Synästhesie

(Griech. synaisthánomai, mitempfinden oder zugleich wahrnehmen), bezeichnet das gleichzeitige Empfinden von verschiedenen Eindrücken bei Reizung eines Sinnesorgans: Hören von Tönen bei Farbeindrücken, Sehen von Farben bei Tönen, Verbindungen zwischen Sehen und Geschmack, Geruchs- und Geschmacksempfindung. Davon betroffene Personen werden Synästhetiker genannt.

Lit.: Adler, Hans: Synästhesie ‒ Interferenz ‒ Transfer ‒ Synthese der Sinne: Systematik RVK. Würzburg: Königshausen & Neumann, 2002; Emrich, Hinderk M./Schneider, Udo/Zedler, Markus: Welche Farbe hat der Montag? Synästhesie: das Leben mit verknüpften Sinnen. Mit Textdokumenten von 13 Synästhetikern. Stuttgart: Hirzel, 2002.

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