Blog-Archiv

Ma

(Mutter), kappadokische (kleinasiatische) Muttergöttin und Personifikation der fruchtbaren Natur, aber auch Kriegsgöttin mit dem Beinamen „Siegbringende“ und „Unbesiegte“. Ihr Hauptkultort war Komana, von wo ihr Kultbild von Orestes und Iphigenie nach Tunis entwendet und dann wieder zurückgebracht wurde. Soldaten brachten … Weiterlesen

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Ma, Anandamayi

(1896-1982), indische Mystikerin, vertrat einen Synkretismus der Glaubensrichtungen und der Yogawege, Gründerin vieler Ashrams, hoch geschätzt von Enomiya Lasalle und Graf Fr. Dürckheim. Ihr Einfluss auf die Gesellschaft zeigt sich bis heute daran, dass ihre Grabstätte in Haridwar, einer der … Weiterlesen

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Ma’asseh Bereschith

(Hebr., „Schöpfungswerk“). Bereits im 1. Jh. n. Chr. ist eine jüdische Geheimlehre bezeugt, die das 1. Kap. der Genesis zur Grundlage hatte. An die Erklärung der Schöpfungsgeschichte schlossen sich mystische Spekulationen an. Von dieser Geheimlehre haben sich nur noch Reste … Weiterlesen

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Ma’asseh Merkabah

(Hebr., „Wagenwerk“), einflussreiche Geheimlehre im Judentum, die als jüdische Form der Gnosis bezeichnet werden könnte und bereits für das 1. Jh. n. Chr. sicher bezeugt ist. Ausgangspunkt der mystischen Spekulationen ist das 1. Kap. des Buches Ezechiel, worin dessen Himmelsreise … Weiterlesen

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Maack, Ferdinand

(* 1861; † 08.03.l930 Hamburg), Dr. med., esoterischer Schriftsteller, Mathematiker, Numerologe, bezeichnete sich selbst als „Xenologe, Stereosoph, Allomatiker und Rhodostaurologe“. M. ist Erfinder des Raumschachs, bei dem das Brett zu einem Kubus ausgewachsen ist; in würfelförmigen Schachzellen tummeln sich die … Weiterlesen

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Maahiset

(Erdbewohner), Maanalaiset („Unterirdische“), finnische Erdgeister, die in Bergen und Hügeln, in Wäldern und Einödseen hausen. Ein Mensch, der sie besucht, stelllt bei seiner Rückkehr fest, dass ein Tag unter der Erde gleich 50 Jahren über der Erde ist. Die M., … Weiterlesen

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Maane

Laut nordischer Mythologie Bruder des Son (Sonne) und Sohn des Mundilfare. Er lenkt den Gang des Mondes oder ist der Mond selbst. Wie alle Götter des nordischen Heidentums hat auch er stets gegen das böse Prinzip anzukämpfen. So wird er … Weiterlesen

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Maaß, Alois Simon

(* 06.05.1758 Strengen; † 18.01.1846 Fließ, Tirol), Priester und Seelsorger. M. war das älteste der zehn Kinder von Josef und Maria Maaß. Der Vater war Lehrer und Organist und zog 1766 mit seiner Familie in sein Heimatdorf Kauns. Alois Simon … Weiterlesen

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Maat

Altägyptisches Konzept für Gerechtigkeit, Weltordnung, Wahrheit, Staatsführung und Recht. Es wurde durch eine altägyptische Göttin verkörpert, die seit dem Alten Reich belegt ist. Sie galt als Tochter des Re und trat u.a. in der Erscheinungsform der Tefnut als Auge des … Weiterlesen

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Mabinogion

Sammlung von Erzählungen, die mittelalterlichen walisischen Manuskripten entstammen. Die Übersetzerin, Pädagogin und Unternehmerin Charlotte Guest veröffentlichte ab 1838 Übersetzungen von elf walisischen Erzählungen, die sich in den Manuskripten Weißes Buch des Rhydderch und Rotes Buch von Hergest aus dem 14. … Weiterlesen

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Maboja

Höherer Dämon der karaibischen Mythologie, welcher versucht, Sonne und Mond aus Schadenfreude ums Leben zu bringen. Er ist den Menschen feind und weiß, dass sie ohne diese beiden Gestirne eine elendes Dasein fristen würden. Daher versucht er, ihnen ihre Schutzgeister … Weiterlesen

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MacDougall, Duncan

(1866-1920), Arzt in Haverhill, Massachusetts/USA, der 1907 als Leiter des Massachusetts General Hospital die Existenz der menschlichen Seele wissenschaftlich unter Beweis stellen wollte. Sein Gedanke war, dass die Seele ein gewisses physisches Gewicht habe, welches der Mensch im Augenblick des … Weiterlesen

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Macharomantie

Weissagung durch Schwerter, Dolche und Messer. Lit.: Wahrsagungen und Prophezeiungen. Amsterdam: Time-Life Bücher, Amsterdam, 1991.

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Machen, Arthur

(* 03.03.1863 Caerleon, Wales; † 15.12.1947 Beaconsfield, Buckinghamshire), Autor phantastischer Geschichten. Geboren wurde M. als Arthur Llewellyn Jones, später nannte er sich Arthur Jones Machen. Er studierte in London Medizin, brach das Studium jedoch nach wenigen Semestern ab und durchlebte … Weiterlesen

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Machluf, Scharbel

(* 08.05.1828 als Joseph Machluf in Biqa-Kafra, Libanon; † 24.12.1898 Annaya, Libanon), maronitischer Mönch und der Erste, der in der Neuzeit von der römisch-katholischen Kirche 1977 offiziell heiliggesprochen wurde (Gedenktag: 24. Juli). Mit 23 Jahren trat M. in das Kloster … Weiterlesen

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Mächte

(Griech. dynameis, lat. virtutes), Bezeichnung für eine Engelgruppe, die in einer neunstufigen Hierarchie einen mittleren Platz (meistens den 5. Rang) einnimmt (> Pseudo-Dionysius). Zu ihnen gehören Uzziel, Gabriel, Michael, Peliel, Barbiel, Sabriel, Tarsish und Hamiel. Sie führen die Anweisungen der … Weiterlesen

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Machtglaube

Naturvölkische Anschauung, wonach Personen und Dinge mit einer geheimnisvollen Kraft (Mana, Manitu, Orenda, Wakonda) ausgestattet seien, die durch Bewegung übertragen oder segnend, heilend bzw. schadend ausgestrahlt werden könne. Diese Vorstellung war sogar noch im europäischen Mittelalter lebendig, als man glaubte, … Weiterlesen

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Machttier

Im Schamanismus ein Geschöpf, das einem Schamanen auf einer Seelenreise im Trance-Zustand erscheint. Das M. hat meist Ähnlichkeit mit einer lebendigen Spezies, kann aber auch ein Fabelwesen sein. Es wird stets als Personifikation magischer Kraft gesehen und kann durch Rituale … Weiterlesen

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Machu Picchu

(Dt. alter Berg), gut erhaltene Ruinenstadt in Peru. Die Inka erbauten die Stadt im 15. Jh. in 2.430 Metern Höhe auf einem Bergrücken zwischen den Gipfeln des Huayna Picchu (dt. junger Berg) und des Berges gleichen Namens (Machu Picchu) in den … Weiterlesen

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Mack, John Edward

(* 04.10.1929 New York City; † 27.09.2004 London), amerikan. Psychiater, Prof. f. Psychiatrie an der Harvard Medical School, Dr. med. 1955; 1959-61 Militärdienst bei der US-Airforce in Japan, sodann Abschluss seiner Ausbildung als Psychoanalytiker am Massachusetts Mental Health Center und der … Weiterlesen

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Mackal, Roy

(* 01.08.1925 Milwaukee, Wisconsin; † 13.09.2013 Chicago, Illinois ), Biologe der Universität von Chicago und allgemein bekannt für sein Interesse an Kryptozoologie. M. ist einer der Gründer der Internationalen Gesellschaft für Kryptozoologie und bekannt für seine Forschungen über das langhalsige … Weiterlesen

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Mackenzie, William

(* 25.03.1877 Genua; † 1971), britischer Biologe, Studium der Pilosophie und Psychologie in Turin mit Promotion zum Dr. phil. 1900, 1902 Heirat mit Marie Bühler. 1905 gründete M. an der Universität von Genua das erste Labor für Meeresbiologie. 1912/13 befasste … Weiterlesen

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Macumba

Auch Makumba, afro-brasilianische Religion, die sich stärker von ihren afrikanischen Wurzeln gelöst hat und weniger klar umrissen ist als Candomblé. Der Begriff „Macumba“ geht auf einen Baum in Madagaskar und Mosambik zurück, unter dem die ethnisch-religiösen Versammlungen stattfanden. Im M. … Weiterlesen

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Mada

(Hind., „heiliger Trank“), Begriff aus dem tantrischen Yoga, steht für Heiterkeit, gute Laune, Begeisterung, Aufgeregtheit, Rausch und Trunkenheit, Berauschung, berauschende Substanz, Leidenschaft, aber auch Liebesrausch, Geilheit, Brunst. Außerdem bezeichnet M. Hochmut, Übermut, Dünkel und Arroganz sowie Rauschtrank, Wabenhonig und den … Weiterlesen

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Madathanus, Henricus

(Pseud. für Hadrian Graf von Mynsicht, 1603-1683), berühmter Arzt (Entdecker des Brechweinsteins), Poeta laureatus, Comes palatinus (Hofpfalzgraf) und Alchemist, Leibarzt des Herzogs von Mecklenburg und anderer Fürsten, war bekannt als Vertreter der Chemiatrie-Schule. Viele neue Medikamente werden im „Armamentarium Medico-Chymicum“ … Weiterlesen

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Mädchen von Orlach

> Gronbach, Rosina Magdalena.

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Madhu

(Sanskr.), in der Mythologie der Purānas die Verkörperung des Dunkels, einer der beiden Urkräfte, die als „erstgeborene“ Mächte aus dem Urchaos hervortreten. Die Verkörperung der anderen Urkraft, des Lichts, war Brahmā. Die beiden Gottheiten gehören zu den wichtigsten Devas der … Weiterlesen

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Madonna von Akita

> Akita.

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Madonna von Sufanieh

Anlässlich einer Reise nach Bulgarien brachte Nikolaus Nazzour, Ehemann von Myrna Nazzour, eine Reihe kleiner Andachtsbilder mit dem Abdruck der Gottesmutter von Kazan, der berühmtesten Ikone Russlands, zu seiner Familie nach Sufanieh, um sie bei sich zu Hause aufzustellen und … Weiterlesen

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Madonna von Syrakus

Am 12. Dezember 1953 erklärte der sizilianische Episkopat die Tränen eines Madonnenbildnisses für echt und daher übernatürlichen Ursprungs. 29. August 1953: Die seit kurzem mit Angelo Iannuso verheiratete Antonina Giusto fristet ein ärmliches Dasein, gleichzeitig erwartet sie ein Kind. Ihr … Weiterlesen

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Magazin zur Erfahrungsseelenkunde

Erste psychologische Zeitschrift in Deutschland, die von 1783 bis 1793 in zehn Bänden erschien. Begründet und herausgegeben wurde sie von dem Schullehrer und Schriftsteller Karl Philipp Moritz (1756-1793) und unterstützt von prominenten Vertretern der Berliner Aufklärung, darunter der jüdische Philosoph … Weiterlesen

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Magdalena von Freiburg

(* 1407; † 1458), auch Beutlerin genannt, christliche Mystikerin des Spätmittelalters. M. war die Tochter der Margaretha von Werntertur und des Kaufmanns Georg Beutler (Beitler) aus Kenzingen. Bereits ihre Mutter hatte mystische Erlebnisse. M. wuchs überbehütet auf und war viel … Weiterlesen

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Magdalena von Pazzi

(* 02.04.1566 Florenz; † 25.05.1607 ebd.), Ocarm, hl. (1669, Fest: 25. Mai), ekstat. Mystikerin, Visionärin, trat mit 16 Jahren in das Karmelitinnenkloster S. Maria degli Angeli in Florenz ein, spürte ihr ganzes Leben hindurch die Schmerzen der Dornenkrone. Noch ein Jahr … Weiterlesen

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Magen David

Der „Davidstern“ des Judentums, auch „Judenstern“ genannt. Es handelt sich um ein Hexagramm aus zwei sich überschneidenden Dreiecken, welche in der Kabbala die gegenseitige Durchdringung von sichtbarer und unsichtbarer Welt symbolisieren. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon esoterischen Wissens. München: Knaur, 1988.

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Magethos

Nach W. Hellpach eine aus magischen Zusammenhängen und rituellen Verpflichtungen bestehende Gesinnungs- und Verhaltensnorm. Lit.: Lexikon der Psychologie, Bd. 3. Heidelberg/Berlin: Spektrum, 2001.

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Magga

Im Buddhismus der zur Erlösung vom Leiden führende achtfache Pfad (atthangika-magga), der die letzte der vier edlen Wahrheiten umfasst: 1. rechte Erkenntnis 2. rechte Gesinnung 3. rechte Rede 4. rechte Tat 5. rechter Lebenserwerb 6. rechte Anstrengung 7. rechte Achtsamkeit … Weiterlesen

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Magi

Ursprünglich eine medischer Stamm, der für sämtliche rituellen Handlungen über alle religiösen Grenzen hinweg zuständig war. Mit der Ausbreitung des Zoroastrimus auf der iranischen Hochebene wurden die M. auch für dessen Riten verantwortlich. Es wird angenommen, dass die Lehren des … Weiterlesen

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Magia naturalis

(Engl. Natural Magic), volkstümliches Werk, das 1558 von dem Universalgelehrten Giambattista della Porta in Neapel veröffentlicht wurde und innerhalb von zehn Jahren fünf Auflagen in lateinischer Sprache erfuhr. 1560 erfolgte die italienische Übersetzung, 1565 die französische, 1566 die holländische und … Weiterlesen

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Magie

Am Anfang aller Weltbilder steht die magische Deutung von Welt und Mensch. Dabei ist M. (von iranisch-altpers. magu(s), griech. mageia, lat. magia) als Zuschreibung von besonderen Mächten und Kräften an Gegenstände und Wesenheiten zu verstehen, die diesen von sich aus … Weiterlesen

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Magie der leeren Hand

Auch Technik der leeren Hand – eine Methode, mit der versucht wird, magische Operationen durchzuführen, ohne auf irgendwelche Hilfsmittel wie Rituale, Gegenstände oder Worte zurückzugreifen. Im Rahmen der Entwicklung der sog. Kybermagie wurde erstmals versucht, sie theoretisch in bestehende Modelle … Weiterlesen

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Magie, arabische

Die magischen Vorstellungen der vorislamischen Araber wurden von Muhammad anerkannt und leben in der Volksfrömmigkeit zum Teil bis heute weiter(Amulette, Talismane, Wahrsagung). Einen besonderen Stellenwert in der arabischen Mystik nimmt die Buchstabenmagie ein, die bis zum Hellenismus zurückreicht. Die Magie … Weiterlesen

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Magie, schwarze

> Magie.

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Magie, weiße

> Magie.

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Magier

(Altpers. magusch) und Zauberer, allgemeine Bezeichnung für Geistwesen und Menschen mit außernatürlichen Fähigkeiten, welche den Verkehr mit der übersinnlichen Welt vermitteln, mit eigenem Willen aktiv in den Weltlauf eingreifen und Natur und Übernatur mit Hilfe eines bestimmten überlieferten Handlungsablaufs beeinflussen. … Weiterlesen

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Maginot, Adele

(1812-1886), französ. Somnambule, die von dem Swedenborgianer L.A. Cahagnet, einem mesmeristischen Amateurtherapeuten, entdeckt wurde. M. konnte in Trance Krankheiten diagnostizieren, Gedanken lesen, über entfernte Ereignisse berichten und visionär Verstorbene sehen, die sie genau beschreiben und deren Gestik und Sprechweise sie … Weiterlesen

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Magiologia

> Anhorn, Bartholomäus.

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Magiometrie

> Maack, Ferdinand.

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Magische Astrologie

Zweig der Astrologie, der sich vor allem mit der Anrufung und Beschwörung der Planeten- und Elementargeister (Astralgeister) befasste und außerdem astrologisch konzipierte Amulette, Talismane sowie Zaubertränke und das Arcanum herzustellen vorgibt. Sie ist Teil der sog. operativen Astrologie. Lit.: Lexikon … Weiterlesen

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Magische Gemmen

Vornehmlich in Ägypten aufgefundene Amulette mit bildlichen Darstellungen, oft mythologischen Szenen, daneben auch Zauberformeln und kurzen Sprüchen, welche interessante Zeugnisse hellenistischer, spätantiker und praktischer Esoterik und Magie darstellen. Lit.: Iwersen, Julia: Lexikon der Esoterik. Düsseldorf: Artemis & Winkler, 2001.

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Magische Imagination

Laut Emil Mattiesen die Bezeichnung für die ideoplastische Leistung eines Materialisationsmediums, wobei das Magische hier im Paranormalen liegt. Lit.: Mattiesen, Emil: Das persönliche Überleben des Todes: eine Darstellung der Erfahrungsbeweise. Unveränd. Nachdr. der Ausg. 1939 [Sonderausg.]. Berlin: de Gruyter, 1987.

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Magische Instrumente

Zu den wichtigsten in der Magie verwendeten Gegenständen gehören in erster Linie die Wünschelrute und das Pendel, wobei die Rute den Befehlsstab symbolisiert, der die Dämonen anziehen und vereinen soll. Außerdem stehen in Verwendung Schwert oder Dolch, die beide auch … Weiterlesen

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Magische Kuren

Sie sollen das Übel wie ein Magnet aus dem Körper des Kranken ziehen. Die Blütezeit der magischen Kuren war das 17. Jh. Die magischen Wirkungen gelten als etwas Natürliches und zugleich als etwas Spirituelles. Sie verweisen auf geistige Kräfte nach … Weiterlesen

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Magische Maurerei

Eine der sonderbarsten Erscheinungen, die in der Geschichte der Freimaurerei Ende des 18. Jh. auftauchte und einen gewissen Bezug zu den alten Rosenkreuzern aufwies. Da die Gold- und Rosenkreuzer neuerer Prägung für ihr Brauchtum die äußere Form der Freimaurerei annahmen, … Weiterlesen

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Magische Spiegel

Hypnotische Induktoren verschiedenster Art, die dazu verwendet werden, um die Versuchsperson in einen Enthemmungs- bzw. Entspannungszustand zu bringen (glänzende Flächen und Körper: Glaskugeln, Seifenblasen, Kristalle, wassergefüllte Gefäße, Kaffeesatz usw.). Laut alten Zauberbüchern hatten m. S. offensichtlich die Funktion, beim Magier … Weiterlesen

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Magischer Idealismus

Bezeichnet einen zentralen Aspekt des Denkens und Schreibens bei Novalis. Es geht darum, äußere und innere Welten in Harmonie zu bringen. Die „Magie“ gilt bei Novalis als „Sympathie des Zeichens mit dem Bezeichneten“ oder „Wechselrepraesentationslehre des Universums“ (III, 266. 137). … Weiterlesen

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Magischer Kreis

Wichtiges Symbol in der rituellen Magie. In der Regel werden drei Kreise in Handbreite umeinander gezeichnet. In den mittleren Kreis schreibt man die Namen der Engel, Planetenregenten und Geister, welche Tageszeit, Stunde und Ort regieren. Am äußeren Kreis gibt man … Weiterlesen

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Magischer Spruch

Als ältester deutscher Zauberspruch wird der Wurmsegen bezeichnet, der bis in das 9. Jh. zurückgeht, wobei angenommen werden darf, dass die Entstehungszeit weitaus früher als die Niederschrift anzusetzen ist. Altsächsische Fassung des Wurmsegens (in Übersetzung): „Geh hinaus, Nesso, mit neun … Weiterlesen

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Magisches Bewusstsein

Fähigkeit der Interaktion mit natürlichen Kräften unbekannten Charakters. So stehen nach dem tschechischen Psychologen Milan Nakonecny magisches Bewusstsein und außersinnliche Wahrnehmung in einer zweifachen Beziehung: „1) Paranormale Kommunikation findet ebenso in Form von Symbol-Kommunikation statt und 2) paranormale Kommunikation übersteigt … Weiterlesen

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Magisches Denken

Begriff aus der Enwicklungs- und Völkerpsychologie. 1) Archaische Geisteshaltung: Ereignissen oder Gegenständen wird eine besondere Bedeutung für Voraussagen der Zukunft beigemessen. 2) Charakteristische Phase im Kindesalter (4. bis 7. Lebensjahr): Das Kind nimmt an, dass prinzipiell jede Beziehung zwischen den … Weiterlesen

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Magisches Quadrat

Schachbrettartiges Quadrat, auf dessen Feldern Zeichen, Zahlen oder Symbole auf eine spezielle Art und Weise angeordnet sind. Im engsten Sinne ist ein magisches Quadrat definiert als eine quadratische Anordnung der natürlichen Zahlen 1, 2, … , n2, so dass die … Weiterlesen

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Magister Templi

In der modernen westlichen Magie der dritthöchste Ritualsgrad im kabbalistischen Baum des Lebens; er entspricht der Sephirah Binsah und wird symbolisch durch die Formel 8° = 3° ausgedrückt. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon esoterischen Wissens. München: Knaur, 1988.

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Magisterium

In der Alchemie die Bezeichnung der höchsten Stufe des Wissens, d.h. der Herstellung des Steins der Weisen, das „Meisterstück“. Nach Paracelsus ist ein Magisterium jenes, „das von den Dingen ohne Scheidung ausgezogen wird und ohne elementische Präparierung durch Zusätze, in … Weiterlesen

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Magna Mater

> Kybele.

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Magnalia

Paracelsus nannte alle Heilmittel und Werke, denen er eine besondere, durch göttliche Kraft innewohnende Wirkung zusprach, magnalia Dei, wobei er diesen Begriff auf die gesamte Schöpfung und die „Wunderwerke Gottes“ ausdehnte. Lit.: Paracelsus. Olten: Walter-Verlag, 1991.

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Magnesia

Trivialname für Magnesiumoxid (MgO). In alchemistischen Texten der Spätantike wird zwischen der cyprischen M., einem natürlich vorkommenden Mineral, und „unserer M.“ unterschieden. Im „Testamentum“ des ps.-Raimundus Lullus dient M. zur symbolischen Bezeichnung einer ganzen Reihe unterschiedlicher Stoffe oder Erscheinungen bei … Weiterlesen

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Magnet

Die Eigenschaft des Magneteisensteins, metallisches Eisen anzuziehen, war schon in der Antike bekannt. Der Begriff M. bezieht sich zunächst nur auf den Magneteisenstein, denn reine Eisenmagnete wurden erst in der Neuzeit bekannt. In der Alchemie wurde der M. zur Veranschaulichung … Weiterlesen

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Magneteisenstein

In der Antike lapis amoris genannt, weil er wie die Liebe Anziehung ausübt. Im MA wurde der M. als Sinnbild für die Anziehungskraft Gottes gegenüber seinen Geschöpfen gedeutet und daher auch lapis gratiae (Stein der Gnade) genannt. Eine auf antiker … Weiterlesen

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Magnetische Kuren

Auf der Anwendung des sog. tierischen Magnetismus beruhende Heilversuche. Der tierische Magnetismus (Lebens-, Zoo- oder Biomagnetismus, Mesmerismus) galt im Sinne der älteren Naturwissenschaft als eine hypothetische Kraft, die man unpassenderweise mit dem Magnetismus verglich, weil sie, wie dieser, durch Bestreichen … Weiterlesen

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Magnetiseur

Von griech. magnétis lithos = Magnet, d.h. ein Stein aus der thessalischen Landschaft Magnesia im antiken Griechenland; eine die magnetische Praxis übende und dadurch heilende Person. Der Magnetiseur ist somit eine Person, die eine nicht konventionelle medizinische Behandlung unter Anwendung … Weiterlesen

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Magnetismus

> Mesmerismus.

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Magnetismus, animalischer

> Animalischer Magnetismus.

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Magnetismus, tierischer

> Animalischer Magnetismus.

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Magnetit

Auch Magneteisenstein. Der schwarze, glänzende und undurchsichtige Stein gehört zur Gruppe der Spinelle und wird wegen seiner Heilwirkung gegen Gelbsucht und Geschwüre besonders von indischen Ärzten geschätzt. Nach dem römischen Arzt Plinius gibt es fünf Arten von M., mit deren … Weiterlesen

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Magnetnadel-Ablenkung

Bezeichnet die mögliche Beeinflussung einer Magnetnadel durch die körperliche Nähe einer spezifisch begabten Person, meist durch bestimmte Handbewegungen über oder neben dem Objekt. Das Phänomen soll u.a. bei einer der Sensitiven Reichenbachs aufgetreten sein. Zu unterscheiden ist eine mögliche psychokinetische … Weiterlesen

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Magnetometer

Umgangssprachlich auch Teslameter oder Gaußmeter genannt, sensorische Einrichtung zur Messung magnetischer Flussdichten. Solche werden in der Einheit Tesla (T) gemessen. Übliche Messbereiche von Magnetometern bewegen sich in einem Größenbereich von circa 10−15 T bis 10 T. Wegen des großen Wertebereiches kommen unterschiedliche … Weiterlesen

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Magnetopath

Der M. gibt seine eigenen Kräfte zugunsten des Kranken ab und erschöpft sich dabei bei jeder Behandlung, während der reine Geistheiler nichts abgibt, sondern sich durch die kosmisch-geistigen Schwingungen eher gleichsam „auflädt“. Lit.: Ziemer, Anni: Geistige Heilung organischer und seelischer … Weiterlesen

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Magnettherapie

Instrumentelle physikalische Therapie, bei der elektromagnetische Felder zur Behandlung akuter oder chronischer Knochen- und Muskelbeschwerden zum Einsatz kommen. Die M. stellt das Gleichgewicht der Zellen wieder her, wenn diese geschädigt sind. Sie hilft, Schmerzen und Entzündungen in Knochen, Muskeln und … Weiterlesen

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Magnum Opus

(Lat., das große Werk), in der Alchemie Herstellung des Steins der Weisen aus der materia prima. Manchmal steht m.o. auch für die Herstellung von Gold mittels Transmutation. Lit.: Bonin, Werner: Lexikon der Parapsychologie. Bern: Scherz, 1976.

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Magnusstab

Der hl. Magnus ist der Kirchenpatron des Klosters von Schussenried, einer oberschwäbischen Stadt in Baden-Württemberg. Die bedeutendste Reliquie des Klosters ist der Teil eines Stabes, der ihm zugeschrieben wird und mit dem er der Legende nach Ungeziefer vertrieben haben soll. … Weiterlesen

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Magus

Griech. magos, Wahrsager, Weiser, Sterndeuter, im Geheimwissen Bewanderter, ursprünglich Angehöriger der Priesterklasse bei Persern und Medern. Im Neuen Testament werden die drei Weisen Kaspar, Melchior und Balthasar als „Magi“ bezeichnet, die dem neugeborenen Jesus huldigten (Mt 2,1-12). Lit.: Drury, Nevill: … Weiterlesen

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Magus vom Etzel

Paracelsus ging in das volkstümliche Geschichtsdenken als großer Magier, Heilzauberer, Weissager und Metalle transmutierender Alchemist ein. Einige Wahrsagungsschriften machten seinen Namen für lange Zeit breiteren Kreisen literarisch vetraut. Immer wieder wird er, auch in den alten Verzeichnissen seiner Werke, als … Weiterlesen

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Magus von Strovolos

> Daskalos von Strovolos.

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Mäh

Das persische Wort bezeichnet den Mond wie auch den Mondgott, der den Ursprung des Rindes, des in der iranischen Religion und Mythologie wichtigsten Tieres, bildet. Auf Kushan-Münzen ist der Mondgott in Mantel, Rock und Hosen abgebildet, auf seinen Schultern schauen … Weiterlesen

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Maha-Chohan

(Skrt. maha, groß, chohan, Herr oder Meister; d.h. „großer Meister“), entspricht in etwa dem profanen Titel Mahatma („große Seele“); Mitglied der „weißen Bruderschaft“ vom Range eines Manu oder Boddhishisatva; Haupt einer geistigen Hierarchie oder einer okkulten Schule; Oberhaupt der transhimalayischen … Weiterlesen

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Mahabali

> Bali.

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Mahabharata

„Die Geschichte des Königreiches von Bharata (Indien)“ ist ein altes hinduistisches Epos, das vom Kampf zwischen den beiden miteinander verwandten Bharata-Familien, den tugendhaften Pandavas und den bösen Kauravas, berichtet, die symbolisch für die Kräfte von Licht und Dunkelheit stehen. Mit … Weiterlesen

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Mahābodhisattvas

Gruppe der Acht großen Bodhisattvas, die vor allem in den tibetischen Totenbüchern eine besondere Rolle spielen. Im Bardo, dem Zwischenzustand nach dem Tod, erfüllen sie die Aufgabe der Wandlung des Bewusstseins und helfen so den Menschen auf dem Weg zur … Weiterlesen

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Maharishi Mahesh Yogi

(* 12.01.1917/I8 Chichli bei Gadawara, Jabalpur, Indien; † 05.02.2008 Vlodrop, Niederlande), Pseudonym für Mahesh Prasad Warma; Studium der Physik und Mathematik in Allahabad, Schüler von Swami Brfahmananda Saraswati. Yogalehrer, vedischer Gelehrter und Begründer der Transzendentalen Meditation (TM) als weltweit propagierte … Weiterlesen

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Maharishi-Effekt

Vorgang, bei dem alle Mitglieder einer Menschengruppe gleichzeitig in einen höheren Bewusstseinszustand eintreten und dadurch angeblich positive Auswirkungen auf die gesellschaftliche Umgebung erzielen. Dies lasse sich z.B. durch gemeinsames Meditieren erreichen. Der erlangte höhere Bewusstseinszustand ist objektiv messbar (langsamerer Herzschlag, … Weiterlesen

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Maharshi, Ramana

„Maharshi“ bedeutet „Großer Weiser“, Geburtsname Venkataraman (* 30.12.1879 Tiruchuli im südindischen Tamil Nadu; † 14.04.1950 Tiruvannamalai, Indien), indischer Guru. Mit 16 Jahren hatte M. ein prägendes Erlebnis bei der Frage, was im Tod stirbt, und kam dabei zur Antwort, dass … Weiterlesen

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Mahasandhi

> Atiyoga.

