Blog-Archive

D

Gott der > Maya nach der Benennung durch die Altamerikanistik, dargestellt als sitzender Greis mit Hakennase und von der Stirn herabhängendem Kopfschmuck. In der spätklassischen Maya-Kunst wird sein Thronsaal in die Unterwelt verlegt, wohl wegen seiner besonderen Beziehung zu Nacht … Weiterlesen

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D’Abadie, Jeannette

Auch Abadie, Jeanette, geb. um 1593 in einem Dorf namens Sibôurre in der Gascogne, Frankreich, wird von Pierre > de Lancre, der 1609 eine Untersuchung des Hexenwesens durchführte, als Hauptzeugin für Hexensabbate angeführt. Das 16-jährige Mädchen erzählte von einer Frau … Weiterlesen

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D’Annunzio, Gabriele

(*12.03.1863 Pescara; †01.03.1938 Gardone Riviera/Italien; auch Gabriele D’Annunzio), italienischer Schriftsteller und politischer Mentor Benito Mussolinis, ohne selbst jemals bekennender Faschist gewesen zu sein. Weniger bekannt ist hingegen, dass D’Annunzio 1886 in Neapel an einer Sitzung mit Eusapia > Palladino teilnahm … Weiterlesen

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D’Arpentigny, Casimir Stanislaus

(*13.03.1798 Yvetot, Frankreich; † 1866 ?), französischer Pionier der > Chirognomie. In Frankreich geboren, schlug D. die Militärlaufbahn ein, diente unter Napoleon I. und König Lugwig XVIII. bis zu seiner Pensionierung 1844 als Admiral. Als er 1820, zur Zeit der … Weiterlesen

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D’Aspilette, Marie

Ca. 16. Jh., Hexe aus Andaye im Baskenland, die zur Zeit Heinrichs IV. (1589 bis 1610 König von Frankreich) mit 19 Jahren eingesperrt wurde und bekannte, dass sie zur Teilnahme am Hexensabbat verleitet und dort zu verschiedenen grauenvollen Ritualen genötigt … Weiterlesen

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D’Espérance, Elisabeth

(*1855 Newcastle-upon-Tyne, England; † 20.07.1919 Kopenhagen), Pseudonym für Elisabeth Hope Reed (geb. Hope, verh. Reed), nicht-professionelles englisches Medium. D. war schon als Kind sensitiv und somnambul. Sie war häufig krank und sah fremde „Schattengestalten“, die ihre ersten Freunde waren. Dabei … Weiterlesen

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Da

Da (Los) hat in der Mythologie im afrikanischen Benin (Dahomey bis 1975) die Bedeutung eines Lebensprinzips, dessen kosmologische Symbole Schlange und Regenbogen sind. Es steht jenseits der Launen des Zufalls und kümmert sich nur um Männer, die Macht und Einfluss … Weiterlesen

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Da Costa, Alexandrina Maria

Geb. am 30.03.1904 in Balasar, Provinz Oporto, Erzdiözese Braga, Portugal, †13.10.1955 ebd., Mystikerin, selig (25. April 2004, Fest: 13. Oktober). Als 1918 drei Männer in ihren Arbeitsraum eindringen, entzieht sich D. ihrer Zudringlichkeit durch einen Sprung aus dem Fenster. Dabei … Weiterlesen

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Da-zi-tai-tian

Ta-tzu-tsai-t’ein, der vom chinesischen Buddhismus aus Indien übernommene Gott > Shiva. In > China gilt er als Welterneuerer und Beherrscher der > Dreiwelt (Welt der Begierden, Welt der Formen, Welt der Nichtformen). Sein Standort ist der oberste Himmel, sein Reittier … Weiterlesen

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Da’wa

Arab., Einladung der Geister, Ruf, Anrufung), ein Begriff, der ein System von Aufrufen beschreibt, das von orthodoxen Muslimen für gesetzlich gehalten wird. Hingegen gelten Sihr (> Magie) und Kahana (> Wahrsagerei) als ungesetzlich. D. ist in seiner Bedeutung jedoch so … Weiterlesen

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Daath

D. (hebr. Erkenntnis), eine Sephira (> Sephirot), die als Zwischenglied zwischen > Binah und > Chokmah gleichsam als eine Art Hilfs-Sephira mit den beiden das Vernunftreich bildet. Durch sie soll der > Abyss (Abgrund) zwischen der theoretischen und praktischen Vernunft … Weiterlesen

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Dabbatu’l-Ard

(Arab., Das Reptil aus der Erde), ein Ungeheuer, das am Jüngsten Tag aus der Erde emporsteigen soll: „Wenn das Wort über sie fällt, bringen wir ihnen ein Tier aus der Erde hervor, das ihnen sagt, dass die Menschen von unseren … Weiterlesen

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Dabbe-i-chahār-sar (arab.)

Nach der islamischen Mythologie ein vierköpfiges Untier, das im Indischen Ozean lebt. Es hat Flügel und verursacht schreckenerregende Geräusche. Lit.: Mode, Heinz: Fabeltiere und Dämonen: die Welt der phantastischen Wesen. Leipzig: Heinz Mode, 2005.

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Dabog

Slaw. „gib Reichtum!“; Sonnen- und Feuergott, der das „himmlische Feuer“ spendet. Dabei kann bog Reichtum, aber auch „Gott“ bedeuten. In der serbischen Mythologie erscheint D. als Herrscher über die Erde. Er hat später seinen Vater > Svarog verdrängt und wurde … Weiterlesen

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Daboi

Von den Whidahs in Afrika als göttlich verehrte Schlange. Sie wird von Jungfrauen gepflegt, die als Priesterinnen, wie die Göttin selbst, sehr angesehen sind. Lit.: Vollmer, Wilhelm: Wörterbuch der Mythologie aller Völker. Holzminden: Reprint-Verl. Leipzig, 1994.

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Dabtara

(Griech. diphdera), in der äthiopischen Kirche eine kundiger Mann („homo literatus“) ohne Weihe, der sich neben Kirchengesang und Schreibarbeiten, die Kenntnisse in kirchlichen Belangen voraussetzen, auch mit Volksmedizin und magischen Praktiken befasst. Der D. gilt als Experte für Heilkräuter, fertigt … Weiterlesen

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Dabur

1. (arab., Westwind), von den > Sufis verwendeter Ausdruck, um die Fleischeslust und deren überwältigende Macht über den Menschen zu bezeichnen. 2. Name (ind. Devanagari, aus der Brahmischrift) der größten indischen Ayurveda-Medizin-Manufaktur mit über 260 Produkten zur Behandlung der verschiedensten … Weiterlesen

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Dach

Das D. ist als oberster Abschluss eines Gebäudes sowohl ein Symbol des Schutzes als auch des Angriffs. Es schützt vor der Verfolgung der Geister, vor dem wilden Jäger, dem durch die Lüfte ziehenden wilden Drachen, den Hexen und dem Waldmann. … Weiterlesen

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Dachfirst

Als höchste Stelle des Daches ist der First Angriffen bevorzugt ausgesetzt. So würden sich auf ihm Irrlichter, die weiße Frau und Schlangen aufhalten. Um sich vor Blitzeinschlag zu schützen, positioniere man ein ungefärbtes > Antlassei, also ein Ei, das am … Weiterlesen

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Dachs

Der D. (Meles meles), gehört zu einer Raubtiergruppe, die als Untergruppe der Familie der Marder (Mustelidae) geführt wird. Die Gruppe umfasst vier Arten in zwei Gattungen, von denen der Europäische D. der bekannteste und einzige in Europa ist. Der relativ … Weiterlesen

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Dachtraufe

D., kurz Traufe, Tropfkante als untere Begrenzung eines Daches im Gegensatz zum > Dachfirst, der oberen Begrenzung. An ihr fließt das auf das Dach auftropfende Wasser ab bzw. in niederschlagsreichen Gebieten über die an die D. meist angebrachte Dachrinne. Als … Weiterlesen

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Dacqué, Edgar

E. D. (* 08.07.1878 Neustadt an der Weinstraße; † 14.09.1945 München), deutscher Paläontologe und Naturphilosoph, der zeitweise der > Theosophischen Gesellschaft angehörte und dem > Ordo Templi Orientis (OTO) nahestand. In den parapsychologischen Fähigkeiten des Menschen sah er ein Erbstück … Weiterlesen

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Dadgah

D. (pers. Mythologie), kleiner Feuertempel der > Parsen (Guebern, Feueranbeter) als Ort der Gerechtigkeit. Im Tempel befindet sich keine Feuerkapelle mit eigenem Altar für das Heiligtum, sondern das Feuer brennt einfach auf der Erde. Und im Gegensatz zum großen Tempel … Weiterlesen

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Dādimunda

Oder Dēvatā bandāra (singhal.), nach der singalesischen Mythologie einer der höchsten Götter der Singhalesen, der mit einem goldenen Bogen in der rechten Hand nach Sri Lanka gekommen sein soll. Er war ursprünglich ein Tempelwächtergott (vāhala), daraufhin „Schatzmeister“ des Gottes > … Weiterlesen

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Dadouchos

D. (griech. Fackelträger), zweitwichtigster Priester der > Eleusinischen Mysterien. Er wurde aus der Priesterfamilie Kerykes auf Lebenszeit ausgewählt. Auf dem Kopf trug er einen Myrtenkranz und sein Kleid war dunkelrot. Bei den Mysterien hielt er, wahrscheinlich während der Opferfeier, die … Weiterlesen

