Blog-Archive

D

Gott der > Maya nach der Benennung durch die Altamerikanistik, dargestellt als sitzender Greis mit Hakennase und von der Stirn herabhängendem Kopfschmuck. In der spätklassischen Maya-Kunst wird sein Thronsaal in die Unterwelt verlegt, wohl wegen seiner besonderen Beziehung zu Nacht … Weiterlesen

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D’Abadie, Jeannette

Auch Abadie, Jeanette, geb. um 1593 in einem Dorf namens Sibôurre in der Gascogne, Frankreich, wird von Pierre > de Lancre, der 1609 eine Untersuchung des Hexenwesens durchführte, als Hauptzeugin für Hexensabbate angeführt. Das 16-jährige Mädchen erzählte von einer Frau … Weiterlesen

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D’Annunzio, Gabriele

(*12.03.1863 Pescara; †01.03.1938 Gardone Riviera/Italien; auch Gabriele D’Annunzio), italienischer Schriftsteller und politischer Mentor Benito Mussolinis, ohne selbst jemals bekennender Faschist gewesen zu sein. Weniger bekannt ist hingegen, dass D’Annunzio 1886 in Neapel an einer Sitzung mit Eusapia > Palladino teilnahm … Weiterlesen

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D’Arpentigny, Casimir Stanislaus

(*13.03.1798 Yvetot, Frankreich; † 1866 ?), französischer Pionier der > Chirognomie. In Frankreich geboren, schlug D. die Militärlaufbahn ein, diente unter Napoleon I. und König Lugwig XVIII. bis zu seiner Pensionierung 1844 als Admiral. Als er 1820, zur Zeit der … Weiterlesen

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D’Aspilette, Marie

Ca. 16. Jh., Hexe aus Andaye im Baskenland, die zur Zeit Heinrichs IV. (1589 bis 1610 König von Frankreich) mit 19 Jahren eingesperrt wurde und bekannte, dass sie zur Teilnahme am Hexensabbat verleitet und dort zu verschiedenen grauenvollen Ritualen genötigt … Weiterlesen

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D’Espagnet, Jean

Auch Jean Despagnet (* 1564; † um 1637), französischer Jurist, Politiker und Philosoph der Hermetik. 1601 wurde D. Parlamentspräsident von Bordeaux. In dieser Funktion befasste er sich zusammen mit Pierre de Lancre mit der Praxis der Hexerei in Labourd und … Weiterlesen

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D’Espérance, Elisabeth

(*1855 Newcastle-upon-Tyne, England; † 20.07.1919 Kopenhagen), Pseudonym für Elisabeth Hope Reed (geb. Hope, verh. Reed), nicht-professionelles englisches Medium. D. war schon als Kind sensitiv und somnambul. Sie war häufig krank und sah fremde „Schattengestalten“, die ihre ersten Freunde waren. Dabei … Weiterlesen

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Da

Da (Los) hat in der Mythologie im afrikanischen Benin (Dahomey bis 1975) die Bedeutung eines Lebensprinzips, dessen kosmologische Symbole Schlange und Regenbogen sind. Es steht jenseits der Launen des Zufalls und kümmert sich nur um Männer, die Macht und Einfluss … Weiterlesen

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Da Costa, Alexandrina Maria

Geb. am 30.03.1904 in Balasar, Provinz Oporto, Erzdiözese Braga, Portugal, †13.10.1955 ebd., Mystikerin, selig (25. April 2004, Fest: 13. Oktober). Als 1918 drei Männer in ihren Arbeitsraum eindringen, entzieht sich D. ihrer Zudringlichkeit durch einen Sprung aus dem Fenster. Dabei … Weiterlesen

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Da-zi-tai-tian

Ta-tzu-tsai-t’ein, der vom chinesischen Buddhismus aus Indien übernommene Gott > Shiva. In > China gilt er als Welterneuerer und Beherrscher der > Dreiwelt (Welt der Begierden, Welt der Formen, Welt der Nichtformen). Sein Standort ist der oberste Himmel, sein Reittier … Weiterlesen

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Da’wa

Arab., Einladung der Geister, Ruf, Anrufung), ein Begriff, der ein System von Aufrufen beschreibt, das von orthodoxen Muslimen für gesetzlich gehalten wird. Hingegen gelten Sihr (> Magie) und Kahana (> Wahrsagerei) als ungesetzlich. D. ist in seiner Bedeutung jedoch so … Weiterlesen

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Daath

D. (hebr. Erkenntnis), eine Sephira (> Sephirot), die als Zwischenglied zwischen > Binah und > Chokmah gleichsam als eine Art Hilfs-Sephira mit den beiden das Vernunftreich bildet. Durch sie soll der > Abyss (Abgrund) zwischen der theoretischen und praktischen Vernunft … Weiterlesen

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Dabbatu’l-Ard

(Arab., Das Reptil aus der Erde), ein Ungeheuer, das am Jüngsten Tag aus der Erde emporsteigen soll: „Wenn das Wort über sie fällt, bringen wir ihnen ein Tier aus der Erde hervor, das ihnen sagt, dass die Menschen von unseren … Weiterlesen

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Dabbe-i-chahār-sar (arab.)

Nach der islamischen Mythologie ein vierköpfiges Untier, das im Indischen Ozean lebt. Es hat Flügel und verursacht schreckenerregende Geräusche. Lit.: Mode, Heinz: Fabeltiere und Dämonen: die Welt der phantastischen Wesen. Leipzig: Heinz Mode, 2005.

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Dabog

Slaw. „gib Reichtum!“; Sonnen- und Feuergott, der das „himmlische Feuer“ spendet. Dabei kann bog Reichtum, aber auch „Gott“ bedeuten. In der serbischen Mythologie erscheint D. als Herrscher über die Erde. Er hat später seinen Vater > Svarog verdrängt und wurde … Weiterlesen

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Daboi

Von den Whidahs in Afrika als göttlich verehrte Schlange. Sie wird von Jungfrauen gepflegt, die als Priesterinnen, wie die Göttin selbst, sehr angesehen sind. Lit.: Vollmer, Wilhelm: Wörterbuch der Mythologie aller Völker. Holzminden: Reprint-Verl. Leipzig, 1994.

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Dabtara

(Griech. diphdera), in der äthiopischen Kirche eine kundiger Mann („homo literatus“) ohne Weihe, der sich neben Kirchengesang und Schreibarbeiten, die Kenntnisse in kirchlichen Belangen voraussetzen, auch mit Volksmedizin und magischen Praktiken befasst. Der D. gilt als Experte für Heilkräuter, fertigt … Weiterlesen

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Dabur

1. (arab., Westwind), von den > Sufis verwendeter Ausdruck, um die Fleischeslust und deren überwältigende Macht über den Menschen zu bezeichnen. 2. Name (ind. Devanagari, aus der Brahmischrift) der größten indischen Ayurveda-Medizin-Manufaktur mit über 260 Produkten zur Behandlung der verschiedensten … Weiterlesen

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Dach

Das D. ist als oberster Abschluss eines Gebäudes sowohl ein Symbol des Schutzes als auch des Angriffs. Es schützt vor der Verfolgung der Geister, vor dem wilden Jäger, dem durch die Lüfte ziehenden wilden Drachen, den Hexen und dem Waldmann. … Weiterlesen

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Dachfirst

Als höchste Stelle des Daches ist der First Angriffen bevorzugt ausgesetzt. So würden sich auf ihm Irrlichter, die weiße Frau und Schlangen aufhalten. Um sich vor Blitzeinschlag zu schützen, positioniere man ein ungefärbtes > Antlassei, also ein Ei, das am … Weiterlesen

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Dachs

Der D. (Meles meles), gehört zu einer Raubtiergruppe, die als Untergruppe der Familie der Marder (Mustelidae) geführt wird. Die Gruppe umfasst vier Arten in zwei Gattungen, von denen der Europäische D. der bekannteste und einzige in Europa ist. Der relativ … Weiterlesen

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Dachtraufe

D., kurz Traufe, Tropfkante als untere Begrenzung eines Daches im Gegensatz zum > Dachfirst, der oberen Begrenzung. An ihr fließt das auf das Dach auftropfende Wasser ab bzw. in niederschlagsreichen Gebieten über die an die D. meist angebrachte Dachrinne. Als … Weiterlesen

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Dacqué, Edgar

E. D. (* 08.07.1878 Neustadt an der Weinstraße; † 14.09.1945 München), deutscher Paläontologe und Naturphilosoph, der zeitweise der > Theosophischen Gesellschaft angehörte und dem > Ordo Templi Orientis (OTO) nahestand. In den parapsychologischen Fähigkeiten des Menschen sah er ein Erbstück … Weiterlesen

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Dadgah

D. (pers. Mythologie), kleiner Feuertempel der > Parsen (Guebern, Feueranbeter) als Ort der Gerechtigkeit. Im Tempel befindet sich keine Feuerkapelle mit eigenem Altar für das Heiligtum, sondern das Feuer brennt einfach auf der Erde. Und im Gegensatz zum großen Tempel … Weiterlesen

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Dādimunda

Oder Dēvatā bandāra (singhal.), nach der singalesischen Mythologie einer der höchsten Götter der Singhalesen, der mit einem goldenen Bogen in der rechten Hand nach Sri Lanka gekommen sein soll. Er war ursprünglich ein Tempelwächtergott (vāhala), daraufhin „Schatzmeister“ des Gottes > … Weiterlesen

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Dadouchos

D. (griech. Fackelträger), zweitwichtigster Priester der > Eleusinischen Mysterien. Er wurde aus der Priesterfamilie Kerykes auf Lebenszeit ausgewählt. Auf dem Kopf trug er einen Myrtenkranz und sein Kleid war dunkelrot. Bei den Mysterien hielt er, wahrscheinlich während der Opferfeier, die … Weiterlesen

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Dadschal

D. (arab., auch: ad-Daĝĝal, falsch, verlogen). Der > Hadith bezeichnet die Schwindler, die im Lauf der Geschichte auftreten sollen, als verlogen. Laut > Mohammed sollen es dreißig sein. Der Letzte von ihnen, der vor dem Jüngsten Tag erscheinen werde, wird … Weiterlesen

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Daedae Taengri

Nach der tibetischen Mythologie ein erhabenes Geistergeschlecht, das schon vor der Erschaffung der Welt existierte und unsterblich war, durch die Welt aber ein Lebensziel erhielt, ohne dem Tod unterworfen zu sein. Dieses Ziel in der sichtbaren Welt hatten jedoch viele … Weiterlesen

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Daedale

D. (griech. Mythol.), Tochter der > Metis, Amme oder Erzieherin der Minerva. Nachdem > Jupiter > Minerva aus dem Kopf geboren hatte, übergab er sie D., die wegen ihrer Klugheit und Kunstgeschicklichkeit allgemein verehrt wurde. Lit.: Vollmer, Wilhelm: Wörterbuch der Mythologie … Weiterlesen

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Daedalion

D. (griech. Mythol.), Sohn des Hesperos und Bruder des Ceyx, galt als sehr grob und kriegerisch. Seine Frau, eine Nymphe des > Parnass, gebar ihm Chione. Diese war so schön, dass sowohl > Apollon als auch > Merkur sie schwängerten. … Weiterlesen

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Daemogorgon

D. (griech. daimogorgon, Erdgeist), der Erdgeist, der alle materiellen Dinge geschaffen hat, Himmel, Erde, Meer und alles, was darin ist. Seinen Namen durfte man allerdings nicht aussprechen, wie Statius bemerkt (Stat. Theb. IV, 516). Man stellte sich D. als einen … Weiterlesen

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Daemonologie

Dreibändiges Buch von Jakob VI., König von Schottland, später Jakob I. von England, das 1597 in Form eines Dialogs veröffentlicht wurde und großen Anklang fand, aber auch ebenso heftig kritisiert wurde. Der Dialog entspinnt sich zwischen dem Magie-Skeptiker Philomathes und … Weiterlesen

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Daēnā

D. (avest., „was offenbart worden ist“, rechte Anschauung, Religion), iranische Göttin und Personifikation der > Religion. Als Gewissen verkörpert sie die Summe aller Taten eines Menschen, seiner Gedanken und Worte mit besonderem Schwerpunkt auf rituellen Handlungen. In Gestalt einer Jungfrau … Weiterlesen

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Daēwas

D. (avest.; altpers. Daivas; neupers. Dēven, „Glänzender“), iranische Klasse von Gottheiten und Geistern neben den Ahuras. Für Zarathustra waren die D. alte Götter, die im Vergleich zu > Ahura Mazda unbedeutend waren. Im jüngeren > Avesta wurden sie zu Dämonen … Weiterlesen

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Dag

Altnord. Dagr, Tag, germanischer Gott und Personifikation des Tages, Sohn des > Dellingr (Dämmerung) und der > Nott (Nacht), Gatte der > Thora. > Odin gab D. und seiner Mutter zwei Pferde und Wagen, mit denen sie jeweils in zwei … Weiterlesen

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Dagan

D. (phön., „Korn, Getreide“; hebr. Dagon), seit 2500 als Hauptgott der Semiten bezeugt, Stadtgott von Mari, wo ihm um 1750 v. Chr. auch Kultpropheten dienten. Seit der Dynastie von Akkade wurde er auch in Babylon und in Assur zusammen mit … Weiterlesen

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Dagda

D. (kelt., „guter Gott), der höchste Gott der irischen Tuatha De Danann, auch Ollathier („Allvater“) oder Ruad Rofhessa („Herr des vollkommenen Wissens“) genannt. Er war der Sohn der Ana (> Dana) und Vater der Brigit und des Oengus. Er gilt … Weiterlesen

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Dago

1. Vorderasiatischer Fruchtbarkeitsgott in ähnlicher Funktion des kanaanitischen > Baal. Sein Kult breitete sich von > Babylon bis Palästina aus. D. ist Halbgott der Philister (1 Sam 5). > Dagan. 2. D. wird auch als Name des Schöpfergottes und Herrn … Weiterlesen

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Dagoba

Sanskr. dhātu, Element, Essenz; garbha, Kammer, Höhle; buddhistischer > Heiligenschrein, meist in Form eines turmartigen Tempelbaus ähnlich einer > Stūpa, in dem von Buddha oder Heiligen Reliquien aufbewahrt werden. Das bekanntere Wort > Pagode ist eine Verbalhornung von D. Lit.: … Weiterlesen

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Dahara-vidyā

Sanskr., kleiner Raum; vidyā, Wissen; Verwirklichung des > Atman im Körper, speziell im Inneren des Herzens, dem „Bereich des > Brahman“. Lit.: Das Oxford-Lexikon der Weltreligionen. Darmstadt: Wissenschaftl. Buchges., 1999.

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Dahlke, Rüdiger

Geb. 1951 in Ost-Berlin, Arzt, Psychotherapeut und Autor zahlreicher Bücher. Nach der Flucht aus der DDR absolvierte er in Freising das Gymnasialstudium und promovierte 1978 in München in Medizin. In 12-jähriger Zusammenarbeit mit Thorwald > Dethlefsen entwickelte D. eine neue … Weiterlesen

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Dahman/Daman Afrin

Pers. „der fromme Segen“, ein heiliger Genius, der nur durch Gebete und gute Taten gewonnen werden kann. Später wurde D. zu einer Gottheit. Als solche taucht sie nur dreimal in den Fortlebens-Texten der > Avesta auf (Siroza 33, Fragment P31 … Weiterlesen

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Dahnesch

Ein mit Flügeln versehener ungläubiger > Geist aus „1001 Nacht“, Sohn des Schamurasch. Lit.: Mode, Heinz: Fabeltiere und Dämonen. Leipzig: Koehler & Amelang, 2005.

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Dai Nitz No Rai

Entstammt der japanischen Mythologie, die große Sonnengestalt. Ein Gott der > Luft und des > Lichts, von dem alles Leuchten, auch das der > Sonne und der > Gestirne, ausgeht. D. wird auf einer > Kuh sitzend dargestellt. Lit.:  Vollmer, … Weiterlesen

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Dai-funshin

Japan., „großer Beschluss“, Entschlossenheit. D. ist jener Pfeiler des > Zazen, der dem Pfeiler des „großen Zweifels“, dai-gidan, durch die Entwicklung des > Bodhi-Denkens entgegenwirkt. Dai-gidan ist die grundsätzliche Skepsis auf dem Weg der Erleuchtung. Je mehr man nämlich durch … Weiterlesen

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Dai-gedatsu

Japan., „große Befreiung“, Erlangen der > Erleuchtung bzw. des > Nirwana. Im Zen-Buddhismus wird die Erleuchtung durch die Verwirklichung der Buddha-Natur erreicht. D. ist daher ein Synonym für Nirwana. Lit.: Die drei Pfeiler des Zen: Lehre – Übung – Erleuchtung. … Weiterlesen

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Dai-gidan

> Dai-funshin.

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Dai-shinkon

Jap., „großer Glaube“, der Glaube an die Möglichkeit der Erkenntnis des eigenen Wesens, dessen Höchstform das reine Selbstbewusstsein oder die Erleuchtung (> Satori) ist. Dieser Glaube ist eine der drei Voraussetzungen des > Zen. Die beiden anderen sind > Dai-gidan … Weiterlesen

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Daibosatsu

Japan., „großer Bodhisattva“, der > Bodhisattva (jap. Bosatsu), einer, der die Stufe der Vervollkommnung erreicht hat, von der er in keinen geringeren Zustand zurückfällt und so mit Sicherheit ein > Buddha wird. D. wird als Ehrentitel für einen hervorragenden Mönch … Weiterlesen

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Daidalion 

Nach der griechischen Mythologie Sohn des Hesperos und Bruder des Keyx, des Königs der Trachinier, sowie Vater der Chione. Diese war eine Schönheit und wurde von > Hermes und dann von > Apollon vergewaltigt. Von beiden wurde sie schwanger und … Weiterlesen

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Daidalos

Abgeleitet von griech. daidallein, kunstvoll arbeiten, der Kunstfertige; lat. Daedalus; nach der griechischen Mythologie Sohn des Metion, der ein Sohn des Königs Erechtheus von Athen war, und der Iphinoe. D. war ein hervorragender Künstler und Baumeister aus Athen, „Erfinder“ des … Weiterlesen

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Daidias

Zwei finstere Riesendämonen, nach der indischen Mythologie die Söhne der Didy (der Nacht) und des Kasyapa, Sohn des Maritschi und Enkel > Brahmas. Sie hießen Eruniakschen und Erunien. Eruniakschen erwies sich als besonders gewalttätig. Er zog die Erde in den … Weiterlesen

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Daigo-Tettei/Daigo

Jap., große Erleuchtung im > Zen-Buddhismus. Erreicht jemand bei der Übung des Zen D., dann hat er den Gegensatz zwischen Enttäuschung und Erleuchtung überwunden. Lit.: Leighton, Taigen Daniel/Okumura, Shohaku: Dogen’s Pure Standards for the Zen Community: A Translation of the … Weiterlesen

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Daigon

Japan., „große Inkarnation“, Erscheinen einer Gottheit in Gestalt eines Menschen. Das Oxford-Lexikon der Weltreligionen. Darmstadt: Wissenschaftl. Buchges., 1999.

