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Ha

Im alten Ägypten der Gott der westlichen Wüste, dessen Hauptstadt in späteren Tempellisten als „Haus des Ha“ bezeichnet wird. Als Herr der westlichen Wüste ist er zugleich Totengott, verehrt als „Herr des Westens“, Herr der Libyer“ und „Herrscher des Verklärten“. … Weiterlesen

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Haack, Friedrich-Wilhelm

(* 11.08.1935 Grünberg/Schlesien; 14.03.1991 München), evang. Pfarrer, Theologe, Sektenexperte, Autor zahlreicher Werke über Sekten, Jugendreligionen u.Ä.; von H. stammt der Ausdruck „Jugendreligionen“ (1974). Der Parapsychologie gegenüber war er eher negativistisch eingestellt. 1945 Flucht von Schlesien nach Apolda in Thüringen; 1955 … Weiterlesen

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Haar

Sichtbares und ständiges Zeichen von Wachstum und bei dessen Stillstand Ankündigung des nahenden Todes. Das naziritische Gelübde im Judentum, wozu auch gehört, das Haar wachsen zu lassen, verlieh Samson seine Kraft, die erst verloren ging, als Delilah seine Haare abschnitt … Weiterlesen

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Haaropfer

Von einer Art H. berichten Herodot II.65 und Diodor I.83, das in der Weise vollzogen wurde, dass man Kindern das Haar ganz oder teilweise abschnitt, es gegen Gold oder Silber aufwog und den Betrag für die Fütterung heiliger Tiere verwendete. … Weiterlesen

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Haarorakel

Zeige mir dein Haar und ich sage dir, wer du bist! Zumindest die Physiognomie fand in Haupthaarwuchs und -farbe wichtige Kriterien für das Bild der Persönlichkeit. Zartes und empfindliches Haar besagt demnach weiche Naturen mit Neigung zu Eifersucht, krauses Haar … Weiterlesen

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Haase, Rudolf

Prof. Dr. (*19.02.1920; † 2013), promovierte 1951 als Musikwissenschaftler an der Universität in Köln. H. war Schüler des Privatgelehrten Dr. Hans Kayser, dem wir die Wiederbelebung des antiken Pythagoreismus verdanken. Zahlreiche eigene Publikationen und Vorträge aus dem Gebiet der harmonikalen … Weiterlesen

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Habakuk

(Hebr.; griech. Ambakoum in Septuaginta und Vulgata) heißt ein Prophet im Tanach und in der ihm zugeschriebenen Schrift, die zum Zwölfprophetenbuch gehört. Demzufolge war er ein Gerichtsprophet; Personendaten sind nicht überliefert. Sein Wirken wird aufgrund sprachlicher und inhaltlicher Indizien auf … Weiterlesen

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Habergeiß

(Bayr. Habergoaß), Dämonengestalt in Form einer Ziege mit Pferdehufen oder eines Vogels, der entweder die Stimme einer Ziege hat oder in einer anderen Weise verunstaltet ist. Mythologisch findet die H. in Skandinavien ihre Entsprechung im Julbock, in Rumänien in der … Weiterlesen

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Häberle, Thomas OSB

(* 31.03.1912; † 23.03.1997), war als Benediktinermönch in weiten Kreisen der Schweiz und darüber hinaus als Pendler und Naturheilpraktiker bekannt. Als Sohn eines Konditors in Luzern geboren und auf den Namen Karl getauft, absolvierte er nach der Volksschule eine Lehre … Weiterlesen

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Habicht

Accipiter gentilis, Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae), der sich vorwiegend von kleinen bis mittelgroßen Vögeln und Säugetieren bis zu einem Gewicht von etwa 1,0 kg ernährt. Das Verbreitungsgebiet der monogam lebenden Art umfasst die arktischen bis subtropischen Zonen der … Weiterlesen

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Habichtskraut

Hieracium; griech. hierax, Habicht, Falke. Der Name rührt vermutlich von den Enden der Zungenblüten her, die Habichtschwingen ähneln. Außerdem soll die Pflanze auf hohen Felsen wachsen, die nur für Habichte erreichbar sind. Zur Familie der Korbblütler gehörend, umfasst die Gattung … Weiterlesen

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Haborym

> Aini.

