Blog-Archive

B

B nimmt als Buchstabe in allen dem Phönizisch-Griechischen entstammenden Alphabeten hinter dem A den bedeutsamen zweiten Platz ein. In den ältesten Bildschriften ist unser heutiges B ein längliches Viereck mit einer Öffnung. Es ist der Grundriss eines Wohnhauses oder Tempels. … Weiterlesen

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B, Gott

Der in den Handschriften der Maya am häufigsten dargestellte Regen-, Wasser- und Fruchtbarkeitsgott. Er ist meist mit einer langen, rüsselförmigen Nase abgebildet. Oft hält er auch ein Beil als Symbol des Donners und als Hinweis auf die Funktion des Regenbringers … Weiterlesen

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Ba

Ägyptische Bezeichnung der Seele als geistige Kraft, die von den Griechen mit Bai umschrieben wird und von dem spätantiken Schriftsteller Horapollon (I. 7) nicht ganz zutreffend mit Psyche (Seele) wiedergegeben wird. Ba war, wie sein altes Wortzeichen zeigt, eine besondere Vogelgattung, … Weiterlesen

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Ba neb Dedet

„Widder/Bock von Dedet“, Bezeichnung des in Dedet (griech.: Mendes) verehrten widdergestaltigen Gottes. Dedet (Djedet) war die Hauptstadt des 16. Gaus von Unterägypten und Hauptstadt des alten Ägypten während der 29. Dynastie. Die Stadt lag am mendesischen Nilarm, der nun verschlammt … Weiterlesen

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Ba-shar‛

Eine Gruppe von orthodoxen Derwischbuderschaften, die „mit dem religiösen Gesetz“ konform gehen und der skripturalen Tradition des Islam, vereinfacht gesagt, der „Religion der Moschee“, nahestehen. Diese Bruderschaften vertreten einen gemäßigten > Sufismus, der entweder ethische Elemente betont (Bagdad-Schule) oder durch … Weiterlesen

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Ba-xian

(Chin. Pa-hsien, die „Acht Unsterblichen“). Nach dem chinesischen Volksglauben gibt es Männer und Frauen, die aufgrund eines besonderen Lebenswandels, entrückt von den anderen Menschen, ein glückliches und ewiges Leben führen dürfen. Sie gehören den > Xian, den > Acht Unsterblichen … Weiterlesen

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Baader, Franz Xaver von

*27.03.1765 München; † 23.05.1841 ebd., war Arzt, Bergrat, katholischer Philosoph und Vertreter der Romantik. Er machte eine Erfindung zur Glasherstellung für seine eigene Firma; 1826 zum Honorarprofessor für Religionsphilosophie an der Universität München ernannt. B. gilt als einer der bedeutendsten religiösen … Weiterlesen

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Baal

Semit. ba’l, Eigentümer, Herr, Gatte; babyl. bel; phöniz., ugaritisch, ba,al. 1.  Wettergott der Westsemiten. Der Gott B. ist bereits im 3. Jahrtausend v. Chr. in Abu Salabikh und in Ebla belegt. Das wichtigste Kulturzentrum im 2. Jahrtausend war Aleppo, von wo der … Weiterlesen

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Baal-Addir

„Mächtiger Baal“, Gott der phönizischen Stadt > Byblos, später auch im punischen (karthagischen) > Afrika verehrt, wo er bei den Truppen dem Jupiter Valens gleichgesetzt wurde – ob als Fruchtbarkeits- und/oder Unterweltgott bleibt offen. Lit.: Lurker, Manfred: Lexikon der Götter und Dämonen: … Weiterlesen

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Baal-Biq’ah

„Herr der Ebene“ zwischen dem Libanon und dem Antilibanon, Gottheit, nach der die Stadt Baalbek ihren Namen erhielt. Zunächst Wettergott, wurde B. in hellenistischer Zeit zum Himmels- bzw. Sonnengott und dem > Zeus gleichgestellt. In römischer Zeit galt er als … Weiterlesen

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Baal-Gad

„Herr des Glücks“, Gott, von dem die Stadt Gad am Berg Hermon (Ri 3,3) in der Nähe der Jordanquelle (Jos 13,5) den Namen erhalten hat. Er ist der Lenker des Schicksals und ein Glücksgott in astrologischer und horoskopischer Beziehung. Lit.: … Weiterlesen

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Baal-Hammon

„Herr der Räucheraltäre“, Hauptgott von Karthago und Fruchtbarkeitsgott mit dem Beinamen „Fruchtträger“ und „Gott der Früchte“. Er ist erstmals in einer Inschrift aus dem phönizischen Sendschirli (Zincirli) erwähnt. Von Karthago aus wurde er auf Malta, Sizilien und Sardinien eingeführt. In … Weiterlesen

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Baal-Karmelos

„Herr des Karmel“, Orakel- und Berggott, der auf dem Berg Karmel verehrt wurde und dessen 450 Propheten vom alttestamentlichen Propheten Elija zu einem Gottesurteil herausgefordert wurden (1 Kön 18,16-40). Der > Orakel erteilende Berggott wurde in römischer Zeit noch verehrt, … Weiterlesen

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Baal-Marqōd

„Herr des Tanzes“, altsyrischer Heilgott, der in der Nähe der heutigen Stadt Beirut ein Heiligtum hatte. Eine ihm zugeordnete Quelle wies ihn als göttlichen Arzt aus. Sein Kult hatte orgiastische Züge. Auf Votivsteinen wird er gräzisiert als Balmarkos bezeichnet. In … Weiterlesen

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Baal-Qarnaim

„Herr der beiden Hörner“, punischer Berggott, benannt nach zwei Bergspitzen am Golf von Tunis, die noch heute seinen Namen (Dschebel bu Qurnein) tragen. Bei den Römern wurde er als > Saturn dargestellt und Saturnus Balcarnensis genannt. Man vermutet in ihm … Weiterlesen

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Baal-Sapon

„Baal des Sapon“, kanaanäischer Gott, benannt nach dem Berg Sapon im Norden des Libanon. In Ugarit hieß er Baal-Sapan. In der Bibel wird der Berg als Berg Zion bezeichnet (Ps 48,3). Als Bezwinger des > Jamm fungiert er auch als … Weiterlesen

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Baal-Schamem, Baal-Schammin, Baal-Schamajin

„Herr des Himmels“, phönizischer Himmelsgott, der über Gestirne, Gewitter und Regen gebietet. Die älteste phönizische Bezeichnung geht auf eine Inschrift von 1000 v. Chr. in > Byblos zurück. Im Vertrag des assyrischen Königs Asarhaddon (680-669 v. Chr.) wird er zusammen … Weiterlesen

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Baal-Schem

Hebr., „Meister des göttlichen Namens“, in der chassidischen und kabbalistischen Literatur Bezeichnung für jene, die geheimes Wissen über Gottes Namen besitzen. Seit dem Mittelalter auch Bezeichnung für jeden, der geheimes Wissen vom > Tetragrammaton und anderen heiligen Namen besitzt. Der … Weiterlesen

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Baal-Schem-Tov

Hebr., „Herr des guten göttlichen Namens“, Beiname des Israel Ben Elieser (ca. 1700-1760), Begründer der jüdischen mystischen Bewegung der Chassidim. Da man die Bezeichnung Baal-Schem, die seit dem 11. Jh. jenen verliehen wurde, welche geheimes Wissen über Gottes Namen besaßen … Weiterlesen

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Baal-Zebul

Hebr., „erhabener Fürst“), Stadtgott von Ekron im Land der Philister. König Ahasja von Israel, der in Samaria durch das Gitter seines Obergemaches fiel und sich dabei verletzte, befragte B. durch einen Boten über seine Genesungsaussichten (2 Kg 1,2f.). Der Prophet … Weiterlesen

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Baalat(h)

„Herrin“, „Eigentümerin“, westsemitisches Beiwort für eine Stadt- oder Landesgöttin, deren männliche Entsprechung der > Baal ist. Am bekanntesten ist die seit dem 3. Jahrtausend v. Chr. nachweisbare Baalat von Byblos, die auch als Belit von Byblos in den Amarnabriefen (ca. … Weiterlesen

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Baalberith

Hebr., „Herr des Bundes“, semitischer Stadtgott von Sichem, auch El-Berith („Gott des Bundes“) genannt. Nach dem Tod Gideons verfielen die Israeliten wieder der Abgötterei mit den Baalen und machten den „Baal des Bundes“ zu ihrem Gott (Ri 8,33). Er war … Weiterlesen

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Baaltis

Nach der phönizischen Mythologie die weibliche Form des Namens > Baal, die Herrscherin, die Himmelskönigin, die Mondgöttin. Sie wird mit > Astarte identifiziert, andere halten sie für deren Schwester. Der Hauptsitz ihrer Verehrung war > Byblos. Karthager und Phönizier verehrten … Weiterlesen

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Baalzephon

In der > Dämonologie Anführer der Hüter und Wächter der Hölle. Lit.: Wierus, Joannes: Ioannis Wieri De Praestigiis Daemonum, et in cantationibus ac veneficiis: Libri sex; Acc. Liber apologeticus, et pseudomonarchia daemonum; Cum rerum ac verborum copioso indice. Postrema editione … Weiterlesen

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Baaras

Eine wunderschöne Pflanze, die bei den Arabern als „Goldene Pflanze“ bekannt ist. Sie soll auf dem Berg Libanus wachsen, unterhalb der Straße, die nach Damaskus führt. Sie blüht angeblich im Monat Mai nach der Schneeschmelze und kann nur in der … Weiterlesen

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Baba

1. Sumerische Stadtgöttin von Lagash. Tochter des Himmelsgottes > An und Gemahlin des Fruchtbarkeitsgottes > Ningirsu, Mutter von sieben Töchtern. Ursprünglich war sie vielleicht eine Muttergottheit („Mutter Baba“). Seit altbabylonischer Zeit ist sie unter der Bezeichnung „Ärztin der Schwarzköpfigen“ als … Weiterlesen

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Baba Jaga

Slaw., Name einer angeblichen Kriegsgöttin in Gestalt eines alten, runzeligen Weibes, auch als Jezi-Baba bekannt. In den Märchen ist sie auch die Herrin über die Reiter, die Morgen, Tag und Nacht über die Erde bringen. Jenen Menschen, die sich ihr … Weiterlesen

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Baba Ram Dass

> Alpert, Richard.

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Babaji, Mahavatar

Eine mythologische Gestalt, ein Maha-Avatar (großer > Avatar), von dem weder Geburtsort noch Geburtsdatum bekannt sind. Durch die Autobiographie eines Yogi von Paramahansa > Yogananda wurde B. erstmals in der Mitte des 20. Jhs. der Öffentlichkeit bekannt. Er soll seit … Weiterlesen

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Babau

Legendärer > Oger (fr. ogre, Menschenfresser) aus französischen Sagen, der garstige Kinder zu verschlingen pflegte. Heute noch bedient man sich im Gebiet von Nizza dieser legendären Gestalt, um den Kindern im Karneval Angst einzujagen. Lit.: Encyclopedia of Occultism & Parapsychology: … Weiterlesen

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Babauze

Popanz, Schreckgespenst, mit dem man Kindern Furcht einjagt. > Babau.

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Babel, Turmbau

Engl. Building of the Tower of Babel; B. ist der hebräische Name für Babylon. Nach Gen 11,1-9 bauten die Nachkommen Noachs eine Stadt mit einem Turm, der bis zum Himmel reichen sollte. „Dann sagten sie: Auf, bauen wir uns eine … Weiterlesen

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Babi

Ägypt., Dämon der Finsternis. Nach der ägyptischen Totenliteratur ist B. ein schreckliches Ungeheuer, das beim Totengericht die Verstorbenen fressen will. In den griechischen Zauberpapyri entspricht B. wahrscheinlich die für > Seth gebrauchte Namensform Bapho; bei Plutarch heißt ein Genosse des … Weiterlesen

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Babia Góra

Poln.; slowak. Babia hora; oberschlesisch Babjo Gura, Hexen-Berg, Teufelsspitze, mit seinen 1.725 m der höchste Berg der Beskiden an der polnisch-slowakischen Grenze. B. wurde erstmals im 15. Jh. von dem Chronisten Jan Długosz erwähnt und tauchte 1558 auf einer Karte … Weiterlesen

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Babinski, Joseph François Félix

Französischer Nervenarzt polnischer Abstammung (*17.11.1857 Paris; † 29.10.1932 ebd.), Direktor der Klinik von Jean-Martin > Charcot an der Salpêtrière sowie Arzt in den Spitälern von Paris und gilt als Nestor der französischen Psychophysiologie. Er beschrieb einen nach ihm benannten Reflex (Babinski-Reflex, … Weiterlesen

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Babylon, am Euphrat

Babylon. Babilu, Gottespforte; hebr. Babel. Die Stadt lag am Euphrat, etwa 80 km südlich von Bagdad im heutigen Irak, und wird erstmals im 3. Jahrtausend erwähnt. Unter dem berühmten König Hammurapi (1792-1750 v. Chr.) wurde sie zur Hauptstadt und zum kulturellen … Weiterlesen

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Babylon, in Ägypten

Die Stadt lag an der Stelle von Altkairo, dem koptischen Viertel der heutigen Hauptstadt des Landes. Von ihr sind noch zwei Türme erhalten. Nach neuerem Stand datiert die Gründung aus der Zeit der persischen Besetzung, als dort eine babylonische Garnison … Weiterlesen

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Babylonien

Das Gebiet des heutigen südlichen Irak, an den Ufern von Euphrat und Tigris gelegen. Hier entstanden zu Beginn der späten Steinzeit zwischen 5000 und 3000 v. Chr. erste feste Siedlungen und die älteste bekannte Hochkultur der Welt. Es waren die Sumerer, … Weiterlesen

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Bacabs

„Söhne“, die vier Söhne von > Itzamná und > Ixchel, die als vier riesenhafte Schutzgötter der > Maya den Himmel auf ihren Schultern tragen. Sie sind gesetzt über je eine der vier Weltgegenden mit deren Winden, über einen 65-tägigen Abschnitt … Weiterlesen

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Bacax

Von den alten Berbern in Nordafrika verehrter Lokalgott, der angeblich in einer Höhle wohnte, vor deren Eingang Opfer dargebracht wurden. B. ist aus einer Inschrift der ehemaligen antiken Stadt Cirta (heute: Constantine, Algerien) bekannt. Lit.: Jordon, Michael: Encyclopedia of Gods. … Weiterlesen

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Bacchanalien

Engl. bacchanalia, allgemeine Bezeichnung der zu Ehren des > Bacchus gefeierten orgiastischen Trinkgelage. Die entsprechenden Riten wurden ursprünglich von Frauen ausgeführt, später durften auch Männer daran teilnehmen. Die Altersgrenze für alle Teilnehmenden war auf 20 Jahre festgelegt. Bei den Griechen … Weiterlesen

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Bacchantinnen

Engl./fr. bacchantes, Frauen, die sich der Verehrung des > Bacchus (Dionysos) verschrieben hatten. Dabei sind zwei Formen zu unterscheiden: 1. Frauen, die sich der Volksglaube als Begleiterinnen des Gottes Bacchus während seiner Taten und Schicksale auf Erden dachte. Sie werden … Weiterlesen

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Bacchus

Lat., römischer Gott des Weines und der > Ekstase. Der lateinische Name geht auf den griechischen Bakchos (> Dionysos) zurück, dessen Verehrung schon im 5. Jh. v. Chr. in Rom und in Italien Eingang fand. B. wurde auch mit dem römischen … Weiterlesen

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Bach-Blüten-Therapie

Engl. Bach flower therapy, zur Heilung von Gemütsleiden, körperlichen Symptomen und Schmerzen mittels der Blütenessenzen von 38 Pflanzen. Das Verfahren wurde von dem britischen Arzt Dr. Edward > Bach (geb. 24.09.1886, gest. 27.11.1936) eingeführt. Nach seiner Tätigkeit als allopathischer Arzt … Weiterlesen

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Bach, Dr. Edward

Britischer Arzt (*24.09.1886 Birmingham; † 27.11.1936), Entdecker der durch Sonnenenergie gewonnenen Bach-Blütenessenzen (> Bach-Blüten-Therapie), die das energetische Muster bestimmter Wildblüten gespeichert haben (sollen). Nach längerer Tätigkeit als Leiter und Assistenzarzt auf der Unfallstation des University College Hospital in London eröffnete er … Weiterlesen

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Bachbakuala-Nuksiwaë

„Menschenfresser am Nordende der Welt“, ist in den Mythen der Kwakiutl-Indianer an der Nordwestküste Nordamerikas der Name eines Dämons, der bei den Einweihungsriten die Initianden verschlingt, welche später in neuer Gestalt wiedergeboren werden. Es wird berichtet, dass Tänzer in Trancezuständen … Weiterlesen

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Bachja ben Josef Ibn Pakuda

11. Jh., spanischer Kabbalist und Autor des bekannten „Buches der Herzensverpflichtungen“ (Sefer Chowot haLwawoth), der ersten systematischen Darstellung der jüdischen Ethik und geistigen Erbauung. B. gilt als einer der beliebtesten jüdischen Autoren des Mittelalters. Das Werk, das er um 1080 … Weiterlesen

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Bachofen, Johann Jakob

*22.12.1815 Basel; † 25.11.1887 ebd., Schweizer Rechtshistoriker und Altertumsforscher. Vom 30. Lebensjahr an widmete er sich ausschließlich der wissenschaftlichen Arbeit und wurde dabei vor allem mit den Büchern Gräbersymbolik der Alten (1859) und Das Mutterrecht (1861) weltweit bekannt. B. war der … Weiterlesen

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Bachstelze

Motacilla alba, Motacilla yarelli, Singvogel der Familie der Stelzen (Motacillidae) und der Ordnung Sperlingsvögel (Passeriformes). Die B. ist in zwei Unterarten über ganz Europa verbreitet. In England lebt die Trauerbachstelze (M. yarelli) mit schwarzem Rücken, im übrigen Europa die weiße … Weiterlesen

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Bachtan

Stein auf dem Hagar Ismael, den Sohn > Abrahams, geboren (Gen 16,15) und an dem Abraham sein Kamel angebunden haben soll, um Isaak zu opfern (Gen 22,9). Die Araber, die sich für die direkten Nachkommen Abrahams durch Ismael halten, verehren … Weiterlesen

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Bächtold-Stäubli, Hanns

*27.03.1886 Schaffhausen; †10.10.1941 Basel, Sohn des Müllers Hans Georg und der Susanna geb. Scheffeler, besuchte die Kantonsschule Schaffhausen, studierte in Neuenburg und Basel und promovierte 1913 bei Eduard Hoffmann-Krayer (1864-1936) mit einer Dissertation über Gebräuche bei Verlobung und Hochzeit. Von … Weiterlesen

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Bachue

„Die mit den großen Brüsten“, Erdgöttin der Chibcha, eines indigenen Volkes in Südamerika. Diese erzählen, dass B. nach der Erschaffung der Welt durch > Chiminigagua aus einem heiligen See kam und ihren dreijährigen Sohn bei sich hatte, den sie, als … Weiterlesen

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Bachuone, Arnold

> Arnald von Villanova.

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Baciel/Bachiel

Dämon, der mit dem Tierkreiszeichen der Fische verbunden ist und den Planeten Saturn regiert. Sein Herrschaftsgebiet ist der Osten. Lit.: Pseudomonarchia daemonum. Milano: Mondadori, 1994.

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Bacis

Griechischer Wahrsager und ägyptischer Stier. 1.  Berühmter Seher von Böotien und einer der ältesten Griechenlands. Nachdem B., alternd, von seinen Freunden Abschied genommen hatte, versahen ihn die Nymphen der corycischen Grotte mit der Gabe der Wahrsagung. Ursprünglich war B. zweifellos eine … Weiterlesen

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Backen

Das B. gehört zu jenen Tätigkeiten des Menschen, die mit besonders vielen kultischen und magischen Vorstellungen verbunden sind. Im Mehl sieht man die aus dem Boden gewonnene konzentrierte Kraft des Getreides, die das gebackene Brot zur Kraftspeise für Mensch, Geister … Weiterlesen

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Backlum Chaam

Gott der männlichen Sexualität der > Maya. Sein Helfer ist > Chin, der die Menschen zu sexuellen Ausschweifungen verleitet. Lit.: Chactun: die Götter der Maya; Quellentexte, Darstellung und Wörterbuch/hrsg. von Christian Rätsch. 2., akt. Aufl. München: Diederichs, 1994.

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Backster-Effekt

> Backster, Cleve.

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Backster, Cleve

*27.02.1924 New Jersey/USA, †24.06.2013 San Diego, Kalifornien/USA; ein früherer Vernehmungsbeamter der CIA, avancierte zu einem der führenden Lügendetektor-Spezialisten Amerikas. Er wurde Direktor des Keeler Polygraph Institute in Chicago und gründete später die Cleve Backster School of Lie Detection in Manhattan, … Weiterlesen

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Backward masking

Engl., Rückwärtsbotschaften, Methode der > Black Metal-Musik, Texte rückwärts auf den Tonträger zu pressen, sodass diese erst verständlich werden, wenn der Tonträger rückwärts abgespielt wird. Auf diesem Weg sollen Informationen unterschwellig aufgenommen, unbewusst gespeichert und vom Gehirn decodiert werden. Beweise … Weiterlesen

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Baco von Verulam

> Bacon, Sir Francis.

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Bacon, Roger

1214/1220-1292, Doctor Mirabilis, englischer Philosoph und Franziskaner. Von 1231-1240 studierte B. möglicherweise in Paris die Artes. Zwischen 1241 und 1247 hielt er dort Vorlesungen über verschiedene Werke des > Aristoteles und hörte selbst sicher auch Vorlesungen des > Albertus Magnus. … Weiterlesen

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Bacon, Sir Francis

*22.01.1561 London; † 09.04.1626 High-Gate bei London, Baron von Verulam, Viscount St. Alban, Philosoph, Staatsmann und Gelehrter. B. absolvierte ab 1563 scholastische juristische Studien am Trinity College in Cambridge bzw. in Grays Inn. 1576-1579 begleitete er einen Botschafter nach Frankreich, wo … Weiterlesen

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Bacoti

Allgemeine Bezeichnung für > Wahrsager und > Zauberer in Tonkin in Indochina. Sie stehen beim Volk in großem Ansehen, das sie vor allem über verstorbene Personen befragt, um mit diesen in Verbindung zu treten. Lit.: Vollmer, Wilhelm: Wörterbuch der Mythologie … Weiterlesen

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Bacstrom, Sigismund

Ca. 1750-1805, skandinavischer Arzt und Chirurg, der in seinen früheren Jahren als Schiffsarzt tätig war und 1794 in der französischen Kolonie auf der Insel Mauritius in die Gesellschaft der > Rosenkreuzer aufgenommen wurde. Später ließ er sich in London nieder … Weiterlesen

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Bad

Ort der Reinigung und Erneuerung, hat zahlreiche Bedeutungen. Die altmesopotamischen Mythen sprechen vom B. der Götter und in der Antike kennt man das rituelle Baden der Götterstatuen. Im Hinduismus, mit seinem Glauben an die Heiligkeit der Flüsse, spielt das Baden … Weiterlesen

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Badarayana

Sanskr., Begründer der philosophischen Vedanta-Schule und Autor des > Brahma Sutra, worin er in 555 Aphorismen eine Systematisierung der Vedanta-Philosophie versucht und sich gegen die nicht-theistischen Strömungen, wie den > Buddhismus, stellt. Lit.: Badarayana: Brahmasutram/Maharsibadarayanapranitam. Varanasi: Caukhamba Vidyabhavana, 1995.

