber auch Steine, Werkzeuge, Tiere, Fetische usw.) aufgrund seiner eigenen Kraftgeladenheit unmittelbare Wirkung zeitigt.Wer daher irgendetwas von einem anderen besitzt, hat Macht über … Weiterlesen
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Objektstufe
Besagt in der Traumdeutung, dass die handelnden Personen und bestimmte Situationen objektiv auf die äußere Realität bezogen werden. Da bereits hier der Subjektfaktor des Betrachters und Träumers ins Spiel kommt, gelangt man damit zur Traumdeutung auf der Subjektstufe. C.G. Jung … Weiterlesen
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Objektsuggestion
Nach Fanny Moser die Suggestion „durch einen Gegenstand als solchen“, d.h. eine Wirkung, die vom Objekt ausgeht, weil es mit einem früheren Erlebnis assoziiert wird, z.B. wenn „der bloße Anblick des Rädchens beim Zahnarzt Schmerzen verursachen“ kann. Lit.: Moser, Fanny: … Weiterlesen
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Objektwahrnehmung, telepathische
Typisch für den Aufbau der t. O. scheint eine rasch wechselnde Folge von allgemeinen Eindrücken (Farbe, Glanz, Größe usw.) zu sein. Erst gegen Ende der u.U. bizarren Informationskette scheint der Perzipient die Summe der Splittererfahrungen zu ziehen, d.h. den Gegenstand … Weiterlesen
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Oblation
Lat. offerre, anbieten; Opferdarbietungen, wie sie sich in Fortsetzung heidnischer Bräuche bis auf den heutigen Tag noch in einzelnen Gegenden erhalten haben und wogegen die Kirche bis in das Mittelalter einen energischen Kampf führte. Besonders an Gräbern, heidnischen Steindenkmälern, Bäumen, … Weiterlesen
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Obolus
(Griech. obolós, „Obol“, [allgemein für] „kleine Münze“; Plur. oboloi), bezeichnete in Griechenland eine kleine Silbermünze mit dem Wert einer sechstel Drachme. Sechstausend Drachmen waren ein Talent Silber. Der Begriff hat sich deshalb erhalten, weil er in der griechischen Mythologie eine … Weiterlesen
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Observation
(Lat. observare, beobachten, befolgen), neben der landläufigen Bedeutung auch ein Teilbereich der Superstition. Sobald etwas geschieht oder erscheint, wird dies als „Zeichen“ gedeutet, in dem sich etwas Zukünftiges ankündigt. Um sich vor bösen Überraschungen zu schützen oder das sich Ankündigende … Weiterlesen
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Observational Theories (OTS)
Alle OTS gehen von der Annahme aus, dass die paranormalen Phänomene den Gesetzen der Physik nicht prinzipiell widersprechen, sondern lediglich als „schwache Verletzung“ der bestehenden physikalischen Theorien anzusehen sind. Eine weitere Charakteristik der OTS besteht in der herausragenden Bedeutung des … Weiterlesen
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Obsession, dämonische
Dämonische Besessenheit. Es sind dies die klassischen Besessenheitsformen, bei denen die Person gespalten ist. Sie spürt auf vielerlei Weise die Präsenz einer anderen Wesenheit, die in ihr lebt und sie konditioniert, dominiert und attackiert; ein Etwas, das (auch mit Gewalt) … Weiterlesen
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Obsidian
Der schwarze, aus vulkanischem Glas bestehende Stein, auch Apachenträger genannt, diente im alten Mexiko der Geisterabwehr. Zu quadratischen, magischen Spiegeln geschliffen, diente er als Medium zum Wahrsagen, d.h. er ermöglichte den Blick in die Vergangenheit, die unbekannte Gegenwart und die … Weiterlesen
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Occultum
Auch Sanctuarium, ein besonders ausgestatteter und ausschließlich für magische Zwecke benutzter Kultraum, Arbeitsraum des Magiers. Nach Möglichkeit soll der Raum nur ein Fenster haben mit gedämpftem Lichteinfall. Vor der Benutzung sind die Wände mit einer marmorierten Tapete neu zu tapezieren, … Weiterlesen
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Occulus triplex
(Lat. dreifaches Auge), bezeichnet ein wichtiges Modell der christlichen Mystik des Hochmittelalters, das von dem Theologen und Philosophen Hugo von St. Victor entworfen und durch Bonaventura systematisiert wurde. Neben der sinnlichen Anschauung (oculus carnis, Auge des Fleisches) und der rationalen … Weiterlesen
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Och
Nach dem Arbatel de Magia Veterum einer der sieben olympischen Geister, die von Gott dazu bestimmt seien, die Welt zu regieren. O. ist der Geist der Sonne und verleiht Gesundheit und Weisheit. Er vermag alle Dinge in reines Gold und … Weiterlesen
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Ochema
(Griech., Fahrzeug, Wagen, hier „Seelenfahrzeug“), Bezeichnung des Feinstofflichen als substantielles Substrat für Leib und Seele, auf dem der menschliche Geist einherfährt. Durch die Dissertation des niederländischen Philosophen Jakob Johannes Poortman, Ochema, geschiedenis en zin van het hylisch pluralisme (1954, dt.: … Weiterlesen
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Ochorowicz, Julian Leopold
(* 23.02.l850 Radzymin/Polen; † 0l.05.l9l7); Philosoph und Parapsychologe; 1873 Dr. phil. an der Univ. Leipzig; 1892 Heirat mit Maria Lescynska; Mitbegründer des Psychologischen Instituts der Univ. Warschau; 1881 Dozent für Psychologie und Naturphilosophie und Medialität. Zu seinen Versuchspersonen zählte u.a. … Weiterlesen
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Ochse
Nach dem griechischen Geschichtsschreiber Diodorus Siculus (1. Jh. v. Chr.) habe als Erster der Vegetationsgott Dionysos einen O. vor den Pflug gespannt, um Ackerbau zu betreiben. Das kastrierte männliche Rind ist, im Gegensatz zum wilden Stier, ein Symbol der Geduld, … Weiterlesen
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Ockhams Rasiermesser
Erkenntnistheoretischer Begriff nach dem englischen Theologen und Philosphen Wilhelm von Ockham (um 1285-1347/8), auch als Ockhams Ökonomiebegriff bezeichnet, der besagt, dass Erklärungsweisen nicht ohne Notwendigkeit eingeführt werden dürfen oder dass dann, wenn es für eine Beobachtung zwei mögliche Erklärungen gibt, … Weiterlesen
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October equus
Opfer eines sehr alten Ritus, das am 15. Oktober auf dem Marsfeld bei der Zeremonie zur Schließung der Feldzüge begangen und von den Saliern ‒ zu einer Bruderschaft zusammengeschlossene Priester, die dem Kult des Mars frönten ‒ veranstaltet wurde. Es … Weiterlesen
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Odik
Die Lehre vom Od; nach Dr. Fritz Quade (1884-1944) jenes Teilgebiet des Okkultismus, das sich auf die paranormalen Phänomene im Stofflichen (Odphysik) oder biologischen Bereich bezieht. Lit.: Quade, Fritz: Odlehre (Odik). Graz: Ed. Geheimes Wissen, 2008.
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Odilia
Auch Odilie, Odile oder Ottilie (*um 660 Elsass oder Burgund; † 720 Kloster Niedermünster beim Odilienberg), Äbtissin, wird als Schutzpatronin des Elsass und als Patronin des Augenlichtes verehrt. Der Name O. ist eine Nebenform von Ottilie und leitet sich von … Weiterlesen
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Odin
Auch Wodan (südgerman. Wōdan, altisländ. Óðinn, altengl. Wōden, altsächs. Uuoden, altbair. Wûtan, altniederländ. Wuodan, ahdt. Wuotan), Hauptgott in der nordischen und kontinentalgermanischen Mythologie. In der eddischen Dichtung tritt er als Göttervater, als Kriegs– und Totengott, als ein Gott der Dichtung … Weiterlesen
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Ödipuskomplex
Von Sigmund Freud (in Anlehnung an die Ödipus-Sage) eingeführte Bezeichnung für die libidinöse Bindung eines Kindes an den gegengeschlechtlichen Elternteil bei gleichzeitiger Eifersucht und Abneigung gegenüber dem gleichgeschlechtlichen Elternteil, als Ausdruck der kindlichen Sexualität. Die mangelhafte Verarbeitung der L. bildet … Weiterlesen
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Odische Kraft
Auch Od, Odkraft, Odische Lohe, Odyle (engl. od, odic force, odyle, odyllic force), Bezeichnung einer feinstofflichen Energie durch Baron Karl von Reichenbach um 1840, die in Zusammenhang mit Magnetismus stehe. Diese Energie lasse sich in den Sonnen- und Mondstrahlen, in … Weiterlesen
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Odontomantie
(Griech. odoús, Zahn, manteia, Weissagung; engl. odontomancy), Form der Weissagung, bei der versucht wird, über das Aussehen der Zähne bzw. die Zahnstellung bei Mensch und Tier, aber auch im Falle des Auftretens von Zahnschmerzen, Aussagen über künftige Ereignisse zu treffen. … Weiterlesen
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Oedipus Aegyptiacus
(1652-1654), Kirchers Hauptwerk über alles, was er mit dem alten Ägypten verband. Mit diesem Buch wollte Athanasius Kircher (1602-1680), gleich dem jugendlichen Oedipus, jedoch ausgestattet mit dem Wissen seiner Zeit, das Rätsel der ägyptischen Sphinx lösen. Dabei symbolisiert er das … Weiterlesen
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Oekoskopie
So wurde eine von Xenokrates und auch dem hl. Basilius angeführte Divination genannt, welche besonders bei den Griechen (griech. skopein, betrachten) sehr verbreitet gewesen zu sein scheint. Sie schöpfte ihre Vorhersagen aus den Veränderungen, die an alternden Häusern und Gebäuden … Weiterlesen
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Oengus
Oder Angus, auch Aengus (ebenso bekannt unter Mac ind Óc, „Der junge Knabe“), Sagengestalt aus der keltischen Mythologie Irlands im Frühmittelalter, die wahrscheinlich auf eine keltische Gottheit zurückzuführen ist. Lit.: Clarus, Ingeborg: Keltische Mythen: der Mensch und seine Anderswelt. Düsseldorf: … Weiterlesen
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Oenomantie
Auch Önomantie (engl. oenomancy), Wahrsagen aus Wein, vor allem aus Opferwein, betreffend Farbe, Aussehen und Geschmack; Lesen in Weinhefe. Lit: Wahrsagungen und Prophezeiungen: Geheimnisse des Unbekannten. Time-Life Bücher, Amsterdam, 1991.
