(Lat. primula, kleiner Erstling), auch Apothekerprimel, Himmelschlüssel, Primel, gilt als Frühlingssymbol, weil sie den Frühling „aufschließt“ und die Melancholie vertreibt. So empfahl Hildegard von Bingen in diesem Zusammenhang „Hymelslozel“, die „alle Kraft von der Sonne“ in sich bergen. Die Pflanze galt ebenso als marianisches Symbol, da Maria durch ihren Sohn der Menschheit das Tor zum Himmel aufschließt.
Die Ähnlichkeit des Blütenstandes mit einem Schlüsselbund gab Anlass zu den verschiedensten Legenden und Sagen. So hatte man mit der Sch. angeblich ein Mittel in der Hand, um geheime Schlösser und Türen zu öffnen. Der Muttergöttin Frija geweiht, war die Sch. im Mittelalter Heil- und Zauberpflanze und galt insbesondere als magischer Schlüssel zum Heben verborgener Schätze.
Im Englischen heißt die Sch. einerseits fairy cup, also Elfenkelch, und stellt somit einen Bezug zur nordischen Mythologie her, während sie unter der Bezeichnung primrose in verschiedenen Werken Shakespeares mit der Vorstellung vom Tod assoziiert wird.
Bildhaft findet die Pflanze auch im Text der Johannes-Passion von Johann Sebastian Bach Erwähnung.
Lokaler Suchagent
Translator
Themenkatalog
Artikel
Beati e Santi
Bücher
Burkhard Heim
Glossar: Ethik
Glossar: Paranormologie
Paranormologie
Selige Heilige
Zeitschrift: GW
Zeitschrift: ETHICAAUDIOTHEK
Resch: Predigten
Resch: Radio VatikanVIDEOTHEK
Resch: Spuk
Außerk. Erf.: Experiment
Ekstase: Marija, Medjugorje
Gemeinschaften: Umbanda
Hypnose: Zahnbehandlung
Levitation: Levitation Owaku
Spritismus: Spiritistische Sitzung
Psychokinese: Kulagina
Trance-Chirurgie: Dr. DeQueiros
Verfluchung: VoodooritualNeuere Bücher
Auch das könnte interessieren
- Geister
- Grabtuch und Schleier
- Inselbegabungen
- Kosmologie
- Leben und Tod
- Marienerscheinungen
- Mystik