Rumolda von Herenthals

(1886-1948), geb. in Baarle-Hertog/Belgien, 1920 Eintritt bei den Franziskanerinnen, ewige Profess 1924. Im Juni 1922 begann R. unter „Gottverlassenheit“, innerer „Trockenheit“ und Angstzuständen zu leiden, bis eine Christusvision ihren Qualen ein Ende setzte. Im November 1922 empfing sie die Stigmen an Händen und Füßen sowie an der Seite. Da diese täglich bluteten, wurde die Schwester schließlich bettlägerig und litt an hohem Fieber. Die sie untersuchenden Ärzte beteuerten, dass keine Krankheit vorlag und sie sich die Geschehnisse nicht erklären konnten. Dabei sprach R. häufig von Erscheinungen Christi, Mariens und anderer Heiliger, deren Auftreten sie als sehr „dinglich“ empfand. Die Stigmen blieben bis zu ihrem Tod im März 1948.

Lit.: Diels-De Busser, Louisa: Zuster Rumolda, Het heilig nonneke van Herentals. Kasterlee, 2010.

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