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Oesterreich, Traugott Erdmann Konstantin
(* 15.09.1880 Stettin; † 28.07.I949 Tübingen), nach der Kindheit in seiner Heimat aufgewachsen in Berlin, 1899/1900 Beginn des Studiums der Mathematik und Naturwissenschaften sowie der Philosophie und Psychologie an der Friedrich-Wilhelms- Universität zu Berlin, Promotion 1905, Dr. phil. (Kant und … Weiterlesen
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Oetinger, Friedrich Christoph
(* 02.05.l702 Göppingen; † 10.02.1782 Murrhardt/D), christlicher Kabbalist, evangelischer Theologe, Theosoph, Visionär, Prediger, führender Vertreter des württembergischen Pietismus. Der vielseitig interessierte Fr. Oe. war zeitlebens umstritten. So ließ das Stuttgarter Konsistorium (Kirchenleitung) im März 1766 sämtliche Exemplare seines Werkes Swedenborgs … Weiterlesen
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Ofen
Steht im Zusammenhang mit dem Feuer als eine verwandelnde Kraft. In früherer Zeit hatten die Schmiede mit Schmelzofen und Amboss fast kultische Bedeutung. In der Bibel ist der Schmelzofen ein Bild der Läuterung (Jes 48,10). Nach Mal 3,3.19 wird der … Weiterlesen
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Offenbarung
Als theologischer Begriff bezeichnet O. eine Erfahrung Gottes, die als Selbstkundgabe oder Selbsterschließung Gottes wahrgenommen wird. Somit ist O. ein rein von außen oder innen kommender Eingriff Gottes, der ausgewählte Menschen, Propheten, anspricht und ihnen Wahrheiten mitteilt, die für sie … Weiterlesen
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Offizielle Magie
Von offizieller Magie ist dann die Rede, wenn öffentliche Ereignisse in Übereinstimmung mit einem magisch effektiven Ritual zur Durchfuhrung kommen. Solche Feiern können von der Gemeinschaft oder durch eine(n) offizielle(n) Priester(in), Magier oder Schamanen realisiert werden. Hierher gehören auch alle … Weiterlesen
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Og
Ein in den fünf Büchern Mosis genannter Amurriterkönig in Baschan, an den die Israeliten bei ihrer Ankunft im Ostjordanland Boten sandten mit der Bitte, durch sein Land ziehen zu dürfen. O. verweigerte den Durchzug und zog ihnen mit seinem ganzen … Weiterlesen
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Ogboni-Bund
Religiöse Vereinigung im südwestlichen Nigeria, die als bedeutende sozio-religiöse Institution eine wichtige Rolle in der traditionellen Gesellschaft der Yoruba spielt. Als religiöse Einrichtung zelebriert der O. die als Ahnen, aber auch als Erdgeister verehrten Gründerväter und -mütter der lokalen Gesellschaften. … Weiterlesen
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Ogdoade
Pantheon von acht Göttern, insbesondere der altägyptischen Religion. Die kosmogonsiche Darstellung von Hermeopolis in Oberägypten hatte diese Form und bezog folgende Götter mit ein: Nun und seine Gemahlin Naunet, Huh und Hauhet, Kuk und Kauket, Amun und Amaunet. In diesem … Weiterlesen
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Oger
Franz. ogre, Menschenfresser. In den Märchen und Sagen der romanischen Völker ein dämonischer, menschenfressender Riese, der häufig als Gegenspieler des Helden auftritt. Der Name leitet sich vom römischen Orcus her. Lurker, Manfred: Wörterbuch der Götter und Dämonen. Stuttgart: Kröner, 1989.
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Ogilvie, John
(*Um 1580 Drum, Schottland; † 10.03.1615 Glasgow), englischer Abstammung, Konvertit, Jesuit und Märtyrer. O., Sohn eines sich zum Calvinismus bekennenden Hofbeamten, wurde 1592 zur Vervollkommnung seines Wissens nach Europa geschickt. Er schrieb sich an der Universität Helmstedt ein, konvertierte 1596 … Weiterlesen
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Ogmios
Keltischer Gott, „Kulturbringer“, den die Römer in ihrer Vorstellung der „Interpretatio Romana“ dem Gott Mercurius gleichsetzten. Beschrieben wird er als ein mit Bogen und Keule bewaffneter Alter, der eine Gruppe von Männern anführt, die durch Ketten, welche von ihren Ohren … Weiterlesen
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Ogopogo
Das kanadische Gegenstück zu Nessie, ist ein Monster, das im Okanagan-See in British Columbia hausen soll. Vermutlich ist es mit Naitaka, der indianischen Wasserschlange, verwandt, einer dämonischen Gottheit, der Schweine und Hühner geopfert wurden. In den 1920er Jahren kam es … Weiterlesen
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Ogum
Auch Ogun, bei den westafrikanischen Yoruba und Anhängern des Makumba-Kultes der Gott des Krieges, der Jagd, der Steine und der Herr des Eisens. Er ist rot und zählt Mars zu seinen dienstbaren Geistern. Aus Eisen sind auch die wichtigsten Kultobjekte. … Weiterlesen
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Ohlhaver, Hinrich
(* 03.l0.1868; † 07.0l.1950), Autor spiritistischer Weltanschauung, seine Frau geb. Tambke (* 31.03.1866; † 16.12.1951) war ein bedeutendes Materialisationsmedium. In seinem Buch Die Toten leben berichtet O. über seine Erfahrungen mit dem Medium Elisabeth Tambke, seiner Frau. Er wollte das … Weiterlesen
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Ohnekopf
Menschen ohne Kopf werden vom hl. Augustinus in De civitate Dei (dt. Vom Gottesstaat) als Bewohner Äthiopiens genannt. Sie sind häufig im Volksglauben vertreten, so z.B. der kopflose Schäfer oder der Wor, der seinen Kopf unter dem Arm trägt. Lit.: … Weiterlesen
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Ohr
(Lat. auris), jener Teil des Sinnesorgans, mit dem Geräusche, Klänge, Laute und Töne aufgenommen werden. Zum Innenohr gehört auch das Gleichgewichtsorgan. Die Wahrnehmung akustischer Signale wird wesentlich davon mitbestimmt, wie Schallschwingungen vom Außenohr über das Mittelohr hin zu den Nervenzellen … Weiterlesen
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Ohrenbläser
(Engl. horse whisperer), im britischen Hexenwesen jemand, der angeblich die magische Fähigkeit besaß, mit Pferden zu kommunizieren und sie sich gefügig zu machen. Machtworte und Zauber, die diese Ergebnisse herbeiführten, wurden argwöhnisch geheimgehalten. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon esoterischen Wissens. München: … Weiterlesen
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Ohrmizd
Im Manichäismus der Urmensch, in dem sich die Seele vom „Vater der Größe“ personifiziert hat, um gegen die Mächte der Finsternis vorzugehen. Zuerst wird O. von den Dämonen (Archonten) verschlungen, dann aber vom „Lebendigen Geist“ wieder zum Paradies des Lichts … Weiterlesen
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Oinomantie
(Engl. oinomancy), divinatorische Ausdeutung der Formen verschütteten Weins. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon esoterischen Wissens. München: Droemerische Verlagsanstalt, 1988.
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Ojas
(Skrt., wörtl.: Kraft, Lebenskraft), die höchste Form der Energie im menschlichen Körper. Durch unentwegtes Üben von Enthaltsamkeit und Läuterung werden andere Energieformen wie Sexualität usw. in O. umgewandelt und im Gehirn gespeichert. Sie können sich als spirituelle wie auch als … Weiterlesen
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Okeaniden
(Okeanides), Söhne des griechischen Wassergottes Okeanos. Es sind damit vor allem die Flussgötter gemeint, wie z.B. Achelóos. Lit.: Lurker, Manfred: Wörterbuch der Götter und Dämonen. Stuttgart: Kröner, 1989.
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Okeaninen
(Okeaninai), Gruppe von Nymphen und Flussgöttinnen, die zusammen mit den Okeaniden die 3.000 Kinder des Titanenpaares Okeanos und Tethys bilden. Die bekanntesten unter ihnen sind Styx und Doris. Lit.: Lurker, Manfred: Lexikon der Götter und Dämonen. Stuttgart: Kröner, 1989; Bellinger, … Weiterlesen
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Okeanos
In der griechischen Mythologie ursprünglich der die Erdscheiben umfließende Strom, in Verbindung mit anderen Flüssen und Meeren gedacht, aber dennoch von diesen getrennt. Erst später wurde O. zur Bezeichnung für das Weltmeer (Ozean). Personifiziert war O. ein Titan, Sohn des … Weiterlesen
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Oki, Masahiro
(1921– 1985), ideosynkratischer Lehrer, Heiler, Philosoph und Begründer eines sehr individuellen Yoga-Systems. In Korea geboren, studierte O. als junger Mann zunächst an einer Militärakademie und belegte auch einen Kurs in Medizin, bevor er Soldat wurde. 1939 heuerte ihn die koreanische … Weiterlesen
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Okkasionalismus
(Lat. occasio, Anlass, Gelegenheit), Lehre, die sich unter den Schülern von Descartes ausbildete; sie verwirft die unmittelbare Wechselwirkung zwischen Leib und Seele und vertritt die Ansicht, dass ein Drittes (Gott) jeweils eingreift, um bei jedem Akt die Übereinstimmung von leiblichen … Weiterlesen
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Okkult
(Lat. occultus, geheim, verborgen), Bezeichnung für jene Naturerscheinungen psychischer oder physischer Art, die sich wegen der ihnen anhaftenden faktischen und theoretischen Ungreifbarkeit einer natürlichen Erklärung entziehen. Ihre methodische Erforschung ist Aufgabe der Paranormologie. > Okkultismus > paranormal > parapsychologisch. Lit.: … Weiterlesen
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Okkulte Phänomene
Vorgänge, Zustände und Erscheinungsweisen paranormaler Art in physischen, psychischen und geistigen Gegebenheiten; etwa syn. paranormale Phänomene. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Hgg. von Andreas Resch. Abensberg: Josef Kral, 1972.
