Gestalttheoretischer Begriff, der besagt, dass Erinnerungen Spuren hinterlassen, die sich zu einer Ganzheit, dem S., zusammenschließen. Dieses determiniert die gegenwärtige Wahrnehmung, die ihrerseits auf das S. zurückwirken kann. Das Konstrukt des S.s in die Deutung miteinzubeziehen, erscheint besonders bei Paragnosten sinnvoll, die in ihrem sensitiven Erleben inhaltlich spezialisiert sind.
Lit.: Bonin, Werner F.: Lexikon der Parapsychologie und ihrer Grenzgebiete. Bern/München: Scherz, 1976.