Selbst

Der bewusstseinsunabhängige Wesenskern eines Subjekts in der Form, in der das erlebende Subjekt sich seiner selbst bewusst und sich zugleich selbst zum Objekt wird (seit dem 17. Jh. in dieser Bedeutung).
C.G. Jung erweiterte die entwicklungspsychologische Lehre der Psychoanalyse um den Begriff des S. Seiner Ansicht nach tritt dieses zu Beginn des 4. Lebensjahrzehnts in Erscheinung und integriert die bis dahin entwickelten Elemente der Persönlichkeit. Damit wird das S. zur letzten Stufe der Individuation.

Lit.: Bonin, Werner: Lexikon der Parapsychologie und ihrer Grenzgebiete. Bern/München: Scherz, 1976.
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