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Mahasaya, Lahiri

(* 30.09.1828 Ghurni bei Krischnanagar, Bengalen/Indien; † 26.09.1895 Benares), indischer Yogi, namhafter Lehrer von Yogananda. Lit.: Yogananda, Paramahansa: Autobiografie eines Yogi. München-Planegg: Barth, 1950.

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Mahatma

Adaption des Sanskrit-Wortes mahātman („großbeseelt“). Als allgemeines, nicht großgeschriebenes englisches Substantiv kann sich „Mahatma“ auf jede große Person beziehen; in Indien wird es als Titel der Liebe und des Respekts verwendet. Wenn es jedoch groß geschrieben wird, bezieht es sich … Weiterlesen

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Mahayana

(Skrt. mahāyāna, von mahā, groß, und yāna, Fahrzeug oder Weg, also Großes Fahrzeug bzw. Großer Weg), eine der Hauptrichtungen des Buddhismus.Der Name steht für das Ziel, alle fühlenden Wesen aus Samsara (Wiedergeburt) zu befreien. Um so wirklich allen Wesen zu … Weiterlesen

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Mahayana-Sutras

Buddhistische Lehrreden (Sūtra), die besonders von den Mahayana-Schulen als kanonisch anerkannt sind und ab dem 1. Jh. v. Chr. aufgezeichnet wurden. In Anlehnung an den in Pali verfassten Kanon buddhistischer Frühschriften (Pali-Kanon) wird die Sammlung von M. auch Sanskrit-Kanon genannt. … Weiterlesen

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Mahr

> Alp.

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Mai, Jordan Heinrich

(* 01.09.1866 Boer, Westfalen; † 20.02.1922 Dortmund), Franziskanerbruder („Jordan“), war in verschiedenen Klöstern als Koch tätig, ab 1907 in Dortmund; sah es als seine Aufgabe an, stellvertretend Buße für die Sünder zu tun. Als Anfang 1922 aus seiner Klosterkirche der … Weiterlesen

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Maibaum

Hoher, meist geschmückter Baum, der zum 1. Mai hin errichtet wird und an den unterschiedliche Bräuche geknüpft sind. Vor allem ist er ein Symbol der Fruchtbarkeit und der neubelebten Kräfte der Natur. Er wird als Glücksbringer empfunden, u.a. mit bunten … Weiterlesen

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Maier, Michael

(* 1568; † 1622), paracelsischer Arzt in Rostock, der sich später als Leibarzt am Hof Kaiser Rudolfs II. betätigte, wo er mit vielen höfischen Alchemisten und Hermetikern in Berührung kam; ebenso Leibarzt des Landgrafen Moritz von Hessen. Berühmt wurde M. … Weiterlesen

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Maifest

Am 1. Mai stattfindendes heidnisches Fest der Wiedergeburt und der Erneuerung, das mit dem keltischen Beltane-Fest in Verbindung gebracht wird. In manchen Ländern wird als Personifikation der Fruchtbarkeit eine Maikönigin gewählt. Den Mittelpunkt der Festivitäten bildet meist ein Maibaum, um … Weiterlesen

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Mailänder, Alois

(* 1844; † 1905 bei Darmstadt), mystisch-esoterischer Handwerker (Weber), leitete um 1890 in Darmstadt einen christl. Rosenkreuzerorden, dem u.a. F. Hartmann, G. Meyrink und K. Weinfurter angehörten. Lit.: Miers, E. Horst: Lexikon dess Geheimwissens. München: Goldmann, 1976.

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Maimon

> Amaimon.

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Maimon, Salomon

Auch Solomon Maimon, geb. zwischen 1751 und 1754, wahrscheinlich 1753 in Schukau Barok, Polen-Litauen, als Schlomo ben Josua Haiman; gest. am 22. November 1800 in Nieder-Siegersdorf, Provinz Schlesien), Philosoph und jüdischer Aufklärer. M. gilt mit seiner Kantkritik als Vorbereiter des … Weiterlesen

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Maimonides, Moses ben Maimon

(1135-1204), jüdischer Arzt, Philosoph und Rechtsgelehrter; floh mit seiner Familie 1148 aus Cordoba vor der Verfolgung durch islamische Fundamentalisten nach Marokko und Palästina. 1172 wirkte er als Arzt am Hof der Abbasiden. M. versuchte die aristotelische Naturwissenschaft mit der jüdischen … Weiterlesen

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Mais

Bis zu drei Meter hohe Getreidepflanze aus der Familie der Süßgräser, die in Mesoamerika beheimatet ist und weltweit kultiviert wird. In einigen indianischen Kulturen ist M. eine hochgeschätze Nährpflanze, die mit dem Kosmos, der Sonne und der Entstehung des Menschen … Weiterlesen

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Maitreya

Gilt im Buddhismus als der Buddha der Zukunft und der große kommende Weltlehrer. Der Name ist wahrscheinlich vom Sanskritwort maitri abgeleitet, das mit universale Liebe, Güte, Freundschaft oder Freundlichkeit übersetzt werden kann. M. ist der einzige im Suttapitaka (Sammlung von … Weiterlesen

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Maja

> Maya.

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Majella, Gerhard

(* 06.04.1726 Muro Lucano/Italien; † 16.10.1755 Caposele), heilig (1904, Fest: 16. Oktober), zunächst Schneider, dann Redemptorist, Mystiker, besaß die Gabe der Wunder und der Weissagung; wird in Süditalien als Helfer der Mütter und Kinder hoch verehrt; Reliquien in Materdomini. M. … Weiterlesen

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Makarius der Ägypter

Auch der Große genannt (* um 300 in der Thebaïs, Oberägypten; † um 390 in der Sketischen Wüste in Ägypten), soll Schüler von Antonius dem Großen und Lehrer des Evagrius gewesen sein und 60 Jahre als Einsiedler in der Wüste … Weiterlesen

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Makemake

Wichtigster Gott der Osterinsel (Polynesien), er ist Meeresgott, sein heiliges Tier ist die Seeschwalbe. Er gilt vor allem als Schöpfer der ersten Menschen, indem er Erde in eine runde Form gab, mit der Hand ein Loch bohrte und dann hineinblies. … Weiterlesen

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Makligkeit

Kultische Unreinheit, besonders durch Berührung eines Toten, durch Aussatz, Ausfluss, Menstruation und Geburt. Die M. konnte auf Geräte übetragen werden. Die Tauglichkeit ließ sich auf unterschiedliche Weise wiederherstellen, z.B. durch Reinigung (Tauchbad), Opfer und Wartezeiten. Lit.: Der Babylonische Talmud. Ausgew., … Weiterlesen

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Makrokosmos / Mikrokosmos

Makrokosmos ist die Welt des riesig Großen, Mikrokosmos ist die Welt des winzig Kleinen. Dazwischen liegt der vom Menschen direkt wahrnehmbare Bereich, der Mesokosmos, der Gegenstandsbereich der für den Menschen anschaulich erfassbaren Objekte. Dieser wird als Zwischenbereich zwischen Mikrokosmos und … Weiterlesen

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Makroprosopos

In der Kabbala das sog. „große Antlitz“ Gottes, das die Harmonie im Universum nach der Schöpfung symbolisiert. Das große Antlitz bleibt ewig verborgen, während sich das kleine Antlitz ‒ die Manifestation Gottes ‒ durch den heiligen Namen des Tetragrammaton zu … Weiterlesen

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Makyō

(Jap., etwa „diabolische Phänomene“, von ma = akuma, „Teufel“, und kyō, „Phänomene, objektive Welt“). M. sind täuschende Erscheinungen und Empfindungen, wie sie beim Zazen auftreten können. Zu diesen Phänomenen gehören visuelle sowie andere die Sinne betreffende Halluzinationen wie Laute, Düfte … Weiterlesen

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Malachias-Weissagung

Papst-Prophezeiung bestehend aus 112 kurzen Sinnsprüchen über alle Päpste und (bis auf zwei) Gegenpäpste von Cölestin II. (1143-1144) bis zu Franziskus (2013-2025). Sie wurden erstmals 1595 in einem Werk mit dem Titel Lignum Vitae von dem Benediktiner Arnold Wion veröffentlicht … Weiterlesen

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Malachit

Häufig vorkommendes Mineral aus der Mineralklasse der „Carbonate und Nitrate“, neben vielen Bezeichnungen aus dem Bergbau auch als Kupferspat sowie Berg- oder Kupfergrün bekannt. Der Name stammt von griech. malache/moloche = Malve, nach deren Farbe der M. schon bei Plinius … Weiterlesen

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Malaika

Nach islamischen Glaubernvorstellungen aus Licht geformte Engel, die über den gewöhnlichen Menschen, aber unter den Propheten stehen. Die vier großen Engel sind Djibril oder Gabriel, Engel der Offenbarung, Mikal, der Schutzengel des jüdischen Volkes, Israfil, der Engel, der die Posaune … Weiterlesen

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Malangan

Auch Malanggan, Bezeichnung für die im Norden Neu-Irlands (Insel in Papua-Neuguinea) und (gegewärtig nur noch) auf den östlich davon liegenden Tabar-Inseln zur Erinnerung an Verstorbene abgehaltenen Feiern sowie für die dabei im Kultbereich bei den Gräbern zur Schau gestellten, aus … Weiterlesen

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Maleficium

(Lat., Missetat, schädliches Werk), Sammelbezeichnung für alle Arten von Schadenzauber und Verhexung, z.B. maleficium ligaminis = „Nestelknüpfen“, eine Form des Analogiezaubers zur Verhinderung von Fruchtbarkeit und Geburt. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon zur Paranormologie. Abensberg: Kral, 1972.

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Maleficium taciturnitatis

In den Akten der Hexenprozesse wird wiederholt davon berichtet, dass Angeklagte nichts von den Foltern der Tortur zu merken schienen. Jedenfalls hätten sie mit keiner Miene ihren Schmerz verraten und auf alle an sie gerichteten Fragen geschwiegen. Man nannte dies … Weiterlesen

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Malen, automatisches

> Automatisches Malen.

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Malerei, mediale

Als wesentliche Elemente der medialen Kunst können Folgende genannt werden: Urheber ist im Allgemeinen eine Person, die plötzlich, ohne es gelernt oder auch nur gewünscht zu haben, mit dem Schreiben, Malen oder Zeichnen beginnt, wobei der Drang zur Produktion außergewöhnlich … Weiterlesen

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Malero

> Daño.

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Malkuth

10. Sephira (Sephirot), die Macht symbolisiert. Wie die Kether der Ursprung der Sephirot ist, so bildet M. deren Resultat. In der westlichen Magie wird M. mit den Erdgöttinnen in Verbindung gebracht, insbesondere mit der griechischen Persephone, der römischen Proserpina und … Weiterlesen

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Malleus Maleficarum

> Hexenhammer.

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Mallquis

Mumifizierte Körper der Ahnen, die sowohl von den Inka als auch den Kulturen vor ihnen angebetet wurden. Die Ahnherren der Ayllus, der Inka-Verwandtschaftsgruppen, sowie die früheren Inkaherrscher wurden einbalsamiert und damit zum Heiligtum. Sich um die Mumien zu kümmern und … Weiterlesen

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Malot, Clémentine

Sachverhalt: Clémentine Malot wurde am 22. November 1872 in Granvilliers geboren und lebte zur Zeit der Heilung am 21. August 1898, im Alter von 25 Jahren, in Gaudechait (Frankreich). Clémentine litt an einer kavernösen hämoptoischen Lungentuberkulose, auf die sie durch … Weiterlesen

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Maltitz, Wilder Jäger

Eine Brunnenanlage im Ortsteil Sellerbach im Saarland zeigt Georg Wilhelm von Maltitz, den sagenumwobenen Oberhofjägermeister der Saarbrücker Grafen, jagdhornblasend und auf einem Wildschwein reitend. Nach der volkstümlichen Überlieferung kann M. wegen seiner zu Lebzeiten begangenen schweren Frevel keine Ruhe finden … Weiterlesen

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Mammon

(Aramäisch mamon, Besitz, Vermögen), im NT Personifikation des Reichtums unter dem Aspekt des unrechten Gewinns (Lk 16,9.11.13). In byzantinischen Zauberbüchern begegnet er als Mamonas. In der mittelalterlichen Scholastik und bei Agrippa von Nettesheim wird er unter die Teufel eingereiht. Lit.: … Weiterlesen

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Mana

Polynesische Bezeichung für eine übermenschliche Kraft, die Gegenständen und Lebewesen innewohnen soll. Sie ist direkt oder indirekt mit schöpferischer Potenz, mit Wachstum und Vitalität verknüpft und manifestiert göttliche Kraft auf der Erde. Ihr Verlust bedeutet Mangel, Versagen, Niederlage, sodass M. … Weiterlesen

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Manabhozho

Indianischer Sonnengott, Schöpfer und Erhalter der Erde, Herr der Tiere und Heilgott bei den Alkgonkin. M. gilt als Sohn des Kabun und als älterer Bruder von Chibiados, des Herrn der Geisterwelt. Bei einem Kampf gegen Letzteren wurde er von dem … Weiterlesen

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Mänaden

(Altgriech. mainádes, „die Rasenden“), ekstatische Frauen, die zusammen mit den männlichen Satyrn das Gefolge des Gottes Dionysos bildeten. In Faunagewänder gekleidet und mit Efeu bekränzt, tobten sie unter lautem Geschrei durch die Wälder. Jede von ihnen trug einen thyrsos, einen … Weiterlesen

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Manasaputras

> Agnishwattas.

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Manco Capac

In peruanischer Quechua-Schreibung Manku Qhapaq oder Manqu Qhapaq, erster mythischer Herrscher der Inka. Nach den mythologischen Vorstellungen der Inka soll M. der Sohn des Sonnengottes Inti gewesen sein, der ihn aus dem Schaum des Titicacasees erschuf. Von dieser Gottheit sei … Weiterlesen

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Mandäer

(Von manda, Erkenntnis), religiöse Gruppe im südlichen Irak und in der iranischen Provinz Huzistan, die einzigen noch existierenden Vertreter der Gosis. Die manichäische Literatur, in einem aramäischen Dialekt und in einer besonderen Schrift geschrieben, ist sehr umfangreich. Das Alter dieser … Weiterlesen

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Mandala

(Skrt. maṇḍala, Kreis), figurales oder in der Form des Yantra (rituelles Diagramm) aufgebautes geometrisches Schaubild, das in Hinduismus und Buddhismus in der Kultpraxis eine magische oder religiöse Bedeutung hat. Meist ist es quadratisch oder kreisrund und fokussiert stets auf einen … Weiterlesen

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Mandel, Peter

(* 1941), zunächst Masseur in Heidelberg, ab 1970 Heilpraktiker; absolvierte ein Studium der Akupunktur in Hongkong und Indien, arbeitete mit dem Biophotonen-Forscher Fritz-Albert Popp zusammen. Leiter des Instituts für wissensch.-energet. Fotografie und Diagnostik in Bruchsal; Begründer der auf Kirlianfotografie basierenden … Weiterlesen

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Mandelbaum

(Prunus amygdalus). Da der M. in den Mittelmeerländern schon im Januar in Blüte steht, wurde er zum Symbol von Wachsamkeit und Wiedergeburt. Seine von einer harten Schale umgebene Frucht ist Symbol des Wesentlichen, Geistigen, das hinter Äußerlichkeiten verborgen ist ‒ … Weiterlesen

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Mandić, Leopold

(* 12.05.1866 Castelnuovo di Cattaro, Süddalmatien; † 30.07.1942 Padua), heilig (1983, Fest: 30. Juli), Taufname Bogdan, OFMCap, Mystiker. M. war das 12. und letzte Kind einer adeligen Familie, klein von Gestalt, von schwacher Gesundheit, aber fromm und begabt. 1884 trat … Weiterlesen

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Mandlkalender

(„Mandl“ = Männlein, Mensch), alter Bauernkalender, ist nach den Heiligen benannt, die neben Monatsbildern, Fest- und Gedenktagen, Mondphasen, Himmelszeichen, Sonnen- und Mondfinsternissen und Wetterzeichen abgedruckt sind. „Prophet und Religion, Sitte und Talismann, Tagebuch und Hauschronik und Kalender dazu, das alles … Weiterlesen

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Mandragora

> Alraune.

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Mandylion von Edessa

Die Elemente der zu Anfang des 17. Jahrhunderts erstellten Kopien der „Veronika“ sind von dem damals noch in San Silvestro in Capite aufbewahrten Mandylion geprägt, das sich seit 1871 im Vatikan befindet und heute in der Galleriola del Romanelli, nahe … Weiterlesen

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Manen

(Lat. di manes), römische Totengeister, im Besonderen die animae („Seelen“) der Verstorbenen, eine Art Unterweltgötter, auch als di inferi im Gegensatz zu den di superi, den oberirdischen Göttern, bezeichnet. Die M. werden immer im Plural genannt, auch wenn es sich … Weiterlesen

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Manendienst

(Ahnenkult, Seelenkult), der den Abgeschiedenen gewidmete Kult, vermutlich die älteste und allgemein verbreitetste Kultform, die sich weit in prähistorische Zeiten zurückverfolgen lässt. Dem Toten nicht allein Nahrung und Waffen mit in das Grab zu geben, sondern ihm sogar die Begleitung … Weiterlesen

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Manetho

Ägyptischer Priester im 3. Jh. v. Chr., der offensichtlich in den Hieroglyphenschriften und den Akten mythologischer und historischer Überlieferungen sehr bewandert war. Von seiner Aegyptiaca blieben lediglich Fragmente erhalten. Ihm verdankt sich die Einteilung der Herrscher Ägyptens in Dynastien, von … Weiterlesen

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Manget, Jean Jaques

Latinisiert Johannes Jacobus Mangetus Mangetus (* 19.06.1652 Genf/Republik Genf; † 15.08.1742 ebd.), Genfer Arzt, der für die Herausgabe verschiedener Sammelwerke bekannt ist, besonders der Bibliotheca chemica curiosa (Genf, 1702), und medizinischer Enzyklopädien. M. erlernte die Medizin weitgehend im Selbststudium und … Weiterlesen

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Mangobaumwunder

Auch Mangobaumtrick, auf Suggestion beruhendes „Kunststück“ indischer Fakire, bei dem die Zuschauer den Eindruck haben, das Wachsen, Blühen und Früchtetragen einer Mangifera indica im Zeitraffertempo mitzuerleben. Es handelt sich dabei um trickkhafte Vorführungen, mit denen die Zuschauer getäuscht werden. Lit.: … Weiterlesen

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Mangossi

Das höchste Wesen bei den Papua auf West-Neuguinea. Zu ihm kommen die Toten und werden mit Speis und Trank versehen. Seine Gattin ist die Mondgöttin Bimbajo. Lit.: Lurker, Manfred: Lexikon der Götter und Dämonen. Stuttgart: Kröner, 1989.

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Mangu

Hexereisubstanz. Nach den Vorstellungen der Azande in der Republik Zaire tragen die Menschen mit Hexenkraft (Aboro Mangu) in ihrem Körper die Hexereisubstanz „Mangu“. Ihre wesentliche Aufgabe besteht darin, den Menschen Unglück zu bringen. Dabei stellen sich die Azande meistens vor, … Weiterlesen

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Mani

(Pers.), griech. Mánēs oder Manichaíos, lat. Manes oder Manichaeus (* 14.04.216 Mardīnū in der Gegend von Seleukia-Ktesiphon südöstlich des heutigen Bagdad; † 14.02.276 oder 26.02.277 Gundischapur), Stifter der nach ihm benannten Religion des Manichäismus. M. wuchs im persischen Sasanidenreich in … Weiterlesen

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Mania

Altrömische Göttin der Untwelt. Der Wohnsitz der Seelen Verstorbener, der Manen, ist die Erde, aus der sie nur zu bestimmten Jahreszeiten und nachts hervorkommen. Daher wurde die Erde auch als M. bezeichnet. Im römischen Volksglauben personifizierte man die Erde als … Weiterlesen

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Manichäismus

Benannt nach seinem Gründer, dem Perser Mani (lat. Manes oder Manichaeus, 216–276/277), der ältere Religionen als authentisch ansah und einzelne ihrer Ideen in seine Religion aufnahm. Wegen der Ausbreitung bis in den Westen des Römischen Reiches und in das Kaiserreich … Weiterlesen

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Manifestation

(Lat. manifestare, offenbaren, sichtbar machen), in der Medizin das Offenbarwerden einer bestimmten Erkrankung oder einer Erbanlage; in der Tiefenpsychologie das In-Erscheinung-Treten eines unbewussten Komplexes bei krankhaften Störungen oder geistigen Ersatzhandlungen; im Spiritismus das Erscheinen oder zumindest das akustische Sich-Bemerkbarmachen von … Weiterlesen

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Manismus

(Lat. manes, Totengeister), Totenkult aufgrund der Vorstellung, dass die Verstorbenen am Geschick der Überlebenden der jeweiligen Sippe eines Naturvolkes Anteil haben und dass sie im Jenseits einer Betreuung durch die Überlebenden bedürfen; Voraussetzung des Ahnenkults. Lit.: Zahlner Ferdinand: Kleines Lexikon … Weiterlesen

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Manitu

Begriff aus Algonquin-Sprachen des nordöstlichen Nordamerika, bezeichnet eine Klasse übernatürlicher Wesen, die dem Menschen als Menschen, Tiere, Pflanzen, Naturerscheinungen oder Dinge gegenübertreten und ihm besondere Fähigkeiten und Macht verleihen können (Visionssuche). Während bei den nördlichen Algonquin die Idee eines „Großen … Weiterlesen

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Manko Cápak

Für die Inka war das Kauen der kokainhaltigen Coca-Blätter ein Zeremoniell, das an das Niedersteigen von Manko Cápak, dem „Sohn der Sonne“, zu den Menschen in grauer Vorzeit erinnern sollte. Im Rausch wurde der Kontakt mit der Götterwelt bei den … Weiterlesen

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Mann, Thomas

(* 06.06.1875 Lübeck; † 12.08.1955 Zürich), besuchte zunächst eine Privatschule, wechselte im Alter von 14 Jahren auf ein Gymnasium und arbeitete dort bereits aktiv an der Schülerzeitung mit. Später machte er mit eigenen Werken wie der Novelle Gefallen (1893) und … Weiterlesen

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Manna

Nahrung vom Himmel, von der im jüdischen Exodus berichtet wird. Während des Auszugs aus Ägypten wurden die Israeliten mit M. gespeist (Ex 16,26-36). Beschrieben wird es als „weiß wie Koriandersamen“ und mit dem Geschmack von Honigkuchen. Lit.: Segneri, Paolo: Manna … Weiterlesen

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Männerbünde

Sind in fast allen Kulturen nachweisbar. Der Zweck von M.n liegt entweder im materiellen Bereich (Jagd, Kriegervereinigung) oder hat kultischen Inhalt (Jünglingsweihe, Fruchtbarkeitszeremonien, religiöse Kulte usw.). Die Absonderung von der übrigen Gemeinschaft findet entweder auf besonderen Kultplätzen oder in bestimmten … Weiterlesen

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Männerkindbett

> Couvade.

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Manning, Matthew

(* 17.08.1955), englischer Geistheiler, Psychokinetiker, verbog ähnlich wie Uri Geller Metallobjekte. Schon im Alter von elf Jahren zeigten sich bei ihm starke psychokinetische Kräfte (Bewegung von Möbelstücken). Als er sich dem automatischen Schreiben zuwandte, endeten die Phänomene. M. stellte sich … Weiterlesen

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Männliches Prinzip

In mystischen Kosmologien die männliche Kraft im Zusammenspiel mit den weiblichen Kräften. Sie gilt als positiv, d.h. nach außen gerichtet, dynamisch und solar und wird eher intellektuell als intuitiv eingestuft. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon esoterischen Wissens. München: Knaur, 1988.

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Manoppello

Nach dem heutigen Kenntnisstand bezüglich des möglichen Aussehens Christi sind nur jene Deutungen beachtenswert, die sich am Antlitz des Grabtuches von Turin und am Volto Santo von Manoppello orientieren. Während das Antlitz auf dem Turiner Grabtuch schon vielen bekannt ist … Weiterlesen

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Manson, Charles M.

(* l2.11.1934 Cincinnati, Ohio/USA; † 19.11.2017 Bakersfield, Kalifornien), Satanist, Anführer der „Manson Family“, einer kleinen Gruppe von Satanisten, der mehrere Morde zur Last gelegt wurden. Unter den Mordopfem von 1969 befand sich auch die mit dem polnischen Regisseur Roman Polański … Weiterlesen

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Manteion

> Chresterion.

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Mantelfahrt

Unter den angeblich durch geisterhafte und teuflische Wesen verursachten Flügen und Luftfahrten nimmt die Fahrt auf einem (Zauber-)Mantel eine besondere Stellung ein. Daraus sind vermutlich auch andere Formen, von denen berichtet wird, wie der Flug auf Gespensterrossen, in Wagen oder … Weiterlesen

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Mantichoras

Auch Martichoras, ein sagenhaftes Fabeltier mit der Gestalt eines Löwen und dem Gesicht eines Menschen, das im Ober- wie Unterkiefer über eine dreifache Zahnreihe verfüge. Das Fell sei zinnoberrot und der Schwanz wie ein Skorpion geformt, aus dem das M. … Weiterlesen

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Mantik

(Griech. mantiké, lat. divinatio), Wahrsagekunst bzw. Weissagekunst oder Zukunftsschau, besteht in der Kunst oder Praxis des Voraussehens oder Voraussagens künftiger Ereignisse, der Aufdeckung verborgenen oder geheimen Wissens und der direkten oder indirekten Anwendung dieser Kenntnisse unter Einsatz bestimmter Techniken und … Weiterlesen

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Mantis

(Griech., Seher, vermutlich von mainomai, erregt sein), in der griechischen Mythologie Bezeichnung für jeden instutionalisierten Seher und göttlich Inspirierten. Lit.: Der Neue Pauly. Enzyklopädie der Antike. Hg. v. Hubert Cancik u. Helmuth Schneider, Bd. 7. Stuttgart/Weimar: J.B. Metzler, 1999.

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Manto

Seherin der griechischen Mythologie, Tochter des Teiresias aus Theben, Priesterin des Apollon Ismenios. Nach der Eroberung von Theben durch die Epigonoi wurde M. dem Apollon von Delphi geweiht. Später nahm sie an der Gründung der Kolonie Kolophon in Kleinasien teil. … Weiterlesen

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Mantra

Auch Mantram. Das Wort M. kann auf zweierlei Weise abgeleitet werden: 1. von der Wurzel mantr, sprechen; in diesem Sinne bedeutet M. „heiliger Spruch“, „Gebet“ oder „vedische Hymne“; 2. von man, denken, und trai, schützen und befreien. M. bezeichnet somit … Weiterlesen

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Mantrameditation

Akustische Variante der Meditation durch Gewahrsein eines Objektes, auf das man sich „punktförmig“ konzentriert: im Außenraum z.B. einförmige Musik oder Läuten eines Glöckens; im Innenraum das anhaltende Wiederholen einer Wortfolge oder eines Wortes bzw. einer Silbe ‒ was schon in … Weiterlesen

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Mantrayana

Buddhistische Richtung, welche die Erlösung durch ständiges Wiederholen der Mantras sucht (z.B. im Lamaismus). Lit.: Bertholet, Alfred: Wörterbuch der Religionen. Stuttgart: Kröner, 1985.