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Okkultismus
(Lat. occultus, geheim, verborgen), dem Sinn nach zuerst von Agrippa von Nettesheim (1436-1535) in seiner Schrift De occulta philosophia gebraucht, wurde das Wort mit anderer Sinngebung im 19. Jh. neu entdeckt und vor allem durch Éliphas Levi (Ps. für ehem. … Weiterlesen
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Okkultistische Freimaurerei
Während viele Freimaurerlogen im 18. Jh. Horte der Aufklärung waren, wurde von anderer Seite erfolgreiche Versuche unternommen, die gegen die Außenwelt abgeschlossenen Bauhütten zum Deckmantel der starken okkultistischen Strömungen der Zeit zu machen. Dafür typisch ist z.B. die Art und … Weiterlesen
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Okkultorden
Unter O. fallen neognostische Gemeinschaften freimaurerischer, rosenkreuzerischer oder theosophischer Herkunft, ebenso wie Gemeinschaften, die esoterische, neugnostische, okkultistische (sexual-)magische und satanistische Traditionen mit Gemeischaftsformen verbinden, welche gekennzeichenet sind durch Arkandisziplin, Initiation, eine Vielfalt von Einweihungsstufen und Zugehörigkeitsgraden sowie gemeinschaftliche Rituale. Typisch … Weiterlesen
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Okkultsyndrom
Essentielle Kennzeichen des O. sind: Angst vor einer unheimlichen Macht, die hinter der Okkulttechnik steht; der Zwang, immer weiter praktizieren zu müssen, weil die Macht nur verfügbar wird, wenn genau und rituell praktiziert wird; sich verstärkender Glaube an die „Macht“, … Weiterlesen
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Oknos
(Altgriech., „Zauderer“), Gestalt aus der griechischen Unterwelt. Der O. kauert hilflos vor Hölzern, die ihm entglitten sind, oder flicht ein Seil, dessen fertiges Ende von einer neben ihm stehenden Eselin immer wieder aufgefressen wird. Lit.: Bertholet: Wörterbuch der Religionen. Stuttgart: … Weiterlesen
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Oktinomos
Griechisches Wort mit der Bedeutung „der mit dem achtlettrigen Namen“. In der okkulten Tradition hat der Großmeister jeweils einen Namen mit acht Buchstaben. So nannte sich z.B. Aleister Crowley Baphomet, als er 1922 die Leitung des Ordo Templi Orientis übernahm. … Weiterlesen
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Okulomantie
(Engl. oculomancy), Augenlesen, eine Wahrsageform, die auf Interpretationen von Augenbewegungen, Augenfarbe und anderen Merkmalen des Auges beruht. Es wird angenommen, dass bestimmte Augenbewegungen oder Merkmale auf künftige Ereignisse oder Persönlichkeitsmerkmale hinweisen können. O. wird auch als eine Form der Physiognomie … Weiterlesen
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Okuninushi
In der japanischen Mythologie des Shinto-Pantheons der Gott der Magie und der Heilkunst, dem man die Erfindung diverser Therapien und Arzneien zuschreibt. Sein Name bedeutet „Herr der großen Erde“, über die er nach ihrer Erschaffung so lange herrschte, bis Amaterasu … Weiterlesen
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Öl
Gilt in vielen Kulturen als Träger besonderer Kräfte. Vor allem Olivenöl als Produkt des Olivenbaumes, der auf dürrem Boden Frucht trägt, ist ein Symbol geistiger Kraft, aber auch ein Lichtsymbol. In den mythologischen Vorstellungen des Shintoismus galten Öle als Symbole … Weiterlesen
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Olaus Magnus
Schwedischer Geschichtsschreiber und Kartograph (1490-1557/58). Seine Historia de gentibus septentrionalibus (Rom, 1555) ist ein Hauptwerk für unsere Kenntnis der Volksüberlieferung mythologischer Art im Anschluss an altnordische Kulturvorstellungen. Niedere Dämonen wie Wassermann usw. werden hier erläutert und aus kirchlicher Sicht (der … Weiterlesen
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Olcott, Henry Steel
(* 02.08.1832 Orange/New Jersey, USA; † 17.02.1907 Adyar (Madras), Indien), Autor, Mitbegründer der neuindischen Theosophie. Aufgewachsen in New York City, arbeitete O. mit 17 Jahren auf einer Farm in Elvira, Ohio, bei seinen Onkeln, die ihn sowohl in die Landwirtschaft … Weiterlesen
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Old Jeffrey
Scherzhafte Bezeichnung, welche die Familie des Pfarrers Samuel Wesley einem jahrelang in der Familie spukenden Poltergeist gab. Es ereigneten sich Raps und unerklärliche Bewegungen von Gegenständen. Die Vorgänge begannen am 2. Dezember 1716 und dauerten angeblich bis Mitte des Jahrhunderts. … Weiterlesen
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Old Moore
(1656-1715), Autor des berühmten astrologischen Nachschlagewerkes Old Moore’s Almanack. Old Moore, eigentlich Dr. Francis Moore, war Lehrer, Arzt und Astrologe. 1699 brachte er seinen ersten Almanach heraus und warb darin für Pillen und Arzneien. Im Jahr darauf folgte die zweite … Weiterlesen
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Old Shuck
Auch Black Shuck, ein in Norfolk und anderen Gegenden Ostenglands bekannter Phantomhund, dessen Name sich von dem angelsächsischen Wort scucca ableitet, was so viel wie Satan bedeutet, oder von dem regionalen Dialektwort shucky („haarig“). Der Geist soll die ansehnliche Größe … Weiterlesen
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Öle, heilige
Mit dem Öl, das aus der Frucht des Ölbaumes gewonnen wird, wurden wegen der mit ihm verbundenen Symbolik im AT Könige (1 Sam 10,1; 16,13; 1 Kön 1,39), Aaron und seine Söhne sowie die Geräte des Heiligen Zeltes (Ex 30,22-33; … Weiterlesen
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Oleum Sancti Nicolai
Aus dem Sarkophag des hl. Nikolaus wurde und wird ‒ der Tradition nach schon in Myra ‒ jährlich eine Flüssigkeit von 7-8 Litern aufgefangen, die „Oleum Sancti Nicolai“ oder auch Nikolaus-Manna oder Manna di S. Nicolai genannt wird. Der ‒ … Weiterlesen
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Olfaction coloreé
(Frz., „Geruchsfärbung“) Farbenriechen, spontane Farbempfindung bei Geruchseindrücken mit der Tendenz, Gerüche als bestimmte Farben zu beschreiben (Synästhesie). Lit.: Lexikon der Psyhologie, Bd. 3: M-Ref. Heidelberg: Spektrum Akademischer Verlag, 2001.
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Olier, Jean-Jacques
(1608-1657), Pfarrer von St. Sulpice in Paris, der 1641 ein Priesterseminar gründete und die Pfarre kollegial mit einer kleinen Priesterguppe leitete. 1649 erschien ihm die Gottesmutter, die ihn in seinem Gebetsleben stärkte und zu größerem geistigen Fortschritt führte. Von mystischen … Weiterlesen
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Olivenbaum
Auch Ölbaum, mediterrane Kulturpflanze, deren antike Symbolik eng mit dem aus den Früchten gewonnenen Öl verbunden ist. Der Echte Ö. (olea europea) mit knorrigem Stamm und weidenartigen, an der Unterseite silbergrauen Blättern kann bis zu 1000 Jahre alt werden. Er … Weiterlesen
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Olivenzweig
Antikes Symbol des Friedens und der Versöhnung. Seine ikonografische Verbindung mit der Taube beruht auf dem alttestamentlichen Bericht von Noah und dem Ende der Sintflut. „Gegen Abend kam die Taube zu ihm zurück, und siehe da: In ihrem Schnabel hatte … Weiterlesen
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Olódùmarè
(Olorun, Olófi), bezeichnet eine göttliche Wesenheit, die weder Vater noch Mutter hat und zudem weder an Raum noch an Zeit oder Dimensionen gebunden ist. Sie ist ohne ein bestimmtes Geschlecht. Zusammen mit den Orishas und den Ahnen (égún) ist O. … Weiterlesen
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Olokun
Große Gottheit in der Religion der westafrikanischen Yoruba, mit den Tiefen des Ozeans und mit Reichtum verbunden. Je nach Region wird die Gottheit als männlich oder weiblich angesehen. Eine Rolle spielt O. ebenso in der Religon der Edo in Nigeria … Weiterlesen
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Ololiuhqui
Halluzinogene Pflanze der Gattung Rivea corymbosa (Windengewächse), deren Samen schon die Azteken als Rauschdroge verwendeten. Auch die Chinanteken und Zapoteken Mexikos benutzten sie als schamanisches Sakrament. O. führt zu lebhaften Halluzinationen in leuchtenden Farben und auffälligen Mustern. In der psychedelischen … Weiterlesen
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Ölphänomene
Von den vielen Berichten über unerklärliche Ölabsonderungen im religiösen Kontext sei hier auf die Ölabsonderung am Körper von Myrna Nazzour in Damaskus, Syrien, und an der Ikone der Gottesmutter von Kazan näher eingegangen. Am 27. November 1982 begann die von … Weiterlesen
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Olsen, Rolf
(* 26.12.1919 Wien; † 03.04.1998 Starnberg, Deutschland) Autor, Regisseur, Schauspieler, Ehrenmitglied des Instituts für Grenzgebiete der Wissenschaft, Innsbruck. In Wien geboren, absolvierte O. die Theresianische Akademie und war dort Seminarist des Reinhard Seminars. Als Autor, Schauspieler und Regisseur gehörte er … Weiterlesen
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Olufs, Hark
(1708-1754), Sohn eines Amrumer Schiffseigners. Als 16jähriger Matrose fiel O. 1724 bei den Scilly-Inseln in die Hände türkischer Seeräuber und wurde auf dem Sklavenmarkt von Algier verkauft. Schließlich gelangte er in den Besitz eines tunesischen Herrschers, des Beys von Constatin, … Weiterlesen
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Ölwunder zu St. Walburg
Von Dr. Siegfried Grabowski (* 1949), Berlin, stammt ein Bericht (1970) über seine Untersuchung des „Ölwunders“ zu St. Walburg in Eichstädt, Deutschland. Dabei handelt es sich um eine noch nicht geklärte Absonderung von maximal fünf Litern „Öl“ im Zeitraum vom … Weiterlesen
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Olymp
Der griechische Götterberg an der Nordgrenze Thessaliens, vor allem Sitz des Zeus. Der schwer ersteigbare, oft wolkenverhüllte Gipfel, ist ca. 2.920 m hoch. Im Übrigen trugen mehere Berge Griechenlands und Kleinasiens diesen Namen, der vorgriechisch schlicht nur „Berg“ hieß. Der … Weiterlesen
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Olympia
Griechische Kampfspiele, die alle vier Jahre im Sommer zu Ehren des Zeus im heiligen Bezirk von O. abgehalten wurden und bei denen Sportler aus der gesamten griechischen Welt darum wetteiferten, es den Heroen der Mythologie gleichzutun. Während dieser panhellenischen Wettkämpfe … Weiterlesen
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Olympier
Die zwölf hohen Gottheiten der antiken griechischen Mythologie: Zeus, Hera, Poseidon, Demeter, Apollo, Artemis, Hephästos, Pallas Athene, Ares, Aphrodite, Hermes und Hestia. Manchmal wird auch Hades (Pluton) dazugezählt. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon esoterischen Wissens. München: Droemersche Verlagsanst., 1988.