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Badb

Bodb, auch Badhbh; irisch, Schlacht, Kriegsgöttin der keltischen Iren. Nach ihr wird das Schlachtfeld oft auch „Land der Badb“ genannt. In der Schlacht von Mag Tured nahm sie die Gestalt einer Krähe an, verwirrte so die Fomore auf magische Weise … Weiterlesen

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Bader

Berufsbezeichnung für den Betreiber einer Badestube. Der Beruf ist seit dem Mittelalter bekannt. Die B. übten einen hochgeachteten, wenngleich nicht wissenschaftlichen Heilberuf aus und galten als die „Ärzte der kleinen Leute“. Als Zeichen ihres Handwerks hängten sie ein weißes Badetuch … Weiterlesen

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Baduhenna

Germanische Göttin. Nach Tacitus (Ann. IV, 73) wurden beim Aufstand der Friesen 28 n.Chr. in der Nähe eines ihr geweihten Haines 900 römische Soldaten niedergemetzelt. Der Name B. soll sich von „badwa“ (Kampf, Schlacht) und „henna“ bzw. „henae“ ableiten – … Weiterlesen

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Bael

Ein Dämon der im > Grand Grimoire als Herrscher der Hölle bezeichnet wird. Er hat drei Köpfe, den eines Krebses, einer Katze und eines Menschen. Ihm gehorchen 66 Legionen. Lit.: Le grand grimoire, ou l’art de commander les esprits célestes, … Weiterlesen

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Baerwald, Richard

*1867; † 15.05.1929 Berlin, Psychologe und Schriftsteller. Nach dem Studium der Psychologie, Ethik und Soziologie arbeitete er als Psychologe in Berlin. Als Herausgeber der Zeitschrift für Kritischen Okkultismus war B. zunächst ein erbitterter Kritiker der Untersuchungen der > Society for Psychical … Weiterlesen

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Baetyl

Griech. batylos, nach den klassischen Texten ein „Stein-Gott“, in der semitischen Mythologie der Name für das Haus Gottes, > Bethel. Der göttliche Name Bethel findet sich in Gen 31,13, 35,7, Amos 5,5 usw. In der phönizischen Theogonie von Philo Byblius … Weiterlesen

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Baetylien

Kegel- oder keilförmige > Steine, die an besonderen Orten als Symbole der Gottheit aufgestellt und zum Zeichen der Verehrung mit > Wein, > Blut, vor allem aber mit > Öl gesalbt wurden. Man findet diese Steine bei den Hebräern, Phöniziern, … Weiterlesen

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Baffometus

Eine andere Schreibweise für > Baphomet, bedeutet „Der Mann mit dem > Bart“, nach der italienischen Bezeichnung für Bart: baffi. Lit.: Miers, Horst E.: Lexikon des Geheimwissens. München: Goldmann, 1976.

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Bag

Persische Gottheit, die Bagdad den Namen gegeben haben soll. Die Gattin von König Cyrus baute ihr einen Tempel. Lit.: Vollmer, Wilhelm: Mythologie aller Völker. Stuttgart, 1874.

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Baga

Altpersische Bezeichnung für Gott. Die etymologischen Deutungen mit Bezug auf altindisch Bhaga und > Ahura Mazda (baga vazraka, „der große Gott“) sind nicht gesichert. Lit.: Dictionary of Deities and Demons in the Bible (DDD)/Karel van der Toorn; Becking, Bob; Horst, … Weiterlesen

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Bage

Das geheimnisvolle heilige Schweigen nach der Lehre des > Zoroaster, das beim Waschen und Essen beachtet werden musste. > Pythagoras dürfte diese Lehre gekannt und in sein System der Philosophie eingebaut haben. Lit.: Vendidad Sade: die heiligen Schriften Zoroaster’s, Yaçna, … Weiterlesen

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Baggally, William Wortley

† 14.03.1928, wurde 1896 Mitglied der British Society for Psychical Research, um die Möglichkeit eines experimentellen Beweises des Fortlebens nach dem Tode auszuloten. Er experimentierte mit einer Reihe bekannter Medien wie William Eglington, Cecil Husk, Mrs. Corner, Miss Mary Showers und … Weiterlesen

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Bagnall, Reginald Oscar Gartside

*28.03.1893 Berkshire, England; †1978, britischer Pionier der Auraforschung. Als Biologe befasste er sich mit den Farbstoffen und stieß so auf das Phänomen der menschlichen Ausstrahlung. Im Besonderen interessierte er sich für den Effekt des blauen Farbstoffes Dicyanin, der schon von … Weiterlesen

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Bagoe

Eine Nymphe in der Toskana, die sämtliche Ereignisse aus dem Donnergrollen beurteilt haben soll. Nach anderen Quellen ist sie mit der unter dem Namen > Herophile bekannten erythräischen > Sibylle identisch. Und wiederum andere sind der Ansicht, dass sie nach … Weiterlesen

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Bagvarti

Göttin der Urartäer – gewissermaßen die Vorgänger der Armenier, die von 900 – 600 v. Chr. auf dem Gebiet der heutigen Osttürkei und Armeniens lebten. B. war die Gemahlin des urartäischen Reichsgottes > Haldi. Lit.: Lurker, Manfred: Lexikon der Götter und Dämonen: Namen, … Weiterlesen

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Bahaman

Oder Bahman (ursprünglich Vohumano, „gute Gesinnung“) ist in der Religionslehre > Zoroasters der Name des ersten Amschaspands (> Amesha Spentas, „die Unsterblichen“, „Heiligen“), der guten Geister. Er wird als Sohn des Ormazd (> Ahura Mazda) betrachtet, der die lebenden Wesen … Weiterlesen

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Bahir

Hebr., „Glanz“, einer der ältesten und wichtigsten mittelalterlichen Texte der > Kabbala, ohne dass dabei das Word „Kabbala“ verwendet wird. Das Buch entstand um 1176 und wird als Werk des französischen Rabbi Isaak ben Abraham von Posquières, allgemein „der blinde … Weiterlesen

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Bahir-Mukha

Sanskr., „nach außen gerichtet“, das nach außen gerichtete Denken. Bedingt durch die Sinne, wendet sich unser Denken vom wahren Selbst (> Atman) ab und richtet sich nach außen auf die Erscheinungswelt. Auf diese Weise haben sich alle empirischen Wissenschaften entwickelt. … Weiterlesen

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Bahmangeh

> Bahaman.

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Baho

Name für Federstäbe, welche die > Pueblo-Indianer bei religiösen Handlungen zusammen mit Maismehl opferten und über die sie Gebete an den Sonnengott richteten. Lit.: Nölle, Wilfried: Völkerkundl. Lexikon: Sitten, Gebräuche und Kulturbesitz der Naturvölker. München: Goldmann, 1959.

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Bahram

Iranischer Gott, der teils als Regent des Planeten > Mars und manchmal als mit dem Windgott > Verethragna identisch gedacht wird. Als Gott des Sieges unterstützt er den > Sraosha, wenn er bei seiner Fahrt mit der Seele eines Toten … Weiterlesen

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Bahreziehen

Dreimaliges Ziehen der Totenbahre auf einem Schlitten rund um den Friedhof während des Zwölf-Uhr-Schlagens in der Heiligen Nacht. Dieses Sagenmotiv war vor allem in einigen Gebieten Tirols, von Mauls in Südtirol bis nach Sellrain, Tulfes und Volders in Nordtirol, verbreitet. … Weiterlesen

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Bahrgericht

> Bahrprobe.

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Bahri

Arab., menschenköpfiger Vogel im islamischen Bereich. Lit.: Mode, Heinz: Fabeltiere und Dämonen: die Welt der phantastischen Wesen. Leipzig: Koehler & Amelang, 2005.

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Bahrprobe

Oder Bahrrecht (it. prova del cataletto), auch Hexenprobe und Blutprobe genannt, ist eine Form des germanischen Gottesgerichtes, getragen vom Glauben, dass die Wunden des Getöteten von neuem zu bluten anfangen, wenn der Mörder vor die Leiche tritt oder sie berührt. … Weiterlesen

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Bahrrecht

> Bahrprobe.

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Bahya-Puja

Sanskr., äußere Anbetung von Gottheiten oder > Avataras. Hieraus haben sich die vielfältigen Pujas, Gottesdienste, der Hindus entwickelt, die im > Karma-Kanda der Veden ihre Grundlage haben. Lit.: Lexikon der östlichen Weisheitslehren: Buddhismus, Hinduismus, Taoismus, Zen/Ingrid Fischer-Schreiber; Ehrhard, Franz-Karl; Friedrichs, … Weiterlesen

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Baia

Lat. Baiae, zur Römerzeit eine Stadt nordwestlich von Neapel und Sitz eines berühmten > Totenorakels, von dem in Vergils (70-19 v. Chr.) Äneis und in den Schriften von Strabo (63 v. Chr. bis 24 n. Chr.) die Rede ist. > … Weiterlesen

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Baiame

„Schöpfer“ oder „Großer“, Himmels- und Schöpfergott bei den australischen Wiradyuri und Kamilaroi, der Australien seine heutige Gestalt gab und von den Frauen „unser Vater“ genannt wird. Nachdem er sich selbst erschaffen hatte, schuf er alle Dinge und Wesen. Er ist … Weiterlesen

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Baian(us)

Sohn des Zaren Boris II. von Bulgarien aus dem Hause Krum (970-971); großer Magier, von dem gesagt wurde, dass er sich jederzeit in einen Wolf verwandeln könne. Er konnte auch andere Gestalten annehmen und sich unsichtbar machen. B. wird von … Weiterlesen

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Baias

Nach der indischen Religionslehre der Sohn des Porosor und der Sotti Obotti, einer der größten Weisen. Von seiner Weisheit zeugen die Vedas, die er sammelte, ordnete und in Bücher und Kapitel teilte. Die Zeit, in der er lebte, ist allerdings … Weiterlesen

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Baibars

Der Roman von Baibars, eher Heldenlied als Roman, ist eine der großen Sammlungen arabischer Volkserzählungen, von denen eine Ausgabe in 60 Bänden bis heute überliefert ist. Der Roman folgt einer Person, die der Erzählung ihre Einheit verleiht, nämlich dem Leben … Weiterlesen

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Baij, Cecilia

* 04.01.1694, † 06.01.1766), trat nach innerer Umkehr 1711 bei den Zisterzienserinnen in Viterbo ein, wechselte dann zu den Benediktinerinnen ihres Heimatortes Montefiascone, legte dort 1714 die Profess ab und wurde schließlich Äbtissin. In ihrer Selbstbiografie beschreibt sie ihre inneren Erlebnisse … Weiterlesen

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Bailes, Frederick

1889-1970, amerikanischer Psychologe und Mitbegründer des > Positiven Denkens. Er teilt die Menschen in zwei Gruppen ein: jene, die das Leben meistern, und jene, die durch die Umstände des Lebens bestimmt werden. Jeder müsse daher herauszufinden versuchen, welche Ursachen sein … Weiterlesen

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Bailey (eigtl. Beasmore), Charles

1870-1947, australisches Medium, das als das meistgepriesene und zugleich meistverdammte Medium aller Zeiten gilt. Mit 18 Jahren nahm B. an einer Séance teil, in der ihm gesagt wurde, dass er ebenfalls ein Medium sei. Er schloss sich dem Zirkel an, … Weiterlesen

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Bailey, Alice Ann

Englische Theosophin, auch als A.A.B. und AAB bekannt, wurde am 16.06.1880 als Alice Ann Le Trobe-Bateman in Manchester (England) geboren und starb am 15.12.1949 in New York. Sie wuchs in England im christlichen Glauben auf und heiratete 1907 den Pfarrer … Weiterlesen

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Bailey, E. H.

* 29.11.1876; † 04.06.1959, britischer Pionier der > Astrologie. B. befasste sich bei seinen astrologischen Forschungen späterhin bevorzugt mit der sog. pränatalen Periode, der für das Individuum bestimmenden Zeit von der Empfängnis bis zur Geburt. Die Ergebnisse seiner jahrelangen Beobachtungen fasste … Weiterlesen

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Bailey, Foster

1888-1977, Ehemann und Nachfolger von Alice A. > Bailey; F.B. war Freimaurer und führendes Mitglied der > Arkanschule in den USA. In seinem Buch Die Wandlung esoterischer Werte macht er Voraussagen für das Jahr 1963, von denen jedoch keine eingetroffen … Weiterlesen

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Baites, Anne

> Forster, Anne.

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Baiwe

Die von den Lappländern verehrte Göttin der Sonne. Ihr Gatte ist der Mond. Nach dem Volksglauben ist sie die Mutter aller Tiere und die besondere Beschützerin der Rentiere und ihrer Jungen, denen sie im Winter die Lebenswärme erhält, damit sie … Weiterlesen

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Bajaderen

Portug. bailadeira, Tänzerin; indische Tempeldirnen, die dem Gott mit ihrem Tanz dienen (> Devadasi). Lit.: Goethe, Johann Wolfgang von: Der Gott und die Bajadere, in: Das große Balladenbuch, R 20 und III J 3, 1980, S. 136.

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Baka

Haitianisches Wort zur Bezeichnung einer gespensterhaften Gestalt, die nach dem Tod zurückkehrt, um menschliches Fleisch zu essen. Während ihres irdischen Daseins sollen B.s angeblich Mitglieder einer geheimen Gesellschaft gewesen sein, in der sie auf den Weg, den sie nach dem … Weiterlesen

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Bake, Alijt

* 13.12.1415 Utrecht; 18.10.1455 Antwerpen, Augustinerin. B. trat in das Kloster Galilea der regulierten Chorfrauen vom hl. Augustinus zu Gent ein, das seit 1438 dem Windesheimer Kapitel angehörte. Als junge Novizin brachte sie ihre mystische Verbundenheit mit Gott in Konflikt … Weiterlesen

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Baker-Eddy, Mary

Begründerin der Christian Science (Christliche Wissenschaft), wurde am 16.07.1821 in Bow bei Concord, New Hamsphire (USA), als Mary Morse Baker geboren und starb, heftig befehdet, am 03.12.1910 in Chestnut Hill bei Boston. Tief religiös erzogen, trat sie mit 17 Jahren … Weiterlesen

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Baker, Augustin David

(*09.12.1575 Abergavenny/Wales; † 09.08.1641 London), Benediktiner. B. entstammte einer wohlhabenden Baptistenfamilie, konvertierte nach dem Studium in Jerusalem, Oxford und London 1603 zum Katholizismus und trat schließlich 1605 in Padua in den Benediktinerorden ein, wobei er den Namen David annahm. 1612 wurde … Weiterlesen

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Baker, Douglas

*31.12.1922 in England, Autor von über 100 Büchern zu verschiedenen esoterischen Themen. In Südafrika aufgewachsen, promovierte B. in Geisteswissenschaften und qualifizierte sich 1964 an der Universität von Sheffield in medizinischer Praxis. Seine Interessensgebiete sind vor allem Astrologie, Meditation, Heilung und … Weiterlesen

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Bakhita, Josephine

Hl. (01.10.2000, Fest: 8. Februar), Canossianerin; geb. um 1869 als Tochter einer wohlhabenden Familie, die dem Stamm der Dagiù angehörte, in der Nähe von Jebel Agilese, im Norden von Nyala, Süd-Darfur, Sudan; mit sieben Jahren entführt und als Sklavin verkauft. … Weiterlesen

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Bakis

(Griech.), Seher aus Böotien. B. diente vielleicht als allgemeine Bezeichnung für ekstatische Propheten und Orakelspender des 7. und 6. Jhs. v. Chr. Nach Suidas gab es drei Orakelspender, die den Namen B. trugen, einen böotischen, einen arkadischen und einen athenischen … Weiterlesen

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Baktromantie

(Griech. baktron, Stab; engl. bactromancy), Stabweissagung, vereinzelt verwendete Bezeichnung für > Rhabdomantie. Lit.: Van Dale, Antonius: Dissertationes de origine ac progressu idolatriae et superstitionum de vera ac falsa prophetia uti et de divinationibus idolatricis Judaeorum. Amstelodami, Henricus 1696.

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Baktun

Nach dem zwischen 1500 v. Chr. und 850 n. Chr. entwickelten > Maya-Kalender eine Großperiode von 144.000 Tagen. Die Tage werden in Kin gezählt. 20 Kin ergeben einen Uinal (Monat), 18 Uinal ergeben fast ein > Tun (Jahr) – es fehlen 5 … Weiterlesen

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Bala

(Sanskr., Pali, „Kräfte“), 5 Kräfte, die den 37 Elementen der Erleuchtung (boddhipkkiya-dhamma) des Buddhismus angehören und folgende Fähigkeiten (> Indriya) entfalten sollen: 1) Vertrauen (saddha), 2) Willenskraft (viriya), 3) Achtsamkeit (sati), 4) Sammlung (samadhi) und 5) Wissen oder Einsicht (panna). Lit.: … Weiterlesen

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Balaam

> Bileam.

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Balam

In dem magischen Werk Clavicula Salomonis (Schlüssel des Salomon) ein schrecklicher Dämon mit drei Köpfen (Stier, Mensch, Widder), einem Schlangenschwanz und Feueraugen, der auf einem Bären reitet. In der Hand hält er einen Habicht. Er kennt Vergangenheit und Gegenwart, kann … Weiterlesen

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Balan

> Balam.

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Balarama

(Sanskr., „der kraftvolle Rama“), in der Hindu-Mythologie ein Ackerbaugott und ein Gott der Stärke mit dem Pflug als Attribut. Nach dem Heldenepos Mahābhārata ist er der ältere Bruder > Krishnas. Beide Brüder entstanden aus einem weißen und einem schwarzen Haar, … Weiterlesen

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Balasius

Ein purpur- oder rosaroter Stein mit magischen Kräften, der nach Camillus Leonardus (16. Jh.) die Kraft besitze, nichtige Gedanken und Luxus zu unterdrücken, Streitereien unter Freunden zu beheben und den menschlichen Körper mit einer guten gesundheitlichen Verfassung auszustatten. B. heilt angeblich … Weiterlesen

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Balbina von Rom

(Lat. balbus, stammelnd), hl. (seit dem 6. Jh., Fest: 31. März). B. lebte zur Zeit Kaiser Hadrians (117-138) und war der Legende nach die Tochter des hl. Märtyrers Quirinus (Fest: 30. März), der vor der Bekehrung als heidnischer Kriegstribun den … Weiterlesen

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Balcoin, Marie

Eine Zauberin des französischen Baskenlandes, die unter der Herrschaft Heinrich IV. (1589-1610) an einem Hexensabbat teilnahm. Ihr wurde u.a. vorgeworfen, dass sie beim Sabbatmahl das Ohr eines kleinen Kindes gegessen habe, weshalb man sie zum Tod auf dem Scheiterhaufen verurteilte. … Weiterlesen

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Balder

(Altisländ. Baldr, neuisländ. Baldur), nordgermanischer Gott. Die verschiedenen etymologischen Ableitungen des Namens spiegeln die unterschiedlichen Auffassungen seines Wesens und seiner Herkunft wider. Er war der Sohn des Gottes > Odin und der Göttin > Frigg, der Bruder von > Höd(u)r … Weiterlesen

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Baldewein (Balduinus), Christof Adolph

(1623-1682), Amtmann und Alchemist. B., Amtmann zu Großenhayn in Sachsen, gelang es bei seinen alchemistischen Arbeiten, das Metalloid des Kalks, wenngleich unrein, durch Ausglühen des Kalksalpeters darzustellen. Er glaubte, den ihm Dunkeln leuchtenden > Stein der Weisen gefunden zu haben, … Weiterlesen

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Baldinucci, Antonius

(*19.06.1661 Florenz, † 07.11.1717 Pofi), selig (13.04.1893, Fest: 7. November). B. trat 1681 in Rom in die Gesellschaft Jesu ein mit dem besonderen Wunsch, in die Mission geschickt zu werden. Der Orden bestimmte ihn aber für die Volksmission und so predigte … Weiterlesen

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Baldrian

Lat. Valeriana officinalis; engl. valerian, der Name stammt wahrscheinlich von seinem botanischen Namen, der sich von valere = „gesund sein“ ableitet. In Europa und Asien, aber auch im nordöstlichen Amerika beheimatet, war B. bereits im Altertum als Heilpflanze bekannt. So … Weiterlesen

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Baldur

> Balder.

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Baldurbraue

Allmähliches Hochziehen der Augenbrauen als Ausdruck des Lauschens in die Ferne, bei den Ägyptern als „die schöne Braue“ bezeichnet. Die B. begünstigt das geistige Hören und Schauen. Lit.: Spiesberger, Karl: Das Mantra-Buch: Wortkraft – Tongewalten – Macht der Gebärde; von der … Weiterlesen

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Balfour, Arthur James

First Earl of Balfour (*25.07.1848 Whittingehame, East Lothian, Schottland; † 19.03.1930 Fisher’s Hill bei Woking, Surrey, England), britischer Staatsmann, Altphilologe, war von 1882-1892 Vizepräsident, 1893 Präsident und von 1895-1930 neuerlich Vizepräsident der > Society for Psychical Research in London. Er bekleidete … Weiterlesen

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Balfour, Gerald William

2nd Earl of Balfour (*09.04.1853 Whittingehame, East Lothian, Schottland, † 1945), britischer Staatsmann, jüngerer Bruder von Eleanor > Sidgwick und Arthur James > Balfour; besuchte das Trinity College in Cambridge, schloss sich wie sein Bruder Arthur der > Society for Psychical … Weiterlesen

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Bali

Auch Mahabali, in der Hindu-Mythologie ein Dämon und Affenkönig, der zu den > Daityas (Dämonen) und damit zu den > Asuras zählt. Er ist der Sohn von > Vairochana und Gemahl von Vindhyavali sowie Vater der Putana, die > Krishna … Weiterlesen

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Balidet

Dämon der Luft, der im Westen herrscht und am Samstag regiert. Er ist Diener des > Mammon. Lit.: Pseudomonarchia daemonum; cum rerum ac verborum copioso indice. Postrema editione quinta aucti & recogniti. Basileae: Oporinus, 1577.

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Balinesische Krisspiele

Gruppentherapie gegen > Besessenheit, bei der die unterdrückten Impulse episodisch ausgelebt werden, dabei aber von der bewussten Persönlichkeit abgespalten bleiben, indem sie den Göttern zugerechnet und – nach Ablauf des Ausnahmezustandes – erneut abgewehrt werden. Lit.: Lexikon der Psychologie. 1. … Weiterlesen

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Balint, Michael

(*03.12.1896 Budapest; † 31.12.1970 London), Arzt und Psychoanalytiker, der sich als Erster mit den emotionalen Problemen der Arzt-Patient-Beziehung befasste. B. promovierte 1920 an der Universität Budapest zum Dr. med. und 1924 an der Universität Berlin zum Dr. phil. Von 1933-1938 war … Weiterlesen

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Balinus

Durch die Übertragung aus arabischen Schriften verstümmelte Namensform des > Apollonios von Tyana.

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Balios

Neben seinem Bruder > Xanthos eines der beiden unsterblichen Rosse des > Achilleus, hervorgegangen aus der Verbindung des > Zephyros und der > Harpyie Podarge, daher schnell wie der Wind. Lit.: Latacz, Joachim: Achilleus: Wandlungen eines europäischen Heldenbildes. Stuttgart; Leipzig: … Weiterlesen

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Balitok und Bungan

Stammeltern der Ifugao (Nord-Philippinen). Sie sind Bruder und Schwester und nehmen unter den vergöttlichten Ahnen eine besondere Stellung ein. Die sehr unübersichtliche Götterwelt der Ifugao, die in zahlreiche Götterklassen gegliedert ist, kennt über 1.500 Götter. Lit.: Barton, Roy Franklin: The … Weiterlesen

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Balken

Meist viereckige Schnitthölzer, die in der Regel als waagrechte Träger lotrechte Lasten zu tragen und somit eine besondere Schutzfunktion haben. Aus diesem Grund wurden bei den Indogermanen und damit bei den Germanen, B., Pfosten und Pfähle als göttlich verehrt. Im … Weiterlesen

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Balkentheorie

> Crawford, W.J.