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Mantus

Todesgott bei den Etruskern, dessen Name mit der Vorstellung von „mundus“ in Verbindung steht. Die Etrusker und später auch die Römer verstanden darunter eine Grube, die bei der Neugründung einer Stadt auf einem öffentlichen Platz ausgehoben wurde. Sie war mit … Weiterlesen

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Manu

(Skrt., wörtl. „Mensch“), in der hinduistischen Mythologie der erste Mensch auf Erden und Stammvater der Menschheit. Auf Anraten eines Fisches (avatāra) baute er ein Boot und überlebte so allein die Sintflut. Danach erhielt er durch Opfer eine Tochter, mit der … Weiterlesen

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Mara

(Skrt. marati, sterben, morden), im Buddhismus das Prinzip des Bösen und des Unheils, verführerischer Gegenspieler Gautama Buddhas. M. ist ein Symbol der leidvollen Welt des Samsara (Kreislauf von Werden und Vergehen) und bildet in seiner Verkörperung des Todes zusammen mit … Weiterlesen

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Marabut

(Arab. Murabit, „Klosterbewohner“), von den Franzosen in ihren Kolonien in Nord- und Westafrika geprägter Begriff. Den Namen trugen auch die in Wehrklöstern (Ribat) lebenden „Glaubenskrieger“, deren bedeutendste die Almoraviden (Berber-Dynastie) waren. Ab dem 14. Jh. bezeichnet M. einen „Heiligen“. Die … Weiterlesen

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Marasco, Debora

(* 1973 Manduria, Süditalien), aus einer problematischen Familie stammend. Als 19-Jährige erlebte M. ab 1992 angeblich akustische und optische Erscheinungen Jesu und Mariens, Letztere öfters auch in Begleitung von P. Pio oder Franz v. Assisi. Ebenso erlitt M. dämonische Nachstellungen … Weiterlesen

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Marbe, Karl

(* 31.08.1869 Paris; † 02.01.1953 Würzburg), deutscher Psychologe. 1875 zog die Familie nach Freiburg im Breisgau. Nach dem Abitur studierte M. in Bonn Psychologie und lehrte von 1909 bis zu seiner Emeritierung am 31. März 1935 als Leiter des Psychologischen … Weiterlesen

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Marcel, Gabriel

(* 07.12.1887 Paris; † 08.10.1973 ebd.), berühmter französischer Philosoph, Dramatiker, Theaterkritiker, Ehrenpräsident von IMAGO MUNDI. M. hat nicht nur über die Grundfragen des menschlichen Lebens nachgedacht und geschrieben, sondern vor allem auch die geistige und leibliche Not des Menschen persönlich … Weiterlesen

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Marcellus Empiricus

(4./5. Jh. n. Chr), hoher römischer Staatsbeamter unter Kaiser Theodosius I. Als medizinischer Laie verfasste er um 410 ein für Laien bestimmtes medizinisches Rezeptbuch (De medicamentis, „Über Heilmittel“) in 36 Kapiteln, das voll von magischen Mitteln (auch solchen der sog. … Weiterlesen

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Märchen

(Mhdt. maere, Kunde, Nachricht), eine Gattung von Erzählungen, die an einem fiktiven Beispiel Verhaltensweisen in der Gesellschaft als gut oder böse bewerten. Die Hauptpersonen ermöglichen es als Muster falscher/richtiger Taten, eine selbsterlebte Situation einzuordnen. Die Bewertung als einfache Form ordnet … Weiterlesen

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Märchenhexe

Negative weibliche Person in Zaubermärchen, die meist als alte hässliche Frau dargestellt wird, welche im tiefen Wald lebt. Die psychoanalytische Deutung solcher Märchen sieht in der M. ein Symbol geheimnisvoller dämonischer Mächte, mit denen sich der Mensch von Kindheit an … Weiterlesen

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Marcus de Marconibus

(* 1480 Mantua; † 25.02.1510 Migliareto), sel. (Kultbestätigung 1906, Fest: 24. Februar), trat 1486 in seiner Heimatstadt den Hieronymiten (OESH) bei, Mystiker, besaß die Gabe der Weissagung und der Wunder; Reliquien im Dom zu S. Pietro in Mantua. Lit.: Zahlner, Ferdinand: … Weiterlesen

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Marduk

Ursprünglich Stadtgott von Babylon, später Hauptgott des babylonischen Pantheons. Seine Attribute sind der Mardukdrache, oft auch als „Marduktier“ bezeichnet, und ‒ als Gott der Fruchtbarkeit und des Ackerbaus ‒ der Spaten. Im mesopotamischen Raum war der Gott auch als Bel … Weiterlesen

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Mareysche Waage

Benannt nach dem französischen Physiologen Etienne Jules Marey (1830-1904), der sich mit dem Studium der menschlichen und tierischen Bewegungen auseinandersetzte. Die Waage kam gelegentlich bei mediumistischen Untersuchungen zum Einsatz, so z.B. im Institut Général Psychologique in Paris bei Séancen mit … Weiterlesen

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Marfa-Lichter

Ein seit mindestens 1957 von der Ufologie dokumentiertes Phänomen von kugelförmigen Leuchterscheinungen, die meist kurz nach Einbruch der Dunkelheit auftreten. Als besonders überzeugend wurden die im Juli 1989 von dem Chemieprofessor A. Rangra von der Sul Ross University und dem … Weiterlesen

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Marga

(Skrt., Pfad). In der Mystik des Hinduismus ist die Rede von zwei „Pfaden“ oder Phasen der menschlichen Entwicklung. Die erste Phase wird als Pravritta Marga (Pfad der Entfaltung) bezeichnet, die zweite als Nivritti Marga (Pfad der Rückkehr). In der ersten … Weiterlesen

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Margareta von Città di Castello

Ital. Margherita da Città di Castello (* 1287; † 12.04.1320 Città di Castello, Provinz Perugia, Italien), römisch-katholische Nonne des Dritten Ordens des Heiligen Dominikus, die für ihren tiefen Glauben bekannt wurde. M. war blind, kleinwüchsig und gehbehindert, weshalb sie von … Weiterlesen

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Margareta von Cortona

(* 1247 Laviano, Toskana, Italien; † 22.02.1297 Cortona), hl. 1728, Fest: 22. Februar, Büßerin, Mystikerin. M. hatte zehn Jahre eine Beziehung mit einem jungen Adeligen, der ermordet wurde. Daraufhin wurde sie von ihrem Vater mit ihrem Sohn aus dem Haus … Weiterlesen

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Margaritomantie

(Engl. margaritomancy), alte Wahrsageform (17. Jh.) mit Hilfe einer Perle (griech. margarita) in einem zugedeckten Topf auf dem Herd, um z.B. einen Dieb ausfindig zu machen. Wurden die Namen der eines Diebstahls Verdächtigen genannt, sprang die Perle angeblich bei Erwähnung … Weiterlesen

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Margery

> Crandon, Mina Stinson.

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Margherita di Savoia

(* Zwischen 1382 und 1390 Pinerolo bei Turin, Italien; † 23.11.1464), sel. (1669, Fest: 23. November). M. war die älteste von vier Töchtern des Fürsten Amadeus von Savoyen. 1403 heiratete sie den wesentlich älteren, aus der byzantinischen Dynastie der Palaiologen … Weiterlesen

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Margnelli, Marco

Dr. (* 04.04.1939 Chiesa/Valmalenco (Sondrio), Italien; † 30.01.2005 Rom), Arzt und Erforscher der Grenzgebiete. M. promovierte 1965 in Mailand in Medizin und Chirurgie. 1969 wurde er als Forscher bei CNR (Consiglio Nazionale delle Ricerche) eingestellt, wo er vorerst im Laboratorio … Weiterlesen

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Marguerite Porete

(* 1250/60 vermutl. Valenciennes; † 01.06.1310 Paris), französischsprachige spätmittelalterliche Mystikerin. Sie gehörte der religiösen Bewegung der Beginen an. Als Autorin der Schrift Le Mirouer des simples ames anienties (Spiegel der einfachen zunichte gewordenen Seelen) erregte sie Aufsehen, geriet aber wegen … Weiterlesen

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Mari

(1), Muttergottheit bei den drawidasprachigen Völkern Vorderindiens und eine der am meisten verehrten Dorfgottheiten. Einerseits gilt sie als die schreckliche Göttin der Pockenkrankheit, andererseits als Göttin des Regens. Ihr Kult umfasst ein Ritual des Feuerlaufens, bei dem Männer über glühende … Weiterlesen

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Maria Anna von Jesus

Mariana de Paredes y Fores (* 31.10.1618 Quito/Ecuador; † 26.05.1645 ebd.), hl. (1950, Fest: 26. Mai), Franziskaner-Terziarin, charismatische Mystikerin, genannt „Lilie von Quito“, bot während einer Pestepidemie 1645 ihr Leben Gott an. Ihr Grab befindet sich in der Jesuitenkirche in … Weiterlesen

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Maria Crocifissa

Elisabetta Satellico (* 09.01.1706 Venedig; † 08.11.1745 Senigallia), Karmelitin im Kloster S. Lucia di Monte Novo in den Marken, sel. (1993, Fest: 8. November), Mystikerin. Um ihre Person ereigneten sich zahlreiche Wunder. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Personenlexikon zur Paranormologie. Innsbruck: Resch, … Weiterlesen

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Maria Diomira von der Menschwerdung

Maria Teresa Serri (* 23.02.1708 Genua; † 14.01.1768), OSCICap, Mystikerin, Visionärin, 1730 Eintritt in das Kapuzinerinnenkloster Fanano. Erst auf ihrem Totenbett entdeckten die Mitschwestern ihre Stigmata, die sie schon vor Eintritt in das Kloster empfangen hatte. Lit..: Zahlner, Ferdinand: Personenlexikon … Weiterlesen

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Maria Ionela

(* 18.04.1930 Baita/Kreis Mures, Rumänien), eigentl. Maria Baita, stígmatisierte Nonne und Visionärin in Bukarest, Gründerin der Kongregation des Unbefleckten Herzens Mariens. M. wurde von 10. Mai bis 28. Juli 1949 in der Apostolischen Nuntiatur von Sr. Maria Clara beobachtet und … Weiterlesen

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Maria Judaica

Auch Maria die Koptin, Maria Prophetissa, Alchemistin. Die Lebenumstände dieser ersten namhaften Alchemistin sind nahezu unbekannt. Der griechische Alchemist Zosimos (3. Jh. n. Chr.), der ihre Schriften kommentiert und zitiert und die Hauptquelle heutiger Kenntnis über M. bildet, identifiziert sie … Weiterlesen

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Maria Leonza-Kult

Im Maria Leonza-Kult in Venezuela vermengen sich magisch-religiöse Ideen indianischer, afrikanischer und europäischer Herkunft. Dieser Kult, in dem die Besessenheit durch Geister eine wichtige Rolle spielt, zeigt bemerkenswerte indianische Einflüsse, wobei mythologische Vorstellungen der Indianer des Amazonasgebietes besonders hervortreten. Besondere … Weiterlesen

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Maria Lopez De Rivas

(* 18.08.1560 Tartanedo, Mexico; † 13.09.1640 Toledo), sel. (1976, Fest: 13. September), Mystikerin. M. trat 1578 in Toledo, Spanien, den Unbeschuhten Karmelítínnen bei, Ordensname Maria von Jesus, befreundet mit Teresa von Ávila; hatte die Gabe der mystischen Schau und der … Weiterlesen

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Maria Magdalena Katharina deʼPazzi

(* 02.04.1566 Florenz; † 25.05.1607 ebd.), Karmelitin, hl. (1669, Fest: 25. Mai); Mystikerin, Visionärin, trat mit 16 Jahren in das Karmelitinnenkloster S. Maria degli Angeli in Florenz ein, spürte ihr ganzes Leben lang die Schmerzen der Dornenkrone. Noch ein Jahr … Weiterlesen

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Maria Magdalena Margherita

(* 14.01.1687 Brescia, Italien; † 27.07.1737), OFMCap, sel. (1900, Fest: 27. Juli), entstammte der Adelsfamilie Martinengo Di Barco; Mystikerin, trat 1705 in den Kapuzinerinnenorden ein, wurde später Äbtissin; hatte Visionen, besaß die Gabe der Wunderheilung und der Prophetie. Lit.: Zahlner, … Weiterlesen

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Maria von Agreda Fernández Coronel

(* 02.04.1602 Agreda, Spanien; † 24.05.1665 ebd.), Ordensname Maria de Jesus; berühmte mystische Visionärin, Exkursionistin (wegen angeblicher Teleportation nach Amerika?), Marienvisionen. M. lebte mit Mutter, Schwester und anderen Frauen in ihrem zu einem Franziskanerinnenkloster (von der Unbefleckten Empfängnis) umgebauten Elternhaus … Weiterlesen

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Maria von den Engeln

Maria degli Angeli (* 07.01.1661 Turin; † 16.12.1717 ebd.), Karmelitin, sel. (1865, Fest: 16. Dezember). Ihre sterblichen Überreste (bis 1988 unverwest) befinden sich in der Klosterkirche der Unbeschuhten Karmelitinnen in Moncalieri (Turin), Piazza Beata Maria degli Angeli (vicolo Savonarola, l); … Weiterlesen

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Maria von der Inkarnation

> Acarie, Barbe.

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Maria von Oignies

(* Um 1177 Nivelles, Belgien; † 23.06.1213), Mystikerin, eine der ersten Beginen und Inspiratorin des späteren Kardinalbischofs Jakob von Vitry. M. wurde in eine wohlhabende Brabanter Familie hineingeboren und schon mit 14 Jahren verehelicht. Sie überredete ihren Mann zur Enthaltsamkeit … Weiterlesen

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Maria, Jungfrau

Lebte ihr ganzes Leben jungfräulich. Die Lateransynode des Jahres 649 unter Papst Martin I. hebt die drei Momente der Jungfräulichkeit Mariens hervor, wenn sie von der „heiligen, immer jungfräulichen und makellosen Maria“ lehrt. „Sie habe ohne Samen vom Heiligen Geist … Weiterlesen

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Marica

Göttin, die in einem Hain zwischen der Mündung des Liris (heute Garigliano) und der Stadt Minturno, Region Latium, vermutlich schon im 7. Jh. v. Chr. verehrt wurde. Ein Tempel, aus dem (laut Plutarch) einmal Hineingetragenes nicht mehr entfernt werden durfte, … Weiterlesen

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Marie de Sains

> Birgittinen, besessene.

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Marie Guyart

(* 28.10.1599 Tours, Frankreich; † 30.04.1672), OSU, Ordensname Maria von der Menschwerdung, hl. (2014, Fest: 30. April); Missionarin, Mystikerin, Visionärin, genannt „Heilige Theresia der Neuen Welt“. 1617 Heirat, zwei Jahre später Witwe; 1631 Ursulinerin, begründete 1639 in Quebec die erste … Weiterlesen

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Marie Marguerite

Geheilte von Lourdes. Sachverhalt: Sr. Marie Marguerite (bürgerlicher Name: Françoise Capitaine) wurde am 13. April 1872 geboren und lebte zur Zeit der Heilung am 22. Januar 1937, im Alter von 64 Jahren, als Klarissin im Kloster von Rennes (Frankreich). Die … Weiterlesen

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Marienerscheinungen

Gehören neben den nachtodlichen Christuserscheinungen zu den eindrucksvollsten nachtodlichen Zeugnissen. Maria hat als Mensch gelebt und ist als Mensch entschlafen. Nach katholischer Lehre wurde Maria, Mutter des eingeborenen Sohnes Gottes, als einzige des Menschengeschlechtes mit Leib und Seele in den … Weiterlesen

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Marija Pavlovič Lunetti

> Medjugorje, Seher von.

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Marina von Escobar

> Escobar, Marina von.

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Markus von Aviano

Karl Dominikus (* 17.11.1631 Aviano, Italien; †13.08.1699). M. wurde am 17. November 1631 als Sohn von Marco Pasquale Cristofori und Rosa Zanoni, die dem wohlhabenden Bürgertum des Ortes angehörten und aus deren Ehe zehn weitere Kinder hervorgingen, in Aviano geboren … Weiterlesen

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Marmatherapie

Verfahren, bei dem die sog. Marmapunkte (altindische, antike und mittelalterliche Bezeichnung für Körperstellen, deren Verletzung zu starken funktionellen Störungen und zu Bewusstseinsverlust bis hin zum Tod führen soll) als Verbindungspunkte von Körper und Bewusstsein interpretiert und mit ätherischen Ölen behandelt … Weiterlesen

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Marriott, William

(1854-1938), englischer Berufszauberer und Illusionist, der sich der Entlarvung betrügerischer Medien widmete. Er spielte daher eine wichtige Rolle bei der Beendigung des Handels mit sog. Geisterfotografien im viktorianischen England. Lit.: Haining, Peter: Das große Gespensterlexikon: Geister, Medien und Autoren. Düsseldorf: … Weiterlesen

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Marryat, Florence

(* 09.07.1833 Brighton, Sussex; † 27.10.1899 St. Johnʼs Wood, London), erfolgreiche britische Romanschrifistellerin, Schauspielerin und Theaterautorin. Tochter von Frederick Marryat. 1853 Heirat mit Thomas Ross Church, Offizier des brit. Kolonialheeres in Madras. Mit ihm hatte sie acht Kinder und unternahm … Weiterlesen

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Marryat, Frederick

(* 10.07.1792; † 09.08.1848), Kapitän der Royal Navy, Autor eines Berichts über den Spuk von Raynham Hall in Norfolk. Er schoss auf das lästige Phantom der „Braunen Lady“, welches die Hausbewohner im Schlaf störte. Doch das Phantom wurde dadurch nicht … Weiterlesen

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Mars

Von der Sonne aus gezählt der vierte Planet im Sonnensystem und der äußere Nachbar der Erde. Er zählt zu den erdähnlichen (terrestrischen) Planeten, seine Masse beträgt ca. ein Zehntel der Erdmasse. Der M. wird auch als der Rote Planet bezeichnet. … Weiterlesen

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Marshall, Mary

(1842-1884), brit. physikalisches Medium, dessen Qualitäten und Phänomene in den Séancen von den einen als schamloser Betrug angesehen wurden, während andere sie für echt hielten, wie folgendes Beispiel zeigt: Ein Sitzungsteilnehmer aus Italien bekam über das Medium eine Menge korrekter … Weiterlesen

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Marsilius Ficinus

(* 19.10.1433 Figline Valdamo, ca. 25 km südöstlich von Florenz; † 01.10.1499 Florenz), wuchs in Florenz auf, wo er die Artes liberales sowie Medizin studierte, wurde Humanist, Philosoph, Arzt, 1473 Priester. Als Vermittler der platonischen Philosophie übersetzte F. die Werke Platons … Weiterlesen

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Martello, Leo Louis

(* 26.09.1930 Dudley, Massachusetts, USA; † 29.06.2000), Okkultist, Hexer, begründete ein Hexenkontaktbüro („Witches Encounter Bureau“); ehemaliger Leiter der „Witches International Craft Association“ (internationale Hexengilde). W.: Weird Ways of Witchcraft. New York: HC Publishers, 1969; Curses in Verses. New York: Hero … Weiterlesen

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Martensen-Larsen, Hans

(* 09.08.1808 Flensburg; † 04.02.1884 Kopenhagen, Dänemark), evangelischer Theologe, Bischof, Schriftsteller. 1817 zog M-L. nach Kopenhagen, wo er das Gymnasium in Nørrebro besuchte und ab 1827 Evangelische Theologie studierte. Nach einer Auslandsreise wieder in Kopenhagen promovierte er 1837 zum Lizenziaten … Weiterlesen

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Martha

Syrische Wahrsagerin, die 105 v. Chr. nach Rom kam und ‒ trotz Betätigungsverbot durch den Senat ‒ durch ihre richtigen Voraussagen des Ausgangs von Gladiatorenkämpfen Zugang zu hochgestellten Adelingen fand. 102 soll sie nach Gallien gesandt worden sein, wo sie … Weiterlesen

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Marthin

> Bathin.

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Martin von Arles und Andosilla

(1451?-1521), Doktor der Theologie und Kanonikus in Pamplona, Erzdiakon von Aibar. M. ist Autor eines tractatus de superstitionibus, contra maleficia seu sortilegia quae hodie vigent in orbe terrarum (1515), eines Werkes über Dämonologie im Zusammenhang mit der Hexenjagd der Frühen … Weiterlesen

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Martin von Tours

(* 316/17 Sabaria, Pannonien; † 08.11.397 Candes, Diözese Tours), hl. (Fest 11. Nov.), Sohn eines römischen Tribuns, Bischof von Tours, Mönch und Wuntertäter, Gründer der ältesten Klöster des Abendlandes. In Pavia erzogen, trat M. 15-jährig (331) in die römische Armee … Weiterlesen

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Martin-Stribic-Experimente

Die amerikanische Psychologie-Professorin an der Universitä von Colorado, Dorothy Randolph Martin (1912-2005), führte zusammen mit der Mathematikerin Francis P. Stribic in den Jahren 1938-40 eindrucksvolle ASW-Eperimente durch. In Vorversuchen wurde von 322 Studenten einer ausgewählt, der im DT-Test hellseherische Fähigkeiten … Weiterlesen

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Martin, Rose

Sachverhalt: Rose Martin wurde am 28. März 1901 in Perona geboren und lebte zur Zeit der Heilung am 3. Juli 1947, im Alter von 46 Jahren, in Nizza (Frankreich). Rose war 45 Jahre alt, als ihr am 19. Februar 1946 … Weiterlesen

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Martinez de Pasqualis

(* 1727 Grenoble, Frankreich; † 20.09.1774 San Domingo, Dominikanische Republik), vollständiger Name: Jacques Delyoron Joachim Latour de la Case Martinez de Pasqually; Gründer des Martinisten-Ordens (oder der Martinezisten) und des geheimsten FM-Systems. Kernstück seiner Lehre ist die sog. Re-Integration, d.h. … Weiterlesen

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Martinez, Luis

(1898-1973), auch „Don Luisito“ genannt, bekanntes physikalisches Medium Mexikos. Seine Séancen wurden auch von Vertretern der gehobenen Gesellschaft Mexikos besucht. Bei den Sitzungen wurde das Medium hypnotisert und fiel in Trance. In diesem Zustand erzeugte M. alle bekannten physikalischen Phänomene … Weiterlesen

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Martinismus

Sammelbezeichnung für einige esoterische Richtungen der Freimaurerei, die in verschiedener Form auf Martinès de Pasqually zurückgeführt werden. Man unterscheidet zwischen den Martinezisten, die nach dem älteren System von Martinès de Pasqually arbeiten und den Martinisten, die dem abgeänderten System des … Weiterlesen

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Marto, Francisco

(* 11.06.1908 Fátima; † 04.04.1919 ebd.), war das sechste Kind von Manuel Pedro Marto und Olimpia de Jesus, der Schwester von Lucias Vater. Francisco war ein wortkarger Junge und legte schon früh eine erstaunliche Liebe zur Natur an den Tag. … Weiterlesen

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Marto, Jacinta

(* 11.03.1910 Fátima; † 20.02.1920 ). Jacinta war das jüngste Kind von Manuel Pedro Marto und Olimpia de Jesus, der Schwester von Lucias Vater. Olimpia war zweimal verheiratet – das erste Mal mit dem Bruder von Lucias Mutter, mit dem … Weiterlesen

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Maruts

Auch Marutas, eine Gruppe indischer Gewitter- und Sturmgeister, Söhne des Rudra und der Kuh Prishni, bilden das Gefolge Indras. Innerhalb der verschiedenen vedischen Götterklassen gehören sie zu den Luftgottheiten. Ihre Zahl wird unterschiedlich angegeben ‒ bald ist von 27 M., … Weiterlesen

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Mary Celeste

Eines der berühmtesten Geisterschiffe, zweimastiges Segelschiff, das 1872 auf halbem Weg zwischen den Azoren und Portugal führerlos treibend im Atlantik aufgefunden wurde. Warum das Schiff dort trieb, ist bis heute ungeklärt. Besatzung und Passagiere blieben verschwunden. Gebaut wurde die Schonerbrigg … Weiterlesen

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März

Dritter Monat des Jahres im gregorianischen Kalender. Er hat 31 Tage und ist nach dem römischen Kriegsgott Mars benannt (röm. Martius). Ursprünglich versammelten sich in diesem Monat, mit dem die Saison der Feldzüge begann, die waffenfähigen römischen Bürger auf dem … Weiterlesen

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Mashora

(Hebr. massoreth, Überlieferung), jüd. Geheimlehre, die sich auf den Buchstaben des Textes bezog, die Regeln für das Lesen und Niederschreiben der Thora festlegte und den esoterischen Sinn der heiligen Buchstaben bestimmte. Ursprünglich handelte es sich um eine Sammlung von Bemerkungen, … Weiterlesen

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Masi, Roberto

Msgr. Prof. DDDr. (* 28.12. 1914 Ancona, Italien; † 24.12.1969 Rom), 2. Präsident der Internationalen Interessengemeinschaft für Grenzgebiete der Wissenschaft IMAGO MUNDI. M. studierte an den Universitäten Roms Philosophie, Theologie und Physik, die er jeweils mit dem Doktorat abschloss. 1939 … Weiterlesen

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Maske

Mittel zur temporären Veränderung des körperlichen Erscheinungsbildes. Vor allem das Aussehen des Gesichts, als hervorstechendes Erkennungsmerkmal des Menschen, lässt sich durch Maskierung verändern oder verbergen. So wurden an der Maskierung einerseits Lust und Laster der Verstellung und der Verbergung, wie … Weiterlesen

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Maskelyne, John Nevil

(1839-1917), englischer Taschenspieler, der sich vor allem um die Entlarvung betrügerischer physikalischer Medien und die Nachahmung ihrer Tricks bemühte. Er rühmte sich, die Entfesselungen der Davenport-Brüder als Betrug entlarvt zu haben, und betronte wiederholt, dass sich Gelehrte besonders leicht täuschen … Weiterlesen

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Maskin

In der akkadischen Mythologie die sieben Engel der Hölle, sie sind die Söhne des Unterweltgottes Nergal. Als Unterweltgestirn symbolisieren sie den Winter und versuchen, das Kommen des Frühlings zu verhindern. Sie stören den Lauf der Planeten und rufen Sonnen- und … Weiterlesen

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Maskottchen

> Amulett.

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Maslow, Abraham Harold

(* 01.04.1908 Brooklyn, New York City; † 08.06.1970 Menlo Park, Kalifornien), US-amerikanischer Psychologe, gilt als ein Gründervater der Humanistischen Psychologie, führte den Begriff Positive Psychologie ein. M. war das älteste von sieben Kindern jüdisch-ukrainischer Immigranten. Seine Kindheit beschreibt er als … Weiterlesen

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Mason, Rufus Osgood

(* 22.01.1830 Sullivan, New Hampshire; † 11.05.1903 New York City), Arzt, Chirurg, Lehrer, ein früher Forscher auf den Gebieten der Parapsychologie und Hypnotherapie. M. promovierte 1869 in Medizin und arbeitete anschließend als Arzt in New York City. In seinen Veröffentlichungen … Weiterlesen

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Massenpsychologie

Teilgebiet der Sozialpsychologie, beschäftigt sich mit dem Verhalten von Menschen in Menschenansammlungen, bei denen es oft zu überraschendem und irrational anmutendem Verhalten kommen kann, beispielsweise zur Auslösung einer Panik aufgrund eines eher unbedeutenden Anlasses. Die Menschenmenge kann dabei ein Eigenleben … Weiterlesen

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Mäßigkeit

(Lat. temperantia, Ausgeglichenheit), im Tarot die Karte des Großen Arcanums, auf welcher der Erzengel Raphael dargestellt ist, der mit einem Fuss in einem Fluss (Element Wasser), mit dem anderen auf dem trockenen Ufer (Element Erde) steht. Bei ihm und ihm … Weiterlesen

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Mastema

(Hebr., Feindseligkeit), Name eines Engels, der eine ähnliche Funktion wie der Satan hat. Der jüdischen Überlieferung zufolge gehört er zu den gefallenen Engeln (Engelsturz), die sich mit den irdischen Menschentöchtern einließen und mit ihnen die Giganten zeugten. Als Gott diese … Weiterlesen

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Masters, E.L. Robert

Dr. phil. (* 04.01.1927; † 27.07.2008 Ashland, Oregon), US-amerikanischer Pionier der Bewusstseinsforschung (veränderte Bewusstseinszustände, esoterische Psychologie, Sexualpsychologie u.a.), verheiratet mit der Schriftstellerin Jean Houston, mit der er die Foundation of Mind Research in Manhattan, New York, gründete, Forschungs- und Vortragsreisen … Weiterlesen

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Mata Aruha

Intensive Vorstellungen von Angst und Freude können tiefgreifende Reaktionen hervorrufen, die unter gewissen Umständen sogar zum Tod führen, wie die Tragödie der Maori-Frau Mata Aruha eindrucksvoll bezeugt. Sie übte als einfache Dorffrau Kritik an der Familie des Priesters Koro Tuna … Weiterlesen

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Materia medica

1. Zusammenfassende, homöopathische Bezeichung für alle Symptome aus Arzneimittelprüfungen und klinischen Beobachtungen, geordnet nach Arzneimitteln; 2. Historische Bezeichnung für Textsammlungen über die Wirkung von zu Heilzwecken verwendeten Substanzen. Der lateinische Begriff „Materia medica“ fand international bis in das 20. Jh. Verwendung … Weiterlesen

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Materia prima

Auch prima materia (lat., „erste Materie“, Urstoff, Urmaterie). Der Begriff stammt von Aristoteles, nach dessen Lehre die konkreten materiellen Dinge durch Materie (hyle) und Form (morphe) konstituiert seien (sog. Hylemorphismus). Der Begriff war insbesondere in der Scholastik von Bedeutung und … Weiterlesen

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Materialisation

Bei einer M. werden mediale „Substanzen“ oder „Kräfte“ bis zu sichtbaren und fotografierbaren Gestalten „verdichtet“, die einem Gesicht, einer Büste oder einem ganzen Menschen mitunter genau gleichen. Ob es sich dabei um eine Formung durch das mediale Unterbewusste handelt (Ideoplastie) … Weiterlesen

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Materialisationsmedium

(Lat. materia, Stoff), meist in Séancen auftretendes paranormales Phänomen, wobei durch psychischen Impuls seitens des Mediums und der Sitzungsteilnehmer (animistische Deutung) bzw. durch die ,Verstofflichung‘ sich manifestierender Geistwesen (spiritistische Deutung) körperhaft geformte Gestalten als Teil- oder Vollmaterialisationen zustande kommen. Nach … Weiterlesen

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Materie

Universale Substanz, die als Träger aller Eigenschaften angesehen wird und im Raum mehr oder weniger gleichmäßig mit verschiedener Dichte verteilt ist; Inbegriff der Körperlichkeit und Undurchdringbarkeit, in der neueren Physik jedoch auch bloßer Name für Punkte eines Feldes. Lit.: Metzler … Weiterlesen

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Materielle Radiästhesie

Untersucht materielle Objekte wie Minerale, Metalle, Pflanzen oder die Körper von Lebewesen. Sie geht davon aus, dass allen physikalischen Objekten Schwingungen zugrunde liegen und diese vom Rutengänger oder Pendler erfasst und differenziert werden können. Lit.: Schneider, Reinhard: Radästhesie, Geomantie, Naturwissenschaft: … Weiterlesen

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Mathemagie

> Maack, Ferdinand.