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Olympiodoros
Autor eines Traktats Über die heilige Kunst des Steines der Weisen (ed. M. Berthelot 1887-88), möglicherweise identisch mit einem neuplatonischen Philosophen O. von Alexandrien aus dem 6. Jh., der Kommmentare zu den Schriften Platons verfasste. Der Alchemist O. schrieb, das … Weiterlesen
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Olympische Geister
Nach dem mittelalterlichen Grimoire Arbatel die sieben Planetengeister des Olymp, die auf Geheiß Gottes die Welt regieren: Aratron (Saturn), Bether (Jupiter), Phalec (Mars), Och (Sonne), Hagith (Venus), Ophiel (Merkur) und Phul (Mond). Mit Ausnahme Saturns, der unter den Olympiern keine … Weiterlesen
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Omarr, Sydney
(* 05.08.1926 Philadelphia, PA; † 02.01.2003 Santa Monica, CA), Astrologe, Schriftsteller, Journalist, Herausgeber und Autor. Geboren als Sidney Kimmelmann, wurde er schon in der Jugend Astrologe. Als junger amerikanischer Soldat während des Zweiten Weltkriegs in Okinawa gestaltete er im Militärradio … Weiterlesen
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Omega
Letzter Buchstabe des griechischen Alphabets; vor allem im Christentum Symbol des Endes und der Vollendung der Welt. So nennt der französische Jesuit Pierre Teilhard de Chardin den anzustrebenden Zielpunkt der Menschheitsentwicklung den „Punkt Omega“. Lit.: Herder-Lexikon Symbole. Freiburg i.Br.: Herder, … Weiterlesen
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Omen
(Lat., Pl. omina), gutes oder böses Vorzeichen, das den Ablauf eines künftigen Ereignisses andeutet. Im Gegensatz zum eigens befragten Orakel wird das O. ungesucht zuteil und benötigt keine weitere Deutung. Der Glaube an die Bedeutung von Omina beruht auf der … Weiterlesen
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Omen-Astrologie
Fortsetzung des altbabylonischen Sternenkults und zugleich die erste Stufe der babylonischen Astrologie. Ohne Tierkreiszeichen befasste man sich ca. 1200 bis 700 v. Chr. orakel-orientiert mit Ereignissen von allgemeinem Interesse und großer Tragweite (gute oder schlechte Ernte, Krieg oder Frieden). Die … Weiterlesen
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Ometecuhtli
Bei den Azteken der „Herr der Dualität“, eine der Hauptschöpfergottheiten des aztekischen Pantheons. O. war zwar ein wichtiger Gott, stand aber rangmäßig unter Tloque Nahuaque, dem höchsten Gott, der universale göttliche Kraft verkörperte. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon esoterischen Wissens. München: … Weiterlesen
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Omina
Weisungen aus dem Jenseits, die ohne Eingreifen des Menschen erfolgen. So sah z.B. das Volk zehn Jahre vor dem Eintreffen der Spanier in Mexiko eine merkwürdige Erscheinung, die es als schlimmes Zeichen deutete. Es war eine große Flammensäule, die nachts … Weiterlesen
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Omophagie
(Altgriech. ōmophagía, von ṓmos, roh, und phageîn, essen, verzehren), das auf das als Sparagmos bezeichnete Zerreißen von lebenden Tieren (und auch Menschen) folgende Essen des rohen Fleisches im Kult des Dionysos. Der verbreitete primitive Kulturbrauch des Verschlingens von rohem Fleisch … Weiterlesen
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Omoplatoskopie
(Griech., Scapulimantia der Römer, Schulterblatt–Weissagung), eine der ältesten bei Lappen, Kalmücken, Mongolen, Tungusen, Afghanen, Beduinen verbreitete Zukunftserforschungsart, bei der man das Schulterblatt eines Tieres ins Feuer warf und aus den entstehenden, in den allgemeinen Zügen wiederkehrenden Rissen die Beschaffenheit der … Weiterlesen
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Omphalomantie
(Griech. omphalos, Nabel, und manteia, Weissagung), antike Form der Wahrsagung aus der Beschaffenheit des Nabels, eine nahezu über die ganze Welt verbreitete Wissenschaft der Hebammen. In Frankreich und einem Teil Bayerns prophezeite man aus den Knoten des Nabels, wieviele Kinder … Weiterlesen
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Omphalopsychiker
„Nabelseelen“ oder „Nabelbeschauer“, wurden wegen ihres Meditationsobjekts Hesychasten genannt. Lit.: Bertholet: Wörterbuch der Religionen. Stuttgart: Kröner, 1985.
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Omphalos
(Griech. omphalos, Nabel), speziell im Apollotempel zu Delphi ein Marmorkegel, der den Mittelpunkt der Welt bezeichnen sollte. Die Vorstellung von der hl. Stätte als Erdnabel ist mehrfach bezeugt, so z.B. für Gordion, Rom, Bagdad, Jerusalem (vgl. Ri 9,37). Lit.: Bertholet: … Weiterlesen
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Omphaloskopie
(Griech., Nabelschau), meditative Betrachtung des eigenen Nabels. Ursprünglich bezog sich der griechische Ausdruck auf einen nebensächlichen Aspekt einer kontemplativen Gebetspraxis des Hesychasmus, einer Strömung in der orthodoxen byzantinischen Kirche. Heute ist der Begriff „Nabelschau“ umgangssprachlich für gewöhnlich mit einer negativen … Weiterlesen
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Onager
Wildesel, schwer zu bändige Unterart des Halbesels; in der Bibel Symbol für den Menschen, der keine Vernunft annehmen will, vor allem für das widerstrebende Israel gebraucht, das sich Gottes Geboten nicht beugen will. Gelegentlich ist O. auch ein Symbol für … Weiterlesen
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Oneirodynia
(Griech. oneiros, Traum, und odynae; Schmerz) durch Unruhe gekennzeichneter Traumzustand. Lit.: Bonin, Werner: Lexikon der Parapsychologie und ihrer Grenzgebiete. Bern/München: Scherz, 1976.
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Oneiroide
(Griech. oneiros, Traum), komplexe Träume, bei denen der Erlebende sich als wach empfindet und die er auch im Nachhinein nicht vom Wachzustand unterscheiden kann. Von O.n spricht man, wenn Personen bei unauffälligem neurophysiologischem Befund tage- oder wochenlang nicht ansprechbar sind. Die Betroffenen können … Weiterlesen
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Oneiroides Erleben
Das o. E., das in komatösen Zuständen auftritt, wurde 1924 von dem deutschen Psychiater Wilhelm Mayer-Gross erstmals beschrieben und in den letzten Jahrzehnten besonders durch Michael Schmidt-Degenhard empirisch erforscht. Die medizinische und pflegewissenschaftliche Fachliteratur der Gegenwart schenkt dieser Erlebnisform als … Weiterlesen
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Oneirokritikon/Oneirokritika
Bekanntes „Traumbuch“ aus dem 9. Jh., das indisches, persisches und arabisches Wissen vereint. Die Autorschaft wird einem Höfling des Kalifen, Achmad (Achmet), zugeschrieben, der sich jedoch zum Christentum bekehrte. Das Werk ist ein mit illustrierenden Beispielen versehenes Kompendium der Traumdeutung … Weiterlesen
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Oneirologie
(Griech. oneiros, Traum), jene Tätigkeiten und weltanschaulichen Konzepte, die hinter den im Traum erlebten Bildern, Handlungen und Gefühlen jeweils eine bestimmte, meist wichtige symbolische Botschaft vermuten und versuchen, diese methodisch zu deuten. In der Antike wurde den Träumen eine göttliche … Weiterlesen
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Oneiromantie
(Griech., Traumdeutung; engl. oneiromancy), mantische Traumdeutung bzw. Offenbarung durch Träume, besonders im Zusammenhang mit dem antiken Tempelschlaf; Wahrsagen durch Deutung von Träumen und nächtlichen Visionen. Wichtige antike Schriften zur O. sind Aristoteles’ Von den weissagenden Träumen, Teile von Ciceros De … Weiterlesen
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Ongon
(Mongolisch; Plural ongod; türk. ongun; aserbaidsch. onqon), eine Art Geist im schamanischen Glaubenssystem der Mongolei; gebräuchlicher Begriff in der türkischen und mongolischen Mythologie. Nach dem Tod werden alle Schamanen zu schamanisches Seelen (ongod). Innerhalb von drei Jahren nach dem Tod … Weiterlesen
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Ongwe
Urwesen in der Mythologie der Irokesen (nordamerik. Indianer), die auf der entgegengesetzten Seite der Welt leben. Es sind die im Himmel lebenden ungeschaffenen Urbilder aller irdischen und vergänglichen Geschöpfe. Lit.: Lurker, Manfred: Lexikon der Götter und Dämonen. Stuttgart: Kröner, 1989.
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Oni
Yōkai, Figuren des Volksglaubens, aus der japanischen Mythologie. Die Vorstellung reicht vom einfachen neutralen Geist eines Verstorbenen über grimmig-dumme Oger-ähnliche Unholde bis zu abgrundtief bösen unbarmherzigen Dämonen, denen Blutdurst und kannibalische Gelüste nachgesagt weren. Seine wahre Erscheinung enthüllt der O. … Weiterlesen
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Onimantie
Nagelschau (engl. onimancy), eine Gattung der zeremoniellen Magie, die dem Bereich der Goëtie zugerechnet wird; eine Art der „Magia specularia“ (Spiegelmagie), die zu hellseherischen Divinationen gebraucht wurde. Ihre Faszination bestand im Fixieren eines mit einer Mischung aus Öl und Ruß dunkel gefärbten Daumennagels, dessen Oberfläche … Weiterlesen
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Onokentaur
Mittelalterliche Variante des Kentaurs, halb Mensch, halb Esel. Er schätzte seine Freiheit über alles und hungerte, bis er starb, wenn er gefangen wurde. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon esoterischen Wissens. München: Droemerische Verlagsanst., 1988.
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Onomatomantie
Mit starken Angstgefühlen verbundenes zwangsartiges Suchen nach vergessenen Namen, Worten, Beziehungen; auch Namendeuterei. Lit.: Dorsch: Lexikon der Psychlogie. Bern: Hogrefe, 2020.