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Ballofa

Jener Berg, in dem die nordischen Zwerge ihre Schmiedewerkstatt hatten. Bei ihnen sollte > Wieland, ein kunstreicher Schmied der germanischen Mythologie, nach seiner Arbeit bei > Mime auf Wunsch seines Vaters > Wate in die Lehre gehen. Ob Wieland in … Weiterlesen

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Ballotage

Fr., „Kugelung“, von it. ballotta, Kügelchen, freimaurerische Form der geheimen Abstimmung mit weißen und schwarzen Kugeln, zumeist bei Aufnahme eines Neulings, aber auch zur Entscheidung bestimmter Fragen. Wie aus Ovids Metamorphosen XV,41 hervorgeht, ist dieser Brauch uralten Datums: „Alter Brauch … Weiterlesen

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Ballspiel

Gruppendynamische Interaktion mit einem Ball, die in ihren Urformen tief in die Menschheitsgeschichte zurückreicht. Bei antiken Völkern diente die an eine > Kugel erinnernde Form des Balles als Bild für die Gestirne und als Gegenstand religiöser Zeremonien. > Apollonios von … Weiterlesen

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Balmaseda y San Martin, Catalina de

Catalina de Cristo (Ordensname), geb. am 28. November 1544 in Madrigal de las Altas Torres, Spanien, wurde Karmelitin und starb im Ruf der Heiligkeit am 3. Januar 1594 in Barcelona. Ihr Körper blieb flexibel und strömte einen angenehmen Duft aus. … Weiterlesen

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Balmung

Jenes Schwert, das nach der Nibelungensage Siegfried mit dem Nibelungenschatz erhielt. Noch nach seinem Tod konnte seine Gemahlin Krimhild den Mord durch Hagen an ihm mit diesem Schwert rächen. Lit.: Das Nibelungenlied. Kreuzlingen: Hugendubel, 2006.

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Balneatores

> Bader.

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Balneologie

Lat. balneare, baden; balneum, Bad; engl. balneology; die Lehre von der therapeutischen Anwendung von Bädern und den darin enthaltenen Wirkstoffen, von Trink- und Inhalationskuren und anderen ortsgebundenen Kurmitteln, wie Heilgasen und Peloiden (Moor, Schlamm und Schlick), von Liege- und Bewegungskuren … Weiterlesen

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Balneotherapie

Engl. balneotherapy; Heilanwendung der > Balneologie durch Heilquellen, Heilgase und Peloide (Mohr, Schlamm und Schlick), aber auch die Anwendung von natürlichen Heilmitteln in Form von Packungen, zum Trinken oder zur Inhalation. Die B. geht von der Erkenntnis aus, dass beim … Weiterlesen

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Balneum Mariae

Lat., „Marienbad“, das angeblich von der Alchemistin > Maria Judaica erfundene Wasserbad, in dem chemische Substanzen bis zu 1000 C° erhitzt werden können. Der Begriff „Marienbad“ findet sich in alten Büchern sehr häufig. So spricht man in Frankreich noch heute … Weiterlesen

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Balor

Kelt., einäugiger Riese der irischen Mythologie. Er war von gewaltiger Gestalt, viel größer als Menschen. Sein Auge, das böse war, hatte sieben Lider. Hob B. das siebte Lid, so entstand eine alles vernichtende Glut. Nach anderen Versionen wirkte bereits der … Weiterlesen

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Balsam

Lat. balsamum, althebr. boshem, Wohlgeruch, Gewürz; duftendes Harz des Balsambaumes (Benzoe) und anderer Balsampflanzen (> Myrrhenstrauch), welches schmerzlindernde, heilende und konservierende Wirkung hat und Bestandteil von > Chrisam ist. B. gilt daher als Leben erhaltendes Prinzip. Als solches wurde er … Weiterlesen

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Balsamo, Giuseppe

> Cagliostro.

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Baltazo

Einer der Dämonen, von denen 1566 angeblich eine junge Frau namens Nicole Aubry aus Laon, Frankreich, besessen war. Lit.: Ernst, Cécile: Teufelaustreibungen: die Praxis der katholischen Kirche im 16. und 17. Jahrhundert. Bern [u.a.]: Huber, 1972; Spence, Lewis: An Encyclopaedia … Weiterlesen

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Balten

Angehörige verschiedener indogermanischer Völker, die das sog. Baltikum bewohnen. Dazu gehören die Staaten Litauen, Lettland und Estland. Mit dem Sammelnamen „baltische Völker“ werden hingegen die drei ethnisch und sprachlich eng zusammengehörenden Völker der Letten, Litauer und Pruzzen bezeichnet, von denen … Weiterlesen

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Balthasar von der hl. Katharina von Siena

(*24.08.1597 Bologna; † 6.12.1673), letzter Nachfahre der Macchiavelli, trat in den Orden der Unbeschuhten Karmeliten ein, legte 1615 in Rom die Profess ab, wirkte als Prior in Malta, als Provinzial der Lombardei und als Generalprokurator in Rom, wo er die Schrift … Weiterlesen

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Baltinus, Galtinus, Saltinus, Ultinus

Namen von vier Königen auf vier kleine Papierräder geschrieben, denen in einer mittelalterlichen Anleitung zur Herstellung eines magischen Zirkels jeweils eine Himmelsrichtung zugeordnet wurde: Baltinus, König des Ostens, Galtinus, König des Nordens, Saltinus, König des Südens und Ultinus König des … Weiterlesen

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Baltis

Altarabische Göttin, die mit dem Venusstern gleichgesetzt und in Carrhae in Nordwestmesopotamien verehrt wurde. Die römischen Legionäre brachten ihren Kult in den Mittelmeerraum. Lit.: Lurker, Manfred: Lexikon der Götter und Dämonen: Namen, Funktionen, Symbole/Attribute. 2., erw. Aufl. Stuttgart: Kröner, 1989.

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Baltus, Jean François SJ

(*08.06.1667 Metz; † 09.03.1743 Reims), trat am 21.11.1682 in den Jesuitenorden ein, lehrte u. a. Bibelwissenschaft, Hebräisch und Theologie in Straßburg, wo er auch Rektor der Universität war. 1717 war er Generalzensor von Büchern in Rom und später Rektor in verschiedenen Häusern … Weiterlesen

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Balvala

Gigantischer Dämon der altindischen Sagenwelt, der ursprünglich vermutlich ein Sturm- und Unwetterwesen war, von dem gesagt wird, dass es die Luft mit Staub und Gestank erfüllte, einen gewaltigen Hagelschauer erregte und heilige Stätten mit unreinen Ausscheidungen beschmutzte. Von Gestalt ein … Weiterlesen

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Balver Höhle

Mit fast 80 m Länge und bis zu 20 m Breite gehört die gewaltige Höhle im Märkischen Kreis, Westfalen, zu den größten Kulturhöhlen Deutschlands. In den 14-18 m hohen Ablagerungen wurden Reste von Mammutjägern der letzten Früheiszeit bis hin zu … Weiterlesen

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Bamberg, Hexen von

Das Fürstentum Bamberg war Schauplatz einiger der grausamsten Hexenprozesse. Unter der Herrschaft der Fürstbischöfe Johann Gottfried I. von Aschhausen (1609-1622) und Johann Georg II. Fuchs Freihr. von Dornheim (1623-1633) kam es zu einem wahren „Krieg gegen die Hexen“. Die Motive … Weiterlesen

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Bambus

(Bambusoideae), eine vielgestaltige Unterfamilie der Süßgräßer (Poaceae) mit etwa 1.200 Arten, gilt in Ostasien als glückbringende Pflanze. In Bezug auf den Menschen ist sie auch Symbol für ethische Werte: die hängenden Blätter deuten auf das leere Innere, das Herz, als … Weiterlesen

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Bananenbaum/Bananenstaude

Gehört zur Gruppe der Beeren, sieht wie eine Palme aus, kann eine Höhe von über 2 Metern erreichen und bis zu 200 Bananen tragen. Der B. hat einen weichen Scheinstamm mit oft vom Wind zerfetzten Blättern. > Buddha sah in … Weiterlesen

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Bandara

Genauer: Bandara deviyō, ursprünglich Titel hoher Beamter im singhalesischen Königreich, dann Bezeichnung einer Gruppe von Göttern, die über den > Yakku stehen. Nicht selten werden die lokalen Hauptgottheiten B. genannt. Zum B. konnten auch besonders verdiente Persönlichkeiten erklärt werden. So … Weiterlesen

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Bänder

Symbol der Macht, zu binden und zu lösen. Die Bindung kann freiwillig wie unfreiwillig sein. Lit.: Herder-Lexikon Symbole. Freiburg u.a.: Herder, 72000.

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Bandha

Sanskr., „Zusammenziehung“, Zusammenziehen der Muskeln, die im täglichen Leben nur wenig angestrengt werden, als Vorübung zum > Yoga. Die wichtigsten Vorübungen sind: Zusammenziehen von Bauch, unterem Zwerchfell und Genick. Lit.: Roberts, Marc: Das neue Lexikon der Esoterik. München: Goldmann, 1995; Satyananda … Weiterlesen

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Bandornament

Eine seit frühester Zeit bekannte Grundform der Dekoration, bei welcher der Rhythmus im frei gestreuten Muster und in der freien ornamentalen Einzelkomposition einen Bewegungsablauf bildet, der einer bestimmten Gesetzmäßigkeit gehorchen, aber dennoch beständig von ihr abweichen kann. Der Takt ist … Weiterlesen

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Bandzauber

Magische Praktik zum Schutz vor feindlichen Einflüssen durch Tragen eines Bandes um Hals, Stirn, Finger, Arm, Körper. Diese Praxis wird von der Vorstellung getragen, dass der Kreis als vollkommene Gestalt das kreisförmig Umschlossene besonders schützt. Auf diese Symbolik sind nicht … Weiterlesen

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Banerjee, Hemendra Nath

Philosoph und Parapsychologe, geb. am 31.10.1929 in Sirohi, Rajasthan/Indien, wurde 1957 Direktor des Seth Sohan Lal Memorial Institute of Parapsychology in Sri Ganganagar; Herausgeber des Indian Journal of Parapsychology und des Directory of Philosophical Studies in India. B. befasste sich … Weiterlesen

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Bangputys

Lit., „Wellenblaser“, in der litauischen Mythologie der Gott des Meeres und der Wellen. In einem Volkslied wird er einfach „Gott der Wellen“ genannt. Lit.: Lurker, Manfred: Lexikon der Götter und Dämonen: Namen, Funktionen, Symbole/Attribute. 2., erw. Aufl. Stuttgart: Kröner, 1989.

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Bangs

Engl. bang, Knall; aus dem Englischen übernommene Bezeichnung für paranormale Töne oder Geräusche, die sich mit Hammerschlägen vergleichen lassen. Lit.: Carrington, Hereward: Psychical Phenomena and the War. New York: Dodd, Mead & Co., 1918.

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Bangs-Schwestern

Engl. Bangs Sisters, die Medien Lizzie und May Bangs (ca. 1860/1864-ca. 1920) aus Chicago, die sich auf das > direkte Schreiben, Zeichnen und Malen spezialisiert hatten. Außerdem produzierten sie > Apporte, die Verwandlung von Tinte in schmutziges Wasser u.a.m. Während … Weiterlesen

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Banisterin

Bestandteil einer Reihe von psychedelischen Drogen, der erstmals 1928 von Louis Lewin isoliert wurde. Gewonnen aus Banisteria caapi und anderen Banisteria-Arten, ist B. chemisch identisch mit Harmin und Yagein. Die Eingeborenen Südamerikas, vor allem Brasiliens, Kolumbiens und Venezuelas, bereiten aus … Weiterlesen

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Bankei Eitaku

Auch Bankei Yotaku (1622-1693), einer der populärsten und berühmtesten Zen-Meister Japans, Vertreter der > Rinzai-Schule des Zen-Buddhismus, der dem damals im Niedergang begriffenen Zen-Buddhismus zu einer Neubelebung verhalf. Zunächst lebte B. viele Jahre zurückgezogen, bis er 1672 auf kaiserliche Anordnung … Weiterlesen

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Bann

Lat. edictum, interdictum; althd. pan, mhd. ban, engl. ban, charm, spell; die dem geistlichen oder weltlichen Richter und dem Bannherrn zustehende Gewalt und Gerichtsbarkeit zum Ausschluss eines abweichenden Individuums oder einer Gruppe zwecks Aufrechterhaltung einer als legitim angesehenen Ordnung. Im … Weiterlesen

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Bannbüchlein

Bezeichnung von kleinen Beschwörungsbüchern, die Sprüche und Mittel zum Stellen von Jagdtieren, Dieben, zur Unschädlichmachung von reißenden Tieren und Schlangen, zum > Bannen der Geister und des Teufels enthalten. Um sich beim Gebrauch des B.s nicht selbst Gefahren auszusetzen, muss man es … Weiterlesen

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Bannen

> Bann.

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Bannerhalter

Altmexikanische Steinfiguren auf den Plattformen der Pyramiden, deren Hände einen Ring bilden, in den bei Festen Federbanner gesteckt wurden.  Lit.: Nölle, Wilfried: Völkerkundliches Lexikon: Sitten, Gebräuche und Kulturbesitz der Naturvölker. München: Goldmann, 1959.

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Bannesche

Abwehrbaum. Nach einem alten Volksglauben pflanzte man zwischen Lichtmess (2. Februar) und Ostern einen Laubbaum der Gattung Eschen (lat. Fraxinus excelsior, F. angustifolia, F. ornus) aus der Familie der Ölbaumgewächse als Abwehr gegen Feuer, Seuchen und jede Form von Not … Weiterlesen

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Banneux, Unsere Liebe Frau von

Wallfahrtsort auf der Hochebene der belgischen Ardennen, der kirchlich zur Diözese Lüttich gehört. Am Sonntag, den 15. Januar 1933, befand sich Mariette Béco, geb. am 25. März 1921 als ältestes von 7 Kindern der Familie Julius und Louise Béco geb. … Weiterlesen

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Bannkreis

Magisches Mittel, das alle schlechten Einflüsse abhalten soll. Ein solcher Kreis könne durch die starke Vorstellung, dass das Gesprochene sofort Realität werde, durch folgenden Spruch geschaffen werden: „Ich setze ein Licht in Norden, ich setze ein Licht in Süden, ich … Weiterlesen

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Bannungsritual

Ritus der zeremoniellen Magie zum Fernhalten negativer oder unheilvoller Einflüsse. Ein solches Ritual kann in den verschiedensten Formen ausgeführt werden, als runisches B. oder als > Kleines Pentagrammritual, das in einem magischen Kreis ausgeübt wird und im Osten beginnt. Der … Weiterlesen

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Bannwälder

Waldschutzgebiete, „Urwälder von morgen“, vollständig unbewirtschaftet, Anschauungsobjekt für eine ungestörte Waldentwicklung, Biotope insbesondere für Totholzlebensgemeinschaften. Das Leben eines Baumes dauert oft mehr als 400 Jahre! Bereits heute liegt die Totholzmenge in B.n in der Regel über den Totholzanteilen in bewirtschafteten … Weiterlesen

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Banshee

Kelt. ben, Frau; sighe, Fee; gäl.: bean-si, „Frau-Fee“, „Frau des Todes“, die auch Lady of Death, Angel of Death, Woman of Peace, Nymph of the Air genannt wird; ein Familiengeist Irlands und Schottlands, der meist in Gestalt einer alten Frau mit … Weiterlesen

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Bantu

Auch A-Bantu, Sammelbegriff für über 400 verschiedene Volksgruppen von Nigeria über Ostafrika (Kenia, Tansania) bis nach Namibia und Südafrika, die eine Sprache sprechen, welche zur Sprachfamilie der Bantusprachen gehört. Neben viel Zauberei ist bei den östlichen und südlichen B. der … Weiterlesen

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Baouardy, Mirjam

Maria vom Gekreuzigten Jesus (*05.01.1846 Abellin (Cheffa-Amar), zwischen Nazareth und Haifa, Israel; † 26.08.1878 Bethlehem), Karmelitin, selig (13.11.1983, Fest: 26. August), wurde mit 12 Jahren von der Familie ausgestoßen, weil sie der geplanten Ehe samt Übertritt zum Islam nicht zustimmte. Geschlagen … Weiterlesen

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Baphomet

Ein von einigen Templern genanntes Idol, wohl in Zusammenhang mit dem berühmten templerischen Buchstabenquadrat, welches über 600 Jahre vergeblich gedeutet wurde. 1932 will Kuno Graf von Hardenberg in der kleinen Schrift Rosenkreuz und Baphomet eine einigermaßen verständliche Erklärung des Wortes … Weiterlesen

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Baptista (Camilla) da Varano

* 09.04.1458 als Tochter des Herzogs von Camerino in Umbrien; † 31.05.1524 ebd., Klarissin, selig (07.04.1843 Approbation des Kultes durch Gregor XVI., Fest: 31. Mai). 1481 trat sie zunächst bei den Klarissen in Urbino ein, 1484 dann in das von ihrem Vater … Weiterlesen

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Baqa

(Arab., Dauer, Weiterbestehen, Bleiben in Gott), im > Sufismus Bezeichnung des Zustandes der Dauer jenseits aller Form bzw. der Einigung mit dem reinen Geist oder dem reinen Sein. B. bezeichnet auch den Anblick der göttlichen Ewigkeit. Lit.: Schimmel, Annemarie: Mystische … Weiterlesen

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Baquet

Runder Holzbottich, Zuber, der um 1780 von einem Freund Franz Anton > Mesmers entwickelt wurde. Mesmer empfahl anfangs, in das Innere eines Holzfasses eine Anzahl Glasflaschen mit magnetisiertem Wasser konzentrisch, mit der Mündung nach innen, zu legen und mit Wasser … Weiterlesen

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Bär

Ein Raubtier, das – wie Felsenbilder und Knochenfunde beweisen – seit Jahrtausenden von den Menschen gleichermaßen verehrt und gefürchtet wird. Seine mächtige Gestalt und sein schlürfender Gang, der in Kontrast zu seiner Schnelligkeit und Geschicklichkeit steht, sind von vielen Legenden … Weiterlesen

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Baraduc, Hippolyte

(1850-1902), französischer Erforscher der > Bioenergie und > Gedankenfotografie; arbeitete als Magnetopath, d. h., er behandelte Krankheiten auf der Basis der Lehre des > Animalischen Magnetismus. So ließen sich die Damen der höheren Gesellschaft von ihm behandeln, weil anscheinend nur er … Weiterlesen

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Baraka

Arab., „Segen“, im Islam eine Kraft, die ursprünglich von > Allah ausgeht, jedoch auf Menschen und Gegenstände übertragen werden kann. Es handelt sich dabei um einen Segen oder Schutz, den Gott bestimmen Personen (Heiligen und Scherifen), Orten (Gräbern von > … Weiterlesen

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Barastir

(Barastaer), der Herrscher und Torhüter der Totenwelt der Osseten im Kaukasus. Er führt die Toten zu ihrem Platz im Paradies oder aber zu ihrem Platz in der trostlosen Unterwelt. Lit.: Aus Tränen baut man keinen Turm: ein kaukasischer Spruchbeutel; Weisheiten … Weiterlesen

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Barau

Bezeichnung für einen > Hexer in Polynesien. Lit.: Randi, James: Lexikon der übersinnlichen Phänomene: die Wahrheit über die paranormale Welt/Wulf Bergner [Übers.]. München: Wilhelm Heyne, 2001.

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Barbagli, Domenica

(1812-1859), Terziarin des Servitenordens, lebte 33 Jahre an das Bett gefesselt in Monte San Savino bei Arezzo in Italien. Nach der Kommunion geriet sie in Ekstase und schwebte wie eine Feder über ihrem Bett. Lit.: Bouflet, Joachim: Encyclopédie des phénomènes extraordinaires … Weiterlesen

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Barbanell, Maurice

(*03.05.1902 London; † 24.07.1981), englischer Verleger und Autor. 1932 gründete B. mit Arthur > Findlay die Zeitschrift Psychic News, die er bis 1946 und dann wiederum von 1960 bis zu seinem Tod herausgab. Von 1952 an war er Herausgeber der Wochenzeitung … Weiterlesen

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Barbank, Luther

(1849-1926), amerikanischer Gärtner und Pflanzenzüchter, der mehr als 1000 Neuzüchtungen erzielte, darunter kernlose Pflaumen, einen stachellosen Kaktus und eine Kartoffel, die seinen Namen trägt. Er attestierte den Pflanzen eine Vielfalt von Sinneswahrnehmungen und war überzeugt, dass liebevolle Zuwendung (z.B. mit … Weiterlesen

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Barbara

Griech. „die Fremde“; sumer. „Sonne“, hl. (Fest: 4. Dezember), Märtyrerin, gehört zu den 14 Nothelfern. Der Legende nach stammte sie aus Nikomedien (dem heutigen Izmir in der Türkei) oder aus Heliopolis (dem heutigen Baalbek im Libanon) und erlitt 306 (?) … Weiterlesen

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Barbara von Cilli

(1392-11.07.1451), Kaiserin und erste bekannt gewordene Alchimistin nach > Maria Prophetissa. B. war die zweite Gemahlin von Kaiser Siegmund, dem sie durch ihren Einfluss 1401 wieder zur verlorenen ungarischen Krone verhalf. Nach seinem Tod zog sie sich auf ihren Witwensitz … Weiterlesen

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Barbarazweige

Früher häufig auch als Barbarabäume bezeichnet, kleine Äste, die nach altem Brauch am 4. Dezember, dem Gedenktag der hl. > Barbara, geschnitten und in einer Vase in der Wohnung aufgestellt werden. Bei den Ästen handelt es sich je nach Gegend … Weiterlesen

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Barbaric, Dr. Slavko

Franziskaner und Seelsorger in > Medjugorje. B. wurde am 11. November 1946 im bosnisch-herzegovinischen Dragicina, Pfarrei Cerin, unweit von Citluk, als viertes von sechs Kindern geboren und starb am 24. November 2000 in Medjugorje. 1965 trat er in den Franziskanerorden … Weiterlesen

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Barbarigo, Gregorio Giovanni

(*16.09.1625 Venedig; † 18.06.1697 Padua), Kardinal, hl. (26.05.1960, Fest: 18. Juni). Nach Abschluss seines juristischen Studiums an der Universität Padua reiste er als Begleiter des venezianischen Gesandten Alvise Contarini nach Münster, um diesen bei den Verhandlungen zum Westfälischen Frieden zu beraten. … Weiterlesen

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Barbarossa, Christoph

Bzw. Rothbart, Christoph (*1562 Jever im Landkreis Friesland/Niedersachsen; †1623), protestantischer Pastor. Als Sohn des Superintendenten Peter Rothbart besuchte er die Schule in Hannover und studierte später in Wittenberg und Rostock, wo er seinen Magister erwarb. 1589 wurde er Prediger zu … Weiterlesen

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Barbatos

Nach der > Pseudomonarchia daemonum ein Dämon, der vorher ein Engel war. Er erscheint, wenn die Sonne im Schützen steht, besitzt die Kenntnis aller Wissenschaften, das Wissen um verborgene Schätze und kennt Vergangenheit und Zukunft. Lit.: Wierus, Joannes: Ioannis Wieri … Weiterlesen

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Barbelo

Weibliches Prinzip in der > Gnosis, häufig als Komplement oder Abstufung der höchsten Gottheit. Die etymologische Herkunft ist ungeklärt. In der sethianischen Gnosis ist B. die Weltmutter, die aus den drei Äonen Kalyptos (Verborgener), Protophanes (Zuersterscheinender) und Autogenes (Selbstgezeugter) besteht. … Weiterlesen

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Barbelo-Gnostiker

Allgemeine Bezeichnung aller Gruppierungen, die in den Mittelpunkt ihrer Lehren und ihres Kultus die Gestalt der > Barbelo oder Barbero stellen, welche ihren Namen der hebräischen Wort­verbindung Barbhe Eloha = „In der Vier ist Gott“ verdanke. Diese Gruppen treten bei … Weiterlesen

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Barberi, Dominikus von der Gottesmutter

(*22.06.1792 bei Viterbo, Italien; † 27.08.1849 Reading bei London), selig (27.10.1963, Fest: 27. August). B. entstammte einer bäuerlichen Familie, konnte, früh verwaist, nicht einmal die Elementarschule besuchen und trat als Laienbruder in den Passionistenorden ein, wurde aber wegen seiner außerordentlichen Begabung … Weiterlesen

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Barbey d’Aurevilly, Jules

(1808-1889), französischer satanistischer Schriftsteller im Umfeld der Schwarzen Romantik. Er stellt das Satanistische als ein Lebensprinzip dar. Bekannt sind u.a. die Werke L’Ensorcelée 1855 (Die Gebannte) und Les Diaboliques 1874 (Die Teuflischen), die auch ins Deutsche übersetzt wurden. W.: Die … Weiterlesen

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Barbieri, Clelia

(*13.02.1847 auf dem Landgut „Le Budrie“, Gemeinde San Giovanni in Persiceto, Italien; † 13.07.1870), heilig (09.04.1989, Fest: 13. Juli). Am 1. Mai 1868 gründete B. die Kongregation der Kleinen Schwestern der Schmerzensmutter. Am 31. Januar 1869 hatte sie während der hl. … Weiterlesen

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Barbo, Pietro

Papst Paul II. (30.08.1464-26.07.1471), geb. 1418 in Venedig, erkrankte als Kardinal in Ancona an der Pest und ließ sich daraufhin, da er nicht nach Rom reisen konnte, zum nahen Marienheiligtum von > Loreto bringen, um dort die Genesung zu erbitten. … Weiterlesen

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Barclay, Margaret

(† 1618), Ehefrau eines geachteten Bürgers von Irvine (Ayrshire) in Schottland, die 1618 infolge von Intrigen als Hexe denunziert und nach erzwungenem Geständnis stranguliert und verbrannt wurde. Lit.: Pickering, David: Lexikon der Magie und Hexerei. Dt. Erstausgabe. Augsburg: Bechtermünz Verlag, 1999.