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Daijo-Zen

(Jap. daijō, „großes Fahrzeug“; sanskr. Mahayana), Form des > Zen, die auch Mahayana-Zen genannt wird und deren Ziel die Selbstwesensschau (> Satori) und die Verwirklichung des „großen Weges“ im Alltag ist. In der Selbstwesensschau wird die Einheit des Selbst mit … Weiterlesen

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Daikoku/Deikoku-ten

Japan., „der große schwarze Deva“; sanskr. Mahākāladeva, Gott der Erde, der Landwirtschaft, der Bauern, der Küche, des Reichtums, der Kraft und des Glücks. Ursprünglich aus Indien kommend, gilt er als Wiedergeburt von Maheshvara-deva, d.h. des hinduistischen Gottes > Shiva. Seine … Weiterlesen

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Daim, Wilfried

Geb. am 21.07.1923 in Wien; gest. am 30.12.2016 ebd.; Psychologe, Psychotherapeut, Autor und Kunstsammler. D. stammte aus einer Wiener Arbeiterfamilie. Als Mitglied der Pfarrjugend nahm er am Widerstand gegen das NS-Regime teil, musste jedoch 1942 zu den Panzerjägern einrücken, wurde … Weiterlesen

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Daimon

> Dämon.

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Daimonion

D. (griech. daimónion, „innere Stimme“) lassen > Platon und > Xenophon den > Sokrates (496-399 v. Chr.) seine auf göttliche Eingebung zurückgeführte innere Stimme nennen. Dieses göttliche Zeichen hält Sokrates laut Platon von unzweckmäßigem oder ungerechtem Reden oder Handeln Gott … Weiterlesen

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Dainichi

D. (japan.; sanskr. Mahāvairocana), der kosmische Buddha des esoterischen Buddhismus (> Shingon), Symbol der wahren Wirklichkeit des Universums als eines Ganzen. Alle Einzelwirklichkeiten bilden seinen Leib. Alle anderen Buddhas und Bodhisattvas werden aus ihm geboren. Durch Kontemplation über das > … Weiterlesen

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Dainsleif

Nach der nordischen Mythologie das > Schwert des legendären Wikingerkönigs Högni, das von > Zwergen geschmiedet wurde und die ungute Eigenschaft besaß, dass es, einmal aus der Scheide gezogen, nach > Blut lechzte und unheilbare Wunden schlug. Als einmal in … Weiterlesen

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Daira/Daeira

Griech. „die Wissende“ oder „Lehrerin“, die göttliche Vermittlerin geheimen Wissens in Zusammenhang mit den > Eleusinischen Mysterien. Nach Pausanias (Description of Greece 1. 38. 7) war sie die Tochter des Okeanos und wurde durch > Hermes die Mutter von Eleusis. … Weiterlesen

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Dáire Donn

D. (kelt./ir. Mythologie), „König der ganzen Welt“ beabsichtigte, Irland zu erobern, nicht zuletzt weil Finn Mac Cumhaill, der Anführer der legendären Fianna, einer umherziehenden Kriegertruppe, mit seiner Frau durchgebrannt war. Dafür standen ihm sogar außermenschliche Krieger zur Seite: Fir Coinchenn, … Weiterlesen

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Daische

Das burmesische (Myanmar) Neujahrsfest, im Volksmund auch „Wasserfest“ genannt. Es wird an vier bis fünf aufeinanderfolgenden Tagen im April, dem heißesten Monat des Jahres, ausgelassen gefeiert, wobei die Burmesen mit Wasserpistolen und wassergefüllten Eimern oder sonstigen Behältnissen durch die Stadt … Weiterlesen

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Daishi

Jap., „großer Tod“, Zen-Ausdruck für den Tod des Ego (Ich), der zur großen > Wiedergeburt, der Erleuchtung, > Daigo-Tettei, führt. Der Weg dazu ist das > Zazen. Mit dem „Tod“ ist also nicht der körperliche Tod gemeint, sondern der Tod … Weiterlesen

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Daitsching

D. (Lamaismus), Kriegsgott der Mongolen, Tibetaner und Mandschuren. Er soll Glück im Krieg bringen und durch seine Nähe vor jedem Unheil und jeder Verwundung bewahren. In voller Rüstung mit Trophäen und von Trabanten umgeben dargestellt, wird er für gewöhnlich zur … Weiterlesen

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Daitya(s)

Sanskr., „Abkommen der Diti“; Söhne der vedischen Göttin Diti, im nachvedischen Hinduismus > Dämonen und > Titanen, die gegen die > Devas (Götter) kämpfen und Opferhandlungen stören. Die D. bewohnen die > Unterwelt. Lit.: Gupta, Shakti M.: From Daityas to … Weiterlesen

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Daiva

Sanskr., Gott; die Göttlichkeit oder göttliche Macht. Dabei handelt es sich für gewöhnlich um den Einfluss von Mächten außerhalb des wahrnehmbaren Wirkens der Natur. Die Art und Weise, wie das > Brahman die Manifestationen in die sichtbare Form bringt, ist … Weiterlesen

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Daiviprakriti

Nach der > Theosophie „göttlicher“ oder „ursprünglicher Entwickler“ bzw. „Urquell“ des Universums oder eines in sich selbst abgeschlossenen hierarchischen Teils eines solchen, z.B. des Sonnensystems. D. ist das Licht des Logos, das die Einheit zwischen dem Menschen und dem Logos … Weiterlesen

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Dakhma

Avest. Daxma, „Turm des Schweigens“, „Turm der Stille“, rundes, ca. 4 m hohes, aus massiven Steinen erbautes und nach oben hin offenes zylinderförmiges Bauwerk mit einer nach innen abgeschrägten Dachfläche, auf der man die Toten aussetzte und den Geiern überließ. … Weiterlesen

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Dākini

Sanskr., „Himmelswandlerin“, buddhistisch-tibetische Initiations- und Schutzgöttinnen, die sich bei gewissen Ritualen manifestieren. Sie übermitteln dem heilsuchenden > Yogin das zur Erlangung des Heils notwendige Wissen der > Dhyāni-Buddhas. Die D. besitzen bestimme Zauberkräfte, erscheinen als junge Mädchen in schäbiger Verkleidung … Weiterlesen

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Dakpa-Tzamo

Der Begriff entstammt der lamaischen Mythologie und bezeichnet eine der schrecklichsten Abteilungen der acht Regionen der > Hölle im Glauben der Tibeter. Die Verdammten werden dort durch Feuer gequält, bis der Schmerz sie tötet. Sogleich aber erwachen sie zu neuem … Weiterlesen

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Daksha

Sanskr., fähig; Göttergestalt der hinduistischen Mythologie, ein unerschaffener Geist, der in Indien mit der Idee der Schöpfungsmacht in Verbindung gebracht wird und von dem es viele Herkunftsgeschichten gibt. Einer zufolge soll er dem Daumen des > Brahma entsprungen sein. Er … Weiterlesen

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Dakṣiṇā

Sanskr., geben; eine Gabe, die dem Priester, der das Opfer darbringt, vom Opferherren überreicht wird, meist eine > Kuh. Der weibliche Begriff D. stand im Rig-Veda ursprünglich für eine Kuh, die in der Lage war, zu kalben und Milch zu … Weiterlesen

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Dakṣiṇāgni

Sanskr., das südliche der drei Altarfeuer, in denen hinduistische Opfer durchgeführt werden. Es liefert auch das Feuer für Feuerbestattungen, weshalb es als das „fleischverzehrende Feuer“ bezeichnet wird (RV 10,16,9). Aufgrund dieser Verbindung mit dem Tod gilt es als gefährlich. Lit.: … Weiterlesen

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Daktylen

Griech. daktylos, Finger; engl. dactyls; ital. dita; Naturdämonen, denen die Kenntnis der Metallbearbeitung zugeschrieben wird. Die Aussagen der griechischen Mythologie über die D. sind allerdings völlig undurchsichtig. Nach einer Version soll Rhea (eine Gestalt d. griech. Mythologie), während sie mit … Weiterlesen

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Daktyliomantie

Griech. daktylos, Finger; mantiké, Wahrsagung; engl. dactylomancy, it. dattilomanzia, Fingerringorakel, Wahrsagen mit Hilfe von Fingerringen. Dabei wird im Allgemeinen ein > Ring an einen Faden gebunden und dieser mit Daumen und Zeigefinger so gehalten, dass sich der Ring entsprechend der … Weiterlesen

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Dala kadavara

Auch Gara yaka (singhal. dala, Stoßzahn), ursprünglich eine Elefantengottheit auf Sri Lanka; später, in buddhistischer Zeit, ein Dämon, der Krankheiten und Unheil bringt, durch einen kultischen Maskentanz aber gebannt werden kann. Lit.: Pertold, O.: Gara and Giri, the Obsolete Gods … Weiterlesen

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Dalai Lama

Mongol.-tibet. Dalai bla-ma, Lehrer, dessen Weisheit so groß ist wie der Ozean; Ehrentitel, der 1578 erstmals vom Mongolenfürst Altan Khan an seinen spirituellen Lehrer Sönam Gyatso (1543-1588), das dritte Oberhaupt der > Gelug-Schule, verliehen wurde und seinen sämtlichen Widerverkörperungen eigen … Weiterlesen

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Daldianus

> Artemidoros von Daldis.

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Dale, Jean

Eigentlicher Name unbekannt, amerikanische Sensitive, die 1920 psychometrischen Experimenten zustimmte – in erster Linie um die Neugierde ihrer Freundin Nellie M. Smith, welche die Untersuchungen durchführte, zu befriedigen, empfand sie selbst ihre Fähigkeiten doch mehr als Plage denn als Gabe. … Weiterlesen

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Dale, Laura Abbott

* 22.08.1919 Cornwall, New York; † 02.02.1983 Long Island, New York, Parapsychologin. D. besuchte zunächst Privatschulen in New York und studierte anschließend an der Sorbonne in Paris Psychologie. 1961/62 arbeitete sie als Assistentin an der Abteilung für Psychiatrie am Maimonides … Weiterlesen

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Dali, Salvadore

* 11.05.1904 Figueras, Girona, Katalonien; † 23.01.1989 ebd., spanischer Maler, Grafiker, Schriftsteller, Bildhauer und Bühnenbildner. D. war der Sohn eines angesehenen Notars. Sein künstlerisches Talent kam schon sehr früh zum Vorschein. Mit zehn Jahren erhielt er den ersten Zeichenunterricht. Das … Weiterlesen

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Dalkiel

Hebr., in der späteren hebräischen Dämonologie ein gefallener Engel, der die Verdammten mit einer feurigen Peitsche in die 7. Abteilung der Hölle treibt. Er ist identisch mit > Rogziel und den Befehlen von > Duma(h), dem Engel der Todesstille, unterstellt. … Weiterlesen

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Dallas, Helen Alexandria

* 12.07.1856 Indien; † 10.05.1944 London, Parapsychologin. D. wurde in Indien geboren und erhielt eine Privatausbildung. Sie war tief religiös und befasste sich sehr mit der Frage des > Fortlebens nach dem Tode in Verbindung mit Religion. Bereits 1891 begann … Weiterlesen

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Dallatschi

Kalmückisch dalla, Schulterblatt, Schulterblattzauberer. Unter den Kalmücken, auch Kalmüken oder Kalmyken geschrieben, einem westmongolischenVolk, gibt es Zauberer, die aus dem Schulterblatt der Schafe, Schwäne und Hirsche weissagen. Sie lassen dabei deren Knochen eine Zeitlang im Feuer brennen und deuten dann … Weiterlesen

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Dalton, Thomas

Mönch und Alchemist um 1450. Seine genauen Lebensdaten liegen im Dunkeln, er findet jedoch Erwähnung in Ordinall of Alchimy, dem Werk eines gewissen Thomas > Norton, der 1477 starb. D. war Mönch einer Abtei in Gloucestershire und wurde angeblich eines … Weiterlesen

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Dama

Baskisch; „La dama“, eine mysteriöse baskische Berggöttin, von der man glaubte, sie habe aus einer früheren Religion überlebt. Lit.: Pickering, David: Lexikon der Magie und Hexerei. s.l.: Bechtermünz Verlag, 1999.

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Damaru

Sanskr., Trommel des Hindu-Gottes > Shiva. Sie begleitet ihn als > Nataraja, als „König des Tanzes“, und hat die Form eines Stundenglases, wobei die eine Hälfte das Linga, das Männliche, und die andere Hälfte die Yoni, das Weibliche, darstellt. Durch … Weiterlesen

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Damaskios

* um 458 Damaskus, † um 540, Neuplatoniker und letzter Leiter der Akademie von Athen. Nach Studien in Alexandria trat D. in die neupaltonische Schule von Athen ein und wurde schließlich deren letzter Leiter. Als Justinian I. die Akademie schloss … Weiterlesen

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Damastes

In der griechischen Mythologie ein Räuber, der am Cephissus bei Athen hauste. Er tötete seine Opfer, indem er sie auf ein Bett legte, das entweder viel zu lang oder viel zu kurz war. War es zu kurz, schnitt er den … Weiterlesen

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Damastor

1. Drachenfüßiger Riese, der sich zusammen mit anderen Giganten seiner Art gegen die Götter stemmte. Gemeinsam türmten sie Berg auf Berg, um den Olymp zu erstürmen. Als Jupiter D. einen Felsblock aus den Händen schlug, ergriff er den Pallas, einen … Weiterlesen

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Damballah

Auch Dambala, Bon Dieu, afrikanischer Fruchtbarkeitsgott in Schlangengestalt (Boa constrictor) und Herr aller > Loa (Geister) in der Voodoo-Religion, insbesondere auf Haiti. D. ist der Gatte der Ayida-Weddo und führt den Beinamen Bon Dieu (franz., „Guter Gott“). Er lebt auf … Weiterlesen

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Dames Vertes

Franz., „grüne Frauen“. In Ostfrankreich glaubte man früher, dass auf Wiesen und in Wäldern, in der Nähe von Quellen und Wasserfällen die D.V., reizvolle Waldelben mit langem goldenen Haar und in grünen Gewändern, lebten, die sich den Blicken der Menschen … Weiterlesen

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Damian, John

Eigentl. Giovanni Damiano de Falcucci, ca. 1470-1530, Alchemist, auch „Master John“ genannt. Er stammte aus der Lombardei und arbeitete als Heiler in Frankreich, bevor er an den Hof von König James IV. nach Schottland kam, wo sein Name in Zusammenhang … Weiterlesen

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Damiani, Enrico

† 1886, Spiritist aus Neapel, Parapsychologe und Entdecker des Mediums Eusapia > Palladino. D. wurde erstmals bei einem Aufenthalt in London 1872 auf Palladino aufmerksam. Er nahm dort an einer > Séance teil, bei der ein Geist Namens John King … Weiterlesen

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Damkina

Babylonische Erdgöttin. D. ist die Gemahlin des > Ea und Mutter des > Marduk. Sie entspricht der sumerischen Damgalnunna. Lit.: Bellinger, Gerhard J.: Knaurs Lexikon der Mythologie. München: Droemersche Verlagsanst. Th. Knaur Nachf. GmbH & Co.KG, 2005.

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Dämmerschlafbefragung

Analyse und Verhör in einem künstlich hervorgerufenen „Dämmerschlaf“, einem Zustand verminderter Bewusstseinskontrolle, um Aussagen zu gewinnen, die bei vollem Bewusstsein nicht getätigt werden. Dabei wird der Dämmerzustand durch das sog. Wahrheitsserum – Narkotika, Drogen oder Hypnose – hervorgerufen, um Informationen … Weiterlesen

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Dämmerung

Fließender Übergang vom Tag zur Nacht und von der Nacht zum Tag, bedingt durch die Lichtstreuung in der Atmosphäre. Diese kommt dadurch zustande, dass die Sonnenstrahlen die höheren, nicht vollständig durchsichtigen Luftschichten treffen und von diesen zum Teil zurückgeworfen und … Weiterlesen

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Dämmerungsgespenster

Im Schutz der Dämmerung treten nach dem Volksglauben einzelner Gegenden verschiedene > Geister auf, darunter vor allem die ruhelosen Toten. Lit.: Bächtold-Stäubli, Hanns (Hrsg.): Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens. Bd. 2. Berlin: de Gruyter, 1987.

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Dämmerzustand

Schlaf- bzw. traumähnlicher Zustand mit herabgesetztem Wachbewusstsein und abgeschwächter Willens- und Handlungsbereitschaft, wobei Orientierung und zielgerichtetes Handeln noch aufrecht bleiben. Der D. kann bei Schlafbedürfnis, luzidem Träumen, aber auch durch verschiedene Vergiftungen, Alkohol und Drogenmissbrauch, bei gefäßbedingten Hirnschäden, Sauerstoffmangel, Epilepsie … Weiterlesen

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Damnum minatum

Lat. damnum, Schaden; minatus, angedroht, angedrohter Schaden. Wurde eine Person mit Magie in Verbindung gebracht, so reichte es in den meisten Fällen aus, wenn sich ein Zeuge an eine dunkle Drohung erinnerte, welche die oder der Angeklagte zu irgendeinem Zeitpunkt … Weiterlesen

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Dämon von Spreyton

Poltergeist, der sich laut einem Bericht vom 2. Mai 1683 in der Pfarre von Spreyton (Australien) ereignete. Der Fall wird von dem englischen Dämonologen Richard Bovet (1641- ca. 1703) in seinem Werk Pandaemonium (1684) beschrieben, das sich im ersten Teil … Weiterlesen

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Dämon, Dämonen

Griech. daimon, daimonion, wahrscheinlich von daiomai, teilen, zerteilen bzw. zuteilen, nämlich die Leiber der Verstorbenen durch den Totengott oder das Gute und Böse durch Geister. Der Volksglaube aller Zeiten kannte Geister, verschieden in Qualität, Rang und Macht, meistens in Form … Weiterlesen

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Damona

Kelt., „die große Kuh“, Gesundheitsgöttin der Gallier, die, wie ihr Name sagt, häufig in Tiergestalt als große Kuh dargestellt wird. Sie wird öfters auch als Partnerin des Heil-Gottes > Bormo (Borvo) genannt. Lit.: Maier, Bernhard: Lexikon der keltischen Religion und … Weiterlesen

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Dämonenaustreibung

> Exorzimus.

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Dämonenbeschwörung

Der Begriff D. ist so vielfältig, dass hier nur allgemein darauf eingegangen werden kann. Man treibt Dämonen beispielsweise mittels einfacher Befehle direkt aus dem von ihnen besessenen Körper aus – unter Anrufung der drei göttlichen Personen, die der dem Dämonenreich … Weiterlesen

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Dämonengestalt

> Dämonen.

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Dämonenglaube

> Dämonen.

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Dämonenhierarchie

Rangordnung der Dämonen, nach neuplatonischen, christlich-gnostischen Quellen und der > Kabbala. Im Laufe der Zeit sind viele Rangordnungen entstanden, vor allem nach Aufenthaltsort, Funktion und Eigenschaft. Eine erste Einteilung stammt von dem Neuplatoniker Konstantinos Psellos, bekannter unter seinem Mönchsnamen Michael … Weiterlesen

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Dämonenpakt

Vertragsartige willentliche Übereinkunft zwischen Menschen und > Dämonen. Wird die Übereinkunft mit Blut besiegelt, so spricht man von einem Blutpakt. Im Gegensatz zur Verpfändung der Seele, geht es hier um eine Abmachung der Zusammenarbeit mit Dämonen, die laut > Augustinus … Weiterlesen

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Dämonisch, das Dämonische

Wirkung einer unheimlichen Kraft, die das normale Menschenmaß im Positiven wie im Negativen übersteigt. Für Goethe ist es eine das Welt- und Naturgeschehen lenkende Schicksalsmacht (Dichtung und Wahrheit, IV, 20), für Sokrates die innere Stimme, die ihn von dem abhielt, … Weiterlesen

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Dämonische Besessenheit

> Besessenheit.