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Onomomantie
Bezeichnet die Vorhersage der Zukunft (Wahrsagung oder Mantik) eines Namensträgers aus dem Zahlenwert der Namensbuchstaben. Die Praxis des Wahrsagens aus Namen geht auf die griechische Antike zurück, die Erweiterung dieser Technik um die Kombination von Buchstaben und Zahlen stammt aus … Weiterlesen
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Ononhouarori
(Mythologie der nordamerik. Völker), das Fest der Torheit, das unserem Karneval oder den Saturnalien gleicht ‒ mit dem Unterschied, den die Kulturstufe der Völker mit sich bringt. Der Beginn des Festes wird im letzten Drittel des Monats Februar mit großer … Weiterlesen
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Onuris
Griechische Bezeichnung des in der oberägyptischen Stadt This verehrten Gottes Anhuret. Sein ägyptischer Name Inher bedeutet „der die ferne (Göttin) gebracht hat“ und spielt auf seine Hauptfunktion an, nämlich das in die nubische Wüste entwichene Sonnenauge, das sich im Zorn … Weiterlesen
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Onychomantie
(Griech. onyx, Fingernagel, und manteia, Wahrsagen), alte Form des Wahrsagens mittels der Fingernägel, die darin bestand, dass man im Sonnenlicht die Reflexion der geölten Fingernägel eines unschuldigen Knaben betrachtete und die auftauchenden Symbole interpretierte. Die Finger, auf denen die Symbole … Weiterlesen
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Opal
(Skrt. upala, Stein, Edelstein). Schon im alten Griechenland (opallios) und in Rom (opalus) trug er diesen Namen, und bis heute konnte sich keines der vielen manchmal verwendeten Synonyme dagegen durchsetzen. Der O. ist ein farbloser Stein aus wasserhaltiger Kieselsäure, kann … Weiterlesen
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Operantes Konditionieren
Ein 1913 von dem US-amerikanischen Psychologen Edward Lee Thorndike postuliertes Lernprinzip, welches das Lernen am Erfolg beschreibt. Diese Methode wurde von Burrhus Frederic Skinner perfektioniert und ist eine wichtige Säule im Konzept des Behaviorismus, die auf folgenden Grundprinzipien beruht: Folgt … Weiterlesen
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Operationen, magische
Beziehen sich zum einen auf die goeteia, zum andern auf die theurgia. Es handelt sich dabei, grob gesagt, um die Unterscheidung zwischen niederer (goeteia) und höherer (theurgia) Magie. Niedere Magie ist erdiger und einfacher aufgebaut, sie beinhaltet für gewöhnlich die … Weiterlesen
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Operative Astrologie
Zusammenfassende Bezeichnung für magische und medizinische Astrologie im Rahmen der Makro-Mikrokosmos-Theorie. Sie setzt das Vorhandensein einer Melothesie, eines Zuteilungssystems, voraus. Hier findet sich u.a. die Grundlage der „Zuteilung“ von Phänomenen der sublunaren Welt (Pflanzen, Tiere, Gesteine usw.) z.B. an die … Weiterlesen
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Operator
(Lat., Arbeiter, Helfershelfer), 1. in der Mathematik eine Rechenvorschrift; 2. in der Radiästhesie der Rutengänger oder Pendler; 3. im Spiritismus Bezeichnung für ein in der Experimentalsituation mittätiges, jenseitiges Geiswesen. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Abensberg: Verlag Josef Kral, … Weiterlesen
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Opetfest
In der Mitte des Überschwemmungsmonats fand in Ägypten alljährlich das „schöne Fest von Opet“ statt, in dessen Verlauf Amun seinen Tempel in Karnak veließ, um Luxor zu besuchen, wo seine Erscheinungsform Amun-Min regierte. Der König hielt persönlich den Gottesdienst, und … Weiterlesen
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Opfer
(Lat. sacrificium), kultische Handlung, Darbietung einer Gabe an eine Gottheit, wodurch zwischen dieser und dem Opfernden Gemeinschaft gestiftet wird. Daneben stehen auch O., mit deren Hilfe z.B. Verbrechen gesühnt oder dem Opfernden Kräfte verliehen werden sollen, ohne dass diese O. … Weiterlesen
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Opfergaben
Als religiöser Fachausdruck bezeichnet ein „Opfer“ bzw. eine „Opfergabe“ alles, was einmal zu einem heiligen Zweck geweiht und deswegen nicht zurückgenommen werden konnte. Die O.n, die Gott unter Gesetz dargebracht wurden, sollten dem Opfernden signalisieren, dass der Tod, Gottes Gericht, … Weiterlesen
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Opferrituale
O. werden in einer förmlichen, stilisierten, teils stereotypen Form ausgeführt und bestehen somit aus überwiegend wiederholten und wiederholbaren nachahmbaren Handlungen: – um Dank und Demut gegenüber der Schöpfung zu zeigen, – um Vergebung für den notgedrungenen Eingriff des Menschen in … Weiterlesen
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Opferstätten
Orte, an denen man Geistwesen vermutete. Um diese günstig zu stimmen, lassen die Betenden dort Gaben zurück. So befand sich z.B. im Stammland der Kalispel, eines indigenen Stammes an der Grenze zu Kanada, ein zwei Meter hoher Felsen, der in … Weiterlesen
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Opfersteine
(Altar-, Elfen- Baldersteine, Hexenkessel, Hexenwaschschüssel), erratische Felsblöcke und anstehende Gesteinsmassen mit mulden- und schalenförmigen Vertiefungen an ihrer Oberfläche, die angeblich von vorzeitlichen Völkern zum Auffangen des Blutes tierischer oder menschlicher Opfer ausgehöhlt wurden, aber auch vielen Sagen über Fuß-, Schulter-, … Weiterlesen
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Opfertafel
In den prähistorischen Epochen Ägyptens legte man die Grabbeigaben einfach neben den Toten. Erst im Alten Reich kamen die ersten O.n auf, und zwar in zweifacher Ausfertigung: als Opferscheibe in Nachahmung eines kleinen runden Tisches für die vornehmen Leute, eine … Weiterlesen
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Ophanim
(Hebr., Räder), in der jüdischen Mystik engelhafte Geistwesen um den Gottesthron, der von den Mystikern geschaut wird. Lit.: Werner, Helmut: Lexikon der Esoterik. Wiesbaden: fourier, 1991.
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Ophidiomantie
(Griech. ophis, Schlange, manteia, Wahrsagung; engl. ophidiomancy), auch Ophiomantie genannt, Methode der Weissagung, die auf der Deutung des Verhaltens von Schlangen basiert. In der Antike war O. eine wichtige Praxis in der griechischen und römischen Welt. Lit.: Chambers, Robert: Chamber’s … Weiterlesen
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Ophiel
1. Nach dem Arbatel de Magia Veterum der Geist des Planeten Merkur und Lehrmeister aller magischen Künste, der Quecksilber in den Stein der Weisen verwandeln kann. O. gehört zu den sieben olympischen Geistern, die von Gott dazu berufen seien, die … Weiterlesen
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Ophiolatrie
(Griech. ophis, Schlange), kultische Vereehrung der Schlange. Die Schlange gilt allgemein als Sexualsymbol. > Sexualmagie, > ophitische Kraft, > Tantra. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon esoterischen Wissens. München: Knauer, 1988.
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Ophiomantie
(Engl. ophiomancy), Form der Mantik oder Weissagung, bei der Schlangen beobachtet werden, um Vorhersagen zu treffen. Es wird angenommen, dass die Bewegungen, Haltungen oder Geräusche der Schlangen für das Schicksal oder die Zukunft einer Person oder Situation von Bedeutung sind. … Weiterlesen
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Ophite Cultus Sathanas
Neosatanistischer Orden, der von Herbert A. Sloane 1948 in Toledo (Ohio/USA) gegründet wurde. Die Lehre ist stark vom Gedankengut der Gnosis geprägt; unterscheidet sich vom atheistischen LaVey-Satanismus insofern, als die reale Existenz einer Gottheit, genannt Satanas, angenommen wird. Der Mensch, … Weiterlesen
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Ophiten
Auch Ophianer (altgriech. óphis, Schlange) oder Naassener (hebr. naħaš bzw. nachasch, Schlange), waren eine Richtung der Gnosis, die der Schlange im Paradies (Gen 3,1) göttliche Natur zuschrieb. Nach Irenäus von Lyon sahen die O. in dem „Schlangengestaltigen“ (Ophiomorphos), Ilda-Baoth, den … Weiterlesen
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Ophitenmahl
Gnostischer Kult, in dessen Mittelunkt die Schlange steht. Das O. gilt as Vorläufer des Satanismus. Lit.: Fendt, Leonhard: Gnostische Mysterien: ein Beitrag zur Geschichte des christlichen Gottesdienstes. München: Kaiser, 1922.
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Ophitische Kraft
(Griech. ophis, Schlange), Sexualenergien, von denen bei magischen Zeremonien Gebrauch gemacht wird, insbesondere im Ordo Templi Orientis. Dort entspricht die Schlange der Kundalini, die im untersten Chakra am Grund der Wirbelsäule geweckt wird. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon esoterischen Wissens. München: … Weiterlesen
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Ops
Römische Göttin der Ernte und des Erntesegens bzw. des Reichtums überhaupt. Ihr zu Ehren wurden mehrere Feste gefeiert, vor allem das Erntedankfest am 25. August (Opiconsivia). Bei ihr dargebrachten Gelübden wurde im Sitzen die Erde berührt. O. stand mit dem … Weiterlesen
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Optional stopping
Einflussnahme auf die Ergebnisse eines Experiments insofern, als die Zahl der Durchgänge in Abhängigkeit von den Resultaten gezielt gestoppt und das Experiment für beendet erklärt wird. Zur Absicherung und Vorbeugung einer solchen Manipulationsmöglichkeit wurde in der Parapsychologie die Anzahl der … Weiterlesen
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Opus alchemicum
(Lat., Das alchimistische Werk) Umwandlung unedler Metalle in Gold (> Alchemie). In Anlehnung an die zwölf Tierkreiszeichen wird es in zwölf Arbeiten eingeteilt: Widder (Calcinatio) Stier (Congelatio) Zwillinge (Fixatio) Krebs (Solutio) Löwe (Digestio) Jungfrau (Destillatio) Waage (Sublimatio) Skorpion (Separatio) Schütze … Weiterlesen
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Opus Mago-Cabbalisticum et Theosophicum
Bebildertes alchemistisches Werk des deutschen Alchemisten Georg von Welling (1655-1727) mit umfangreichen naturphilosophisch-theologischen Ausführungen und kabbalistischen Erläuterungen. Entsprechend den drei Grundelementen der paracelsischen Alchemie ‒ Salz, Sulphur und Mercurio ‒ ist das Buch in drei Teile gegliedert. Der erste handelt … Weiterlesen
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Oqalorak
Dämonisches Wesen im Welterlebnis der Inuit (Eskimo) des nördlichsten Kanada. Es handelt sich um einen Naturgeist (vgl. Tupilak), der die Angst vor den Gewalten der winterlichen Natur verkörpert. Er ist auch der Geist der Schneewächte, der in der scharfen Oberkante … Weiterlesen
