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Blog-Archiv
La Nuza, Aloysius
(* 1591 Licerata, Sizilien; † 21.10.1656 Palermo), Sohn eines spanischen Hauptmanns, Jesuit und Volksmissionar von starker Ausdruckskraft, dessen Worte erstaunlicherweise von Zeichen begleitet waren, die diese noch bekräftigten. Im Informativprozess von Palermo im Jahre 1660 wird in der Positio super … Weiterlesen
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La Puente, Luis de
(* 11.11.1554 Valladolid/Spanien; † 16.02.1624 ebd.), spanischer Jesuit, Verfasser asketischer Schriften. Nach seinem Eintritt in die Gesellschaft Jesu studierte er unter dem berühmten Theologen Francisco Suárez. Bald nach seiner Priesterweihe im Jahre 1580 wurde er Novizenmeister und wirkte u.a. als … Weiterlesen
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La Salette, Marienerscheinung von
Am 19. September 1846 erschien dem damals elfjährigen Maximin Giraud und der fünfzehnjährigen Melanie Mathieu-Calvat auf der Bergalm hoch über dem Dorf La Salette bei Grenoble in den französischen Alpen die Gottesmutter mit umfangreicher Botschaft. Nach längerer Untersuchung erkannte der … Weiterlesen
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Laarss, R. H.
Pseud. (* 04.07.1870 Svinemünde; † 1951 Leipzig), eigentl. Dr. Richard Hummel, „Laarss“ war der Mädchenname seiner Mutter; 1893 Heirat mit Eleonore Theresa Martha Stübner aus Görlitz; zuerst Zahnarzt, später esoterischer Schriftsteller; gründete 1919 den „Talis-Verlag Dr. Richard Hummel“, in dem … Weiterlesen
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Labadie, Jean de
(* 13.02.1610; † 13.02.1674), gehörte 1625-39 dem Jesuitenorden in Bordeaux an und war dann als Weltpriester ein mitreißender Prediger. 1650 konvertierte er zur reformierten Kirche, war Rektor der Akademie von Montauban. 1669 seines Amtes enthoben, versammelte L. in Amsterdam eine … Weiterlesen
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Labarum
Eine von Konstantin dem Großen eingeführte Kriegsstandarte des römischen Heeres, entstanden nach dessen Sieg an der Milvischen Brücke 312 oder nach seinem Sieg über Licinius 324. Das L. besteht aus einer langen goldenen Lanze mit einem Querbalken, an dem ein … Weiterlesen
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LaBerge, Stephen
(* 1947), amerik. Buchautor, Unternehmer, Klartraumforscher, Mathematiker (Bachelor 1967, Univ. Arizona), Psychophysiologe an der Stanford Universität in Kalifornien. Schrieb 1980 seine Dissertation über den Klartraum (Lucid dreaming: an explorarory Study of consciousness during sleep), gründete 1987 das Lucidology Institute. Neben … Weiterlesen
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Labiomantie
(Lat. labium, Lippe; griech. manteia, Prophezeiung; engl. labiomancy), Wahrsagen durch Lippenlesen.
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Laboratorium
Bezeichnung für den Arbeitsraum des Alchemisten. Haupteinrichtungsgegenstand war der Herd. In einem gut eingerichteten L. mag es deren mehrere gegeben haben, mit unterschiedlichen Bestimmungen – beispielsweise lang andauernde Erwärmungen (bei der Fabrikation von Essenzen u.Ä.), hohe Temperaturen (bei Schmelzöfen) oder … Weiterlesen
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Laborgeräte
Für die praktische Arbeit des Alchemisten im Laboratorium war eine Vielzahl von L. erforderlich, die teilweise für die alchemische Anwendung konzipiert waren. Die frühesten griechischen Alchemistentexte beschreiben L. für die Destillation, die Fixation (das „Festmachen“ flüchtiger Körper) und sonstige Arbeiten. … Weiterlesen
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Labouré, Katharina
Eigentl. Zoé Labouré (* 02.05.1806 Fain-lès-Moûtiers/Burgund; † 31.12.1876 Paris), heilig (1947, Fest: 31. Dezember), Vinzentinerin in Paris, Mystikerin, Visionärin (Marienerscheinungen am 19.07., 27.11. und im Dez. 1830). Als Novizin wurde L. von ihrem Schutzengel in der Gestalt eines Knaben in die Klosterkirche … Weiterlesen
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Labre, Benoît Joseph
Auch Benedikt Joseph Labre (* 26.03.1748 Amettes, heute Département Pas-de-Calais; † 16.04.1783 Rom), Pilger und Mystiker, der 1881 von Papst Leo XIII. heiliggesprochen wurde. L., der Priester werden wollte, wurde im Alter von 18 Jahren von den Kartäusern in Neuville-sous-Montreuil … Weiterlesen
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Labyrinth
Irreführendes Wegesystem mit zahlreichen Richtungsänderungen. Die Herkunft des Wortes (griech. labyrinthos) ist ungeklärt. Das. L. gehört jedenfalls bereits der Megalithkultur an und findet in der Bronzezeit als Felsritzung und Steinsetzung seine Darstellung. Kretische Münzen zeigen das L. als rechteckiges, ineinandergeschachteltes … Weiterlesen
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Lachen, rituelles
Die Einheit von L. (risus) und Heiligem findet sich bei vielen Völkern. L. ist ein Zeichen von Heiterkeit und Lebendigkeit. Man betrachtete es als Sieg über die Kräfte des Bösen. Rituelles L. findet man in Rom während der Lupercalia, den … Weiterlesen
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Lachesis
(Griech.), eine der drei Moirai oder Schicksalsgöttinnen. Sie bemisst Art und Dauer eines Menschenlebens und erhält es durch alle Zufälligkeiten des Daseins. Akribisch beobachtet sie die Menschen und die Art, wie sie ihr Schicksal meistern. Da sie damit sozusagen eine … Weiterlesen
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Lachs
(Veraltet Salm von lat. salmo). Lachse sind verschiedene mittelgroße Fische der beiden Gattungen Salmo (Atlantischer Lachs, Meerforelle und Forelle) und Oncorhynchus (Pazifische Lachse und verschiedene pazifische Forellen) aus der insgesamt sechs Gattungen umfassenden Unterfamilie Salmoninae der Familie der Lachsfische bzw. … Weiterlesen
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Lacinius, Janus
Italienischer Mönch des 16. Jahrhunderts, bekannt als Alchemist und Autor des Buches Praeciosa ac nobilissima artis chymiae collectanea de occultissimo ac praeciosissimo Philosophorum lapide (Venedig: Aldus, 1546, 1554). Im Nürnberger Germanischen Nationalmuseum befindet sich eine illuminierte handschriftliche Wiedergabe dieser Edition, … Weiterlesen
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Lacnunga
Sammelwerk altenglischer Texte aus dem 11. Jh. mit teils magischem Inhalt. So werden Anweisungen zu Heilmethoden gegeben, von denen viele auf Zaubersprüche und Segen zurückgreifen. Verstreut finden sich auch immer wieder Heilmittel griechischen, römischen und jüdischen Ursprungs. Viele der darin … Weiterlesen
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Lactantius, Lucius Caelius Firmianus
Rhetor, der sich zum Christentum bekehrte und unter dem Eindruck der einsetzenden diokletianischen Verfolgung in Nikomedien (heutige Türkei) apologetische Schriften verfasste. Im 6. und 7. Buch seiner Divinae Institutiones (vermutlich entstanden 304-313 n. Chr.) schildert er das Ende der Welt, … Weiterlesen
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Ladon
(Griech.) 1. Name des sonst nur als „Schlange“ bezeichneten Drachen, der die goldenen Äpfel der Hesperiden bewacht. Unterschiedlichen Quellen zufolge ist er mehrköpfig und spricht dementsprechend mit vielen Stimmen. Herakles kann die Äpfel nur erlangen, wenn er entweder Atlas vorschickt … Weiterlesen
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Lady
Pferd einer Mrs. Fonda aus Richmond, Virginia, USA, das im Alter von drei Jahren mit Buchstaben und Zahlen operieren konnte, indem es mit den Hufen klopfte oder vorgegebene Buchstabentafeln mit den Nüstern berührte. J.B. Rhine untersuchte L., indem er Namen … Weiterlesen
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Lafitau, Joseph-François
(* 03.05.1681 Bordeaux; † 03.07.1746 ebd.), französischer Jesuitenmissionar, der nach fünfjährigem Wirken bei den Irokesen in Kanada (1712-17) das Werk Moeurs des Sauvages Amériquains, Comparées au Moeurs des premiers Temps, 2 Bde (Paris 1724, dt.: Leipzig 1987) verfasste. Er beschreibt … Weiterlesen
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Lafontaine, Charles Léonard
(* 27.03.1803 Vendôme, Loir-et-Cher/Frankreich; † 13.08.1892 Genf/Schweiz), öffentlich gefeierter Magnetiseur, untersuchte als Erster in breit angelegten Versuchen das mental-suggestive Einschläfern von Somnambulen (Hypnotisierten) auf Distanz. Das Experiment gelang in sehr vielen Fällen. L. berichtet auch vom erfolgreichen „Magnetisieren“ von Pflanzen. … Weiterlesen
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Laghiman
(Skrt., wörtlich: Leichtheit), spezielle psychische Fähigkeit (siddhi). Durch Yoga-Übungen kann eine Gewichtlosigkeit eintreten, deren Folge das Schweben des Körpers ist. Im Westen ist dieses mehrfach bezeugte Phänomen als Levitation bekannt (z.B. bei Teresa von Ávila). Wenn das Bewusstsein sich vom … Weiterlesen
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Lahen
Dem Lamaismus zufolge himmlische Geister, die schon lange vor Erschaffung der Erde in immerwährender Wonne schwebten, welche übrigens sehr irdisch war und in Genüssen aller Art bestand. Über der Erde befanden sich 20 Welten, die von solchen L. bewohnt waren. … Weiterlesen
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Lahiri Mahasaya
(* 30.09.1828 Ghurnigram, Bengalen; † 26.09.1895 Varanasi, Indien), mit bürgerlichem Namen Shyama Charan Lahiri, geistlicher Lehrer, Yogi und Guru. Der Titel „Mahasaya“ soll ihn als „Große Seele“ ausweisen und seine herausragende Bedeutung unter den Yogis des 19. Jahrhunderts anzeigen. L. … Weiterlesen
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Laistrygonen
Gelten laut griechischer Mythologie als ein höchst unzivilisiertes Volk von Riesen und Kannibalen, die der Überlieferung nach häufig bei der italienischen Hafenstadt Formia lokalisiert werden bzw. gelegentlich auch in Sizilien beheimatet sein sollen. Auf der Heimfahrt des Odysseus von Troia … Weiterlesen
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Lakini
(Skrt.), Name der Shakti (dynamische Kraft) des Manipura Chakras, des dritten der sieben Haupt-Chakras. Die unteren sechs haben jeweils ihre eigene Shakti, ihre eigene Devi (Göttin). Sie haben auch einen Devata, also einen Aspekt Gottes. Die Kraft des Manipura Chakras, … Weiterlesen
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Laksanas
(Skrt., „Merkmale“). Merkmale auf einem Körper verheißen für Hindus Glück, wenn sie auf der rechten Seite (beim Mann) bzw. auf der linken Seite (bei der Frau) erscheinen. Der Begriff wurde auch für die fünf Kennzeichen eines vollständigen Purana (eine Klasse … Weiterlesen
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Lakshmi
Indische Göttin des Glücks und der Schönheit, auch Shri genannt. In den Veden galt sie als Gattin Varuntas oder Sūryas, im Hinduismus ist sie die Shakti von Vishnu. Für gewöhnlich wird L. als goldfarbene Göttin auf der Lotosblüte stehend oder … Weiterlesen
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Lallemant, Louis SJ
Auch Louis Lallemand (* 01.11.1578 Châlons-en-Champagne; † 05.04.1635 Bourges), französischer Priester, Jesuit und Theologe. L. trat nach der Ausbildung bei den Jesuiten 1605 in die Gesellschaft Jesu ein, empfing 1614 in Paris die Priesterweihe, wurde Spriritual im Kolleg in Bourges … Weiterlesen
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Lama
So heißen bei den Mongolen alle Geistlichen, bei den Kalmücken nur die vornehmsten und in Tibet allein der höchste Priester, der jedoch zum Unterschied von zwei anderen, ähnlich würdigen Geistlichen – dem Tischu-L. und dem Taranant-L. – Dalai-L. genannt wird. … Weiterlesen
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Lama-Tänze
(Tib., heilige Tänze), tibetisches buddhistisches Mysterienspiel, das vorwiegend von Lamas aufgeführt wird. Jede körperliche Bewegung hat dabei eine genau festgelegte symbolische Bedeutung. Solche Darstellungen werden normalerweise zu bestimmten Festen geboten, besonders zu Neujahr, wo sie auch zu exorzistischen Riten dienen, … Weiterlesen
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Lama, Friedrich Georg Ritter von und zu Büchsenhausen
(* 04.09.1876 Salzburg; † 09.02.1944 München), einem Südtiroler Adelsgeschlecht entstammender katholischer Journalist und Schriftsteller, der vom NS-Regime verfolgt wurde. Verteidiger der Echtheit der Stigmatisierung der Therese Neumann von Konnersreuth. 1908 Heirat mit Hedwig Agnes M. Bernhardt. L. kam als Vertreter … Weiterlesen
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Lama, Severin Ritter von
(* 22.08.1883 München; † 02.03.1978 Innsbruck), Bruder des Friedrich Georg von Lama, Herz Jesu-Missionar, Charismatiker, Mystiker, Exorzist. Lit.: Gutwenger, Lisl: Severin von Lama 1883-1978. Zwischen Charisma und Dämonen. Stein a. Rhein: Christiana, 1982.
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Lamaismus
Zahlreiche westliche Autoren und Tibetologen sowie einige tibetische Autoren bezeichnen mit diesem Ausdruck die vorwiegend im tibetischen, mongolischen und mandschu-tungusischen Kulturkreis verbreitete Form des Buddhismus. Bisweilen hat „Lamaismus“ einen abschätzigen Unterton im Sinne eines „entarteten“ Buddhismus erhalten. Davon abgesehen, lässt … Weiterlesen
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Lamaschtu
Dämonengestalt aus den Kulturen des alten Mesopotamien. Im sumerischen Mythos ist sie eine Tochter des Gottes Anu, die ihrer Bosheit wegen aus dem Himmel hinabgeworfen wurde. Im altbabylonischen Mythos wurde sie auf die Erde entsandt, um eine zu starke Vermehrung … Weiterlesen
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Lamb, Dr. John
(† 1628 London), englischer Arzt und Okkultist, der wegen seiner Beschäftigung mit schwarzer Magie Bekanntheit erlangte. Er war Leibarzt des Herzogs von Buckingham (Spitzname „des Herzogs Teufel“) und kam wegen Hexerei ins Gefängnis, wo er seine Studien der okkulten Wissenschaften fortsetzte, … Weiterlesen
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Lambdoma
Abgeleitet von dem griechischen Buchstaben Lamda. Auf den rechtwinklig zueinander stehenden Schenkeln werden Zahlenkolonnen angeordnet. Auf dem rechten Schenkel steigen die Zahlen von 1 bis unendlich, während der linke Schenkel die Brüche derselben Zahlen enthält. Der eine Schenkel entspricht der … Weiterlesen
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Lambert, G(uy) W(illiam)
(* 01.12.1889 London; † 15.12.1983), britisches Regierungsmitglied, befasste sich speziell mit Fragen der Parapsychologie. L. studierte am St. John’s College der Universität Oxford und war von 1913-1951 Mitglied des British Civil Service. Von 1938-1951 war er Assistent des stellvertretenden Staatssekretärs … Weiterlesen
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Lambert, Richard Stanton
(* 25.08.1894; † 1981), Biograf, Historiker und Rundfunksprecher, Gründungsredakteur von The Listener und Mitarbeiter der BBC und der CBC. Seine Bücher befassen sich hauptsächlich mit Geschichte und Biografien, er schrieb aber auch über Kriminalität, Reisen, Kunst, Radio, Film und Propaganda. … Weiterlesen
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Lambert, Rudolf
(*1886; † 30.12.1964), Mathematiker in Stuttgart, parapsychologischer Autor und Übersetzer (Werke von Geley, Richet), kritischer Medienforscher. W.: Geheimnisvolle Tatsachen. Gemeinverständliche Darstellung der Ergebnisse des experimentellen Okkultismus und Spiritismus. Stuttgart, 1921; Spuk, Gespenster und Apportphänomene. Berlin, 1923; Die okkulten Tatsachen und die … Weiterlesen
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Lambertini, Prospero
Papst Benedikt XIV. (* 31.03.1675 Bologna; † 03.05.1758 Rom), gelehrter Jurist, Reformator im Kirchenrecht, Begründer der Kirchenrechtsgeschichte, Erzbischof von Ancona und später von Bologna, Kardinal. L. regierte als Papst Benedikt XIV. von 1740-1758. Seine Entscheidung im Ritenstreit (gegen eine Anpassung … Weiterlesen
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Lambspring
Auch Lambspringk, unbekannter Autor eines alchemistischen Traktats mit 15 allegorischen Emblemen des Carmen de lapide philosophico, enthalten in der Triga Chemica des Nic. Barnaud, 1599, auch in die deutsche Sprache übersetzt („Lampspring, das ist ein herrlicher teutscher Traktat vom philosophischen … Weiterlesen
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Lamen
Oder Brustplatte, schont das Herz (Tipharet), wird entweder an die Robe geheftet oder quer über die Brust genäht. Auf ihm sind Symbole eingraviert, die mit sämtlichen Aspekten der magischen Intention in Beziehung stehen. Da als eine „aktive“ Form der passiven … Weiterlesen
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Lamia
(Griech. „Verschlingerin“, auch Lamo). In der frühesten Version des Mythos eine lybische Königin und Geliebte des Zeus, die zusehen musste, wie durch Heras Eifersucht ihre Kinder umkamen. Wahnsinnig vor Kummer verschlang sie Neugeborene, die sie den Armen ihrer Mütter entriss. … Weiterlesen
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Lamien
Im griechischen Volksglauben bis heute dämonische, vampirähnliche Bestien, die ständig begierig nach jungem menschlichen Blut sein sollen und angeblich nach einem Ungeheuer der griechischen Mythologie namens Lamia benannt wurden. Weitere Bezeichnungen sind Empusen, Mormolycien oder Striges. In die moderne Vampir-Literatur … Weiterlesen
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Lamm
Junges Schaf und in den Religionen der alten Welt eines der beliebtesten Opfertiere. Bei den Hethitern und Griechen wurde das weiße L. dem Sonnengott dargebracht, das schwarze den Göttern der Unterwelt. L.-Opfer waren besonders im Frühjahr üblich (u.a. bei Indern, … Weiterlesen
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Lammas
Eines der vier großen Jahreszeitenfeste der Hexen. Das L.-Fest, entstanden aus der keltischen Lugnasad-Feier, findet am 1. August statt und kündet die Ernte und den Herbst an. Das Fest wird durch Darbringung traditioneller Opfergaben begangen, mit denen man den Göttern … Weiterlesen
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Lampadomantie
Form der Wahrsagung, bei der die Flamme einer Kerze, Fackel oder Öllampe benutzt wird, deren Bewegungen und Veränderungen als Orakel gedeutet werden. > Pyromantie. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon des esoterischen Wissens. München: Knaur, 1988.