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Dämonismus

Betrachtung der Welt als von schädlichen Geistern, den Dämonen, beherrscht. Von D. ist auch die Rede, wenn nur bestimmte Verhaltensformen oder Begebenheiten ohne jede Differenzierung bösen Geistern zugeschrieben werden. > Dämonologie. Lit.: Kaupel, Heinrich: Die Dämonen im Alten Testament. Augsburg: Dr. … Weiterlesen

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Dämonistische/dämonologische Hypothese

Auffassung, dass paranormale Phänomene vor allem durch negative Auswirkungen von bösen Geistern verursacht werden. Paranormologisch ist eine solche Ansicht erst dann angebracht, wenn alle anderen Erklärungsversuche nicht ausreichen. Da es rein phänomenologisch grundsätzlich nicht möglich ist, mit Sicherheit auf eine … Weiterlesen

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Dämonographie

Engl. demonography; ital. demonografia, Geschichte und Beschreibung sämtlicher Merkmale von Dämonen. Die Autoren solcher Beschreibungen werden Dämonographen genannt, wie Johannes > Weyer, Pierre > Le Leloyer, Pierre > De Lancre, Egon von > Petersdorff usw. Lit.: Petersdorff, Egon von: Dämonologie, 2 … Weiterlesen

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Dämonokratie

Engl. demonocracy, ital. demonocrazia, Herrschaft der Dämonen im geistigen wie im zeitlichen Sinn durch direktes Eingreifen in Denken und Verhalten. Die D. kann sich sowohl auf die hierarchische Herrschaft der Hölle als auch auf die Herrschaft beziehen, welche die Dämonen … Weiterlesen

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Dämonolatrie

Engl. demonolatry, ital. demonolatria, Dämonenverehrung, Teufelsanbetung. Dabei wird dem Teufel eine Übernatürlichkeit bis göttliche Macht zugesprochen, die ihn befähigt, die Anhänger zu schützen und den anderen Schaden bis hin zur Vernichtung zuzufügen. Die Verehrungsformen sind vielfältig und kulminieren in der … Weiterlesen

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Dämonologie

Von griech. daimon, böser Geist, logos, Darstellung, Kunde; engl. demonology, ital. demonologia, Lehre von den > Dämonen. Der Ausdruck D. tritt zwar erst im 18. Jh. auf, existiert dem Inhalt nach aber bereits bei den Babyloniern, Persern und Etruskern, wie … Weiterlesen

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Dämonomagie

Griech. daimon, Dämon; magia, Magie; magisches Handeln als Teufelswerk. Der Erfolg der magischen Praktiken wird auf das Wirken des > Teufels zurückgeführt, den man entsprechend befragt und dem man sich völlig anvertraut. Dabei werden nicht nur der Handlung, sondern auch … Weiterlesen

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Dämonomanie

Griech. daimon, Dämon; mania, Wahn), Besessenheitswahn – die Vorstellung, mit dem > Teufel in Verbindung zu stehen oder von ihm besessen zu sein, was sich als neurotische Fixierung, psychotische Erlebnisform oder aber auch als momentanes Empfinden äußern kann. Bei diesem … Weiterlesen

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Dämonomantie

Von griech. daimonion, Dämon; mantike, Wahrsagung; Wahrsagung unter Anrufung von Dämonen. Diese Form des Voraussagens der Zukunft fußt auf der Vorstellung, dass Dämonen als von Gott verstoßene Geister ein besonderes Wissen über Vergangenheit und Zukunft besitzen und die Macht haben, … Weiterlesen

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Dämonopathie

> Dämonomanie.

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Dämonophobie

Von griech. daimon, Dämon; phobein, fürchten; induzierte oder krankhafte Angst vor dem Teufel, als Symbol des Unheilsamen und Hinterhältigen. Diese Form der Angst ist universal, weshalb es bei allen Völkern und zu allen Zeiten Riten zur Abwehr von > Dämonen … Weiterlesen

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Dampf

Gas, das meist noch in Kontakt mit der flüssigen bzw. festen Phase steht, aus der es durch Wärme hervorgegangen ist. Ihm werden heilende und wahrsagende Kräfte zugesprochen. 1. D. gilt als altbewährtes Heilmittel gegen Erkältungskrankheiten, vor allem durch Inhalation. Dabei … Weiterlesen

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Damtschuk

Nach der mongolischen Mythologie ein grünes > Pferd als Reittier des Gottes > Maidari, der nach dem Lamaismus als letzter Burchan am Ende der Welt geboren wird, um die Menschen wieder zu ihrer früheren Größe, Schönheit und Lebensdauer zu erheben, … Weiterlesen

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Damu

Sumerischer Gott, Sohn der Heilgöttin Nin’insina, der manchmal androgyn dargestellt wird. Sein Hauptkultort war Isin, eine Stadt im altorientalischen Mesopotamien. Einer seiner Beinamen lautete „großer Beschwörungspriester“. Von seiner Mutter wurde ihm die Fähigkeit der Krankenheilung übertragen. Lit.: Groneberg, Brigitte: Die … Weiterlesen

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Damysos/Damysus

In der griechischen Mythologie der schnellste der > Giganten, die gegen die Götter kämpften. Sein Körper wurde später vom Kentaur > Chiron ausgegraben, um seinen Knöchel dem > Achilleus einzusetzen. Lit. Vollmer, Wilhelm: Wörterbuch der Mythologie aller Völker. Holzminden: Reprint-Verl. Leipzig, 1994.

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Dan/Danu

Kelt., „die Beständige“, Erd- und Fruchtbarkeitsgöttin der Iren. D. ist die Mutter des Göttergeschlechts der Tuatha Dê Danann („Volk der Göttin Dana“) und gilt als Mutter von Dagda, Dian-Cêcht, Goibniu, Lir, Lug, Midir, Nuada und Ogma. Diese göttlichen Wesen herrschten … Weiterlesen

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Dāna

Sanskr., Gabe, 1. Almosen, Spende. Das freiwillige Geben von Materiellem, Energie oder Weisheit an Arme, Bedürftige und Mönche gilt als eine der wichtigsten buddhistischen Tugenden, die fünffachen Segen (Beliebtheit, edlen Umgang, guten Ruf, sicheres Auftreten und himmlische Wiedergeburt) bringt. D. … Weiterlesen

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Danáë

Tochter des Königs Akrisios von Argos und der > Eurydike. Aufgrund eines Orakels, dass ein Sohn der D. den König töten werde, sperrte sie dieser in einem unterirdischen Verlies ein. Der verliebte Zeus kam in Gestalt eines Goldregens zu ihr … Weiterlesen

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Danaiden

Nach der griechischen Mythologie die 50 Töchter des ägyptischen Königs Danaos, der mit seinem Bruder Aigyptos, welcher 50 Söhne hat, in Streit um die Herrschaft gerät. Danaos baut daraufhin mit Hilfe der Göttin > Pallas Athene als Erster ein Schiff … Weiterlesen

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Danake

Kleine Silbermünze des Persischen Reiches (altpers. dânake) im Wert des griechischen Obolus. D. bezeichnete auch die Münze, die man dem Verstorbenen in den Mund steckte, um damit dem > Charon das Fährgeld über den > Acheron zu bezahlen. Lit.: Babelon, … Weiterlesen

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Danawandri

Nach der indischen Mythologie der Gott der Heilkunst als besondere Inkarnation des > Wischnu. D. werden jedoch keine eigenen Tempel errichtet. Es wird nur eine Statue, die einen alten, bärtigen, in einem Buch aus Palmenblättern lesenden Mann darstellt, auf Wischnus … Weiterlesen

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Danawas

Sanskr., dämonisch; brahmanisch-hinduistische Gruppe halb göttlicher, halb dämonischer Wesen. Sie bilden mit der Gruppe der > Daityas die Klasse der > Asuras, welche die Feinde der > Devas sind. Die D. verursachten teils welterschütternde Kämpfe und lebten namentlich mit dem … Weiterlesen

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Daneau, Lambert

Geb. um 1530 in Beaugency-sur-Loire, gest. 11.11.1595 in Castres/Languedoc, Frankreich, calvinischer Theologe der ersten Generation. D. studierte von 1553 bis 1559 in Orléans und Bourges und ging nach der Promotion zum Dr. der Rechte 1560 nach Genf, um bei > … Weiterlesen

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Dänemark, Hersch

Oberrabbiner aus Siebenbürgen, der in den 1840er Jahren in Österreich, Deutschland, Frankreich und der Schweiz öffentlich auftrat und von den Anwesenden ausgewählte Texte ohne vorherige Einsichtnahme vortrug. So lautet der Bericht über seinen Auftritt vom 26.09.1842 in Basel: „Der Rabbi … Weiterlesen

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Danes

Das intelligente Amphibium, von dem Berossos in seiner „Babylonischen Geschichte“ schreibt. Berossos (akkad. Bêl-re’ušunu, seltener Berosos, latinisiert Berossus) war ein um 350-280 v. Chr. lebender babylonischer Priester des Gottes > Bēl-Marduk und Verfasser einer heute nur mehr in Fragmenten vorliegenden … Weiterlesen

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Daniel

Griech.; hebr., „Richter ist Gott“. 1. Ein auch aus babylonischen Inschriften bekannter Eigenname von Personen des Alten Testaments. Der Prophet Ezechiel nennt ihn einen weisen Mann (Ez. 28,3). Im Buch Daniel bildet er die Hauptgestalt. Er wurde um 606 od … Weiterlesen

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Danielbuch

> Buch Daniel.

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Danielschnallen

Burgundische Schnallen vom Bildtypus „Daniel in der Löwengrube“. Es handelt sich dabei um aus Bronze gegossene Gürtelschnallen, die im 7. Jh. von christlichen Kriegern getragen wurden und bevorzugt durchbrochen und graviert sind. So zeigen die Funde in Daillens in der … Weiterlesen

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Däniken, Erich Anton Paul von

*14.04.1935 Zofingen/Schweiz, Autor und Vertreter der > Prä-Astronautik. Als Sohn eines Kleiderfabrikanten geboren, besuchte er die Volksschule in Schaffhausen und das Gymnasium in Fribourg, wo er sich bereits mit Futurologie und Archäologie auseinandersetzte. Ebenso interessierte er sich für Weltraumfahrt, Philosophie … Weiterlesen

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Danish Society für Psychical Research

Dänische Gesellschaft für Psychische Forschung. Die D. wurde am 25. November 1905 gegründet und ist die drittälteste Gesellschaft auf dem Gebiet der parapsychologischen Forschung. Aufgabe Ihre Aufgabe ist es, Phänomene wie ASW (ESP) vorurteilslos wissenschaftlich zu erforschen. Dazu zählt neben … Weiterlesen

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Daniten

Geheimbund zur Verteidigung der echten Lehre der Mormonen. 1837 von David Patten und Sampson Avard gegründet, hatten die D. vorwiegend Männer zwischen 17 und 49 Jahren in ihren Reihen. Ursprünglich nannte man sie „Töchter Gideons“ oder „Zerstörende Engel“ und schließlich … Weiterlesen

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Dank

Anerkennung für eine empfangene Leistung zum eigenen Wohl, verbunden mit dem Wunsch des Wohlergehens für den Gebenden. Der D. gehört zu den vornehmsten Verhaltensformen des gesellschaftlichen Lebens. Den D. umgibt aber auch eine Fülle magischer Wirkungen. Er dient dem persönlichen … Weiterlesen

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Dankgaben

> Opfergaben.

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Daño

Span., Schaden, vorwiegend in Peru praktizierter > Schadenzauber. Bereits zur Inka-Zeit gab es Schadenzauberer, die gefangene > Frösche, > Kröten oder auch Puppen aus Tiertalg mit Nadeln durchstachen oder verbrannten. Die Tiere oder Puppen stehen dabei für Menschen, denen man … Weiterlesen

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Danov, Peter Konstantin

*11.07.1864 Hadarscha (Nikolaewka)/Bulgarien; †17.12.1944 Sofia, Begründer der Weißen Bruderschaft und Lebenslehrer. Geboren als Sohn eines orthodoxen Geistlichen, trat D. nach dem Gymnasium zum Protestantismus über und orientierte sich in seinen Vorträgen an der lutherischen Neuauslegung der christlichen Botschaft. Nach fünfjähriger … Weiterlesen

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Danse de Rejouissance

Freudentanz. Ein solcher Tanz folgt im > Voodoo meist nach einer Zeremonie und hat dabei Ritualcharakter. Lit.: Kovach, Sue: Hidden Files: Lincolnwood (Chicago), IL: Contemporary Books, 1998.

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Dantalion

Ein mächtiger Höllenfürst, dem 36 Legionen unterstehen. Er lehrt alle Künste und Wissenschaften und lüftet die Geheimnisse eines jeden, da er die Gedanken aller Menschen kennt und nach seinem Willen verändern kann. Er kann auch Liebe erzeugen, die Ähnlichkeit einer … Weiterlesen

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Dante, Alighieri

*Mai/Juni 1265 Florenz; †17.09.1321 Ravenna, Italiens größter Dichter. D. wurde als Sohn des Alighiero II und der Bella in Florenz geboren. Das genaue Geburtsdatum ist unsicher. Nach seinem Hinweis in der Divina Commedia, dass er in der Karwoche 1300 ungefähr … Weiterlesen

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Danu

1. (sanskr.), vedische Göttin, die in der nachvedischen Zeit als Tochter von > Daksha eine der zwölf Frauen des Weisen > Kashyapa und durch diesen Mutter der dämonischen > Danawas wird. Im > Rigveda ist sie auch Mutter des Schlangendämons … Weiterlesen

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Danu

1. (sankr.), vedische Göttin, die in der nachvedischen Zeit als Tochter von > Daksha eine der zwölf Frauen des Weisen > Kashyapa und durch diesen Mutter der dämonischen > Danawas wird. Im > Rigveda ist sie auch Mutter des Schlangendämons … Weiterlesen

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Danukobi

Sanskr., berühmter indischer Teich, der von > Wischnu für sich und > Schiwa gegraben und mit Granit ausgemauert wurde. Er befindet sich auf der Halbinsel diesseits des Ganges und gilt nicht zuletzt wegen des dortigen Zusammentreffens des Affenkönigs > Hanuman … Weiterlesen

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Dao

Chin., Pfad, Weg. Nach > Lao-Tse (*604 v. Chr.), dem Autor des > Tao te king, ist Dao der Ursprung aller Dinge. „Im unergründlichen Grunde liegt die Urwesenheit. Sie war, ehe Himmel und Erde waren, ohne Bewegung, ohne Gestalt, noch … Weiterlesen

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Daodejing

(Tao-Te-King), Sammlung von Spruchkapiteln, die der chinesischen Legende nach von einem Weisen namens Lǎozǐ stammt, der nach der Niederschrift in westlicher Richtung verschwunden sein soll. D. gilt als der meistübersetzte Text nach der Bibel und beinhaltet eine humanistische Staatslehre, welche … Weiterlesen

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Daoismus

Auch Taoismus, chinesische Philosophenschule, die auf das > Lao-Tse (*604 v. Chr.?) zugeschriebene Buch > Daodejing (auch Tao-Te-King) und auf die Lehren des Zhuang Zi (4./3. Jh. v. Chr.) zurückgeht. Das > Dao ist der Ursprung aller Dinge. Der Mensch … Weiterlesen

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Daphne

Griech., Lorbeer; Tochter des Flussgottes Peneios, eine schöne Nymphe, die von > Apollon verehrt wird. Da sie vor ihm flieht, verfolgt er sie. Als er sie fast eingeholt hat, wird sie auf ihr Bitten hin von > Zeus in einen … Weiterlesen

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Daphnephagos

Griech., „Lorbeeresser“, Beiname der > Pythia, die vor jeder Besteigung des > Dreifußes Blätter vom heiligen Lorbeerbaum, in den Zeus > Daphne verwandelt hatte, essen oder kauen musste, um dadurch die Kraft der > Weissagung zu steigern. D. war bei … Weiterlesen

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Daphnephorien

Fest zu Ehren des Gottes Apollon Ismenios, das man in > Theben alle neun Jahre feierte und das auf folgender Legende fußt: Bei der Belagerung von Theben durch die Bewohner von Aenia in Aetolien erschien dem Feldherrn der Thebaner im … Weiterlesen

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Daphnis

Sohn des > Hermes und einer sizilianischen > Nymphe. Unmittelbar nach der Geburt ausgesetzt und von Hirten aufgezogen, wurde er dann selbst Hirte, und zwar einer, der seine Herde unter kunstvollem Gesang und Flötenspiel, das > Pan ihn lehrte, am … Weiterlesen

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Daphnomantie

Griech. daphne, Lorbeer; mantike, Wahrsagung; engl. daphnomancy, laurel-divining; ital. dafnomanzia, Wahrsagen mittels Lorbeer. Nach der im Altertum mehrfach bezeugten Volksmeinung, dass man aus dem Knistern der ins Feuer geworfenen Lorbeerzweige die Zukunft erahnen könne, entstand in der Divinationsliteratur des 16./17. … Weiterlesen

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Daramulum

„Einbeiniger“, Himmels- und Mondgott bei den australischen Wiradyuri und Kamilaroi (Aborigines-Stämme), Sohn des Schöpfergottes > Baiame. D. ist der Vermittler zwischen seinem Vater und den Menschen, deren Stammvater er ist. Er besitzt übernatürliche Kräfte, die den Medizinmännern zugänglich sind. Sein … Weiterlesen

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Darbari, B. S., Dr.