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Mather, Cotton

(* 12.02.1663 Boston, Massachusetts Bay Colony; † 13.02.1728 ebd.), puritanischer Theologe, kongregationalistischer Geistlicher, Gelehrter und Autor; intellektuell und politisch eine der bedeutendsten Persönlichkeiten der dritten englischen Siedlergeneration in Neuengland. Sowohl der griechischen als auch der lateinischen Sprache mächtig, begann M. … Weiterlesen

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Mathers, Moina

(1865-1928), französische Okkultistin, verh. mit Samuel L. MacGregor Mathers, Schwester von Henri Bergson; übernahm nach dem Tod ihres Mannes die Leitung des Alpha-Omega-Tempels des Hermetischen Ordens der Goldenen Dämmerung und wurde zu einer Rivalin von Dion Fortune, deren Anschuldigungen ihr … Weiterlesen

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Mathers, Samuel Liddell MacGregor

(* 08.01.1854 West Hackwey, London; † 20.11.1918 Paris), engl. Okkultist und Magier, aus einer schottischen Familie in Londonend stammend, einer der Gründer des G.D.O. (Golden Dawn Order, Orden der Goldenen Dämmerung), Ordensname „Deo duce comite ferro“, Kabbalist, literarischer Führer der … Weiterlesen

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Matres

Eine Art Muttergottheiten, die im römischen Gallien, in Britannien und im Rheinland zu zweit oder dritt nebeneinander sitzend dargestellt wurden, mit Körben voller Früchte oder einem Füllhorn auf ihrem Schoß. Die mittlere Gestalt birgt manchmal ein Wickelkind. Ihre Verehrung war … Weiterlesen

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Matrix

Der Schoß (Mutterleib); im alchemistischen Sinn ein Ort, in dem die Dinge zur Reifung kommen. Demgemäß verlangt jeder Körper, ob Stein, Tier, Mensch, Pflanze usw., zu seiner Formbildung eine „Matrix“. Der Begriff wird auch im Sinne von Teufelsfestung und Götze … Weiterlesen

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Matronenkult

Die Verehrung von Matronen (Matronae, auch Matres, Matrae) ist ein Phänomen, das vorwiegend auf Oberitalien sowie den römisch besetzten Teil von Germanien, Oberitalien und Ostgallien während der römischen Kaiserzeit beschränkt war. Über ihn wissen wir nur durch Inschriften auf Weihesteinen, … Weiterlesen

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Matsya

(Skrt. matsya m., Fisch), ein mythischer Fisch im Hinduismus und der erste Avatara des Gottes Vishnu. Nach verschiedenen Erzählungen in den Puranas schläft der Gott Brahma nach Ende eines Schöpfungszyklus bis zum Beginn des folgenden Zyklus 4320 Millionen Jahre lang … Weiterlesen

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Mattei, Cesare

(* 11.01.1809 Bologna; † 03.04.1896 Grizzana Morandi), italienischer Adeliger, Literat, Politiker, Homöopath und bekannter Wunderheiler des 19. Jahrhunderts, Begründer der Elektrohomöopathie. 1859 richtete sich M. im Turm eines aus dem 12. Jh. stammenden Kastells ein Laboratorium ein. Er behauptete, aus … Weiterlesen

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Matteo Carreri

(* 1420 Mantua; † 05.10.1470 Vigevano/Lombardei), Dominikaner, sel. (Kultbestätigung 1742, Fest: 5. Oktober); Stigmen, Körper unverwest, Grab in der Kirche S. Pietro, Vigevano. 1482 erhielten die Bewohner Vigevanos von Papst Sixtus IV. das Recht, Pater Matteos in der Liturgie zu … Weiterlesen

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Mattiesen, Emil

(* 24.01.1875 Dorpat/Estland; † 25.09.1939 Rostock), Dr. med., Augenarzt, Philosoph, Komponist, Parapsychologe, klassischer Vertreter der spiritistischen Hypothese für viele paranormale bzw. mediumistische Phänomene. M.war der Sohn von Emil Karl Johann Mattiesen (1835-1888), Hauptschriftleiter und Stadtrat von Dorpat, und dessen Frau … Weiterlesen

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Maturin, Charles Robert

(* 25.09.1780 Dublin; † 30.10.1824 ebd.), irischer anglikanischer Geistlicher und Verfasser von Schauerromanen und -schauspielen. Mit seinem Hauptwerk Melmoth the Wanderer (dt. 1822) legte er einen Schauerroman vor, den die Kritik als den besten seiner Gattung bezeichnete. Besonders beachtenswert ist, … Weiterlesen

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Maugham, William Somerset

(* 25.01.1874 Paris; † 16.12.1965 St. Jean/Cap Ferrat), englischer Schriftsteller; Studium der Medizin in Heidelberg und London; lernte Eliphas Levi kennen, ebenso Aleister Crowley, der in seinem Roman Der Magier (Zürich 1957, Bern 1958) unter dem Namen „Oliver Haddo“ vorkommt. … Weiterlesen

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Maulbeerbaum

(Morus spp.), Pflanzengattung aus der Familie der Maulbeergewächse (Moraceae). In Europa war der M. schon zu Zeiten der Römer in allen wärmeren Regionen verbreitet. Sobald die Maulbeere auszuschlagen beginne, geschehe dies nach Plinius (XVI.25,41) mit solcher Wucht, dass man das … Weiterlesen

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Maulwurf

Ein bronzezeitliches, in Auvernier (Schweiz) gefundenes Tonidol (Schamtasche) weist auf eine frühe Verehrung des M.s als höheres Vegetationgsprinzip hin. Dass ein toter M. oder ein Fetisch aus seinen Körperteilen für Reichtum und Glück sorgen würde, hielt sich lange als Volksaberglaube. … Weiterlesen

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Maura von Troyes

(* Um 800 in Troyes, Frankreich; † um 850 ebd.), Mystikerin, Visionärin, Gabe der Wunder, Grab in der Kirche St. Martin in Troyes. M. war die Tochter eines einflussreichen Adeligen und führte ein zurückgezogenes Leben. Sie bekehrte ihren Vater zum … Weiterlesen

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Mauresken

> Arabesken.

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Maurina, Zenta

(* 15.12.1887 Lejasciems, Lettland; † 25.04.1978 Basel, Schweiz), Schriftstellerin, Essayistin, Übersetzerin. Ihr Vater, Dr. med. Robert Maurins, war lettischer Kreisarzt, ihre Mutter Melanie Maurina, geb. Knappe, war in St. Petersburg zur Pianistin ausgebildet worden. Mit fünf Jahren erkrankte M. an … Weiterlesen

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Mauritius, Gernot

(1921-2004), Dipl.-Ing., Prof. em. der Fachhochschule Konstanz für Baustoffkunde und Betontechnologie, befasste sich bei der Untersuchung von Baustoffen und Bauschäden auch mit der Frage des Lebens und Wohnens. Die Grundlage seiner Heim-Haus-Betrachtung bilden Material- und Energieaustauschfragen. Jedes Individuum ist Teil … Weiterlesen

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Maus

Volkstümliche Bezeichnung von Hausmaus (mus musculus) und Feldmaus (mus agrarius). Der Name des Nagers ist einer der wenigen gemein-indogermanischen Tiernamen. In Indien und Ägypten war die M. ein Symbol der Nacht, wobei die Spitzmaus von den Ägyptern ‒ im Gegensatz … Weiterlesen

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Maximilien

Sachverhalt: Sr. Maximilien, geb. 1858, lebte zur Zeit der Heilung am 20. Mai 1901, im Alter von 43 Jahren, im Kloster der Schwestern Unserer Lieben Frau von der Hoffnung in Marseille (Frankreich). Sr. Maximilien zog sich den Keim ihrer Krankheit … Weiterlesen

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Maxwell, Joseph

(1858-1915), Arzt, Jurist; bedeutender Medienforscher. Von einem Medium in Limoges enttäuscht, begann er das Studium der Medizin in Bordeaux, um mediale Phänomene besser verstehen zu können. Ein Freund namens Meurice erwies sich als telekinetisches Medium, das er bei guten Lichtverhältnissen … Weiterlesen

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Maxwell, William

(17. Jh.), schottischer Arzt und Okkultist, der während der Pestzeit 1665 in London lebte und die Leichenverbrennung empfahl. Seine einzige erhaltene Schrift ist Medicina magnetica, in der er als Vorläufer Franz Anton Mesmers auftrat. W.: Medicina magnetica: or, The rare … Weiterlesen

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May, Karl

Eigentl. Carl Friedrich May (* 25.02.1842 Ernstthal; † 30.03.1912 Radebeul), vielgelesener deutscher Schriftsteller, dessen Werk und reich belegte Biografie mehrfach Gegenstand psychoanalytischer und analytisch-psychologischer Studien waren. Bekannt wurde er besonders durch seine sog. „Reiseerzählungen“, die er rückblickend allegorisch verstanden wissen … Weiterlesen

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Maya

Mittelamerikanische Stämme im südlichen Mesoamerika (Südmexiko, Guatemala, Honduras, Belize, El Salvador). Wichtige Anfangsimpulse für die Entwicklung einer Hochkultur erhielt die Maya-Bevölkerung durch den Einfluss der olmekischen Zivilisation, die den Nachfolgekulturen spezialisierte und verfeinerte Kulttechnologien (Monumentalarchitektur, Techniken der Keramikherstellung, der Bildhauerkunst … Weiterlesen

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Maya-Kalender

Der am weitesten entwickelte Kalender der mesoamerikanischen Ureinwohner. Die Entwicklung geht mindestens auf das erste Jahrtausend vor Christus zurück und weist drei verschiedene Kalenderzyklen auf: Haab: Kalender, mit dem die Maya ein Sonnenjahr in 18 Monate mit jeweils 20 Tagen … Weiterlesen

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Maya-Kraft

(Skrt., Zauberkraft). Bis zu den mittleren Upanishaden wird unter M. die Zauberkraft der Götter oder deren Widersacher verstanden, ein universales Prinzip der Vedanta-Philosophie, die Grundlage von Denken und Materie. M. ist die Kraft Brahmans und untrennbar mit ihm verbunden. M. … Weiterlesen

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Mayavi-Rupa

(Skrt., „Gedankenkörper“), höhere, astral-mentale Form, die gelegentlich auch mit der Erscheinung des Doppelgängers in Zusammenhang gebracht wird; eine Person, die als Mittler zwischen Menschen und Geistern auftritt. Lit.: Werner, Helmut: Lexikon der Esoterik. Wiesbaden: Fourier, 1991.

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Maymon

> Amaimon.

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Maynard, Henrietta Colburn

(1841-1892), bemerkenswertes amerikanisches Trancemedium (ab l856); gab in der Zeit des Bürgerkriegs mehrere private Séancen in Washington vor prominenten Teilnehmern, darunter auch Abraham Lincoln und dessen Frau. In einer Séance 1863 bewirkte M. mit einem anderen Medium, dass sich ein … Weiterlesen

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Mazzeba

(Hebr. masseba). Große, häufig eiförmige Steine, welche die Anwesenheit eines Gottes markieren (Präsenzmarker, nicht Steinkult) sollten, waren in der Bronzezeit im Vorderen Orient und im östlichen Mittelmeer verbreitet. Manchmal wurde behauptet, sie seien vom Himmel gefallen, womit aber nicht gesagt … Weiterlesen

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Mazzikin

In der hebräischen Dämonologie Bezeichnung für eine Gruppe von Dämonen, die dem Menschen Schaden zufügen können. Der Talmud beschreibt sie als engelgleiche Geschöpfe, sie haben Flügel, können rasant große Strecken zurücklegen und besitzen Kenntnis von künftigen Ereignissen. Sie zeigen aber … Weiterlesen

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McConnell, Robert A.

(1914-2006), amerikanischer Physiker und Parapsychologe. 1914 in Pennsylvania geboren, studierte McC. am Carnegie-Institut für Technologie, 1935 Bachelor of Science in Physik, 1947 Dr. phil an der Universität von Pittsburgh; war als Physiker an der Naval Aircraft Factory (NAF) und am … Weiterlesen

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McDougall, William

(* 22.06.1871 Chadderton, Lancashire/Engl.; † 28.11.1938 Durham, N.C./USA), angloamerikanischer Psychologe, der sich um die akademische Etablierung der Parapsychologie verdient gemacht hat. McD. studierte von 1886 bis 1890 Naturwissenschaften in Manchester mit dem Schwerpunkt Geologie und von 1890 bis 1894 Medizin … Weiterlesen

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McHarg, James F.

Prof. Dr. (1917-2003), wirkte als Psychiater und Lektor für Klinische Psychiatrie an der Universität von Dundee in Schottland. Auf dem Gebiet der Parapsychologie befasste er sich vor allem mit dem Fragenbereich Psychiatrie ‒ Parapsychologie wie im Vortrag ,,An enquiry into … Weiterlesen

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McKenna, Briege

(* 1946 Newry/Irland), Ordensfrau, trat mit 15 Jahren bei den Klarissen ein. Sie besitzt das Charisma der Krankenheilung und hält weltweit Exerzitien für Priester. Als 18-Jährige litt sie an rheumatischer Arthritis, die Krankheit verschlimmerte sich in den folgenden Jahren. Am … Weiterlesen

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McKenzie, James Hewat

(* 11.11.1869 Edinburgh; † 29.08.1929 London), spiritistisch eingestellter parapsychologischer Forscher; Gründer des British College of Psychic Science (1920) in London zur Untersuchung der Frage des Fortlebens nach dem Tode und der medialen Trance. 1917-1920 befand sich McK. in den USA … Weiterlesen

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Mead, George Robert Stowe

(l863-1931), engl. Theosoph, Sekretär v. H.P. Blavatsky. Nach seinem Austritt aus der Theosophischen Gesellschaft gründete M. einen eigenen Zirkel mit der Zschr. The Quest (1909-1930), die sich mit Mystik, Philosophie und Religion befasste. W.: Fragmente eines verschollenen Glaubens. Leipzig, 1900 … Weiterlesen

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Mechthild von Hackeborn

Auch Mechthild von Helfta (* 1241 auf der Burg Helfta bei Eisleben; † 19.11.1299 im Kloster Helfta), Zisterzienserin, Mystikerin, Leiterin des Klosters von Helfta. Ihre Visionen wurden ab 1292 von ihren Mitschwestem aufgezeichnet (Liber specialis gratiae). M. wurde auch ohne … Weiterlesen

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Mechthild von Magdeburg

(* Um 1207 im Erzstift Magdeburg; † 1282 im Kloster Helfta), christliche Mystikerin. Mit 12 Jahren hatte M. ihr erstes mystisches Erlebnis. Mit ca. 20 Jahren zog sie wahrscheinlich nach Magdeburg, wo sie 40 Jahre als Begine lebte. Um 1250 … Weiterlesen

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Meder, David

(*1545 Osterfeld bei Naumburg; †1616 Nebra/Thüringen), luth.-protestant. Pastor in Nebra, Hofprediger der Grafen von Hohenlohe, Befürworter der Hexenverfolgung. W.: Acht Hexenpredigten, darinnen von des Teuffels Mordkindern, der Hexen, Unholden… . Leipzig (bei Apel), 1605.

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Medial

(Lat. medius, mittel; zu Medium), 1. wörtl.: die Eigenschaften und außergewöhnlichen Fähigkeiten eines „Mediums“ besitzend. Zugrunde liegt die Vorstellung der Mittlerfunktion zwischen diesseitigen Menschen und jenseitigen Geistwesen; 2. heute auch animistisch gebraucht als ‚die paranormalen Phänomene vermittelnd‘; in diesem Sinne … Weiterlesen

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Mediale Kunst

Die wesentlichen Charakterzüge dieser besonderen Kunstart sind folgende: Der Autor ist eine kunstfremde Person, die plötzlich zu malen oder zu zeichnen beginnt, ohne es gelernt oder auch nur gewünscht zu haben. Die Werke brauchen keine Verbesserungen und keine Streichungen; der … Weiterlesen

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Mediales Schreiben

Beim medialen Schreiben nimmt die medial veranlagte Versuchsperson einen Bleistift unmittelbar in die Hand und wartet darauf, dass ihr Arm zu Schreibbewegungen angeregt wird. Bei erfolgreichem Ablauf spürt sie nach einiger Zeit (die Minuten, Tage oder Wochen dauern kann) in … Weiterlesen

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Medialität

Vorliegen einer paranormalen, persongebundenen Fähigkeit oder Begabung in ihrer vielseitigen Wirkungsweise (z.B. Sprech-, Schreib-, Malmedialität). M. ist mit einem Ereigniskomplex verbunden, der sich sinngemäß von der Transzendenz her besser erschließt als von der Immanenz. Infolge des Ungenügens der immanenten Verstehenskategorien … Weiterlesen

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Medianimes Glied

Nach der Levitationstheorie W.J. Crawfords wird dem Medium während einer Séance eine gewisse Materiemenge entzogen, um daraus einen ‒ für das menschliche Auge meist unsichtbaren ‒ Träger für die Levitation zu bilden. Vgl. Cantilever, Pseudopodien. Lit: Crawford, W.J.: Experiments in … Weiterlesen

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Medicina magica

Die magische Praxis in der Medizin hängt mit den Vorstellungen zusammen, wie Krankheiten entstehen bzw. wodurch sie verursacht werden. Vor allem psychische Störungen wie Wahnsinn, Epilepsie, Impotenz usw., aber auch Fieber und Seuchen wurden häufig als Werk von Dämonen angesehen, … Weiterlesen

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Meditation

Die ureigenste Form des Protobewusstseins, Verinnerlichungsprozess durch das offene Gespräch mit und unter den Inhalten (Gedanken, Gefühle, Empfindungen) des Langzeitgedächtnisses in einem Zustand der Entspannung und des mehr oder weniger vollkommenen Sinnesentzugs (psychologisch), verbunden mit teilweisen Gesprächen mit dem Kurzzeitgedächtnis. … Weiterlesen

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Medium

(Lat., Mittler), eine aus dem Spiritismus in die Parapsychologie eingedrungene Bezeichnung für eine Person, durch die außergewöhnliche Phänomene zustande kommen. Zu unterscheiden: 1. parapsychologisch: sensitive, paranormal begabte Person; 2. spiritistisch: Person mit angeblicher Mittlerfunktion zwischen Lebenden und Toten, Diesseits und … Weiterlesen

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Medium, mechanisches

Sammelbegriff für Apparate, die nach spiritistischer Auffassung den „Jenseitigen“ den Kontakt zu uns erleichtern sollen. Schon Thomas Edison entwarf ein solches Gerät, das jedoch nur die physiologischen Reaktionen messen kann, die dann zu deuten sind, zumal ein direkter Beweis der … Weiterlesen

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Mediumismus

1. Praktisch-theoretische Beschäftigung mit den paranormalen Fähigkeiten der Medien; 2. Bezeichnung für die Phänomenik der Medien. Lit.: Zahlner Ferdiand: Zu Geschichte und Begriffen der Paranormologie. Grenzgebiete der Wissenschaft (GW) 63 (2014) 2, 103-131.

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Mediumistische Psychose

Psychische Störung, deren Bezeichnung auf den Psychiater R. Henneberg im Jahre 1919 zurückgeht und später durch die Psychologen Hans Bender und Johannes Mischo wieder aufgegriffen wurde. Die m. P. beschreibt eine Störung nicht organischen Ursprungs, die mit akustischen oder visuellen … Weiterlesen

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Mediumität

(Kunstwort zu Medium), Sammelbezeichnung für alle charakteristischen, d.h. phänomenspezifischen Äußerungen und Auswirkungen einer medialen Veranlagung oder Begabung. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon der Paranormologie. Abensberg: Verlag Josef Kral, 1972.

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Mediumwaage

Der Berliner Ingenieur Fritz Grunewald († 1925) hatte den für das Medium bestimmten Stuhl bei Sitzungen in seinem Laboratorium auf eine Waage gestellt, um so mögliche Gewichtsveränderungen feststellen zu können. Die Gewichtsschwankungen wurden automatisch durch einen Lichtstrahl registriert und auf … Weiterlesen

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Medizin, anthroposophische

Auch anthroposophisch erweiterte Medizin (von altgriech. ánthrōpos, Mensch, und sophia, Weisheit), ganzheitliche komplementärmedizinische Richtung, die aus einer „erweiterten Welt- und Menschenkenntnis“ auf der Grundlage der Anthroposophie Rudolf Steiners (1861-1925) auch die „ärztliche Kunst“, insbesondere die wissenschaftlich orientierte Medizin, erweitern will. … Weiterlesen

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Medizin, astrologische

Auch Astromedizin genannt; Bezeichung für ein medizinisches Vorgehen, bei der die Astrologie in Diagnostik und Therapie berücksichtigt wird. Lit.: Pschyrembel. Wörterbuch der Naturheilkunde. Berlin: de Gruyter, 1996.

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Medizin, ayurvedische

Ayurveda oder Ayurweda (skrt. āyurveda, Wissen vom Leben, von veda, Wissen) ist eine traditionelle indische Heilkunst, die als Heilmethode auch wissenschaftlich gelehrt und von der Bevölkerung großteils akzeptiert wird. Sie hat bis heute viele Anwender in Indien, Nepal und Sri … Weiterlesen

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Medizin, holistische

> Ganzheitsmedizin.

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Medizin, okkulte

Sammelbegriff für schulmedizinisch nicht anerkannte Heilverfahren, die astrologische Lehren, Farbtherapien, wissenschaftlich nicht nachweisbare Einflüsse, die z.B. von Steinen usw. ausgehen sollen, in die Behandlung miteinbeziehen. Lit.: Surya, G.W. (d.i. Demeter Georgievitz-Weitzer): Die natürlichen Heilmethoden vom okkulten Standpunkt betrachtet (= Band … Weiterlesen

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Medizin, sympathetische

Auf dem Sympathieprinzip beruhende Form des Okkultismus, die z.B. von Pendlern und Geistheilern ausgeübt wird, wobei zur Stellung von Ferndiagnosen von den betroffenen Personen kleine Proben (Haare, Blutflecken, Bilder usw.) benötigt werden. Diese „Materialmuster“ genügen in ihrer „Ähnlichkeit“ bzw. sollen … Weiterlesen

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Medizin, traditionelle chinesische

(TCM), auf vorbegrifflicher Naturerfahrung des alten China beruhende Heilkunde, deren Entstehung ca. 6.000 Jahre zurückliegt. Zu ihren Grundlagen gehören Vorstellungen wie jene von Yin-Yang als Zeithorizont und vom System der Fünf Elemente. Von der modernen westlichen Medizin unterscheidet sie sich … Weiterlesen

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Medizinbündel

Auch Medizinsack, der von den Medizinmännern Nordamerikas nach den Anweisungen ihres jeweiligen Schutzgeistes angefertigt wird, zumeist aus einem Tierfell besteht und alle notwendigen Ritualgegenstände wie Knochen, Steine, Glasperlen, Muscheln, Farben, Kräuter, Tabakspfeifen, Flöten usw. enthält. Lit.: Pschyrembel. Wörterbuch der Naturheilkunde. … Weiterlesen

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Medizinmann und Schamane

Die Therapie des Medizinmannes und des Schamanen erfolgt auf dem Weg der Ge- fühle und Affekte. Im Mittelpunkt steht hier die Beeindruckbarkeit (Suggestibilität) des Menschen. Es werden die affektiven Bereiche angesprochen, um von da aus die Gesamtheit des Individuums wieder … Weiterlesen

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Medjugorje

Die psychophysiologische Untersuchung 1998 der „Seher von Medjugorje“ stellte sich die Aufgabe, auf Fragen und Probleme hinsichtlich der sog. Ekstasen mit Visionen/Erscheinungen religiösen Inhalts der „Seher“ – Marija Pavlovic-Lunetti, Ivan Dragicevic, Vicka Ivankovic, Mirjana Dragicevic-Soldo, Ivanka Ivankovic-Elez und Jakov Colo … Weiterlesen

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Medjugorje, Seher von

Ab dem 24. Juni 1981 erschien sechs Kindern in Medjugorje (politische Gemeinde Citluk bei Mostar), Herzegowina, Maria als „Königin des Friedens“ (kraljevica mira) und rief zu Bekehrung, Gebet und Fasten auf. Anfangs wurden die Erscheinungen allen Kindern zuteil. Teilweise dauerten … Weiterlesen

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Medusa

Im griechischen Sagenschatz eine der drei grauenerregenden Gorgonen mit dem versteinernden „Medusenblick“. Im Gegensatz zu ihren Geschwistern galt sie als sterblich. Nachdem Poseidon sie geschwängert hatte, schlug Perseus ihr das Haupt ab und überreichte es der Göttin Athene, die es … Weiterlesen

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Meek, George W.

(* 1910 Springfield, Ohio; † 1999), Ingenieur der Klima- und Entsorgungstechnik, Transkommunikationsexperimentator, Autor, Mitglied der NewYork Academy of Scíences; 1934 Heirat mit Jeanette Duncan (†1990); 1977 Herausgabe seines Werkes Healers and the Healing Process über geistige Heilung. Auf dem l. … Weiterlesen

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Meergötter

So wurden all jene Götter genannt, die das Meer beherrschten, ihm enstammten oder darin wohnten (lat. dii marini). Oberste Herrscher waren Neptun und Amphitrite. Weiters zählten dazu Oceanus, Pontus und Thalassa; Venus als schaumgeborene Göttin; Nereus, Tethys, Proteus, Glaucus, die … Weiterlesen

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Meerjungfrauen

(Engl. mermaids), betörende Sagengestalten, meist als wunderschöne nackte Jungfrauen mit Fischschwanz dargestellt. Sie lebten angeblich in Palästen auf dem Meeresgrund, stiegen jedoch manchmal auf, um durch verführerischen Gesang und das Kämmen ihrer langen goldenen Haare die Fischer zu betören, die … Weiterlesen

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Meerloo, Joost Abraham Maurits

(* 14.03.1903 Den Haag, Niederlande; † 17.11.1976 Amsterdam), Psychiater und Psychoanalytiker. M. praktizierte über 40 Jahre lang Psychiatrie. Er arbeitete bis 1942 in den Niederlanden unter Nazi- Besatzung, als er, anstelle des jüdisch klingenden Abraham, den Namen Joost annahm, um … Weiterlesen

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Meerschweinchenweissagung

Wird von Heilern in Südamerika zur Diagnose von schwarzer Magie und psychosomatischen Erkrankungen bei Mensch und Tier angewandt. Männliche Tiere kommen bei Männern, weibliche bei Frauen zum Einsatz. Man hält Meerschweinchen für so empfindlich, dass sie alle nervlichen Krankheiten und … Weiterlesen

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Meeting case

Begegnungsfall, Begegnungserlebnis, charakteristisches Sterbebettphänomen, für das sich noch keine deutsche Bezeichnung eingebürgert hat. Gemeint ist damit das Erleben einer sterbenden Person von schon früher Verstorbenen, die ihm einmal nahestanden. In spiritistischen Kreisen wird dies zuweilen als eine Art Willlkommensgruß aus … Weiterlesen

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Mega Therion

(Griech.), das Große Tier; Pseudonym und Ordensname von Aleister Crowley im esoterischen Orden Goldene Dämmerung. W.: Crowley, Aleister: The Magical Diaries of To Mega Therion. Logos Aionos Thelema 93, 1923. St. Helier: Spearmen, 1979.

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Megalith

Unter diese Bezeichnung fallen drei Bauweisen: 1. Menhir (niederbretonisch men, Stein, und hir, lang), ein langer, zuweilen sehr hoher Stein, der senkrecht in den Boden gerammt ist; 2. Cromlech (von crom, Kreis, Krümmung, und lech, Ort), bezeichnet eine kreis- oder … Weiterlesen

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Megbe

Vom höchsten Gott ausgehende Lebenskraft in der Natur bei den Kongopygmäen, die insbesondere im Gruppenältesten konzentriert sein soll, der sie über die Vorfahren vom Totemtier erhielt. Seine außergewöhnliche Kraft strahlt auf die übrigen Gruppenmitglieder aus und findet sich in unterschiedlicher … Weiterlesen

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Meher, Baba

Eigentl. Merwan Shehariarji Irani, (* 25.02.1894 Poona; † 31.01.1969 Guruprasad, Poona/Indien), Guru und interreligiöser Weisheitslehrer, dessen Eltern Anhänger der iranischen Zoroastrischen Religion waren. Seine formale Bildung erhielt er 1913, als er als Collegestudent den weiblichen Guru Hazrat Babajan traf. 1922 … Weiterlesen

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Meier, Carl Alfred

(1905-1995), Schweizer Psychiater, Jungscher Psychologe und erster Präsident des C.G. Jung-Instituts in Zürich. Als Nachfolger von Carl Gustav Jung hatte M. ab 1949 den Lehrstuhl als Honorarprofessor für Psychologie an der Eidgenössischen Technischen Hochschule in Zürich inne. Sein großes Interesse … Weiterlesen

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Meister Eckhart

> Eck(e)hart, Meister.

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Meister Therion

(Pseudonym) > Crowley, Aleister.

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Meisterwurz

> Astranthium.

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Mela, Itala

(* 28.08.1904 La Spezia, Italien; † 29.04.1957), mystisch begnadete Benediktiner-Oblatin. Paranormales Phänomen: Unverweslichkeit. Am 21.11.1976 wurde M. zur „ehrwürdigen Dienerin Gottes“ erklärt. Ihr Leib ruht seit 1983 in der Krypta der Kathedrale Cristo Re in La Spezia. Am 10. Juni … Weiterlesen

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Melampus

(Griech., „Schwarzfuß“), Seher (7./6. Jh.), Heiler und Sühnepriester, seine Historizität ist nicht eindeutig belegbar. Nachdem ihm als Kind im Schlaf von Schlangen die Ohren gesäubert worden waren, soll er die Sprache der Vögel verstanden haben und konnte so weissagen. Er … Weiterlesen

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Melancholie

(Lat. melancholia, melancolia, altgriech. melancholía, „Schwarzgalligkeit“, aus melas, „schwarz“, und cholḗ, „Galle“). Nach der bis in das 19. Jh. in der europäischen Medizin vorherrschenden Humoralpathologie (Viersäftelehre) bezeichnet M. eine durch Schwermut bzw. Schwermütigkeit, Schmerz, Traurigkeit oder Nachdenklichkeit geprägte Gemütsstimmung, die in … Weiterlesen

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Melanesier

Bewohner der pazifischen Inselgruppen nordöstlich von Australien, genetisch mit den australischen Aborigines verwandt. Grundbegriffe ihrer Religion sind Mana und Tabu ‒ Qualitäten, die in ihrer Vorstellung unsichtbar existent, aber dennoch höchst wirksam sein können. Daneben ist die Religion der M. … Weiterlesen

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Melismos

In Konstantinopel kam es nach Überführung des Grabttuches Christi 944 zu einer neuen Form der Eucharistiefeier, Melismos (griech., der Zerteilte, Fraktion des Brotes) genannt. Man brachte dabei einen Leib Brot in einem Kelch (Kylix) in Form einer Schale mit einem … Weiterlesen

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Mellon, Annie Fairlamb

(Ca. 1850 bis ca. 1935), britisches Trancemedium (PK und ASW), das über ein halbes Jahrhundert Séancen abhielt, ohne je des Betrugs überführt zu werden. Ihre Fähigkeiten scheint sie von 1874 an entwickelt zu haben. 1875 wurde sie in Newcastle, England, … Weiterlesen

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Melloni, Anna

Geb. Rasmussen (1898-1983), dänisches Schreibmedium, das auch in Spiegelschrift mediale Durchgaben erhielt. Ihre Medialität trat erstmals im Alter von 12 Jahren auf ‒ ausgelöst durch Poltergeistphänomene, die auch experimentell hervorgerufen worden waren. Die medialen Phänomene wurden u.a. von dem Kopenhagener … Weiterlesen

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Mellor, Alec

(1907-1988), Rechtsanwalt in Paris, wurde bekannt durch höchst instruktive Bücher über die FM, in denen er für die Versöhnung zwischen der Katholischen Kirche und der FM eintrat. W. (Auswahl): Unsere getrennten Brüder, die Freimaurer. Graz [u.a.]: Styria, 1964.