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Lampe
Repräsentiert häufig das nicht darstellbare Licht, oft unter dem Gesichtspunkt des individuellen geistigen Lichts, der einzelnen geistigen Wesenheit. So kann das Entzünden und Verlöschen einer L. Geburt und Tod eines Menschen bedeuten. In der Antike galt die L. auch einfach … Weiterlesen
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Lancashire Hexen
Die Hexenprozesse von Pendle aus dem Jahre 1612 gehören zu den bekanntesten und am besten dokumentierten in der englischen Geschichte. Die zwölf Angeklagten aus der Gegend um den Pendle Hill in der Grafschaft Lancashire wurden der Ausführung von zehn Morden … Weiterlesen
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Lang, Andrew
(* 31.03.1844 Selkirk; † 20.07.1912 Banchory, Kincardineshire), schottischer Philosoph und Dichter, Autor mehrerer Bücher über Psychologie, Anthropologie und Geschichte. Schon früh interessierten ihn paranormale Phänomene, jedoch nicht experimentell, sondern mehr aus psychologischer und historischer Sicht. 1906 trat er der englischen … Weiterlesen
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Lange Zählung
Kalendersystem der Maya, mit dem sie versuchten, von einem Tag Null ausgehend die Tage der Schöpfung exakt zu zählen. Der Tag Null wurde von den Maya festgelegt. Ähnliches kannte man bisher nur von den Babyloniern und den Hindus. Dieses System … Weiterlesen
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Langmann, Adelheid
(* 1306 Nürnberg; † 22.11.1375 Engelthal), Nonne und Mystikerin im Dominikanerinnenkloster Engelthal bei Nürnberg. Als Tochter des Nürnberger Ratsherrn Otto Langmann († 1327) und seiner Frau Mechthild (die 1350 selbst Nonne wurde) wurde Adelheid im Alter von 13 Jahren mit … Weiterlesen
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Langsdorff, Georg von
(* 14.07.1822 Rio de Janeiro; † 26.12.1921 Freiburg i.Br.), Zahnarzt, Parapsychologe, Schriftsteller, während der badischen Revolution 1848/49 Anführer der aufständischen Republikaner in Freiburg. 1848 floh L. in die Schweiz und anschließend in die USA, wo er sein Studium der Zahnheilkunde … Weiterlesen
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Langton, Walter
Bischof von Conventry und Schatzmeister von England, wurde neben anderen Verbrechen auch der Hexerei angeklagt. Ein gewisser Sir John Lovetots behauptete zudem, dass der Bischof mit seiner Stiefmutter Ehebruch begangen, den Mord an Lovetots Vater organisiert habe und ein Zauberer … Weiterlesen
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Lantoine, Albert
(* 31.01.1869 Arras, Frankreich; † 07.03.1949 Paris), Pseud. Simon Weimars, esoterischer Schriftsteller, Ehemann der Aquarellistin Blanche Lantoine, Historiker, Freimaurer. Ab 1901 Mitglied der Loge „Jerusalem Ecossaise“, später Mitglied des obersten Rates des AASR von Frankreich, Schüler des Hermetikers Oswald Wirth, … Weiterlesen
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Lanyi, Josef von
Dr., Bischof von Oradea Mare (Großwardein), erfreute sich der besonderen Gunst des Erzherzogs Franz Ferdinand, den er in die ungarische Sprache einführte. Am 28. Juni 1914 hatte der Bischof einen seltsamen Traum. P. Eduard Lanyi SJ, Professor am Pius-Internat zu … Weiterlesen
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Lanz von Liebenfels
Dr. Adolf Josef (*19.07.1874 Wien; † 22.04.1954 ebd.), ehemaliger Zisterzienser (Stift Heiligenkreuz in NÖ bei Wien, Ordensname Georg), gründete mit seinen Brüdern Herwik und Fridolin den antisemitischen „Ordo Novi Templi“ und war seit 1909 mit Hitler bekannt. Durch seine antisemitischen Ideen … Weiterlesen
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Lao Jun
Auch Laochün, die vergöttlichte Form Laotses, welcher der Überlieferung nach das Dao-De-Jing, den Grundlagentext des Daoismus, geschrieben hat. Er soll im 6. Jh. v. Chr gelebt haben. In den Götterstand erhoben wurde er im 2. Jh. n. Chr. L. wurde … Weiterlesen
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Laokóon
(Griech. Mythologie), Priester des Poseidon zu Troja, der die Trojaner davor warnte, das hölzerne Pferd der Griechen in die Stadt zu ziehen. Als bei einer Opferhandlung plötzlich zwei Schlangen aus dem Meer auftauchten und ihn und seine beiden Söhne umschlangen … Weiterlesen
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Laozi
Auch Lao Dse, Laotse; jap. Roshi, „Meister Lao“, „Alter Meister“), legendärer chinesischer Philosoph, der im 6. Jh. v. Chr. gelebt haben soll. Je nach Umschrift wird der Name auch Lao-Tse, Laotse, Lao-tzu oder Laudse geschrieben. Er gilt als Begründer des Daoismus (Taoismus). Das … Weiterlesen
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Lapidarien
Spezialwerke, welche im Detail die wunderbaren Kräfte von Edelsteinen aufführen. Derlei Bücher gab es bereits in der Antike, klassisch für das Mittelalter jedoch wurde erst De Lapidibus (Über die Steine) des Bischofs Marbod von Rennes, ein Traktat aus dem späten … Weiterlesen
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Lapis
(Lat. „Stein“), bezeichnet verschiedene rituell verwendete Steine im Kult der Römer. 1) Eine besondere Rolle spielt ein im Heiligtum des Jupiter Feretrius auf dem Capitol aufbewahrter silex (Kieselgestein) bei einigen altertümlichen Eidzeremonien, die nach dem in Eiden häufigen Prinzip der … Weiterlesen
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Lapis exilis
Mythischer Stein, durch den der Phönix seine Jugend wieder gewinnt. Er wird auch als gleichbedeutend mit dem heiligen Gral angesehen. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon des esoterischen Wissens. München: Knaur, 1988.
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Lapis Judaicus
Wird zum Teil als identisch mit dem Lapis exilis angesehen, manchmal auch als „Theolithos“ bezeichnet. Er soll aus Luzifers Krone gefallen und von den Engeln der Luft aufgefangen worden sein. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon des esoterischen Wissens. München: Knaur, 1988.
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Lapis Noster
Unser (der Alchemisten) Stein, in ähnlichem Sinn gebraucht wie aurum nostrum, „unser Gold“ – das von den Alchemisten so bezeichnete, durch die Tingierung unedler Metalle mit dem Stein der Weisen künstlich hergestellte Gold. Lit.: Biedermann, Hans: Handlexikon der magischen Künste. … Weiterlesen
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Lapis philosophorum
Der Stein der Weisen, bezeichnet in der Alchemie die zwischen dem 1. und 3. Jh. entwickelte Vorstellung von einem „Stein“, Lapis, der aus einer Substanz bestehen soll, welche unedle Metalle in edle Metalle und vor allem in Gold und Silber … Weiterlesen
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Lapislazuli
„Blauer Stein“. Die lateinische Bezeichnung ist auch die Wurzel der deutschen Synonyme Lasurstein und Lasurspat sowie der mineralogischen Bezeichnung Lasurit. Der Ursprung des Namens liegt im Persischen und kam über Arabien im Mittelalter nach Europa. Seit 9000 Jahren ist L. … Weiterlesen
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Lapithai
Mythischer thessalonischer Stamm, der vor allem durch seinen Kampf mit den Kentauren bekannt ist. Nach einer späteren Version sind die L. Nachkommen eines namengebenden Urvaters Lapithes oder Lapithas, der entweder von Apollon und einer Tochter des Flussgottes Peneios (Stilbe) oder … Weiterlesen
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Laplace, Pierre-Simon
Marquis de (* 23.03.1749 Beaumont-en-Auge/Normandie; † 05.03.1827 Paris), Mathematiker, Physiker und Astronom, der sich u.a. mit Differentialgleichungen und der Wahrscheinlichkeitstheorie beschäftigte. Laplace’s größtes wissenschaftliches Werk liegt auf dem Gebiet der Astronomie oder genauer der Himmelsmechanik. So verfasste er zwischen 1799 … Weiterlesen
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Lappen
Neue Bezeichnung: Samen, indigenes Volk im Norden Fennoskandinaviens, deren Siedlungsgebiet sich von der schwedischen Gemeinde Idre in der Provinz Dalarnas Iän im Süden über die nördlichen Teile Schwedens, Norwegens, Finnlands und im Nordosten bis zu den Küsten des Weißen Meeres … Weiterlesen
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Lappenbäume
Auch Lumpenbäume, heilige, meist völlig verdorrte Bäume, die oft neben Brunnen und Heilquellen stehen und deren Stämme und Äste bei den verschiedensten älteren und neueren Natur- und Kulturvölkern mit Opfergaben aus bunten Bändern, abgerissenen Kleiderfetzen und abgelegten Kleidungsstücken behängt werden, … Weiterlesen
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Lara
Auch Larunda, römische Göttin und Nymphe, die als Mutter der Laren, als Mater Larum, bezeichnet wird. Ihre Identität ist jedoch umstritten. Möglicherweise war sie eine Unterweltsgöttin, was die Auffassung ihrer Söhne, der Laren, als Dämonen unterstreichen würde. Eine neuere Interpretation … Weiterlesen
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Lararium
(Plural: Lararien), im römischen Haus ursprünglich der Kultschrein oder das Giebeldreieck der lares familiares, der Schutzgötter des Hauses bzw. der Familie. Der Lar familiaris wird üblicherweise als auf einem Bein tanzender, mit einer kurzen Toga bekleideter und mit Lorber bekränzter … Weiterlesen
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Lärche
(Larix), gehört zur Familie der Kieferngewächse (Pinaceae), heimisch in der nördlichen gemäßigten Zone. Großflächig bestandsbildend wachsen sie in den nördlichen Urwäldern Ostsibiriens, wo man sich den Weltenbaum als L. vorstellte, an dem Sonne und Mond in Gestalt eines goldenen und … Weiterlesen
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Larcher, Hubert
Dr., geb. am 26. Juni 1921 in Paris. Nach Abschluss der Pflichtschule studierte L. zunächst an der École des Roches und dann im Anschluss an einige Reisen Medizin in Montpellier und später in Grenoble, wo er u.a. Schüler (Philosophie) von … Weiterlesen
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Laren
(Lat. lares), männliche, zeugungsfähige römische Geister, die man in Häusern, an Wegen und Wegkreuzungen verehrte. Sie galten als Schutzgeister und Besitzer von Orten, etwa von Dörfern, Stadtvierteln, Straßen, Häusern, Dächern und Haustüren. Im Unterschied zu den Penaten, die an eine … Weiterlesen
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Lärmzauber
In vorchristlicher Zeit sollte Lärm die Zauberkraft der Dämonen brechen. Gepaart mit der Abwehr böser Geister tritt später die Lust am gemeinschaftlich erzeugten Lärm auf, der vielfach in strenger rhythmischer Ordnung erfolgt (z.B. bei Lärmumzügen), aber auch Freude am chaotischen … Weiterlesen
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Larvae
(Meist im Plural verwendet, sg. larva) oder Lemures (meist im Plural verwendet, sg. lemur), dt. Larven, waren in der römischen Religion die Geister der Verstorbenen. Die Unterscheidung zwischen lemures und larvae ist unklar, möglicherweise sind Erstere älter, zugunsten Letzterer aber … Weiterlesen
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Lasa
Jugendliche, meist geflügelt dargestellte etruskische Göttin oder Dämonin, die auf hellen Spiegeln zusammen mit Gottheiten, Heroen oder Nymphen auftritt. Ihr Name erscheint häufig mit Epitheta, die auf unterschiedliche, im Einzelnen noch ungeklärte Funktionen hinweisen. Auch die Abgrenzung zur etruskischen Vanth … Weiterlesen
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Laschut, Matousch
(20. Jh.), Waldaufseher, gab an, ihm sei am 1. Juni 1958 auf der Anhöhe des Berges Zivcak (Nordwestslowakei) Maria erschienen. Schon vor Jahrhunderten hatte dort eine Gräfin Kysuce bei einer Föhre gelobt, nach ihrer Genesung von einem Frauenleiden der Muttergottes … Weiterlesen
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Lasen
Gottähnliche, weibliche Wesen bei den Etruskern, geflügelt oder ungeflügelt, mit Kranz und Spiegel als Attribute, häufig reich geschmückt. Oft befinden sie sich im Gefolge der Liebesgöttin Turan, was besonders für die Acaviser (oder Achvistr) genannte Lasa zutrifft. Weitere L. sind … Weiterlesen
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Lasterallegorese
Laster wurden den Narren zugerechnet und im Mittelalter durch die L. dargestellt, welche die niederen Triebe des Menschen mit Tieren gleichsetzte: Hoffart (lat. superbia) = Pfau und Pferd; Neid (lat. invidia) = Drache; Zorn (lat. ira) = Löwe; Geiz (lat. … Weiterlesen
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Laszlo, Laszlo
(1898-1936), eines der bekanntesten Betrugsmedien Ungarns in den 1920er Jahren. Die Betrügereien von L. wurden von Baron Eugen von Schrenck-Notzing nach eingehender Kontrolle der Darbietungen schließlich aufgedeckt. Lit.: Shepard, Leslie A. (Ed.): Encyclopedia of Occultism & Parapsychology, vol. 2. Detroit: … Weiterlesen
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Latah
Eine in Malaysia und Indonesien auftretende psychische Störung, wobei vor allem erwachsene Frauen betroffen sind. L. zeichnet sich aus durch dissoziative Anfälle, die durch heftiges Erschrecken ausgelöst werden und zwischen 15 Minuten und mehreren Stunden andauern. Während dieser Zeit sind … Weiterlesen
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Lataif
(Arab.), besondere Wahrnehmungsorgane in der spirituellen Psychologie der Sufis, subtile menschliche Erfahrungs- und Handlungsfähigkeiten. Je nach Kontext werden unter L. auch die entsprechenden Qualitäten dieser Erfahrung oder Handlung verstanden, die durch bestimmte Farben charakterisiert sind: 1) Verstand (arab. galb, gelb, … Weiterlesen
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Latapie, Catherine
Bekannt als Latapie-Chouat, wurde 1820 geboren und lebte zur Zeit der Heilung in Lourdes am 1. März 1858, im Alter von 38 Jahren, mit ihrer Familie einige Kilometer von Lourdes entfernt, in Loubajac. Im Oktober 1856 stürzte Catherine von einem … Weiterlesen
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Lataste, Marie
(* 21.02.1822 Mimbaste bei Dax, Frankreich; † 09.05.1847 Rennes), französische Mystikerin und Ordensschwester in der Société du Sacré-Coeur de Jésus (Gesellschaft vom Heiligen Herzen Jesu (Sacré-Cœur)). Marie begann sich erst im Alter von zwölf Jahren, als sie zur Erstkommunion zugelassen … Weiterlesen
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Lateau, Louise
(* 03.01.1850 Bois d’Haine, Belgien; † 25.08.1883), betrifft einen der bestdokumentierten Stigmatisationsfälle. L. erlangte in den 1860er Jahren aufgrund ihrer Visionen und Stigmen eine solche Bekanntheit, dass sie innerhalb von drei Jahren von über hundert Ärzten und zweihundert Theologen untersucht wurde. … Weiterlesen
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Laterna magica
(Lat., „Zauberlaterne“) oder Skioptikon, Projektionsgerät, das vom 17. bis ins 20. Jh. in ganz Europa verbreitet war. Es handelte sich dabei um die technisch-apparative Zusammenfassung bekannter optischer Effekte in einem einzigen Instrument. Die verschiedenen Formen der Bildprojektion der L. werden … Weiterlesen
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Laterne
Lampe mit Gehäuse zum Schutz der Lichtquelle. Insbesondere in Japan gehören L.n als Sinnbilder des Lichts und geistiger Klarheit zur Ausstattung buddhistischer Tempel und Gärten. In der christlichen Tradition ist die L. auf den Gräbern Symbol des ewigen Lebens. Lit.: … Weiterlesen
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Laternenfest
(Chin. Rel.), eines der heitersten Feste im Reich der Mitte. Über die Entstehung gibt es unterschiedliche Versionen. Verbreitet ist vor allem die Sage von einem Mandarin, der seine leibliche Tochter vermisst habe. In der Meinung, sie sei von Räubern entführt … Weiterlesen
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Latifa
Ein Ausdruck, der von den Sufi-Mystikern für jedes Zeichen oder jede Regung der Seele benutzt wird, die einen solchen Einfluss auf das menschliche Leben haben, dass der Mensch es nicht in Worten ausdrücken kann. Lit.: Hughes, Thomas Patrick: Lexikon des … Weiterlesen
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Latinae feriae
Ein schon in uralter Zeit von den Latinern zu Ehren des Jupiter Latiaris auf dem über Albalonga gelegenen Albaner Berg gefeiertes Fest, das unter den Tarquiniern an Bedeutung gewann, nachdem Rom an die Spitze des Latinerbundes gekommen war und Jupiter … Weiterlesen
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Laton
In der Alchemie meist Bezeichnung für Messing oder andere Kupferlegierungen, wobei der Name vermutlich aus Alexandria stammt. Gleichzeitig ist L. auch ein geheimer Name für die in Umwandlung begriffene materia prima bei der Darstellung des Steins der Weisen, und zwar … Weiterlesen
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Lattiche
(Lactuca), Pflanzengattung in der Familie der Korbblütler (Asteraceae). Der Milchsaft, von dem sich der botanische Gattungsname Lactuca ableitet, enthält Bitterstoffe, die der Pflanze einerseits bei der Abwehr von Fressfeinden und Schädlingen helfen, andererseits den Wohlgeschmack des Gartensalats, der einzigen Lattichart … Weiterlesen
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Latúe
Der „Baum der Zauberer“, gilt für die Mapuche-Schamanen Chiles als das wichtigste Räucherwerk zur Vertreibung böser Geister, schlechter Stimmung, Sorgen und Trauer. Dazu wird das Kraut, immer mit anderen Substanzen vermischt, in das offene Feuer geworfen. L. wird als Aphrodisiakum … Weiterlesen
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Latz, Gottlieb
(1818-1893), Arzt in Essen, Mühlheim, Bonn und Dortmund, alchemistischer Schriftsteller, Verfasser von „Die Alchemie“, einem umfassenden Kompendium der spekulativen Alchemie, das von H. Blavatsky ausgiebig als literarische Quelle benutzt wurde. Nach L. gibt es sieben Geheimmittel (Arcanum): Schwefelsäure, Eisen, kohlensaures … Weiterlesen
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Lauch
(Altnord. laukr), auch Porree, ein Zwiebelgemüse, das hauptsächlich im Mittelmeerraum und in Europa angebaut und sowohl als Gemüse (Winterlauch) als auch als Küchengewürz (Sommerlauch) genutzt wird. Im germanischen Norden wurde er als besonders heilkräftige und magisch wirksame Pflanze betrachtet. Als … Weiterlesen
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Lauppert, Norbert
(† 24.01.1991 Graz), Theosoph, Bischof der Liberal-Kathol. Kirche, aus der er wieder austrat; ab 1927 Mitglied der Adyar-TG, 1964 bis 1980 Generalsekretär der österreich. Sektion der TG, Gründer des gleichnamigen Verlages in Graz und Redakteur der Zschr. Adyar 1946-1956, 1969-79. … Weiterlesen
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Laurentin, René
(*19.10.1917 Tours; † 10.09.2017 Evry/Frankreich), Prof. Dr. Dr., Theologe und Mariologe. Nach Abschluss der Grundschule besuchte L. die Mittelschule Sainte-Marie Cholet und trat 1934 in das Karmelitenseminar der Katholischen Universität von Paris ein. 1938 erhielt er an der Sorbonne das … Weiterlesen
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Laurentius von Rom
(† 10. August 258 in Rom), römischer Diakon zur Zeit von Papst Sixtus II., starb als Märtyrer; wird in mehreren Konfessionen als Heiliger verehrt. Sein Fest in der römisch-katholischen, der orthodoxen, der anglikanischen und der evangelischen Kirche ist der 10. August, … Weiterlesen
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Laurentius von Villamagna
Auch Laurentius de Maschi (* 15.05.1476 Villamagna, Italien; † 06.06.1535 Ortona), selig (Kultapprobation 1923, Fest: 6. Juni), Sohn der Adelsfamilíe de Mascolis (Maschi), Minorit, Prediger; besaß die Gabe der Weissagung und sah auch seinen eigenen Tod voraus. An seinem Grab … Weiterlesen
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Lauretus, Hieronymus
Auch Jeroni de Lloret (* 1506; † 1571), Benediktiner, Verfasser des für die barocke Allegorese zentrale und in ganz Europa bis in das 18. Jh. nachgedruckten Nachschlagewerks Silva Allegoriarum totius Sacrae Scripturae (Wald der Allegorien aus der Heiligen Schrift). Das … Weiterlesen
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Lavater, Johann Kaspar
(* 15.11.1741 Zürich; † 02.01.1801 ebd.), reformierter Theologe, Pfarrer in Zürich; Schriftsteller, Dichter von Kirchenliedern, ein Hauptvertreter der Physiognomik. Durch seine Physiognomische[n] Fragmente, zur Beförderung der Menschenkenntniß und Menschenliebe (4 Bände, 1775-78), in denen er Anleitung gab, verschiedene Charaktere anhand der Gesichtszüge … Weiterlesen
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Lavater, Ludwig
(* 01.03.1527; † 15.07.1586), Züricher Prediger, volkstümlicher Schriftsteller und Autor eines der ersten Bücher über Geister. L. war Sohn des Landvogts und späteren Züricher Bürgermeisters Hans Rudolf Lavater (1496/97-1557), besuchte ab 1538 die Klosterschule in Kappel und studierte später in … Weiterlesen
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Laverna
Altrömische Göttin, die am Aventin in Rom einen Altar besaß. Sie gehörte wahrscheinlich zu den Unterweltsgöttern, weil man ihre Opfergabe, wie in diesem Fall üblich, mit der linken Hand ausgoss. Spätestens seit Plautus (Aulularia 445) galt sie als Schutzgöttin der … Weiterlesen
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LaVey, Anton Szandor
Eigentlich Howard Stanton Levey (* 11.04. l930 Chicago, Illinois; † 29.10.1997 San Francisco, Kalifornien), Satanist mit elsässischen, georgischen und rumänischen Vorfahren, drogensüchtiger Sexualneurotiker mit antichristlicher Grundausrichtung, auch als Ausdruck seiner Protesthaltung gegen die von ihm als Heuchelei aufgefasste christliche Frömmigkeit … Weiterlesen
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Law, William
(1686-1761), Priester der Church of England. Da es ihm sein Gewissen nicht erlaubte, König Georg I. gegenüber den Treueeid zu leisten, verlor er seine Stelle am Emmanuel College in Cambridge. Er widmete sich daraufhin der Mystik und der Theologie und … Weiterlesen
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Laymann, Paulus
(* 1575 Arzl bei Innsbruck; † 13.11.1635 Konstanz), Jesuit, Beichtvater Kaiser Ferdinands II. Nach dem Studium der Rechte in Ingolstadt entschloss sich L. 1594, im Alter von 19 Jahren, Jesuit zu werden. Nach seiner Priesterweihe 1603 dozierte er in Ingolstadt … Weiterlesen
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Lazar von Hellenbach
> Hellenbach, Lazar Freiherr von.
