Abraxasgemmen

Amulettsteine des Altertums und Mittelalters, die insbesondere der Geisteswelt der gnostischen Sekte des > Basilides (um 130 n. Chr.) entstammen. Sie verkörpern den Synkretismus der Spätantike, wobei jüdische, persische und gnostische Elemente zu einer Einheit werden. So tragen die > Talismane Inschriften wie „Jao Abrasax“, Sabaoth Adonaios“ usw. und zeigen Prägungen von hahnen- und eselsköpfigen, aber auch schlangenfüßigen Mischwesen.

Lit.: Laarss, Richard H.: Das Buch der Amulette und Talismane. 2. Aufl. Nachdr. d. 3. verm. Aufl. Leipzig, Hummel, 1932. München: Diederichs, 1988.
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