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Hachibu-shu

Jene acht Gruppen von Wesen, die den Buddhismus beschützen (aus dem Vedismus/Hinduismus übernommen): 1. Devas (Ten „Götter“) 2. Nāgas (Ryu „Drachen“ oder „Schlangen“) 3. Yakshas (Yashas „Teufel“) 4. Gandharvas (Kendatsuba: himmlische Musikanten) 5. Asuras (Ashura: mit den Göttern kämpfende Teufel) … Weiterlesen

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Hachiman

(Japan., „acht Banner“), eine populäre Shinto-Gottheit, die oft mit Kriegsglück in Verbindung gebracht wird. Eine besondere Beziehung zu ihm hat das Kaiserhaus, weil H. als Vergöttlichung des 15. Tennō Ōjin gilt. Am Ort seiner Erscheinung wurde der später berühmt gewordene … Weiterlesen

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Häckel, Ernst

Am 13.12.1986 verstarb im Alter von 86 Jahren Prof. Dr. Ernst Häckel, der Vater der Volkshochschule Garmisch-Partenkirchen. Sein Lebensinhalt war die Erwachsenenbildung. 1925 wurde H. als Dozent für Germanistik an die Budapester Universität berufen. Ende 1944 kam er nach Deutschland … Weiterlesen

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Hadad

(Arab., „entscheiden“), eine von Gott gegebene Grenze oder ein Maß in Bezug auf festgelegte Gesetze, z.B. zum Fasten oder zur Scheidung. H. war die oberste Gottheit des syrischen Pantheons und Hauptgott von Damaskus. Als Wettergott trägt er den Beinamen „Wolkenreiter“ … Weiterlesen

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Hades

(Griech., „der Unsichtbare“), Sohn des Kronos und der Rhea, Gemahl der Persephone, bezeichnet in der griechischen Mythologie den Herrscher über die Unterwelt, die ihm bei der Teilung der Welt mit seinen Brüdern (Zeus und Poseidon) zufiel. Als „Torschließer“ wacht er … Weiterlesen

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Hadewijch

Flämische Begine, mystische Dichterin und Visionärin, lebte in der ersten Hälfte des 13. Jh., wahrscheinlich in der Nähe von Antwerpen. Ihre Bildung und ihre Kenntnis der französischen höfischen Dichtung lassen auf eine adelige Abstammung schließen. Ihre Briefe zeigen, dass sie … Weiterlesen

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Hadir

Auch Hidr, von islamischen Exegeten mit arab. aḫdar = grün in Verbindung gebracht, dem Symbol der höchsten Ebene in der islamischen Kosmologie; aus der Erzählung (Sure 18/60-82) von Moses’ unsichtbarem Begleiter abgeleiteter Name für den menschlichen wie engelhaften, unsterblichen mystischen … Weiterlesen

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Hadith

„Bericht“, Überlieferung, speziell verwendet für die Mitteilungen, Aussprüche und Handlungen des Propheten Muhammad. Der H. besteht aus der Angabe der Überlieferungskette (isnād, wörtl. „Anlehnung“) und dem eigentlichen Text (matn). Die Anfänge der Sammlung von Hadithen fallen in die Zeit nach … Weiterlesen

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Hadschar al Assowat

Der schwarze Stein, der vom Himmel gefallen sein soll, in einem Pfeiler der berühmten Moschee in Mekka eingemauert ist und von Pilgern als das größte Heiligtum verehrt wird. Ein Teil davon ist im Palasttor des Kalifen zu Bagdad eingemauert, das … Weiterlesen

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Hadur

(Ungarisch had, „Heer“, ur, „Fürst“), in der ersten Hälfte des 19. Jh. in Ungarn aufgekommener Begriff für die kriegerische Gottheit des lichten Weltaspekts im Gegensatz zu Armany. Der Name knüpft an ältere Überlieferungen an, nach denen der höchste Gott der … Weiterlesen

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Hafaza

In der islamischem Mythologie eine Art Schutzengel, welche die Menschen vor den Djinn, den Dämonen, schützen und über die bösen und guten Dämonen auch Buch führen. Jedem Menschen stehen angeblich vier H. zur Seite, zwei für den Tag und zwei … Weiterlesen

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Hafenscheer, Maria Magdalena

(* 21.07.1892; † 11.02.1968 Wien), österreichisches Malmedium, mit dem sich besonders Prof. Peter Hohenwarter in Wien beschäftigte. Sie besaß kein Atelier und auch keine besondere Ausbildung. Ihre Inspirationen zu den religiösen Bildern erhielt sie durch Schauungen, teils durch das innere … Weiterlesen

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Hafer

Avena sativa, Pflanzengattung aus der Familie der Süßgräser (Poaceae). Die etwa 25 Arten werden vor allem als Tierfutter sowie als Nahrungsmittel in Form von Haferflocken verwendet. Für die Verwendung in der Medizin werden verschiedene Extrakte aus H. gewonnen. Ein aus … Weiterlesen

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Hafiz

(Arab., „der Bewahrer“), Dichtername des größten persischen Lyrikers. H. wurde um 1320 in Schiras im Iran geboren und starb dort um 1390. Nach einer traditionellen Ausbildung, der er auch seinen Namen Hafiz (so wird eine Person bezeichnet, die den Koran … Weiterlesen

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Hagazussa

> Hexe.

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Häge

(Engl. hag), alte Frau bzw. Hexe von missgestaltetem, hässlichen Äußeren.  Lit.: Drury, Nevill: Lexikon Esoterischen Wissens. München: Knaur, 1988.

