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G

Nach der Altamerikanistik der so benannte Gott der Maya, der Kukulkan in seinem solaren Aspekt. Die auf seinen Körper aufgemalte Hieroglyphe kin (Sonne) erinnert an den Sonnengott Kinich Ahau. In der Freimaurerei steht G für Geometrie oder die fünfte Wissenschaft, … Weiterlesen

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G.A.

Abk. für (franz.) Grand Architect, Großer Baumeister (aller Welten), die freimauerische Bezeichnung für das schöpferische Prinzip bzw. Gott schlechthin. Lit.: Miers, Horst E.: Lexikon des Geheimwissens. München: Goldmann, 1993.

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G.A.O.T.U.

Abk. für (engl.) Great Architect of the Universe – Großer Baumeister des Weltalls, Bezeichnung der Freimaurer für das schöpferische Prinzip, d.h. für Gott schlechthin. Lit.: Miers, Horst E.: Lexikon des Geheimwissens. München: Goldmann, 1993.

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GAAP

Ein Dämon, dessen König Amaymon ist. Wenn die Sonne im Süden steht, erscheint er in menschlicher Gestalt, begleitet von vier Königen (Mittagsdämon). G. lehrt Philosophie und die sog. Sieben Freien Künste (Grammatik, Rhetorik, Dialektik, Arithmetik, Geometrie, Musik, Astronomie). Außerdem weckt … Weiterlesen

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Gabal

Syr. Myth.; ein im alten Baalbek (in römischer Zeit Heliopolis, die Sonnenstadt, genannt) und in Emesa (heute Homs in Syrien) hochverehrter Gott, die Sonne. Das Bild von G. war ein Stein von kegelförmiger Gestalt. Der Kult des Gottes war orgiastisch … Weiterlesen

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Gabalika

> Abbé de Villars.

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Gabe der Tränen

In der christlichen Tradition gelten Tränen auch als Gabe. Sie haben heilende und befreiende Wirkung für den Menschen. Tränen bringen innere Empfindungen zum Ausdruck, sie drücken etwas aus von dem, was Menschen innerlich bewegt. Sie können für Freude wie Trauer … Weiterlesen

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Gabel

Ein verhältnismäßig junges Tischgerät, da sie noch im 13. Jh. als ungewohnter Luxus galt. Als Küchengerät ist sie vermutlich älter. Jedenfalls hat die G. Anteil am Aberglauben, der auch sonst Spitziges betrifft. So soll man das Essen nicht mit der … Weiterlesen

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Gabija

(Gabieta, Gabeta), litauischer Feuergeist, zuweilen auch in der Stellung einer Feuer- und Haushaltsgöttin, der man als Herrin des Heiligen Feuers Salz in das Feuer schüttete und dabei sprach: „Heilige Gabija, sei gesättigt.“ Lit.: Lurker, Manfred: Lexikon der Götter und Dämonen. … Weiterlesen

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Gabir ibn Hayyan

> Geber.

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Gabriel

(Mann, Kraft, Held Gottes in Übersetzung des hebr. Gavri-El, Mann, Held, Kraft Gottes), einer der Erzengel. Im AT wird G. im Buch Daniel (Dan 8,16, Dan 9,21), im NT bei Lukas (Lk 1,19 und Lk 1,26) erwähnt. Nach christlicher und jüdischer … Weiterlesen

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Gad

Im vorislamischen Nordarabien der Name einer Vielzahl von wohlwollenden Göttern. Im hellenistischen Umkreis wird die Verehrung der männlichen oder weiblichen Glücks- und Schicksalsgottheit G. mit der Göttin Tyche in Verbindung gebracht und erstreckte sich nachweislich vom 5. Jh. v. Chr. … Weiterlesen

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Gadanija

(Slaw. Myth.), eine spezielle Weise, sich Orakel zu verschaffen. Das Wort bedeutet „sagen, sprechen“ und galt eigentlich für jede Art von Wahrsagung: den Flug der Vögel, das Schreien der Nachteulen und besonders die Beantwortung von Fragen durch das Würfelspiel. Lit.: … Weiterlesen

