Bezeichnet die das eigene Ende fassende Sch. als das uralte Sinnbild der Ewigkeit und des ewigen Wechsels von Werden und Vergehen, das auch von der Freimaurerei übernommen wurde. Die Kreisform des Symbols vergegenwärtigt den Kreislauf der Materie und der Energie, neuerdings auch der Unsterblichkeit. In einigen Ländern wurde die Sch. von den Gegnern der Freimaurerei auch als Schimpfname für die Maurerei verwendet (z.B. in Italien: serpente verde). > Ouroboros.
Lit.: Lennhoff, Eugen/Posner, Oskar/Binder, Dieter A.: Internationales Freimaurerlexikon. Müchen: Herbig, 2000.