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Dadschal

D. (arab., auch: ad-Daĝĝal, falsch, verlogen). Der > Hadith bezeichnet die Schwindler, die im Lauf der Geschichte auftreten sollen, als verlogen. Laut > Mohammed sollen es dreißig sein. Der Letzte von ihnen, der vor dem Jüngsten Tag erscheinen werde, wird … Weiterlesen

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Daedae Taengri

Nach der tibetischen Mythologie ein erhabenes Geistergeschlecht, das schon vor der Erschaffung der Welt existierte und unsterblich war, durch die Welt aber ein Lebensziel erhielt, ohne dem Tod unterworfen zu sein. Dieses Ziel in der sichtbaren Welt hatten jedoch viele … Weiterlesen

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Daedale

D. (griech. Mythol.), Tochter der > Metis, Amme oder Erzieherin der Minerva. Nachdem > Jupiter > Minerva aus dem Kopf geboren hatte, übergab er sie D., die wegen ihrer Klugheit und Kunstgeschicklichkeit allgemein verehrt wurde. Lit.: Vollmer, Wilhelm: Wörterbuch der Mythologie … Weiterlesen

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Daedalion

D. (griech. Mythol.), Sohn des Hesperos und Bruder des Ceyx, galt als sehr grob und kriegerisch. Seine Frau, eine Nymphe des > Parnass, gebar ihm Chione. Diese war so schön, dass sowohl > Apollon als auch > Merkur sie schwängerten. … Weiterlesen

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Daemogorgon

D. (griech. daimogorgon, Erdgeist), der Erdgeist, der alle materiellen Dinge geschaffen hat, Himmel, Erde, Meer und alles, was darin ist. Seinen Namen durfte man allerdings nicht aussprechen, wie Statius bemerkt (Stat. Theb. IV, 516). Man stellte sich D. als einen … Weiterlesen

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Daemonologie

Dreibändiges Buch von Jakob VI., König von Schottland, später Jakob I. von England, das 1597 in Form eines Dialogs veröffentlicht wurde und großen Anklang fand, aber auch ebenso heftig kritisiert wurde. Der Dialog entspinnt sich zwischen dem Magie-Skeptiker Philomathes und … Weiterlesen

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Daēnā

D. (avest., „was offenbart worden ist“, rechte Anschauung, Religion), iranische Göttin und Personifikation der > Religion. Als Gewissen verkörpert sie die Summe aller Taten eines Menschen, seiner Gedanken und Worte mit besonderem Schwerpunkt auf rituellen Handlungen. In Gestalt einer Jungfrau … Weiterlesen

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Daēwas

D. (avest.; altpers. Daivas; neupers. Dēven, „Glänzender“), iranische Klasse von Gottheiten und Geistern neben den Ahuras. Für Zarathustra waren die D. alte Götter, die im Vergleich zu > Ahura Mazda unbedeutend waren. Im jüngeren > Avesta wurden sie zu Dämonen … Weiterlesen

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Dag

Altnord. Dagr, Tag, germanischer Gott und Personifikation des Tages, Sohn des > Dellingr (Dämmerung) und der > Nott (Nacht), Gatte der > Thora. > Odin gab D. und seiner Mutter zwei Pferde und Wagen, mit denen sie jeweils in zwei … Weiterlesen

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Dagan

D. (phön., „Korn, Getreide“; hebr. Dagon), seit 2500 als Hauptgott der Semiten bezeugt, Stadtgott von Mari, wo ihm um 1750 v. Chr. auch Kultpropheten dienten. Seit der Dynastie von Akkade wurde er auch in Babylon und in Assur zusammen mit … Weiterlesen

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Dagda

D. (kelt., „guter Gott), der höchste Gott der irischen Tuatha De Danann, auch Ollathier („Allvater“) oder Ruad Rofhessa („Herr des vollkommenen Wissens“) genannt. Er war der Sohn der Ana (> Dana) und Vater der Brigit und des Oengus. Er gilt … Weiterlesen

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Dago

1. Vorderasiatischer Fruchtbarkeitsgott in ähnlicher Funktion des kanaanitischen > Baal. Sein Kult breitete sich von > Babylon bis Palästina aus. D. ist Halbgott der Philister (1 Sam 5). > Dagan. 2. D. wird auch als Name des Schöpfergottes und Herrn … Weiterlesen

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Dagoba

Sanskr. dhātu, Element, Essenz; garbha, Kammer, Höhle; buddhistischer > Heiligenschrein, meist in Form eines turmartigen Tempelbaus ähnlich einer > Stūpa, in dem von Buddha oder Heiligen Reliquien aufbewahrt werden. Das bekanntere Wort > Pagode ist eine Verbalhornung von D. Lit.: … Weiterlesen

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Dahara-vidyā

Sanskr., kleiner Raum; vidyā, Wissen; Verwirklichung des > Atman im Körper, speziell im Inneren des Herzens, dem „Bereich des > Brahman“. Lit.: Das Oxford-Lexikon der Weltreligionen. Darmstadt: Wissenschaftl. Buchges., 1999.

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Dahlke, Rüdiger

Geb. 1951 in Ost-Berlin, Arzt, Psychotherapeut und Autor zahlreicher Bücher. Nach der Flucht aus der DDR absolvierte er in Freising das Gymnasialstudium und promovierte 1978 in München in Medizin. In 12-jähriger Zusammenarbeit mit Thorwald > Dethlefsen entwickelte D. eine neue … Weiterlesen

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Dahman/Daman Afrin

Pers. „der fromme Segen“, ein heiliger Genius, der nur durch Gebete und gute Taten gewonnen werden kann. Später wurde D. zu einer Gottheit. Als solche taucht sie nur dreimal in den Fortlebens-Texten der > Avesta auf (Siroza 33, Fragment P31 … Weiterlesen

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Dahnesch

Ein mit Flügeln versehener ungläubiger > Geist aus „1001 Nacht“, Sohn des Schamurasch. Lit.: Mode, Heinz: Fabeltiere und Dämonen. Leipzig: Koehler & Amelang, 2005.

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Dai Nitz No Rai

Entstammt der japanischen Mythologie, die große Sonnengestalt. Ein Gott der > Luft und des > Lichts, von dem alles Leuchten, auch das der > Sonne und der > Gestirne, ausgeht. D. wird auf einer > Kuh sitzend dargestellt. Lit.:  Vollmer, … Weiterlesen

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Dai-funshin

Japan., „großer Beschluss“, Entschlossenheit. D. ist jener Pfeiler des > Zazen, der dem Pfeiler des „großen Zweifels“, dai-gidan, durch die Entwicklung des > Bodhi-Denkens entgegenwirkt. Dai-gidan ist die grundsätzliche Skepsis auf dem Weg der Erleuchtung. Je mehr man nämlich durch … Weiterlesen

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Dai-gedatsu

Japan., „große Befreiung“, Erlangen der > Erleuchtung bzw. des > Nirwana. Im Zen-Buddhismus wird die Erleuchtung durch die Verwirklichung der Buddha-Natur erreicht. D. ist daher ein Synonym für Nirwana. Lit.: Die drei Pfeiler des Zen: Lehre – Übung – Erleuchtung. … Weiterlesen

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Dai-gidan

> Dai-funshin.

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Dai-shinkon

Jap., „großer Glaube“, der Glaube an die Möglichkeit der Erkenntnis des eigenen Wesens, dessen Höchstform das reine Selbstbewusstsein oder die Erleuchtung (> Satori) ist. Dieser Glaube ist eine der drei Voraussetzungen des > Zen. Die beiden anderen sind > Dai-gidan … Weiterlesen

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Daibosatsu

Japan., „großer Bodhisattva“, der > Bodhisattva (jap. Bosatsu), einer, der die Stufe der Vervollkommnung erreicht hat, von der er in keinen geringeren Zustand zurückfällt und so mit Sicherheit ein > Buddha wird. D. wird als Ehrentitel für einen hervorragenden Mönch … Weiterlesen

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Daidalion 

Nach der griechischen Mythologie Sohn des Hesperos und Bruder des Keyx, des Königs der Trachinier, sowie Vater der Chione. Diese war eine Schönheit und wurde von > Hermes und dann von > Apollon vergewaltigt. Von beiden wurde sie schwanger und … Weiterlesen

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Daidalos

Abgeleitet von griech. daidallein, kunstvoll arbeiten, der Kunstfertige; lat. Daedalus; nach der griechischen Mythologie Sohn des Metion, der ein Sohn des Königs Erechtheus von Athen war, und der Iphinoe. D. war ein hervorragender Künstler und Baumeister aus Athen, „Erfinder“ des … Weiterlesen

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Daidias

Zwei finstere Riesendämonen, nach der indischen Mythologie die Söhne der Didy (der Nacht) und des Kasyapa, Sohn des Maritschi und Enkel > Brahmas. Sie hießen Eruniakschen und Erunien. Eruniakschen erwies sich als besonders gewalttätig. Er zog die Erde in den … Weiterlesen

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Daigo-Tettei/Daigo

Jap., große Erleuchtung im > Zen-Buddhismus. Erreicht jemand bei der Übung des Zen D., dann hat er den Gegensatz zwischen Enttäuschung und Erleuchtung überwunden. Lit.: Leighton, Taigen Daniel/Okumura, Shohaku: Dogen’s Pure Standards for the Zen Community: A Translation of the … Weiterlesen

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Daigon

Japan., „große Inkarnation“, Erscheinen einer Gottheit in Gestalt eines Menschen. Das Oxford-Lexikon der Weltreligionen. Darmstadt: Wissenschaftl. Buchges., 1999.