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Hagebutte, Hagrose

(Rosa canina L), auch Wilde Rose, Hunds- oder Heckenrose, Dornbusch, Schlafdorn, bezeichnet die ungiftigen Sammelnussfrüchte verschiedener Rosenarten. Der Name wird aus einer älteren Wortform, „Butte“, hergeleitet, deren Ursprung unbekannt ist. Der Namensbestandteil „Hage-“ stammt von ahd. hagan, „Dornstrauch“. Hagebutten, die … Weiterlesen

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Hagecius, Thaddaeus von Hayek

(Hagek, Hajek), auch Thaddäus Nemicus von lat. nemus, Hain, Wald, (* 01.12.1525 Prag; † 01.09.1600 ebd.), Astronom und Arzt. Nach dem Medizinstudium 1552 in Wien promovierte H. 1553 zum Doktor der Medizin an der Universität in Bologna, wo er auch … Weiterlesen

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Hagedorn

Auch Weißdorn, Mehldorn, Heckdorn oder Müllerbrot genannt, gehört unter dem Namen Crataegus oxycantha der Gattung der Pomazeen an. Die Früchte sind kleine, länglich kugelige rote Beeren, die ein süßliches, mehliges und wohlschmeckendes Fleisch besitzen. Die Pflanze wird als Hausmittel gegen … Weiterlesen

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Hagel, Hagelzauber

Die Überlieferungen vieler Völker kennen den H.schlag als bösartige Äußerung irgendwelcher Sturm-, Wind- oder Wetterdämonen. Zur Vermeidung von H.schäden wurden daher seit der Antike die verschiedensten Methoden eingesetzt, von Bittopfer, rituellen Prozessionen, dem Wetterläuten und bestimmten Schutzzeichen bis hin zu … Weiterlesen

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Hagenti

Dämon in Gestalt eines riesigen Stiers, der neben Weisheit auch die Fähigkeit besitzen soll, Metalle in Gold zu verwandeln. Lit.: Weyer, Johann: Pseudomonarchia daemonum: organigramma dell’inferno; a cura di Pietro Pizzari. Milano: A. Mondadori, 1994.

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Haggada

> Agada.

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Haggai

(Hebr., „der am Festtag Geborene“; griech. Haggaios, lat. Haggäus), Prophet und Autor des nach ihm benannten Prophetenbuches Haggai im Tanach, der Hebräischen Bibel. Nach Hag 1,1, Esra 5,1 und 6,14 wirkte H. um 520 v. Chr. am Jerusalemer Tempel, als dieser … Weiterlesen

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Haggard, Sir Henry Rider

(* 22.06.1856 Bradenham Hall, Norfolk/GB; † 14.05.1925 London), Schriftsteller, Vertreter des englischen Abenteuerromans des 19. Jahrhunderts. Im Oktober 1904 teilte H. im Journal S.P.R. folgenden Traum mit, den er im Juli des gleichen Jahres gehabt und seiner Frau erzählt hatte, da … Weiterlesen

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Hagiographie

(Altgriech. τὸ ἅγιον tò hágion, „das Heilige“, „Heiligtum“ bzw. ἅγιος hágios, „heilig“, „ehrwürdig“ und γράφειν gráphein, „schreiben“), Darstellung des Lebens von Heiligen sowie die wissenschaftliche Erforschung solcher Darstellungen. Darunter fallen Viten (Heiligenleben), Translationsberichte, Kloster- und Bistumschroniken, Erwähnungen in sonstigen Chroniken … Weiterlesen

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Hagiotherapie

Nach der hagiotherapeutischen Anthropologie eine eigenständige Disziplin zur Erforschung von geistlichen Leiden und zur Suche nach Heilungswegen aus diesen Leiden. In der H. werden die Menschen nicht behandelt, sondern zur Heilung geführt. Dabei wird der Mensch unter dem Aspekt seiner … Weiterlesen

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Hagith

Auch Hagiel, ist nach dem Arbatel de Magia Veterum (Zauberbuch aus dem 16. Jh.) einer der sieben verschiedenen Geister des Olymp, die von Gott dazu bestimmt sind, die Welt zu regieren. H. ist der Geist der Venus und herrscht über … Weiterlesen

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Hah

Nach der ägyptischen Religionsgeschichte ist der Gott H. seinem Namen nach eine Personifikation der Endlosigkeit, des Luftraumes, der sich über die Erde spannt, und gilt somit als Himmelsträger, der knieend mit erhobenen Armen dargestellt wird. Er ist demnach ein Gegenstück … Weiterlesen

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Hahn

Männliches Haushuhn, auch Gockel genannt, gilt als Orakeltier, das vor allem mit seinem Krähen und Verhalten vieles vorausverkünden soll. Nach europäischem Volksglauben sollte ein den Weg kreuzender H. Unglück bedeuten. In der Volksmedizin war sein Blut gegen Gesichtsrose und beim … Weiterlesen