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Ora
1. Abkürzung für Ordo Rosae Aureae (Orden der goldenen Rose), internationale esoterische Vereinigung zur Pflege pythagoreischer Traditionen sowie auf dem Gebiet der Symbolik- und Harmonielehren, zur Pflege der Mysterienreligionen und Integration der Weisheitslehren in das Weltbild der Gegenwart. 2. Auch … Weiterlesen
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Oracula Sibyllina
(Sibyllinen), 14 ‒ angeblich auf die Sibyllen zurückgehende ‒ Bücher, teils hellenistisch-jüdische, teils christliche Apologetik, Entstehungszeit zwischen dem 2. Jh. vor und dem 4. Jh. nach Chr. Die Sammlung des 5. oder 6. Jahrhunderts n. Chr. liegt noch in mehreren … Weiterlesen
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Orakel
(Lat. oraculum, von orare, sprechen), im Altertum Stätten, an denen Fragesteller von einer Gottheit nach festgelegtem Ritus und mit Hilfe eines Vermittlers Weissagungen über die Zukunft sowie Hilfe bei schwierigen Entscheidungen erhalten konnten. In einem erweiterten Sinn meint O. allgemein … Weiterlesen
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Orakelberge
Die O. haben eine ganz natürliche Grundlage, da sie sowohl ursprünglich als auch nach dem Sturz des Heidentums am längsten als Wetterorakel dienten. Bei den Sorben war dies der Katzschka (die Ente), bei den Esten der Eierberg, bei den Iren … Weiterlesen
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Orakelbräuche
Etliche Tage des Jahres galten seit jehr als Orakeltage, insbesondere Jahresendtermine und Jahresanfänge (Andreastag, Weihnachten, Silvester, Neujahr, Dreikönig). Aufgrund der Abhängigkeit agronomischer Gesellschaften vom Wetter versuchten viele Orakel, eben dieses vorauszusagen. Ebensolche „Wettervorhersagen“ erhoffte man sich vom Zwiebelorakel oder vom … Weiterlesen
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Orakelbrustschild
Eine alte Form des heutigen Oui-Ja-Brettes ist das in der Bibel erwähnte O. Für die Israeliten zur Zeit des alten Bundes waren die Priester und vor allem der Hohepriester die Verbindungsglieder zur jenseitigen Welt. Wie die Medizinmänner der Naturvölker mussten … Weiterlesen
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Orakelgewässer
Damit sind Orakelquellen, Orakelflüsse und Orakelseen bei den germanischen, keltischen und slawischen Völkerstämmen gemeint. Wasserorakel waren z.B. für die Deutschen, welche die Gewässer von Geistern bewohnt glaubten, von nicht geringer Bedeutung. Gregor III. (* vermutlich aus Syrien stammend; † 28. … Weiterlesen
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Orakelpferde
Hauptorakel bei Germanen, Slawen, Liwen und ihren Nachbarn. Bei den Germanen wurden auf öffentliche Kosten in heiligen Wäldern und Hainen weiße, zu keiner Arbeit herangezogene Pferde gehalten und an den heiligen Wagen gespannt, begleitet von dem Priester, König oder Fürsten … Weiterlesen
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Orakelpriester
Bezeichnung von Medien im lamaistischen Kulturkreis, die in oft mit Hilfe spezieller Rituale herbeigeführten Trancezuständen von Gottheiten besetzt werden und ihren Fragestellern Prophezeiungen und Ratschläge erteilen. Von wenigen Ausnahmen abgesehen, bilden die O. eine außerlamaistische Institution, weil die von ihnen … Weiterlesen
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Orakelträume
Bei den O.n sind vor allem zwei Arten zu unterscheiden: 1. Dem Träumenden erscheint ein Gott, ein Geist, ein Mensch und erteilt ihm den Orakelspruch. 2. Es gibt lediglich Gesichte, welche die Weissagung des Zukünftigen und die Wahrsagung des Verborgenen … Weiterlesen
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Orakelweisheit
Bei den Germanen der Inbegriff der Lehrorakel, die vor allem die Götterlehre, Runenkunde, Kriegswissenschaft und Regeln der Lebensweisheit betrafen. In das Gebiet der O. fallen auch jene Rätsel, die ihren Ursprung der religiösen Bildersprache und der Geheimlehre verdankten. Lit.: Ersch, … Weiterlesen
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Oram, Arthur Talbot
(1916-2005), geb. in Devizes, Wiltshire, England, schloss sich zunächst der RAF an, die er bereits 1942 verließ, um in der Finanzforschung für das Ministry of Aircraft Production (MAP) zu arbeiten, was mit vielen Reisen einherging. Sein Aufgabenbereich waren die Buchhaltung … Weiterlesen
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Orangemen
Die protestantische Geheimorganisation mit irischen Wurzeln entstand aus den Reihen des katholikenfeindlichen terroristischen Geheimbundes „Peep o’day Boys“ am 21. September 1795. Nach siegreichen Kämpfen gegen den katholischen Geheimbund „United Irishmen“ kam es im Haus von Thomas Wilson in Loughal zur … Weiterlesen
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Oranur-Experiment
Von Wilhelm Reich 1950 durchgeführtes Experiment, um DOR (deadly orgon ‒ tödliche Orgon-Energie) aus der Atmosphäre abzuziehen. Reich entwickelte dazu eine Apparatur, die er Cloudbuster (Wolkenzerstörer) nannte. Das Experiment sollte beweisen, dass das Orgon gegen radioaktive Strahlung immunisiert. Lit.: Lexikon … Weiterlesen
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Orban, Peter
(* 25.09.1944 Wittenberge; † 16.10.2024 Frankfurt/M.), Psychologe, Therapeut und Astrologe. Ab den späten 1970er Jahren arbeitete O. als Therapeut, zunächst mit Schwerpunkten auf vorgeburtlichen Erinnerungen sowie frühkindlichen Traumatisierungen (Primärtherapie, Urschrei nach Arthur Janov) und später reinkarnationstherapeutisch, auch unter dem Einfluss … Weiterlesen
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Orbs
Seit Einführung der digitalen Fotografie manifestiert sich das Paranormale nach Ansicht vieler Geisterjäger in einer neuen Form, den sog. Orbs oder auch AOIs (anomalous orbic images), d.h. sphärischen Formen auf digital aufgenommenen Bildern, wobei die Meinungen darüber in der Ghost … Weiterlesen
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Orchideen
Knabenkrautgewächse, zumeist in feuchtwarmen Gegenden vorkommend. Die Knabenkräuter haben hodenförmige Wurzelknollen (griech. orchis, Hoden) und galten daher im Altertum als Aphrodisiaka und als Fruchtbarkeitssymbole. Auch sah man in ihnen eine Lieblingspeise der Satyrn. Verschiedentlich wurden sie für Liebeszauber verwendet und … Weiterlesen
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Orcus
Römischer Todesgott, verehrt als Herrscher der Unterwelt, wo die Seelen der Abgeschiedenen, die Manen, wohnten.Von ihnen hatte die Mania ihren Namen, die im Volksglauben allmählich zu einer Gespenstergottheit wurde. Die Schilderungen der Unterwelt bei Dichtern (Vergil) sind Weiterbildungen griechischer Vorstellungen. … Weiterlesen
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Ordal
(Angelsächs. ordál, Urteil; Plur. Ordalien), Bezeichnung für das mittelalterliche Gottesurteil oder Gottesgericht (lat. iudicium Dei). Zugrunde liegt die Vorstellung, dass der Unschuldige bei der zu bestehenden Wahrheitsprobe von Gott beschützt werde. In der Bibel ist davon im AT, Num 5,11-18, … Weiterlesen
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Orden der Barden, Ovaten und Druiden
(Engl. Order of Bards, Ovates & Druids), OBOD genannt, ist ein neodruidischer Orden mit Hauptsitz in England. OBOD wurde 1964 von dem Poeten, Künstler und Historiker Ross Nichols gegründet, der Vorsitzender des 1874 von Dr. Wentworth Little aus einer Versammlung … Weiterlesen
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Orden des Elus Coëns
(„Auserwählte Coëns“), okkultistisches französisches Hochgradsystem, um 1760 von dem französischen Kabbalisten Martines de Pasqually in Bordeaux gegründet, der eine Art Zusammenfassung und geheime Auslegung der ersten Bücher des Pentateuch, vor allem der Schöpfungsgeschichte und des Exodus, verfasste. Das Werk gründete … Weiterlesen
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Ordensname
Von Ritualmagiern angenommener, oft lateinischer Eigenname zur Bekräftigung der Mitgliedschaft in einem bestimmten magischen Orden. Die O.n einiger berühmter Okkultisten aus dem Hermetischen Orden der Goldenen Dämmerung lauteten z.B.: Arthur Edward Waite (Sacramentum regis); William Butler Yeats (Daemon est Deus … Weiterlesen
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Ordnung, explizite und implizite
Von dem US-amerikanischen Quantenphysiker David Bohm (1917-1992) eingeführte Begriffe, um das Universum auf holonomen Prinzipien von einem ungebrochenen und zusammenhängenden Ganzen, das die Realität im Allgemeinen und das Bewusstsein im Besonderen einschließt, zu beschreiben. Die Phänomene der Welt, die wir … Weiterlesen
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Ordo Novi Templi
1907 durch Jörg Lanz von Liebenfels gegründete ariosophische Geheimgesellschaft, deren Regeln vermeintliche Ideale der Templer, Gralsmystik, Naturschutz und Rassismus, miteinander verbanden. Für die Zugehörigkeit und den Weihegrad, den Mitglieder innerhalb des Ordens erlangen konnten, bedurfte es einer „germanischen“ bzw. „arioheroischen“ … Weiterlesen
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Ordo Rosae Rubeae et Aureae Crucis
„Rubinrose und Goldkreuz“, Name des inneren oder zweiten Ordens des Hermetischen Ordens der Goldenen Dämmerung. Die Grade umfassten Adeptus Minor, Adeptis Major und Adeptus exemptus und entsprachen den Sphären Tiphareth, Geburah und Chesed im kabbalistischen Baum des Lebens. > Adept, … Weiterlesen
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Ordo Saturni
1980 gegründete esoterische Gruppe, die sich von der Fraternitas Saturni abgespalten hat und sich stark an die Lehren von Eugen Grosche (Pseud. Gregor A. Gregorius, 1888-1964) anlehnt. Der Planet Saturn gilt nicht als Unglücksplanet, sondern symbolisiert eine wahre esoterische Entwicklung, … Weiterlesen
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Ordres d’harmonie
Von Franz Anton Mesmer begründete Schulen, in denen der Mesmerismus in Theorie und Praxis gelehrt wurde. Lit.: Bonin, Werner: Lexikon der Parapsychologie und ihrer Grenzgebiete. Bern/München: Scherz, 1976.
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Oreaden
(Altgriech. Oreiádes), Nymphen in der griechischen Mythologie. Im Unterschied zu den Najaden (Wassernymphen) und Dryaden (Baumnymphen) handelt es sich um Bergnymphen (óros, „Berg“), die z.B. Artemis auf der Jagd begleiteten. Sie wohnen in Grotten, Wäldern und Bergen. Als eine der … Weiterlesen
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Orenda
(Irokesisch), Ausdruck für eine mystische, außerordentlich wirkende Kraft oder Macht in Mensch, Tier und Dingen, der ungewöhnliche Leistungen ursächlich zugeschrieben werden. > Mana, > Wakonda. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Abensberg: Verlag Josef Kral, 1972.