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Daijo-Zen

(Jap. daijō, „großes Fahrzeug“; sanskr. Mahayana), Form des > Zen, die auch Mahayana-Zen genannt wird und deren Ziel die Selbstwesensschau (> Satori) und die Verwirklichung des „großen Weges“ im Alltag ist. In der Selbstwesensschau wird die Einheit des Selbst mit … Weiterlesen

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Daikoku/Deikoku-ten

Japan., „der große schwarze Deva“; sanskr. Mahākāladeva, Gott der Erde, der Landwirtschaft, der Bauern, der Küche, des Reichtums, der Kraft und des Glücks. Ursprünglich aus Indien kommend, gilt er als Wiedergeburt von Maheshvara-deva, d.h. des hinduistischen Gottes > Shiva. Seine … Weiterlesen

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Daim, Wilfried

Geb. am 21.07.1923 in Wien; gest. am 30.12.2016 ebd.; Psychologe, Psychotherapeut, Autor und Kunstsammler. D. stammte aus einer Wiener Arbeiterfamilie. Als Mitglied der Pfarrjugend nahm er am Widerstand gegen das NS-Regime teil, musste jedoch 1942 zu den Panzerjägern einrücken, wurde … Weiterlesen

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Daimon

> Dämon.

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Daimonion

D. (griech. daimónion, „innere Stimme“) lassen > Platon und > Xenophon den > Sokrates (496-399 v. Chr.) seine auf göttliche Eingebung zurückgeführte innere Stimme nennen. Dieses göttliche Zeichen hält Sokrates laut Platon von unzweckmäßigem oder ungerechtem Reden oder Handeln Gott … Weiterlesen

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Dainichi

D. (japan.; sanskr. Mahāvairocana), der kosmische Buddha des esoterischen Buddhismus (> Shingon), Symbol der wahren Wirklichkeit des Universums als eines Ganzen. Alle Einzelwirklichkeiten bilden seinen Leib. Alle anderen Buddhas und Bodhisattvas werden aus ihm geboren. Durch Kontemplation über das > … Weiterlesen

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Dainsleif

Nach der nordischen Mythologie das > Schwert des legendären Wikingerkönigs Högni, das von > Zwergen geschmiedet wurde und die ungute Eigenschaft besaß, dass es, einmal aus der Scheide gezogen, nach > Blut lechzte und unheilbare Wunden schlug. Als einmal in … Weiterlesen

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Daira/Daeira

Griech. „die Wissende“ oder „Lehrerin“, die göttliche Vermittlerin geheimen Wissens in Zusammenhang mit den > Eleusinischen Mysterien. Nach Pausanias (Description of Greece 1. 38. 7) war sie die Tochter des Okeanos und wurde durch > Hermes die Mutter von Eleusis. … Weiterlesen

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Dáire Donn

D. (kelt./ir. Mythologie), „König der ganzen Welt“ beabsichtigte, Irland zu erobern, nicht zuletzt weil Finn Mac Cumhaill, der Anführer der legendären Fianna, einer umherziehenden Kriegertruppe, mit seiner Frau durchgebrannt war. Dafür standen ihm sogar außermenschliche Krieger zur Seite: Fir Coinchenn, … Weiterlesen

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Daische

Das burmesische (Myanmar) Neujahrsfest, im Volksmund auch „Wasserfest“ genannt. Es wird an vier bis fünf aufeinanderfolgenden Tagen im April, dem heißesten Monat des Jahres, ausgelassen gefeiert, wobei die Burmesen mit Wasserpistolen und wassergefüllten Eimern oder sonstigen Behältnissen durch die Stadt … Weiterlesen

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Daishi

Jap., „großer Tod“, Zen-Ausdruck für den Tod des Ego (Ich), der zur großen > Wiedergeburt, der Erleuchtung, > Daigo-Tettei, führt. Der Weg dazu ist das > Zazen. Mit dem „Tod“ ist also nicht der körperliche Tod gemeint, sondern der Tod … Weiterlesen

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Daitsching

D. (Lamaismus), Kriegsgott der Mongolen, Tibetaner und Mandschuren. Er soll Glück im Krieg bringen und durch seine Nähe vor jedem Unheil und jeder Verwundung bewahren. In voller Rüstung mit Trophäen und von Trabanten umgeben dargestellt, wird er für gewöhnlich zur … Weiterlesen

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Daitya(s)

Sanskr., „Abkommen der Diti“; Söhne der vedischen Göttin Diti, im nachvedischen Hinduismus > Dämonen und > Titanen, die gegen die > Devas (Götter) kämpfen und Opferhandlungen stören. Die D. bewohnen die > Unterwelt. Lit.: Gupta, Shakti M.: From Daityas to … Weiterlesen

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Daiva

Sanskr., Gott; die Göttlichkeit oder göttliche Macht. Dabei handelt es sich für gewöhnlich um den Einfluss von Mächten außerhalb des wahrnehmbaren Wirkens der Natur. Die Art und Weise, wie das > Brahman die Manifestationen in die sichtbare Form bringt, ist … Weiterlesen

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Daiviprakriti

Nach der > Theosophie „göttlicher“ oder „ursprünglicher Entwickler“ bzw. „Urquell“ des Universums oder eines in sich selbst abgeschlossenen hierarchischen Teils eines solchen, z.B. des Sonnensystems. D. ist das Licht des Logos, das die Einheit zwischen dem Menschen und dem Logos … Weiterlesen

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Dakhma

Avest. Daxma, „Turm des Schweigens“, „Turm der Stille“, rundes, ca. 4 m hohes, aus massiven Steinen erbautes und nach oben hin offenes zylinderförmiges Bauwerk mit einer nach innen abgeschrägten Dachfläche, auf der man die Toten aussetzte und den Geiern überließ. … Weiterlesen

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Dākini

Sanskr., „Himmelswandlerin“, buddhistisch-tibetische Initiations- und Schutzgöttinnen, die sich bei gewissen Ritualen manifestieren. Sie übermitteln dem heilsuchenden > Yogin das zur Erlangung des Heils notwendige Wissen der > Dhyāni-Buddhas. Die D. besitzen bestimme Zauberkräfte, erscheinen als junge Mädchen in schäbiger Verkleidung … Weiterlesen

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Dakpa-Tzamo

Der Begriff entstammt der lamaischen Mythologie und bezeichnet eine der schrecklichsten Abteilungen der acht Regionen der > Hölle im Glauben der Tibeter. Die Verdammten werden dort durch Feuer gequält, bis der Schmerz sie tötet. Sogleich aber erwachen sie zu neuem … Weiterlesen

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Daksha

Sanskr., fähig; Göttergestalt der hinduistischen Mythologie, ein unerschaffener Geist, der in Indien mit der Idee der Schöpfungsmacht in Verbindung gebracht wird und von dem es viele Herkunftsgeschichten gibt. Einer zufolge soll er dem Daumen des > Brahma entsprungen sein. Er … Weiterlesen

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Dakṣiṇā

Sanskr., geben; eine Gabe, die dem Priester, der das Opfer darbringt, vom Opferherren überreicht wird, meist eine > Kuh. Der weibliche Begriff D. stand im Rig-Veda ursprünglich für eine Kuh, die in der Lage war, zu kalben und Milch zu … Weiterlesen

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Dakṣiṇāgni

Sanskr., das südliche der drei Altarfeuer, in denen hinduistische Opfer durchgeführt werden. Es liefert auch das Feuer für Feuerbestattungen, weshalb es als das „fleischverzehrende Feuer“ bezeichnet wird (RV 10,16,9). Aufgrund dieser Verbindung mit dem Tod gilt es als gefährlich. Lit.: … Weiterlesen

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Daktylen

Griech. daktylos, Finger; engl. dactyls; ital. dita; Naturdämonen, denen die Kenntnis der Metallbearbeitung zugeschrieben wird. Die Aussagen der griechischen Mythologie über die D. sind allerdings völlig undurchsichtig. Nach einer Version soll Rhea (eine Gestalt d. griech. Mythologie), während sie mit … Weiterlesen

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Daktyliomantie

Griech. daktylos, Finger; mantiké, Wahrsagung; engl. dactylomancy, it. dattilomanzia, Fingerringorakel, Wahrsagen mit Hilfe von Fingerringen. Dabei wird im Allgemeinen ein > Ring an einen Faden gebunden und dieser mit Daumen und Zeigefinger so gehalten, dass sich der Ring entsprechend der … Weiterlesen

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Dala kadavara

Auch Gara yaka (singhal. dala, Stoßzahn), ursprünglich eine Elefantengottheit auf Sri Lanka; später, in buddhistischer Zeit, ein Dämon, der Krankheiten und Unheil bringt, durch einen kultischen Maskentanz aber gebannt werden kann. Lit.: Pertold, O.: Gara and Giri, the Obsolete Gods … Weiterlesen

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Dalai Lama

Mongol.-tibet. Dalai bla-ma, Lehrer, dessen Weisheit so groß ist wie der Ozean; Ehrentitel, der 1578 erstmals vom Mongolenfürst Altan Khan an seinen spirituellen Lehrer Sönam Gyatso (1543-1588), das dritte Oberhaupt der > Gelug-Schule, verliehen wurde und seinen sämtlichen Widerverkörperungen eigen … Weiterlesen

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Daldianus

> Artemidoros von Daldis.