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Hahnemann, Christian Friedrich Samuel

(* 10.04.1755 Meißen; † 2.07.1843 Paris) deutscher Arzt, medizinischer Schriftsteller, Übersetzer und Begründer der Homöopathie. H. besuchte zunächst die Meißener Stadtschule, ab 1770 die Fürstenschule St. Afra in Meißen. 1775 begann er das Medizinstudium in Leipzig und wechselte dann 1777 … Weiterlesen

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Hahnenschrei

Dieser soll bei Tagesanbruch nach einem alten, auf der ganzen Welt verbreiteten Aberglauben das Zeichen für alle Geister sein, zur „Unterwelt“ zurückkehren zu müssen, um dort die Stunden des Tages zu verbringen. Vom H. ist auch in der Bibel die … Weiterlesen

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Haider, Ursula

(* 1413 Leutkirch; † 20.01.1498 Villingen), schwäbische Äbtissin der Klarissenklöster Valduna/Vorarlberg und Villingen/Schwarzwald. Da die Eltern bald nach der Geburt starben, wurde H. von ihrer Großmutter mütterlicherseits und deren Sohn, dem Priester Johannes Bör, erzogen. Am 29. Juli 1431 trat … Weiterlesen

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Hainuwele

H. („Kokospalmzweig“) entstammt einem Mythos der Wemale, einer ursprünglichen Ethnie der indonesischen Insel Seram. Hervorgegangen aus einer Kokusnuss, bringt das Mädchen H. den Menschen Kulturgüter, die es bei der Defäkation selbst ausscheidet. Als seine Fähigkeit den Dorfbewohnern immer unheimlicher wird … Weiterlesen

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Haizmann, Johann Christoph

(* 1651/52 Traunstein/Österreich; † 14.03.1700 Neustadt a.d. Mettau/Böhmen), Maler, der 1668 angeblich einen Bund mit dem Teufel geschlossen hatte, aufgrund dessen er sich in der Gnadenkapelle von Mariazell 1677/78 mehreren Exorzismen unterziehen musste. 1681 legte H. seine Profess als Barmherziger … Weiterlesen

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Hakata

Hölzchen. Knöchelchen oder Elfenbeinstückchen, die afrikanische Medizinmänner zur Zukunftsdeutung benutzten. Die Gegenstände sind mit tierkreisähnlichen Symbolen versehen. Sie werden auf die Erde geworfen und dann interpretiert. > Geomantie. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon Esoterischen Wissens. München: Knaur, 1988.

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Hakenkreuz

Verstanden als Darstellung der vier Grundkräfte, Weltrichtungen und Elemente, weshalb es u.a. in der frühen chinesischen Kultur als Zeichen für „Gegend“, „Gebiet“ erscheint. In Indien ist das H. (sanskr. Swastika = Zeichen des Heils, Glücksbringer) Sinnbild des ewigen Kreislaufes (samsara) … Weiterlesen

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Hakenmann

Ein Wassermann, der den besonders gefährlichen Wassergeistern zugerechnet wird. Er lauert angeblich in Abgründen von Flüssen und Seen, wo er vorüberschwimmende Leute mittels Haken einfängt und zu sich hinunterzieht. Vor allem Kinder sollten sich nach einer alten Volksweisheit vor ihm … Weiterlesen

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Hakim

Persische Heilerpersönlichkeit, Spezialist einer auf galenisch-islamischen Traditionen beruhenden Humoraltheorie. Die Krankheit wird als Überschuss oder Mangel an Körpersäften oder den Qualitäten heiß-kalt, trocken-feucht angesehen. Die (pflanzliche) Therapie zielt auf die Wiederherstellung des verlorenen Gleichgewichts. Lit.: Pschyrembel Wörterbuch Naturheilkunde: und alternative … Weiterlesen

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Hakomi-Therapie

Körper– und erfahrungsorientierte Psychotherapiemethode, die in den 1970er Jahren von Ron Kurtz (1934-2011) entwickelt wurde. Er integrierte von Wilhelm Reich und Alexander Lowen entwickelte Körperpsychotherapiemethoden in eine eigene Methode und verbindet dabei fünf Prinzipien: innere Achtsamkeit, Einheit, Gewaltfreiheit, Selbstorganisation und … Weiterlesen

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Halbgott

Insbesondere in der griechischen Mythologie ein klassischer Heros, der von einem Gott und einem nichtgöttlichen Wesen bzw. Menschen abstammt. Im Sprachgebrauch haben Halbgötter gelegentlich auch den Status als Gott erhalten (so z.B. Asklepios). Der Begriff kann im übertragenen Sinn auf … Weiterlesen