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Melotherapie

Bedeutet in etwa „Krankenheilung durch Töne“. In seinem Buch Das Kind in der Tonkunst vom Arzt aus gesehen verweist der italienische Philosoph Giuseppe Mazzini (1805-1872) in einem sehr aufschlussreichen Kapitel auf den Einfluss der Musik auf den menschlichen Organismus. Dem … Weiterlesen

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Melothesie

Ein Zuteilungssystem im System des Makro-Mikrokosmos, demzufolge die Glieder des menschlichen Organismus (des Mikrokosmos) mit den Gliedern des unversellen Organismus (des Makrokosmos, also Planeten, Tierkreiszeichen) verbunden sind. Analoges gilt im Sinne der Signaturenlehre auch für die Entsprechungen von Pflanzen, Tieren, … Weiterlesen

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Memminger, Anton

(* 02.04.1846 Straubing; † 30.09.1923 Schonungen, Deutschland), Pseud. Oswald Stein, Verleger, antisemitischer Autor, Politiker und Journalist, der auch Themen wie Hexenwesen und Okkultismus in populärer Form behandelte. W.: Das verhexte Kloster nach den Akten dargestellt, Würzburg, 1904 (über die Reichshexe, … Weiterlesen

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Memphitische Theologie

Ein um 2040 v. Chr. entstandenes theogonisches System des ägyptischen Alten Reiches, demzufolge die Schöpfung mit Ptah-Nun und Ptah-Naunet, der männlichen und weiblichen Personifikation des Urwassers, begann. Der Pthah-Nun brachte allein durch sein Denken und sein Wort die Götterpaare Atum-Tefnut, … Weiterlesen

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Men Shen

Zwei chinesische Götter, die über Eingänge und Tore wachen. Einer von ihnen wird für gewöhnlich mit rotem oder schwarzem, der andere mit weißem Gesicht dargestellt. Sie tragen Waffen und magische Symbole, mit denen sie Häuser und Paläste schützen. Während der … Weiterlesen

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Menander

Ein aus Samaria stammender, in Antiochien wirkender Gnostiker (1. Jh.), den die Häresiologen einen Schüler des Zauberers Simon Magus nennen. Er soll seine Anhänger vorwiegend durch Zauberkünste beeindruckt und ihnen über die von ihm erteilte Taufe Unsterblichkeit versprochen haben. Außerdem … Weiterlesen

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Menat

War zunächst ein symbolhaltiges Schmuckstück, bestehend aus einer Halskette (mit mehreren zusammengefassten Perlenschnüren) und einem länglichen Abschlussstück. Als Attribut der Hathor stellte man es sich als von göttlichen Heilkräften erfüllt vor. Ein Tempelrelief zu Dendera zeigt, wie die Göttin dem … Weiterlesen

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Mendes-Bock

Ziegengestalt, in der sich der Teufel manifestieren soll. Der Bock hat bis zur Hälfte ein menschliches Äußeres, auf der Stirn ein auf den Kopf gestelltes Pentagramm sowie eine lodernde Fackel zwischen den Hörnern; er sitzt mit gekreuzten Beinen auf einem … Weiterlesen

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Menéndez, Josefa

(* 04.02.1890 Madrid; † 29.12.1923 Kloster Les Feuillants zu Poitiers), spanische Visionärin, Dienerin Gottes, Mystikerin. Als Schneiderin verdiente M. den Unterhalt für ihre kranken Eltern. Durch Kontakt mit dem Jesuiten Josè M. Rubio Peralta (heilig 2003) kümmerte sie sich seelsorglich … Weiterlesen

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Mēness

> Balten.

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Menetekel

Mene mene tekel u-parsin, Bezeichnung eines Warnrufes, die, König Belsazar, nach Dan 5,25, wie von Geisterhand geschrieben plötzlich an der Wand des Königspalastes von Babel erscheinen sieht und die von Daniel als für den König prophezeites Unglück gedeutet wird: „Gezählt, … Weiterlesen

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Menez de Silva, Amadeus

> Amadeus Johannes da Silva e Menezes.

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Meng, Heinrich-Otto

(* 09.07.1887 Hohnhurst; † 10.08.1972 Basel), deutsch–schweizerischer Arzt, Psychoanalytiker und Begründer der europäischen Bewegung der Psychohygiene. Während des Ersten Weltkriegs wurde M. von 1915 bis 1918 als Militärarzt eingezogen, wo ihn der Psychoanalytiker Karl Landauer auf die Psychoanalyse aufmerksam machte. … Weiterlesen

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Mengoli, Ettore

(* 1906; † 31.01.1981), Nachfolger von Prof. Ferdinando Cazzamalli als Präsident der Italienischen Gesellschaft für Parapsychologie und als Redakteur der Zeitschrift Metapsichica. M. befasste sich schon frühzeitig mit parapsychologischen Fragen, denen er sich nach seiner Pensionierung vollständig widmete. Er organisierte … Weiterlesen

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Menhir

(Niederbreton./kelt. men, Stein, hir, lang), hochragender Steinblock zum Gedenken an ein wichtiges Ereignis oder eine verstorbene Persönlichkeit, auch Monolith (griech. monos, einzeln, lith, Stein) genannt. Solche bis zu 20 m hohe Steine gehören wie die Dolmen, Ganggräeber, Galeriegräber und Steinkisten … Weiterlesen

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Menorah

(Hebr., Kandelaber), siebenarmiger Kerzenleuchter, der schon in frühester Zeit ein Symbol jüdischer Identität wurde. Hebräischen Schriften zufolge bildete die M. eine wichtige Ausstattung des Tabernakels in der Wildnis und des Tempels in Jerusalem. Nach Ex 25,40 gab Gott dem Moses … Weiterlesen

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Mensa Divinatoria

Bereits im Altertum bekannter Wahrsagetisch zur „Kontaktaufnahme mit Verstorbenen“. Tertullian (ca. 160-220) berichtet von Tischen, die dem Verkehr mit dem Jenseits dienten. Epidemisch wurde das Tischrücken in den USA nach den Vorfällen in Haus der Familie Fox in Hydesville am … Weiterlesen

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Menschen, elektrische

Personen, die allein durch ihre bloße Anwesenheit Fehlfunktionen oder gar Defekte in elektrischen Geräten auszulösen scheinen. Einige von ihnen leiden unter dem sog. Hochspannungssyndrom, häufig haben sie in ihrer Kindheit einen starken Stromschlag erlitten. Viele der Fälle zeichnen sich außerdem … Weiterlesen

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Menschenopfer

Waren die größtmöglichen Opferungen, bei denen Menschen im Rahmen eines religiösen oder anderen Kultes getötet wurden, weil die Gesellschaft glaubte, sich der Gottheit oder den magischen Kräften gegenüber auf diese Weise ihr Wohlergehen oder ihren Fortbestand sichern zu können. Während … Weiterlesen

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Mentale Imprägnation

Durch Nennung erhalten beispielsweise Zielkarten bei Experimenten eine neue Eigenschaft, die als Mental-Imprägnation bezeichnet wird und die durch die normale Sinnestätigkeit nicht erfasst werden könne. Der Gedanke der M. bringt auch Licht in andere Grenzphänomene, wie jene des ortsgebundenen Spuks, … Weiterlesen

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Mentale Kausalität

(Engl. mental causality), von Joseph Banks Rhine eingeführter Begriff, der eine relative Unabhängikeit des Geistes vom Raum-Zeitlichen postuliert und damit auch von der raumzeitlichen Kausalität, an deren Stelle eine eigene geistig-seelische Kausalität mit raum-zeit-freien endopsychischen Dominanten treten soll. Lit.: Bonin, … Weiterlesen

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Mentale Radiästhesie

Bezeichnet die Auffassung, dass die Bewegung des Pendels in der Hand des Pendlers nicht direkt durch Einwirkung von außen erfolge, sondern indirekt über das Unbewusste, über die besondere Aufmerksamkeit oder über den Pendler selbst. Man laboriert mit dem Unbewussten und … Weiterlesen

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Mentalsuggestion

Unterform der Telepathie, die in der Regel nur provoziert auftritt: die telepathisch übermittelte Suggestion. Lit.: Bonin, Werner: Lexikon der Parapsychologie. Bern: Scherz, 1976.

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Mentaltherapie

(Lat. mens, Verstand, Geist), Bezeichung von Formen der Heilung mit geistigen Kräften unter Einbezug von Ferndiagnose und Fernheilung. Lit.: Pschyrembel. Wörterbuch der Naturheilkunde. Berlin: de Gruyter, 1996.

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Meridiane

Treffender „Leitbahnen“, in der traditionellen chinesischen Medizin (TCM) 12 Kanäle, in denen die Lebensenergie (Qi) fließt. Jeder M. ist einem Funktionskreis (Organsystem) zugeordnet. Auf den M.n liegen die Akupunkte, die bei Akupunktur mit Nadeln, bei Akupressur mittels Fingerdruck behandelt werden. … Weiterlesen

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Meririm

In der Occulta philosophia des Agrippa von Nettesheim (1486-1535) der Fürst aller „Dämonen der sechsten Ordnung“. Diese seien tätig bei Gewittern, würden die Luft verderben, Pestilenz und andere Übel erzeugen. Zu ihnen gehören jene 4 Engel, denen laut Offb 7,1 … Weiterlesen

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Merkabah

(Hebr. merkabā, Thronwagen), Begriff der jüdischen Mystik, der auf die Thronwagenvision des Hesekiel anspielt (Ez 1,4-28). Hesekiel beschrieb den Thron Gottes als flankiert von vier geflügelten Lebewesen, auf augenbesetzen Rädern usw. Anleihen aus Mythologie und Astrologie sind unverkennbar. In Spätantike … Weiterlesen

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Merkur

Galt wie Hermes als Verbindungsmann zwischen Himmel und Erde, ebenso als Schutzpatron der Händler und Kaufleute. Vom Stamm seines Namens leiten sich die Wörter „merkantil“, „Kommerz“, „Merchandising“ und die für Geschäftsreisende gedachten „Mercure“-Hotels ab. In Rom errichtete man M. als … Weiterlesen

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Merlin

Keltischen Ursprungs (walisisch Myrddin), Zauberer und Weiser der Artus-Epik, erstmals überliefert um 1335 bei Geoffrey von Monmouth. Nach Albrecht von Scharfensbergs gleichnamigem mittelhochdeutschen Versroman (Ende 13. Jh.) trug der Zauberer M. seinem Sohn Artus auf, die Tafelrunde zu gründen. M. … Weiterlesen

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Mermet, Alexis

Abbè Mermet (1866-1937), kath. Priester und Pendler aus der Schweiz, Teleradiästhet, Pfarrer in Sedeilles, St. Prex, Jussy bei Genf bis zu seinem Tod. M. arbeitete entweder vor Ort oder über Fotos, Planskizzen und Geografiekarten. In der Schweiz und in Frankreich … Weiterlesen

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Mermeut

Auch Mermeunt oder Meremuth, Wetterdämon, meist zusammen mit dem Sturmriesen Fasolt genannt, wird in mehreren Wettersegen des 10.-12. Jahrhunderts als böser Geist und Urheber von Stürmen beschworen, besonders in Hagelsegen des 11. Jh. Herkunft und Ableitung des Namens sind umstritten. … Weiterlesen

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Merseburger Zaubersprüche

Zwei althochdeutsche Sprüche zur Befreiung Gefangener und gegen Fußverrenkung, die nach ihrem Auffindungsort in der Bibliothek des Domkapitels zu Merseburg benannt sind. Dort wurden sie 1841 von dem Historiker Georg Waitz in einer theologischen Sammelhandschrift des 9./10. Jahrhunderts entdeckt und 1842/1865 … Weiterlesen

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Merswin, Rulman

(l307-1382), Straßburger Kaufmann, geistlicher Schriftsteller, gehörte zu den sog. „Gottesfreunden“, einer kirchlichen religiösen Bewegung im Umfeld der Mystik des 14. Jh., Beichtkind Taulers. 1347 trennte er sich nach zweiter kinderloser Ehe von seiner Frau und lebte in Einfachheit und Buße. … Weiterlesen

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Merton, Thomas

(* 31.01.1915; † 10.12.1968) Trappistenmönch und Schriftsteller. M. wurde in Frankreich geboren ging aber in England zur Schule und in den USA auf die Universität, wo er nach einer turbulenten Jugend Katholik wurde. Am 13. Dezember 1941 trat er als … Weiterlesen

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Mertz, Bernd A.

(* 10.07.1924 Berlin; † 17.11.1996 Frankfurt/M.), Drehbuchautor, Schriftsteller, Numerologe, Astrologe. Er gilt heute als einer der führenden Vertreter der modernen Astrologie. In 50 Büchern und mehreren Artikeln befasste er sich mit astrologischen Themen. Er war verheiratet mit der Schauspielerin und … Weiterlesen

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Meru

Auch Sumeru (skrt., „Weltenberg“), steht nach altindischer kosmologischer Vorstellung im Zentrum des Universums und ist Treffpunkt bzw. Wohnort der Götter. Sowohl im Hinduismus als auch im Buddhismus ist die Vorstellung des M. gegeben, doch unterscheiden sich die darauf aufbauenden kosmologischen … Weiterlesen

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Merz, Agnellus

(* 1726 München, † 30.06.1784 ebd.), Augustiner-Eremit (OSA), Ordenstheologe, Exeget in München; Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften. Aus der Sicht der scholastischen Theologie seiner Zeit war er auch Befürworter der möglichen Existenz von Hexen. Gegen seine und des Benediktiners … Weiterlesen

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Merz, Blanche

(1919-2002). 1919 geboren, studierte M. in den 1950er Jahren als einzige Frau an der Züricher ETH Ingenieurwissenschaften und führte dann 25 Jahre lang gemeinsam mit ihrem Ehemann das größte Bauingenieurbüro in Lausanne. Ab 1951 arbeitete sie als Europaratsbeobachterin in Strassburg … Weiterlesen

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Meschenmoser, Maresa

(* 1923; † 15.10.1987), Mystikerin, Visionärin aus Ottobeuren, erhielt seit 1979 Einsprechungen Mariens; erblickte schon als Zehnjährige bei ihrer Erstkommunion ein vom Tabernakel ausgehendes Licht und hörte Jesus fragen: „Willst du mein Opferlämmchen werden?“ Ihrer Zustimmung folgte ein jahrzehntelanger Leidensweg … Weiterlesen

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Meskal-Bohnen

Nicht zu verwechseln mit Peyote, sind die dunkelroten Samen des Schnurrbaumgewäsches Sophora secundiflora, von deren halluzinogener Wirkung die Prärie-Indianer ausgiebig Gebrauch machten, um bei ihrem „Rote-Bohnen-Tanz“ visionäre Initiationserlebnisse hervorzurufen. M. finden den Zeremonien der Kiowa und Komantschen nach wie vor … Weiterlesen

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Meskalin

Dominierende Wirksubstanz des Peyote-Kaktus (Lophophora Williamsii), auch Peyotl genannt. Von der Wirkung her ist M. ein typisches Halluzinogen. Der stachellose, rübenförmige Kaktus wächst vor allem in Mittelamerika und wurde dort schon von den mexikanischen Ureinwohnern zu magischen Zwecken verwendet. Sie … Weiterlesen

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Mesmer, Franz Anton

(* 23.05.1734 Iznang bei Radolfzell am Bodensee; † 05.03.1815 Meersburg/Deutschland), Wiederentdecker des animalischen (Heil-)Magnetismus, des nach ihm benannten „Mesmerismus“ als Vorläufer des Hypnotismus. 1750-1760 Studium von Theologie, Philosophie und Jura, ab 1760 auch Medizin; 1766 Promotion zum Dr. med. an … Weiterlesen

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Mesmerische Streichungen

> Passes.

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Mesmerismus

Nach dem Arzt Franz Anton Mesmer (1734-1815) benannte Lehre von einem universalen Fluidum ‒ einer quasi-physikalischen ʽKraftʼ oder ʽEnergieʼ, die alle Lebewesen verbindet. (Krankheit wurde von Mesmer als Disharmonie, als Funktionsstörung des „Nervenfluidums“, verstanden.) Die „Mittheilung des Willens“ ‒ ʽTelepathieʼ … Weiterlesen

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Messalianer

Auch Massalianer (syr. mṣallyane, „betende Leute“), asketische Bewegung innerhalb der Kirche, die sich seit 350 von Mesopotamien her in Syrien, Armenien, Kleinasien und Thrakien verbreitete, noch im Mittelalter in den Bogumilen wieder auflebte und deren Mitglieder nach ihren Führern Adelphianer … Weiterlesen

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Mességué, Maurice

(* 14.12.1921 Colayrac-Saint-Cirq bei Toulouse; † 16.06.2017 Auvillar, Frankreich), Pflanzenheilkundler und erfolgreicher Autor. M. hatte Persönlichkeiten wie Jean Cocteau, Winston Churchill, Robert Schuman, Maurice Utrillo und Konrad Adenauer behandelt bzw. pflegte Umgang mit ihnen. „Meine Pflanzenmischungen stecken in Reagenzgläschen; über … Weiterlesen

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Messer

In zahlreichen Überlieferungen ein Symbol bedrohlicher Mächte, z.B. bei ägyptischen Unterweltsdämonen. In Ägypten durften die kultisch verwendeten M. nicht aus vom Menschen bearbeitetem Metall sein, sondern nur aus Stein. Das M. ist eine magische Waffe, es symbolisiert Abwehr und Unschädlichmachung. … Weiterlesen

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Messing, Wolf

(* 10.09.1899 Góra-Kavaleriya bei Warschau; † 08.11.1974 Moskau), einer armen jüdischen Familie entstammender russischer Bühnenmagier (Mentalist) polnischer Herkunft. Um seine Person und Tätigkeit ranken sich viele Geschichten und Legenden. So rühmte er sich, dass er andere Menschen telepathisch dazu bringen … Weiterlesen

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Met

Vergorenes Getränk aus Honig und Wasser, von den Römern aqua mulsa (Honigwasser) genannt, in der germanischen Mythologie Trank der Götter und Helden, dessen berauschende Wirkung verschiedentlich als Zeichen der Übertragung göttlicher Kräfte auf den Menschen gedeutet wurde. Lit.: Herder-Lexikon Symbole. … Weiterlesen

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Meta-Analyse

Klasse von statistischen Analysen, mit denen die Bedeutung und Wiederholbarkeit von Effekten analysiert wird. Lit.: Eisend, Martin: Metaanalyse (Sozialwissenschaftliche Forschungsmethoden; 8). Berlin: Rainer Hampp Verlag, 2014.

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Metagnomie

Auch Metagnomik, von dem französischen Philosophen Emile Boirac vorgeschlagener Ausdruck, der den Begriff „Hellsehen“ ersetzen sollte. In Anlehnung an Boirac schlug Hans Driesch den Begriff Metagnom (statt Medium) zur Bezeichnung eines Sensitiven vor. Lit.: Bonin, Werner: Lexikon der Parapsychologie. Bern: … Weiterlesen

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Metagraphologie

(Griech. metó, nach, hinter; gráphein, schreiben; lógos, Kunde). Im Gegensatz zur wissenschaftlichen Handschriftendeutung auf der Grundlage charakterologischer Ausdruckskunde wird in der M. die Handschrift der Untersuchungsperson vom Psychoskopisten als Induktor benutzt; syn. intuitive Graphologie (berühmtes histor. Beispiel: Raphael Schermann). Lit.: … Weiterlesen

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Metagyrten

> Agyrten.

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Metallbiegen

(Engl. metal bending). Dr. Heinz C. Berendt, Jerusalem/Israel, zeigte auf dem IX. IMAGO MUNDI-Kongress: Geheime Mächte: der Innenraum des Menschen, Innsbruck 15.-19. September 1982, in einem Film über eine begabte Versuchsperson im Metallbiegen, Ronny M. aus Israel, u.a. einen ganzen … Weiterlesen

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Metalle

Aus dem Erdinnern stammenden Metallen wurde eine geheimnisvolle Kraft zugeschrieben. So galt Eisen als Schutz gegen Dämonen, im Hufeisen hingegen als glückbringend. Andererseits hielt man die orendistische (innere) Kraft des Eisens und anderer M. für gefährlich, weshalb beim Altarbau die … Weiterlesen

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Metamorphose

(Griech. meta, nach; morphé, Gestalt, Form). Die Verwandlung von einer Gestalt in eine andere, von Mensch zu Tier, Pflanze, Stein oder umgekehrt sowie zwischen Menschlichem und Übermenschlichem gehört zum Regulären frühzeitlicher religiöser Erlebnisse bei den Naturvölkern und hat ‒ im … Weiterlesen

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Metaorganismus

(Griech. metá, nach, hinter), 1. paranormologisch: hypothetischer, feinstofflicher Organismus; syn: Astralleib, Aura, Ätherleib, Bioplasmakörper. 2. nach Lazar Freiherr von Hellenbach (1827-1887) die Seele. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon zur Paranormologie. Abensberg: Verlag Josef Kral, 1972.

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Metaphysik

(Griech. ta meta physika, „dasjenige nach der Physik“), philosophische Disziplin, die sich mit den über alle einzelnen Naturerscheinungen hinausgehenden Fragen des Seins beschäftigt. Sie fragt nach den ersten Gründen und letzten Zwecken allen Geschehens und ist somit höchste Disziplin der … Weiterlesen

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Metapsychiatrie

Interdisziplinärer Bereich von Forschung und Therapie, der das Grenzgebiet „zwischen Psychiatrie und Mystizismus“ untersucht, wobei Mystizismus ein Gebiet abdeckt, das über die Grenzen der Parapsychologie hinausgeht (Dean, S.R.). Lit.: Dean, S.R.: “Metapsychiatry“. Amer. Journal of Psychiatry (1973), Nr. 139.

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Metapsychik

(Frz. métapsychique), von Charles Richet 1905 in seiner ,Presidential Address‘ vor der SPR in London vorgeschlagener Terminus. Richet unterscheidet zwischen paranormalen Phänomenen subjektiver (= parapsychische) und objektiver (= paraphysikalische) Art. Der Begriff ist synonym mit Parapsychologie, Metapsychologie. Richet ging davon … Weiterlesen

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Metapsychologie

(Griech. meta, nach, hinter). Laut Gerard A. van Rijnberk (Les Metasciences, Paris, Adyar 1952) wurde der Ausdruck 1837 von Joseph von Görres (1776-1848) geprägt. Die M. führt über die normale Psychologie hinaus und schließt das ihr nicht mehr (oder noch … Weiterlesen

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Metatron

Auch Mattatron (lat. mētātor, Vermesser), hochrangiger Engel in der jüdischen und islamischen Mythologie, wird heute vor allem in der jüdisch-christlichen Esoterik verehrt. Im babylonischen Talmud findet M. an drei Stellen Erwähnung. Der Sohar bezeichnet M. als jenen Engel, der das … Weiterlesen

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Metelli, Michelina

Michaela von Pesaro (* um 1300 Farnetto, Pesaro, Italien; † 19.06.1356 ebd.), OFM. Mit 12 Jahren mit einem reichen Mann aus der Familie Malatesta verheiratet, wurde M. bereits mit 20 Jahren Witwe. Zunächst lebte sie ein luxuriöses Leben, doch nach … Weiterlesen

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Metempsychose

In Bezug auf das Fortleben nach dem Tode wurden im Verlauf der Geschichte drei wesentliche Konzepte ausgearbeitet: a) das Konzept der Metempsychose oder Transmigration der Seele des Toten in einen anderen lebenden Organismus, gleich welcher Herkunft; b) das Konzept der … Weiterlesen

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Meteor

Das Aufleuchten von Sternschnuppen, wenn sie als kleine Gesteins- oder Staubteilchen (ab ca. 0,1 mm Größe) in der Hochatmosphäre verglühen, sowie das Aufleuchten größerer Körper, die heller sind als die Venus, die sog. Feuerkugeln oder Boliden. M.e, die nur im … Weiterlesen

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Meteormantie

Wahrsagen aus Meteoren und Sternschnuppen. Lit.: Das große Buch der Magie: Handlesen, Wünschelrute, Biorhythmus, Graphologie, Hellsehen, Kartenlegen. München: Wilhelm Heyne, 3. Aufl. 1983.

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Meteorsteine

Auch Meteoriten, in die Erdatmosphäre eingedrungene gesteinsartige Körper aus dem Weltall. Man unterscheidet Steinmeteoriten, die im Wesentlichen aus basischen Silikaten bestehen; Glasmeteoriten, die wie Scherben aussehen, und Eisenmeteoriten, die hauptsächlich Eisen und Nickel enthalten. Beim Aufprall der M.e auf die … Weiterlesen

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Methoden, holographische

Sie wurden unabhängig voneinander in verschiedenen Teilen der Welt entwickelt. Es handelt sich dabei um empirische Methoden, die an der Basis der Erfahrung entwickelt wurden und ihre Rechtfertigung aufgrund der klinischen Erfolge gefunden haben. Ein charakteristischer Zug solcher Methoden ist … Weiterlesen

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Metis

(Griech., „kluger Rat“), in der griechischen Mythologie eine Okeanide und die erste Geliebte des Zeus. Philosophisch steht M. für den Scharfsinn, der als „praktisches, komplexes, implizites Wissen“ von den drei anderen Wissensformen, episteme, techne und phronesis, unterschieden wird. Nach der … Weiterlesen

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Metoposkopie

(Griech. metopon, Stirn), eine Form der Divination, der Voraussage des Menschenschicksals aus der Analyse der Stirnlinien in Bezug auf Sonne, Mond und Planeten. Vom Haaransatz an werden vier Hauptfalten unterschieden: Linea Saturni (Charakter), Linea Jovis (Ehre, Reichtum, Macht), Linea Martis … Weiterlesen

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Metzger, Hermann Joseph

Schrieb unter den Pseudonymen Peter Mano, Paragranus, Nemos, Tabacum), verheiratet mit Rosalie (1909-1972). Von F. L. Pinkus lernte er die Technik der Hypnose und trat unter dem Pseudonym Peter Mano als Bühnenmagier auf. Nach dem Tod von Pinkus und Alice … Weiterlesen

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Mewlewije

Eine der berühmtesten Sufi-Bruderschaften im Islam, deren Name von der türkisierten Form von Maulana (arab., „unser Meister“) abgeleitet ist, dem Beinamen des Gründers, des großen persischen Dichters Dschalal ad-Din Rumi († 1273). Dessen Sohn Sultan Walad orgsanisierte die Bruderschaft. Gegründet … Weiterlesen

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Meyfart, Johann Mattheus

(* 09.11.1590 Jena; † 26.01.1642 Erfurt), evangel. Theologieprofessor in Erfurt und Coburg, wo er Erfahrungen mit Hexenprozessen machen konnte. Kämpfer gegen den Hexenwahn und die Hexenverfolgungen seiner Zeit, scharfer Kritiker der Hexenprozesse und des damit verbundenen Unrechts (durch Folter erzwungene … Weiterlesen

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Meyrink, Gustav

Pseud. (* 19.01.1868 Wien; † 04.12.1932), recte Gustav Meyer, esoterischer (Roman-)Schriftsteller, Freimaurer, Dramatiker, nach C.G. Jung ein „visionärer Dichter“, Klassiker der phantastischen Literatur; Sohn des württembergischen Staatsministers Frh. von Varnbühler und der Schauspielerin Meyer; Bankier in Prag 1889-1902, stand 1902 … Weiterlesen

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Mezuzah

Schutzamulett. Im 14. Jh. forderte der Bischof von Salzburg ein Schutzamulett, eine Mezuzah, an, um es am Burgtor anbringen zu lassen. Der Salzburger Rabbi verweigerte ihm dies mit der Bemerkung, er könne ein Kultobjekt nicht derart profanieren lassen. Bei der … Weiterlesen

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Miami, Spuk von

Einer der bestdokumentierten Spukfälle in der Geschichte der Parapsychologie. Im Januar 1967 begannen in einem Scherzartikel- und Souvenirladen in Miami, Florida, plötzlich mehrere Warenstücke durch die Luft zu fliegen, wobei sie merkwürdige Bahnen zogen. Beobachter der Vorgänge, zu denen auch … Weiterlesen

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Miasma

(Altgriech.), bedeutet so viel wie übler Dunst, Ansteckung, Befleckung, Besudelung, Verunreinigung und bezeichnete vor allem eine durch faulige Prozesse in Luft und Wasser verursachte krankheitsauslösende Materie. Der Bedeutungsumfang des Begriffes ist nicht rein auf den biologisch-medizinischen Effekt der „Krankheitsübertragung“ (miasmatische … Weiterlesen

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Michael

M., dessen hebräischer Name „Wer ist wie Gott“ bedeutet, ist nach Daniel (10,13-21) einer der ersten Himmelsfürsten. Im 9./10. Jh. kommt das Motiv des Drachenkampfes auf. M. tötet das Symboltier Satans und wird zum Schutzpatron des Hl. Röm. Reiches Deutscher … Weiterlesen

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Michael de Sanctis

Miguel de los Santos, (* 29.09.1591 Vich, Spanien; † 10.04.1625 Valladolid), OST, Mystiker, hl. (1862, Fest: 10. April). 1603 Eintritt in den Konvent der Beschuhten Trinitarier in Barcelona, 1607 Profess bei den Unbeschuhten in Alcalá, 1608 in Pamplona. M. verrichtete … Weiterlesen

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Michael Psellos

(* 1017/18 als Konstantinos Psellos in Konstantinopel; † um 1078), byzantinischer Universalgelehrter, Philosoph, Jurist, Hochschullehrer und Geschichtsschreiber am Kaiserhof. Er trug den Ehrentitel Hypatos ton philosophon („Philosophenkonsul“). Um ihn vom byzantinischen Kaiser Michael II. Psellos zu unterscheiden, wird er auch … Weiterlesen

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Michael Scotus

(* Um 1180 in Schottland oder Irland; † um 1235), scholastischer Philosoph, Übersetzer, Mediziner, Alchemist und Astrologe, von Dante Alighieri als Magier beschrieben. Bekannt wurde der am Hof von Kaiser Friedrich II. tätige Scotus vorwiegend durch lateinische Übersetzungen von Avicenna … Weiterlesen

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Michaelis, Sébastien

(Ca. 1543-1618), Dominikaner, in den 1580er Jahren Vize-Inquisitor in Avignon, als solcher führte er eine Reihe von angeblichen Hexen der Verurteilung und dem Scheiterhaufen zu. Er wirkte auch in einem Fall von Besesssheit im Kloster von Aix mit. Seine Erfahrungen … Weiterlesen

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Michel, Anneliese

(* 21.09.1952 Leiblfing; † 01.07.1976 Klingenberg, Deutschland), angeblich „besessene“ Pädagogikstudentin aus Klingenberg am Rhein, die in Übereinstimmung mit Eltern und Priestern selbst der Auffassung war, besessen zu sein. In Wirklichkeit litt sie an Epilepsie und in der Folge an paranoider … Weiterlesen

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Michelet, Jules

(* 21.08.1798 Paris; † 09.02.1874 Hyères), frz. Historiker, Prof. am Collège de France, später Privatgelehrter, schrieb über die Geschichte der Französischen Revolution; Autor von Werken über die Kulturgeschichte der Hexe in ihrem verschiedenartigen Erscheinungsbild, je nach Vorkommen auf dem Land … Weiterlesen

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Micheli, Vittorio

Sachverhalt: Vittorio Micheli wurde am 6. Februar 1940 in Scurelle (Italien) geboren und am 1. Juni 1963 im Alter von 23 Jahren geheilt. Micheli war Gebirgsjäger und gerade einmal 22 Jahre alt, als er an der linken Hüfte und am … Weiterlesen

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Mictlán

(„Das, was unter uns ist“), eine der neun aztekischen Unterwelten und als soche Teil eines dreiteiligen Weltbildes, zu dem auch Tlaltícpac und Topán gehörten. M. war der Ort, an dem jene lebten, die eines natürlichen Todes gestorben waren. Bevor sie … Weiterlesen

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Midgard

Nach der germanischen Mythologie die Stätte, wo die Menschen wohnen, im Gegensatz zu Utgard befriedetes Land, das von den Göttern aus den Brauen des Urriesen Ymir geschaffen wurde. Umlagert ist M. von der Midgardschlange, der Erdumgürterin (Jörmundgandr), der mythischen Personifikation … Weiterlesen

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Midgardschlange

> Jörmungandr.

