Betrifft die viel diskutierte Frage der Einwirkung des Standortes auf die Gesundheit des Menschen, aber auch auf das Wachstum bzw. das Vorkommen von Pflanzen und Tieren. Auf diesem Gebiet besonders hervorgetan hat sich der Arzt Dr. Otto Bergsmann (1922-2004), der Wegbereiter der Integrativen Medizin.
Da es sich dabei arbeitshypothetisch um ein Regulationsproblem handelt, werden die Parameter nicht als Absolutwerte, sondern als Veränderung von einem Standort zum anderen untersucht, also als Gradienten.
Dabei zeigte sich z.B. bei 12 biologischen Parametern ein signifikanter bis höchst signifikanter, bei fünf ein tendenzieller und bei sechs kein Unterschied. In einer botanisch orientierten Versuchsreihe konnte zudem der zweifelsfreie Nachweis erbracht werden, dass auch der Bewuchs einer Wiese durch Reizzonen verändert wird.
Physikalisch-technische Versuche zeigten, dass neben der Blutsedimentationsgeschwindigkeit auch die Sedimentation von Tonpartikeln durch den Einfluss der Reizzone eine signifikante Änderung erfährt.
Eindeutige Variation zeigte ebenso die Kapillarität des Wassers.
Diese Untersuchungen mit lehrmedizinischen Methoden bewiesen mit biometrischer Sicherheit die Wirkung der radiästhetisch gemuteten Standorte auf den Menschen. Das Prinzip des Standorteinflusses ist die Verschlechterung der Regelgüte. Daher ist die S. in die Reihe der Risikofaktoren einzuordnen.
Lit.: Resch, Andreas: Imago Mundi: 15 Kongresse in einem Band (Reihe R; 14). Innsbruck: Resch, 2019, S. 305-307.