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Halbmond

Als Mondsichel sowohl ein christliches Symbol in Gestalt der Mondsichelmadonna sowie der Immaculata (Personifikation der Unbefleckten Empfängnis Mariens) als auch ein Symbol des Islam. Im Islam ist das Jahr ein Mondjahr. Zahlreiche religiöse Feste und andere Termine sind vom Erscheinen … Weiterlesen

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Haldane, Isobel

Die Schottin H. stand im Mai 1623 in Perth wegen angeblicher Hexerei vor Gericht. Dies ist deshalb von besonderer Bedeutung, weil ausführliche Aufzeichnungen von ihrer Befragung vor der Gerichtssitzung in Perth erhalten geblieben sind, die einen Einblick in die schottischen … Weiterlesen

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Hale, Sir Matthew

(1609-1676), englischer Richter, dessen Ruf als hochgelehrte und scharfsinnige juristische Autorität durch seinen offenkundigen Glauben an Hexerei und sein Verhalten in mehreren bekannten Hexenprozessen dauerhaft beschädigt wurde. H. wurde 1637 als Anwalt zugelassen und stieg 1671 zum Vorsitzenden der King’s … Weiterlesen

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Halios geron

(„Meergreis“), alte Meeresgottheit der griechischen Mythologie, die dann mit Nereus, Proteus, Phorkys und Glaukos identifiziert wurde, mit denen H. die Wesenszüge des Greisenalters, der Weissagekunst und der Verwandlungsfähigkeit teilt. In der Ilias tritt H. als Vater der Thetis und der … Weiterlesen

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Halkyone

> Alkyone.

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Hall, Trevor Henry

(* 28.05.1910 Wakefield, Yorkshire; † 1991), Autor parapsychologischer Bücher. H. studierte am Trinitiy College in Cambridge, England, war von 1958-1980 Vizepräsident der Huddersfield Building Society, zudem Direktor der Legal and General Assistence Society sowie Mitglied der Royal Institution of Chartered … Weiterlesen

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Hallādsch

Mit vollem Namen Abū l-Mughīth al-Husain ibn Mansūr al-Hallādsch (* August 857 aṭ-Ṭūr in der Provinz Fars im heutigen Iran; † 26.03.922 Bagdad durch Kreuzigung), persisch-irakischer Sufi und Dichter, der vor allem in Bagdad wirkte. Er gilt als der berühmteste … Weiterlesen

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Halliwell-Gedicht, Halliwell-Manuskript

Älteste bekannt gewordene Niederschrift der alten Constitutions, wahrscheinlich die älteste der Geschichte der Steinmetzbruderschaften überhaupt. Es entstand offensichtlich im Westen Englands gegen Ende des 14. Jh. und wurde 1840 von dem Literaturhistoriker James Orchard Halliwell-Philllipps herausgegeben. Man nennt es auch … Weiterlesen

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Halloween

Kurzform von All Hallow’s Eve, hallow bedeutet Heiliger, eve steht für evening, Abend, bezeichnet also die Volksbräuche am Abend und in der Nacht vor dem Hochfest Allerheiligen, vom 31. Oktober auf den 1. November. Der Brauch war ursprünglich vor allem im katholischen … Weiterlesen

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Halluzination

19./20. Jh. aus lat. (h)al(l)ucinatio, von (h)al(l)ucinari = gedankenlos sein; viell. aus gr. alyein = außer sich sein; Trugwahrnehmung im Sinne einer Sinnestäuschung mit Wahrnehmungscharakter, ohne dass dafür in der Außenwelt ein adäquater Sinnesreiz vorliegt. Für gewöhnlich wird H. im … Weiterlesen

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Halluzinieren

Lat. halucinari; einer Sinnestäuschung nach Art einer Halluzination erliegen, was sicherlich bei einer gewissen Anzahl pseudoparanormaler Erlebnisse anzunehmen ist, wenn keine Objektivierung und Verifizierung mittels subjektunabhängiger Medien gelingt. Lit.: Schröder, P.: Über die Halluzinose und vom Halluzinieren. Monatsschrift für Psychiatrie … Weiterlesen

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Halluzinogen

Lat. hallucinatio = Sinnestäuschung; gr. genesthai = werden, entstehen; Mz. Halluzinogene, syn. Phantastika; ein Medikament oder eine Droge, durch deren Applikation Halluzinationen entstehen. Dazu gehören z.B. das synthet. LSD-25 (= Lysergsäure-Diäthylamid), Haschisch, Marihuana, Psilocybin, Meskalin, Harmin (= Banisterin) und andere … Weiterlesen

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Halluzinose

Von mittellat. halucinatio = törichtes Reden; ein durch Halluzinationen geprägtes Krankheitsbild sowohl exogener (z.B. Alkohol, Drogen) als auch endogener (z.B. bei Psychosen) Ursache. Meist stehen akustische Halluzinationen im Vordergrund; es können aber auch andere Sinnesmodalitäten betroffen sein. Das Bewusstsein ist … Weiterlesen