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Dale, Jean

Eigentlicher Name unbekannt, amerikanische Sensitive, die 1920 psychometrischen Experimenten zustimmte – in erster Linie um die Neugierde ihrer Freundin Nellie M. Smith, welche die Untersuchungen durchführte, zu befriedigen, empfand sie selbst ihre Fähigkeiten doch mehr als Plage denn als Gabe. … Weiterlesen

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Dale, Laura Abbott

* 22.08.1919 Cornwall, New York; † 02.02.1983 Long Island, New York, Parapsychologin. D. besuchte zunächst Privatschulen in New York und studierte anschließend an der Sorbonne in Paris Psychologie. 1961/62 arbeitete sie als Assistentin an der Abteilung für Psychiatrie am Maimonides … Weiterlesen

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Dali, Salvadore

* 11.05.1904 Figueras, Girona, Katalonien; † 23.01.1989 ebd., spanischer Maler, Grafiker, Schriftsteller, Bildhauer und Bühnenbildner. D. war der Sohn eines angesehenen Notars. Sein künstlerisches Talent kam schon sehr früh zum Vorschein. Mit zehn Jahren erhielt er den ersten Zeichenunterricht. Das … Weiterlesen

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Dalkiel

Hebr., in der späteren hebräischen Dämonologie ein gefallener Engel, der die Verdammten mit einer feurigen Peitsche in die 7. Abteilung der Hölle treibt. Er ist identisch mit > Rogziel und den Befehlen von > Duma(h), dem Engel der Todesstille, unterstellt. … Weiterlesen

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Dallas, Helen Alexandria

* 12.07.1856 Indien; † 10.05.1944 London, Parapsychologin. D. wurde in Indien geboren und erhielt eine Privatausbildung. Sie war tief religiös und befasste sich sehr mit der Frage des > Fortlebens nach dem Tode in Verbindung mit Religion. Bereits 1891 begann … Weiterlesen

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Dallatschi

Kalmückisch dalla, Schulterblatt, Schulterblattzauberer. Unter den Kalmücken, auch Kalmüken oder Kalmyken geschrieben, einem westmongolischenVolk, gibt es Zauberer, die aus dem Schulterblatt der Schafe, Schwäne und Hirsche weissagen. Sie lassen dabei deren Knochen eine Zeitlang im Feuer brennen und deuten dann … Weiterlesen

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Dalton, Thomas

Mönch und Alchemist um 1450. Seine genauen Lebensdaten liegen im Dunkeln, er findet jedoch Erwähnung in Ordinall of Alchimy, dem Werk eines gewissen Thomas > Norton, der 1477 starb. D. war Mönch einer Abtei in Gloucestershire und wurde angeblich eines … Weiterlesen

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Dama

Baskisch; „La dama“, eine mysteriöse baskische Berggöttin, von der man glaubte, sie habe aus einer früheren Religion überlebt. Lit.: Pickering, David: Lexikon der Magie und Hexerei. s.l.: Bechtermünz Verlag, 1999.

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Damaru

Sanskr., Trommel des Hindu-Gottes > Shiva. Sie begleitet ihn als > Nataraja, als „König des Tanzes“, und hat die Form eines Stundenglases, wobei die eine Hälfte das Linga, das Männliche, und die andere Hälfte die Yoni, das Weibliche, darstellt. Durch … Weiterlesen

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Damaskios

* um 458 Damaskus, † um 540, Neuplatoniker und letzter Leiter der Akademie von Athen. Nach Studien in Alexandria trat D. in die neupaltonische Schule von Athen ein und wurde schließlich deren letzter Leiter. Als Justinian I. die Akademie schloss … Weiterlesen

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Damastes

In der griechischen Mythologie ein Räuber, der am Cephissus bei Athen hauste. Er tötete seine Opfer, indem er sie auf ein Bett legte, das entweder viel zu lang oder viel zu kurz war. War es zu kurz, schnitt er den … Weiterlesen

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Damastor

1. Drachenfüßiger Riese, der sich zusammen mit anderen Giganten seiner Art gegen die Götter stemmte. Gemeinsam türmten sie Berg auf Berg, um den Olymp zu erstürmen. Als Jupiter D. einen Felsblock aus den Händen schlug, ergriff er den Pallas, einen … Weiterlesen

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Damballah

Auch Dambala, Bon Dieu, afrikanischer Fruchtbarkeitsgott in Schlangengestalt (Boa constrictor) und Herr aller > Loa (Geister) in der Voodoo-Religion, insbesondere auf Haiti. D. ist der Gatte der Ayida-Weddo und führt den Beinamen Bon Dieu (franz., „Guter Gott“). Er lebt auf … Weiterlesen

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Dames Vertes

Franz., „grüne Frauen“. In Ostfrankreich glaubte man früher, dass auf Wiesen und in Wäldern, in der Nähe von Quellen und Wasserfällen die D.V., reizvolle Waldelben mit langem goldenen Haar und in grünen Gewändern, lebten, die sich den Blicken der Menschen … Weiterlesen

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Damian, John

Eigentl. Giovanni Damiano de Falcucci, ca. 1470-1530, Alchemist, auch „Master John“ genannt. Er stammte aus der Lombardei und arbeitete als Heiler in Frankreich, bevor er an den Hof von König James IV. nach Schottland kam, wo sein Name in Zusammenhang … Weiterlesen

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Damiani, Enrico

† 1886, Spiritist aus Neapel, Parapsychologe und Entdecker des Mediums Eusapia > Palladino. D. wurde erstmals bei einem Aufenthalt in London 1872 auf Palladino aufmerksam. Er nahm dort an einer > Séance teil, bei der ein Geist Namens John King … Weiterlesen

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Damkina

Babylonische Erdgöttin. D. ist die Gemahlin des > Ea und Mutter des > Marduk. Sie entspricht der sumerischen Damgalnunna. Lit.: Bellinger, Gerhard J.: Knaurs Lexikon der Mythologie. München: Droemersche Verlagsanst. Th. Knaur Nachf. GmbH & Co.KG, 2005.

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Dämmerschlafbefragung

Analyse und Verhör in einem künstlich hervorgerufenen „Dämmerschlaf“, einem Zustand verminderter Bewusstseinskontrolle, um Aussagen zu gewinnen, die bei vollem Bewusstsein nicht getätigt werden. Dabei wird der Dämmerzustand durch das sog. Wahrheitsserum – Narkotika, Drogen oder Hypnose – hervorgerufen, um Informationen … Weiterlesen

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Dämmerung

Fließender Übergang vom Tag zur Nacht und von der Nacht zum Tag, bedingt durch die Lichtstreuung in der Atmosphäre. Diese kommt dadurch zustande, dass die Sonnenstrahlen die höheren, nicht vollständig durchsichtigen Luftschichten treffen und von diesen zum Teil zurückgeworfen und … Weiterlesen

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Dämmerungsgespenster

Im Schutz der Dämmerung treten nach dem Volksglauben einzelner Gegenden verschiedene > Geister auf, darunter vor allem die ruhelosen Toten. Lit.: Bächtold-Stäubli, Hanns (Hrsg.): Handwörterbuch des deutschen Aberglaubens. Bd. 2. Berlin: de Gruyter, 1987.

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Dämmerzustand

Schlaf- bzw. traumähnlicher Zustand mit herabgesetztem Wachbewusstsein und abgeschwächter Willens- und Handlungsbereitschaft, wobei Orientierung und zielgerichtetes Handeln noch aufrecht bleiben. Der D. kann bei Schlafbedürfnis, luzidem Träumen, aber auch durch verschiedene Vergiftungen, Alkohol und Drogenmissbrauch, bei gefäßbedingten Hirnschäden, Sauerstoffmangel, Epilepsie … Weiterlesen

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Damnum minatum

Lat. damnum, Schaden; minatus, angedroht, angedrohter Schaden. Wurde eine Person mit Magie in Verbindung gebracht, so reichte es in den meisten Fällen aus, wenn sich ein Zeuge an eine dunkle Drohung erinnerte, welche die oder der Angeklagte zu irgendeinem Zeitpunkt … Weiterlesen

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Dämon von Spreyton

Poltergeist, der sich laut einem Bericht vom 2. Mai 1683 in der Pfarre von Spreyton (Australien) ereignete. Der Fall wird von dem englischen Dämonologen Richard Bovet (1641- ca. 1703) in seinem Werk Pandaemonium (1684) beschrieben, das sich im ersten Teil … Weiterlesen

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Dämon, Dämonen

Griech. daimon, daimonion, wahrscheinlich von daiomai, teilen, zerteilen bzw. zuteilen, nämlich die Leiber der Verstorbenen durch den Totengott oder das Gute und Böse durch Geister. Der Volksglaube aller Zeiten kannte Geister, verschieden in Qualität, Rang und Macht, meistens in Form … Weiterlesen

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Damona

Kelt., „die große Kuh“, Gesundheitsgöttin der Gallier, die, wie ihr Name sagt, häufig in Tiergestalt als große Kuh dargestellt wird. Sie wird öfters auch als Partnerin des Heil-Gottes > Bormo (Borvo) genannt. Lit.: Maier, Bernhard: Lexikon der keltischen Religion und … Weiterlesen

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Dämonenaustreibung

> Exorzimus.

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Dämonenbeschwörung

Der Begriff D. ist so vielfältig, dass hier nur allgemein darauf eingegangen werden kann. Man treibt Dämonen beispielsweise mittels einfacher Befehle direkt aus dem von ihnen besessenen Körper aus – unter Anrufung der drei göttlichen Personen, die der dem Dämonenreich … Weiterlesen

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Dämonengestalt

> Dämonen.

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Dämonenglaube

> Dämonen.