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Bardaisan

(Bar-Daisan, Bardesanes) syrischer Gnostiker, Theologe, Dichter, Philosoph und Astrologe am Hof König Abgars VIII. (177-212); geb. am 11. Juli 154 in Edessa, Mesopotamien, als Sohn heidnischer Eltern persischer oder parthischer Herkunft, wurde er Christ und starb 222 möglicherweise in der … Weiterlesen

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Barden

Altkeltische Sänger und Dichter, die an den Königs- und Fürstenhäusern Schlachten- und Totengesänge, aber auch Preis- und Spottlieder vortrugen und mit einem der Leier ähnlichen Instrument begleiteten. Die B. bildeten einen eigenen Stand, der in Gallien mit der Romanisierung ausstarb. … Weiterlesen

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Bardesanes

> Bardaisan.

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Bardewitt

Ein Gott des Friedens, des Handels und der fünf Sinne bei den Wenden. Er wurde mit fünf Köpfen dargestellt und genoss in der Gegend um Wolgast besondere Verehrung. Lit.: Gebhardi, Ludwig Albrecht: Älteste Geschichte der Wenden und Slaven und die … Weiterlesen

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Bardha(t)

Alban., „die Weißen“, weißliche Nebelgestalten, die nach dem albanischen Volksglauben als „weiße Mädchen“ unter der Erde wohnen. Sie entsprechen in etwa den > Elfen. Um sie gütig zu stimmen, streut man ihnen Zucker oder Kuchen aus. Stürzt ein Reiter vom … Weiterlesen

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Barditus

Der Schlachtgesang der Germanen, den sie mit an den Mund gehaltenen Schilden leise murmelnd begannen und zum lautesten Donner steigerten. Aus den daraus erfolgten Tönen glaubten sie den Erfolg eines Kampfes erahnen zu können (Tac., Germ. 3). Von eben diesem … Weiterlesen

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Bardo

Tibet., „Zwischenzustand“, im tibetischen Buddhismus der Zustand zwischen Tod und Wiedergeburt. „Bar“, bedeutet „zwischen“, und „do“ ist ein Zahlenbegriff. In der besonderen Bedeutung des Tibetischen Totenbuches ist „Bar-do“ ein Zustand zwischen zwei gleichen Zuständen, nämlich „zwischen zwei Leben“ oder Daseinsformen … Weiterlesen

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Bardo Thödol

Tibet., „Befreiung durch Hören im Zwischenzustand“, als Tibetisches Totenbuch bekannter Text aus einer Serie von Unterweisungen, die auf den buddhistischen Schriftgelehrten > Padmasambhava zurückgehen sollen. Dieser reiste 810 n. Chr. auf Einladung des tibetischen Königs Trisong Deutsen nach Tibet, blieb dort … Weiterlesen

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Bardo-Körper

Engl. bardo body, ein leuchtender Körper, der dem früheren Körper ähnlich und mit gewissen Zeichen der Vervollkommnung ausgestattet ist. Er ist eine Gedankenform-Halluzination im Zwischenzustand (> Bardo), ein Wunschkörper. Dieser Körper ist seit der Trennung seines Geistes von seinem zurückgelassenen … Weiterlesen

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Bardon, Franz

(*1.12.1909 Katherein bei Troppau (Opava), damals Österreich, heute Tschechien; † 10.07.1958 Brno); Okkultist und Schriftsteller, der vor allem durch seine Publikationen zur hermetischen Magie und > Kabbala(h) Bekanntheit erlangte. In Opava besuchte er die Volks- und Bürgerschule und absolvierte eine Ausbildung … Weiterlesen

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Bärenhäuter

Ein vieldeutiges, oft zur Schelte aber auch zur Bezeichnung von Gutmütigkeit verwendetes Wort, das bereits im Simplicissimus (3, 895-905) in einem Märchen beschrieben wird, wonach ein der Schlacht entronnener Landsknecht einem erlegten Bären die Haut abzieht und den Mantel so … Weiterlesen

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Bärenkult

Kultische Verehrung des Bären, vor allem des Braunbären (Ursus arctos), bei den Jägervölkern in weiten Teilen Nord-Eurasiens und im nördlichen Amerika, wo er wegen seiner imponierenden Kraft hoch angesehen ist. Das Tier wird während seiner Winterruhe lebend zur Siedlung gebracht, … Weiterlesen

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Bärentraube

Arcostaphylos uva-ursi, auch Sandbeere, Wilder Buchsbaum, Wolfsbeere usw. genannt, ist ein immergrüner, bis 60 cm hoher Zwergstrauch aus der Familie der Heidekrautgewächse. Die Pflanze findet sich in hochgelegenen Gegenden nahe der Waldgrenze. Die Blätter ähneln jenen von Preiselbeeren, die jedoch … Weiterlesen

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Barfüßigkeit

Bei vielen magischen und kultischen Handlungen geboten, dient dem unmittelbaren Kontakt mit der Erde und dem Kosmos, um sich in die Kräfte der Natur einzubringen und mit dem Kosmos in Wechselwirkung zu treten. Zudem steht B. für das Ablegen der … Weiterlesen

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Barguest

Ein bösartiger > Kobold in England und Wales, der mitunter auf Zäunen hockt – daher der Name. Dennoch ist die Herkunft des Wortes nicht völlig geklärt. Er wird auch mit dem > Berggeist in Zusammenhang gebracht oder – in Anspielung … Weiterlesen

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Barjesus

Auch Elymas, jüdischer Zauberer und falscher Prophet, der den Prokonsul Sergios Paulos, Statthalter von Zypern, von der Annahme des christlichen Glaubens abhalten wollte. Da blickte ihn der Apostel Paulus an und sagte: „Jetzt kommt die Hand des Herrn über dich. … Weiterlesen

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Barke

Mastloses Boot, das im alten > Ägypten für die Nilschifffahrt eine große Rolle spielte, weshalb auch seine Form größtenteils den Nilbooten entsprach. Die B. wurde in den Bereich des Heiligen erhoben und trat an die Stelle des Sonnenwagens anderer Kulturen. … Weiterlesen

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Bärlapp

Bzw. Bärlappgewächse, Name einer Abteilung der Gefäßsporenpflanzen, zu der eine der wichtigsten Zauberpflanzen in der europäischen Tradition gehört, der Keulen-Bärlapp (Lycopodium clavatum), eine in Nadelwäldern, an trockenen Hängen und in Heidelandschaften heimische, moosähnliche Pflanze mit weit umherkriechenden Stengeln und langstieligen … Weiterlesen

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Barlow, Fred

(† 1964), britischer Fotoexperte und langjähriges Mitglied der SPR, befasste sich eingehend mit der > Geisterfotografie, wobei er nach anfänglicher Überzeugung zum Schluss kam, dass alle untersuchten sog. „Extras“ lediglich eine Kopie von bereits bestehenden Fotos oder Bildern waren. Bei seinem … Weiterlesen

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Barnaud (Barnaudus), Nicolas

Französischer Arzt und Alchemist des 16. Jhs.., der behauptete, den > Stein der Weisen gefunden zu haben. Er veröffentlichte eine Reihe kleinerer Schriften zur > Alchemie, die im 3. Band des Theatrum Chemicum von Zetzner enthalten sind. Lit.: Theatrum chemicum, … Weiterlesen

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Barnett, Michael

Englischer Energietherapeut. Am 3.11.1930 in London geboren, wurde B. nach Abschluss des Universitätsstudiums in Mathematik und Jura Geschäftsmann und Weltreisender. Nach London zurückgekehrt, initiierte er die Anti-Psychiatrie-Bewegung „People not Psychiatry“ und gründete sein eigenes „Growth Center“. 1974 wurde er Schüler … Weiterlesen

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Baron Samedi

(Fr.), Baron Samstag, ist im neoafrikanischen Voodoo-Kult auf Haiti der Name eines dunklen Totengottes oder Friedhofsherrschers neben dem homosexuellen Guédé Nibo und dem unheilbringenden Guédé Zoreille, deren Feste vom 30. Oktober bis 3. November gefeiert werden. Obwohl es heißt, er … Weiterlesen

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Baron, Pietro Renato

(* 07.12.1932 Schio, Italien; † 02.09.2004 ebd.). Nach einer soliden christlichen Erziehung durch seine Familie machte er in Abendkursen das Ingenieur-Diplom, arbeitete einige Jahre als Maschinentechniker in Textilfabriken und war dann bis zu seiner Pensionierung 1989 bei der Autobahngesellschaft in Piovene … Weiterlesen

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Barqu

Ein Dämon, der nach der Demonolatry-Liste das Geheimnis des Steins der Weisen hütet. Lit.: Wierus, Joannes: Ioannis Wieri De Praestigiis Daemonum, et in cantationibus ac veneficiis: Libri sex; Acc. Liber apologeticus, et pseudomonarchia daemonum; Cum rerum ac verborum copioso indice. … Weiterlesen

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Barrett, Francis

Englischer Okkultist, über dessen Leben fast nichts bekannt ist. Er scheint zwischen 1770 und 1780 in London geboren zu sein und unter den Studenten der Universität Cambridge einen magischen Zirkel gegründet zu haben. Bekannt wurde er durch sein Buch The … Weiterlesen

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Barrett, Sir William Fletcher

(* 10.02.1844 Kingston, Jamaika; † 26.05.1925 London), Physiker und Parapsychologe, studierte in Manchester, England; war von 1873-1910 Professor für Experimentalphysik am Royal College of Science in Dublin, Irland, und trug durch seine Forschungen u.a. wesentlich zur Verbreitung des Telefons bei. Bereits … Weiterlesen

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Barsanuphius

(Lat. Barsonorius), hl. (Fest: 11. April), asketischer Schriftsteller, † um 540 als Rekluse im Kloster Seridon bei Gaza in Palästina. Gemeinsam mit seinem Schüler Johannes, „dem Propheten“, schrieb er die Biblos psychophelestate, eine Sammlung von 850 geistlichen Briefen und Antworten, davon … Weiterlesen

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Barshamin/Barshimnia

Altarmenischer Gott. Der Name ist die armenische Bezeichnung des phönizischen Ba-ala-shamin, was „Herr des Himmels“ bedeutet, gleich dem > Bel der Babylonier. Lit.: The Modern Encyclopedia of Religions in Russia and the Soviet Union. Vol. 3, ed. Paul D. Steeves … Weiterlesen

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Bart

Symbol für Männlichkeit und Kraft, ein langer, insbesondere weißer Bart ist zudem ein Symbol für Weisheit. So wurden Götter, Herrscher und Helden meistens bärtig vorgestellt, wie > Indra, > Zeus, > Hephaistos, > Posseidon, > Jahwe, der Gott der Juden … Weiterlesen

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Barthel, Franziska

(1824-1878), Stigmatisierte und Sühneseele aus Andlau zwischen Schlettstadt und Straßburg, der nach dem Bericht des Hausarztes im Januar 1851 eine spontane Ausrenkung des Beines widerfuhr, von der sie bei einer Wallfahrt plötzlich geheilt wurde. Am 17. März 1852 erbat sie … Weiterlesen

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Bartholomäus

Apostel (Fest: 24. August), wird in den Evangelien (Mk 3,18; Mt 10,3; Lk 6,14) und in der Apostelgeschichte (Apg 1,13) lediglich als Mitglied des Zwölferkreises Jesu genannt. Hingegen ist die Legende über B. reich an vielfältigen Angaben. Nach Eusebius (Eus. … Weiterlesen

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Bartlett, John Allen

Pseud. John Alleyne (1861-1933), britischer Marineoffizier, Liedermacher und Sensitiver, der lange Zeit mit dem Kirchenarchitekt Frederick Bligh Bond befreundet war. Bond wurde 1908 zum Leiter der Ausgrabungen der Abbey von Glastonbury ernannt. Bei dieser Arbeit bediente er sich der Angaben … Weiterlesen

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Barton, Clara Harlowe

Geb. am 25. Dezember 1821 in North Oxford, Mass., USA, als Jüngstes von fünf Geschwistern, wuchs auf einer Farm auf und war als Kind so schüchtern, dass sie es vorzog, eher ohne einen dringend benötigten Gegenstand auszukommen, als darum zu … Weiterlesen

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Barton, Elizabeth

(Ca. 1506-1534), englisches Dienstmädchen, genannt “Maid of Kent”, die als Prophetin und Hexe beträchtlichen Ruhm erlangte. Sie behauptete, die prophetische Gabe von der Jungfrau Maria erhalten zu haben, nachdem sie in der Kapelle eines Priesters von starken Anfällen wunderbar geheilt … Weiterlesen

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Baruchschriften

An den Namen Baruch (hebr. baruk, gesegnet), einen Kurznamen, der in chronistischen Listen auftaucht und den Vertrauten und Helfer des Propheten Jeremias bezeichnet, hat sich eine Reihe von Schriften angeschlossen: 1.  Das Buch Baruch aus dem 1. Jh. v. Chr., das zu … Weiterlesen

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Baryt

Ein Bariumsulfat, das zur Mineralklasse der Sulfate zählt. Farbgebend sind Einlagerungen von Eisen (rot, braun, grünlich), tonigen (grau, bläulich) und organischen (grau, braun) Substanzen bzw. Mischungen davon. B. wird als Rohstoff für weiße Farbe sowie zum Glätten und Beschweren von … Weiterlesen

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Barzabal

(Hebr., „Eisen-Herr“), in > Kabbala und > Magie der Dämon des Mars. Lit.: Miers, Horst E.: Lexikon des Geheimwissens. München: Goldmann, 21979.

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Barzakh

(Arab., Schranke, Hindernis, Scheidewand), im > Islam die Scheidewand zwischen den Verstorbenen im Grabe und der Auferstehung: „Hinter ihnen ist eine Schranke, bis zu dem Tag, da sie auferweckt werden“ (Sure, 23,100). Lit.: Der Koran: übers. u. eingel. v. Hans … Weiterlesen

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Basajaun

(Bask., „Herr des Waldes“), > Waldgeist und > Schutzpatron der Herden bei den Basken. Er lebt im Wald oder in hochgelegenen Höhlen. Im Volksglauben ist er eine Art Kulturträger, von dem die Menschen den Getreidebau und das Schmiedehandwerk erlernten. Wo … Weiterlesen

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Bashamum

(Arab. basham, Balsamstrauch), Arzt- und Heilgott in Saba und Qataban, dem zum Dank für Heilungen Weihegaben dargebracht wurden. Nach einem alten Text soll er u.a. auch zwei Steinböcke geheilt haben. Lit.: Bellinger, Gerhard J.: Knaurs Lexikon der Mythologie: über 3000 Stichwörter … Weiterlesen

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Bashir, Mir

(*1907), legendärer indischer Handleser (Chiromant), ab 1948 in England, Zusammenarbeit mit Ärzten und Kriminologen. Er beschrieb Krankheiten und persönliche Charakteristika, die der klinischen Identifizierung dienlich waren. Sein Archiv enthält 50.000 Handabdrücke. Sein Hauptwerk trägt den Titel The Art of Hand … Weiterlesen

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Basic Technique

> Grundtechnik.

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Basiläa

(Griech., Königin, Fürstin), älteste Tochter des > Uranos und der Titäa. Als Erstgeborene erzog sie ihre Geschwister wie eine Mutter, weshalb sie auch Magna Mater, „Grosse Mutter“, genannt wurde. Nach dem Sturz von Uranos erhielt B. die Herrschaft über ihre … Weiterlesen

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Basilides

(Ca. 85-145), bekannter Gnostiker, der vermutlich aus Syrien stammte und um 130 bis 140 in Alexandrien lehrte. Die von ihm und seinem Sohn Isidor gegründete Schule der Basilidianer ist noch im 4. Jh. in Unterägypten belegt. B. war ein bedeutender … Weiterlesen

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Basilidianer

(Engl. Basilideans) > Basilides.

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Basilikumöl

(Lat. ocimum basilicum), > ätherisches Öl mit den Hauptbestandteilen Linalool bzw Estragol, etwas Gerbstoff, Flavonoiden und Pflanzensäure. Es wird aus dem Basilikum, auch Basilienkraut oder Königskraut genannt, gewonnen, das bis zu 40 cm hoch wird, zur Familie der Lippenblütler gehört … Weiterlesen

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Basilisk

(Griech. basiliskos, „kleiner König“, „Häuptling“), Fabelwesen, das in der antiken Mythologie auch „König der Schlangen“ genannt wird und nach Plinius (Nat. hist. 8,38) in Libyen zu Hause ist. Die Ägypter nannten ihn sit, bei den Arabern hieß er sif. Für … Weiterlesen

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Basilius der Große

Hl. (Fest: 2. Januar), älterer Bruder Gregors von Nyssa, Bischof von Cäsarea, Kirchenlehrer und Vater des morgenländischen Mönchtums, wurde um 330 in Cäsarea in Kappadozien (heute Kayseri in der Türkei) als Spross einer tief christlichen Familie geboren. Außer Großmutter und … Weiterlesen

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Basilius Valentinus

Ein angeblich bedeutender Alchemist des 15. Jhs., dessen Existenz und Biografie umstritten sind. Die erste Veröffentlichung der ihm zugeschriebenen Schriften erfolgte 1604 durch den Salzfabrikanten und Ratskämmerer aus Frankenhausen, Johann Thölde, der jedoch über die Herkunft des Manuskripts keine eindeutigen … Weiterlesen

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Baskische Hexen

Das Baskenland, geografisch abgelegen von den Kulturen Spaniens und Frankreichs, rief nicht nur in beiden Ländern den Argwohn der Obrigkeiten gegenüber seinen Bewohnern hervor, sondern stigmatisierte diese auch als undurchschaubar und gefährlich. Die Basken waren von der in Spanien und … Weiterlesen

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Basler Konzil

(1431-1449), Höhe- und Endpunkt der konziliaren Bewegung, welche die Lehre von der Superiorität des Konzils über den Papst vertrat. Das Basler Konzil gilt in der Hexen- und Religionsforschung als wichtige Kommunikationsschnittstelle für die Verbreitung der > Hexenlehre. Dies ist insofern … Weiterlesen

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Basler Psi-Tage

(1983-2007). 1983 wurden von Matthias und Eva Güldenstein, Prof. Dipl.­-Ing. Alex Schneider und dem ehemaligen Generaldirektor der Messe Basel, Frédéric Walthard, in Zusammenarbeit mit den parapsychologischen Gesellschaften der Schweiz die sog. „Basler Psi-Tage“ als Gesprächsforum eröffnet, das vom eingefleischten Esoteriker … Weiterlesen

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Basmala

Kurzform von bismi llāhi r-rahmāni r-rahīmi („Im Namen Gottes, des Allerbarmenden und Barmherzigen“), steht mit Ausnahme der 9. als Anrufung am Beginn jeder Sure. Der Moslem ist verpflichtet, relevante Handlungen mit B. einzuleiten. Die aus vorislamischer Zeit stammende Formel spielt … Weiterlesen

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Bassantin (Bassantoun), James

(* Ca. 1504-1568), schottischer Astronom und Mathematiker des 16. Jhs. Nach seiner Ausbildung an der Universität von Glasgow kam er über die Niederlande, die Schweiz, Italien und Deutschland nach Paris, wo er an der dortigen Universität mit großem Erfolg Mathematik … Weiterlesen

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Bassui Zenji/Bassui Tokushō

(1327-1387), einer der hervorragendsten japanischen Zen-Meister der > Rinzai-Schule. Als er, siebenjährig, seinen Vater verlor, drängte es ihn, die Frage nach dem Wesen seiner Seele zu lösen. Sein intensives zweifelndes Fragen (> Dai-Gidan) führte ihn zu mehreren Erleuchtungserfahrungen, doch konnte … Weiterlesen

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Bastami, Abu Yazid/Tayfur Abu Yazid al-Bustami

(804-874), in Bastam im Iran geboren, war ein strenger Asket und > Sufi mit großer Rednergabe und direkter Aussage über die inneren mystischen Erfahrungen, was Schüler und Besucher gleichermaßen anzog. Dabei bediente er sich der Paradoxie, des scheinbar Widersinnigen, da … Weiterlesen

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Bastet

(Griech.), ägyptische Lokalgöttin von Bubastis („Haus der Bastet“) im Ostdelta des Nils, die von antiken Autoren gelegentlich auch „Bubastis“ genannt wird. Bereits im Alten Reich wird sie durch synkretistische Angliederung an benachbarte Löwengöttinnen, wie > Sachmet und vor allem > … Weiterlesen

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Bastian, Harry

(19. Jh), amerikanisches Materialisationsmedium, dessen Fähigkeiten 1882 nachließen, sodass er sich von der Teilnahme an spiritistischen Sitzungen zurückzog. Dennoch lud ihn Lazar Freiherr von > Hellenbach 1883 zu Privatsitzungen für Erzherzog Johann und Kronprinz Rudolf nach Wien ein. Die beiden Adeligen beabsichtigten, … Weiterlesen

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Basuki

Urwesen bei den vorderindischen Bhuiyas (in Orissa und Westbengalen), das die Erde trägt und aus dem Licht seiner Augen Sonne und Mond erschuf. Der Name dürfte mit dem Schlangenkönig > Vasuki zusammenhängen. Lit.: Lurker, Manfred: Lexikon der Götter und Dämonen. Namen, … Weiterlesen

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Bat

Weibliche Entsprechung des > Ba, eine altägyptische Gottheit, die im 7. oberägyptischen Gau mit der Hauptstadt Hu-sechem als Fruchtbarkeitsgöttin verehrt wurde. In ihrer kuhköpfigen Gestalt ist sie > Hathor sehr ähnlich, wenn nicht sogar mit ihr identisch. In den Pyramidentexten … Weiterlesen

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Bat Kol/Qol

Hebr., „Tochter einer Stimme“; die göttliche Stimme, die Gottes Willen offenbart. Nach den Rabbis wurde diese Stimme in biblischen Zeiten ständig gehört, insbesondere in heilsgeschichtlich entscheidenden Momenten, wie vor dem Tod des > Moses und beim Tadel des > Salomon, … Weiterlesen

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Bata

Ein ägyptischer Stiergott des 17. oberägyptischen Gaues, dem Kultzentrum des > Anubis. Lit.: Bonnet, Hans: Lexikon der ägyptischen Religionsgeschichte. 3., unveränd. Aufl. Berlin: Walter de Gruyter, 2000.

