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P’o
In China kannte man eine Leibseele (p’o), die nach dem Tod bei der Leiche bleibt und sich von den Totenopfem nährt, sowie eine Geistseele (hun), die im Reich des Himmelsgottes fortlebt, dem die Erdgottheiten unterstehen. Lit.: Resch, Andreas: Der Innenraum … Weiterlesen
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Pa-hsien
(Chin., wörtl. „Acht Unsterbliche“ (Hsien)), die zu den bekanntesten Figuren der taoistischen Mythologie zählen. Ihre erste Beschreibung stammt aus der Tang-Dynastie, doch erst in der Min-Dynastie wurden sie in ihrer heute bekannten Gruppierung namentlich festgelegt. Der Begriff der „acht Usterblichen“ … Weiterlesen
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Pachacámac
(Quechua: Pachakamaq nach dem gleichnamigen Schöpfergott), archäologische Fundstätte im Norden des Küstendistrikts Lurín der Region Lima Metropolitana in Peru, etwa zwei Kilometer vom Meer entfernt. Der Ruinenkomplex liegt auf einer natürlichen Erhebung am südlichen Rand des dicht besiedelten Stadtgebietes von … Weiterlesen
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Pachacuti
(Quechua: „Umwandlung von Raum und Zeit“). Der Begriff steht für eine Art „Wandlung“, die für die Glaubensvorstellungen der Anden- und Küstenvölker Perus kennzeichnend war. So hielten sich die Inka für die letzte Rasse in einer Abfolge von zerstörten und wieder … Weiterlesen
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Pachamama
Auch Pacha Mama, Erdgöttin der Inka. Sie war eine der frühesten Gottheiten und für das Wohlergehen von Pflanzen und Tieren verantwortlich. Heute noch opfert man ihr bei allen wichtigen agrarorientierten Festen Cocabätter, Maisbier und Gebete. Manchmal wird P. auch mit … Weiterlesen
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Pachet
Auch Pechet, aus Sargtexten des Mittleren Reiches von Beni Hasan bekannte ägyptische Göttin. Ihr Name bedeutet „Die Kratzende“ oder „Zerreißende“, was auf ihre Bedeutung als kriegerische Göttin hinweist. Der deutsche Ägyptologe Günther Roeder tituliert sie als „Göttin mit scharfen Augen und spitzen … Weiterlesen
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Pachrates
Zauberer und Prophet aus Heliopolis, der mit Hilfe eines Rauchopfers an die Selene Kaiser Hadrian seine Kunst beweist, wofür er als Anerkennung das doppelte Honorar erhält. P. diente eventuell als Inspiration für die Gestalt des Magiers Pankrates beim antiken Autor … Weiterlesen
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Padgett, Jason
(* 07.10.1972 Oklahoma City, Oklahoma, USA, als Jason Henson Padgett), Autor, Produzent und Inselbegabter. P. verzeichnete in der Schule sowohl in Sprachen als auch in Naturwissenschaften und Mathematik nur mäßigen Erfolg. Zahlen und Geometrie interessierten ihn überhaupt nicht und Algebra … Weiterlesen
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Padmasambhava
(Dt. „Lotosgeborener“), auch Guru Rinpoche, Guru Padma, Padina Sambhava oder Padmakara (8./9. Jh. n. Chr.), gilt als Begründer des Buddhismus in Tibet zur Zeit des Königs Thrisong Detsen (756 bis 796). Die Lebensgeschichten Padmasambhavas enthalten viele Darstellungen zu seinem übernatürlichen … Weiterlesen
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Paganini, Nicolò
(* 27.10.1782 Genua; † 27.05.1840 Nizza), italienischer Violinist, Bratschist, Gitarrist und Komponist, führender und berühmtester Geigenvirtuose seiner Zeit. Sein äußeres Erscheinungsbild und seine brillante Spieltechnik machten ihn bereits zu Lebzeiten zu einer Legende und brachten ihm den Namen „Teufelsgeiger“ ein. … Weiterlesen
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Pagenstecher, Gustav
(* 1855; † 26.12.1942), deutscher Arzt, der nach seinem Medizinstudium in Leipzig nach Mexiko auswanderte und dort praktizierte. An einer von ihm wegen Schlaflosigkeit in Hypnose behandelten Patientin, Maria Reyes de Zierold, studierte er Phänomene der Telepathie. Die Patientin zeigte … Weiterlesen
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Paian
Ein religiöser Gesang, bei dem der Refrain leitmotivisch ist. Zuerst war es ein Gesang an die heilkundigen Götter um Gesundheit, später an Asklepios und insbesondere an Apollon gerichtet. Dann wurde P. zu einem einstimmigen Freuden- und Siegesgesang vor der Abfahrt … Weiterlesen
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Paideuma
(Griech., Bildung), zentraler Begriff der kulturmorphologischen Lehre (Kulturmorphologie) des deutschen Ethnologen Leo Frobenius. P. wird als Kultur- und Raumseele gesehen, die weitgehend unabhängig von ihren menschlichen Trägern die Entwicklung der Kulturen des ihnen spezifischen Lebengefühls bestimmt. Alle Kulturelemente haben ihren … Weiterlesen
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Paimon
Ein Dämon (Pseudomanarchia daemonum), gefallener Engel aus der Hierarchie der Herrschaften (Engelsturz), Diener Luzifers, der mit einer Krone auf dem Kopf auf einem Kamel reitet. Er wird von Musikern begleitet, lehrt alle Künste und unterwirft die Menschen dem Willen des … Weiterlesen
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Painujanen
(Finn. Mythologie), ein nachts umherschleichendes Gespenst, das in Gestalt eines weißen Seeweibes die Wohnungen besucht, sich zu den Menschen in die warmen Betten legt und sie drückt und quält wie der Alp. Lit.: Vollmer, Wilhelm: Wörterbuch der Mythologie. Erftstatt: area, … Weiterlesen
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Pakt
Im Satanismus die Übereinkunft, Christus, den Aposteln, den Heiligen und allen christlichen Werten abzuschwören und Luzifer nachzufolgen. Als Gegenleistung werden Luzifers Anhängern materielle Reichtümer oder besondere Macht versprochen. Die mittelalterliche Magie sprach in diesem Zusammenhang von einem Pakt mit dem … Weiterlesen
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Paläo-SETI
Bezeichnet die Suche nach Spuren eines mehr oder weniger lange zurückliegenden Besuchs intelligenter außerirdischer Lebewesen auf unserem Planeten oder in unserem Sonnensystem. Der Terminus orientiert sich am astro wissenschaftlichen Suchprogramm nach Radio- oder Lichtsignalen fremder Zivilisationen (SETI = Search for … Weiterlesen
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Paläopathologie
(Griech. palaios, alt; griech.-dt. „Pathologie“), beschäftigt sich anhand von tierischen und menschlichen Objekten aus vorwissenschaftlichen Epochen mit Krankheiten und degenerativen Veränderungen in geschichtlichen und vorgeschichtlichen Epochen, insbesondere mit der Bestimmung von Krankheiten aus frühhistorischen Skelettresten und Mumienfunden. Bei Untersuchungen direkt am Individuum unterscheidet man invasive und nichtinvasive Methoden. Letztere greifen … Weiterlesen
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Paläopsyche
(Griech. palaios, alt; psyche, Seele, Psyche), evolutionstheoretische Annahme einer „Urseele“ mit archaischen paranormalen Fähigkeiten. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Abensberg: Josef Kral, 1972.
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Paläopsychologie
(Griech. palaios, alt; psyche, Seele, Hauch; logos, Vernunft, Wort; engl. paleopsychology), Erforschung von Verhaltensweisen, die sich aus früheren Stufen der Menschheitsentwicklung erhalten haben. C.G. Jung (Analytische Psychologie) gebrauchte den Begriff für das Studium der primären Urbilder aus den tiefsten Schichten … Weiterlesen
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Pali
Die Sprache, in der die heiligen Texte des Hinayana-Buddhismus abgefasst sind. P. war die Sprache der indischen Buddhisten, die ihre Religion bis nach Südostasien verbreiteten. Zwischen Pali-Begriffen und den im Yoga verwendeten Sanskrit-Begriffen bestehen dementsprechend gewisse Unterschiede (z.B. Sanskrit: Nirwana; … Weiterlesen
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Pali-Kanon
Älteste Sammlung von Lehrreden des Buddha Siddhartha Gautama, verfasst in der alten Schriftsprache Pali. Die Lehrreden sind in drei Teile gegliedert, auch „Körbe“ genannt (Tipitaka in Pali). Sie beinhalten die Ordensregeln für Mönche, die eigentlichen Lehrreden (Suttas) und die Abhandlungen … Weiterlesen
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Paliken
Zwei Dämonen von Schwefelquellen, die auf Sizilien in der Nähe des Ätna als Heilgötter und Beschützer des Ackerbaus und der Schiffahrt Verehrung genossen. Sie werden einerseits als Söhne des Adranos, eines einheimischen Heros, andererseits des Hephaistos und der Nymphe Ätna, … Weiterlesen
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Palindrom
(Griech. palin, rückwärts, und dromein, laufen), Ausdruck für Wörter, die von vorn und von hinten gelesen werden können und einen Sinn ergeben (z.B. Neger ‒ Regen). Sie werden gelegentlich in magischen Quadraten verwendet. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon esoterischen Wissens. München: … Weiterlesen
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Palingenese
Auch Palingenesie oder Palingenesis (griech. palin, „wieder-“, und génesis, Entstehung, Schöpfung, Geburt), Begriff, der in Theologie und Philosophie, Geologie, Biologie sowie in den Sozialwissenschaften verwendet wird. Philosophie: In der antiken Philosophie (Heraklit, Stoa) ist die P. die nach Ablauf eines Weltzyklus auf die Katastrophen von Kataklysmos bzw. Ekpyrosis folgende Neuschöpfung. In der … Weiterlesen
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Palladino, Eusapia
(* 21.01.1854 Minervino Murge, Bari/I, † 16.05.1918 Neapel), bedeutendes italienisches PK- und Materialisationsmedium, dem allerdings auch Tricks nachgewiesen wurden. Schon in ihrer Kindheit ereigneten sich seltsame Klopfgeräusche und Menschen glaubten sich von unsichtbaren Händen berührt. Mit 13 Jahren kam P. … Weiterlesen
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Palladion
Kultbild der Pallas Athena, das sie mit Schild und erhobener Lanze zeigt. Die griechische Überlieferung berichtet, Zeus habe das P. vom Himmel geworfen und es sei im Besitz von Troia gewesen, wo es im Athenatempel kultisch verehrt wurde und die … Weiterlesen
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Palma von Oria
(* 1825 Oria/Italien; † 1872 (l888?)), eigentlich Palma Maria Addolorata Matarelli, einfache Bäuerin, bereits mit 28 Jahren verwitwet. Zur Erinnerung an ihre Geburt „in den Palmen“ wurde sie Palma genannt, da sie am Gründonnerstag in der Karwoche geboren wurde. Als … Weiterlesen
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Palme
(Arecaceae). Vor allem die Dattelpalme, die über 20 Meter hoch und bis zu 300 Jahre alt werden kann, galt bei den Babyloniern als Gottesbaum. Palmzweige sind ein weitverbreitetes Symbol für Sieg, Freude und Frieden. Die immergrünen Blätter der P. sind … Weiterlesen
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Palmer, Daniel David
(* 07.03.1845 Pickering, Ontario; † 20.10.1913 Los Angeles, Kalifornien), Begründer der Chiropraktik. Im Alter von 20 Jahren zog P. in die Vereinigten Staaten, wo er verschiedene Jobs wie Barkeeper, Schullehrer und Lebensmittelgeschäftsinhaber ausübte. Zudem interessierten ihn die Gesundheitsphilosophien seiner Zeit, … Weiterlesen
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Palmkätzchen
Volkstümliche Bezeichnung für die silbergrauen, wolligen, seidig glänzenden Staubblütler (Kätzchen) der Haselstaude. Der Volksglaube schreibt dem Haselbusch, botanisch Corylus avellana, und verwandten Sträuchern geheime Kräfte zu. Diese sollen besonders an den kätzchentragenden Zweigen hängen, die auch „Palmbuschen“ genannt und am … Weiterlesen
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Palmsonntagsfall
(Engl. Palm Sunday Case) > Coombe-Tennant, Winifred.
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Palo-Kult
Aus der Verbindung von Christentum und afrikanischer Vorstellungswelt entwickelte sich auf Kuba der sog. P.-Kult, eine geheimnisvolle Religion, die in den Verdacht geriet, Schwarzmagie zu sein. Das Kultgefäß heißt Nganga, abgeleitet von dem Bantuwort Nganga für den Medizimann bzw. die … Weiterlesen
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Pan
Aus Arkadien stammender Wald- und Weidegott, Sohn des Herdengottes Hermes und einer Nymphe, dargestellt mit Hörnern und Beinen eines Ziegenbocks. Im Mythos verfolgt er Nymphen. Eine von ihnen namens Syrinx soll sich auf der Flucht vor ihm in ein Schilfrohr … Weiterlesen
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Panacea
Universalheilmittel, das in der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Alchemie insofern eine Rolle spielte, als man den Lapis philosophorum für ein Allheilmittel und zugleich für ein lebensverlängerndes und verjüngendes Mittel hielt. Mit dem Verschwinden der iatrochemischen Schule der Medizin im 18. Jh. … Weiterlesen
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Panästhesie
(Griech. pan, alles; aisthesis, Empfindungsvermögen), syn. „seelisches Erfühlen“ (J. Boehm); Bezeichnung für eine unbewusste seelische Fähigkeit, als deren verschiedene Ausdrucksweisen Hellsehen und Telepathie anzusehen seien. Von dem deutschen Schriftsteller Waldemar von Wasielewski (1875-1959) vorgeschlagener Terminus für Hellsehen und Telepathie, die … Weiterlesen
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Panathenäen
Von den Athenern zu Ehren ihrer Schutzgöttin Athene gefeiertes Fest. Es gehörte zu den bedeutendsten griechischen Festen, vor allem seitdem es nach 566 v. Chr. allen Griechen offenstand, was ihm den Charakter eines panhellenischen Festes verlieh. Man feierte das Fest … Weiterlesen
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Pancha Karma
(Sanskr. pancha, fünf, karma, Arbeit). P. K. bezeichnet einen Teil der Reinigungskur des Ayurveda unter Anwendung verschiedenster Methoden zur Ausschleusung von Stoffwechselabbauprodukten, unverdauten Nahrungsbestandteilen und Umweltgiften. Eine „geistige Entschlackung“ sollte ebenfalls Bestandteil der Kur sein. Lit.: Chopra, Deepak: Die Körperseele … Weiterlesen
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Pandora
(Griech. Pandṓra, „Allgeberin“, aus pan, all-, gesamt, und doron, Gabe, Geschenk; traditionell jedoch als „Allbegabte“ übersetzt), eine in der griechischen Mythologie von Hephaistos aus Lehm geschaffene Frau, um Rache für den Diebstahl des Feuers durch Prometheus zu nehmen. P. erhält … Weiterlesen
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Panflöte
Aus sieben Rohrpfeifen bestehende Flöte, die der griechische Gott Pan spielte. Sie wird auch Syrinx genannt, in Anlehnung an die gleichnamige Nymphe, die in jenes Schilfrohr verwandelt worden war, aus dem Pan seine erste Flöte schnitzte. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon … Weiterlesen
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Pankratius
Auch Pankraz (* um 290 Phrygien in der heutigen Türkei; † um 304 Rom), hl. Märtyrer, „Eisheiliger“, Fest 12. Mai. Der Name kommt aus dem Griechischen und bedeutet „der alles Beherrschende“. Nach dem frühen Tod der Eltern soll P. mit … Weiterlesen
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Panmneme
(Griech. pan, alles, mneme, Gedächtnis), syn. Allgedächtnis, > Pantomnesie. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Abensberg: Josef Kral, 1972.
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Panochen
Auch Panotier. Die langohrigen Panochen oder Panotier und die Arimasper, Zyklopen mit nur einem Auge auf der Stirn, aber auch die Amazonen, kriegerische Frauen, die sich der Sage nach, um besser mit Pfeil und Bogen schießen zu können, eine Brust … Weiterlesen
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Panofsky, Erwin
(* 30.03.1892 Hannover; † 14.03.1968 Princeton, N.J.), Kunsthistoriker, Mitbegründer der Ikonologie. In der Studie Zum Problem der Beschreibung und Inhaltsdeutung von Werken der bildenden Kunst (1932) werden drei Sinnschichten unterschieden: der Phänomensinn aufgrund der vitalen Daseinserfahrung, der Bedeutungssinn aus der … Weiterlesen
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Panpsychismus
(Griech. pan, alles, und psyche, Seele) Lehre von der Allbeseelung, die auf die griechische Philosophie zurückgeht und nach der in allen Dingen eine Art Bewusstsein anzunehmen sei. Vgl. in diesem Zusammenhang die platonische und stoische Konzeption der Weltseele, in der … Weiterlesen
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Pansini, Alfredo / Paolo
Alfredo (* 1894) und Paolo (* 1896), italienisches Brüderpaar, als Kinder mediumistisch begabt. Es werden Poltergeistphänomene berichtet, bei Alfredo auch Xenoglossie und ASW (gedachte Fragen wurden durch automatisches Schreiben beantwortet). Am merkwürdigsten muten die Teleportationen der Brüder an. So sollen … Weiterlesen
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Pansophie
(Griech. pan, alles, und sophia, Weisheit), Allweisheit ‒ eine auf den Pädagogen Jan Amos Comenius (recte Ko- mensky, 1592-1670) zurückgehende Bezeichnung für eine weltumfassende Humanitätslehre mit Beziehung zu Freimaurerei und Rosenkreuzertum (Werk: Pansophiae prodromus, 1639). Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon … Weiterlesen
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Pantakel des Pythagoras
Ursprünglich ein sechseckiger Stern mit den Bildern von Adler, Stier, Löwe und Mensch, der im Zuge der Christianisierung mit den vier Evangelisten in Beziehung gesetzt und als christliches Symbol aufgenommen wurde; vgl. Mandala. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleine Lexikon der Paranormologie. … Weiterlesen
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Pantaleon
(Altgriech. Panteleimon, „Allerbarmer“ (* Mitte des 3. Jahrhunderts in Nikomedia; † ca. 305), frühchristlicher Märtyrer und Heiliger (Gedenktag: 27. Juli). Er gehört zu den 14 Nothelfern und ist Patron der Ärzte und Hebammen. Seine Blutreliquie wird im Madrider Nonnenkloser „Encarnacion“ … Weiterlesen
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Pantheismus
(Griech. pan, alles, und theos, Gott), der Glaube, dass alles Gott ist oder, bisweilen, dass alles in Gott ist und Gott in allem ist (Panentheismus). Jedes Element des Universums ist göttlich und die Göttlichkeit ist gleichermaßen in allem gegenwärtig. Es … Weiterlesen
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Pantheon
Ein allen Göttern geweihtes Heiligtum. Das berühmteste ist das im Jahr 24 v. Chr. in Rom erbaute und mit einer 43 m hohen Kuppel versehene P., das 609 zur Kirche für alle Märtyrer geweiht wurde. P. gilt auch als reglionswissenschaftliche … Weiterlesen
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Panther
Verbreitete Bezeichnung für den schwarzen Leoparden, im Gegensatz zum gefleckten Leoparden ein weniger wildes Symbol-Tier. Der Physiologus berichtet, dass der P. nach jeder Mahlzeit drei Tage schlafe und danach einen wunderbaren Wohlgeruch verströme, der die Menschen unwiderstehlich anziehe. Er gilt … Weiterlesen
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Pantheus, Johannes Augustinus
Vermutlich ein Pseudonym, italienischer Geistlicher des 16. Jh., der verschiedene alchemistische Traktate verfasste: „Ars Transmutationis Metalllicae“, 1518/19 (Ars et Theoria Transmutationis Metallorum, Holzschn., 1550); „Voarchadumia contra Alchymiam, ars distincta ab alchimia et sophia“, 1530 (Holzschn.), auch enthalten im „Theatrum Chemicum“, … Weiterlesen
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Pantomnesie
(Griech. pan, alles, und mnesis, Erinnerung, Gedächtnis), hypothetische Erweiterung der Kryptomnesie im Sinne eines latenten Behaltens aller aufgenommenen Gedächtnisinhalte. Dafür spricht, dass durch Hypnose viele, wenngleich nicht alle, vergessenen psychischen Inhalte wieder in das Bewusstsein geholt werden können. Vgl. Unbewusstes, … Weiterlesen
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Pantschen Lama
(Tib. pan chen bla ma, auch Taschi Lama oder Penchen Rinpoche, tib.: pan chen rin po che), gilt als zweithöchster Trülku (buddhistischer Meister) der Gelugpa (Anhänger der Gelug-Schule) und traditionell als Emanation des „Buddha des Unermesslichen Lichts“, Amitabha. Die „Pantschen … Weiterlesen
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Paoli, Angelo
(* 01.09.1642 Argigliano/Toskana; † 17.01.1720 Rom), charismatischer Diener Gottes, der mit 18 Jahren in Siena bei den Karmelitern alter Observanz eintrat. Nach Aufenthalten in verschiedenen Klöstern wurde er 1687 nach Rom in das Kloster San Martino ai Monti versetzt, wurde … Weiterlesen
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Päonie
Heilige Pflanze des Götterarztes Paian oder Paion. Er soll die Pflanze (Paeonia officinalis L.) entdeckt und damit Platon geheilt haben (Homer, Ilias V. 401). Dazu muss er sie aber aus dem Garten der Hekate entwendet haben. Die Mysterienpflanze stand mit … Weiterlesen
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Papagei
Papageienvögel zählen neben den Rabenvögeln zu den Vögeln mit der höchsten Intelligenz. In Europa sind sie vor allem als sprachgelehrige Heimtiere bekannt, die auch bedeutungsbezogen sprechen können. Die Laute werden nicht im Stimmorgan geformt, sondern ihre Sprachfähigkeit beruht wie beim … Weiterlesen
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Pappel
In der Zitterpappel (Populus tremula) wird wegen ihrer beim leisesten Windhauch zitternden Blätter ein Symbol des Schmerzes und der Klage gesehen. Bei den Griechen galt die P. als ein in der Unterwelt wachsender Baum und im Zusammenhang damit besonders als … Weiterlesen
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Pappelsalbe
Vermutlich wurde nur einmal in der Geschichte der Hexenverfolgung von den Kommissaren tatsächlich eine Salbe gefunden, die auch die ihr zugeschriebene Wirkung erzielte. Als der Herzog von Lothringen 1545 schwer erkrankte, wurde eine Ehepaar verhaftet, das man bezichtigte, den Herzog … Weiterlesen
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Papus
Pseud. (* 13.07.1865 La Coruña/Spanien; † 25.10.1916 Paris), eigentlich Gérard Anaclet-Vincent Encausse, französischer Okkultist und Esoteriker, Arzt, Magier. Sein Pseudonym stammt aus dem Nuctemeron des Apollonius v. Tyana. Wiederbegründer des Martinismus, zu dessen Ordensarbeiten auch Freimaurer als Besucher zugelassen wurden, … Weiterlesen
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Papyri Graecae Magicae
Eine Schlüsselsammlung von Zauberbüchern, die von verschiedenen Gelehrten als ebenso bedeutend angesehen werden wie die gnostischen Schriften von Nag Hammadi. Die P. stammen aus dem 2. Jh. n. Chr., doch dürften viele dieser Texte wesentlich ältere Geheimschriften gewesen sein, die … Weiterlesen
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Papyrus
Bezeichnet seit der Neuzeit neben dem aus den Fasern des Echten Papyrus (Cyperus papyrus) hergestellten Beschreibstoff der Schriftkultur des Altertums häufig auch den auf P. überlieferten Text. Der P. erfüllte, zunächst im Alten Ägypten und später dann im gesamten antiken … Weiterlesen
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Papyrus Harris I
Auch Großer Papyrus Harris, altägyptischer P. aus der 20. Dynastie, der 1855 in der Nähe des Totentempels von Ramses III. in Medinet Habu gefunden und von dem britischen Geschäftsmann und Antikensammler Anthony Charles Harris gekauft wurde. Seit 1872 befindet er sich unter der Signatur EA 9999 im British Museum in London. … Weiterlesen
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Papyrus Leiden
Der Papyrus Leidensis ist zusammen mit dem sog. Papyrus Stockholm (Papyrus Graecus Holmiensis) die wahrscheinlich älteste kunsttechnologische Schriftquelle mit Rezepturen zur Herstellung von Farben und zur Metallverarbeitung. Der Text ist in griechisch-demotischer Sprache abgefasst und stammt aus dem Ägypten des … Weiterlesen
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Papyrus Stockholm
Gehört zusammen mit dem Papyrus Leiden zu den frühesten bekannten Sammlungen „chemischer“ Rezepte (Ende 3./Anfang 4. Jh.). Um 1828 wurde eine Reihe griechischer Papyrus-Urkunden gefunden, die vermutlich als Beigaben gedacht waren. Ein Teil davon, darunter auch der P. S., kam … Weiterlesen
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Papyrus Vandier
Enthält auf der Vorderseite eine altägyptische Erzählung, in der ein Magier namens Merire in die Unterwelt hinuntersteigt, um für den sterbenskranken Pharao Sisobek weitere Lebensjahre zu erbitten. Auf der Rückseite des Papyrus befindet sich eine Abschrift des altägyptischen Totenbuches. Die Erzählung ist in hieratischer Schrift abgefasst, die Sprache des Textes … Weiterlesen
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Para
Vorsilbe mit den Bedeutungen „über ‒ hinaus, bei, neben“, die bestimmten Fachbezeichnungen vorangestellt wird, wodurch die eingeschränkte Bedeutung einer wissenschaftlichen Disziplin erweitert wird (z.B. Paranormologie, Paraphysik, Parabiologie, Parapsychologie, Parapneumatologie). Gelegentlich taucht die Vorsilbe auch im Namen von Gottheiten auf (z.B. … Weiterlesen
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Parabel
(Griech. para ballo, parallel setzen, nebeneinanderstellen), eine Art lehrhafter Dichtung, bei der die Wahrheit durch eine als Gleichnis zu deutende erdichtete Begebenheit in Form einer kurzen Erzählung veranschaulicht wird. So werden die Gleichnisse Jesu oft Parabeln genannt. In Hebr 9,9 … Weiterlesen
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Parabiologie
Gesamtbezeichnung all jener spontanen und nicht spontanen paranormalen Phänomene, die in ihrer Gesamtphänomenik primär einen biologischen Aspekt aufweisen, deren Ursachen und Verlaufsstrukturen aber noch völlig unbekannt sind. Resch, Andreas: Phänomene der Paranormologie (Reihe R; 11). Innsbruck: Resch, 2018.
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Parabrahman
(Para, darüber hinaus), „das Höchste Brahman“, ein Ausdruck für die höchste, unendliche, absolute Wirklichkeit. Brahman allein bedeutet schon das Absolute, ist jenseits alles Vorstellbaren, daher P. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon esoterischen Wissens. München: Knauer, 1988.
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Paracas-Kultur
Eine der ersten Kulturen, die Mumienkult und Ahnenverehrung betrieben. Ihre Bauten wurden während des Frühen Horizonts an der Südküste Perus errichtet. Die Mumien wurden eng verschnürt in einer fötusähnlichen Position in Körbe gesetzt und mit Baumwoll- und Alpakatüchern umhüllt, welche … Weiterlesen
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Paracelsus, Philippus Aureolus
(* 10.11.1493 Egg an der Sihl bei Einsiedeln, CH; † 24.09.1541 Salzburg). Der Alchemist, Arzt und Laientheologe Theophrastus Philippus Bombastus von Hohenheim wählte sich das Pseudonym „Paracelsus“ (Deutung auch als latinisierte Paraphrase von Hohenheim) zur Abgrenzung gegenüber seinen zeitgenössischen Ärztekollegen, … Weiterlesen
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Parachemie
Bezeichnet die parapsychologisch relevanten chemischen Phänomene ‒ chemische Reaktionen, die von psychischen Kräften ausgelöst oder beeinflusst werden. Sie scheinen spontan aufzutreten, etwa bei Spukvorgängen, Séancen und Heiligenbildern (weinende Madonnenbilder, wie die Madonna von Syrakus, Blutwunder u.Ä.m.). Lit.: Bonin, Werner: Lexikon … Weiterlesen
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Paradies
Bezeichnet im engsten Sinn die mythisch geprägte Vorstellung eines Ortes höchster Seligkeit. Lit.: Lanczkowski, Günter: Die Inseln der Seligen und verwandte Vorstellungen. Frankfurt a.M. [u.a.]: Lang, 1986.
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Paradigma
(Plural Paradigmen oder Paradigmata), eine grundsätzliche Denkweise. Das Wort entstammt dem griechischen parádeigma (von pará, neben, und deíknymi, zeigen, begreiflich machen). Übersetzt bedeutet es „Beispiel, Vorbild, Muster“ oder „Abgrenzung, Erklärungsmodell, Vorurteil“; auch „Weltsicht“ oder „Weltanschauung“. In der antiken Rhetorik verstand … Weiterlesen
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Paradigmenwechsel
Der Ausdruck wurde 1962 von dem US-amerikanischen Physiker und Wissenschaftsphilosophen Thomas S. Kuhn (1922-1996) geprägt und bezeichnet in dessen wissenschaftstheoretischen und wissenschaftshistorischen Schriften u.a. den Wandel grundlegender Rahmenbedingungen für einzelne wissenschaftliche Theorien, z.B. Voraussetzungen „in Bezug auf Begriffsbildung, Beobachtung und … Weiterlesen
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Paradoxer Schlaf
Auch REM-Schlaf (von engl. rapid eye movement, rasche Augenbewegung) oder desynchronisierter Schlaf genannt. Darunter versteht man eine Schlafphase, die u.a. durch schnelle Augenbewegungen bei geschlossenen Lidern gekennzeichnet ist, begleitet von einem verringerten Tonus der Skelettmuskulatur (siehe auch Schlaflähmung) und einem … Weiterlesen
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Paraffinabguss
Durch Eintauchen in geschmolzenes Paraffin erhaltene phantomatische Gliedmaßen-Gußformen bei Materialisationssitzungen. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Abensberg: Josef Kral, 1972.
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Paragnosie
Bezieht sich die Luzidität auf das Erfassen von Gegenständen oder deren Eigenschaften ohne optischen Aspekt, wie z.B. das Erkennen von Weihwasser, hat man es mit P. zu tun. Lit.: Resch, Andreas: Paranormologie und Religion (Imago Mundi; 15). Innsbruck: Resch, 1997.
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Paragnost
Zu panormaler Erkenntnis (ASW/PE) befähigte Person. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Abensberg: Josef Kral, 1972.