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Mifune, Chizuko

(* 17.06.1886 Kumamoto; † 19.01.1911), bekannte japanische Hellseherin. Von ihrem Schwager in Hypnose versetzt, wurde sie sich erstmals ihrer hellseherischen Fähigkeiten bewusst. Ihre paranormalen Fähigkeiten untersuchte der japanische Psychologe Tomokichi Fukurai sowohl in Kumamoto als auch in Kyoto und kam … Weiterlesen

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Mikroplethysmographie

Mechanische Aufzeichnung des Pulses auf Kapillarniveau, wurde von Dr. Roger Vittoz zur Messung der Empfindungen entwickelt, die er bei der Auflegung seiner Hand auf die Stirn seiner Patienten empfand. Inzwischen wurde die M. durch die Mikroplethysmoskopie im Labor des Centre … Weiterlesen

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Milarepa

(Tibet., etwa: „Mila, der das Baumwollgewand der Asketen trägt“), der wohl berühmteste Heilige Tibets (1052-1135). Nach schweren Prüfungen empfing er von seinem Meister Marpa die vollständigen Lehren der Māhamudrā und der Nāro Chödrug. Seine konsequente und beispielhafte Verwirklichung dieser Lehren … Weiterlesen

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Milch

Wie in kosmogonischen Mythen die Kuh zum Ursprung gehört, so auch die Milch. Einer indischen Überlieferung zufolge war die Welt am Anfang ein Milchmeer, aus dem durch Drehen der Weltachse Tiere und Menschen hervorgingen. Als erstes Nahrungsmittel des Neugeborenen ist … Weiterlesen

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Milchhexen

Wenn Kühe wenig oder gar keine Milch mehr gaben, glaubte man, eine Hexe habe sie in zauberischer Manier bereits gemolken. Eine solche Hexe nannte man „Milchhexe“. Der „Hexenhammer“ beschreibt diesen Milchdiebstahl folgendermaßen: „Die Hexen stoßen ein Messer in die Wand, … Weiterlesen

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Milchopfer

Milch findet man bei Hirtenvölkern als reines Geschenkopfer, wo sie als die natürlichste Gabe angesehen wird, die man der Gottheit bieten kann. Sie wird in diesem Zusammenhang auch als Träger magischer Kraft und Zauberkraft zur Stärkung und zur Beeinflussung des … Weiterlesen

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Milchstraße

(Griech. galaxias; gala, Milch). Seinen Namen hat der breite Sternengürtel um die Himmelskugel von der griechischen Mythologie. Laut einer Version drückte Rhea zum Beweis ihrer Mutterschaft aus ihrer Brust die Milch, die in weitem Bogen über den Himmel spritzte. Nach … Weiterlesen

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Millenarismus

(Lat. millenium, Jahrtausend; paralleler Begriff: Chiliasmus (griech. chilias, Tausend), Vorstellung von einem Tausendjährigen Reich am Ende der Zeiten, das dem Weltgericht und einer neuen Schöpfung vorausgeht. Die Lehre entstand in der jüdischen Apokalyptik, wo zwei Endzeiterwartungen nebeneinander existierten: 1. Die … Weiterlesen

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Mimikry

In der Biologie wird darunter eine Form der Nachahmung visueller, auditiver oder olfaktorischer Signale verstanden, die dem Nachahmer bzw. Fälscher durch die Täuschung des Signalempfängers Vorteile einbringt. In der Psychologie bezeichnet M. das Phänomen, dass Menschen andere Personen unbewusst und … Weiterlesen

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Mimikry-Geräusche

(Engl. mimicry, Nachahmung; griech. mimesis), paranormal entstehende, spukhafte Geräusche, die als Nachahmung menschlicher oder tierischer Tätigkeit wahrgenommen und ‒ in spiritistischer Deutung ‒ der Anwesenheit von Verstorbenen zugeschrieben werden; z.B. Geldzählen nach Todesfällen geiziger Personen. Lit.: Zahlner, Ferdinand: Kleines Lexikon … Weiterlesen

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Mimir

Wesen der nordischen Mythologie, das eine der Quellen unter dem Weltenbaum Yggdrasil hütet. Sein Wissen, seine Weisheit und Gabe der Weissagung sind so berühmt, dass selbst Odin eine enge Bindung zu ihm pflegt, um seinen Rat zu erlangen. In der … Weiterlesen

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Min

Ägyptischer Fruchtbarkeitsgott, dessen Werk Begattung und Zeugung sind und der den Bereich männlicher Fruchtbarkeit ikonografisch zum Ausdruck bringt. Nach ca. 2000 v. Chr. wurde seine Ikonografie mit Amun geteilt. Als Erd- und Vegetationsgott ist M. Spender der Nahrung und aller … Weiterlesen

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Minerva

Italische Göttin, die möglicherweise über die Etrusker nach Rom kam und von diesen als Menrva verehrt wurde. Seit dem Ende des 3. Jh. v. Chr. setzte man sie der griechischen Athene gleich. Neben ihrer Funktion als Schutzgöttin Roms war M. … Weiterlesen

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Ming

1. (Chin., lichttragend) taoistische Erleuchtung. Nach Lao-Tzu wird diese durch Erkenntnis und Akzeptanz der Tatsache erlangt, dass alle Dinge zu ihrer eigentlichen Wurzel (Fu) zurückkehren. Das heißt, nach dem Tao zu leben, als Rhythmus und Wiederkehr. 2. Das Mandat des … Weiterlesen

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Minkowski-Welt

Auch Minkowski-Einsteinsche Welt, die Welt als vierdimensionales Raum-Zeit-Kontinuum. (Der Mathematiker Hermann Minkowski, 1864-1909, schuf mit seinen Schriften Raum und Zeit (1908) und Zwei Abhandlungen über die Grundgleichungen der Elektrodynamik (1910) die mathematischen Voraussetzungen der speziellen Relativitätstheorie.) Diesem Raum-Zeit-Kontinuum möchte der … Weiterlesen

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Minnetrinken

M. aus geweihten vollen Hörnern stellte einen germanischen Kultbrauch zu Ehren Verstorbener wie auch der Götter dar. In christlicher Zeit ging der Brauch in den Kult Christi und seiner Heiligen über. Man trank z.B. Johannesminne wie man früher Götter-Minne getrunken … Weiterlesen

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Minomantie

Wahrsagen nach dem Geburtsmonat eines Menschen. Die Bezeichnung ist eine willkürliche Neubildung nach einem alten Muster. Lit.: Merlin, Hans: Das große Buch Buch der Wahrsagekunst. Berlin: Steinitz, 1925; Hansen, Joseph: Zauberwahn, Inquisition und Hexenprozess im Mittelalter und die Entstehung der … Weiterlesen

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Minotaurus

(„Minos-Stier“), menschenfressendes Ungeheuer in Gestalt eines Mischwesens aus Menschenleib und Stierkopf, hervorgegangen aus einer Verbindung von Pasiphaë, der Gattin des Minos, und dem Stier des Poseidon aus der Herde des Königs; wurde von Minos im Labyrinth gefangengehalten und schließlich von … Weiterlesen

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Minze

(Mentha spp.), aus der Familie der Lippenblütler (Lamiaceae). Im alten Ägypten behütete ihr Duft den verstorbenen Pharao auf dem gefahrvollen Weg ins Jenseits. Im antiken Griechenland trug das Brautpaar Minzekränze als verlässlichen Beistand. Sowohl Griechen als auch Römer rieben bei … Weiterlesen

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Mirabelli, Carlos/Carmine

(* 02.01.1889 Botucatú, Sāo Paulo/Brasilien; † 30.04.1951), Sohn italienischer Einwanderer, kaufmännischer Angestellter, gilt als eines der größten physikalischen Medien, obwohl selbst in parapsychologischen Kreisen umstritten. Nach dem frühen Tod seiner Eltern erwachten bei M. ab dem 22. Februar 1914 paranormale … Weiterlesen

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Mirakelbuch

Sammlung von Wunderberichten, die sich meist auf einen bestimmten Heiligen beziehen, dem die gesammelten Wunder zugeschrieben werden, oder auf einen Wallfahrtsort, zu dem sie in Beziehung stehen. Die literarische Gattung lässt sich in der Geschichte des Christentums bis in die … Weiterlesen

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Mirin, Dajo

Pseud. für Arnold Gerrit Johannes Henske (* 06.08.1912 Rotterdam, † 26.05.1948 Winterthur, Schweiz), holländischer Fakir, Künstler für bizarre Schauspiele, von Beruf Grafiker. M. ließ sich öffentlich von Floretten und Degen durchbohren, spürte dabei offenbar keinen Schmerz und es floss auch … Weiterlesen

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Mirjam von Abellin

Mirjam Baouardy (* 05.01.1846 Iblin (Abellin) in Galiläa; † 26.08.1878 Bethlehem), heilig (17.05.2015, Fest: 26. August), stigmatisierte arabische Karmelitin, Mystikerin. Ihr unstetes Leben war von Leiden aller Art, aber auch von außerordentlichen mystischen Gnaden gekennzeichnet. M. entstammte einer katholischen Familie … Weiterlesen

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Mirjana Dragicevič-Soldo

> Medjugorje, Seher von.

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Mischo Johannes

Prof. Dr. (* 08.08.1930 Haustadt/Saar; † 16.08.2001 Freiburg), Leiter der Abteilung für Psychologie und Grenzgebiete der Psychologie am Psychologischen Institut der Universität Freiburg und des von Prof. Dr. Dr. Hans Bender gegründeten „Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene e.V.“. … Weiterlesen

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Mischphänomen

Amalgamierung zweier Ereignisstränge in der paranormalen Wahrnehmung: Eigenschaften von Gegenständen werden vertauscht, verschiedene Formen der ASW kombiniert u. Ä. m. Lit.: Bonin, Werner: Lexikon der Parapsychologie und ihrer Grenzgebiete. Bern: Scherz, 1976.

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Mischtelepathie

Mischen von Telepathie und Hellsehen. M. ist in jenen Fällen gegeben, wo ein mehr oder weniger großer Einschlag von Hellsehen möglich ist. Dieser Einschlag kann sehr groß sein, bis hin zu Fällen, in denen die Außersinnliche Erfahrung (ASE) ausschließlich auf … Weiterlesen

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Mischwesen

Mischgestaltige Wesen, deren äußeres Erscheinungsbild teils von tierischen, teils von menschlichen Formen geprägt ist. Wenngleich z.B. Götter bevorzugt in Menschengestalt dargestellt werden, lassen sich Abweichungen feststellen durch: ‒ die Multiplikation von Körperteilen (Mehrköpfigkeit, Vielarmigkeit), ‒ die Vermischung der Geschlechter (Androgynität), … Weiterlesen

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Mises, Dr.

> Fechner, Gustav Theodor.

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Mishipizheu

Die in Seen und Flüssen lebende, gehörnte Schlange der Ojibwa, einer zum Anishinabe-Volk gehörenden Ethnie in Nordamerika. In der Ojibwa-Kultur spielt M. eine bedeutende Rolle und wird, anders als andere Ungheuer, als Gott betrachtet, weil er über das Netz der … Weiterlesen

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Missgeburten

Neben den Himmelszeichen die häufigsten Vorzeichen, von denen zu allen Zeiten berichtet wurde. Den Römern galten sie als Prodigien, die den Zorn der Götter anzeigten. Missgebildete wurden aus der Stadt verbannt, da sie angeblich das Gleichgewicht zwischen diesseitiger und jenseitiger … Weiterlesen

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Mistel

(Viscum spp.), Pflanzengattung innerhalb der Familie der Sandelholzgewächse, spielte sowohl in der antiken als auch in der nordischen Mythologie eine bedeutende Rolle. So sollte ein M.zweig die Pforten der Unterwelt öffnen und vor Zauberei und Krankheit schützen. Bei den Germanen … Weiterlesen

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Mitbewusste Seelentätigkeit

(Engl. coconscious mental activity). Nach der Hypothese des Mit- oder Ko-Bewussten laufen neben den persönlichen Bewusstseinserlebnissen im Zentrum auch psychische Prozesse an der Peripherie des Erlebnisfeldes ab (extramarginale Prozesse). Diese Hypothese wurde namentlich von dem amerikanischen Arzt Morton Prince (1854-1929) … Weiterlesen

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Mitbewusstes

Bezeichnung für all jene psychischen Inhalte, an die man sich nicht erst durch besondere Gedächtnisanstrengung erinnert, d.h. das nicht-reflexe Wissen um Gegebenheiten bezüglich der eigenen Person, der Lage usw. Nach dem österreichischen Psychologen Hubert Rohrbacher (1903-1972) „all das, wovon man … Weiterlesen

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Mitchell, Edgar Dean

(* 17.09.1930 Hereford, Texas; † 04.02.2016 West Palm Beach, Florida, USA), der sechste Mensch, der den Mond betrat; befasste sich auch intensiv mit paranormalen Fragen. 1952 schloss M. am Carnegie Institute of Technology sein Betriebswirtschaftsstudium mit dem Bachelor of Science … Weiterlesen

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Mithraismus

Auch Mithraskult, ein seit dem 1. Jh. n. Chr. im ganzen Römischen Reich verbreiteter Mysterienkult, in dessen Zentrum die Gestalt des Mithras stand. Während die Göttergestalt Mithra in Kleinasien seit dem 4. Jh. v. Chr. belegt ist, wird der römische … Weiterlesen

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Mitogenetische Strahlung

Nach einer von dem russischen Biologen und Mediziner Alexander Gawrilowitch Gurwitsch (1874-1954) aufgestellten Hypothese senden alle lebenden Zellen ‒ zumindest aber sich gerade teilende ‒ kurzwellige UV-Strahlen aus, die eine Vermehrung der Kernteilungsfiguren (Mitosen) anregen. Möglicherweise bestätigt der Kirlian-Effekt die … Weiterlesen

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Mitra

Lichtgott der vedischen Mythologie. Er gehört zu den Aditiyas und steht in enger Beziehung zum höchsten vedischen Gott Varuna. Beide werden manchmal als Zwillinge betrachtet. Gemeinsam halten sie die universelle Ordnung aufrecht und stehen für Gerechtigkeit, die zentrale Kraft der … Weiterlesen

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Mittagsdämon

Die Mittagsstunde wurde im Volksglauben der Antike und des Mittelalters als die bevorzugte Zeit von Geistern und Göttern angesehen. Der Begriff taucht erstmals in der Septuaginta, der griechischen Übersetzung der hebräisch-aramäischen Bibel um 250 v. Chr. auf (vgl. Ps 91,6: … Weiterlesen

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Mittelpfahl

Bei einigen Gesellschaften ‒ vor allem Nordamerikas, Nordasiens und der Arktis ‒ als heilig erachtetes Element der Behausung. Wird diese selbst als Abbild der Welt (imago mundi) angesehen, so gilt der Mittelpfahl als die Erde und Himmel verbindende Weltsäule (axis … Weiterlesen

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Mittlere Zufallserwartung

(Engl. mean chance expectation, MCE) > Zufallserwartung.

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Mittlerer Weg

Im Buddhismus ein Synonym für den Edlen Achtfachen Pfad, ein zentrales Element der buddhistischen Lehre, mit einer Anleitung für das Erreichen des Nirwana. Im weiteren Sinn verbirgt sich dahinter die Aufforderung zur Vermeidung von Extremen. Lit.: Hanh, Thich Nhat: Das … Weiterlesen

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Mittleres Hexenkraut

Auch Circea intermedia oder Erba-maga ibrida, eine natürliche Kreuzung aus den Pflanzen Circaea alpina (Alpenhexenkraut) und Circaea lutetiana (Großes Hexenkraut), die zur Familie der Onagraceae zählen und einen abgelegenen, schattigen Standort bevorzugen. Das M. H. gehört zu jener Gruppe von … Weiterlesen

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Mixcoatl

(„Wolkenschlange“), Erscheinungsform des aztekischen Gottes Tezcatlipoca, in der er das erste Feuer bohrte, wobei das sich drehende Firmament als im Himmelspol angesetzter Quirlbohrer diente. M. selbst ist der Gott des Polarsterns. Außerdem hat er die Funktion eines Jagdgottes, weshalb Pfeil … Weiterlesen

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Mjölnir

Der Riesenhammer Thors, der die Eigenschaft besitzt, immmer wieder in die Hand des Werfenden zurückzukehren. In der Hand des Donnergottes gilt er als furchtbare Waffe; dieser schwingt ihn siegreich, wo immer es einen Kampf gibt oder eine Bedrohung vorliegt. Die … Weiterlesen

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Mneme

(Altgriech. mnḗmē, Gedächtnis, Erinnerung), in der griechischen Mythologie eine der sog. titanischen Musen (im Unterschied zu den heute geläufigen, von Hesiod genannten neun Musen). M. ist die Muse der Erinnerung. Nach ihr ist auch der Jupitermond benannt, der 2003 entdeckt … Weiterlesen

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Mnemotechnik

(Altgriech. mnḗmē, Gedächtnis, Erinnerung; téchnē, Kunst), Kunstwort, das seit dem 19. Jh. für ars memoriae und ars reminiscentiae (dt. Gedächtniskunst) benutzt wird; meist gleichbedeutend mit Mnemonik (griech. mnēmoniká). Die M. entwickelt Merkhilfen (Eselsbrücken), z.B. als Merksatz, Reim, Schema oder Grafik. Außerdem … Weiterlesen

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Mnevis

So nannten die Griechen den heiligen Stier, der im Tempel des Re in Heliopolis aufgezogen und von den Ägyptern Merwer genannt wurde. Ursprünglich Feldgottheit und Symbol der Schöpfungkraft wie Apis, wurde M. zur Inkarnation, zur lebenden Seele des Re, und … Weiterlesen

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Mo

Tibetische buddhistische Lamas benutzen bestimmte Gebetsperlen für ein Wahrsage-System, das sie Mo nennen. Während sie meditieren und ein Mantra murmeln, lassen sie die Mala genannte Kette durch die Finger gleiten und teilen diese dabei aufs Geratewohl. Die Antwort ergibt sich … Weiterlesen

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Moai

Kolossale Steinstatuen auf der Osterinsel, die vermutlich verstorbene Angehörige einer Abstammungsgruppe repräsentieren. Man geht heute davon aus, dass sie berühmte Häuptlinge (ariki) oder allseits verehrte Ahnen darstellen, die als Bindeglied zwischen Diesseits und Jenseits fungierten. Die M. sind Bestandteil größerer … Weiterlesen

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Moberly, Charlotte Anne Elizabeth

(1846-1937), britische Lehrerin, 1886-1915 Rektorin des T. Hughʼs College, Oxford, als Autorin schrieb sie unter dem Namen Elizabeth Morison. Nach ihrer Aussage habe sie beim Besuch des Petit Trianon im Garten von Versailles am 10. August 1901 in Gesellschaft ihrer … Weiterlesen

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Moche

Kultur an der trockenen Nordküste Perus (ca. 400 v. Chr. bis ca 700 n. Chr.). Die M. errichteten aus getrockneten Lehmziegeln riesige pyramidenförmige Bauten, die z.T. religiösen Zwecken dienten. Eine der wichtigsten Quellen zu ihrer Religion ist die figürliche und … Weiterlesen

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Moes, Anna

(1832-1895), stigmatisierte Mystikerin, Visionärin; 1868 Eintritt in den Dominikanerinnenorden (Ordensname Maria Dominika Klara vom hl. Kreuz), hatte schon in ihrer Kindheit Marienerscheinungen in Bous-Septfontaines, ebenso Erscheinungen von Engeln und Heiligen; gründete ein Kloster in Clairefontaines und auf dem Limpertsberg in … Weiterlesen

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Mögling, Daniel

Pseud. Theophilus Schweighart (* 04.04.1596 Böblingen; † 19.08.1635 Butzbach), Arzt (1621 Dr. med. in Tübingen), Mathematiker, Astronom und Leibarzt am Hofe des Landgrafen Philipp von Hessen-Butzbach. Vertreter der Pansophie („arbor pansophiae“); Freund von Johann Valentin Andreae, überzeugter Verfechter der Rosenkreuzerideen. … Weiterlesen

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Mohammed

Auch Muhammad, mit vollem Namen Abū l-Qāsim Muhammad b.ʿAbdallāh b.ʿAbd al-Muttalib b. Hāschim b.ʿAbd Manāf al-Quraschī (* zwischen 570 und 573 Mekka; † 08.06.632 Medina), Religionsstifter des Islam, gilt im Islam als Prophet und Gesandter Gottes. M. hatte im Laufe seines … Weiterlesen

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Mohlberg, Leo Cunibert

(* 17.04.1878 Efferen, Rheinland; † 21.05.1963 Maria Laach), OSB, bedeutender Liturgiewissenschaftler und Professor am Päpstlichen Institut für Christliche Archäologie in Rom, außerdem hervorragender Radiästhet. M. trat 1897 in die Benediktinerabtei Maria Laach ein. Nach der Priesterweihe 1903 widmete er sich … Weiterlesen

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Mohn

Seine früheste Erwähnung findet sich auf einer sumerischen Schreibtafel (um 3000 v. Chr.), wo er als „Pflanze des Glücks“ beschrieben wird. Die Assyrer bezeichneten ihn als „Pflanze des Lebens“ und schätzten vor allem seine Wurzel als Aphrodisiakum. „Blume der Freude“ … Weiterlesen

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Moiren

(Altgriech. moírai; lat. moerae; Sing. moira, dt. Los, Schicksal; lat. moera), in der griechischen Mythologie eine Gruppe von Schicksalsgöttinnen, deren römische Entsprechung die Parzen sind. Bei den Etruskern standen die Moiren über den Göttern. Ursprünglich gab es eine Vielzahl von … Weiterlesen

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Moirologia

Totenklagen nehmen vielerorts in Griechenland noch heute einen entscheidenden Platz im Totenritual ein. Vorzugsweise angetroffen werden sie im südlichen Peloponnes, in der Landschaft Mani. Doch sind sie auch von den Jonischen und Ägäischen Inseln, vom Dodekanes, von Kreta und den … Weiterlesen

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Moksha

(Skrt. mokṣa m.) oder Mukti steht im Hinduismus für Erlösung oder Befreiung, für das Ausbrechen aus dem Kreislauf der Wiedergeburten (samsara). Es ist allgemein das letzte der vier Lebensziele (purushartha) nach Wohlstand (artha), Religion, Gesetz oder Ordnung (dharma), Lust oder … Weiterlesen

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Molay, Jakob Bernhard von

> De Molay, Jacques.

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Moleoskopie

Bei der M. wird anhand von Körpermalen wie z.B. Leberflecken versucht, Charakter und Zukunft eines Menschen zu deuten. Ihren Höhepunkt erreichte diese Wahrsagetechnik gegen Ende des 17. Jahrhunderts, als der Engländer Richard Saunders eine Studie zum Thema verfasste. Von zwei … Weiterlesen

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Molitor(is), Ulrich

(Ca. 1442-1507/08), Jurist, Notar am bischöflichen Gericht in Konstanz, um 1495 Kanzler des Herzogtums Tirol, bald darauf Prokurator am Reichskammergericht. Seiner Ansicht nach verführe der Teufel die Menschen; die den Hexen vorgeworfenen Taten (Hexenflug, Schadenzauber) würden ‒ entgegen den Behauptungen … Weiterlesen

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Moll, Albert

(* 04.05.1862 Polnisch Lissa; † 23.09.1939 Berlin), Neurologe, als Jude geächtet, 1896 Konversion zum Protestantismus; 1885 Dr. med. mit einer Dissertation bei R. Virchow; ab 1887 Neurologie in Berlin; setzte in seinen Therapien auch Hypnose ein. Pionier der Sexualwissenschaft, Gründer … Weiterlesen

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Moll, Paul (Franz) von

(* 15.01.1824 Mol bei Antwerpen; † 24.02.1896 Abtei Termonde, heute Dendermonde, Belgien), bürgerlicher Name Franz Luyckx, Mystiker, Ordenspriester OSB, Stifter des Klosters von Steenbrügge und Wiederherstellen der Abtei von Affighem. 1848 in Termonde Eintritt in den Benediktinerorden unter dem Ordensnamen … Weiterlesen

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Molland, Alice

Die letzte vermeintliche Hexe, die in England hingerichter wurde; 1684 in Exeter gehängt. Lit.: Pickering, David: Lexikon der Magie und Hexerei. Augsburg: Bechtermünz, 1996.

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Molnar, Vilma

Ein Bauernmädchen aus dem Burgenland, in dessen Umgebung sich ab 1925 ‒ sie war damals ca. 14 Jahre alt und als Kindermädchen in Stellung ‒ paranormale Erscheinungen zeigten: Kartoffeln „liefen“ eine Treppe hinauf, Hausrat flog durch die Luft, ohne zu … Weiterlesen

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Moloch

Griechische Umschreibung von hebr. molech. Im Buch Jeremia wird M. mit Tofet, einem weiteren Begriff für Menschenopfer, die im Tal Ben-Hinnom dargebracht wurden, in Verbindung gebracht (Jer 7,31). Ähnlich lautende opferkultische Bezeichnungen (molk, molchomor) sind für das Punische belegt. Im … Weiterlesen

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Moly

(Altgriech. mōly bzw. mṓly = mṓlyza, „Knoblauch“), bezeichnet in der griechischen Mythologie und in der antiken Heilkunde eine zauberwirksame bzw. gegen Bezauberung wirkende Pflanze mit weißer Blüte und schwarzem Wurzelstock, die laut Homer „schwer auszugraben und zu finden sei“. Erstmals … Weiterlesen

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Molybdomantie

> Bleigießen.

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Momos

In der griechischen Mythologie der Gott des Spottes und des Tadels, nach Hesiod ein Sohn der Nacht, nach Lukian der Spötter unter den Göttern, in einem griechischen Epigramm als entkräfteter Greis geschildert. In neueren Kunstwerken erscheint er auch als hagerer … Weiterlesen

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Monade

Auch Monas (altgriech. monás, Einheit, Einfachheit), meint naturphilosophisch eine gedachte Einheit von zugleich physischer und psychischer Bedeutung. Von der Urstofflehre der Vorsokratiker unterscheidet sich die Monadenlehre durch die Anwendung mathematischer Methoden auf die sich ergebenden Fragen, vor allem im Hinblick auf … Weiterlesen

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Monas Hieroglyphica

Auch Die Hieroglyphische Monade oder Monas Glyphe, mystische Abhandlung von John Dee, die 1564 in Antwerpen auf Latein veröffentlicht wurde und in der ein gleichnamiges Symbol näher erläutert wird. In 24 Theoremen legt Dee die tiefere Bedeutung dieses Symbols dar, … Weiterlesen

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Monatsstein

Dem einzelnen Monat des Jahres ‒ entsprechend den Tierkreiszeichen der Astrologie ‒ zugeordneter Edelstein, der als Amulett getragen Glück bringen soll und daher auch Glücksstein genannt wird; zurückgehend auf die babylonische Astrologie und die Edelsteine der Apokalypse; die Reihenfolge im … Weiterlesen

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Monck, Francis Ward

(19. Jh.), britischer Geistlicher, der seinen Beruf aufgab und Berufsmedium und Heiler wurde. Er produzierte Materialisationen, Tafelschrift u.a.m., wurde jedoch des Betrugs überführt und zu drei Monaten Gefängnis verurteilt. Nach Schilderung der Manifestationen ist jedoch schwer einzusehen, dass alles Betrug … Weiterlesen

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Mond

(Mhd. mâne; lat. luna), der einzige natürliche Satellit der Erde. Sein Name ist etymologisch verwandt mit Monat und bezieht sich auf die Periode seines Phasenwechsels. Die älteste bekannte Darstellung des Mondes ist eine 5.000 Jahre alte Mondkarte aus dem irischen … Weiterlesen

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Mondgeist

Einer der wichtigsten Geister der Inuit (Tarqeq), der für Fruchtbarkeit, moralisch richtiges Verhalten, und ‒ wie bei den Inuit Alaskas ‒ für die Beherrschung der Tierwelt bedeutsam ist. Er ist männlichen Geschlechts und ein mächtiger Jäger, der im Land des … Weiterlesen

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Mondgottheiten

In vielen älteren Mythologien ist der Mond männlich. Man denke an Chandra im Hinduismus. Als Stammvater und/oder als Heilsbringer kann der Mond mit dem Höchsten Wesen verschmelzen (z.B. bei den Pygmäen).Vom Mutterrecht beeinflusste Kulturen hingegen projizieren in den Mond ein … Weiterlesen

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Mondkult

Mondkulte werden als älteste Kultformen des „Schwarzen Schamanismus“ der Pflanzervölker angesehen. Nicht die Sonne war es, die den prähistorischen Menschen zuerst beeindruckte, sondern der Mond, der am nächtlichen Himmel in ständigem Wechsel die Phantasie des magischen Menschen anregte. Aus dem … Weiterlesen

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Mondorakel

Bei den sog. M.n handelt es sich nahezu ausschließlich um astrologische Abhandlungen, wenngleich sich auch solche mit magisch-mantischen Praktiken finden. Es wird angenommen, dass es schon im Altertum Mischformen gab. Texte sind jedoch erst aus dem Spätmittelalter erhalten. Feststellen lässt … Weiterlesen

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Mondraute

(Botrychium lunaria), unscheinbare ausdauernde Art der Rautenfarne. Der Name geht auf ihre mondförmigen Blattfiedern zurück, die nach mittelalterlichem Glauben bei Mondschein angeblich leuchteten. Von dem deutschen Arzt und Botaniker Hieronymus Bock stammt die Bezeichnung „Walpurgiskraut“. Dieses wurde in der mittelalterlichen … Weiterlesen

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Mondrhythmus

Der Einfluss des Mondes ist in allen Bereichen des elementaren, tierischen und pflanzlichen Lebens, in biologischen, physikalischen und mechanischen Manifestationen zu beobachten. Dieser Begleiter der Erde ruft z.B. in exaktem Rhythmus mit seiner Schwerkraft das Phänomen von Ebbe und Flut … Weiterlesen

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Mondstationen

Sterne und Sterngruppen, in deren Nähe der Mond bei seinem Umlauf von 27 bzw. 28 Tagen erscheint. Die Herkunft des Systems ist ungeklärt. Die verschiedenen Wirkungen des Mondes in diesen Stationen sind in langen arabischen und indischen Listen beschrieben. Das … Weiterlesen

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Mondstein

Farbloser, durchsichtiger Stein, der zu den Feldspaten gehört. Seinen Namen erhielt er erst Ende des 18. Jahrhunderts aufgrund seines bläulich-weißen Schimmers. Zuvor waren unter diesem Namen Selenit oder Marienglas bekannt. Als Synonyme für den heutigen M. gelten Ceylon-Opal, Hecatolith, Katzenauge … Weiterlesen

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Mondsüchtigkeit

Auch Mondsucht oder Lunatismus genannt, Phänomen, bei dem eine schlafende Person, ohne aufzuwachen, das Bett verlässt, umhergeht und zum Teil auch Tätigkeiten verrichtet. Das jeweilige Geschehen dauert meist nur einige Minuten. Es handelt sich um einen eigenartigen Dämmerzustand. Trotz ihres … Weiterlesen

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Mondwolf

> Fenriswolf.

