Schmid, Leo

(* 02.04.1916 Hägglingen/CH; † 28.02.1976 Oeschgen), röm.-kath. Pfarrer, Tonbandstimmenexperimentator; 1938 Priesterweihe in Würzburg, bis 1946 Lehrer in St. Josef Altdorf, sodann drei Jahre Vikar in Grenchen, anschließend in Neuenhof und bis 1952 in Arlesheim. In Oeschgen im Aargau wirkte er als Pfarrer vom 7. Dezember 1952 bis zu seinem Tod. Durch Friedrich Jürgenson und Konstantin Raudive, den er am 23. Januar 1969 besuchte, kam S. mit dem Tonbandstimmenphänomen in Berührung und begann dann selbst zu experimentieren, um sich von dessen Realität zu überzeugen. Bei mehr als 100 Einspielungen konnte er über 12.000 Stimmen registrieren. Im Februar 1972 erhielt S. in Bern seitens der Schweizerischen Vereinigung für Parapsychologie einen Preis für seine Forschungen und Öffentlichkeitsarbeit auf dem Gebiet der paranormalen Tonbandstimmen.
Unter dem Pseud. Gerold Schmid schrieb er auch Jugendbücher.

W.: Wenn die Toten reden: Erfahrungen im Umgang mit dem Stimmenphänomen. Zürich: Rex, 1976.
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