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Blog-Archiv
N, Gott
In der Mayaforschung die Bezeichnung einer Göttergestalt bzw. eines Komplexes ineinander verwobener Göttergestalten, deren gemeinsames Kennzeichen die Namenshieroglyphe (in „Jahrezeichen-Variante“ und „Tierschalen-Variante“) ist. Der Gott kann ein Schneckenhaus oder einen Schildkrötenpanzer auf dem Rücken tragen. Die beiden Tiere haben chthonisch-aquatischen … Weiterlesen
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Nabel
Stelle mittig auf der Vorderseite des Bauches, an der während der Schwangerschaft beim Heranwachsen im Mutterleib die Nabelschnur herausgewachsen ist, welche über die Plazenta die für das Leben und Wachstum notwendigen Stoffe mit dem Blutkreislauf der Mutter austauscht. In den … Weiterlesen
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Nabu
(Altbabylon. Nabium, im AT Nebo), babylonischer Gott der Schreibkunst und der Weisheit, Sohn des Marduk und der Sarpanitu. Sein Attribut ist der Schreibgriffel. Als Schreiber der Schicksalstafeln erreichte er im babylonischen Pantheon einen hohen Rang. Die Stadt Borsippa diente ihm … Weiterlesen
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Nachatlantisches Zeitalter
Mit dem N. Z (7227 v. Chr. – 7893 n. Chr.) ist nach Rudolf Steiner das fünfte Hauptzeitalter der physischen Erdentwicklung gemeint. Anfangs wurde es nach dem inzwischen veralteten theosophischen Sprachgebrauch von Steiner auch noch als fünfte Wurzelrasse bezeichnet. Es … Weiterlesen
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Nachmanides, Moses
(1195-1270), berühmter spanisch-jüdischer Gelehrter, der sich bemühte, exoterisch rabbinische mit esoterisch kabbalistischen Schriftdeutungen in Einklang zu bringen. Besonders wichtig ist dabei im Hinblick auf die Geschichte der Kabbala seine Rezeption des Sefer Yezira, des Buches der Schöpfung. Zudem spielte N. … Weiterlesen
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Nacht
Anders als der Tag ein Symbol des geheimnisvollen Dunkels und des Unbewussten, aber auch des Unbekannten, das sich blitzartig aufklärt. Als Symbolfigur umfängt die N. die Brüder Schlaf und Tod. Jeden Abend verlässt sie ihre Höhle im Westen und fährt … Weiterlesen
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Nachtfahrende
Weibliche Gottheiten ‒ Hekate, Herodis, Diana ‒ , die nach dem antiken Glauben in Begleitung ihrer Anhängerinnen zu nächtlichen Luftreisen aufbrachen. Im Mittealter wurden diese Vorstellungen mit den Strigen, Lamien und Empusen in Verbindung gebracht. In Italien fanden die Nachtfahrten … Weiterlesen
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Nachtfrau
Nachtfräulein. In der Nacht, die im Volksglauben als Zeit der spukenden Dämonen gilt, sollen die N.en, gute und böse Naturgeister, ihr Unwesen treiben. So erscheinen sie als nachtfahrende Weiber und Hexen in der Schar der Diana oder der Berchta, während … Weiterlesen
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Nachtgesicht
Offenbarung in Form einer nächtlichen Vision. In diesem Zusammenhang besonders zu nennen sind die acht N.e des Propheten Sacharja (1,7-6,1 ff).
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Nachtgewehr
In Teilen Sambias eine ungewöhnliche Form der Verteidigung gegen magische Praktiken. So ist in Westsambia und Angola die Vorstellung weit verbreitet, dass Zauberer Hausgeister haben, z.B. ilomba, der als Wasserschlange mit menschlichem Kopf dargestellt wird ‒ gleichsam eine zweite Ausführung … Weiterlesen
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Nachtigall
Vogelart aus der Ordnung der Sperlingsvögel, Unterordnung Singvögel. Nach neueren Erkenntnissen zur Phylogenese der Singvögel wird sie heute meist zur Familie der Fliegenschnäpper gezählt. Aufgrund ihres süßen und zugleich klagenden Gesangs ist sie Symbol der Liebe (vor allem in Persien), … Weiterlesen
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Nachtod-Kontakt
In den Forschungsbereich des Fortlebens gehören nicht zuletzt auch jene Ansätze, die sich mit der Untersuchung nachtodlicher Mitteilungen und Zeugnisse befassen. Es geht hierbei vor allem um die Klärung von Spontanfällen, Fällen also, die von selbst und ohne Beeinflussungsmöglichkeit auftreten, … Weiterlesen
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Nachtodliche Vollendung
Was den tiefsten Sinn der Wiedergeburt betrifft, nämlich die persönliche Vollendung, so lässt sich dieser Gedanke einer nachtodlichen Vollendung durch Wiedergeburt z.B. im Hinduismus am besten mit der katholischen Vorstellung vom Reinigungsort (Purgatorium), dem Fegefeuer, verbinden, und zwar in dem … Weiterlesen
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Nachtschattengewächse
(Solanaceae). Der deutsche Name „Nachtschatten“ nimmt Bezug auf eine im Volksmund „Nachtschaden“ genannte Krankheit, die sich in nächtlicher Unruhe, Schweißausbrüchen und Alpträumen äußert: „die Pflanze Nachtschaden (nicht Nachtschatten) [ist] diejenige, welche gegen diese Krankheit hilft. (…) Nachtschaden ist der nächtliche … Weiterlesen
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Nachzehrer
Spätmittelalterlicher Vorläufer der Angst- und Projektionsfigur Vampir war in Westeuropa der N. Darunter verstand man einen Verstorbenen, der sich durch Schmatzen im Grab bemerkbar macht, weil er sein Leichentuch und Teile von sich selbst verzehrt und allein durch dieses Tun … Weiterlesen
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Nacktheit
Widerspricht als kulturelle Erscheinung dem menschlichen Bedürfnis, sich durch entsprechende Kleidung vor den klimatischen Eigenheiten zu schützen. Wo keine klimatische Schutzkleidung erforderlich war, legte man sich durch Bemalung, Tätowierung oder Amulette einen magischen Schutz zu. Ergebnis dieser unterschiedlichen Schutzgewohnheiten waren … Weiterlesen
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Nāda
(Sanskr., „Klang“), im Hinduismus (besonders im Tantrismus) ein kosmischer Klang. Man stellt sich Brahman als Klang vor, der allen Phänomenen zugrunde liegt. N. wird in zwei Formen unterteilt: anāhata und āhata. Anāhata, „das Unangeschlagene“, bezeichnet den vibrierenden Urklang der Schöpfung, … Weiterlesen
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Nadel
Gegenstand, der nicht nur als nützlich angesehen wurde, sondern auch als ein höchst magisches Objekt, mit dem es sich zu guten wie zu bösen Zwecken zaubern ließ. Weit verbreitet war z.B. der Brauch, mit Hilfe von N.n Krankheiten fortzuzaubern. Bei … Weiterlesen
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Nadelorakel
Der mittelalterliche Hexenwahn fand in der Nadelprobe eine finstere Orakelpraxis, die sogar als Gottesurteil bei Gericht zugelassen war. Dabei stach man mit langen Nadeln gnadenlos in sämtliche Leberflecke und Muttermale der Angeklagten. Sog. Sachverständige waren der Ansicht, Hexen seien dagegen … Weiterlesen
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Nadelprobe
Auch Stigmaprobe, kam in der Frühen Neuzeit im Rahmen der Hexenverfolgung zur Anwendung. Man stellte sich vor, dass der Teufel seinen Bündnispartnern und -partnerinnen als Zeichen der Verbundenheit gleichsam einen „Stempel“ aufdrücken würde. Die Körperstelle, auf die er sein Zeichen … Weiterlesen
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Nādi
(Sanskr., „Kanal“, „Ader“), Kanal des feinstofflichen Körpers, der die Chakras miteinander verbindet, durch welche die Lebensenergie (prana) fließt, um die Körperfunktionen aufrechtzuerhalten. Lit.: Das Oxford-Lexikon. Darmstadt: Wiss. Buchges., 1999.
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Nadir
In der Astrologie der dem Zenit gegenüberliegende Punkt, der sog. Fußpunkt ‒ nicht zu verwechseln mit dem imum Coeli, der Himmelstiefe. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon esoterischen Wissens. München: Knaur, 1988.
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Naegeli-Osjord, Hans, Dr.
(* 17.01.1909 Muri/Schweiz; † 25.10.1997 Zürich ), Psychiater und Parapsychologe. N. wuchs mit vier Geschwistern in einer streng naturwissenschaftlich orientierten Ärztefamilie in Zürich auf. Nach seiner Matura dort 1927 studierte er in Lausanne, Rom, Hamburg, München und Zürich Medizin und … Weiterlesen
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Nafs
Arabischer Begriff, der schon im Koran vorkommt und für die Person oder das Selbst steht, aber auch die Bedeutung von „Seele“ hat. Eine besondere Ausarbeitung hat die Idee der N. im Sufismus erfahren. N. ist ein Kognat des hebräischen Wortes nefesch. Ein verwandtes Wort im Arabischen ist nafas … Weiterlesen
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Nag Hammadi
Name eines Ortes in Oberägypten, an dem 1945/46 von Fellachen ein Tonkrug mit koptischen, gnostischen und hermetischen Papyri aufgefunden wurde. Die Sammlung umfasst 13 z.T. schlecht erhaltene Papyrus-Codices, die 52 Einzelschriften im Umfang von ca. 1130 Seiten enthalten. Es handelt … Weiterlesen
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Nagar
Indischer Magier, Zeitgenosse des Apollonius von Tyana (1. Jh. n. Chr.). Er behauptete von sich u.a., dass er mit Hilfe seines Schutzgeistes Zaubereien durchführen könne. Lit.: Horst, Georg Conrad: Zauber-Bibliothek oder von Zauberei, Theurgie und Mantik, Zauberern, Hexen und Hexenprocessen, … Weiterlesen
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Nāgārjuna
(Sanskr., ca. 2./3. Jh.), gilt als die erste historisch bedeutende Persönlichkeit im Kontext des Mahāyāna-Buddhismus. Das zentrale Motiv hinter der Lehre von N., die den Grundstein für die „Schule des Mittleren Weges“ (Mādhyamaka) legte und der buddhistischen Philosophie zahlreiche Werke … Weiterlesen
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Nagas
In der Mythologie der Hindus mächtige Schlangenwesen bzw. Schlangengottheiten, welche die Schätze der Erde bewachen. Meist gelten sie als den Menschen wohlgesonnen, können manchmal aber auch gefährlich sein. Einige N. haben mehrere Häupter, andere wiederum werden als Menschen dargestellt. Das … Weiterlesen
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Nagelbrücke
Über sie mussten die Sünder in die Hölle gehen. In der Vision des Bauern Thurkill, die 1206 in England von einem Kleriker aufgezeichnet wurde, steht über die im Fegefeuer angesiedelte und mit Nägeln bewehrte Brücke: „Danach gab es eine große … Weiterlesen
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Nageldiagnostik
Der Chirologie verwandtes Verfahren, das bei der Beantwortung charakterlicher und gesundheitlicher Fragen helfen soll. Sofern auch Aussagen über das persönliche Schicksal erfolgen, ist zu bedenken, dass der glänzende Fingernagel als „magischer Spiegel“ für Sensitive wirken mag (s.a. Kristallsehen). Lit.: Issberner-Haldane, … Weiterlesen
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Nägeleinschlagen
Auch Nagelung, begegnet in der Religionsgeschichte des Öfteren. So wurde z.B. im Tempel der etruskischen Glücksgöttin Nortia in Volsinii alljährlich am 13. September ein Nagel eingeschlagen, ebenso im Jupitertempel auf dem römischen Kapitol. Man wollte dadurch alles Unheil des abgelaufenen … Weiterlesen
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Naglfar
Auch Naglfari, Name des germanischen Totenschiffes, das aus den Fuß- und Fingernägeln Verstorbener erbaut wurde und in der nordischen Götterdämmerung die Frost- und Reifriesen (nach anderer Version die Feuerriesen), welche die erklärten Feinde der Asen waren, nach Asgard brachte. Als … Weiterlesen
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Nagual
(Nahuatl naualli, etwas „Verborgenes“), im vorkolonialen und heutigen Mittelamerika weitverbreitete Vorstellung vom Alter Ego (Schutzgeist) eines Menschen. Im Gegensatz zu Tonal (Nahuatl tonnalli = Seele), einem angeborenen tiergestaltigen Doppelgänger, konnten sich nur bestimmte Personen wie Herrscher oder religiöse Spezialisten in … Weiterlesen
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Nagualismus
Vom aztekischen naualli, etwas „Verborgenes“, „Verhülltes“, Bezeichung der aztekischen Vorstellung von einer Schicksalsgemeinschaft zwischen Mensch und Nagual. Unter Nagual versteht man im Allgemeinen ein Tier oder Naturobjekt, von dem man annimmt, dass es mit dem Menschen kraft einer Art mystischer … Weiterlesen
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Nahrungslosigkeit
(Lat. Asitie, Inedia, auch okkultes Fasten), aus verschiedenen Kulturen berichtetes Phänomen. So sollen z.B. Yogis Zeitspannen ohne Nahrungsaufnahme überleben, die medizinisch ausgeschlossen scheinen. Görres berichtet gleich von mehreren Fällen: Rosa von Lima (1586-1617), die Schutzheilige Amerikas, die während Fastenperioden angeblich … Weiterlesen
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Nahtoderfahrung
Auch Nahtoderlebnis, kurz NTE, Übersetzung des von Raymond Moody geprägten Begriffs near-death experience bzw. NDE. Mit NTE ist eine spezifische Art der Außerkörperlichen Erfahrung gemeint, die situationsgebunden ist und in lebensgefährlichen Momenten, bei Unfällen oder bedrohlichen Krankheiten, oft auch während … Weiterlesen
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Naikan-Therapie
Naikan bezeichnet eine aus Japan stammende Methode der Innenschau. Sie beinhaltet einen bewussten, zeitlich begrenzten Rückzug aus dem Alltagsleben bzw. eine bewusste Auszeit vom Alltag mit dem Ziel einer konzentrierten Selbstbetrachtung in Verbindung mit den 3 Naikan-Fragen, eine strukturierte Betrachtung der Erinnerungen an … Weiterlesen
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Nair
In der nordischen Mythologie nächtliche Gespenster, Seelen Verstorbener, die ihre Angehörigen besuchten, bis sie der Ruf des Verkündigers des Morgens in das Schattenreich zurückscheuchte. Lit.: Vollmer, Wilhelm: Wörterbuch der Mythologie. Erftstadt: area, 2004.