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Bataille, Dr.

Pseudonym für den weitgereisten angeblich rheinländischen Schiffsarzt Dr. Karl (Charles) Hacks, einen Mitstreiter des französischen Schriftstellers Leo > Taxil (Pseudonym für Gabriel-Antoine Jogand-Pagès) bei der Bekämpfung der Freimaurerei. 1892-1894 erschien sein zweibändiges Werk Le diable au XIXe siècle mit fast … Weiterlesen

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Batak

Volk im nördlichen Sumatra (Indonesien), das heute weitgehend christianisiert ist. Seine Urreligion ist in der Hauptsache der > Ahnenkult mit einem Seelenbegriff als Seelenstoff, der zwischen Kraft und Person schwankt und tondi genannt wird. Verlässt tondi den Menschen im Tode, … Weiterlesen

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Batara Guru

Der angesehenste Gott der Toba-Batak auf Sumatra (Indonesien). Als Herrscher des Himmels und Vater der Menschen ist er auch der Gott der Gerechtigkeit. Lit.: Winkler, Johannes: Die Toba-Batak auf Sumatra in gesunden und kranken Tagen: ein Beitrag zur Kenntnis des … Weiterlesen

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Batara Kala

In der Mythologie von Bali der Gott der Unterwelt, die er zusammen mit der Göttin > Setesuyara beherrscht. Er wird auch Schöpfer des Lichts und der Erde genannt. Lit.: Storm, Rachel: Die Enzyklopädie der östlichen Mythologie: Legenden des Ostens. Reichelsheim: … Weiterlesen

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Batcheldor, Kenneth J.

(1921-1988), englischer Psychologe, der beim gruppendynamischen Spiel des > Tischrückens 1964 die Feststellung machte, dass Stimmung und Glaube der Teilnehmer wichtige Faktoren bei der Induktion paranormaler Phänomene sind. Er nannte folgende vier Wesenselemente: 1. überzeugter Glaube, dass sich etwas Paranormales ereignet; … Weiterlesen

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Bateman, Frederick

Geb. am 14. Dezember 1909 in Woodford Green, Essex, England, Studium der Mathematik an der Universität London, hielt 1946-1948 Vorlesungen in Mathematik am Northampton College of Advanced Technology, London. Gleichzeitig interessierte er sich für Telepathie und Hellsehen. Gemeinsam mit Dr. … Weiterlesen

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Bateman, Mary

(1768-1809), allgemein Yorkshire Hexe genannt, war die Tochter angesehener Eltern aus Aisenby in Yorkshire. Ihr Vater hieß Harker. Schon als Fünfjährige fiel Mary durch Stehlen und Lügen auf, was dann zu ihrer dominanten Charaktereigenschaft wurde, weshalb sie auch vielfach Strafen … Weiterlesen

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Bates-Methode

Entspannungsmethode zur Behebung von Sehstörungen. Die Methode wurde vom US-amerikanischen Augenarzt Dr. William Horatio Bates, geb. am 27. Dezember 1860 in Newark, New Jersey, und gest. am 10. Juli 1931 in New York, entwickelt. B. machte 1885 an der Cornell … Weiterlesen

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Bates, William Horatio

> Bates-Methode.

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Bateson, Gregory

(*09.05.1904 Grantchester, England; † 4.07.1980 San Francisco), amerikanischer Philosoph, Ethnologe, Biologe und Psychologe, Sozialwissenschaftler und Kybernetiker, Sohn von William B., der den Begriff Genetik prägte. Zeitweilig war er mit der bekannten Anthropologin Margaret Mead verheiratet. B. gilt als Vordenker des > … Weiterlesen

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Bathin

Auch Bathym, Marthin, > Dämon in Gestalt eines starken Mannes mit Schlangenschwanz, der auf einem blassen Pferd reitet und mit besonderen Fähigkeiten ausgestattet ist. So kennt er die geheimen Kräfte der Steine und Pflanzen und kann einen Menschen blitzschnell von … Weiterlesen

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Bathon

(Indian.), außergewöhnliche Lebenskraft beim Volk der Dakota (Sioux-Omaha). B. haust unter Umständen in einem > Medizinbündel, auf das die > Schamanen bzw. die > Medizinmänner ihre Heilerfolge zurückführen. Lit.: Kreis, Karl Markus: Lakotas, Black Robes, and Holy Women. Lincoln: University of … Weiterlesen

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Báthory, Erszébeth

(* 07.10.1560; † 14.08.1614, Csejthe, Nordungarn), genannt „Blutgräfin“. Erszébeth wurde als Tochter von Baron und Baroness Georg und Anna Báthory in der Burg von Escet (Ungarn) geboren. Die Familie gehörte zu den reichsten Ungarns. E. entwickelte sich zu einer sehr schönen … Weiterlesen

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Bathym

> Bathin.

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Batin

Arab., innerlich, verborgen; einer der 99 Namen Gottes. Im > Sufismus der Grundbegriff für das „innere Wissen“ (arab. al’Ilm al-batin) im Gegensatz zum äußeren Wissen (arab. al’Ilm azh-zhahir, auswendig, offensichtlich) der Schriftgelehrten. Lit.: Hughes, Thomas Patrick: Lexikon des Islam. Wiesbaden: … Weiterlesen

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Batinija

Arab. batin, „Inneres, Verborgenes“, Bezeichnung für die > Ismailiten im Hinblick auf ihre Geheimhaltung der Lehre vor Nicht-Eingeweihten und ihre Überzeugung, dass hinter dem Äußeren (> zahir) einer heiligen Schrift ein Inneres (> batin) stecke, dass durch das besondere Verfahren … Weiterlesen

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Batiniten

Liberale islamische Mystiker, benannt nach > Batin, dem inneren Sinn, den sie den Texten des Koran geben. Nach Ablauf bestimmter Perioden, die aus den Planeten und Sternbildern errechnet werden, muss sich eine neue Gottheit auf Erden manifestieren, damit die Religion … Weiterlesen

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Batman

Engl., „Fledermaus-Mann“, Kämpfer gegen das Böse in der Welt. Geheimnisvoll unter einer Maske versteckt, vermag er mit seinem Fledermausgewand zu fliegen. Seitdem seine Eltern einem Mordanschlag zum Opfer fielen, bekämpft B., mit dem bürgerlichen Namen Bruce Wayne, alle Verbrecher, abnormen … Weiterlesen

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Baton

Auch Elato, griechischer Wagenlenker des weisen Sehers > Amphiaraos, den er im Krieg der Sieben gegen Theben begleitete. Dabei wurden beide samt ihrem Gespann von einer Erdspalte verschlungen, die > Zeus durch einen Blitz geöffnet hatte.  Lit.: Bener, Fritz: Die … Weiterlesen

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Battos

1.  Kuhhirte des Neleus von Pylos, den der erzürnte > Hermes in einen Stein verwandelte, weil er sein Versprechen gebrochen hatte, dem > Apollon nicht zu sagen, dass er (Hermes) das Rindvieh des Gottes gestohlen hatte. 2. Der erste König von Kyrene, … Weiterlesen

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Baubiologie

(Engl. building biology), Teilgebiet der Biologie, das sich mit dem Verhältnis von Wohnen und Gesundheit befasst. Dabei stellen sich neben den Fragen nach den gesundheitlichen Auswirkungen von Baustoffen, Möbeln und Elektroinstallationen auch die Fragen nach Abschirmung der Impulsreize der „sferics“ … Weiterlesen

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Baubo

Griechisch-kleinasiatische Göttin und Personifizierung der weiblichen Fruchtbarkeit, deren Name als „Bauch, Uterus, Höhle“ gedeutet wird. Nach einem orphischen Hymnus habe B. der trauernden > Demeter bei der Suche nach ihrer geraubten Tochter > Persephone einen Becher angeboten, den sie jedoch … Weiterlesen

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Bauch

Das Abdomen, der Rumpfabschnitt zwischen Brustkorb und Becken, ist Symbol für mütterliche Wärme und mütterlichen Schutz, aber auch der Vernichtung des genussvoll oder grausam Verschlungenen. In der bildenden Kunst des Buddhismus, vor allem in Japan, symbolisiert ein nackter, dicker Bauch … Weiterlesen

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Bauchaufschlitzen

Gastrotomie, ein Verfahren, das zu den grauenhaften Betätigungen der > Percht, der Kinderscheuche und Spinnstubenfrau sowie der Henkersknechte gehört. Wer am Perchtentag die primitiv-magische Schuld unvorschriftsmäßiger Nahrungsaufnahme auf sich lädt, dem füllt die Dämonin den aufgeschnittenen Leib mit Häckerling oder … Weiterlesen

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Bauchkneifer

Vorstellung von einem mit Beißzangen ausgestatteten Tier, welches das Bauchgrimmen hervorruft; erfundener „Krankheitsdämon“ aus der Heilmittelwerbung, der als „mächtiges Wesen“ präsentiert wird, um ein bestimmtes Teepräparat an den Mann zu bringen, das die Kraft besitzen soll, dieses Wesen „mit Liebe … Weiterlesen

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Bauchreden

Ventriloquismus (lat. venter, Bauch; loquere, reden; engl. ventriloquism), das Hervorbringen von Wortlauten ohne Lippenbewegung mittels Gaumensegel und Kehlkopf. Die Stimme kommt dabei nicht aus dem Bauch, wie man früher glaubte, sondern wird durch das Zusammenpressen der Gaumenbögen im Mund und … Weiterlesen

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Bauchredner

> Bauchreden.

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Bauchtanz

(Engl. belly dance, fr. danse du ventre), auch orientalischer Tanz genannt, ist als Teil eines Fruchtbarkeitsrituals ein sehr alter Kulttanz zu Ehren der „Großen Göttin“, die auch als > Erdmutter oder > Erdgöttin (Gaia) verehrt wurde. Der B. ist bereits … Weiterlesen

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Baucis

> Philemon und Baucis.

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Baudelaire, Charles

(*09.04.1821 Paris; †31.08.1867 ebd.), französischer Dichter des Seltsamen, Unheimlichen, Verruchten, der eine bis zum Satanskult gesteigerte Lust am Bösen der Sehnsucht nach dem Schönen und Guten gegenüberstellt. B. gilt heute als einer der größten französischen Lyriker überhaupt und als einer … Weiterlesen

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Baudouin, Charles

(*26.07.1893 Nancy; † 25.08.1963 Plan-les-Ouates), Sohn von Antoine und Marie Laurence Geoffray, studierte in Nancy, Paris und Genf Literatur mit Lizenziat (1912) und Doktorat (1920). Ab 1915 unterrichtete er in Genf, zunächst am Institut Jean-Jacques Rousseau, dann an der Philosophischen Fakultät … Weiterlesen

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Bauer, Eberhard

(*15.02.1944 Pforzheim), Dipl.-Psych., studierte Geschichte und Philosophie in Tübingen sowie Psychologie in Freiburg i.Br. 1970 begann B. seine wissenschaftliche Mitarbeit am > Institut für Grenzgebiete der Psychologie und Psychohygiene e. V. (IGPP) in Freiburg. 1972 wurde er Wissenschaftlicher Assistent bei … Weiterlesen

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Bauer, Georg

> Agricola, Georgius.

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Bauer, Isolde

(*1923), deutsche Malerin und Sensitive, die seit den 1950er Jahren in Kalifornien lebt. Nach einem Nahtod-Erlebnis begann sie, im Trancezustand Bilder aus dem vergangenen Leben von Menschen zu malen. Der einstige Hollywood-Star Shirley > MacLaine, die Präsidentengattin Pat Nixon und … Weiterlesen

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Bauer, Wolfgang

(*1940 Frankfurt a.M.), studierte Psychologie und begleitend Volkskunde. B. ist als Psychotherapeut, Supervisor sowie als Markt- und Trendforscher tätig; publizierte als (Mit-)Autor und Herausgeber zahlreiche Bücher im Bereich Symbolkunde, Altes Wissen und Volksbotanik. W.: 6., 7. [Sechstes, siebtes] Buch Moses/Einl. u. … Weiterlesen

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Bauernpraktik

Ein in vielen Auflagen seit 1508 erschienenes Büchlein, das vornehmlich der Bestimmung der > Witterung des kommenden Jahres aus der planetarischen Natur und dem Wetter des Christtags diente. Die B. entspringt den meteorologischen Vorstellungen des Mittelalters und fußt mit ihren … Weiterlesen

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Bauernregeln

(Engl. country lore/sayings, folk sayings), teils gereimte, teils ungereimte Sprüche des Volksmunds, die sich vornehmlich auf die Wettervorhersage beziehen und insbesondere bei der Landbevölkerung zu finden sind. Die Regeln haben zumeist lokale Bedeutung, gründen zum Teil aber auch auf Traditionsgut … Weiterlesen

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Bauerntum

Die vermutlich aus dem Jäger- und niederen Pflanzertum hervorgegangene systematische Feldbestellung und Viehzucht in Sesshaftigkeit, getragen von einer tiefen religiösen Bindung, auch > Agrarreligion genannt, in deren Mittelpunkt vor allem der Erfahrungsbereich von Saat und Ernte, > Ahnenkult, > Totenverehrung … Weiterlesen

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Bauernzauber

Zauberriten zur Abwendung des Bösen von Häusern, Ställen und Äckern. Solche Riten in Form von Opfern, Gebeten und mannigfachen Handlungen begleiten die Anlage von Feldern und Äckern, die Aussaat und Ernte, das Setzen von Grenzsteinen, und bilden die Schutzmaßnahmen für … Weiterlesen

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Baugi

(Altnord., „der Kummer“), nach der nordischen Mythologie ein Riese und Bruder > Suttungs, der den aus > Kwasirs Blut bereiteten Met besaß, welcher Dichtkunst und Weisheit verlieh. > Odin, der diesen zu erwerben wünschte, suchte B. unter dem Namen Böllwerk … Weiterlesen

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Bauhoroskop

Astrologische Ermittlung des günstigsten Zeitpunktes für eine Grundsteinlegung. Guido > Bonatti (Bonatus) forderte die Erstellung eines B.s bei Kirchen- und Klosterbauten. Lit.: Guido Bonatus: Decem continens tractatus Astronomie/Guido bonatus de forlivio. [Magistri Johannis angeli viri peritissimi diligenti correctione]. Auguste Vindelicorum: … Weiterlesen

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Bauhütte

1. Bauwerkstätte der mittelalterlichen Kirchen (opus, fabricae ecclesiae), wo die Bausteine zugerichtet, die Werkzeuge aufbewahrt wurden, Auszahlungen und Besprechungen stattfanden und die Bauleute vielfach auch aßen und schliefen. 2. Bei Bauten von längerer Dauer ging der Name auf die sich … Weiterlesen

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Bāul

(Sanskr. vatula, „verrückt“), in Indien eine Art wandernder Sänger, Mystiker oder Eingeweihter in esoterische Praktiken, aber auch eine Klasse von „Volksliedern“, die von solchen Leuten verfasst und gesungen werden. Die B. genannten Personen gehören zum Bengali-sprachigen Gebiet Südasiens. Lit.: Das … Weiterlesen

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Baum

In der Botanik eine ausdauernde Pflanze, die einen deutlich erkennbaren aufrechten Stamm besitzt, der aus einer Wurzel emporsteigt und an dem sich oberirdisch Äste befinden, die wiederum Zweige, Blätter, Blüten und Früchte ausbilden. Der B. gehört zu den wichtigsten Rohstoffen … Weiterlesen

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Baum der Erkenntnis

(Engl. tree of knowledge). Nach biblischer Überlieferung hat Gott den ersten Menschen verboten, von diesem Baum zu essen, da es ihm allein vorbehalten sei, zu bestimmen, was gut und was böse ist. „Dann gebot Gott, der Herr, dem Menschen: Von … Weiterlesen

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Baum der Zauberer

(Latua pubiflora), ein Strauch aus der Familie der Nachtschattengewächse (Solanaceae), der in Südchile wahrscheinlich schon in vorspanischer Zeit schamanisch genutzt wurde. Gattung und Art wurden erstmals vom deutschen Botaniker Rudolph A. Philippi (1858) beschrieben. Latua publiflora ist eine der seltensten … Weiterlesen

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Baum des Lebens

(Engl. tree of life) > Baum.

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Baumachat

(Engl. tree agate), zählt als derber Quarz zur Mineralklasse der Oxide; Formel: SiO2  +  Fe,  Mn,  Si. Die grünen Einschlüsse bestehen aus verschiedenen Eisensilikaten. Diesen pflanzenähnlichen Einschlüssen verdankt er auch seinen Namen. Als Schmuckstein ist B. kaum bekannt. Von einem gewissen Interesse ist er … Weiterlesen

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Baumeister

Rechtlich geschützte Berufsbezeichnung, die nur von demjenigen geführt werden darf, der die B.-Prüfung bestanden hat. Die Bezeichnung B. findet bereits im Neuen Testament ihre höchste Bedeutung: „denn er erwartete die Stadt mit den festen Grundmauern, die Gott selbst geplant und … Weiterlesen

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Baumeistersage

Erzählung, nach der Götter, Dämonen, Riesen und sogar der Teufel überlistet wurden, besonders eindrucksvolle Bauten (Burgen, Brücken, Dämme, Straßen, vor allem aber Kirchen) zu errichten. Dafür verlangten sie aber nicht selten, das Erste zu opfern, das einem entgegenkam. Tragischerweise waren … Weiterlesen

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Baumelben

Baumgeister (engl. tree ghosts). Zu den Bäumen, in denen > Elben wohnen sollen, zählen vor allem Ulme, Eiche, Eibe, Weide, Fichte, Stechpalme, Kiefer, Esche, Birke, Zypresse, Kirsch-, Lorbeer-, Nuss- und Apfelbäume. Die höchste Elbendichte weist allerdings der Holunder auf. Da … Weiterlesen

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Baumgeister

> Baumelben.

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Baumkalender

(Engl. tree calendar), Einteilung des Jahres in 40 Zeitabschnitte, denen nach den Kelten 22 bestimmte Bäume zugeordnet werden. Die Ursprünge dieser Einteilung sind historisch nicht belegt. Als der britische Schriftsteller und Dichter Robert Graves 1946 das Buch The White Goddess … Weiterlesen

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Baumkult

Verehrung des Baumes als Träger göttlicher und geheimnisvoller Kräfte. Man sieht den Baum wachsen, sich bewegen und hört ihn rauschen wie die Stimme eines Lebenden; man hält ihn für einen hilfreichen Geist, für den man Gaben in die Zweige hängt, … Weiterlesen

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Baumquarz

(Engl. tree quartz), meist beige-braunes, verkieseltes, versteinertes Holz, entweder aus faserigem Chalcedon, körnigem Jaspis oder amorphem Opal. B. soll in seiner Wirkung auf den Körper vor Gefäßverengung und Arterienverkalkung bewahren, die Drüsenfunktion steuern und die Verdauungssäfte regulieren. In seiner Heilwirkung … Weiterlesen

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Baumseele

> Baum.

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Baumwesen

> Baum.

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Baunscheidtismus

Engl. baunscheidtism, von Carl Baunscheidt (1809-1873) entwickelte Hautreiztherapie. Baunscheidt, geb. am 16.12.1809 bei Hagen in Westfalen, studierte am damals berühmten von Fellenbergischen Institut in Hofwil bei Bern Naturwissenschaften und erfand während seines freiwillig geleisteten Militärdienstes ein neues Visier für das … Weiterlesen

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Bauopfer

Darbringung eines Opfers bei der Errichtung eines Baues, das die Baustelle heiligen und so den Bau sichern soll. Dieser Brauch ist über die ganze Erde und bei Völkern aller Kulturen verbreitet. Er kommt bereits im Mesolithikum vor und beruht auf … Weiterlesen

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Bauplatzsagen

Legenden vom Ursprung einer Kultstätte, eines großen Tempels, einer Stadt oder eines anderen Gebäudekomplexes. Erzählungen dieser Art finden sich schon in der griechischen und römischen Antike und kommen auch im asiatischen und islamischen Raum vor. Besonders verbreitet sind B. in … Weiterlesen

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Bausymbolik

Sinnbildliche Bedeutung eines Bauwerks oder seiner Teile. Die > Symbolik kann bereits bei der Planung eingebracht oder erst später hineingelegt werden, etwa durch kultischen Gebrauch, aber auch durch theoretische Deutung. Dabei können alle Formen der darstellenden Symbolik zur Geltung kommen, wie … Weiterlesen

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Bautasteine

Die Herkunft des Wortes ist unsicher. Gedenksteine für Verstorbene in Form schlanker, unbeschrifteter Steine in der Höhe zwischen 30 cm und 5,1 m, die in einigen Gebieten Skandinaviens und den angrenzenden Regionen in der Zeit vom 5. Jh. v. Chr. bis … Weiterlesen

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Bavent, Magdelaine

(*1607 Rouen; † 21.08.1647 ebd.), französische Nonne und Hauptfigur einer Besessenheitsepidemie im Kloster von Louviers (Normandie). In einer von ihr diktierten und 1652 posthum veröffentlichten Autobiografie, Histoire de Magdelaine de Bavent, beschreibt sie die vorgetäuschten Besessenheitsphänomene im Kloster von Louviers. Nach … Weiterlesen

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Baxter, Richard

(*12.11.1615 Rowton/Shropshire; † 08.12.1691 London); presbyterianischer Prediger und Schriftsteller, der zu seiner Zeit in England hohes Ansehen genoss; veröffentliche eine Reihe religiös erbaulicher Schriften, die auch für Andersdenkende Verständnis zeigten. Diese Richtung in der englischen Literatur, die damals von der strengen … Weiterlesen

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Bayemon

Nach dem Papst > Honorius III. zugeschriebenen > Grimoire ein mächtiger > Dämon, der über die westlichen Regionen der Hölle herrscht. An ihn wird folgende Anrufung gerichtet: „O König Bayemon, du Mächtigster, der du über den Westteil regierst, ich schreie … Weiterlesen

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Bayless, Raymond

(*1920), amerikanischer Parapsychologe, Mitglied der S.P.R. und der A.S.P.R., führte zunächst Experimente mit dem physikalischen Medium Attila von > Szalay durch, dem er erstmals 1948 begegnete. 1956 begann er mit Szalay Experimente mit dem > Stimmenphänomen, denen ein mehrmaliges Auftreten … Weiterlesen

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Bays, Margarete

(*08.09.1815 Siviriez bei Freiburg/Schweiz; † 27.06.1879 ebd.), selig (29.10.1995, Fest: 27. Juni), Dienstmagd. Sie arbeitete als gelernte Schneiderin ihr Leben lang als Hausgehilfin in ihrem Elternhaus, wobei sie auch bei anderen Familien aushalf. Äußerlich war B. eine einfache Magd, im Innern … Weiterlesen

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Bealings-Glocken

(Engl. Bealings Bells), mysteriöses Glockengeläute im Hause Edward Moores in Great Bealings, Suffolk, England, das am 2. Februar 1834 begann und bis zum 27. März 1834, also 53 Tage, andauerte. Jeder Versuch, die Ursache zu finden, scheiterte. Auch konnte das … Weiterlesen

