Schwellenträume

(Engl. borderland dreams), Träume im Halbschlaf, die nicht notwendigerweise paranormale Informationen enthalten müssen.
Der Terminus geht auf den englischen Psychologen Edmund Gurney (1847-1888) zurück, der bereits in seinem zusammen mit Frederic W.H. Myers und Frank Podmore verfassten zweibändigen Werk Phantasms of the Living (1886) davon sprach, dass es zwischen Schlafen und Wachen eine Reihe von Abstufungen und Übergängen gibt. Es handelt sich dabei um einen besonderen Zustand des dämmernden Bewusstseins, der derlei Träume begünstigt. Als Einschlafbilder treten solche täuschenden Wahrnehmungen vor allem bei geistig übermüdeten Menschen auf.
Der deutsche Ausdruck S., bei denen es sich meistens um Aufwacherlebnisse handelt, ist eindeutig und schließt krankhafte Elemente aus. Allerdings liegen Bewusstseinszustände besonderer Art zugrunde.

Lit.: Moufang, Wilhelm: Mysterium der Träume. München: Paul List, 1953.
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