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Najaden
Auch Naiaden oder Naides, in Quellen, Teichen und Flüssen hausende Nymphen. Sie galten als segenbringend und befruchtend und standen sowohl zu Demeter als auch zu Poseidon in einer engen Beziehung. Lit.: Vollmer, Wilhelm: Wörterbuch der Mythologie. Erftstadt: area, 2004.
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Naljorpa
In der tibetischen Mystik „einer, der vollkommene Klarheit erlangt hat“. Als N. wird zumeist ein Mystiker oder Adept bezeichnet, der magische Kräfte besitzt, sich in Trance versetzen kann und prophetische Träume hat. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon esoterischen Wissens. München: Knaur, … Weiterlesen
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Namaskar
(Hindi), hinduistischer Gruß, der Ehrfurcht vor Gott zum Ausdruck bringt. Dabei werden die Handflächen zusammengelegt und zur Stirn hochgeführt, wo die Fingerspitzen dann den als drittes Auge bezeichneten Punkt zwischen den Augenbrauen berühren. Dieser Gruss symbolisiert das Zusammentreffen der höheren … Weiterlesen
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Name, göttlicher
In vielen Religionen der heilige Name Gottes. Bei den jüdischen Mystikern wurde das Tetragrammaton, der vierfache Name Gottes JHVH, nie ausgesprochen, sondern durch die Anrede Adonai, „Herr“, ersetzt. Es gab auch eine Version aus 216 Buchstaben, Schemhamphorasch, die später auf … Weiterlesen
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Namen
Namen bestehen aus Buchstaben. In der Welt des magischen Denkens bedeutet der N. jedoch (wie das Bild) die Verdoppelung und Gegenwärtigsetzung des Genannten. Man denke an die Heilighaltung des Gottesnamens JHVH und wie der geschriebene N. Gottes Gegenwart bedeutete. Der … Weiterlesen
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Namensorakel
Aus dem Glauben, dass die Wortbedeutung des Namens einen unmittelbaren Einfluss auf das Schicksal der Trägers habe, kristallisierten sich einige spezielle Bräuche heraus. Zum einen soll man den Namen nicht ändern, weil man dadurch vielleicht einen früheren Träger des Namens … Weiterlesen
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Namenzauber
Bestimmte (abergläubische) Vorstellungen gehen davon aus, dass der Name für seinen Träger steht und demjenigen, der ihn weiß, magische Gewalt über den Namensträger verleiht. Der Name eines Kindes soll deshalb vor der Taufe nicht genannt werden, weil sich sonst ungünstige … Weiterlesen
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Nancy, Schule von
Auch Nancyer Schule, klassische Richtung der Hypnoseforschung, wie sie Ende des 19. Jahrhunderts von A. A. Liébeault und vor allem Hippolyte Bernheim in Frankreich vertreten wurde. Im Unterschied zur Pariser Schule (vertreten durch Jean-Martin Charcot) wurde die Hypnose von der … Weiterlesen
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Nandi-Bär
Die Beschreibungen des N. beziehen sich auf einen wilden, kräftig gebauten Fleischfresser mit hohen Vorderschultern (über einen Meter hoch) und abfallendem Rücken. Geschichten über ihn besagen, dass er wild und nachtaktiv sei, auf seinen Hinterbeinen stehe und Tiere töten könne. … Weiterlesen
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Nänie
Bezeichnung für eine römische Göttin der Totenklage bzw. den Trauergesang, der im antiken Rom Leichenzüge begleitete. Wenngleich es keine schriftliche Überlieferung gibt, findet der Begriff Erwähnung bei dem römischen Schriftsteller Sueton und dem Philosophen Seneca d. J., während Horaz und … Weiterlesen
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Nanna
Sumerischer Mondgott. Sein Hauptkultort war Ur. Er galt als „Herr des Schicksals“ und trug den Beinamen Aschimbabbar („dessen Anfang strahlend ist“). Man dachte sich ihn, wie er in einer glänzenden Barke den Himmel quert. N. kann auch Züge eines Richtergottes … Weiterlesen
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Nano Owaku
Erinnert an die zum ersten Mal (1975) gefilmte Levitation von N. O. in Obervolta, Westafrika, durch Rolf Olsen für den Film „Reise ins Jenseits“. Der US-amerikanische Titel lautete Journey Into the Beyond und erschien 1977 bei Burbank International Pictures. In Spanien lief der Film unter dem Titel El … Weiterlesen
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Naometria
Von griech. naos, Wohnung, vor allem eines Gottes, so viel wie Tempelmessung. Das Manuskript des Simon Studion (2 Folienbände, unveröffentlicht) wurde 1604 dem Herzog von Württemberg geschenkt und befindet sich heute im Besitz der Württembergischen Landesbibliothek Stuttgart. Den in der … Weiterlesen
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Naos
Ein Götterschrein, eine Art Tabernakel, in dem das Bild der Gottheit oder ein heiliges Symbol aufgestellt ist. Die Mehrzahl der Schreine bestand aus Holz, da sie während der Prozession auf der Götterbarke mitgetragen wurden. Im Tempel war dem N. ein … Weiterlesen
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Naraka
(Sanskr., wörtl. „Hölle“, Pali: Niraya), eine der drei negativen Existenzweisen (gati). Als Orte der Qual und der Vergeltung schlechter Taten sind auch die Höllen endlich, d.h. nach Aufbrauchen des negativen Karmas ist eine Wiedergeburt in einer anderen, besseren, Daseinsform möglich. … Weiterlesen
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Narasimha
(„Mannlöwe“), die vierte Inkarnation des indischen Gottes Vishnu, in der er die Welt von den Plagen des Dämonenkönigs Hiranyakashipu befreite, indem er diesen in der Dämmerung auf der Türschwelle tötete. Beachtenswert ist die Grenz- bzw. Übergangssituation von Zeit und Raum. … Weiterlesen
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Nārāyana
(„Sohn des Urmenschen“). Mit diesem Namen ist in Indien die Vorstellung eines höchsten Wesens verbunden. N. gilt als Erscheinungsform Brahmas oder Vishnus. Einer Überlieferung zufolge trieb er auf einem Bananenblatt und saugte an seiner Zehe (Symbol der Ewigkeit), bis er … Weiterlesen
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Narbenschmuck
Vernarbte, dem Körper absichtlich zugefügte Wunden, häufig nach erfolgter Initiation. In manchen des Lesens und Schreibens unkundigen Gesellschaften wird der N. als eine Form der dekorativen Verschönerung der Haut verstanden, die magische oder religiöse Bedeutung hat. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon … Weiterlesen
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Narkoleptische Trance
Sie wirft den wachen Menschen unmittelbar in den paradoxen Schlaf des Traumes. Die hypnopompische Trance, welche die Traumerinnerungen im Wachzustand nicht wieder aufleben lässt, sondern dieselben bis zum Beginn des Erwachens ausdehnt, lässt den Träumer, selbst wenn er erwacht ist, … Weiterlesen
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Narr
Die 22. Karte der großen Arkana im Tarot, deren älteste Darstellung aus dem 14. Jh. einen Narren zeigt, der von lächelnden Kindern umgeben ist. Er trägt eine Mütze mit großen Tierohren. Diese Karte trug die italienische Bezeichnung tarocco, was vermutlich … Weiterlesen
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Narren Christi
Bezeichnet eine vom 4. Jh. bis in die Gegenwart reichende radikale Chistusnachfolge, die vor allem in der östlichen Kirche Verbreitung fand (im Westen durch Franz von Assisi). Den N. C. liegt ein wörtliches Verständnis von 1 Kor 4,10 zugrunde, demzufolge … Weiterlesen
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Narrenfeste
Erscheinungen von spontan autretender Tanzwut gab es bereits im 7. und 8. Jahrhundert. Im 11. und 12. Jh. kam es dann zu Tanzepidemien größeren Ausmaßes. So wurden an Sterbetagen oder an kirchlichen Festtagen Männer und Frauen auf den um die … Weiterlesen
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Narrengericht
An manchen Orten im mittleren und südlichen Deutschland, in den Alpen und in der Schweiz sind in der Fastnachtzeit sog. Narrengerichte üblich, bei denen Vermummte vor einzelnen Häusern und im Wirtshaus die Torheiten und Verfehlungen der Mitmenschen während des vergangenen … Weiterlesen
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Narzisse
(Narcissus spp), auch Osterblume, Osterglocke oder Osterlilie genannt, wirkt krampflösend und beruhigend, steht in der Symbolik für die Erstarrung in falschen Vorstellungen von sich selbst und der Welt, für Schlaf, Tod und Wiederkehr und in der Pflanzencharakteristik für unerwiderte Liebe, … Weiterlesen
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Narzissmus
Der gesunde konstruktive N. beinhaltet die Fähigkeit, mit dem eigenen Unbewussten, den eigenen Ichfunktionen liebevoll umzugehen. N. ist für die Entwicklung des Kindes eine Notwendigkeit. Er geht mit einer lustvollen Bejahung der eigenen Körperlichkeit, Interessen und Geistigkeit einher. Durch die … Weiterlesen
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Nase
Dem biblischen Schöpfungsbericht (Gen 2,7) zufolge ist die N. jenes Organ, durch das der Mensch den Lebensatem erhält. Damit ist sie ein Symbol des Lebens des Menschen, der zur Selbsterkenntnis fähig ist, indem er sich an der „eigenen Nase fasst“. … Weiterlesen
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Nasenweissagung
Der Volksmund sagt: „An der Nase des Mannes erkennt man den Johannes“. Paracelsus bemerkt, dass eine spitze Nase Ausdruck eines listigen, spöttischen Menschen, die Stumpfnase Ausdruck eines bösen, falschen, unkeuschen, lügenhaften und wankelmütigen Menschen sei. Die lange nach unten gebogene … Weiterlesen
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Nash, Carroll Blue
(* 29.01.1914 Louisville, Kentucky/USA; † 30.05.1998), Prof. em. für Biologie und Direktor des Parapsychologischen Laboratoriums am St. Joseph’s College in Philadelphia, Pennsylvania. N. studierte an der George Washington Universität in Washington, D.C. (Bakkalaureat 1934) sowie an der Universität von Maryland … Weiterlesen
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Nashorn
Das Besondere an diesem Tier ist, wie schon der Name sagt, das Horn. Gerade deshalb aber werden Nashörner von Wilderern gejagt, weshalb ihr Bestand zunehmend gefährdet ist. Während es die Tiere früher sogar in Europa gab, finden sie sich heute … Weiterlesen
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Nashornbecher
Gefäße aus dem Horn des indischen Panzernashorns, schon in dem Werk Indica des griechischen Arztes Ktesias von Knidos (5. Jh.v. Chr.) erwähnt. Es geht dabei um die aus China und Indien stammende Sitte, aus Rhinozeros-Horn Pokale herzustellen, weil nach dem … Weiterlesen
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Nasiräer
Von hebr. nazar, sich fernhalten; befristetes oder lebenslanges Gelübde nach Num 6,1-21, wonach sich der Gläubige u.a. die Haare nicht schneidet und sich aller Produkte des Weinstocks, auch der Trauben, enthält, um seine große Frömmigkeit zu bezeugen. In rabbinischer Auslegung … Weiterlesen
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Nástrond
In der nordischen Mythologie eine Art Höllenregion in den Tiefen von Niflheim (dem kalten Norden), die man sich als finsteren sonnenfernen Abgrund mit Wänden aus sich windenden Giftschlangen vorstellte. Umschlossen wurde sie von dem Unterweltdrachen Nidhögg, der die Toten peinigte. … Weiterlesen
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Nasu
Leichnam, tote Materie bzw. die Leichenhexe im Zoroastrismus, deren Wirken durch die rituelle Bestattung (dakhma) verhindert wird. Lit.: Auffahrt, Christoph/Kippenberg, Hans G./Michaels, Axel (Hrsg.): Wörterbuch der Religionen. Stuttgart: Kröner, 2006.
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Nataraja
Name Shivas als Gott, der das Universum im Tanz erschafft, um es dann in wahnsinniger Raserei wieder zu zerstören. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon esoterischen Wissens. München: Knaur, 1988.
