Sheep-Goat-Effekt

Bezeichnet den Umstand, dass bei ASW-Experimenten jene Probanden, die an die Existenz von ASW glauben, höhere Treffer erzielen als jene, die diese Einstellung nicht haben. Erstmals systematisch untersucht wurde diese Entdeckung in den 40er Jahren des 20. Jahrhunderts von der Psychologie-Professorin Gertrude Schmeidler. Die „Schafe“ (sheep) sind jene Versuchspersonen, die an ihre „Psi-Fähigkeiten“ glauben, während die „Ziegen“ bzw. „Böcke“ (goats) die ungläubigen Skeptiker sind.

Lit.: Bonin, Werner: Lexikon der Parapsychologie. Bern/München: Scherz, 1976; Resch, Andreas: Aspekte der Paranormologie: die Welt des Außergewöhnlichen (Imago Mundi; 13). Innsbruck: Resch, 1992, S. 350; Lexikon der Psychologie, Bd. 4. Heidelberg: Spektrum, Akademischer Verlag, 2001.

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