(†1975), Rechtsanwalt am Obersten Gerichtshof von Allahabad in Indien und Homöopath. D. wuchs in einer sehr religiösen Familie auf und verspürte von Kindheit an den Wunsch, seinen ganz persönlichen Anteil zur Linderung der allgemeinen Not in Indien beizutragen. 1912-1914 studierte … Weiterlesen

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Dardanos

Griech.; lat. Dardanus, Sohn des > Zeus und der Elektra (einer Plejade und Tochter des Atlas). Als sich sein Bruder Jasion in > Demeter verliebte, wurde er von Zeus mit einem Blitz erschlagen. Daraufhin verließ D. sein Geburtsland Arkadien und … Weiterlesen

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Dargah

Arab., Schrein über dem Grab einer verehrten religiösen Gestalt, vorwiegend eines Sufi-Heiligen oder Derwischs; daher Versammlungsort bzw. geistiges Heiligtum für lebende > Sufi-Meister. Lit.: Schimmel, Annemarie: Sufismus: eine Einführung in die islamische Mystik. München: Beck, 2000; Habib, André Al: Sufismus. … Weiterlesen

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Darget

Kommandant (Vorname unbekannt, in der Lit. taucht D. immer mit dem Zusatz „Kommandant“ auf, möglicherweise aufgrund einer Aufnahme von ihm mit der Kopfbedeckung eines Offiziers), Pionier der > Gedanken- und > Emanationsfotografie. D. hatte bereits 1882 in Zusammenarbeit mit einem … Weiterlesen

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Darida

Sanskr., ind. Myth.; übermächtiger Dämon, der den Gott > Schiwa zum Kampf herausforderte. Dieser musste die Hilfe > Wischnus erbitten, welcher daraufhin in Gestalt der achtköpfigen Riesin Bhadrakali aus Schiwas Auge hervortrat und den > Dämon D. besiegte. Lit.: Vollmer, … Weiterlesen

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Darling, Thomas

Der „Junge von Burton“ (*1582), ein englischer Junge, dessen Aussagen 1596 zu einem > Hexenprozess gegen mehrere ältere Frauen führten, darunter die sechzigjährige Alice Gooderidge aus Stapenhill. Sie wurde von den Verwandten des Jungen zweifelsfrei als jene Person identifiziert, die … Weiterlesen

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Daroben, Hans

Um 1614, Werwolf- und Schadenzauber-Prozess. D., ein wohlhabender Mann aus Berlebeck, heute ein Stadtteil von Detmold in Deutschland, kam in den Verruf, ein Zauberer und Werwolf zu sein. Als sein Sohn Curt einmal Brot backen wollte, kam nachts ein > … Weiterlesen

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Darradarljóð

Altnord., „Dörruðs Lied“, altnordisches Lied, häufig auch als „Walkürenlied“ bezeichnet, das auf die berühmte Schlacht von Clontarf (bei Dublin) am Karfreitag des Jahres 1014 Bezug nimmt, bei der die Iren gegen ein Wikingerheer kämpften und wo sowohl der siegreiche irische … Weiterlesen

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Darrell, John

Anglikanischer Geistlicher (um 1562-1602) und selbst ernannter Exorzist. D., Absolvent der Universität Cambridge, begann seine Laufbahn als Prediger in seiner Heimatstadt Mansfield (Nottinghamshire) und wurde dann zum Priester geweiht. Die erste Gelegenheit, sich als Exorzist einen Namen zu machen, bot … Weiterlesen

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Darśana

Sanskr., 1. Anblick, 2. System; Pali: Dassana. 1. In der indischen Philosophie auf Vernunft gegründete Einsicht in die Wirklichkeit, insofern die Wirklichkeit selbst den Sehenden unbegreiflich und unbeschreiblich ist; die Schau einer als heilig verehrten Person oder die Betrachtung einer … Weiterlesen

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Daruma (japan.)

Bezeichnung einer der beliebtesten Glücksbringerfiguren in Japan. Die Figur ohne Arme und Beine stellt den buddhistischen Mönch > Bodhidharma dar, den Gründer des Chan (Chanzong)-Buddhismus in China (jap. Zen-Buddhismus). Der Mönch soll im 9. Jh. im Meditationssitz vor einer Felswand … Weiterlesen

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Dashabala

Sanskr.; Pali: dasabala; wörtlich: „zehn Kräfte“; bezeichnet die zehn Fähigkeiten, die dem > Buddha zugeschrieben werden und ihm das Wissen verleihen um: 1. das Mögliche und Unmögliche; 2. die Folgen von Taten (> Vipāka); 3. die Fähigkeiten anderer Wesen; 4. … Weiterlesen

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Dashwood, Sir Francis

15. Baron Le Despencer (*Dezember 1708 London; †11.12.1781), englischer Aristokrat, Politiker und Satanist. Mit 16 Jahren zum Waisen geworden, absolvierte D. 1726 die obligatorische Tour für junge Adelige durch Europa. Er wurde Politiker und war von 1762-1763 Schatzkanzler. Nach 1740 … Weiterlesen

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Daskalos von Strovolos

*12.12.1912 Zypern; †26.08.1995, der Magus von Strovolos, eigentlich Dr. Stylianos Atteshlis, in den Büchern von Markides Spyros Sathi genannt, griechisch-orthodoxer Heiler, Lehrer von Harry > Edwards. Daskalos, was im Griechischen so viel wie „Lehrer“ bedeutet, verbrachte 70 Jahre seines Lebens … Weiterlesen

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Dastin, John

Auch Dastyn oder Daustin, J. (*1288; † um 1334), englischer Alchimist. Über sein Leben ist nur wenig bekannt. Er war Mönch und befasste sich mit > Alchemie und Philosophie. Eine biografische Notiz De vita, aetate ac scripsis Johannis Dastin wurde … Weiterlesen

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Dat/Duat

Ägypt., Unterwelt, Jenseits; das > Jenseits, die Stätte, an der die Toten verweilen. Schon die ältesten Texte reden von D. Dabei hatte das Alte Reich eine etwas andere Vorstellung vom Totenreich. Das D. lag im Himmel. Der Tote wird in … Weiterlesen

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Datan

Slav. Mythologie, ein Gott der Polen, der vor allem den Feldfrüchten Segen, Gedeihen und Fülle verleihen sollte. Lit.: Vollmer, Wilhelm: Wörterbuch der Mythologie aller Völker. Holzminden: Reprint-Verl. Leipzig, 1994.

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Datica

Ein nicht mehr zu identifizierendes Kraut, das zu Wahrsagezwecken und zur Erweckung von > Ekstasen gedient haben soll. Lit.: Werner, Helmut: Lexikon der Esoterik. Wiesbaden: Fourier, 1991.

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Datin

In thamudischen (alt-nordarabischen) Inschriften öfters angerufener Gott. Bedeutung des Namens und Funktion des Gottes sind unbekannt. Die Thamud waren ein arabischer Stamm, der im Koran sechsundzwanzigmal erwähnt wird. Ihnen wird die thamudische Schrift zugeordnet, die von 1500 bis zum 3. … Weiterlesen

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Dattatreya

Sanskr., „der dreifach Begabte“, Kurzform: Datta; komplexe Göttergestalt des Hinduismus. D. vereint in sich die Aspekte von > Brahma (Schöpfung), > Wischnu (Erhaltung) sowie > Shiva (Zerstörung) und spiegelt somit das allem Lebendigem innenwohnende zyklische Prinzip wider. Er wird als … Weiterlesen

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Datumsmagie

Berechnung bedeutsamer persönlicher oder allgemeiner, die Person jedoch betreffender Ereignisse aus den Lebensdaten einer Person durch Addition der entsprechenden Jahres- und Monatsdaten sowie ihrer Quersummen. > Numerologie. Lit.:  Bischoff, Erich: Die Mystik und Magie der Zahlen (Arithmetische Kabbalah). Berlin: Richard Schikowski, … Weiterlesen

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Dauerhypnose

Verallgemeinernde Bezeichnung einer stark verlängerten (protrahierten) > Hypnose. Die Bezeichnung geht auf den schwedischen Arzt und berühmten Hypnotiseur Otto Georg > Wetterstrand (*14.09.1845 Skövde; †11.07.1907 Stockholm) zurück. Er war der Überzeugung, dass in der > Hypnotherapie der hypnotische Schlaf das … Weiterlesen

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Däumeln

Bedecken einer Textstelle mit dem Daumen zur > Weissagung. Bei dieser Form der Weissagung wird in einem Buch, meistens der Bibel, geblättert und mit dem Daumen irgendeine Textstelle zugedeckt, die dann als göttlicher Wink, als Orakel (> Bibliomantie), gedeutet wird. … Weiterlesen

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Daumen

Lat. pollex, erster und stärkster Finger einer > Hand. Er besteht anatomisch aus zwei Fingergliedknochen und nimmt unter den Fingern aufgrund seiner anderen Bewegungsmöglichkeiten eine Sonderstellung ein. Durch ihn gewinnt die Hand ihre sichere Fähigkeit zum Greifen, oft als männlich … Weiterlesen

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Daumenlutschen

Einführen des Daumens in den Mund, um daran zu saugen oder zu lutschen. Die Verhaltensform geht auf den angeborenen Saugreflex zurück, der bei Berührung der Lippen oder der Zungenspitze eine saugende Mundbewegung auslöst und im ersten Lebensjahr die Nahrungsaufnahme sicherstellt. … Weiterlesen

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Daumenschrauben

Französ. grésillons, schott. pilliwinks, in der Constitutio Criminalis Theresiana von 1769 als Daumenstock bezeichnet, Folterinstrument in Form eines Schraubstockes oder einer Zwinge, in der man die Daumen der angeklagten Person quetschte, um sie geständig zu machen. So hieß es in … Weiterlesen

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Daumenschreiber

Eine fingerhutähnliche Vorrichtung, die auf den Daumen gesteckt wird, um vor den Augen der Zuschauer für diese unbemerkt blitzschnell Buchstaben oder Zahlen auf einen Zettel oder eine Karte zu schreiben, die anschließend dem Publikum gezeigt werden. So lässt sich der … Weiterlesen

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Daumer Georg Friedrich

*05.03.1800 Nürnberg, †13.12.1875 Würzburg, Pseud. Amadeus Ottokar/Eusebius Emmeran), Philologe und Philosoph. Als Sohn eines Nürnberger Kürschnermeisters besuchte D. das Aegidianum in Nürnberg, wo Georg Wilhelm Friedrich Hegel damals Rektor war. Nach Abschluss begann er 1817 mit dem Studium der Theologie … Weiterlesen

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Däumling

Franz. poucet, eine menschliche Gestalt im Märchen, die nicht größer als ein Daumen ist. Darunter fallen vor allem Zwerge, Kobolde, Heinzelmännchen, Waldmännchen und Däumelinchen. Bereits im Mittelhochdeutschen werden Zwerge dûmeli genannt (Kuhn). Die Bezeichnung der Zwerge als D. ist im … Weiterlesen

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Dauphine de Puimichel

*Um 1285; †26.11.1360 Apt/Frankreich, selig (1694 Kultbestätigung, Fest: 26. Nov.). D. entstammte dem pronvençalischen Hochadel und wurde 1300 von Karl II., Graf der Provence und König von Neapel, aus politischen Gründen zur Heirat mit Elzéar de Sabran gedrängt. Beide standen … Weiterlesen

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Daũsos

Nach der litauischen Mythologie das Land der Seligen, in das die Seelen der Verstorbenen aufsteigen, indem sie stets der Milchstraße folgen. Jene, die noch Buße zu tun haben, müssen in den Bäumen fortleben. Lit.: Bellinger, Gerhard J.: Knaurs Lexikon der Mythologie. … Weiterlesen

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Dave, Jonas

(Pseud.), eigentl. Herbert Baumann (*1911 Breslau; †23.10.1998 Hamburg), vielseitig begabtes > Medium. Anfang der 1930er Jahre übersiedelte die Familie nach Berlin. D. studierte Medizin, doch wurde er aufgrund seiner jüdischen Abstammung in der NS-Zeit zum Strafbataillon eingezogen und schwer misshandelt. … Weiterlesen

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Davenport Brothers

Ira Erastus (*17.09.1839; †08.07.1911) und William Henry D. (01.02.1841; †01.07.1877), amerikanische Medien und Magier. Die D. traten zwischen 1860 und 1880 in Amerika, Europa und Australien vor großem Publikum auf. Bereits im Jahre 1846 ereigneten sich in ihrem Haus in … Weiterlesen

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David

Hebr., Freund, Geliebter; zweiter König von Israel (1012-972 v. Chr.). D. war der Sohn des Isai (Jesse) aus Bethlehem. Noch als Knabe wurde er vom Propheten > Samuel zum künftigen König gesalbt. D. kam dann an den Hof Sauls. Nachdem … Weiterlesen

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David ben Solomon Ibn Abi Zimra

Genannt Radbaz (1479-1573), jüdischer Talmudist und Kabbalist, geboren in Spanien, das er als 13-Jähriger mit den Eltern verlassen musste. Er studierte dann in Safed in Galiläa und übersiedelte 1517 nach Ägypten, wo er Oberhaupt der jüdischen Gemeinde wurde. 1553 kehrte … Weiterlesen

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David von Augsburg

Lat. David de Augusta (*um 1200; †19.11.1272), Franziskaner und mystischer Schriftsteller. Sein Eintritt in den Franziskanerorden ist unsicher, seine Ausbildung erfolgte vermutlich in Magdeburg. Um 1240 wirkte er als Novizenmeister in Regensburg. 1246 sind D. und Berthold von Regensburg als … Weiterlesen

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David von Dinant

* Ca. 1160, † ca. 1217, Schüler von Amalrich (Amaury), lehrte auf der Grundlage der wiederentdeckten aristotelischen Lehren eine irdische Allwelt. Gott ist alles und alles wirkt in allem. Daher sind Gott und die Erste Materie (materia prima) identisch. Da … Weiterlesen

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David von Himmerod

* Um 1100 Florenz, Italien; † 11.12.1179 Himmerod, Rheinland-Pfalz, Zisterziensermönch und Mystiker, selig (Fest: 11. Dezember). D. trat 1131 in den Zisterzienserorden in Clairvaux ein. Nach Beendigung des Noviziats wurde er 1134 der von > Bernhard von Clairvaux gegründeten Abtei … Weiterlesen

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David von Sassun

Armenisches Märchen, das nach mündlicher Überlieferung im 19. Jh. aufgeschrieben wurde. Es entstand möglicherweise bereits im 9./10. Jh. in der Osttürkei und wurde von dort aus nach Armenien verbreitet. Es trägt viele Spuren einer altarmenischen Mythologie, die sich im Kontrast … Weiterlesen

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David von Västmanland

Schweden; * in England; † um 1080 Munktorp/Schweden, heilig (Fest: 15. Juli), Benediktiner und Missionar. D. missionierte als Benediktiner in Schweden und soll in Munktorp ein Benediktinerkloster gegründet haben. Die Legende berichtet, dass er mitten im Winter die Neugetauften mit … Weiterlesen

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David-Neel, Alexandra

* 24.10.1868; † 09.09.1969, französische Schriftstellerin, Orientalistin und Tibetforscherin. D. war Buddhistin und besuchte als erste Europäerin die für Fremde verbotene Stadt Lhasa. Sie lebte ca. 15 Jahre in Tibet, unternahm ausgedehnte Reisen durch Süd- und Innerasien und studierte eingehend … Weiterlesen

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Davidico, Lorenzo

Eigentlich: Paolo Lorenzo Castellino de David (* 1513 Castelnovetto; † 29.08.1574 Vercelli, Italien). D. promovierte in Theologie und in beiden Rechten (in utroque iure), wurde Priester und trat 1536 in den Orden der Barnabiten ein, aus dem er wegen seines … Weiterlesen

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Davidstern

Sechszackiger Stern aus zwei ineinanderliegenden Dreiecken (Hexagramm), im Judentum „Schild Davids“ (hebr. magen david) genannt. Der D. ist als Amulett bereits im 6. Jh. als „Siegel des Salomo“ geläufig, für das sonst das Pentagramm steht. In der > Kabbala symbolisiert … Weiterlesen

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Davies, Lady Eleanor

Eigentlich: Eleanor Tuchet (1590-1652), englische prophetische Schriftstellerin. E. Tuchet, Tochter des 1st Earl of Castlehaven, heiratete im März 1609 Sir John Davies, einen bekannten Rechtsanwalt zur Zeit James I. und Autor eines beachtlichen Gedichts über die Unsterblichkeit der Seele. Sie … Weiterlesen

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Davis, Andrew Jackson

* 11.08.1826 Blooming Grove, New York; † 13.01.1910 Boston, Massachusetts, auch „Seher von Poughkeepsie“ genannt, führender Theoretiker des Spiritismus. D., Sohn eines trunksüchtigen Vaters und einer ungebildeten, aber sehr religiösen Mutter, besuchte nur etwa fünf Monate die Schule, war Viehhirte, … Weiterlesen

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Davis, Gordon

„Inkarnierter Kontrollgeist“. In Sitzungen vom 4. und 9. Januar 1922 mit dem Medium Blanche > Cooper erhielt Samuel G. > Soal offensichtlich eine Durchgabe von seinem verstorbenen Bruder „Frank“. Dieser sagte: „Sam, ich habe jemanden mitgebracht, der dich kennt.“ Der … Weiterlesen

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Davy, Humphry

* 17.12.1778; † 29.5.1829, bekannter britischer Chemiker und Erfinder. Als D. bei seinen Experimenten einmal oxydiertes Stickstoffgas einatmete, hatte er ganz ungewöhnliche Erlebnisse. Je mehr die angenehmen Empfindungen zunahmen, umso mehr verlor er den Kontakt zur Umwelt. Lebhafte Bilder tauchten … Weiterlesen

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Dawamesc

Arab., psychoaktive Droge aus Algerien, die um 1840 von dem französischen Psychiater Felix Voisin (*19.11.1794; †23.11.1872) in Schriftstellerkreisen (Club der Hashischins) bekannt gemacht wurde. Sie ist wie folgt zusammengesetzt: Zucker, Orangensaft, Zimt, Nelken, Kardamon, Muskat, Moschus, Pistazien, vermahlene Piniennüsse und … Weiterlesen

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Dawitaschwili, Jewgenija

Auch Dschuna oder Djuna genannt (1949-2015), georgische Heilerin. In einem kleinen Dorf in der Kuban-Niederung von Georgien geboren, arbeitete D. als Filmvorführerin und Kellnerin in Tiflis und machte schließlich die Ausbildung zur Krankenmasseuse. Dabei fiel auf, dass von ihr Massierte … Weiterlesen

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Daxma

Kreisförmige, zum Himmel hin offene Bauten, wo Gefolgsleute von Zoroaster ihre Toten den Geiern aussetzen. Der Ort wird häufig auch „Turm des Schweigens“ genannt. Da Tod und Verwesung als Waffen des Bösen gelten, wird eine Leiche als der Ort gesehen, … Weiterlesen

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Day, Dorothy

(* 08.11.1897 Brooklyn, New York; † 29.11.1980 New York), Journalistin, zunächst Kommunistin und Intellektuelle, Friedensaktivistin, Mystikerin. Durch das Erdbeben 1906 in San Francisco arm und obdachlos geworden, setzt sich ihr Vater selbstlos für die Armen ein, was ihr zeitlebens in … Weiterlesen

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Dayal, Parmeshwar

(*1931), indischer Psychologe, befasste sich ab 1961 mit parapsychologischen Themen und arbeitete am psychologischen Institut in Allahabad (heute Prayagraj). D. war wissenschaftlicher Leiter der Foundation for Reincarnation and Spiritual Research und Mitarbeiter von Dr. Jamuna Prasad. Mit Karlis Osis nahm … Weiterlesen

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Dazbog

Slaw. daž, geben; bog, Gott; ostslawischer Gott der Sonne und des himmlischen Feuers. Im Igorlied (anonyme Heldendichtung) werden die Russen als „Dazbogs Enkel“ bezeichnet. Lit.: Das Igor-Lied. Frankfurt am Main: Insel-Verl., 1989; Holzapfel, Otto: Lexikon der abendländischen Mythologie. Freiburg/Basel/Wien: Herder, 2002.