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Parakinese
(Griech., neben/bei der Bewegung), allgemeine Bezeichnung für paranormale Bewegungserscheinungen (z.B. ungewöhnliche Flugbahnen levitierter Objekte), s. Psychokinese, Telekinese. Medizinisch: Fachausdruck für von der Norm abweichende, unregelmäßige und unharmonische Bewegungsabläufe. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleine Lexikon der Paranormologie. Abensberg: Josef Kral, 1972.
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Paraklet
(Griech., Rechtsbeistand, Fürsprecher), so wird in Joh 14-16 der verheißene hl. Geist (in 1 Joh 2,1 Christus selbst) genannt. Lit.: Betz, Otto: Der Paraklet: Fürsprecher im häretischen Spätjudentum, im Johannes-Evangelium und in neu gefundenen gnostischen Schriften. Leiden/Köln: Brill, 1963.
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Parakosmos
(Engl. paracosm), ein ursprünglich in der Science Fiction- und Fantasy-Literatur entwickeltes Konzept zur Bezeichnung eines Ortes oder einer Dimension, die sich von unserem eigenen Universum unterscheidet. Der Begriff wurde von dem Schriftsteller H.P. Lovecraft verwendet und später von anderen Autoren … Weiterlesen
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Parakryptozoologie
(Engl. paracryptozoology), widmet sich der Erforschung von (ausgestorbenen) Wesen, die, soweit bekannt, nicht existieren bzw. möglicherweise nie existiert haben. In diesem Zusammenhang ist die Rede von fliegenden Hominiden oder klassisch mythologischen Kreaturen, wie Drachen, Satyrn oder Kentauren. Die meisten Kryptozoologen … Weiterlesen
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Paralleluniversum
Auch Parallelwelt (engl. parallel universe), bezeichnet ein hypothetisches Universum außerhalb des Bekannten. Die Gesamtheit aller Parallelwelten wird Multiversum genannt. Die Annahme von Parallelwelten (Mehrweltentheorie) wird in der Philosophie seit der Antike erörtert, wobei zwischen der Diskussion über theoretisch mögliche Welten … Weiterlesen
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Paramahansa, Swami Muktananda
(1908-1982), indischer Guru und Gelehrter, der mit 15 Jahren das Elternhaus verließ und mit 18 Jahren Pilger wurde. Bei indischen Heiligen studierte er die religiösen Texte seines Volkes (besonders Vedanta). Sein Guru war Nityananda, Experte für das Kundalini-Yoga. Nach seiner … Weiterlesen
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Paramedizin
Die wissenschaftliche Beschäftigung mit paranomologisch relevanten Themen auf medizinischem Gebiet, auch Sammelbegriff für die von der Schulmedizin abweichende, unorthodoxe Erfahrungsheilkunde. Die Frage, ob medizinisch unerklärliche Heilungen paranormologisch von Belang sind, ist jeweils zu entscheiden. Das „Unerklärliche“ kann durch künftige medizinische … Weiterlesen
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Pāramitā
(Skrt.), im Buddhismus die sog. transzendenten Tugenden, die an das andere (para) Ufer (mita) der Weisheit, also zum Erwachen, führen. Man spricht, vor allem in der Mahayana-Tradition, von sechs P., manchmal, vor allem im Theravada, auch von zehn P. Lit.: … Weiterlesen
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Paramnesie
Gedächtnisstörung, bei der die betroffene Person Erinnerungen an Ereignisse hat, die nicht stattgefunden haben. Die Bezeichnung wurde erstmals 1874 von dem deutschen Psychiater Emil Kraepelin eingeführt. Lit.: Kapfhammer, H.-P./Laux, G. (Hrsg.): Psychiatrie und Psychotherapie, Bd. 1. Allgemeine Psychiatrie. Stuttgart: Springer, … Weiterlesen
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Paranormal
Adjektiv, substantiviert Paranormalität (griech. para‚ neben; lat. norma, Maß, Richtschnur), Bezeichnung für die Eigenart jener Erfahrungen und Phänomene, die als außergewöhnlich gelten. Sie bewegen sich im Grenzbereich zwischen dem Normalen und Anormalen oder auch zwischen dem Natürlichen und Außer- bzw. Übernatürlichen. Lit.: Resch, … Weiterlesen
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Paranormale Begabung
Sie zeigt sicht in folgenden paranormalen Fähigkeiten: „1. Bilokation in Form der Projektion des eigenen Bildes auf unbegrenzte Entfernung hin, wobei das projizierte Bild am betreffenden Ort von Menschen in vollem Wachzustand wahrgenommen wird. 2. Bewusstseinserweiterung im Sinne des Gewahrwerdens … Weiterlesen
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Paranormale Chirurgie
Bezeichnung für die auf den Philippinen von sog. Geistheilern oder Wunderheilern praktizierte Operationsweise, bei der mit bloßer Hand ‒ unter Ausschluss der üblichen medizinischen Operationsinstrumente ‒ operiert wird. Die Heilbehandlung erfolgt angeblich durch die mediale Kraft des „spirituellen Operateurs“. Dabei … Weiterlesen
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Paranormale Erfahrungen
> Erfahrung, paranormale.
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Paranormale Fotografie
> Fotografie, paranormale, > Geisterfotos.
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Paranormale Heilung
Von p. H. ist dann die Rede, wenn es sich um eine Besserung oder Heilung handelt, die fernab der anerkannten medizinischen Techniken allein aufgrund von individueller oder Gruppen-Einwirkung von Menschen erfolgt oder sich völlig spontan ereignet. Sie unterscheidet sich daher … Weiterlesen
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Paranormale Phänomene
Formal gesehen jene Erscheinungen der Wirklichkeit, deren Erforschung Aufgabe der Paranormologie ist, d.h. jene Naturerscheinungen psychischer, physischer oder rein geistiger Art, die in modaler oder qualitativer Hinsicht offenbar eine eigene Gesetzlichkeit aufweisen. Nach dem derzeitigen Erkenntnisstand scheinen sie über den … Weiterlesen
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Paranormale spontane Verbrennungen (PSV)
Guy Lyon Playfair, Hernani Guimarães Andrade und Suzuko Hashizume vom Brasilianischen Institut für Psychobiophysikalische Forschung in São Paulo berichteten in einem Vortrag, dass ihnen in 7 Fällen von PSV Nachrichten aus erster Hand vorliegen würden und sie so eine große … Weiterlesen
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Paranormalität
Vorliegen eines paranormalen Sachverhaltes, der außerhalb der sich damit beschäftigenden paranormologischen Wissenschaft nicht in gewohnte Begriffs- und Aussageweisen rationalen Weltverständnisses eingeordnet werden kann. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Abensberg: Josef Kral, 1972.
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Paranormologie
(Altgr. para, neben, lat. norma, Norm, und altgr. logos, Rede, Wort). Der Begriff wurde 1969 von Andreas Resch zur Bezeichnung jener Grenzgebiete der Wissenschaft eingeführt, die sich mit der Untersuchung von Vorgängen beschäftigt, welche von den bekannten Naturprozessen bzw. den … Weiterlesen
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Paraoptische Fähigkeit
(Paraoptische Wahrnehmung), die Fähigkeit, ohne Augen sehen zu können, vermutlich über die Haut. > Dermooptik. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon esoterischen Wissens. München: Knauer, 1988.
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Parapädagogik
(Griech. Kunstwort). Die P. sieht es als ihre Aufgabe an, Methoden und Erkenntnisse der Parapsychologie für den pädagogischen Bereich nutzbar zu machen, sofern sich solche Möglichkeiten der außersinnlichen Wahrnehmung ergeben. Lit.: Bonin, Werner: Lexikon der Parapsychologie. Bern/München: Scherz, 1976.
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Parapathie
(Griech. pathos, Leiden, Ergriffenheit, Erfahrung), nach dem amerikanischen Philosophen und Parapsychologen James Hervey Hyslop (1854-1920) die Entnahme aller Wissensinhalte bei medialen Kundgebungen lediglich aus dem Unbewussten der Séanceteilnehmer. Lit.: Bonin, Werner: Lexikon der Parapsychologie. Bern/München: Scherz, 1976.
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Paraphysik
Zur P. gehören all jene spontanen und nicht spontanen Phänomene, die einen physikalischen Aspekt aufweisen, dessen Ursachen noch völlig unbekannt sind. Im Einzelnen werden folgende Phänomene und Sachgebiete genannt: Alchemie, Amulett, Astrologie, Dematerialisation, direktes Schreiben und Malen, Effluviographie, Eingebrannte Hände, … Weiterlesen
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Paraphysikalische/paraphysische Phänomene
Paranormale Erscheinungen, die sich zwar in den Dimensionen von Raum und Zeit manifestieren, sich jedoch nach den bisher bekannten Naturgesetzen nicht erklären lassen. > Parapsychische Phänomene. Lit: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Abensberg: Josef Kral, 1972.
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Parapneumatologie
Umfasst all jene paranormalen Phänomene, die geistige Qualitäten aufweisen und sich nicht auf psychische, biologische oder physikalische Phänomene und Deutungen reduzieren lassen. Die hier einzuordnenden Phänomene wurden bisher kaum behandelt bzw. von verschiedenen Disziplinen nur am Rande erwähnt. Zudem wurde … Weiterlesen
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Parapsychische Phänomene
Syn. intellektuelle Phänomene; paranormale Erscheinungen, die im Gegensatz zu den paraphysikalischen Phänomenen mehr die psychisch-geistige Komponente zum Ausdruck bringen. Von P. P. spricht erstmals 1908 der französische Parapsychologe Emile Boirac (1851-1917) in „La Psychologie inconnue“. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon … Weiterlesen
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Parapsychological Association (PA)
Gegründet 1957 von Joseph B. Rhine (1895-1980) als wissenschaftliche Gesellschaft für Parapsychologie. Ihre Aufgabe war es, die Parapsychologie als Wissenschaft zu fördern, um das Wissen auf dem Gebiet zu verbreiten und die diesbezüglich gewonnenen Erkenntnisse in andere Wissenschaftszweige einzugliedern. Die … Weiterlesen
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Parapsychological Foundation
Gemeinnützige Gesellschaft, die 1951 von Eileen J. Garrett (1892-1970) und Frances Payne Bolton (1885-1977), Ohios erstem weiblichem Kongressmitglied, für das Studium des Paranormalen gegründet wurde. Die Gesellschaft gründete zudem die Eileen J. Garrett-Bibliothek in Greenport/New York. Garrett hielt sich für … Weiterlesen
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Parapsychologie
Die P. beschäftigt sich mit Erkenntnismöglichkeiten und Erfahrungen, die außerhalb der bekannten fünf Sinne liegen, wie Hellsehen, Präkognition (Vorschau), Psychokinese (Bewegung von Gegenständen durch Konzentration bzw. psychischen Einfluss) und Telepathie. Von den zahlreichen weiteren parapsychischen Erscheinungsformen seien hier noch Folgende … Weiterlesen
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Parapsychophysik
Nach der Systematik des französischen Mediziners und Physiologen Charles Richet (1850-1935) die Gesamtheit aller extrapsychischen Phänomene paranormaler Art, z.B. Tele- und Psychokinese (Psi-Kappa), Materialisation (Psi-Epsilon), Spuk. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Abensberg: Josef Kral, 1972.
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Paraschist
So heißt bei Diodor I. 91 der Balsamierer, der bei der Mumifizierung mit einem Feuerstein den Einschnitt in die Weichteile zur Herausnahme der Eingeweide vornimmt. Nach dem griechischen Geschichtsschreiber Diodor (1. Hälfte des 1. Jh. v. Chr.) lief der P. … Weiterlesen
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Paraskavedekatriaphobie
(Griech. paraskeuē, Freitag; dekatreis, dreizehn; phobia, Angst), bezeichnet die Angst vor Freitag dem Dreizehnten, die bisweilen so weit geht, dass Reisen, Termine, soziale Aktivitäten u.Ä. abgesagt bzw. gemieden werden. P. ist eng verwandt mit Triskaidekaphobie, der spezifischen Angst vor der … Weiterlesen
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Parasomnie
(Griech. pará, bei, und lat. somnus, der Schlaf), unerwünschte und unangemessene Verhaltensauffälligkeiten, die überwiegend aus dem Schlaf heraus auftreten: Alpträume, Pavor nocturnum, Somnambolimsus und enuresis nocturrna. Wissenschaftliche Versuche legen nahe, dass eine erhöhte Aktivität des Gyrus postcentralis während des Tiefschlafs … Weiterlesen
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Paravicini, Derek
(* 26.07.1979 London), blinder und leicht autistischer Inselbegabter, wurde in der 25. Schwangerschaftswoche geboren. Seine Zwillingsschwester starb bei der Geburt. Derek blieb drei Monate in der Klinik. Er musste in den Brutkasten gelegt werden, wo er durch die Gabe von … Weiterlesen
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Parazeptiv
Ausdruck des Philosophen und Theologen Dr. Georg Krönert (1885-1934) für die paranormale Art seelischen Erfassens, die er wie folgt definiert: „Parazeptiv möchte ich diejenigen parapsychischen Aufnahmen, Aufträge, Aufspürungen nennen, die weder als normale Wahrnehmungen, als „Perzeptionen“, noch als Verbindungen solcher, … Weiterlesen
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Pareidolie
(Altgriech. para, daneben, vorbei, und eídolon, Form, Erscheinung, (Trug-)Bild, Schattenbild), bezeichnet das Phänomen, in Dingen und Mustern vermeintliche Gesichter und vertraute Wesen oder Gegenstände zu erkennen. In einem allgemeineren Sinn versteht man darunter das Phänomen, ein in einem Bild erkanntes … Weiterlesen
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Parentalia
Parentalia und Lemuria. Dem Kult für die Verstorbenen, die „seligen Verwandten“ (divi parentes) oder Manen, der am neunten Tag nach der Beerdigung begann, waren zwei Feste geweiht: die Parentalia im Februar und die Lemuria im Mai. Während des ersten Festes … Weiterlesen
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Parilia
Auch Palilia, antikes römisches Hirtenfest, das jeweils am 21. April sowohl in der Stadt Rom als auch auf dem Land begangen wurde. Da es zu Ehren der Göttin Pales stattfand, hieß es ursprünglich vermutlich Palilia (zu Pales gehörig). Oder der … Weiterlesen
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Parinirvana
Der Übergang von der Psychostase zum ekstatischen, irreversiblen Tod. Dieses „vollständige Erlöschen“ oder P., das in der schlafenden Buddha-Statue in Gal Vihara in Sri Lanka und in der Dormitio (Schlaf) Mariens dargestellt wird, ist beglückend. Nach Eintritt in diesen Zustand … Weiterlesen
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Pariser Hexenprozess
Erster weltlicher Hexenprozess, der in Europa stattfand (1390) und von dem heute noch Dokumente erhalten sind. Der Prozess war ungewöhnlich aufgrund der Sorgfalt, mit der das Pariser Parlament das Gesetz anwandte. Zur Beurteilung des Falles wurden damals viele Juristen beigezogen. … Weiterlesen
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Parnass
In der griechischen Mythologie ein dem Apollo und den Musen geheiligter Bergkamm bei Delphi mit orgiastischem Dionysoskult in der korykischen Grotte. Die Redensart „den Parnass besteigen“ meint, als Dichter oder Künstler berühmt werden. Lit.: Bertholet: Wörterbuch der Religionen. Stuttgart: Alfred … Weiterlesen
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Parnia, Sam
Britischer Kardiologe, der 2006 an der Universität Southampton promovierte, erforschte am Weill Cornell Medical College in New York Nahtoderfahrungen und außerkörperliche Erfahrungen. Sein besonderes Interesse gilt den Nahtoderfahrungen von Herzpatienten. Bekanntlich orientiert sich in der Transplantationsmedizin die Definition des Todes … Weiterlesen
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Paroketh
(Hebr., Vorhang, Schleier), in der Kabbala der „Schleier“, der Tiphareth von den unteren Sphären im Baum des Lebens trennt. Um die solare Wiedergeburt zu erlangen, d.h., in die Sephirah Tiphareth (Schönheit) initiert zu werden, muss der Mystiker erst P. durchdringen. … Weiterlesen
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Parosmie
(Griech. osme, Geruch), Geruchsillusion oder -halluzination. Zu den Formen der P. zählen die Euosmie (Gerüche werden fälschlicherweise als angenehm empfunden), die Kakosmie (Gerüche werden fälschlicherweise als unangenehm empfunden), die Pseudoosmie (Geruchseindrücke werden beispielsweise unter dem Einfluss von Affekten umgedeutet) und … Weiterlesen
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Paroxismus
(Griech., Zuspitzung), der Spaltung des Ichs unmittelbar vorhergehender Augenblick als höchster Punkt der Verzückung, bei dem die hellseherische oder mediale Tätigkeit des transzendenten Ichs beginnt. Lit.: Werner, Helmut: Lexikon der Esoterik. Wiesbaden: fourier, 1991.
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Parsismus
Bezeichnet im engeren Sinn die zweite (nach dem Zarathustrismus) geschichtliche Entwicklungsphase in der zarathustrisch-parsischen Religionsgeschichte, die mit dem 7. Jh. n. Chr. begann und literarisch vom Avesta und den Schriften im Pehlewi geprägt wird. Die Religion der Parsen kennt einen … Weiterlesen
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Parsons, John
„Jack“ Whiteside, Geburtsname Marvel (* 02.10.1914; † l7.06.1952), US-amerik. Raketentechniker am California Institute of Technology in Pasadena und Mitbegründer des Jet Propulsion Laboratory (JPL) sowie der Aerojet Corporation. Andererseits Interessent der Werke von John Dee und ideologischer Anhänger (Thelemit) der … Weiterlesen
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Parthenon
Berühmtes Heiligtum der Athena Parthenos auf der Akropolis in Athen. Der Begriff parthenón bezeichnete das Zimmer einer Jungfrau (parthénos) und wurde von daher auch auf Heiligtümer übertragen, in welchen Jungfrauen den Tempeldienst versahen. Daher trugen mehrere Tempel der griechischen Welt … Weiterlesen
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Partialseelen
(Lat. pars, Teil), nach animistischer Deutung abgespaltene, verselbständigte Persönlichkeitsteile, die als „Geistergestalten“ auftreten können. Vgl. Selbstversuche Ludwig Staudenmaiers. Lit.: Staudenmaier, Ludwig: Die Magie als experimentelle Naturwissenschaft. Darmstadt: Wiss. Buchges., 3. Aufl. 1968 (unveränd. Ndr.); Langen, 1982.
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Participation mystique
(Franz., mystische Teilhabe), von dem französichen Philosophen und Soziologen Lucien Lévy-Bruhl (1857-1939) geprägter Begriff, demzufolge Dinge und Ereignisse im Denken der Naturvölker nicht nur jene Qualität besitzen, die auch für den europäischen Betrachter erkennbar und einsehbar sind, sondern dass diese … Weiterlesen
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Parusie
(Griech., Anwesenheit, Ankunft), ein Ausdruck, der sakral das Hervortreten der verborgenen Gottheit und in der Amtssprache den Besuch des Kaisers in der Provinz bezeichnete, wird theologischer Fachausdruck für die Ankunft Christi zum Endgericht, also seiner Wiederkehr. Lit.: Schütz, Paul: Parusia: … Weiterlesen
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Pārvati
(„Bergtochter“), Gemahlin des indischen Gottes Shiva, Tochter des Bergkönigs Himavat, der göttlichen Personifikation der Himalaya-Berge, Mutter des Kriegsgottes Kārttikeya. Pāravatī kontaminierte mit der bekannteren Göttin Durgā. Die Darstellung Shivas mit seiner Shakti (das ist Pāravati) wird als die beide Seinsaspekte … Weiterlesen
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Parzen
Im alten Griechenland Moiren, im alten Rom Parcae, die das Schicksal der Sterblichen bestimmten. Es werden deren drei genannt: Klotho entschied über die Geburt und spann den Lebensfaden; Lachesis war für die Zumessung der Lebensspanne verantwortlich; Atropos schnitt mit ihrer … Weiterlesen
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Parzival
Versroman der mittelhochdeutschen höfischen Literatur von Wolfram von Eschenbach, der zwischen 1200 und 1210 entstand. Das Werk umfasst ca. 25.000 paarweise gereimte Verse und wird in den modernen Ausgaben in 16 Bücher gegliedert. P. war der Held in einem von der … Weiterlesen
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Pascal, Blaise
(* 19.06.1623 Clermont-Ferrand; † 19.08.1662 Paris), Mathematiker, Physiker, Literat, christlicher Philosoph. Schon als Kind zeichnete sich P. durch erstaunliche mathematische Begabung und Erfindungsreichtum (Rechenmaschine) aus. In der Nacht des 23.11.1654 erfolgte seine „zweite Bekehrung“, was seinen mathematischen Plänen ein Ende … Weiterlesen
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Pascal, Francis
Sachverhalt: Francis Pascal wurde am 2. Oktober 1934 geboren und lebte zur Zeit der Heilung, am 31. August 1938, im Alter von drei Jahren und zehn Monaten in Beaucaire (Frankreich). Francis erkrankte im Dezember 1937 mit drei Jahren und drei … Weiterlesen
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Pasqualina
Costanza Porfiri, besser bekannt als Pasqualina (zweiter Taufname) Pezzola (Schreibname des Ehemannes), wurde am 2. August 1908 auf dem Land in der Nähe der Stadt Fermo geboren. Als kleines Mädchen war sie zunächst wie alle Kinder, nahm jedoch mit der … Weiterlesen
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Pasqually, Martinèz de
(* 1727 vermutl. Grenoble; † 20.09.1774 Port-au-Prince/Haiti), investierte sein ganzes Leben, um eine spirituelle Bewegung in den Reihen der Freimaurer in Gang zu setzen. Der von ihm gegründete Orden nannte sich Ordre des Chevaliers Maçons Élus Coëns de l’Univers/Order of … Weiterlesen
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Passauer Kunst
Ein im 30-jährigen Krieg verbreitetes Verfahren, sich durch auf dem Leib getragene Zettel gegen Verwundung „fest“ zu machen. Zur Erklärung des Namens wird gesagt, dass sich die Soldaten an Zauberkundige wandten, die besonders unter dem fahrenden Volk zu finden waren. … Weiterlesen
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Passes
Magnetische Striche, mit deren Hilfe der Magnetiseur versucht, die Versuchsperson in einen hypnoiden Zustand zu versetzen. Im sog. animalischen Magnetismus sind die streichenden Bewegungen des Magnetiseurs über bestimmten Körperteilen oder dem ganzen Körper des Patienten (mit und ohne direkte Berührung) … Weiterlesen
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Passian, Rudolf
(* 14.02.1924 Liberec/Reichenberg, Tschechien; † 07.03.2018 Kriens, Schweiz), pps. Referent, Autor parapsychologischer Schriften. Seine Kriegsgefangenschaft in einem sowjetrussischen Straflager bis 1955 konfrontierte ihn mit der Frage nach dem Sinn des Lebens und des Todes und dadurch auf die Themen der … Weiterlesen
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Passionsmystik
Jene Form der mystischen Glaubenserfahrung, in der ein Bezug zum Leiden Christi vergegenwärtigt wird. Die P. hat ihre Wurzeln im NT, vor allem in der Christusmystik des Paulus. Die Märtyrerkirche erkannte sehr bald den inneren Zusammenhang zwischen Tod und Sterben … Weiterlesen
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Passive Magie
Das Setzen einer Handlung zur rechten Zeit (z.B. bei Voll- oder Neumond) oder um zu ergründen, auf welche Weise die Gunst und der Segen der Götter zu erreichen seien. Selbst das Gebet, das religiösen Ursprungs ist, kann unter dem Einfluss … Weiterlesen
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Passwort
Übersetzung von hebr. schibboleth: Ähre oder Wasserflut, in Ri 12,6: Erkennungszeichen; in der jüdischen Mystik als Siegel oder geheimes Wort gebraucht. Die Seele hatte auf ihrem Weg zum Thron Gottes sieben Himmelssphären zu passieren, bis sie an die Pforten der … Weiterlesen
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Past-Life-Therapie
Bezeichnung für eine Psychotherapie, die davon ausgeht, dass die augenblicklichen Krankheiten und seelischen Konflikte ihre Ursache in Traumata haben, die dem Menschen bei vergangenen Inkarnationen widerfahren sind. Um die Erinnerung an diese Traumata wiederherzustellen, bedient man sich der Hypnose und … Weiterlesen
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Patäken
Gruppe von zwergenhaften Dämonengestalten in der altägyptischen Religion, möglicherweise innerafrikanischer Herkunft. Lit.: Bertholet: Wörterbuch der Religionen. Stuttgart: Kröner, 1985.
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Patanjali
P. (2. Jh. n. Chr.), gilt als Verfasser des Yogasutra, das in 194 Merksprüchen das System des Yoga darlegt. Nach neueren Forschungen erhielt dieses Werk seine endgültige Form erst im 4./5 Jahrhundert. Es besteht aus fünf Teilen: 1) Einleitung in … Weiterlesen
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Patience Worth
Ein Geistwesen, das sich von 1913 an durch Mrs. John H. Curran aus St. Louis, Missouri, zunächst über das Oui-ja-Board, dann durch automatisches Sprechen in einem spätmittelalterlichen Englisch in Prosa und Gedichtform mit extremer Schnelligkeit an eine große Zahl von … Weiterlesen
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Patras
In P. im nördlichen Peloponnes in Griechenland sah der antike Reiseschriftsteller Pausanias (* ca. 115-180) in einem heiligen Hain am Meer einen Tempel mit Sitzbild der Göttin Ge und den Standbildern der ihr verwandten Erdgöttin Demeter. Vor dem Tempel entsprang … Weiterlesen
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Patrizia
(* 7. Jh. Konstantinopel?; † 25.08.665 ? Neapel), hl. (Fest: 25. August). Die wohl legendarische Überlieferung berichtet, dass P. eine Verwandte des Kaisers Konstans II. gewesen sei und auch an dessen Hof gelebt habe. Um einer Zwangsheirat zu entgehen, floh … Weiterlesen
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Pauli-Jung-Dialog
Gemeinsam mit dem Physiker Wolfgang Pauli entwickelte C.G. Jung den Vorschlag, dass neben dem konstanten Zusammenhang zwischen materiellen Phänomenen in Raum und Zeit mittels kausaler Verursachung ein inkonstanter psychophysischer Zusammenhang durch einen präexistenten Sinn anzunehmen sei, der durch das Synchronizitätsprinzip … Weiterlesen
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Pauli, Wolfgang
(* 25.04.1900 Wien; † 15.l2.1958 Zürich), Physiker, Synchronizitätstheoretiker. Studium in München, Promotion 1921, Assistent von Max Born in Göttingen und von Niels Bohr in Kopenhagen; 1923-28 Dozent in Hamburg, ab 1928 Prof. für Theoretische Physik an der ETH Zürich, nach … Weiterlesen
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Paulus
Jüd. Name Saul (ca. 10- 64/67), Apostel Christi, dessen Leben und Wirken durch seine Schriften (Paulusbriefe) und durch die Apostelgeschichte bekannt wurden. Um 34 hatte P. vor den Toren von Damaskus ein Bekehrungserlebnis durch eine Christusvision (Apg. 9,11ff, 22,6ff, 26,12ff; … Weiterlesen
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Pavese, Armando
(† 25.10.2005 Alessandria, Italien), katholischer Parapsychologe, Autor, Mitglied der Ital. Ges. für Religionspsychologie, erstellte für die Erklärung der paranormalen Phänomene das wissenschaftliche Modell der sog. Psychomiletik (Kommunizieren mit der unbewussten Psyche) auf der Grundlage der Tiefenpsychologie und der Kommunikationswissenschaft, daher … Weiterlesen
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Pavlovic-Lunetti, Marija
> Medjugorje, Seher von.
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Pazuzu
Name eines altorientalischen Dämons, dargestellt auf Statuetten und Amulett-Kleinpastiken als tierköpfger, manchmal auch als gehörnter Dämon mit Menschenleib, Vogelschwingen und Vogelkrallen, schuppigem Unterkörper und mit Klauenhänden, Skorpionschwanz und einem schlangenköpfigen Penis. Einserseits war er als Krankheitsbringer gefürchtet, andererseits aber auch auf … Weiterlesen
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Peale, F. Norman Vincent
(1898-1993), amerikanischer Theologe, gilt als Erfinder der Lehre vom positiven Denken. Hauptwerke in deutscher Übersetzung: Die Kraft des positiven Denkens; Das Buch der Lebenfreuden; Dass Abenteuer des Lebens; Der Plusfaktor; Begeisterung wirkt Wunder. Lit.: Werner, Helmut: Lexikon der Esoterik. Wiesbaden: … Weiterlesen
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Pearce-Pratt-Versuche
Es handelt sich hierbei um eine Art Hellsehversuch. Hubert Pearce, ein methodistischer Theologiestudent, war die Versuchsperson und Dr. J.G. Pratt, damals graduierter Student und Assistent von J.B. Rhine und dann dessen Nachfolger, war der Hauptexaminator. Als Versuchsmaterial wurde der von … Weiterlesen
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Peat, Francis David
(* 18.04.1938 Waterloo, Liverpool; † 06.06.2017), britischer Physiker und Sachbuchautor. P. studierte Physik an der University of Liverpool, mit Promotion 1964. Als Wissenschaftler befasste er sich anfangs besonders mit theoretischer Festkörperphysik und Molekülphysik. Ab 1965 wirkte er als Assistenzprofessor an … Weiterlesen
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Pedomantie
Wahrsagung aus den Füßen, vereinzelt als Unterabteilung der Physiognomie genannt. Die Bezeichnung entstammt der Humanistenzeit. Lit.: Alexander Achillinus: De chyromantiae principiis et physiognomiae. Bologna, 1503.