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Lazarelli, Ludovico
(15./16. Jh.), Hermetiker, Herausgeber der sechzenten Schrift des Corpus Hermeticum (1507) und Verfasser eigener hermetischer Schriften, des Crater Hermetis (1549) und der Epistola Enoch. Letztere Abhandlung befasst sich mit der Gestalt des italienischen Alchemisten Giovanni Mercurio da Corregio, der 1484 … Weiterlesen
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Lazzari, Domenica
(* 16.03.1816 Capriana, Region Trentino/Südtirol; † 02.07.1848 ebd.), Müllerstochter, ekstatische Stigmatisierte, erste Ekstase am 12.06.1828. Ab 3. Juni 1833 kränklich, empfing sie am 10. Januar 1834 die inneren Stigmen, die in der Karwoche 1835 durchbrachen: Stigmen der Dornenkrone (53 einzelne kleine … Weiterlesen
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Le Fanu, Joseph Thomas Sheridan
(* 28.08.1814 Dublin; † 10.02.1873 ebd.), irischer Schriftsteller, zählt zu den bekanntesten Autoren klassischer Schauerliteratur. L. studierte am Trinity College in Dublin Rechtswissenschaften, interessierte sich nach seinem Studium jedoch mehr für Journalismus und veröffentlichte 1838 im Dublin University Magazine seine … Weiterlesen
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Le Loyer, Pierre
(* 24.11.1550 Huillé, Frankreich; † 27.01.1634 Angers), Rechtsanwalt, Humanist, Poet. L. versuchte, auf der Grundlage alter, mittelalterlicher und zeitgenössischer Texte eine Realenzyklopädie über außergewöhnliche Phänomene zu erstellen. Sein Beitrag zur Dämonologie besteht in erster Linie in dem Bemühen, deren Phänomene … Weiterlesen
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Le Verrier, Urbain Jean Joseph
Auch Urbain Leverrier (* 11.03.1811 Saint-Lô, Frankreich; † 23.09.1877 Paris), französischer Mathematiker und Astronom. Die meiste Zeit seines Lebens arbeitete L. am Pariser Observatorium, als dessen Direktor er fungierte, und gilt neben John Couch Adams durch die theoretische Vorhersage aus … Weiterlesen
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Le-hev-hev
(„Der uns zu sich zieht, um uns zu verschlingen“), in den Ritualen der melanesischen Inselbewohner von Malekula in der Südsee ein weibliches Ungeheuer, ein verschlingender Wächtergeist, eine negative Urmacht, verglichen mit den Unheilsfiguren einer Spinne, einer Krabbenfrau mit riesigen Scheren … Weiterlesen
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Leach, Sir Edmund Ronald
(* 07.11.1910 Sidmouth, England; † 06.01.1989 Cambridge, England), Ethnosoziologe, Vertreter der britischen Social Anthropology. Studium an der London School of Economics, arbeitete zwischen 1933 und 1936 in China; Feldstudien bei den Kachin in Myanmar (Burma). Später ging L. zur Armee … Weiterlesen
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Leadbeater, Charles Webster
(* 16.02.1854 Stockport, Cheshire/Eng1.; † 01.03.1934 Perth, Australien), einziges Kind eines Eisenbahnarbeiters; verbrachte die Jugendjahre in Südamerika. Mit Unterstützung seines Onkels, W.W. Capes, Lektor für Alte Geschichte am Queenʼs College, Oxford, wurde er 1878 zum Diakon geweiht und bekam eine … Weiterlesen
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Leade, Jane
(* März 1623 Norfolk; † 19.08.1704), christliche Mystikerin, deren spirituelle Visionen, die sie in einer Serie von Schriften zum Besten gab, maßgeblich die Gründung und die Philosophie der Philadelphian Society („Philadelphische Gesellschaft“, PhG), in Abgrenzung zu den Kirchen in London, … Weiterlesen
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Leaf, Horace
(1886-1971), bekannter britischer Lehrer und Autor von Büchern zu Spiritismus und Parapsychologie, besaß auch psychische Fähigkeiten wie Hellsehen, Psychometrie und Heilen. L. war Mitglied der Royal Geographical Society und hielt an der Johns Hopkins Universität, an der Oxford und Cambridge … Weiterlesen
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Leary, Timothy
(* 22.10.1920 Springfield, Massachusetts, USA; † 31.05.1996 Beverly Hills), US-amerikanischer Psychologe und Schriftsteller. 1959 wurde er Dozent an der Harvard University; befasste sich ab 1960 experimentierend mit psychedelischen Drogen, wurde wegen Verstoßes gegen das Marihuana-Gesetz wiederholt zu Freiheitsstrafen verurteilt, daher ständig … Weiterlesen
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Leben
Sammelbegriff für eine Vielzahl von Erscheinungen in der Natur, die sich in einem ständigen geregelten Austausch von Energie, Materie und Informationen befinden. Über diese Eigenschaften und ihre Entstehung oder ihren Umfang – ob selbst erhaltend und organisierend oder von göttlichen … Weiterlesen
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Leben nach dem Tod
Weder die Heiligen Schriften noch die Theologen bieten uns genügend Licht, um das künftige Leben nach dem Tod richtig zu beschreiben. Hier ist jenseits aller Diskussion die Auferstehung Christi das überragende historische Ereignis und der Kern seiner Botschaft, die besagt: … Weiterlesen
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Lebensbaum
Weitverbreitetes Symbol und Mythenmotiv, das von der schicksalhaften Verbundenheit von Baum und Mensch im irdisch-kosmischen Ordnungsgefüge ausgeht. Je nach Kultur ist z.B. vom Weltenbaum bei den nordischen Völkern, vom kosmischen Baum in Altmesopotamien und in der islamischen Mystik oder vom … Weiterlesen
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Lebensbilderschau
Bei plötzlicher Lebensgefahr auftretende außerordentliche Gedächtnisleistung‚ wobei in kürzester Zeitspanne im Bewusstsein des Erlebenden Erinnerungsvorstellungen aus seiner Vergangenheit in großer Zahl filmartig ablaufen. Hierbei handelt es sich um eine nicht-krankhafte Form der Hypermnesie. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. … Weiterlesen
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Lebensbuch
Die Bezeichnung entstammt der orientalischen Vorstellung einer göttlichen Buchführung (vgl. die Schicksalstafeln Nebos). Aufgezeichnet sind darin die Lebenstage eines jeden nach ihrer Zahl (Ps 139,16: „Deine Augen sahen, wie ich entstand, in deinem Buch war schon alles verzeichnet“) oder die … Weiterlesen
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Lebenselixier
Auch „Elixier der Unsterblichkeit“ genannt, ein Trank, der dem Trinkenden angeblich ewiges Leben und/oder ewige Jugend verleiht. Das Elixier soll auch alle Krankheiten heilen. Lit.: Shepard, Leslie A. (Ed.): Encyclopedia of Occultism & Parapsychology, vol. 2. Detroit: Gale Research Inc., … Weiterlesen
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Lebensenergie
Grundlage unserer Existenz. Jeder Gedanke, jede physische Funktion benötigt L. Beim Menschen wird sie für die Aufrechterhaltung der körperlichen und geistigen Systeme benötigt. Das betrifft u.a. das Knochensystem, das Herz-Kreislaufsystem, das Verdauungssystem, das Entgiftungssystem sowie das Immunsystem, um nur einige … Weiterlesen
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Lebensfaden
In der griechischen und römischen Mythologie Symbol für das menschliche Leben. Er wird von den drei Moiren bzw. Parzen gesponnen, die in der Ilias des Homer daher auch als Kataklothes (als „Zuspinnerinnen“) bezeichnet werden. Sie legen nicht nur die Länge … Weiterlesen
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Lebensfilm
Im paranormologischen Sinn das filmische Abrollen des persönlichen Lebens als rein innerpsychische Erfahrung. Lit.: Milsmann, Simone: Das Lebensfilm-Phänomen aus neuropsychologischer Perspektive: ein Vergleich auf affektiv-mnestischer Ebene. Bielefeld, Univ., Dipl.-Arb., 1996.
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Lebenshaus
(Per-anch), auch Haus des Lebens, Institution im Alten Ägypten, die u.a. die Funktionen eines Skriptoriums und einer Bibliothek wahrnahm. Da an diesem Ort wissenschaftliche und religiöse Werke nicht nur kopiert und aufbewahrt, sondern auch verfasst wurden, können die Lebenshäuser als … Weiterlesen
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Lebenskraft
Von dem Schweizer Ethnologen Felix Speiser (1880-1949) verwendeter Begriff zur Bezeichnung eines amorphen Vitalprinzips, das nach Vorstellung mancher Kulturen allem Leben innewohnt, sich in einem ewigen Kreislauf befindet und an keine bestimmte Form gebunden ist ‒ die Voraussetzung für das … Weiterlesen
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Lebensschau
Die Erfahrung einer Person, in einem Augenblick die Erinnerung oder die Wiederholung des Ablaufes ihrer ganzen Existenz zu erhalten. Lit.: Larcher, Hubert: Schlaf, Traum, Hypnose, Biokömese, Thanatose, in: Andreas Resch: Veränderte Bewusstseinszustände: Traum, Trance, Ekstase (Imago Mundi; 12). Innsbruck: Resch, … Weiterlesen
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Lebensschleife
Die ursprüngliche Bedeutung der L. ist noch umstritten. Als Hieroglyphe bedeutet das Zeichen „Leben“ (anch), als Symbol verweist es auf das göttliche, d.h. auf das ewige Leben und ist daher ein immer wiederkehrendes Attribut der Götter, die es dem König … Weiterlesen
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Lebenswasser
Nach babylonischer Auffassung ist dem Toten das Wasser unentbehrlich, um seinen Durst zu stillen. Der Verstorbene verlange daher nach reinem Wasser, das die Kraft hat, ihn aus der Unterwelt wieder zu befreien. So spielt das Wasser auch in der in … Weiterlesen
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Leber
(Altgr. hepar, lat. iecur), zentrales Stoffwechselorgan und die größte Drüse des Körpers bei Wirbeltieren. Sie gilt daher bei verschiedenen Völkern als Sitz der Lebenskraft, der Seele, des Zorns und der Liebe. Von daher stammen auch die Redensarten „frisch von der … Weiterlesen
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Leberschau
(Griech. Hepatomantie, Hepatoskopie), eine der zentralen und meistverbreiteten Praktiken der Opferschau im antiken Orakelwesen, inschriftlich bereits für die Mitte des 3. Jahrtausends v. Chr. nachweisbar. Der Opferpriester begann bei der L. mit dem linken Leberlappen, wo sich eine natürliche augenlidförmige … Weiterlesen
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Lebranchu, Marie
Sachverhalt: Marie Lebranchu, geb. 1857, lebte zur Zeit der Heilung am 20. August 1892, im Alter von 35 Jahren, in Paris. Nachdem bereits ihre Eltern an Tuberkulose verstorben waren, litt auch sie schon sehr früh an Lungentuberkulose mit tiefen Kavernen. … Weiterlesen
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Lecher-Antenne
Wurde von dem Physiker Reinhard Schneider entwickelt und funktioniert nach dem Prinzip der „Wellenlänge“. Mit dem radiästhetischen Instrument kann man verschiedene Strahlungen und Gegenstände ermitteln. Jede Art von Strahlen, ob Gitternetze, Wasseradern, Elektrosmog usw., besitzt eine eigene Frequenz. Bei der … Weiterlesen
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Lecour, Paul
(1871-1954), französischer Staatsbeamter, der sich der Erforschung mystischer und christlicher Themen widmete und 1926 an der Sorbonne die „Gesellschaft für Atlantische Studien“ gründete. Er fotografierte Eva C.s „Ektoplasma-Experimente“ und verfasste mehrere Bücher zu mystischen Themen, darunter Le Septième Sens und … Weiterlesen
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Lectisternium
(Lat. lectus, Bett, Kissen, und sternere, ausbreiten), feierliches Göttermahl im alten Rom, bei dem die Bildnisse der Götter oder deren jeweilige Attribute auf prächtige Polster, die mit kostbaren Decken drapiert waren, gelegt und mit daneben gestellten Speisen symbolisch bewirtet wurden. … Weiterlesen
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Lectorium Rosicrucianum
(LR), auch Schule des Goldenen Rosenkreuzes, 1945 oder 1946 in den Niederlanden gegründete internationale Neue Religiöse Bewegung. Das Gründungsjahr wird in den Schriften des LR allerdings mit 1915, 1924, 1925 und 1935 unterschiedlich angegeben. Historisch belegbar ist lediglich die Ablösung … Weiterlesen
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Leder
Durch Gerbung chemisch haltbar gemachte Tierhaut, deren natürliche Faserstruktur weitgehend erhalten ist. Vorstellungen, dass im L. noch verhängnisvolle Kräfte jener Tiere, aus deren Haut es gewonnen wurde, stecken würden und dass es durch deren Tod möglicherweise mit Unreinheit behaftet ist, … Weiterlesen
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Lederberger, Bernardine
(* 23.10.1801 St. Finden bei St. Gallen; † 10.05.1847), stigmatisierte ekstatische Mystikerin; am 10.02.1820 Eintritt in das Kloster der Kapuzinerinnen in Wonnenstein in Teufen/Schweiz, Sakristanin, Novizenmeisterin, Oberin 1832-1841. L. hatte Erscheinungen des Schutzengels, Mariens und verschiedener Heiliger. Jesus soll ihr … Weiterlesen
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Lee Penny
Berühmtes schottisches Amulett, dem Heilkräfte zugeschrieben wurden. Angeblich stammte es aus dem Orient und gelangte während der Kreuzzüge nach Schottland. Seine Geschichte steht in Zusammenhang mit dem Clan der Lockharts von Lee. Es handelt sich dabei um einen dreieckigen Karneol, … Weiterlesen
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Lee, Ann
(* 29.02.1736 Manchester; † 08.09.1784 Watervliet, New York), Gründerin der amerikanischen Freikirche der Shaker, einer der ungewöhnlichsten, langlebigsten und zugleich bekanntesten christlichen Gemeinschaften in der Geschichte der religiösen Utopismen in den USA. Von den Shakern wird sie als „Mutter Ann“ … Weiterlesen
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Lee, Sir Christopher Frank Carandini
(* 27.05.1922 London; † 07.06.2015 ebd.), Sohn eines englischen Offiziers und einer italienischen Gräfin; Schauspieler und Sänger, der für seine Darstellungen von Bösewichten Kultstatus erlangte. Zu seinen bekanntesten Rollen gehörten die Titelfigur in Dracula (1958) sowie zehn weitere Vampir-Filme. L. … Weiterlesen
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Leechbook
Auch Laecboc, magisch-medizinisches Manuskript aus der Mitte des 10. Jahrhunderts, das hauptsächlich medizinische Verschreibungen auf der Basis der antiken (Volks-)Medizin enthält. Als christlicher Zusatz erscheint die Verwendung von Weihwasser, Gebeten und Sakramenten zur Steigerung der Wirkkraft von Arzneien und Heilpflanzen. … Weiterlesen
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Leek, Sybil
(1922-1982), englische Hexe, Astrologin, selbsternannte Hellseherin, Autorin des Okulten. L. schrieb viele Bücher (60 Titel) über okkulte und esoterische Themen und wurde von der BBC als „Großbritanniens berühmteste Hexe“ bezeichnet. Sie war mit Aleister Crowley bekannt. 1964 übersiedelte sie in … Weiterlesen
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Leere
Die höchste transzendente Wirklichkeit jenseits aller Gestaltungen und Manifestationen, wird oft als Causa prima betrachtet und gelegentlich mit dem Göttlichen identifiziert. Kosmologen nennen sie das Chaos und Formlose. Die L. entspricht dem Ain Soph Aur, dem „grenzenlosen Licht“ der jüdischen … Weiterlesen
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Lees, Robert James
(* 12.08.1849 Hinckley, Vereinigtes Königreich; † 11.01.1931 Leicester, ebd.), britischer Spiritualist, Medium, Prediger, Schriftsteller und Heiler der späten viktorianischen Ära und des frühen 20. Jahrhunderts. Heute ist L. für seine Behauptung bekannt, die Identität von Jack the Ripper gekannt zu … Weiterlesen
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Leffas
Seit Paracelsus Begriff aus dem Okkultismus für den Astralleib von Pflanzen. > Floromantie. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon des esoterischen Wissens. München: Knaur, 1988.
