Auch Sukkubus oder Sukkuba, Plural: Succuben (lat. succumbere, succubare, unten liegen, sich beschlafen lassen), weiblicher, besonders schöner und lüsterner Dämon, eine Buhlteufelin, die nach einem Mann sucht, um mit ihm geschlechtlich zu verkehren. Sie ist das weibliche Gegenstück zum männlichen Incubus.
Vor allem nach Vorstellungen der Spätantike und des Mittelalters handelt es sich um teuflische Wesen, die wollüstige Träume hervorrufen und mit schlafenden Menschen verkehren.
Lit.: Balzac, Honoré de: Der Succubus. Le succube. Berlin: Tillgner, 1923; Mead, Richelle: Succubus Dreams [Verlangen ist ihre stärkste Waffe]. Diedorf: Ubooks-Verl., 2010.