Samādhi

(Skrt., Zusammenlegen, Konzentration), letzte und höchste Stufe des achtgliedrigen Yogapfades; ein Bewusstseinszustand, der über Wachen, Träumen und Tiefschlaf hinausgeht und in dem das Denken aufhört.
S. bedeutet das völlige Aufgehen in dem Objekt, über das meditiert wurde. Wenn es sich dabei um Gott oder das Absolute handelt, so erfolgt die Vereinigung mit ihm. Die Fähigkeit, den S.-Zustand zu erreichen, ist Vorbedingung für die Versenkung (Dhyana).
Man unterscheidet drei überweltliche Arten von S., welche die Leere, das Merkmallose und das Freisein von Verlangen zum Objekt sowie das Erlangen von Nirwana zum Ziel haben. Jede andere Form von S., selbst in den höchsten Stufen der Versenkung, gilt als weltlich.

Lit.: Lexikon der östlichen Weisheitslehren: Buddhismus, Hinduismus, Taoismus, Zen. Bern u.a.: Scherz, 1986.

Setze ein Lesezeichen für den Permalink.