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Halmorakel

In der mittelalterlichen Rechtssymbolik konnte das Brechen eines Halms den Vertragsabschluss besiegeln. Bis heute hat sich der Brauch erhalten, strittige Fragen schnell und unbürokratisch zu klären, indem ein Halm gezogen wird. Jemand hält mindestens zwei unterschiedlich lange Halme mit der … Weiterlesen

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Haloerscheinungen

Farbige oder weiße Lichtkreise, -bögen und -flecken am Himmel, die durch Brechung und Spiegelung des Lichts an Eiskristallen entstehen. Solche Eiskristalle, an denen sich Halos bilden, finden sich vor allem in hohen Wolken der Gattung Cirrus und Cirrostratus. H. können … Weiterlesen

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Halomantie

> Alomantie.

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Hamadryaden

Baumnymphen. Im Unterschied zu den im Bereich von Bäumen sich aufhaltenden Dryaden sind H. mit dem Baum (drys), in dem sie leben, auf das Engste verbunden; mit ihm entstehen und vergehen sie. Das Konzept der H. geht möglicherweise auf die … Weiterlesen

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Hamann, Johann Georg

(* 27.08.1730 Königsberg; † 21.06.1788 Münster), deutscher Philosoph und Schriftsteller, der durch ein christliches Erweckungserlebnis entscheidend geprägt wurde. Zunächst von verschiedenen Privatlehrern unterrichtet, begann H. 1746 an der Königlichen Albertus-Universität Königsberg Theologie zu studieren, wechselte dann zur Rechtswissenschaft, beschäftigte sich … Weiterlesen

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Hämatit

Oder Blutstein (griech. αἷμα haima, „Blut, Blutvergießen, Blutsverwandter“), auch als Eisenglanz, Specularit, Roteisenstein und Roteisenerz bekannt; häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der Oxide (und Hydroxide) und die häufigste natürlich auftretende Modifikation des Eisen(III)-oxids. Der Name „Blutstein“ rührt daher, dass … Weiterlesen

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Hamingja

Altnordische Bezeichnung der Seele im Sinne der Lebenskraft. Als solche ist H. unpersönlich. Sie gleitet jedoch unmerklich über in die persönliche H. Fylgia, den Folgegeist. Lit.: Bertholet, Alfred: Wörterbuch der Religionen. Stuttgart: Kröner, 1985.

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Hammer

In alteuropäische Zeit zurückreichendes Symbol der Macht in der Hand von Wettergottheiten (Donar), daher in der germanischen Mythologie Attribut des Donnergottes Thor. In der Antike war der H. das Werkzeug des Hephaistos, des Gottes des Feuers und der Schmiedekunst. In … Weiterlesen

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Hämmerlinge

Besonders hilfreiche Geister, die in Minen und Steinbrüchen hausen sollen. Sie gelten als geschickte und tüchtige Bergleute, denen jede Erzader Europas bekannt ist. Ab und zu könne man sie in aufgelassenen Stollen hämmern und klopfen hören. Dieses endlose Hämmern gab … Weiterlesen

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Hammurapi

Auch Hammurabi, König von Babylonien (ca. 1728-1686 v. Chr. nach der „kurzen“, 1792-1750 nach der „mittleren“ Chronologie), einer der bedeutendsten altorientalischen Herrscher, herkunftsmäßig ein Amoriter. H. war gemäß „mittlerer“ Chronologie von 1792 bis zu seinem Tod 1750 v. Chr. der 6. König der … Weiterlesen

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Hamon, Louis

> Cheiro.

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Hand

Lat. manus; Greiforgan der oberen Extremitäten (Arme) der Primaten. Sie wird von drei Nerven versorgt: nervus ulnaris, nervus medianus und nervus radialis. Schon die Babylonier glaubten an Zusammenhänge zwischen H.-Linien und Planetenbahnen, zwischen Chirologie und Kosmologie. Der ägyptische Urgott Ptah … Weiterlesen

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Hand- und Fußwaschung

In fast allen Religionen wäscht man sich zum Zeichen der rituellen Reinigung vor den heiligen Handlungen die Hände – so auch Pilatus, um symbolisch den Verzicht auf seine Verantwortung kundzutun. Die Fußwaschung galt im Orient als Liebesdienst an Fremden und … Weiterlesen

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Hand, eingebrannte

Mehrfach bezeugte Erscheinung auf Holz oder Textilien, deren Entstehen ungeklärt ist wie im Fall von Margarete Schäffner (* 1863, † 13.04.1949) aus Gerlachsheim (Deutschland). Sie war mystisch begnadet und hatte von ihrem 18. Lebensjahr an Kontakt mit Seelen von Verstorbenen. … Weiterlesen

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Handauflegen

Überlieferungen über das Auflegen der Hand als heilende Geste gibt es aus den ältesten menschlichen Hochkulturen, bezeichnenderweise sowohl aus der Mythologie als auch aus dem säkularen Bereich. Im Laufe des ersten Jahrtausends nach Christus wurde das direkte heilende Handauflegen dann … Weiterlesen

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Handdeutung

> Chirologie.

