Elia, Fra’

(* 20.02.1962 Apulien/Italien), Gründer der Kongregation von den Aposteln Gottes, stigmatisierter Mystiker mit dem Charisma der Krankenheilung, der Bilokation und der Kardiognosie. Sohn von Anna Argentieri und Carmelo Elia. Eigenen Angaben zufolge hatte er schon als Kind Erscheinungen von seinem Schutzengel und anderen Engeln. Während seines Noviziats bei den Kapuzinern erhielt E. die Stigmen; dadurch irritiert, geriet er in eine innere Krise und verließ 1994 das Kloster, um in die ‚Normalität‘ des weltlichen Lebens zurückzukehren. Sodann arbeitete E. in Bergamo als Alten- und Krankenpfleger. Im Jahre 2000 erkannte er – angeleitet von seinem Schutzengel – seine neue Berufung in der Gründung einer neuen Gemeinschaft zur Unterstützung der Armen und Ausgegrenzten, besonders der Jugendlichen. Durch Hilfe von Wohltätern gelang es ihm, für die neue Gemeinschaft ein verfallenes Kloster in Calvi dell’Umbria, Prov. Terni, zu erwerben, wo er seit September 2003 wohnt. Im gleichen Jahr durfte der Fernsehjournalist Dr. Piero Vigorelli die Passionsekstasen von E. filmen; dieser Dokumentarfilm wurde am 6. Juni 2003 im italienischen Fernsehen (Kanal 4) unter dem Titel ‚Miracoli‘ ausgestrahlt. Die Ekstasen und somatischen Begleiterscheinungen wurden von dem Neurophysiologen Prof. Marco Margnelli studiert und als echt bezeugt. Die Stigmen befinden sich an den Hand- und Fußgelenken, also in der wirklichkeitsgetreuen Position.

Lit.: Turolli, Fiorella: Fra’ Elia von den Aposteln. Das Mysterium des Lichts. Altenstadt: Edition christliche Mystik, 2005; dies.: Fra Elia, der Engel mit den Wundmalen Christi. Güllesheim: Die Silberschnur, 2007; Zahlner, Ferdinand: Personenlexikon der Paranormologie. Innsbruck: Resch, 2011.

 

 

 

 

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