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Bealphares

Dämon, manchmal auch als Engel bezeichnet, der als Wohnort die feurige Region hat und dort als Anführer der Dämonen gilt. Lit.: Wierus, Joannes: Ioannis Wieri De Praestigiis Daemonum, et in cantationibus ac veneficiis: Libri sex; Acc. Liber apologeticus, et pseudomonarchia … Weiterlesen

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Beard, Paul

(14.10.1904-09.06.2002), Autor und Präsident des College of Psychic Studies in London sowie Mitglied der > Society for Psychical Research. B. schrieb u.a. eine Trilogie, in der er sich mit der Analyse von Beweisen für und gegen ein Fortleben der menschlichen … Weiterlesen

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Beathach Mor

Ein riesiges Monster, das angeblich im Loch Awe hausen soll, einem 45 km langen und 800 bis 1.500 m breiten Binnensee in den schottischen Highlands von Argyll, der an seiner tiefsten Stelle bei 90 Meter tief ist. Bei B. soll … Weiterlesen

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Beatrijs

Marienlegende in 1038 paarreimenden Versen, die sich zusammen mit anderen religiösen und lehrhaften Texten in einer Sammelhandschrift, dem Codex 76 E 5, in der Kgl. Bibliothek in Den Haag befindet. Der Codex wird aufgrund der darin enthaltenen Ortstafel auf ca. 1374 datiert. … Weiterlesen

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Beatrijs (Beatrix) von Nazareth

(1200-1268), selig (Fest: 29. August), Mystikerin, geb. um den 16.04.1200 als jüngstes von sechs Kindern in der brabantischen Stadt Tienen (Tirlemont) bei Löwen, gest. am 29.08.1268 im Kloster Nazareth bei Lier, Belgien. Über ihr Leben berichtet ein unbekannter Verfasser in … Weiterlesen

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Beatrix von Ornacieux

(ca. 1260-25.11.1303/1309), selig (Confirmatio cultus 15.04.1869, Fest: 13. Februar), Kartäusermystikerin, trat 1273 in Parménie in den Kartäuserorden ein und gründete als Priorin 1301 das Kloster Eymeux. B. ist nur durch die von Margarete von Oingt verfasste Vita bekannt. Demnach soll … Weiterlesen

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Beattie, John

Pensionierter Fotograf aus Clifton, Bristol, England, der in den Jahren 1872/73 eine Reihe von Experimenten zur Prüfung der von Frederick A. > Hudson gemachten Aussagen über die > Geisterfotografie durchführte. Da er am > Spiritismus interessiert war, wandte er sich … Weiterlesen

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Beatus

(Lat., der Selige), heilig (Fest: 9. Mai), geb. im 1. oder 6. Jh. möglicherweise in Frankreich oder Schottland, gest. 112 oder im 7. Jh. bei Beatenberg in der Schweiz. Da eine alte Vita fehlt und eine solche erst 1511 vom … Weiterlesen

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Beauchamp, Christine

Der Fall der Miss B. gilt als einer der berühmtesten Fälle von > Persönlichkeitsspaltung, über den der New Yorker Arzt Morton Prince († 1929) 1906 ein Buch und später noch mehrere Folgeberichte veröffentlichte. B., geboren 1875, war 23 Jahre alt und College-Studentin … Weiterlesen

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Beaumont, John

(Ca. 1650-1731), britischer Geologe, Chirurg und Autor, der von 1693 bis 1724 mehrere Bücher verfasste, darunter 1705 An Historical, Physiological and Theological Treatise on Spirits, Apparitions, Witchcrafts, and other Magical Practices. Dieses Buch sollte die Realität des Geister- und Hexenglaubens … Weiterlesen

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Beauraing/Belgien

Marienerscheinungen vom 29. November 1932 bis 3. Januar 1933. Im kleinen Dorf Beauraing, Bistum und Provinz Namur, erklärten fünf Kinder, dass ihnen in einer Lourdesgrotte 33mal die Mutter Gottes erschienen sei. Bei den Kindern handelte es sich um die Geschwister … Weiterlesen

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Beauséant

(Alt-franz., schwarz und weiß gepunktet), Flagge des Ordens der > Templer, halb schwarz, halb weiß, mit der Inschrift: Non nobis Domine, non nobis, sed nomini tuo da gloriam (Nicht uns, o Herr, nicht uns, sondern deinem Namen gib die Ehre, … Weiterlesen

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Beausoleil, Jean du Chatelot, Baron de (ca. 1576-1643) und Martine de Bertereau

Der deutsche Bergwerkstechniker B. wanderte mit seiner jungen Frau Martine, als Bergbauberater sehr geschätzt, durch ganz Europa, um mit Hilfe der > Wünschelrute nach Metallen zu suchen. 1626 wurde das Ehepaar vom Marquis d’Effiat, der unter König Ludwig XIII. die Aufsicht … Weiterlesen

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Beauvais, Yvonne

Yvonne-Aimée de Jésus (*16.07.1901 Mayenne; † 3.02.1951 Natal, Frankreich). Ende 1921 erkrankte B. an Paratyphus und war von März bis Anfang September 1922 in der Kloster-Klinik der Augustiner-Krankenschwestern von der Barmherzigkeit in Malestroit interniert. Da sieben Ordensfrauen in Malestroit Zeugen der … Weiterlesen

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Bechard

Nach dem Zauberbuch > Grimorium Verum ein > Geist, der über Winde, Stürme, Gewitter, Hagel und Regen gebietet. > Magier konnten ihn mit einem magischen > Amulett, das sein > Zeichen trug, herbeirufen. Lit.: Il segreto dei segreti: il vero … Weiterlesen

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Becher

(Mlat. bicarium). 1. Trinkgefäß aus Holz, Ton, Glas, Zinn, Edelmetall, Elfenbein oder Gold, meist ohne Henkel, in besonderer Form auch „Pokal“ oder „Kelch“ genannt, der seit dem Altertum verschiedene Formen aufweist. Er ist Symbol der Freundschaft und der Verbundenheit, aber … Weiterlesen

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Becher, Johann Joachim

(*06.05.1635 Speyer; † Oktober 1682 London), Sohn eines lutherischen Pfarrers; Mediziner, Chemiker, Physiker und Merkantilist. B. studierte Medizin, Chemie und Physik, erwarb sich Kenntnisse in der Politikwissenschaft, bereiste Deutschland, Schweden, Italien, die Niederlande, trat zur katholischen Kirche über und behauptete, nie … Weiterlesen

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Becherweissagung

(Engl. cylicomancy, von griech. kylis, Trinkschale), Orakel, bei dem man Öl, geschmolzenes Wachs oder Metall in das Wasser in einem Becher gießt und die sich bildenden Formen zu deuten versucht. Ein früher Beleg dieser Form der Weissagung findet sich in … Weiterlesen

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Becherzählung

Nach römischem Brauch trank man am Fest der Göttin > Anna Perenna ungemischten Wein nach der Zahl der Becher und glaubte, dass die Göttin dem Trinker noch so viele Jahre schenken würde, als er Becher auf ihr Wohl leerte. Auch … Weiterlesen

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Bechterew, Wladimir Michailowitsch

(* 01.02.1857 Sorali bei Kirow; † 24.12.1927 Moskau), russischer Neurologe, Neurophysiologe, Psychiater und Schüler Wilhelm Wundts. Von 1893 bis 1907 war B. Prof. für Psychiatrie und Neurologie in Petersburg; Mitbegründer der Reflexologie. Mit I.P. > Pawlow entwickelte er die Lehre vom bedingten Reflex, … Weiterlesen

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Bechulle

Nach der irischen Mythologie eine der zwei keltischen Zauberinnen der Tuatha De Danaan (Das Volk der > Danu), welche die Macht hatte, Felsen, Berge und Bäume in ein bewaffnetes Heer zu verwandeln. Lit.: Gods and Fighting Men: the Story of … Weiterlesen

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Beckenzauber

> Hydromantie.

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Béco, Mariette

> Banneux.

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Beda venerabilis

(* Um 673 Monkton bei Wearmouth in der Grafschaft Northumberland, England; † 26.05.735 Kloster Jarrow, Grafschaft Durham), Benediktiner, hl. (seit dem 9. Jh., Fest: 25. Mai), Kirchenlehrer (13.11.1899). Mit sieben Jahren wurde B. dem Gründer und Abt des Klosters St. Peter in … Weiterlesen

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Bedawang Nala

(bedawang, „kochendes Wasser“; nala, Feuer), nach der Mythologie von Bali eine riesige Schildkröte, die auf ihrem Rücken (ähnlich wie > Atlas in der griechischen Mythologie) die Welt trägt. Ihre unermüdlichen und rastlosen Bewegungen verursachen Erdbeben und Vulkanausbrüche, wobei sie glühendes Magma … Weiterlesen

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Bedeutungsbewusstsein

1. Die Überzeugung des Individuums von seiner eigenen Wichtigkeit. 2. Das Wissen um den Wert eines Sachverhalts oder Gegenstandes und den Beziehungswert derselben. 3. In der > Parapsychologie ist B. die Grundlage für das Erkennen des Paranormalen der Erfahrung durch … Weiterlesen

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Bedford, Herzogin von

> Woodville, Elizabeth.

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Bedingter Reflex, bedingte Reaktion

(Engl. conditioned reflex, conditioned reaction), durch bestimmte spezielle Erfahrungen erlernte Verhaltensform im Gegensatz zu den „unbedingten“, d. h. angeborenen Reflexen, wie z.B. Sehnenreflex, Niesreflex, Hustenreflex usw. Dagegen sei das Ertönen eines Glockensignals kein Reiz, den der Hund von vornherein durch Speichelabsonderung beantworten … Weiterlesen

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Bedürfnisträume

Träume, die ein persönliches Bedürfnis befriedigen, das grundsätzlich vom Wachbewusstsein anerkannt werden muss. Es geht dabei also um die Erfüllung von Wünschen, die dem wachen Bewusstsein des Träumers durchaus verständlich sind, d.h. um die Erfüllung von bewusstseinsfähigen Wünschen. Lit.: Zenker, G.: Traumdeutung … Weiterlesen

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Beelzebub

(Griech. beezebub oder beelzebul; hebr. baal zebub), im NT erwähnter Name für den obersten Dämon. Die Schriftgelehrten sagten: „Er ist von Beelzebub besessen; mit Hilfe des Anführers der Dämonen treibt er die Dämonen aus“ (Mk 3,22; Mt 12,24). Der Name … Weiterlesen

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Beer, Johannes

(† 1600), Sohn eines Schweidnitzer Bäckers, Pansoph des 16. Jhs. B. studierte in Krakau zunächst die Schwarze Kunst, dann aber die Heilige Schrift und > Thauler. Um 1570 lebte er nicht weit von Bolkenhain, war schließlich Schulmeister in Reichenau und hauste … Weiterlesen

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Befana, Befania

Bezeichnet als Verballhornung von Epiphania (Dreikönig, 6. Januar) eine italienische > Fee und Dämonin, die der > Holda bzw. > Perchta verwandt ist. Zu Dreikönig streift sie angeblich als Hexe umher und erschreckt die Kinder. Der Legende nach ist sie … Weiterlesen

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Beflügelung

In der griechischen und römischen Mythologie wurden die > Genien, > Seelen, > Liebesgötter (Eroten, Amoretten), bacchischen Dämonen, Winde und Einzelgötter wie > Merkur, > Amor, > Iris und > Nice (Victoria) zur Versinnbildlichung ihrer Schnelligkeit und zur Andeutung einer … Weiterlesen

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Befragung Gottes

Anfragen der Israeliten an Gott zur Klärung religiöser, politischer, rechtlicher und kriegerischer Probleme. Diese Anfragen wurden im Allgemeinen im sogenannten Offenbarungszelt (Ex 33,7) oder in der Stiftshütte (Ex 25,8 und 26,1) und später im Tempel vorgenommen. Rund 750 Jahre wurden solche … Weiterlesen

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Befreiungsgebet

Während man sich beim > Exorzismus direkt an den Teufel wendet, wenn auch im Namen Gottes, wendet man sich beim B. an Gott, Maria, den hl. Erzengel Michael, Engel oder Heilige mit der Bitte um Befreiung von Einflüssen des Teufels … Weiterlesen

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Begabung

Angeborene Befähigung oder Veranlagung eines Individuums für bestimmte Empfindungen, Denkprozesse, Leistungen oder Gestaltungen, die zwar durch Erfahrungs-, Übungs- und Lernprozesse entfaltet, nicht aber erworben werden kann. Die Begabungsforschung kann durch die Testpsychologie wohl eine Differenzierung verschiedener Begabungsformen und deren Entfaltungsmöglichkeiten … Weiterlesen

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Begarden

(Der urspr. Name beguini wurde nach der Mitte des 13. Jhs. durch beggardi, bogardi u.Ä. ersetzt), in den ersten Jahrzehnten des 13. Jhs. im belgisch-flandrischen Raum entstandene Bewegung, deren Mitgliederzahl jedoch wesentlich geringer blieb als bei den > Beginen. Anders … Weiterlesen

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Begehungstechnik

Vorgangsweise mittels > Rute oder > Pendel beim Aufsuchen von Reaktionsstreifen in bestimmten Gebieten, die auf Lage und Verlauf von Erzadern sowie anderen Bodenschätzen und Strukturen hinweisen. Die jeweils eingesetzten Methoden richten sich nicht nur nach den zu untersuchenden Problemen, … Weiterlesen

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Begeisterung

Erhöhtes Antriebsgefühl und Glücksempfinden bei bestimmten Zielvorstellungen und Inhalten, was zu > Trance, > Verzückung und unkontrollierten Handlungen führen kann. Die B. ist immer ein Über-Sich-Hinausgehen. Dies kann zur Steigerung des eigenen Erlebens und Handelns führen, aber auch eine Flucht … Weiterlesen

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Beginen

Name ungeklärt, wahrscheinlich Benennung nach dem Priester Lambert de Beghe, der 1180 in seinem Garten in Lüttich eine Anzahl einzelner Häuschen als Wohnungen für Jungfrauen und Witwen ohne Unterschied von Stand oder Vermögen stiftete, damit sie dort züchtig, arbeitsam und … Weiterlesen

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Begleiterscheinungen der Mystik

(Engl. phenomena of mysticism), die im Kontext der mystischen Erfahrung auftretenden außergewöhnlichen Phänomene an Körper, Seele und Geist wie > Levitation, > Gestaltverwandlung, > Bilokation, > Stigmen, > Audition, > Vision, > Ekstase, > Herzensschau, > Prophetie usw. Diese Erscheinungen … Weiterlesen

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Begnadung

Ausstattung mit göttlichen Gaben, die dem Begnadeten das Empfinden der Verbundenheit mit dem Ewigen als Auftrag vermittelt. Dies schlägt sich in einer Weitung des Erkennens, Fühlens und Liebens nieder, wo Gott zum Inhalt wird und der Nächste zum Auftrag. Dabei … Weiterlesen

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Begocidi

(Busengrapscher), eine > Trickster-Figur der Navajos, die für die dunkle Seite der Seele steht. B. verfügt über einen übermäßigen Sexualtrieb, begrapscht Frauen, und falls diese sich auf ihn einlassen, bringen sie Ungeheuer zur Welt. Mitunter wird B. auch als > … Weiterlesen

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Begraben lassen, lebendig

Besonders von Yogis praktiziertes Schauspiel, wobei das Wiedererwachen vorher bestimmt wurde. So sind auch die vielen Berichte über das glückliche Überstehen einer Beerdigung bei lebendigem Leib mit Vorsicht zu genießen. Hier paart sich oft Geltungsdrang mit Nervenkitzel. So wird neuerdings … Weiterlesen

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Begräbnis

> Bestattung.

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Begräbnisläuten

Läuten der Glocken zur Beerdigung. Das Läuten erfolgt einige Zeit vor dem Leichenzug, vor allem wenn derselbe mit Musik oder Gebeten gestaltet wird. Es ist neben der Betonung der Bedeutung der Feier für die Gemeinde und darüber hinaus auch ein … Weiterlesen

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Begtse

(Tibet. Beg-ce, „verborgenes Panzerhemd“), gepanzerter Kriegsgott im > Lamaismus, der eine Girlande mit Menschenköpfen und eine Schädelkrone trägt. Auf der Stirn hat er ein > drittes Auge. Er ist möglicherweise mongolischer Herkunft und tritt zuweilen unter dem Namen Lčam-srin („Bruder … Weiterlesen

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Behandlung, magische

> Heilmagie > Medizinmann.

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Behbet-el-Hagar

Nördlich von Sebenytos gelegen, wurde der Ort als Kultstätte der > Isis von den Alten Iseum bzw. Isegpolis oder Isis oppidum, von den Kopten Na-esi genannt. Hier, im 12. unterägyptischen Gau Iseum/Behbet-el-Hagar im Nildelta, liegt vermutlich der Ursprungsort der Isis. … Weiterlesen

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Behedti

Sonnengott der Stadt Behdet (Edfu). Er wurde in der Gestalt eines hockenden Falken verehrt und früh zu einer Lokalform des großen Falkengottes > Horus. Man nannte ihn Horus-Behedti wie auch „Horus von Edfu“. Sein eigentliches Symbol ist die Sonnenscheibe, an … Weiterlesen

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Behemoth

(Hebr.: Plural von behema, Tier), ein Tierungeheuer, das dem Nilpferd oder Wasserbüffel ähnelt und zum ersten Mal im AT als ein gefräßiges und durstiges Ungetüm beschrieben wird: „Sieh doch das Nilpferd [Behemoth], das ich wie dich erschuf. Gras frisst es … Weiterlesen

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Behexung

> Verzauberung durch Ausübung von > Schadenszauber, meist durch Hexen, mit Hilfe von Bannsprüchen, Zauberformeln, Anrufung von Dämonen, aber auch durch > Bösen Blick, > Fluch, Verwünschung oder magische > Beschwörung. Der Schaden kann Tier wie Mensch, Felder, Behausungen und … Weiterlesen

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Behringer, Wolfgang

(* 17.07.1956), Prof. für Geschichte der Frühen Neuzeit an der Universität des Saarlandes, gehört durch seine Veröffentlichungen Mit dem Feuer vom Leben zum Tod (1988); Hexenverfolgung in Bayern (3. Aufl. 1997, engl.: Witchcraft Persecutions in Bavaria, 1997); Hexenglaube (32002); Witches and … Weiterlesen

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Beifuß

(Artemisia vulgaris L.), in Europa weit verbreitete, häufig am Wegesrand wachsende Pflanzenart aus der Gruppe der > Artemisia. B. wurde früher auch Artemisia oder mater herbarum, die „Mutter der Kräuter“, genannt. Die Wurzeln des B. werden als Mittel gegen Epilepsie … Weiterlesen

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Beigaben

Grabausstattungsbeilagen bei den alten Ägyptern, die unmittelbar neben der Leiche oder in der Sargkammer und ihren Nebenräumen niedergelegt wurden. Diese Gaben bildeten neben dem Kult in den oberirdischen Räumen die wichtigste Sicherung für ein glückliches Leben im > Jenseits. Zahl … Weiterlesen

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Bein

Paarige Gliedmaßen bei Mensch und Tier zur Fortbewegung. In der ägyptischen Mythologie galt das linke Bein als Reliquie des zerstückelten Osirisleibes, aus dem der Nil entströmte und das Land fruchtbar machte. Das linke Bein wurde auch mit dem linken Auge … Weiterlesen

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Beinwell

(Symphytum officinale L.), auch Glotwurzel, Hasenbrot, Hasenlaub, Himmelsbrot, Honigblum, Kuchenkraut, Lotwurz, Milchwurz, Schärzwurz, Schmalwurz, Schmeerwurz, Soldatenwurzel, Speckwurz, Wallwurz, schwarze Waldwürze, Wottel, Zuckerhaferl genannt, ist eine dicke, möhrenartige, außen schwarze, innen weißgraue Wurzel von Symphytum officinale. Sie gehört zu den Boraginaceae … Weiterlesen

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Beireis, Gottfried Christoph

(* 02.03.1730 Mühlhausen/Thüringen; † 12.09.1809 Helmstedt), Prof. der Chemie, der Medizin und Dichter. Nach dem frühzeitigen Tod des Vaters studierte B. zunächst Theologie, wandte sich dann aber dem Studium des Rechts zu, was ihn auf den Weg zum Polyhistor verhalf. Daraufhin studierte … Weiterlesen

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Beischläferin

Figuren von Frauen und Dienerinnen, die man in > Ägypten dem Toten mitgab, um angeblich dessen erotisches Verlangen zu stillen. Allerdings war die Absicht weniger auf den Geschlechtsgenuss als auf die Erzeugung von Kindern gerichtet, denn der Frau ist, hier … Weiterlesen

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Bekanntheitstäuschung

Falscher Erinnerungsschluss, eine bestimmte Erfahrung schon einmal gemacht zu haben. Dieser kann bei Ermüdung oder emotionaler Gestimmtheit auftreten und beruht meist auf der Ähnlichkeit der gegenwärtigen Erfahrung mit einem früheren Erlebnis, das entsprechend ergänzt wird. Solch falsches Wiedererkennen wird oft … Weiterlesen

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Bekker, Balthasar

(* 20.03.1634;   † 11.06.1698), reformierter holländischer Prediger, wurde nach seinen Studien in Groningen und Franeker Prediger in Amsterdam. Unter dem Einfluss von René Descartes (1596 – 1650) und Nicolas Malebranche (1638-1715) kämpfte er entschieden gegen den > Hexenglauben. In seinem vierteiligen Werk De betooverde Wereld … Weiterlesen

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Beklaffen

> Besagen.

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Bekleidung

Kleidungsstücke, die der Magier in der zeremoniellen Magie je nach magischer Handlung zu tragen hat. In der > Freimaurerei bezeichnet B. die symbolischen Kleidungsstücke, wie Handschuhe und Schurz. Bei den Beamten gehören zur B. auch ihre Amtsinsignien. B. hat sowohl … Weiterlesen

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Bektaschi

Auch Bektaschiya oder Bektashi, türkischer Derwisch-Orden, der im 13./14. Jh. von einem gewissen Hadschi Bektasch gegründet worden sein soll. Die B. verehren Ali, den Schwiegersohn Muhammads, der zu den zehn Gläubigen gehört, denen der Prophet das Paradies verheißen hat. Der … Weiterlesen

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Bel

(Akkad., Herr). 1. Luftgott und Beherrscher all dessen, was zwischen Himmel und Erde sowie auf der Erde selber ist. B. ist somit auch „Herr der Länder“. Die Semiten nannten ihn > Baal. In späterer Zeit wurde B. von > Marduk … Weiterlesen

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Bélanger, Maria Dina Adelheid

(Ordensname: Maria von der hl. Cäcilia von Rom), geb. am 30. April 1897 in Quebec, gest. ebd. am 4. September 1929 im Alter von 32 Jahren an Tuberkulose; selig (20.03.1993, Fest: 4. September). B. war außerordentlich begabt, insbesondere beeindruckten ihre … Weiterlesen

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Belasco, David

(* 25.07.1853; † 14.05.1931), bekannter amerikanischer Bühnenschriftsteller und Theaterproduzent, als dessen wichtigste Stücke Madame Butterfly, Girl of the Golden West, Zaza, The Heart of Maryland und The Return of Peter Grimm gelten. Die Inspiration zum letztgenannten Stück, in dem der … Weiterlesen

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Belbog

(Slaw. bel, weiß, bog, Gott; auch Bjelbog, Belobo, Belun, Bielbog), der „Weiße Gott“ der Slawen. Er verkörpert Licht, ist der Gott des Guten, des Glücks, des Tages- und Frühlingshimmels. Bei den Russen hieß er Bielbog und hatte einen Tempel in … Weiterlesen

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Belcier, Jeanne

> Anges, Jeanne des (Johanna von den Engeln).

