Teraphim

(Hebr., „Hausgötze“), im AT Hausschutzgötter in der Art der römischen Laren, welche die alten Israeliten von ihren aramäischen Stammeltern geerbt zu haben schienen und die auch zu Orakelzwecken dienten, weshalb sie als kleine transportable Figuren oder Bilder in eigenen Nischen bzw. an geheimen Orten aufgestellt wurden. Bei den Rechtgläubigen galt der Kult als Götzendienst. Von manchen dieser weissagenden Idolfiguren wird angenommen, dass sie Menschengröße hatten und zur Täuschung verwendet wurden. So legte die Tochter von König Saul eine solche Gestalt statt David in dessen Bett, als er vor seinen Feinden fliehen musste (1 Sam 19,13).

Lit.: Loretz, O.: Die Teraphim als „Ahnen-Götter-Figur(in)en“ im Lichte der Texte aus Nuzi, Emar und Ugarit. Ugarit-Forschungen (UF) 24 (1992), 133-178.

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