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Pedro Regalado
(* 1390 Valladolid/Spanien; † 30.03.1456 La Aguilera), hl. (1746, Fest: 30. März), Mystiker mit charismatischer Ausstrahlung, Wundertäter. 1405 Franziskaner in La Aguilera bei Burgos. Petrus war der Sohn der zum Christentum konvertierten Juden Pedro Regalado und María de la Costanilla. … Weiterlesen
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Peebles, James Martin
(* 23.03.1822; 15.02.1922), amerikanischer Arzt, erfolgreicher Autor und Orgnisator vieler medizinischer und spiritualistisch-religiöser Vereinigungen. P. war Mitglied der indischen Friedenskommission 1868, Konsul der Vereinigten Staaten des damaligen Kaiserreiches Trapezunt, eines der Nachfolgestaaten des Byzantinischen Reiches, und Vertreter der American Arbitration … Weiterlesen
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Peek, Kim
(* 11.09.1951 Salt Lake City, Utah, USA; † 19.12.2009 ebd.), gilt als einer der bedeutendsten Inselbegabten. Bis zum vierten Lebensjahr konnte P. nicht gehen und dann nur mit Schlagseite. Er konnte das Hemd nicht aufknöpfen und hatte zudem Schwierigkeiten bei … Weiterlesen
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Peerdeman, Ida
(* 13.08.1905 Alkmaar, Niederlande; † 17.06.1996), Seherin (Marienvisionen), geb. als jüngstes von fünf Kindern, getauft auf den Namen Isje Johanna. Die Familie übersiedelte vor dem Ersten Weltkrieg nach Amsterdam. Die Mutter starb 1913 bei der Geburt des letzten Kindes zugleich … Weiterlesen
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Pegasos
(Griech.), auch Pegasus, ein geflügeltes Pferd, das aus aus dem Rumpf der Medusa, einer der drei Gorgonen, entsprungen sein soll, als Perseus dieser das Haupt abschlug. P. wurde von dem Heros Bellerophon geritten, als dieser den Kampf gegen die Chimaira … Weiterlesen
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Pegius, Martin
(* Um 1523 Polhov Gradec, Slowenien; † Juli 1592 Salzburg), gelehrter Jurist und Salzburgischer Rat aus Krain, verfasste neben zahlreichen rechtswissenschaftlichen Werken auch ein seinerzeit berühmtes Lehrbuch der Astrologie („Geburtsstunden=Buch“, darinnen eine jetlichen Menschens Natur, Eigenschafft usw., Wie man die … Weiterlesen
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Pegomantie
(Engl. pegomancy), Wahrsagen aus Quellen, Wasserweissagung durch das Werfen von Steinen in heilige Gewässer oder Quellen und das Beobachten von deren Bewegungen. Die Bezeichnung ist für das Altertum nicht belegt, sondern eine humanistische Neubildung. Auch die Wasserprobe im Hexenprozess wird … Weiterlesen
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Peirce, Charles Sanders
(* 10.09.1839 Cambridge, Mass.; † 19.04.1914 Milford, Pa.), amerikanischer Philosoph, Begründer der Semiotik als unabhängige Disziplin. P. unterscheidet drei grundlegende Arten des Zeichens: 1. Ikon, das aufgrund der faktischen Ähnlichkeit zwischen zwei Elementen wirkt; 2. Index, ein Zeichen, das durch … Weiterlesen
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Péladan, Sar
(* 1858 Lyon; † 1918 Neuilly-sur-Seine), eigentl. Joséphin P., aus einer kathol. Familie stammender franz. Schriftsteller, Okkultist und synkretist.-christl. orientierter Kabbalist. P. erhielt von seinem älteren Bruder Adrian, der als Homöopath, Kabbalist und Orientalist tätig war, eine hermetische Bibliothek. 1890 … Weiterlesen
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Peladino, Thomas
Ein um 1747 in Berlin auftretender „Magier“, der erstaunliche Verwandlungen bewirkte (ein Buch in ein Stück Holz; einen Küchenjungen in ein Schwein) und Vögel erscheinen ließ (Vogelapporte wurden erst wieder um 1900 behauptet). Den Verwandlungen folgte augenblicklich die Rückverwandlung. Zur … Weiterlesen
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Pelanos
Orakelgebühr (ursprünglich ein Opferkuchen), die spätestens beim Eintritt in das Orakel von Delphi zu entrichten war. Je nach dem Verhältnis der Delpher zu den Anfragenden wurden unterschiedliche Preise festgesetzt ‒ je nachdem ob Privatleute kamen oder eine offizielle Gesellschaft. Zwei … Weiterlesen
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Peleiomantie
(Griech. peleiás, Taube), Wahrsagung aus der Beobachtung von Tauben (Flug, Laute); nach antikem Muster gefälschte Bezeichnung für den Orakelritus im altgriechischen Zeusorakel in Dodona. Lit.: Bächtold-Stäubli, Hanns (Hrsg.): Handwörterbuch des Deutschen Aberglaubens, Bd. 6. Berlin: Walter de Gruyter, 1987.
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Pelikan
Laut Physiologus ein Vogel, der seine widerspenstigen Jungen tötet, diese aber nach drei Tagen mit dem eigenen Blut aus Wunden, die er sich selbst zufügt, wieder zum Leben erweckt. Die Vögel galten schon im Altertum als Sinnbild aufopfernder Mutter- und … Weiterlesen
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Pellegrin, Paul
Geheilter in Lourdes. Sachverhalt: Paul Pellegrin wurde am 12. April 1898 geboren und lebte zur Zeit der Heilung, am 3. Oktober 1950, im Alter von 52 Jahren, in Toulon (Frankreich). Oberst Pellegrin, der viele Jahre in den französischen Kolonien in … Weiterlesen
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Pellegrino, Laziosi
(* 1260 Forli/Italien; † 01.05.1345), hl. (1726, Fest: 1. Mai), Büßer, Servitenbruder, Thaumaturg. Als 1283 der General der Serviten, Philipp Benizi, versuchte, die dem Interdikt verfallenen Bürger von Forlí zum Gehorsam gegenüber Rom zu gewinnen, wurde er von den Menschen, … Weiterlesen
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Pellicer, Miguel Juan
(17. Jh.), Spanien, ein auf wunderbare Weise Geheilter, bekannt durch das sog. „Wunder von Calanda“, einem Dorf in der Nähe von Saragossa. Dem verunglückten Patienten P. wurde 1637 von Prof. Diego Millaruela vom Stadt-Hospital in Saragossa das rechte Bein amputiert, … Weiterlesen
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Penaten
(Di Penátes) römische Hausgötter, deren Schutzfunktion sich auf die Vorratsräume (penus) und das Hausinnere bezog. Ihre Verehrung fand in der Nähe des Herdfeuers statt, wo sie, gleich den Laren, täglich eine Mahlzeit erhielten und in das häusliche Geschehen mit einbezogen … Weiterlesen
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Pendel
(Lat. pendulum, Schwinggewicht; pendere, herabhängen), ein an einem 0-30 cm langen Faden hängender Körper, dessen Schwingungen in der Radiästhesie zur Feststellung unbekannter Daten materiell-psychischer Natur verwendet werden. Das im radiästhetischen Sinn gebrauchte Attribut „siderisch“ läßt sich von griech. sidereos, eisern, … Weiterlesen
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Pendle, Hexenprozesse von
Gehören zu den bekanntesten und am besten dokumentierten in der englischen Geschichte und bezeichnen einen 1612 geführten Massenprozess. Den zwölf Angeklagten, die in der Gegend um den Pendle Hill, Grafschaft Lancashire, lebten, wurden zwölf Morde zur Last gelegt. Eine Person … Weiterlesen
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Penetralia
In seinem 1856 veröffentlichten Werk The Penetralia; Being Harmonial Answers to Important Questions befasste sich der US-amerikanische Spiritist Andrew Jackson Davis (1826-1910) mit der Zukunft der Erde. Er behauptete, dass der technische Fortschritt die geistige Entwicklung beflügeln würde, und sah … Weiterlesen
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Penetration
Nebenform Kompenetration (lat. penetrare, durchdringen), das Phänomenen dass Materie Materie durchdringt; als Spukphänomen behauptet und angeblich auch in Séancen demonstriert. Die Erklärungshypothesen zur P. berücksichtigen die Annahme einer Dematerialisation mit folgender Rematerialisierung über eine vierte Dimension. Lit.: Bonin, Werner: Lexikon … Weiterlesen
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Penfield, Wilder
(* 26.01.1891 Spokane, Washington, USA; † 05.04.1976 Montreal, Kanada), kanadischer Neurochirurg und Nobelpreiträger, der verschiedene Teile des Gehirns unterschiedlichen Oganen zuordnete und herausfand, dass elektrische Reize lebhafte Erinnerungen hervorrufen können. Bei diesen Experimenten entdeckte er aber auch, dass er den … Weiterlesen
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Pennick, Nigel Campbell
(* 1946 Guildford, Surrey, England), arbeitete und publizierte zunächst als Biologe über Meeresalgen und entdeckte dabei neue Arten. Später widmete er sich der Geomantie, Ley-Linienforschung, dem Paganismus Europas, den keltischen Traditionen, der Runenkunde usw. Er gründete das Institute of Geomantic … Weiterlesen
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Pentagramm
Zeichnet man in einem regelmäßigen Fünfeck, auch Pentagon genannt, alle fünf Diagonalen ein, so erhält man einen regulären fünfzackigen Stern, ein Pentagramm. In diesem teilen sich alle Strecken im Verhältnis des Goldenen Schnittes. Das P. war das Erkennungszeichen der Pythagoräer … Weiterlesen
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Pentakel
Ein Sigill aus einem fünfzackigen Stern, dessen eine Spitze nach oben zeigt. Ein gezeichnetes P. ist ein Pentagramm, das zusätzlich noch mit den Zeichen von Göttern und Dämonen versehen werden kann. Das P. ist ein wichtiges magisches Symbol, welches vor … Weiterlesen
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Pentalogie
(Griech. pénte, fünf, „Lehre von der Fünf)“, ein psychologisches Testsystem, das von dem Ingenieur Hans Müller entwickelt wurde. Dabei werden Elemente der Numerologie und Kabbala mit der Geometrie verbunden. Die P. fußt eigentlich auf der Zehnheit (2 x 5), weil … Weiterlesen
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Pentasyllon
Die Wurzel Pentasyllon, „Fünfblatt“, soll nach mittelalterlichem Glauben dem Gift widerstehen und Geister vertreiben. Auch trägt sie zur Versöhnung bei. Möglicherweise stammt daher der Fünfpass in der gotischen Architektur. Lit.: Endres, Franz Carl: Das Mysterium der Zahl: Zahlensymbolik im Kulturvergleich. … Weiterlesen
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Pentateuch
Griechische Bezeichnung der ersten fünf Bücher des Alten Testaments. Sie werden auch Fünf Bücher Mose oder in der jüdischen Tradition Tora (auch Torah) genannt. Die Namen der fünf Bücher sind: Genesis, Exodus, Levitikus, Numeri und Deuteronomium. Das 1. bis zum … Weiterlesen
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Pentatonik
(Griech. pénte, fünf), Fünfton-Musik, Tonsysteme, die aus fünf verschiedenen Tönen bestehen. Man unterscheidet: hemitonische Fünftonskalen mit Halbton-Schritten und anhemitonische Fünftonskalen ohne Halbtonschritte. Skalen aus fünf Tönen sind seit etwa 3000 v. Chr., vermutlich ausgehend von Mesopotamien, kennzeichnend für die Musik vieler … Weiterlesen
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Pepper, May S.
(1868-1925), amerikanisches Medium und Pastorin der „First Spiritualist Church of Brooklyn“. Ihre hellseherischen Fähigkeiten bestanden im Lesen von in verschlossenen Kuverts enthaltenen Fragen aus dem Publikum. P. nahm ein Kuvert aus dem Stoß, riss davon eine Ecke ab, steckte diese … Weiterlesen
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Peraten
Gnostische Sekte des 2. Jahrhunderts, benannt nach dem hebräischen Namen des Euphrat. Sie glaubten, dass keine Kreatur dem den Geschöpfen von Geburt an bestimmten Schicksal entfliehen könne. Nur sie, die P., wären imstande, die Vergänglichkeit zu überschreiten, um sich im … Weiterlesen
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Perboyre, Jean-Gabriel
(* 06.01.1802 Puech/Montgesty, Dep. Lot/Frankreich; † 11.09.1840 Wutschangfu, China), hl. (1996, Fest: 11. September), ältestes von acht Kindern; 1818 Eintritt bei den Lazaristen in Montauban, 1826 Priesterweihe in der Rue de Bac, Paris, Regens am Priesterseminar in Saint-Flour; folgte seinem … Weiterlesen
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Percht
(Plural: Perchten), Gestalt des bayrisch-österreichischen alpenländischen Brauchtums, von der es vor allem in der Zeit von Ende November bis Januar verschiedene Varianten unterschiedlichen Charakters gibt, die sich wiederum zwei Gruppen zuordnen lassen: den „guten“ Schönperchten und den „bösen“ Schiachperchten, die … Weiterlesen
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Pereira
(Pererius), Benedictus (ca. 1535-1610), gelehrter spanischer Jesuit, der in Sizilien und Rom wirkte. Sein Werk Physicorum sive de principiis rerum naturalium liber 15, Rom 1572, erlebte viele Auflagen; ebenso seine gegen den Aberglauben gerichtete Schrift Adversus fallaces et superstitiosas Artes, … Weiterlesen
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Perforation
(Lat. perforare, durchbohren), gelegentlich unkorrekterweise statt Penetration verwendet. Sofern P. bei der Beschreibung von PK-Manifestationen wird, muss damit ein Vorgang bezeichnet werden, dass ein Objekt Materie durchdringt, dabei aber ein Loch hinterlässt. Lit.: Bonin, Werner: Lexikon der Parapsychologie und ihrer … Weiterlesen
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Pergament
Die überrwiegende Zahl aller Amulette mit Beschwörungsformeln zur Abwehr von Dämonen war auf P.streifen geschrieben, die man in die Kleidung einnähen oder an Schnüren um den Hals tragen konnte. Das große „Corpus der deutschen Segen und Beschwörungsformeln“ (CSB) in der … Weiterlesen
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Pergament von Chinon
Im Geheimarchiv des Vatikan, enthält das Protokoll der päpstlichen Untersuchung von 1308 mit der einzigen überlieferten Aussage des Großmeisters der Templer, Jacques de Molay. Am 13. September 2001 entdeckte Dr. Barbara Frale, Historikerin am Vatikanischen Institut für Paläografie, im Geheimarchiv … Weiterlesen
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Peripsyche
(Griech. peri, um herum; psyché, Seele), 1. ein von Bretislav Kafka in seinem Werk Morgendämmerung geprägter Ausdruck für ein der Seele ähnliches, um sie herum gelagertes Gebilde („Seelenhülle“, syn. Perisprit); 2. veraltete Bezeichnung für angeblich vom Gehirn ausgehende Strahlen, die … Weiterlesen
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Perispirit
Nach Allan Kardec und den französischen Spiritisten der Astralkörper; vgl. Peripsyche. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Hrsg. Andreas Resch. Abensberg: Verlag Josef Kral, 1972.
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Perkins, William
(* 1558 Bulkinton, Warwickshire; † 1602 Cambridge), englischer Dämonologe, puritanischer Prediger. In seiner einflussreichsten Schrift Armilla aurea… (1590; 1591) verteidigt P. die supralapsarische Prädestinationslehre in ihrer schärfsten Form. Empfehlungen zur praktischen Lebensführung scheinen in A case of conscience… (1592) auf, das zudem eine theologische Abhandlung … Weiterlesen
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Perks, Thomas
(* Ca. 1680; † 1703), englischer Büchsenmacher aus Mangotsfield bei Bristol. Beim Ritual einer Geisterbeschwörung, bei der verschiedene Schreckgestalten erschienen, erlitt P. einen Schock, der zu seinem Tod führte. Lit.: Weatherley, Lionel A.: The Supernatural, 1891.
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Perlen
Symbol der Kostbarkeit. Ausgangspunkt für die vielen Mythen, die sich um P. ranken, ist ihre Entstehung in der Muschel. Sie wachsen im Dunkeln als ein Symbol des Lichts aufgrund ihres weißen Glanzes; als Kugel stehen sie für Vollkommenheit. Als Frucht … Weiterlesen
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Pernety, Antoine
(* 23.02.l716 Roanne; † 16.10.1796 Avignon), ehemaliger französischer Benediktiner, der 1760 die Freimaurerloge „Rite hermétíque“ gründete. P. war Bibliothekar Friedrichs II. in Preußen. 1763/64 nahm er an der naturhistorischen Expedition zu den Falkland-Inseln unter Louis Antoine de Bougainville teil und … Weiterlesen
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Perpetuum mobile
(Lat., „sich ständig Bewegendes“, Plural Perpetua mobilia). Mit diesem Begriff werden unterschiedliche Kategorien ausgedachter, nicht existierender Geräte bezeichnet, die – einmal in Gang gesetzt – ohne weitere Energiezufuhr für immer in Bewegung bleiben und dabei je nach zugrunde gelegter Definition möglicherweise auch … Weiterlesen
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Perrin, Serge
Geheilter von Lourdes. Sachverhalt: Serge Perrin wurde am 13. Februar 1929 geboren und lebte zur Zeit der Heilung, am 1. Mai 1970, im Alter von 41 Jahren in Lion d’Angers (Frankreich). Perrin erlitt mit 16 Jahren einen Hitzschlag und bekam … Weiterlesen
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Persephone
(Lat. Proserpina), griechische Unterweltsgöttin, später Göttin der Fruchbarkeit und des vegetativen Lebens, das im Sommer erblüht und im Winter vergeht, eine Auferstehungsgottheit. Sie ist die Tochter des Zeus und der Kornmutter Demeter und führte den Beinahmen Kóre („Mädchen“). Hades entführte … Weiterlesen
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Perseus
Sohn des Zeus, der sich als Goldregen mit Danaë vereinigte. Im Auftrag des Königs Polydektes von Seriphos sollte er das Haupt der Medusa holen, bei dessen Anblick alle versteinert wurden. Die Nymphen verliehen ihm Flügelsandalen und eine unsichtbar machende Kappe, … Weiterlesen
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Perseveration
(Lat. perseverare, verharren), Bezeichnung für das Verharren (und/oder ständiges Wiederkehren) von Bewusstseinserlebnissen; auch Beharren auf bestimmten Verhaltenweisen; in der Psychopathologie das krankhafte Feshalten an einer Vorstellung, einem bestimmten Wort u.Ä. In der Parapsychologie wird vor allem bei der Bescheibung eines … Weiterlesen
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Persinger, Michael A.
(* 26.06.1945 Jacksonville, Florida; † 14.08.2018), ab 1971 Prof. an der Laurentian University in Sudbury, Ontario, Kanada; veröffentlichte ab diesem Zeitpunkt mehr als 200 Artikel in Zeitungen und schrieb mehrere Bücher. P.s Arbeitsschwerpunkt lag zunächst auf der Erforschung der Gemeinsamkeiten … Weiterlesen
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Person
(Lat. persona, Maske, Charakter, Rolle) Bezeichnung für das Ich, das Selbst oder Subjekt, insofern es außer dem Bewusstsein und dem Selbsbewusstsein einen Körper besitzt, eine erkennende und handelnde Beziehung zu seiner Umwelt und eine individuelle Geschichte, durch die das betreffende … Weiterlesen
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Persona
Konzept in der Analytischen Psychologie nach Carl Gustav Jung. Als P. wird die nach außen hin gezeigte Einstellung eines Menschen bezeichnet, die seiner sozialen Anpassung dient und manchmal auch mit seinem Selbstbild identisch ist. Das Konzept arbeitet wie das Konzept Schatten (Archetyp) mit der Metapher Licht und … Weiterlesen
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Persona, postmortale
Da die Strukturen des Menschen in den logischen Bereichen von Physis (Bereich der Materie), Bios (Bereich des lebenden Organismus), Psyche (Bereich von Empfinden und Fühlen) und Pneuma (Mentalbereich) stets einige Komponenten in der Hyperraum-Dynamik der nichtmateriellen Welt haben, besteht nach … Weiterlesen
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Personalisation
(Individuation), in Soziologie und Psychologie der Prozess der Entwicklung der individuellen Persönlichkeit. Die Person hat die Vielzahl der Verhaltenserwartungen miteinander zu vergleichen und zu beurteilen, zwischen ihnen zu wählen und sie zu persönlichen Wertüberzeugungen zu verbinden. Das Konzept besagt, dass die entwickelte Persönlichkeit nicht einseitig … Weiterlesen
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Personation
(Lat. persona, Maske; personare, durchtönen), Übernahme des Persönlichkeitsstils einer Trancepersönlichkeit in Séancen durch das Medium mit Angleichung im Gebärden- und Sprachstil usw.; vgl. Transfiguration. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Hrsg. Andreas Resch, Abensberg: Verlag Josef Kral, 1972.
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Personifikation
Konkretisierung einer abstrakten Idee in der leichter verstehbaren und erfassbaren „realen“ Person einer Gottheit, besonders verbreitet in der Mythologie der Römer. Doch auch abstrakte Begriffe, Objekte und Kräfte werden als Personen mit bestimmten Eigenschaften aufgefasst (in der Religionsgeschichte als übermenschliche … Weiterlesen
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Personismus
Bei Alexander N. Aksakow eine Hypothese neben Animismus und Spiritismus zur Erklärung mediumistischer Phänomene. Aksakow versteht darunter jene Leistungen von Automatisten, die nach heutiger Auffassung nicht mehr Gegenstand der Parapsychologie sind: z.B. das Ausbilden von Teilpersönlichkeiten, die sich durch ein … Weiterlesen
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Persönliches Unbewusstes
In der Jungschen Tiefenpsychologie die vergessenen und verdrängten individuellen Erlebnisse und Erfahrungen, die wieder aktualisiert werden können. > Kollektives Unbewusstes. Lit: Bonin, Werner: Lexikon der Parapsychologie und ihrer Grenzgebiete. Bern/München: Scherz, 1976.
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Persönlichkeit
Hat als Begriff die Individualität jedes einzelnen Menschen zum Gegenstand und bezeichnet meist einen lebenserfahrenen, reifen Menschen mit ausgeprägten Charaktereigenschaften. Kernfragen sind dabei z.B. die Stabilität oder Veränderung von Persönlichkeitsmerkmalen, ihre dispositionelle Funktion (Bedeutung für zukünftiges Verhalten) oder die Art … Weiterlesen
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Persönlichkeit, alternierende
Beschreibt den Wechsel der jeweils dominierenden Persönlichkeit in Fällen multipler Persönlichkeit. Lit.: Bonin, Werner: Lexikon der Parapsychologie und ihrer Grenzgebiete. Bern/München: Scherz, 1976.
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Persönlichkeitsspaltung
Bei gewissen Formen geistiger Gestörtheit (s. Psychose) auftretender Verlust der Persönlichkeitseinheit durch Verselbständigung psychischer Funktionen bzw. unbewusster Komplexe, die als zweite (sekundäre), dritte (tertiäre) Persönlichkeit neben dem Normal-Ich auftreten, ohne dass dieses davon Kenntnis besitzt; syn. alternierendes Doppelbewusstsein. Nach Hans … Weiterlesen
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Perty, Josef Anton Maximilian
(* 17.09.1804 in Ornbau, Landkreis Ansbach; † 08.08.1884 Bern, Schweiz), Entomologe und Naturphilosoph an der Universität Bern. In seinem 1881 erschienenen Buch Die mystischen Erscheinungen der menschlichen Natur vertrat P. die These, dass eine krankhafte „Entzweiung der Persönlichkeit“ zu einer … Weiterlesen
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Perzipient
(Lat. percipiens, der Aufnehmende, Wahrnehmende), Empfänger, eine Person, die eine ASW-Information erhält oder zu empfangen versucht; Gegenstück zu Agent. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Hrsg. Andreas Resch. Abensberg: Verlag Josef Kral, 1972.
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Pessomantie
Wahrsagen durch Werfen farbiger oder besonders markierter Steine oder Ziehen derselben aus einem Behälter. Afrikanische Medizinmänner tragen heute noch Beutel mit „weisen Steinen“ bei sich, die sie werfen, um die Zukunft vorauszusagen. In der arabischen Tradition werden die Kieselsteine zu … Weiterlesen
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Pessulanten
Im 18. Jh. vor allem in der Studentensprache übliche Bezeichung für Jahrmarktsgaukler, wandernde Zauberkünstler und Salbenkrämer. Der Ausdruck wurde von Jaroslav Lugs (Das Buch vom Schießen, Prag 1968) mit der Passauer Kunst in Verbindung gebracht, leitet sich aber eher von … Weiterlesen
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Pestvogel
Bezeichnung aus der Volksmedizin vergangener Jahrhunderte. Laut Volkssage waren 1635 halbe graue Vögel am Himmel zu sehen, welche die Bubonen-Pest brachten. 1656 malte Micco Spadaro sein bekanntes Bild „Die Pest in Neapel“, das den Pestdämon in Vogelgestalt zeigt. Arnold Böcklin … Weiterlesen
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Petavatthu
(Buddh., „Buch der Gespenster“), eine Sammlung von Gespenstergeschichten, die auf einer uralten Tradition beruhen. Der Buddhismus konnte mit dem Glauben an den Kreislauf der Geburten den uralten Volksglauben an Gespenster nichr vollständig verdrängen. Die Gespenster wurden als eine mögliche Form … Weiterlesen
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Peter, Josef
(* 25.04.1852; † 21.02.1939), ehemaliger Generalmajor, spiritistisch eingestellter parapsychologischer Forscher, Autor und Übersetzer, Mitarbeiter von Schrenck-Notzing. P. betonte die Notwendigkeit der Unterscheidung zwischen einem wissenschaftlichen Spiritismus als Erklärungshypothese und dem sog. Offenbarungsspiritismus als Glaubenseinstellung. W.: Spuk-Geister und Gespenstererscheinungen. Pfullingen, 1921; … Weiterlesen
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Petermännchen
Angeblicher Schweriner Schlossgeist, berühmteste Sagenfigur von Mecklenburg-Vorpommern. Eine Schranktür im Säulenzimmer des Schlossmuseums zeigt eine frühe P.-Darstellung aus dem 17. Jahrhundert. Die Figur ist wie zur Zeit des 30-jährigen Krieges (1618-48) gekleidet: mit Stulpenstiefeln, Halskrause und einem großen Federhut. Viele … Weiterlesen
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Peters, Gerlach
(1378-1411), wurde in Deventer, Niederlande, geboren und trat bei den Regularkanonikern von Windesheim ein. Er war ein Schüler Jan van Ruusbroecs, dessen Lehre von Bild und Gleichnis er übernahm. Demzufolge ist der Mensch in seinem Wesen Bild Gottes und sein … Weiterlesen
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Petersdorff, Egon von
Prof. Dr. (* 08.01.1892 Posen, Polen; † 05.09.1963 Riffian bei Meran, Italien), päpstlicher Geheimkämmerer, Mitglied des Beirats der IGKP (lnternationale Gesellschaft katholischer Parapsychologen, später IMAGO MUNDI), Dämonologe. P. war der älteste von drei Söhnen des Generals Axel von Petersdorff und … Weiterlesen
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Petersen, Karl Heinz
Dr. (* 14.01.1912 Bendestorf; † 04.04.1957 Hamburg), Magier; Pseud. Fra F. T. = Frater Finis Transcendam, Fra Kalikanda, Nachfolger von Aleister Crowley als Großmeister des O.T.O., nahm sich nach dem ausprobierten ,Ritual des Abramelinʽ zusammen mit seiner Frau Sorella Kama-Rupa … Weiterlesen
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Petersilie
(Petroselinum crispum; syn. Petroselinum sativum L.), in Österreich und Altbayern auch der Petersil genannt, kommt wildwachsend im Mittelmeerraum vor, wurde wegen ihrer giftigen Samen zur Giftpflanze des Jahres 2023 gewählt. P. hat sich über die Jahrhunderte neben der kulinarischen Eignung … Weiterlesen
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Peterson, Joan
(† 12.04.1652), Kräutersammlerin, Heilerin, selbsterklärte weiße Hexe, die vor Gericht gestellt und der Hexerei für schuldig befunden wurde. Zeugen, die zugunsten von P. aussagen wollten, wurden davon abgeschreckt und blieben daher der Verhandlung fern, andere bestach man, damit sie nicht … Weiterlesen
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Pététin, Franz
Französischer Arzt und Magnetiseur aus der Schule von Lyon, machte die Beobachtung, dass eine seiner Patientinnen im Zustand der Katalepsie Spielkarten erkennen konnte, die man ihr auf den Magen legte. Lit.: Bonin, Werner: Lexikon der Parapsychologie und ihrer Grenzgebiete. Bern/München: … Weiterlesen
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Petosiris und Nechepso
Legendäre Gestalten aus der Mythologie der Astrologie, vermutlich Pseudonyme in Anlehnung an den wenig bekannten ägyptischen Pharao Nechepsos (7. Jh. v. Chr.) und den Hohepriester Petosiris (4. Jh. v. Chr.). Von ihnen stammt ein einfluss- und umfangreiches astrologisches Werk aus … Weiterlesen
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Petrarca, Francesco
(* 20.07.1304 Arezzo; † 19.07.1374 Arquà Petrarca, Italien), italienischer Dichter und Humanist. Sein Hauptinteresse galt der Wiederbelebung der Antike in ihrer Gesamtheit, was ihn zum Mitbegründer des Renaissance-Humanismus machte. Zusammen mit Dante Alighieri und Boccaccio gilt er als einer der wichtigsten Vertreter der … Weiterlesen
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Petri, Catharose de
Pseud. (* 1902 Rotterdam; †1990), eigentl. Henriette Stok-Huiser, esoterisch-gnostische Schriftstellerin; gründete 1935 mit Jan van Rijckenborgh und dessen Bruder Zwier Willem Leene, denen sie 1930 als Mitglieder des niederländischen Max Heindel’schen Rosenkreuzerzweiges begegnete, das Lectorium Rosicrucianum nach eigenen Vorstellungen. P. … Weiterlesen
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Petronius
Genannt Arbiter († 66 n. Chr.) römischer Schriftsteller, Beamter und enger Vertrauter Kaiser Neros. Nach Aufdeckung der „Pisonischen Verschwörung“ gegen Nero 66 n. Chr. musste sich P. das Leben nehmen, weil ihn ein Prätorianerpräfekt beschuldigt hatte, daran beteiligt gewesen zu … Weiterlesen
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Petrus
Hl. (griech. Fels) eigentl. Simon († 63/67), Apostel Jesu. Parapsychologisch relevant ist die ihm zugeschriebene Fähigkeit der Kardioskopie, der Herzensschau (Überführung des Hananias, Apg 5,3); weiteres Interesse verdienen seine korrespondierenden Visionen (Apg 10,1ff). Lit.: Apostelgeschichte, Die Vision des Hauptmanns Kornelius … Weiterlesen
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Petrus Bonus
(Pietro Bono Lombardo), Arzt und Alchemist. Vermutlich in Ferrara geboren, lebte P.B. in den ersten Jahrzehten des 14. Jh. in Norditalien, nähere Lebensdaten sind nicht bekannt. Er studierte Medizin und war 1323 Stadtarzt von Traù, 1330 ebenso in Pola in … Weiterlesen
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Petrus von Alcántara
(* 1499 Alcántara, Portugal; † 18.10.1562 Arenas (de San Pedro) bei Ávila), hl. (1669, Fest: 11. Sept.), OFM, Mystiker, franziskanischer Ordensreformer, zunächst Pförtner, dann Priester, führte ein strenges Leben der Buße und gründete den Orden der spanischen Discalceaten (Barfüßer, Alkantariner), … Weiterlesen
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Pettimantie
Wahrsagen mit Hilfe von Spielsteinchen; wilkürlich nach antikem Muster gebildete Benennung einer dem Los- oder Würfelorakel zuzuweisende Divinationsart. Lit.: Bächtold-Stäubli, Hanns (Hrsg.) Handwörterbuch des Deutschen Aberglaubens, Bd. 6. Berlin: Walter de Gruyter, 1987.
