Saphir

Von griech. sappheiros, entweder abgeleitet von skrt. sanipriyam (Liebling des Saturn), oder babylon. sipru (ritzend). Beides käme in Frage, denn der S. wird zum einen in der traditionellen indischen Medizin, dem Ayurveda, dem Saturn zugeordnet und ritzt zum andern mit Ausnahme des Diamants alle anderen Materialien.
Die Griechen, Römer und vielleicht auch die alten Juden verstanden darunter möglicherweise den blauen Lapislazuli.
Der blaue S. steht im Ruf, ein mysteriöser Stein zu sein, den die Bibel als einen der Grundsteine des „himmlischen Jerusalem“ erwähnt. Als Leitstein zierte er die Kaiser- und Königskronen, die alten Ägypter, später die jüdischen Hohepriester trugen den Stein an der Brust. Für die Buddhisten ist er der Stein der Wahrheit, des Seelenfriedens und der Freundschaft. Wer ihn als Amulett trägt, stehe unter seinem Schutz, da er alles Negative von ihm fernhält. Aus diesem Grund gilt er als Schutzstein der Medien, Sensitiven un Okkultisten. Über seine medizinische Verwendung gibt es umfangreiche Berichte. So findet der S. Erwähnung in Werken der mittelalterlichen Heilkunde. > Lapislazuli.

Lit.: Schwarz, D./Greiff, S. u.a.: Rubin, Saphir, Korund: schön, hart, selten, kostbar. München: Weise, 1998.

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