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Gaddis, Vincent Hayes

(1913-1997), amerik. Reporter und Schriftsteller, der in der Februar-Ausgabe des Pulp-Magazins Argosy von 1964 erstmals vom „Bermudadreieck“ (Bermuda Triangle) sprach, das später durch Charles Berlitz Berühmtheit erlangte. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Hg. v. A. Resch. Abensberg: Josef … Weiterlesen

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Gaffarel, Jacques

(Gaffarellus, Iacobus, * 1601 Mane, Provence; † 1681 Sigonce/Frankr.), Theologe, Orientalist und Okkultist. G. beschäftigte sich von Jugend an mit allem Außergewöhnlichen. So studierte er Griechisch, Hebräisch und Persisch, vertiefte sich in die jüdische Kabbala, die Alchemie und die Magie. … Weiterlesen

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Gagat

Auch Schwarzer Bernstein oder Jet(t) genannt (engl. jet, fr. jais), ist ein durch Bitumen imprägniertes fossiles Holz zwischen Braunkohle und Steinkohle. In der Magie gilt G. als der Talisman der Kaufleute und Reisenden. Der griechische Dichter Nikander (2. Jh. v. … Weiterlesen

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Gagern, Friedrich Frhr. von

(* 26.06.1882 Schloss Mokritz, Krain/Slowenien; † 15.11.1947 Geigenberg in Niederösterreich), Reise- und Jagdschriftsteller. G. studierte Philosophie, Geschichte und Literaturgeschichte und gründete 1905 mit Anton Wildgans den Dichterbund „Bund der Gewaltigen“; von 1906 bis 1914 übernahm er die Radaktion der „Hugo’schen … Weiterlesen

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Gahé

Geistwesen der Apachen. Sie werden von den sog. Gahé-Tänzern dargestellt, die in etwa den Kachina-Tänzern der Pueblo-Stämme entsprechen. Die Chiricahua-Appachen glauben, dass die Gahé innerhalb der Berge leben, Kostüme tragen und sich so bemalen, wie es die Chiricahua-Schamanen in ihren … Weiterlesen

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Gähnen

Lat. oscitatio, ein bei Mensch und Tier auftretendes reflexartiges Verhalten als Ausdruck von Müdigkeit und Langeweile. Im Volksglauben findet sich die weit verbreitete Anschauung, dass einerseits die Seele durch den Mund entflieht und andererseits böse Geister in den Mund eindringen … Weiterlesen

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Gaia

Oder Ge, auch Gäa, ist in der griechischen Mythologie die personifizierte Erde und eine der ersten Gottheiten. Der Name ist indogermanischen Ursprungs und bedeutet möglicherweise Gebärerin. Ihre Entsprechung in der römischen Mythologie ist Tellus. In der Theogonie Hesiods entspringt Gaia … Weiterlesen

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Gaiba

Arab., „Abwesenheit“; Zustand von jemanden, dem von Gott auf Erden die sichtbare Erscheinung entzogen wurde, wenngleich er noch unsichtbar auf der Erde lebt. Es handelt sich um einen Sufi-Zustand, von sich selbst abwesend und nur Gott gegenwärtig, auf dem Weg … Weiterlesen

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Gajasimha

Sanskr. gaja + siṃha / Pali: gaja + sīha; Mischwesen aus Elefant (Kopf) und Löwe (Körper), das sich in der späteren Kunst Ceylons und in Indien findet und besonders in der Heraldik dargestellt wird. Lit.: Mode, Heinz: Fabeltiere und Dämonen. … Weiterlesen

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Gajavirala

Indischer Mischwesen-Typus aus Löwen- und Elefantenkomponenten. Lit.: Mode, Heinz: Fabeltiere und Dämonen. Die Welt der phantastischen Wesen. Leipzig: Koehler und Amelang, 2005.