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Peucer(us), Caspar
(1525-1602), deutscher Humanist (Schwiegersohn Melanchthons), Leibarzt des sächsischen Kurfürsten, Prof. der Mathematik, Astronomie, Medizin und Geschichte der Universität Wittenberg. Auf Betreiben der streng lutherischen Partei, die ihm als Haupt der milden „philippistischen“ Richtung „Kryptocalvinismus“ vorwarf, wurde P. 1574 eingekerkert und … Weiterlesen
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Peuckert, Will-Erich
(* 11.05.1895 Töppendorf/Niedersachsen, Deutschland; † 25.10.1969 Mühltal), Volkskundler, Kulturhistoriker, Schriftsteller. Von 1922 bis 1927 studierte P. Deutsche Geschichte, Germanistik, Vorgeschichte, Volkskunde und Völkerkunde an der Universität Breslau. Nach der Promotion war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Deutschen Institut der Breslauer Universität … Weiterlesen
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Peyote
Auch Peyotl, ein halluzinogner Kaktus und die Grundlage einer Religion unter den Indianerstämmen Nordamerikas. P. wächst nur im Tal des Rio Grande und in Nordmexiko und spielte lange eine wichtige Rolle bei lokalen Riten. Seit den 1880er Jahren wurde er … Weiterlesen
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Peyote-Religion
Eine um 1870 bei den Komantschen in Kiowa, Okklahoma, entstandene synkretistische Religion, in deren MIttelpunkt der sakramentale Verzehr des hallzinogenen Peyotekaktus (Lophophora williamsii) steht. Die P. fand durch die sog. road men, umherziehende Kultleiter, rasch weite Verbreitung auf den Plains … Weiterlesen
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Peyrefitte, Roger
(* 17.08.1907 Castres, Département Tarn; † 05.11.2000 Paris), Schriftsteller und Diplomat, gilt als Pionier der Homosexuellen-Literatur. P. lebte offen homosexuell, er war ein Befürworter der Knabenliebe (Päderastie). Mehr als André Gide und im Gegensatz zu Henry de Montherlant, mit dem … Weiterlesen
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Pfad
Mystische Bezeichnung für den Weg zur Erleuchtung und Selbsverwirklichung. Nach Gautama Buddha ist der Achtfache Pfad der Weg zur Erreichung des Nirwana. Es sind dies rechtes Erkennen, rechtes Entschließen, rechtes Reden, rechtes Handeln, rechtes Erwerben, rechtes Bemühen, rechte Achtsamkeit und … Weiterlesen
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Pfaff, Julius Wilhelm Andreas
(1774-1835), einer der letzten Professoren für Astrologie an einer deutschen Universität (letze Vorlesung 1817 an der Universität Würzburg). P. schrieb eine Astrologie, die 1816 in Nürnberg bei Friedrrich Campe erschien. Lit.: Lexikon der Astrologie. Freiburg i.Br.: Wilhelm Goldmann Verlag, 1981.
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Pfahl
Dabei kann es sich einerseits um einen in die Erde gerammten Kultpfahl handeln, der die Weltachse symbolisiert, welche Himmel und Erde verbindet. Diese Symbolik reicht vom Obelisk bis zum Maibaum. Die Erzählung von der Ehernen Schlange handelt ebenso von einem … Weiterlesen
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Pfählen
Diesem Brauch begegnet man zunächst im 10. Jh. als Durchbohren einer Leiche mit einem zugespitzten Holzpfahl ‒ ein altes Mittel, um z.B. Wiedergänger unschädlich zu machen, ähnlich wie durch das Enthaupten einer Leiche. 1345 soll einer nachzehrenden Zauberin ein eichener … Weiterlesen
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Pfahlgötter
Die Verehrung von Göttern in Pfählen oder in Form von Pfählen ist als eine der ältesten Formen des Götterglaubens belegt. In Steinhaufen aufgerichtetete Pfähle wurden schon in der europäischen Steinzeit, aber auch bei den Germanen der Bronzezeit verehrt. Aus der … Weiterlesen
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Pfau
Aus Indien stammender Ziervogel mit ambivalenter Symbolik. So wie der Gott Indra auf einem Pfauenthron residiert (später der Schah von Persien), genoss der P. in China hohes Ansehen als Reittier mehrerer Gottheiten, weil man das mit den Schwanzfedern geschlagene Rad … Weiterlesen
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Pfeife, heilige
Berichtet über den Ursprung der Lakota-Religion. Demnach wurde die Heilige Pfeife von einer mythischen Frau namens White Buffalo Woman zu den Lakota gebracht, die das Universum für das Unbegreiflichste überhaupt hielten. Es war ihnen weder vertraut noch konnten sie es … Weiterlesen
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Pfeifen
Die arabischen Wüstengeister rufen sich angeblich durch P., weshalb die Araber nicht pfeifen, um sie nicht anzulocken. Auch Schiffer tun dies nicht, wenn sie nicht absichtlich (durch Analogiezauber) Wind herbeirufen wollen. Umgekehrt allerdings können durch P. Geister auch ausgetrieben werden. … Weiterlesen
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Pfeiffer, Heinrich
Prof. Dr. P. (* 22.02.1939 Tübingen; † 26.11.2021 Berlin-Kladow) Theologe, SJ. P. studierte nach dem Abitur in Tübingen zunächst an der Heimatuniversität, dann in Berlin und nach dem Eintritt in den Jesuitenorden und der Priesterweihe in Basel Kunstgeschichte, Klassische Archäologie … Weiterlesen
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Pfeifsprache
Der zwischenmenschlichen Telekommunikation (Reichweite 500 m bis 8 km) auf der Jagd, als Geheimsprache oder zur Überbrückung unwegsamen Geländes dienendes System von Pfiffen, das gesprochene Wörter in der Tonqualität imitiert oder akustisch veschlüsselte Zeichen verwendet. Lit.: Wörterbuch der Völkerkunde. Berlin: … Weiterlesen
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Pfeil und Bogen
Attribut allegorischer und mythologischer Bogenschützen. Zu ihnen zählen in der Antike die Jagdgöttin Artemis (röm. Diana) und ihr Bruder Apollon, der Liebesgott Amor und sein frivoles Pendant Cupido sowie die Kentauren bzw. das Tierkreiszeichen Schütze. Auch der erste der vier … Weiterlesen
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Pfeilgifte
In tropischen und subtropischen Ländern von Eingeborenen verwendete Gifte zur Bewehrung von Pfeilen, seltener von Lanzen, Dolchen oder Speeren für die Jagd. Die Giftstoffe werden bzw. wurden bis auf wenige Ausnahmen aus pflanzlichem Material gewonnen. Dabei bedient man sich in … Weiterlesen
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Pferd
Prähistorisches Beutetier, dessen frühe Darstellungen in der Höhlenmalerei mit Jagdzauber und Totemismus in Zusammenhang standen. Seit dem 2. Jahrtausend v. Chr. ist das P. in China und Indien als Opfertier bezeugt und wurde nicht selten zusammen mit seinem verstorbenen Herrn … Weiterlesen
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Pferde, zählende
(Engl. counting horses) > Elberfelder Pferde, > Kluger Hans.
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Pferdefuß
Angebliches Kennzeichen des Teufels, das von dem Aberglauben herrührt, dieser trage als unvollkommenes Wesen stets ein entsprechendes Merkmal, gelegentlich auch als gespaltener Bockfuß dargestellt. Der Begriff ist auch sprichwörtlich geworden für eine bislang verborgene Hinterlist oder Unannehmlichkeit: „Da schaut der … Weiterlesen
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Pferdeopfer
Bedeutendstes vedisches Ritual (aśvamedha), das nur von einem siegreichen König vollzogen werden durfte, der auf diesem Weg die Würde eines „Weltenherrschers“ erlangte. Die Ergebnisse des Opfers strahlten auf das Königreich aus, weil der aśvamedha alle Unreinheit beseitigte und im gesamten … Weiterlesen
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Pferdeorakel
Pferde verkörperten schon früh in der Menschheitsgeschichte die unzerstörbar verborgene Lebenskraft in der äußeren und inneren Natur. Der römische Schriftsteller Tacitus berichtet in Kap. 10 seiner Germania, dass es germanische Sitte sei, aus den Vorahnungen und dem Gebaren heiliger Pferde … Weiterlesen
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Pferdezauber
Das Behexen von Pferden durch bestimmte Zauberformeln, das jahrhundertelang vermeintlichen Hexen zur Last gelegt wurde. Zur Abwehr schützte man Ställe in Europa durch für zuverlässig gehaltene Mittel wie Hufeisen und Ebereschenzweigen. In manchen Teilen Europas behauptete man, Hexen würden selbst … Weiterlesen
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Pfingstrose
Auch Gartenpfingstrose, Gichtrose, Päonie, Paeonia officinalis; ausdauernde, bis zu 90 cm hohe Pflanze aus der Familie der Pfingstrosengewächse (Paeoniaceae), in China Symbol für Reichtum und Ehre. Die P. wurde schon im Altertum arzneilich genutzt. Der Name soll auf den griechischen … Weiterlesen
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Pfingstwunder
Nach Lukas (Apg 2,2-13) teilte sich der Heilige Geist unter sturm- und feuerähnlichen Begleiterscheinungen allen versammelten Jüngern mit (nach Apg 1,15 ca. 120 Personen). Sie redeten in anderen Zungen; laut Vers 6 hörte ein jeder sie in seiner eigenen Sprache. … Weiterlesen
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Pfirsich
In China die Frucht der Unsterblichkeit und der Göttin Hsiwang-mu zugehörig. Bis in das 20. Jh. hinein sollten zu Neujahr vor die Haustür gestellte P.zweige die bösen Geister vertreiben. Dem Holz des Baumes wurden apotropäische Kräfte nachgesagt. In Emblembüchern der … Weiterlesen
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Pfister, Barbara
(* 01.09.1867 Wattenheim, Rheinland-Pfalz, Deutschland; † 09.03.1909 Speyer), stigmatisierte Mystikerin. P. hatte schon in ihrer Kindheit Visionen, trat 1883 als Postulantin bei den Dominikanerinnen in Speyer ein, wurde jedoch aufgrund ihrer nach Empfang der hl. Kommunion öfters eingetretenen Ohnmachtsanfälle bald … Weiterlesen
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Pflanzen
Als unterste und damit zugleich grundlegende Stufe der oganischen Welt Symbol für die Einheit alles Lebendigen; in den mythischen Erklärungen der Völker finden sich mehrere Beispiele von vollständigen oder teilweisen Verwandlungen von P. in Menschen und Tiere oder umgekehrt. Der … Weiterlesen
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Pflanzenkult
Im Pflanzlichen tritt die Macht wachstümlichen und dauerhaften Lebens oft noch deutlicher hervor als im Tier, wenn sie auch nicht wie jenes Züge des Willens, der Fähigkeit des Handelns und der Forbewegung aufweist. Vor allem den ackerbauenden Völkern wurde das … Weiterlesen
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Pflanzenpsychologie
Disziplin, welche Vorgänge bei Pflanzen untersucht, die analog zu psychischen Prozessen des Menschen gesehen werden können (Reizerscheinungen, Regulationen und Regenerationen von Pflanzen, Ermüdungserscheinungen). Zur parapsychologischen Forschung gehört es auch, zu untersuchen, ob Menschen paranormal auf Pflanzen einwirken können. Einen frühen … Weiterlesen
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Pflug
Gerät zum Lockern der Erde vor der Aussaat, bildhaft als Hakenpflug um 3000 v. Chr. bezeugt. Das Zeitalter des vollmechanisierten Pflügens begann in Europa ab ca. 1850 mit dem Dampfpflug. In einigen Kulturen zählt der P. als Symbol für Fruchtbarkeit, … Weiterlesen
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Pfortenbuch
Altägyptischer Jenseitsführer. Das P. beschreibt den Weg, den der Sonnengott Re bei seiner nächtlichen Fahrt von West nach Ost durch die Unterwelt nimmt. Diese Reise ist wie im Amduat, dem wichtigsten Werk der ägyptischen Totenliteratur, in zwölf Stunden unterteilt, welche … Weiterlesen
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Phallus
(Griech. phallos, das männliche Glied). Schon in der Steinzeit dienten Ph.darstellungen dem Fruchtbarkeitszauber. Im antiken Grabkult (z.B. bei den Etruskern) erscheint der Ph. als Symbol neu erwachenden Lebens. Bei den Griechen war der Ph. mit dem Dionysoskult verbunden. Zur Zeit … Weiterlesen
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Phánes
(Griech., „der Erscheinende“), in der orphischen Lehre von der Weltschöpfung der erste Gott, der dem Urei entspringt, welches aus Chronos hervorkommt. Nach einer älteren Überlieferung sitzt Ph. „im Unbetretenen der Höhle der Nacht“. In gewisser Hinsicht ist er die aus … Weiterlesen
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Phänomen
(Seit dem 17. Jh. aus lat. phaenomenon, griech. phainómenon; griech. phainein = sichtbar machen; phainesthai = erscheinen), Erscheinung, erscheinungsmäßige Gegebenheit, Wahrnehmungsgefüge. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Hrsg. Andreas Resch. Abensberg: Verlag Josef Kral, 1972.
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Phänomenalismus
(Griech. phainómenon, Erscheinung), im 19. Jh. entstandene Bezeichnung für bestimmte philosophische Lehren. Gemeint ist, dass ein Ding an sich nicht durch Erfahrung erkannt werden kann, sondern seine Erscheinung vielmehr ein Gegenstand erfahrungsbezogener Erkenntnis ist. Die Erkenntnis eines Gegenstandes kann sich damit lediglich auf die bewussten Sinneseindrücke beziehen, nicht aber auf das Ding an … Weiterlesen
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Phänomene, mystische
Das mystische Leben ist wesentlich die Liebe zu Gott, aber der Reinigungsweg, der den Körper diszipliniert, und der Erleuchtungsweg, welcher der Psyche und dem Pneuma die Wirklichkeit, die immanente Gegenwart und die transzendente Wirkung einer Allmächtigkeit offenbart, sind in der … Weiterlesen
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Phänomene, paranormale
Den Einbruch des Unerklärbaren sieht man gegeben in paranormalen Phänomenen, wie Bilokation, Hellsehen und Wahrsagen, Ekstase und Levitation, Materialisation und Dematerialisation, paranormale Heilung und Wunder, Besessenheit und Prophetíe, Präkognítion und Spuk, Reinkarnation, Totenerweckung und Auferstehung. Lit.: Resch, Andreas: Welt , … Weiterlesen
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Phänomenologie
(Griech. phainomenón, das Erscheinende; logos, Lehre), allgemein die Lehre von den Erscheinungen (Phänomenen). Das Wort hat als philosophischer Terminus verschiedenen Sinn; als philosophische Schule von Edmund Husserl (1859-1938) begründet. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Hrsg. Andreas Resch. Abensberg: … Weiterlesen
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Phänomenologische Psychologie
Diese besagt, dass die innere Erfahrung jeder äußeren mindestens ebenbürtig ist. So sagt William James (1842-1910), dass wir im Erlebnis nie einzelne Empfindungen haben „Bewusstsein ist seit unserer Geburt Bewusstsein einer übergroßen Vielfalt von Dingen und Relationen…. Das einzige, was … Weiterlesen
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Phänomenspezifisch
Für ein bestimmtes Phänomen typisch oder charakteristisch. Darunter ist die Unaustauschbarkeit und Einmaligkeit einer Eigenschaft oder eines Eigenschaftskomplexes hinsichtlich eines streng definierten Phänomens zu verstehen, d.h. eine unverwechselbare Eigentümlichkeit, wodurch das betreffende Phänomen eindeutig von anderen ähnlichen herausgehoben und unterschieden … Weiterlesen
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Phantasie
(Altgriech. phantasía, Erscheinung, Vorstellung, Traumgesicht, Gespenst), bezeichnet eine kreative Fähigkeit des Menschen. Aristoteles hat verschiedene Arten von Ph. unterschieden (De an. III.3, 427 a ff.). Vorstellungsbilder 1. im Denken, 2. in der Erinnerung, 3. im Traum und 4. die Zielvorstellung … Weiterlesen
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Phantasiereisen
Vor allem in der Psychosynthese und der transpersonalen Psychologie angewandte Therapieform. Durch Lenkung der Phantasie und Visualisierung (z.B. Verwendung von Tarotkarten) werden in verborgenen Bewusstseinsschichten des Menschen liegende Fähigkeiten und Kräfte erkannt und aktiviert. Lit.: Werner, Helmut.: Lexikon der Esoterik. … Weiterlesen
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Phantasma
(Altgriech. phantasma, Erscheinung, Bild, Vorstellung, Gesicht bzw. ein von der Gottheit gesandtes Vorzeichen, Wunder, Traumbild mit und ohne Traum, Gespenst, Geist), allgemein eine mentale, innere Vorstellung, oft auch abwertend im Sinne eines Hirngespinstes oder Trugbildes. Im deutschen Sprachraum bezeichnet Ph. eine wahrnehmungsähnliche szenische Gegebenheit, psychiatrisch … Weiterlesen
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Phantasmagorie
(Altgriech. phántasma, Trugbild, agorá, Versammlung; engl. phantasmagoria) bezeichnet wörtlich die Präsentation von Trugbildern vor Publikum. In einem allgemeineren Sinn ist damit jede Art von Wahrnehmungstäuschung gemeint. Im Theater versteht man unter Ph. eine Darstellungsform des späten 18. Jahrhunderts in Europa. So sollten die von einer Laterna magica direkt … Weiterlesen
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Phantasms of the Living
Was die telepathischen Träume betrifft, so kennt jeder das Standardwerk Phantasms of the Living“ von E. Gurney, F. Myers und F. Podmore. Darin zeigen die Autoren, dass es sich dabei um Träume mit einer für das affektive Feld bedeutenden statistischen … Weiterlesen
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Phantastische Literatur
Phantastik ist eine literaturgeschichtlich noch nicht exakt definierte erzählerische Kategorie. Das Genre kennzeichnet Misstrauen gegenüber der Ratio, nicht aber Preisgabe der Logik. Das Übernatürliche bricht in das Vernünftige ein. Die Phantastik grenzt sich ab gegen Allegorie, Fabel, Utopie, Wortproduktionen psychiatrischer … Weiterlesen
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Phantom
Sichtbare Truggestalt, Nachbildung eines Körpers oder Körperteils; auch die Empfindung, ein amputiertes Glied noch zu besitzen (Phantomglied, Phantomschmerz). Am deutlichsten erlebt werden meist die (fehlenden) äußeren Glieder (Finger, Zehen). Als paranormale Erscheinung wird das Ph. als vollständige Gestalt beschrieben, die … Weiterlesen
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Phantomschmerz
Amputationsphänomen, gelegentliche postoperative Erscheinung. Der Patient empfindet Schmerzen in einem amputierten Körperteil, so als sei dieser noch vorhanden. Der Ph. ist zu unterscheiden von einem Phantomglied oder einer Phantomempfindung, wo noch die Empfindung besteht, die Gliedmaße sei noch ganz oder … Weiterlesen
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Pharmakotherapie, ayurvedische
Im Rahmen des Ayurveda Bezeichnung für den therapeutischen Umgang mit der Materia medica Indiens, die neben tierischen, mineralischen und metallischen Produkten mehr als 1500 Heilpflanzen umfasst. Die wichtigsten werden nach dem antiken indischen Arzt Caraka in 50 Gruppen zu je … Weiterlesen
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Phemonoe
Tochter des Apollon und dessen erste Seherin in Delphi, Erfinderin des Hexameters. Von ihr soll der Spruch „Erkenne dich selbst“ stammen. Ihr Name steht auch allgemein für Prophetin. Lit.: Der neue Pauly. Enzyklopädie der Antike. Bd. 9: Or-Poi. Stuttgart/Weimar: Metzler, … Weiterlesen
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Philadelphen
Auch Philadelphische Sozietäten, eine um 1670 in London entstandene mystisch-spiritualistisch-chiliastisch ausgerichtete Gemeinschaft, welche die Wiedervereinigung aller christlichen Kirchen und die Errichtung einer universellen mystischen „Sozietät“ von „liebenden Brüdern in Christus“ (griech. philos, lieb, adelphus, Bruder) zum Ziel hatte. Der Name … Weiterlesen
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Philalethes, Eugenius
Pseud. für > Starkey, George und > Vaughan, Thomas.
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Philemon und Baucis
Gastfreundliches Ehepaar. Laut griechischer Mythologie durchwanderten Jupiter und Merkur in menschlicher Gestalt die Erde und erreichten bei Nacht ein reiches Dorf in Phrygien. Ihrer Bitte um Aufnahme kam jedoch niemand nach, nur die Tür einer ärmlichen Hütte, in der Philemon … Weiterlesen
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Philip Neri
(* 21.07.1515 Florenz; † 26.05.1595 Rom), Sohn eines Anwalts, besuchte in Florenz die Schule der Dominikaner und begeisterte sich schon in jungen Jahren für die Schriften des Dominikanerpredigers Girolamo Savonarola (1452-1498), der eine Reform der katholischen Kirche forderte und für … Weiterlesen
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Philippe, Meister
Pseud., eigentl. Nizier-Anthèlme Vachod (* 25.04.1849 Loisieux; † 02.08.1905 bei Lyon), französischer Mystiker und Okkultist, Heiler, der auch an den Zarenhof gerufen wurde. Papus nannte ihn seinen geistigen Vater. Lit.: Sédir, Paul: Initiations. Paris, 1908.
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Philokalia
(Griech., „Liebe zur geistigen Schönheit“), 1782 in Venedig erschienene Sammlung von Abhandlungen über das Herzensgebet im Namen Jesu, zusammengestellt von den Mönchen Makarios Notaras, Nikodemus von Athos und Johannes Maurogordatos; bis heute das meistgelesene asketisch-mystische Erbauungsbuch der Ostkirche. Die Auswahl … Weiterlesen
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Philon von Alexandrien
(Ca. 25 v. Chr. – ca. 45 n. Chr.), alexandrinischer Jude, Verfasser philosophischer und theologischer Werke, repräsentierte die vornehme und selbstbewusste jüdische Oberschicht Alexandrias mit eklektischer Ausrichtung im hellenistischen Bildungsideal. Als Griechisch sprechender römischer Bürger interpretierte Ph. ohne Kenntnis des … Weiterlesen
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Philosophia perennis
(Lat., „beständige Philosophie“), durch die Abhandlung De perenni philosophia libri X (Lyon, 1540) des italienischen Bischofs Augustinus Steuchus Eugubinus geprägter Begriff für die philosophisch-theologische Behandlung der grundlegenden, nie versiegenden Fragen des Menschen. Dabei werden göttliche Offenbarungen, Geheimlehren, heidnische Magie und … Weiterlesen
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Philosophischer Baum
Symbol aus der Alchemie (arbor philosophica). Die unterirdischen Goldgänge und Erzlagerstätten hätten vielfach das Aussehen eines Baumes. In Darstellung dieses Baumes lasse die Sonne das Gold wachsen, wobei an seinen Wurzeln die Kröte als Symbol des Urstoffes zu sehen sei … Weiterlesen
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Philosophisches Ei
Die eiförmige Phiole (Flasche) bei den Alchemisten, in der sie den Stein der Weisen herzustellen hofften. Lit.: Wörterbuch der philosophischen Begriffe. Darmstadt: Wiss. Buchges., 1998.
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Philtrum
(Griech. philtron, lat. virus amatorium, poculum amatorium, venenum), Aphrodisiacum, das nach dem Volksglauben als Liebeszauber wirken sollte; schon in der Antike bezeugt. Die Zubereitung von Philtren wurde den Hexen vorgeworfen. Lit.: Biedermann, Hans: Handlexikon der magischen Künste. Graz: Akadem. Druck- … Weiterlesen
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Phlegethon
(Altgriech. Phlegéthōn, dt. „der Flammende“), auch Pyriphlegethon, in der Unterwelt der griechischen Mythologie neben Styx, Acheron, Lethe und Kokytos ein Fluss und damit auch eine Flussgottheit. Der Ph. führt kein Wasser, sondern Flammen, die alles verbrennen und niemals erlöschen. Einige … Weiterlesen
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Phlegma
In der hippokratischen und galenischen medizinischen Tradition der Schleim zusammen mit dem Blut und der gelben und schwarzen Galle einer der vier Körpersäfte, deren harmonisches Gleichgewicht dem Körper Gesundheit verleiht. Nach diesen Lehren prägt ein Überschuss eines dieser Säfte auch … Weiterlesen
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Phobos
(Griech., „Furcht“), Schreckensgott, der als solcher dem Kriegsgott Mars/Ares dient; neben Deimos einer der beiden Marsmonde. Lit.: Wörterbuch der Religionen. Stuttgart: Kröner, 4. Aufl. 1985.
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Phone-voyance
(Engl.-franz., „Telefonsehen“), die Fähigkeit, beim Telefonieren auf telepathischem Weg „optische“ Eindrücke von der Umgebung des Gespächspartners zu gewinnen. Lit.: Bonin, Werner: Lexikon der Parapsychologie und ihrer Grenzgebiete. Bern/München: Scherz, 1976.
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Phonismen
(Griech. phonein, tönen), Gehörsempfindungen, denen keine akustische, sondern eine optischen Reizung vorausgeht. Lit.: Bonin, Werner: Lexikon der Parapsychologie und ihrer Grenzgebiete. Bern/München: Scherz, 1976.
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Phönix
Heiliger Vogel der Ägypter, den man sich ursprünglich als Bachstelze, später als Reiher oder als goldenen Falken mit Reiherkopf vorstellte; galt als Verkörperung des Sonnengottes (der sich bei der Weltentstehung auf dem Urhügel niedergelassen haben soll), des täglichen Sonnenumlaufs und … Weiterlesen
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Phonopsie
Lichtempfindung bei akustischem Reiz. > Farbenhören. Lit.: Bonin, Werner: Lexikon der Parapsychologie und ihrer Grenzgebiete. Bern/München: Scherz, 1976.
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Phosphene
Bereits 1896 konnte der französische Physiker Jacques Arsène d’Arsonval (1851-1940) messbare Einflüsse magnetischer Felder auf den Menschen nachweisen. Bei Feldstärken zwischen 20 und 100 Milli-Tesla und Frequenzen zwischen 20 und 100 Hz, die unmittelbar auf den Kopf einwirken, treten sog. … Weiterlesen
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Photechie
(Griech. phos, Licht; échein, besitzen), Lichtspeicherung; Einwirkung bestimmter Metalle oder organischer Substanzen, die dem Sonnenlicht ausgesetzt wurden, auf die fotografische Platte oder einen Film. Dr. Paul E. Dobler entwickelte in diesem Zusammenhang eine Methode, mit Hilfe von Aluminium Erdstrahlen nachzuweisen … Weiterlesen
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Photismus
Subjektive, halluzinatorische Lichtempfindungen. Einzelne Menschen besitzen die Fähigkeit, bei bestimmten Schallempfindungen auch eine bestimmte Farbe wahrzunehmen. > Farbenhören. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Hrsg. Andreas Resch. Abensberg: Verlag Josef Kral, 1972.
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Photographie, paranormale
> Fotografie, paranormale, > Conceptografie, > Extra, > Gedankenfotografie, > Psychografie.
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Photomantie
Wahrsagen unter Deutung von Lichtbilderrn oder Fotografien durch intuitives Erfassen der Energien der im Bild angezeigten Personen. Lit.: Herbers, Klaus/Lehner, Hans Christian (Hrsg.): Divination, Magie und Zukunftsschau: Quellen von der Spätantike bis ins 15. Jahrhundert. Freiburg i.Br.: wbg Academic in … Weiterlesen
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Phouka
Auch Phuka oder Puca, Alptraumpferd in der irischen Volkskunde, ein übernatürlicher Tiergeist, der seine Opfer dazu verleitet, aufzusteigen, um mit ihnen wild durch die Gegend zu reiten und sie schließlich abzuwerfen. Man glaubte, dass der P. auch die Gestalt eines … Weiterlesen
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Phrenologie
Schädellehre, Lehre von der Form des Kopfes als Ausdruck seelisch-chrakterlicher Eigenschaften, die von dem deutschen Arzt Franz Joseph Gall (1758-1828) begründet wurde. Er unterschied mehr als 30 verschiedene (affektive und intellektuelle) Vermögen. Seine Grundannahme war die Lokalisation derselben in bestimmten … Weiterlesen
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Phrenomagnetismus
Populäre Form der Mesmerschen Kuren zu Beginn des 19. Jahrhunderts. Der Magnetiseur behandelte, entsprechend der phrenologischen Lehre, bestimmte Schädelbereiche des Patienten mit magnetischen Strichen. > Passes. Lit.: Bonin, Werner: Lexikon der Parapsychologie und ihrer Grenzgebiete. Bern/München: Scherz, 1976.
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Phrygische Mütze
Auch skythische Mütze, ursprünglich ein gegerbter Stier-Hodensack samt umliegender Fellpartie. Nach Vorstellung der Griechen sollten durch ein solches Kleidungsstück die besonderen Fähigkeiten des Tieres auf seinen Träger übertragen werden. Die Mütze wurde seinerzeit vornehmlich von den antiken Phrygern (Anatolien, 8. … Weiterlesen
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Phylacteria
Auch Philateria, alte Bezeichnung für Amulette, meist kleine Lederbeutel, die magische Machtworte oder Zauberbanne zur Abwendung allen Unheils und Übels enthielten und als Talismann getragen wurden. Häufig nähte man die Texte zusammen mit Reliquien und geweihten Gegenständen in kleine, am … Weiterlesen
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Phyllomantie
Blätterwahrsagung (altgriech. phyllon, Blatt). Die Bezeichung findet sich erstmals im 11. Jh. und bezog sich auf das Rauschen der Bäume im Wind. Diese Divinationsart erwies sich bei allen Völkern des Altertums als sehr beliebt, wobei nicht nur das Rauschen, sondern … Weiterlesen
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Phyllorhodomantie
(Engl. phyllorhodomancy), Wahrsagen durch die Geräusche von Rosenblättern, die man gegen die Hand schlägt. Lit.: Wahrsagungen und Prophezeiungen. Amsterdam: Time-Life Bücher, 6. Aufl. 1991.