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Dämonenhierarchie

Rangordnung der Dämonen, nach neuplatonischen, christlich-gnostischen Quellen und der > Kabbala. Im Laufe der Zeit sind viele Rangordnungen entstanden, vor allem nach Aufenthaltsort, Funktion und Eigenschaft. Eine erste Einteilung stammt von dem Neuplatoniker Konstantinos Psellos, bekannter unter seinem Mönchsnamen Michael … Weiterlesen

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Dämonenpakt

Vertragsartige willentliche Übereinkunft zwischen Menschen und > Dämonen. Wird die Übereinkunft mit Blut besiegelt, so spricht man von einem Blutpakt. Im Gegensatz zur Verpfändung der Seele, geht es hier um eine Abmachung der Zusammenarbeit mit Dämonen, die laut > Augustinus … Weiterlesen

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Dämonisch, das Dämonische

Wirkung einer unheimlichen Kraft, die das normale Menschenmaß im Positiven wie im Negativen übersteigt. Für Goethe ist es eine das Welt- und Naturgeschehen lenkende Schicksalsmacht (Dichtung und Wahrheit, IV, 20), für Sokrates die innere Stimme, die ihn von dem abhielt, … Weiterlesen

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Dämonische Besessenheit

> Besessenheit.

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Dämonismus

Betrachtung der Welt als von schädlichen Geistern, den Dämonen, beherrscht. Von D. ist auch die Rede, wenn nur bestimmte Verhaltensformen oder Begebenheiten ohne jede Differenzierung bösen Geistern zugeschrieben werden. > Dämonologie. Lit.: Kaupel, Heinrich: Die Dämonen im Alten Testament. Augsburg: Dr. … Weiterlesen

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Dämonistische/dämonologische Hypothese

Auffassung, dass paranormale Phänomene vor allem durch negative Auswirkungen von bösen Geistern verursacht werden. Paranormologisch ist eine solche Ansicht erst dann angebracht, wenn alle anderen Erklärungsversuche nicht ausreichen. Da es rein phänomenologisch grundsätzlich nicht möglich ist, mit Sicherheit auf eine … Weiterlesen

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Dämonographie

Engl. demonography; ital. demonografia, Geschichte und Beschreibung sämtlicher Merkmale von Dämonen. Die Autoren solcher Beschreibungen werden Dämonographen genannt, wie Johannes > Weyer, Pierre > Le Leloyer, Pierre > De Lancre, Egon von > Petersdorff usw. Lit.: Petersdorff, Egon von: Dämonologie, 2 … Weiterlesen

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Dämonokratie

Engl. demonocracy, ital. demonocrazia, Herrschaft der Dämonen im geistigen wie im zeitlichen Sinn durch direktes Eingreifen in Denken und Verhalten. Die D. kann sich sowohl auf die hierarchische Herrschaft der Hölle als auch auf die Herrschaft beziehen, welche die Dämonen … Weiterlesen

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Dämonolatrie

Engl. demonolatry, ital. demonolatria, Dämonenverehrung, Teufelsanbetung. Dabei wird dem Teufel eine Übernatürlichkeit bis göttliche Macht zugesprochen, die ihn befähigt, die Anhänger zu schützen und den anderen Schaden bis hin zur Vernichtung zuzufügen. Die Verehrungsformen sind vielfältig und kulminieren in der … Weiterlesen

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Dämonologie

Von griech. daimon, böser Geist, logos, Darstellung, Kunde; engl. demonology, ital. demonologia, Lehre von den > Dämonen. Der Ausdruck D. tritt zwar erst im 18. Jh. auf, existiert dem Inhalt nach aber bereits bei den Babyloniern, Persern und Etruskern, wie … Weiterlesen

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Dämonomagie

Griech. daimon, Dämon; magia, Magie; magisches Handeln als Teufelswerk. Der Erfolg der magischen Praktiken wird auf das Wirken des > Teufels zurückgeführt, den man entsprechend befragt und dem man sich völlig anvertraut. Dabei werden nicht nur der Handlung, sondern auch … Weiterlesen

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Dämonomanie

Griech. daimon, Dämon; mania, Wahn), Besessenheitswahn – die Vorstellung, mit dem > Teufel in Verbindung zu stehen oder von ihm besessen zu sein, was sich als neurotische Fixierung, psychotische Erlebnisform oder aber auch als momentanes Empfinden äußern kann. Bei diesem … Weiterlesen

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Dämonomantie

Von griech. daimonion, Dämon; mantike, Wahrsagung; Wahrsagung unter Anrufung von Dämonen. Diese Form des Voraussagens der Zukunft fußt auf der Vorstellung, dass Dämonen als von Gott verstoßene Geister ein besonderes Wissen über Vergangenheit und Zukunft besitzen und die Macht haben, … Weiterlesen

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Dämonopathie

> Dämonomanie.

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Dämonophobie

Von griech. daimon, Dämon; phobein, fürchten; induzierte oder krankhafte Angst vor dem Teufel, als Symbol des Unheilsamen und Hinterhältigen. Diese Form der Angst ist universal, weshalb es bei allen Völkern und zu allen Zeiten Riten zur Abwehr von > Dämonen … Weiterlesen

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Dampf

Gas, das meist noch in Kontakt mit der flüssigen bzw. festen Phase steht, aus der es durch Wärme hervorgegangen ist. Ihm werden heilende und wahrsagende Kräfte zugesprochen. 1. D. gilt als altbewährtes Heilmittel gegen Erkältungskrankheiten, vor allem durch Inhalation. Dabei … Weiterlesen

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Damtschuk

Nach der mongolischen Mythologie ein grünes > Pferd als Reittier des Gottes > Maidari, der nach dem Lamaismus als letzter Burchan am Ende der Welt geboren wird, um die Menschen wieder zu ihrer früheren Größe, Schönheit und Lebensdauer zu erheben, … Weiterlesen

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Damu

Sumerischer Gott, Sohn der Heilgöttin Nin’insina, der manchmal androgyn dargestellt wird. Sein Hauptkultort war Isin, eine Stadt im altorientalischen Mesopotamien. Einer seiner Beinamen lautete „großer Beschwörungspriester“. Von seiner Mutter wurde ihm die Fähigkeit der Krankenheilung übertragen. Lit.: Groneberg, Brigitte: Die … Weiterlesen

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Damysos/Damysus

In der griechischen Mythologie der schnellste der > Giganten, die gegen die Götter kämpften. Sein Körper wurde später vom Kentaur > Chiron ausgegraben, um seinen Knöchel dem > Achilleus einzusetzen. Lit. Vollmer, Wilhelm: Wörterbuch der Mythologie aller Völker. Holzminden: Reprint-Verl. Leipzig, 1994.

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Dan/Danu

Kelt., „die Beständige“, Erd- und Fruchtbarkeitsgöttin der Iren. D. ist die Mutter des Göttergeschlechts der Tuatha Dê Danann („Volk der Göttin Dana“) und gilt als Mutter von Dagda, Dian-Cêcht, Goibniu, Lir, Lug, Midir, Nuada und Ogma. Diese göttlichen Wesen herrschten … Weiterlesen

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Dāna

Sanskr., Gabe, 1. Almosen, Spende. Das freiwillige Geben von Materiellem, Energie oder Weisheit an Arme, Bedürftige und Mönche gilt als eine der wichtigsten buddhistischen Tugenden, die fünffachen Segen (Beliebtheit, edlen Umgang, guten Ruf, sicheres Auftreten und himmlische Wiedergeburt) bringt. D. … Weiterlesen

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Danáë

Tochter des Königs Akrisios von Argos und der > Eurydike. Aufgrund eines Orakels, dass ein Sohn der D. den König töten werde, sperrte sie dieser in einem unterirdischen Verlies ein. Der verliebte Zeus kam in Gestalt eines Goldregens zu ihr … Weiterlesen

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Danaiden

Nach der griechischen Mythologie die 50 Töchter des ägyptischen Königs Danaos, der mit seinem Bruder Aigyptos, welcher 50 Söhne hat, in Streit um die Herrschaft gerät. Danaos baut daraufhin mit Hilfe der Göttin > Pallas Athene als Erster ein Schiff … Weiterlesen

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Danake

Kleine Silbermünze des Persischen Reiches (altpers. dânake) im Wert des griechischen Obolus. D. bezeichnete auch die Münze, die man dem Verstorbenen in den Mund steckte, um damit dem > Charon das Fährgeld über den > Acheron zu bezahlen. Lit.: Babelon, … Weiterlesen

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Danawandri

Nach der indischen Mythologie der Gott der Heilkunst als besondere Inkarnation des > Wischnu. D. werden jedoch keine eigenen Tempel errichtet. Es wird nur eine Statue, die einen alten, bärtigen, in einem Buch aus Palmenblättern lesenden Mann darstellt, auf Wischnus … Weiterlesen

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Danawas

Sanskr., dämonisch; brahmanisch-hinduistische Gruppe halb göttlicher, halb dämonischer Wesen. Sie bilden mit der Gruppe der > Daityas die Klasse der > Asuras, welche die Feinde der > Devas sind. Die D. verursachten teils welterschütternde Kämpfe und lebten namentlich mit dem … Weiterlesen

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Daneau, Lambert

Geb. um 1530 in Beaugency-sur-Loire, gest. 11.11.1595 in Castres/Languedoc, Frankreich, calvinischer Theologe der ersten Generation. D. studierte von 1553 bis 1559 in Orléans und Bourges und ging nach der Promotion zum Dr. der Rechte 1560 nach Genf, um bei > … Weiterlesen

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Dänemark, Hersch

Oberrabbiner aus Siebenbürgen, der in den 1840er Jahren in Österreich, Deutschland, Frankreich und der Schweiz öffentlich auftrat und von den Anwesenden ausgewählte Texte ohne vorherige Einsichtnahme vortrug. So lautet der Bericht über seinen Auftritt vom 26.09.1842 in Basel: „Der Rabbi … Weiterlesen

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Danes

Das intelligente Amphibium, von dem Berossos in seiner „Babylonischen Geschichte“ schreibt. Berossos (akkad. Bêl-re’ušunu, seltener Berosos, latinisiert Berossus) war ein um 350-280 v. Chr. lebender babylonischer Priester des Gottes > Bēl-Marduk und Verfasser einer heute nur mehr in Fragmenten vorliegenden … Weiterlesen

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Daniel

Griech.; hebr., „Richter ist Gott“. 1. Ein auch aus babylonischen Inschriften bekannter Eigenname von Personen des Alten Testaments. Der Prophet Ezechiel nennt ihn einen weisen Mann (Ez. 28,3). Im Buch Daniel bildet er die Hauptgestalt. Er wurde um 606 od … Weiterlesen

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Danielbuch

> Buch Daniel.