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Gaki

Japanischer Ausdruck für hungrige und durstige Geister (sanskr. Preta). Sie leben in einer ihnen eigenen Welt, in die sie als Folge ihrer bösen Taten in früheren Leben hineingeboren wurden. Ihr Hunger und Durst sind unstillbar. In Zenklöstern erhalten sie vor … Weiterlesen

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Galaktit

Weißer Stein, der auch „Mondmilch“ genannt wird, weil er angeblich die Eigenschaft besitzt, das Aussehen und den Geschmack von Milch anzunehmen, wenn er mit Wasser zerrieben wird. Laut Volksglauben soll er den Ammen reichlich Milch, den Kindern, um den Hals … Weiterlesen

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Galal ad-Din Rumi

> Dschalāl ad-Dīn Muhammad Rūmī.

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Galand de Langeac, Agnes

(*17.11.1602 Le Puy-en-Velay/F; †19.10.1634 Langen), selig (20.11.1994, Fest: 19. Oktober), trat 1623 in den Orden der Dominikanerinnen in Langeac, Frankreich, ein, legte 1625 die Ordensgelübde ab und wurde 1627 zur Priorin ernannt, aber aufgrund von Verleumdungen bald darauf abgesetzt. In … Weiterlesen

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Galaxias

Von gala, Milch, Milchstraße. Da nach der griechischen Mythologie nur derjenige, der als Säugling an Heras Brust gelegen ist, später unter die Unsterblichen aufgenommen wird, lässt Zeus den kleinen Herakles durch Hermes der schlafenden Hera an die Brust legen. Als … Weiterlesen

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Galdr

Nord. Zauber, Zauberweise; germanisches Zauberverfahren der Asen als Gegenpol zum Seidr der Vanen. Als Urheber des G. wird Odin gesehen. Durch Wortbeschwörung erfolgt ein Bewirkzauber, durch den feindliche Mächte gebannt werden. Die Zauberspruchstrophe heißt galdralag. Lit.: Bellinger, Gerhard J.: Knaurs … Weiterlesen

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Galdrabók

Isländisches Zauberbuch, das vielleicht im späten 16. Jh. begonnen und bis Mitte des 17. Jhs. fortgeführt wurde und die einschlägigen Praktiken im spätmittelalterlichen Island anschaulich vermittelt. Die 47 Zaubersprüche und Siegel sind teils in Latein, teils in Runenschrift abgefasst und … Weiterlesen

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Galenik

Traditionelle Bezeichnung für Arzneimitteltechnologie. Ursprünglich verstand man unter G. nur das Herstellen von Zubereitungen aus Drogen, die eine komplexe Mischung von Drogeninhaltsstoffen enthielten, wie z.B. Tinkturen, Extrakte, Mixturen und Elixiere. Die Bezeichnung G. geht auf den griechischen Arzt Galenos zurück, … Weiterlesen

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Galenos von Pergamon

Altgr. Γαληνός, dt. Galen; * zwischen 128 und 131 Pergamon/Kleinasien; † zwischen 199 und 216 Rom), griechischer Arzt und Anatom, der vorwiegend in Rom tätig war und als einer der bedeutendsten Ärzte des Altertums gilt, dessen Lehre für 1500 Jahre … Weiterlesen

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Galeotti, Maurizio/Martius

* Um 1427 Narni/Umbrien; † 1497; italienischer Humanist, Arzt und Astronom. G. studierte in Padua und Ferrara Medizin, wo er mit dem Gelehrten Janus Pannonius eine lebenslange Freundschaft schloss. Auf dessen Einladung kam er schließlich 1461 nach Ungarn und wurde … Weiterlesen

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Galeru

Auch Galaru (Myth. der Aborigines), australische Riesen- und Regenbogenschlange, deren Körper sich als Regenbogen über den Himmel spannt. Sie ist Symbol der Erneuerung und Erhaltung des Lebens. Sie hat zwei Djanggawul-Schwestern (Personifikation der Fruchtbarkeit und Ahnmütter der Menschen) verschlungen, was … Weiterlesen