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Physikalische Phänomene
Nach der Paranormologie angebliche Fernbewegungen (Telekinese, Psychokinese), Materialisationen und Spukerscheinungen im Unterschied zu außersinnlichen Wahrnehmungen wie Hellsehen, Prophetie und Telepathie. Lit.: Hehlmann, Wilhelm: Wörterbuch der Psychologie. Stuttgart: Kröner, 1959.
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Physikalische Radiästhesie
Hier herrscht die Ansicht vor, dass z.B. das Pendel durch eine spezifische Strahlung der einzelnen Körper bewegt werde, die durch alles hindurchgehe und größte Entfernungen in Sekundenschnelle zurücklege bzw. überall ständig gegenwärtig sei und auf den Körper des Menschen einwirke. … Weiterlesen
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Physikalischer Mediumismus
Tätigkeit von Medien, deren Spuren sich in der körperlichen Welt nicht beobachten lassen. Dazu zählen Apporte, direkte Stimme, die Bildung von Ektoplasma, Geisterfotos, scheinbar von selbst spielende Trompeten sowie Transkommunikation und Materialisation. Lit.: Hoffman, Arne: Lexikon des Jenseits. Güllesheim: Silberschnur, … Weiterlesen
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Physiognomik
(Griech, phýsis, Natur; gnṓmē, Wissen), spekulative Lehre vom Ausdrucksgehalt des Gesichts, wird mit der Schädellehre von Franz Joseph Gall (1758-1828) in Verbindung gebracht, wonach man charakterliche Merkmale eines Menschen bereits an der Form seines Kopfes ablesen könne. Teilweise versteht man darunter … Weiterlesen
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Physiologie, ayurvedische
Am grobstofflichen Körper des Menschen werden im Ayurveda prinzipiell drei Schichten unterschieden: außen die Haut, innen die Eingeweide, dazwischen die verschiedenen Gewebe. Die Nahrung wird im Magen-Darm-Trakt durch Jatharagni, das sog. große Verdauungsfeuer, aufgeschlossen; die Nährstoffe dienen dem Aufbau der … Weiterlesen
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Physiologische Uhr
Nach Ansicht des deutschen Pflanzenphysiologen Erwin Bünning (1906-1990) eine den Pflanzen und Tieren eigene „endogene Rhythmik“, „eine genetisch programmierte Gedächtnisuhr, die nichts oder fast nichts aus dem Takt bringen kann, da sie direkt in den Zellen verankert ist“ (Gauquelin, 1973, … Weiterlesen
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Physiologus
(Griech., der Naturkundige), ursprünglich auf Griechisch verfasste frühchristliche Sammlung von Naturallegoresen in 48 Kapiteln, davon 42 über Tiere, 4 über Steine und 2 über Pflanzen. Seine ältesten Teile gehen vermutlich auf das 2. vorchristliche Jh. zurück, während jüngere Teile bis … Weiterlesen
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Physis
(Griech., Natur), Ableitung des Verbs phýein (erzeugen, hervorbringen, entstehen lassen, beschaffen sein). Analog ist Natur vom lateinischen Verb nasci (entstehen, entspringen, seinen Anfang nehmen, herrühren) abgeleitet. In Biologie und Medizin wird der Gräzismus „Physis“ im Sinne von „Wuchs“, „Gewachsenes“ oder … Weiterlesen
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Phytotherapie
Darunter versteht man im weitesten Sinne die Therapie und Prophylaxe von Krankheiten oder Befindlichkeiten unter Verwendung von Pflanzen bzw. Arzneimitteln pflanzlichen Ursprungs. Diese Therapie zählt nicht nur zu den ältesten Formen der Heilung, sondern ist für Teile der Weltbevölkerung auch … Weiterlesen
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Pi-Ku
(Chin., wörtl.: „Vermeiden des Genusses von Körnerfrüchten“), taoistische Praktik, die zur Erlangung der Unsterblichkeit unumgänglich ist. Sie beruht auf der Vorstellung, dass die fünf Arten von Körnerfrüchten, welche die Ernährungsgrundlage der Chinesen bilden (Reis, Hirse, Weizen, Hafer und Bohnen) auch … Weiterlesen
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Pibaktoromantie
Unterform der Hydromantie, wie die Lekano-, Gastro- und Phialomante, benannt nach dem dabei verwendeten Gefäß (spätgriech. pibaktorion). Die in griechischen Handschriften unter diesem Namen beschriebene Praxis erinnert an hydro- und lekanomantische Rezepte. Lit.: Bächtold-Stäubli, Hanns (Hrsg.): Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens, … Weiterlesen
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Pibechis
Spätantiker Magier aus Ägypten, der vermutlich unter verschiedenen Namen bekannt war. Da diese aber stets der Bedeutung „Sperber“ oder „Falke“ nahekommen, ist P. in engem Zusammenhang mit dem ägyptischen Gott Horus zu sehen. P. wird die alchemistische Fähigkeit der Goldherstellung … Weiterlesen
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Picatrix
Die bekannteste astralmagische Schrift ist ein arabisches Werk, das im Westen unter dem Titel Picatrix verbreitet war. Es ist dies eine Verballhornung der arabischen Namensform für Hippokrates, „Biqratis“. Dabei handelt es sich um eine Exzerptensammlung bzw. Kompilation aus magisch-esoterischen Quellen … Weiterlesen
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Piccarreta, Luisa
(* 23.04.1865 Corato bei Bari; † 04.03.1947 ebd.), italienische Mystikerin, Dienerin Gottes. Als sie mit neun Jahren die Erstkommunion empfing, begannen ihre mystischen Erfahrungen. Mit 16 Jahren begann sie ihr Lebenswerk als Sühneseele. Während ihres Lebens stand sie unter der … Weiterlesen
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Pichlerin, Emerentia
(* 1633 St.Veit in Defereggen, Osttirol; † 25.09.1680 Lienz). Der Vater verließ Frau und Kind, um in den 30-jährigen Krieg zu ziehen. Die junge alleingelassene Mutter fand als Häuserin Aufnahme im Pfarrwidum von St. Jakob. Ihre kleine Tochter Emerentia konnte … Weiterlesen
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Pickering, Edward Charles
(* 19.07.1846 Boston, Massachusetts, USA; † 03.02.1919), Astronom und Physiker. P. studierte an der Lawrence Scientific School der Harvard University, unterrichtete dort von 1865-67 Mathematik und Physik; 1868-77 Prof. für Physik am Massachusetts Institute of Technology; 1877 Direktor des Harvard … Weiterlesen
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Pico della Mirandola, Giovanni
(* 24.02.1463 Mirandola, Prov. Modena, Italien; † 17.11.1494 Florenz), begabter, sprachenkundiger Philosoph der Renaissance, Alchemist und Kabbalist, Mitglied der Akademie in Florenz, Freund Savonarolas, durch den er zum Christentum bekehrt wurde. Schon im Alter von 14 Jahren beschäftigte sich P. … Weiterlesen
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Pictorius, Georg
(* Um 1500 Villingen, Baden-Württemberg, Deutschland; † 1569 Bärenthal), wirkte als Arzt in Freiburg i.Br., ab 1540 als Stadtphysikus in Ensisheim (Oberelsasss). Während seine zahlreichen medizinisch-physikalischen Bücher (z.B. Quaestiones Physicae, Basel 1568) und seine Ausgabe antiker Schriftsteller bald in Vergessenheit … Weiterlesen
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Pierrakos, John C.
(* 08.02.1921, † 01.02.2001), US-amerik. Psychiater, Begründer der Bioenergetik; 1972 Heirat mit Eva Wassermann. Beide leiteten das Center for The New Man im Sinne einer holistischen Sichtweise des Menschen, beeinflusst von den Ideen Wilhelm Reichs. Mit dem Arzt Alexander Lowen, … Weiterlesen
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Pietas
Die von den Römern als göttlich verehrte, personifizierte „Ehrfurcht“, die als Tugend der Plichterfüllung gegenüber Göttern, Vaterland, aber auch im privaten Bereich gegenüber Elterm und Kindern verstanden wurde. 181 v. Chr. weihte man ihr in Rom einen Tempel, ein weiteres … Weiterlesen
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Pietismus
Bewegung im protestantischen Christentum, die sich gegen übermäßig starr konfessionelle Orthodoxie wandte und gute Werke sowie ein heiligmäßiges Leben betonte. Sie entstand bald nach dem Dreißigjährigen Krieg (1618-48) und wurde von dem lutherischen Theologen Jakob Spener (1635-1705) angeführt. In seiner … Weiterlesen
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Pij
(Siames. Mythologie), unterirdischer Strafort der Seelen, aus neun untereinander gelegenen Regionen bestehend. In jeder davon musste der Schuldige wiedergeboren werden und gebüßt haben, bevor er der Seligkeit teilhaftig wurde. Lit.: Vollmer, Wilhelm: Wörterbuch der Mythologie. Erftstatt: area, 2004.
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Piktografie
(Lat. pictum, gemalt; griech: graphein, schreiben). Wenn ein Bild nur den Gegenstand versinnbildlichen soll, den es darstellt; wenn man also z.B. einen Kreis mit Strahlenkranz für den Begriff und das Wort „Sonne“ schreibt und so den Kreis mit Strahlenkranz als reines … Weiterlesen
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Piktografischer Prozess
(Lat. pictum, gemalt; griech. graphein, schreiben), von dem amerikanischen Philosophen und Parapsychologen James Hyslop (1854-1920) geprägter Ausdruck für den Projektionsvorgang eines Bildes aus der Seele des Verstorbenen an den Ort der Phantomerscheinung, denn nach spiritistischer Deutung realisiert sich eine ins … Weiterlesen
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Pilgersegen
Den mittelalterlichen Pilger kennzeichneten schon früh Pilgertasche und Pilgerstab, die ihm vom Priester überreicht wurden. Mit wachsender Pilgerzahl ab dem 11. Jh. bildete sich ein Ritual heraus: Psalmengebet, Segnung und Übergabe der Taschen und Stäbe, Reisesegen. Ein kurzes Gebet bei … Weiterlesen
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Pilze
Können wegen ihrer berauschenden Wirkung als Droge zur Erzeugung von Halluzinationen verwendet werden. Im Schamanismus dient der im europäischen Volksglauben als Glückssymbol geltende Fliegenpilz als Narkotikum, so bei den Jukagiren und Lappen. Nach Ansicht der ostsibirischen Korjaken kann ein in … Weiterlesen
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Pinienzapfen
(Lat. pinea), symbolisierte im Altertum männliche Fruchtbarkeit (Kult der Isis), Emblem des Attis-Kybele-Kults, Zeichen des Dionysos (röm. Bacchus) und seines Gefolges. Der Thyrsosstab, das Abzeichen der dionysischen Orgien, war von einem P. gekrönt. In Ägypten wurde er dem ägyptisch-hellenistischen Gott … Weiterlesen
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Pio, Padre, Francesco Forgione
OFCap (* 25.05.1887 Pietrelcina/Süditalien; † 23.09.1968; hl. 2002, Fest: 23. September), stigmatisierter Kapuziner, Mystiker mit vielen Charismen (Prophetie, Kardiognosie, Bilokation). P. war einer der gefragtesten Beichtväter des 20. Jahrhunderts. Als achtes Kind von Grazio Forgione und Maria Giuseppa De Bunzio … Weiterlesen
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Piper, Leonore Evelina Simonds
(* 27.06.1859 Nashua, New Hampshire, USA; † 03.07.1950 New York), Telepathie- und Trancemedium aus Boston. P. hatte schon mit acht Jahren ihre erste paranormale Erfahrung, als sie die Stimme ihrer verstorbenen Tante an ihrem Ohr vernahm („Aunt Sara, not dead, … Weiterlesen
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Piria Grosso, Francisco
(I847-1933), Alchemist, wie die Symbole an den von ihm errichteten Bauwerken erkennen lassen. Aus dem Straßenverkäufer wurde der erfolgreichste Geschäftsmann Uruguays; sozialer Visionär, Gründer der Stadt Piriápolis. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Personenlexikon zur Paranormologie. Hrsg. Andreas Resch. Innsbruck: Resch, 2011.
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Pirkkala
Region in Finnland, wo die seit Januar 1885 in einem Haus des Dorfes Ylojärvi auftretenden Spukphänomene gerichtlich untersucht wurden. Folgende Erscheinungen waren registriert worden: Klopftöne waren zu hören, Verputz fiel von den Wänden, Haushaltsgegenstände flogen durch die Luft und zerbrachen … Weiterlesen
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Pirrotti, Pompilius Maria Domenico
(* 29.09.1710 Montecalvo bei Benevent; † 15.07.1766 Campi Salentina bei Brindisi; hl. 1934, Fest: 15. Juli). Sohn eines Rechtsanwalts, trat mit 17 Jahren unter dem Namen Pompilius Maria vom heiligen Nikolaus den Piaristen bei und wurde zum Priester geweiht; als … Weiterlesen
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Pistis Sophia
(Griech., „Glaube Weisheit“), moderner Titel einer gnostischen aus Ägypten stammenden Schrift in drei Büchern, die den hauptsächlichen Inhalt (Kap. 1-135; Kap. 101 gehört zw. Kp. 99 u. 100) des koptischen Codex Askewianus bildet; antike Bezeichnung „Bücher des Erlösers“. Der moderne … Weiterlesen
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Pithomantie
Wahrsagen mit Hilfe eines prophetischen Dämons (pithon, python). Lit.: Bächtold-Stäubli, Hanns (Hrsg.): Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens, Bd. 7. Berlin: Walther de Gruyter, 1987.
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Pitri
(Pitṛ), skrt., wörtl. „Vater“, Plural: „Ahnen“; Vorväter, Manen. Der Begriff meint drei verschiedene Klassen von Wesen: 1. die verstorbenen Ahnen, denen zu bestimmten Zeiten Nahrung und Wasser dargebracht werden; 2. die zehn mystischen Vorfahren der menschlichen Rasse (Prajāpatis); 3. die … Weiterlesen
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Pittenweem, Hexen von
Es waren fünf schottische Frauen, die 1704 in dem kleinen Fischerdorf Pittenweem in Fife an der Ostküste Schottlands der Hexerei beschuldigt wurden. Zwei weitere Frauen und ein Mann wurden als Komplizen genannt. Die ersten Anschuldigungen kamen von einem Schmiedelehrling namens … Weiterlesen
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Pius IX.
Papst (* 13.05.1792 Senigallia; † 07.02.1878 Rom), sel. (03.09.2000, Fest: 7. Februar), bürgerl. Name: Johannes Maria Mastai-Ferretti; wäre als Fünfjähriger beinahe ertrunken, litt in der Folge an Epilepsie; nach einer Wallfahrt nach Loreto hörten die schweren Anfälle auf. Priesterweihe 1819. … Weiterlesen
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Pius XII.
(Papst 1939-1958). Anlässlich der Vorbereitungen zur Verkündigung des Dogmas von der leiblichen Aufnahme Marias in den Himmel am 1. November 1950 hatte der Papst nach Mitteilung von Federico Kardinal Tedeschini Erscheinungen der rotierenden Sonne wie beim Sonnenwunder in Fatima, und … Weiterlesen
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PK-Test
Abk. für Psychokinese (engl. psychokinesis; griech. psyche, Seele; kinese, Bewegung], in der experimentllen parapsychologischen Forschung verwendete Anordnung, um festzustellen, ob sich z.B. der Fall oder die Platzierung von Würfeln oder der Output eines quantenmechanischen Zufallszahlengenerators von den mentalen Intentionen einer … Weiterlesen
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Placebo
(Lat. placebo, „ich werde gefallen“), Scheinmedikament, Arzneimittel, das keinen relevanten Arzneistoff enthält und daher auch keine pharmakologische Wirkung hat, die dadurch verursacht werden könnte. P.s dienen in der klinischen Forschung als Kontrollsubstanz. So werden P.-Medikamente in placebokontrollierten klinischen Studien eingesetzt, um die medizinische/pharmakologische Wirksamkeit verschiedener, jeweils als Verum bezeichneter Verfahren möglichst genau … Weiterlesen
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Plagegeist
Phänomen, das zu den Poltergeist- und Spukmanifestationen zu zählen ist. Bezeichnend für P.er ist, dass sie ihre Zielpersonen auf schmerzhafte Weise, mit einem gewissen pervertierten Humor foppen und quälen ‒ sei es durch körperliche Angriffe, durch Zerstörung von Gegenständen bzw. … Weiterlesen
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Plagen, ägyptische
Die angemessener als „Zeichen und Wunder“ (Ex 7,3) zu verstehenden P. (blutrotes Nilwasser, Frösche, Mücken, Stechfliegen, Viehseuche, Geschwüre, Hagel, Heuschrecken, Finsternis, Tod der Erstgeburt) präsentieren sich innerhalb der Komposition des Exodusbuches als geschlossener Erzählkomplex (Ex 6,28-11,10), der sich durch kunstvollen … Weiterlesen
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Planchette
(Frz., Brettchen, Verkleinerungsform zu planche, Brett), in der spiritistischen Praxis meist ein dreifüßiges, kleines Tischchen für mediales bzw. automatisches Schreiben, wobei ein Fuß durch einen Bleistift ersetzt ist; syn. Ouija-board, Psychograf. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Hrsg. Andreas … Weiterlesen
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Planeten
Spielten eine besondere Rolle in der Astralmythologie, wobei dem europäischen Mittelalter und der Renaissance antikes Wissen vor allem über eine arabische Zwischenstufe vermittelt wurde. An der ersten Stelle von systematischen Listen stand der Mond (Luna); in speziellen „Planetenbüchern“ des Mittelalters … Weiterlesen
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Planetenbaum
Alchemistisches Symbol, der Baum der Erkenntnis in der Alchemie, der aus einem Dreieck aus Mineralien wächst und dessen Äste die Sonne, den Mond und die fünf Planeten darstellen, während das untere Dreieck (der Mineralien) auf das dreifache Wesen des Menschen … Weiterlesen
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Planetengottheiten
Kultisch verehrte Personifikationen der Wandelsterne. Sie stehen vielfach an der Wurzel der Astrologie und spielen auch in Astralmythen eine Rolle. Das Interesse an den Planeten liegt in ihrer freien Bewegung: sie kreisen nicht stetig um den Himmelspol, sondern haben scheinbar … Weiterlesen
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Planetenkinder
Auf alte babylonische Mythen zurückgehende Bezeichnungen für die unter der Herrschaft eines Planeten geborenen Menschen. Lit.: Sahihi, Arman: Das neue Lexikon der Astrologie. 1400 Begriffe der Kosmologie, Astronomie, Astrophysik und Astrologie. Genf/München: Ariston, 1991.
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Planetenmetalle
Nach hermetischer Auffassung stoffliche Abbilder der reinen Planetenkräfte. Die P. sind: Mond ‒ Silber, Merkur ‒ Quecksilber, Venus ‒ Kupfer, Mars ‒ Eisen, Jupiter ‒ Zinn und Saturn ‒ Blei. Das Gold wird der Sonne zugeordnet, weil sie als Zentralgestirn … Weiterlesen
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Planetensymbole
Durch die P. werden die fünf in der Antike bekannten Planeten des Sonnensystems (Merkur, Venus, Mars, Jupiter, Saturn) sowie Sonne und Mond bezeichnet. Für die Alchemie sind sie insofern von Bedeutung, weil im Sinne einer Entsprechungslehre eine Beziehung zwischen den … Weiterlesen
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Plastromantie
(Griech. plastron, Bauchpanzer; manteia, Weissagung), eine Art Pyromantie, die den Plastron (unterer Schild der Schale) von Schildkröten verwendete. Nach dem Reinigen und Polieren des Bauchpanzers wurden auf der Rückseite Vertiefungen angebracht. Während der Wahrsager die Geister bzw. Ahnen befragte, wurde … Weiterlesen
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Platon
P. (428/427-348/347) prägte den Begriff „Weltseele“ (griech. psyché tou pantòs; lat. anima mundi). In seinem Dialog Timaios (27e-37c) entwirft er eine Theorie der Weltseele, die zusammen mit dem Kosmos von einem Demiurgen, einem Schöpfergott, einer Wesenheit zwischen Gott und dem … Weiterlesen
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Platonismus
Philosophisch-theologisch universales System mit vielen esoterischen Elementen und Aspekten. Die Grundlagen für den P. schufen die Platon-Schüler Speusippos († um 339 v. Chr.) und Xenokrates von Chalkedon († um 314 v. Chr.), die von Anfang an auch Strömungen von außerhalb … Weiterlesen
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Plattformbestattung
Aussetzen der Leiche in den Ästen eines Baumes, auf einer Plattform oder einem Stangengerüst. Die vor allem bei Jäger-und Hirtenvölkern vorkommende P. hat vermutlich auch die Aufgabe, eine Erleichterung für den Flug der Seele in das Totenland herbeizuführen. Bei den … Weiterlesen
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Platzexperiment
(Engl. place experiment), qualitatives Feldexperiment zur Untersuchung der Präkognition, wobei ein Paragnost voraussagt, wer bei einer zukünftigen Versammlung, Veranstaltung und dergl. auf einen gewissen, durch das Los bestimmten Platz zu sitzen kommen wird. (Derartige Experimente wurden mit Erfolg ausgeführt von … Weiterlesen
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Plautus, Titus Maccius
(Ca. 250-183/84 v. Chr.), römischer Komödiendichter. Seine Mostellaria („Gespensterkomödie“) geht wahrscheinlich auf das Stück Phasma des griechischen Dichters Philemon (365/60-264/63) zurück und hat ihrerseits wieder Nachahmer gefunden. Die Handlung: Ein Vater kehrt überraschend von einer Reise zurück, während der nichtsahnende … Weiterlesen
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Pleiaden
In der griechischen Mythologie die sieben Töchter des Atlas und der Okeanide Pleione. Mit ihnen ist eine Sternsage verbunden, die ihren Ausgang davon nahm, dass der berühmte Jäger Orion sich in die Mutter Pleione verliebte und sie und ihre Töchter … Weiterlesen
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Pleroma
(Griech., „Fülle“), in der Gnosis zunächst die Bezeichnung für die rein geistige Welt des Göttlichen, später auch auf die von Dämonen beherrschten Sphären ausgeweitet. Lit.: MacDermot, V.: The Concept of Pleroma in Gnosticism, in: Martin Krausse (Hrsg.): Gnosis and Gnosticism. … Weiterlesen
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Plethysmographie
(Griech. plethore, Fülle, graphein, schreiben), Messverfahren, mit dem Volumenschwankungen eines Körperteils oder Organs gemessen werden. Es wird zur Diagnostik arterieller und venöser Durchblutungsstörungen in Beinen und Armen wie auch zur Funktionsprüfung der Lunge sowie zur Feststellung des Erektionsgrades des Penis … Weiterlesen
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Plinius der Ältere
Gaius Plinius Secundus Maior (* 23/24 n. Chr. Comum, Oberitalien; † 79 n. Chr. Misenum (beim Vesuvausbruch), römischer Gelehrter, Schriftsteller. Von seinen Schriften ist nur die Naturalis historia (Naturgeschichte) in 37 Büchern erhalten ‒ eine systematisch angeordnete Enzyklopädie der Naturwissenschaften, … Weiterlesen
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Plinius der Jüngere
Gaius Publius Caecilius Secundus (61/62 – ca. 113), Neffe von Plinius dem Älteren, entstammte wie dieser einer vornehmen norditalienischen Familie; römischer Beamter und Schriftsteller, aber auch Redner, Anwalt und Konsul. Von ihm stammt der älteste Bericht über einen ortsgebundenen Spuk … Weiterlesen
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Plotin
(Ca. 205-270), Begründer des Neuplatonismus, Mystiker. Seine Werke wurden nach seinem Tod von seinem Schüler Porphyrios in sechs „Enneaden“ (Neunergruppen) veröffentlicht. Zentraler Aspekt im Denken von P. ist die Beziehung des Einen (to hen) oder des Guten als des Höhepunktes … Weiterlesen
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Plutarch von Chaironia
(Ca. 50 – ca. 122), Schriftsteller und Philosoph, war für kurze Zeit Schüler des Platonikers Ammonios in Athen, kehrte aber bald in seine Heimatstadt zurück und blieb dem Platonismus nur locker verbunden. In Chaironea scharte er einen kleinen Schülerkreis um … Weiterlesen
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Pluto
1. Lateinischer Name des griechischen Gottes Hades, des Herrschers über die Unterwelt und das Totenreich. Er galt als mitleidlos und wurde gefürchtet. Seine Gemahlin ist Persephone (lat. Proserpina). Als seine vorrangigen Attribute gelten der Zweizack (oder Dreizack) und der Höllenhund … Weiterlesen
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Pneuma
Das belebende und beseelende Prinzip des Geistes im Gegensatz zu Stoff und Materie. Lit.: Putscher, Marielene: Pneuma, Spiritus, Geist: Vorstellungen vom Lebensantrieb in ihren geschichtlichen Wandlungen. Wiesbaden: Steiner, 1973.
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Pneumatologie
(Griech. pneúma, Hauch, Atem, und lógos, Rede, Sinn), bezeichnet innerhalb der Dogmatik der christlichen Theologie die Lehre vom und die Reflexion über den Heiligen Geist, die dritte Person der Trinität. Im Spiritismus ist mit P. die Lehre von den geistigen Wesenheiten gemeint. Lit.: Kasper, Walter: Gegenwart des Geistes: … Weiterlesen
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Pneumatophonie
(Griech. pneuma, Hauch, Geist; phoné, Stimme, Laut), im spiritistischen Kontext Metapher für die „Tonphänomene in der Luft“ (Allan Kardec), die vermeintliche „Stimme der Geister“ ohne Zutun menschlicher Mittler (Medien). Lit.: Schneider, Wilhelm: Der neuere Geisterglaube: Thatsachen, Täuschungen und Theorien. Paderborn: … Weiterlesen
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Pneumostase
Bewusstseinszustand der geistigen Begegnung des Selbst mit dem Wesen der lebenden und unbelebten Dinge wie auch mit Gott. Diese Begegnung bedeutet für den Geist eine unbeschreibliche Erfüllung, die von der Überzeugung getragen wird, dass der Geist das Wesen der Welt … Weiterlesen
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Po Qua
Aktive Telepathie der Tibeter, die auf dem Hervorbringen einer Bewusstseinsübertragung im Augenblick des Todes durch vorausgehende Yogaübungen mit psychischer Kontrolle und Konzentration zur Vorbereitung auf das Schwinden der Körperkräfte beruht. Diese Einübung beinhaltet die Loslösung von der Welt, das Sich-Erheben … Weiterlesen
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Podmore, Frank
(* 05.02.1856 Elstree, Hertfordshire, England; † l5.08.1910 Malvern, Worcester, England), Postangestellter, parapsychologischer Autor, Medien- und Spukforscher. Seine Ausbildung erhielt P. in Haileybury und am Pembroke College in Oxford, wo sein Interesse an den spiritistischen Phänomenen erwachte. Daraufhin wurde er Mitglied … Weiterlesen
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Podomantie
Weissagung durch Betrachten der Fußsohlen. Lit.: Wahrsagungen und Prophezeiungen: Geheimnisse des Unbekannten. Amsterdam: Time-Life Bücher, 6. Aufl. 1991.
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Podotherapie
Ein Projektionssystem des Gesamtkörpers in einen Teil des Körpers findet sich auch an den Füßen. Eine Therapie, die von diesem System Gebrauch macht, hat sich in verschiedenen Teilen der Welt unabhängig entwickelt. Der Alt-Buddhismus in Indien kannte ein solches System … Weiterlesen
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Poe, Edgar Allan
(1809-1849), amerikanischer Schriftsteller, der durch die dichterische Darstellung okkulter Probleme zum Urvater aller ähnlichen Dichtungen späterer Zeit wurde. Am bekanntesten ist P. für seine „düsteren“ Werke, die wohl zu den markantesten und furchterregendsten Schreckensgeschichten der englischen Sprache zu zählen sind. … Weiterlesen
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Poimandres
Auf Griechisch abgefasster und überlieferter hermetischer Text vom Ende des 2. Jh. n. Chr., erste Schrift des Corpus Hermeticum. Der äußeren Form nach handelt es sich um ein Lehrgespräch zwischen dem offenbarenden Geist P. und einem Schüler, inhaltlich ist es … Weiterlesen
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Poincaré, Jules Henri
(* 29.04.1854 Nancy; † 17.07.1912 Paris), französischer Mathematiker, theoretischer Physiker, theoretischer Astronom und Philosoph. Er galt in seiner Wirkungszeit ab 1880 bis zu seinem Tod und auch danach als einer der bedeutendsten Mathematiker, worin ihm zu seiner Zeit nur David … Weiterlesen
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Poiret Naudé, Pierre
(* 15.04.1646 Metz; † 21.05.1719 Rijnsburg), französischer Mystiker und christlicher Philosoph. Einer Hugenottenfamilie entstammend, verdiente P. nach dem frühen Tod seiner Eltern seinen Lebensunterhalt durch Gravurarbeiten und das Unterrichten der französischen Sprache. Gleichzeitig studierte er Theologie in Basel, Hanau und nach 1668 in Heidelberg. In Basel faszinierte … Weiterlesen
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Polge, Coral
(* 22.09.1924 Hackney, London; † 29.04.2001 Surrey, England), britisches Malmedium (psychic artist), verheiratet mit dem Heiler Tom Johanson. P. wurde vor allem durch ihre Zeichnungen von Gesichtern Verstorbener (ca. 60.000) bekannt, ohne dass sie diese zu Lebzeiten gekannt hatte. Allerdings … Weiterlesen
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Polo Ortiz, Gloria
Dr. (* 30.11.1958), kolumbianische Zahnärztin in Bogotá. P. wurde 1995 während eines Gewitters zusammen mit ihrem 23-jährigen Neffen von einem Blitz getroffen und nahezu verkohlt. Während der Neffe starb, wurden bei P. auf wunderbare Weise Beine, Haut und innere Organe … Weiterlesen
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Poltergeist
Ausdruck für belästigenden, ortsgebundenen Spuk primitiv lärmenden Charakters. Nach der von Nandor Fodor (* 13.05.1895; † 17.05.1964) aufgestellten Hypothese seien die Poltergeist-Phänomene als unbewusste Projektionen verborgener Konflikte (Spannungen, „Pubertätsspuk“) in der Persönlichkeit des Spukmediums und als aggressive Reaktion auf andere … Weiterlesen
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Poltergeistpsychose
Größere geistige Störung von schizophrenem, jedoch vorübergehendem Charakter; äußert sich in einem heftigen Ausbruch aggressiver Gemütsbewegungen aus dem Unbewussten, wobei ein Teil des geistigen Systems abgesprengt wird und sich als eigener Persönlichkeitskomplex manifestiert. Der Ausdruck stammt von Nandor Fodor (1895-1964). … Weiterlesen
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Polydämonismus
Der Glaube an eine Vielheit von Geistern und als solcher eine Vorstufe des Polytheismus. Von diesem unterscheidet ihn jedoch, dass die Objekte der religiösen Verehrung noch wenig scharf umrissene Gestaltung sind und vor allem keine individuellen Namen tragen. Sie sind … Weiterlesen
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Polyeidos
Auch Polyidos, mythischer Seher und Wundertäter aus Korinth, Nachfahre des Melampus. Sein Wirken zeigte sich in zahlreichen Hilfsaktionen. Als Traumdeuter half er Bellerophontes, sein Pferd Pegasos zu bändigen. In Mysien heilte er Teuthras vom Wahnsinn. Auf Kreta erweckte er Glaukos, … Weiterlesen
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Polygenische Erfahrungen
Darunter versteht man die geistige Transformation in tierische Wesen. Solche Erfahrungen werden oft nach der Einahme halluzinogener Drogen wahrgenommen und stießen auf großes Interesse bei Geheimdiensten. Nach Verabreichung solcher Drogen weiß eine Person, die für ein geheimes Experiment herangezogen wurde, … Weiterlesen
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Polygraph
(Griech. poly, viel, graphein, schreiben), Mehrfachschreiber, Gerät, das mehrere Variablen gleichzeitig registriert; wird umgangssprachlich als Lügendetektor bezeichnet. Lit.: Bonin, Werner F.: Lexikon der Parapsychologie und ihrer Grenzgebiete. Bern/München: Scherz, 1976.
