Spukagent

Fokusperson beim personengebundenen Spuk (häufig pubertierende Jugendliche), die durch aktuelle Konflikte, psychische Labilität, hohe kurzfristige Erregbarkeit sowie geringe Frustrationstoleranz gekennzeichnet sein kann und ihr Problem der Umgebung in irgendeiner Form mitzuteilen versucht (was auch als unbewusster Hilferuf zu werten ist). Um die nötige Aufmerksamkeit für die „Botschaft“ zu erlangen, wird bisweilen zu deftigen Streichen, Schabernack oder auch Psychokinese-Effekten gegriffen. > Spuk.

Lit.: Lucadou, Walter von: Deutungsmöglichkeiten (Modelle) für Spuk (RSPK-Fälle), in: Andreas Resch: Aspekte der Paranormologie: die Welt des Außergewöhnlichen (Imago Mundi; 13). Innsbruck: Resch, 1992, S. 420.

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