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Galgani, Gemma

(* 02.03.1878 Borgonuovo di Camigliano bei Lucca/Italien; † 11.04.l903 Lucca), heilig (02.05.1940, Fest: 11. April), Apothekerstochter, war schon früh mystisch hoch begnadet. Am 08.06.1899 empfing G. die Wundmale (Dornenkrönung, Geißelung, Blutschweiß), die am Samstag und Sonntag verschwanden, sich aber jeden … Weiterlesen

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Galgóczy, Elisabeth

(* 27.06.1905 Szolnok/Ungarn, † 27.03.1962), stigmatisierte Mystikerin, Sühneseele, verfasste auf Geheiß ihrer Seelenführer ein Tagebuch über ihre mystischen Erlebnisse. Pfarrer Koloman Doroszlai († 1973) begleitete sie die letzten 20 Jahre ihres Lebens und nahm sie in seinem Pfarrhof in Kisújszallás … Weiterlesen

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Galigaï, Leonora

Auch Leonora Dori oder Leonora Dori Galigai (* 19.05.1568 Florenz; † 08.07.1617 Paris), Ziehschwester und Hofdame Maria von Medicis am toskanischen und französischen Hof. 1601 heiratete G. den aus niederem Adel stammenden italienischen Abenteurer Concino Concini, der sich im Lauf … Weiterlesen

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Galileo Galilei

(* 15.02.1564 Pisa; † 08.01.1642 Arcetri bei Florenz), italienischer Universalgelehrter. G. wurde als Sohn des Musikers Vincenzo Galilei, der einem Patriziergeschlecht der Stadt angehörte, und der Giulia degli Ammannati geboren. 1575 zog er mit seinen Eltern nach Florenz, kehrte dann … Weiterlesen

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Gall, Franz Joseph

(* 09.03.1758 Tiefenbronn bei Pforzheim, Baden; † 22.08.1828 Montrouge bei Paris, heute Département Hauts-de-Seine), deutscher Arzt und Hirnanatom, Begründer der Phrenologie. G. studierte ab 1777 zunächst Medizin in Straßburg, dann ab 1781 in Wien, wo er 1785 promovierte. Nach Vortragsreisen … Weiterlesen

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Galla

Akkadisch Gallu, sumerischer Unterweltsdämon. Der Vegetationsgott Dumuzi wurde von G.-Dämonen in die Unterwelt geführt. Griechische Schriftsteller übernahmen G. in der Namensform Gella und in der Bedeutung einer kinderraubenden Spukgestalt. Lit.: Haas, Volkert: Magie und Mythen in Babylonien: von Dämonen, Hexen … Weiterlesen

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Galläpfel

Diplolepis quercus-folii, im Volksmund Knoppern genannt; gelblich-braune, kugelförmige Auswüchse, wie sie sich besonders an der Unterseite von Eichenblättern finden. Sie werden dort durch den Stich der Gallwespe hervorgerufen. Die befruchteten Weibchen der Gallwespe legen im Frühjahr an den Eichenblättern ihre … Weiterlesen

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Galle

Mhd. galle, Gallenblase und deren Inhalt; gr. χολή cholé; lat. bilis; zähe Körperflüssigkeit, die in der Leber produziert, in der Gallenblase gespeichert und zu den Mahlzeiten in den Zwölffingerdarm (Duodenum) ausgeschüttet wird. Mythologisch gilt sie als kräftigend, weshalb Krieger zur … Weiterlesen

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Galley Beggar

Außergewöhnlicher englischer Geist; tritt angeblich or allem im Norden Englands in Erscheinung und wurde erstmals in Reginald Scots Werk The Discoverie of Witchcraft (1584) erwähnt, der als Skeptiker von Zauberei und Hexerei galt. Es handelt sich angeblich um einen sehr … Weiterlesen

