Simma, Maria Agatha

(* 02.02.1915 Sonntag im Großen Walsertal, Vorarlberg, Österr.; † 16.03.2004 Bezau), zweites von acht Kindern der armen Familie des Josef Anton Simma und der Aloisia Rinderer, Arme-Seelen-Visonärin. Ursprünglich wollte S. Ordensschwester werden, fand jedoch aufgrund ihrer schwachen körperlichen Konstitution keine Aufnahme. So diente sie drei Jahre als Magd im St. Josefsheim in Feldkirch. Seit 1940 verfügte sie nach eigenen Erfahrungen über Kontakte mit Verstorbenen. Nach dem Tod ihres Vaters 1947 lebte S. allein als Kleingärtnerin. Ab Allerheiligen 1953 übernahm sie Sühneleiden für die Armen Seelen. Die dabei empfundenen großen Schmerzen entsprachen den zu sühnenden Sünden der abgeschiedenen Seelen. Zu bestimmten Zeiten durfte sie sogar Anfragen an bestimmte Arme Seelen richten, denen die Verwandten helfen wollten. Manchmal kam es auch zu Unstimmigkeiten infolge Indiskretion und Unverständnis.

W.: Eltz Nicholas M./Simma, Maria: „Fateci uscire da qui!“, Edizioni Segno, 1997; Gli insegnamenti e i moniti che ho ricevuto dalle anime del purgatorio. Edizioni Segno, 2001; Meine Erlebnisse mit Armen Seelen. Stein am Rhein: Christiana, 19. Aufl. 2004.

Setze ein Lesezeichen für den Permalink.