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Handlesekunst

> Chirologie.

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Handliniendeutung

> Chirologie.

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Handnegative

Form der Felsbildermalerei steinzeitlicher und naturvölkischer Menschen. H. entstanden dadurch, dass die Hand auf den Felsen gelegt und mit Farbe umspritzt wurde, ursprünglich mit hellroter und schwarzer, später mit gelber und weißer Farbe; die jüngsten sind dunkelrot und grün. Die … Weiterlesen

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Handschuh

War vor allem im mittelalterlichen Rittertum als Rechts- und Herrschaftssymbol von Bedeutung. Ein zugeworfener H. galt als Zeichen einer angesagten Fehde (Fehde-H.). Ritter und später Kavaliere trugen den H. der Verehrten am Helm bzw. am Hut. Das Tragen von Finger-H.en … Weiterlesen

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Handstellung

Spielt in Magie, Kultus, Mystik und Meditation eine große Rolle, wobei sich besonders das Händefalten beim Gebet erhalten hat. Händeklatschen und Händewaschen gehören ebenso zu den magischen und rituellen „Handlungen“. Beachtenswert ist auch, dass in vielen Darstellungen Shiva, Buddha, Heilige … Weiterlesen

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Hanf

Canabis sativa, Canabis indica, älteste Kulturpflanze der Menschheit. H. ist vielfältig verwendbar. Man bindet Stricke aus ihm und stellt hochwertige Gewebe und Papier (z.B. der Gutenbergbibel) her. Daneben wird der weibliche H. (cannabis sativa) seit Jahrtausenden weltweit als Medizin und … Weiterlesen

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Haniel

> Aniel.

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Hanish, Dr. Ottoman

Auch Otoman Zar-Adusht Ha’nish (* 18.12.1844; † 29.12.1938), Gründer der Mazdaznan-Bewegung, welche die Religion Zarathustras erneuern will. Die Lehren sind dem Hatha-Yoga entnommen. Großer Wert wird den Atemübungen (sog. Siebenvokalatmen), Drüsenübungen und der Einhaltung einer bestimmten Ernährung (Diät) zugeschrieben. Wichtig … Weiterlesen

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Hankey, Muriel A.

(*17.05.1895 London; † April 1978), Sekretärin und Schülerin des Spiritisten J.H. McKenzie, des Gründers des British College of Psychic Science, wo sie von 1952-1960 als Sekretärin angestellt war. Durch ihre dortigen Erfahrungen gewann sie einen tiefen Einblick speziell in die … Weiterlesen

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Hanna

Die Prophetin, auch Anna, weibliche Gestalt im Neuen Testament der Bibel, gilt als die einzige Prophetin, die im NT genannt wird. Der hebräische Name bedeutet „die Begnadete“. Das zweite Kapitel des Lukasevangeliums (Lk 2,36-38) beschreibt H. als 84-jährige Witwe, die … Weiterlesen

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Hans, der Kluge

(* Um 1895; † um 1916), russischer Hengst der Rasse Orlow-Traber, der angeblich rechnen und zählen konnte. Er wurde von dem Lehrer Wilhelm von Osten (1838-1909) im Jahre 1900 erworben. Von Osten brachte dem Hengst angeblich Zählen, Rechnen und Lesen … Weiterlesen

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Hansen, Joseph

(* 26.04.1863 Aachen; † 29.06.1943 Köln) Prof. und Archivdirektor in Köln. H. studierte an den Universitäten in Bonn, Berlin und Münster und promovierte 1883 zum Dr. phil. Von 1891 bis zu seiner Pensionierung 1927 war er Direktor des Historischen Archivs … Weiterlesen

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Hanuman

(Sanskr., „mit starken Kinnbacken“), hinduistische Gottheit in der Gestalt eines Affen, Sohn der Apsara Anjana und des Windgottes Vayu. Nach einer anderen Version ist er der Sohn von Shiva. Wie alle bedeutenden Hindu-Götter hat Hanuman eine Vielzahl von Beinamen. Außerdem … Weiterlesen

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Hanussen, Erik Jan

Pseud. f. Hermann Chajm Steinschneider (* 02.06.1889 Wien; † 24./25.03.1933 Berlin), Hellseher. Die Fähigkeiten von H. wurden im Prozess von Leitmeritz/Böhmen 1928/30 durch Freispruch anerkannt. „Es wird ausdrücklich festgestellt, dass für den Angeklagten kein Zwang besteht, einen Beweis durch Experimente … Weiterlesen