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Gallo, Anna Maria Rosa Nicoletta OFM

(* 25.03.1 715 Neapel, † 06.10.1791 ebd.), Ordensname Maria Franziska von den fünf Wunden Christi, heilig (1867, Fest: 6. Okt.), stigmatisierte Mystikerin, trat mit 16 Jahren in den Franziskanerorden ein, dies auch, um sich den unguten Familienverhältnissen zu entziehen, da … Weiterlesen

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Gallu

In der sumerischen und altmesopotamischen Religion Dämonen der Luft, die in Menschengestalt mit Tierköpfen zumeist Krankheiten versinnbildlichten. Lit.: Mode, Heinz: Fabeltiere und Dämonen. Die Welt der phantastischen Wesen. Leipzig: Koehler und Amelang, 2005.

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Gallus

Lat., der Gallier; volksetymologisch Hahn; * um 550 in Irland oder – nach neueren Forschungen – im Raum Vogesen/Elsass; † 16.10.640, nach anderen Quellen 620 oder zwischen 646 und 650, in Arbon, Schweiz; hl. (Fest 16. Oktober). G. war Wandermönch … Weiterlesen

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Galmei

Bezeichnung für carbonatische bzw. silikatische Zinkminerale, insbesondere von Zinkcarbonat. Der G. war seit der Antike bis ins 18. Jahrhundert von besonderer Bedeutung für die Herstellung von Messing, da es metallisches Zink in der Natur nicht gibt und man keine Technik kannte, … Weiterlesen

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Galon

Riesenvogel der burmesischen Mythologie, der dem indischen Garuda entspricht. Lit.: Mode, Heinz: Fabeltiere und Dämonen. Die Welt der phantastischen Wesen. Leipzig: Koehler und Amelang, 2005.

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Galvanischer Spiegel

Magnetische Platte aus einem konkaven Kupferteil und einem konvexen Zinkteil. Dieser Spiegel wird in der Kristallomantie beim visionären Schauen verwendet und ist eine moderne Version der Kristallkugel. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon des esoterischen Wissens. München: Droemer Knaur, 1988.

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Gamaheu

Steine, denen durch magische Zeichen, Bildnisse und Figuren himmlische Kräfte einverleibt sind, worauf Paracelsus viel gehalten hat. Das Einfließen himmlischer Kräfte und Eigenschaften in die unteren irdischen elementaren Körper war für die Magier und Weisen gamhea. Das besagt Verlöbnis und … Weiterlesen

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Gamalei

(Hebr.), Edelsteine, die Tierkreiszeichen, Planeten, Monaten oder Tagen zugeordnet werden (astrolog. Edelsteinkunde). Zudem ist G. die Bezeichnung für jeden Stein, der astrologische, hermetische oder magische Siegel bzw. Sigillen hat. Paracelsus bezeichnet so Steine, deren Gravuren ein Abbild des Himmels sind. … Weiterlesen

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Gamygyn

Laut Pseudomonarchia daemonum ein Dämon, der zunächst die Gestalt eines kleinen Pferdes (nach anderen Quellen die eines Hundes) annimmt und sich dann in einen Menschen mit heiserer Stimme verwandelt. Das Zauberbuch Der kleinere Schlüssel Salomos spricht von G. als einem … Weiterlesen

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Gana

(Sanskr., Schar), die zwergenhafte, ursprünglich dämonische Gefolgschaft der Götter Rudra und Shiva. Als Anführer der Schar, der sog. Ganapati, werden Andhaka und Ganesha genannt. Lit.: Lurker, Manfred: Lexikon der Götter und Dämonen. Stuttgart: Kröner, 21989.

