Schwarze Magie

(Engl. black magic). Der „Schwarzmagier“ ruft die übernatürlichen Kräfte der Finsternis an ‒ Teufel, Dämonen, böse Geister. Er vollzieht Zeremonien, bei denen unheilvolle Kräfte beschworen werden, um anderen Schaden zuzufügen. Untrennbar mit sch. M. verbunden ist der sog. Analogiezauber, der von einem Zusammenhang zwischen einer Person oder einem Gegenstand und etwas ausgeht, das Ähnlichkeiten damit aufweist (Wodu).
Die Unterscheidung zwischen weißer und sch. Magie betrifft die Zielsetzung des magischen Inhalts und der magischen Handlung. Während weiße Magie auf eine wohlwollende magische Einstellung und Beeinflussung verweist, beinhaltet sch. M. eine böswillige und verneinende magische Einstellung bzw. eine verletzende bis zerstörerische magische Handlung.

Lit.: Biewald, Roland: Kleines Lexikon des Okkultismus. Leipzig: Melizke, 2005; Resch, Andreas: Phänomene der Paranormologie (Reihe R; 11). Innsbruck: Resch, 2018.

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