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Orestes
Bedeutende Gestalt der griechischen Sage, Sohn des mykenischen Königs Agamemnon und der Klytaimestra, Bruder von Elektra, Iphigeneia und Chrysostemis. Als sein Vater Agamemnon bei seiner Heimkehr aus Troia von seiner Gattin und Aigisthos umgebracht wurde, rettete ihn seine Schwester Elektra, … Weiterlesen
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Organprojektion
1. Hypothese, dass Erfindungen unbewusst in Analogie zu Teilen des menschlichen Körpers entwickelt wurden (Kapp: Philosophie der Technik, Braunschweig 1877); 2. in der Parapsychologie gelegentlich für bestimmte Materialisationserscheinungen (schreibende Hände u.Ä.) verwendet; 3. In der Literaturwissenschaft bezeichnet O. das Verfahren, … Weiterlesen
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Organuhr
Begriff aus dem Bereich der traditionellen chinesischen Medizin (TCM). Er bezeichnet die Vorstellung, dass der menschliche Körper einem täglichen Energiekreislauf unterliege, der zu zyklisch wiederkehrenden Tageszeiten in bestimmten Funktionskreisen (Organsystemen) einen durch besondere Aktivität dieses Funktionskreises gekennzeichneten Höhepunkt erreiche und … Weiterlesen
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Organum mathematicum
Im Jahre 1661 entwickelte Anthanasius Kircher eine Sammlung von Unterrichtsmaterialien für den Mathematikunterricht, die er auf Holztäfelchen in einem Kasten unterbrachte. Er nannte dieses didaktische Hilfsmittel Organum mathematicum (Mathematische Orgel). Der Jesuit Kaspar Schott schrieb ein umfangreiches Handbuch dazu, das … Weiterlesen
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Orgiastisches
(Griech. orgia, Bezeichnung der Geheimkulte), nach heutigem Sprachgebrauch leidenschaftlich Übersteigertes, Wildes, Zügelloses, meist mit dem Beigeschmack des Unsittlichen. Die Religionsgeschichte ist, insbesondere in Verbindung mit Fruchtbarkeitsriten, voll von O.m (z.B. Phallische Kulte). „Einen rechten Sinn hat die gewaltsam herbeigeführte Steigerung … Weiterlesen
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Orgie
Rituelles Fest mit sexuellen Ausschweifungen. Die okkulte Tradition sieht einen Zusammenhang zwischen solchen Zeremonien wie dem mittelalterlichen Hexensabbat, bei dem der „gehörnte Gott“ verehrt wurde, und den wilden Tänzen und Trinkgelagen, die im antiken Rom und Griechenland zu Ehren des … Weiterlesen
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Orgon
Abgeleitet von „Orgasmus“, Bezeichnung für eine kosmische Energie (Ch’ì, Prana, Od), die der Psychoanalytiker und Sexualforscher Wilhelm Reich 1936 ins Gespräch brachte. Er war der Meinung, diese Energieform, die er bei seinen biophysikalischen Untersuchungen zur Zellstrahlung beschrieben hat, durch Experimente … Weiterlesen
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Orgon-Theorie
Geht zurück auf den Arzt und Psychotherapeuten Wilhelm Reich (1897-1957), einen Schüler Sigmund Freuds, der ein Leben lang versuchte, die Triebenergie des psychichen Geschehens, die sog. Libido, als quantitativ messbare physikalische Energie zu beschreiben, der er den Namen Orgon gab. … Weiterlesen
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Orgyen
Auch O-rgyan bzw. U-rgyan (tibet.; skrt. Oddiyana), ein mythologisches Reich, das im tibetischen Buddhismus als Geburtsstätte eines seiner Gründer, Padmasambhava, und als Heimat der Dākinis, weiblicher Dämonenwesen, angesehen wird. Geografisch wird es einem Gebiet zwischen Afganistan und Kaschmir zugeordnet, etwa … Weiterlesen
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Oriflamme
(Lat. aurum, Gold; flamma, Flamme), 1. seit Ludwig XI. Heerzeichen der französischen Könige; Fahne der Kreuzfahrer; kommt auch in einigen Hochgraden der Freimaurerei vor; 2. eine nur für kurze Zeit bestehende maurerische Zeitschrift (1902) einer irregulären maurerischen Körperschaft in Deutschland. … Weiterlesen
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Origenes
(* 185 Alexandria; † 253/254 vermutl. Tyros), christlicher Gelehrter und Theologe. Sein Vater starb den Märtyrertod. O. studierte und lehrte Literatur, wurde Katechet, entmannte sich aufgrund von Mt 19,12: „Denn es ist so: Manche sind von Geburt an zur Ehe unfähig, manche sind von den Menschen dazu … Weiterlesen
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Orion, Juliette
Sachverhalt: Juliette Orion wurde 1886 geboren und lebte zur Zeit der Heilung, am 22. Juli 1910, im Alter von 24 Jahren, in Saint-Hilaire-de-Voust (Frankreich). Juliette durchlebte eine schwere Jugend. Nach dem Tod des Vaters fand sie „in der Stadt“ eine … Weiterlesen
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Orione, Don Luigi
(* 23.06.1872 Pontecurone bei Tortona, Italien; † 12.03.1940 San Remo), hl. (2004, Fest: 12. März), gründete 1903 die Kongregation der Eremiten der göttlichen Vorsehung (Figli della Divina Providenza) und 1915 die Kongregation der Kleinen Missionsschwestern der Caritas. 1965 war sein Leichnam … Weiterlesen
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Orlach, das Mädchen von
> Gronbach, Rosina Magdalena.
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Orm
„Wurm“, in den nordischen Sprachen Bezeichnung für Drache (lat. draco) und Schlange (lat. serpens). In der altnordischen Edda ist O. ein Symbol für Untergang und Tod. Im Sagenkreis der Nibelungen warf Atli (Etzel) den Gunnar in den „ormegārd“, in die … Weiterlesen
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Ornithomantie
(Engl. ornitomancy), syn. Orneomantie, Wahrsagen aus dem Flug, dem Fressverhalten, dem Gesang von Vögeln. > Alektryomantie. Lit.: Luck, Georg: Magie und andere Geheimlehren in der Antike. Stuttgart: Kröner, 1990.
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Orobas
Ein Dämon aus der Pseudomonarchia daemonum, der zunächst die Gestalt eines Pferdes, dann die eines Menschen annehmen soll. Er kennt angeblich Vergangenheit und Zukunft, verleiht Würden, beantwortet Fragen über Gott und den Ursprung der Welt, gehorcht einem Magier aufs Wort … Weiterlesen
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Oromatua
Nach dem Glauben der Bewohner von Tahiti Schattenbildwesen, welche in die in Bast gewickelten und im Haus aufbewahrten Schädel der verstorbenen Ahnen zurückkehren. Bei Krankheit in der Familie werden die Schädel hervorgeholt und O. wird um Gesundheit angerufen. Lit.: Nölle, … Weiterlesen
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Orpheus/Orphik
Als historische Gestalt lässt sich der thrakische Sänger und Lyraspieler Orpheus ebenso wenig fassen wie der ursprüngliche Inhalt der seit dem 6. Jh. v. Chr. nachweisbaren orphischen Bewegung. Im Grundbestand des orphischen Mythos dürfte die Erzählung des Zeussohnes Dionysos angesiedelt … Weiterlesen
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Orphiker
Neben der offiziellen homerischen Religion gab es noch eine inoffizielle, die der Orphiker. Sie waren von großer Bedeutung für die griechischen Jenseitsvorstellungen, weil sie, vermutlich in Anlehnung an eine ältere Dionysius-Verehrung, als Gegenbild zum Tartarus (Hades) die Elysischen Gefilde besaßen: … Weiterlesen
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Orphisches Ei
Auch Weltenei oder Kosmisches Ei, benannt nach Orpheus, basiert auf dem Glauben und den Lehren des Orphismus im Sinne der antiken griechischen Mysterienreligion. Es wird angenommen, dass Chronos, die Personifikation der Zeit, das silberne Ei des Universums schuf, aus dem die Urgottheit … Weiterlesen
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Ort der Kraft
Auch Kraftort, Kraftplatz oder magischer Ort genannt. Als solcher wird ein Ort bezeichnet, dem eine meist positive (selten auch negative) physische, biologische und psychische Wirkung im Sinne einer Beruhigung, Stärkung oder Bewusstseinserweiterung innewohnen soll. Als Kraftorte gelten überwiegend geografische Orte, … Weiterlesen
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Ortho-Bionomie
Syn. Bionomie (griech. orthos, korrekt, bio, Leben, nomos, Gesetz), lässt sich frei übersetzen mit „den Regeln des Lebens folgen“. Bei dieser Methode handelt es sich um sanfte Körperarbeit, die auf den Prinzipien von Osteopathie und Physiotherapie aufbaut und Energiekonzepte östlicher … Weiterlesen
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Ortsbegehungen
Sie dienen der Erhebung verschiedener Daten. Dazu gehören das Überprüfen räumlicher Angaben, Größen- und Distanzschätzungen, das Sichern physikalischer Spuren und Proben, das Erheben von Messdaten zu Umgehungsvariablen sowie das Prüfen möglicher konventioneller Ursachen für berichtete Anomalien. Bei Spukuntersuchungen spielt neben … Weiterlesen
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Ortsbeschreibung, paranormale
Ein spontanes Phänomen, das auch als Aufgabe im qualitativen Experiment gestellt wird, dem sich u.a. der Sensitive Arthur Orlop (1912-1984) mehrfach unterzogen hat. In der Versuchsanordnung sitzt die Bezugsperson, über deren Wohnung bzw. Wohnort der Sensitive Aussagen machen soll, normalerweise … Weiterlesen
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Ortsgebundener Spuk
Spontan auftretendes paranormales Phänomen mit Ortsgebundenheit (an einen bestimmten Platz, Spukhäuser, Klöster, Burgen, Schlösser), das durch oft lang dauernde Spuktradition mit längeren spukfreien Intervallen gekennzeichnet ist. Ausgangspunkt sind häufig gewaltsame Todesfälle oder sonstige Tragödien. Nach spiritistischer Deutung sind die Urheber … Weiterlesen
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Orval, die Weissagung von
Eine Weissagung über die Französische Revolution und Napoleon, die im 19. Jh. in der belgischen Zisterzienserabtei Orval gefunden wurde. „Sie ist eigentlich nur ein Bruchstück aus der Weissagung eines gewissen Orval, der sie längst vor der ersten Revolution Frankreichʼs, vor … Weiterlesen
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Osanami, Tosie
(* Ca. 1862; † 1907 Japan), außergewöhnliches Medium und Heilerin, deren angeborene paranormale Fähigkeiten in ihrer Familie und in ihrem Freundeskreis um 1892 bekannt wurden. Auf Fragen gab sie in leichter Trance Auskunft über künftige Ereignisse, so z.B. über den … Weiterlesen
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Osanna Andreasi von Mantua
(* 17.01.1449 Mantua; † 18.06.1505 ebd.), selig (Kultbestätigung 1694/95), Dominikanerterziarin und später Dominikanerin, stigmatisierte Ekstatikerin, Visionärin, Charismatikerin; Leib unverwest, 1814 Übertragung der Reliquien in die Kathedrale, die Stigmen waren noch erkennbar. Die letzte Untersuchung erfolgte 1965; Grabstätte: Santuario Casa della Beata … Weiterlesen
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Osborne, Arthur
(1906-1970), Biograf und Übersetzer der Werke von Sri Ramana Maharshi ins Englische, dessen Schüler O. war. Studium in Oxford, Lehrer in Polen, später Englischlehrer in Bangkok, ging dann mit der Familie nach Thailand (damals Siam). Anfang der 1940er Jahre stieß … Weiterlesen
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Osebergfund
Schiffsgrab der Wikingerzeit, ausgegraben 1903/04 in Oseberg am Oslo-Fjord (Norwegen). Das mit reicher Schnitzerei (Tierschmuck- und Bandornamentik) verzierte Holzschiff stammt ca. aus der Mitte des 9. Jahrhunderts und ist 21 m lang und 5 m breit. Es enthielt die Totenkammer … Weiterlesen
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Osiris