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Gandarewa

Nach dem Avesta, dem heiligen Buch der zoroastrischen Religion, ein im Wasser lebender Dämon, der immerzu danach trachtet, die gute Schöpfung zu verschlingen, bis er vom Helden Keresāpa getötet wird. Lit.: Lurker, Manfred: Lexikon der Götter und Dämonen. Stuttgart: Kröner, … Weiterlesen

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Gandharva

(Sanskr., gandharva; Pali gandhabbā), in den frühen Schriften der indischen Veden ein mit magischen Fähigkeiten ausgestattetes niederes Geistwesen, später ein Halbgott (upa-deva), der die Geheimnisse des Himmels und der göttlichen Wahrheit kennt und offenbart. G. bezeichnet in Theorie und praktischer … Weiterlesen

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Ganesha

Oder Ganapati (sanskr., Herr der Scharen), indischer Gott der Schreibkunst und der Weisheit, von Hindus und Jainisten gleichermaßen verehrt. Unter der Bezeichnung Vinayaka wird er auch im Tantra verehrt, wo er als begnadeter Tänzer und als Liebhaber gilt, der mehrere … Weiterlesen

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Gangerl

Nach dem Volksglauben eine Berggeist, der oft ein so heftiges Rauschen hervorbringen soll, dass ganze Felsblöcke herabrollen. Die Bezeichnung wird auch für den Teufel verwendet. In der Edda wird Odin-Wodan als Winddämon „Gangerli, der Wanderer“, beim dänischen Geschichtsschreiber Saxo „viator … Weiterlesen

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Ganges

Der heilige Fluss der Hindus entspringt im Himalaya und fließt über 2600 km bis zum Golf von Bengalen. Seine Wasser dienen zur Reinigung von Sünden bzw. zur pūjā (Verehrung) und ein Schluck davon wird, sofern möglich, einem Sterbenden gereicht, wiewohl … Weiterlesen

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Ganna

Germanische Seherin, wie Aurinia (DNP > Albruna) und Veleda. G. gehörte zum Volk der Semnonen und genoss große Verehrung, so etwa bei einem Empfang des Kaisers Domitian in Rom, wo sie als Begleiterin des Semnonenkönigs Masyos erschien (Paulys Real-Encyclopädie, Bd. … Weiterlesen

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Gans

Gänse (Anserinae) bilden in der biologischen Systematik der Vögel eine Unterfamilie der Entenvögel. Die Wildform besitzt eine vielseitige mythologische Bedeutung. In Ägypten gab es die Vorstellung einer Urgans, von der das Weltenei stamme. In China gehörte die G. zu den … Weiterlesen

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Gänsebeinorakel

Das Brustbein einer Gans, vorzugsweise einer, die am 11. November, dem Martinstag, oder zu Weihnachten verzehrt wurde, hing früher in so mancher Diele und diente der Wettervorhersage. Färbte sich das Brustbein ganz weiß oder knallrot, stand ein schneereicher und kalter … Weiterlesen

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Gänseblümchen

Bellis perennis, auch unter den Bezeichnungen Ausdauerndes Gänseblümchen, Mehrjähriges Gänseblümchen, Maßliebchen, Tausendschön, Monatsröserl oder schweizerisch Margritli („Kleine Margerite“) bekannt, gehört zur Familie der Korbblütler (Asteraceae) und ist eine der bekanntesten Pflanzenarten Mitteleuropas. Die Germanen hatten das G. ihrer Frühjahrs- und … Weiterlesen

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Ganymedes

Altgriech. Γανυμήδης Ganymếdês „der Glanzfrohe“, lat. Catamitus, dt. Ganymed, ist in der griechischen Mythologie ein Sohn des trojanischen Königs Tros und der Kallirrhoë sowie der Bruder von Assarakos und Ilos. Er galt als der „Schönste aller Sterblichen“ und wurde daher … Weiterlesen

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Ganzfeld

Als G. bezeichnet man ein Gesichtsfeld, in dem keinerlei visuelle Konturen vorhanden sind. Bei den sog. Ganzfeldexperimenten, einer Versuchsanordnung in der Parapsychologie, wird der „Empfänger“ daher in den Zustand einer milden sensorischem Deprivation versetzt, während der „Sender“ ein zufällig ausgewähltes … Weiterlesen