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Natiq
Arab., „Sprecher“, „Redender“; in der Isma‘iliya (Strömung einer islamischen Glaubensrichtung mit ausgeprägtem Hang zur Esoterik) Bezeichnung für jeden der sieben Propheten und Offenbarer einer Gesetzesreligion: Adam, Noah, Abraham, Moses, Jesus, Mohammed sowie den erst noch kommenden Mahdi, der von schiitischen … Weiterlesen
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Nativismus
Bezeichnet in der Völkerkunde spirituelle Bewegungen, die vor allem in schriftlosen Kulturen zu den mythischen Wurzeln der geistigen Existenz zurückführen und einen Zustand der paradiesischen Ursprungszeiten herbeiführen sollen. Auslöser für diese Kulte war meistens der Kontakt mit der technischen Zivilisation, … Weiterlesen
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Nats
Geisterwesen (meist günstig gestimmt), die ursprünglich nur in Burma so bezeichnet wurden. Es gibt unter ihnen zwei Gruppen von 37 Oberherren: die Inneren Nats, die sich innerhalb heiliger Gebäude als hinduistische oder buddhistische Gottheiten aufhalten, und die Äußeren Nats, welche … Weiterlesen
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Natur, alchemistische
Teil einer Gesamt-Natur, die zahlreiche Geheimnisse in sich birgt, welche zu enthüllen Aufgabe der Künste und hier in erster Linie der Alchemie ist. Dabei strebt der Alchemist danach, das im Innern der N. Verborgene ans Licht zu holen, ohne die … Weiterlesen
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Natura
Personifizierung der Natur im weitesten Sinn. In der Antike ist N. identisch mit der Erdmutter (magna mater). Im MA wird weniger der Fruchbarkeitscharakter als vielmehr die Allmacht der N. hervorgehoben. Lit.: Lurker, Manfred: Lexikon der Götter und Symbole der Alten … Weiterlesen
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Natura naturans/naturata
(Lat., hervorbringende/hervorgebrachte Natur), Begriffspaar scholastischen Ursprungs zur Unterscheidung der Naturprodukte von Kunstprodukten. Naturprodukte haben keinen äußeren Urheber. Sie können sich durch einen natürlichen Prozess verändern und von einem hervorbringenden Anfangszustand in einen hervorgebrachten Endzustand übergehen. Im frühen 13. Jh. verwendete … Weiterlesen
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Naturgottheiten
Sammelbegriff zur Bezeichnung der „Höchsten Wesen“ in den Religionen der ehemals schriftlosen Naturvölker. Da die gesamte Natur Manifestation des Heiligen sein kann, können nahezu alle Naturerscheinungen den Rang von Naturgottheiten einnehmen (Himmelskörper, Wetterphänomene, Steine, Pflanzen, Tiere). In der Religionswissenschaft wurde … Weiterlesen
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Naturheilkunde
(Engl. naturopathy), Lehre von der Behandlung und Vorbeugung von Krankheiten unter Gebrauch natürlicher Heilmittel: physikalische Reize (Licht, Luft, Wärme/Kälte, Bewegung/Ruhe), spezielle Ernährungsformen, pflanzliche und andere natürliche Arzneistoffe (vgl. Phytotherapie), psychsoziale Einflussfaktoren (Gespräche, Beratung in, Fragen der Lebensführung). Lit.: Pschyrembel Wörterbuch … Weiterlesen
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Naturheilmittel
Volkstümliche Bezeichnung für Arzneimittel natürlichen Ursprungs, vor allem pflanzliche und tierische Drogen und aus diesen hergestellte Präparate sowie Mineralbrunnen, Heilschlamm und Heilerden. Lit.: Ennet, Diether/Reuter, Hans D.: Lexikon der Heilpflanzen: Wirkung, Anwendung, Botanik, Geschichte. Hamburg: Nikol-Verlag, 2004.
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Naturheilverfahren
Zu den Naturheilverfahren gehören: 1. Enzymtherapie, ausreichende Versorgung mit Mineralstoffen und Spurenlementen. Wie neuere Forschungen klar zeigen, ist eine ausreichende Versorgung mit solchen für den menschlichen Organismus lebenswichtig und kann auch vor Schwermetallüberlastung schützen. 2. Balneotherapie, das Heilen durch Heilquellen, … Weiterlesen
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Natürliche Magie
Auch Naturmagie. Wie schon der Name sagt, handelt es sich dabei um magische Rituale, die ‒ um positive Veränderungen bei Mensch, Tier und Pflanze zu bewirken ‒ ihre Kräfte aus der Natur beziehen. Dies reicht von Kräuterwissen und antiken Konzepten, … Weiterlesen
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Naturmystik
Eine durch Betrachtung der Schöpfung (Naturwelt) und Umwelt hervorgerufene Intuition der Größe und Gegenwart Gottes. Nicht selten verdichten sich die dabei gemachten Erfahrungen zum Gotteslob. Nach Jakob Böhme gilt es, die Kräfte der Natur zu erwägen, um die göttliche Weisheit … Weiterlesen
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Naturphilosophie
Eine Art Naturforschung, die bewusst über die empirische, experimentelle Methode hinausgeht. Gegenstand naturphilosophischer Spekulationen sind die wechselseitigen Beziehungen zwischen Gott, dem Universum und den Lebensformen auf der Erde. Ausgangspunkt bleibt jedoch stets die konkrete Natur, die für die N. aus … Weiterlesen
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Naturreligion
Sammelbegriff für Religionen und religiöse Strömungen, die Naturerscheinungen verehren und/oder die Natur als Ganzes zum Gegenstand religiösen Denkens und zum Bezugspunkt ihrer Ethik machen. Ausgangspunkt ist die Beeinträchtigung der Natur durch die Lebensweise der industriellen Gesellschaft. Wenngleich diese ökologische Perspektive … Weiterlesen
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Naturverehrung
Hauptbestandteil aller primitiven Religionen und bis weit in die Kulturreligionen hineinreichend. Ihre Entstehung wird nach wie vor sehr verschieden gedeutet. Je mehr man jedoch davon überzeugt ist, dass Religion aus menschlichem Erleben heraus entstanden sei, um so leichter dürfte es … Weiterlesen
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Naturvölker
Traditionell orientierte Ethnien der Gegenwart sowie alle historischen Lebensverbände, die außerhalb oder vor Beginn der industrialisierten Zivilisation lebten oder leben. Diese Populationen sind sowohl in ökonomischer als auch in materieller Hinsicht mehr oder weniger unmittelbar von der näheren Umgebung abhängig, … Weiterlesen
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Naturwissenschaftliche Parapsychologie
Jene Richtung innerhalb der Parapsychologie, die das Psychische als Naturgeschehen auffasst und sich bei der Erforschung entsprechender Phänomene naturwissenschaftlicher Methoden bedient, vor allem des Experiments und der Statistik. Lit.: Bonin, Werner F.: Lexikon der Parapsychologie und ihrer Grenzgebiete. Bern/München: Scherz, … Weiterlesen
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Naturwunder
Jene Wunder, die Jesu Herrschaft über die „Natur“ (Wasser, Sturm, Fische, Brot und Wein) demonstrieren sollen. Sie werden in den Erzählungen von den beiden Brotvermehrungen (Mk 6,34-36, Mk 8,1-9), der Hochzeit zu Kanaan, dem reichen Fischfang (Lk 5, 1-11; Joh … Weiterlesen
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Naughty little girl-Theorie
(Engl.; Ungezogenes-kleines-Mädchen-Theorie), scherzhafte Bezeichnung für das Ergebnis einer Analyse Frank Podmores sämtlicher Poltergeistfälle, welche die S.P.R. gesammelt hatte. In den als echt erachteten Fällen waren Halbwüchsige, und zwar überwiegend Mädchen, die mutmaßlichen Agenten der Phänomene. Diese Kontroverse zeigt sich bis … Weiterlesen
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Naumow, Eduard
(* 1932; † um 1990), Ingenieur und wohl einer der bekanntesten russischen Parapsychologen, der auch mit westlichen Wissenschaftlern Kontakte hatte. Mit der paranormal begabten Nina Kulagina führte N. psychokinetische Experimente durch. 1974 wurde er zu zwei Jahren Zwangsarbeit verurteilt. Daran … Weiterlesen
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Naunet
Weibliches Gegenstück zu Nun, der Personifikation des Urgewässers, bildet mit diesem in der altägyptischen Kosmogonie von Hermopolis das erste Paar der Achtheit. N. verkörpert den Himmel, der sich als Gegenbild des über der Erde ausgespannten „oberen“ Himmels unter dem Nun … Weiterlesen
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Nausea, Friedrich
(Ca. 1480-1552), Bischof von Wien, bedeutender Theologe, Philosoph und Jurist, Prediger der Gegenreformation, der sich der Lehre Luthers heftig widersetzte, wenngleich er selbst eine Reformation der Kirche wünschte. Auf dem Konzil von Trient unterhielt er auch mit den Protestierern viele … Weiterlesen
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Navagraha
(Skrt., „neun Planeten“ oder „neun Reiche“, von nava, „neun“, und gráha, „greifen“, „ergreifen“, „festhalten“), meint in der traditionellen hinduistischen Astrologie (Jyotisha) die neun Planeten in personifizierten Himmelsgestalten. Im Gegensatz zur griechischen Astrologie sind alle Planetengötter im Hinduismus männlich. Die Liste … Weiterlesen
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Navajo
Mit über 300.000 Stammesangehörigen (laut Volkszählung 2010) der heute bevölkerungsreichste Stamm Nordamerikas, leben verstreut in New Mexico, Arizona, Utah und in anderen Teilen der USA. Sie selbst nennen sich Diné, was „Menschenvolk“ oder wörtlich „unter der Erde hervorkommendes Volk“ bedeutet. … Weiterlesen
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Nazca-Linien
Auch Nasca-Linien, riesige, nur aus der Luft und von umliegenden Hügeln aus sicht- und erkennbare Scharrbilder (Geoglyphen) in der Wüste bei Nazca und Palpa im südlichen Peru, benannt nach der unweit der Ebene liegenden Stadt Nazca. Als Urheber der Linien, … Weiterlesen
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Neander
Im 16. und 17. Jh. häufig gebrauchtes Pseudonym für Neumann. Zedlers Lexikon nennt einen Theophilus N., „Medicus und Chymikus des 17. Jhs.“, als Verfasser der „Heptas alchymica“ (Halle, 1621). Eine „Chymia Universa in Nuce, das ist: Kurzgefasster Gründlicher Unterricht von … Weiterlesen
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Nebel
Symbol des Unbestimmten, des Übergangs von einem Zustand zum anderen oder auch des Vagen, des Phantastischen, das zur Klarheit drängt; nach den mythologischen Vorstellungen mancher Völker Urstoff der Welt. Nebel-Darstellungen sind charakteristisch für die japanische Malerei. Lit.: Becker, Udo: Lexikon … Weiterlesen
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Nebi’im
Auch Nebiim (hebr., Propheten), im AT jene Banden von Ekstatikern, die anders als die prophetischen Individualgestalten als Kollektiverscheinung, durch Musik und Tanz, religiöse Begeisterung aufpeitschend, an Kultstätten und auf Wanderwegen anzutreffen waren. Wenngleich sie den Eindruck von Verrückten machten (Jer … Weiterlesen
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Necrologien
Plural von „das Necrolog“ (mittellat. necrologium, Totenbuch). Im Mittelalter hießen sie libri vitae, weil sie, ähnlich den Memoriale, dem liturgischen Gedenken für das Seelenheil dienten. Häufig wurde ein Necrolog auch regula oder martyrologium genannt, weil es mit Regeltext und Martyrolog … Weiterlesen
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Nehalennia
Germanische Göttin, die im 2./3. Jh. n. Chr. von römischen, keltischen und germanischen Einwohnern im Gebiet der niederländischen Scheldemündung verehrt wurde. Bekannt wurde sie durch Darstellungen auf etwa 25 Votivsteinen, die 1647 bei Domburg auf der Halbinsel Walcheren gefunden wurden. … Weiterlesen
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Nei Jing
Das „Buch des Gelben Kaisers zur Inneren Medizin“, gilt als eines der ältesten medizinischen Fachbücher, das aus zwei großen Teilen besteht und bis heute für die Ausbildung innerhalb der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) als grundlegend und richtungweisend gilt. Es gliedert … Weiterlesen
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Nei Tan
Die innere alchemistische Methodik, die zur Erlangung eines langen Lebens und der (ursprünglich körperlich und geistig gemeinten) Unsterblichkeit führt. Dabei geht es um das Bewahren der weiblichen Rezeptivität/Passivität innerhalb des männlichen YANG, auch bei der Frau. Das Muttermotiv, das Pflegende, … Weiterlesen
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Neidfeige
Auch Feigenhand („jemandem die Feige zeigen“, mano in fica, frz. faire la figue, ital. far la fica), bezeichnet eine Geste mit der Hand, bei welcher der Daumen zwischen Zeige- und Mittelfinger geklemmt wird. Die heutige Bedeutung der Geste ist in … Weiterlesen
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Neidköpfe
Fratzenhafte Köpfe, deren schreckenerregender Ausdruck seit jeher zur Abwehr feindlicher Einflüsse diente, z.B. das Gorgoneion. Durch ihr abstoßendes Aussehen symbolisieren die N. die Geste des Abweisens und Bannens. Eine ähnliche Funktion erfüllte auch der mit einer Fratze statt eines Gesichts … Weiterlesen
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Neidstange
Die Nordländer hatten ihre eigenen Vorstellungen von Geistern. So erwähnen die Sagas neben den Asen auch noch niedrigere geistige Wesen, z.B. die mit den Elfen verwandten Vättir und die Fylgjur. Sie galten als Schutzgeister eines ganzen Landes oder Distrikts oder … Weiterlesen
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Neil-Smith, Christopher
(1920-1995), anglikanischer Priester, Vikar von St. Saviour’s Hampstead, führender Exorzist. Ihm wurden ab 1949 mehr als 3.000 Exorzismen in Großbritannien zugeschrieben. 1972 autorisierte ihn der Bischof von London, Exorzismen nach eigenem Gutdünken durchzuführen. Seine Erfahrungen und Ansichten über den Exorzismus … Weiterlesen
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Neith
(Ägypt., „die Schreckliche“), Göttin der Mythologie des Alten Ägypten, eine der ältesten bezeugten Göttinnen, wurde im Lauf der ägyptischen Geschichte als Kriegsgöttin, Jagdgöttin, Schöpfergöttin, Muttergöttin, Göttin von Unterägypten und Totengöttin verehrt. Im Neuen Reich wurde sie zur Schöpfergöttin, „die den … Weiterlesen
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Nekromanten
(Altgriech. nekros, Leiche; mantis, Weissager), Totenbeschwörer, eine Art Zauberer, deren Fokus auf der postmortalen Kommunikation liegt. Es wird von der Annahme ausgegangen, dass die Seelen Verstorbener weiterexistieren und noch teilweise mit ihrem Körper verbunden sind. Lit.: Ogden, Daniel: Nekromantie: das … Weiterlesen
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Nekromantie
Weissagung durch Kontakt mit den Toten. Deren Beschwörung erfolgt zum Teil aus wahrsagerischen Absichten, z.B. um sie über die Zukunft zu befragen, aber auch um einfach Nachricht aus dem Jenseits zu erhalten. Zu der alttestamentlichen Erzählung von König Sauls Besuch … Weiterlesen
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Nekrophilie
(Griech., „Liebe zu den Toten“), Bezeichnung für alle Formen von sexuellem Umgang („Leichenschändung“) mit Leichen, die auch den Koitus einschließen. Oft ist N. mit Leichenverstümmelung (Nekrosadismus) verbunden. Nach Berichten des griechischen Historikers Herodot wurde die N. schon bei den Völkern … Weiterlesen
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Nekrophon
(Griech. nekros, tot; phone, Stimme), elektrisches Gerät, das es nach spiritistischer Auffassung den Toten ermöglichen soll, mit den Lebenden akustisch in Kontakt zu treten. > Psychophon. Lit.: Bonin, Werner: Lexikon der Parapsychologie und ihrer Grenzgebiete. Bern/München: Scherz, 1976.