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De Bianchini, Maria Esperanza

(* 22.11.1928 Betania, Venezuela; † 07.08.2004 Long Beach Island, New Jersey, USA), Visionärin mit apokalyptischen Botschaften. Mit fünf Jahren erhielt D. in einer > Vision von der hl. Theresia vom Kinde Jesu eine wirkliche Rose, die sie ihrer Mutter gab. … Weiterlesen

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De Birague, Flaminio

(Um 1565-1585), Neffe von René de Birague, eines französischen Kardinals der Römischen Kirche. In L’Enfer de la mere Cardine, einer Satire auf die Dämonographie der damaligen Zeit, beschreibt er die grausame Schlacht in der Hölle anlässlich der Heirat von Zerberus … Weiterlesen

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De Boni, Gastone

(* 22.01.1908 Padua; 23.09.1986 Verona), Arzt und Parapsychologe. Sein Interesse für das Paranormale wurde schon in der Kindheit geweckt. Er interessierte sich besonders für Hypnose. 1924, mit 16 Jahren, traf er einen Jungen mit paranormaler Begabung. Mit ihm machte D. … Weiterlesen

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De Bonnevault, Maturin

(17. Jh.), französ. Zauberer und Teufelsanbeter, Vater von Pierre De Bonnevault, der ebenfalls der Zauberei beschuldigt wurde. D. bezeugte, dass der Hexensabbat, den er regelmäßig besuchte, viermal im Jahr stattfand: am Fest des hl. Johannes des Täufers, zu Weihnachten, am … Weiterlesen

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De Brath, Stanley

(*10.10.1854 Greater London; † 20.12.1937 Kew/London), Pseud. V.C. Desertis, Ingenieur, Pädagoge, Parapsychologe, Autor und Übersetzer. Ausgebildet als Zivilingenieur, verbrachte D. 20 Jahre im Dienst der Regierung in Indien. 1890 nahm er an einer Séance von Cecil Husk teil (später als … Weiterlesen

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De Clérambault-Syndrom

Auch Erotomanie, Paranoia erotica, Wahn der Leidenschaft, Liebeswahn usw. genannt, ist eine paranoide Wahnvorstellung mit amourösen Qualitäten. Die betroffene Person, häufig eine Frau, glaubt, dass eine höhergestellte Person sie liebe, verbunden mit der Wahnvorstellung von der persönlichen Unfähigkeit, den anrüchigen … Weiterlesen

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De Demandolx de la Palud, Madeleine

> Aix-en-Provence-Nonnen.

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De Excidio Troiae historia

(Lat., „Über die Geschichte des Untergangs von Troja“), Trojaroman. Er liegt seit dem 9. Jh. in Handschriften vor und wurde angeblich im 5. Jh. von einem gewissen Dares Phrygius (Pseudonym) nach einer griechischen Vorlage geschrieben. Dares wurde im Mittelalter als … Weiterlesen

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De Fontenay, Guillaume

(1861-1914), französischer Kavallerie-Offizier und prominenter Parapsychologe. D. wurde vor allem durch seine Untersuchungen der psychischen Fotografie, auch Geisterfotographie genannt, bekannt. Die Fotos, die angeblich durch die ätherische Ausstrahlung von Medien entstanden, erklärte er als natürliche Emanation des menschlichen Organismus. Dafür … Weiterlesen

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De Freitas, José Pedro

> Arigó, Zé.

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De Gasparin, Graf Agénor Étienne

(* 10.07.1810 Orange/Frankreich; † 14.05.1871 Genf/Schweiz), französischer Politiker, Schriftsteller und Parapsychologe, der auch mehrere Bücher zu sozialen, religiösen und politischen Themen verfasste. D. studierte Rechtswissenschaften an der Sorbonne in Paris und war Kabinettschef seines Vaters im Ministerium des Inneren. 1842 … Weiterlesen

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De Gert, Berthomine

Eine Zauberin der Stadt Préchac in der Gasgogne im Südwesten Frankreichs, die um 1608 gestand, dass – falls eine Zauberin bei ihrer Rückkehr vom Hexensabbat getötet werde – der Teufel ihre Gestalt annehme, sie so wieder in Erscheinung trete und … Weiterlesen

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De Giorgio, Guido Lupo Maria

Pseud. Havismat (* 03.10.1890 San Lupo bei Benevent; † 27.12.1957 Mondovi), Esoteriker, Schriftsteller und Faschist. D. promovierte in Neapel in Philosophie und wanderte dann nach Tunesien aus, wo er als Italienisch-Lehrer arbeitete. Über eine örtliche Gesellschaft kam er mit der islamischen … Weiterlesen

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De Guaita, Marie-Victor-Stanislas

(* 06.04.1861 Château d’Alteville bei Tarquimpol, Lothringen; † 19.12.1897 ebd.), französischer Dichter, Okkultis, Kabbalist und Magier. D. entstammte einer alten lombardischen Adelsfamilie, die nach Frankreich auswanderte. Er studierte zunächst in Nancy Chemie, Metaphysik und die Kabbala, wandte sich dann der … Weiterlesen

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De Heredia, Carlos Maria

(1872-1951), Jesuit und Paranormologe. Als Sohn eines mexikanischen Großplantagenbesitzers wurde D. auf Betreiben des Vaters bereits in jungen Jahren von dem berühmten Magier Alexander Hermann in die Kunst der Magie eingeführt. Von da an begann sein Interesse für Magie und … Weiterlesen

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De iudiciis seu fatis stellarum

Die 1485 in Venedig erschienene lateinische Übersetzung des 1254 unter dem Titel El libro conplido en los iudizios de las estrellas durch Yehudā ben Moshe für Alfons X. ins Kastilische übersetzte Werk Kitāb al-bāri‘ fi akhām an-nujūm von Albohazen Haly. … Weiterlesen

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De la Warr, George

(*19.08.1904 Southwick; Sussex; † 1969), Bauingenieur und Radioniker. D. war Bauingenieur am Oxfordshire County Council und befasste sich privat mit Fragen der Radionik. 1953 gab er seine Stelle auf und widmete sich gänzlich der Radionik, wobei er vor allem mit … Weiterlesen

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De Lancre, Pierre

(1553-1631), französischer Jurist und Hexenjäger. Geboren in Bordeaux, studierte D. Recht in Turin und in Böhmen und wurde 1582 Richter in Bordeaux. 1608 beauftragte ihn Heinrich IV. von Frankreich, der Praxis der Hexerei in Labourd im französischen Teil des Baskenlandes … Weiterlesen

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De Loor, Isidor

(*18.04.1881 Vrasene/Belgien; † 16.10.1916), selig (30.09.1984, Fest: 6. Oktober), Bruder der Passionisten. Als Wunder für die Seligsprechung wurde die rasche, vollständige und dauerhafte Heilung einer fulminanten Hepatitis mit tiefem Koma bei der 33-jährigen belgischen Bäuerin Irene Ottevaere De Zaeytijd anerkannt. … Weiterlesen

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De Marigny, Enguerrand

* Um 1260 Lyons-la Forêt, Normandie/Frankreich; † 30.04.1315 Montfauçon, Angehöriger des niederen Adels, Kammerherr des französischen Königs Philipp IV. und Schatzmeister Ludwigs X. In Laufe seiner vielfältigen Tätigkeit wurde D. 1311 Mitglied einer königlichen Gesandtschaft, die unter Leitung von Karl … Weiterlesen

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De Martino, Ernesto

(*01.12.1908 Neapel; † 09.05.1965 Rom), italienischer Ethnologe und Religionswissenschaftler. Nach Überwindung seiner ursprünglichen Prägung durch den idealistischen Historismus von Benedetto Croce (1866-1952) wandte sich D. den außereuropäischen Kulturen und Religionen unter Einbezug des Paranormalen (Il mondo magico, 1948) zu. Ab … Weiterlesen

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De Molay, Jacques

Auch Jacob de Molay und Jacobus von Molay (* zwischen 1240 und 1250 Molay, heutiges Département Haute-Saône in der Freigrafschaft Burgund; † 11./18.03.1314 Paris), dreiundzwanzigster und letzter Großmeister des Templerordens. In seine Zeit als Großmeister fällt die Zerschlagung des Templerordens … Weiterlesen

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De Montaignac de Chauvance, Luise Therese

(* 14.05.1820 Le Havre-de-Grace/Frankreich; † 27.06.1885 Montluçon/Frankreich), selig (04.11.1990, Fest: 27. Juni), Gründerin der Frommen Gemeinschaft der Oblatinnen vom Heiligsten Herzen Jesu. Zu ihrer Seligsprechung wurde die extrem rasche, vollständige und dauerhafte Heilung des Jungen Léon Casagne von einer bilateralen … Weiterlesen

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De Morgan, Augustus

(* 27.06.1806 Madurai, Indien; † 18.03.1871 London), englischer Mathematiker, Mitbegründer und erster Präsident der London Mathematical Society. D. war das 5. Kind der Familie De Morgan. Kurz nach seiner Geburt verlor er das rechte Auge. Sein Vater war als Oberstleutnant … Weiterlesen

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De Morgan, Sophia Elizabeth

(1809-1892) > De Morgan, Augustus.

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De occulta philosophia

> Agrippa von Nettesheim.

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De Pasqually, Martinez

(* 1727 vermutlich Grenoble; † 20.08.1774 Port-au-Prince, San Domingo/Haiti), Freimaurer und Kabbalist. Über die genaue Herkunft von D. ist nichts bekannt. Möglicherweise war er jüdischer Abstammung, mit Spanisch oder Portugiesisch als Muttersprache. Er interessierte sich für die Geheimnisse der Freimauerei … Weiterlesen

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De praestigiis daemonum

> Weyer, Johannes.

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De prodigiosis naturae et artis operibus talismanes et amuleta dictis cum recensione scriptorum huius argumenti

> Arpe, Peter Friedrich.

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De Queiroz, Edson Cavalcante

(* 1950? Recife/Brasilien; † 05.10.1991 ebd.), Gynäkologe und Trance-Chirurg. D. wuchs in einem christlich-mediumistischen Milieu auf und hatte schon von Jugend an mediale Begabungen und visionäre Erlebnisse. Mit 12 Jahren fiel er in einer mediumistischen Sitzung in Trance, woraufhin sein Vater … Weiterlesen

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De Rochas d’Aiglun, Eugène August Albert

(* 20.05.1837 Saint Firmin/Frankreich; † 02.09.1914), Paranormologe, Historiker, Übersetzer, Militäringenieur. D. studierte Literatur und Mathematik am Lyzeum von Grenoble und trat 1857 in das Polytechnikum von Paris ein, um die Militärlaufbahn zu beschreiten. Während des Französisch-Preußischen Krieges 1870/71 arbeitete er … Weiterlesen

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De Rudder, Pieter

(* 02.08.1822 Jabbeke/Belgien; † 22.03.1898), wurde am 7. April 1875 im 53. Lebensjahr in Oostacker (Belgien) plötzlich geheilt, 8. Wunder von Lourdes. Es ist dies die erste Heilung außerhalb von Lourdes, die ohne Anwendung von Lourdes-Wasser eintrat und als Wunder … Weiterlesen

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De Rupescissa, Johannes

Auch Jean de Roquetaillade (* um 1310; † zwischen 1366 und 1370), französischer Alchemist und Philosoph, Vorfahre des berühmten Paläographen und Benediktiners Bernard de Montfauçon (17./18. Jh.), was darauf schließen lässt, dass er adeliger Abstammung war. Ansonsten ist sein Leben … Weiterlesen

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De Sade, Donatien Alphonse François

(* 02.06.1740 Paris; † 02.12.1814 Charenton-Saint-Maurice bei Paris), Magier der Lust und Sadist. Adeliger Abstammung, verbrachte D. die Jugend in Wohlstand. Vom 10.-14. Lebensjahr besuchte er das Jesuitenkolleg Louis-le-Grand in Paris und anschließend eine Militärakademie für junge Hochadelige. Am Siebenjährigen … Weiterlesen

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De Salazar y Frías, Don Alonso

(* Ca. 1564 Burgos; † 1635/36 Jaén/Spanien), Kanoniker und Inquisitor des Hl. Uffiziums in der Stadt Logroño/Spanien. D., Sohn eines Rechtsanwalts, studierte Kanonisches Recht an den Universitäten Salamanca und Sigüenza. Nach der Priesterweihe wurde er zum Generalvikar und zum Richter … Weiterlesen

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De Signatura rerum

(Von der Geburt und Bezeichnung aller Wesen) > Böhme, Jakob.

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De Smet, Maria Eugenia

(* 25.03.1825 Lille/Frankreich; † 07.02.1871 Paris), selig (25.03.1957, Fest: 7. Februar), Ordensgründerin. D. war das dritte von sechs Kindern der flämischen Eltern Heinrich und Pauline de Smet und verbrachte ihre Kindheit in ihrer Heimatstadt. Mit sieben Jahren kam ihr beim … Weiterlesen

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De Thèbes, Madame

Pseudonym von Anne Victorine Savigny (*1845; † 1916), Hellseherin und Chiromantin. D. genoss eine vorzügliche Erziehung und verstand es, sich durch Intelligenz und geschickte Anwendung ihrer hellseherischen Begabung eine angesehene Position zu verschaffen und in der Avenue Wagram in Paris, … Weiterlesen

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De tribus impostoribus

(Lat., „Das Buch von den drei Betrügern“), ein religionskritisches Werk, das Moses, Jesus und Mohammed als Betrüger hinstellt, da sie ihre Religion auf Offenbarungen beziehen. In den Abhandlungen wird zudem die Lehre von einem persönlichen Schöpfergott, von der Freiheit und … Weiterlesen

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De Tromelin Cylinder

> Biometer.

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De Valencia, Pedro

(* 17.11.1555 Zafra/Spanien; † 10.04.1620 Madrid), Humanist und Schriftsteller. D. studierte am Jesuitenkolleg in Cordoba und ab 1573 Recht an der Universität von Salamanca. Nach der Promotion kehrte er nach Zafra zurück und widmete sich dem Studium lateinischer und griechischer … Weiterlesen

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De Vesme, Graf Cesar Baudi

(* 12.11.1862 Turin/Italien; † 18.06.1938 Paris), Journalist und > Parapsychologe. D. war der Sohn eines italienischen Vaters und einer französischen Mutter. Er leitete eine Zeit lang die Rivista di studi psichici. Nach seiner Übersiedlung nach Frankreich betraute ihn Charles Richet … Weiterlesen

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De Villars, Abbé

> Abbé de Villars.

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De Wohl, Louis

Auch Ludwig von Wohl, eigentlich Lajos Theodor Gaspar Adolf Wohl (* 24.01.1903 Berlin; † 02.06.1961 Luzern), deutscher Schriftsteller, Drehbuchautor und Astrologe. D. wuchs in Berlin auf und verfasste als Ludwig von Wohl Kriminalromane und Zeitungsartikel. Ab 1929 wurden einige seiner … Weiterlesen

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De Yermo y Parres, Josef

(* 10.11.1851 Jalmolonga/Mexiko; † 20.09.1904 Puebla de los Angeles/Mexiko), heilig (21.05.2000, Fest: 20. September), Priester und Ordensgründer. Als Wunder für seine Seligsprechung wurde die plötzliche, vollständige und dauerhafte Heilung der 75-jährigen Schwester Maria Elena de Alba in der Nacht vom … Weiterlesen

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De-Loys-Affe

Lat. Ameranthropoides loysi, auch Loys Affe, St. Loy’s Ape, Didi, Vasitri, Guayazi oder Fallhammer, angebliche Menschenaffenart bzw. Affenmenschenart. Der D. soll in Südamerika vorkommen, doch gilt seine Existenz unter Zoologen als nicht erwiesen, obwohl es in der westlichen Welt bereits … Weiterlesen

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De’ Ricci, Caterina

(Ordensname), Taufname: Alessandra Lucrezia Romola (* 23.04.1522 Florenz; † 02.02.1590 Prato), heilig (29.06.1746, Fest: 2. Februar), Dominikanerin und Mystikerin aus altadeligem Geschlecht. D., die mit fünf Jahren ihre Mutter verlor, zeigte bereits in ihrer Kindheit eine starke religiöse Ausrichtung und … Weiterlesen

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Dea Dia

(Lat., „himmlische Göttin“), römische Erdgöttin, die von der religiösen Bruderschaft Fratres Arvales, den Arvalbrüdern oder „Ackerbrüdern“, verehrt wurde. In einem heiligen Hain an der Via Campana feierten diese jeweils im Monat Mai drei Tage lang ihr Hauptfest, die Ambarvalien. Obwohl … Weiterlesen

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Dea Syria

Syrische Göttin, die ursprünglich nach Münzinschriften aus Hierapolis als Atargatis bezeichnet wurde. Ihre Hauptfunktion reduziert sich auf Fruchtbarkeit. Die ausführlichste Beschreibung ihres Kultes in Hierapolis findet sich in De Dea Syria des Lukian von Samosata. Zu ihrer Verehrung gehörten Selbstkastration, … Weiterlesen

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Deacon, Stella

> C., Stella.

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Dean, Eric Douglas

(* 21.06.1916 Rock Ferry, Cheshire, England.; † 15.08.2001), Chemiker und Parapsychologe. D. studierte an der Universität Liverpool, arbeitete an der Universität Cambridge und übersiedelte 1951 in die USA, wo er Mitglied der American Electrochemical Society an der Universität Princeton wurde. … Weiterlesen

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Deane, Ada Emma

(1864-1957), britische Geisterfotografin. Als Putzfrau entdeckte D. 1920 ihre besondere Begabung für die psychische Fotografie. Sie machte eine Reihe beeindruckender Aufnahmen. Bekannt wurde sie, als man im Juni 1920 auf einem von ihr aufgenommenen Foto ein sog. „Extra“ als Gesicht entdeckte. … Weiterlesen

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Deasil

Magischer Schutzzauber der alten Schotten. Demgemäß sollte man z.B. – um eine glückliche Heimkehr zu erwirken – den Abreisenden vor seinem Aufbruch dreimal in Richtung Sonnenumlaufbahn umkreisen. In diesem Zusammenhang berichtet Walter Scott (1771-1832) in der Chronik von Canongate folgende … Weiterlesen

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Death Rock

Musikform der Richtung Hard Rock, Heavy Metal, Black Metal bzw. Gothic. Die lautstarke und rhythmenbetonte Musik bedient sich sowohl in den Texten als auch im Outfit der jeweiligen Band der Symbolik des Todes, des Teufels, des Schwarzen, weshalb D. häufig … Weiterlesen

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Deautomatisierung

Unterbindung automatischen Handelns. Zunächst verstand man unter D., dass sprachliche Mittel nicht mehr „blind“ in das sprachliche Handeln eingehen, wenn man sie aus der Handlungsroutine der Sprache durch Hinterfragen herausnimmt oder aber durch lexikalische Änderung der Sprache hervorruft. Als D. … Weiterlesen

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Deber

(Hebr., Pest, Seuche), einer der todbringenden Krankheitsdämonen, die nicht nur nachts, sondern auch tagsüber angreifen, den Menschen fortwährend bedrängen und bedrohen. Als Pestdämon ist er eine von drei Todesursachen. In der Bibel, insbesondere bei Jeremias und Ezechiel, wird er etwa … Weiterlesen

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Decarabia

Nach der Pseudomonarchia daemonum ein Dämon, der zunächst als Stern in einem Pentakel erscheint und dann als Mensch. Er kennt die geheimen Kräfte der Sterne und Pflanzen, kann Vögel herbeilocken und zu Vertrauten der Menschen machen. Lit.: Wierus, Ioannis: De … Weiterlesen

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Deckname

Auch Pseudonym, Kodename, Tarnname oder Kryptonym, ist ein Name, der verwendet wird, um den eigentlichen Namen zu verdecken. D. finden sich in allen Bereichen des gesellschaftlichen, kulturellen, religiösen und wissenschaftlichen Lebens. Besondere Bedeutung erlangten sie in der Alchemie. Da Geheimhaltung … Weiterlesen

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Deckung

In der Freimaurerei verwendete Bezeichnung: 1. Entlassung eines Mitglieds aus der Loge, das unter Vorweisen entsprechender Gründe darum ansucht, um dann ein „Deckungszertifikat“ zu erhalten. 2. Wahrung der Verschwiegenheit im Umgang mit Profanen. 3. Nachweis, dass eine arbeitende Loge „gehörig … Weiterlesen

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Decline effect

> Absinkungseffekt.