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Ganzheit

Im engeren Sinn ein „Gebilde“, dessen Eigenart sich nicht durch Zusammensetzen einzelner Teile ableiten, wohl aber durch den Satz „Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile“ verdeutlichen lässt. Der Begriff der Ganzheit wurde von Franz Krüger (1797-1857) in … Weiterlesen

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Ganzheitsmedizin

Umgangssprachliche Bezeichnung für eine Medizin, die sich um alle Bereiche des Menschen (insbesondere Körper und Seele) und seiner Umwelt bemüht, mit Betonung der Subjektivität und Individualität. Im fachlichen Bereich bedeutet G. das Suchen nach einer Synthese aus naturwissenschaftlicher und traditioneller … Weiterlesen

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Ganzopfer

> Brandopfer.

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Garabandal

San Sebastián de Garabandal, kleines Bergdorf im Kantabrischen Gebirge in Nordspanien. In G. soll zwischen 1961 und 1965 vier Mädchen zuerst ein Engel (18. Juni 1961) und dann, wie von diesem angekündigt, die Muttergottes als Maria vom Berge Karmel, wie … Weiterlesen

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Garbe

In der Landwirtschaft ein Bündel aus Getreidehalmen, einschließlich der sich am oberen Ende befindenden Ähren, und ein Symbol der Ernte und Fülle. Bei Ernteriten wurden häufig der ersten und letzten G. besondere Kräfte zugewiesen, sofern verschiedene Riten eingehalten wurden. In … Weiterlesen

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Gardner, Frederick Leigh

(1857 bis ca. 1930), Generalsekretär der SRIA (Societas Rosicruciana in Anglia) und Mitglied des Golden Dawn. G. arbeitete an der Börse und handelte nach seiner Pensionierung 1903 mit antiquarischen Büchern. Er ist Autor des dreibändigen Catalogue Raisonné of Works on … Weiterlesen

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Gardner, Gerald Brousseau

(* 13.06.1884 Blundellsands/Engl., † 12.02.1964), englischer Kolonialbeamter, Autor, Okkultist, selbsternannter Hexenmeister und Begründer der Wicca-Religion. 1900 übersiedelte G. nach Ceylon (Sri Lanka), wo er eine Tee-Plantage betrieb und in eine Freimaurerloge eintrat. Auf seinen Asienreisen kam er in Kontakt mit … Weiterlesen

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Gargoyles/Gargylen

Von altfr. gargouille, „Kehle“, „Rohr“, Abflussrinne; Wasserspeier in Gestalt von Fabeltieren oder Dämonen an weltlichen und kirchlichen Gebäuden, die ursprünglich dazu gedacht waren, das Regenwasser von den Wänden fernzuhalten. Die bekanntesten G. befinden sich an der Kathedrale Notre Dame in … Weiterlesen

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Garinet, Jules

(* 18.08.1797 Châlons-sur-Marne/Frankreich; † 21.08.1877), Jurist, Bibliophile und Autor von Histoire de la Magie en France (1818) mit einer Beschreibung des Sabbats, einer Abhandlung über Dämonen und über abergläubische Vorstellungen im Zusammenhang mit antiker und moderner Magie. Lit.: Garinet, Jules: … Weiterlesen

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Garland, Hamlin

(* 14.09.1860 West Salem, Wisconsin; † 04.03.1940 Hollywood, Kalifornien), US-amerikanischer Schriftsteller, gilt als einer der wichtigsten Naturalisten in der amerikanischen Literatur. G. ist Autor von 52 Büchern, erhielt Ehrendoktorate mehrerer Universitäten und war eines der frühesten Mitglieder der American Psychical … Weiterlesen

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Garm

In der nordischen Mythologie ein Hund mit vier Augen und blutender Brust, der am Totenfluss Gjöll den Eingang zur Unterwelt Hel bewacht und sich dort auf jeden stürzt, der sich ihm nähert. Beim Untergang der Welt kämpft er an der … Weiterlesen

