Auch Sublimierung (lat. sublimis, erhaben), bezeichnet in der Physik den Prozess des unmittelbaren Übergangs eines Stoffes vom festen in den gasförmigen Aggregatzustand, ohne sich vorher zu verflüssigen.
In der Psychologie versteht man S. als Sublimierung, die es ermöglicht, dass primitive, sozial nicht akzeptierte Formen der Befriedigung von Bedürfnissen in sozial akzeptable umgewandelt werden.
Lit.: Loewald, Hans W.: Sublimation inquiries into theoretical psychoanalysis. New Haven [u.a.]: Yale Univ. Press, 1989; Wächter, Michael: Chemielabor – Einführung in die Laborpraxis. Weinheim: Wiley-VCH Verlag, 2011.