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Polygraphia
(„Vielschrift“), gedruckte Ausgabe unter dem Titel Polygraphiae libri VI bzw. Polygraphiae libri sex (Sechs Bücher zur Polygraphie) des Johannes Trithemius von Sponheim (1462-1516), lateinische Fassung handschriftlich vollendet 1505/1508 und als erstes kryptografisches Werk überhaupt in Basel gedruckt zwei Jahre nach … Weiterlesen
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Polykarp von Smyrna
(70-155/56) oder 167/68), Bischof und Heiliger, der angeblich in einer Vision seinen Flammentod voraussah. Als man ihn in die Arena brachte, hörten mehrere Zeugen eine Direkte Stimme: „Mut, Polykarp, sei ein Mann!“ Auf dem Scheiterhaufen, so die Legende, umhüllte ihn … Weiterlesen
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Polymorphie
(Griech. poly, viel, morphé, Gestalt), Vielgestaltigkeit, z.B. Erscheinung eines Phantoms zu verschiedener Zeit in abgewandelter Gestalt. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Hrsg. Andreas Resch. Abensberg: Josef Kral, 1972.
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Polypsychismus
(Griech. poly, viel, psyché, Seele). Nach der polypsychistischen Hypothese wirken die Psychen der Teilnehmer (z.B. bei den verteilten Botschaften, beim Tischchenrücken) zum Gelingen eines Phänomens zusammen. Man spricht daher von einem „Polypsychismus“. Es ist leicht vorstellbar, dass in einer derart … Weiterlesen
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Polytheismus
Meint die gleichzeitige Anerkennung und Verehrung mehrerer unsterblicher, mit übermenschlichen Kräften ausgestattet gedachter Gottheiten in Menschengestalt, die in einem hierarchischen Verhältnis zueinander stehen. Polytheistisch können daher nur Religionen genannt werden, die göttliche Wesen mit fest umschriebenen Charakteren und entsprechend unterschiedlichen … Weiterlesen
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Ponderation
Das Aufwiegen, im Mittelalter häufige Methode der Wunderheilung, vorgenommen z.B. 1184 im Kloster des hl. Anno in Siegburg. Kranke wurden dabei in eine Waagschale gelegt, in die andere kamen Opfergaben (Brot oder Weizen), bis das Gleichgewicht hergestellt war. War dieses … Weiterlesen
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Poniatovia, Christine
(* 04.03.1610; † 06.12.1644), protestantische Mystikerin preußischer Herkunft, stammte aus den Kreisen der verfolgten böhmischen Brüdergemeinde; hatte 1627-29 mehrere Visionen und Erscheinungen in kataleptischer Trance, teilweise symbolischen und prophetischen Inhalts, teilweise Brautmystik (z.B. gemeinsame Krönung mit Christus). Besonders ausgeprägt sind … Weiterlesen
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Poniatowski, Stanislaw
> Archäologie, psychologische.
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Poortman, Johannes Jakobus
(* 26.04.1896 Rotterdam; † 21.12.1970 Leyden, Niederlande), Theosoph. P. studierte Psychologie und Philosophie an der Universität Groningen, weitere Studien in Hamburg, an der Sorbonne/Paris, in Genf und Wien folgten. Von 1932-1938 Mitglied des Rates der holländischen Gesellschaft für Parapsychologie; von … Weiterlesen
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Pop-Parapsychologie
Neben der „professionellen“ Seite parapsychologischer Forschung existiert noch ein völlig anderes Bild, die sog. „Pop-Parapsychologie“, die im Wesentlichen von der Vermarktung des Übersinnlichen lebt. In den Massenmedien (Rundfunk, Fernsehen) und der Boulevardpresse hinterlässt die „okkulte Welle“ unübersehbare Spuren. So gibt … Weiterlesen
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Popol Vuh
(„Zusammenkunfts- oder Beratungsbuch“/„Fürstenbuch“), heiliges Buch der Maya, eines der wichtigsten Dokumente der indianischen Literatur. Es enthält eine Stammesgeschichte der Quiché, eines von den Maya stark beeinflussten Volkes im Hochland von Guatemala. Sie übernahmen von den Maya die Religion und den … Weiterlesen
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Popp, Fritz-Albert
(* 11.05.1938 Frankfurt a.M.; † 04.08.2018 Meerbusch). Nach dem Abitur an der Oberrealschule in Coburg, Studium der Physik, zunächst in Göttingen (1957-1959), dann bis zum Diplom in Experimentalphysik (1967) in Würzburg. Die Diplomarbeit wurde mit dem Röntgenpreis der Physikalischen Institute der Universität Würzburg ausgezeichnet. … Weiterlesen
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Pordage, John
Auch Johannes Pordaedsche (* 1607 London; † 1681), anglikanischer Priester, Mystiker und Astrologe; gründete eine Bewegung von Jakob-Böhme-Anhängern in England, die später von der Mystikerin Jane Leade geführt wurde (Philadelphian Society). P., Sohn eines Ladenbesitzers, war Hilfsgeistlicher in Reading und … Weiterlesen
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Porète, Marguerite
(* 1250 Hennegau/Hainaut, Frankreich; † 01.06.1310 Paris), Begine, Mystikerin. Ihre freien Anschauungen brachten sie in Konflikt mit der Amtskirche, sodass der Bischof von Cambrai ihr Buch (Le Miroir) konfiszieren und öffentlich verbrennen ließ. 1307 wurde sie wegen der Verbreitung ihres … Weiterlesen
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Porphyrios
(Lat. Porphyrius, ursprüngl. syrisch Malik; * um 233 Tyros; † zwischen 301 und 305 Rom), antiker Philosoph der neuplatonischen Richtung, namhafter Gelehrter, zeichnete sich durch außergewöhnliche Bildung und schriftstellerische Produktivität sowie durch die Vielfalt seiner Arbeitsfelder aus. Sein Gesamtwerk umfasste … Weiterlesen
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Porta, Giambattista della
Auch Giovan(ni) Battista della Porta oder Ioannes bzw. Johann Baptista Porta (* zwischen 3. Oktober und 15. November 1535 Vico Equense, Sorrent, Süditalien; † 04.02.1615 Neapel), Naturforscher, Arzt, Universalgelehrter, Dramatiker. Della P. entstammte einer Adelsfamilie, war Autodidakt, ließ sich jedoch … Weiterlesen
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Portentum
(Lat., Wunderzeichen, Missgeburt). Unheilkündende Zeichen und Abnormitäten (Blutregen, Kalb mit zwei Köpfen usw.) nannte man in der Antike und im Mittelalter Portenta. Lit.: Bonin, Werner F.: Lexikon der Parapsychologie und ihrer Grenzgebiete. Bern/München: Scherz, 1976.
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Porträt, magisches
Zu magischen Zwecken gefertigte Porträts oder Plastiken (Puppen), die irgendetwas vom Organismus des Abgebildeten aufweisen (einen Tropfen Blut, Haare, abgeschnittene Nagelstücke usw.) und so eine Art lebendigen Doppelgänger bilden. An ihnen vorgenommene Manipulationen bekomme der Porträtierte zu spüren. Lit.: Bonin, … Weiterlesen
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Posaune
Ursprünglich ein Signalhorn, mit der bronzezeitlichen Lure und dem (von Martin Luther als P. bezeichneten) Schofar im Judentum vergleichbar, Symbol des lauten Schalls der göttlichen Stimme. Daher wird der P.n-Schall zum Signalruf für das Endgericht Gottes. In der christlichen Ikonografie … Weiterlesen
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Poseidon
Wie sein Bruder Zeus den Himmel besitzt und dem Blitz gebietet, so gehören P. das Meer und die in ihm hausenden Ungeheuer; er gebietet über alles, was sich dort ereignet: Stürme, Flutwellen, Erdbeben, weshalb er auch häufig den Kultnamen Enosichthon … Weiterlesen
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Poseidonios
(Ca. 135-51 v. Chr.), griechischer Philosoph, Stoiker. Mit seiner Lehre von einer zeitlosen, alle Teile des Kosmos mieinander verbindenden Sympathie versuchte er, Monismus und Dualismus miteinander zu versöhnen. P. war der Meinung, dass Wahrträume (intuitive Mantik) nicht unbedingt auf den … Weiterlesen
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Positive Erinnerungsstörung
Eine Art von Gedächtnisstörung, wobei Neues und Unbekanntes plötzlich als erinnertes Bekanntes erscheint. > Bekanntheitstäuschung, Déjà-vu-Erlebnis. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Hrsg. Andreas Resch. Abensberg: Josef Kral, 1972.
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Positives Denken
Die Überzeugung, Menschen könnten die physische Realität oder äußere und innere Umstände verändern, indem sie ihre Geisteshaltung durch positives und konstruktives Denken gestalten. Manchmal geht es darum, sich unbewusst vertretener Meinungen bewusst zu werden, die unsere Lebenssituation bestimmen, und sie … Weiterlesen
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Post mortem-Erscheinungen
Erscheinungen Verstorbener, die nachweislich gelebt haben, aber schon lange tot sind, wie jener Fall, den C. Schäfer (2012, S. 66) schildert. Dort berichtet eine Frau, die eine lebensbedrohliche Schwangerschaftskomplikation mit Nahtoderfahrung erlebt hatte, dass sie beim Besuch ihrer frühgeborenen Zwillinge, … Weiterlesen
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Postel, Guillaume
Postellus, Wilhelmus (1510-1581), französischer Orientalist, Mathematiker und Kabbalist, stammte aus der Normandie, studierte in Paris alte Sprachen, nahm an einer Gesandtschaftsreise nach Konstantinopel teil und unterrichtete dann an der Pariser Universität. Seine visionär-reformatorischen Bestrebungen brachten ihn jedoch bald um jede … Weiterlesen
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Posthypnotische Handlung
Aktion, die dem Hypnotisierten während der Hypnose aufgetragen und von ihm nach dem Erwachen aus der Hypnose zum aufgetragenen Zeitpunkt ohne Wissen um diesbezügliche Motive ausgeführt wird. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Hrsg. Andreas Resch. Abensberg: Josef Kral, … Weiterlesen
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Posthypnotische Phänomene
Nach Beendigung der Hypnose auftretende Erscheinungen, z.B. posthypnotische Suggestionen; in der Hypnose gegebene Aufträge, die später auszuführen sind; posthypnotische Amnesie, das Vergessen der Vorgänge, die während der Hypnose erlebt wurden, meist auf besonderen Befehl des Hypnotiseurs. Lit.: Hehlmann, Wilhelm: Wörterbuch … Weiterlesen
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Posttrance
Oder ultradiane Pause. Der Zustand des Einschlafens im Sinne physisch-psychischer Ruhe nach Anstrengung tritt ein, wenn der Organismus die physiologischen Reserven aufgebraucht hat. Er entspricht der ultradianen Pause bzw. der Periode der ultradianen Heilung (zyklische Ruhephase, die mit den während … Weiterlesen
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Potenzierung
Dynamisierung, Kraftentwicklung, von Samuel Hahnemann (1755-1843) vorgeschriebene, spezielle Herstellungsweise eines homöpathischen Arzneimittels, bei der die Ausgangssubstanz mit einer Trägersubstanz in einem definierten Verhältnis gemischt wird. Hahnemann beabsichtigte mit der Verdünnung der Arzneien, die bei seinen Patienten z.T. heftige Reaktionen auslösten, … Weiterlesen
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Potenzzauber
Anwendung von Zauberei, um eine Person impotent zu machen. Die Wirkung ließ sich auf zweifachem Weg erreichen: durch Nestelknüpfen und durch aus psychoaktiven Flüssigkeiten zusammengestellte Tränke. Bei Ersterem handelt es sich um einen seit der Antike bekannten und noch im … Weiterlesen
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Poule noire, La
Black Pullet, The (engl.), französisches Zauberbuch, das auf die Erzählung eines französischen Offiziers in Ägypten zurückgehen soll, der dort angeblich mit einem Magier in Kontakt kam, welcher ihm für seine Dienste bei seinem Tod das Geheimnis der „Herstellung“ einer „schwarzen … Weiterlesen
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Powell, Evan
(1881–1958), engl. PK-Medium, dessen Kontrolle sich „Black Hawk“ (Schwarzer Falke) nannte. P. behauptete, der verstorbene Indianerhäuptling gleichen Namens zu sein, und teilte Einzelheiten aus dessen Leben mit. Viele Spiritisten werteten den Fall als Beweis für ihre Überlebenshypothese, nachdem es gelungen … Weiterlesen
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Pozzi, Teresina
(* 27.04.1910 Uggiate Trevano, † 04.11.1944 Mese, Italien), seit 1938 stigmatisierte Italienerin aus dem Orden der Frommen Schwestern der Hl. Familie in Mese in Sondrio, Ordensname: Sr. Tommasina. An schwerer Tbc erkrankt, wurde sie für geisteskrank gehalten. Sie zeigte massive … Weiterlesen
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Prä-Astronautik
Denkform, die sich auf die Vorstellung bezieht, dass in der Frühzeit der Menschheit Raumfahrer von fernen Planeten die Erde besucht und in Mythen, Bauwerken (z.B. Pyramiden, Statuen der Osterinseln, Inka- und Mayabauten) und Felszeichnungen ihre Spuren hinterlassen hätten. Lit.: Lexikon … Weiterlesen
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Praag, Henry van
Naphthali ben Levy (* 12.09.1916 Amsterdam; † 03.11.1988 Hilversum, Niederlande), jüdisch-holländ. Parapsychologe, vielsprachiger und vielseitiger Gelehrter, Philosoph, Mathematiker, Therapeut, Publizist, Komponist. Gründer einer Hochschule in Luxemburg, 1978 Nachfolger von Prof. Wilhelm Tenhaeff. Vorstand mehrerer Institutionen. Mitbegründer der Anne Frank-Stiftung. Zahlreiche … Weiterlesen
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Praagh, James Van
(* 23.08.1958 Bayside, Queens, N.Y.), Studium der Journalistik in San Francisco, arbeitet als selbsternanntes Medium und TV-Produzent, dem in Los Angeles in einer Sitzung mit einem Medium prognostiziert wurde, dass er selbst innerhalb von zwei Jahren als Medium tätig sein … Weiterlesen
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Präanimismus
Bezeichnet die Theorie, der zufolge der Mensch zunächst noch keinen Seelenglauben besaß, sondern die Natur nur allgemein für belebt hielt (Animatismus) und daher den einzelnen Dingen und Lebewesen eine besondere Ausstrahlungskraft zuschrieb (Emanismus), die das Kraftspiel in der Natur bestimmte … Weiterlesen
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Prabhupada
Srila Abhay Charan De Bhaktivedanta Swami (* 01.09.1896 Kalkutta; † 14.1l.1977 Vrindavan, Delhi), Gründer der Internationalen Ges. f. Krishna-Bewusstsein 1966 in New York (ISKCON = International Society for Krishna Consciousness); P. besuchte das College der Schottischen Kirche 1916-1920, heiratete ‒ … Weiterlesen
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Practica
Astrologische Jahresvorhersage. Das Erstellen einer P., als Nutzanwendung der reinen Astronomie für das irdische Leben betrachtet, gehörte zu den wichtigsten Aufgaben des Astronomus und Mathematicus. In Deutschland tauchten die ersten Einblattdrucke mit Praktiken des engl. Meisters Theobertus um 1470 auf, … Weiterlesen
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Prädestination
(Lat. praedestinatio, Vorherbestimmung). Begriff der christlichen Dogmatik für eine Lehre von der Vorherbestimmung zum Heil oder auch zum Unheil. Die P.s-Lehre reflektiert das Zusammenkommen von Heil/Unheil sowie die Frage, ob der Mensch aktiv daran beteiligt ist oder nicht, und versucht … Weiterlesen
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Pradžapati
Das Urwesen, ist in den Mythen Indiens Herr der erschaffenen Wesen und umfasst alles: Er ist das Universum, die Zeit und der Opferaltar. Er hat Tag und Nacht, Frühling und Sommer, Leben und Tod erschaffen. P. spielt die Rolle des … Weiterlesen
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Praecepta instructiva et curativa
Unterweisungsexorxismus, wurde in deutscher Sprache gesprochen und bestand aus Selbshilfeanleitungen. Er ist als die eigentliche therapeutische Phase der Behandlung anzusehen. Lit.: Der Gassnerismus als Vorläufer der Psychotherapie. Grenzgebiete der Wissenschaft (GW) 35 (1986) 4, 372.
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Praecipitation
Das Hervorbringen von Schriften oder Zeichnungen auf magischem Weg; in der Alchemie das Ausfällen einer Substanz aus einer Lösung. Lit.: Werner, Helmut: Lexikon der Esoterik. Wiesbaden: fourier, 1991.
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Praeneste, Orakel von
P. (griech. Prainestos) war eine antike Stadt in Latium, auf deren Ruinen sich das heutige Palestrina erhebt. Die Stadt war vor allem wegen des Heiligtums der Fortuna Primigenia und des damit verbundenen Orakels, den sortes Praenestinae („pränestinische Lose“), bekannt. Der … Weiterlesen
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Praetorius, Anton
(* 1560 Lippstadt; † 06.12.1613 Laudenbach a. d. Bergstraße), deutscher Pfarrer, reformierter Theologe, Schriftsteller (insbesondere Hexentheoretiker) und Kämpfer gegen Hexenprozesse und Folter. Mit 13 Jahren erlebte er einen Hexenprozess mit Anwendung von Folter, der ihn stark beeindruckte und sein Denken … Weiterlesen
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Praetorius, Johannes
(* 22.10.1630; † 25.10.1680), eigentl. Hans Schultze, Schriftsteller in Leipzig, Polyhistoriker und Kompilator, der sagenähnliche Berichte über Naturgeister verfasste. Seine Gedankenwelt findet sich in Goethes Faust II wieder (Walpurgisnachtszene). Für die Nachwelt wurde er vor allem durch seine Sammlung der … Weiterlesen
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Präexistenz
Bei einer Reihe von Völkern wird an eine P. der Seele gedacht. Diese ist so schon vor der Geburt des Menschen vorhanden. Neben dem Himmel kommen als Aufenthaltsorte solcher Seelen die Unterwelt, aber auch Tiere und Naturobjekte in Frage. Speziell … Weiterlesen
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Pragmatische Information
Darin wird beschrieben, dass es sich bei Psychokinese und anderen paranormalen Phänomenen nicht um das Wirken unbekannter Kräfte handelt, sondern um eine nicht lokale Korrelation in psycho-physikalischen Systemen, erzeugt als Muster durch das organisatorisch geschlossene System. Lit.: Drösser, Christoph: Die … Weiterlesen
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Pragmatische Magie
Zielsetzende Prinzipien der Ende der 1970er Jahre aufkommenden P. M., die in ihrem Verzicht auf A-priori-Postulate von dogmatischen Dogmen der Magie abwich, waren Effektivität und Wirksamkeit der magischen Praxis, die auf experimenteller Basis erforscht wird. Dabei wird, laut J.M. Greer, … Weiterlesen
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Prajāpati
(Skrt., „Herr der Geschöpfe“)), indischer Schöpfergott, Vater sowohl der Götter als auch der Dämonen. Schon in der vedischen Religion als Mehrer der arischen Nachkommenschaft wie der Tiere angerufen, spielt er in der Theologie des Brahmanismus eine herausragende Rolle als Urheber … Weiterlesen
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Prajñā
(Skrt., wörtl. „Bewusstsein“ oder „Weisheit“; Pali: Pañña, jap. Hannya), Weisheit als zentraler Begriff des Mahāyāna, der eine nicht begrifflich-intellektuell vermittelte, sondern eine unmittelbar erfahrene, intuitive Weisheit beschreibt, deren entscheidendes Moment das Begreifen und die Einsicht in die Leere, das wahre … Weiterlesen
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Präkognition
Luzides Erkennen künftiger Ereignisse. Die P. ist zu unterscheiden von der Prophetie. Der Prophet sagt das Ereignis voraus, wie immer er auch davon Kenntnis bekommen haben mag. Die präkognitive Erfahrung stellt sich hingegen völlig passiv ein. Bei der Deutung solcher … Weiterlesen
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Prakrti
(Skrt., Natur), Bezeichnung der Urmaterie. Der Begriff ist in diesem Sinne ab der mittleren Upanişaden-Zeit fassbar und hatte auch auf das Vedanta Einfluss. Seine volle Bedeutung erlangte P. jedoch im Sāmkhya, wo sie als ewiges, unableitbares Prinzip neben dem geistigen … Weiterlesen
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Prämonition
Bei der P. oder Vorahnung handelt es sich um ein gefühlshaftes, offenbar aus dem Unbewussten strömendes Erlebnis, das sehr intensiv sein kann, aber vorstellungsmäßig keine deutliche Gestalt annimmt. Zu Vorahnungen kommt es am häufigsten vor persönlichen oder beruflichen Krisen, vor … Weiterlesen
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Prana
Allgemein ein kosmischer Kraftstoff oder eine feinstoffliche Energie, die angeblich in allen Lebewesen und in der Luft vorhanden ist. Der Ausdruck hat unterschiedliche Sinnbedeutungen und wird vor allem als Hypothese für die sog. geistige Ernährung (lat. nutritio spiritualis) herangezogen. > … Weiterlesen
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Pranayama
Viertes Glied des Raja Yoga (bzw. Ashtanga Yoga oder Kriya Yoga) nach den Yoga-Sutras von Patanjali. Es meint die Zusammenführung von Körper und Geist durch Atemübungen. Die sieben weiteren Glieder des Raja Yoga sind Yama, Niyama, Asana, Pratyahara, Dharana, Dhyana und Samadhi. „Prana“ ist eine Bezeichnung für die Lebensenergie (vgl. auch Qi); Der Begriff P. bezeichnet also … Weiterlesen
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Pranotherapie
Eine über die Hände ausgeübte, wirksame Technik des energetischen Heilens über den bioplasmatischen Körper ‒ eine Anwendung, die alle Körperebenen des Empfangenden harmonisiert und das Wohlbefinden erhöht. Der physische Körper des Menschen wird von einem „unsichtbaren“ Energiekörper (Aura) durchdrungen – auch als bioplasmatischer … Weiterlesen
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Präsagium
Vorbedeutung, Weissagung, Vorzeichen, mit den Worten des Paracelsus: „Praesagium ist ein Ding, aus dem anzeigen, was dasselbe nicht ist“ (Sudhoff I/1, S. 332); im Gegensatz zu den Aussagen aus den Entsprechungen ist es eine solche aus beliebigen heterogenen Dingen. Lit.: … Weiterlesen
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Präsenzphänomene
Bezeichnen das „diffuse“ Spüren einer unsichtbaren Anwesenheit (Wesen, Kräfte etc.), treten häufig beim Erwachen auf, begleitet von einer Bewegungsunfähigkeit des Körpers (Schlafparalyse), und gehen oft mit Empfindungen von Druck und Berührung einher („Alpdrücken“, „Nachtmahr“). Lit.: Grenzgebiete der Wissenschaft 63 (2014), … Weiterlesen
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Pratt, Joseph Gaither
(1910-1979), amerikanischer Psychologe mit Spezialisierung in Parapsychologie. Sein Hauptinteresse galt der Außersinnlichen Wahrnehmung, der Psychokinese, dem Mediumismus und dem Spuk. Viele seiner Forschungen erfolgten im Laboratorium von J.B. Rhine an der Duke Universität (1932-1964), an der Columbia Universität (1935-1937) unter … Weiterlesen
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Pratyāhāra
Der fünfte Bereich der Wirklichkeit liegt dem Yogasystem (YS) zufolge zwischen den Sinnen des Menschen und ihren Objekten. Man verwirklicht Yoga in diesem Bereich, wenn man die Sinne zurückzuziehen vermag, sie einzieht oder sie sich in sich zurückziehen lässt (pratyāhāra). … Weiterlesen
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Pravŗtti
Pravŗtti und nivŗtti. Dieses im hinduistischen Denken gebräuchliche Begriffspaar meint wörtlich: Hervortreten und Wegtreten. Zur pravŗtti-Bewegung gehört, dass der Gott die Welt aus seiner Natur hervortreten lässt, zur nivŗtti-Bewegung, dass er die Welt wieder zu sich zurücknimmt. Die pravŗtti-Bewegung zeigt … Weiterlesen
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Preiswerk, Helene
(1881-1911), Medium v. C.G. Jung, war in Wirklichkeit Jungs medial begabte Kusine Helly. Über die mit ihr vor allem in den Jahren 1895-1899 gemachten experimentellen Erfahrungen schrieb Jung seine Dissertation („Zur Psychologie und Pathologie sogenannter occulter Phänomene“, 1902). Darin wurde … Weiterlesen
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Preta
(Skrt., „verstorben“), im Hinduismus der Zustand der Verstorbenen zwischen dem Tod und dem Gehen zu den Ahnen. Dieser gleicht einer Art Fegefeuer. Wesentlich ist der richtige Bestattungsritus, wenn der Übergang erfolgen soll, weil P. sonst für die Lebenden zu einer … Weiterlesen
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Priapos
Gott der Zeugungskraft und der Fruchtbarkeit, der Gärten, Weinberge und Herden, dessen Kult sich von Lampsakos in Kleinasien weithin verbreitete. Laut Legende sei P. der Name eines aufgrund seiner Mannbarkeit berühmten Mannes, weshalb er auch als Gartengott mit übergroßem Phallus … Weiterlesen
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Pribram, Karl H.
(* 25.02.1919 Wien; † 19.01.2015 Virginia, USA), Neurowissenschaftler, Psychiater, Neurochirurg; wanderte 1927 in die USA aus. Nach seiner medizinischen Ausbildung an der Universität von Chicago (Dr. med. 1941) dozierte und forschte P. an mehreren Universitäten: in Stanford (Palo Alto, Kalifornien), … Weiterlesen
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Price, Harry
(* 17.01.1881 Shrewsbury; † 29.03.1948 Pulborough, England), Spuk- und Medienforscher, Geisterjäger (R. Schneider, Eva C.). P. legte als Begründer des National Laboratory of Psychical Research, London, den Grundstock für die 20.000 Bände umfasssende Harry Price Library of Magical Literature an … Weiterlesen
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Price, Henry Habberley
(* 17.05.1899 Neath, Glamorganshire, Wales; † 26.11.1984 Oxford), Philosoph und Parapschologe. P. studierte am Winchester College und am New College in Oxford, von 1924-1935 war er Wykeham Professor für Logik an der Universität Oxford. Zudem lehrte er Logik und Philosophie … Weiterlesen
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Price, Patrick H.
(1918-1975), amerikan. Medium und früherer Polizeikommissar, der sich freiwillig als Versuchsperson für die Untersuchung paranormaler Erfahrungen am Stanford Research Institute in Menlo Park, Kalifornien, zur Verfügung stellte. Als späteres Mitglied von Scientology entdeckte er bei sich die Fähigkeit, seinen Körper … Weiterlesen
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Priesterheiler
Heiler, welche die Fähigkeit besitzen, im Rahmen eines magisch-religiösen Welterlebens eine gestörte göttliche Ordnung auszugleichen. Sie können für so unterschiedlich erscheinende Probleme wie Dürre oder (eheliche) Unfruchtbarkeit zuständig sein. Ihre Handlungen bestehen in der Leitung von Ritualen, die sich an … Weiterlesen
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Prigogine, Ilya
(* 25.01.1917 Moskau; † 28.05.2003 Brüssel), russ.: Ilja Romanowitsch Prigoshin, bedeutender Naturwissenschaftler und Philosoph (Chemiker). Seine Familie übersiedelte 1921 von Russland nach Berlin und 1929 nach Brüssel, wo P. nach seinem Studium von Physik und Chemie (Dissertation über irreversible Thermodynamik, … Weiterlesen
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Primärtherapie
Form der Psychotherapie nach Arthur Janov (1924-2017). Zentraler Gedanke ist, dass jede Neurose auf einen abgesperrten konkreten Urschmerz zurückgeht, der alle Traumen und Ungerechtigkeiten umfasst, die als Kind erlitten wurden. Ziel der P. ist es, im therapeutischen Prozess den Urschmerz … Weiterlesen
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Primärwahrnehmung
Jiri Bradna, Kutna Hora, Tschechoslowakei, sagte in seinem Vortrag „Feststellung der Interaktion zwischen Tieren und Pflanzen durch biometrische Aufzeichnung ‒ Primärwahrnehmung energetischer Übertragung“, dass beim Messen des Muskeltonus von Tauben mit einem Myotensiometer die Existenz einer primären Wahrnehmung, also eines … Weiterlesen
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Primel
Bot. Primula veris, volkstümliche Bezeichnung: Himmelsschlüssel, Petersschlüssel, Schlüsselblume. In der Magie werden der Pflanze geheime Kräfte zugesprochen, mit deren Hilfe man verborgene Schätze finden könne. Nach dem Volksglauben soll sie unter dem Schutz des hl. Petrus stehen. Lit.: Marc Roberts: … Weiterlesen
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Primhistorie
Die Spekulationen zur P. gehören im Grunde nicht in den Bereich der Paranormologie. Da jedoch die Vertreter dieser Lehren bei der Beschreibung ihrer hypothetischen Kulturen paranormale Sachverhalte ins Spiel bringen, muss von dieser Literatur Kenntnis genommen werden. Der Begriff P., … Weiterlesen
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Primordialsubstanz
(Lat. primordium, Uranfang)‚ Substanz, aus der sich eine Materialisation aufbaut; syn. Ekto- und Teleplasma. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Hrsg. Andreas Resch. Abensberg: Josef Kral, 1972.