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Danielschnallen

Burgundische Schnallen vom Bildtypus „Daniel in der Löwengrube“. Es handelt sich dabei um aus Bronze gegossene Gürtelschnallen, die im 7. Jh. von christlichen Kriegern getragen wurden und bevorzugt durchbrochen und graviert sind. So zeigen die Funde in Daillens in der … Weiterlesen

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Däniken, Erich Anton Paul von

*14.04.1935 Zofingen/Schweiz, Autor und Vertreter der > Prä-Astronautik. Als Sohn eines Kleiderfabrikanten geboren, besuchte er die Volksschule in Schaffhausen und das Gymnasium in Fribourg, wo er sich bereits mit Futurologie und Archäologie auseinandersetzte. Ebenso interessierte er sich für Weltraumfahrt, Philosophie … Weiterlesen

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Daniten

Geheimbund zur Verteidigung der echten Lehre der Mormonen. 1837 von David Patten und Sampson Avard gegründet, hatten die D. vorwiegend Männer zwischen 17 und 49 Jahren in ihren Reihen. Ursprünglich nannte man sie „Töchter Gideons“ oder „Zerstörende Engel“ und schließlich … Weiterlesen

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Dank

Anerkennung für eine empfangene Leistung zum eigenen Wohl, verbunden mit dem Wunsch des Wohlergehens für den Gebenden. Der D. gehört zu den vornehmsten Verhaltensformen des gesellschaftlichen Lebens. Den D. umgibt aber auch eine Fülle magischer Wirkungen. Er dient dem persönlichen … Weiterlesen

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Dankgaben

> Opfergaben.

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Daño

Span., Schaden, vorwiegend in Peru praktizierter > Schadenzauber. Bereits zur Inka-Zeit gab es Schadenzauberer, die gefangene > Frösche, > Kröten oder auch Puppen aus Tiertalg mit Nadeln durchstachen oder verbrannten. Die Tiere oder Puppen stehen dabei für Menschen, denen man … Weiterlesen

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Danov, Peter Konstantin

*11.07.1864 Hadarscha (Nikolaewka)/Bulgarien; †17.12.1944 Sofia, Begründer der Weißen Bruderschaft und Lebenslehrer. Geboren als Sohn eines orthodoxen Geistlichen, trat D. nach dem Gymnasium zum Protestantismus über und orientierte sich in seinen Vorträgen an der lutherischen Neuauslegung der christlichen Botschaft. Nach fünfjähriger … Weiterlesen

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Danse de Rejouissance

Freudentanz. Ein solcher Tanz folgt im > Voodoo meist nach einer Zeremonie und hat dabei Ritualcharakter. Lit.: Kovach, Sue: Hidden Files: Lincolnwood (Chicago), IL: Contemporary Books, 1998.

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Dantalion

Ein mächtiger Höllenfürst, dem 36 Legionen unterstehen. Er lehrt alle Künste und Wissenschaften und lüftet die Geheimnisse eines jeden, da er die Gedanken aller Menschen kennt und nach seinem Willen verändern kann. Er kann auch Liebe erzeugen, die Ähnlichkeit einer … Weiterlesen

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Dante, Alighieri

*Mai/Juni 1265 Florenz; †17.09.1321 Ravenna, Italiens größter Dichter. D. wurde als Sohn des Alighiero II und der Bella in Florenz geboren. Das genaue Geburtsdatum ist unsicher. Nach seinem Hinweis in der Divina Commedia, dass er in der Karwoche 1300 ungefähr … Weiterlesen

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Danu

1. (sanskr.), vedische Göttin, die in der nachvedischen Zeit als Tochter von > Daksha eine der zwölf Frauen des Weisen > Kashyapa und durch diesen Mutter der dämonischen > Danawas wird. Im > Rigveda ist sie auch Mutter des Schlangendämons … Weiterlesen

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Danu

1. (sankr.), vedische Göttin, die in der nachvedischen Zeit als Tochter von > Daksha eine der zwölf Frauen des Weisen > Kashyapa und durch diesen Mutter der dämonischen > Danawas wird. Im > Rigveda ist sie auch Mutter des Schlangendämons … Weiterlesen

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Danukobi

Sanskr., berühmter indischer Teich, der von > Wischnu für sich und > Schiwa gegraben und mit Granit ausgemauert wurde. Er befindet sich auf der Halbinsel diesseits des Ganges und gilt nicht zuletzt wegen des dortigen Zusammentreffens des Affenkönigs > Hanuman … Weiterlesen

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Dao

Chin., Pfad, Weg. Nach > Lao-Tse (*604 v. Chr.), dem Autor des > Tao te king, ist Dao der Ursprung aller Dinge. „Im unergründlichen Grunde liegt die Urwesenheit. Sie war, ehe Himmel und Erde waren, ohne Bewegung, ohne Gestalt, noch … Weiterlesen

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Daodejing

(Tao-Te-King), Sammlung von Spruchkapiteln, die der chinesischen Legende nach von einem Weisen namens Lǎozǐ stammt, der nach der Niederschrift in westlicher Richtung verschwunden sein soll. D. gilt als der meistübersetzte Text nach der Bibel und beinhaltet eine humanistische Staatslehre, welche … Weiterlesen

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Daoismus

Auch Taoismus, chinesische Philosophenschule, die auf das > Lao-Tse (*604 v. Chr.?) zugeschriebene Buch > Daodejing (auch Tao-Te-King) und auf die Lehren des Zhuang Zi (4./3. Jh. v. Chr.) zurückgeht. Das > Dao ist der Ursprung aller Dinge. Der Mensch … Weiterlesen

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Daphne

Griech., Lorbeer; Tochter des Flussgottes Peneios, eine schöne Nymphe, die von > Apollon verehrt wird. Da sie vor ihm flieht, verfolgt er sie. Als er sie fast eingeholt hat, wird sie auf ihr Bitten hin von > Zeus in einen … Weiterlesen

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Daphnephagos

Griech., „Lorbeeresser“, Beiname der > Pythia, die vor jeder Besteigung des > Dreifußes Blätter vom heiligen Lorbeerbaum, in den Zeus > Daphne verwandelt hatte, essen oder kauen musste, um dadurch die Kraft der > Weissagung zu steigern. D. war bei … Weiterlesen

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Daphnephorien

Fest zu Ehren des Gottes Apollon Ismenios, das man in > Theben alle neun Jahre feierte und das auf folgender Legende fußt: Bei der Belagerung von Theben durch die Bewohner von Aenia in Aetolien erschien dem Feldherrn der Thebaner im … Weiterlesen

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Daphnis

Sohn des > Hermes und einer sizilianischen > Nymphe. Unmittelbar nach der Geburt ausgesetzt und von Hirten aufgezogen, wurde er dann selbst Hirte, und zwar einer, der seine Herde unter kunstvollem Gesang und Flötenspiel, das > Pan ihn lehrte, am … Weiterlesen

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Daphnomantie

Griech. daphne, Lorbeer; mantike, Wahrsagung; engl. daphnomancy, laurel-divining; ital. dafnomanzia, Wahrsagen mittels Lorbeer. Nach der im Altertum mehrfach bezeugten Volksmeinung, dass man aus dem Knistern der ins Feuer geworfenen Lorbeerzweige die Zukunft erahnen könne, entstand in der Divinationsliteratur des 16./17. … Weiterlesen

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Daramulum

„Einbeiniger“, Himmels- und Mondgott bei den australischen Wiradyuri und Kamilaroi (Aborigines-Stämme), Sohn des Schöpfergottes > Baiame. D. ist der Vermittler zwischen seinem Vater und den Menschen, deren Stammvater er ist. Er besitzt übernatürliche Kräfte, die den Medizinmännern zugänglich sind. Sein … Weiterlesen

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Darbari, B. S., Dr.