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Decoder-Dermographie

(Griech. derma, Haut; graphein, schreiben). Elektrohautmessung. Jeder Mensch ist so alt wie sein Bindegewebe. Schickt man durch ein verstopftes Gewebe einen Strom, so kann der Widerstand im Vergleich zu einem gesunden, ablagerungsfreien Gewebe gemessen werden. Dabei wird zwischen einem Standard-Decoderdermogramm, … Weiterlesen

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Decumbitur-Horoskop

(Lat. decumbere, niederlegen), Stundenhoroskop, das einem Kranken zu Beginn der Bettlägerigkeit erstellt wird. Es hat den Zweck, das Wesen der Krankheit und ihren Verlauf besser zu erkennen. Das D. wird mit dem Radixhoroskop (Geburtstaghoroskop) verglichen, wobei die vom Mond abhängigen … Weiterlesen

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Dédoublement

(Franz., Verdoppelung), Verdoppelung einer Person, d.h. Ausbildung eines Doppelgängers. Dédoublement de la personnalité besagt das Auftreten einer sekundären Persönlichkeit. > Persönlichkeitsspaltung. Azam, Dr.: Hypnotisme double conscience et altérations de la personnalité. Paris: Libr. J.-B. Baillière, 1887; Frei, Gebhard: Probleme der … Weiterlesen

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Dedpfeiler

Auch Djed-Pfeiler, Name eines ägyptischen Symbols, das in seiner Gestalt einem Pfeiler mit vier übereinandergeschichteten Platten im Kopfbereich gleicht. Seine gegenständliche Bedeutung ist unsicher. Nach neueren Untersuchungen soll er einen aus Rohrhalmen zusammengebundenen Pfeiler darstellen. Das Bild des D. ist … Weiterlesen

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Dedsäule

Papyrusbündel oder Papyrusstaude in Holz oder Stein umgesetzt. In den vorgeschichtlichen Jahren Ägyptens wurde am Schluss der Ernte, d.h. Mitte Mai, ein Mann in eine Garbe oder Garbensäule aus Papyrus eingebunden und als Ernteopfer enthauptet, ins Wasser geworfen oder beim … Weiterlesen

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Dedun

Auch Dedwen, ägyptisch-nubischer Gott, der in den Pyramidentexten als „Herr von Nubien“ und Bringer des Weihrauchs bezeichnet wird. Er ist bereits im Alten Reich bekannt und wird in Gestalt eines Menschen dargestellt, wie er bei königlichen Geburten Weihrauch verbrennt. In … Weiterlesen

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Dee

So bezeichneten in der persischen Mythologie die alten Feueranbeter drei Tage jedes Monats, an denen Ormuzd, der Schöpfergott im Zoroastrismus, persönlich dem Gericht vorstand. Er war somit der strafende und lohnende Richter zugleich. Die Tage, an denen er richtete, wurden … Weiterlesen

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Dee, John

(* 13.07.1527 London; † Dezember 1608/09 Mortlake-Surrey), englischer Mathematiker, Astronom, Astrologe, Geograph, Mystiker, Alchemist, Spiritist und Berater von Königin Elisabeth I. D. war der Sohn einer walisischen Adelsfamilie, deren Nachname sich von walisisch „du“ (schwarz) ableitete. Er besuchte die Chelmsford … Weiterlesen

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Deësis

(Griech., „demütige Bitte“, „Bittgebet“). Ursprünglich in Byzanz entstanden und das Kernstück der Ikonostase bildend, handelt es sich dabei kunstgeschichtlich um die Darstellung des als Weltenrichter thronenden Christus zwischen Maria und Johannes dem Täufer, die beide Fürbitte für die zu richtenden … Weiterlesen

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Defense Mechanism Test (DMT)

Abwehrmechanismus-Test, von dem schwedischen Parapsychologen Martin Johnson aus Lund in die parapsychologische Forschung eingeführt. Die damit erzielten Resultate deuten darauf hin, dass der DMT ein relativ guter Prädikator für Psi-Treffer sein kann. Eine entsprechende Voraussage lässt sich folgendermaßen formulieren: Versuchspersonen … Weiterlesen

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Defense Mechanisms

> Abwehrmechanismen.

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Defixion

(Lat. defixio, Festheftung, Festbannung), Bindezauber. Die D. ist eine seit der Antike praktizierte Form des Schadenzaubers, worüber viele Texte vorliegen. Diese Texte, die tabulae defixionum, fast alle auf dünne Bleiblättchen eingeritzt, finden sich in zwei Sammelwerken, den Inscriptiones Graece (Wünsch) … Weiterlesen

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Defixionspuppen

> Defixion.

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Defixionstafeln

> Defixion.

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Deformation

(Lat., Missbildung), körperliche Missbildungen bzw. besondere Verunstaltungen des Körpers (z.B. Buckel, Einäugigkeit, Hinken) wurden früher häufig – und zwar meist im negativen Sinn – mit geheimnisvollen Fähigkeiten in Verbindung gebracht. Lit.: Becker, Udo: Lexikon der Symbole. Freiburg: Herder, 1998.

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Deganawidah

(Irok., „Er-der-denkt“), auch „der große Friedensstifter“ genannt, mythischer Begründer der irokesischen Liga. Nach mündlicher Überlieferung war D. der Sohn einer jungfräulichen Huronenfrau, die von ihrer Mutter schlecht behandelt wurde, weil sie der Tochter nicht glauben wollte, dass sie keine Begegnung … Weiterlesen

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Deggial

Oder Dejjial (arab.), im Islam Bezeichnung für einen Lügner und Betrüger, aber auch für einen Atheisten und für den Antichristen. D. habe nur ein Auge mit Augenbraue und trage das Zeichen der Ungläubigen auf seiner Stirn. Der Überlieferung zufolge soll … Weiterlesen

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Deguchi Nao

(* 22.01.1837 Fukuchiyama; † 06.11.1919 Ayabe), Schamanin und Gründerin der neuen japanischen Religion Ōmoto-kyō. Als Kind einer armen Familie hatte D. keine Möglichkeit, eine Schule zu besuchen. Mit 19 Jahren heiratete sie ihren Cousin Masagoro Deguchi. Der Ehe entstammten acht … Weiterlesen

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Dehar

Bezeichnung eines Schamanen bei den nichtislamischen Kalash-Kafiren in Pakistan. Er kann sich in Trance versetzen, indem er übernatürliche Wesen anruft, ein Opfertier tötet und dessen Blut zunächst auf den Altar und dann in ein Feuer träufeln lässt. Beim Blick auf … Weiterlesen

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Dehnlehre

Heilmassage und Bewegungstherapie, von Mosche Paul Oppenheimer (*1916 Frankfurt) entwickelte Dehnlehre nach dem Yin und Yang-Prinzip der chinesischen Medizin. Auf den Menschen übertragen beinhaltet dies das Gegensatzpaar Körper – Seele (Geist). Eine Vernachlässigung eines der beiden Bereiche kann zu schweren … Weiterlesen

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Dei gloria intacta

(Lat., die Glorie Gottes ist unantastbar). Das Motto stammt der Legende nach vom Grabgewölbe des Christian Rosenkreutz. Jan van Rijkenborgh veröffentlichte unter diesem Titel ein Lehrbuch des Lectorium Rosicrucianum, in dem er die sieben Einweihungen anhand der Offenbarung des Johannes … Weiterlesen

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Deianeira

In der griechischen Mythologie eines der sieben Kinder des kalydonischen Königs Oineus und seiner Frau Althaia. Nach anderen Quellen war D. die Tochter von Althaia und Dionysos bzw. des olenischen Königs Dexamenos. Sie verlobte sich mit dem Flussgott Achelóos, der … Weiterlesen

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Deiformis operatio

Lat., „gottförmiges Wirken“. Nach der Schrift De septem itineribus aeternitatis (Die sieben Straßen zur Ewigkeit) des Rudolf von Biberach (um 1270-1326) gibt es sieben Stufen des Aufstiegs der menschlichen Geistestätigkeit. Jede davon bildet einen Hauptabschnitt mit sieben Unterkapiteln, dem ein … Weiterlesen

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Deinhard, Ludwig

(* 1847 Deidesheim/Rheinpfalz; † 01.04.1918 München), Ingenieur und Industrieller, Maler, Schriftsteller und Theosoph. D. war mit Wilhelm Hübbe-Schleiden befreundet und seit 1891 Mitarbeiter bei dessen Zeitschrift Sphinx. 1894-96 leitete er einen ersten theosophischen Zweig in München. Ab 1900 arbeitete er mit Günther … Weiterlesen

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Deiphobe

Von Vergil für die berühmte Sibylle von Cumae genannter Name. D. wohnte in Cumae in Unteritalien in dem prachtvollen Tempel, den Dedalus dem Apollo geweiht hatte, als er nach zurückgelegter Bahn die Flügel, mit denen er gekommen war, dem Sonnengott … Weiterlesen

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Deisidaimonie

(Griech.), 1. Gottesfurcht mit einem Stich ins Tadelnde; 2. Geisterfurcht und heilige Scheu vor Dämonen. 3. Aberglaube. Lit.: Allgemeine Enzyklopädie der Wissenschaften und Künste. Graz: Akad. Druck- und Verl.-Anst., 1832ff.

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Deismus

(Lat. deus, Gott), Lehre vom Glauben an einen Gott, der die Welt geschaffen hat, in das Weltgeschehen aber nicht eingreift (im Gegensatz zum Theismus). Der D. leugnet daher jede übernatürliche Offenbarung und jede Form von Wunder. D. war vor allem … Weiterlesen

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Déjà-vu

(Frz., schon einmal gesehen), das Empfinden, eine Situation bereits erlebt oder einen Ort, den man zum ersten Mal betritt, schon gesehen zu haben. Die Erklärungen für dieses Empfinden sind vielfältig: 1. Erinnerung an Ähnliches; 2. Erinnerungstäuschung; 3. Erinnerungsverfälschung aufgrund psychischer … Weiterlesen

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Dekabristen

(Russ. dekabr, Dezember), russische Geheimbündler, welche die erste revolutionäre Bewegung im Zarenreich entfachten, die am Tag der Erhebung mit dem gescheiterten Petersburger Aufstand vom 14. Dezember 1825 ihr Ende fand. Im deutschsprachigen Raum daher auch als Dezembristen bekannt. Die politischen … Weiterlesen

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Dekade

(Griech. dekas, Zehnzahl), ein Intervall, dessen Grenzen sich um den Faktor 10 unterscheiden. 1. In der Numerologie die Zahl 10. 2. In der antiken Philosophie gilt D. bei den Pythagoreern als vollkommene Zahl, welche die gesamte Natur der Zahlen umfasst … Weiterlesen

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Dekane

(Griech. dekas, Zehnzahl), in der Astrologie Einteilung der 360 Grad des Tierkreises in 36 D. von je 10 Grad. Von diesen werden je drei einem Tierkreiszeichen zugeordnet. Ursprünglich waren die 36 D. die 36 Zeitsterne im babylonischen Tierkreis, die zur … Weiterlesen

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Dekas

> Dekade.

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Dekretismus

(Lat. decretum, Dekret), zweites Grundprinzip der Macht, das beim Studium der Magie erlernt werden muss. Es handelt sich dabei um die Fähigkeit, unwidersetzbare Befehle zu erteilen und in anderen Menschen jene Wünsche, Gedanken und Gefühle wachzurufen, die durch den Wortbefehl … Weiterlesen

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Del Rio, Martín Antonio

Oder Martin Antoine (* 17.05.1551 Antwerpen; † 19.10.1608 Löwen), spanischer Theologe, Dämonologe, Rhetoriker, Jurist, Richter bei Hexenprozessen. D., in Antwerpen geboren, aber aus einer kastilischen Familie stammend, studierte in Paris, Douai/Nordfrankreich und Löwen Rhetorik, Philosophie und Rechtswissenschaften. Nach kurzer Karriere, … Weiterlesen

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Delacour, Jean-Baptiste

Pseudonym von Hanns Kurth (* 1904 Heimbach/Deutschland; † 1976), Schriftsteller. D. veröffentlichte ab 1938 Arbeiten zu parapsychologischen Themen, die ihn in Europa und Asien bekannt machten. Seine Erfahrungen sammelte er im Laufe eines halben Jahrhunderts in allen Teilen der Welt. … Weiterlesen

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Delanne, Gabriel François Marie

(* 23.03.1857 Paris; † 15.02.1926 ebd.), Ingenieur, spiritistischer Schriftsteller, laut Th. Flournoy der „wissenschaftlichste der französischen Spiritisten“. D. befasste sich neben seinem Beruf als Ingenieur intensiv mit Fragen der Unsterblichkeit und wurde nach dem Tod von Allan Kardec neben Léon … Weiterlesen

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Delboeuf, Joseph Remy Leopold

(* 1831 Lüttich; † 1896 Bonn), Mathematiker, Philosoph, Psychologe und Hypnoseforscher. D. lehrte von 1863-1866 Philosophie an der Universität Gent und anschließend Philologie an der Universität Lüttich (1866-1896). 1885 stattete er der Salpetriére in Paris einen Besuch ab und nahm … Weiterlesen

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Delbrêl, Madeleine

(* 24.10.1904 Mussidan/Frankreich; † 13.10.1964 Ivry-sur-Seine), Schriftstellerin und katholische Mystikerin. Als Tochter eines Eisenbahners musste D. in der Kindheit verschiedene Ortsveränderungen mitmachen, bis sie 1916 in Paris landete, wo sie mit einer Reihe gebildeter atheistischer Personen zusammentraf, nachdem sie selbst … Weiterlesen

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Delehaye, Hippolyte

(* 19.08.1859 Antwerpen; † 01.04.1941 Brüssel), Jesuit, Bollandist. D. trat 1876 in den Jesuitenorden ein und wurde 1891 Mitglied der „Gesellschaft der Bollandisten“. Bei den Bollandisten (franz. Société des Bollandistes) handelt es sich um eine Arbeitsgruppe, welche die Lebensgeschichten der … Weiterlesen

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Deleuze, Jean Philippe François

(* 1753 Sisteron/Frankreich; † 1835), führender französischer Exponent des animalischen Magnetismus. Als Schüler von Armand de Puységur (1751-1825) zählt D. zu den vorsichtigsten und kritischsten Magnetiseuren. Dabei hatte er im Rahmen seiner Experimente mit Sensitiven bereits die meisten Phänomene festgestellt, … Weiterlesen

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Delisle, Jean

(† um 1712), französischer Alchemist. Über seine Arbeit wird in Histoire de la philosophie hermétique von Lenglet du Fresnoy (1742) berichtet, doch werden weder Geburtsort noch Geburtsjahr genannt. In seinen Jugendjahren trat D. in den Dienst eines Alchemisten, vermutlich Laskaris. … Weiterlesen

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Delizia di Giovanni

(1560-1642), Dominikanerin. Es wird berichtet, dass D. in der Passionszeit 1636 plötzlich zu Boden fiel und von da an sieben Jahre hindurch bewegungslos mit Fieber und andauerndem Schwitzen im Bett verbrachte. Im ersten Jahr der Krankheit bildete sich eine Wunde … Weiterlesen

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Della Pace, Angela

(1610-1662), Dominikaner-Tertiarin. D. hatte laut eigenen Aussagen bereits als Kind außergewöhnliche Erfahrungen. Mit sechs Jahren begann sie zu fasten, mit neun Jahren spürte sie die Schmerzen der Stigmen. Der Arzt konstatierte Wunden an Händen, Füßen und an der Seite. Erst … Weiterlesen

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Della Porta, Giambattista

(* Um 1535 Vico Equense; † 04.02.1615 Neapel), Arzt, Philosoph, Dramatiker, Alchemist mit Studium der Astrologie und Magie. D. war überaus talentiert. Bereits 1558 veröffentlichte er sein Hauptwerk Magiae naturalis sive de miraculis rerum naturalium, das ihm einen Prozess wegen … Weiterlesen

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Delling(r)

(Der „Glänzende“), in der nordischen Mythologie der dritte Gemahl der Nótt (Nacht), mit der er den Dagr (Tag) zeugte. Er gilt zudem als Personifikation des Lichts und somit als Gott der Dämmerung bzw. des Morgentaus. Aufgrund seiner kleinwüchsigen Gestalt wird … Weiterlesen

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Delomantie

Pfeilorakel. Das Wahrsagen mittels Pfeilen findet sich bereits im Alten Testament (Ez 21,26f; 2 Kön 13,14-17) wie auch in vorislamischer Zeit, wo das Pfeilorakel bei einem weißen Stein, der sog. „südlichen Kaaba“, durchgeführt wurde. Die Pfeile hatten dabei sowohl in … Weiterlesen

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Delos

Die heiligste Insel der Griechen mit einer Fläche von 3,5 km2 inmitten der Kykladengruppe im Ägäischen Meer liegt zwischen Mykonos im Nordosten und Rinia im Westen. Nach der griechischen Mythologie erhob sich die Insel auf Befehl von Zeus aus dem … Weiterlesen

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Delpasse-Experiment

Abrufen der Gedächtnisinhalte ohne Gehirnströme. Der Physiker und Kybernetiker Jean Jacques Delpasse und der Neurologe William Jongh van Amsynck versuchten in einem gemeinsamen Forschungsprojekt zu beweisen, dass sich Gedächtnisinhalte auch ohne Gehirnströme abrufen lassen. Sie gingen dabei von der Annahme … Weiterlesen

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Delphi

(Griech., Gebärmutter, Leibesfrucht), griechische Stadt in Phokien mit Apollotempel und dem weithin bekannten Orakel. Nördlich des Golfs von Korinth in Mittelgriechenland am Fuße des Parnassos und oberhalb des Tals des Pleistos-Flusses gelegen, wurde D. aufgrund seiner Lage auch als Nabel … Weiterlesen

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Delphi-Methode

Auch Delphi-Studie, Delphi-Verfahren oder Delphi-Befragung genannt; systematisches, mehrstufiges Befragungsverfahren mit Rückkopplung zur möglichst guten Abschätzung von zukünftigen Ereignissen, Trends und technischen Entwicklungen. Der Name ist dem Delphischen Orakel nachempfunden. Die Methode wurde 1950 von Norman Crolee Dalkey und Mitarbeitern der … Weiterlesen

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Delphi-Report

Ein in den USA entwickeltes wissenschaftliches Prognoseverfahren, benannt nach dem Orakel von Delphi. Es geht dabei um die Erwartungen von Fachleuten, die auf Gebieten arbeiten, deren Entwicklung unsere Zukunft bestimmt. Anders als bei der prospektiven Hochrechnung beruht diese Vorhersagemethode also … Weiterlesen

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Delphin

Meeressäuger aus der Familie der Zahnwale. Die etwa 40 Delphinarten zeichnen sich durch eine mehr oder weniger ausgebildete schnabelartige Verlängerung des Mauls aus. Ihre ungewöhnliche Intelligenz, ihre Zutraulichkeit, ihr Auftreten in Gruppen sowie ihr hochentwickeltes Kommunikationssystem führten bereits in der … Weiterlesen

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Delphin-Locken

Anlocken von Delphinen durch Beeinflussung im Trancezustand. In einem 1953 erschienenen Erlebnisbericht schreibt Sir Arthur Francis Grimble, dass er als Distriktoffizier der Gilbert-Inseln (Mikronesien) in Kuma einen sog. D.-Locker kennengelernt habe. Dieser nahm in einer Hütte im Trancezustand Verbindung mit … Weiterlesen

