Sachverhalt: Ernest Taburel wurde 1862 in Rouelle geboren, erhielt beim Eintritt in den Kapuzinerorden den Namen Pater Salvator und lebte zur Zeit seiner Heilung am 25. Juni 1900, im 39. Lebensjahr, in Dinard (Frankreich).
Nach Abschluss seines Theologiestudiums wurde P. Salvator mit 34 Jahren mit der Pflege zweier an Tuberkulose erkrankter Mitbrüder betraut und dabei selbst von Tuberkulose befallen. Die Ordensleitung hielt die Ansteckung zunächst für vorübergehend und heilbar.
Anfang 1898 wurde die Krankheit als Lungentuberkulose diagnostiziert. Im Juni 1898 empfing P. Salvator die Priesterweihe. Am 15. Januar 1899 stellte sich eine schwere gesundheitliche Krise ein, die im Gutachten der Ärzte Dr. Menager von Nantes und Dr. Mordredt von Le Mans als tuberkulöse Verhärtung der rechten Lungenspitze und Bauchfellentzündung diagnostiziert wurde. In dieser aussichtslosen Situation fasste der Provinzial den Entschluss, P. Salvator nach Lourdes zu schicken. Die Ärzte waren dagegen und gaben am Tag vor seiner Abreise jegliche Behandlung des Kranken auf. In ihren Augen bestand für ihn keine Hoffnung mehr. Bei seiner Ankunft in Lourdes am 25. Juni 1900 ließ sich P. Salvator sofort zu den Bädern bringen, wo er etwa eine Stunde betete. Was dann geschah, fasst Dr. Boissarie zusammen:
„Um zwei Uhr stieg er ins Wasser. Er war wie erstickt und stieß zwei oder drei Rufe aus… Bald richtet er sich empor, verspürt kein Unwohlsein mehr und vermag kaum seine Freude zu bemeistern. Er, der soeben gebeugt war wie ein Greis, steht nun aufrecht da und bewegt sich nach Belieben.“
Am nächsten Tag, dem 26. Juni 1900, unterzog sich P. Salvator den Untersuchungen im Ärztebüro, wo die vollständige Heilung festgestellt wurde.
Medizinisches Gutachten:
Diagnose: Tuberkulöse Bauchfellentzündung.
Prognose: Keine Aussicht auf Heilung und Lebensgefahr (infaust quoad valetudinem et vitam).
Therapie: Unwirksam.
Art der Heilung: Plötzlich, vollständig und dauerhaft, medizinisch nicht erklärbar.
Kirchliche Approbation: 1908 wurde P. Salvator nochmals von zwei Ärzten der kirchlichen Kommission untersucht, die vom Erzbischof von Rennes eingesetzt wurde. Sein körperlicher Zustand wurde als sehr befriedigend bezeichnet. Am 1. Juli 1908 wurde die Heilung von Pater Salvator durch Erzbischof A. Dubourg von Rennes als Wunder anerkannt.
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