Unter „Fall Telfair-Mackie“ berichtet Fanny Moser von einem Spuk in Schottland im Jahre 1695. Über zwei Monate soll im Haus des Maurers Andrew Mackie ein heftiger Spuk getobt haben. Zeugen gab es viele, darunter auch den Pfarrer Telfair, der über die Geschehnisse 1696 in Edinburgh einen Bericht veröffentlichte. Am Beginn der Vorfälle stand ein Stallspuk, auf den eine merkwürdige Brandlegung folgte. An einem Tag wurde siebenmal ein Brand an das Haus gelegt. Tag und Nacht wurde mit Steinen geworfen, was auch zu blutenden Wunden führte. Klopfen und Rufen wurde gehört, über längere Zeit hinweg soll eine Stimme gesprochen haben. Anwesende fühlten sich schmerzhaft berührt. Die Phänomene häuften sich, bis das Treiben schließlich ein Ende fand.
Lit.: Moser, Fanny: Spuk I. Baden bei Zürich, 1950, S. 311-320; Bonin, Werner F.: Lexikon der Parapsychologie und ihrer Grenzgebiete. Bern/München: Scherz, 1976.