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Monismus

Metaphysisches System, demzufolge in letzter Instanz die Welt aus nur einer einzigen Art von Substanz aufgebaut ist. Beim energetischen M. ist die letzte Wirklichkeit der Stoff in Form von Energie, beim psychischen M. ist es der Geist. Gegensatz: Dualismus bzw. … Weiterlesen

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Monition

(Lat.; „auf etwas aufmerksam gemacht werden“). Wie der französische Physiologe Charles Richet (1850-1935) betont, ist es für die sog. Animismus-Debatte wichtig, dass das, was einen aufmerksam macht, keine äußere Intelligenz sein muss, sondern dass es sich dabei auch um das … Weiterlesen

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Monnier, Pierre

(* Ca. 1892; † 08.01.1915), jenseitiger Kommunikator, der nach seinem Tod vom 5. August 1918 bis zum 1. September 1937 durch automatisches Schreiben Kundgaben an seine Mutter übermittelt haben soll. Die Mitteilungen umfassen 2.879 Seiten in sieben Bänden. M. fiel … Weiterlesen

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Monoceros

Von Plinius beschriebenes Fabelwesen in Gestalt eines Pferdes mit Hirschkopf, Elefantenfüßen und Schweineschwanz. Ihm wuchs ein kurzes schwarzes Horn mitten aus der Stirn, sodass es einem Einhorn glich. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon esoterischen Wissens. München: Knaur, 1988.

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Monoideismus

(Griech. mónos, allein, einzig; idéa, Vorstellung); 1. psychologisch: Bezeichnung für den Zustand des Vorherrschens einer bestimmten, fixen Idee und das Festhalten an ihr; in diesem Sinn gleichbedeutend mit Monomanie. Auch Bezeichnung für die Konzentration auf einen einzigen Gegenstand während der … Weiterlesen

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Monroe, Robert Allan

(* 30.10.1915; † 17.03.1995), US-amerikan. Geschäftsmann, Bewusstseinsforscher. M. stammte aus Lexington/Kentucky, Sohn einer Ärztin und eines Univ.-Prof.; studierte Elektrotechnik mit Abschluss an der Ohio State University, übersiedelte dann nach New York, wo er als Programmdirektor bei Radio und Fernsehen Karriere … Weiterlesen

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Monster

Wie alle Abnormitäten für primitive Vorstellungen in besonderem Maße Träger geheimnisvoller Kräfte. So entspringen der religiösen Phantasie Miss- und Mischbildungen aller Art: vielköpfige, vielhändige, vielbrüstige Gottheiten, der einäugige Odin, der klumpfüßige Teufel, bärtige Hexen, Zwerge, Riesen usw. Lit.: Mode, Heinz: … Weiterlesen

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Montandon, Raoul

(* 09.11.1877 Genf; † 03.09.1950), Studium der Architektur, Dr. h.c. der Univ. Genf für seine mehrbändige Bíbliografie über die alt-ethnologischen und archäologischen Arbeiten Frankreichs. Präsident der Genfer Geograpischen Gesellschaft, redigierte auch deren Zeitschr. Globe; Parapsychologe, Autor mehrerer Werke über Spiritualismus, … Weiterlesen

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Montanismus

Auch phrygische Häresie bzw. Neue Prophetie als Selbstbenennung, war eine christliche prophetische Bewegung ab ca. 160 n. Chr. in Kleinasien, die sich dann nach Syrien, Thrakien und Nordafrika ausbreitete. Die Mitglieder glaubten sich im Besitz von Offenbarungen des Heiligen Geistes, die ihrem Gründer Montanus im Hinblick auf das bevorstehende Weltende … Weiterlesen

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Monte Abiegno

Name jenes mythischen Berges, von dem angeblich die Rosenkreuzer stammen; gleichzeitig auch die Bezeichnung des Grabgewölbes, in dem ihr sagenumwobener Gründer Christian Rosenkreuz bestattet sein soll. Bei den Initiationen einiger Rosenkreuzergemeinschaften spielt die mystische Suche nach dem Schlüssel, der das … Weiterlesen

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Montepulciano

> Agnes von Montepulciano.

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Montgeron, Louis-Basile Carré de

(1686-1754), französischer Parlamentsrat. Als um 1731 bei den verfolgten Jansenisten spontane Wunderheilungen auftraten, war der zuvor eher atheistisch eingestellte M. überzeugt, darin das Wirken Gottes zu erkennen, und erstellte eine Dokumentation von acht Fällen mit zahlreichen Zeugenaussagen, Attesten usw. Dieses … Weiterlesen

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Month

Auch Ment, Menthu, Montu, Mont oder Montju, in der ägyptischen Mythologie der menschengestaltige Gott von Theben mit Falkenkopf, Sonnenscheibe und häufig doppeltem Uräus. Er war der Gott des Königs, des Krieges und Beschützer der Waffen. Seine Rolle verband ihn eng … Weiterlesen

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Monvoisin, Catherine

(* Um 1640; † 22.02.1680 Paris), Geburtsname Deshayes, genannt La Voisin, französische Serienmörderin, eine der Hauptbeteiligten in der sog. Giftaffäre (affaire des poisons), als angebliche Hexe verurteilt und hingerichtet. La Voisin, Ehefrau eines Juweliers, lebte am damaligen Stadtrand von Paris. … Weiterlesen

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Moody, Raymond A.

(* 1944 Porterdale, Georgia, USA), Psychiater und Philosoph. M. erwarb zunächst einen Doktortitel in Philosophie, bevor er Medizin studierte und Arzt wurde. Seit 1985 arbeitet er als Psychiater in seiner eigenen Praxis und ist Associate Professor of Psychology am West … Weiterlesen

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Moorfunde

Im Moor gefundene prähistorische Gegenstände, aber auch eher vergängliche Objekte wie Leichenteile, Kleidungsstücke u.Ä., die infolge des Luftabschlusses und der konservierenden Eigenschaften bestimmter im Moor und Torf sich entwickelnder chemischer Substanzen Jahrhunderte hindurch unverändert erhalten blieben. Der bei verschiedenen Völkern … Weiterlesen

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Moosvolk

Eine Art Feenvolk in deutschen und nordischen Sagen, das angeblich die Wälder bewohnte und gelegentlich mit Menschen in Kontakt trat, um für sich Nahrungsmittel oder Dinge des täglichen Gebrauchs zu besorgen, die später in Form von Geschenken reichlich zurückerstattet wurden. … Weiterlesen

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Mopsos

Zwei mythische Seher bei den Griechen. Der eine, Sohn des Apollon und der Himantis aus Thesssalien, beteiligte sich an der kalydonischen Jagd, an Kampf der Lapithen gegen die Kentauren und am Zug der Argonauten. Er starb in Lybien an einem … Weiterlesen

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Mora Diaz, Floribeth

Die Heilung von M.D. von einem Aneurysma wurde als Wunder für die Heiligsprechung von Papst Johannes Paul II. anerkannt. Floribeth M.D. wurde am 19. Juni 1963 in San José, Costa Rica, geboren, ist mit dem Polizisten Edwin Arce Abarca verheiratet … Weiterlesen

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Mora, Hexen von

Opfer einer Hexenpanik, die Mitte des 17. Jahrhunderts in der mittelschwedischen Provinz Dalarna ausbrach. 1669 kam es bei mehreren Bewohnern von Mora und Umgebung zu seltsamen Vorfällen, in die auch Kinder verwickelt waren. Die Betroffenen fielen in tiefe Ohnmacht, litten … Weiterlesen

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Moratherapie

> Bioresonanztherapie.

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Moreau, Marie

Sachverhalt: Marie Moreau wurde 1841 geboren und lebte zur Zeit der Heilung in Lourdes, am 9. November 1858, im Alter von fast 17 Jahren, in Tartas, Region Landes (Frankreich). Marie erkrankte Anfang 1858 an einer Augenentzündung, die sich in der … Weiterlesen

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Morgan, Nanny

(1789-1857), als Hexe verrufene Engländerin. Sie stammte aus Westwood Common bei Much Wenlock (Shrophshire). Wenngleich Hexerei in England schon lange nicht mehr als Vergehen galt, war man im ländlichen Gebiet immer noch der Ansicht, dass mache Menschen negative Kräfte besäßen. … Weiterlesen

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Morgana

Widersprüchliche Figur, die in ihrer Rolle als Zauberin in der französischen, englischen und deutschen Literatur ebenso bekannt ist wie Merlin oder Klingsor. Ihre jeweilige Darstellung ist sehr unterschiedlich. Als eine ihrer wichtigsten Fähigkeiten wird die Heilzauberei gepriesen. Ihre ebensolche Kenntnis … Weiterlesen

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Morgenstern

Das nach Sonne und Mond mythologisch bedeutsamste Einzelgestirn bzw. das hellste vor Sonnenaufgang hervortretende Gestirn, die Venus. Die Kulturgeschichte kennt das Motiv des Morgensterns in vielfacher Entfaltung. Ausgehend von den neutestamentlichen christologischen Aussagen „Ich bin die Wurzel und der Stamm … Weiterlesen

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Morgenstern, Christian Otto Josef Wolfgang

(* 06.05.1871 München; † 31.03.1914 Untermais, Tirol, Österreich-Ungarn), deutscher Dichter, Schriftsteller und Übersetzer; vor allem bekannt geworden durch seine komische Lyrik, die jedoch nur einen Teil seines Werkes ausmacht. Von seiner witzig-grotesken Lyrik sind vor allem Galgenlieder (1905), Palmström (1910) … Weiterlesen

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Moriau, Bernadette

70. Heilungswunder von Lourdes. Bernadette Moriau, geb. 1939, lebt zur Zeit der Heilung, am 11. Juli 2008, in ihrer Gemeinschaft in Besles bei Beauvais, Frankreich. Sr. Bernadette ist Franziskaner-Oblatin vom Heiligsten Herzen Jesu und ausgebildete Krankenschwester. Als ihre Lähmungen 1966 … Weiterlesen

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Morienus

Auch Morienes oder Marianos, legendärer christlicher Einsiedler (Ende 7. Jh.), der in den Bergen nahe Jerusalem gelebt haben soll; Alchemist. Das Buch des M. kennt man nur in lateinischer Übersetzung aus dem Arabischen, die laut Vorrede 1182 abgeschlossen wurde. Damit … Weiterlesen

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Mörike, Eduard

(* 08.09.1804 Ludwigsburg; † 04.06.1875 Stuttgart), evang. Pastor, Dichter und Schriftsteller, Lyríker der Schwäbischen Schule; Studium von 1818-1826 im Seminar von Urach und im Tübinger Stift. Nach mehrjährigem Vikariatsdienst in verschiedenen Orten war M. von 1834 bis 1843 Pfarrer in … Weiterlesen

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Morin de Villefranche, Jean Baptiste

(1583-1656), französischer Mathematiker und Hofastrologe König Ludwigs XIII. Sein Hauptwerk ist die Astrologia gallica (1661) in 26 Bänden, die u.a. Horoskope Luthers und Wallensteins enthält. M. aktualisierte die Astrologie des Ptolemäus mit den Kenntnissen des 17. Jahrhunderts und trug so … Weiterlesen

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Moritz, Karl Philipp

(* 15.09.1756 Hameln; † 26.06.1793 Berlin), Schriftsteller mit bewegtem Leben, Aufstieg aus armen Verhältnissen vom Hutmacherlehrling bis zum Hofrat; Kunsttheoretiker und Philosoph, 1779 Freimaurer, 1786/88 in Italien Bekanntschaft mit Goethe, 1791 Mitglied der Preußischen Akademie der Wissenschafien. W.: Hrsg. des … Weiterlesen

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Mörl, Maria von

(* 15./16.10.1812 Kaltern, Südtirol; † 11.01.1868 ebd.), stigmatisierte Mystikerin. M. war Adelige, zweites von zehn Kindern und schon mit sechs Jahren krank. 1832 hatte sie erste Ekstasen, ab 1834 trug sie die Stigmen. Da M. in ganz Europa bekannt war, … Weiterlesen

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Mormo

Weiblicher Geist, der vor allem als Kinderschreck fungierte. Laut Mythos war M. eine Frau aus Korinth, die zunächst ihre eigenen, dann die Kinder anderer verschlang. Der Name bedeutet „fürchterlich“ und konnte generell für alles Furchteinflößende verwendet werden. Lit.: Der Neue … Weiterlesen

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Mormonen

Amerikanische Neureligion, Selbstbezeichnung: Kirche Jesu Christi der Heiligen der Letzten Tage, gegründet im April 1830 von dem Farmgehilfen Joseph Schmith (1805-1844). Dieser hatte behauptet, 1820 in einer Vision Gott und Jesus Christus gesehen zu haben. 1823 sei er dann von … Weiterlesen

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Morpheus

(Griech. morphḗ, lat. figura, schöne Gestalt, Form, Aussehen), seit hellenistischer Zeit ein Traumdämon. Poetisch bei Ovid einer der 1000 Söhne des Schlafgottes Somnus/Hypnos, wörtlich ein „Bildner“ der menschlichen Gestalten, die rasch wechselnd im Traum erscheinen. Der Apotheker Friedrich Wilhelm Sertürner, … Weiterlesen

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Morphische Einheit

Eine Einheit der Form oder Organisation, z.B.: Atom, Molekül, Kristall, Zelle, Pflanze, Tier, Muster instinktiven Verhaltens, soziale Gruppe, Element der Kultur, Ökosystem, Planet, Planetensystem, Galaxis. M. Einheiten sind zu geschachtelten Hierarchien von Einheiten in Einheiten organisiert. Ein Kristall etwa enthält … Weiterlesen

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Morphische Resonanz

Der Einfluss, den vergangene Aktivitätststrukturen auf spätere, von morphischen Feldern organisierte Aktivitätsstrukturen ähnlicher Art ausüben. Aufgrund von morphischer R. können formative Kausaleinflüsse über Raum und Zeit wirksam werden; sie können nur aus der Vergangenheit kommen, und ihre Wirkung verringert sich … Weiterlesen

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Morphisches Feld

Das Feld in und um eine morphische Einheit, das deren charakteristische Strukturen und Aktivitätsmuster organisiert. Morphische Felder liegen der Form und dem Verhalten von Holons oder morphischen Einheiten auf allen Ebenen der Komplexität zugrunde. Der Begriff „morphisches Feld“ bezieht sich … Weiterlesen

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Morphogenese

(Griech., „Entstehung der Form“), zentraler Begriff der Entwicklungsbiologie, der die Gestalt der Entwicklung von Organismen, Organen und Organellen sowie anderen Strukturen und Merkmalen im Verlauf der Ontogenese von Lebewesen, darunter Menschen, Tieren, Pflanzen, Prokaryoten und Viren, beschreibt. Lit.: Sheldrake, Rupert: … Weiterlesen

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Morphogenetisches Feld

Feld das bei der Morphogenese eine kausale Rolle spielt. Der Begriff kam in den 1920er Jahren auf und hat heute einen zentralen Platz in der Entwicklungsbiologie, obwohl die Natur des morphogenetischen Feldes noch nicht aufgeklärt werden konnte. Im Rahmen der … Weiterlesen

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Morphologie

(Griech. morphḗ, Gestalt) Lehre von den Gestalten und Formen. Der Begriff ist insbesondere in der Sprachwissenschaft und in den Naturwissenschaften gebräuchlich. In der Sprachwissenschaft bezeichnet er die Wissenschaft von der internen grammatischen Struktur von Wortformen. In die Naturwissenschaft wurde der … Weiterlesen

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Morrigan

Als Königin der Nachtmahre gedeutet, leichenfressende Dämonin in der keltischen Überlieferung eines mutterrechtlichen Fruchtbarkeitskultes; Seherin für Schlachtenglück und -unglück. Durch ihre schwarze Krähengestalt erinnert sie an die Raben des germanischen Gottes Odin. Noch in der mittelhochdeutschen Dichtung ist M. als … Weiterlesen

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Morris, Louisa Ann Meurig

Morris, geb. Baylis (1899-1991), berühmtes Trancemedium der 1930er Jahre. Bemerkenswert ist folgende Episode: Die Columbia Gramophone Company wollte 1931 mit den Kontrollen der Sensitiven eine Platte bespielen, doch kam es bei der Aufnahme zu mehreren Pannen. So sprach u.a. ein … Weiterlesen

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Morris, Robert L.

(* 09.07.1942 Canonsburg/Pennsylvania, USA; † 12.08.2004 Edinburgh, Schottland), renommierter Parapsychologe und erster Inhaber des Koestler-Lehrstuhls für Parapsychologie an der Universität Edinburgh (ab 1985). M. studierte Psychologie und Zoologie, 1969 Promotion in Psychologie an der Duke University in Durham, N.C., mit … Weiterlesen

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Mors

(Griech. und röm. Mythologie), griechisch Thanatos, der Tod, Sohn der Nacht, Bruder des Schlafes. Seine Attribute sind die umgekehrte erloschene Fackel, die in der Darstellung auf Grabmälern u.Ä. häufig auf die Brust eines Leichnams gestützt ist; außerdem Mohnköpfe, Eidechse, Kaninchen … Weiterlesen

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Mors mystica

Das Aufgehen der Seele und des Geistes mit all ihren Kräften in der Liebesvereinigung mit Gott; gnadenhaftes spontanes ekstatisches Erlebnis; ein Sich-Verlieren in Gott. Lit.: Dinzelbacher, Peter: Wörterbuch der Mystik. Stuttgart: Kröner, 1989.

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Mors osculi

(Lat., „Tod des Küsschens“), Tod im Kuss. Kabbalistische und neuplatonische Mystiker bezeichnen so den Tod in der Entrückung. Der englische Mystiker Thomas Vaughan (1622-1666) nennt den m. o. ein großes Geheimnis. Lit.: Bonin, Werner F.: Lexikon der Parapsychologie und ihrer … Weiterlesen

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Morse, Melvin

(* 11.12.1953), US-amerikanischer Prof. für Kinderheilkunde, der mehrere Jahrzehnte hindurch die Nahtoderfahrungen von Kindern untersuchte. Wie andere Forscher auf diesem Gebiet (z.B. Elisabeth Kübler-Ross oder Michael Sabom) ging er anfangs davon aus, dass es sich bei solchen Erlebnissen lediglich um … Weiterlesen

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Morselli, Enrico

(* 17.07.1852 Modena; † 18.02.1929 Genua), Neuropsychiater, 1874 Dr. med. in Modena, Studium der Psychiatrie in Reggio und der Anthropologie in Florenz, Prof. für Psychiatrie an der Univ. Turin und nach 1889 an der Univ. in Genua. Gründer bzw. Hrsg. … Weiterlesen

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Mortpetten

Auch Mortbeten (lat. mortem petere, „Totbeten“), mittelalterliche Form der Schwarzen Magie; nach theologischem und religionswissenschaftlichem Verständnis kein Gebet, sondern ein verbaler Schadenzauber. Eine Variante bildet das Totsingen, z.B.: Ps 109,8ff.: „ Nur gering sei die Zahl seiner Tage, sein Amt … Weiterlesen

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Mose(s)

(Hebr. Mosche; griech. Mō(y)sēs; arab. Mūsā), Zentralfigur im Pentateuch. Nach biblischer Überlieferung führte M. (Dtn 34,10) als von Gott Beauftragter das Volk der Israeliten auf einer vierzig Jahre währenden Wanderung aus der ägyptischen Sklaverei in das kanaanäische Land. Der Bericht … Weiterlesen

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Moser, Fanny

Dr., verh. Hoppe (* 27.05.1872 Badenweiler; † 24.02.1953 Zürich), Zoologin und namhafte parapsychologische Autorin mit (einseitig) animistischem Standpunkt, denn gegenüber vielen sog. physikalischen Medien ist ihre negative Beurteilung nicht gerechtfertigt (z.B. bei Maria Silbert). M. entstammte mütterlicherseits dem Geschlecht der … Weiterlesen

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Moses, William Stainton

Pseud. M.A. Oxon (* 05.11.1839 Donington, Lincolnshire; † 05.09.1892 Bedford, England), anglikanischer Geistlicher, Medium. M. ging in Bedford zur Schule, später auf die University College School in London (UCS) und auf das Exeter College in Oxford. 1870 wurde er als … Weiterlesen

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Moshe ben Shem Tov de Léon

(* Um 1250 Guadalajara oder León, Spanien; † 1305 Arévalo), ursprünglich ein Anhänger des Maimonides, später Kabbalist. Als spanischer Mystiker des Judentums schloss sich M. der örtlichen Gruppe von Kabbalisten an und wurde von Todros Abulafia und Joseph Gikatilla beeinflusst. … Weiterlesen

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Mosis, 6. und 7. Buch

Name eines bekannten deutschen Zauberbuches, das 1849 von dem Stuttgarter Verleger okkulter Literatur, Scheible, veröffentlicht wurde. Alle späteren Nachdrucke gehen auf diese Erstausgabe zurürck. Die Erwähnung des 6. und 7. Buches in Zauberbüchern des 18. Jahrhunderts spricht allerdings dafür, dass … Weiterlesen

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Mosis, 8. und 10. Buch

Ein in Leiden, Holland, aufbewahrter Papyrus aus dem 4. Jh. n. Chr. enthält das 8. Buch M., ein langes Ritual in drei Fassungen. Dazu kommen eine „Unterweisung durch den Erzengel“, das 10. Buch M. sowie ein Gebet des M., das … Weiterlesen

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Moss, Thelma

(* 06.01.1920; † 01.02.1997), amerikanische Schauspielerin, Psychologin und Parapsychologin. M. arbeitete als Schauspielerin und Autorin, fiel jedoch nach dem Tod ihres Mannes zwei Tage nach der Geburt ihrer Tochter in eine tiefe Depression mit zwei Selbstmordversuchen, unterzog sich einer LSD-Psychotherapie … Weiterlesen

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Mot

Der Tod (Todesgott) in der Mythenwelt des altorientalischen Stadtstaates von Ugarit und der Kanaaniter. M. bedeutet noch im heutigen Arabisch einfach „Tod“. Der ugaritische Gott M. verkörperte alles Lebensbedrohende, die Dürre, die Unfruchtbarkeit, er gab den Herrn der dunklen Unterwelt, … Weiterlesen

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Mother Shipton

Ursula Southiel (1488-1561), Yorkshire/England, war bereits im Alter von 24 Jahren für ihre oft in Rätseln und Reimen abgefassten Vorhersagen künftiger Ereignisse bekannt. Die erste Druckfassung ihrer angeblichen Prophezeiungen erschien 80 Jahre nach ihrem vermutlichen Todesdatum. Darin enthalten sind hauptsächlich … Weiterlesen

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Motorische Automatismen

Automatisches Schreiben, Sprechen, Malen, Planchette-Schreiben, Tischrücken, Glasrücken usw. Lit.: Tenhaeff, W.H.C.: Kontakte mit dem Jenseits? Der Spiritismus-Report. Berlin: Universitas, o.J.; Resch, Andreas: Die Welt der Weltbilder. Innsbruck: Resch, 1994.

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Motoyama, Hiroshi

(* 15.12.1925; † 19.09.2015), japanischer Physiologe, Parapsychologe, Wissenschafter und Autor spiritueller Selbstorientierung und des Leib-Seele Problems. M. wies mit verschiedenen Hilfsmitteln (EEG, EKG, Plethysmograph u.a.) physiologische Indikatoren einer vorerst unbekannten Wirkung von bestimmten Menschen auf andere nach. Um der Hypothese … Weiterlesen

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Motte-Guyon, Jeanne Marie de la

(* 13.04.1648 Montargis; † 09.06.1717 Diziers bei Blois, Frankreich), katholische Mystikerin aus adeligem Geschlecht, Hauptvertreterin der quietistischen Mystik. Schon als Kind las sie die Schriften von Franz von Sales. Bereits mit 16 Jahren mit Jacques de la Motte-Guyon vermählt, wurde … Weiterlesen

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Mottenmann

(Engl. mothman), Fabelwesen, das erstmals am 15. November 1966 in der Nähe von Point Pleasant, West Virginia, USA, kurz vor Mitternacht von zwei Ehepaaren im Auto gesichtet worden sein soll. Beschrieben wird der M. als menschenähnliche Kreatur von 1,5 bis … Weiterlesen

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Moufang, Wilhelm

(* 04.10.1895 Heidelberg; † 21.01.1989 Neckargemünd), deutscher Jurist, Kunstsammler, Autor, Astrologe, Parapsychologe. Nach dem Militärdienst im Ersten Weltkrieg studierte M. Jurisprudenz an der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg und schloss das Studium mit beiden Examina ab. Nach seiner Dissertation über Genossenschaftliche Bildungen im … Weiterlesen

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Moulin, Atonia

Sachverhalt: Antonia Moulin wurde am 13. April 1877 in Vienne (Frankreich) geboren, wo sie auch zur Zeit der Heilung am 10. August 1907, im Alter von 30 Jahren, lebte. Das Leben der jungen Frau ist in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Nach … Weiterlesen

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Moxibustion

Auch Moxa-Therapie oder kurz Moxen genannt, ist eine besondere Variante der Akupunktur und gehört zur Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM). Anders als bei der klassischen Akupunktur werden beim Moxen nicht immer Nadeln verwendet. Die Basis der Moxa-Therapie besteht in der Erwärmung … Weiterlesen

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Mozart, Wolfgang Amadeus

Eines der allumfassendsten musikalischen Genies aller Zeiten, schuf in seinem kurzen Leben (* 27.01.1756 Salzburg; † 05.12.1791 Wien) unvergängliche Werke. M.s Kompositionen sind nicht zuletzt durch einen symbolhaften Charakter gekennzeichnet. Bestimmend für seine Beziehungen zur Symbolik waren verschiedenste Faktoren seiner … Weiterlesen

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MPD

Multiple Personality Disorder, multiple Persönlichkeitsstörung, ein Geisteszustand, in dem das Bewusstsein eines Menschen in völlig unterschiedliche Teilpersönlichkeiten aufgespalten ist, die sich nicht nur im äußerlichen Verhalten, sondern auch physisch merklich voneinander unterscheiden können. Dieses Zustandsbild ist nicht zu verwechseln mit … Weiterlesen

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Mu

(Jap., chin. wu, Nicht-sein) 1. Ausdruck aus dem Zen. Die Entfernung aller Begriffe und die Auflösung der Vorstellungen im Menschen ruft einen Zustand der Leere hervor, ohne die Erleuchtung nicht möglich ist. 2. Von Colonel James Churchward 1870 angenommener verlorener … Weiterlesen

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Mudheads

(„Schlammköpfe“), die heiligen Clowns der Pueblo-Indianer (Hopi, Zuni). Während ihrer Zeremonien stören die M. das feierliche Schweigen der Menschen mit lächerlichen Sprüchen und Pantomimen. Dabei handelt es sich bei ihnen keineswegs um triviale Charaktere, sondern sie werden als heilige Wesen … Weiterlesen

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Mudra

(Skrt., „das, was Freude bringt“, ursprüngl. „Siegel“), symbolische Handgeste, die im täglichen Leben (Gruß-Geste Namaste), in der religiösen Praxis und im indischen Tanz Anwendung findet. Mud bedeutet Freude, ist aber auch Geste, um den Göttern zu gefallen. Ra meint „das, … Weiterlesen

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MUFON

Gegründet am 30. Mai 1969 als Midwest UFO Network in Quincy, Illinois, USA, und aufgrund ständigen Wachstums 1973 umbenannt in Mutual UFO Network, welches sich als weltweites Netzwerk von UFO-Forschern versteht, das Berichte im Hinblick auf einschlägige Sichtungen entgegennimmt und … Weiterlesen

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Muhammad

> Mohammed.