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Garn

Sammelbegriff für alle linienförmigen textilen Gebilde; sinngemäß ein langes, dünnes Gebilde aus einer oder mehreren Fasern. Als textiles Zwischenprodukt kann es zu Geweben, Gestricken, Gewirken und Stickereien verarbeitet oder zum Nähen sowie zur Herstellung von Seilen verwendet werden. Früher spielte … Weiterlesen

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Garosmantie

Wahrsagen aus einer bauchigen, mit Wasser gefüllten Flasche, worin sich dem Auge des Sehers allerlei Figuren zeigen sollen. Lit.: Meyer, Joseph: Das große Conversations-Lexicon für die gebildeten Stände 1796-1856. Hildburghausen [u.a.], 1851.

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Garrett, Eileen Jeanette Vancho Lyttle

(* 17.03.1893 Beauparc/County Meath, Irland; † 15.09.1970 Nizza, Frankreich), Paragnostin, Autorin parapsychologischer Werke, Begründerin und bis zu ihrem Tod Präsidentin der Parapsychology Foundation. G. war dreimal verheiratet. Der ersten Ehe mit Clive Barry entstammten drei Söhne, die allesamt früh starben, … Weiterlesen

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Garten

Mhd. garto, „das Umzäunte“; abgegrenztes Stück Land, auf dem Pflanzen oder Tiere vom Menschen in Kultur genommen und somit gepflegt (kultiviert) werden. Zugleich ist der G. ein frühes Symbol der Geborgenheit und der Erquickung. Sprachgeschichtlich beruht der G. „Eden“ als … Weiterlesen

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Garuda

Sanskr., „der Verschlinger“; phantastisches Geschöpf der Hindumythologie, das für gewöhnlich als gekrönter Vogel oder als Vogel mit Menschenkopf dargestellt wird; Sohn des Kashyapa und der Vinata, symbolisches Reittier des Vishnu. Er erscheint, wenn er durch die Gedanken seines Meisters gerufen … Weiterlesen

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Garuda, Frater Recnartus

> Tränker, Heinrich.

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Gärung

Lat. fermentatio, wird heute als fermentkatalysierter biochemischer Prozess verstanden. „Das Fermentieren ist das Erhöhen eines Stoffes in seiner Substanz durch Zumischung eines ,Fermentes‘, das mit seiner geistartig verteilten Kraft den gesamten Teig ,massa‘ durchdringt und in seine Natur umwandelt.“ So … Weiterlesen

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Gasparetto, Luiz Antonio Alencastro

(*16.08.1949 Bairro do Ipiranga, São Paulo, Brasilien; † 03.05.2018 ebd.), einer italienischen Immigrantenfamilie entstammender Psychologe, Schriftsteller und automatischer Trancemaler (Psychopiktografiker). Seine medial begabte Mutter Zibia G. machte ihn mit den Lehren des Spiritismus bekannt. Mit 13 Jahren hatte er einen … Weiterlesen

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Gasparin, Comte Agénor de

(1810-1871), französischer Politiker, reformierter Publizist und Kämpfer für die Religionsfreiheit in Frankreich. G. war einer der ersten Erforscher des Tischchenrückens und der telekinetischen Bewegungen in einem Zirkel in Valeyres, Schweiz. Wenngleich er die Faktizität der paranormalen Phänomene bestätigen musste, war … Weiterlesen

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Gassner, Johann Joseph

Fürst Alexander zu Hohenlohe-Waldenburg (* 22.08.1727, Braz/Vorarlberg, Österreich; † 04.04.1779 Pondorf/Donau), kath. Pfarrer, Exorzist und Heiler. Die ersten Studienjahre verbrachte G. in Prag. Da während des Erbfolgekrieges in Böhmen die Schulen zeitweise geschlossen waren, kehrte er nach Österreich zurück und … Weiterlesen

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