Texte, die in kursiven Hieroglyphen vorwiegend auf die Innenwände der Särge des Mittleren Reiches (ca. 2100-1800 v. Chr.) geschrieben wurden. Es handelt sich dabei um eine Sammlung magischer Texte, die dem Verstorbenen einen sicheren Übergang in das Nachleben bieten, ihn vor Hunger und Durst bewahren und im Jenseits vor Gefahren schützen sollten. Außerdem sollte er so die Möglichkeit erhalten, jede nur denkbare Gestalt anzunehmen und sein vergangenes Leben und seine Angehörigen wiederzufinden. Am Boden der Särge war zur Orientierung noch eine Vignette angebracht, welche die erste von den Ägyptern konzipierte Karte der jenseitigen Welt darstellte.
In den Sargtexten lässt sich eine Vorstufe des Totenbuches erkennen.
Während die Pyramidentexte dazu gedacht waren, vor allem den Pharaonen eine sichere Überfahrt in die nächste Welt zu garantieren, sollte durch die Sarginschriften nun auch der ägyptische Adel profitieren. > Pyramidentexte.
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