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Nekropole
Seit dem Neolithikum bestatteten die Ägypter ihre Toten in N.n außerhalb der Dörfer. Die einzige Ausnahme stellt der Ort Merimde-Beni-Salame (Merimde-Kultur) 60 km westlich von Kairo dar, wo sich die Gräber im Dorf selbst befinden. Im Allgemeinen richtete man die … Weiterlesen
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Nekrotroper
(Griech. nekros, „Toter“; trope, „Hinwendung“), Bezeichnung für jemanden, der die Nähe von Toten sucht, was häufig mit einer Störung der „Totenruhe“ bis hin zur Öffnung der Grabstätte und dem sexuellen Kontakt mit der Leiche (Nekrophilie) inklusive Verstümmelung derselben verbunden ist. … Weiterlesen
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Nektar
(Griechische Mythologie), der Göttertrank, neunmal süßer als Honig. Ihn tranken die Götter anstelle des Weins, da er ihnen ewige Jugend und Unsterblichkeit verlieh. Lit.: Vollmer, Wilhelm: Wörterbuch der Mythologie. Erftstadt: area, 2004.
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Nekydaimon
In den Zauberpapyri zur Bezeichnung des Geistes eines Verstorbenen gebraucht, der den Lebenden Dienste erweist. Vor allem den Geistern von Menschen, die keine rituelle Bestattung erhalten hatten, die gewaltsam oder vorzeitig gestorben waren, drohte das Schicksal, zum Dienst als N. … Weiterlesen
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Nekydaímones
Die umgehenden Seelen der Verstorbenen hießen im alten Griechenland Nekydaímones, Totendämonen. Darunter zählte man drei Arten von Spukgeistern: die zu jung Verstorbenen (Ahoros), die durch Gewalt Gestorbenen (Biaiothanatoi) und die nicht Bestatteten (Ataphoi). Lit.: Puhle, Annekatrin: Das Lexikon der Geister. … Weiterlesen
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Nekyia
(Altgriech., Totenopfer), bezeichnet den Mythos, demzufolge eine Gottheit, ein Heros oder ein Mensch in die Totenwelt hinabsteigt, um dort Auskunft über die Zukunft zu erhalten oder um die Macht des Todes zu brechen. Der Name bezieht sich auf den 11. … Weiterlesen
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Nelke
Von griechischen Naturforschern als „Zeusblume“ (diós anthós) erwähnt, daher der botanische Name Dianthus. Die Form von Blatt und Frucht wurde bildhaft als „Nagel“ gedeutet (die Blume daher auch „Nägelein“ genannt) und so zum Symbol der Passion Christi. Häufig erscheint die … Weiterlesen
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Nell-Diktate
Schon früh zeigten sich bei Maria Silbert (1866-1936), geboren in St. Stefan bei Friesach in Kärnten und ab 1915 in Graz lebend, einem zu ihrer Zeit international bekannten Medium, dessen Echtheit durch genaue Überprüfung vonseiten Medizinern, Psychologen, Parapsychologen, Theologen und … Weiterlesen
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Nemeen
Auch Nemeische Spiele, gehen auf eine sehr alte Tradition zurück, hatten aber in historischer Zeit ihr Bedeutung fast zur Gänze verloren. Sie fanden innerhalb von vier Jahren zweimal statt: im Sommer des ersten und im Winter des vierten Jahres einer … Weiterlesen
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Nemeischer Löwe
Wurde, wie fast alle Ungeheuer, von Typhon und Echidna gezeugt und verunsicherte das Tal Nemea südwestlich von Korinth. Er besaß ein Fell, das ihn unverwundbar machte. Herakles konnte ihm weder mit seinen Pfeilen noch mit seiner Keule etwas anhaben. Schließlich … Weiterlesen
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Nemetons
(Kelt. nemed, „der Heilige“), „Heilige Haine“ bzw. ein „Heiligtum“ bei den Kelten. Im übertragenen Sinn bedeutet das keltische Wort „Kultplatz“ und findet sich in Ortsnamen in ganz Europa. Die Verbindung der Druiden zur Natur ist legendär, ebenso wie ihre Fähigkeit, … Weiterlesen
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Nemrud Dag
(Sprich: Da-i), auch der Himmelsthron genannt, der 2150 m aufragende Berg liegt im Antitaurus-Gebirge in Anatolien, Türkei. Auf seinem Gipfel stehen persisch-griechische Götter- und Königsstatuen als Relikte eines antiken Königtums. Zudem seien sie stumme Zeugen eines unheimlichen Fluchs und eines … Weiterlesen
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Nengraphie
Gedankenkunde, auch projizierte Thermografie, psychische Fotografie und nensha (Jap.) genannt, ist die behauptete Fähigkeit, mit parapsychischen Mitteln Bilder aus dem eigenen Geist auf Oberflächen wie fotografischen Film zu „brennen“. Krauss, Rolf H.: Jenseits von Licht und Schatten: die Rolle der … Weiterlesen
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Neohinduismus
Esoterische Bewegung, die aus der Begegnung des traditionellen Hinduismus mit westlichem Christentum und abendländischer Zivilisation erwachsen ist. Wenngleich der Hinduismus ein Begriff für mehrere verschiedene Einzelkulte ist, postuliert der N. seine spirituelle Einheit, wobei er sich auf die Veden berufen … Weiterlesen
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Neokonfuzianismus
Religiös-philosophische Lehre, die während der chinesischen Song-Dynastie (960-1279) entstand und deren Ursprünge im Konfuzianismus liegen, die jedoch auch starke Einflüsse aus Buddhismus und Daoismus aufweist. Ein Charakteristikum des frühen N. ist ein besonderes kosmologisches Interesse, in dem sich die Nähe … Weiterlesen
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Neomystizismus
Viele okkulte Strömungen erscheinen als Ausdrucksformen einer „neuen“ antimaterialistischen Religiosität. Diese „neue Religiosität“ ist nach dem US-amerikanischen Soziologen Peter L. Berger (1929-2017) der „Neo-Mystizismus der modernen Säkularisierung“. Den Ausdruck „Mystizismus“ gebraucht Berger, weil diese sog. „neue Religiosität“ weder etwas mit … Weiterlesen
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Neophyt
(Griech. neóphytos, neu gepflanzt), Novize, Postulant oder Kandidat für die Initiation in die Mystereien. Ursprünglich mussten die N. die Proben der vier Elemente bestehen, um als Eingeweihte in das fünfte Element (quinta essentia, „Äther“, Geist) einzugehen. Auch die Neuaufgenommenen in … Weiterlesen
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Neovitalismus
Auch Neuvitalismus, zuerst erwähnt bei G.F. v. Rindfleisch (Ärztl. Philosophie, 1888), aus der neueren biologischen Forschung und Begriffsbildung entsprungene Erneuerung, Verfeinerung und Ausgestaltung des Vitalismus, im 20. Jh., vertreten u.a. von Hans Driesch, J. von Uexküll und J. Reinke. Vertreter … Weiterlesen
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Nepal
Der Herrscher von Nepal (Königreich bis 2008) war zugleich irdischer Repräsentant von Wischnu (einer der drei Hindu-Gottheiten). Die nepalesische Religion ist ein Konglomerat aus (indischem) Hinduismus und (tibetanischem) Buddhismus. Die Totenbräuche sind von Stämmen und Kasten abhängig. Typisch ist die … Weiterlesen
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Nepenthes
Bezeichnung der griechischen Mythologie, bedeutet so viel wie sorgenfrei, kummerstillend bzw. „Zauberkraut“. Unter den verschiedenen Karnivoren-Arten (fleischfressend) gehört N. zu den Grubenfallen und ist auf Borneo, Neuguinea, die Philippinen, Sumatra, Indien, Sri Lanka, Madagaskar, Malaysia, Java, das südliche China und Australien … Weiterlesen
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Nephelomantie
(Griech. nephos, Wolke; -mantie, Wahrsagung; engl. nephelomancy), divinatorische Ausdeutung von Wolkenformationen und Wolkenbahnen. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon esoterischen Wissens. München: Droemerische Verlagsanstalt, 1988.