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Belemnit

(Griech. bélemnon, Geschoss, Blitz), zu Stein gewordener Vorläufer des Tintenfisches aus dem Mesozoikum, der durch seine unzähligen volkstümlichen Namen, wie Albenstein, Albschoss, Gespensterkerze, Hexenpfeil, Hexenschuss, Mahrenzitze, Donnerkeil oder Teufelsfinger auf seine ungeheure Zauberkraft verweist. Es handelte sich dabei um schlanke, … Weiterlesen

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Belenus

Auch Belenos und Belos, keltischer Gott, der besonders in den östlichen Alpenländern, aber auch in Norditalien und Südgallien verehrt wurde. Er war ein Lichtgott, der die Blitze des Himmelsgottes > Taranis mildern und durch Regen und sprudelnde Quellen zum Positiven … Weiterlesen

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Beleth

Ein auf einem blassen Pferd reitender Dämon, der bei seinem ersten Erscheinen schrecklich wirkt (> Pseudomonarchia daemonum). Man muss ihn in einen Kreis (> Magischer Kreis) bannen, freundlich empfangen und Opfer darbringen. Zu seinen Fähigkeiten gehört es, Liebe zu wecken. … Weiterlesen

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Beletseri

Babylonische Göttin, „Buchführerin“ und „Schreiberin“ der > Unterwelt. Da die Unterwelt mit „Steppe“ umschrieben wird, trägt sie auch den Beinamen „Herrin der Steppe“. Sie ist die Gattin des Nomadengottes > Martu. Lit.: Lurker, Manfred: Lexikon der Götter und Dämonen: Namen, Funktionen, … Weiterlesen

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Beli

Altnord., „Brüller“. 1. Nach der nordischen Mythologie ein Riese der > Jötunn, Sohn von Gymir und Aurbodia, Bruder der Gerd. Im Kampf gegen den Gott > Freyr tötete ihn dieser in Ermangelung eines Schwertes mit einem Hirschgeweih. Freyr hatte das … Weiterlesen

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Belial

Oder Beliar (hebr., „der Heillose“, „Nichtswürdige“), nach dem AT ein feindseliger Mensch (2 Sam 16, 7; 1 Sam 25, 17), nach den Texten von Qumran ein Anführer der bösen Engel und nach dem NT der Widersacher Jesu als Finsternis: … „Was haben Licht und … Weiterlesen

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Beliante, Franziska Maria

Gräfin, Prinzessin von Savoyen († 1923), Gattin eines italienischen Adeligen und Mutter von fünf Kindern. Als Terziarin des hl. Franziskus gehörte sie dem Vorstand fast aller wohltätigen katholischen Vereine an. Sie starb 1923 im Alter von 35 Jahren. In einem Brief … Weiterlesen

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Beliar

Gott der Zerstörung, des Todes und der Nacht. Sein oberstes Ziel ist die völlige Vernichtung aller Dinge. So wird bereits im apokryphen Bartholomäus-Evangelium der Teufel neben > Beelzebub auch B. genannt. B. fand ebenso Eingang in die neuere Dämonologie. > … Weiterlesen

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Beliden

> Danaiden.

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Belili

Babylon. Unterweltgöttin, Schwester des Vegetationsgottes > Dumuzi und Frau von > Nin-gishzida, die zuweilen auch mit der biblischen Gestalt des > Belial in Verbindung gebracht und als Frau des > Bel, das assyrische und babylonische Äquivalent zu > Baal, bezeichnet … Weiterlesen

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Belin, Jean-Albert

(* Ca. 1610 Besançon, Frankreich, † 1677), Benediktiner, Autor einer Abhandlung über den > Talisman (Traité des talismans) und einer Dissertation über astrologische Zeichen (figures astrales). Zudem veröffentlichte er ein alchemistisches Werk über Sympathie sowie ein Werk über die Abenteuer eines unbekannten … Weiterlesen

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Belisama

Keltische Feuer- oder Lichtgöttin, die von den Römern der > Minerva gleichgestellt wurde. Der Namensteil bel bedeutet „glänzend“, „strahlend“. Lit.: Bertholet, Alfred: Wörterbuch der Religionen/Begründet von Alfred Bertholet in Verbindung mit Hans Frh. von Campenhausen. 4. Aufl./neu bearb., erg. u. hrsg. … Weiterlesen

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Bell-Hexe von Tennesee

Der weiblich gedachte Poltergeist, der die Familie von Jack Bell aus Robertson County in Tennessee, USA, von 1817 bis 1820 so massiv belästigte, dass er zum berühmtesten Geist der USA avancierte. Er begann zunächst im Spätsommer 1817 den Farmer Bell, … Weiterlesen

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Belladonna

(Ital., „schöne Frau“), Wolfskirsche, Tollkirsche, Teufelsbeere, botanisch Atropa Belladonna L., eine Pflanze, die der Gattung der Nachtschattengewächse, Solanaceae, angehört. Sie besitzt eine glänzende rötlich-schwarze Beere von der Größe und Gestalt einer Kirsche, die sehr giftig ist. In Menge genossen können … Weiterlesen

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Bellarmin, Robert Franz Romulus

(* 04.10.1542 Montepulciano/I.; † 17.02.1621 Rom (Grab S. Ignazio)), heilig (29.06.1930, Fest: 17. September), Jesuit, Kardinal, Kirchenlehrer. B. war einer der großen Kontroverstheologen und als solcher bemüht, jede Unklarheit oder Beliebigkeit zu vermeiden. Beim Seligsprechungsverfahren auf Diözesanebene in Capua 1622 berichtete der … Weiterlesen

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Beller, Karoline

(*11.11.1830; † 1863), Stigmatisierte. Aus dem ostwestfälischen Dorf Lütgeneder gebürtig, zeigte B. als 15-Jährige 1845, nachdem sie eine anhaltende und schmerzhafte Krankheit überstanden hatte, die fünf Wundmale Christi. Die Menschen strömten in Scharen herbei, sahen und glaubten. Zwischen der Geistlichkeit, der … Weiterlesen

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Bellerophóntes

(Bellérophon), Sohn des Glaukos und der Eurymede, Enkel des > Sisyphos, korinthischer Nationalheld. B. muss Korinth wegen eines Totschlags verlassen und wird von König Proitos von Tiryns freundlich aufgenommen, dessen Frau > Stheneboia ihm ihre Zuneigung bekundet. Da B. sie … Weiterlesen

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Belletristik, esoterische

Unterhaltungsliteratur, die innere Zusammenhänge von persönlichen, kosmischen bis transzendenten Begebenheiten im freien Fluss klärender und deutender Sachkenntnis jenseits jeder Realitätskontrolle beschreibt und daher zwischen Märchen und Fiktion einzureihen ist. Die Abgrenzung von der phantastischen Literatur ist dabei oft schwierig, doch … Weiterlesen

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Belli Paaro

Eine frühere Geheimgesellschaft in Liberia, Afrika, deren Kult die Verbrüderung mit den Geistern der Verstorbenen zum Inhalt hatte. Das Ritual selbst heißt B.P. und symbolisiert den Tod, das Wiedergeborenwerden und die Vereinigung mit den Geistern. Die Gesellschaft ist also nichts … Weiterlesen

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Belloc, Jeanne

(Ca. 1609), eine angebliche Hexe, die während der Herrschaft von König Heinrich IV. (1589-1610) im damaligen Distrikt Labourd in der französischen Baskenregion lebte und mit 84 Jahren der Zauberei beschuldigt wurde. Im Verhör mit Pierre Delancre gab sie zu Protokoll, … Weiterlesen

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Bellona

1. Kappadokische (kleinasiatische) Göttin, die in das Gefolge der Muttergöttin > Kybele aufgenommen wurde. 2. Ältere Form: Duellona, römische Kriegsgöttin, häufig mit der griechischen Göttin > Enyo gleichgesetzt, später auch mit der kappadokischen > Ma. B. ist genau genommen eine … Weiterlesen

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Bellonaria

Ein Kraut, dessen Identität nicht sicherzustellen ist. Es wurde als nekromantisches Mittel verwendet und bei > Geisterbeschwörungen eingesetzt, teils als Räucherung, teils als Pulver. Lit.: Flaccus Valerius C.: Argonautica: lateinisch/deutsch. Frankfurt a.M. [u.a.]: Lang, 2003.

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Bells Theorem

Nach dem bekannten Quantenphysiker John Stewart Bell (1928-1990) zeichnen sich Ereignisse auf der Quantenebene durch „Nicht-Lokalität“ aus, d.h., dass es Verbindungen und Kommunikationen gibt, die unmittelbar und nicht durch Informationsübermittlungen erfolgen, wie sie dem Makrobereich eigen sind. Bell stützt sich … Weiterlesen

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Bellum polemos

Ein Ungeheuer als Personifikation des Krieges in der griechischen und römischen Mythologie, das mit hundert eisernen Riegeln verwahrt werden musste. Es wurde auch mit auf den Rücken gebundenen Händen gefesselt gedacht. Lit.: Vollmer, Wilhelm: Wörterbuch der Mythologie. Erftstadt: area verlag, … Weiterlesen

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Bélmez de la Moraleda, Gesichter von

Farbige Gesichtsformen, die 1971 auf dem Küchenfußboden eines Bauernhauses in einem 2000 Einwohner zählenden Dorf in Andalusien, Spanien, auftraten. Am 23. August 1971 sah Maria Gómez plötzlich, wie ein Gesicht am Boden auftauchte. Sie rief die Nachbarin, die das Gesicht … Weiterlesen

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Belocolus

Eine weißer Stein mit einem schwarzen Auge, der den Träger auf dem Schlachtfeld unsichtbar machen soll. Lit.: Shepard, Leslie (Hrsg.): Encyclopedia of Occultism & Parapsychology. Bd. 1. Detroit, Michigan: Gale Research Company; Book Tower, 21984.

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Beloff, John

(*19.04.1920; † 01.06.2006), britischer Psychologe und Parapsychologe. Als Sohn russisch-jüdischer Einwanderer geboren, die vor dem 1. Weltkrieg nach England ausgewandert waren, studierte B. an der Universität von London Philosophie und Psychologie. 1952 wurde er Forschungsassistent an der Universität von Illinois, 1953 … Weiterlesen

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Belomantie

(Griech.; engl. belomancy), Wahrsagen mit Hilfe von Pfeilen. Die meist mit besonderen Zeichen versehenen Pfeile wurden aus einem Köcher geschüttelt oder gezogen (Ez 21,26) und auf den Boden geworfen oder in eine bestimmte Richtung nach einem sinnbildlich dargestellten Ziel geschossen … Weiterlesen

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Belon

Gott der Heilkunst bei den Galliern. Julius Caesar (100-44 v. Chr.) stellte ihn in De bello Gallico, VI. 17, 2) sogar auf die Stufe des > Apollon.

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Belot, Jean

Vikar von Milmonts, Frankreich, genannt „Professor der göttlichen und himmlischen Wissenschaften“. Er verfasste einst sehr geschätzte Bücher über > Chiromantie und > Physiognomik: Opera Mathematica, Rouen 1640; Chiromantia et Physiognomia, Rouen 1649; L‘Oeuvre des Ouevres, ou le plus Parfait des … Weiterlesen

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Belphegor

Dämon der Entdeckungen oder sinnreichen Erfindungen bzw. ein > Dämon in Frauengestalt. Sein Name geht auf assyr. Baal-Peor (Herr > Baal) zurück, der von den Moabitern auf dem Berg Phegor verehrt wurde und in der jüdischen und mittelalterlichen Dämonologie einer … Weiterlesen

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Belschazzar

Sohn und Nachfolger Nebukadnezzars, letzter König von Babylon, bevor Kyrus es eroberte. Das Ende weissagte ihm der Prophet > Daniel, indem er ihm die Schrift deutete, die eine unbekannte Menschenhand schrieb: „5 In derselben Stunde erschienen die Finger einer Menschenhand und … Weiterlesen

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Beltane

(Irisch, auch Beltaine oder Bealtaine), vorchristliches, keltisches Jahreszeitenfest in der Nacht vom 30. April zum 1. Mai, dem Beginn des Sonnenhalbjahres bei den Kelten. Der 1. Mai liegt nämlich genau in der Mitte zwischen Frühlings-Tag-und-Nachtgleiche und der Sommersonnenwende. Bel bedeutet … Weiterlesen

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Beltrami, Carolina

(* 04.08.1869 Alessandria/Italien, † 08.04.1932) gründete am 15. Januar 1898 mit zwei Gefährtinnen die Kongregation der Schwestern von der Unbefleckten Empfängnis Mariä für den Dienst am Menschen in Erziehung, Seelsorge, Nächstenliebe, Pflege und Beruf. Am 17. April 1910 trat sie in … Weiterlesen

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Belus

> Belenus.

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Bély, Jean-Pierre

Geheilter von Lourdes. B. wurde am 9. Oktober 1936 geboren und lebte zur Zeit der Heilung am 9. Oktober 1987 in La Couronne (Frankreich). Am 14. November 1998 ließ das Internationale Medizinische Komitee von Lourdes (CMIL) verlauten, dass die plötzliche, vollständige … Weiterlesen

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Belzemärtel

> Andreasnacht.

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Bemafest

Das höchste Fest im > Manichäismus, das am Ende des zwölften Monats, des manichäischen Fastenmonats, an Stelle des Osterfestes gefeiert wurde. Im Mittelpunkt des Festes stand die Erinnerung an den Tod > Manis und den Aufstieg seiner Seele in das … Weiterlesen

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Ben

(Hebr.), in der > Kabbala der geheime Name von > Asijjah, der materiellen Welt oder der „Welt der Verfestigung“. Sie ist als Materie die vierte und letzte der kabbalistischen Welten, enthält jedoch auch geistige Elemente, wenngleich auf der untersten Stufe, … Weiterlesen

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Ben Elieser, Israel

> Baal-Schem-Tov.

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Benandanti

(Ital., „die Wohlfahrenden“), Träger eines Fruchtbarkeitskultes in der Provinz Friaul, Italien, zwischen 1550 und 1650. Dieser Kult wurde von dem Historiker Carlo Ginzburg anhand von Akten der Inquisition rekonstruiert. Ihm fiel die Kluft zwischen den Fragen der Inquisitoren und den … Weiterlesen

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Benben

(„bnbn“), Ur-Obelisk, der nicht durch archäologische Funde, sondern durch Hieroglyphen belegbar ist. Nach den Hieroglyphen, die, ähnlich den Zeichen der chinesischen Schrift, unmittelbar aus der realen Welt entliehen wurden, hatte B. eine spitz oder konisch zulaufende Form. Es wird sogar … Weiterlesen

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Bender, Albert K.

Gründete Anfang der 1950er Jahre das International Flying Saucer Bureau (IFSB) in Bridgeport, Connecticut/USA, und gab vor, wesentliche Entdeckungen über den Ursprung der > UFOs gemacht zu haben, sei jedoch im September 1953 von drei mysteriösen schwarz gekleideten Männern zum … Weiterlesen

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Bender, Hans

(* 05.02.1907 Freiburg i.Br., Deutschland; † 07.05.1991 ebd.), Nestor der Parapsychologie der zweiten Hälfte des 20. Jhs. B. interessierte sich schon sehr früh für das Außergewöhnliche. Mit 17 Jahren nahm er an einer Séance in London teil, in der mittels Planchette-Buchstabieren … Weiterlesen

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Bendis

Waffentragende, jungfräuliche Göttin der Thraker. Die Griechen setzten sie der > Artemis, verschiedentlich auch der > Hekate, gleich. Ihr Kult wurde zur Zeit des Perikles in Athen eingeführt. Lit.: Nilsson, M.P.: Bendis in Athen (From the Collections of Ny Carslberg … Weiterlesen

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Bendit, Laurence John

(14.05.1898 Marseille/Frankreich; † 1974), Psychiater und Autor. B. studierte an der Universität Cambridge, England, und war der Erste, dem eine britische Universität die Doktorwürde der Medizin für eine Arbeit über die Parapsychologie verlieh. Von 1923 an arbeitete er als Psychiater in … Weiterlesen

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Bendit, Phoebe Daphne (Payne)

> Bendit, Laurence John.

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Benedict, Mrs.

(Ca. 1850), offizielles Medium des Apostolic Circle in Auburn, New York, und die erste amerikanische Sensitive nach den > Fox-Schwestern. Ihre sensitiven Fähigkeiten kamen in Katie Fox’s Zirkel in Auburn zur Entfaltung. > Harris, Thomas Lake; > Mountain Cove Community. … Weiterlesen

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Benedikt Manassari von San Philadelphio

(Der Mohr), Franziskaner, heilig (24.05.1807, Fest: 4. April), als Sohn eines äthiopischen Sklaven 1526 in San Philadelphio bei Messina geboren, seiner dunklen Hautfarbe wegen auch „der Mohr“ genannt, wurde in jungen Jahren Einsiedler in San Fratello in der Nähe seines … Weiterlesen

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Benedikt von Canfield

(* 1562 Essex, England; † 21.11.1610), Kapuziner; wurde in der anglikanischen Kirche auf den Namen William Fitsch getauft. Während seines Jurastudiums in London trat er am 1. August 1585 heimlich zur katholischen Kirche über, ging nach Paris, trat in den Kapuzinerorden … Weiterlesen

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Benedikt von Nursia

(* Um 480 Nursia, Umbrien, Italien, † 21.03.547 Monte Cassino – der Tag ist sicher, das Jahr nur erschlossen), heilig (Fest: 21. März), Gründer des Benediktinerordens, Vater des abendländischen Mönchtums und Patron Europas; B. studierte in Rom artes liberales, schloss sich … Weiterlesen

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Benedikt XIV.

Papst (1740-1758), vorher Prospero Lambertini, wurde am 31.03.1675 in Bologna geboren. Zu höheren theologischen Studien begab er sich nach Rom und spezialisierte sich in bür­gerlichem und kanonischem Recht. Etwa 40 Jahre lang war er zunächst als Konsistori­alanwalt, später als Glaubensanwalt … Weiterlesen

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Benediktenrose

> Pfingstrose.

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Benediktinische Mystik

Ein Weg zu Gott, der von zwei Säulen getragen wird: dem Leben > Benedikts von Nursia und der von ihm verfassten Ordensregel. a)  Das Leben Benedikts wird in den „Dialogen“ Gregors I. des Großen um 594 in Buch II; III, 16; … Weiterlesen

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Benediktuskreuz/Benediktusmünzen

Dem heiligen > Benedikt geweihte Kreuze, Medaillen und Münzen, denen man eine besondere Wirkung gegen alles Böse, vor allem aber gegen > Hexen zuschrieb. Die Wirkung sollte durch bestimmte Zauberworte noch verstärkt werden, wie etwa die Formel CSSML NDSMD, die … Weiterlesen

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Benediktussegen

Ein Doppelspruch in lateinisch gereimten Versen, der gewöhnlich nur mit den Wortinitialen auf den > Benediktuskreuzen und -medaillen geschrieben steht: Auf Benediktuskreuzen: CSSML NDSMD Crux Sacra Sit Mihi Lux Non Draco Sit Mihi Dux. (Das Heilige Kreuz Sei Mein Licht Nicht … Weiterlesen

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Benefizium

(Lat., Wohltat), positive Zuwendung bzw. Praktik zur Hebung des Wohlbefindens im Gegensatz zu > Malefizium (lat., Feindseligkeit und Fluch) zum Zwecke der Schadensstiftung.

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Benefizplaneten

(Lat., glückbringende Planeten) sind in der > Astrologie die beiden „guten Planeten“: > Jupiter, der für Weisheit, Wohlstand und Großzügigkeit steht, und > Venus, das Sinnbild der Liebe. Sie sollen die guten Geschicke lenken, im Gegensatz zu den > Malefizplaneten … Weiterlesen

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Benemmerinnen

Geburtshexen. Nach alten hebräischen Vorstellungen sind B. Hexen, die Frauen bei der Geburt heimsuchen, um das neugeborene Kind zu stehlen. Lit.: Shepard, Leslie (Hrsg.): Encyclopedia of Occultism & Parapsychology. 1. Bd. Detroit, Michigan: Gale Research Company; Book Tower, 21984.

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Benet, Johanna

> Kerzenzauber.

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Benevent

> Nussbaum von Benevent.

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Beng

Bezeichnung des > Teufels bei den Zigeunern, der sich oft in einen Wettkampf mit Gott einlässt, aber immer besiegt wird. Er wohnt im Wald und treibt vor allem in der Nacht sein Unwesen. Die etymologische Deutung des Namens ist unsicher. … Weiterlesen

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Bengel, Johann Albrecht

(* 24.06.1687 Winnenden (heute im Rems-Murr-Kreis); † 02.11.1752 Stuttgart), lutherischer Theologe, bedeutendster Repräsentant des württembergischen Pietismus im 18. Jh. In seiner Studienzeit lernte er den radikalen Pietismus kennen. Nach dem Studium setzte sich B. in einer Disputation mit der Mystik (1607) auseinander. … Weiterlesen

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Benincasa, Ursula

(* 20.10.1547 Neapel; † 20.10.1618), Dienerin Gottes (07.08.1793), lebte schon als Kind in tiefer Verbundenheit mit Gott und hatte mit zehn Jahren ihre erste Ekstase. Da keine Heilmittel halfen und die Ekstasen zunahmen, versuchte man deren Echtheit zu ergründen. Man stach B. … Weiterlesen

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Bennet, Elisabeth

> St. Osyth, Hexen von.