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Legba
Auch Papa Legba, ein Geist oder Heiliger (Loa) in der afrikanischen und karibischen Religion des Voodoo, der in den betreffenden Ritualen eine zentrale Rolle einnimmt. Der Kult stammt ursprünglich aus dem Königreich Dahomey in Westafrika, verbreitete sich dann aber stärker … Weiterlesen
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Legenda aurea
(Lat., „goldene Legende“), eine von dem Dominikaner Jacobus de Voragine (1228/29–1298) vermutlich in den Jahren um 1264 auf Latein verfasste Sammlung von ursprünglich 182 Traktaten zu den Kirchenfesten und insbesondere Lebensgeschichten Heiliger und Heiligenlegenden. De Voragine,von 1292 bis zu seinem … Weiterlesen
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Legende
(Lat. legenda, das zu Lesende), eine mit Märchen und Sage verwandte literarische Gattung, in der historische Ereignisse durch spätere Hinzufügungen überhöht oder verfälscht wurden. L.n gründen meist, wie Sagen, auf einem wahren Kern, der fantastisch ausgeschmückt wird. Die in die … Weiterlesen
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Legion
(Lat. legio; engl. legion) steht: 1. Für Legion (Dämon), dämonische Erscheinung im Neuen Testament: „Jesus fragte ihn: „Wie heißt du? Er antwortete: Mein Name ist Legion; denn wir sind viele. Und er flehte Jesus an, sie nicht aus dieser Gegend … Weiterlesen
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Lehmann, Alfred Georg Ludwig
(* 29.12.1858 Kopenhagen; † 26.09.1921 ebd.), Studium bei Wilhelm Wundt, Prof. für Psychophysiologie in Kopenhagen, wo er ein Labor für experimentelle Psychologie einrichtete; scharfer Kritiker des Okkultismus und Spiritismus. Für L. haben paranormale Erscheinungen natürliche Ursachen. Aus seinem Werk bezogen … Weiterlesen
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Lehmann, Christian
(* 11.11.1611 Königswalde, Sachsen; † 11. Dezember 1688 Scheibenberg), evangelischer Pfarrer, der aufgrund seiner umfangreichen überlieferten Manuskripte als einer der bedeutendsten Chronisten des Erzgebirges und als wichtiger Zeitzeuge des Dreißigjährigen Krieges gilt. Im April 1638 trat L. das Pfarramt in … Weiterlesen
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Lehninsche Weissagung
Auch Vaticinium Lehninense, lateinisches Gedicht in 100 leoninischen Hexametern, das die künftigen Schicksale des Klosters Lehnin, der Mark Brandenburg und ihrer Herrscher kraft göttlicher Eingebung vorherzusagen behauptet. Die ab 1700 in Berlin bekannt gewordenen Abschriften bezeichnen es in einem lateinischen … Weiterlesen
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Lei Gong
Auch Lei Kung, chinesisch-daoitscher Donnergott, bezeichnet als „Herr des Donners“ oder „Mein Herr Donner“, dargestellt als hässlicher Mann mit Flügeln und Klauen. Seine Körperfarbe ist blau, seine Attribute sind Trommel, Hammer und Meißel. L. greift jeden Menschen an, der ein … Weiterlesen
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Leib
(Mhd. līp, Leben, Leib, Körper), bezeichnet in Philosophie und Theologie den lebendigen Körper von Menschen oder Tieren. Paracelsus unterscheidet beim Menschen dreierlei Leiber: 1. den elementischen Leib, der stofflich und animalisch sei und zu dem die niederen Triebe gehören; 2. … Weiterlesen
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Leib-Seele-Beziehung
Dem griechischen Denken war von den mythischen Ursprüngen her, philosophisch besonders im Platonismus ein Dualismus von Geist und Materie eigen, was zu einer Dualität im Wesen des Menschen führte: Geistige Seele und stofflicher Leib sind einander entgegengesetzte Realitäten. Aristoteles hat … Weiterlesen
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Leib, siderischer
In seiner Philosphia adepta schreibt Paracelsus im Kapitel Tod über das Kommen des siderischen Leibes: „Nun wisset vom Kommen des siderischen Leibes. Hören kann er nit, er kann auch nit reden, Augen hat er auch nit, drum sieht er auch … Weiterlesen
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Leichenbehandlung
Ist in zweifacher Hinsicht von Bedeutung. Sie soll einerseits dem Verstorbenen, anderseits den Hinterbliebenen zugutekommen. Unter den ersten Gesichtspunkt fällt alles, was in den Bereich richtiger Ausstattung für die Jenseitsreise oder zum Jenseitsaufenthalt gehört: Waschung, Einbalsamierung oder Räucherung als Mittel … Weiterlesen
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Leichentuch
Als L. bezeichnete man in Ägypten das Laken, in das die Mumie eingehüllt wurde. Es bildete lediglich einen Teil der Umwicklung, wie auch innerhalb derselben große, den ganzen Körper umhüllende Umschlagtücher mit Bindelagen zu wechseln pflegten. Ab dem Neuen Reich … Weiterlesen
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Leidener Papyrus X
Zusammen mit dem sog. Stockholmer Papyrus die vermutlich älteste kunsttechnologische Schriftquelle mit Rezepturen zur Herstellung von Farben und zur Metallverarbeitung. Ein Bezug zum religiösen Vorstellungsgut der Alchemie ist nicht gegeben. Der Text ist in griechisch-demotischer Sprache abgefasst und stammt aus … Weiterlesen
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Leidensmystik
Jene Form der christlichen Mystik, die sich in intensivem Erleben dem Leiden Jesu zuwendet. In der Kirchengeschichte trat die L. vor allem bei bei Franz von Assisi († 1226), Heinrich Seuse († 1366), Ignatius von Loyola († 1556) und Johannes … Weiterlesen
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Leidensweissagungen
In den synoptischen Evangelien bereitet Jesus seine Passion durch Leidensankündigungen vor. Markus setzt die Leidensankündigungen in das Zentrum seines Evangeliums. Die einzelnen Stadien der Passion werden prophetisch vorausgesagt. Der Leser soll nachvollziehen, dass Jesus sein Leiden vorausgewusst und dem göttlichen … Weiterlesen
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Leier
Symbol der göttlichen Harmonie und der harmonischen Verbindung zwischen Himmel und Erde. Die L. ist ein Attribut des griechischen Gottes Apollo und ganz allgemein ein verbreitetes Symbol der Musik und Poesie. Die Töne des Instruments galten verschiedentlich als zauberwirksam, so … Weiterlesen
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Leipter
In der Vorstellung der Germanen ein Unterweltsstrom, bei dem Eide geschworen wurden. Eidesleistungen bei Flüssen waren auch der Antike geläufig und gehörten möglicherweise zum indogermanischen Erbe. Lit.: Holzapfel, Otto: Lexikon der abendländischen Mythologie. Freiburg i.Br.: Herder, 1993.
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Leiter
Symbol des Aufstiegs, insbesondere der Himmelfahrt. Bereits die altmesopotamischen Stufenpyramiden galten als eine Stufe zum Himmel. In Ägypten wurden den Toten des Öfteren L.n mit in das Grab gegeben, auf denen der Verstorbene auf von Götterarmen gebildeten Sprossen zum Himmel … Weiterlesen
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Leitmeritzer Hellsehprozess
(1928-1930). In diesem Prozess in Leitmeritz, Böhmen, wurde Hermann Steinschneider, bekannt als Erik Jan Hanussen, des Betruges in 34 Fällen angeklagt, weil er Klienten aufgrund angeblicher paranormaler Erfahrungen beraten hatte. Hanussen verteidigte sich u.a. damit, dass er bei vergleichbaren Prozessen … Weiterlesen
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Lekal-Maske
Schreckliche Maske, die bei den Sulka in Neupommern (Papua-Neuguinea) üblich war und von der die älteren Eingeweihten viel zu sagen wissen, sie aber nicht zeigen können, weil sie nur in der Phantasie der Sulka existiert. Nach deren Angaben gleicht die … Weiterlesen
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Lekanomantie
(Griech. lekáne, Schale, Pfanne, Pott, und manteia, Wahrsagen), auch Lecanomantie, Lekonomantie (engl. lecanomancy, dish-divining), eine Form der Divination, die in den Bereich der Hydromantie gehört, da mit Hilfe von Wasser, das sich in einer Schale befindet, die Zukunft vorausgesagt wird. … Weiterlesen
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Lektisternien
(Lat., Bewirtungen), wurden nach griechischem Ritus, entweder regelmäßig oder in Fällen der Not, den Göttern dargeboten, indem man Polster herrichtete, auf die zur Entgegennahme des Mahles ihre Bilder gelegt wurden. In Rom geschah dies zum ersten Mal auf Weisung der … Weiterlesen
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Lektomantie
Wahrsagen mit Hilfe von mit Wasser gefüllten Schalen oder Becken (vgl. Hydromantie). > Lekanomantie. Lit.: Tuczay, Christa Agnes: Kulturgeschichte der mittelalterlichen Wahrsagerei. Berlin: Walter de Gruyter, 2012.
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Lekve Friedrich
Pseud. Rebbe Seir (* 26.02.1904 Wesel; † 26.08.1956 Hildesheim), Oberbürgermeister von Hildesheim; Nachfolger Aleister Crowleys als Großmeister des O.T.O., gründete nach 1945 die esoterische Geistesschule „Thelem Chassidim“. W.: Lekve, Friedrich: Das Beste. München: ARW, 1997.
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Leland, Charles Godfrey
(* 15.08.1824 Philadelphia/USA; † 20.03.1903 Florenz), Volkskundler, Schriftsteller, Herausgeber mehrerer Zeitschriften. L. studierte an der Princeton University, in Heidelberg und München sowie an der Sorbonne in Paris. Nachdem er dort an der Februarrevolution 1848 teilgenommen hatte, kehrte er in die … Weiterlesen
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Lemarchand, Marie
Sachverhalt: Marie Lemarchand wurde 1874 in Caen (Frankreich) geboren und am 21. August 1892 im Alter von 18 Jahren geheilt. Marie war von einem Lupusgeschwür, einer tuberkulösen Haut- und Flechtenerkrankung, befallen, welche die ganze linke Wange, die Lippen und einen … Weiterlesen
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Lemarie, Pierre Gastan
(1827-1901), Spiritist, Nachfolger von Allan Kardec ab 1870; Grabstätte mit Menhir ebenfalls auf dem Pariser Friedhof Père-Lachaise. Lit. Miers, Horst E.: Lexikon des Geheimwissens, München: Goldmann, 1993.
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Lemegeton
Der kleine Schlüssel Salomons, kann als Anleitung zum Maleficium gelten, Sammlung von Zauberbüchern: ‒ Goetia: Darin werden Namen und Funktion von 72 Dämonen genannt. Johannes Weyer benutzte diese Schrift für seine Pseudomonarchia daemonum. ‒ Theurgia Goetia: Thema sind die Dämonen … Weiterlesen
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Lemgoer Hexenprozesse
Die L. H. fanden großteils zwischen 1564 und 1681 statt und kosteten etwa 272 Menschen das Leben, wobei die Dunkelziffer weitaus höher sein dürfte. Von den Angeklagten wurde unter Folter ein Geständnis erzwungen, dem nach dem Todesurteil generell die Hinrichtung … Weiterlesen
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Lemke, Leslie
(* 31.01.1952 Milwaukee, Wisconsin, USA), blinder inselbegabter Musiker und Komponist. L. kam als Frühchen zur Welt und litt von Beginn an an zerebraler Lähmung und grünem Star, woraufhin ihm die Augen entfernt wurden. Aufgrund seines Gesundheitszustandes gab ihn die leibliche … Weiterlesen
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Lemp, Rebecca
(* Um 1550 Nördlingen; † 09.09.1590 ebd.), eine 1590 der Hexerei angeklagte Mutter von sechs Kindern, verheiratet mit dem Zahlmeister Peter Lemp aus Nördlingen in Schwaben/Deutschland. Der erhaltene Briefwechsel ist ein erschütterndes Zeugnis für den Hexenwahn des späten 16. Jh. … Weiterlesen
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Lemuren
So wurden im alten Rom nächtliche Spukgeister (lat. lemures) genannt, etwa bei Horaz. Ovid setzt die L. mit den Manen gleich, während sie von Varro mit den Larvae identifiziert werden. Erst später wurden unter L. die unheilbringenden, spukenden Geister bzw. … Weiterlesen
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Lemuria
Auch Lemuralia, römisches Fest zur Abwehr der Lemuren, der spukenden und Unheil verbreitenden Geister von Verstorbenen, das am 9., 11. und 13. Mai abgehalten wurde. Man glaubte, dass die Lemuren an diesen Tagen die Unterwelt verlassen dürften und in ihre … Weiterlesen
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Lenäen
(Griech. Lēnaia), ein dem Dionysos geweihtes Fest, das man im Monat Gamelion (julianischer Kalender: Januar) am Ende der ländlichen Dionysien beging. Es war ein städtisches und ein Kelterfest, das in Athen gefeiert wurde, und zwar größtenteils im Tempel des Dionysos, … Weiterlesen
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Lenau, Nikolaus
Eigentlich Nikolaus Franz Niembsch, ab 1820 Edler von Strehlenau (* 13.08.1802 Csatád, Königreich Ungarn; † 22.08.1850 Oberdöbling, Österreich), spätromantischer Schriftsteller, der, wenn er seine Gedichte vortrug, auf seine Zuhörer eine geradezu magische Wirkung ausgeübt haben soll. Durch den Einsatz ihres … Weiterlesen
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Lennhoff, Eugen
(* 24.03.1891 Basel, Schweiz; † 19.10.1944 London) Journalist und Freimaurer. L. studierte von 1909 bis 1912 Psychologie und Geschichte in Zürich und von 1912 bis 1913 Rechts-, Sozial-und Wirtschaftswissenschaften in Berlin. 1920 wurde er in Wien zusammen mit Oskar Posner … Weiterlesen
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Lenormand, Marie-Anne
(* 16.09.1768 od. 27.05.1772 Alençon, Frankreich; † 25.06.1843 Brüssel, Belgien), Kartomantin zur Zeit der Französischen Revolution, genannt „Sibylle des Faubourg Saint-Germain“ oder auch „Sibylle von Paris“. Die nach ihr benannten Lenormandkarten erinnern heute noch an diese Wahrsagerin, die das künftige … Weiterlesen
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Lentini, Dominikus
(* 20.11.1770 Lauria, Provinz Potenza, Italien; † 25.02.1828 ebd.). Mit 14 Jahren begann L. mit Studien in Literatur, Philosophie und Theologie; 1791 Eintritt in das Seminar von Policastro (Salerno), 1793 Diakonatsweihe in Mormanno. Nach der Priesterweihe am 8. Juni 1794 … Weiterlesen
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Leo-Exorzismus
Papst Leo XIII. (1878-1903) schuf nach seinem belegten Dämonen-Erlebnis den Kleinen Exorzismus (Exorzismus Leonis), der in Fällen von dämonischer Bedrängnis auch von Laien eingesetzt werden darf und daher auch „Laienexorzismus“ genannt wird. Er beginnt mit der Anrufung des HI. Erzengels Michael: … Weiterlesen
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Leo, Alan
Pseud. für William Frederick Allan (* 07.08.1860 Westminster/London; † 30.88.1917 Bude/Cornwall), Astrologe, Schriftsteller und Theosoph, Begründer der esoterischen Astrologie. Hrsg. des Astrologerʼs Magazine, Wegbereiter der modernen Astrologie. 1909 reiste er mit seiner Frau Bessie nach Indien zum Studium der indischen … Weiterlesen
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Leon Thaumaturgos
Hl. (Fest 20. bzw. 21. Februar in der griechischen Kirche). L. war Priester in Ravenna, folgte dem Sabinus auf den Bischofsstuhl von Catania, zeigte großen Einsatz für die Armen und wies den Zauberer Heliodorus aus. Den Beinamen Thaumaturgos verdankt er … Weiterlesen
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Leonard, Gladys Osborne
(* 28.05.1882; † 19.03.1968), britisches Trancemedium, das sich durch die Zusammenarbeit mit der Society for Psychical Research Verdienste erwarb. Auch Parapsychologen wie Oliver Lodge waren überzeugt, dass L. in Verbindung mit Geistern stand. Skeptiker hingegen glaubten, dass ihre Trance-Kontrollen ein … Weiterlesen
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Leonardo da Vinci
(* 15.04.1452 Anchiano (?) bei Vinci, Italien; † 02.05.1519 auf Schloss Clos Lucé, Amboise, Frankreich), eigentl. Lionardo di ser Piero da Vinci [Sohn des (Mes)ser Piero aus Vinci], italienischer Maler, Bildhauer, Architekt, Anatom, Mechaniker, Ingenieur und Naturphilosoph, der als einer … Weiterlesen
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Léonie
Berühmte hysterische Versuchsperson des französischen Psychiaters Pierre Janet (1859-1947). Bei L. hatte sich spontan eine Sekundärpersönlichkeit gebildet, die der Primärpersönlicheit in vieler Hinsicht überlegen war. Später trat noch eine dritte Persönlichkeit auf, die sich Leonore nannte. Leonie I ist die … Weiterlesen
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Leopard
(Panthera pardus), auch Panther oder Panter, ist eine Art aus der Familie der Katzen, die in Afrika und Asien verbreitet ist. Darüber hinaus kommt sie auch im Kaukasus vor. Nach Tiger, Löwe und Jaguar ist der L. die viertgrößte Großkatze. … Weiterlesen
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Leopardi, Giacomo
(1798-1837) italienischer Schriftsteller. L. verfasste eine satanische Hymne, die er an den altiranischen Gott Ahriman richtete und die 1898 postum veröffentlicht wurde. Die Hymne wird als ein Zeugnis satanischer Kultlyrik bezeichnet. Für L. ist das Böse der Urgrund allen Seins, … Weiterlesen
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Leprechaun
(Irisch leipreachán, luprachán, luchorpán, lucharmán, lucharachán usw.), im deutschen Sprachgebrauch irrigerweise oft auch einfach als Kobold bezeichnet; Wesen der irischen Mythologie, das zu den Naturgeistern gehört, die oft mit dem verborgenen Gold am Ende des Regenbogens in Verbindung gebracht werden. … Weiterlesen
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Lerche
Die Lerchen (Alaudidae) sind eine artenreiche Familie in der Ordnung der Sperlingsvögel (Passeriformes), Unterordnung Singvögel (Passeres). Die Familie umfasst mehr als 90 Arten, von denen die Mehrzahl in Afrika vorkommt. L.n sind Bodenbrüter, die ein Revier verteidigen. Der Gesang vieler … Weiterlesen
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Lerchheimer, Augustin
Pseud. f. Hermann Witekind, genannt Wilcken (1522 Neuenrade, Deutschland; † 07.02.1603), Philosoph, Mathematiker in Heidelberg, Autor zur Zeit der Hexenverfolgung, Gegner der Hexenverfolgungen, obwohl er am Hexenglauben festhielt. L. veröffentlichte 1585 unter dem Pseudonym Augustin Lercheimer von Steinfelden sein Buch … Weiterlesen
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Lerman, Jonathan
(* 1987 New York), Autist, Künstler, Inselbegabter. Die Mutter beschreibt Jonathan als fröhliches Kind, das bei der Feier des ersten Geburtstags in unkontrolliertes Weinen ausbrach und sich dann in ein tiefes und langes Schweigen hüllte. Die Eltern brachten ihn von … Weiterlesen
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Lerrac, Louis
Anagramm von Carrel, der unter diesem Pseudonym über Spontanheilungen berichtete, die er 1903 in Lourdes erlebte, vor allem über den Fall der Marie Ferrand (eigentlich Marie Baily). Sie litt nach seiner Diagnose an tuberkulöser Bauchfellentzündung im letzten Stadium. Ein weiterer … Weiterlesen
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Lesage, Augustin
L. (1876-1954) war ein französischer Bergmann und arbeitete eben in einer Grube, als eine Stimme ihm versicherte, dass er einmal Maler sein werde. Und so war es. Durch automatische Schrift wurde ihm erklärt, was zu besorgen sei. Dann fing er … Weiterlesen
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Lesage, Élise
Sachverhalt: É. Lesage wurde 1874 in Bucquoy, Frankreich, geboren und am 21. August 1892 im Alter von 18 Jahren geheilt. Élise litt an einem tuberkulösen „weißen Tumor“ im rechten Knie, der zu ihrer Zeit unter Jugendlichen sehr verbreitet war. Solche … Weiterlesen
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Leschie
Böse Waldgeister der slawischen Mythologie, die den Panen oder Faunen der Griechen und Römer ähnlich waren und vermutlich von diesen durch die Skythen zu den nördlichen Völkern gelangten. Man glaubte, dass die ziegenfüßigen und gehörnten Wesen ihre Größe willkürlich verändern … Weiterlesen
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Lesen verschlossener Briefe
Beliebter Taschenspieltrick, aber auch parapsychologisches Experiment. In der Antike hatte sich das Orakel des Jupiter Heliopolitanus in Baalbek darauf spezialisiert, Fragen, die in versiegelten Briefen vorgelegt wurden, ohne Öffnen der Umschläge zu beantworten. Werden mehrere Briefe verschiedenen Inhalts gemischt und … Weiterlesen
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LeShan, Lawrence
(* 08.09.1920; † 09.11.2020), amerikanischer Psychologe, Pädagoge und Autor des Bestsellers How to Meditate, eines praktischen Leitfadens zur Meditation. L. promovierte an der Universität von Chicago mit der Arbeit „Die menschliche Entwicklung“, arbeitete dann mehr als 50 Jahre als Klinischer … Weiterlesen
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Leshy
Auch Lesiy, in der Volks-Mythologie der Slawen ein Waldgeist oder Satyr mit halb menschlichen und halb tierischen Zügen. Traditionell stellt man sich L.s mit grünen Bärten und blauer Haut vor. Sie hausen in den Wäldern und locken nichtsahnende Reisende in … Weiterlesen