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Nephesch
Ein für die Hebräische Bibel zentraler Begriff, der in der deutschen Sprache keine Entsprechung hat. Traditionell, aber irreführend, wird er mit „Seele“ übersetzt. Die N. lässt sich in etwa mit „Vitalität, Lebensenergie, Leidenschaftlichkeit“ umschreiben. In der Kabbala bedeutet N. die … Weiterlesen
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Nephrit
(Griech. nephros, Niere), in Apothekerkreisen wegen der nierenstärkenden Wirkung des Minerals, von der die Spanier bei den Indianern Südamerikas erfahren hatten, ursprünglich „Lapis nephriticus“ (Nierenstein) genannt; fiel neben dem Jadeit schon dem Urmenschen durch seine Härte und Zähigkeit bei der … Weiterlesen
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Nephthys
Auch Neb-hut oder Nebet-hut, eine Geburts- und Totengöttin in der ägyptischen Mythologie, die in ihrer Erscheinung auch die Göttin Nut repräsentiert. In den Pyramidentexten galt sie als „Göttin des Südens.“ N. wird als stehende Frau dargestellt. Wie ihre Zwillingsschwester Isis … Weiterlesen
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Neptun
Der Gott des Meeres, den die Griechen Poseidon nennen. Er ist Sohn des Saturnus und der Rhea, wurde von seinem Vater verschlungen, aber durch das Brechmittel, das Jupiter diesem einflößte, wieder ans Licht gebracht. Siegreich kämpfte N. gegen die Titanen … Weiterlesen
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Nereiden
Die 50 Töchter des Meeresgottes Nereus, freundliche Meeresnymphen. Sie bilden das Gefolge des Poseidon und der Amphitrite, die selbst den N. angehört. Sie erheitern die Seeleute durch Spiel und Tanz und stehen ihnen in Seenot bei. Mit Ausnahme der angeführten … Weiterlesen
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Nereus
Sohn des Pontos und der Gaia. Von der Okeanide Doris ist N. der Vater der 50 Nereiden. Wie andere Meeresgötter besitzt auch er die Gabe der Weissagung. So fragt ihn Herakles um Rat auf seiner Fahrt nach dem Garten der … Weiterlesen
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Neri, Philipp
(* 21.07.1515 Florenz; † 26.05.1595 Rom), charismatischer Heiliger des Humors, besaß die Gabe der Prophetie und der Kardiognosie; auch Ekstasen und Levitationen werden von ihm berichtet. 1548 gründete N. mit seinem Beichtvater die „Bruderschaft der Heiligsten Dreieinigkeit“, eine Gesellschaft von Laien … Weiterlesen
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Nero
Lucius Domitius Ahenobarbus (37-68 n. Chr.), Sohn der Agrippina der Jüngeren und des Cn. Domitius Ahenobarbus. Im Jahre 50 von Claudius adoptiert, heiratete N. 53 dessen Tochter Octavia und hieß fortan Nero Claudius Caesar. Die ersten fünf Jahre seiner Regierung … Weiterlesen
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Nerthus
Die Überlieferung der Namensformen ist unterschiedlich. Gelegentlich wird N. mit dem eddischen Njördr in Verbindung gebracht. Laut Kapitel 40 der Germania des römischen Geschichtsschreibers Tacitus handelte es sich bei N. um eine germanische Göttin, die von den Stämmen der Avionen, … Weiterlesen
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Nerupu tirunal
(Indische Mythologie), Feuerfest, ein bei den Indern während der drei ersten Monate ihres Jahres (das um drei Monate später anfängt als unseres), also während April, Mai oder Juni, abgehaltenes Bußfest. Ursprung: Draopadi heiratete die fünf Söhne des Pandu, die unter … Weiterlesen
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Nerval, Gérard de
Eigentl. Gérard Labrunie (* 22.05.1808 Paris; † 26.01.1855 ebd.), französischer Schriftsteller. N. wurde von einer Amme aufgezogen, da die Eltern nach Deutschland reisen mussten. Nach dem Tod der Mutter (1810) kam er zu einem Onkel der Mutter. 1814 wurde er … Weiterlesen
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Nervengeist
(Lat. spiritus animalis), Lebensgeist, bei älteren Philosophen das zwischen Leib und Seele vermittelnde Medium. Schon die Stoiker sprechen davon im Anschluss an die Quintessenz des Aristoteles (vgl. Äther), die Neuplatoniker, ferner die aristotelischen Scholastiker. Galenus (ca. 131 bis ca. 200) … Weiterlesen
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Neschamah
In der Kabbala der spirituelle Teil der Seele, das höhere Selbst; gleichbedeutend mit dem göttlichen Plan, den die drei höchsten Sephiroth Kether, Chokmah und Binah im Baum des Lebens, dem Sinnbild Adam Kadmons, symbolisieren. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon esoterischen Wissens. … Weiterlesen
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Nessie
Das Geheimnis um Loch N. ist bis heute nicht geklärt. Handelt es sich bei N. um einen Saurier, der die Eiszeit überlebt hat? Ist N. ein modriger Baumstumpf, den Fäulnisgase dann und wann an die Oberfläche treiben? Haben wir es … Weiterlesen
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Nestelknüpfen
(Mhd. nestel, Bandschleife, Schnürriemen; mhd. nesteln, binden, schnüren; lat. ligamen, ligamentum, ligare), eine seit der Antike bekannte Form des Analogiezaubers. Wollte man jemandem Schaden zufügen, so wurde eine Anzahl, zumeist drei, Knoten in einen Faden oder in das Haar geknüpft. … Weiterlesen
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Netsach
Wird mit dem Planeten Venus assoziiert und repräsentiert Kreativität, Subjektivität und die Emotionen. In gleicher Weise, wie Hod auf der „Säule der Form“, der linken Säule des Lebenbaumes liegt, ruht N. auf der rechten Säule des Lebensbaumes, der „Säule der … Weiterlesen
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Netz
Steht für weitläufiges Verknüpftsein, ist aber vor allem ein ambivalentes Symbol des Sammelns und des Gefangennehmens. Einerseits gehört das N. zu den Attributen orientalischer Gottheiten, mit denen sie die Menschen unterwarfen oder an sich zogen. Im Neuen Testament wird es … Weiterlesen
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Netzach
Hebr. für „Sieg“ und „Festigkeit“, die siebte Emanation oder Sephirah im kabbalistischen Baum des Lebens. In der westlichen Magie gilt N. als Sphäre der Kreativität, Subjektivität und Empfindung und steht damit in krassem Gegensatz zur Sephirah Hod, dem Sinnbild des … Weiterlesen
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Netzwerk
Nicht-strukturierte, nicht-formalisierte Organisationsform. 1) Bezeichnung von Gedächtnismodellen (z.B. neuronale Netzwerke), 2) im Zusammenhang mit Urteilsbildungen die Vorstellung, dass Stereotype Assoziationen von bestimmten Attributen (Eigenschaften, Überzeugungen, Verhaltensweisen) sind. Diese Attribute werden als „Knoten“ bezeichnet, die meist hierarchisch angeordnet sind. Die Verknüpfungen … Weiterlesen
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Neuburg, Victor Benjamin
(* 06.05.1883 Islington; † 31.05.1940 London), englischer Dichter und Schriftsteller, schrieb auch über die Themen Theosophie und Okkultismus. N. studierte mittelalterliche und moderne Sprachen an der City of London School und dem Trinity College (Cambridge) und war eine Zeitlang bei … Weiterlesen
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Neues Testament (NT)
Sammlung von 27 Schriften des Urchristentums in griechischer Sprache. Sie verkünden Jesus Christus als den zur Rettung Israels und der Welt gekommenen Messias und Sohn Gottes. Die Schriften lassen sich in vier Textgattungen einteilen: erstens die vier Evangelien, die Jesu … Weiterlesen
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Neugeist
(Engl. International New Thought Alliance), Organisation, die seit Ende des 19. Jahrhunderts besteht und auf den amerikanischen Geistheiler Phineas Parkhurst Quimby (1802-1866) zurückgeht, der starken Einfuss auf Mary Baker-Eddy hatte. Der N. definiert sich selbst als „die Lehre von der … Weiterlesen
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Neuhäusler, Anton
(* 20.02.1919 München; † 15.01.1997), Prof. für Philosophie an der Universität und Pädagog. Hochschule München, Schüler von Alois Wenzl, Neffe des Münchner Weihbischofs und Widerstandskämpfers in der NS-Zeit, Johannes Neuhäusler (1888-1973). N. war ein Vertreter des Kritischen Rationalismus hinsichtlich der Erkenntnis … Weiterlesen
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Neuheidentum
(Engl. neopaganism), als Bezeichnung häufig von denen abgelehnt, auf die sie angewendet wird; sie bezieht sich auf eine Strömung, die parallel zu New Age verläuft und oft mit ihr in Wechselwirkung tritt. In der großen Welle der Reaktion gegen traditionelle … Weiterlesen
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Neujahr
Sowohl den historischen, an verschiedenen Terminen fixierten Jahresanfängen als auch der langen Übergangsphase „zwischen den Jahren“ eignen die Merkmale einer eindrucksvollen Schwelle zwischen dem alten Bekannten und dem neuen Unbekannten. Hier hat Papst Innozenz XII. 1691 den Jahresbeginn endgültig auf … Weiterlesen
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Neumann, Therese
(* 08.04.1898 Konnersreuth/Oberpfalz, Deutschland; † 18.09.1962 ebd.), Kapuzinerterziarin, stigmatisierte Mystikerin (seit 1926), Visionärin. N. wollte Krankenschwester in den afrikanischen Missionen werden, verunglückte jedoch 1918 beim Löschen eines Brandes. In der Folge wurde sie blind, lahm und bettlägerig. Durch ihr Gebet … Weiterlesen
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Neumond
(Lat. „Interlunium“), auch Dunkelmond genannt, gilt als erste Phase des Mondzyklus, jene Phase, bei welcher der Mond in Konjunktion ist, d.h., der Erde seine unbeleuchtete Seite zuwendet. Am Nachthimmel ist er mit freiem Auge nicht zu sehen. Das sog. Altlicht … Weiterlesen
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Neun
Gilt als Zahl der Vollkommenheit, da sie dreimal die in vielen Kulturen als „göttlich“ angesehene Zahl Drei enthält. In der Zählung des Zehnersystems ist die N. die höchste, also vollendete, einstellige Zahl. Die ägyptische Mythologie spricht von der Enneade von Heliopolis, … Weiterlesen
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Neuner, Hans
Heilpraktiker und Naturheilkundler (* 14.12.1917; † 13.05.1994), Enkel des legendären „Zillertaler Bauerndoktors“. Als N. 1951 an Grünem Star erkrankte und die Erblindung drohte, behandelte er seine Augen selbst mit Kräutern, woraufhin sich die Krankheit zurückbildete. Nach einer Ausbildung zum Masseur … Weiterlesen
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Neunheit
(Ägypt. pesedjet, Gruppe der Neun), die Gesamtheit der Götter eines Ortes. Der Zusammenschluss von drei mal drei Gottheiten umfasste alle im Kosmos sich offenbarenden Urkräfte. Die älteste N. waren vermutlich die Götter des kosmogonischen Systems von Heliopolis mit dem Schöpfergott … Weiterlesen
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Neununddreißig
„Untertreibung“ der wichtigen Rundzahl Vierzig. Vor allem in der jüdischen Tradition erlangte die 39 an Bedeutung, weil sie es ermöglichte, die als obere Grenze geltende Vierzig zu vermeiden. Zu Beginn unserer Zeitrechnung wurde eine Liste von 39 Hauptarbeiten erstellt, die … Weiterlesen
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Neunundneunzig
Erscheint in der Regel als der absoluten Einheit entgegengesetzt bzw. als noch nicht ganz vollkommen. Sie ist ungerade und die höchste zweistellige Zahl im Dezimalsystem. Im Alten Testament bezeichnen 99 Jahre ein symbolisches Alter: Abraham ist 99 Jahre alt, als … Weiterlesen
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Neunundvierzig
Das Quadrat der heiligen Sieben ist die Zahl der Tage nach der Auferstehung, nach denen der Hl. Geist auf die Jünger ausgegossen wurde. Da man aber Anfang und Ende mitzählte, spricht man von den fünfzig Tagen, pentecoste, Pfingsten. Religiös war … Weiterlesen
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Neunzehn
Die N. ist sowohl eine unvollendete Zwanzig als auch eine wichtige hl. Zahl im islamischen Bereich. Das Ägyptische Totenbuch sprach von den n. Gliedern des Körpers, deren jedes einen eigenen Gott hatte, so dass mit dem Gott des Gesamtkörpers die … Weiterlesen
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Neuoffenbarung
Theologisch-apologetischer Sammelbegriff für neue, den abgeschlossenen Kanon religiöser Schriften zugeordnete religiöse Kundgaben, Verlautbarungen oder Niederschriften, vorrangig innerhalb der Offenbarungsreligionen Christentum, Islam und Judentum. Ursprünglich wurde mit dem Begriff N. im engeren Sinn das Werk von Jakob Lorber und anderer Träger … Weiterlesen
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Neuplatonismus
