Schäffner, Margarete

(* 08.06.1863 Gerlachsheim, Baden/D; † 15.04.1949), Bäuerin in Nordbaden, kathol. Mystikerin, Visionärin, Seherin.
Seit ihrem 18. Lebensjahr hatte S. Kontakt mit ,Armen Seelenʽ. Solche erschienen ihr 68 Jahre hindurch. Auch kam sie, wie A.K. Emmerick und Therese Neumann, jahrelang ohne Nahrung aus. Berühmt ist aus ihrem Leben das paranormale ,Phänomen der eingebrannten Handʽ. Um sicher zu sein, dass sie nicht vom Teufel getäuscht werde, bat sie Gott um ein Zeichen. So wurden beim Empfang der hl. Kommunion in Anwesenheit ihres Pfarrers plötzlich Brandspuren auf ihrem Tüchlein sichtbar. Dieses Tüchlein wurde zwecks Prüfung an das bischöfl. Ordinariat in Freiburg gesandt. Fünfmal bezeugten Verstorbene ihre Anwesenheit durch Einbrennen in ein Tuch; von diesen Tüchlein ist jedoch nur noch eines erhalten geblieben.

Lit.: Grabinski, Bruno/Oster, Leo: Fegfeuer-Visionen der Margarete Schäffner von Gerlachsheim. Eupen: Schröde, 6. Aufl. 1955; Stein am Rhein: Christiana, 7. Aufl. 1995 (mit Beiträgen von Rupert Mayer).
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