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Primsigning
(„Erstes Zeichen mit dem Kreuz“), ein der Taufe vorausgehender Ritus, dem sich vor allem die Wikinger gern unterwarfen, weil sie dann mit den Christen Handel treiben konnten, ohne ihrem heidnischen Glauben endgültig abschwören zu müssen. Bei der Taufe gab es … Weiterlesen
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Prince, Henry James
(1811-1899), Geistlicher der Anglikanischen Kirche, der in den 40er Jahren des 19. Jahrhunderts in Spaxton, Grafschaft Somerset, die Sekte der Agapemoniten (griech. agapemone, Stätte der Liebe) gründete. Die Sekte, die angeblich bis in die 50er Jahre des 20. Jh. fortbestand, … Weiterlesen
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Prince, Morton Henry
(1854-1929), US-amerikanischer Psychiater. 1879 Promotion an der Harvard University, Massachusetts, 1880-1902 in verschiedenen Bereichen als praktischer Arzt tätig, 1902-1926 Professor für Nervenkrankheiten an der Tufts University. 1906 Gründer des Journal of Abnormal Psychology, 1926-1929 Professor für Psychologie in Harvard. P. … Weiterlesen
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Prince, Walter Franklin
(* 22.04.1863 Detroit, Maine; † 07.08.1934 Hingham, Mass., USA), bedeutender Parapsychologe, wirkte nach dem Studium von Philosophie (Dr. phil., 1899 Yale Universität) und Theologie auch als Pastor der protestantischen Episkopalkirche. In New York wurde er Assistent von James Hervey Hyslop … Weiterlesen
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Prinzip, holografisches
Das h. P., dem wir in der praktischen Medizin begegnen, kann nicht ohne Weiteres mit dem ursprünglichen Prinzip der Strahlungsphysik identifiziert werden, wenngleich die Parallelität augenfällig ist. Ob sie auf einer Analogie oder auf einer tieferen wissenschaftlichen Relation beruht, ist … Weiterlesen
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Priscillian von Avila
(Ca. 340-385), spanischer Theologe, Bischof von Avila, Asket. P. wurde als adeliger Sohn reicher Eltern vermutlich in West-Spanien geboren; um 370 Beginn seiner Lehre, die im Wesentlichen auf asketischer Mystik beruhte. Er forderte u.a. den Zölibat für alle Gläubigen, Abstinenz, … Weiterlesen
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Priscillianer
Gegründet von dem spanischen Theologen Priscillian von Avila (335/340-385). Die P. forderten eine strenge Askese für Priester uen Laien und versuchten, die Kirche auf der Grundlage des Hl. Geistes zu erneuern. Priscillian war der erste Häretiker des Christentums, der wegen … Weiterlesen
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Private Magie
Im Gegensatz zur öffentlichen Magie wird die private Magie im geheimen Bereich eines Individuums oder von Gruppen, sei es zum ausschließlich privaten Gebrauch oder um andere zu schädigen, eingesetzt. Es kann zwar jeder private Magie ausüben, doch sofern es um … Weiterlesen
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Privatoffenbarung
Eine P. ist die Bezeichnung der römisch-katholischen Kirche für eine Offenbarung Christi, Mariens oder eines Engels an einen Menschen als Privatperson, die als für die Gläubigen unverbindlich, wenn auch gegebenenfalls nicht ohne Bedeutung definiert wird. Die Inhalte solcher Offenbarungen gehören … Weiterlesen
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Probeexorzismus
Der sog. Exorzismus probativus diente dem Zweck, herauszufinden, ob einer bestimmten Krankheit natürliche oder unnatürliche Ursachen zugrunde lagen: „Er gebrauchet sich hierzu keiner anderen Mittel, als seiner zwei Hände, welche er auf die kranke Person leget, und zugleich im Namen … Weiterlesen
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Proben
In den alten Mysterien war der Akt der Einweihung mit einer bestimmten Prüfung, den sog. P., verbunden. Dabei handelte es sich zum Teil um seltsame, oft mit körperlichem Schmerz und Gefahren verbundene Feierlichkeiten, durch die man teils den Mut und … Weiterlesen
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Processus pyramidalis
Zentraler Begriff der Leberschau bei den Römern. Offensichtlich maßen die Opferschauer dem processus pyramidalis, einem pyramidenförmigen Fortsatz der Leber, eine ganz spezielle Bedeutung zu. War er groß, galt dies als gutes Omen, war er dagegen gespalten, kündigten sich schlechte Zeiten … Weiterlesen
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Processus Sathanae
(Lat., Prozess gegen Satan). Die älteste Form des P. S. enthält einen lateinischen Text, der in den Schriften des italienischen Rechtsgelehrten Bartolo da Sassoferrato (1313-1357) überliefert ist. Eine deutsche Übersetzung fügte Ulrich Tengler in seiner Rechtssammlung Laienspiegel (1509) unter dem … Weiterlesen
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Prodigienchronik
Wunderzeichenberichte, eine im 16. Jh. entstandene Druckgattung, die in größerem Umfang einen chronikartigen Überblick über die innerhalb eines bestimmten Zeitraumes geschehenen Wunderzeichen gibt. Auf diese Weise entstanden Chroniken, die Listen von Wunderzeichen aus mehreren Jahrhunderten beinhalten. Daneben wurden auch neue … Weiterlesen
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Prodigium
(Lat., Vorhergesagtes; Mz. Prodigien), in der römischen Staatsreligion der Antike Wunder- bzw. Schreckenszeichen, die als Ausdruck des Zorns der Götter bzw. als Warnung davor gedeutet wurden (z.B. Blitzschlag, Sonnenfinsternis, Missgeburt). Die sich damit beschäftigende mantische Praxis hieß Teratoskopie (griech. teras, … Weiterlesen
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Prognostication
Deutung der Zukunft, Prognose, Vorauserkennen. Mit den Worten des Paracelsus: „Prognostication ist ein Ding anzeigen vom Unsichtbaren aus dem Sichtbaren“ (Sudhoff I/1, S. 332). P. bedeutet bei ihm einfach das Erkennen und Feststellen des Unsichtbaren. Lit.: Sudhoff, Karl (Hrsg.): Theophrast … Weiterlesen
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Prognostikum
Voraussage. Das vermutlich aus dem Medizinischen abgeleitete Wort begegnet in der Literatur seit dem 1. Jh. v. Chr. auch im mantischen und astrologischen Schriftum. Mit Unterstützung der Astrologie und anderer mantischer Praktiken sollte vorausschauende Hilfe bei Alltagsproblemen, Krankheitsfällen und Schicksalsbestimmung … Weiterlesen
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Projectio
Bezeichnet in der Alchemie den Vorgang, durch den ein Ding mit bestimmten gewollten Kräften oder Eigenschaften begabt wird. So meint die P. des Goldes die willkürliche Begabung eines beliebigen minderwertigen Stoffes mit Eigenschaften, wie sie das Gold besitzt. Lit.: Werner, … Weiterlesen
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Projektion
(Lat. proiectio, Hervorwerfen). 1. Psychologisch: Hinausverlegen von Empfindungs- und Wahrnehmungsinhalten in die Außenwelt. 2. Psychoanalytisch: Hineinverlegen der eigenen positiven oder negativen Wunsch- und Erkenntnisbilder in andere Menschen oder in die Umwelt (Abwehrmechanismus des eigenen Gefühlslebens). 3. Parapsychologisch: Nach-außen-Verlegung subjektiver Erscheinungsbilder … Weiterlesen
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Proklos
P. der Lykier (412-485), einer der bedeutendsten Neuplatoniker mit dem Beinamen Diadochos. Als Sohn eines wohlhabenden Anwalts aus Konstantinopel studierte P. zunächst in Alexandria Rhetorik und die Rechte, wechselte dann aber zur Philosophie und ging nach Athen, wo er Schüler … Weiterlesen
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Prolongation
(Lat., Verlängerung), in der älteren parapsychologischen Literatur aus Ektoplasma gebildete physische Fortsätze an verschiedenen Körperteilen des Mediums, u.a. bei Eusapia Paladino beobachtet. Lit.: Bonin, Werner: Lexikon der Parapsychologie und ihrer Grenzgebiete. Bern/München: Scherz, 1976.
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Prometheus
(Griech., der Vorausdenkende), in der griechischen Mythologie einer der Titanen, galt als Wohltäter, Kulturbringer und Helfer der Menschheit, weil er auch das Feuer brachte. Häufig wurde er als Schöpfer des Menschengeschlechts angesehen. Zeus fürchtete den Übermut der Menschen und schickte … Weiterlesen
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Promnesie
(Griech., Vorausgedächtnis). Frederic W.H. Myers bezeichnet damit vermutete paranormale Qualitäten in der Fausse reconnaissance (Gedächtnistäuschung). Lit.: Bonin, Werner:: Lexikon der Parapsychologie und ihrer Grenzgebiete. Bern/München: Scherz, 1976.
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Pronoe
(Griech., die „Vorsorgende“, „die Vorausdenkende“). Die Stärke der lykischen Naiade P. war das Weissagen. So sagte sie einst dem Kaunos den Selbstmord seiner Schwester Byblis voraus, die sich in ihren Bruder veliebt hatte. P. war ebenso der Name einer Tochter … Weiterlesen
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Prophet
Offenbarungsorgan Gottes, dem ursprünglichen (griechischen) Wortsinn nach jemand, der anstelle der Gottheit zu den Menschen spricht. Die alttestamentlichen P.en gelten als Sprecher und Künder der Gottheit, ihre Visionen und Auditionen sind mit Bildern und Symbolen versehen. Im Gegensatz zur Kultsymbolik … Weiterlesen
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Prophetenpflanze
Zur Herstellung des Rauschgetränkes Ayahuasca, das den Indianern Amazoniens heilig ist, wird am häufigsten die Lianenart Banisteriopsis caapi verwendet, die in Europa in den 1920er Jahren unter dem Namen P. Berühmtheit erlangte. Viele indianische Stämme gebrauchen sie in der Absicht, … Weiterlesen
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Prophetie
(Griech. propheteia, Weissagung). Bei der P. ist die Person, welche die Aussage macht, lediglich Empfängerin einer Botschaft über ein künftiges Ereignis, das sie unkommentiert kundtut. Der Prophet spricht daher wie einer, der Macht hat, zumal er sich des Ereignisses sicher … Weiterlesen
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Prophetismus
Bezeichnung für eine bestimmte Art von Offenbarung und Verkündigung. Der Prophet ist zum Verkünden des göttlich Richtigen und Wahren aufgerufen. Seine Verkündigung trägt dynamische Züge. Inhaltlich ist seine Botschaft durch ethische Forderungen charakterisert, die einem geschichtlich verantwortlichen Handeln durch die … Weiterlesen
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Prophezeiung
Bezeichnet in religiösen Kontexten eine Verkündigung von Botschaften durch Propheten, inspiriert von Gott bzw. im Auftrag Gottes. Prophetie ist der Oberbegriff für gesammelte mündliche oder schriftliche Prophezeiungen, meist einer Einzelperson. Dieser Ausdruck stammt von altgriech. propheteia, aussprechen, aussagen oder für … Weiterlesen
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Prophezeiung des Neferti
Der 1876 von dem russischen Ägyptologen Vladimir S. Golenischeff entdeckte Papyrus der Emeritage St. Petersburg, der außer diesem Text auch die Lehre für Merikare enthält, datiert aus der XVIII. Dynastie (ca. 1550-1292). Die Abfassung der Prophezeiung geht allerdings auf den … Weiterlesen
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Prophezeiung, selbsterfüllende
Wodurch gelangt eine s. P. zur Wirkung? Ein erster entscheidender Faktor ist der Glaube oder die Überzeugung von der Wirklichkeit der in einer selbsterfüllenden Prophezeiung beschriebenen Realität. Dieser Glaube ist dem in einer selbsterfüllenden Prophezeiung Befangenen nicht als Glaube bewusst. … Weiterlesen
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Proteus
Meeresgott, Hirte der Robben des Poseidon, verfügt über die für Meeresgötter typischen Merkmale des Greisenalters, der Sehergabe und der Verwandlungsfähigkeit. Er kann Gestalt und Verhalten ändern. Wer ihn trotz dieser Eigenschaften festzuhalten vermag, dem vermittelt er die Gabe der Weisheit. … Weiterlesen
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Protobewusstsein
Jener Zustand der Selbsterfahrung und Selbstwahrnehmung, in dem das Bewusstsein von den psychischen und geistigen Erlebnissen und Wahrnehmungen so getragen wird, dass die Umweltorientierung mehr oder weniger zurücktritt, wenngleich eine allgemeine oder partielle Vigilanz sowie die Erinnerung an die verlassene … Weiterlesen
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Protologie
(Griech. prōton, „das Erste“ und -logie, Lehre), bezeichnet die theologische oder philosophische Lehre vom „Ersten“. Gegenstand protologischer Erkenntnisbemühungen ist die angenommene Verursachung von allem durch ein universelles Prinzip, eine erste Ursache, die als ursprungsloser Ursprung von allem gilt. In der … Weiterlesen
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Proximales elektrisches Medium
Das p. (körpernahe) e. M. stellt den phänomenologischen Raum dar, der den lebenden Organismus umschließt. Es besteht aus geladenen oder neutralen Elementarteilchen, aus Wasserdampf, Atmungsgasen und aus Mikropartikeln von Schweißausdünstungen, die in einem verhältnismäßig dichten gasförmigen Aggregatzustand die Deckstrukturen umgeben. … Weiterlesen
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Proxy Sittings
(Engl., Stellvertreter-Sitzungen), Stellvertreter-Sitzung im Sinne einer Séance, wobei an ihr jedoch nicht jene Menschen teilnehmen, die eine Verbindung mit einem Verstorbenen suchen, sondern unbeteiligte Dritte zur Ausschaltung von Fehlerquellen. Die Vertreter des Animismus wenden allerdings ein, dass Abwesenheitstelepathie auf dieseWeise … Weiterlesen
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Prozesstalismane
Der Glaube an P. ist bereits im Mittelalter nachweisbar, da alle Gegenstände, die zu irgendeinem Zweck als Talismane Verwendung fanden, unter Umständen auch als P. gebraucht werden konnten. Das heißt, dass der Kreis der P. nahezu unbeschränkt war. So wurden … Weiterlesen
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Prügelstecken-Fernzauber
Gehört zu den Zaubersprüchen, die einer Person schaden bzw. Schmerzen zufügen sollten. So heißt es z.B. nach einer Anleitung zur Herstellung eines magisch wirksamen Prügelsteckens im Romanusbüchlein Nr. 57: „Lege einen Kittel auf einen Scheerhaufen (Maulwurfshügel), schlage mit diesem Stecken … Weiterlesen
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Przybyszewski, Stanislaus
(1868-1927), polnischer Schriftsteller und einer der wichtigsten Vertreter der modernen Dekadenz, dessen besonderes Interesse dem Satanismus und der Schwarzen Messe galt. In dem Buch Die Synagoge Satans (1900) befasst er sich mit der Entstehung des Hexensabbats und der Schwarzen Messe. … Weiterlesen
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Psalmenzauber
Psalmen wurden schon seit dem 10. Jh. in der Magie verwendet. Es existieren ausführliche syrische, hebräische, byzantinische und auch lateinische Anleitungen. Bekannt ist das Werk Schimmusch Tehillim, das 1788 in deutscher Übersetzung erschien und mehrfach nachgedruckt wurde. Auch das Zauberbuch … Weiterlesen
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Psellos, Konstantin Michael
> Michael Psellos.
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Pseudo-Anomalie
Ungewöhnlicher Vorgang, der sich bei näherer Betrachtung jedoch als konventionell erklärbar herausstellt. Lit.: Mayer, Gerhard: An den Grenzen der Erkenntnis. Handbuch der wissenschaftlichen Anomalistik. Stuttgart: Schattauer, 2015.
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Pseudo-Dionysios
Fälschlicherweise mit Dionysius Areopagita gleichgesetzt, der vom Apostel Paulus in Athen bekehrt wurde. P. lebte vermutlich im 5. oder 6. Jh. n. Chr.; er war ein Mystiker, wahrscheinlich ein syrischer Mönch, der in seinen Schriften De hierarchia caelestia, De divinis … Weiterlesen
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Pseudo-Nirvana
Unabhängig vom Inhalt zeigen sich hier Ereignisse der Aufmerksamkeit rasch wie Lichtblitze. Beginn und Ende eines jeden Ereignisses werden klar registriert. Dieses Stadium nennt sich auch „Kenntnis des Entstehens und Vergehens“. Außerdem treten in diesem Stadium eine Reihe von Phänomenen … Weiterlesen
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Pseudo-Telekinese
Durch elektrische Hautladung erklärbare Bewegungen leichterer Objekte. Lit.: Bonin, Werner: Lexikon der Parapsychologie und ihrer Grenzgebiete. Bern: Scherz, 1976.
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Pseudobesessenheit
Besessenheit der„zweiten Art“. Hierbei sind die Geister, die der Einzelne in sich zu haben glaubt, Produkte der Phantasie oder des Milieus der Gruppe bzw. der Bewegung. Somit handelt es sich um keine echte Besessenheit, sondern um eine P., bei der … Weiterlesen
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Pseudohalluzination
(Griech. pseúdos, Lüge; lat. halucinari, träumen), eine auch bei gesunden Menschen besonders im Zustand hochgradiger Ermüdung auftretende Trugwahrnehmung, wobei Erinnerungs- und Phantasievorstellungen auftreten. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Abensberg: Josef Kral, 1972.
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Pseudomaschinen
Sie werden definiert als technische Apparate und/oder als damit verbundene technische Handlungen, denen eine objektive, rein physikalische Wirkung zugeschrieben wird. Bei genauerer Betrachtung beziehen sie sich jedoch auf psycho-physikalische Systeme und enthalten somit verborgene subjektive Komponenten. In vielen Bereichen der … Weiterlesen
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Pseudomnesie
Fehlerinnerung; von Traugott Konstantin Österreich 1921 vorgeschlagener Begriff, um damit die Fausse reconaissance (Gedächtnistäuschung, Erinnerungstäuschung) und verwandte Erscheinungen zu bezeichnen. Lit.: Bonin, Werner: Lexikon der Parapsychologie und ihrer Grenzgebiete. Bern: Scherz, 1976.
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Pseudomonarchia Daemonum
(Die falsche Herrschaft der Dämonen), Titel eines Zauberbuches, das wahrscheinlich von Johann Weyer 1568 verfasst wurde. Es enthält eine Liste von 72 bösen Dämonen, die auf den ersten Teil des Lemegetons (Zauberbuch), die sog. Goetia, zurückgeht. Der Überlieferung nach soll … Weiterlesen
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Pseudomystik
(Aftermystik, falsche Mystik), ist dann gegeben, wenn die subjektiven Erlebnisse keine Inhalte theologischer Entsprechungen aufweisen, sondern auf rein subjektiven Interpretationen zur Hebung der persönlichen Wertigkeit und auf sozialem Geltungsdrang beruhen. Lit.: Lhermitte, Jean: Echte und falsche Mystiker. Luzern: Räber, 1953; Dinzelbacher, … Weiterlesen
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Pseudoparanormal
Bezeichnung für jene Erscheinungen, die echte paranormale Phänomene vortäuschen oder die in Unkenntnis des Kausalzusammenhangs phänomenologisch als solche interpretiert werden (Analogie im theologischen Raum: pseudoreligiöse Erscheinungen, z.B. nicht anerkannte Privatoffenbarungen). Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Abensberg: Josef Kral, … Weiterlesen
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Pseudopodien
(Griech. pseúdos, Täuschung; pús, Fuß), syn. astrale Glieder, Cantilever; bei Materialisationssitzungen auftretende, vom Medium ausgehende ektoplasmatische Gebilde verschiedenster Gestalt, die sich wieder auflösen bzw. in das Medium zurückkehren. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Abensberg: Josef Kral, 1972.
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Psi
Ein von dem griechischen Buchstaben Psi abgeleiteter allgemeiner Begriff zur Bezeichnung persönlicher paranormaler Prozesse, die nicht-physikalischer Natur sind. Nach Joseph B. Rhine kommt P. dem volkstümlichen englischen Ausdruck psychic und dem wissenschaftlichen „parapsychisch“ nahe. Vorgeschlagen wurde der Begriff von Berthold … Weiterlesen
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PSI-Anomalie
Im Kern laufen nahezu alle Psychokinese-Versuche darauf hinaus, den Zufall zu beeinflussen. Gehäuft auftretende Abweichungen der Ergebnisse von der Gauß’schen Normalverteilung werden als P.n interpretiert. Was wir haben, ist nichts weiter als eine „verblüffende Koinzidenz“: ungewöhnliche Zufallsergebnisse, die als bedeutungsvoll … Weiterlesen
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Psi-epsilon
In der Psi-Terminologie die Bezeichnung für Materialisationphänomene. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Abensberg: Verlag Josef Kral, 1972.
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Psi-Faktor
Der hypothetische einheitliche Faktor, der alle Psi-Phänomene hervorruft. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Abensberg: Verlag Josef Kral, 1972.
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Psi-Feld
Allgemeiner Ausdruck für den hypothetischen Bereich paranormaler Wirklichkeit als Bedingung der Ermöglichung paranormaler Phänomene. Lit: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Abensberg: Verlag Josef Kral, 1972.
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Psi-Funktion
Ein von dem Parapsychologen Joseph Banks Rhine angenommener psychischer Faktor als Träger paranormaler Phänomene. Die Psi-F. soll außerhalb der physikalischen, den Sinnesorganen zugänglichen Gesetzlichkeit stehen und sowohl außersinnliche Wahrnehmungen als auch psychokinetische Phänomene erklären. Lit.: Hehlmann, Wilhelm: Wörterbuch der Psychologie. … Weiterlesen
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Psi-Gamma-Telepathie
Telepathie, bei welcher der Perzipient der aktive Teil ist; siehe Gedankenlesen, Gedankenabzapfen. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Abensberg: Verlag Josef Kral, 1972.
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Psi-Kappa-Telepathie
Telepathie, bei welcher der Agent der aktive Teil ist; siehe Gedankenübertragung. Lit.: Zahlner Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Abensberg: Verlag Josef Kral, 1972.
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Psi-Mediated Instrumental Response (PMIR)
Psi-bedingte Instrumentelle Reaktion. Der amerikanische Parapychologe Rex Stanford stellte 1974 ein Modell vor, demzufolge Außersinnliche Wahrnehmung (ASW) und Psychokinese (PK) von Personen auch unbewusst genutzt werden könnten. Nach diesem Modell würden z.B. Menschen in Not sowohl Psi als auch normale … Weiterlesen
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Psi-Phänomene
Im Sinne von „Psi“ die Gesamtbezeichnung für alle Paraphänomene, die in ihrem Auftreten durch nicht-materielle Faktoren bestimmt sind; in etwa synonym mit psychischen (engl. psychic phenomena) bzw. parapsychophysischen Phänomenen. Nach der dualitischen Psi-Hypothese ‒ die allerdings später um Psi-epsilon erweitert … Weiterlesen
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Psi-Recorder
1967/68 wurden am Institut für Parapsychologie und Grenzgebiete der Psychologie in Freiburg i.Br., Deutschland, mit den Studenten Lutz Achtert und Sabine Zutz am Psi-Recorder 70 ASW-Experimente durchgeführt, die meist hochsignifikant waren und einer Antizufallswahrscheinlichkeit von 1 : 1 000 000 000 entsprachen. Die telepathischen Leistungen … Weiterlesen
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Psi-Trailing
(Engl. trail, einer Fährte folgen), Heimfindevermögen verschiedener Tiere aufgrund einer hypothetischen, ihnen innewohnenden psi-artigen Fähigkeit, falls jede andere Informationsquelle für das betreffende Tier (Hund, Katze) ausscheidet. Es handelt sich hier um ein gesichertes tierparanormologisches Phänomen. Lit.: Zahlner Ferdinand: Kleines Lexikon … Weiterlesen
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Psi-Umkehreffekt
(Engl. Psi-missing-effect), Psi-Manifestation in der Weise, dass das zu treffende Zielobjekt von der Versuchsperson (Vp) konstant gemieden wird. Dabei stellte sich heraus, dass positiv eingestellte Vpn. überzufällige Ergebnisse erzielten, während Zweifler unter der mittleren Zufallserwartung blieben (nach J.B.Rhine). Lit.: Rhine, … Weiterlesen
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Psi-Zustände
Elf unter Hypnose, Muskelentspannung und experimentell induziertem hypnagogischem Zustand durchgeführte PSI-Experimente (Erspüren der Empfindungen und Gedanken einer sensorisch isolierten Person sowie Erkennen von farbigen Zielbildern, die von einem sensorisch isolierten Agenten gesendet wurden) führten zur Feststellung, dass geringe Muskeltätigkeit und … Weiterlesen
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Psilocybin
Im alten Mexiko spielten Zauberpilze (Psilocybe spp.) eine ähnliche Rolle wie der Peyote-Kaktus. Sie wurden rituell eingenommen, um religiöse Visionen zu empfangen, mit den Göttern Kontakt aufzunehmen sowie schamanisch heilen und wahrsagen zu können. Den Indianern gelang es über die … Weiterlesen
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Psionik
(Engl. psionics), Begriffskombination aus Psi, der Kurzbezeichung von Parapsychologie, und Elektronik zur Beschreibung der Anwendung von Elektronik zur Psychischen Forschung. Lit.: Williams, William F. (Hrsg.): Encyclopedia of Pseudoscience. Chicago/London: Fitzroy Dearborn Publishers, 2000.
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Psychagoge
Im Spiritismus ein Geisterbeschwörer, der die Seelen der Verstorbenen ruft. > Nekromantie. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon esoterischen Wissens. München: Knauer, 1988.
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Psychagogos
Griechischer Begleiter der Toten in das Jenseits, ein typologisches Vorbild für den christlichen Engel. > Psychopompos. Lit.: Holzapfel, Otto: Lexikon der abendländischen Mythologie. Freiburg i.Br.: Herder, 2002.
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Psyche
Der Psyche sind alle Formen des Empfindens und Fühlens sowie alle diesbezüglichen Grenzphänomene zuzurechnen, mit denen sich vornehmlich die Parapsychologie befasst. Für das Verständnis der religiösen Erfahrung sind vor allem folgende Themenbereiche von Bedeutung: ‒ Außersinnliche Wahrnehmung, wie Hellhören, Hellsehen, … Weiterlesen
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Psychedelik
Setzt sich zusammen aus altgriech. psyché, Seele, und délos, offenbar, offenkundig. Der Begriff tauchte 1956 in einem Schriftwechsel zwischen dem Psychiater Humphry Osmond und dem Schriftsteller Aldous Huxley auf. Er beschreibt den gelösten, kreativen Bewusstseinszustand durch den Konsum spezieller Drogen wie … Weiterlesen
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Psychedelisch
(Griech. délosis, Enthüllung; engl. psychedelic, stimulierend, anregend), von dem britischen Psychiater Humphrey Osmond 1955 geprägter und von dem amerikanischen Psychologen Timothy Leary 1970 übernommener Terminus für einen tranceartigen Zustand mit gesteigerter Wahrnehmungs- und Erlebnisfähigkeit. > Halluzinogen, > psychotrope Substanz. Lit.: … Weiterlesen
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Psychedelische Drogen
(Griech. psyché, Seele; délos, offenbar), Substanzen, durch welche die Inhalte des Unbewussten offenbar werden; von dem britischen Psychiater Humphrey Osmond geprägter Begriff, der meist in Zusammenhang mit halluzinogenen Drogen wie LSD und ähnlichen chemischen Stoffen gebraucht wird. > Halluzination. Lit.: … Weiterlesen
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Psychedelische Erfahrungen
Erlebnisse in bestimmten veränderten Bewusstseinzuständen, denen grundlegend eine transpersonale Komponente anhaftet, die dem Erlebenden tiefe Einblicke in die Struktur seiner Psyche und seines Bewusstsseins gewähren. Zu den wesentlichsten Merkmalen der p.n E. zählen die Transzendierung von Raum und Zeit, das … Weiterlesen
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Psychedelische Therapie
Eine ab 1967 in den USA von Stanislav Grof entwickelte und praktizierte Therapie, bei der mittels ca. 300-600 Mikrogramm LSD und unter Verwendung von Augenblenden und Kopfhörern der Zugang zu starken Erfahrungen „transzendentaler Art“ (Tod, Wiedergeburt, Archetypen) ermöglicht werden sollte. … Weiterlesen
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Psychiatrie
(Griech. psyché, Seele; iatrós, Arzt), auch Seelenheilkunde genannt, medizinische Fachdisziplin, die sich mit der Vorbeugung, Diagnostik und Behandlung von psychischen Störungen befasst. Sie entwickelte sich als eigenständige Disziplin aus der Nervenheilkunde, die früher auch das Gebiet der heutigen Neurologie abdeckte. … Weiterlesen
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Psychische Automatismen
Gehören zu den Alltagserfahrungen. Man denke z.B. an längere Telefonate. Während wir aufmerksam zuhören, vollkommen im Gespräch aufgehen, malen wir auf bereitgelegten Notizzetteln Dinge oder schreiben Namen, die überhaupt nichts mit dem Telefonat zu tun haben. Oder wenn man einem … Weiterlesen
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Psychische Energie
Nach Hans Berger (1873-1941), dem Entdecker der Hirnaktionsströme, zwecks Erklärung der Gedankenübertragung angenommenes Äquivalent der Bewusstseinsvorgänge mit physischen Eigenschaften (Untersuchungen über die Temperatur des Gehirns, Jena 1910; Psyche, Jena 1940); bereits von dem russischen Arzt Naum Kotik vermutet (Die Emanation … Weiterlesen
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Psychische Sättigung
Ausbleiben der Resultate in Experimentalsituationen bei nachlassender Spannung bzw. bei fehlendem affektivem Feld. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Abensberg: Verlag Josef Kral, 1972.