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Lessing, Gotthold Ephraim
(* 22.01.1729 Kamenz (Lausitz); † 15.02.1781 Braunschweig), bedeutender Dichter der Aufklärung. L. ist der erste deutsche Dramatiker, dessen Werk bis heute ununterbrochen in den Theatern aufgeführt wird. 1752 promovierte er zum Magister der Sieben Freien Künste. Nach mehreren Arbeitsstationen wurde … Weiterlesen
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Lethargische Biostase
Die Abkühlung des Körpers durch Anpassung an das Erkalten ist nicht die einzige Überlebensform durch Biostase. Es scheint, dass die Biostase auch einem Sauerstoffentzugsschock widerstehen kann, denn außer dem Ertrinken hat man den Fall eines japanischen Bergarbeiters beobachtet, der 21 … Weiterlesen
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Lethargische Zustände
Gekennzeichnet durch die Herabsetzung der Körperfunktionen bis zum Funktionsstillstand. Sie beinhalten zwei Zustände, Biostase und Thanatose, wobei Erstere reversibel, Letztere irreversibel ist. Die Biostase ist der Zustand des völligen Stillstandes der Lebensfunktionen ohne somatische Veränderungen. Dieser Stillstand bildet daher die … Weiterlesen
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Lethe
Nach Vorstellung der Griechen der „Strom des Vergessens“ in der Unterwelt, einer der fünf Flüsse des Hades. Er umfließt das Elysion, wo die Toten in ewiger Glückseligkeit leben. Wer vom Wasser des Flusses trinkt, verliert die Erinnerung an das irdische … Weiterlesen
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Letzte Dinge
Die vier letzten Dinge (lat. quatuor novissima oder quatuor ultima), auch die letzten Dinge (griech. ta eschata), sind Gegenstand der Eschatologie des Christentums. Sie werden in der Ordnung genannt, in der sie eintreten: Tod – Gericht – Himmel oder Hölle. … Weiterlesen
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Leubuscher, Rudolf
(* 12.12.1822 Breslau; † 23.10.1861 Berlin), Arzt und Psychiater. L. befasste sich besonders auch mit okkulten Phänomenen, die als Massenerscheinungen auftraten: Besessenheit, Lykanthrophie und Vampirismus. W. (Auswahl): Übersetzung und Überarbeitung von De la Folie des französischen Psychiaters Juste Louis Calmeil … Weiterlesen
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Leuchtender Embryo
In jüngerer Zeit erregte vor allem starkes Licht am Gnadenbild von Guadalupe, Mexiko, großes Aufsehen, das u.a. am 24. April 2007 beobachtet wurde. Es geschah am Schluss der Messe, als viele Gläubige auf dem Laufband am Bild vorbeifuhren und Fotos … Weiterlesen
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Leuchter, siebenarmiger
Schon in sumerischen Tempeln brannte vor den Götterstatuen geweihtes Öl in Kandelabern. Altorientalische Vorstellungen von einem kosmischen Lichterbaum (mit 7 Planeten) beeinflussten Gestalt und Bedeutung des siebenarmigen L.s im AT. Nach Sacharja (4,2-5,10) sind die 7 Lampen des L.s „die … Weiterlesen
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Leuchterweibchen
Auch Lüsterweibchen, meist hölzerner Hängeleuchter (Kerzenhalter) in Form einer weiblichen Halbfigur mit Fischschwanz, besonders im 16. Jh. beliebt; wohl mit der Symbolik der fischschwänzigen Sirenen verwandte Mischwesen (Melusine), wahrscheinlich in der Symbolik auf astrologische Vorstellungen rückführbar. Lit.: Becker, Udo: Lexikon … Weiterlesen
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Leuchtkäfer
Glühwürmchen, Symbol der Seele, die den Tod des Menschen überdauert und somit auch Symbol der Unsterblichkeit. Zugrunde liegen die Leuchtorgane einer weltweit in zahlreichen Arten verbreiteten Familie der L. Um die Zeit des Johannistages (Fest Johannesʼ des Täufers am 24. … Weiterlesen
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Leuchtung
Ältere theologische Bezeichnung für das „Strahlen“ des Antlitzes eine Ekstatikers. So wird von Johannes Colombini von Siena (1304-1367) berichtet, dass das Leuchten seines Gesichts in der Verzückung die Augen der Betrachter blendete. Zahlreiche Belege für das Strahlen eines Gesichts finden … Weiterlesen
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Leukipp von Milet
Griechischer Philosoph (* ca. 480 v. Chr.), gehörte zu den Vorsokratikern. Für die Esoterik ist L. vor allem im Hinblick auf erste Ansätze zur Entwicklung von Negativitätsvorstellungen bedeutsam. Er nahm ausdrücklich ein Nichtseiendes als etwas Bestehendes an, und zwar als … Weiterlesen
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Leuner, Hanscarl
(* 08.01.1919 Bautzen, Ostsachsen; † 22.06.1996 Göttingen), deutscher Psychiater und Psychotherapeut. L. ist Begründer der Katathym-Imaginativen Psychotherapie („Katathymes Bilderleben“) und gilt darüber hinaus als Pionier bei der wissenschaftlichen Erforschung und psychotherapeutischen Nutzung psychoaktiver Substanzen (sog. Psycholytische Psychotherapie). L. studierte zunächst … Weiterlesen
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Levana
(Lat. levare, aufheben), Schutzgöttin der Neugeborenen in der römischen Mythologie. Im alten Rom wurde dem Vater ein Neugeborenes vor die Füße gelegt, wenn er nicht sicher war, ob das Kind wirklich von ihm war. Hob der Mann das Kind auf, … Weiterlesen
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Lévi-Strauss, Claude
(* 28.11.1908 Brüssel; † 30.10.2009 Paris), französischer Ethnologe, gilt als Begründer des ethnologischen Strukturalismus. Während seines akademischen Wirkens war er vornehmlich mit der Elitehochschule École des hautes études en sciences sociales (EHESS) sowie dem Collège de France in Paris verbunden. … Weiterlesen
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Lévi, Éliphas
Pseud. für Alphonse Louis Constant (* 08.02.1810 Paris; † 31.05.1875 ebd.), französischer Diakon, Schriftsteller, Okkultist, gilt als Wegbereiter des modernen Okkultismus. Nach der Armenschule besuchte L. ab 1830 das Priesterseminar Saint Sulpice. 1835 zum Diakon geweiht, musste er das Seminar … Weiterlesen
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Leviathan
(Hebr. liwjatan, „der sich Windende“), kosmisches Seeungeheuer aus der jüdischen Mythologie. Seine Beschreibung enthält Züge eines Krokodils, eines Drachens, einer Schlange oder eines Wals. Am Ende der Welt soll L. von Gott besiegt werden. Im Christentum wurde L. als Dämon … Weiterlesen
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Levitation
L. bedeutet, „sich aus eigener Kraft vom Boden emporheben, sich der Gravitationskraft entziehen“. Viele Mystiker und Heilige erlebten L.en, vornehmlich in einem Zustand der Ekstase. Erste diesbezügliche Fälle traten im 13. Jh. auf. Bekannt sind z.B. die Levitationen des hl. … Weiterlesen
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Lewis, Harvey Spencer
Dr. (* 25.11.1883 Frenchtown, N.J./USA; † 02.08.1939 San José, Kalifornien), Theosoph, aufgewachsen in N.Y. City, verh. mit Martha Morphier, Methodist, Journalist beim New York Herald, rief 1904 das New York Institute for Psychical Research (intern bekannt als Rosenkreuzergesellschaft) ins Leben, … Weiterlesen
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Lewis, Matthew Gregory
(1775-1818), Pseud. Monk Lewis, engl. Diplomat und Schriftsteller; sein Roman The Monk von 1796 (Der Mönch, 1799 u. ö.) bildet den Höhepunkt des englischen Schauerromans und hatte vermutlich den deutschen Schauerroman Das Petermännchen (1791) von Christian Heinrich Spieß zum Vorbild. … Weiterlesen
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Lex Salica
(Pactus Legis Salicae, dt. Salisches Recht), spätantikes Gesetz der Völkerwanderungszeit, das nach traditioneller Auffassung 507-511 auf Anordnung des Merowingerkönigs Chlodwig I. mit dem Adel für die Franken im Frankenreich erlassen wurde. Bei dieser Datierung wäre es eines der ältesten erhaltenen … Weiterlesen
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Lex Talionis
(Lat. lex, Gesetz, talio, Vergeltung). Im deutschen weltlichen Recht war die Lex Talionis im 12 Jh. immer noch wirksam. Ein Ankläger, dem es nicht gelang, seine Anschuldigung zu beweisen, hatte dasselbe Strafausmaß zu erwarten wie der von ihm zu Unrecht … Weiterlesen
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Ley-Linien
Auch Leylines oder Leys, geomantische Verbindungslinien zwischen Dolmen und Steinkreisen und anderen megalithischen Monumenten. Die Linien sollen zusammen ein „Gitter der Macht“ ergeben. Als der eigentliche Entdecker der L. gilt der britische Amateur-Archäologe und Hobbyfotograf Alfred Watkins, der 1921 darauf … Weiterlesen
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Lha-Dre
Götter der tibetischen Bön-Religion. Als sich in Tibet der Buddhismus ausbreitete, wurden diese Gottheiten als Schutzgötter in das buddhistische Pantheon integriert. Dort gelten sie auch als „weltliche Gottheiten“, die sich von den symbolträchtigen buddhistischen Figuren unterscheiden. Lit.: Die Enzyklopädie der … Weiterlesen
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Lhamo
(Skrt. devi, tib. lha mo, Göttin), in der ikonographischen Darstellung auf einem falben Maultier durch den Blutsee reitende, schreckenerregende, weibliche Gottheit, die eine der bedeutendsten Yidam (Schutzgottheit) des Lamaismus bildet und als persönliche Schutzgottheit des Dalai Lama gilt. Lit.: Notz, … Weiterlesen
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Li-ki
Ritenaufzeichnungen eines der „Fünf kanonischen Bücher“ der Chinesen, Sammelwerk konfuzianisch-universistischer Lebensanschauung; größtenteil vermutlich entstanden zwischen dem 3. und 1. Jh. v. Christus; enthält Traktate über Riten, Kalender, Musik, Staats-Ethik u.a. Lit.: Bertholet, Alfred: Wörterbuch der Religionen. Stuttgart: Kröner, 1985.
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Lía Fail
Der Stein von Fál ist, neben anderen Symbolen, laut Legende der Krönungsstein der irischen Hochkönige, dessen Macht darin bestand, dass er angeblich aufschrie, wenn ein wahrer König sich auf ihn setzte. Der Stein befand sich angeblich genau in der Mitte … Weiterlesen
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Libanomantie
(Griech. libanos, Weihrauch; engl. libanomancy, livanomancy), Wahrsagen durch die Beobachtung und Interpretation brennenden Weihrauchs. Brennt der in die Glut gestreute Weihrauch schnell ab, gilt dies als positives Zeichen. Brennt er nicht oder schlecht, so ist dies ein negatives Zeichen. Lit.: … Weiterlesen
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Libation
(Lat. libatio, Trankopfer; libare, ausgießen), kultische Darbringung von Flüssigem; eine Form des Opfers, bei der rituell eine flüssige Materie (Wein, Öl, Milch, Honig, Wasser) aus besonderen Kannen auf die Erde oder mit einer Opferschale in das Opferfeuer gegossen wird. Häufig … Weiterlesen
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Libavius, Andreas
(Ca. 1550-1616), deutscher Arzt und Alchemist. L. erwarb 1588 den medizinischen Doktorgrad in Basel, ebenfalls 1588 Prof. für Geschichte und Poetik in Jena, 1591 Stadtphysikus in Rothenburg ob der Tauber, 1592 zusätzlich Schulinspektor am neugegründeten Gymnasium; von 1607 bis zu … Weiterlesen
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Libellen
(Odonata) bilden eine Ordnung innerhalb der Klasse der Insekten und gliedern sich in drei Untergruppen: Kleinlibellen, Urlibellen und Großlibellen. Dem Fluginsekt kam einst in ganz Europa große mythische Bedeutung zu. Seit der Spätantike haftet der L., ähnlich dem Schmetterling, die … Weiterlesen
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Libellus Merlini
Das Kleine Buch Merlins, eine dem Chronisten Geoffrey of Monmouth um 1135 zugeschriebene lateinische Abhandlung, welche Prophezeiungen des „Ambrosius Merlin“ enthält, i.e. die symbolische Vision der Schlacht zwischen dem weißen und roten Drachen, wobei der rote Drache die Briten versinnbildlicht, … Weiterlesen
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Liber
Altitalischer Gott der animalischen und vegetativen Fruchtbarkeit, wurde später mit Dionysos bzw. Bacchus identifiziert und erschien fast nur mehr als Weingott. Sein Fest, der 17. März, bekam politische Bedeutung durch den Brauch, an diesem Tag den Jünglingen erstmals zum Zeichen … Weiterlesen
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Liber AL vel Legis
Oder Book of the Law („Buch des Gesetzes“; ursprünglich Liber L vel Legis oder Liber Legis), eine 1909 in London erschienene Offenbarungsschrift des britischen Okkultisten Aleister Crowley. Sie bildete den ersten Band seiner Buchreihe The Equinox sowie die Grundlage der … Weiterlesen
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Liber Alfadhol
Ältestes arabisches Losbuch aus dem Bereich der Geomantie oder Sandkunst, soll aus der Zeit des Kalifen Harun al Rashid (786-809) stammen. Mit einem Stab wurden Punkte in den Sand oder auf Pergament gezeichnet, die dann zu Gruppen zusammengefasst und nach … Weiterlesen
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Liber consecrationum
Text, der in der Sammlung des „Münchener Handbuchs“, aber auch anderswo überliefert ist, und den Benutzer ermahnt, die Schrift gut verborgen aufzubewahren, damit sie nicht in die Hände „törichter Leute“ gelange. Dem Nigromanten schärft das Münchener Handbuch wiederholt ein, er … Weiterlesen
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Liber divinorum Operum
Die reifste Schrift der hl. Hildegard von Bingen, die Schau über Welt und Mensch, die in mehreren Fassungen vorliegt. Dabei ist erwähnenswert, dass sie in der Genter Fassung den Titel De operatione Dei trägt, während die späteren Manuskripte sie als … Weiterlesen
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Liber Lapidum
Ein um 1123 von Bischof Marbod von Rennes verfasstes Buch über Edelsteine, in dem diesen symbolische Werte oder Kräfte zugeordnet werden. So soll z.B. der Onyx Alpträume verursachen, der Saphir von Angst befreien und der Sardonyx das mystische Selbst repräsentieren. … Weiterlesen
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Liber Prodigiorum
Wunderzeichenbuch, dessen besonderer Wert gegenüber den Wunderzeichenberichten durch seinen Chronikcharakter gegeben ist. Es will nicht über ein singuläres Ereignis berichten, sondern anhand von chronologischen Wunderzeichenlisten über viele Jahre hinweg aufzeigen, dass es sich bei derlei Ereignissen nicht um Ausnahme- oder … Weiterlesen
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Liberalia
Auch Liberalien, ein jährliches Fest im antiken Rom, das am 17. März zu Ehren der Fruchtbarkeitsgötter Liber und Libera begangen wurde. Jünglinge erhielten zu diesem Anlass als Zeichen der Volljährigkeit erstmals die Männertoga (toga virilis). Als Opfergaben wurden Honigkuchen (liba) … Weiterlesen
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Libitina
Römische Göttin des Begräbnisses. In die in ihrem Hain errichtete Schatzkammer mussten auf Anordnung des Königs Servius Tullius bei Todesfällen Abgaben bezahlt werden. So wurde sie zur Leichengöttin der Römer, in deren Tempel und Hain alles zu finden war, was … Weiterlesen
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Libri
Im 1. Jh. v. Chr. ging man davon aus, dass die Etrusker in ihren Büchern bestimmte Offenbarungen übernatürlicher Art aufbewahrt hätten. Diese Bücher lassen sich im Wesentlichen unterteilen in libri fulgurales (Theorie des Blitzes), libri rituales (zu denen man die … Weiterlesen
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Libussa
Berühmte Königin von Böhmen, deren Ruf als gerechte Herrscherin und zugleich mächtige Zauberin weit verbreitet war. Nach dem ihr durch Losen das Reich zugefallen und sie somit genötigt war, sich einen Gemahl zu suchen, ließ sie ihr Pferd laufen, das … Weiterlesen
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Licht
Allgegenwärtige Erscheinung, die uns in ihren Wirkungen zwar vertraut, in ihrem Wesen aber weitgehend unbekannt ist. Von daher ist L. ein bevorzugtes Symbol für Immaterialität, Geist, Gott, aber auch Leben. Eine weitere Unterscheidung ist gegeben zwischen dem L. der Sonne, … Weiterlesen
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Licht der Natur
Ein Hauptbegriff des Paracelsus. Man versteht darunter ein aus der Erfahrung der Natur intuitiv gewonnenes Erkentniswissen im Menschen, das zugleich auch in allen Wesen von Anfang an verborgen liegt. Kosmologisch gesehen handelt es sich um eine verborgene Kraftausstrahlung der Natur, … Weiterlesen
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Licht und Finsternis
Der elementarste Wechsel, den der Mensch jeden Morgen und Abend erlebt. Dabei ist F. für ihn nicht einfach ein Mangel an L., sondern wie dieses etwas Stoffliches und Erschaffenes (Jes 45,7). Der Gegensatz von L. und F. kann zur Entgegensetzung … Weiterlesen
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Licht, elementisches
So nannte Paracelsus die Lebensäußerungen, die der reinen Instinktsphäre entstammen und daher nicht nur den Menschen, sondern auch den Tieren eigen sind. Der Begriff deckt sich zum Teil auch mit Licht der Natur. Lit.: Hiller, Helmut: Paracelsus-Lexikon. Anger: Verlag Eick, … Weiterlesen
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Licht, inneres
Das „innere Licht“ bildet das entscheidende Erlebnis des Schamanismus bei den Eskimo. Sein Erreichen kommt praktisch einer Initiationsprobe gleich. Der Kandidat erlangt diese „Erleuchtung“ (qaumaneq) nach langen Stunden der Meditation in völliger Einsamkeit. Die Erleuchtung bestehe „in einem geheimnisvollem Licht, … Weiterlesen
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Lichtalben
Gruppe von Alben, die der isländische Skalde Snorri Sturluson in Licht- und Dunkelalben einteilt. Nach ihm sind die L. in Álfheimr beheimatet, was er sich offenbar in himmlischen Regionen vorstellte. Tatsächlich bezeichnen die L. jene Gruppe (bzw. jenen Aspekt) der … Weiterlesen
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Lichtenauer Erklärung
Schlussdokument einer Dialogveranstaltung zwischen Freimaurern aus Deutschland, Österreich und der Schweiz und Vertretern der katholischen Amtskirche in Lichtenau, Oberösterreich, vom 3. bis 5. Juli 1970. Es beschreibt die Haltung der Freimaurerei gegenüber der katholischen Kirche und ist „eine umfassende Erklärung … Weiterlesen
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Lichtenberg-Figuren
Elektrische Figuren die von dem Naturforscher Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799) im Jahre 1777 entdeckt und nach ihm benannt wurden. Auf der oberen Platte eines Kondensator-Elektroskops setzte sich, wenn das Elektroskop geladen war, in verschiedenen Figuren Staub an. Später bestreute dann … Weiterlesen
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Lichtenberger, Johannes
Pseudonyme: Claromontanus, Peregrinus Ruth (* zwischen 1440 u. 1450 Grünbach bei Baumholder, Pfalz; † 1503 Brambach), eigentl. Johannes Grümbach vom Liechtenberg, dt. Astrologe, Hofastrologe Kaiser Friedrichs III. Sein Hauptwerk ist die auf den 1. April 1488 datierte und zunächst anonym … Weiterlesen
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Lichterscheinungen
Sie gelten als Begleiterscheinungen der religiösen Hingabe christlicher Heiliger, taoistischer Weiser, hinduistischer Yogis, buddhistischer Mystiker sowie der Sufis. In nahezu allen religiösen Überlieferungen gibt es Berichte über den Lichtglanz der Heiligen, der sich vielerlei Formen zeigte. Lit.: Murphy, Michael: Der … Weiterlesen
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Lichtjungfrau
Göttliche Gestalt und Seelenrichterin in der Gnosis, besonders der Pistia Sophia, und im Manichäismus, ebenso bei Jakob Böhme. Lit.: Bertholet, Alfred: Wörterbuch der Religionen. Stuttgart: Kröner, 1985.
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Lichtkörper
Okkulte Bezeichnung für den Astralleib. Magier glauben, der L. nehme die in der Vorstellung beschworene Form an, auf welche die Okkultisten ihr Bewusstsein übertragen und die sie so auf der Astralebene zum Leben erwecken können. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon esoterischen … Weiterlesen
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Lichtkreuz
Eine in Gnosis und Manichäismus geläufige kosmogonisch-kosmologische Vorstellung, die in erster Linie an die platonische Lehre von der Weltseele anknüpft, welche in Kreuzesform über den Kosmos gespannt sei, und daneben Aspekte der christlichen Erlösungsfunktion des Kreuzes aufnimmt. In der gnostischen … Weiterlesen
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Lichtmedium
Medium, bei dem psychokinetische Effekte auch dann auftraten, wenn die Sitzungen bei Tages- und Kunstlicht stattfanden. Lichtmedien waren u.a. Daniel Dunglas Home, Eusapia Paladino, Maria Silbert und Henry Slade. Lit.: Bonin, Werner F.: Lexikon der Parapsychologie. Bern/München: Scherz, 1976.