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Delphintherapie

Therapie durch optischen bis hin zu manuellem Kontakt mit Delphinen, eingesetzt vor allem bei behinderten Kindern. Wenngleich ein einheitliches Konzept der D. weiterhin aussteht, gibt es weltweit immer mehr Anbieter dieser Therapieform, insbesondere für Kinder mit Autismus, Spastik, Hirntraumata, geistiger … Weiterlesen

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Delphyne

In der griechischen Mythologie ein monströses schlangen- bzw. drachenartiges Ungeheuer mit dem Oberkörper einer Jungfrau, das die Sehnen aus den Händen und Füßen des Zeus bewachte, nachdem sie ihm Typhon im Kampf herausgeschnitten hatte. Aigipan und Hermes stahlen sie dem … Weiterlesen

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Deluil-Martiny, Maria von Jesus

(* 28.05.1841 Marseille; † 27.02.1884 La Servianne bei Marseille), selig (22.10.1989, Fest: 27. Februar), Gründerin der Kongregation der Töchter des Herzens Jesu. Als Wunder für die Seligsprechung von D. wurde eine extrem rasche, vollständige und dauerhafte Heilung von einem Zwölffingerdarmgeschwür … Weiterlesen

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Dema-Gottheiten

(Aus der Sprache der Marind-anim, eines melanesischen Volkes, im Süden des indonesischen Teils Westneuguineas), von Adolf E. Jensen eingeführter Begriff für mythische Urzeitwesen, die in „Altpflanzer“-Kulturen als Kulturbringer kultisch verehrt werden. Sie nehmen eine Zwischenstellung zwischen Göttern und Menschen ein. … Weiterlesen

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Dematerialisation

Spontane Auflösung der materiellen Substanz im Gegensatz zur Materialisation, der spontanen Bildung von Materie. Von D. ist vor allem im Zusammenhang von „Erscheinungen“ in der Religionsgeschichte, im Mediumismus und beim spontanen Verschwinden von Gegenständen die Rede. Gegenstand der D. können … Weiterlesen

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Dement, William Charles

(* 29.07.1928 Wenatchee, Washington; † 17.06.2020 Stanford, Kalifornien), US-amerikanischer Pionier der Schlafforschung. D. studierte an den Universitäten Washington und Chicago, wo er bei dem Schlafforscher Nathaniel Kleitman wesentlich an den Pionierarbeiten zum REM-Schlaf beteiligt war. Auf das Doktorat in Medizin … Weiterlesen

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Demeter

(Griech.; lat. Ceres), griechische Göttin. Die Deutung des Namens (De-meter) als Erd-Mutter oder Korn-Mutter ist problematisch. D. gilt als die Tochter des Kronos (Zeit) und der Rhea. Durch ihre Verbindung mit Zeus wird sie Mutter von Persephone und durch den … Weiterlesen

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Demiurg

(Griech. demos, Volk, und ergon, Arbeit = Handwerker), Weltbaumeister. In der Antike, so bei Homer (Od. 17, 383; 19, 135), hatte D. die Bedeutung von „Diener der Allgemeinheit“, wozu Berufe wie Arzt, Wahrsager, Künstler und Baumeister gehörten. Platon († 347 … Weiterlesen

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Demogorgon

Unterwelt-Gottheit. Nach der römischen Mythologie lebte D. im Mittelpunkt der Erde, war furchtbar und schreckenerregend und wurde mit Chaos und Ewigkeit verbunden. Erstmals genannt wird D. im Kommentar zum Epos Thebais 4.516 des römischen Dichters lateinischer Sprache, Publius Papinius Statius … Weiterlesen

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Demokrit

(* 460 v. Chr. Abdera; † ca. 371 v. Chr. ebd.), griechischer vorsokratischer Philosoph. Von seinen Schriften sind nur Fragmente erhalten. Der von Thrasyllos im 1. Jh. n. Chr. aufgestellte Werkkatalog (vgl. Diogenes Laertios IX, 46-48) enthält nicht weniger als … Weiterlesen

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Demonius

(Lat., Teufel), ein so benannter Stein, in dem sich angeblich ein dämonischer Regenbogen zeigt. Lit.: Spence, Lewis: An Encyclopaedia of Occultism. New York: Cosimo, 2006.

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Demotische Chronik

Ein im Louvre aufbewahrter Papyrus, der in Form einer Prophetie eine Vision von Ägypten unter den Persern und seinen letzten einheimischen Herrschern beschreibt. Demotisch (griech.; nach Herodot: δημοτιχά, volkstümlich) ist eine aus dem Hieratischen abgeleitete Schrift, die von etwa 650 v. Chr. … Weiterlesen

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Demuth

(Hebr., Ebenbild), Kernbegriff der kabbalistischen Gottesvorstellung. Der Gottesbegriff der Kabbala fußt auf einer Gleichsetzung von Gott und dem Absoluten (En Soph). Da Gott das Unendliche ist, können wir von ihm lediglich eine Ahnung oder ein Spiegelbild besitzen, das sein Wesen … Weiterlesen

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Demutsritual

Prostratio(n) als Mittel zur Macht. Die Prostratio(n) beinhaltet das ausgestreckte Sich-Niederwerfen einer Person als Zeichen der Demut und Hingabe. Zum D. wurde sie am 1. November 1007 in Frankfurt bei dem von König Heinrich II. (1002-1024) einberufenen Gipfeltreffen der kirchlichen … Weiterlesen

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Dendera

Auch Dendara, Dandara, Dendrah; Ort in Oberägypten mit dem archäologisch bedeutenden Hathor-Tempel. Der neu erbaute Tempel war 29 v. Chr. so weit fertiggestellt, dass die Priester ihre Tempeldienste aufnehmen konnten. Die Hallendecke, bei der die Farbe heute noch erkennbar ist, trägt eine … Weiterlesen

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Dendrochronologie

(Griech. dendron, Baum; chronos, Zeit; logos, Lehre), Jahresringforschung. Es handelt sich dabei um eine Datierungsmethode von Agrarwissenschaft, Geowissenschaft, Archäologie, Kunstwissenschaft und Dendroökologie. Sie basiert auf der Erkenntnis, dass sich Klimaeinflüsse wie Temperatur und Niederschlagsmenge in gemäßigten Klimazonen direkt in den … Weiterlesen

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Dendrologie

(Griech. dendron, Baum; logos, Lehre; it. dendrologia), Lehre von den Bäumen und Gehölzen. Als Begründer der Dendrologie gilt der griechische Philosoph und Naturforscher Theophrastos von Eresos (um 371-287 v. Chr.), der sich als erster Gelehrter ernsthaft mit Baum- und Holzkunde … Weiterlesen

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Dendromantie

(Griech. dendron, Baum; mantike, Wahrsagung; engl. dendromancy; it. dendromanzia), Wahrsagen mittels Blättern und Zweigen von Pflanzen und Bäumen. Solche Deutungen können sich auf die Bewegung von Zweigen und Blättern, auf die Heilwirkung von Pflanzen wie auch auf die Schutzkraft von … Weiterlesen

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Deng

Göttlicher Ahnherr der Dinka, einer afrikanischen Ethnie im Südsudan. D. erzeugt mit seiner Keule den Blitz und bringt Regen und Fruchtbarkeit. In ihm hat sich der Allgeist den Menschen geoffenbart. Redewendungen wie „Deng schlägt“ für „es donnert“ und „es blitzt“ … Weiterlesen

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Dengaku

(Jap., „Unterhaltungen auf dem Feld“), Tanzformen und Ritualmusik in der bäuerlichen Volksreligion des mittelalterlichen Japan (ca.11.-17. Jh.). Lied, Tanz und Musik waren sowohl für die ethnische Religion der Japaner, den Shintō, als auch für die japanische Volksreligion von großer Bedeutung, … Weiterlesen

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Dengelgeist

Unsichtbarer Spukgeist, der als Sensenmann (aus dem Mittelalter stammende Personifikation des Todes) gegen Abend oder nachts im Haus, im Wald, auf Bergwiesen und vor allem auf Kirchhöfen sein Dengeln, das Hämmern zum Schärfen der Sense auf einem Amboss mit schmaler … Weiterlesen

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Denghoog

(Deng: Thing; Hoog: Hügel), Steingrab bei Wenningstedt/Schleswig-Holstein. Das so bezeichnete Grab im Norden des Ortes Wenningstedt auf der Insel Sylt/Deutschland ist ein zwischen 3200 und 2800 v. Chr. erstandenes Großsteingrab und gleichzeitig das besterhaltene steinzeitliche Ganggrab des Landes. Hinter einem … Weiterlesen

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Denifle, Heinrich Suso

(Taufname: Josef Anton; * 16.01.1844 Imst/Österreich; † 10.06.1905 München), Dominikaner, Kirchenhistoriker. D. trat nach dem Gymnasium in Brixen 1861 in Graz in den Dominikanerorden ein und wurde am 22.06.1866 zum Priester geweiht. Nach einer kurzen Tätigkeit als Prediger und Beichtvater … Weiterlesen

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Denis, Léon

(* 01.01.1846 Foug/Elsass-Lothringen, † 12.04.1927), Nachfolger von Allan Kardec an der Spitze der spiritistischen Bewegung Frankreichs. D. behauptete von sich, dass er in seiner rastlosen Tätigkeit für den Spiritismus direkt vom Geist Kardecs inspiriert werde. Dazu gesellte sich 1892 ein … Weiterlesen

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Denizard Rivail, Hippolyte Léon

> Kardec, Allan.

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Denken

(Griech. noein; lat. cogitare; engl. think; it. pensare), geistige Tätigkeit, durch die verschiedene Vorstellungen in Beziehung gesetzt werden, bzw. das Verbinden verschiedener Vorstellungen zu einer Einheit. Eine Definition ist deshalb so schwierig, weil die einen das D. allein der Gehirntätigkeit … Weiterlesen

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Dentaliumschnecken

(Lat. dentalium, plur. dentalia, Zahnhölzer), kleine, wie ein Fangzahn geformte Schnecken (Meeresschnecken), die sich an der Pazifikküste von Alaska bis nach Kalifornien finden. Sie sind ein Symbol des Reichtums. Ihre Schalen spielten über Jahrtausende hinweg eine wichtige Rolle im Handel … Weiterlesen

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Denton, William

(1823-1883), Prof. für Geologie in Boston, USA. D. versuchte in 30-jähriger Arbeit die Ergebnisse zur Psychometrie von Joseph Rodes Buchanan zu überprüfen, auf die er 1849 im Journal of Man gestoßen war. Als Versuchspersonen fungierten seine Ehefrau Elizabeth, sein Sohn … Weiterlesen

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Deosil

Begriff aus dem Wicca bzw. dem sog. Neuheidentum. D. meint eine Drehbewegung im Uhrzeigersinn, welche die Ordnung der Dinge symbolisieren soll – im Gegensatz zur Drehbewegung entgegen dem Uhrzeigersinn, dem „Widersinn“. Aufgrund der vielen natürlichen Drehbewegungen im Uhrzeigersinn in der … Weiterlesen

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Depersonalisation

Entpersönlichung, Selbstentfremdung durch Ichauflösung aufgrund verschiedener psychischer Prozesse in Wahrnehmung, Körperempfinden und Denken, die anhaltend oder wiederholt das Ichempfinden und den Umweltbezug ausschalten. Die Skala der D. reicht von der Welt des Gesunden bis zu endogenen Psychosen. So ist eine … Weiterlesen

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Deposition

Begleitform der Immatrikulation, seit der Reformation ein von den Universitäten vorgeschriebener Brauch als Teil der Aufnahmehandlung. Der Depositor nahm dabei an den Neulingen (Beanen oder Bachanten) eine Reihe symbolischer Handlungen vor, die das Ablegen des früheren Wesens und das Anziehen … Weiterlesen

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Depossession

(Engl., „ent-besetzen“), Heilung vom Empfinden der Besetzung des Ichbewusstseins durch Wesenheiten, die zu schizoiden Zuständen führen und die Selbstkontrolle und Ich-Identität beeinträchtigen. Die D. befasst sich mit psychischen Persönlichkeitsstörungen und ist daher vom Exorzismus zu unterscheiden. Lit.: Meckelburg, Ernst: Wir alle sind … Weiterlesen

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Deprivation

(Lat. deprivare, berauben), Entzug körperlicher und seelischer Bedürfnisse. Dabei lassen sich vor allem folgenden Formen unterscheiden: Emotionale D.: Minderung oder Entzug des Gefühlsaustausches durch mangelndes Umsorgen in Form von fehlender Nestwärme, Gesprächsverschlossenheit und Zuneigung. Perzeptive D.: Minderung oder Entzug der … Weiterlesen

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Deqi/De-Qui

Nadelgefühl; engl. PSC, prolonged sensation channels; Meridiansensation beim Setzen der Nadel in der Akupunktur. Es handelt sich dabei um ein Gefühl von Wärme, Kribbeln, Muskelkater, Schwere, Druck usw. entlang eines oder mehrerer Meridiane. Systematische Untersuchungen von Gesunden und Patienten ergaben, … Weiterlesen

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Deraismes, Marie Adelaide

(* 17.08.1828 Paris; † 06.02.1894 ebd.), Frauenrechtlerin, Schriftstellerin und Mitbegründerin des Droit Humain. D. entstammte einer erfolgreichen Familie der Mittelschicht, war sehr gebildet, verkehrte in literarischen Kreisen, verfasste literarische Werke und machte sich einen Namen als begabte Rednerin. Politisch setzte … Weiterlesen

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Dercetius

(Lat.; die altgermanische Stammsilbe derk bedeutet „schauen“), althispanischer Berggott, den man in Galizien und Lusitanien (heute Gebiete von Spanien und Portugal) verehrte. Inschriften wurden in der Nähe der portugiesischen Stadt Braga (Bracara Augusta, römische Hauptstadt von Galicien) gefunden. Lit.: Jordon, … Weiterlesen

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Derdae

Der indischen Mythologie zufolge ein außergewöhnliches Volk, das auch von griechischen und römischen Schriftstellern genannt wird. Es lebt angeblich in Nordindien und nennt einen Überfluss an Gold sowie goldgrabende Ameisen von der Größe eines Fuchses sein eigen. Lit.: Vollmer, Wilhelm: Wörterbuch … Weiterlesen

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Derk Asfal

Die tiefste Abteilung der Hölle bei den Türken, in der die Heuchler und vor allem diejenigen der Strafe anheimfallen, die den Schein des Islam annehmen, ohne denselben im Herzen zu tragen. Lit.: Vollmer, Wilhelm: Wörterbuch der Mythologie. Erftstadt: area verlag gmbh, … Weiterlesen

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Derlon, Pierre

(1920-1982), französischer esoterischer Schriftsteller, der sich von den „Kakus“, den Magiern und Heilkundigen der Zigeuner in deren geheimes Wissen, Praktiken und Kulte einführen ließ. Er lebte 20 Jahre mit den Zigeunern, ohne selbst Zigeuner zu sein, und beschrieb in seinen … Weiterlesen

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Derma-Color-Therapie

Bestrahlung der Haut mit Farblicht. Diese Praxis geht bis in die Antike zurück, als man mittels Sonnenlicht durch eingefärbtes Glas die kranken Körperstellen bestrahlte oder den Körper mit Farbe bestrich. Dies erforderte jedoch sehr viel Zeit und Einsatz, sodass das … Weiterlesen

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Dermatoglyphie

(Griech. derma, Haut; glyphe, Gravüre), Studium der Handfurchen. Dabei werden aus der Beschaffenheit der Handfurchen und -rillen Rückschlüsse auf den Gesundheitszustand des betreffenden Menschen gezogen. Eine praktische Anwendung ist die Daktylographie, die davon ausgeht, dass jeder Mensch unveränderliche Fingerabdrücke hat. … Weiterlesen

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Dermographie, Dermographismus

(Griech. derma, Haut; graphein, schreiben), Hautschrift. Bei Menschen mit hoher Gefäßerregbarkeit lassen sich mit stumpfen Gegenständen oder den Fingernägeln Buchstaben und andere Zeichen auf der Haut hervorrufen, die meist nur wenige Sekunden oder Stunden Bestand haben – im Gegensatz zu … Weiterlesen

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Dermooptik

(Griech. derma, Haut; optao, sehen; engl. dermo-optical perception, dermal vision, dermo-optics, eyeless sight, skin reading), Hautsehen. Dabei ist zwischen dermooptischer Sensibilität und dermooptischer Wahrnehmung zu unterscheiden. Die dermooptische Sensibilität besteht in der Fähigkeit des Menschen, auf farbige Oberflächen zu reagieren, … Weiterlesen

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Dermooptische Perzeption/Wahrnehmung

> Dermooptik.

