(Skrt., wörtl. „ruhiges Verweilen“). In der Gelugpa-Schule, einer der vier Hauptschulen des Tibetischen Buddhismus, wird betont, dass die „Sammlung“ eine gezielte Entwicklung von „ruhigem Verweilen“ und „besonderer Einsicht“ voraussetze. Der Aspekt des ruhigen Verweilens bringe den Geist zur Ruhe, während die besondere Einsicht durch analytische Überprüfung zur Schau der wahren Wirklichkeit, der Leere, führe.
Lit.: Lexikon der östlichen Weisheitslehren: Buddhismus, Hinduismus, Taoismus, Zen. Bern u.a.: Scherz, 1986.