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Psychischer Apparat
Sigmund Freud sprach vom Psychischen auch als dem p. A. Diese modellhafte Vorstellung suggeriert, dass in ihm verschiedene Systeme zusammengeschlossen sind und dass er bestimmte Arbeiten ausführen kann (z.B. Energien umformen oder weiterleiten usw.). Lit.: Bonin, Werner F.: Lexikon der … Weiterlesen
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Psychischer Äther
(Engl. psychic ether), nach der Hypothese von Cecil A. Mace und Henry H. Price ein sich durch mentale Wellen fortpflanzendes, substantielles Medium, in dem Spuren vergangener Ereignisse als dauerhafte, dynamische Wesenheiten weiterwirken. > Akasha-Chronik, > Kosmisches Reservoir. Lit.: Zahlner Ferdinand: … Weiterlesen
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Psychischer Induktor
Bei der Psychometrie erhält der ASW-Begabte seine Informationen angeblich dadurch, dass er einen Gegenstand, der mit der Zielperson oder Zielsituation in Berührung kam, sieht oder in Händen hält. Einige Autoren bzw. Sensitive glauben, an dem Objekt hätten frühere Besitzer oder … Weiterlesen
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Psychoaktive Pflanzen
Gewächse, die in Form einfacher oder aufwendiger Zubereitung vom Menschen eingenommen werden, damit sie auf seine Psyche einwirken oder den Bewusstseinszustand verändern. Das Bewusstsein kann durch p. P. und Produkte gelähmt, gedämpft oder eingegrenzt werden; es kann aber ebenso angeregt, … Weiterlesen
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Psychoanalyse
Das ursprünglich von Josef Breuer und Sigmund Freud erstellte psychotherapeutische Verfahren wurde später durch Freud zu einem Raster verschiedener sich überschneidender Systeme: Bewust ‒ Unbewusst und die Instanzen Es, Ich und Über-Ich. Das Unbewusste kann nur aus spontanen und provozierten … Weiterlesen
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Psychobolie
(Griech. psyché, Seele; bólos, Wurf), Hypothese der telepathischen Suggestion zur Interpretation von Vorhersagen (z.B. hinsichtlich von Platzexperimenten), aufgestellt von Dr. med. Angelos Tanagras (1875-ca. 1970). Demnach soll die Präkognition nur vorgetäuscht sein, weil die Versuchsperson unter Ausschaltung menschlicher Einflüsse auf … Weiterlesen
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Psychodrama
Der rumänische Psychologe Jacob Levy Moreno (1889-1974), ein Zeitgenosse Freuds, war der Ansicht, dass eine nur auf Gespräch beruhende Methode nicht ausreiche, einem Patienten einen Konflikt bewusst zu machen. Starke emotionale Reaktionen könnten durch Handeln, vor allem durch die Interaktion … Weiterlesen
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Psychogener Tod
(Engl. psychogenic death), Tod durch Vorstellungskraft, ohne Krankheit oder äußere Einwirkung – aus Kummer, Angst, Heimweh, Stress oder durch Voodoo. Eine wissenschaftliche Beweisführung und Untersuchung hinsichtlich dieses Phänomens ist schwierig. Lit.: Schmid, Gary Bruno: Tod durch Vorstellungskraft: das Geheimnis psychogener … Weiterlesen
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Psychogramm
(Griech. psyché, Seele; grámma, Buchstabe). 1. auf paranormalem Weg entstandene Schrift, Zeichnung. Bild. 2. Nach Winckelmann und Friedrich Feerhow Bezeichnung für „fotografierte Gedanken“, > Psychographie, > Conceptographie. 3. Im Pressedeutsch die Kurzdarstellung alles Wissenswerten über eine bestimmte Person. Lit.: Zahlner, … Weiterlesen
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Psychographie
Psychografie (engl. psychography) > Direkte Schrift, > Automatisches Schreiben. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Abensberg: Josef Kral, 1972.
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Psychographologie
Auch Psychografologie, Zweig der Schriftanalyse, die den Psi-Phänomenen zuzurechnen ist und angeblich allein von dem Grafologen und Hellseher Rafael Schermann (1874-1943) beherrscht wurde. Schermann konzentrierte sich dabei nicht auf bestimmte Wesensmerkmale einer Handschrift, sondern nahm lediglich einen handgeschriebenen Brief oder … Weiterlesen
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Psychohygiene
Ein eher praktisches Gebiet der Parapsychologie stellt der vielschichtige Bereich der P. dar. Es geht dabei um all jene Formen psychischer Lebenshilfe, die außerhalb des allgemeinen psychologischen Verständnisses liegen. Das Gebiet ist wissenschaftlich noch kaum erforscht und bildet daher einen … Weiterlesen
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Psychoid
(Griech. psyché, Seele; -oides, ähnlich). 1. allgemein: seelenähnliche, quasi-psychische Wesen oder Elemente; 2. bei C.G. Jung Bezeichnung für die unanschauliche Tiefenschicht des kollektiven Unbewussten bzw. für dessen archetypische Inhalte. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Abensberg: Josef Kral, 1972.
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Psychokinese
(Griech. kinein, bewegen), Abk. PK (engl. psychokinesis, frz. psychokinésie, ital. psicocinesi), Terminus von J.B. Rhine („The Psychokinetic Effect ‒ A Review“, Journ. of Parapsychology, vol. 10, 1946); direkte Beeinflussung von Gegenständen oder Systemen materieller Art, ohne dass physikalische Energien oder … Weiterlesen
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Psychologie der Tiefen und Höhen
Der Mediziner und Psychologe Hubert Larcher unterscheidet zum einen die „Psychologie der Tiefen“ mit drei hypnischen Zuständen (Schlaf, Hypnose, Biokömese) und zwei lethargischen Zuständen (Biostase, Thanatose), zum andern die „Psychologie der Höhen“ mit drei Wachzuständen (Wachen, Luzidität, Ekstase) sowie zwei … Weiterlesen
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Psychologie, Transpersonale
> Transpersonale Psychologie.
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Psychomachia
Nach einem Werk des spätantiken christlichen Dichters Prudentius (348 – nach 405) über den allegorischen Kampf zwischen den personifizierten Tugenden und Lastern wird der Kampf zwischen Gut und Böse als Psychomachia (Seelenkampf) bezeichnet. Während das Werk in der Antike nur … Weiterlesen
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Psychomanteum
Im alten Griechenland eine Orakelstätte, wo Seher Geister um Rat fragen konnten. Der antike griechische Schriftsteller Plutarch (ca. 45 – ca. 125) berichtet von einem Totenorakel (psychomanteion) in der Nähe von Cumae, der ältesten griechischen Siedlung in Italien. Der amerikanische … Weiterlesen
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Psychometrie
(Griech., „Seelenmessung“), paranormaler Wissenserwerb eines Sensitiven anhand eines psychometrischen Objekts. Nach Hans Bender erstmals von dem Schweizer Philosophen Johann B. Merian erwähnt (1760); sicher jedoch schon von dem Arzt Joseph R. Buchanan gebraucht (Journal of Man, Boston 1849). Die P. … Weiterlesen
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Psychomotorische Automatismen
Den p. A., d.h. seelischen Erscheinungen, die im Wesentlichen ohne Beteiligung der bewussten Persönlichkeit, also „automatisch“, ablaufen, liegen dissoziative Zustände zugrunde. Die moderne Psychologie, vertreten z.B. durch den amerikanischen Psychologen Ernest R. Hilgard (1904-2001), spricht von einem „geteilten Bewusstsein“ (divided … Weiterlesen
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Psychonautik
(Engl. psychonautics), das Erforschen der eigenen Psyche und des Unbewussten, meist unter Zuhilfenahme bewusstseinserweiternder Techniken wie Meditation, Yoga, sensorischer Deprivation oder psychotroper Substanzen. Dies kann aus eigenem Antrieb erfolgen und reicht von persönlicher Freizeitgestaltung mit oder ohne Absicht eines Erkenntnisgewinns bis hin zu parapsychologischen Unterfangen oder spiritueller Suche. So wie sich … Weiterlesen
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Psychonen
Nach der von dem englischen Parapsychologen Walter W. Carington (1892-1947) zur Erklärung der ASW-Vorgänge entwickelten Hypothese bestehen die menschlichen Geist-Individuen aus objektiven Komponenten (Gedanken, Empfindungen), die er P. nennt. Solche P.-Systeme können ihm zufolge assoziativ verschmelzen. Die ASW wird als … Weiterlesen
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Psychoperipatien
(„Seelenexkursionen“), d.h. der Träumende bzw. seine Seele „reist“ entweder in das Totenreich und tritt dort mit seinen verstorbenen Angehörigen in Kontakt oder begibt sich in andere, entferntere Bereiche der jenseitigen Welt, wo er Geistern begegnet oder, seltener, auch einer Gottheit … Weiterlesen
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Psychophon
(Griech. phoné, Stimme), Name eines von Ing. Franz Seidl (Wien) konstruierten Geräts (Vorschaltanordnung an den Eingang eines Tonbandgeräts) zur Aufnahme paranormaler Stimmen. > Conceptophonie, > Paranormale Tonbandstimmen, > Transzendentalstimmen. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Abensberg: Verlag Josef Kral, … Weiterlesen
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Psychophysik
Begründet 1860 von dem Mediziner, Physiker und Naturphilosophen Gustav Theodor Fechner (1801-1887). Man versteht darunter die Lehre von den Beziehungen zwischen seelischen und körperlichen Tatbeständen, wobei schon Fechner zwischen äußerer und innerer P. unterschied. Die äußere P. untersucht das Verhältnis … Weiterlesen
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Psychophysischer Parallelismus
So nennt sich eine philosophische Position im Hinblick auf das sog. Leib-Seele-Problem, derzufolge zwischen einem psychischen und einem physischen Phänomenbereich eine Ereignisparallelität besteht. Psychische und physische Prozesse laufen ohne kausale Verbindung selbständig nebeneinander. Mit dieser Annahme sollen Probleme behoben werden, … Weiterlesen
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Psychoplastik
Der Begriff P. präzisiert einen Teil der Phänomene, die früher als Psychokinese bezeichnet wurden. Letzterer Begriff hat aber nur für jene Vorgänge zu gelten, während denen Gegenstände durch eine noch ungeklärte psycho-physikalische Einwirkung räumlich verschoben werden. Überall dort, wo es … Weiterlesen
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Psychopompos
(Griech., Geleiter der Toten/Seelen). Die Toten benötigen einen Helfer, der ihnen den Weg zur Unterwelt weist und sie begleitet. In der antiken griechischen Kultur fiel diese Aufgabe dem Gott Hermes zu. Lit.: Auffahrt, Christoph/Kippenberg, Hans G./Michaels, Axel (Hrsg.): Wörterbuch der … Weiterlesen
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Psychorrhagische Diathesis
(Griech. régnymi, ich breche hervor; diathesis, Stimmung, Zustand), Hypothese des „Ausbrechens der Seele“ zur Erklärung der Telepathie von F.W.H. Myers (1843-1901), wonach bei einer unbewussten Handlung seitens des Agenten dessen Phantasma anderen Personen sichtbar werden kann (Phantasms of the Living, … Weiterlesen
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Psychose, mediumistische
Der Ausdruck wurde 1919 von dem Psychiater Richard M.W. Henneberg (1868-1962) geprägt und später mehrmals differenziert. Man versteht darunter akustische Halluzinationen, die im Gefolge exzessiven automatischen Schreibens auftreten, sich mit optischen Halluzinationen paaren und nicht selten zu quälenden Zwangsimpulsen führen. … Weiterlesen
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Psychoskopist
Sensitiver, der sich bei der ASW eines Gegenstands als Hilfsmittel bedient. Lit.: Hehlmann, Wilhelm: Wörterbuch der Psychologie. Stuttgart: Kröner, 1959.
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Psychostase
Bezeichnet einen Bewusstseinszustand allgemeiner psychischer und geistiger Ruhe des Selbst mit emotionaler Dominanz, der auf somatischer Ebene als völlige körperliche Entspannung bis hin zur Biokömese, dem Körperschlaf, ja sogar bis zum Scheintod fuhren kann. Die Person erlebt eine ozeanische Entgrenzung … Weiterlesen
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Psychostasie
Gleichbedeutend mit dem Vorgang des Wiegens, dem Abwägen der Seele z.B. durch Anubis bei den Ägyptern, durch den hl. Michael bei den Christen, als Symbol des persönlichen und Jüngsten Gerichts. P. ist nicht zu verwechseln mit > Psychostase. Lit.: Resch, … Weiterlesen
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Psychosynthese
(Griech., „Seelenzusammensetzung“), Bezeichnung einer Form der Psychotherapie, die von dem italienischen Psychoanalytiker Roberto Assagioli (1888-1974) entwickelt wurde, um uralte spirituelle Weisheitslehren und neueste Erkenntnisse der Psychologie so zusammenzuführen, dass Menschen mit unterschiedlichsten Weltbildern damit etwas anfangen können. Nur der reine … Weiterlesen
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Psychotechnik
Sammelbegriff für die Anwendung psychologischer oder psychotherapeutischer Methoden zur Optimierung von „Mittel und Zweck“ in sämtlichen Lebensbereichen. Als Teilbereich der angewandten Psychologie befasste sie sich als erste psychologische Disziplin mit den betrieblichen Fragen der Berufseignung und kann daher als klassische … Weiterlesen
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Psychotherapie, primitive
Kurzfristiges Heilritual, das oft nur wenige Tage oder Stunden umfasst. Therapeut und Klient sind Mitglieder einer Kultgruppe, wobei Ersterer die bleibende Autorität ist und als Mittler höherer Mächte gilt. Spezifische Elemente der „archaischen“ Therapie sind heftige emotionale Erschütterung und Katharsis. … Weiterlesen
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Psychotische Besessenheit
Zum psychotischen Besessenheitsverhalten, das oft fließende Übergänge zur neurotischen Form aufweist, zählt man eine Reihe kulturgebundener reaktiver Syndrome, wie Amoklaufen, Latah (zwanghaftes Nachahmen von Handlungen bei Malayen, Afrikanern und Lappländern), Pibloko (auch „arktische Hysterie“ genannt; ein- bis zweistündige Anfälle, vor … Weiterlesen
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Psychotronik
(Engl. psychotronics). Der Begriff P. wurde erstmals im November 1954 von Fernand Clerc in der Zeitschrift Vie des Métiers verwendet, um das Psychische und Energetische auf der Ebene der Technik in eine Einheit zu bringen. Nach dem Begründer und späteren … Weiterlesen
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Psychotronische Energie
Die den Psi-Phänomenen nach Ansicht tschechoslowakischer Forscher als Substrat zugrunde liegende Energieform des Menschen; wird als Ursache für paranormale Phänomene angesehen. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Hrsg. Andreas Resch. Abensberg: Verlag Josef Kral, 1972, S. 70.
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Psychotronischer Generator
Syn. Pavlita-Generator (nach dem Entdecker Robert Pavlita), Objekt aus Metall, das angeblich Bioenergie abziehen, speichern und bei Aussendung psychokinetische Effekte bewirken kann. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Hrsg. Andreas Resch. Abensberg: Josef Kral, 1972, S. 70.
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Psychotrope Substanz
Allgemeiner übergeordneter Begriff für eine Droge mit bestimmter psychischer Wirkung. Dazu gehören Halluzinogene mit bewusstseinserweiternder Wirkung (engl. consciousness-expanding drugs), die der Psychiater Hans Carl Leuner psycholytische Substanzen (psychisch auflockernde S.) nennt. Symptomatik: Veränderung des Zeit- und Raumgefühls und der Körperempfindungen, … Weiterlesen
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Psylocybe
Pilz, der bei den lateinamerikanischen Ureinwohnern göttliche Verehrung genießt. In Erwartung von Visionen wird er bei gemeinschaftlichen Festen konsumiert. In den USA hat eine indianische religiöse Gemeinschaft offiziell das Recht, den Pilz zu gebrauchen. Für alle anderen hat er als … Weiterlesen
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Ptah
Ägyptischer Stadtgott von Memphis, später auch Reichsgott. Sein Tempel war in ptolemeischer Zeit war noch die Krönungsstätte der Könige. Mit seiner Gemahlin Sachmet und seinem Sohn Nefertem bildete er die memphitische Trias. Seit der Spätzeit gilt er als Vater des … Weiterlesen
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Publicius
Unter den vielen von Cicero (106-43 v. Chr.) in seinem Meisterwerk über die Seherkunst erwähnten Sehern befindet sich auch P. ( De divinatione I, 115), der seine Weisheit singend verkündet haben soll. Lit.: Cicero, Marcus Tullius: Über die Weissagung: De … Weiterlesen
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Puecher, Rosina
(18. Jh.). Am 17. Januar 1797 erblickte die 18-jährige Tirolerin Rosina P. auf der Fensterscheibe der Stube ihres Wohnhauses das Bildnis Mariens als Weinende Madonna. Das Bild wurde zunächst abgewischt, kam jedoch erneut zum Vorschein. Eine seinerzeitige Kommission konnte durch … Weiterlesen
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Puharich, Henry (Andrija) Karl
(* 09.02.1918 Chicago; † 03.01.1995 Dobson, N.C.), amerikan. Arzt, Parapsychologe. P. studierte an der Northwestern University (B.A., 1942) und Northwestern University Medical School; später Militärdienst, dann selbständiger Wissenschaftler. Er erhielt diverse medizinisch-technische US-Patente. Sein Interesse galt der biochemischen Grundlage paranormaler … Weiterlesen
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Pūjā
Kultische Verehrung, die sich in Form und Bedeutung je nach hinduistischer, jainistischer oder buddhistischer Tradition verschieden gestaltet und unterschiedliche regionale Varianten aufweist. Im Hinduismus meint P. vor allem die tägliche Verehrung der Gottheit durch Gesten, Rezitieren von Mantras und Darbringung … Weiterlesen
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Pullen, James Henry
(1835-1916), auch bekannt als der „Genius of Earlswood Asylum“, britischer Inselbegabter, der wahrscheinlich unter Aphasie litt. P. wurde 1835 in Dalston, London, geboren und lebte in Peckham, Südlondon. Er und sein Bruder William galten als taubstumm (wenngleich James möglicherweise nicht … Weiterlesen
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Pullomantie
Wahrsagen aus dem Fressverhalten von Hühnern. Lit.: Weber, Ferdinand Adolf: Erklärendes Handbuch der Fremdwörter (1877), 14. Aufl. durch den Verlag Hansebooks, Norderstedt, 2017.
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Pulque
Ein bei den Azteken überaus beliebter Agavenschnaps, der bei Zeremonien in Strömen floss, da man ihm magische Kräfte zuschrieb. Vor allem bei Ritualen für bestimmte Götter gehörte ein bis zur Bewusstlosigkeit getriebener Rausch. Lit.: Jones, David M./Molyneaux, Brian L.: Die … Weiterlesen
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Pulsa dinura
(Aramäisch, „Feuerpeitsche“), magisches Ritual jüdischer Radikaler, in dem Gott gebeten wird, einen vermeintlichen Sünder zu verfluchen. Die Wurzeln des Ausdrucks sollen dem babylonischen Talmud entstammen, worin sechzig pulsai dinura erwähnt würden, um den Engel Metatron zu züchtigen. Eine pulsa dinura finde sich auch in einem der klassischen Werke der Kabbala, dem … Weiterlesen
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Pulsatio mortuorum
Klopfen der Toten. Paracelsus verwendet den Begriff für Klopfgeräusche, die im Umfeld von Sterbenden zu hören sind. Klopfen bzw. Raps gehören zu den bekannten Phänomenen, die in Todesnähe auftreten können, d.h., die betreffenden Personen melden sich ab. Lit.: Puhle, Annekatrin: … Weiterlesen
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Pulvinar
Ein Paradekissen, auf dem man die Bildnisse oder Statuen der Götter platzierte, um sie an den heiligen Mahlzeiten, den Götterbewirtungen oder am Zug um den Zirkus teilhaben zu lassen und sie so günstig zu stimmen. Die für die kaiserliche Familie … Weiterlesen
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Punkt im Kreis
(Engl. Point within a Circle), ein in den angelsächsischen Logen übliches Symbol: ein Kreis mit einem Punkt. Der Kreis wird von zwei Parallellinien berührt, die als die beiden heiligen Johannes erklärt werden. Nach dem amerikanischen Arzt Albert G. Mackey (1807-1881) … Weiterlesen
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Punkte, Arabische
Sehr altes System der Horoskopdeutung. Dabei werden aus dem Abstandsverhältnis verschiedener Planeten zueinander zum Aszendenten bestimmte Punkte ermittelt, z.B. Glückspunkt usw. Es waren mindestens 97 solcher Punkte bekannt, die sämtliche Lebensbereiche abdecken. Nach dem 17. Jh. ging das Wissen von … Weiterlesen
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Punktierkunst
Historische Form des Wahrsagens, auch Geomantie genannt, bei der, einem bestimmten System folgend, in der Erde Punkte markiert oder Linien geformt werden. Die daraus resultierenden Muster werden anschließend in Figuren umgedeutet, um die Zukunft vorauszusagen. > Geomantie. Lit.: Luck, Georg: … Weiterlesen
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Purāņas
Umfangreichste Gattung altindischer Sanskritliteratur, deren Anfänge bis in die Zeit des Veda (2. Jt. v. Chr.) zurückreichen. In ihnen verdichten sich religiöse, mythologische, kosmogonische und geschichtliche Ereigisse zu Heilsgeschichte(n), die verschiedene Formen von Hinduismus reflektierten und bis heute prägen. P. … Weiterlesen
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Purifikation
(Lat., Reinigung), in der zeremoniellen Magie jener Teil des Rituals, welcher der eigentlichen Konsekration vorausgeht und zunächst eine neutrale, gereinigte Atmosphäre schafft. Der P. unterliegen nicht nur der Tempelraum, sondern auch alle für magische Zwecke benutzten Gegenstände. Bei der Zeremonie … Weiterlesen
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Purucker, Hobart Lorenz Gottfried von
(* 15.01.1874 Suffern/USA; † 27.09.1942 Covina/USA), sprachenkundiger Theosoph. Aufgewachsen in Genf, Rom und Straßburg, kehrte P. als 18-Jähriger in die USA zurück, ab 1892 im Hauptquartier der TG in Point Loma/USA im Einsatz; 1895 zurück nach Genf, wo er 1896 … Weiterlesen
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Puruşa-Lied
Die wechselseitige Abhängigkeit der Wesen voneinander und die Notwendigkeit, das Weltgefüge zu sichern und immer wieder rituell zu erneuern, wird in einem der bekanntesten Hymnen des Rigveda deutlich, der die Entstehung der Welt aus dem Opfer beschreibt. Es handelt sich … Weiterlesen
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Purusha
(Skrt., Mann, Mensch, Menschheit, Person, Urseele), zentraler Begriff der indischen Mythologie und Philosophie, besonders der Samkhya-Philosophie. In dieser dualistischen Vorstellung steht P. (Geist, Mensch) im Gegensatz zu Prakriti (Natur, Urstoff). Zur Schaffung der Welt opferte sich P. selbst. Aus seinem … Weiterlesen
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Pūtanā
Eine Dämonin, Tochter des tugendhaften Königs Bali. Sie versuchte das Kind Krishna aufzusaugen, um es zu töten, wurde aber selbst von ihm aufgesaugt und umgebracht. Daraus spricht eine tiefe Symbolik. P., das dämonische Ego, das im Grunde von guter Herkunft … Weiterlesen
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Puthoff, Harold E.
(* 20.06.1936), namhafter US-amerikan. Laser-Physiker und Parapsychologe; Studium der Elektrotechnik an der Universität von Florida; nach seinem Dienst bei der US-Navy Studium an der Stanford University, 1967 Dr. phil. Ab 1972 leitete P. zusammen mit Russell Targ am Forschungsinstitut SRI … Weiterlesen
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Putrefactio
(Lat., Fäulnis, Verwesung, Gärung), eine Phase des alchemistischen Werkes, die zusammen mit der Mortificatio (Abtötung) zur Nigredo („schwarzer“ Tod, Verwesung) gehört. Lit.: Basilius Valentinus: Zwölf Schlüssel Fratris Basilii Valentini. Hamburg / In Verlegung Johann Naumans und Georg Wolff. Anno M.DC.LXXVII.
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Pütt, Rosalia
(* 18.11.1868 Lümmen bei Hasselt/Belgien; † 16.02.1919), holländ. Stigmatisierte. Seit ihrer Erstkommunion trug P. alle Stigmen, was erst sieben Jahre später bekannt wurde. 22-jährig wollte sie in ein Kloster eintreten, erkrankte jedoch schwer und musste 25 Jahre lang das Bett … Weiterlesen
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Puységur, Armand Marie Jacques de Chastenet de
Marquis de Puységur (1751-1825), französischer Aristokrat. Als Schüler Franz Anton Mesmers war P. Mitbegründer des Mesmerismus und ein Pionier der modernen Hypnose. P. trennte sich jedoch von Mesmer und entwickelte eine eigene Therapierichtung, wobei er den psychologischen Aspekt eines behaupteten … Weiterlesen
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Pylon
Ägyptische Tortürme der Tempel, erst seit dem Neuen Reich belegt. Sie dürften vor allem der Abwehr des Bösen und Gottfeindlichen gedient haben. Zudem wurden die beiden Pylone mit dem göttlichen Schwesternpaar Isis und Nephthys gleichgesetzt, die den am Horizont erstrahlenden … Weiterlesen
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Pyramide
Der Ursprung dieses griechischen Wortes (ägyptische Bezeichnung mer) liegt im Dunkeln. Ein fester Bauplan für die P.n bildete sich in der 4./5. Dynastie (Altes Reich, 3. Jt. v. Chr.) heraus. Der nach Norden führende Gang verlief in Richtung der Zirkumpolarsterne, … Weiterlesen
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Pyramidenenergie
Angeblicher Einfluss eines pyramidenförmigen Behälters oder Gebäudes auf darin befindliche Gegenstände und Lebewesen. Derartige Behälter werden mitlerweile in beträchtlichem Umfang kommerziell vertrieben. In den 1930er Jahren entdeckte der französische Radiästhesist Antoine Bovis im Zuge einer Ägyptenreise, dass die Körper von … Weiterlesen
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Pyramidenstrahlung
Den ägyptischen Grabgebäuden der Pharaonen soll aufgrund ihrer nach den Himmelsrichtungen orientierten Form angeblich eine mumifizierende Wirkung zukommen. In ähnlicher Weise sollen auch Modellpyramiden wirken (dehydrierend, die Molekularstruktur verändernd). Die behaupteten Effekte sind wissenschaftlich jedoch (noch) nicht erwiesen. > Pyramidenenergie. … Weiterlesen
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Pyramidentexte
Bei der Öffnung von Pyramiden in Saqqara 1880/81 entdeckt und in ihrer Bedeutung korrekterweise als älteste religiöse Spruchsammlung Ägyptens eingeschätzt. Die P. stehen am Anfang der religiösen Literatur Altägyptens überhaupt und der Totentexte im Besonderen, die den Verstorbenen mit ins … Weiterlesen
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Pyramidion
(Plur. Pyramidia). Noch in der Spätzeit Ägyptens und im Neuen Reich wurden den Verstorbenen zuweilen kleine steinerne Pyramiden mitgegeben, sog. Pyramidia. Sie sollten den Schlussstein der Pyramide nachbilden und wurden seit dem Mittleren Reich mit Totengebeten beschrieben. An diese Pyramidenspitzen … Weiterlesen
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Pyriphlegethon
Unterweltfluss in der griechischen Mythologie und zugleich eine Flussgottheit. Anstelle von Wasser führt er alles verbrennende und nie erlöschende Flammen. In manchen Darstellungen ist sogar die Rede davon, dass er kochendes Blut führe. Nach Platons Phaidon bildet der P. einen … Weiterlesen
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Pyrogenese
Feuererzeugung. Dazu gibt es im Zusammenhang mit Poltergeist-Phänomenen einen Erfahrungsbericht des Jesuiten Edwin A. Friderichs: „Durch eine unbewusste physische Kraft, als „Telergie“ bezeichnet, wird zuerst Hitze erzeugt (Termogenese). Wird diese intensiv, so erzeugt sie Feuer (Pyrogenese). Diese Art von Feuer … Weiterlesen
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Pyromantie
Wahrsagen aus dem Feuer, auch Pyromantik genannt, bezeichnet die angebliche Kunst, aus Feuer und seinen Erscheinungen die Wahrheit bzw. die Zukunft voraussagen zu können. Diese Form der Wahrsagung soll von Amphiarus, einer Sehergestalt der griechischen Mythologie, erfunden worden sein und … Weiterlesen
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Pyroskopie
Wahrsagen durch Verbrennen eines Stück Papiers auf einer weißen Fläche und anschließende Untersuchung der entstandenen Flecken. Lit.: Das große Buch der Magie. München: Heyne, 1990.
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Pythagoräischer Eid
Vier sind der Himmelsgegenden: Morgen, Abend, Mittag und Mitternacht. Vier Elemente gibt es unter dem Himmel: Feuer, Luft, Wasser und Erde; vier erste Eigenschaften unter dem Himmel: kalt, warm, trocken und feucht, und durch diese vier Säftemischungen oder Temperamente: das … Weiterlesen
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Pythagoras
Um 580 v. Chr. auf Samos geboren, verließ der Philosoph P. seine Heimat zur Regierungszeit des Tyrannen Polykrates. Man schreibt ihm eine Reihe von Reisen zu, sogar bis nach Indien, wo er auch das Geheimnis der Weisheit dieses Volkes erfahren … Weiterlesen
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Pythagoreer
Eine von Pythagoras (ca. 580-500 v. Chr.) in Kroton in Unteritalien gegründete Gemeinschaft, in der religiöse Mystik, mathematische Wissenschaft, ethische Strenge und politisches Streben auf merkwürdige Weise Hand in Hand gingen. Die Zahl deuteten die P. als Schlüssel der Welt, … Weiterlesen
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Pythagoreismus
Lehre und Lebenweise des Pythagoras und der Pythagoreer, vor allem die Deutung der Wirklichkeit aus einer unterstellten Bedeutung von Zahlen. Lit.: Wörterbuch der philosophischen Begriffe. Darmstadt: Wiss. Buchges., 1998.
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Pythien
Auch Pythische Spiele genannt, die Spiele von Delphi, nach den Olympischen Spielen die bedeutendsten Griechenlands. Sie wurden von Apollon selbst eingerichtet, um an seinen Sieg über den Drachen Python zu erinnern. Ursprünglich bestanden die P., die in der ersten Zeit … Weiterlesen
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Python
Laut griechischer Mythologie ein schlangen- bzw. drachenhaftes Ungeheuer, das in der Nähe von Delphi lebte und von Apollon getötet wurde. Nach ihm sollen die Pythischen Spiele benannt worden sein. Lit.: Holzapfel, Otto: Lexikon der abendländischen Mythologie. Freiburg i. Br.: Herder, … Weiterlesen
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Pʼan-ku
Weltenschöpfer, erster Mensch. Einem Mythos aus dem 3. Jh. v. Chr. zufolge entstieg P. dem Chaos, das die Form eines Hühnereis hatte. Die Bestandteile des Eis teilten sich daraufhin in schwere, yinhaltige (Yin-Yang), die zur Bildung der Erde führten, und … Weiterlesen
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