Sleipnir

(Altnord., „der Dahingleitende“), das achtbeinige Pferd des Gottes Odin, dem kein Hindernis zu hoch war. Seinen Namen erhielt es, weil es zu Wasser und zu Land sowie in der Luft gleichermaßen „dahinglitt“.
Laut der eddischen Dichtung des Snorri Sturluson ist S. das Produkt der Verbindung des Gottes Loki (als Stute) mit dem Riesenhengst Svaðilfari und galt bei den Germanen als das schnellste aller Pferde.

Lit.: Finnur Jónsson: Snorra-Edda. København, 1900; Simek, Rudolf: Religion und Mythologie der Germanen. Darmstadt: Wiss. Buchges., 2003.
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