Die Gesamtheit der philosophischen Lehren, die sich nach dem Ende der Platonischen Akademie (geschlossen im Jahre 86 v. Chr.) vom 2. bis 6. Jh. in der mediterranen Welt von Alexandria aus, insbesondere in Rom, Athen und in Syrien, verbreiteten. Als … Weiterlesen
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Neuraltherapie
Traditionell angewandtes, wissenschaftlich jedoch nicht anerkanntes Verfahren aus dem Bereich der Komplementärmedizin. Bei diesem Verfahren werden mit Hilfe eines lokalen Betäubungsmittels (Lokalanästhetikum) die Reizleitungen des vegetativen Nervensystems beeinflusst. Dadurch sollen Schmerzen gemildert sowie die Entstehung von Entzündungen und Schwellungen vermindert … Weiterlesen
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New Age
Neues Zeitalter. Nach 1950 entwickelte sich in Richtung Jahrtausendwende eine Vielfalt von Vorstellungen über Leben und Welt, die sich unter dem Begriff „New Age“ weltweit verbreiteten, zumal sie Gedankengut aus aller Welt enthielten. Im Gegensatz zum Fischezeitalter mit der christlichen … Weiterlesen
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New Grange
Mächtiges Steinkammergrab aus aufgeschütteten Steinen (Tumulus) im irischen County Meath, eine der weltweit bedeutendsten Megalithanlagen, datiert auf ca. 3000 v. Chr. (Jüngere Steinzeit). Vor dem Eingang liegt ein mächtiger, mit Spiralmustern verzierter „Schwellenstein“. N. G. wurde, wie u.a. Stonehenge, auch … Weiterlesen
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Newbrough, John Ballou
(1828-1891), geb. in New York und dort später Dentist, hatte von Jugend an die Gabe des Hellsehens und Hellhörens sowie des automatischen Schreibens und Malens. Er konnte bei voller Dunkelheit mit beiden Händen malen. Zudem behauptete er, allein durch psychischen … Weiterlesen
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Newcomb, Simon
(1835-1909), Astronom, Mathematiker und erster Präsident der American Society for Psychical Research. 1861 wurde N. Prof. für Mathematik am U.S. Naval Observatory, 1877 Direktor des Nautical Almanach Office, 1884 Prof. für Mathematik und Astronomie an der John Hopkins Universität. Er … Weiterlesen
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Newton, Florence
Genannt „Hexe von Youghal“, wurde am 24. März 1661 verhaftet und ins Gefängnis gesteckt. Am 11. September 1661 stellte man sie bei den Assizes in Cork vor Gericht, wo sie beschuldigt wurde, Mary Longdon „verzaubert“ zu haben und Zauberei einzusetzen, … Weiterlesen
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Newton, Isaac
(* 04.01.1643 Woolsthorpe; † 31.03.1727 Kensington), englischer Physiker, Mathematiker und Astronom. N. begründete die moderne Physik, insbesondere Mechanik und Optik, und leistete wesentliche Beiträge zur Weiterentwicklung der Mathematik. Er gilt als einer der größten Wissenschaftler aller Zeiten. Das von ihm … Weiterlesen
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Nezahualcoyotl
(1402-1472), König von Mexico-Tezcucco (mexikanische Religion), der im 15. Jh. die „geistige“ Verehrung eines einzigen obersten Himmels- und Schöpfergottes („Ursache der Ursachen“) in einem bilderlosen unblutigen Kult gefordert haben soll. N., dessen Name in der Nahuatl-Sprache „Fastender Koyote“ bedeutet, wird … Weiterlesen
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Ngathungi
Das „Todansingen“ als Methode des bei den australischen Aborigines angewandten Schadenzaubers. Der Medizinmann hat einen sog. „Deuteknochen“, der an ein Objekt gebunden wird, das mit dem Opfer in Berührung war. Er nimmt sein Gerät in die Hand mit den Worten: … Weiterlesen
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Niampar Jagpa
Darunter versteht die tibetische Mystik jede Technik, die den Geist für die Mediation vorbereitet, indem sie ihn zu vollkommener Ruhe bringt. Übersetzt bedeutet der Begriff „gleich oder eben machen“, womit das Glätten der durch Gedanken und Gefühle verursachten „Wellen“ gemeint … Weiterlesen
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Nibelungensage
Eine im germanischen und skandinavischen Raum weitverbreitete Heldensage, die über Jahrhunderte in zahlreichen voneinander abweichenden Fassungen überliefert wurde. Ihre bekannteste schriftliche Fixierung ist das mittelhochdeutsche Nibelungenlied, eines der bedeutendsten Werke der höfisch-staufischen Dichtung, um 1200 im Donaraum von einem unbekannten … Weiterlesen
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Nican Mopohua
Im Zeitraum zwischen dem 9. und 12. Dezember 1531 hatte der Azteke Juan Diego Cuauhtlatoatzin („der wie ein Adler spricht“) fünf Erscheinungen der Seligen Jungfrau Maria, wie aus dem Nican Mopohua hervorgeht, einer Sammlung von Berichten über die Erscheinungen, die … Weiterlesen
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Nichtanhaften
(Engl. non-attachment), von dem britischen Schriftsteller Aldous Huxley (1894-1963) eingeführter Begriff für den mystischen Weg. Nach Huxley vermag der Mystiker zu leben, ohne sich an Besitz, Begierden, Reichtum, Rum oder Gefühle zu „heften“. Die Idee hat ihren Ursprung in der … Weiterlesen
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Nichtdenken
Eine Hui-neng (638-713), einem der Begründer des chinesischen Zen–Buddhismus, zugeschriebene Doktrin, wonach ein Zen-Übender sein inneres Selbst erkennen, das heißt „ins Nichtsein blicken“ muss. Um das zu erreichen, muss er lernen, das Prinzip des Nichtdenkens anzuwenden, und so die Grenzen … Weiterlesen
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Nichts
Bezeichnung für den Gegensatz zum „Sein“. Hier stellt sich die Frage: Warum ist überhaupt ewas und nicht vielmehr nichts? Als Möglichkeit der Erfahrung des Nichts gilt der eigene Tod bzw. der Tod des anderen, bezogen auf das Dasein. Lit.: Auffahrt, … Weiterlesen
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Nickel
Metallbezeichnung, zugleich mundartliche Bezeichnung für ein boshaft neckendes Wesen. Die früher übliche Bezeichnung in der Bergmannsprache lautete „Kupfernickel“ und bezog sich auf einen trügerischen Berggeist, der statt des gewünschen Kupfers ein Metall lieferte, mit dem man seinerzeit nichts anfangen konnte. … Weiterlesen
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Nickel, Erwin
Prof. Dr. rer.nat. (* 11.05.1921 Frankenstein/Schlesien; † 04.07.2005 Fribourg/Schweiz), Chemiker, Mineraloge, Philosoph, Ehrenpräsident des IGW und Präsident von IMAGO MUNDI. N. studierte nach dem Abitur an den Universitäten Breslau,Wien und Posen Chemie und Mineralogie. Unterbrochen vom Militärdienst promovierte er 1944 … Weiterlesen
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Nicklheim
Dorf in der Nähe von Rosenheim (Oberbayern), wo es 1968/69 im Haus eines Baggerführers zu rätselhaften Vorgängen kam: Gegenstände flogen durch die Luft, Wäsche wurde verstreut, Puppen entkleidet und in erotische Positionen gebracht, in den Hüten von Besuchern fanden sich … Weiterlesen
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Nictalopen
(Lat.-griech., Blinzelaugen; engl. nictalopes), Menschen, die angeblich auch bei völliger Dunkelheit sehen können. Eine normale physiologische Erklärung für das Phänomen steht, falls es sich überhaupt sichern lässt, noch aus. Allerdings gibt es Personen, wie z.B. den kanadischen Schriftsteller Archibald Belaney, … Weiterlesen
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Nider, Johannes
Auch Nyder (* um 1380 Isny/Allgäu; † 13.08.1438 Colmar oder Nürnberg), 1402 Dominikaner in Colmar, Theologiestudium in Wien, wo er später nach seiner Promotion (1425) auch als Prof. lehrte; Anhänger der Reform der Kirche und seines Ordens; 1427 Prior im … Weiterlesen
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Nidhöggr
Neiddrache in der nordischen Mythologie, der, auch als gewaltige Schlange vorgestellt, am Fuße der Weltesche Yggdrasil hauste und ständig an deren Wurzeln nagte, um die Erde in ihren Grundfesten zu erschüttern. Lit.: Holzapfel, Otto: Abendländische Mythologie. Freiburg i.Br.: Herder, 2002.
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Niedere Magie
Ist vor allem auf die Erreichung und Durchsetzung weltlicher Ziele gerichtet und wird manchmal auch als Erfolgsmagie bezeichnet. Im Gegensatz dazu hat die Hohe Magie eine stärker mystisch-religiöse Ausrichtung. Sie zielt auf Erkenntnis und Höherentwicklung im seelisch-geistig-spirituellen Bereich. Lit.: Mayer, … Weiterlesen
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Niederländische Mystik
Wird hier als geographische und sprachliche Eineit verstanden. Sie entstand auf niederländisch-belgischem Boden und wurde zumeist in alt-niederländischer bzw. in flämischer Sprache formuliert. Sie ist einzigartig in ihrer Vielfalt und Hochgestimmtheit, in ihrem Traditionsbewusstsein und ihren Innovationen. Kurt Ruh beschreibt … Weiterlesen
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Nielsen, Einar
(* 08.12.1894 Kopenhagen; † 26.02.1965 ebd.), bis 1920 kaufmännischer Angestellter, später Heilpraktiker, namhaftes dänisches Materialisationsmedium in Trance. Seine mediale Hauptstärke lag auf dem Gebiet der Materialisationen, Telekinesen und der „direkten Stimme“. Erste Anzeichen zeigten sich bei N. bereits mit 17 … Weiterlesen
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Nielsen, Winnifred Moon
(* 16.08.1917 Key West, Florida; † 03.07.2005), Psychologin und Parapsychologin, Studium an der Universität Florida, 1962 Dr. phil.; 1937 Heirat mit Maj. Kenneth Cooper Smith († 1943), 1944 Heirat mit William Andrew Nielsen († 1953). 1954-56 am Parapsychology Laboratory an … Weiterlesen
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Nielsson, Haraldur
(1868-1928), evangelischer Theologe aus Island, parapsychologischer Autor, Studium in Kopenhagen, Halle, Cambridge; übersetzte das Alte Testament der Bibel ins Isländische; 1911 Prof. für Theologie an der theologischen Fakultät der neuen Universität in Reykjavik; gründete mit dem Schriftsteller Einar H. Kvaran … Weiterlesen
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Niere
Gilt als besonders kraftgeladen. Zur Stärkung salbte sich der Australier mit dem N.fett des erschlagenen Gegners. Im alten Israel waren die N.n Jahwe als Opfer vorbehalten (Lev 3,4.15). Aus dem AT kennt man die Zusammenstellung von „Herz und N.“ als … Weiterlesen
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Niesel, Walter
Prof. Dr. Dr. (* 1923 Wünschelburg, Schlesien; † 04.03.2008 Bochum), Studium der Physik in Karlsruhe, ab 1956 Studium der Medizin in Kiel; Habilitation im Fach Physiologie. Ab 1970 Leitung der Arbeitsgruppe „Neurovegetative Funktionen“ an der Ruhr-Universität Bochum, ab 1988 im … Weiterlesen
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Niesen
Wurde bei einigen Naturvölkern auf den Einfluss von Dämonen zurückgeführt, die damit die Seele aus dem Körper jagen wollten. Die Lappen glaubten, dass heftiges N. den Tod verursachen könne. Auf Vorstellungen dieser Art geht möglicherweise die seit der Antike bezeugte … Weiterlesen
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Nieswurz
(Helleborus spp.). Herakles wurde der Sage nach durch die N. von einem Wahnsinnsanfall geheilt, ebenso die rasenden Töchter des Königs Proitos, indem sie die Milch der Ziegen tranken, die das weißblühende Kraut gefressen hatten. Auch Horaz spricht in seinen Satiren … Weiterlesen
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Niflheim
Auch Niflheimr (altnord., „die dunkle Welt“), germanischer Raum von Nebel und Eis, Finsternis und Kälte in der Urzeit vor der Schöpfung. N. entstand noch vor dem warmen Muspellsheim und lag nördlich des kosmischen Urraums Ginnungagap. Nach N. erstreckte sich eine … Weiterlesen
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Niflhel
(Altengl. nifol, dunkel, ahd. nebul, lat. nebula, Nebel), das Reich der Totengöttin Hel, der tiefste Abgrund im Innern der Erde, von den Germanen für den Aufenthaltsort jener gehalten, die nicht auf dem Schlachtfeld gefallen und nach Walhall eingegangen waren, aber … Weiterlesen
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Nigidius Figulus, P.
(* Um 100 v. Chr.; † 45 v. Chr.), Gelehrter und Politiker der späten römischen Republik, der eine Reihe von Abhandlungen über naturkundliche Themen, Mantik (Wahrsagung), Religion und Grammatik verfasste. N. war römischer Senator, Freund und Berater Ciceros, Neupythagoreer und … Weiterlesen
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Nigredo
(Lat., Schwärze), die erste Stufe des alchemischen Prozesses bei der Herstellung des Lapis philosophorum. Es waren viele Synonyme in Gebrauch: Schwarzer Rabe, Schwarze Sonne usw. Lit.: Werner, Helmut: Lexikon der Esoterik. Wiesbaden: fourier, 1991.
