(* 03.02.1899 Winterdorf, Steiermark/Österr.; † 29.07.1952 Rom), Mystikerin, Seherin.
S. sah ihre geistliche Lebensaufgabe in ihrem Sühneleiden für die Erneuerung der Kirche durch die Erneuerung der Priester. In diesem Anliegen schrieb sie schon 1948 an Prof. Rudolf Graber in Eichstätt (später Bischof von Regensburg). Ihr geistlicher Führer und Begleiter war P. Michael Lenz OP. Wegen Krankheit wurde sie nicht in die Kongregation der Guten Hirtinnen aufgenommen. Von P. Garrigou-Lagrange OP wurde sie 1939 nach Rom eingeladen, wo sie das „Werk des Hohenpriesters“ gründen wollte. Ihr Grab befindet sich am Campo Verano in Rom.
Lit: Fiedler, J.: Erneuerung der Kirche ‒ Maria Sieler, Leben und Sendung. Stein am Rhein: Christiana, 1988.