(Griech./lat., Zusammenfügung, auch „Zweigespann“), 1. Strukturelement des gnostischen Pleroma, in dem alle Wesen einen männlichen und einen weiblichen Aspekt aufweisen, die mit jeweils eigenen, nicht gleichbedeutenden Namen belebt sind. Dies gilt auch für den aus göttlichen Sphären stammenden Urmenschen, der durch den Fall in eine männliche und eine weibliche Hälfte aufgespalten wurde und daraufhin nach einer Wiedervereinigung streben muss.
2. In der Astrologie das „Miteinander“ zweier oder mehrerer Himmelskörper in Opposition oder in Konjunktion.
Lit.: Iwersen, Julia: Lexikon der Esoterik. Düsseldorf: Artemis & Winkler, 2001.