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Nigromantie
(Mhd. nigromanzie, swarze kunst; mlat. nigromantia, magia nigra, ars nigromantiae). Der Begriff entstand durch eine Fehlübersetzung von lat. necromantia = „Wahrsagen durch Totenbeschwörung“. Er kam im 14. Jh. in Verwendung und gehörte bald zum allgemeinen Sprachgebrauch. Der Wortsinn änderte sich … Weiterlesen
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Nike
(Griech., Sieg), bei Hesiod Tochter des Titanen Pallas und der Unterweltsgöttin Styx. N. ist die Personifikation des Sieges, den Zeus oder Athene verliehen. Daher trugen die Statuen dieser Götter kleine Niken in ihren Händen. Dargestellt wird N. als geflügelte Götterbotin … Weiterlesen
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Nikephoros Blemmides
Lat. Nicephorus Blemmyda (* 1197/98 Konstantinopel; † 1269/1272), byzantinischer Mönch, Mediziner und Erzieher, gilt als der größte Universalgelehrte im Reich von Nikaia. Nach der Eroberung Konstantinopels durch die Kreuzfahrer 1204 übersiedelte seine Familie nach Bithynien (heute Türkei). N. erhielt eine … Weiterlesen
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Nikephorus Hesichastes
(Gest. vor 1300), Italiener von Geburt, wechselte vom katholischen Glauben zum orthodoxen und wurde Mönch auf dem Berg Athos. Als er als geistlicher Führer auf seiner Meinung beharrte, wurde er von Kaiser Michael VII. für eineinhalb Jahre verbannt. In seinem … Weiterlesen
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Nikolajew, Karl
Sensitiver sowjetischer Schauspieler und Journalist. Er führte 1966 erfolgreich Telepathieversuche als Perzipient mit dem Biophysiker Juri Kamenskij als Agent zwischen Novosibirsk und Moskau durch; 1967 über die Distanz Moskau ‒ Leningrad. Dabei gelang es, mittels EEG eine Aktivierung seines Gehirns … Weiterlesen
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Nikolaus von der Flüe
Eigentlich Löwenburger (* 1417 Flüeli bei Sachseln am Sarnersee, CH; † 21.03.1487 Ranft-Eremitage), heilig (1947, Fest: 25. Sept.), genannt „Bruder Klaus“; Bergbauer auf dem Flüeli bei Sachseln/Obwalden, Sohn des Bauern Heinrich von Flüe und der Hemma Ruobert, des Schreibens unkundiger … Weiterlesen
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Nikolaus von Myra
Griech. Nikólaos Myriṓtēs (* zwischen 270 und 286 Patara; † 06.12.326/345/351 oder 365), einer der bekanntesten Heiligen der Ostkirchen und der lateinischen Kirche. Sein Gedenktag, der 6. Dezember, wird im gesamten Christentum begangen und ist mit zahlreichen Bräuchen verbunden. N. war … Weiterlesen
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Nikolaus von Tolentino
(* 1245 Sant’Angelo in Pontano, Mark Ancona, Italien; † 10.09.1305 Tolentino), hl. (1446, Fest: 10. Sept.), Volks- und Wanderprediger, Thaumaturg. Um 1255/56 ‒ mit elf Jahren ‒ Eintritt in den Orden der Augustiner-Eremiten (OSA), Novizenmeíster in S. Elpidio, zuletzt 30 … Weiterlesen
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Nikolaustag
Ab dem 14. Jh. feierten die Klosterzöglinge am 6. Dezember ihren Patron mit der Wahl eines Kinderbischofs (Narrenidee). Aus ihren nächtlichen Umgängen mit der Bischofsfigur entwickelte sich ab dem 17. Jh. die Einkehr des Nikolaus in die Häuser zur Examinierung … Weiterlesen
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Nil nisi parvulis
Alchemistisches Motto aus den Schriften des englischen Alchemisten Philalethes, bedeutet „nur für die Kindlein“, d.h., der Schatz magischen Wissens steht nur dem offen, der sich ihm reinen Herzens nähert. Lit.: Biedermann, Hans: Handlexikon der magischen Künste. Graz: Akademische Druck- und … Weiterlesen
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Nilpferd
Die im Niltal zahlreich vorkommenden N.e verwüsteten die Pfanzenkulturen der Bauern, von denen sie deshalb mit Harpunen gejagt wurden. Nach dem griechischen Historiker Diodor von Sizilien waren diese Harpunen an einem langen Seil befestigt, das man nach dem Treffer abrollen … Weiterlesen
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Nilpferdgöttin
Ipet (auch Opet; im Alten Reich Ipi/Jpy, „Die Nilpferdgöttin“) war als eine der Geburtsgöttinnen mit der Rolle als Mutter, Amme und Nahrungsgeberin betraut. Zusätzlich wurde sie im Alten und Neuen Reich als „Mutter der Verstorbenen“ verehrt. In der griechisch-römischen Zeit … Weiterlesen
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Nilus der Asket
N(e)ilos von Ankyra, hl., starb ca. 430 als Abt in Ankyra (heute Ankara), von wo er vermutlich stammte. In Konstantinopel lernte N. Johannes Chrysostomos kennen. Seine Briefe, die sich vorwiegend mit dem asketischen Leben befassen, weisen ihn als großen Seelenführer … Weiterlesen
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Nimbus
(Lat., Wolke, Nebelhülle), kreisförmiges Symbol der Heiligkeit oder Erleuchtung, welches das Haupt der damit ausgezeichneten Person umgibt. In der buddhistischen Ikonographie sind Arhats, Buddhas und Bodhisattvas von Heiligenscheinen umgeben, die oft mit Mandalas entlehnten Zeichen ausgefüllt sind. Nimben wurden in … Weiterlesen
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Nimrod
(Fälschlich oft Nemrod), im Alten Testament sagenhafter Herrscher eines großen orientalischen Reiches, sprichwörtlich als „tüchtiger Jäger vor dem Herrn“ bezeichnet (Gen 10,8-12); möglicherweise abgeleitet von einem assyrisch-babylonischen Kriegs- und Jagdgott namens Ninurta. N. ist auch eine legendäre Gestalt aus der … Weiterlesen
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Nimue
Bedeutende Gestalt der walisischen und bretonischen Sagenwelt, insbesondere der Artussage. N. taucht unter verschiedenen Namen auf, so z.B. Viviane, Elaine, Niniane, Nivian, Nyneve, Nimueh oder auch Herrin vom See, Dame vom See, Hüterin der Quelle, Königin des Wassers oder Dame … Weiterlesen
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Ninurta
Auch Nimurta, Sohn von Mah oder Mami, der „Göttin in jeder Gestalt“, und von Enlil, dem Herrschergott. Er ist groß, stark, jung, heldenhaft und wird von allen als solcher anerkannt. N. ist der Meister der Ordnung gegen das Chaos, der … Weiterlesen
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Niraya
(„Unterwelt“). Nach Meinung der Buddhisten ist alles vergänglich. So ist auch ein Leben in der Unterwelt ebenso wie jenes im Himmel nicht von ewiger Dauer. Wenn die bösen Taten abgelebt sind, erwarte den Menschen eine neue Wiedergeburt. Lit.: Werner, Helmut.: … Weiterlesen
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Nirmanakaya
(„Wandlungsleib“), irdische Verkörperung eines Buddhas der Vollkommenheit, der mit 32 Zeichen ausgestattet ist. In Wirklichkeit ist N. ein Zustand, in den ein Bodhisattva eingeht, d.h. eine menschliche Wesenheit halbgöttlicher Natur. N. ist der dritte oder niederste Körper von dem, was … Weiterlesen
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Nirodha
(Pali „Erlöschen“), bezeichnet im Buddhismus den „Erlöschungszustand“ in der neunstufigen Variante der Samatha-Praxis, einer grundlegenden buddhistischen Meditationsform. „Durch Verzicht selbst auf diese Vollkommenheiten werden alle Keime der Unreinheit zerstört, und er (der Yogi) erlangt die volle Freiheit“ (Sutra III.50). Lit.: … Weiterlesen
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Nirvana
Auch Nirwana (skrt. nirvāṇa, nis, nir „aus“; vā, „wehen“) bzw. Nibbana (Pali: nibbāna), buddhistischer Schlüsselbegriff, der den Austritt aus dem Samsara, dem Kreislauf des Leidens, des Daseins und der Wiedergeburten (Reinkarnation) durch Erwachen (Bodhi) meint. Das Wort bedeutet „Erlöschen“ (wörtl. … Weiterlesen
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Nirvana-Sutra
Auch Mahāparinirvāṇa Sūtra, zählt zu den Tathāgatagarbha Sūtras des Mahāyāna-Buddhismus und ist nicht zu verwechseln mit dem aus dem Pali-Kanon bekannten Mahāparinibbāna Suttam. Zur Unterscheidung wird Ersteres mit seinem Sanskrit-Titel, Letzteres in Pali bezeichnet. Beim Mahaparinirvana Sutra handelt es sich … Weiterlesen
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Nisse
In der dänischen Überlieferung eine „Weihnachtszwerg“, später Nachfahre der niederen Dämonen (Kobold) in der altnordischen Sagenbildung; entweder in Haus und Stall als helfendes Wesen angesiedelt, dem man zu Weihnachten Gaben bringt (Brei), oder als Tomte, als Grabhügelbewohner. Lit.: Holzapfel, Otto: … Weiterlesen
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Nivarana
Die fünf N. („fünf Hindernisse“) sind ein wichtiges Konzept der buddhistischen Geistesschulung, das in den grundlegenden Schriften des Pali-Kanons mehrmals behandelt wird, ebenso die Methoden, um diese Hindernisse für die Übungen der Achtsamkeit und Meditation vorübergehend zurückzudrängen oder ganz zu … Weiterlesen
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Nivṛtti
(Rückzug). Zu „nivṛtti“ gehört im Hinduismus die Zurücknahme der Welt durch den Gott am Ende eines Weltzeitalters (pralaya). Der Gott kehrt dabei in einem Akt des Yoga den Evolutionsprozess um und absorbiert die Welt in seinem Körper. Nivṛtti, der Rückzug, … Weiterlesen
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Nixen
Im germanischen Volksglauben Sammelbezeichung für Wassergeister weiblichen oder männlichen Geschlechts. Die weiblichen N. stellte man sich für gewöhnlich als liebreizende Jungfrauen mit langem Haar vor, die Gesang und Tanz liebten und schöne Jünglinge zu sich ins Wasser zogen, um sie … Weiterlesen
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Nixie Pae
Bei den Cashinahua-Indianern im nordöstlichen Peru und in Brasilien Geistwesen mit Pfeil und Bogen, die dem Schamanen erscheinen, wenn er den heiligen Opfertrunk mit Banisterin (Bestandteil psychedelischer Drogen) getrunken hat. Die N. P. treten angeblich meist in Begleitung vielfarbiger Schlangen, … Weiterlesen
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Niyama
(Zügeln, kontrollieren, regulieren). Nach dem Yoga–System (YS) erstreckt sich der sog. „zweite Bereich des Lebens“ auf das Verhalten gegenüber allen Erscheinungen des eigenen Lebens. Yoga heißt hier, in Bezug auf die eigene Leiblichkeit und Geistigkeit auf natürliche Weise fünf Regeln … Weiterlesen
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Njördr
Skandinavischer Gott, der laut dem isländischen Gelehrten Snorri Sturluson zur Götterfamilie der Wanen zählt und angeblich nach dem Wanenkrieg als Geisel zu den Asen kam, wo ihn Odin zum Oberpriester gemacht haben soll. N. regiert über Wind und Meer, kontrolliert … Weiterlesen
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Nô-Spiele
(Jap. Nô, Kunst, Fertigkeit), entwickelten sich aus religiösen und gesellschaftlichen Bräuchen, die in den Heiligtümern und Tempeln sowie bei feierlichen Zusammenkünften der Japaner gepflegt wurden. Ihre Form mit dem Shite als Helden oder Täter und dem Waki als Gegenspieler ist … Weiterlesen
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Nobiskrug
(Älter und richtiger Obiskrug, zu althdt. opana, „Vorhalle“), nach deutschem Volkglauben (der jedoch an kirchliche Vorstellungen anknüpfte) eine Herberge, in der die Seelen der Verstorbenen auf ihrem Weg in das Jenseits einkehren; dann auch, namentlich in Niederdeutschland, auf irdische Schenken … Weiterlesen
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Noblet, Marie-Therese
Sachverhalt: Marie-Therese Noblet wurde 1889 geboren und lebte zur Zeit der Heilung am 31. August 1905, im Alter von 15 Jahren, in Avenay (Frankreich). Marie-Therese war in ihrer Kindheit wiederholt schwer krank. Im August 1904 wurde bei der gerade 14-Jährigen … Weiterlesen
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Nocebo-Effekt
Der N. als der unheilvolle Gegenpart zum therapeutisch anerkannten Placebo-Effekt ist der Allgemeinheit bis heute im Großen und Ganzen wenig bekannt. Wie die Leiterin einer Schmerzambulanz erläuterte, sei darunter zu verstehen, dass aufgrund negativer Erwartungen, negativer Überzeugungen, unliebsamer Vorerfahrungen und … Weiterlesen
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Nocturnal Lights
Unter den Wissenschaftlern herrscht Uneinigkeit darüber, ob die Phänomene der runden Irrlichter, auch nocturnal lights oder earth lights genannt, mit zur Klasse der UFOs im engeren Sinn gerechnet werden müssten. H.D. Rutledge schlägt daher die Einteilung der Phänomene in zwei … Weiterlesen
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Noeggerath, Rufina
Die „edelmütige“ (Charles Richet), „verehrungswürdige“ (Max Dessoir) Mme. N. war „von 1870 bis 1908 das Haupt der spiritistischen Bewegung in Paris; ihr Haus in der Rue Milton war Anziehungs- und Sammelpunkt für Medien und Gläubige aus der ganzen Welt“ (Dessoir … Weiterlesen
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Noema/noesis
(Griech., das Denken, Erkenntnis, Denkakt/das Gedachte, Denkinhalt). Edmund Husserl sieht das Merkmal der menschlichen Erlebnisse oder Bewusstsseinsakte darin, dass sie auf Gegenstände „gerichtet“ sind und diesen Sinn geben. Einen solchen „sinnbildenden“ Bewusstseinsakt bezeichnet er als noesis, während der Sinngehalt des … Weiterlesen
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Nöese
(Griech. noos, Sinn, Vermögen, Gedanke), nach dem Psychologen und Arzt Willi Hellpach (1877-1955) die Entwicklungsphase des Kindes, in der sich der Verstand besonders stark entwickelt. H. unterscheidet weiter Eidese, die Entwicklung des bildhaften Denkens, und Thymose, die Gemütsentfaltung. Die N. … Weiterlesen
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Noetik
(Griech. noétos, geistig wahrnehmbar), Bezeichnung für die junge Grenzwissenschaft, welche die Erkenntnisse der modernen Quantenphysik mit denen der Bewusstseinsforschung zusammenführen soll. Schon Platon spricht vom noetischen Bewusstsein als Höchstform des Bewusstseins, das im direkten Erfassen der Wahrheit bestehe, weil es … Weiterlesen
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Nollius, Henricus
(Ca. 1590-1626), Philosophieprofessor und Pansoph, der aufgrund seiner häretischen Ansichten seines Amtes enthoben wurde. Er war der Verfasser des Naturae sanctuarium … in undecim libris tactata (lat., Heiligtum der Natur in 11 Büchern, 1619), einer Naturphilosophie auf hermetischer Grundlage, die … Weiterlesen
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Nommo
Die „Übernatürlichen“ des westafrikanischen Dogon-Volkes im Stromgebiet des Niger. Sie existieren neben dem Schöpfergott Amma und gelten als dem Tag und dem Himmel zugehörige lebenspendende Mächte, die nicht nur mit Regen und Fruchtbarkeit, sondern auch mit der Vermittlung höherer Kulturtechniken … Weiterlesen
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Nonnen von Aix-en-Provence
> Aix-en-Provence-Nonnen.