(†1975), Rechtsanwalt am Obersten Gerichtshof von Allahabad in Indien und Homöopath. D. wuchs in einer sehr religiösen Familie auf und verspürte von Kindheit an den Wunsch, seinen ganz persönlichen Anteil zur Linderung der allgemeinen Not in Indien beizutragen. 1912-1914 studierte … Weiterlesen

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Dardanos

Griech.; lat. Dardanus, Sohn des > Zeus und der Elektra (einer Plejade und Tochter des Atlas). Als sich sein Bruder Jasion in > Demeter verliebte, wurde er von Zeus mit einem Blitz erschlagen. Daraufhin verließ D. sein Geburtsland Arkadien und … Weiterlesen

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Dargah

Arab., Schrein über dem Grab einer verehrten religiösen Gestalt, vorwiegend eines Sufi-Heiligen oder Derwischs; daher Versammlungsort bzw. geistiges Heiligtum für lebende > Sufi-Meister. Lit.: Schimmel, Annemarie: Sufismus: eine Einführung in die islamische Mystik. München: Beck, 2000; Habib, André Al: Sufismus. … Weiterlesen

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Darget

Kommandant (Vorname unbekannt, in der Lit. taucht D. immer mit dem Zusatz „Kommandant“ auf, möglicherweise aufgrund einer Aufnahme von ihm mit der Kopfbedeckung eines Offiziers), Pionier der > Gedanken- und > Emanationsfotografie. D. hatte bereits 1882 in Zusammenarbeit mit einem … Weiterlesen

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Darida

Sanskr., ind. Myth.; übermächtiger Dämon, der den Gott > Schiwa zum Kampf herausforderte. Dieser musste die Hilfe > Wischnus erbitten, welcher daraufhin in Gestalt der achtköpfigen Riesin Bhadrakali aus Schiwas Auge hervortrat und den > Dämon D. besiegte. Lit.: Vollmer, … Weiterlesen

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Darling, Thomas

Der „Junge von Burton“ (*1582), ein englischer Junge, dessen Aussagen 1596 zu einem > Hexenprozess gegen mehrere ältere Frauen führten, darunter die sechzigjährige Alice Gooderidge aus Stapenhill. Sie wurde von den Verwandten des Jungen zweifelsfrei als jene Person identifiziert, die … Weiterlesen

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Daroben, Hans

Um 1614, Werwolf- und Schadenzauber-Prozess. D., ein wohlhabender Mann aus Berlebeck, heute ein Stadtteil von Detmold in Deutschland, kam in den Verruf, ein Zauberer und Werwolf zu sein. Als sein Sohn Curt einmal Brot backen wollte, kam nachts ein > … Weiterlesen

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Darradarljóð

Altnord., „Dörruðs Lied“, altnordisches Lied, häufig auch als „Walkürenlied“ bezeichnet, das auf die berühmte Schlacht von Clontarf (bei Dublin) am Karfreitag des Jahres 1014 Bezug nimmt, bei der die Iren gegen ein Wikingerheer kämpften und wo sowohl der siegreiche irische … Weiterlesen

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Darrell, John

Anglikanischer Geistlicher (um 1562-1602) und selbst ernannter Exorzist. D., Absolvent der Universität Cambridge, begann seine Laufbahn als Prediger in seiner Heimatstadt Mansfield (Nottinghamshire) und wurde dann zum Priester geweiht. Die erste Gelegenheit, sich als Exorzist einen Namen zu machen, bot … Weiterlesen

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Darśana

Sanskr., 1. Anblick, 2. System; Pali: Dassana. 1. In der indischen Philosophie auf Vernunft gegründete Einsicht in die Wirklichkeit, insofern die Wirklichkeit selbst den Sehenden unbegreiflich und unbeschreiblich ist; die Schau einer als heilig verehrten Person oder die Betrachtung einer … Weiterlesen

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Daruma (japan.)

Bezeichnung einer der beliebtesten Glücksbringerfiguren in Japan. Die Figur ohne Arme und Beine stellt den buddhistischen Mönch > Bodhidharma dar, den Gründer des Chan (Chanzong)-Buddhismus in China (jap. Zen-Buddhismus). Der Mönch soll im 9. Jh. im Meditationssitz vor einer Felswand … Weiterlesen

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Dashabala

Sanskr.; Pali: dasabala; wörtlich: „zehn Kräfte“; bezeichnet die zehn Fähigkeiten, die dem > Buddha zugeschrieben werden und ihm das Wissen verleihen um: 1. das Mögliche und Unmögliche; 2. die Folgen von Taten (> Vipāka); 3. die Fähigkeiten anderer Wesen; 4. … Weiterlesen

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Dashwood, Sir Francis

15. Baron Le Despencer (*Dezember 1708 London; †11.12.1781), englischer Aristokrat, Politiker und Satanist. Mit 16 Jahren zum Waisen geworden, absolvierte D. 1726 die obligatorische Tour für junge Adelige durch Europa. Er wurde Politiker und war von 1762-1763 Schatzkanzler. Nach 1740 … Weiterlesen

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Daskalos von Strovolos

*12.12.1912 Zypern; †26.08.1995, der Magus von Strovolos, eigentlich Dr. Stylianos Atteshlis, in den Büchern von Markides Spyros Sathi genannt, griechisch-orthodoxer Heiler, Lehrer von Harry > Edwards. Daskalos, was im Griechischen so viel wie „Lehrer“ bedeutet, verbrachte 70 Jahre seines Lebens … Weiterlesen

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Dastin, John

Auch Dastyn oder Daustin, J. (*1288; † um 1334), englischer Alchimist. Über sein Leben ist nur wenig bekannt. Er war Mönch und befasste sich mit > Alchemie und Philosophie. Eine biografische Notiz De vita, aetate ac scripsis Johannis Dastin wurde … Weiterlesen

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Dat/Duat

Ägypt., Unterwelt, Jenseits; das > Jenseits, die Stätte, an der die Toten verweilen. Schon die ältesten Texte reden von D. Dabei hatte das Alte Reich eine etwas andere Vorstellung vom Totenreich. Das D. lag im Himmel. Der Tote wird in … Weiterlesen

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Datan

Slav. Mythologie, ein Gott der Polen, der vor allem den Feldfrüchten Segen, Gedeihen und Fülle verleihen sollte. Lit.: Vollmer, Wilhelm: Wörterbuch der Mythologie aller Völker. Holzminden: Reprint-Verl. Leipzig, 1994.

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Datica

Ein nicht mehr zu identifizierendes Kraut, das zu Wahrsagezwecken und zur Erweckung von > Ekstasen gedient haben soll. Lit.: Werner, Helmut: Lexikon der Esoterik. Wiesbaden: Fourier, 1991.

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Datin

In thamudischen (alt-nordarabischen) Inschriften öfters angerufener Gott. Bedeutung des Namens und Funktion des Gottes sind unbekannt. Die Thamud waren ein arabischer Stamm, der im Koran sechsundzwanzigmal erwähnt wird. Ihnen wird die thamudische Schrift zugeordnet, die von 1500 bis zum 3. … Weiterlesen

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Dattatreya

Sanskr., „der dreifach Begabte“, Kurzform: Datta; komplexe Göttergestalt des Hinduismus. D. vereint in sich die Aspekte von > Brahma (Schöpfung), > Wischnu (Erhaltung) sowie > Shiva (Zerstörung) und spiegelt somit das allem Lebendigem innenwohnende zyklische Prinzip wider. Er wird als … Weiterlesen

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Datumsmagie

Berechnung bedeutsamer persönlicher oder allgemeiner, die Person jedoch betreffender Ereignisse aus den Lebensdaten einer Person durch Addition der entsprechenden Jahres- und Monatsdaten sowie ihrer Quersummen. > Numerologie. Lit.:  Bischoff, Erich: Die Mystik und Magie der Zahlen (Arithmetische Kabbalah). Berlin: Richard Schikowski, … Weiterlesen

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Dauerhypnose

Verallgemeinernde Bezeichnung einer stark verlängerten (protrahierten) > Hypnose. Die Bezeichnung geht auf den schwedischen Arzt und berühmten Hypnotiseur Otto Georg > Wetterstrand (*14.09.1845 Skövde; †11.07.1907 Stockholm) zurück. Er war der Überzeugung, dass in der > Hypnotherapie der hypnotische Schlaf das … Weiterlesen

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Däumeln

Bedecken einer Textstelle mit dem Daumen zur > Weissagung. Bei dieser Form der Weissagung wird in einem Buch, meistens der Bibel, geblättert und mit dem Daumen irgendeine Textstelle zugedeckt, die dann als göttlicher Wink, als Orakel (> Bibliomantie), gedeutet wird. … Weiterlesen

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Daumen

Lat. pollex, erster und stärkster Finger einer > Hand. Er besteht anatomisch aus zwei Fingergliedknochen und nimmt unter den Fingern aufgrund seiner anderen Bewegungsmöglichkeiten eine Sonderstellung ein. Durch ihn gewinnt die Hand ihre sichere Fähigkeit zum Greifen, oft als männlich … Weiterlesen

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Daumenlutschen

Einführen des Daumens in den Mund, um daran zu saugen oder zu lutschen. Die Verhaltensform geht auf den angeborenen Saugreflex zurück, der bei Berührung der Lippen oder der Zungenspitze eine saugende Mundbewegung auslöst und im ersten Lebensjahr die Nahrungsaufnahme sicherstellt. … Weiterlesen

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Daumenschrauben

Französ. grésillons, schott. pilliwinks, in der Constitutio Criminalis Theresiana von 1769 als Daumenstock bezeichnet, Folterinstrument in Form eines Schraubstockes oder einer Zwinge, in der man die Daumen der angeklagten Person quetschte, um sie geständig zu machen. So hieß es in … Weiterlesen

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Daumenschreiber

Eine fingerhutähnliche Vorrichtung, die auf den Daumen gesteckt wird, um vor den Augen der Zuschauer für diese unbemerkt blitzschnell Buchstaben oder Zahlen auf einen Zettel oder eine Karte zu schreiben, die anschließend dem Publikum gezeigt werden. So lässt sich der … Weiterlesen

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Daumer Georg Friedrich

*05.03.1800 Nürnberg, †13.12.1875 Würzburg, Pseud. Amadeus Ottokar/Eusebius Emmeran), Philologe und Philosoph. Als Sohn eines Nürnberger Kürschnermeisters besuchte D. das Aegidianum in Nürnberg, wo Georg Wilhelm Friedrich Hegel damals Rektor war. Nach Abschluss begann er 1817 mit dem Studium der Theologie … Weiterlesen