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Lichtmetaphsik
Metaphysische Betrachtung des Urprungs als lichten Grund des Seins, wobei die der sinnlichen Welt entlehnte Licht-Metapher das mit ihr bezeichnete Übersinnliche deshalb angemessen chrakterisieren kann, weil der transzendente Grund selbst seinem Wesen nach „lichthaft“ ist. Im MA werden der biblisch-christliche … Weiterlesen
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Lichtmystik
Die Mystik des Lichts wird der „Mystik der Dunkelheit“ des Gregor von Nyssa und des Pseudo-Dionysios gegenübergestellt. Der bedeutendste Vertreter der L. ist Evagrios Pontikos, für den der Intellekt Bild Gottes ist. Er kann also nicht aus sich heraustreten, sondern … Weiterlesen
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Lichtnahrung
Auch Breatharianismus, Bezeichnung für ein Konzept, wonach die für das Leben notwendige Energie nach Vorstellung ihrer Anhänger aus „feinstofflicher Energie“ gewonnen werden soll. Dadurch soll es möglich sein, ohne feste und flüssige Nahrung zu überleben. Berichte über Menschen, die angeblich … Weiterlesen
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Lichtphänomene
Verschiedene Formen von Leuchten bzw. Helligkeit, für die keine äußere chemisch-physikalische Ursache angegeben werden kann. Derlei Phänomene werden aus allen religiösen Traditionen berichtet. Sie treten im Zusammenhang mit asketischen Übungen (Fasten, Schlafentzug, Gebet, Versenkung) als Zeichen veränderter Wachbewusstseinszustände oder spontan … Weiterlesen
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Lichtsymbolik
Im religiösen Kontext verweist Licht stets auf das Gute, das Immaterielle, das Transzendente, das Göttliche und speziell im christlichen Verständnis auf den lebendigen Gott. Christus selbst hat sich „Licht der Welt“ genannt (Joh 8,12). Diese L. durchzieht das gesamte Johannesevangelium: … Weiterlesen
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Lichtvision
In der Mystik eine kontinuierliche, doch abgestufte, aber in keiner Weise beschreibbare Schau des Lichts. Denn, so schreibt Hildegard von Bingen: „Ich übergebe allen Schmerz und alle Bedrängnis der Vergessenheit, und was ich dann in dieser Schau sehe und höre, … Weiterlesen
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Lidwina von Schiedam
Auch Lidwy (* 18.03.1380 Schiedam bei Rotterdam/NL; † 14.04.1433 ebd.), heilig (Kultbestätigung 1890, Fest: 14. April), Leidensmystikerin, Visionärin, stigmatisierte Ekstatikerin, lebte 19 Jahre lang nur von der hl. Kommunion. Nach einem Rippenbruch beim Eislaufen (1396/97) wurde sie bettlägerig und ertrug … Weiterlesen
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Lie, Jonas
(* 06.11.1833 auf Hoen Gård, Hokksund; † 05. 0.1908 Stavern, Norwegen), Jurist, Schriftsteller und Dramatiker. Nach eigenem Bekunden verfügte er über das Zweite Gesicht. Nach erfolgreichem Studium praktizierte L. zwischen 1859 und 1869 als Rechtsanwalt in Kongsvinger. 1866 erschien seine … Weiterlesen
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Liébeault, Ambrose-Auguste
(1823-1904), französischer Arzt, bedeutender und erfolgreicher Hypnotiseur, der über 6.000 Patienten hypnotisch behandelte und dabei auch Zeuge von ASW-Leistungen seiner Patienten wurde. W. (Auswahl): Liébeault, A.-A.: Der künstliche Schlaf und die ihm ähnlichen Zustände. Leipzig/Wien: Franz Deuticke, 1892.
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Liebestränke
Pharmakologisch oder magisch wirkende Rezepturen, welche die Liebe zu einem Menschen wecken sollen. Ihre Wirkung soll sich beim gemeinsamen Genuss entfalten (wie bei Tristan und Isolde) oder sie werden in Auftrag gegeben, um die Liebe der heimlich verehrten und begehrten … Weiterlesen
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Liebeswunde
Was im Hohenlied (2,5) und bei Augustinus (Confessiones 9,2) noch metaphorisch formuliert wird, ist bei den Erlebnismystikerinnen ab dem späten Mittelalter ein Phänomen der Braut- und Passionsmystik, das ekstatisch erfahren wurde, wie bei Gertrud der Großen, Dorothea von Montau, P. … Weiterlesen
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Liebeszauber
Kann sich weißmagisch oder schwarzmagisch einstellen. Der weißmagische L. soll bereits vorhandene Gefühle verstärken und Blockaden oder Probleme lösen. Beim schwarzmagischen L. wird man wider Willen manipuliert. Geschichtlich gesehen spielte der L. in allen Zeitepochen, bei allen Völkern und Kulturen … Weiterlesen
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Lieder-Edda
Früher auch Sæmundr-Edda genannt, Sammlung von Dichtungen unbekannter Autoren. Stofflich werden mythische Motive, sog. Götterlieder aus der Nordischen Mythologie, behandelt, und die sog. Heldenlieder mit Stoffen aus der germanischen Heldensage bzw. Heldendichtung. Die Spanne reicht von dem historischen Kontext enthobenen … Weiterlesen
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Liégeois, Jules Joseph
(* 30.11.1833 Damvillers; † 14.08.1908 Bains-les-Bains, Frankreich), Jurist der École de Nancy, bekannt für seine Arbeiten über Hypnose und Kriminalpsychologie. L. wurde in eine wohlhabende Familie hineingeboren, studierte Jus und verteidigte 1863 seine Doktorarbeit Du prêt à intérêt en droit … Weiterlesen
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Lier, Gerda
G. Lier (* 24.04.1942; † 16.11.2009) erbrachte mit ihrer Dissertation über das Unsterblichkeitsproblem im Umfang von 1.457 Seiten eine Dokumentationsleistung im Bereich der Grenzgebiete der Wissenschaft, die höchste Anerkennung verdient. Gezeichnet von tödlicher Krankheit, versuchte L. noch mit letzter Kraft … Weiterlesen
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Lif und Lifthrasir
(Altnord. lif , „Leben“), Namen des Menschenpaares, das in der germanischen Mythologie als einziges den Fimbulwinter und die damit verknüpften Katastrophen übersteht und nach dem Ende der apokalyptischen Ereignisse die Welt mit seinen Nachkommen neu bevölkert. Lit.: Simek, Rudolf: Lexikon … Weiterlesen
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Ligatur
(Lat. ligare, binden), im paranormologischen Sinn eine Heiltechnik, bei der magische Objekte auf den Körper des Kranken gebunden werden. Lit.: Kieckhefer, Richard. Magie im Mittelalter. München: Beck, 1992.
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Liguori, Alfons Maria von
(* 27.09.1696 Marianella bei Neapel; † 01.08.1787 Nocera dei Pagani bei Neapel), hl. (Fest: 1. August), Volksmissionar, Gründer der Redemptoristen, Bischof, Moraltheologe, Kirchenlehrer, Patron der Beichtväter und Moralisten. 1696 aus adeliger Familie in Marianella bei Neapel geboren, studierte Alfons Rechte … Weiterlesen
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Likanomantie
(Engl. licanomancy), Wahrsagen durch Beobachtung von Reflexionen in stehenden Gewässern. Lit.: Wahrsagen. München: Ansata, 2006.
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Lilie
(Lilium), Pflanzengattung der Familie der Liliengewächse (Liliaceae) mit rund 125 Arten, von denen einige zu den ältesten Zierpflanzen überhaupt zählen und auch Verwendung als religiöse Symbole fanden. In ihrer weißen Farbe ist die L. ein Symbol des Lichts, der Reinheit … Weiterlesen
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Lilith
(Hebr. līlīt, akkad. lilītu, sumer. líl, Wind), Dämonin, beherrscht zusammen mit lilū und (w)ardat lilí (Magd des Lilū) den Sturm, sie verkörpert sinnliche Begierden, bringt Krankheit und Unheil. Alttestamentlich kommt L. nur in Jes 34,14 (lailā, Nacht), zum „Nachtgespenst“ degradiert, … Weiterlesen
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Lilitu
Babylonische Göttin, Vorform der hebräischen Lilith, Göttin der Dämonen, die kleinen Kindern den Tod brachte. Amulette, die um den Hals der Kleinen gelegt oder am Kopf eines Bettes aufgehängt wurden, sollten vor L. schützen. Lit.: Drury, Nevill: Magie: vom Schamanismus und … Weiterlesen
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Lilly, John Cunningham
(* 06.01.1915 St. Paul, Minnesota; † 30.09.2001 Los Angeles, Kalifornien), Biologe und Neurophysiologe. Bekannt wurde L. zunächst durch die Erfindung des Isolationstanks und seine Forschungsarbeiten über Delfine und deren Sprache. Später versuchte er, vorwiegend in Selbstversuchen, durch Sinnesdeprivation im Samadhi-Isolationstank … Weiterlesen
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Lilly, William
(1602-1681), englischer Astrologe, der durch die Veröffentlichung eines Horoskops für Charles I. bei dessen Krönung zum König von Schottland (1633) bekannt wurde. Ab 1642 publizierte er regelmäßig Almanache, wobei er es verstand, planetarische Konstellationen und politische Strömungen des Tages geschickt … Weiterlesen
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Limbus
Der L. (lat., Saum, Rand, Streifen) bezeichnet in der katholischen Theologie einen Ort (im Volksmund auch als „Vorraum“ oder „äußerster Kreis der Hölle“ bezeichnet), an dem sich Seelen befinden, die ohne eigenes Verschulden vom Himmel und der ewigen Anschauung Gottes … Weiterlesen
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Limus
Limus caelorum, der himmlische Grundstoff, der neben dem „limus terrae“ den anderen Teil, den ewigen Anteil der „Zusammensetzung Mensch“ bildet. Limus terrae, der Urstoff der Erde, der Lehm, aus dem Gott alles Tastbare schuf. Lit.: Paracelsus. Olten: Walter-Verlag, 1991.
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Lind, Johannes
Gründer des Linda-Bundes in Hamburg-Altona, 1911 von seiner Tochter, der Theosophin Katharina Maaß-Lind (1849-1937), umbenannt in „Bund der Freien Maurer“ mit Schwerpunkt Zahlensymbolik und Zahlenharmonisierungen; 1918 Gründung der Zschr. Zirkelblüten. Lit.: Maaß-Lind, Katharina: Der Stein der Weisen: das Buch der … Weiterlesen
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Linde
(Ahd. linta), Pflanzengattung in der Unterfamilie der Lindengewächse (Tilioideae) mit ca. 40 verschiedenen Arten, von denen mit Sommerlinde, Winterlinde und Silberlinde drei in Europa heimisch sind. Bei Germanen, Balten und Slawen galt die L. als heiliger Baum und wurde im … Weiterlesen
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Lindenberg, Wladimir
(* 16.05.1902 Moskau; † 18.03.1997 Berlin-Schulzendorf), russisch-deutscher Neurologe, Psychiater und Autor. L. studierte zunächst Malerei. Nach der Russischen Revolution musste er wegen seiner adeligen Herkunft seine Heimat verlassen. In Bonn studierte er dann bis 1926 Medizin und Psychologie. Nach der … Weiterlesen
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Lindholm, Amulett von
Aus dem 6. Jh. stammendes Fischbeinamulett, das im schwedischen Ort Lindholm gefunden wurde. Es trägt den Namen des Gottes Týr und zeigt außerdem Zeichenkombinationen, die als Text gelesen keinerlei Sinn ergeben und vermutlich irgendwelche magischen Kräfte entfesseln sollen. Ähnliche Inschriften … Weiterlesen
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Lindmayr, Maria Anna Josepha von Jesus
(* 24.09.1657 München; † 06.12.1726 ebd.), Armeseelenvisionärin, ab 1691 Terziarin, Chorfrau Ocarm Disc., 1712 Eintritt in das Dreifaltigkeitskloster der Karmelitinnen mit dem Ordensnamen Sr. Josepha von Jesus. Siebenmal sah sie in der Nacht vom 21. zum 22. Dezember 1690 (einem … Weiterlesen
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Lindwurm
(Ahd. lint, Schlange), Bezeichnung für ein schlangen– oder drachenartiges Fabelwesen. Der L. ist ein Schlangenreptil, das nicht nur äußerlich dem Drachen gleicht, sondern der Sage nach im Wesentlichen auch dieselben Eigenschaften besitzt. Der schlangenförmige Körper ist mit Schuppen besetzt, hat … Weiterlesen
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Ling Zhi
Im daoistischen Glauben die Pflanze der Unsterblichkeit, die auf den drei Inseln der Unsterblichkeit (Peng Lai, Ying Zhou, Fang Zhang) wachsen soll. Jedem, der sie isst, sei ein Leben von mindestens 500 Jahren beschieden. Der Name bedeutet „magisches Kraut“. L. … Weiterlesen
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Lingam
Auch Linga (skrt. wörtl.: Zeichen, Symbol, Ursprung), das nicht bildhafte Symbol der Hindu-Gottheit Shiva, das bereits in altindischer Zeit als einfache Steinsäule beschrieben wurde und Shiva in seiner göttlichen Schöpferkraft und männlichen Zeugungskraft gleichermaßen verkörpert. Das L. ist das Phallussymbol … Weiterlesen
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Lingbao Pai
(Chin., „Schule des Magischen Juwels“), religiöse Richtung des Daoismus, die sich ca. im 4. bis 5. Jahrhundert n. Chr. entwickelte und auf den Schriften des Lingbao Jing, einer Gruppe von 40 Texten beruht, die als Offenbarungen des Himmels angesehen wurden. … Weiterlesen
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Linker Weg
Andere Bezeichnung für Schwarze Magie. Die Herkunft der Bezeichnung wird unterschiedlich abgeleitet. So gibt es in der Kabbala die bösen Sephiroth, die der linken Seite Gottes entstammen ‒ eine Bezeichnung die möglicherweise dem Tantrismus entnommen wurde, wo es einen rechten … Weiterlesen
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Lipikas
In der Mythologie des Hinduismus die „Herren des Karma“, die das Gesetz verkörpern. Sie werden manchmal als Götter oder hohe Devas angesehen, welche die Menschen richten. Zutreffender wäre es jedoch, sie als selbstregulierende abstrakte Kräfte aufzufassen, welche die Ordnung in … Weiterlesen
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List, Guido von
(* 05.10.1848 Wien; † 17.05.1919 Berlin), Ordensname Fra Guido, Runenforscher, Ariosoph, gilt als Begründer der rassistisch-okkultistischen Ariosophie. 1908 bezeichnete er das Hakenkreuz als Symbol der Reinheit des arischen Blutes. In seinen Werken finden sich präfaschistische Ideologien (arische Rasse als Träger … Weiterlesen
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Litauische Religion
Aus der Zeit, als Litauer und Slawen noch zusammenwohnten, stammt die Verehrung des Perkun, des höchsten Gottes des baltischen Pantheons, die sich über die Jahrhunderte erhalten hat. Noch 1583 meldete der Bericht einer Jesuitenmission, dass dem Perkun, den man vor … Weiterlesen
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Literamantie
Wahrsagen aus Buchstaben (literae), vereinzelt auftretende Bezeichnung für die sonst Arithmomantie, Onomantie oder Onomatomantie genannte Methode, aus den Zahlenwerten der Buchstaben eines Namens die Zukunft des Namensträgers vorauszusagen. Lit.: Cocles, Bartolommeo della Rocca: Chyromantiae ac Phyionomiae Anastasis, Bononia, 1467-1504.
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Lithika
(Griech., lat. lapidaria, Steine), Bücher, in denen sowohl mineralogische Informationen als auch besondere angeblich magisch-medizinische Wirkungen von Edelsteinen aufgeführt sind. Sie gehören in den Kontext der seit dem 2. Jh. v. Chr. wachsenden Physiká-Literatur, in der ‒ beeinflusst durch orientalisches … Weiterlesen
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Lithomantie
(Griech. lithos, Stein; manteia, Wahrsagen; engl. lithomancy), Wahrsagen durch die Reflexion von Kerzenlicht auf Edelsteinen. Lit.: Wahrsagungen und Prophezeiungen. Amsterdam: Time-Life Bücher, 1991.
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Lithotherapie
(Griech. lithos, Stein; therapeia, Behandlung), Edelsteintherapie, auch als „Steinheilkunde“ bezeichnet, gehört zu den alternativmedizinischen Verfahren. Die Heilkraft der Edelsteine wird dabei ihrer Kristallstruktur mit einer bestimmten Anordnung der einzelnen Atome zugeschrieben, welche Schwingungen aussenden. Diese Heilweise mit Steinen lässt sich … Weiterlesen
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Little, Wentworth
(1840-1878), englischer Okkultist und Rosenkreuzer. Zunächst Anhänger von Éliphas Levi, gründete er 1866 die Rosicrucian Society, nachdem er alte Dokumente über die Rosenkreuzer entdeckt hatte. Die Namen der Grade wurden von den Gold- und Rosenkreuzern des 18. Jh. übernommen. Lit.: … Weiterlesen
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Lituus
Gekrümmter oder spiralförmig endender Stab meist aus Holz oder Metall, dessen Ursprünge komplex sind. Er entstand im etruskisch-italischen Kulturraum, unterlag aber auch orientalischen Einflüssen. Bei den Etruskern und im alten Rom galt der L. als Symbol von Macht und Würde … Weiterlesen
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Loa
Im haitischen Wodu Götter, von denen sich der Gläubige während seines Verweilens in einem Zustand der Trance besessen glaubt. Es gibt zwei Hauptgruppen von L.s: die Rada-Götter aus Dahomé (heute Benin) und die aus Amerika stammenden Petro-Götter. Die zerimonielle Anrufung … Weiterlesen
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Lobsang Rampa
Pseudonym des englischen Schriftstellers Cyril Henry Hoskin (* 08.04.1910 Plympton, Devonshire, England; † 25.01.1981 Calgary, Alberta, Kanada). L. ist Autor des berühmtem Weltbestsellers Das Dritte Auge, in dem die Initiationserfahrungen eines tibetischen Lama geschildert werden. Als man entdeckte, dass L. … Weiterlesen
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Loch
Symbol der Öffnung, gelegentlich auch des Aufbruchs in das Ungewisse, ebenso Symbol der Nichtigkeit und des Mangels. Die mit einem Loch versehene chinesische Jade-Scheibe „Iʼi“ ist ein Himmelssymbol, wobei das L. hier das Hereinscheinen der geistigen in die irdische Welt … Weiterlesen
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Loch Ness, Ungeheuer von
Auch „Nessie“ genannt, geheimnisvolles Seeungetüm, das angeblich im schottischen Loch Ness nahe der Stadt Inverness leben und im Verlauf der Jahre sporadisch beobachtet worden sein soll. Bereits im Jahr 565 soll der irische Mönch Columban von Hy im River Ness … Weiterlesen
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Locher, Theo
(* 26.10.1921 Interlaken, Schweiz; † 23.11.2010), Gymnasialprofessor, Parapsychologe. 1966 gründete L. die „Schweizerische Vereinigung für Parapsychologie“ (SVPP) in Brügge bei Biel/Bienne und 1985 die „Schweizer Stiftung für Parapsychologie“ (SSPP). Ab dem Jahr 1966 war L. u.a. Herausgeber und Redakteur des … Weiterlesen
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Lochsteine
Als L. bezeichnen Archäologen a) von Menschenhand durchlochte plattenartige Menhire unklaren Alters und mit unklarer Bedeutung b) vorzugsweise in Österreich vorhandene aufrecht stehende Steine mit künstlichem Loch, die seit dem Mittelalter als Gemarkungsgrenzsteine dienten c) die Ringsteine mesoamerikanischer Ballspielplätze. Als … Weiterlesen
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Lodge, Sir Oliver Joseph
(* 12.06.1851 Penkhull, Staffordshire, England; † 22.08.1940 Amersham, Wiltshire), Parapsychologe, Physiker. L. war ein Pionier der Funktelegrafie und konstruierte Zündkerzen, Vakuumröhren und Lautsprecher. 1902 wurde er aufgrund seiner Verdienste um die Wissenschaft geadelt. Von 1901 bis 1903 sowie 1932 Präsident … Weiterlesen
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Löffel
Ist formgeschichtlich in wenig wechselnder Gestalt bis in die jüngere Steinzeit zurückzuverfolgen und bis heute das wesentliche Essgerät. „Mit einem goldenen L. im Munde geboren sein“ bedeutet, als „Kind wohlhabender Eltern geboren sein“, mit Aussicht auf ein bequemes und erfolgreiches … Weiterlesen
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Löffelbiegen
(Engl. spoonbending) > Geller, Uri; Geller-Effekt.
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Logarithmomantie
(Engl. logarithmancy), aus Wortzahlen wahrsagen bzw. aus dem Zahlenwert der Buchstaben oder dem Buchstabenwert der Zahlen die Zukunft deuten. Lit.: Bächtold-Stäubli, Hanns (Hrsg.): Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens, Bd 5. Berlin: de Gruyter, 1987.