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Nonnen von Auxonne
Ein Besessenheitsfall, der 1660 in Auxonne, Frankreich, zu einer weithin bekannt gewordenen Untersuchung von Hexerei führte. Von besonderer Bedeutung dabei ist der Prozess gegen die Oberin, Schwester St. Colombe, mit bürgerlichem Namen Barbara Buvée, die ‒ als vermeintliche Hexe in … Weiterlesen
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Nonnen von Cambrai
Bei dem aus dem Jahr 1491 stammenden Besessenheitsfall, betreffend die Nonnen des Klosters von Cambrai in Frankreich, handelt es sich möglicherweise um den ersten dokumentierten Ausbruch einer derartigen Hysterie. Es begann damit, dass eine Nonne mehrere Anfälle erlitt, als deren … Weiterlesen
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Nonnosus
(Hl., Fest: 2. Sept.), um 560 wundertätiger Prior von S. Silvestre auf dem Soracte, Region Latium. Seine dort bestatteten Gebeine wurden um 900 nach Suppentonia übertragen, von wo Bischof Nitker (1039-52) sie nach Freising brachte. Während das Haupt schon vor … Weiterlesen
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Noosphäre
Den Begriff verwendete der Jesuit Pierre Teilhard de Chardin 1925 als Erster in einem damals noch nicht veröffentlichten Aufsatz, La vision du passe. Er bezeichnet in der christlichen Theologie von de Chardin eine Phase der geistigen Entwicklung, in der die … Weiterlesen
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Norden
Spielte bereits in der Romantik als mythische Landschaft und dann in der ersten Häfte des 20. Jahrhunderts in der völkisch-esoterischen Szene Deutschlands und Österreichs eine große Rolle. Der Kontinent Hyperborea oder die Insel Thule, beide in der Nähe des Polarkreises … Weiterlesen
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Nordische Mythologie
Als nordische Mythologie bezeichnet man die gesamte Sagenwelt der im heutigen Skandinavien ansässigen Völker vor der Christianisierung. Das bedeutet, es ist keine einheitliche Religion gemeint. Da das Gebiet Skandinaviens groß ist und weder sprachlich noch kulturell homogen war, gab es … Weiterlesen
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Nordlicht
Auch Polarlicht (wissenschaftlich Aurora borealis auf der Nordhalbkugel und Aurora australis als Südlicht auf der Südhalbkugel), Leuchterscheinung durch angeregte Stickstoff- und Sauerstoffatome der Hochatmosphäre, also ein Elektrometeor. Polarlichter sind meistens in etwa 3 bis 6 Breitengrade umfassenden Bändern in der … Weiterlesen
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Norito
Altjapanische, in poetischer Prosa abgefasste Ritualgebete und magische Formeln mit mannigfachem Inhalt. Sie preisen die erhabenen Eigenschaften der Götter, schildern die Geschichte des Festes, erzählen von den Ereignissen seit Erschaffung der Welt, von den Taten der Götter und der erlauchten … Weiterlesen
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Normand, Marie Simon-Pierre
Als Wunder zur Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. wurde die Heilung der Sr. Marie Simon-Pierre Normand von der Parkinsonkrankheit anerkannt. N. wurde I961 in Rumilly-en-Cambrésis bei Cambrai in Nordfrankreich geboren und trat mit 21 Jahren in die Kongregation Kleine … Weiterlesen
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Nornen
In der germanischen Mythologie die drei Schicksalsgöttinnen Urd, Verdandi und Skuld, als Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft gedeutet. Sie galten als Schwestern, die im Gegensatz zu den Göttern das Schicksal nicht nur als Stückwerk, sondern als Ganzes kannten. Sie lebten an … Weiterlesen
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Northon, Thomas
(* 1433 (?) Colerne (Wiltshire) † 1513/14), britischer Alchemist. N. entstammte einer bekannten Familie aus Bristol. 1476/77 übte er das Amt des Sheriffs von Somerset aus. 1475/76 gehörte er der Friedenskommission der Grafschaft an und 1477-79 betätigte er sich als … Weiterlesen
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Norwegen
Wie in Schweden und Finnland hielt sich ebenso in Norwegen (und Dänemark, mit dem es mehrere Jahrhunderte verbunden war) der Glaube an Hexerei ähnlich den Vorstellungen, die auch anderswo in Europa vorherrschten. Statt der Teufelsbündnisse rückten aber eher Übeltaten in … Weiterlesen
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Nostradamus
Pseud. für Michel de Nostredame (* 14.12.1503, nach gregor. Kalender am 24.12.1503 Saint-Rémy-de-Provence, Frankreich; † 02.07.1566 Salon-de-Provence), berühmter, aber ebenso umstrittener Astrologe bzw. „Seher“ aus der Provence, der vom Judentum zum Katholizismus konvertierte. N. war der Lieblingsastrologe der Katharina von … Weiterlesen
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Notarikon
(Hebr.), ein Verfahren der jüdischen Hermeneutik, neben anderen wie Gematria, Zeruph und Temura. Es handelt sich dabei um eine Methode, jeden Anfangs- oder Schlussbuchstaben eines Wortes für ein anderes Wort zu setzen, woraus sich Wörter oder Sätze ergeben. Das Wort … Weiterlesen
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Notburga
(* Um 1265 Rattenberg; † 13.09.1313 auf Schloss Rottenburg oder Rotholz bei Jenbach, Tirol), Tiroler Volksheilige, die als Patronin der Dienstmägde und der Landwirtschaft verehrt wird, in mehreren Bundesländern auch als Patronin der Trachtenträger und -förderer. So wird in Niederösterreich … Weiterlesen
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Notfeuer
Im germanischen Kult ein Feuer, das ursprünglich angezündet wurde, wenn unter Menschen oder beim Vieh eine Seuche ausgebrochen war. Das N. wird als Niedfyr oder Nodfyr („Reibefeuer“, von ahdt. hniudan, „reiben“, also durch Reibung von trockenem Holz entstandenes Feuer) bereits … Weiterlesen
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Nothelfer
(Notheilige). Von ihnen erwartet man in besonderen Nöten Hilfe. Für gewöhnlich werden vierzehn Nothelfer angeführt: Acatius, Blasius, Christophorus, Cyriacus, Dionysius der Areopagit, Egidius, Erasmus, Eustachius, Georg der Märtyrer, Pantaleon, Vitus, Barbara, Katharina und Margarete, von denen wiederum jeder/jede bei bestimmten … Weiterlesen
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Nous
(Griech., Vernunft, Geist), als göttlicher oder kosmologischer N. die das Weltall ordnende Kraft. Bei Platon erscheint der Kosmos selbst als vernüftig. N. tritt aber auch als Bezeichnung für das höchste Seelenvermögen des Menschen auf. Aristoteles unterscheidet den passiven, von den … Weiterlesen
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Nouvel, Ginette
Wurde am 18. Januar 1929 als Ginette Fabre geboren und lebte zur Zeit der Heilung, am 21. September 1954, im 27. Lebensjahr in Carmaux (Frankreich). Ginette sollte in ein paar Wochen ihren 26. Geburtstag feiern, als am 7. November 1953 … Weiterlesen
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Novalis
Pseud., eigentl. Friedrich Freiherr von Hardenberg (* 02.05.1772 Oberwiederstedt, Sachsen; † 28.03.1801 Weißenfels), Begründer des magischen Idealismus, von Goethe „Imperator der Gedanken“ genannt, hochbegabter Dichter der Romantik. N. gilt als einer der vollkommensten Vertreter der romantischen Schule. Das mystische Gefühlserleben … Weiterlesen
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Nowicki, Dolores
(* 11.06.1929 Jersey Island; † 08.01,2026), englische Magierin und Schülerin von W.E. Butler. 1972 gründete sie mit ihrem Ehemann Nowicki, Butler und Olive Ashcroft die „Servants of the Light School of Occult Science“ (SOL), deren Leitung sie nach dem Tod … Weiterlesen
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Ntela
Bei den Makonde, einem Bantustamm in Südostafrika, eine Art unpersönliche Kraft, die in der Natur vorhanden ist und die je nach Notwendigkeit genutzt werden kann. So kann man N. z.B. durch einen rituellen Spezialisten oder auf dem Tauschweg erlangen. Jedenfalls … Weiterlesen
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Nuctemeron
Des Apollonius von Thyana; N. (griech.) heißt „der Tag der Nacht“ oder „die vom Tag erhellte Nacht“. Es handelt sich dabei um ein magisches Ritual, das vor allem durch Eliphas Levi bekannt wurde, der es erstmals ins Französische übersetzte. Levi … Weiterlesen
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Null
(Lat. nullus, keiner). Der Name ist abgeleitet von lat. nulla figura „kein Zeichen“. Die N. ist keine Zahl, sondern gibt den folgenden Zahlen ihren Rang. Sie wurde von den Indern erfunden. Unabhängig davon erfanden auch die Maya ein besonderes Zeichen … Weiterlesen
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Numen
(Lat. numen, Wink, Geheiß, Wille, göttlicher Wille), Fachbegriff der Religionswissenschaft, der von Rudolf Otto eingeführt wurde. Er bezeichnet die Anwesenheit eines absolut transzendenten, „gestaltlos Göttlichen“. In der historischen römischen Religion bedeutet numen primär das Handeln einer Gottheit und sekundär das … Weiterlesen
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Numerogramm
Auch Numeroskop. Übersichtliche Zusammenstellung der Zahlenwerte einer Person. Nicht mitgezählt werden jene Werte, die sich auf die Zukunft oder ein bestimmtes Jahr beziehen. In der modernen Numerologie wird mit 14 Werten gearbeitet: 1. Geburtszahl; 2. Geburtstagszahl; 3. Geburtsmonatszahl; 4. Geburtszahl … Weiterlesen
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Numerologie
Lehre von den Zahlenbedeutungen, Gebiet der modernen Esoterik, das sich mit der okkulten Bedeutung von Namen, die in Zahlen verschlüsselt sind, aber auch mit Zahlen selbst beschäftigt. Die Grundlage bildet die Gematrie, von der auch die Techniken entlehnt sind. Da … Weiterlesen
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Numinosum
Nach dem Religionspsychologen Rudolf Otto ist das Heilige, das „Numinose“, abgeleitet vom lateinischen Wort für göttliche Wesen, durch das Moment des tremendum bestimmt, des Schauervollen, dann durch das Moment der majestas, des Übermächtigen, und schließlich durch das Moment des fascinans, … Weiterlesen
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Numismatik
Auch Münzkunde genannt, wissenschaftliche Beschäftigung mit Geld und seiner Geschichte. Oft wird das Sammeln von Münzen als Hobby ebenfalls Numismatik genannt. Die N. befasst sich jedoch nicht nur mit der Bedeutung von Münzen zur Zeit ihrer Herstellung, sondern kann viele … Weiterlesen
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Nun
Gewässer, das in der Urzeit entstand und dessen Name in der von Kopten und Griechen überlieferten Form N. lautete. Es ist die Urflut vor der Schöpfung, auch das Meer das die Erde trägt. Wahrscheinlich wurde N. erstmals in Hermopolis in … Weiterlesen
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Nusku
Babylonischer Feuergott (neben Gibil, mit dem er häufig wechselt) und Götterbote, ohne den es kein Tempelfestmahl gab. Er brachte Verheißung und Gnade, war aber als Verkörperung des vernichtenden Feuers zugleich „Verursacher des Wehs“. Er wurde auch von den Aramäern verehrt. … Weiterlesen
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Nuss
Entspricht symbolisch weitgehend der Mandel, in der christlichen Literatur (meist in der Erklärung von Augustinus) verschiedentlich als Sinnbild des Fleisches erwähnt, die harte Schale als Symbol der Knochen und der süße Kern als Symbol der Seele. Als Christussymbol verkörpert die … Weiterlesen
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Nuss, Balthasar
(* Um 1545; † 1618 Bad Brückenau), Zentgraf (Richter) in Hofbieber und Fulda, verantwortlich für die Hexenverfolgung im Hochstift Fulda zwischen 1603 und 1606 in der zweiten Amtszeit des Fürstprobstes Balthasar von Dernbach (1602-1606). Dieser übertrug N. die Durchführung der … Weiterlesen
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Nut
Nach der heliopolitanischen Götterlehre die Tochter des Luftgottes Schu und Gattin des Erdgottes Geb. Sie ist die Personifikation des Himmelsgewölbes, dem ihre Darstellung als Frau entspricht, die sich über die Erde beugt und mit Händen und Füßen den westlichen wie … Weiterlesen
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Nutrix
(Pl. Nutrices), lat. Name weiblicher Gottheiten, die zumeist als Ammen die Nährerinnen und Schützerinnen göttlicher oder menschlicher Kinder waren. Drei Bereiche lassen sich unterscheiden: 1. Im Mythos als Amme z.B. von Jupiter; 2. Im Kult in und um Poetovio, wo … Weiterlesen
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Nyasa
Bezeichnet das Ritual, Mantras oder Buchstaben auf dem Körper durch Berührung und Vergegenwärtigung anzubringen, um den Körper dadurch göttlich zu machen und mit Kraft zu erfüllen. Auf diese Weise wird durch die rituelle Übereinstimmung des Profanen mit dem Heiligen die … Weiterlesen
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Nyingmapa
Name einer tibetischen Sekte des Buddhismus, in der sich noch Reste der einheimischen Bon-Religion erhalten haben. Daher nehmen Zauberei, Magie und die Verehrung der alten Bon-Dämonen und Geister breiten Raum ein. Der Ordensheilige ist Padmasambhava, der den Buddhismus in Tibet … Weiterlesen
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Nymphae
Bei den Kelten weibliche Gottheiten, die Ähnlichkeit mit den griechisichen Nymphen hatten. Es handelte sich um Naturgottheiten, die vielfach als heilig verehrte Quellen und Flüsse bewachten. Häufig wurden sie als Dreiergruppe dargestellt und sind vor allem für Nord- und Südost-Gallien … Weiterlesen
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Nymphen
Anmutige Mädchengestalten, die singend und springend, tanzend und musizierend im Gefolge „richtiger“ Gottheiten erscheinen. Als bloß halbgöttliche Bewohnerinnen von Quellen und Flüssen, von Bäumen, Bergen oder Meeren spielen sie im Volksglauben und in der Mythologie der Griechen eine große Rolle. … Weiterlesen
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Nyx
(Griech., lat. Nox, Nacht), die Nacht als Sphäre des Unheimlichen und Verborgenen, wurde in der Antike nicht nur als täglich wiederkehrende und das Leben des Menschen bestimmende Naturerscheinung gesehen, sondern als Göttin und Personifikation. In verschiedenen Göttergenealogien ist N. eine … Weiterlesen
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