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Derrygonnelly, Spuk von

1877 ereignete sich im irischen Dorf Derrygonnelly bei Enniskillen ein Poltergeistfall, der von Sir William Barrett untersucht wurde. Die Phänomene kreisten um die 20-jährige Tochter eines Bauern. Barrett wurde selbst Zeuge von Klopfgeräuschen und forderte den vermeintlichen Poltergeist auf, die … Weiterlesen

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Derwisch

(Pers., „Bettler“; Äquivalent von arab. fakir, „der Arme“; engl. dervish; it. derviscio), Bezeichnung für Mitglieder einer islamischen Bruderschaft oder auch für einen allein wandernden Bettelmönch. Die Bruderschaften sind hierarchisch aufgebaute Bünde, in erster Linie von Männern, mit vielfältigen Erscheinungsformen. Sie … Weiterlesen

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Desaggregation, psychische

Von lat. aggregare, beigesellen, „Zerteilung der Seelenkräfte“. Von Alexander Aksakow verwendete Bezeichnung, um bestimmte Phänomene des Somnambulismus und der Hypnose zu charakterisieren. Zudem sah er in der Bezeichnung Ansätze, um Erscheinungen des physikalischen Mediumismus zu erklären. Nach Aksakow ist die … Weiterlesen

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Desbarolles, Adrien Adolphe

(* 22.08.1801 Paris; † 11.02.1886 ebd.), französischer Gelehrter und Chiromant. D. versuchte Handlesekunst, Chirologie und Chiromantie vor allem unter dem Aspekt ihrer Symbolik neu zu beleben. In seinem Buch Les Mystères de la Main (1859) beruft er sich zur Betonung … Weiterlesen

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Descartes, René

(* 31.03.1596 La Haye en Touraine, Frankr.; † 11.02.1650 Stockholm), französischer Philosoph, Mathematiker, erster systematischer Denker der Neuzeit, der die an Sprache und Kommunikation orientierte scholastische Philosophie zugunsten einer Subjekt- und Vernunftphilosophie verabschiedete. Als Sohn eines Parlamentariers erhielt D. im … Weiterlesen

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Deshimaru, Taisen

(* 29.11.1914 Japan; † 30.04.1982 Tokio), japanischer Zenmeister, der zu den bedeutendsten Kennern des Zen im 20. Jh. zählt. D. war Schüler des einflussreichen Sawaki Kōdō (1880-1965) und Zenmeister in der Sōtō-Linie. Von Sawaki Kōdō erhielt er 1965 die Mönchsordination … Weiterlesen

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Desinkarnation

Lat. desincarnare, entkörpern; Entkörperung, Bezeichnung für die Trennung der Seele vom Körper im Tod. D. kann im weiteren Sinne aber auch als Exteriorisation in Form einer außerkörperlichen Erfahrung, Bilokation, Biostase oder eines Ausscheidens des Empfindungsvermögens verstanden werden. Der Gegenbegriff von … Weiterlesen

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Desle La Mansenèe

Genannt „Hexe von Luxeuil“ († 18.12.1529). D., Frau von Jean de la Tour, wurde 1529 in Luxeuil in der Freigrafschaft Burgund im Alter von 27 Jahren der Hexerei bezichtigt und vor Gericht gestellt. Dem Fall lagen „Beweise“ vom Hörensagen zugrunde, … Weiterlesen

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Desmond, Shaw

(* 19.01.1877 Waterford/Irland; † 23.12.1960), Schriftsteller und Präsident der Survival League. D. wurde von irischen Mönchen erzogen. Mit 15 Jahren verließ er die Schule, um in London zu arbeiten. Nach Irland zurückgekehrt, widmete er sich der Landwirtschaft. Ab 1909 vertiefte … Weiterlesen

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Despard, Rosina Clara

(1863-1930), Hauptzeugin und Erforscherin des berühmten Morton– oder Cheltenham-Spuks. Als 1882 die Familie von Captain Frederick William Despard das Haus in Cheltenham, England, bezog, wo die sonderbaren Ereignisse stattfanden, war die älteste Tochter des Captain, Rosina, noch unverheiratet und wurde … Weiterlesen

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Dessoir, Max

(* 08.02.1867 Berlin; †19.07.1947 Königstein im Taunus/D), Mediziner, Theosoph, Philosoph, Schöpfer des Terminus „Parapsychologie“ 1889. D. stammte aus ärmlichen Verhältnissen, dessen Vater früh starb. Seine Mutter vermietete Zimmer. Er selbst erteilte Nachhilfeunterricht, gab Geigenstunden und war auf Unterstützung angewiesen. Dennoch … Weiterlesen

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Destillation

(Lat. destillare, herabträufeln), Verdampfung einer Flüssigkeit und Wiederverflüssigung des Dampfes durch Abkühlen. Die D. zählt zu den wichtigsten Verfahren der Alchemie und war schon bei den alten Ägyptern und in der Antike zur Herstellung von Ölen bekannt. Man erhitzte die … Weiterlesen

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Deszendent

(Lat. descendere, herabsteigen), astrologische Bezeichnung für den zur Geburtszeit und am Geburtsort am Westhorizont untergehenden Punkt der Ekliptik. Er liegt dem Aszendenten gegenüber. Lit.: Löhlein, Herbert A.: Handbuch der Astrologie. München: Lichtenberg, 1977; Mertz, Bernd A.: Das Handbuch der Astromedizin. Genf: … Weiterlesen

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Deszendenz-Zeichen

In Okkultismus und Esoterik all jene Symbole, die zum Zwecke der schwarzen Magie auf den Kopf gestellt sind, wie das Dreieck mit der Spitze nach unten, das Pentagramm mit einer Spitze nach unten, ein geöffneter Zirkel mit den Spitzen nach … Weiterlesen

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Deszendenztheorie

(Lat. descendere, absteigen, abstammen), Abstammungslehre. Nach der D. haben sich alle Lebewesen einschließlich des Menschen aus einer oder wenigen Urformen entwickelt – dies im Gegensatz zur Schöpfungs- und Typentheorie, wonach die Gattungen und Arten einmal geschaffen wurden und seitdem unveränderlich … Weiterlesen

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Determinismus

(Lat. determinare, bestimmen; frz. determinisme), die Lehre, dass alles bestimmt ist und es keine Freiheit gibt. Diese Lehre wird von jenen philosophischen und naturwissenschaftlichen Theorien vertreten, dem zufolge das gesamte Weltgeschehen, der Mensch eingeschlossen, durch Ursachen und Naturgesetze bestimmt ist. … Weiterlesen

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Dethlefsen, Thorwald

(* 11.12.1946 Herrsching am Ammersee; † 01.12.2010 Wien), deutscher Dipl.-Psychologe, Esoteriker, Autor mehrerer Bücher. Nach dem Besuch des Gymnasiums in München studierte D. Psychologie mit Diplomabschluss. 1968, noch während seines Psychologiestudiums, versuchte er, bei einer Person in Hypnose Erinnerungen an … Weiterlesen

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Detinez

Nach der slawischen Mythologie „Kindesstadt, Grab des Kindes“, eine sagenhafte Stadt, die dort, wo heute Nowgorod liegt, auf den Trümmern des alten Slawensk erbaut worden sein soll. Slawensk war Sitz der ersten und mächtigsten Götter des alten Russland. Alles dort … Weiterlesen

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Dèttore, Ugo

(* 1905 Bologna, † 23.01.1992 Santa Margherita Ligure/Italien), Schriftsteller, Übersetzer, Parapsychologe. D. studierte Geschichte und Philosophie und betätigte sich nach dem Doktorat als Schriftsteller. Sein bekanntestes Buch, Quartiere Vittoria, erschien 1936. Nebenbei war er ein unermüdlicher Übersetzer französischer, englischer, deutscher … Weiterlesen

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Deukalion und Pyrrha

Griech. Mythologie, Heroen und Stammelternpaar der Hellenen als eines neuen Menschengeschlechtes. Um D., den Sohn des Prometheus, und seine Gemahlin Pyrrha, Tochter des Epimetheus und der Pandora, rankt sich eine der ältesten Sintflut-Sagen. Als Zeus das Menschengeschlecht durch eine Sintflut … Weiterlesen

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Deunov, Peter Konstantinov

(* 11.07.1864 Hadarscha (Nikolaewka), Bulgarien; † 27.12.1944 Isgrew). D. war das dritte Kind des Priesters Konstantin Deunovski und der Dobra Georgiewa. Nach der Grundausbildung machte er an der Amerikanischen Methodistenschule in Swischtow das Diplom in Theologie und ging nach zweijähriger … Weiterlesen

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Deus

Lat., Gott, etymologisch verwandt mit griech. Zeus und ahd. Ziu; dahinter steht die Grundbedeutung von „ Leuchtender“, an der weitgespannt praktisch alle indogermanischen Sprachen teilhaben: altind. deva; iran. daeva; altiran. dia; litau. dievas; lett. dievs usw. In dieser übergreifenden Bedeutung … Weiterlesen

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Deus ex machina

Lat. deus, Gott; ex, aus; machina, Maschine; Lehnübersetzung aus dem griech. apò mēchanḗs theós; ursprünglich Bezeichnung für das Auftauchen einer Gottheit mit Hilfe einer Bühnenmaschinerie, heute in der Bedeutung des spontanen oder beschworenen unmotivierten Eintretens eines Ereignisses. Die Redewendung geht … Weiterlesen

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Deus meumque ius

Lat. deus, Gott; meumque, mein; ius, Recht; Gott und mein Recht. Wappenspruch der Obersten Räte des A. u. A. Schottischen Ritus, insbesondere des XXXIII. Grades. Der Spruch geht auf die Devise des englischen Königswappens „Dieu et mon Droit“ (franz.) zurück … Weiterlesen

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Deuteroskopie

Griech. deuteros; Zweiter; skopein, sehen; veralteter Ausdruck für „Zweites Gesicht“. > Hellsehen. Lit.: Droste zu Hülshoff, Heinrich. Frhr. v: Annette Droste zu Hülshoff als Spökenkiekerin. Zeitschr. f. Parapschologie 9 (1927), 538-539.

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Deutsche Dominikanerinnen

Phänomene der Erlebnismystik. In den Dominikanerinnenklöstern Südwestdeutschlands traten zwischen dem 13. und 15. Jh. Phänomene der Erlebensmystik in einer Häufigkeit auf, die sich in anderen Orden und Regionen nicht finden. Die lokalen Klosterchroniken und Sammelviten („Schwesternbücher“) berichten von Auditionen, Visionen, … Weiterlesen

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Deutsche Mystik

Mystische Erfahrungen, die sich im Mittelalter auf deutschem Boden entwickelten und ab dem 12. Jh. zunehmend auch in deutscher Sprache zum Ausdruck kamen. Die Bezeichnung wurde erstmals vom Hegel-Schüler Karl Rosenkranz verwendet. „Deutsch“ meint hier den damals relativ einheitlichen mittelhochdeutschen … Weiterlesen

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Deutsches Kreuz

Weihekreuz, auch Wiederkreuz (Vervielfachung des Kreuzes) genannt. Bei den Gnostikern galt diese Form als Symbol des vierfachen Geheimnisses. Lit.: Das Buch der Zeichen und Symbole. Graz: Verlag für Sammler, 1990.

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Deutschland

Wie in jedem anderen Land reichen die Wurzeln des Paranormalen auch in Deutschland bis zu jenen Formen des Weltverständnisses zurück, wo der Mensch sich selbst und seine Umwelt im magischen Kontext zu deuten versuchte. Aus diesem Kontext erwuchsen in Deutschland … Weiterlesen

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Deutschuk

Ein Götzenbild der Mongolen, das von den ihnen verwandten und benachbarten Kalmücken nicht anerkannt wird. Es stellt den Herrscher der Götterstadt dar, der auf Gemälden für gewöhnlich als Vorsitzender der Götter abgebildet ist. Tritt der Gott allein auf, erscheint er … Weiterlesen

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Deutungskunst

Die Fähigkeit, Vergangenes, Gegenwärtiges und Zukünftiges im Sinne eines intuitiven Erfassens zu „schauen“. Die D. war eine der vornehmsten Praktiken der alten Priesterweisen. Sie hatte nichts zu tun mit Kartenschlagen oder Kaffeesatzlesen, sondern bediente sich u.a. des Tarot, der Runen … Weiterlesen

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Deva

Sanskr., der Leuchtende; etymologisch verwandt mit lat. deus, Gott. 1.Vedisch: Allgemeine Gottesbezeichnung. Nach dem altindischen Rigveda gibt es 33 D.s oder personifizierte Naturkräfte, je elf für die drei Weltgebiete Himmel (Adityas), Erde (Vasus) und Luft (Rudras). 2. Die brahmanisch-hinduistische Götterklasse … Weiterlesen

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Devachan

Sanskr.-tibetisches Wort: deva, Gott; chan, Land, Bereich, Gegend; Götterland, Götterreich. In der Theosophie ein Zustand zwischen zwei Erdenleben, in den das menschliche Wesen eingeht, um die Vollendung und Erfüllung seiner Hoffnung zu erreichen, die ihm in der früheren Inkarnation versagt … Weiterlesen

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Devadasi

Sanskr., indische Tempeltänzerinnen und Prostituierte, die als „Gottes-Dienerinnen“ bei Gottesdiensten oder auch weltlichen Veranstaltungen auftraten. Sie gehörten einer eigenen Kaste an, die mit dem Zerfall des Kastensystems ihr Ende fand, während die jahrtausendalte Tanzkunst weiter bestehen blieb. Traditionsgemäß handelte es … Weiterlesen

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Devaloka

Sanskr., „Welt der Götter“, auch „Swarga“ oder „Indras Himmelreich“ genannt; Sitz der Hindugötter, der sich zwischen der Sonne und dem Polarstern befindet. Als D. wird auch der zeitweilige Aufenthaltsort der Seelen als Belohnung für ihre guten Taten bezeichnet, ehe sie … Weiterlesen

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Devaputra

(„Göttersohn“), im Buddhismus Bezeichnung der niederen Götter, die nicht mit Namen angeführt werden. Im abwertenden Sinn wird D. oft auch auf die hinduistischen Götter angewandt. Hingegen ist D.-Mara ein Dämon und Gegenspieler des Buddha. Lit.: Lurker, Manfred: Lexikon der Götter und … Weiterlesen

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Devarāja

Sanskr., Gott und Herrscher; ein Gott, der im Kult von Angkor als König der Götter verehrt wurde und vornehmlich für den Schutz und das Wohl des Khmer-Reiches verantwortlich war. Der Kult wurde traditionell von einer Brahmanen-Familie durchgeführt. Über seine Bedeutung … Weiterlesen

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Dēvāram

(Tamil., Loblied an Gott), Name einer Sammlung hinduistisch-devotionaler Hymnen, die in Tempeln an den Gott Shiva gesungen werden. Sie sind in sieben Bücher mit insgesamt 798 Einheiten von jeweils zehn achtzeiligen Versen eingeteilt und nach Melodien geordnet. Die Verse wurden … Weiterlesen

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Devata(s)

(Sanskr.), Gruppe niederer Götter und Geister im Hinduismus. Zu den vielen Klassen, die alle bestimmte Merkmale und Kräfte besitzen, gehören Baumgeister, Dorfgötter, Krankheitsdämonen, Wassergeister usw. In den Upanischaden bezeichnet D. die Kraft innerhalb des Kosmos. Lit.: Das Oxford-Lexikon der Weltreligionen. … Weiterlesen

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Devayana

(Sanskr., Der Weg des Deva), jener Weg, den im Hinduismus die wahrhaft Gläubigen nach ihrem Tod beschreiten und der zur Verwirklichung des Brahman führt. Der Weg ist schmal und gefährlich. „Das ist der Pfad der Götter, der Pfad des Brahman. … Weiterlesen

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Devekut

(Hebr., anhängen), Gemeinschaft mit Gott, Bezeichnung für die jüdische Form der Vereinigung mit dem Göttlichen (unio mystica). Dabei geht es nicht um eine kurzfristige Gottesbegegnung, sondern um eine ständige Verbundenheit. Mittel und Wege dazu können verschieden sein, vom Leben nach … Weiterlesen

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Devel

Oder Del, auf sanskr. deva, Gott, zurückzuführen; Bezeichnung für das höchste Wesen bei den Zigeunern. Seit der Berührung mit dem Christentum wird zwischen baro bzw. phuro D., dem „großen“ bzw. „alten“ Gott, und dem tikno oder tarno D., dem „kleinen“ … Weiterlesen

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Deven

Nach der armenischen Mythologie zu den Geistern gehörende Wesen, die den iranischen Daēvas entsprechen. Sie wohnten in Ruinen, offenbarten sich dem Menschen in verschiedenen Gestalten und galten als unsterblich. Nach der Christianisierung diente das Wort „Dev“ zur Bezeichnung der alten … Weiterlesen

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Devereux, George

(*13.09.1908 Lugos/Siebenbürgen, damals Ungarn; † 30.05.1985 Paris). In Ungarn als Arzt ausgebildet, emigrierte D. nach Frankreich und in die USA, wo er zusätzlich die Ausbildung zum Psychoanalytiker am Topeka Institut für Psychoanalyse in Kansas sowie ein Studium der Soziologie und … Weiterlesen

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Devī

(Sanskr., Göttin), Bezeichnung für eine weibliche hinduistische Gottheit, oft auch für eine Gruppe von Göttinnen als Gegenstück zu den Devas. Sie erscheinen bereits in der vedischen Zeit als Manifestationen der Macht, die in den Naturerscheinungen zugegen sind, wie z.B. Rātri … Weiterlesen

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Devi Mahatmya

(Sanskr., „Herrlichkeit der Göttin“), auch Durga Saptasati oder nach einem ihrer Namen Chandi genannt, ist im Hinduismus neben dem Devi Bhagavata eine der wichtigsten Schriften der Devi-Verehrer. Die dreizehn Gesänge bilden einen Teil des Markandeya Purana. Sie umfassen die Kapitel … Weiterlesen

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Devi Shanti

(*11.12.1926 Dehli; † 27.12.1987; im Sanskrit bedeutet „Shanti Devi“ „Göttin des Friedens“), Reinkarnationsmedium. Als Kind sprach D. über ihr früheres Leben. Der Fall wurde Mahatma Gandi vorgelegt, der eine Kommission zur Untersuchung des Falles einsetzte. 1936 wurde ein erster Bericht … Weiterlesen

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Devi Sri

Auch Shridevi (javisch), Reisgöttin, die auf Java in Indonesien in hohem Ansehen steht. Die Verehrung dürfte in die altindonesische, vorislamische und vorhinduistische Zeit zurückreichen. Lit.: Appel, Michaela: Dewi Sri und die Kinder des Putut Jantaka. Beziehungen zwischen Mensch und Reis … Weiterlesen

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Deviation

> Abweichung.

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Devil’s Tower

(Engl.; dt. Teufelsturm), grauer Vulkanfelsen, der sich mehr als 366 Meter über dem Tal des Belle Fourche River im Nordosten des US-Bundesstaates Wyoming erhebt. Alle Indianerstämme der Gegend – Kiowa, Arapaho, Schoschonen, Crow, Cheyenne, Lakota und Dakota Sioux – verehren … Weiterlesen

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Devotio Moderna

Geistliche Erneuerungsbewegung, die Ende des 14. Jh. von Geert Groote in Deventer in den Niederlanden ihren Ausgang nahm. Im Laufe des 15. Jh. verbreitete sie sich auf ganz Europa, besonders in Deutschland. Groote (1340-1384) bekehrte sich nach sehr freizügigen Jahren … Weiterlesen

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Devotion

Lat., Weihe, Hingabe, Frömmigkeit. 1. In der römischen Religion Weihe an die Unterweltgottheiten. Die D. konnte in einem feierlichen Akt bestehen, wobei sich jemand durch freiwilligen Tod zum Wohle des Vaterlandes unterirdischen Göttern weihte, wie etwa Curtius, Publius Decius und … Weiterlesen

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Devotionalien

Lat. devotio, Weihe, Andacht; Andachtsgegenstände der Frömmigkeit, die durch die Weihe des Priesters zu Sakramentalien werden, zu Gegenständen, die in Analogie zu den Sakramenten als Weiheträger zu Heilsträgern werden. Das deutsche Benediktionale von 1978 enthält Formulare für die Segnung von … Weiterlesen

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Devs

Armenische Bezeichnung der unsterblichen Geister, die sich den Menschen in Gestalt von Tieren oder tierischen Mischwesen zeigen und in Ruinen von Städten und Dörfern hausen. Mit Hilfe von Magiern können sie in den Körper des Menschen einfahren wie auch aus … Weiterlesen

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Dewetas

In der indischen Mythologie allgemeine Bezeichnung aller guten Geister und höheren Wesen. Seit dem Fall einiger von ihnen werden jedoch nur mehr die guten Genien so benannt. Die D. wurden von der obersten Gottheit als Kinder der Helligkeit und der … Weiterlesen

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Dews

Nach der persischen Mythologie die physisch und moralisch Bösen. Sie bekämpfen die Lichtschöpfungen des Ormuzd, denen gegenüber sie den gleichen Rang haben. Von diesen obersten Schöpfungen des Reiches der Nacht abwärts gibt es noch eine so große Menge schädlicher Dämonen, … Weiterlesen

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Dexter

Lat., rechts; ein günstiger Aspekt in der Astrologie, der dem Sinister (links) entgegengesetzt ist. Der Begriff verweist auf die ptolemäische Astrologie, der zufolge die Erde den Mittelpunkt des Universums bildete, um den Sonne, Mond und Sterne kreisten. Dementsprechend wird in … Weiterlesen

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Dezember

Lat. decem, zehn; der Name rührt daher, dass der D. im altrömischen Kalender, der mit dem März begann, der 10. Monat war, während er in unserem Kalender der 12. Monat ist. Seit Julius Cäsar hat der D. 31 Tage. Er … Weiterlesen

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Dumah

Wörtlich: Stille; populäre Gestalt in der jüdischen Mythologie. Als Engelsname bezeichnet D. eine der Kräfte im Universum. Er wird auch als Engelprinz der Träume beschrieben, der für die guten Träume steht. Zudem gilt D. als der Engel, der in die … Weiterlesen

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