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Loge
Als Freimaurerloge wird zum einen eine Bauhütte bezeichnet, in der sich Freimaurer versammeln, um dort gemäß ihren Gebräuchen zu „arbeiten“. Zum anderen werden die Vereinigungen selbst so genannt. Die Freimaurerlogen in Deutschland organisieren sich in der Regel wie bürgerliche Vereine, … Weiterlesen
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Logoi spermatikoi
Nach der Philosophie des Stoizismus geht das schöpferische Logosfeuer als Samen (sperma) in die Materie ein, bildet und gestaltet, belebt und befruchtet sie und bringt aus ihr alle Einzeldinge zur Entwicklung. Die L. wirken auch in der Naturphilosophie des Paracelsus … Weiterlesen
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Logomantie
(Engl. logomancy), Wahrsagen durch Beobachten von Wörtern und Gesprächen im Hinblick auf den Gebrauch von magischen Wörtern. Lit.: Lyons, Albert S.: Das große Buch vom Wahrsagen. Köln: Dumont, 2004.
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Logos
(Altgr.), hat ein weites Bedeutungsspektrum. L. wird unspezifisch im Sinne von „Wort“ und „Rede“ sowie deren Gehalt („Sinn“) gebraucht, bezeichnet aber auch das geistige Vermögen und was dieses hervorbringt (wie „Vernunft“), ferner ein allgemeineres Prinzip einer Weltvernunft oder eines Gesamtsinns … Weiterlesen
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Logosmystik
Jene Ausprägung der Mystik, die sich in der Vereinigung des glaubenden und getauften Menschen mit dem Logos Jesus Christus und durch ihn mit dem ewigen göttlichen Urgrund verbindet. Lit: Vorgrimler, Herbert: Neues theologisches Wörterbuch. Freiburg i.Br.: Herder, 2000.
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Logurgie
Ein Begriff, der von dem Psychiater und Parapsychologen Hans Naegeli-Osjord (* 17.01.1909 Zürich; † 25.10.1997 Muri, CH) aus folgenden Gründen eingeführt wurde: „Die Bezeichnung „Logurgie“ statt „Geistchirurgie“ bewahrt vor der a priori-Annahme, dass Geistwesen im Spiele seien. Auch wird der Nichtkenner … Weiterlesen
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Löher, Hermann
(* 1595 Münstereifel; † 12.11.1678 Amsterdam), Bürgermeister, Stadtrat und Schöffe in Rheinbach. L. wurde durch sein 1676 veröffentlichtes Werk gegen die Hexenverfolgung bekannt, in dem die Schrift des Pfarrers Michael Stappert (Michael Stapirius) zu Hexenprozessen und Beschreibungen des Wirkens des … Weiterlesen
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Loka
Wichtiges Sanskrit-Wort, das in vielen gesungenen Mantras und auch in der indischen Philosophie (Vedanta, Tantra) eine wichtige Rolle spielt, zumal es vielfältige Bedeutung hat: freier Platz, das Freie; Raum, Platz, Stelle, freies Gebiet, freie Bewegung, Stätte, im Vedischen: freier Raum; … Weiterlesen
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Lokal paradoxe Wahrnehmung
Syn. sekundäre, tertiäre Wahrnehmung; ein Phantom erscheint auf Wunsch des Wahrnehmenden unmittelbar darauf einer anderen, räumlich weit entfernten Person. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Abensberg: Kral, 1972.
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Lokalgötter
Gottheiten, die an einen Ort gebunden sind. Das ist entweder bedingt durch ihre Naturgebundenheit an einen Baum, eine Quelle usw., oder ‒ beim Ahnen- und Heroenkult ‒ durch die Ortsgebundenheit ihrer Verehrer. Lit.: Bertholet, Alfred: Wörterbuch der Religionen. Stuttgart. Kröner, … Weiterlesen
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Lokalkult
Die an einen bestimmten Ort (Bezirk, Hain) gebundene Verehrung einer oder mehrerer höherer Mächte (numinose Gegenstände, Schutzgeister, Ahnen, Heroen, Götter), die meist nur von einem begrenzten Personenkreis ausgeübt wird. Im Gegensatz dazu gilt der Besuch an den heiligen Stätten der … Weiterlesen
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Lokapala
Skrt., „Weltenhüter“: 1) Hinduistische Gruppe von Schutz- und Wächtergottheiten der 4 bzw. 8 Himmelsrichtungen des Weltkreises. Zunächst gab es nur 4 für die Haupthimmelsrichtungen: Indra (Osten), Yama (Süden), Varuna (Westen) und Kubera (Norden). Später kamen 4 weitere für die Nebenhimmelsrichtungen … Weiterlesen
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Lokasenna
(Altnord., „Lokis Spottrede“), Götterlied der älteren Edda, dessen Dichter den Gott Loki über die gesamte Götterwelt beißende Schmähungen ausstoßen lässt, was einiges über den Charakter der heidnischen Götter offenbart, die in einem ziemlich vollständigen Pantheon vorgeführt werden. Lit.: Simek, Rudolf: … Weiterlesen
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Loki
Eine der zwiespältigsten Gestalten der nordischen Mythologie, der Gott des Feuers, der jedoch von solcher Verschlagenheit war, dass man auch an einen Dämon denken konnte. Er galt als Sohn des Riesen Farbauti, war also kein Ase. Andererseits stand er den … Weiterlesen
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Lombroso, Cesare
(1836-1909), italienischer Psychiater, Anthropologe, Kriminologe, Medienforscher, experimentierte mit Eusapia Paladino. L. vereinigte in seiner Person heterogene Persönlichkeitszüge. So erklärte er sich offen als Sozialist, Positivist, Philosemit, Rassist und Eugeniker; stand dem Okkulten und Paranormalen lange ablehnend gegenüber. Zu Beginn seiner … Weiterlesen
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Lomi
Eine von der Amerikanerin Alyssa Hall begründete Psychotherapie, die auf der Verbindung östlicher Weisheitslehren, der modernen Psychologie von Roberto Assagioli, Abraham Maslow und Fritz Perls sowie den Körpertherapien Rolfing, Gestalttherapie und Polaritätstherapie beruht. Lit.: Roberts, Marc: Das neue Lexikon der … Weiterlesen
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London Dialectical Society
> Dialektische Gesellschaft.
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Long Wang
Auch Lung Wang, gehört zu den chinesischen „Drachenkönigen“, die als Diener von Yuan-shi Tian Zong (dem „Erhabenen Himmlischen des Urbeginns“) oder von Yu Huang (dem „Jadekaiser“ und früheren Helfer Yuan-shis) betrachtet werden. Im Daoismus gibt es verschiedene Erscheinungsformen von L.: … Weiterlesen
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Long, Max Freedom
(1890-1971), amerikanischer Sprachforscher und Wiederentdecker des vermuteten psychologischen magischen Systems der Naturreligion der Hawaianer, dem er den Namen „Hung“ (Geheimnis) gab, das auf der Basis unterschiedlicher, aber miteinander verbundener hierarchisch strukturierter Ebenen des Selbst beruhen soll und durch bestimmte Techniken … Weiterlesen
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Longinussegen
Der hl. Longinus war nach dem apokryphen Nikodemusevangelium und nach der Legenda aurea jener römische Centurio, der Jesus nach dessen Tod einen Speer (die „Heilige Lanze“) in die Seite gestoßen haben soll (Joh 19,34) und der nach dem Matthäus- und … Weiterlesen
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Loos, Cornelius
(* l545/46 Gouda/Niederlande; † 1595 Brüssel), Pseud. Callidius Chrysopolitanus, Theologíeprof. in Mainz und ab 1585 in Trier, Pfarrer in Brüssel. W.: De vera et falsa magia. Köln, 1591. NB: Das genannte Buch wurde nur teilweise gedruckt, weil verboten und konfisziert, … Weiterlesen
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Looten, Thomas
(1599-1659), ein in Bailleul (zwischen Dunkerque und Lille in Frankreich) wegen angeblicher Hexerei Angeklagter, der einen Anwalt ablehnte, weil er sich für unschuldig hielt. Nachbarn hatten ihn bezichtigt, einem Kind verhexte Pflaumen gegeben und dadurch dessen Tod verursacht zu haben. … Weiterlesen
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Lorbeer
(Lat. laurus, engl. laurel), Pflanzenart der Gattung Lorbeeren (Laurus) innerhalb der Familie der Lorbeergewächse (Lauraceae), Symbol des Sieges, des Friedens und (als immergrüne Pflanze) der Unsterblichkeit, wird auch als Gewürzpflanze verwendet. Der L.baum gilt als heilbringend und entsühnend, dem Apollon … Weiterlesen
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Lorber, Jakob
(* 22.07.1800 Kanischa bei Marburg/Drau, Steiermark (heute Nagykanizsa, Ungarn); † 24.08.1864 Graz), altösterreichischer Musiklehrer, Mystiker, Visionär; konnte angeblich Verstorbene sehen und von ihnen Informationen übermitteln. L. war nur im weiteren Sinn ein Schreibmedium, denn er schrieb nicht in Trance, sondern … Weiterlesen
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Lords of the Day
(Herren des Tages), die 13 Gottheiten, die mit speziellen Tageszeichen (und Vögeln) verknüpft waren und ebenso mit den 13 Stunden eines aztekischen Tages. Das aztekische Buch Ton-Amalatl, das „Buch der Tage“, ordnet jeder Gottheit ein Tageszeichen und eine Zahl zu. … Weiterlesen
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Lore
(Lure), dem Alp verwandte männliche und weibliche Elementargeister, die den Menschen zu Liebesbindungen verlocken. > Loreley. Lit.: Meyers Konversationslexikon, 11. Bd. Leipzig/Wien: Bibliografisches Institut, 9. Aufl. 1896.
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Loreley
Wahrzeichen der Rheinromantik, schroff abfallender Schieferfelsen (132 m hoch), der das Bild der Flusslandschaft bei St. Goarshausen beherrscht. Unterhalb des Felsens zwängt sich der Rhein durch die ‒ auch wegen seines Echos berühmte ‒ engste und tiefste Stelle des Flussbetts. … Weiterlesen
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Lorica
Auch Brustpanzer-Zauber, keltischer Schutzzauber, der vornehmlich von Jägern, Kriegern und Reisenden angewendet wurde. Als St. Patrick von König Loegaires Truppen verfolgt wurde, erlegte er sich und seinen Mönchen einen komplizierten fith-fath (Zauber) auf, der darin bestand, dass sie sich allesamt … Weiterlesen
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Lorscher Bienensegen
Gehört zu den ältesten gereimten Dichtungen in deutscher Sprache. Der althochdeutsche Segen wurde im 10. Jh. kopfüber an den unteren Rand einer Seite der apokryphen Visio St. Pauli (Jenseitsvision) aus dem frühen 9. Jh. geschrieben. Das Manuskript entstand im mittel- … Weiterlesen
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Los
Herbeiführen einer Entscheidung durch das L. (mit Hilfe von Stäbchen, Würfeln, Zetteln u.Ä.), in vielen Kulturen schon seit dem Altertum bezeugt. Das L.verfahren dient der Herbeiführung einer Entscheidung nach dem Zufallsprinzip und kommt dort zur Anwendung, wo andere Auswahlverfahren willkürlich … Weiterlesen
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Losbrauchtum
Das Los zu werfen galt nach antiken Vorstellungen keineswegs als ehrenrührig, sofern es sich um die Erkundung des göttlichen Willens handelte. Im Mittelalter ging es dann um Zukunftsschau, um das Orakeln, wobei Karten, Bohnen, Losbriefe u.Ä. benutzt wurden. Gelost wurde … Weiterlesen
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Losbücher
Auch Punktierbücher, Traumbücher (Somniaria) oder Wahrsagebücher genannt, sind ein seit dem Spätmittelalter verbreitetes und populäres Genre der mantischen Literatur, das in erster Linie den Traditionen der antiken und arabischen Literatur entstammt. In abgewandelter Form und in Verbindung mit Tarot oder … Weiterlesen
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Losorakel
Urform des Wahrsagens. Die Losung erfolgte häufig durch das Ziehen von Losen, bei denen es sich meist um Holzstäbchen mit Einritzungen handelte; aber auch Blätter, Bohnen und Steinchen waren in Gebrauch. Besonders beliebt waren L., bei denen man z.B. durch … Weiterlesen
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Lösselnächte
Bezeichnung für die Nächte vor bestimmten Terminen, in denen man dem Volksglauben nach „lösseln“, d.h. durch verschiedene Praktiken (Schuhwerfen, auf Geräusche im Ofenrohr hören, in einen Brunnen schauen usw.) Zukünftiges, z.B. bezüglich Heirat und Ehepartner erfahren könne. Zu den bekanntesten … Weiterlesen
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Lostage
Auch Lurtage, Rotelstage, Ratstage, bestimmte Tage im Bauernjahr, die nach altem Volksglauben für das Wetter der kommenden Wochen und damit für die Verrichtung verschiedener landwirtschaftlicher Arbeiten, wie etwa den Beginn der Aussaat oder den Ausgang der Ernte, bestimmend waren. Die … Weiterlesen
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Loswerfen
Auch Losen oder Sortilegium, in verschiedenen Bedeutungen verwendeter Begriff: 1. im Sinne von Auslosen, eine Entscheidung treffen, jemanden durch eine Art Gottesurteil zu etwas bestimmen; 2. im Sinne von Orakel; Thomas von Aquin unterschied 3 Formen des Losens: verteilend, beratend … Weiterlesen
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Lot
Senkblei, Symbol der Vertikalität, zeitweilig auch der Weltachse: im Freimaurertum Symbol des geistigen Gleichgewichts, des aufrechten Geistes; in der bildenden Kunst gelegentlich Symbol für Architektur, Geometrie, aber auch für Maß und Gerechtigkeit. Lit.: Becker, Udo: Lexikon der Symbole. Freiburg i.Br.: … Weiterlesen
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Lotophagen
(Griech. lōtós, Lotos; phageín, essen), Lotosesser, Begriff entstammt der griechischen Mythologie, derzufolge an der nordafrikanischen Küste ein Volk lebte, das sich angeblich von den süßen Lotosfrüchten ernährte, durch welche die Erinnerungen schwinden. Bei seiner Heimkehr von Troia besuchte Odysseus die … Weiterlesen
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Lotos
Auch Lotus, einzige Gattung der Pflanzenfamilie der Lotosgewächse (Nelumbonaceae). Von den nur zwei Arten ist die eine in der Neuen Welt und die andere in Asien sowie im nördlichen Australien beheimatet. Die Fähigkeit des L., Schmutz von sich zu weisen, … Weiterlesen
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Lottoschädel
Die Volkskundlerin Marie Andree-Eysn berichtete 1910 von Schädeln in Österreich, die eine merkwürdige Anordnung von Zahlen aufgemalt hatten. Bei diesen Ziffern handelte es sich um Lotterienummern. Die Idee dahinter war, dass man, wenn man alle Lottozahlen auf einen Beinhaustotenkopf malte, … Weiterlesen
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Lotussitz
(Skrt. padmasana), eine der klassischen Sitzhaltungen des Yoga, in der in den fernöstlichen Religionen (Hinduismus und Buddhismus) seit alters her die Meditation ausgeübt wird. Bei dem der Form einer Lotosblüte nachempfundenen L. sind die Beine verschränkt, der linke Fuß liegt … Weiterlesen
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Loudun, Nonnen von
1632/33 beschuldigten Nonnen des Ursulinenklosters von Loudun in Mittelfrankreich den Priester Urbain Grandier, von ihm verhext worden zu sein. Dieser hatte ein ungestümes Pamphlet gegen Richelieu gerichtet und widersetzte sich standhaft der von diesem verlangten Zerstörung der Stadtmauern. Die Nonnen … Weiterlesen
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Lourdes
In Lourdes hatte am 11. Februar 1858 die 14-jährige Bernadette Soubirous ihre erste Vision einer weiß gekleideten „Dame“. In der 9. Vision, am 25. Februar, wurde Bernadette mit dem Aufbrechen der Quelle und in der 16. Vision, am 25. März, … Weiterlesen
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Louwerens, Nicolauda Geertruida
(* 1919 Dordrecht/NL), studierte Psychologie an der Universität von Utrecht, wurde 1953 Assistentin am parapsychologischen Institut der genannten Universität und damit Mitarbeiterin von Prof. W.H.C. Tenhaeff. Zwischen 1956 und 1959 führte L. eine umfangreiche Untersuchung über telepathische Kontakte zwischen Kindern … Weiterlesen
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Lovecraft, Howard Phillips
(* 20.08.1890 Providence, Rhode Island, USA; † 15.03.1937 ebd.); meist nur H.P. Lovecraft, Autor von Okkult- und Horrorgeschichten, der in der Untergrundliteratur de 1960er Jahre zu einer Kultfigur wurde. Mit dem von ihm erfundenen Mythos um Cthulhu, in dem sich … Weiterlesen
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Löwe
Panthera leo, veraltet/poetisch/mundartlich Leu, repräsentiert neben dem Tiger eine der beiden größten Arten aus der Familie der Katzen; weitverbreitetes Symbol-Tier meist mit sonnenhafter Bedeutung bzw. engem Bezug zum Licht. Weitere prägende Eigenschaften sind vor allem Mut, Wildheit und angeblich auch … Weiterlesen
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Lowen, Alexander
(* 23.12.1910 New York; † 28.10.2008 New Canaan, Connecticut), US-amerikanischer Jurist, Anwalt, Arzt und Psychotherapeut; gilt als Begründer der Bioenergetischen Analyse. 1940 nahm L. in New York an einem Seminar des ehemaligen Psychoanalytikers Wilhelm Reich teil. 1942 begann er bei … Weiterlesen
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Löwenzahn
(Taraxacum), Pflanzengattung innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae), deren bekannteste Art der auch in Mitteleuropa sehr häufig vorkommende Gewöhnliche Löwenzahn, u.a. auch „Pusteblume“, „Butter-“ oder „Kuhblume“ genannt, ist. In einigen Regionen wird L. als Bienenweide zur Gewinnung von Löwenzahnhonig geschätzt. … Weiterlesen
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LSD
(Lysergsäurediethylamid), halbsynthetische psychoaktive Droge, die aus dem Mutterkorn (claviceps pupurea) hergestellt wird (LSD 25). Die psychoaktive Wirkung entdeckte der Schweizer Pharmakologe Albert Hofmann 1943. Umfangreiche Selbstversuche unternahmen u.a.: Timothy Leary, Baba Ramm Dass sowie Aldous Huxley. LSD erweitert den Bewusstseinshorizont … Weiterlesen
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Lu
Götter aus der tibetischen Bön-Religion, fanden als Schützer des Glaubens Aufnahme in das buddhistische Pantheon. Sie leben angeblich in Flüssen und Seen und müssen regelmäßig durch Opfer besänftigt werden. Lit.: Die Enzyklopädie der östlichen Mythologie. Reichelsheim: Rachel Storm, 2000.
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Lubicz, René A. Schwaller de
(1887-1961), Pseudonym DʼAOR, französischer Esoteriker, Hermetiker, Gründer der „Veilleurs“ (Wächter) in Paris und der „Station Scientifique Suhalia“ in Saint-Moritz. Sein besonderes Interesse galt der Hermetik, dem geheimen Wissen der Ägypter (Astrologie, Magie, Alchemie, Numerologie). 1926 gab er das Tarotspiel: „Jeu … Weiterlesen
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Lucadou, Walter von
DDr. (* 24.10.1945 Löffingen, Deutschland), Psychologe, Physiker, Parapsychologe. Nach dem Diplom in Physik wurde L. an der Universität Freiburg i.Br. zum Dr.rer.nat. promoviert. Von 1977 bis 1978 arbeitete er als Physiker am Kiepenheuer-Institut für Sonnenphysik in Freiburg. Von 1985 bis … Weiterlesen
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Lucanus, Marcus Annaeus
(39-65 n. Chr.), römischer Dichter, der in seinem Epos Pharsalia den Bürgerkrieg zwischen Pompeius und Cäsar schildert. Im 6. Buch tritt die Hexe Erichtho auf, von der Sextus Pompeius, der Sohn des berühmten Pompeius, durch eine Totenbeschwörung die Zukunft erfahren … Weiterlesen
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Luce e Ombra
Die Zeitschrift Luce e Ombra wurde zu Weihnachten des Jahres 1900 auf Anregung des Mailänder Dichters Angelo Marzorati gegründet, vom Industriellen Achille Brioschi finanziert und ab 1901 von der Società di Studi Psichici herausgegeben. Das Interessengebiet der Zeitschrift konzentrierte sich … Weiterlesen
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Luchdonn
In der keltischen Mythologie ein göttlicher Zimmermann, der auf Befragen dem Gott Lug versprach, den Waffen magische Wirkung zu verleihen. Er ist möglicherweise identisch mit Luchtaire. Lit.: Holzapfel, Otto: Lexikon der abendländischen Mythologie. Freiburg i.Br.: Herder, 1993.
