(Lat., Tapferkeit), die Fähigkeit, in einer schwierigen, mit Nachteilen verbundenen Situation trotz Rückschlägen durchzuhalten. Sie setzt Leidensfähigkeit voraus und ist meist mit der Überzeugung verbunden, für übergeordnete Werte zu kämpfen. Der Tapfere ist bereit, ohne Garantie für die eigene Unversehrtheit einen Konflikt durchzustehen oder einer Gefahr zu begegnen. F. ist diejenige der sieben Kardinaltugenden, die den Menschen, insbesondere den Herrscher und Heerführer, dazu befähigt, Gefahren zu bestehen.
In der altgriechischen Gesellschaft findet sich, wie der Dichter Homer in seiner Ilias beschreibt, der Begriff andreia, ‚Männlichkeit‘, d.h. die Tugend, durch die ein Mann beweist, dass er ein achtenswerter aner (Mann) ist. Seit Platon und Aristoteles zählt andreia zu den Grundtugenden und wird in der römischen Antike mit fortitudo wiedergegeben. Dieser Begriff der Tapferkeit fand in der neueren Religionsphilosophie als Kardinaltugend in die christliche Sittenlehre Eingang, im Sinne der Fähigkeit, eine Verwundung hinnehmen zu können. Die äußerste und tiefste Verwundung sei der Tod. Daher sei im Christentum das Martyrium, das „Blutzeugnis“, die eigentliche und höchste Tat der Tapferkeit; ohne die Bereitschaft zum Martyrium gebe es keine christliche Tapferkeit.
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