Suchten, Alexander von

(* Um 1520 bei Danzig; † um 1575 Linz), entstammte einer polnischen Adelsfamilie, studierte vermutlich 1543-45 an verschiedenen italienischen Universitäten Medizin und erwarb in Padua die Doktorwürde. Während seiner Zeit als Bibliothekar des Pfalzgrafen Ottheinrich in Weinheim 1549 scheint er mit der Alchemie in Berührung gekommen zu sein und wurde zu einem eifrigen Anhänger des Paracelsus. S. bezweifelte die Möglichkeit einer Metalltransmutation und betrieb die Alchemie im Sinne des Paracelsus zur Gewinnung von Arzneien. Bekannt sind von ihm zwei Texte, De Secretis Antimonii und Clavis Alchemiae. Bei den zeitgenössischen Alchemisten standen seine Schriften in hohem Ansehen.

Lit.: Zaunick, Rudolph: Der sächsische Paracelsist Georg Forberger: mit bibliographischen Beiträgen zu Paracelsus, Alexander von Suchten, Denys Zacaire, Bernardus Trevirensis, Paolo Giovio, Francesco Guicciardini und Natale Conti. Wiesbaden: Steiner, 1977.
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