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Luchesius von Poggibonsi
(* 1181 Gaggiano, Toskana; † 28.04.1250 Poggibonsi), arbeitete erfolgreich als Kaufmann, Geldwechsler und Getreidehändler ohne besondere Beziehung zur Religion; verheiratet mit Bona Buono de Segni. Als er 26 Jahre alt war, starben alle seine Kinder an natürlichen Ursachen, was für … Weiterlesen
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Luchs
(Lat. Lynx), eine Gattung der Familie der Katzen. Alle vier heute lebenden Arten kommen auf der Nordhalbkugel vor. Seit jeher assoziierten seine funkelnden Pupillen Sonne und Mond als wachsam spähende Augen einer Allgöttlichkeit. So floh das Mondauge des Re im … Weiterlesen
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Lucian
(Ca. 117-180 n. Chr.), griechischer Satiriker aus Samosata. Ihm werden in seinem Dialog Philpseudes die ersten Geschichten über einen Gespensterklub zugeschrieben. Daneben verfasste er auch Enthüllungen über trügerische Medien, irreführenden Aberglauben und gefälschte Wunder übersinnlicher Art. Lit.: Haining, Peter: Das große … Weiterlesen
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Luciatag
(13. Dezember), bis zur gregorianischen Kalenderreform (1582) kürzester Tag des Jahres, der daher den Charakter des Neujahrstages und des entsprechenden Brauchtums angenommen hatte: Deutung von Lichtzeichen, Wetter- und Liebesorakel, Beginn der Rauchnächte, Tellersaat („Luciaweizen“), in der Vornacht Beten und Ausräuchern, … Weiterlesen
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Lucie-Christine
Pseudonym für Mathilde Bertrand (* 12.02.1844; † 17.04.1908), Dame der Pariser Gesellschaft, verh. und Mutter von 5 Kindern, Pianistin; hatte von 1873 an mystische Erfahrungen (Lichterscheinung, Ekstase, Unio mystica). Ihre Frömmigkeit war vor allem eucharistisch geprägt. Eine eingehende Beschreibung ihrer … Weiterlesen
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Ludolf von Sachsen
(* Um 1300 in Norddeutschland; † 10.04.1378 Straßburg), trat ca. 1315/20 in den Dominikanerorden ein, Mag. theol. 1339/40 wechselte er in den Kartäuserorden, war 1343-1348 Prior der Koblenzer Kartause, legte dieses Amt jedoch freiwillig nieder und ging als einfacher Mönch … Weiterlesen
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Ludovica degli Albertoni
(* 1474; † 31.01.1533), sel. (Kultbestätigııng 1671, Fest: 31. Januar), Mystikerin; nach dem Tod ihres Mannes wurde sie OFM-Terziarin (1507). L. verwandte ihr Vermögen in der Fürsorge für Bedürftige, Kranke und arme Kinder. Sie trat besonders mit der Hilfe für … Weiterlesen
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Ludwig von Leon
(* 1527/28; † 23.08.1592), OESA, trat in das Augustinerkloser in Salamanca ein, wo er 1544 die Gelübde ablegte. Nach dem Studium von Philosophie und Theologie wurde er 1551 zum Priester geweiht. 1560 wurde er Magister theologiae und lehrte in Salamanca … Weiterlesen
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Ludwig, August Friedrich
(* 1863; † 15.05.1948), Studium der evangelischen Theologie in Erlangen, später Konversion zum Katholizismus, lehrte als Kirchenhistoriker in Freising, publizierte über paranormale Themen, manche Aufsätze erschienen unter dem Pseudonym Clericus. W.: Okkultismus und Spiritismus im Lichte der Vernunft und des … Weiterlesen
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Ludwiger, Illobrand von
(* 20.07.1937 Stettin; † 05.07.2023), deutscher Buchautor, bekannt durch seine Veröffentlichungen zum UFO-Phänomen (teilweise unter dem Pseudonym Illo Brand). L. studierte Physik in Hamburg, Erlangen und Göttingen, war neben dem Studium zwei Jahre an der Universitätssternwarte in Bamberg tätig und … Weiterlesen
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Luft
(Griech. aer), in den kosmologischen Vorstellungen vieler Völker eines der vier Elemente. Der Vorsokratiker Anaximenes von Milet (6. Jh. v. Chr.) vertrat die Ansicht, dass L. der Urstoff sei, aus dem alle Dinge entstehen und in den sie zurückkehren. Mit … Weiterlesen
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Luftgeist
Mythisches Wesen (Naturgeist), Elementargeist der Lüfte. Zu den L.ern zählen Elfen, Sylphe und Ariel, eine literarische Figur in Shakespeares Der Sturm, Goethes Faust II und Alexander Popes Der Raub der Locke. Das Gegenstück zum L. ist der Erdgeist (Gnom, Zwerg). … Weiterlesen
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Lügengeist
In vulgärspiritistischen Séancen auftretendes Geistwesen, das sich fälschlich für die Seele eines anderen Verstorbenen ausgibt. Auch die Bibel kennt den L., womit ein Dämon oder ein Geistwesen gemeint ist, das Täuschung und Falschheit verbreitet und den Menschen von der Wahrheit … Weiterlesen
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Lügenpropheten
Die L., von denen Jeremia (23,16-32) spricht, sind keine bestimmte Prophetenklasse. Es sind damit vielmehr all die Scharlatane gemeint, die sich als Boten Gottes ausgaben und mit sämtlichen Offenbarungsmitteln, wozu auch der Traum gehört, an das Volk herantraten, um es … Weiterlesen
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Lügentraum
Jeremia hat gehört, dass die Propheten in Namen Jahwes weissagen: „Ich hatte einen Traum“ (Jer 23,25). Wie kann jedoch Gott im Herzen derer sein, die Lüge weissagen und die verkünden, was sie selbst erdacht haben? Ohne Berufung schädigen sie nämlich … Weiterlesen
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Lugh
(Altir. Lug mac Ethnenn), keltischer Gott, nach dem der alte Hauptort Galliens ‒ Lugdunum (Lyon) ‒ benannt ist. Unter den gallischen Göttern nahm L. eine dominante Stellung ein. Sein Name bedeutet vermutlich „der Leuchtende“, „der Lichte“ (verwandt mit griech. leukos, … Weiterlesen
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Lughnasadh
(Altir., „Tod des Lugh“, „Tötung des Lugh“), auch Lugnásad, Lughnasa, neu-ir. Lúnasa, bezeichnet das dritte der vier großen irischen Feste und wird am Vorabend zum 1. August und an eben diesem Tag gefeiert. Die anderen drei Feste sind Imbolg (1. Februar), Beltane … Weiterlesen
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Lugosi, Bela
(* 20.10.1882, Lugosch, Rumänien; † 16.08.1956, Los Angeles, Kalifornien, USA), eigentl. Béla Ferenc Dezso Blaskó, wurde vor allem durch Rollen in Horrorfilmen bekannt. In seiner Anfangszeit als Schauspieler verwendete er auch das Pseudonym „Arisztid Olt“. Sein späterer Künstlername „Lugosi“ leitete … Weiterlesen
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Luis de Granada
(* 1504 Granada; † 31.12.1588 Portogallo bei Lissabon, eigentl. Luis de Sarria), Priester aus dem Dominikanerorden, geistlicher Schriftsteller, Mystiker. In deutschsprachigen Ausgaben seiner Werke wird er häufig auch als Ludwig von Granada bezeichnet. Papst Gregor XIII. schrieb an ihn: „So … Weiterlesen
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Luitgard von Tongern
Auch Lutgard (* 1182 Tongern, Belgien; † 16.06.1246 Aywières, Belgien), hl. (Fest: 16. Juni), zunächst Benediktinerin in St. Trond. Als sie dort 1205 zur Priorin gewählt wurde, wechselte sie zu den Zisterzienserinnen von Aywières, wo sie ihre mystische Berufung erfuhr. … Weiterlesen
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Luitgard von Wittichen
(* 1291 Schenkenzell im Schwarzwald; † 16.10.1348 Kloster Wittichen bei Schenkenzell), sel. (Fest: 16. Okt.), deutsche Mystikerin und Klostergründerin. Mit zwölf Jahren fand L. Aufnahme in einem Beginenhaus in Oberwolfach im Wolftal, wo sie 20 Jahre in Armut lebte. Durch … Weiterlesen
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Lukardis von Oberweimar
(* Zw. 1262 und 1276 vermutl. in Erfurt; † 22.03.1309 Oberweimar), sel., deutsche Zisterzienserin und Mystikerin. L. kam mit 12 Jahren zu den Zisterzienserinnen nach Oberweimar, wo sie sich trotz jahrelanger Krankheiten kasteite. Sie war mystisch begabt, hatte viele Erscheinungen … Weiterlesen
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Lumineszente Elektrografie
Beinhaltet jene elektrografischen Methoden, die durch Ionisation oder Anregung bestimmter fotosensibler Substanzen in einem elektromagnetischen Feld Licht emittieren und dadurch den zu untersuchenden Gegenstand elektrisch charakterisieren. Von den am häufigsten verwendeten Methoden dieser Art, zu denen auch die Kirlian-Fotografie gehört, … Weiterlesen
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Lumineszenz
Lichtemission (auch im UV- und Infrarot-Bereich) eines Stoffes nach Absorption und Anregung durch Energie/Strahlung. Ursache der L. können sein: sichtbares Licht, Elektronen, Ionen, Schallwellen, radioaktive Stoffe, elektrische und Magnetfelder, chemische Reaktionen oder mechanische Prozesse. Bei der L. unterscheidet man Fluoreszenz … Weiterlesen
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Luminophor
(Lat. lumen, Licht; altgr. phorós, tragend), ein Stoff, der Licht emittiert, nachdem er zuvor mit kurzwelligerem Licht, durch ionisierende Strahlung oder chemisch angeregt wurde. Das Phänomen beruht auf Phosphoreszenz, Fluoreszenz oder Chemolumineszenz. Eine chemische Verbindung wie etwa Luminol oder Luciferin … Weiterlesen
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Luminosität
(Lat. lumen, Licht), Begriff aus der Beschleuniger- bzw. der Hochenergiephysik, beschreibt die Anzahl der Teilchenbegegnungen pro Fläche und Zeit; in der Physik eine der wichtigsten Kenngrößen zur Beschreibung der Leistungsfähigkeit eines Teilchenbeschleunigers. In Analogie zur Ausdrucksweise der Alchemisten ist L. … Weiterlesen
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Luna
(Lat., Mond), römische Mondgöttin, deren Haupttempel auf dem Aventin lag; der griechischen Selene gleichgesetzt, aber auch mit Diana und Hekate in Verbindung gebracht. Ähnlich dem Sonnengott Sol galt sie im Zirkus als besondere Schutzgottheit der Wagenlenker. Während der öffentliche Kult … Weiterlesen
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Lunamantie
Wahrsagen durch Deutung der Form des Mondes sowie der Formen auf dem Mond. Lit.: Winnewisser, Sylvia: Glücklich leben mit den Mondphasen: Gesundheit, Haushalt, Ernährung. Genf: Eurobooks, 1998.
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Lung
Wörtl. übers. Luft; bezeichnet in der Energielehre der traditionellen tibetischen Medizin eines der drei Energieprinzipien ‒ den „Wind“ als Einfluss des zwischenplanetarischen Raumes und aller in ihm befindlichen geheimen Kräfte auf die Zelle oder den Organismus. L. steht weiters für … Weiterlesen
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Lung-gom-pa
Tibetisches Trance-Gehen. Durch Konzentration, meditative Übungen und bestimmte Atemtechniken sollen besonders trainierte Mönche in der Lage sein, ihr Körpergewicht wesentlich zu verringern und in diesem Zustand weite Strecken in kurzer Zeit zu bewältigen. Lit.: Bonin, Werner F.: Lexikon der Parapsychologie. … Weiterlesen
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Lung-wang
(„Drachenkönige“), mythologische Gestalten des Taoismus, die unmittelbare Verantwortung für Leben und Tod in dem Sinne haben, dass sie für den Regen und Begräbnisse zuständig sind. Die Menschen sind von ihnen abhängig, aber auch wiederum dem uranfänglichen Herrn (jährlich) Rechenschaft schuldig, … Weiterlesen
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Lunomantie
(Engl. lunomancy), Wahrsagen durch die vom Mondlicht auf Gesichtern erzeugten Schatten. Lit.: Lyons, Albert S.: Das große Buch vom Wahrsagen. Köln: Dumont, 2004.
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Luperci
Die „Wolfsabwehrer“ im alten Rom zelebrierten am 15. Februar die Lupercalia. Nach der Opferung eines Bockes an der Grotte des Lupanar begannen die bis auf einen Lendenschurz aus Schafshaut unbekleideten L. ihren Reinigungslauf um den Palatin. Dabei schlugen sie die … Weiterlesen
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Lupercus
(Lat. „Wolfsabwehrer“ oder „Wolfswesen“), Fruchtbarkeitsgott, mit dem das altrömische Fest der Luperkalien (15. Februar) in Verbindung gebracht wurde. Er sollte die Haustiere vor Wolfsattacken bewahren. L. wurde bereits in der Antike mit Faunus, dem Beschützer der Hirten und Bauern, gleichgesetzt. … Weiterlesen
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Luperkalien
(Lat. lupercalia), altrömisches Hirtenfest, benannt nach den Luperci, den „Wolfsabwehrern“, deren Umlauf um den Palatin der magischen Abwehr der Wölfe von ihrer Siedlung galt. Damit verband sich ein Schlagen der sich ihnen entgegenstellenden Frauen mit Riemen aus dem Fell der … Weiterlesen
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Luria, Isaak
(1534-1572), bedeutender jüdischer Mystiker, Kabbalist und Dichter mit dem Beinamen „der Löwe“. Er wuchs in Ägypten auf und studierte unter dem Gelehrten David ben Solomon ibn Abi Zimra. Nach dem Studium rabbinischer Literatur und der nichtmystischen Auslegung des jüdischen Gesetzes … Weiterlesen
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Lüscher, Max
(* 09.09.1923 Basel; † 02.02. 2017 Luzern), Schweizer Psychologe und Philosoph, der eine nach ihm benannte Farbskala zur Deutung des menschlichen Charakters entwickelte. 1947 veröffentlichte er den Lüscher-Farbtest. Sein Buch Der Lüscher-Test wurde in mehr als 30 Sprachen übersetzt. Seine … Weiterlesen
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Lustration
(Lat. lustrum, „Reinigungsopfer“), die rituelle Reinigung von Personen, Gegenständen und Orten (Felder, Häuser, Siedlungen) als apotropäischer Akt (Handlungen, die Dämonen austreiben oder Unheil abwenden sollen) durch Umschreiten mit Sühnegaben und purifizierenden Mitteln (Licht, Feuer, Wasser, Salz). Lit.: Wörterbuch der Völkerkunde. … Weiterlesen
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Lustrum
(Lat.), feierliches Sühn- und Reinigungsopfer, das im alten Rom am Schluss des Zensus für das gesamte Volk dargebracht wurde. Die Opfertiere, ein Schwein (sus), ein Schaf (ovis) und ein Stier (taurus), daher die Benennung Suovetaurilia, wurden dreimal um das auf … Weiterlesen
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Lusus naturae
(Lat. lusus, Spiel), bezeichnet in der mittelalterlichen und frühneuzeitlichen Naturforschung ein „Wunder der Natur“, ein „Naturspiel“ bzw. eine „Laune der Natur“. Man verstand darunter ein Lebewesen oder auch einen Gegenstand, der nicht in die herkömmlichen Klassifikationsschemata einzuordnen war. Die Natur, … Weiterlesen
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Luther, Martin
(* 10.11.1483 Eisleben, Grafschaft Mansfeld; † 18.02.1546 ebd.), deutscher Augustinermönch und Theologieprofessor, der zum Urheber der Reformation wurde. Die auch digital verfügbare zehnbändige Werkauswahl Luthers, herausgegeben von Kurt Aland, dokumentiert deutlich den Stellenwert des Paranormalen in Luthers Leben: Der Teufel … Weiterlesen
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Lux
(Lat., Licht), kommt meist in okkulten Sprüchen vor: Ex oriente lux, aus dem Osten kommt das Licht; lux venit ab alto, das Licht kommt on oben; lux in tenebris, Licht in der Finsternis; lux mundi, Licht der Welt; lux et … Weiterlesen
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Luxuria
Bedeutet Prunkliebe, Genusssucht, Überfluss, üppiges Leben, Üppigkeit, Ausschweifung. Sie ist Symbolfigur der Hauptsünde Wolllust, die auf einem Schwein oder Ziegenbock reitet und zu deren Attribut der Spiegel gehört. Im Sinne der christlichen Tugend- und Lastervorstellungen ist L. eine der 7 … Weiterlesen
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Luzernar
Auch Lucernar(ium) oder Lichtfeier genannt (von lat. lucerna, Öllampe, Leuchte), gottesdienstliches Element, das im rituellen Entzünden des Lichts bei Einbruch der Dunkelheit besteht, begleitet von Gebeten bzw. Akklamationen oder Gesängen. In der Lichtsymbolik des Neuen Testaments steht das Licht, das … Weiterlesen
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Luzide (willentliche) dämonische Besessenheit
(Dämonolatrie, wenngleich nicht ritualisiert), ist gegeben, wo klar akzeptiert wird, sich in den Dienst des Bösen zu stellen. Es ist dies eine Situation, in der die Person ihr gesamtes Wollen dem Herrscher der Unterwelt unterstellt. Lit.: Resch, Andreas: Paranormologie und … Weiterlesen
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Luzides Träumen
Ein Träumen, bei dem sich der Träumende bewusst ist, dass er träumt. Luzide Träume sind sehr selten (unter 0,3 % aller Träume), wenngleich 25% das Phänomen aus eigener Erfahrung kennen. Obwohl die luziden Träume in der tibetischen Kultur schon lange … Weiterlesen
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Luzidität
Gekennzeichnet durch psychische und geistige Klarheit sowie durch ein unmittelbares bildhaftes wie auch akustisches Erfassen von Inhalten und Ereignissen, die auf dem normalen Erkenntnisweg nicht wahrnehmbar sind. Dazu gehören das spontane Auftreten von Erlebnissen sowie Inhalte, die über die Sinneswahrnehmung … Weiterlesen
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Luzifer
In der Antike Bezeichnung des Planeten Venus als Morgenstern und gelegentlich auch als Abendstern; vereinzelt auch Beiname bestimmter Götter. Inspiriert von 2 Kor 4,6; 2 Petr 1,19 und Offb 2,28, wird in frühchristlicher Zeit Christus mit L. verglichen und L. … Weiterlesen
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Luziferaner
Name frühmittelalterlicher Satanistengruppen in Frankreich und Deutschland, deren Herkunft von und Verbindung zu gnostischen Sekten wie den Bogomilen, Paulikianern und Katharern sicher sein dürfte. Gemeinsames Merkmal dieser Gruppen ist eine Kultform, die man als Schwarze Messe bezeichnen kann. Man versammelt … Weiterlesen
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Luzzatto, Rabbi Moshe Chaim
(* 1707 Padua, Italien; † 1746 Akko im Nordbezirk Israels), auch under dem Akronym RaMCHaL bekannt, wird als einer der größten jüdischen Philosophen und Kabbalisten des 18. Jh. angesehen. Sein Buch Der Weg Gottes gilt in manchen Kreisen als eine … Weiterlesen
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Lychnomantie
(Griech. lychnos, Leuchte; engl. lychnomancy), Wahrsagen durch die Beobachtung von drei brennenden Kerzen, die im Dreieck aufgestellt sind. > Lampadomantie. Lit.: Wahrsagungen und Prophezeiungen. Amsterdam: Time-Life Bücher, 1991.
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Lycosthenes, Conrad
Eigentl. Conrad Wolffhart (* 08.08.1518 Rufach, heute: Rouffach, Oberelsass; † 25.03.1561 Basel), Humanist und Enzyklopädist. Er gehört zu den bedeutenden Universalgelehrten des 16. Jahrhunderts. Gerade im 16. und 17. Jh. erfreute sich eine Mediengattung besonderer Beliebtheit: der sog. Wunderzeichenbericht. Wunderzeichen … Weiterlesen
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Lykanthropie
(Altgriech. lýkos, Wolf, und ánthrōpos, Mensch), bezeichnet die Verwandlung eines Menschen in einen Werwolf (Wolfsmenschen), wie sie in Sage, Märchen und Fiktion vorkommt. Der Begriff wird gelegentlich auch im Zusammenhang mit Vampirismus verwendet. Im alten Griechenland existierte die Sage von … Weiterlesen
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Lyttelton, Edith
(* 1865 St. Petersburg; † 1948 England), britische Schriftstellerin, Medium, Präsidentin der SPR. Im Zusammenhang mit dem Tod ihres Mannes begann L. 1913 mit dem Automatischen Schreiben. In der Parapsychologie ist sie vor allem unter dem Pseudonym „Mrs. King“ bekannt. … Weiterlesen
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