Farbenhören

Fr. audition colorée, das Wahrnehmen von Farben beim Hören von Schall, Tönen, Musik als angeborene Form der Synästhesie. Dabei rufen gehörte Töne zugleich subjektive Farbempfindungen hervor. Hohe Töne können oft mit hellen Farben verbunden sein, tiefe mit dunklen, Trompetenklang mit der Empfindung „rot“. Das Hören eines Musikstückes kann die „Anschauung“ eines lebendigen Gemäldes hervorrufen. Umgekehrt kann ein Farbreiz Klangempfindungen auslösen (Tönesehen). > Phonopsie, > Synästhesie.

Lit.: Wellek, A.: Musikpsychologie u. Musikästhetik. Bonn, 1975.
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