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Mühlhiasl

Eigentl. Mathias Lang (* 16.09.1753 bzw. 28.04.1755 Apoig; † 1805 Straubing, 1809 Rabenstein oder 1825 Hunderdorf), legendärer bayerischer Hellseher (Präskopist), dessen Identität umstritten ist. Traditionell wird mit dem sog. Waldpropheten Mathias Lang d. Jüngere (Sohn von Mathias Lang d. Älteren) … Weiterlesen

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Muktananda, Paramahansa Swami

(*16.05.1908 Dharmasthala; † 2.10.1982 Ganeshpuri, Indien), Mystiker, Guru, Gründer des Siddha-Yoga Dham. Schon früh zeigte M. trotz Begabung keinerlei Interesse an einer formellen Ausbildung. Er hatte vielmehr Sehnsucht nach einem Leben als Wandermönch (Sadhu). Mit 15 Jahren lief er von … Weiterlesen

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Mukti

(Skrt., „Befreiung“), Bezeichnung der Hindus für die Erlösung vom endlosen Kreislauf der Wiedergeburten, die ein Erleuchteter erreicht und durch die er sich der Reinkarnation entziehen kann. M. lässt sich zusammenfassend mit „Freiwerden vom Karma“ beschreiben. Lit.: Drury, Nevill: Lexikon esoterischen … Weiterlesen

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Mul.Apin-Tafeln

Tafeln, die aus der Zeit um 700 v. Chr. stammen. Ihre Entstehung fällt mit einer Epoche genauester astronomischer Sternenbeobachtung in Babylon zusammen. Sie wurden in den Ruinen von Ninive in Assyrien ausgegraben und zeigen eingeritzte astrologische Motive. Diese Tafeln, die … Weiterlesen

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Mula Djadi

Bei den Batak, den Ureinwohnern Nordsumatras, die bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts Kopfjäger waren, die oberste unsichtbare Gottheit allen Seins, der „Herr der Welt“ und Weltschöpfer. Das Volk nennt ihn ,,unser Großvater“. Dieser Mula Djadi, Ursprung des Werdens ohne … Weiterlesen

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Muldoon, Sylvan

(* 18.02.1903; † Okt.1969 oder 1971), amerikanischer Autor, der laut eigener Aussage schon mit 12 Jahren psychische Dissoziationen erfuhr. Durch die Lektüre eines die Phänomenik der Außerkörperlichen Erfahrungen (AKE) betreffenden Buches kam er in Kontakt mit dem Medienforscher Hereward Carrington. … Weiterlesen

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Mulford, Prentice

(* 05.04.1834 Sag Harbor, Long Island; † 27.05.1891), erfolgreicher amerik. Journalist, Schriftsteller des positiven Denkens mit einem abenteuerlichen Leben, Vertreter der Neugeistbewegung. Mit 17 Jahren verließ M. das Elternhaus, wurde Matrose und danach Goldgräber in Kalifornien, bis er schließlich um … Weiterlesen

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Müller von Mühlenfels, Johann

Auch Müllenfels (* um 1578/79 Wasselnheim/Wasselonne, Elsass; † 30.06.1606 Stuttgart), deutscher Alchemist am Hof des alchemiegläubigen Herzogs Friedrich von Württemberg. Nach einer Lehre in Esslingen als Barbier (wozu damals auch chirurgisches Handwerk gehörte) ging M. auf Wanderschaft nach Ungarn, Schlesien … Weiterlesen

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Müller-Edler, Alfred

(* 20.06.1875 Wernigerode; † 21.02.1960 Hamburg-Bergedorf), esoterischer Schrifsteller, wird in Gustav Meyrinks Engel vom westlichen Fenster als „Baron Müller“ gewürdigt. W.: Des Theophrastus Paracelsus Bombast von Hohenheim Chymischer Psalter oder Philosophisches Handbuch vom Stein der Weisen 1522. Nach eines Liebhabers … Weiterlesen

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Müller, Auguste

(* 22.08.1847 Seiffen, Erzgebirge; † 14.01.1930 ebd.), volkstümliche Schnitzerin und Hellseherin aus dem Erzgebirge. Ihr aus Holzabfällen gefertigtes Schnitzwerk gehört heute zum Wertvollsten der erzgebirgischen Volkskunst. Als Somnambule sah sie angeblich vollkommen hell und erkannte alle Personen und Gegenstände in … Weiterlesen

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Muller, Catherine-Élise

Pseud. Hélène Smith (* 09.12.1861 Martigny, Schweiz; † 10.06.1929 Genf), Malerin und Medium. Ab 1891 betätigte sich M. in spiritistischen Sitzungen als Medium. Sie behauptete, in Séancen mit dem verstorbenen Schriftsteller Victor Hugo und dem Zauberkünstler Alessandro Cagliostro kommuniziert zu … Weiterlesen

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Müller, Johannes

> Regiomontanus.

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Müller, Karl Eugen

(* 17.07.1893 New Orleans; † 06.09.1968 Zürich), Schweizer Spiritist mit Interessengebiet Reinkarnation und Astralprojektion; 1911-1916 Maschinenbaustudium an der ETH, 1919 Dr. sc. techn. der ETH Zürich, berufliche Tätigkeit in Mexiko und Venezuela. M. war aktives Mitglied mehrerer internationaler Vereinigungen, z.B. … Weiterlesen

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Multilokation

(Lat. multilocatio, vielfache Ortung, Neubildung). Bezeichnung für eine Anwesenheit an verschiedenen Orten zur gleichen Zeit. Rein philosophisch-ontologisch zwar für sich unmöglich, aber unter Zuhilfenahme paranormologischer Hypothesen (s. Doppelgänger, Astralprojektion) verständlich; vor allem von Mystikern bezeugt. > Bilokation. Lit.: Dinzelbacher, Peter: … Weiterlesen

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Multiple Persönlichkeit

Bei der multiplen Persönlichkeitsstörung (auch dissoziative Identitätsstörung genannt) zerfallen Denken, Handeln, Erinnerung und Identität, so dass sich mehrere Persönlichkeiten bilden können, die meistens nichts voneinander wissen. Die Störung entsteht häufig aufgrund schwerer traumatischer Erfahrungen im Kindesalter, bei denen sich die … Weiterlesen

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Multiplicatio

Vermehrung, die eintreten soll, wenn unedle Metalle durch den Lapis philosophorum in edle umgewandelt werden. Die Veredlungsprodukte sollen ihrerseits gestatten, wiederum weitere Mengen an Edelmetallen herzustellen. Lit.: Werner, Helmut.: Lexikon der Esoterik. Wiesbaden: fourier, 1991; Biedermann, Hans: Lexikon der magischen … Weiterlesen

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Mumie

Bezeichnung der Überreste von menschlichen oder tierischen Körpern, die durch physikalische oder chemische Gegebenheiten vor der natürlichen Verwesung geschützt und in ihrer allgemeinen Form erhalten sind. Eine M. kann vom Menschen durch besondere Verfahren künstlich hergestellt werden (Mumifizierung) oder „von … Weiterlesen

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Mumifizierung

Künstlich vom Menschen betriebene Technik zur Konservierung eines Körpers oder Körperteils von Menschen oder Tieren unter bestimmten, meist trockenen Bedingungen. Bei der Ganzkörpermumifizierung spricht man von einer Mumie. Entsteht diese Mumie aufgrund eines natürlich ablaufenden Prozesses handelt es sich um … Weiterlesen

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Mumler, William H.

(* 26.05.1832 Boston; † 16.05.1884 ebd.), vermarktete als Erster erfolgreich Geisterfotografien als Beleg für die Existenz von Gespenstern. Die versehentliche Doppelbelichtung einer bereits verwendeten und nicht gründlich gereinigten Fotoplatte machte ihn glauben, auf einem Selbstporträt den Geist seiner verstorbenen Kusine zu erkennen. Daraufhin richtete er … Weiterlesen

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Mumma veglia

Besonders geformter Stein oder Steinblock, der in Graubünden, Schweiz, die „Ahnfrau“ oder (Ur-)Mutter verkörpert. Nach bisherigen Recherchen steht er meist mit der Almwirtschaft in Verbindung. In speziellen Fällen müssen Kinder bzw. Jugendliche, wenn sie das erste Mal auf die Alm … Weiterlesen

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Mummenschanz

Das Wort verweist auf den Karneval und hat die Bedeutung von „sich maskieren, vermummt tanzen, Unsinn treiben“ und leitet sich von dem spätmhd. „mummen“, (in eine Maske) einhüllen, her. Im 14.-16. Jh. bezeichnete M. ein beliebtes Würfelglückspiel, die „Schanz“ (von … Weiterlesen

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Münchener Nachtsegen

Der im 13./14. Jh. aufgezeichnete M. gehört zu den ältesten Belegen für den Alpglauben. Der Verfasser der mittelalterlichen Beschwörungsformel erbittet unter Berufung auf christliche Heil- und Gnadenmittel, Psalmenanfänge sowie liturgische Verse göttlichen Beistand gegen alle nur denkbaren nachts umgehenden dämonischen … Weiterlesen

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Münchhof

Bauernhof in der Nähe von Voitsberg in der Weststeiermark, der 1818 Schauplatz von Spukphänomenen war. So flogen bis zu 15 Pfund schwere Steine in merkwürdig gebogener Linie durch die Luft. Wenn sie einen Menschen trafen, glitten sie einfach von ihm … Weiterlesen

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Mund

Verkörpert als Organ des Wortes und des Atems sinnbildlich die Macht des Geistes und der Schöpferkraft, vor allem das „Einhauchen“ der Seele und des Lebens. Als Organ des Essens und Verschlingens ist er auch Symbol des Vernichtens, vor allem als … Weiterlesen

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Mundanastrologie

(Lat. astrologia mundana, Weltastrologie), spezielle Richtung der Astrologie, die weitaus älter ist als die Individualastrologie und sich nicht mit Geburtshoroskopen befasst, sondern Aussagen über das Schicksal von Staaten, Städten, Völkern, über Kriege, Epidemien usw. macht. Staatshoroskope waren zwar schon den … Weiterlesen

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Mundöffnungsritual

Dieses Ritual der altägyptischen Religion zur Verleihung von Leben wurde sowohl an Götterbildern im Tempel als auch an Verstorbenen und deren Grabstatuen vollzogen. Ohne M. könne das Kultbild nicht den Ba oder Ka aufnehmen, um am Menschsein teilzuhaben ‒ so … Weiterlesen

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Munkar

> Adhab-Algal.

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Muntu

Bantuwort, Sammelbezeichnung für Lebende und Tote, für die vergöttlichten Ahnen und den Schöpfergott. M. wird auch der afrikanische Zauberer genannt, der kraft seines Wortes Macht über die „Kintu“ genannten seelenlosen Dinge wie Metalle, Pflanzen, Steine und Tiere hat. Zugleich gilt … Weiterlesen

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Murphy, Bridey

> Bernstein, Morey.

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Murphy, Gardner

DDDr., (* 08.07.1895 Chillicothe/Ohio; † 20.03.1979 Washington/USA), vielseitiger Sozialpsychologe und Persönlichkeitsforscher mit ganzheitlicher Sicht, Parapsychologe, Mitbegründer der Lehre vom positiven Denken. Als M. 1917 als Soldat in Europa stationiert war, trat er der Society for Psychical Research in London bei, … Weiterlesen

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Murray, Gilbert

(* 02.01.1866 Sydney, Australien; † 20.05.1957 Oxford, England), britischer Altphilologe; Übersiedlung 1877 nach England, Studium ab 1884 am St. Johnʼs College der Universität Oxford, Präsident der SPR 1915; Prof. für Griechisch an der Univ. Glasgow 1889-1899, Univ. Oxford 1908-1936. Seine … Weiterlesen

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Murray, Margret Alice

(1863-1963), englische Archäologin (Ägyptologie), beeinflusste die moderne Hexenbewegung durch ihre These des Hexenkults als vorchristliche Religion im Sinne eines Erd- und Fruchtbarkeitskultes, was sie in ihrem Buch The Witch Cult in Western Europe (1921) bekräftigte. Sie hatte damit großen Einfluss … Weiterlesen

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Murrell, James

(1780-1860), kräuterkundiger Engländer aus Hadleigh, Essex, der weithin als Beherrscher der okkulten Künste und als der vielleicht klügste aller klugen Männer galt. In seiner Heimat Essex handelte er mit Kräutern, war Tierarzt, Prophet und wurde als weißer Hexenmeister häufig gebeten, … Weiterlesen

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Murti

Sanskritwort, das Abbild, Form, Figur, Gestalt oder Verkörperung meint. Im Hinduismus steht M. für eine geweihte Statue, die für die sichtbare Verkörperung einer Gottheit, eines Aspektes einer Gottheit oder eines Gurus gehalten wird. Traditionell wird M. in einer besonderen Zeremonie … Weiterlesen

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Murugan

Auch als Kārttikeya („Sohn des Krittika“), Shanmukha (einer mit sechs Gesichtern) sowie unter anderen Namen bekannt, meint sowohl den jungen Kriegsgott als auch den Patron der Tamilgottheit Nadu von Südindien. Er ist bei den Tamilen und den tamilischen Hindus eine … Weiterlesen

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Musaios

Sagenhafter griechischer Seher, Sänger und Dichter der mythischen Vorzeit, angeblich Schüler des Orpheus oder sogar dessen Sohn von der Mondgöttin Selene, in Athen begraben. Auf ihn werden Orakel, Reinigungslieder und Hymnen zurückgeführt. Lit.: Wörterbuch der Religionen. Begründet von Alfred Bertholet. … Weiterlesen

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Musallam

Pseud. (* 07.03.1884 Brüx/Böhmen; † ca. 1942), eigentl. Dr. Franz Sattler; Orientalist, Reiseschriftsteller, Autor okkultístischer Bücher (unter dem Pseud. Dr. Musallam), Begründer der sog. Adonistischen (Geheim-)Gesellschaft für das deutsche Sprachgebiet (mit sexualmagischen Tendenzen); war 1926/27 auch Hrsg. der Zeitschr. Dido … Weiterlesen

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Muscarin

(Lat. musca, Fliege), Alkoloid des Fliegenpilzes, starkes Nervengift, das Wutanfälle und Rauschzustände hervorruft und in einer bestimmten Dosierung zum Tod führt; wurde von Berserkern und Schamanen angewendet, um Ekstasen zu erzeugen. Lit.: Teuscher, E./Lindequist, U.: Biogene Gifte. Berlin: Akademie-Verlag, 1988; … Weiterlesen

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Muschel

Als im Meer lebendes Tier ist die M. häufig Attribut von Meeresgottheiten. Die weiße M. (Kauri Muschel) stand gelegentlich, z.B. in China, symbolisch in Zusammenhang mit dem Mond und damit auch mit dem Prinzip Yin und hatte die Bedeutung des … Weiterlesen

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Muschelhören

Syn. Konchylien-Audition (griech. Kunstwort Konchylie, Weichtierschale), Wahrnehmung eines Rauschens bei Anlegen einer großen Muschelschale oder eines Schneckengehäuses an das menschliche Ohr, wodurch das Strömen des Blutkreislaufs verstärkt und somit hörbar wird. Dabei können ‒ wie beim optischen Parallelfall des Kristallsehens … Weiterlesen

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Muschelhörner

Harte Schalen von Meerestieren, die bei hinduistischen Ritualen verwendet werden und aus religiöser Sicht sehr bedeutsam sind. Schon in der hinduistischen Mythologie wurden sie als reiner Gegenstand gesehen und kamen bei religiösen Feiern zum Einsatz. Eine von der Universität Berlin … Weiterlesen

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Muschelseidentuch

> Manoppello.

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Musco, Teresa

(* 07.06.1943 Caiazzo, Provinz Caserta/Italien; † 19.08.1976 Neapel?), stigmatisierte Mystikerin, Dienerin Gottes (Sühneseele), erlebte schon als Kind Visionen, Marienerscheinungen und Materialisationen, wurde häufig von Krankheiten heimgesucht, musste sich insgesamt 111 chirurgischen Eingriffen unterziehen (wegen Phlegmonen), gegen Ende ihres Lebens Dialysepatientin, … Weiterlesen

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Musen

In der griechischen Mythologie weibliche Gottheiten der Künste und Wissenschaften, Töchter des Zeus und der Mnemosyne oder auch des Uranus und der Gaia. Sie hatten in Pierien östlich des Olymp (Pierische M. oder Pieriden), am Helikon in Boiotien (Boiotische M.) … Weiterlesen

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Museo del Purgatorio

Vor Jahren hat ein ein italienischer Missionar, Pater Vittore Jouet (1839-1912), eine Sammlung von Dokumenten mit Brandspuren zu einem „Museo del Purgatorio“, einem privaten Museum, zusammengetragen, das von allen Interessierten besucht werden kann. Viele Dokumente oder Fotos davon soll er … Weiterlesen

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Musikalische Phänomene

Das bekannteste unter den vielleicht paranormalen musikalischen Phänomenen bildet die Automatische Musik, wie z.B. in jüngerer Zeit bei Rosemary Brown. Die Psychologie rechnet die außergewöhnlichen musikalischen Leistungen jedoch dem schöpferischen Selbst der Medien zu, während der Spiritismus an ein direktes … Weiterlesen

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Musiktherapie

Eigenständige Heilmethode, die durch gezielten Einsatz von Musik therapeutische Wirkung erzielen soll. Sie dient der Wiederherstellung, Erhaltung und Förderung psychischer und körperlicher Gesundheit. Die Verwendung der Musik zu Heilzwecken reicht bis in die Antike zurück. So wird im 29. Buch der Odyssee Homers Blut durch … Weiterlesen

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Muskelleser

Insbesondere Pferde, die als absolute Körpersprachen-Experten gelten. Vgl. Cumberlandismus. Lit.: Burghardo, Dondo: Muskellesen: das Spiel mit dem Unterbewusstsein. Verlag Magic Hands, 1982; Dosdall, Christine: Angst, Stress und Unsicherheit beim Pferd: Symptome, Ursachen, Training. Stuttgart: Müller Rüschlikon, 2017.

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Muspilli

Fragmentarisch überliefertes Gedicht vom Weltuntergang in altbairischer Sprache. Das um 870 entstandene Werk, dessen Verfasser unbekannt ist, wurde auf einzelnen freien Seiten und Seitenrändern einer St. Emmeramer Handschrift eingetragen, die der Salzburger Erzbischof Adalram um 825 Ludwig dem Deutschen widmete. … Weiterlesen

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Musurgia universalis

In seinem diesbezüglichen Hauptwerk, Musurgia universalis sive ars consoni et dissoni (Rom, 1650), veröffentlichte Athanasius Kircher die von ihm in einem Kloster bei Messina gefundene Pindarmelodie, deren Echtheit heute allerdings umstritten ist. Über die Musik und sogar von der Optik … Weiterlesen

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Mut

Geiergöttin von Ascheru in der Nähe von Karnak, wo sie ihren Tempel hatte. M. wurde für die Gattin des Amun gehalten, von dem sie den Namen Amaunet erhielt. Mit Amun und dem gemeinsamen Sohn Chons wurde sie vor allem während … Weiterlesen

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Mutesheer

Ebenso Wildes Heer, Wilde Jagd, Wütendes Heer lauten einige Namen für nächtliche Gespensterumzüge, in denen der Vorstellung nach dämonische Gestalten im Sturmwind ihr Unwesen trieben. Dieses Heer versammelte alle Dämonen, bösen Geister und Hexen der Gegend, die sich einmal im … Weiterlesen

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Muttergottheiten

Göttinnen, die durch ihre Mutterrolle in engem Zusammenhang mit der Fruchtbarkeit stehen. Dabei ist neben dem Gebären vor allem auch das Ernähren des Kindes ein Mittelpunkt der religiösen Symbolik. Häufig wird eine Muttergottheit als Urmutter des manifestierten Universums angesehen, aus … Weiterlesen

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Mutterkraut

(Tanacetum parthenium), alte Zier- und Heilpflanze der Gattung Tanacetum innerhalb der Familie der Korbblütler (Asteraceae), auch unter dem Namen Falsche Kamille bekannt. Der Trivialname M. ist auf seine Verwendung bei Schwangerschaftsbeschwerden zurückzuführen. Das Kraut soll der griechischen Göttin der Weisheit heilig sein. Athene sei angeblich eines Nachts (im 5. … Weiterlesen

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Mutung

Bezeichnet in der Radiästhesie den Vorgang der Detektion verborgener Gegenstände, Krankheiten oder Empfindungen mittels Rute oder Pendel. Dabei dienen diese lediglich dem Aufzeigen der körperlichen Reaktionen und Empfindungen bei der Einstellung auf einzelne Gegenstände, Krankheiten usw. Von einer Fernmutung ist … Weiterlesen

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Mutus Liber

(Stummes Buch), alchemistisches Werk eines gewissen Altus (Pseud.), möglicherweise identisch mit dem holländischen Arzt, Philologen und „Chemicus“ Jacobus Tollius († 1696), doch wird auch der unter dem Namen Quercetanus schreibende Alchemist Joseph du Chesne († 1609) als Autor des M. … Weiterlesen

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Myers, Frederic William Henry

(* 06.02.1843 Keswick, Cumberland, England; † 17.01.1901 Rom), Dichter, Kritiker, Essayist; 1882 Mitbegründer der Society for Psychical Research (S.P.R.) zur Erforschung parapsychologischer Phänomene, 1900 deren Präsident. Am 3. Juni 1883 trat M. der London Lodge der Theosophischen Gesellschaft bei, 1886 … Weiterlesen

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Myesis

(Griech., lat. initiatio), Einweihung in einen Mysterienkult, durch die der Initiand zum initiatus, zum Eingeweihten, wird. Lit.: Der Neue Pauly. Enzyklopädie der Antike, Bd. 8: Mer ‒ Op. Stuttgart: Metzler, 2000.

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Mylius, Christine

(* 24.09.1913 München; † 11.04.1982), deutsche Schauspielerin bei Bühne, Film und Fernsehen. M. besuchte die Schauspielschule Magda Lena des Staatstheaters München und gab dort 1937 ihr Debüt. Ab 1953 wirkte sie gelegentlich auch in Kinofilmen mit. Privat war M. mit … Weiterlesen

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Myomantie

(Engl. myomancy), Weissagung durch Verhalten, Geräusche oder plötzliches Auftauchen von Mäusen oder Ratten; im alten Assyrien, Rom und Ägypten eine Form der Wahrsagung (Divination). Es hieß, dass Piepsen, Kreischen und anderes sonderbares Treiben der Tiere drohendes Unheil ankündigen würde. So … Weiterlesen

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Myotransfer

Nach dem tschechischen Neurologen Jiri Bradna die zwischen Therapeut und Patient entstehende energetische Distanzinteraktion. „Experimente mit lebenden Insekten, Würmern, Fröschen, Fischen, Kaninchen haben die Existenz einer Fernübertragung auf die Muskeln des Menschen bewiesen. Die Muskelspannung, die Form elektromagnetischer Felder und … Weiterlesen

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Myrddin

> Merlin.

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Myrna

> Nazzour, Myrna.

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Myroblyten

Unverwesliche Leichname, die eine ölige Flüssigkeit absondern oder duftenden Balsam ausströmen. Alle Myroblyten sind „Unverwesliche“, also Menschen, deren tote Körper völlig unversehrt bleiben. Das Phänomen der Myroblytion kennt man bei etwa 50 Heiligen. Die Feuchtigkeit, die z.B. Jahre nach dem … Weiterlesen

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Mystagogie

Auch Mystagogik (griech. mystagogia, „Einführung in Mysterien“), bezeichnet ursprünglich die Unterweisung von Jüngern in einen antiken Mysterienkult. Der unterweisende Priester heißt Mystagoge. In der Antike waren Mystagogen wichtige Beamte oder Priester. Die frühe christliche Kirche übernahm den Begriff für den … Weiterlesen

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Myste

In ein Mysterium Eingeweihter. Lit.: Mächte des Schicksals: Enzyklopädie anthropologischer Wissenschaften okkulter Lehren und magischer Künste. Marathon-Edition, 1953.

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Mysterien der Orphiker

Diese gingen auf den mythischen thrakischen Sänger Orpheus zurück und hatten keinen bestimmten Kultort, sondern entwickelten sich vornehmlich in Attica und Unteritalien. Die orphischen Prediger zogen von Stadt zu Stadt und ließen in „Heiligen Häusern“ ihre Dromena (Heilige Spiele) aufführen. … Weiterlesen

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Mysterien von Samothrake

Seit ca. 550 v. Chr. nachweisbarer Mysterienkult der Kabiren, rätselhafter chtonischer Gottheiten aus vorgriechischer Zeit. Über ihre heiligen Handlungen ist wenig bekannt, doch sollen Opfer, das hl. Drama und Hymnen im Mittelpunkt gestanden sein. Als Sühneopfer bevorzugt war das Widderopfer. … Weiterlesen

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Mysterien, Ägyptische

> Ägyptische Mysterien.

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Mysterien, Eleusische

> Eleusinische Mysterien.

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Mysterienbild

Im Gegensatz zum Götterbild, das darauf ausgerichtet ist, die Präsenz der Gottheit zu verbürgen, ist das M. eine „Momentaufnahme“, die ihre Bedutung jeweils aus dem aktuellen Kultvollzug erhält und dadurch heilswirksam wird. Daher kann man darshana (Gott schauen) im Hinduismus … Weiterlesen

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Mysterienkult

Vor allem in Griechenland verbreiteten sich seit dem 7. Jh. v. Chr. Mysterienkulte unter orientalischem und ägyptischem Einfluss. Bekannte Kulte der Antike sind u.a. die Mysterien von Eleusis, der Dionysoskult, die samothrakischen Mysterien, der Mithraskult sowie der Isis- und Osiriskult, … Weiterlesen

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Mysterienschulen

Neben Aleister Crowley übte auch die Magierin Dion Fortune aus dem Umfeld des Golden Dawn-Ordens (GD) großen Einfluss auf die Entwicklung des westlichen Okkultismus im 20. Jh. aus. Sie trat 1919 in den Geheimorden Alpha et Omega ein, der 1900 … Weiterlesen

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Mysteriosophie

Von Ugo Bianchi geprägte Bezeichung für das hellenistisch-spätantike Ideenkonglomerat aus Orphik, Platonismus, Pythagoreismus, Stoa und Gnosis, das eine Verbindung mit den initiatorischen Kulthandlungen der antiken Mysterien einging. Lit.: Bianchi, Ugo: Selected Essays on Gnosticism, Dualism and Mysteriosophy, 1978 (E-Book); Iwersen, … Weiterlesen

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Mysterium

Heilige kultische Handlung, in der eine Heilstatsache unter dem Ritus Gegenwart wird. Indem die Kultgemeinde diesen Ritus vollzieht, nimmt sie an der Heilstat teil und erwirbt sich dadurch das Heil. Das M. umfasst demnach den weiten Begriff des rituellen ‚Gedächtnisses‘, … Weiterlesen

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Mysterium Magnum

Auch Magnum Mysterium (lat., „Großes Geheimnis“), Begriff, der in Religion und Philosophie unterschiedlich interpretiert wurde. Nach Paracelsus und anderen Alchemisten ist damit die ungeordnete Urmaterie gemeint, aus der sich alle Vier Elemente entwickelt haben. Der Mystiker Jakob Böhme verfasste 1623 … Weiterlesen

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Mysterium tremendum

(Griech.-lat., „Geheimnis, das Furcht und Zittern auslöst“), bezeichnet das Göttliche als Ursache und Gegenstand ehrfürchtigen Erschauerns. Der Begriff wurde von dem evangelischen Theologen und Religionswissenschaftler Rudolf Otto in seinem Hauptwerk Das Heilige geprägt, wo das mysterium tremendum ein Gegensatzpaar mit … Weiterlesen

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Mystik

(Altgriech. mystikós, geheimnisvoll; myein, Mund oder Augen schließen), bezeichnet Berichte und Aussagen über die Erfahrung einer göttlichen oder absoluten Wirklichkeit. Wie Joseph von Görres (Die christliche Mystik in 5 Bänden) sich ausdrückt, beinhaltet M. ,,ein Schauen und Erkennen unter Vermittlung … Weiterlesen

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Mystiker

Zur Besonderheit der M. aller Zeiten und Traditionen gehören außergewöhnliche physische und psychische Phänomene, die, anders als bei Sensitiven, weit gefächert sind. Grundverschieden ist auch die Einstellung zu den Phänomenen selbst: Während Sensitive diese häufig für persönliche Zwecke nutzen, messen … Weiterlesen

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Mystische Askese

Das mystische Leben führt zur Askese, während keine natürliche Askese für sich genommen in der Lage ist, zum mystischen Leben zu führen. Das mystische Leben geht also dem asketischen Leben voraus, das ohne jenes keinen Sinn hätte. Diese Erkenntnis ist … Weiterlesen

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Mythoalchemie

Meint die Verbindung von Alchemie und Mythologie. Ein Mythos ist der symbolische Ausdruck von Urerlebnissen des Menschen und die Beantwortung ansonsten nich lösbarer Fragen, z.B. nach der Herkunft des Menschengeschlechts oder der Schaffung des Kosmos. Mythen berichten von den Taten … Weiterlesen

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Mythologem

Typische Ausdrucksform der mythischen Erkenntnisebene. In der modernen Psychologie, vor allem in der Tiefenpsychologie, gelten M.e als menschliche Denkprozesse, welche die (irrationalen) Mächte, die kausal nicht auflösbar, jedoch für das Schicksal des Menschen bestimmend sind, bildhaft begreifen, sie dabei aber … Weiterlesen

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Mythologie

(Altgriech. mythos, Erzählung, Rede; mythología, ursprüngl. „Sagengeschichte“), deutsch auch Sagenwelt, bezeichnet die Gesamtheit der Mythen eines Kulturareals oder eines Volkes, einer Region oder einer sozialen Gruppe sowie ihre systematische Darlegung in literarischer, wissenschaftlicher oder religiöser Form. Daneben gibt es verschiedene … Weiterlesen

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Mythos

(Altgriech.; lat. mythus, Laut, Wort, Rede, Erzählung, sagenhafte Geschichte, Mär; Plural: Mythen), bezeichnet in seiner ursprünglichen Bedeutung eine Erzählung. Im religiösen M. wird das Dasein der Menschen mit der Welt der Götter oder Geister verknüpft. Mythen erheben Anspruch auf Geltung … Weiterlesen

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