Salz, eine der drei Grundsubstanzen des Menschen, bei Paracelsus einer der Weltbaustoffe und Träger der „Greiflichkeit“. S. meint also nicht Kochsalz im heutigen Sinn, sondern das Prinzip der Körperlichkeit, des Festen. Im symbolischen Sinn ist damit auch das Stoffhaft-Körperliche im Menschen gemeint.
Die Alchemisten betrachteten S. als einen der drei Vitalstoffe der Natur neben Sulphur und Mercurius, die Geist und Seele repräsentieren. > Salz.
Lit.: Paracelsus. Arzt und Gottsucher an der Zeitenwende. Olten/Freiburg i.Br.: Walter, 2., überarb. u. erw. Aufl. 1991.