Sammlung

Gehört zu den allgemein geltenden Grundlagen des religiösen Lebens; Verhaltensweise, bei der sich die Person unter willentlicher Ausschaltung äußerer Einflüsse in sich selber kehrt, um ihre ganze Aufmerksamkeit auf das übernatürliche Wirken zu lenken. Dabei unterscheidet man zwischen aktiver S., die durch eigenes Bemühen zustande kommt, und passiver S., die durch das Einwirken Gottes auf die gesamte Existenz ermöglicht wird und somit auf die Beschauung ausgerichtet ist.

Lit.: Guardini, Romano: Das Gute, das Gewissen und die Sammlung. Mainz: Matthias-Grünewald, 1953.
Setze ein Lesezeichen für den Permalink.