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Haoma

Auch Chaoma, Hauma, Hom, Homa oder Sauma; war in der antiken iranischen Mythologie der Herr aller Heilpflanzen und hatte Macht, seinen Anhängern das ewige Leben zu schenken. H. galt auch als Sohn von Ahuramazda, dem obersten Gott, der das Gute … Weiterlesen

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Hapi

1. Name eines der vier Horussöhne, unter deren Schutz die Leiche (besonders die Eingeweide) gestellt wurde. Dabei hatte der seit dem Neuen Reich mit Paviankopf dargestellte H. die Lunge zu bewachen. 2. Ägyptischer Gott, Personifikation des Nils, dargestellt als wohlernährter … Weiterlesen

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Hara

Steht im Japanischen für „Bauch“ im anatomischen Sinn. Daneben hat H. noch eine weitere Bedeutung erlangt. Zwei Finger breit unter dem Bauchnabel soll sich das H., das energetische Zentrum eines jeden Menschen, befinden. Nur wer diese Mitte findet und wahrt, … Weiterlesen

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Hara-kiri

Jene Methode, durch welche Japaner (im Shintō und im Zen) die Beherrschung des Todes durch seppuku (ritueller Selbstmord) demonstrieren, indem sie in den hara – das Innere des Körpers unterhalb des Bauches – schneiden, von dem man glaubt, er sei … Weiterlesen

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Harachte

(„Horus vom Horizont“), falkenköpfiger ägyptischer Gott der Morgensonne mit Sonnenscheibe und Uräusschlange auf dem Haupt. In den Pyramidentexten ist er noch eine von Re getrennte Gestalt, doch fließen beide bald als Re-Harachte zusammen. Unter diesem Namen trat der Sonnengott von … Weiterlesen

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Harai/Harae

(Jap. harau, kehren, reinigen), ein Shintō Ritus des Exorzismus oder der Reinigung. Er bezieht sich hauptsächlich auf die rituelle Reinigung durch das Schwingen eines heiligen Stabes als Vorbereitung auf eine Verehrung. In anderen Zusammenhängen kann er auch auf eine andere … Weiterlesen

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Haraldsson, Erlendur

Prof. Dr. (* 03.11.193l Seltjarnames bei Reykjavik/Island); † 24.11.2020 Reykjavik), Prof. für. Psychologie an der Universität Island. H. studierte an der Universität Island Philosophie, ebenso in Edinburgh und Freiburg/Br. (1955-58). Von 1959-63 war er als Schriftsteller und Journalist tätig; studierte … Weiterlesen

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Harbardlied

Eher rau und rustikal angehauchtes Götterlied, das letzte der Odin- und zugleich das erste der Thorlieder. Die Handlung spielt sich im Rahmen eines Streits zwischen Fährmann und Reisendem ab und kulminiert in einer eigenen Art des Wortgefechts, dem sog. Männervergleich. … Weiterlesen

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Hardinge Britten, Emma

Geb. Emma Floyd (* 02.05.1823 London; † 02.10.1899 Manchester), Spiritistin, Schriftstellerin und Theosophin. 1850 änderte Floyd aufgrund eines längeren Verhältnisses mit einem gewissen Dr. Hardinge ihren Namen auf Emma Hardinge bzw. Emma Floyd Hardinge. Nach ihrer Heirat mit Dr. William … Weiterlesen

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Hardy, Mary M.

Medium in Boston, Massachusetts, USA, um 1875. Der Geologe Prof. William Denton (1823-1893) untersuchte mehrere Jahre hindurch ihre Medialität unter strengsten Bedingungen. Bei einer öffentlichen Vorführung von H. 1875 in der Paine Hall, in Anwesenheit von Denton, kam es zum … Weiterlesen

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Hare Krishna

Internationale Gesellschaft für Krishna Bewusstsein, gegründet 1966 von dem Inder Abhay Charan De. Geboren am 1. September 1896 in Kalkutta, studierte er an der dortigen Universität englische Sprache und Volkswirtschaft, gründete eine Familie und arbeitete in der chemischen Industrie. Die … Weiterlesen

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Hare, Robert

(* 17.01.l781 Philadelphia/USA; † 15.05.1858 ebd.), Dr. med., führender Chemiker, Mediziner und Erfinder seiner Zeit (Knallgas-Gebläsebrenner u.a.), Prof. an der Universität in Philadelphia und Pennsylvania. 1811 Heirat mit Harriet Clark. H. hielt es zunächst für eine notwendige psychohygienische Aufgabe, „der … Weiterlesen

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Harmonia

In der griechischen Mythologie die Göttin der Eintracht, der in der römischen Mythologie die Concordia entspricht. H. ist die Tochter des Ares und der Aphrodite. Ihr Gemahl ist König Kadmos von Theben, zu ihren Kindern zählen Polydoros, Ino, Autonoë, Semele, … Weiterlesen

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