Tagtraum

Auch Wachtraum, Bezeichnung Sigmund Freuds für Erlebnisse und Erlebnisketten, die sich der Mensch im Wachzustand vorstellt, wobei er sich über die Wirklichkeit, ihre Gegebenheiten und Grenzen hinwegsetzt. Die Szenen können entweder bewusst herbeigeführt werden oder sich durch ein Nachlassen von Aufmerksamkeit und Konzentration von selbst entfalten.
Wie die parapsychologische Kasuistik zeigt, ist dieser Wachzustand eine Sonderform des normalen wachen Bewusstseins und begünstigt das Aufsteigen von ASW-Daten, die dann unter Umständen in einen T. eingebettet werden.

Lit: Epstein, Gerald: Wachtraumtherapie: der Traumprozess als Imagination. Stuttgart: Klett-Cotta, 1985; Corballis, Michael: The Wandering Mind: What the Brain Does When You’re Not Looking. Auckland: Auckland University Press, 2014.
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