Sinnestransposition

Von A.-A. Tardy de Montravel (in Essai sur la théorie du somnambulisme magnétique, 1786) beschrieben und von dem Lyoner Arzt und Mesmeristen Jacques-Henri-Désiré Pététin (1744-1808) „transposition de sens“ genannt (in Mémoires sur la catalepsie et le somnambulisme, 1787). Darunter versteht man die Reizaufnahme mittels ungewöhnlicher Rezeptoren (z.B. Sehen mit der Haut, Sehen mit dem Nabel). Schon Ch. Lafontaine hatte darauf verwiesen, dass es bei manchen Versuchspersonen keinen „speziellen Sitz des Sehens“ gebe. Vgl. Hautsehen.

Lit.: Lafontaine, Ch.: Lʼart de magnétiser ou le magnétisme animal. Brüssel, 1851.

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