War einst angeblich Sitz von Göttern, Elfen und Gnomen.
In Prosa und Poesie und besonders in der alten Medizin und der Volksheilkunde hat er Spuren bis in die Neuzeit hinterlassen und galt lange als Grundbestandteil der sog. „Bauernapotheke“.
Ganz allgemein existiert für den Holunder auch der Beiname „Baum des Teufels“, was darauf zurückzuführen ist, dass sich Judas Iskariot nach seinem Verrat an Jesus an einem Holunderbaum erhängt haben soll. > Holunder.
Lit.: Maibach, Eduard: Schwarzer Holunder: Geschichten, Heilmittel und Kochrezepte. VAS-Verlag für Akademische Schriften, 2009.