Schnabel, Maria

Zwischen Oktober 1923 und März 1924 kam es auf der Rauchenalm in Mautern in der Steiermark, Österreich, zu spukhaften Ereignissen, die mit der 14-jährigen Maria Schnabel in Zusammenhang standen, welche acht Jahre zuvor in die Familie des Bauern Franz Moisi aufgenommen worden war und wie ein eigenes Kind aufgezogen wurde. Die Manifestationen bestanden im Wesentlichen im Umherfliegen von Gegenständen und in einem Stallspuk. In einem anderen Fall war das Mädchen über längere Zeit an einen Besen „gebannt“ und musste das ganze Haus kehren.
Ob der Umstand, dass die Kinder des Hofes ca. zwei Monate vor Beginn der Ereignisse eine Planchette bekommen hatten, mit der sie experimentierten, ein mitauslösender Faktor für die Vorfälle war, bleibt dahingestellt.

Lit.: Resch, Andreas: Der „Rauchenalm-Spuk“. Grenzgebiete der Wissenschaft (GW) 66 (2017) 4, 297-316.
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