Durch das Auftreten der Osiris-Religion wird in Ägypten das Unsterblichkeitsmonopol der Könige gebrochen und allen Ägyptern ein ewiges Leben zuteil. Der Totengott O. ist nicht mehr ortsgebunden, und so beginnen sich die Beamten ab der 5. Dynastie (2524-2400) am Ort … Weiterlesen
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Osiris-Symbol
Der 8. oberägyptische Gau (mit This als Residenz) hat als Zeichen ein bienenkorbartiges Gebilde, das von einem Federpaar gekrönt wirde. Schon in altägyptischer Zeit wurde das Zeichen allerdings nicht mehr verstanden und numehr auf Osiris bezogen. Man sah darin ein … Weiterlesen
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Osirite
Ein im Altertum und zum Teil im Orient heute noch gebräuchliches Zaubermittel, das die Kraft besitzen soll, die Seelen der Verstorbenen herbeizurufen. Es wurde bei nekromantischen Zeremonien als Räuchermittel usw. verwendet. Eine Entsprechung zu einer der bekannten Pflanzen konnte bislang … Weiterlesen
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Osis, Karlis
(* 27.12.1917 Riga, Lettland; † 26.12.1997), einer der bedeutendsten amerikanischen Parapsychologen. 1950 erwarb er in München als einer der ersten Akademiker den Dr. phil. mit einer Arbeit über ein parapsychologisches Thema. 1951-57 war O. Mitarbeiter von J.B. Rhine am Parapsychology … Weiterlesen
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Osmond, Humphrey
(* 01.07.1917 Surrey, Großbritannien; † 06.02.2004 Appleton, Wisconsin, USA), britischer Psychiater, der sich namentlich mit der Wirkung von psychotropen Substanzen auf die menschliche Psyche und damit mit der pharmazeutischen Behandlung von Psychosen befasste. Nach dem Besuch der Haileybury-Schule in Hertfordshire … Weiterlesen
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Ossomantie
(Lat. os, Knochen; engl. ossomancy), häufig synonym zu Osteomantie verwendet, bereits in der Antike bekannte Form der Weissagung oder Prophezeiung, die auf den Knochen oder Skelettteilen von Tieren basiert. Dabei werden die Muster und Formen auf den Knochen interpretiert, um … Weiterlesen
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Ossowiecki, Stefan
(* 22.08.1877 Moskau; † 05.08.1944 Warschau), polnischer Ingenieur, namhaftes Medium, Hellseher und Psychometer. O. konnte in verschlossenen Paketen enthaltene Informationen, auch aus großer Entfernung, lesen bzw. erkennen, ebenso charakteristische Angaben über die Geschichte der Objekte bzw. über die betreffenden Personen … Weiterlesen
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Ostanes
Auch Osthanes (* um 400 v. Chr.), legendärer Alchemist. Dem türkischen Orientalisten Fuat Sezgin (1924-2018) zufolge lebte der historische O. wahrscheinlich im 5. Jh. v. Chr. und soll bei der Begründung der Astrologie ein geistiger Nachfolger von Zoroaster gewesen sein. … Weiterlesen
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Osteopathie
(Griech. osteon, Knochen, pathos, Leiden), eine alternative Therapie, die auf den amerikanischen Arzt Andrew Taylor Still (1828-1917) zurückgeht. Er war der Ansicht, dass zwischen Wirbelsäule und dem allgemeinen Zustand des Körpers ein enger Zusammenhang besteht. So würden die Organe ungenügend … Weiterlesen
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Osterinsel
Vulkaninsel im Stillen Ozean, 4000 km von Chile enfernt. Ihren heutigen Namen erhielt die Insel von dem niederländischen Seefahrer Jakob Roggeveen, der im Auftrag der Westindischen Handelskompanie am Ostersonntag, den 5. April 1722, mit drei Schiffen dort landete. Seit ihrer … Weiterlesen
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Österr. Gesellschaft f. Parapsychologie u. Grenzbereiche der Wissenschaften
> https://parapsychologie.ac.at/
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Ostung
Universeller Vorgang, der bei allen Sakralbauten in sämtlichen Kulturen durchgeführt wurde. Sie findet sich in China und Japan ebenso wie in Indien und im Abendland und dient der Feinbestimmung der Lage des Gebäudes mit dem Kosmos. Die O. läuft folgendermaßen … Weiterlesen
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Ostwald, Wilhelm
(* 02.09.1853 Riga; † 03.04.1932 Großbothen bei Leipzig), Chemiker (Nobelpreis 1909), Pionier der Parapsychologie in Frankreich, Autor. O. wirkte 1901-1924 als Arzt in Jouet sur L’Aubois, sodann als Direktor des Institut Métapsychique in Paris. Von 1911 bis 1915 war O. … Weiterlesen
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Osty, Eugène
(* 16.05.1874; 20.08.1938), französischer Arzt, Parapsychologe, von 1924-1938 Direktor des Institut Métapsychique International in Paris. O. studierte Medizin und arbeitete von 1901-1924 als Arzt in Jouet-sur-l’Aubois. 1910 begann er sich mit den Grenzgebieten der Psychologie zu befassen und veröffentlichte 1913 … Weiterlesen
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Otfrid
(* Um 790; † 875), seltener auch Otfried, Weißenburger Mönch, Verfasser des ersten deutschsprachigen Bibelkommentars. Sein Verdienst ist die Synthese von volkssprachigem Dichtwerk und exegetischem Kommentar. Versform und Bücherzahl sind im freien Umgang mit der traditionellen Zahlendeutung zeichenhaft begründet. So … Weiterlesen
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Otto, Rudolf
Geb. als Karl Louis Rudolph Otto (* 25.09.1869 Peine, Niedersachsen; † 06.03.1937 Marburg), evangelischer Theologe, Religionswissenschaftler. Im Mai 1888 begann O. an der Universität Erlangen, Theologie zu studieren. Später wechselte er an die Universität Göttingen. 1898 wurde er mit einer … Weiterlesen
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Ouija-board
(Kunstwort aus franz. oui, ja, und engl. board, Brett) bezeichnet eine meist viereckige Tafel aus Holz oder einem anderen Stoff mit dem aufgetragenen Alphabet, meist auch den Zahlen 1-10, den Worten oui – ja, manchmal auch noch gut – schlecht … Weiterlesen
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Oupnek’hat
Erste Übersetzung der Upanishaden in eine europäische Sprache, erschienen in den Jahren 1801/02. Ursprünglich war es die Bezeichnung einer persischen Übersetzung der Upanishaden des Mystikers Dara Shikoh aus dem Jahre 1657. Die Übersetzung des O. ins Lateinische erfolgte durch den … Weiterlesen
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Ouroboros
Das wohl älteste alchemische „Standardsymbol“, das die Alchemie auf ihrem gesamten historischen Weg begleitet hat, ist der O., die Schlange, die ihren eignen Schwanz frisst (he oura, der Schwanz, he bora, der Fraß). In einem der ältesten uns überlieferten alchemischen … Weiterlesen
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Ousby, William Joseph
(20. Jh.), englischer Hypnotiseur, der das Hexenwesen und den Juju-Kult Afrikas erforschte und später Yoga und Feuerlaufen praktizierte. O. entwickelte eine Technik der Selbsthypnose, die zum Teil auf seinen Kenntnissen der Meditation und antiker Trance-Auslöser aufbaut. Von ihm stammen u.a. … Weiterlesen
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Ouspensky, Peter Demianowitch
(1878-1947), Mathematiker und Philosoph russischer Abstammung, der sich für Theosophie interessierte und Mathematik, Religion und Mystik in einem kohärenten Denksystem zusammenfassen wollte. 1915 lernte er Georgej I. Gurdjieff kennen. O. richtete eine philosophische Gesprächsgruppe in Petersburg ein, zu der Gurdjieff … Weiterlesen
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Out-of-the-body-experience
> Außerkörperliche Erfahrung, > Astralprojektion.
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Ovid
Publius Ovidius Naso (* 20.03.43 v. Chr. in Sulmo, Abruzzen, Italien; † um 17 n. Chr. in Tomis), antiker römischer Dichter, der in der römischen Literaturgeschichte neben Horaz und Vergil zu den drei großen Poeten der klassischen Epoche zählt. In … Weiterlesen
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Oviedo, Schweißtuch von
Wenngleich in Bezug auf Schweißtuch und Grabtuch noch viele Fragen offen sind, reichen die erzielten Forschungsergebnisse heute schon aus, nicht nur von der Echtheit der beiden Tücher zu sprechen, sondem vor allem auch davon, dass beide Tücher den gleichen Mann … Weiterlesen
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Owen, Alan Robert George
(1919-2003), englischer Mathematiker der Cambridge-Universität und anerkannte Autorität bei Telepathie und Poltergeist-Phämomnen. Er untersuchte auch die paranormalen Fähigkeiten des englischen Sensitien Matthew Manning untersucht. Von O. stammen u.a. die Bücher Can we Explain the Poltergeist?, Hysteria, Hypnosis and Healing sowie … Weiterlesen
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Owen, George Vale
(* 26.06.1869 Birmingham; † 08.03.1931), zunächst anglikanischer Geistlicher, Spiritist, Autor, automatisches Schreibmedium. Nachdem seine auf diese Weise produzierten Kundgaben in der Zeitung Weekly Dispatch publiziert worden waren, wurde er aus dem kirchlichen Dienst entlassen. Gründer einer eigenen Kirche. Hielt Vortragsreisen … Weiterlesen
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Owen, Robert Dale
(* 07.11.1801 Glasgow; † 24.06.1877 Crosbyside, Lake George, N.Y.), Sozialreformer, demokratischer Politiker, Gegner der Sklaverei, spiritistischer Autor; Schulbesuch in Hofwyl bei Bern, Schweiz, 1820-1823; 1825 Übersiedlung mit seinen Eltern in die USA nach Posey County, Indiana, um seinem Vater am … Weiterlesen
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Owens, Ted
(1920-1987), selbsternannter amerikanischer Psychokinetiker und Mitglied der ,Mensaʽ. O. behauptete, in Kommunikation mit Außerirdischen zu stehen, die er als höhere Wesen reiner Energie beschrieb. Er könne UFOs über ausgewählten Gebieten erscheinen lassen sowie Erdbeben auslösen. Diese Fähigkeiten hätte er von … Weiterlesen
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Oxomoco
Die „Erste Frau“ in der Schöpfungsgeschichte der Azteken und Tolteken. Ihr Ehemann war Cipactonal. Zusammen galten sie als erster Hexer und erste Hexerin, die gemeinsam die Astrologie und das Kalendersystem erfanden. Ihr Maya-Äquivalent hieß Xmucané. Lit.: Jones, David M./Molyneaux, Brian … Weiterlesen
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Oxyrhinchos
Ein Osiris-Tier, das besonders verehrt wurde, da es aus den Wunden des Gottes enstanden sein soll. Dieser Fisch wurde auch der Hathor von Esne zugeordnet und wird daher manchmal mit der Hathor-Krone dargestellt. Fische wurden in der ägyptischen Mythologie sogar … Weiterlesen
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Ozeanische Selbstentgrenzung
Die Erfahrung der ozeanischen Selbstentgrenzung ist gekennzeichnet durch das Erleben des Einswerdens mit der Umgebung und der Realität jenseits aller Widersprüche und Zeitbegrenzungen, was z.B. bei Anna Katharina Emmerich in folgendem Traum mitschwingt: „Ich fand mich plötzlich an der Hand … Weiterlesen
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Ozeanische Vision
Der Transit von der Biostase zur Psychostase wurde manchmal als eine „ozeanische Vision“ beschrieben, als ein Bewusstwerden dessen, was „das kosmische Ich, aus dem die Unendlichkeiten des Universums geboren werden,“ in sich findet, nämlich „die Essenz der Erkenntnis, unsterblich, alles … Weiterlesen
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Ozmurz
Die Versöhnung mit der Transzendenz, die bei den Persern im Sieg des O., des Gottes der Guten und des Lichtes, gegen Ahriman, den Geist des Bösen und der Finsternis, bestand, verwirklicht sich bei den Hebräern und im Christentum in der … Weiterlesen
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