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Bennett, (Charles Henry) Allan

(1872-1923), britischer Okkultist, der in London geboren und als Waise von dem bekannten Okkultisten Samuel MacGregor > Mathers adoptiert wurde. Dieser führte ihn in den > Golden Dawn (> Hermetischer Orden der Goldenen Morgendämmerung) ein, dem er künftig als Frater … Weiterlesen

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Bennett, Ernest Nathaniel

(1868-1947), englischer Politiker und parapsychologischer Schriftsteller. Als Mitglied der > Society for Psychical Research interessierte er sich vor allem für Spukhäuser. W.: The Downfall of the Dervishes (1898); Christianity and Paganism in the Fourth and Fifth Centuries (1900); Apollonius, or … Weiterlesen

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Bennett, John Godolphin

(08.06.1897-13.12.1974), englischer Mathematiker, Arbeitsforschungsdirektor, Autor spiritueller Bücher. B. war über 20 Jahre lang Schüler von Georg Iwanowitsch > Gurdjieff. Im englischen Sherbourne House gründete er nach dem Vorbild der Gurdjieff-Schule in Frankreich die International Academy of Continuous Education, die eng … Weiterlesen

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Bennu

Manifestation von > Osiris in der Gestalt eines Vogels, der das ewige Leben und die Auferstehung symbolisiert. Ursprünglich war dieser Vogel ein phönixähnlicher Reiher, der sich bei Sonnenuntergang jeden Tag selbst in seinem eigenen Schutzbau in Heliopolis in Unterägypten zu … Weiterlesen

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Benson, Edward Frederic

(1867-1940), Sohn von E.W. > Benson, Schriftsteller und Autor von vier klassischen Sammlungen von Geistergeschichten: The Room in the Tower (1912), Visible and Invisible (1923), Spook Stories (1928) und More Spook Stories (1934). Ausgewählte Beiträge sind fast in jeder neuen … Weiterlesen

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Benson, Edward White

(14.07.1829-11.10.1896), Begründer der Ghost Society und Erzbischof von Canterbury. B. machte seine Ausbildung an der King Edward’s School in Birmingham und am Trinity College in Cambridge, wo er 1852 den B.A. erlangte. Gegen Ende seiner Studienzeit gründete er im Rahmen … Weiterlesen

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Benvenuta Boiani

(1255-1292), Dominikanertertiarin, selig (Confirmatio cultus 06.02.1765), lebte in Cividale/Friaul, betete schon als Kind unaufhörlich, strebte nach Einsamkeit und führte ein derart strenges Bußleben, dass sie der hl. Dominikus in einer Vision dafür tadelte. Er nannte ihr einen heiligmäßigen Dominikaner, der … Weiterlesen

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Benvenuto von Gubbio

(† um 1232 Corneto/Apulien, Italien), Franziskaner, selig (Confirmatio cultus 1697, Fest: 27. Juni). Soldat aus adeliger Familie, wurde er 1222 von > Franziskus als Bruder in den Orden aufgenommen und für den Dienst an den Leprakranken in den Spitälern bestimmt. … Weiterlesen

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Benward, Blaisette

Hexenprozessopfer von 1593 in der Stadt Dieuze, Lothringen. Ausgelöst wurde der Prozess in erster Linie durch die Behauptung Dietrichs du Fourneau, Sergent des Bailli von Dieuze, und dessen Frau, dass B., die Witwe von Jean Banward aus Dieuze, einen ihrer … Weiterlesen

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Benz, Ernst

(*17.11.1907 Friedrichshafen; † 29.12.1978 Meersburg), evangelischer Theologe und Kirchenhistoriker. B. besuchte als Sohn eines Reichsbahn-Ingenieurs die humanistischen Gymnasien in Friedrichshafen, Ravensburg und Stuttgart und studierte anschließend in Tübingen, Rom und Berlin klassische Philologie, Archäologie und Theologie mit dem Doktorat in Philosophie … Weiterlesen

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Benzai-ten

1. japanische Göttin des Wassers, der Musik und der Beredsamkeit – Göttin all dessen, was fließt. B. entspricht der indischen Göttin > Saraswati. Saraswati war auch der Name eines Flusses im alten Indien, weshalb man einen Zusammenhang zwischen Göttin und … Weiterlesen

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Benzoe

(Lat.: Styrax benzoides), Harz des Benzoebaumes, der in Hinterindien, Ostindien, Siam, Thailand, Vietnam, Laos und Sumatra heimisch ist. B. wird durch tiefe Einschnitte aus dem Styrax-Baum gewonnen und durch Alkoholauszug und nachträgliche Destillation aufbereitet. Man unterscheidet dabei das vanilleartig riechende … Weiterlesen

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Benzozia

(Lat. bona socia, „gute Freundin“, holdes Wesen), keltische Göttin, die > Diana der alten Gallier. Sie wird von Augerius Episcopus Conseranus (1280) als ein Wesen erwähnt, mit dem Frauen des 13. Jhs. wie mit > Diana, > Herodias und > … Weiterlesen

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Beobachtung

Zielgerichtete, methodisch kontrollierte Wahrnehmung von Personen, Objekten und Ereignissen. Sie gehört neben Befragung, Experiment und Inhaltsanalyse zu den vier wesentlichen empirischen Forschungsmethoden und ist daher Grundlage jedweder paranormologischen Forschung. Man unterscheidet spontane und erwartende B.: Die spontane B. beinhaltet alle … Weiterlesen

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Beowulf

Berühmtes angelsächsisches Epos, das in einer Handschrift des 10. Jhs. bewahrt ist und wahrscheinlich bereits Anfang des 8. Jhs. entstand. Es ist in Stabreimen verfasst und die älteste größere erhaltene Dichtung der germanischen Zeit. Der letzte Bearbeiter ist unbekannt, doch … Weiterlesen

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Beragen

> Borretsch.

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Berande

Eine angebliche Zauberin, die 1577, auf dem Höhepunkt des Hexenwahns, in Baubec, Frankreich, verbrannt wurde. Als sie im Zuge einer Gegenüberstellung von einem Mädchen beschuldigt wurde, Zauberei betrieben zu haben, leugnete sie zunächst. Ihr Gegenüber schrie daraufhin: „Erinnerst Du dich … Weiterlesen

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Beratung, parapsychologische

(Engl. counseling, parapsychological), Behandlung von Personen, die durch parapsychische Erfahrungen Störungen der persönlichen Sicherheit oder der psychischen Ausgeglichenheit davontrugen. Liegt die Unsicherheit im Mangel an diesbezüglichem Wissen, so kann entsprechende Information hilfreich sein. Handelt es sich hingegen um eine echte … Weiterlesen

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Béraud, Marthe

Verh. Waespé > C. (= Carrière), Eva.

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Beraunung

> Inkantation.

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Berbedette, Eugen

Marienerscheinung in Pontmain, Frankreich. Am Abend des 17. Januar 1871, nach 18.00 Uhr, sah der zwölfjährige Bauernsohn B. über dem Dach des Nachbarhauses, des Schreibers Guidecoq und des Holzschuhmachers Bottin, eine sehr schöne, große Dame. Ihr blaues Kleid, mit Sternen … Weiterlesen

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Berberitze

(Lat. Berberis vulgaris), auch Sauerdorn, Sauerach, Essigbeere, Berbesbeere, Bubenlaub, Dreidorn, Essigscharl, Gaißenlaub, Hasenbrot, Kukucksbrot, Fäßlistrauch, Maulholz, Spießdorn, Weizäpferl, Zizerlstrauch genannt, gehört zur Familie der Sauerdorngewächse. Der aus Asien stammende Zierstrauch mit gelbem Holz und gelber Wurzel kann bis zu drei … Weiterlesen

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Berchta

(Ahd. Perahta, „die Leuchtende“), auch Berchtel oder Perchta genannt, ist in Schwaben, im Elsass, in der Schweiz, in Bayern und Österreich „die Glänzende“, die wie > Hulda den glänzenden Schnee erzeugt. Dem Wort nach gütig, wird sie gewöhnlich als fürchterliches, … Weiterlesen

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Berendt, Heinz C(haim)

Geb. 1911 in Berlin, machte mit 22 Jahren sein Doktorat in Zahnheilkunde, musste das vollmedizinische Studium jedoch nach vier Jahren 1933 ab­brechen. 1937 ging er nach Palästina, um in Jerusalem als Zahnarzt zu ar­beiten. B. war Vorsitzender der Is­raelischen Zahnärzte-Vereinigung … Weiterlesen

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Berendt, Joachim Ernst

Prof. h. c. (* 20.07.1922 Berlin, † 04.02.2000 Hamburg), Musikjournalist, Musikautor mit dem Spezialgebiet Jazz, führender Theoretiker der New Age-Bewegung. 1945 war B. Mitbegründer des Südwestfunks Baden-Baden. Sein Jazz-Buch und seine Plattenproduktionen wurden in der ganzen Welt ausgezeichnet. In seinen Nadha-Brahma-Sendungen entwickelte … Weiterlesen

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Bereschit

(Hebr., „im Anfang“), die ersten beiden Worte der hebräischen Bibel (Gen 1, 1), die auch einen der beiden Teile der > Kabbala bezeichnen. Der B. genannte Teil bezieht sich auf die Schöpfung und ihre geheimnisvollen Gesetze und wird im > Buch … Weiterlesen

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Berg

Abgrenzbare Geländeerhebung, die vom Hügel nur durch Größenordnung unterschieden ist. Durch seine oft bis zu den Wolken ragende Höhe wird er zum Symbol der Verbindung von > Himmel und > Erde und somit zum bevorzugten Begegnungsort von Göttern und Menschen. … Weiterlesen

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Bergelmir

(Nord., „Bergbrüller“), ein Wasserriese der nordgermanischen Mythologie, Sohn des Thrudgelmir und Enkel des Urriesen > Ymir (Edda, Wafthrudnirlied 29). Nachdem Ymir von > Odin, > Vili und > Vé erschlagen wurde, konnten sich B. und seine Frau als einzige > … Weiterlesen

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Bergentrückung

Alte und weitverbreitete mythologische Vorstellung, derzufolge berühmte Helden und Herrscher nicht gestorben seien, sondern, in Zauberschlaf versunken, in einem Berg säßen, aus dem sie in der Stunde der Entscheidung zu ihrem Volk zurückkehren würden. Berühmte bergentrückte Helden sind in England … Weiterlesen

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Berger, Arthur Seymour

(*1920), amerikanischer Rechtsanwalt, Autor, Thanatologe und Historiker zur Geschichte und Forschung der > Parapsychologie. Die Frage „Warum bin ich?“ und „Was ist mein letzter Sinn?“ führten ihn zur Parapsychologie. Er ist Mitglied mehrerer parapsychologischer Gesellschaften und wurde 1981 Präsident der … Weiterlesen

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Berger, Hans

(* 21.05.1873 Neuses bei Coburg; † 01.06.1941 Jena), Neurophysiologe, Psychiater und Entdecker des Elektroenzephalogramms (EEG). Kurz vor seinem Tod veröffentlichte er eine kleine Schrift mit dem Titel Psyche. Diese erschien 1940, zu Beginn des Krieges, und blieb nicht nur deshalb nahezu … Weiterlesen

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Bergerac, Cyrano de

Eigentlich Hector-Savinien de Cyrano (*06.03.1619 Paris; † 28.07.1665 ebd.), Schriftsteller. Sohn einer reichen Bürgerfamilie, kämpfte nach seinen Studien am Collège de Beauvais bei den Gascogner Garden. Zweimal schwer verwundet, kehrte er 1641 nach Paris zurück, wo er in seinen satirisch-utopisch-alchimistischen Romanen … Weiterlesen

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Bergfee

Besondere Spezies der > Berggeister, die bei den Franzosen (Sébillot I, 124) und den Magyaren beliebt ist. In Deutschland gibt es sie nicht. Hingegen erzählt in Kärnten eine Sage fremden Ursprungs von einer musikalischen B., die den Bauern das Singen … Weiterlesen

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Bergfräulein

Auch „Wilde Frauen“ oder „Bergwibli“ genannt, die in der Männergeisterwelt der Berge einsam und verlassen sind. Sie wohnen in Burgruinen und Klüften, hüten Schätze, kümmern sich um kleine Kinder und schenken gelegentlich den fleißigen Spinnerinnen Wunderknäuel, da sie sich selbst … Weiterlesen

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Berggeister

Geistwesen der Berge, die in Menschengestalt erscheinen, oft wie Bergleute gekleidet sind und deren Grubenlicht heller als das der anderen brennt. Sie wohnen in verlassenen Gängen, wo sonst niemand haust, klopfen, hämmern und rumoren. In Zeiten, wo niemand im Bergwerk … Weiterlesen

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Bergier, Jacques

(* 08.08.1912 Odessa, Ukraine; † 23.11.1978 Paris), Chemiker, Alchimist, Spion, Journalist und Schriftsteller. Mit dem zusammen mit Louis Pauwels 1960 herausgegebenen Buch Le Matin des Magiciens (dt.: Aufbruch ins dritte Jahrtausend) weckte er in Europa und darüber hinaus ein nachhaltiges Interesse … Weiterlesen

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Bergkönig

Von Königen der Berge ist in der skandinavischen Mythologie die Rede. So berichtet das schwedische Volkslied „Den bergtagna“ von einer jungen Frau, die sieben Jahre bei einem B. verbringen musste. Nachdem sie ihm sieben Söhne und eine Tochter geschenkt hatte, … Weiterlesen

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Bergkristall

(Griech. krystallos, „was gefroren ist“), heller, farbloser, durchsichtiger Quarz, von > Plinius einst für „versteinertes Eis“ gehalten. Dieses Mineral, aus dem sich auch der Sand und die Kieselsteine aufbauen, ist nach dem Feldspat das häufigste auf der Erde. Seine Formvielfalt … Weiterlesen

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Bergman, Samuel Hugo

(1883-1975), studierte in Prag und Berlin Philosophie und veröffentlichte anschließend zionistische Artikel. In dieser Zeit traf er Martin > Buber, der ihn wesentlich beeinflussen sollte. Von 1907 bis 1919 arbeitete B. als Bibliothekar an der Prager Universitätsbibliothek. Während des Ersten … Weiterlesen

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Bergmännchen, Bergmännlein

> Berggeister.

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Bergmönch

Weißhaariges, übergroßes Wesen, das als Kapuzenmann in den Bergwerken Deutschlands, welche Schätze bergen, sein Unwesen treiben soll. Der B. ist gerecht und unberechenbar zugleich. Schon sein Hauch kann töten und sein bloßes Erscheinen bringt Unglück. Gleich den > Berggeistern lässt … Weiterlesen

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Bergmütter

> Naturgeister, die sich in der Männerdomäne > Berg recht emanzipiert zeigen. So sind sie neben dem Wasserkochen auch gut im Brauen und Schießen. In ruhigen Bergen und Wäldern verursachen sie durch ihr Herumlaufen viel Unruhe und Lärm und durch … Weiterlesen

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Bergriesen

Riesige > Geistwesen, welche die > Berge beherrschen. So stellt man sich Bergspitzen und ganze Bergzüge als persönliche Wesenheiten vor. Einige Berge haben ihre Namen von solchen Geistwesen, wie etwa der Watzmann. Der hl. > Gallus belauschte angeblich noch vor … Weiterlesen

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Bergrüster

Bergulme, in England auch „Hexenrüster“ genannt, ist ein Baum, dem verschiedene magische Eigenschaften zugeschrieben wurden. Er galt weit und breit als Glücksbaum. Wer aus seinem Holz einen Stock bei sich hatte, sollte damit alle Arten von Übel abwenden können. Zum Schutz … Weiterlesen

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Bergson, Henri

(* 08.10.1859 Paris; † 04.01.1941 ebd.), Hauptvertreter der spiritualistischen Lebensphilosophie. Sohn jüdischer Eltern mit irischen Vorfahren, studierte Philosophie und lehrte als Lehrer an der École Normale Supérieure und dann von 1900-1921 als Prof. am Collège de France in Paris die französische Philosophie. … Weiterlesen

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Bergson, Moina

(* 18.02.1865 Genf; † 25.07.1928 London), Schwester des Philosophen Henri > Bergson. In Paris geboren, studierte sie in London Kunst, trat der Theosophischen Gesellschaft bei und wurde eines der ersten Mitglieder des 1888 gegründeten spiritistischen Zirkels > Hermetischer Orden der Goldenen … Weiterlesen

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Bergspiegel

Spiegelähnliche Vorrichtung, ursprünglich wahrscheinlich ein > Bergkristall, in der Sage „Venedigermännlein“ genannt, das Jahre hindurch einen Bauern aufsuchte, bis es von dessen Hund angegriffen wurde. Als der Bauer später nach Venedig kam, geleitete ihn ein Diener vor einem vornehmen Haus … Weiterlesen

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Bergwerk

Bergbau betreibender Betrieb, gekennzeichnet durch mühevolle und gefährliche Arbeit, stellt durch die Abgeschiedenheit von Tageslicht und Oberwelt zudem besondere Anforderungen an den Bergmann, was u.a. auch zu einer Reihe von magischen Vorstellungen führte. Dazu gehören > Berggeister, > Bergmönch, > … Weiterlesen

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Bergwerk zu Falun

In der schwedischen Stadt Falun wurde zu Beginn des 18. Jhs. die unversehrte Leiche eines jungen Bergmanns gefunden, der mehr als fünfzig Jahre zuvor verschüttet worden war. Man stellte ihn im dortigen Bergmuseum aus, bis er nach dem Ersten Weltkrieg … Weiterlesen

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Bergwerksgeister

> Berggeister.

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Beriah

(Hebr., „Welt der Urschöpfung“). Bezeichnung der 2. Stufe der vier kabbalistischen Welten (> Aziluth, Beriah, > Jezirah, > Asijjah), Welt der „Schöpfung“, d.h. der zehn Urformen, Weltideen oder bildenden Kräfte. Mit der B. als der Erschaffung der Welt durch Jahwe … Weiterlesen

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Berigard von Pisa

(1578?-1664). B. lebte und lehrte mehrere Jahre in Pisa, weshalb er unter der genannten Bezeichnung bekannt wurde. In Wirklichkeit war er ein französischer Philosoph und Alchemist. Sein eigentlicher Name war Claude Guillermet de Bérigard, oft auch Beauregard geschrieben. Das Geburtsdatum … Weiterlesen

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Berith

Ein Dämon, der als Soldat in einer roten Rüstung und mit einer goldenen Krone auf einem roten Pferd daherreitet. Er kann mit Hilfe eines Zauberringes herbeigerufen werden und behauptet, die Fähigkeit zu haben, alle Fragen wahrheitsgemäß zu beantworten und sogar … Weiterlesen

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Berkeley, Hexe von

Frau unbekannten Namens, die dem Vernehmen nach im frühen Mittelalter in Berkeley (Gloucestershire), England, lebte und kurz vor ihrem Tod behauptete, eine Hexe zu sein. Diese von William of Malmesbury erzählte Geschichte wurde Jahrhunderte hindurch als warnendes Beispiel immer wieder … Weiterlesen

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Berliner Codex Gnosticus

Ein durch den Gelehrten C. Schmidt 1896 bekannt gewordener Papyrus-Band, den die Ägyptische Abteilung des Berliner Museums in Kairo erworben hatte. Er enthält folgende gnostische Texte: Evangelium der Maria, Johannesapokryphon und die Sophia Jesu Christi sowie einen Ausschnitt aus der … Weiterlesen

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Berlingr

(Altnord., „kurzer Balken“). Ein Zwerg, der im Sörla þáttr als einer der vier Schmiede von Freyjas Halsband genannt wird. > Brisingamen. Lit.: Vries, Jan de: Altnordisches etymologisches Wörterbuch. Leiden: Brill, 21977.

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Berlitz, Charles Frambach

(* 20.11.1914 New York; † 18.12.2003 Tamarac, Florida/USA), Enkel des Gründers der berühmten Berlitz-Schulen, Sprachwissenschaftler und Archäologe, der insbesondere mit Büchern über ungeklärte Phänomene bekannt wurde. Er studierte an der Yale Universität und befasste sich mit Unterwasserarchäologie, Weltraumforschung, > Ufos, versunkenen Kontinenten … Weiterlesen

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Berman, Morris

(* 1944 Rochester, New York), Prof. für Geschichte in Victoria, Kanada, wurde durch sein Buch The Reenchantment of the World (1981; dt.: Wiederverzauberung der Welt – Am Ende des Newtonschen Zeitalters, 1985) bekannt, das einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der … Weiterlesen

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Bermechobus

St. Methodios, Bischof von Olymp († 311) bzw. dem hl. Methodios I., Patriarch v. Konstantinopel (788/800-847), zugeschriebene Schriften. Der eigentliche Name des Werkes war jedoch Bea-Methodius, eine Abkürzung von Beatus Methodivo, der durch einen Druckfehler zu „Bermechobus“ wurde. Das Werk, das … Weiterlesen

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Bermudadreieck

Bezeichnung eines dreieckförmigen Meeresgebietes zwischen Florida, Kuba, den Bermudas und Puerto Rico, in dem angeblich überdurchschnittlich viele Schiffe und Flugzeuge verschwanden. Die genaue Begrenzung ist umstritten. Der Begriff wurde 1964 von Vincent Gaddis in der Zeitschrift Argosy geprägt. Schon die … Weiterlesen

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Bermuttersegen

(Bärmuttersegen), sechszeiliger, in hebräischen Buchstaben niedergeschriebener deutscher > Zauberspruch gegen Kindesnöte, der 1875 von Moritz Güdeman in London, Jews’ College, Ms. Montefiore 115, gefunden und publiziert wurde. Obwohl der Text aus dem 14. Jh. stammt, ist der B. viel älter. … Weiterlesen

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Bernadette, hl.

> Soubirous, Marie-Bernarde.

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Bernard, Claude

(*12.07.1813 Saint Julien bei Villefranche, Frankreich; † 10.02.1878 Paris). Obwohl literarisch begabt, studierte B. auf Wunsch seines Vaters Medizin und widmete sich anschließend vor allem der Anatomie und Physiologie. Er war Professor am Collège de France und am Musée d’Histoire Naturelle. … Weiterlesen

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Bernardus Trevirensis

Über sein Leben ist kaum etwas bekannt, außer dass zwei alchemistische Werke seinen Namen tragen: De metallorum solutione, et compositione, ac de lapide philosophorum, und Epistola ad Thomam de Bononia de lapide philosophorum an Thomas von Bologna, den Leibarzt König … Weiterlesen

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Bernauer, Agnes

(* Um 1410, † 12.10.1435 bei Straubing/Deutschland), Tochter eines Baders in Augsburg und von solcher Schönheit, dass sich Herzog Albert III., der einzige Sohn des Herzogs Ernst von Bayern-München, anlässlich eines Turniers beim Aufsuchen des Badehauses in sie verliebte und gegen … Weiterlesen

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Bernburger Hellsehprozess

(1924/25). Der Lehrer August Christian Drost (* 1883) arbeitete mit ca. 20 Medien, die er in seiner nebenamtlichen Praxis als Hypnotiseur entdeckt haben wollte. Er bezeichnete sich zwar nicht als Hellseher, war jedoch der Ansicht, eigene Kräfte auf die Medien … Weiterlesen

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Bernhard Maria von Jesus Silvestrelli

Mit bürgerlichem Namen Cesare (* 07.11.1831 Rom; † 09.12.1911 Moricone, Italien), selig (16.10.1988, Fest: 9. Dezember), Passionist. Als Sohn einer römischen Adelsfamilie trat er am 25. März 1854 in das Noviziat der Passionisten auf dem Monte Argentario, Italien, ein, musste dieses jedoch … Weiterlesen

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Bernhard von Clairvaux

(* Um 1090 Fontaines-lès-Dijon; † 20.08.1153 Clairvaux/F), heilig (Kanonisation 1174, Fest: 20. August), Zisterzienserabt, Kirchenlehrer (1830), Theologe und Mystiker. Als dritter Sohn des Ritters Tescelin le Roux (der Rote) und dessen Frau Aleth von Montbard geboren, verbrachte er seine Kindheit zusammen … Weiterlesen

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Bernhard von Corleone

Bürgerlich: Filippo Latino (* 06.02.1605 Corleone, Sizilien; † 12.01.1667 Palermo), heilig (10.06.2001, Fest: 12. Januar), Kapuzinerbruder. B. war Schuster und liebte Waffengefechte. Bei einem Duell fügte er seinem Gegner, der ihn herausforderte, tödliche Verletzungen zu. Obwohl B. daraufhin als bester Fechter Siziliens … Weiterlesen

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Bernhardin (Albizzeschi) von Siena

(* 08.09.1380 Massa Marittima, Grosseto; † 22.05.1444 L’Aquila, Italien), heilig (1450, Fest: 20. Mai), Franziskaner. B. entstammte der vornehmen Familie Albizzeschi aus Siena, verlor bereits in jungen Jahren beide Eltern und wurde daraufhin von zwei Tanten großgezogen. Wegen seiner außergewöhnlichen Intelligenz wurde … Weiterlesen

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Bernhardt, Oskar Ernst

Pseudonym: Abd-ru-shin, „Sohn des Lichts“ (*18.04.1875 Bischofswerda, Sachsen; † 06.12.1941 Kipsdorf (Erzgebirge), Kaufmann, esoterischer Schriftsteller. Auf seinen Auslandsreisen kam er in enge Berührung mit der Adyar-Theosophie. 1923 begann er mit der Niederschrift der ersten Vorträge über seine Lehre von der Gralsbotschaft … Weiterlesen

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Bernheim, Hyppolyte

(*17.04.1840 Mühlhausen; † 22.02.1919 Paris), französischer Mediziner und Wiederentdecker der > Hypnose. Im Elsass geboren, wirkte er als Mediziner an der Universität von Straßburg und machte sich mit Forschungen zu Herz-Lungenerkrankungen und zum Typhus einen Namen. Als Elsass nach dem Krieg … Weiterlesen

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Bernstein

Auch Elektron, > Ambra und > Agtstein genannt, gehört als entwässertes Harz keiner Mineralklasse an. Er ist amorph und bildet Knollen, Körner und Gerölle, seltener kommt er in Tropfenform vor. B. war bereits in der Jurazeit (vor ca. 136-190 Mio. … Weiterlesen

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Bernstein, Morey