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Däumling

Franz. poucet, eine menschliche Gestalt im Märchen, die nicht größer als ein Daumen ist. Darunter fallen vor allem Zwerge, Kobolde, Heinzelmännchen, Waldmännchen und Däumelinchen. Bereits im Mittelhochdeutschen werden Zwerge dûmeli genannt (Kuhn). Die Bezeichnung der Zwerge als D. ist im … Weiterlesen

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Dauphine de Puimichel

*Um 1285; †26.11.1360 Apt/Frankreich, selig (1694 Kultbestätigung, Fest: 26. Nov.). D. entstammte dem pronvençalischen Hochadel und wurde 1300 von Karl II., Graf der Provence und König von Neapel, aus politischen Gründen zur Heirat mit Elzéar de Sabran gedrängt. Beide standen … Weiterlesen

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Daũsos

Nach der litauischen Mythologie das Land der Seligen, in das die Seelen der Verstorbenen aufsteigen, indem sie stets der Milchstraße folgen. Jene, die noch Buße zu tun haben, müssen in den Bäumen fortleben. Lit.: Bellinger, Gerhard J.: Knaurs Lexikon der Mythologie. … Weiterlesen

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Dave, Jonas

(Pseud.), eigentl. Herbert Baumann (*1911 Breslau; †23.10.1998 Hamburg), vielseitig begabtes > Medium. Anfang der 1930er Jahre übersiedelte die Familie nach Berlin. D. studierte Medizin, doch wurde er aufgrund seiner jüdischen Abstammung in der NS-Zeit zum Strafbataillon eingezogen und schwer misshandelt. … Weiterlesen

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Davenport Brothers

Ira Erastus (*17.09.1839; †08.07.1911) und William Henry D. (01.02.1841; †01.07.1877), amerikanische Medien und Magier. Die D. traten zwischen 1860 und 1880 in Amerika, Europa und Australien vor großem Publikum auf. Bereits im Jahre 1846 ereigneten sich in ihrem Haus in … Weiterlesen

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David

Hebr., Feund, Geliebter; zweiter König von Israel (1012-972 v. Chr.). D. war der Sohn des Isai (Jesse) aus Bethlehem. Noch als Knabe wurde er vom Propheten > Samuel zum künftigen König gesalbt. D. kam dann an den Hof Sauls. Nachdem … Weiterlesen

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David ben Solomon Ibn Abi Zimra

Genannt Radbaz (1479-1573), jüdischer Talmudist und Kabbalist, geboren in Spanien, das er als 13-Jähriger mit den Eltern verlassen musste. Er studierte dann in Safed in Galiläa und übersiedelte 1517 nach Ägypten, wo er Oberhaupt der jüdischen Gemeinde wurde. 1553 kehrte … Weiterlesen

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David von Augsburg

Lat. David de Augusta (*um 1200; †19.11.1272), Franziskaner und mystischer Schriftsteller. Sein Eintritt in den Franziskanerorden ist unsicher, seine Ausbildung erfolgte vermutlich in Magdeburg. Um 1240 wirkte er als Novizenmeister in Regensburg. 1246 sind D. und Berthold von Regensburg als … Weiterlesen

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David von Dinant

* Ca. 1160, † ca. 1217, Schüler von Amalrich (Amaury), lehrte auf der Grundlage der wiederentdeckten aristotelischen Lehren eine irdische Allwelt. Gott ist alles und alles wirkt in allem. Daher sind Gott und die Erste Materie (materia prima) identisch. Da … Weiterlesen

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David von Himmerod

* Um 1100 Florenz, Italien; † 11.12.1179 Himmerod, Rheinland-Pfalz, Zisterziensermönch und Mystiker, selig (Fest: 11. Dezember). D. trat 1131 in den Zisterzienserorden in Clairvaux ein. Nach Beendigung des Noviziats wurde er 1134 der von > Bernhard von Clairvaux gegründeten Abtei … Weiterlesen

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David von Sassun

Armenisches Märchen, das nach mündlicher Überlieferung im 19. Jh. aufgeschrieben wurde. Es entstand möglicherweise bereits im 9./10. Jh. in der Osttürkei und wurde von dort aus nach Armenien verbreitet. Es trägt viele Spuren einer altarmenischen Mythologie, die sich im Kontrast … Weiterlesen

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David von Västmanland

Schweden; * in England; † um 1080 Munktorp/Schweden, heilig (Fest: 15. Juli), Benediktiner und Missionar. D. missionierte als Benediktiner in Schweden und soll in Munktorp ein Benediktinerkloster gegründet haben. Die Legende berichtet, dass er mitten im Winter die Neugetauften mit … Weiterlesen

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David-Neel, Alexandra

* 24.10.1868; † 09.09.1969, französische Schriftstellerin, Orientalistin und Tibetforscherin. D. war Buddhistin und besuchte als erste Europäerin die für Fremde verbotene Stadt Lhasa. Sie lebte ca. 15 Jahre in Tibet, unternahm ausgedehnte Reisen durch Süd- und Innerasien und studierte eingehend … Weiterlesen

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Davidico, Lorenzo

Eigentlich: Paolo Lorenzo Castellino de David (* 1513 Castelnovetto; † 29.08.1574 Vercelli, Italien). D. promovierte in Theologie und in beiden Rechten (in utroque iure), wurde Priester und trat 1536 in den Orden der Barnabiten ein, aus dem er wegen seines … Weiterlesen

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Davidstern

Sechszackiger Stern aus zwei ineinanderliegenden Dreiecken (Hexagramm), im Judentum „Schild Davids“ (hebr. magen david) genannt. Der D. ist als Amulett bereits im 6. Jh. als „Siegel des Salomo“ geläufig, für das sonst das Pentagramm steht. In der > Kabbala symbolisiert … Weiterlesen

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Davies, Lady Eleanor

Eigentlich: Eleanor Tuchet (1590-1652), englische prophetische Schriftstellerin. E. Tuchet, Tochter des 1st Earl of Castlehaven, heiratete im März 1609 Sir John Davies, einen bekannten Rechtsanwalt zur Zeit James I. und Autor eines beachtlichen Gedichts über die Unsterblichkeit der Seele. Sie … Weiterlesen

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Davis, Andrew Jackson

* 11.08.1826 Blooming Grove, New York; † 13.01.1910 Boston, Massachusetts, auch „Seher von Poughkeepsie“ genannt, führender Theoretiker des Spiritismus. D., Sohn eines trunksüchtigen Vaters und einer ungebildeten, aber sehr religiösen Mutter, besuchte nur etwa fünf Monate die Schule, war Viehhirte, … Weiterlesen

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Davis, Gordon

„Inkarnierter Kontrollgeist“. In Sitzungen vom 4. und 9. Januar 1922 mit dem Medium Blanche > Cooper erhielt Samuel G. > Soal offensichtlich eine Durchgabe von seinem verstorbenen Bruder „Frank“. Dieser sagte: „Sam, ich habe jemanden mitgebracht, der dich kennt.“ Der … Weiterlesen

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Davy, Humphry

* 17.12.1778; † 29.5.1829, bekannter britischer Chemiker und Erfinder. Als D. bei seinen Experimenten einmal oxydiertes Stickstoffgas einatmete, hatte er ganz ungewöhnliche Erlebnisse. Je mehr die angenehmen Empfindungen zunahmen, umso mehr verlor er den Kontakt zur Umwelt. Lebhafte Bilder tauchten … Weiterlesen

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Dawamesc

Arab., psychoaktive Droge aus Algerien, die um 1840 von dem französischen Psychiater Felix Voisin (*19.11.1794; †23.11.1872) in Schriftstellerkreisen (Club der Hashischins) bekannt gemacht wurde. Sie ist wie folgt zusammengesetzt: Zucker, Orangensaft, Zimt, Nelken, Kardamon, Muskat, Moschus, Pistazien, vermahlene Piniennüsse und … Weiterlesen

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Dawitaschwili, Jewgenija

Auch Dschuna oder Djuna genannt (1949-2015), georgische Heilerin. In einem kleinen Dorf in der Kuban-Niederung von Georgien geboren, arbeitete D. als Filmvorführerin und Kellnerin in Tiflis und machte schließlich die Ausbildung zur Krankenmasseuse. Dabei fiel auf, dass von ihr Massierte … Weiterlesen

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Daxma

Kreisförmige, zum Himmel hin offene Bauten, wo Gefolgsleute von Zoroaster ihre Toten den Geiern aussetzen. Der Ort wird häufig auch „Turm des Schweigens“ genannt. Da Tod und Verwesung als Waffen des Bösen gelten, wird eine Leiche als der Ort gesehen, … Weiterlesen

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Dazbog

Slaw. daž, geben; bog, Gott; ostslawischer Gott der Sonne und des himmlischen Feuers. Im Igorlied (anonyme Heldendichtung) werden die Russen als „Dazbogs Enkel“ bezeichnet. Lit.: Das Igor-Lied. Frankfurt am Main: Insel-Verl., 1989; Holzapfel, Otto: Lexikon der abendländischen Mythologie. Freiburg/Basel/Wien: Herder, 2002.

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Dumah

Wörtlich: Stille; populäre Gestalt in der jüdischen Mythologie. Als Engelsname bezeichnet D. eine der Kräfte im Universum. Er wird auch als Engelprinz der Träume beschrieben, der für die guten Träume steht. Zudem gilt D. als der Engel, der in die … Weiterlesen

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