Salvator von Horta

(* 1520 Santa Coloma de Farners, Provinz Girona, Spanien; 18.03.1567 Cagliari, Sardinien), hl. (Fest: 18. März); katalanischer Laienbruder der Franziskaner, von dem zahlreiche Wunder und nach heutigem Verständnis paranormale Leistungen berichtet werden: Levitationen in der Ekstase, Auferweckung von Toten sowie Heilungen.
S. stand schon zu Lebzeiten im Ruf der Heiligkeit. Papst Pius XI. sprach ihn am 17. April 1938 heilig.
Dargestellt wird er oft auf glühenden Kohlen gehend. Vielleicht in Anlehnung daran findet im Westen Sardiniens zwischen Ende August und dem ersten Sonntag im September „la Corsa degli Scalzi“, das Rennen der Barfüßigen, statt.

Lit.: Madey, Johannes: Horta, Salvator von, in: Biographisch-Bibliographisches Kirchenlexikon (BBL), Bd. 8. Herzberg: Bautz, 1994.

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